Kurz und Knapp
Kurz und knapp – Kunstnews und Meldungen aus der Szene
In dieser Kategorie veröffentlichen wir kurze Kunstnachrichten, Hinweise und Meldungen, die uns aus der Kunstszene erreichen oder zugeschickt werden. Hier geht es um kompakte Updates, spannende Hinweise und aktuelle Beobachtungen aus der Kunstwelt.
Der Fokus liegt auf schnellen, kurzen Informationen und News aus der Kunstszene.
Kunstinteressierte, die eine spannende Entdeckung gemacht haben oder etwas aufgeschnappt haben, worauf Sie uns hinweisen möchten, können gerne unseren Kontakt nutzen.
Fische, Flugzeuge, Autos oder Mobiltelefone: In der Bestattungskultur der Ga kann ein Sarg die Persönlichkeit, den Beruf oder den gesellschaftlichen Status eines Verstorbenen sichtbar machen. Die sogenannten Fantasy Coffins erzählen vom Leben – und haben längst ihren Weg in internationale Museen gefunden.
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Ab September 2026 verwandelt Elke Haarer die Glasfassade des Neuen Museums Nürnberg in eine monumentale Komposition aus Rot und Schwarz. Die ortsspezifische Arbeit verbindet Malerei und Architektur – und ist bereits vom Klarissenplatz aus zu sehen.
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Laurent Schwarz, Mikail Akar oder Andrés Valencia wurden zu Kunstmarktstars, bevor sie erwachsen waren. Ihre Karrieren zeigen, wie eng Begabung, elterliches Management, Social Media und hohe Preise miteinander verbunden sind – und warum sich erst Jahre später entscheidet, ob aus einem Wunderkind ein eigenständiger Künstler wird.
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Im italienischen Pavillon der Biennale Venedig 2026 setzt Chiara Camoni auf Keramik, Natur, Handarbeit und kollektive Prozesse statt auf monumentale Gesten. „Con te con tutto“ wird so zu einem der stilleren, aber zugleich programmatischsten Beiträge von „In Minor Keys“.
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Mit zwei Jahren wurde Laurent Schwarz zum Kunststar, wenig später wurden für seine abstrakten Bilder fünfstellige Summen aufgerufen. Doch wie entsteht der Marktwert eines Künstlers, der noch ein Kind ist? ARTTRADO blickt hinter den Hype und fragt, wo Talent endet, Vermarktung beginnt und ob sich künstlerische Bedeutung überhaupt so früh beurteilen lässt.
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Galerien schließen, Vernissagen werden seltener und Sammler sind im Urlaub. Doch Museen bleiben geöffnet und Sommerausstellungen laufen weiter. Gibt es das Sommerloch in der Kunstwelt wirklich? Ein Blick auf Galerien, Museen und den Kunstmarkt zeigt, warum der August vor allem eine Pause zwischen zwei Kunstsaisons ist.
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Freundschaften, kreative Partnerschaften und erbitterte Konflikte haben die Kunstgeschichte oft stärker geprägt als einzelne Genies. Von Picasso und Braque über Frida Kahlo und Diego Rivera bis zu Warhol und Basquiat: Diese zwölf außergewöhnlichen Künstlerbeziehungen beeinflussten Kunstrichtungen, inspirierten Meisterwerke und veränderten den Lauf der Moderne nachhaltig.
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Die Ausstellung „Histoires de paysages. De Monet à Hockney“ im Musée Marmottan Monet in Paris versteht Landschaftsmalerei nicht als klassisches Genre, sondern als kulturelles Wahrnehmungssystem. Zwischen Claude Monet und David Hockney entfaltet sich keine lineare Kunstgeschichte, sondern eine radikale Neubefragung des Sehens selbst. Kuratiert von Pierre Wat zeigt die Ausstellung Landschaft als epistemisches System: Nicht die Natur verändert sich, sondern die Art und Weise, wie sie wahrgenommen, verarbeitet und visualisiert wird. So entsteht ein Panorama der Moderne als fortlaufende Dekonstruktion des Landschaftsbildes – von der Impression bis zur digitalen Wahrnehmung.
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Die Behauptung, der Kunstmarkt sei überfüllt, gehört zu den häufigsten Erklärungen für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten vieler Künstler. Doch aktuelle Daten zeichnen ein anderes Bild: Nicht die Anzahl der Künstler ist das Problem, sondern die extreme Konzentration von Aufmerksamkeit, Sichtbarkeit und Einkommen. Eine Analyse der Marktstrukturen zeigt, warum Millionen Kreative einem Milliardenmarkt gegenüberstehen – und dennoch nur wenige von ihrer Kunst leben können.
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Der Deutsche Pavillon auf der Biennale di Venezia 2026 trägt den Titel „Ruin“ und wird von den Künstlerinnen Henrike Naumann und Sung Tieu gestaltet. Die Ausstellung verwandelt den historischen Pavillon in einen vielschichtigen Raum über DDR-Erinnerung, Transformation nach 1990 und die politischen Brüche der Gegenwart – zwischen Architektur, Biografie und gesellschaftlicher Analyse.
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