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Materie, Mensch und Natur
Werk der Woche #123: Mineral m20190630 von Gerd Jansen

Werk der Woche #123: Mineral m20190630 von Gerd Jansen In unserer Serie „Werk der Woche“ machen wir auf Kunstwerke aufmerksam,
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Zerschnittene Verpackungen, schwarze Flächen und eine Komposition, die beinahe räumlich wirkt: Mit „Mineral m20190630“ untersucht Gerd Jansen die fortwährende Veränderung der Materie. Das Werk ist Teil seines umfangreichen Projekts „Der Schwarze Planet“ – und Ausgangspunkt einer grundsätzlichen Auseinandersetzung mit Natur, Vergänglichkeit und der Zukunft der Menschheit.

Werk der Woche #123: Mineral m20190630 von Gerd Jansen

In unserer Serie „Werk der Woche“ machen wir auf Kunstwerke aufmerksam, die einen besonderen Hintergrund haben, zur Diskussion einladen oder in unseren Augen zu wenig Beachtung erhalten. Das 123. Werk der Woche ist „Mineral m20190630“ von Gerd Jansen. Die Arbeit entstand 2019 und gehört zur Werkgruppe „Der Schwarze Planet“.

Werk der Woche #123: Mineral m20190630 von Gerd Jansen

Schwarz, Weiß, Grau und ein gedämpftes Beige: Auf den ersten Blick wirkt „Mineral m20190630“ wie eine abstrakte Komposition aus unregelmäßigen Flächen. Einige Formen stehen aufrecht, andere scheinen sich übereinanderzuschieben oder gegenseitig zu verdecken. Harte schwarze Partien treffen auf helle Zwischenräume, schmale Konturen und organisch geschnittene Kanten. Obwohl die Arbeit vollständig auf der Fläche entsteht, entwickelt sie eine erstaunlich plastische Wirkung.

Das Werk misst 37 × 37 Zentimeter und verbindet Collage, Zeichnung und Malerei. Mit Passepartout beträgt das Endformat 50 × 50 Zentimeter und passt damit in einen handelsüblichen Wechselrahmen. Der Künstler selbst beschreibt den Charakter der Arbeit als „sehr plastisch“. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen zusätzlichen Werktitel, sondern um eine persönliche Einordnung innerhalb einer Auswahl von vier Arbeiten.

Gerade diese plastische Wirkung macht „Mineral m20190630“ zu einem geeigneten Werk der Woche. Die einzelnen Formen erinnern entfernt an Gestein, Schichtungen, Bruchstücke oder architektonische Körper. Eine eindeutige gegenständliche Lesart gibt Jansen jedoch nicht vor. Stattdessen zeigt die Arbeit einen Zustand zwischen Ordnung und Veränderung: Etwas hat sich zusammengefügt, könnte aber im nächsten Moment wieder auseinanderbrechen und eine vollkommen neue Konstellation bilden.

Verpackungen werden zu einer neuen Bildordnung

Für die Mineral-Arbeiten verwendete Gerd Jansen unter anderem Papiere und Verpackungen, die im gewöhnlichen Alltag in seinen Haushalt gelangten. Das vorhandene Material wurde zunächst in kleinere Einheiten geschnitten und anschließend in freier Weise neu zusammengesetzt. Teilweise zerschnitt Jansen die bereits entstandenen Collagen erneut, verschob einzelne Teile und klebte sie wieder zusammen, bis ein Quadrat von 37 × 37 Zentimetern entstanden war.

Erst danach wurden ausgewählte Flächen mit Acrylfarbe überarbeitet – überwiegend in Schwarz und verschiedenen Grautönen. Das ursprüngliche Verpackungsmaterial verliert dadurch seinen alltäglichen Zweck, verschwindet jedoch nicht vollständig. Seine Kanten, Farben und Oberflächen bleiben als Spuren sichtbar.

Das Verfahren entspricht dem inhaltlichen Kern der Untergruppe „Mineralien“. Jansen versteht sie als Auseinandersetzung mit dem physischen Aspekt der Erde und mit der fortwährenden Bewegung von Materie in immer neue Konstellationen. Material wird getrennt, neu geordnet, überlagert und verwandelt. Die Entstehung des Bildes wird damit selbst zu einem Modell für Veränderung.

Vier Mineral-Arbeiten und vier unterschiedliche Charaktere

„Mineral m20190630“ steht nicht isoliert. Drei weitere Arbeiten aus dem Jahr 2019 zeigen, wie unterschiedlich Jansen dasselbe Format, ein vergleichbares Verfahren und eine eng begrenzte Material- und Farbwelt einsetzen kann.

