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Kunstförderung
OPEN CALL FÜR KÜNSTLER: Preis des Kunstvereins Hannover 2027/2028

Kunstförderung in Deutschland: OPEN CALL FÜR KÜNSTLER: Preis des Kunstvereins Hannover 2025/2026: Kunstausschreibung in Niedersachsen. Kunst entdecken auf ARTTRADO - Plattform für Kunst und Kultur.

Für viele Künstler:innen gehören Residenzprogramme und Stipendien zu den wichtigsten Möglichkeiten, die eigene künstlerische Praxis weiterzuentwickeln, neue Netzwerke aufzubauen und
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Der Kunstverein Hannover vergibt erneut drei Residenzstipendien für zeitgenössische Künstler:innen. Neben finanzieller Förderung bietet das renommierte Programm Arbeitszeit, professionelle Begleitung und eine Residency in der Villa Minimo.

Preis des Kunstvereins Hannover 2027/2028: Jetzt für eines der renommiertesten Kunststipendien Deutschlands bewerben

Open Call für Künstler:innen: Der Kunstverein Hannover vergibt drei Residenzstipendien

Für viele Künstler:innen gehören Residenzprogramme und Stipendien zu den wichtigsten Möglichkeiten, die eigene künstlerische Praxis weiterzuentwickeln, neue Netzwerke aufzubauen und Projekte unter professionellen Bedingungen zu realisieren. Mit dem aktuellen Open Call zum Preis des Kunstverein Hannover 2027/2028 schreibt der Kunstverein Hannover erneut eines der interessantesten Förderprogramme für zeitgenössische Kunst in Deutschland aus.

Die Ausschreibung richtet sich an professionelle Künstler:innen der Gegenwartskunst und bietet den ausgewählten Stipendiat:innen nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Zeit, Raum und Sichtbarkeit innerhalb einer etablierten Kunstinstitution.


Was ist der Preis des Kunstvereins Hannover?

Der Preis des Kunstvereins Hannover zählt zu den traditionsreichsten Förderprogrammen für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Seit den 1980er Jahren unterstützt das Programm aufstrebende und etablierte künstlerische Positionen und hat zahlreichen Künstler:innen wichtige Impulse für ihre weitere Laufbahn gegeben.

Im Mittelpunkt steht die Förderung individueller künstlerischer Entwicklung. Anders als bei klassischen Wettbewerbsausstellungen liegt der Fokus nicht ausschließlich auf einem fertigen Werk, sondern auf dem Potenzial einer künstlerischen Praxis und deren Weiterentwicklung im Rahmen eines Residenzprogramms.

Gerade in Zeiten steigender Produktionskosten und zunehmenden Wettbewerbs um Fördermittel sind solche Programme für viele Kunstschaffende von großer Bedeutung.


Die Residenz in der Villa Minimo

Ein zentrales Element des Programms ist die Villa Minimo in Hannover. Die Residenz bietet den ausgewählten Künstler:innen die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum vor Ort zu arbeiten, neue Projekte zu entwickeln und sich intensiv mit ihrer künstlerischen Praxis auseinanderzusetzen.

Artist-in-Residence-Programme gewinnen international zunehmend an Bedeutung, da sie Freiräume schaffen, die im regulären Ausstellungsbetrieb häufig fehlen. Die Verbindung von Arbeitsaufenthalt, finanzieller Förderung und institutioneller Begleitung macht den Preis des Kunstvereins Hannover besonders attraktiv.

Für viele Künstler:innen ist die Teilnahme an einer renommierten Residency zudem ein wichtiger Baustein im eigenen Portfolio und kann die Sichtbarkeit innerhalb des professionellen Kunstbetriebs deutlich erhöhen.


Warum ist der Open Call interessant?

Der aktuelle Open Call des Kunstvereins Hannover hebt sich aus mehreren Gründen von vielen anderen Ausschreibungen im deutschsprachigen Raum ab:

Renommierte Institution

Der Kunstverein Hannover gehört zu den bekanntesten Kunstvereinen Deutschlands und blickt auf eine lange Geschichte der Förderung zeitgenössischer Kunst zurück. Internationale Ausstellungen, kuratorische Projekte und die Unterstützung junger Positionen haben die Institution weit über Niedersachsen hinaus bekannt gemacht.

