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Die Makowski Galerie im Fokus – Interview mit Rusudan Makowski

Die Makowski Galerie im Fokus – Interview mit Rusudan Makowski Vor Kurzem schrieb die Makowski Galerie mehrere Call for Artists
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Die Makowski Galerie im Fokus – Interview mit Rusudan Makowski

Vor Kurzem schrieb die Makowski Galerie mehrere Call for Artists aus – während andere Galerien resignieren und in der Krise verzweifeln, plant die Berliner Makowski Gallery Ausstellungen in Singapur, Tokyo, Dubai oder Paris. In New York City soll eine weitere Niederlassung eröffnen,  das Vorhaben musste jetzt aber Corona bedingt auf Mai verschoben werden. Während der Krise laufen derzeit mehrere virtuelle Ausstellungen über den 3D-Aussteller Kunstmatrix. Für uns ein Grund, die Galerie Makowski einmal unter die Lupe zu nehmen.

Interview mit Frau Makowski

Während unserer Kontaktaufnahme bereitete Frau Makowski grade die Teilnahme an der World Art Dubai im April 2021 vor. Ebenso muss Sie sich um die laufenden Anmeldungen für die Tokio International Art Fair sowie die Voltra Art Basel, Affordable NY Spring, Affordable Hongkong, Art Barcelona, Art Singapur und mehr kümmern. Klingt stressig, aber es macht Ihr Spaß. Sie behält den Überblick und nutzt die Krise.

Die Krise nutzen wir als Chance digitale Medien mehr zu etablieren und auch in Zukunft besser zu nutzen. Wir sind auf diversen Online-Plattformen wie Artterms, artnet, artsy, koones, Facebook und Instagram aktiv. Des Weiteren haben wir im November an der Shanghai International Art Fair digital teilgenommen.

 

 

Wer im Internet nach der etablierten Galerie sucht, findet eine sehr gute Bewertung bei Google. Wen wundert es? Schließlich ist Frau Makowski schon seit Jahren im Geschäft. Sie kommt beruflich aus dem Bereich Marketing und Vertrieb, Sie studierte an der Humboldt Universität zu Berlin. Frau Makowski kann Internationale Erfahrung und Erfolge nachweisen, trotzdem finden sich vereinzelt negative Bewertungen oder sogar Beschwerden. Wir fragen nach Warum?

Diese Frage beantworte ich sehr gerne, wenn Sie jetzt reinschauen, sehen Sie, das einige Fake-Profile gelöscht wurden. Die Galerie gibt es offiziell seit 2012 und ich habe eine ganz andere Arbeitsweise als konservative Galerien sie haben. Ich bin auch jünger als viele Galeristen, die kurz vor dem Ruhestand stehen oder  Galeristen, die bereits in Generationen geführt werden, das hat grade am Anfang für Kritik gesorgt – damit kann ich aber leben. Ich sehe das auch als Motivation und marketingtechnisch gesehen, ist es doch gar nicht schlecht, wenn es ein paar kritisieren muss es ja interessant sein. Einige Bewertungen kommen auch von Künstlern, die abgelehnt wurden, bei der Masse an Künstlern können wir natürlich nicht jeden aufnehmen. Leider Gottes können viele Künstler auch nicht mit Kritik umgehen und sind häufig empfindliche Menschen, diese gehen nicht immer adäquat und logisch damit um. Charakterschwache Menschen versuchen auch Dreck auf andere zu schmeißen, doch das stört uns nicht – nur wenn es Grenzen überschreitet, schalten wir unsere Anwälte ein. 

Sie sagen, Sie arbeiten „anders“. Eine neueste Galeriestudie hat ergeben, das 9 von 10 Galerien ohne Verträge arbeitet, wie sieht es bei Ihnen aus?

Also so was gibt es bei uns überhaupt nicht, wir haben eine klare Struktur. Wir haben zwei Kategorien, bekannte Künstler, dazu zählen Künstler, die auch schon lang mit uns arbeiten oder eben Künstler, die schon einen Kundenstamm haben und neue Künstler, die wir betreuen und promoten. Es wird also unterschieden  zwischen Galeriekünstler und betreuende Künstler, aber in beiden Fällen gibt es schriftliche Verträge. Man muss sich sehr viel Zeit nehmen, planen und organisieren, da müssen wir uns festlegen, was, wann, wo und wer welche Pflichten und Rechte hat. Wir machen viele Geschäfte im Ausland, alleine dafür brauch man klare Verhältnisse.

Hier spricht eine Unternehmerin nicht ohne Grund ist die junge Geschäftsführerin 2015 von der georgischen Regierung als erfolgreichste georgische Unternehmerin in Deutschland ausgezeichnet worden. Georgien-stämmige Geschäftsleute aus 12 Ländern standen zur Wahl. Von Hunderten erfolgreichen Unternehmern aus Georgien weltweit wurden gerade einmal 15 Frauen nominiert, darunter Rusa Makowski. Der Preis wurde Ihr für besonderes Engagement in der Integration und Unterstützung von Migranten in Deutschland verliehen.

Immer wieder initiiert und unterstützt Rusa Makowski auch soziale Projekte, bei denen die Einnahmen aus Ausstellungen an soziale Programme in Georgien, aber auch in Deutschland gespendet werden. Dieses Engagement ist nicht unentdeckt geblieben und auch deswegen ist Rusa Makowski seit dem Beginn ihrer Karriere begleitet und unterstützt worden von Politikern, sowohl aus Georgien als auch vor Ort in Deutschland.

Wir danken für das Gespräch und sind überzeugt davon, das man von der Makowski Galerie noch viel hören wird. Es stehen spannende Projekte an und Künstler sind immer herzlichst dazu eingeladen, ihr Glück zu probieren. Über die Eröffnung der Außenstelle in New York halten wir Sie auf dem laufenden. Sobald Galerien wieder für den Publikumsverkehr geöffnet haben, freut sich die Galerie ebenfalls über einen Besuch in der Friedrichstraße, 10117 Berlin.

Weitere Informationen

Instagram-Kanal der Galerie: Instagram-Fotos und -Videos

Weitere Informationen über die Galerie: Fine Art Galleries | Kooness

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