Mineral m20190503

„Mineral m20190503“ wirkt wesentlich flächiger und plakativer. Große schwarze und graue Felder werden von kräftigem Gelb begleitet. Die Komposition erinnert an ein System aus Balken, Blöcken und verschobenen Rechtecken. Während „Mineral m20190630“ räumliche Tiefe entwickelt, behauptet sich diese Arbeit stärker auf der Bildfläche. Ihre Wirkung ist direkter, härter und zeichenhafter.

„Mineral m20190503“ wirkt wesentlich flächiger und plakativer. Große schwarze und graue Felder werden von kräftigem Gelb begleitet. Die Komposition erinnert an ein System aus Balken, Blöcken und verschobenen Rechtecken. Während „Mineral m20190630“ räumliche Tiefe entwickelt, behauptet sich diese Arbeit stärker auf der Bildfläche. Ihre Wirkung ist direkter, härter und zeichenhafter. Kunstwerk der Woche 123 Gerd Jansen Kunst aus der SChweiz.
Mit starken Schwarz-Gelb-Kontrasten entwickelt „Mineral m20190503“ eine plakative, beinahe zeichenhafte Wirkung. Gerd Jansen, 2019, Collage, Zeichnung und Malerei, 37 × 37 cm.

Mineral m20190627

„Mineral m20190627“ erscheint dagegen ruhiger. Gedämpfte Grünflächen, Schwarz, Grau und ein helles Beige bilden eine ausgeglichene Komposition. Die Formen stehen überwiegend vertikal und wirken wie Schichten, Platten oder geologische Körper. Trotz ihrer Unregelmäßigkeit entsteht ein beinahe stabiler Zustand.

Gedämpfte Grün-, Grau- und Beigetöne verleihen „Mineral m20190627“ eine ruhige, ausgewogene Wirkung. Gerd Jansen, 2019, Collage, Zeichnung und Malerei, 37 × 37 cm, aus der Werkgruppe „Der Schwarze Planet“.

Mineral m20190802

„Mineral m20190802“ verlässt diese Ruhe wieder. In der unteren Bildhälfte treffen zahlreiche schwarze Linien auf hellem Grund aufeinander. Darüber liegen große dunkle Flächen, unterbrochen von schmalen weißen Konturen und einem auffälligen gelben Akzent. Die Linien können an Erdschichten, Wasserbewegungen oder seismische Aufzeichnungen erinnern. Durchaus lässt sich diese Arbeit als „exotisch“ charakterisieren.

Lineare Strukturen, dunkle Flächen und ein schmaler gelber Akzent verleihen „Mineral m20190802“ eine unruhige, beinahe seismische Wirkung. Gerd Jansen, 2019, Collage, Zeichnung und Malerei, 37 × 37 cm, aus der Werkgruppe „Der Schwarze Planet“.

Bemerkenswert ist es zu sehen, welche unterschiedlichen Charaktere innerhalb einer formal eng verwandten Werkgruppe entstehen können. Gerade der Vergleich macht sichtbar, dass Jansens Systematik nicht zu einer bloßen Wiederholung führt. Das Verfahren bleibt ähnlich, das Ergebnis verändert sich grundlegend.

„Der Schwarze Planet“ als Bilder einer neuen Erde

Die vier Arbeiten gehören zur Werkgruppe „Der Schwarze Planet“, die zwischen Mitte 2017 und Ende 2019 entstand. Der Untertitel des Projekts lautet „Bilder einer neuen Erde“. Jansen beschreibt die Arbeiten auch als eine Art „Tagebuch einer neuen Erde“.

„Schwarz“ bezieht sich dabei nicht auf die Erde selbst. Der Begriff bezeichnet vielmehr die gefährliche Situation, in die sich die Menschheit nach Ansicht des Künstlers gebracht hat. Die „neue Erde“ meint keine technisch optimierte Zukunftswelt, sondern die Erneuerung eines ursprünglichen, demütigen und freundschaftlichen Verhältnisses zur Natur.

Das Projekt wurde in vier Bereiche gegliedert: „Seismogramme“, „Mineralien“, „Pflanzen“ und „Rätsel“. Die Seismogramme stehen für die seelischen Bewegungen der Erde. Dabei handelt es sich um Grafit-Tusche-Zeichnungen, die als Bewegungen um ein Zentrum angelegt sind. Die Mineralien beschäftigen sich mit dem physischen Aspekt der Erde und der Umwandlung von Materie. Die Pflanzen verkörpern das Lebendige und entwickeln sich als flexible Drahtverbindungen in den Raum hinein. Die digitalen „Rätsel“ wiederum entstehen durch das Übereinanderlegen von Fotografien der Seismogramm- und Mineral-Arbeiten. Durch die dabei auftretenden Zufälligkeiten bleiben ihre Bildwelten bewusst rätselhaft.

