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Zerschnittene Verpackungen, schwarze Flächen und eine Komposition, die beinahe räumlich wirkt: Mit „Mineral m20190630“ untersucht Gerd Jansen die fortwährende Veränderung der Materie. Das Werk ist Teil seines umfangreichen Projekts „Der Schwarze Planet“ – und Ausgangspunkt einer grundsätzlichen Auseinandersetzung mit Natur, Vergänglichkeit und der Zukunft der Menschheit.
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Die Landeshauptstadt Düsseldorf zeichnet den Rapper Boondawg mit ihrem neu konzipierten Kulturpreis aus. Gemeinsam mit Kira Hummen erhält er den mit 6.000 Euro dotierten Preis in der Sparte Musik. Die Entscheidung zeigt, wie selbstverständlich Hip-Hop inzwischen zur öffentlich anerkannten Kulturlandschaft gehört.
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Maurizio Cattelan zeigt mit „NIGHT“ seine erste große Einzelausstellung in Deutschland. In der Neuen Nationalgalerie Berlin treffen Hitler, Tauben und verhüllte Körper auf die Architektur von Mies van der Rohe. Doch kann ein Künstler noch provozieren, wenn er längst selbst zum etablierten Kunstbetrieb gehört?
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40 Werkgruppen, 40 Kunstorte und 1.806 Arbeiten in 143 Tagen: Mit der NiederrheinTour 2026 hat Thomas Baumgärtel eine ganze Region in einen dezentralen Ausstellungsraum verwandelt. Am 27. September endet das Jubiläumsprojekt mit einer Finissage im Museum Kurhaus Kleve – doch ein Teil der Spraybananen bleibt im öffentlichen Raum sichtbar.
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Caspar Nii Armah zerreißt und verbrennt sein eigenes Werk, verarbeitet die Asche weiter und erklärt den gesamten Prozess zur Kunst. Im großen ARTTRADO-Interview spricht der Street-Art-Künstler über „THE JOURNEY“ im ARTLOFT.Hamburg, seine Anfänge im Graffiti, Spiritualität, Social Media und Kunstmarkt – sowie über seinen Aufbruch nach Ghana und eine Reise ins Ungewisse.
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Kieron Williamson, Alexandra Nechita, Aelita Andre und Marla Olmstead wurden bereits als Kinder zu internationalen Kunststars. Manche arbeiten bis heute, andere verschwanden weitgehend aus der Öffentlichkeit. Doch wann wird aus frühem Ruhm eine eigenständige künstlerische Karriere – und was bleibt, wenn niemand mehr nach dem Alter fragt?
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Ei Arakawa-Nash verwandelt den japanischen Pavillon mit „Grass Babies, Moon Babies“ in einen Ort zwischen Elternschaft, Diaspora und historischer Verantwortung. Besucher tragen eine von 200 Babypuppen durch die Ausstellung – und damit symbolisch eine Zukunft, die mit den ungelösten Konflikten der Vergangenheit leben muss.
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Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt deutlich gewonnen. In ihrem Regierungsprogramm kündigt sie eine „patriotische Kulturpolitik“ an, will vermeintlich „antideutsche“ Kunst von staatlicher Förderung ausschließen und die Unterstützung der Provenienzforschung beenden. Noch ist offen, wer das Land künftig regiert. Doch für Kunstschaffende, Theater, Museen und Kulturinstitutionen ist das Wahlergebnis bereits jetzt ein Alarmsignal.
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Die erste Hamburg Art Week bündelte rund 100 Museen, Galerien, Sammlungen und Off-Spaces. Eine Analyse des Programms zeigt: viel Sichtbarkeit und Vermittlung – aber auch ein Festival, das große Teile des ohnehin vorhandenen Kunstbetriebs unter einer neuen Marke zusammenfasste.
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Ein grüner Teich vor dem Altar, verdunstendes Wasser und zurückbleibende Salzkristalle: Mit „Gezeiten“ macht Ulrika Eller-Rüter die Bonner Namen-Jesu-Kirche zum Schauplatz eines langsamen Wandels. Ihre Ausstellung verbindet Naturprozesse, religiöse Symbolik und künstlerische Forschung – und lässt die Zeit selbst am Kunstwerk arbeiten.
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Vom neu gestalteten Raschplatz über ein schwimmendes Atelier bis zur Frage, wer sich künstlerische Freiheit noch leisten kann: Das Straßenmagazin Asphalt widmet seine Ausgabe 09/26 der Kunst – und zeigt, warum sie nicht erst im Museum beginnt. Kunst hat einen erstaunlichen Reflex: Sie wird gerne dorthin gestellt, wo ohnehin schon alle wissen, dass sie Kunst ist. Museum, Galerie, White Cube – ein Glas Wein in der Hand, ein Preis an der Wand.
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Fünfstellige Verkaufspreise, sechsstellige Gebote und enorme Reichweiten: Kunst-Wunderkinder können innerhalb kürzester Zeit zu internationalen Marken werden. ARTTRADO untersucht, wie Familien, Galerien, Medien und Sammler aus Talent einen Markt formen – und weshalb ein hoher Preis noch keine künstlerische Bedeutung beweist.
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Spendenkonzept – Kunst für den guten Zweck
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