Ausstellungen
Aktuelle Kunstausstellungen entdecken
In dieser Kategorie finden sich ausgewählte Ausstellungen, auf die wir aufmerksam machen, sowie Beiträge zu Präsentationen, die wir selbst besucht und begleitet haben.
Der Fokus liegt auf aktuellen Ausstellungen und relevanten Entwicklungen aus der zeitgenössischen Kunstszene.
Kunstfreunde, die selbst eine Veranstaltung besucht haben und ihre Erfahrung mit anderen Lesern teilen möchten, nutzen gerne unseren Kontakt. Ebenso können Künstler und Galerien uns gerne auf ihre laufenden oder kommenden Ausstellungsprogramme aufmerksam machen.
Mehr als 8.000 eingereichte Arbeiten und 40 Auszeichnungen zeigen, wie vielfältig junge Fotografie in Deutschland ist. Doch der Deutsche Jugendfotopreis 2026 wirft auch eine grundsätzliche Frage auf: Was geschieht mit jungen Talenten nach Preisverleihung, Ausstellung und Applaus? Nachwuchsförderung braucht mehr als eine Bühne für wenige Wochen – sie braucht Räume, professionelle Begleitung und langfristige Sichtbarkeit.
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George Lucas und Mellody Hobson eröffnen in Los Angeles das Lucas Museum of Narrative Art. Mehr als 40.000 Werke verbinden Malerei, Illustration, Comics, Fotografie und Filmgeschichte. Dabei geht es um eine grundsätzliche Frage: Warum trennt der klassische Kunstbetrieb noch immer zwischen Hochkultur und populären Bildern?
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Im Britischen Pavillon fragt Turner-Preisträgerin Lubaina Himid, wie Menschen an einem Ort heimisch werden, der nicht für sie geschaffen wurde. „Predicting History: Testing Translation“ verbindet monumentale Malerei, Klang und gefundene Gegenstände zu einer Ausstellung über Migration, Sichtbarkeit und die schwierige Suche nach Zugehörigkeit.
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1946 wurde Rembrandts „Jugendliches Selbstbildnis“ aus Gotha nach Coburg gebracht, später nach München verkauft. Nun ist das Gemälde erstmals seit 80 Jahren wieder im Herzoglichen Museum zu sehen. Seine Rückkehr erzählt nicht nur von Rembrandts Aufstieg zur Marke, sondern auch von einem bis heute umstrittenen Kapitel deutscher Museumsgeschichte.
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Das Bucerius Kunst Forum Hamburg rekonstruiert in „Von Monet bis Picasso“ 15 bedeutende jüdische Kunstsammlungen. Rund 100 Werke erzählen vom Aufstieg der Moderne, von NS-Verfolgung und von Menschen, deren Beitrag zur Kunstgeschichte lange vergessen wurde.
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Die große Franz-Marc-Ausstellung im K20 Düsseldorf zeigt mehr als 120 Gemälde und Arbeiten auf Papier. „Die Suche nach einer besseren Welt“ verfolgt den Weg des Expressionisten von frühen Naturstudien bis zu seinen zunehmend abstrakten Kompositionen – und erklärt, weshalb seine blauen Pferde bis heute faszinieren.
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Maurizio Cattelan zeigt mit „NIGHT“ seine erste große Einzelausstellung in Deutschland. In der Neuen Nationalgalerie Berlin treffen Hitler, Tauben und verhüllte Körper auf die Architektur von Mies van der Rohe. Doch kann ein Künstler noch provozieren, wenn er längst selbst zum etablierten Kunstbetrieb gehört?
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40 Werkgruppen, 40 Kunstorte und 1.806 Arbeiten in 143 Tagen: Mit der NiederrheinTour 2026 hat Thomas Baumgärtel eine ganze Region in einen dezentralen Ausstellungsraum verwandelt. Am 27. September endet das Jubiläumsprojekt mit einer Finissage im Museum Kurhaus Kleve – doch ein Teil der Spraybananen bleibt im öffentlichen Raum sichtbar.
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Ei Arakawa-Nash verwandelt den japanischen Pavillon mit „Grass Babies, Moon Babies“ in einen Ort zwischen Elternschaft, Diaspora und historischer Verantwortung. Besucher tragen eine von 200 Babypuppen durch die Ausstellung – und damit symbolisch eine Zukunft, die mit den ungelösten Konflikten der Vergangenheit leben muss.
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Ein grüner Teich vor dem Altar, verdunstendes Wasser und zurückbleibende Salzkristalle: Mit „Gezeiten“ macht Ulrika Eller-Rüter die Bonner Namen-Jesu-Kirche zum Schauplatz eines langsamen Wandels. Ihre Ausstellung verbindet Naturprozesse, religiöse Symbolik und künstlerische Forschung – und lässt die Zeit selbst am Kunstwerk arbeiten.
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