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Kunst aus Pforzheim
Interview: Tamara Javurek / MaraArt über ihre Anfänge & Zukunftspläne

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Interview: Tamara Javurek / MaraArt über ihre Anfänge & Zukunftspläne Aufmerksam Leser erinnern sich sicherlich an das 38. Werk der
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Tamara Javurek ist eine junge Künstlerin aus der Schmuck und Goldstadt Pforzheim. Wer mehr über die aufstrebende Künstlerin erfahren möchte, sollte sich Zeit nehmen, um das Interview zu lesen. PS: Wer den Newsletter der Künstlerin abonniert, bekommt aktuell noch ein kleines Willkommensgeschenk dazu, gleichzeitig erfährt man Neuigkeiten als erstes!

Interview: Tamara Javurek / MaraArt über ihre Anfänge & Zukunftspläne

Aufmerksam Leser erinnern sich sicherlich an das 38. Werk der Woche, wo wir in einem Beitrag auf die neueste Arbeit von Tamara Javurek eingegangen sind. Die Künstlerin aus Pforzheim ist den meisten vermutlich eher unter dem Namen MaraArt bekannt. Ihre Arbeiten präsentiert Tamara Javurek erst seit wenigen Jahren der Öffentlichkeit, trotzdem kann Javurek bereits auf über 100 verkaufte Werke zurückblicken. Bei der motivierten Künstlerin bedeutet „nach der Ausstellung“ – „vor der Ausstellung“, umso mehr freuen wir uns, dass sie sich die Zeit genommen hat, uns für ein kurzes Interview zur Verfügung zu stehen!

Tamara Javurek aka. MaraArt im Interview

Ein leichter Einstieg, wo bist du grade – wie geht es dir und wodran arbeitest du aktuell?

Mir geht es sehr gut. Ich bin optimistisch und plane einige Ausstellungen im nächsten Jahr. Beim Malen lasse ich mich von meiner Stimmung leiten. Aktuell entsteht ein großes Gemälde (80×120cm) in meiner Lieblingsfarbe blau. Es wird ein lebendiges und doch beruhigendes Werk. Durch die Trockenzeit der verschiedenen Schichten arbeite ich an mehreren Werken parallel. Aktuell noch an einer Auftragsarbeit in Schwarz-Weiß. Ich habe immer viele Ideen im Kopf, wann welche verwirklicht werden – wer weiß…🤣😂🤣

Gestern ging die Benefiz-Veranstaltung in Pforzheim zu Ende, wie ist es gelaufen?

Trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Zahlen konnten wir die Veranstaltung unter 2G Regel durchführen. Zahlreiche Besucher sowie auch die Presse zeigten reges Interesse, einige Werke fanden neue Besitzer. So konnte auch am Ende eine Spende an die gemeinnützigen Organisationen übergeben werden. Eine sehr schöne, gelungene Ausstellung, die sich sicher in Pforzheim etablieren wird!

Sind schon neue Veranstaltungen von dir geplant?

Im nächsten Jahr werde ich auf einigen Kunstmessen und in Galerien vertreten sein. Z.b. Kunstmesse Arte sowie die Antik & Ambiente in Sindelfingen sind für März geplant. Im April habe ich eine 14-tägige Ausstellung in einer Galerie in Bremen und im Mai bin ich 4 Wochen in Hamburg. Weitere Aktivitäten sind in Planung.

Trotz Corona warst du in diesem Jahr super aktiv, wann hast du eigentlich die Entscheidung getroffen als Künstlerin tätig zu sein, bzw. deine Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren?

Nachdem ich einige Zeit nur für den „Hausgebrauch“ und für Freunde, Familie gemalt habe, wollte ich mein Spektrum erweitern. Nicht mehr daran gebunden zu sein, was bei mir oder der Familie/Freunden in die Wohnung passt, gab mir mehr Freiheit in der Kreativität. Den Entschluss mit meinen Bildern an die Öffentlichkeit zu gehen fasste ich 2018. Aus meinem Umfeld und bei einer ersten Ausstellung bekam ich sehr viel positives Feedback.

