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Während der internationale Kunstbetrieb von kulturellem Austausch, Freiheit und Vernetzung spricht, werden in der Ukraine Museen, Theater, Bibliotheken und historische Stätten zerstört. Der Krieg trifft nicht nur Menschen und Infrastruktur, sondern auch das kulturelle Gedächtnis eines Landes. Anhand aktueller UNESCO-Daten und konkreter Beispiele beleuchtet dieser Beitrag die Folgen der Zerstörung von Kulturerbe – und stellt die Frage nach der Verantwortung von Kunstinstitutionen in Zeiten geopolitischer Konflikte.
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Die Ausstellung „Histoires de paysages. De Monet à Hockney“ im Musée Marmottan Monet in Paris versteht Landschaftsmalerei nicht als klassisches Genre, sondern als kulturelles Wahrnehmungssystem. Zwischen Claude Monet und David Hockney entfaltet sich keine lineare Kunstgeschichte, sondern eine radikale Neubefragung des Sehens selbst. Kuratiert von Pierre Wat zeigt die Ausstellung Landschaft als epistemisches System: Nicht die Natur verändert sich, sondern die Art und Weise, wie sie wahrgenommen, verarbeitet und visualisiert wird. So entsteht ein Panorama der Moderne als fortlaufende Dekonstruktion des Landschaftsbildes – von der Impression bis zur digitalen Wahrnehmung.
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In unserer Serie „Werk der Woche“ machen wir auf Kunstwerke aufmerksam, die einen besonderen Hintergrund haben, sich für einen guten Zweck einsetzen, zur Diskussion einladen oder in unseren Augen einfach zu wenig Beachtung erhalten. Das 123. Werk der Woche ist eine Grafikedition eines Meisters der amerikanischen Nachkriegskunst - Alex Katz zeigt The Gathering (2026).
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Entdecken Sie Hannover auf besondere Weise: Orientiert am Roten Faden führt unsere ARTTRADO City Guide Kulturroute zu den spannendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt – vom ehemaligen EXPO-Gelände über das Sprengel Museum und die berühmten Nanas bis zu den prachtvollen Herrenhäuser Gärten. Eine inspirierende Tagestour für Kunstliebhaber, Fotografen und Kulturreisende.
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Die Behauptung, der Kunstmarkt sei überfüllt, gehört zu den häufigsten Erklärungen für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten vieler Künstler. Doch aktuelle Daten zeichnen ein anderes Bild: Nicht die Anzahl der Künstler ist das Problem, sondern die extreme Konzentration von Aufmerksamkeit, Sichtbarkeit und Einkommen. Eine Analyse der Marktstrukturen zeigt, warum Millionen Kreative einem Milliardenmarkt gegenüberstehen – und dennoch nur wenige von ihrer Kunst leben können.
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Der Französische Pavillon auf der Biennale di Venezia 2026 wird von Yto Barrada unter dem Titel „Comme Saturne“ als umfassende Einzelausstellung gestaltet. Zwischen Malerei, Film, Skulptur und Installation entsteht ein vielschichtiges Werk über die Zukunft des Bildes, die Materialität der Kunst und die Rolle nationaler Repräsentation im globalen Kunstsystem. Der Beitrag setzt auf konzeptuelle Tiefe statt Spektakel – und macht den Pavillon selbst zum Ort institutioneller Selbstbefragung.
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David Hockney ist tot. Der britische Künstler, Maler, Zeichner und Wegbereiter der Pop-Art starb am 11. Juni 2026 im Alter von 88 Jahren friedlich in seinem Zuhause. Eine offizielle Todesursache wurde bislang nicht bekannt gegeben. Mit Hockney verliert die internationale Kunstwelt einen ihrer einflussreichsten und beliebtesten Künstler – einen Visionär, dessen Werk über mehr als sechs Jahrzehnte hinweg Generationen von Kunstschaffenden geprägt hat.
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Was kann Kunst leisten, wenn sie Menschen zusammenbringt, die im öffentlichen Diskurs oft übersehen werden? Bei den REAL Talks der UdK Berlin spricht Daniel Hopp über seine Arbeitsweise, kollaborative Projekte und die Hintergründe von „Fictional Healing“. Eine spannende Gelegenheit, einen Künstler kennenzulernen, der Kunst als Raum für Begegnung, Teilhabe und gesellschaftliche Veränderung versteht.
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Warum wirken viele Orte heute austauschbar, obwohl wir in der wohlhabendsten Zeit der Menschheitsgeschichte leben? Noch nie hatten Menschen so viele Möglichkeiten wie heute. Wir bauen schneller, produzieren günstiger und leben komfortabler als jede Generation vor uns. Und doch scheint etwas verloren zu gehen: die Schönheit.
Historische Städte ziehen jedes Jahr Millionen Besucher an. Kunstwerke bewegen Menschen über Jahrhunderte hinweg. Doch gleichzeitig entstehen immer mehr Orte, Produkte und Räume, die zwar funktionieren – aber kaum berühren.
Hat unsere Gesellschaft die Schönheit dem Fortschritt geopfert? Und welche Rolle spielen Kunst und Kreativität in einer Welt, die vor allem auf Effizienz ausgerichtet ist?
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Der Nordische Pavillon der Biennale Venedig 2026 zählt zu den atmosphärisch dichtesten Beiträgen der diesjährigen Ausstellung. Unter dem Titel How Many Angels Can Dance on the Head of a Pin? präsentieren Schweden, Norwegen und Finnland eine gemeinsame Ausstellung, die sich zwischen Mythologie, Skulptur und performativen Installationen bewegt.
Im Zentrum steht kein einzelner narrativer Leitgedanke, sondern ein bewusst offenes Feld aus Bildern, Materialien und Erzählfragmenten. Der Pavillon verwandelt sich in eine begehbare, fast traumartige Landschaft, in der sich nordische Folklore, zeitgenössische Skulptur und globale Gegenwartsfragen überlagern.
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Der Vatikan-Pavillon der Biennale Venedig 2026: Unter dem programmatischen Titel The Ear is the Eye of the Soul öffnet sich der Heilige Stuhl erstmals so konsequent einer Verbindung aus zeitgenössischer Kunst, Musik und spiritueller Reflexion. Mit Beteiligungen von Patti Smith und Brian Eno wird der Pavillon zu einem kulturellen Ausnahmeprojekt, das weit über klassische Biennale-Strukturen hinausgeht
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Der litauische Pavillon gehört 2026 zu jenen Ausstellungen, die möglicherweise nicht die größten Menschenmengen anziehen, aber langfristig zu den nachhaltigsten Biennale-Erfahrungen zählen könnten. Mit animism sings anarchypräsentiert die Künstlerin Eglė Budvytytė eine poetische Installation über Erinnerung, Körper, Mythologie und die Beziehung zwischen Mensch und Natur.
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Spendenkonzept – Kunst für den guten Zweck
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