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Kunst oder Wissenschaft?
Bild der Woche – Satellitenbild von Sentinel-1B

Bild der Woche – Satellitenbild von Sentinel-1B Mit Bild der Woche eröffnen wir eine neue Kategorie, im laufe einer Kalenderwoche
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Bild der Woche – Satellitenbild von Sentinel-1B

Mit Bild der Woche eröffnen wir eine neue Kategorie, im laufe einer Kalenderwoche suchen wir uns ein Gemälde oder Foto raus und klären ein bisschen über den Hintergrund auf. Dabei kann es sich um neue oder ältere Kunstwerke handeln, den Anfang macht diese Woche, bereits am Montag ein Satellitenbild von Sentinel-1B.

Die Farben erinnern stark an moderne Kunst und wecken bei dem ein oder anderen eventuell Assoziationen zu Vincent van Gogh. Der Künstler hier ist allerdings kein Mensch sondern ein Satellit. Sentinel-1B ist Teil des Copernicus-Programm der Europäischen Raumfahrtbehörde Esa. Seit April 2016 schwebt er in etwa 700 Kilometern Höhe über der Erde und trägt zur Diskussion bei.
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Die meisten Satellitenbilder können mit wenig Hintergrund Erfahrung einer Region zugeordnet werden, anders ist es bei unserem Bild der Woche. Dazu eine kurze Erklärung. Auf dem Bild ist Äthiopien zu sehen, an der Grenze zu Eritrea. Im Norden ist die Landschaft von Sträuchern und Vulkanen geprägt. Es sind zwei Seen zu sehen, der Hayk Lake und der Hardibo Lake. Nördlich befindet sich Dallol, circa 125 Meter unter dem Meeresspiegel fallen hier jährlich etwa nur 100-200mm Niederschlag pro Quadratmeter. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 34Grad Celsius und gehört somit zu den heißesten der Erde.

Aber warum ist das Bild so bunt?

Gewisse Daten werden speziell gefärbt um das Lesen der Informationen für die Experten zu vereinfachen. Der Gelbebereich weißt auf Veränderung der Vegetation in höheren Ebenen hin.

Nicht der erste Künstler aus dem All

Auch der US-amerikanische Sonnenforschungssatellit SDO liefert spektakuläre Bilder aus dem All. Der spanische Künstler Xavier Martin Ramirez hat mit diesen Aufnahmen letztes Jahr ein geheimnisvolles Video produziert.

Uns hat es aufjedenfall fasziniert! Wir haben den Kontakt zur Europäischen Raumfahrtbehörde Esa gesucht und halten euch selbstverständlich auf dem laufenden.

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