Veranstaltung
Russlands Rückkehr, die Kontroverse um Israel, der geschlossene Rücktritt der internationalen Jury und nun der Entzug von zwei Millionen Euro EU-Förderung: Die Biennale Venedig 2026 ist selbst zum politischen Schauplatz geworden. Der Konflikt wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie unabhängig kann eine Kulturinstitution sein, wenn Kunstfreiheit, geopolitische Verantwortung und öffentliche Finanzierung aufeinanderprallen.
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70 Arbeiten, eine neue Porträtserie und ein Spiel mit Wahrnehmung, Licht und Material: In der Galerie Ostendorff zeigt Maxim Wakultschik ab Ende August seine bislang vielschichtige künstlerische Welt.
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Eine Ausstellung wird normalerweise abgebaut. Im ARTLOFT.Hamburg passiert das Gegenteil: Mit „ausARTen“ wird THE JOURNEY am 27. August noch einmal neu konfiguriert. Für Caspar Nii Armah ist es zugleich das Finale seiner Ausstellung und der Abschied von Hamburg.
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Johnny Depp ist Ende August gleich in zwei Rollen in Nordrhein-Westfalen zu erleben: Am 28. August steht er mit den Hollywood Vampires in Köln auf der Bühne, nur zwei Tage später eröffnet auf Schloss Benrath die Ausstellung „The Art of Johnny Depp“. Gezeigt werden unter anderem Originalwerke und Editionen aus „Friends & Heroes“, „Five“ und der Serie rund um die Figur „Bunnyman“.
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Die Ausstellung „Wifredo Lam & Pablo Picasso“ in der Galerie Gmurzynska in New York läuft noch bis zum 30. Juni 2026 und vereint rund 50 Werke beider Künstler aus sechs Jahrzehnten. Gezeigt werden Gemälde, Fresken, Arbeiten auf Papier, Collagen und Keramiken, die die außergewöhnliche Beziehung zwischen Pablo Picasso und Wifredo Lam beleuchten.
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Auf der Art Basel 2026 in Halle 2.0 zeigt die Galerie Galerie Bärbel Grässlin keine marktgetriebene Auswahl, sondern ein kuratorisch verdichtetes Programm zwischen Generationen und Positionen der Gegenwartskunst. Im Zentrum steht dabei für uns Albert Oehlens „Fn 21“ (1990) – ein Schlüsselwerk, das Malerei als offenes System zwischen Fragment, Zeichen und Abstraktion neu denkt und gerade im Kontext der heutigen Kunstmesse eine überraschende Aktualität entfaltet.
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Auf der NordArt 2026 sind drei künstlerische Positionen vertreten, die im Umfeld der BBA Gallery gezeigt und kommuniziert werden. Zwischen Fotografie, Installation und konzeptueller Bildpraxis entsteht ein Spannungsfeld, das sich weniger über Gemeinsamkeiten als über Differenz und Reibung definiert. Im Zentrum stehen Fragen nach Erinnerung, Raum und der Konstruktion visueller Wirklichkeiten.
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Der Nordische Pavillon der Biennale Venedig 2026 zählt zu den atmosphärisch dichtesten Beiträgen der diesjährigen Ausstellung. Unter dem Titel How Many Angels Can Dance on the Head of a Pin? präsentieren Schweden, Norwegen und Finnland eine gemeinsame Ausstellung, die sich zwischen Mythologie, Skulptur und performativen Installationen bewegt.
Im Zentrum steht kein einzelner narrativer Leitgedanke, sondern ein bewusst offenes Feld aus Bildern, Materialien und Erzählfragmenten. Der Pavillon verwandelt sich in eine begehbare, fast traumartige Landschaft, in der sich nordische Folklore, zeitgenössische Skulptur und globale Gegenwartsfragen überlagern.
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Der Deutsche Pavillon auf der Biennale di Venezia 2026 trägt den Titel „Ruin“ und wird von den Künstlerinnen Henrike Naumann und Sung Tieu gestaltet. Die Ausstellung verwandelt den historischen Pavillon in einen vielschichtigen Raum über DDR-Erinnerung, Transformation nach 1990 und die politischen Brüche der Gegenwart – zwischen Architektur, Biografie und gesellschaftlicher Analyse.
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Aus Zerstörung entsteht Neues: Für seine Ausstellung „The Journey“ verwandelte Caspar Nii Armah großformatige Wandarbeiten zunächst in Asche, um daraus neue Kunstwerke zu erschaffen. Im ARTLOFT.Hamburg präsentiert der Künstler ein eindrucksvolles Projekt über Transformation, Vergänglichkeit und künstlerische Erneuerung – verbunden mit einem sozialen Engagement zugunsten traumatisierter Kinder und Jugendlicher.
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