2019 war ich viel auf Kunstmärkten unterwegs, um zu sehen wie meine Kunst ankommt. Ich war überwältigt von so viel positiver Resonanz und motiviert in diese Richtung weiter zu gehen. 2020 fielen Coronabedingt derartige Veranstaltungen aus, so konzentrierte ich mich in der Zeit auf meine Online-Präsenz.

Ich kreierte meine neue Webseite nach aktuellen Standards. Modern, übersichtlich und mit Shop-Funktion, bequem für Interessenten und Nutzer. Inzwischen bin ich nun online sehr gut aufgestellt, es wird auch inzwischen gut angenommen Kunst online zu kaufen. Dennoch lege ich sehr viel Wert auf Präsenz-Ausstellungen, da das Internet den persönlichen Kontakt nicht ersetzen kann. Inzwischen blicke ich auf über 100 verkaufte Werke zurück…

Dir ist ein persönlicher Kontakt zu den Käufern deiner Kunst sehr wichtig – warum?

Ein Kunstkauf ist meiner Meinung nach eine sehr persönliche und emotionale Sache. In jedem meiner Bilder steckt ein Teil von mir, meine Emotionen und Gedanken. Daher lerne ich die Menschen, die meine Werke kaufen, gerne kennen. Mich interessiert, was sie darin sehen und was sie daran besonders mögen, wo das Werk seinen Platz findet.

Was war bisher dein schönstes Feedback?

„…Kunst, Malerei usw. hat mich mein ganzes Leben lang (ich bin 58J) NIE interessiert… Niemals würde ich für ein Bild, eine Skulptur oder Kunst viel Geld ausgeben… Bis jetzt, denn Du und Deine Werke haben mich angesprochen und neugierig gemacht. Jedes Mal lese ich Deine Info-Mails, schaue Deine neuen Kreationen an und freue mich daran…“ Absender: ein glücklicher Kunde😉

…und deine härteste Kritik?

Wirklich harte Kritik habe ich noch nicht bekommen oder vielleicht nicht als solche wahrgenommen. Sicher gibt es immer wieder Menschen, die mit meiner oder generell mit abstrakter Kunst nichts anfangen können. Das ist absolut ok.

Apropos Kritik, gibt es etwas was du am Kunstmarkt gerne ändern würdest?

Auch als „nicht- studierte“ Künstlerin Akzeptanz und Wertschätzung zu erhalten. Außerdem sollte man dafür bezahlt werden seine Werke auszustellen, nicht umgekehrt!

Wir arbeiten dran! Was bedeutet Kunst für dich überhaupt?

Freiheit! Ich muss mich an keine Regeln halten, alles kann – nichts muss.

Stell dir vor, du hättest die Freiheit überall auszustellen – wo würdest du deine Werke gerne einmal präsentieren?

Der Ort könnte ein Schloss oder ein Konzerthaus sein. Die Ausstellung sollte von einem Klassik-Ensemble begleitet werden. Also eine Kombination aus Konzert und Ausstellung…

Was möchtest du mit deiner Kunst erreichen?

Ich möchte, dass sich Menschen an meiner Kunst erfreuen, sich in meinen Bildern verlieren, neues entdecken und die Fantasie spielen lassen…

Was darf auf keinen Fall über dich an die Öffentlichkeit gelangen?

sag ich nicht, soll ja nicht an die Öffentlichkeit 😉

Ein Versuch war es wert,…welchen Künstler würdest du gerne einmal treffen?

Gerhard Richter, ein sehr faszinierender Mensch der sicher viel zu erzählen hat!

Vielleicht liest er das ja hier, was würdest du der Welt gerne noch mitgeben?

Ich möchte die Welt mit meiner Sinfonie der Farben und Strukturen verzaubern…

Danke dir für deine Zeit und Mühe und frohes Schaffen!

Safe the Date!

Die nächste Möglichkeit, Kunstwerke von Tamara Javurek in natura zu erleben, gibt es vom 10.-13.März bei der Messe Antik & Ambiente Sindelfingen und vom 20.Mai-15.Juni.2022 steht bereits eine Ausstellung in der Galerie Marziart Hamburg fest. Genauere Infos geben wir rechtzeitig weiter!

Weitere Informationen

Mehr über die Künstlerin finden Sie auf der Webseite der Künstlerin: www.maraart.de

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