ausstellung
Mehr als 8.000 eingereichte Arbeiten und 40 Auszeichnungen zeigen, wie vielfältig junge Fotografie in Deutschland ist. Doch der Deutsche Jugendfotopreis 2026 wirft auch eine grundsätzliche Frage auf: Was geschieht mit jungen Talenten nach Preisverleihung, Ausstellung und Applaus? Nachwuchsförderung braucht mehr als eine Bühne für wenige Wochen – sie braucht Räume, professionelle Begleitung und langfristige Sichtbarkeit.
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Im Britischen Pavillon fragt Turner-Preisträgerin Lubaina Himid, wie Menschen an einem Ort heimisch werden, der nicht für sie geschaffen wurde. „Predicting History: Testing Translation“ verbindet monumentale Malerei, Klang und gefundene Gegenstände zu einer Ausstellung über Migration, Sichtbarkeit und die schwierige Suche nach Zugehörigkeit.
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Das Bucerius Kunst Forum Hamburg rekonstruiert in „Von Monet bis Picasso“ 15 bedeutende jüdische Kunstsammlungen. Rund 100 Werke erzählen vom Aufstieg der Moderne, von NS-Verfolgung und von Menschen, deren Beitrag zur Kunstgeschichte lange vergessen wurde.
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Die große Franz-Marc-Ausstellung im K20 Düsseldorf zeigt mehr als 120 Gemälde und Arbeiten auf Papier. „Die Suche nach einer besseren Welt“ verfolgt den Weg des Expressionisten von frühen Naturstudien bis zu seinen zunehmend abstrakten Kompositionen – und erklärt, weshalb seine blauen Pferde bis heute faszinieren.
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Maurizio Cattelan zeigt mit „NIGHT“ seine erste große Einzelausstellung in Deutschland. In der Neuen Nationalgalerie Berlin treffen Hitler, Tauben und verhüllte Körper auf die Architektur von Mies van der Rohe. Doch kann ein Künstler noch provozieren, wenn er längst selbst zum etablierten Kunstbetrieb gehört?
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Tänzerin, Schauspielerin, Tochter des Pianisten Arthur Rubinstein und schließlich Fotografin: Eva Rubinsteins Leben führt durch Exil, Bühne und die Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Zu ihrem 93. Geburtstag würdigt Düsseldorf ihr Werk mit zwei Ausstellungen, einem neuen Buch und einem Dokumentarfilm.
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Russlands Rückkehr, die Kontroverse um Israel, der geschlossene Rücktritt der internationalen Jury und nun der Entzug von zwei Millionen Euro EU-Förderung: Die Biennale Venedig 2026 ist selbst zum politischen Schauplatz geworden. Der Konflikt wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie unabhängig kann eine Kulturinstitution sein, wenn Kunstfreiheit, geopolitische Verantwortung und öffentliche Finanzierung aufeinanderprallen.
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70 Arbeiten, eine neue Porträtserie und ein Spiel mit Wahrnehmung, Licht und Material: In der Galerie Ostendorff zeigt Maxim Wakultschik ab Ende August seine bislang vielschichtige künstlerische Welt.
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Eine Ausstellung wird normalerweise abgebaut. Im ARTLOFT.Hamburg passiert das Gegenteil: Mit „ausARTen“ wird THE JOURNEY am 27. August noch einmal neu konfiguriert. Für Caspar Nii Armah ist es zugleich das Finale seiner Ausstellung und der Abschied von Hamburg.
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Johnny Depp ist Ende August gleich in zwei Rollen in Nordrhein-Westfalen zu erleben: Am 28. August steht er mit den Hollywood Vampires in Köln auf der Bühne, nur zwei Tage später eröffnet auf Schloss Benrath die Ausstellung „The Art of Johnny Depp“. Gezeigt werden unter anderem Originalwerke und Editionen aus „Friends & Heroes“, „Five“ und der Serie rund um die Figur „Bunnyman“.
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