Seismogramm, Mineral und Pflanze stehen zugleich in einer materiellen Beziehung zueinander. Jansen verwendet bewusst einfache Materialien und führt die verschiedenen Teile des Projekts damit auf gemeinsame Grundlagen zurück.

Tagebuchartig entstanden zwischen 2017 und 2019 regelmäßig Seismogramm- und Mineral-Arbeiten. Das einzelne Bild ist deshalb nicht nur eine abgeschlossene Komposition, sondern zugleich Bestandteil eines fortlaufenden künstlerischen Denkprozesses.

Zwischen Entstehen und Vergehen

Hinter „Der Schwarze Planet“ steht eine umfassende Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz. Aus größerer Entfernung und über lange Zeiträume betrachtet erscheinen das Weltall und die Erde für Jansen nicht als idyllische Orte, sondern als Räume gewaltiger Umwälzungen. Alles befindet sich in einem Zustand der Vergänglichkeit und in einem ständigen Wechsel zwischen Entstehen und Vergehen.

Der Mensch kann sich diesem Kreislauf nicht entziehen. Trotzdem klammert er sich nach Jansens Auffassung an die Vorstellung von Beständigkeit: an den Augenblick, an Besitz, Wissen, Werte und an die Hoffnung, den natürlichen Grenzen des Lebens dauerhaft entkommen zu können. Aus dem ursprünglichen Auftrag des Überlebens sei im Verlauf der kulturellen Entwicklung ein unbedingtes Weiterlebenwollen entstanden.

Jansen verbindet diese Haltung mit den materiellen und geistigen Abhängigkeiten moderner Gesellschaften. Angst vor Verlust, Armut und Unfrieden führe zu Respektlosigkeit, Neid, Expansion, Krieg, Ausbeutung und zur Zerstörung der Pflanzen- und Tierwelt. Obwohl der Mensch wisse, dass er damit auch sich selbst schade, setze er seine Entwicklung unter dem Versprechen fort, technische Neuerungen könnten die entstandenen Probleme schließlich lösen.

Windräder, Elektroautos, Solarzellen, Versicherungen, Verordnungen oder neue medizinische Verfahren erscheinen in diesem Gedankengang nicht einfach als grundsätzlich falsche Entwicklungen. Jansen zweifelt vielmehr an der menschlichen Vorstellung, jedes Problem ließe sich technisch beherrschen, ohne das eigene Verhältnis zur Natur grundlegend zu verändern. Der Tod werde tabuisiert, während die Hoffnung auf Kontrolle und eine vermeintlich sichere Zukunft bestehen bleibe.

Der Mensch als Teil der Natur – oder als ihr Gegner?

Jansens Kritik richtet sich gegen Kulturen, die sich über die Natur und über andere Lebens- und Gesellschaftsformen erheben. Wachstum, Herrschaft und Ausbeutung erscheinen darin als Ausdruck eines verlorenen Maßes. Eine Kultur, die den Bezug zu ihrer Herkunft nicht mehr herstellen könne, verliere nach Jansen zugleich ihren Sinn.

Dabei formuliert der Künstler eine ausgesprochen düstere Möglichkeit: Die Erde könnte für das Problem Mensch eine eigene Lösung finden. Die Evolution habe sich in der Vergangenheit immer wieder gegen Arten entschieden, die unter veränderten Bedingungen nicht mehr bestehen konnten. Auch auf die Menschheit werde der „Sternenhimmel“ keine Rücksicht nehmen.

Die Vorstellung, Wissenschaft, künstliche Intelligenz oder neue digitale Gemeinschaftsformen könnten automatisch eine bessere Welt hervorbringen, betrachtet Jansen deshalb mit Skepsis. Immer wieder sei im Versprechen, das Gute zu schaffen, auch neues Unheil entstanden.

In seinem begleitenden Text verweist der Künstler auf Oswald Spenglers Satz: „Der Mensch ist ein Raubtier und die Welt ist seine Beute.“ Für Jansen liegt der zentrale Widerspruch im menschlichen Wunsch nach Fortbestand in einer Welt, die der Mensch gleichzeitig ausbeutet und zerstört. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, müsste er aufhören, zu jagen, zu töten, zu versklaven und zu beherrschen. Er müsste sich vom permanenten „Weiter so“ abkehren.

Auch politische und ökonomische Zukunftsmodelle bieten für Jansen keine verlässliche Lösung. Er greift Szenarien auf, die von neuen geopolitischen Blöcken über große militärische Konflikte bis zu autoritären Ordnungen und einer möglichen Herrschaft wirtschaftlicher Eliten reichen. Keine dieser Strukturen verspricht dem Planeten eine glückliche Zukunft, solange das grundsätzliche Verhältnis des Menschen zur Erde unverändert bleibt.

