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Sei dir der Sterblichkeit bewusst
Francesco Mario Petta Ausstellung Memento Mori im Kulturverein Brotfabrik

Kunst in Bonn: Francesco Mario Petta Ausstellung Memento mori im Kulturverein Brotfabrik Bonn - Junge Kunst online entdecken auf ARTTRADO: Kunst in Bonn: LVR-LandesMuseum Bonn zeigt Heike Weber AMBIOPIA. Heike Weber ist die Preisträgerin des Luise-Straus-Preises des LVR. scrub, 2019 2019, modularer Papierschnitt, mehrlagig Acrylfarbe auf rotem Fotokarton, silhouettes and shadows, Kerava Art Museum, Helsinki, 420 x 950 cm, Foto: Pekka Elomaa, Helsinki

Francesco Mario Petta Ausstellung Memento Mori im Kulturverein Brotfabrik Francesco Mario Petta ist ein aufstrebender Künstler aus Siegburg, der abstrakt-expressionistische
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„Memento mori“ (lat. sinngemäß „Sei dir der Sterblichkeit bewusst“), so heißt die erste Solo-Ausstellung des 30 jährigen Künstlers Francesco Mario Petta im Foyer der Galerie des Kulturvereins „Brotfabrik“ in Beuel.

Francesco Mario Petta Ausstellung Memento Mori im Kulturverein Brotfabrik

Francesco Mario Petta ist ein aufstrebender Künstler aus Siegburg, der abstrakt-expressionistische und figurative Gemälde kreiert. Doch hinter seinen Werken verbirgt sich eine tiefere Bedeutung, die durch einige schwere Schicksalsschläge inspiriert wurde. Der Künstler, verwandelt seine Schmerzen in Kunst und inspiriert dazu, über die eigene Sterblichkeit und den Platz, den wir in der Welt einnehmen, nachzudenken.

Eine Verkrümmung der Wirbelsäule, Morbus Scheuermann genannt, gepaart mit einer Skoliose, erforderte zwei schwere Operationen, die zu einer versteiften Brustwirbelsäule führten. Nachdem sich zusätzlich nach Jahren eine Anschlussinstabilität des Lendenwirbelbereichs entwickelt hatte, verlor Francesco Mario Petta seine Arbeitsstelle und kämpfte mit chronischen Schmerzen. Doch die Kunst gab ihm seine Lebensfreude zurück und er fand in ihr eine Form der Medizin für seine Seele.

Während er seine Schmerzen auf die Leinwand bannte, wurde Francesco Mario Petta von einem weiteren schweren Schicksalsschlag getroffen: der Tod eines guten Freundes. Dieser Verlust führte ihn zu einer tiefen Auseinandersetzung mit dem Thema Sterblichkeit und der Frage, was vom Menschen nach dem Tod bleibt.

Francesco Mario Petta begann, sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen und sich selbst und sein Umfeld zu hinterfragen. Als Künstler fragte er sich, was von ihm als Mensch und als Künstler nach seinem Tod bleiben würde. Diese Überlegungen fanden Ausdruck in seinen Werken, die nun noch tiefer in die menschliche Seele eindringen und die Betrachter dazu einladen, über ihr eigenes Leben und ihre Sterblichkeit nachzudenken.

Seine Kunstwerke sind einzigartige Interpretationen von Schmerz, Freude, Leben und Sterblichkeit. Jedes Bild trägt einen Teil seiner Schmerzen in sich, die sich in seinen Werken verewigen. Seine Kunstwerke haben eine universelle Bedeutung und sprechen Menschen jeden Alters und jeder Herkunft an.

 

 

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Menschen die meine Kunst betrachten, sollen sich verlieren dürfen. Ja, auch fürchten. Ich möchte, dass der Betrachter sein Handeln und Dasein überdenkt und gleichzeitig mit all seinen Fehlern, dankbar sein darf, er selbst zu sein. Ich denke, es ist unfassbar wichtig, sich im Klaren darüber zu sein, dass man eventuell irgendwann vergessen werden könnte. Zu wissen, dass jedoch ein Stück Lebenseinstellung, sowie Kunst seiner selbst über den Tod hinaus bleibt, ist gleichzeitig unfassbar erfreulich.

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