Auf die Erde hören

Trotz seiner düsteren Analyse endet Jansens Gedankengang nicht bei der vollständigen Hoffnungslosigkeit. Rettung liegt für ihn allerdings nicht in einer weiteren Steigerung von Herrschaft und Kontrolle. Der Mensch müsse auf die Erde hören – auf das, was sie benötigt, und nicht ausschließlich auf das, was der Mensch von ihr verlangt.

An dieser Stelle verweist Jansen auf Eckhart Tolles Buch „Stille spricht“. Darin wird Natur nicht nur als Voraussetzung des physischen Überlebens verstanden, sondern auch als möglicher Weg aus dem Gefängnis menschlichen Denkens. Steine, Pflanzen und Tiere erinnern daran, dass Leben nicht ausschließlich aus Handeln, Planen, Erinnern und Beherrschen besteht. Es kann ebenso bedeuten, still zu sein und dort anzukommen, wo das Leben tatsächlich stattfindet: im Hier und Jetzt.

Vor diesem Hintergrund erhält „Mineral m20190630“ eine zusätzliche Bedeutung. Die Arbeit zeigt keine konkrete Landschaft, keine Katastrophe und keine politische Szene. Stattdessen konzentriert sie sich auf Materie und Veränderung. Vorgefundene Fragmente werden auseinandergenommen und in eine neue Ordnung gebracht. Nichts bleibt, was es zuvor war – und dennoch geht nichts vollständig verloren.

Ein Bild als Modell der Veränderung

„Mineral m20190630“ lässt sich als abstrakte Collage betrachten, ohne den umfangreichen philosophischen Hintergrund der Werkgruppe zu kennen. Seine schwarzen und hellen Flächen, die unregelmäßigen Konturen und die räumliche Spannung funktionieren zunächst rein visuell.

Doch innerhalb von „Der Schwarze Planet“ wird die Arbeit zu mehr als einer formalen Komposition. Ihr Herstellungsprozess spiegelt Jansens Vorstellung von einer Welt, in der Materie fortwährend ihre Form verändert. Zerschneiden und Zusammenfügen, Zerstörung und Neuordnung, Entstehen und Vergehen sind dabei keine Gegensätze, sondern Teile derselben Bewegung.

Der Vergleich mit den drei weiteren Mineral-Arbeiten verstärkt diesen Gedanken. Aus vergleichbaren Materialien und Arbeitsschritten entstehen vollkommen unterschiedliche Bildzustände: plakativ, ruhig, plastisch oder fremdartig. Kein Ergebnis ist zwingend, jedes hätte auch anders ausfallen können.

Damit führt das Werk zurück zur großen Frage des gesamten Projekts: Ist der Mensch in der Lage, sich als Teil einer wandelbaren Natur zu begreifen – oder hält er weiterhin an der Vorstellung fest, außerhalb ihrer Gesetze zu stehen?

Der Künstler Gerd Jansen

Gerd Jansens künstlerisches Werk erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und umfasst Zeichnung, Malerei, Collage, Plastik sowie digitale und partizipative Konzepte. Früh entwickelte er systematische und geometrische Arbeitsweisen. Seit 1997 beschäftigt er sich zudem intensiv mit natürlichen Zahlen und Primzahlen, aus denen eigenständige bildnerische Ordnungen hervorgegangen sind.

Systematik bedeutet bei Jansen jedoch nicht starre Wiederholung. Vielmehr schafft sie einen Rahmen, innerhalb dessen Abweichungen, Zufälle und Veränderungen sichtbar werden können. Auch „Der Schwarze Planet“ verbindet eine klar gegliederte Werkstruktur mit offenen bildnerischen Prozessen.

Mit „Mineral m20190630“ steht deshalb nicht nur eine einzelne Collage im Mittelpunkt. Das Werk öffnet den Blick auf ein künstlerisches Denken, das Material, Natur, Gesellschaft und menschliche Existenz miteinander verbindet.

Gerd Jansen im Interview: über Ordnung, Freiheit und fünf Jahrzehnte Kunst

Werkangaben

Künstler: Gerd Jansen
Werk: Mineral m20190630
Werkgruppe: Der Schwarze Planet – Mineralien
Jahr: 2019
Technik: Collage, Zeichnung und Malerei
Format: 37 × 37 cm
Endformat mit Passepartout: 50 × 50 cm

Weitere Informationen

Weitere Informationen über Gerd Jansen und sein Gesamtwerk finden Sie auf der Webseite des Künstlers.

Die Arbeiten der Werkgruppe „Der Schwarze Planet“ sind außerdem im digitalen Buch „Der Schwarze Planet – Teil 3“ dokumentiert.

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