Nachhaltige Förderung

Während viele Ausschreibungen lediglich Ausstellungsmöglichkeiten bieten, verbindet dieses Programm finanzielle Unterstützung mit Arbeitsmöglichkeiten und professioneller Begleitung.

Sichtbarkeit innerhalb der Kunstszene

Die Teilnahme an einem renommierten Residenzprogramm kann für Künstler:innen neue Kontakte zu Kurator:innen, Galerien, Sammler:innen und weiteren Institutionen ermöglichen.

Fokus auf Entwicklung statt Ergebnisdruck

Besonders interessant ist der Fokus auf die Entwicklung neuer Arbeiten und Konzepte. Dadurch entsteht Raum für Experimente und langfristige Projekte.


Für wen eignet sich die Bewerbung?

Der Open Call richtet sich insbesondere an Künstler:innen aus dem Bereich der zeitgenössischen Kunst. Dazu gehören unter anderem:

Malerei
Skulptur
Installation
Fotografie
Medienkunst
Performance
Interdisziplinäre Kunstformen

Entscheidend ist weniger das Medium als vielmehr die Qualität, Eigenständigkeit und Relevanz der künstlerischen Position.

Bewerber:innen sollten über eine nachvollziehbare künstlerische Praxis verfügen und in der Lage sein, ihre Arbeitsweise sowie geplante Projekte überzeugend zu vermitteln.


Was sollte eine starke Bewerbung enthalten?

Bei Residenzprogrammen achten Jurys häufig auf mehrere zentrale Faktoren:

Klarheit der künstlerischen Position

Die eingereichten Arbeiten sollten erkennen lassen, welche Themen, Fragestellungen oder Methoden die eigene Praxis prägen.

Stringentes Portfolio

Ein Portfolio wirkt besonders überzeugend, wenn die Arbeiten miteinander in Beziehung stehen und eine erkennbare Entwicklung sichtbar wird.

Aussagekräftiges Artist Statement

Ein gutes Artist Statement beschreibt nicht nur das Werk, sondern auch die Motivation, Haltung und konzeptionelle Grundlage der Arbeit.

Bezug zum Residenzprogramm

Starke Bewerbungen zeigen nachvollziehbar auf, warum gerade diese Residency für die eigene Entwicklung relevant ist.


Warum Kunststipendien heute wichtiger sind denn je

Die Finanzierung künstlerischer Arbeit gehört für viele Kunstschaffende zu den größten Herausforderungen. Öffentliche Förderprogramme, Stipendien und Residenzen schaffen wichtige Freiräume für Recherche, Produktion und Reflexion.

Gerade in der zeitgenössischen Kunst entstehen innovative Projekte häufig dort, wo ausreichend Zeit für Entwicklung vorhanden ist. Programme wie der Preis des Kunstvereins Hannover leisten daher einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Infrastruktur.

Darüber hinaus fördern sie den Austausch zwischen regionalen und internationalen Positionen und stärken die Vernetzung innerhalb der Kunstszene.


🧭 Bewerbung – wichtige Eckdaten im Überblick

Bewerbungsfrist: 16. August 2026
Ort: Hannover, Deutschland
Programmstart: 2025/2026 (je nach Vergabezyklus)
Förderumfang: Residenz + finanzielle Unterstützung + Betreuung
Bewerbungsunterlagen: Portfolio, CV, Artist Statement, ggf. Projektbeschreibung
Auswahlverfahren: Jurybasierter Open Call

Alle relevanten Informationen zur Ausschreibung finden Künstler hier:
https://www.kunstverein-hannover.de/de/programme/1418-preis-des-kunstvereins-hannover


Bisherige Preisträger:innen

2024 Aria Farajnezhad, Jonas Höschl, Jana Piotrowski
2022 Ole Blank, Tuğba Şimşek, Catharina Szonn
2020 Lena Marie Emrich, Sven-­Julien Kanclerski, Pablo Schlumberger
2018 Till Wittwer, Lukas Zerbst, Luise Marchand
2016 Isabel Nuño de Buen, Claudia Piepenbrock, Julian Öffler
2014 Laura Bielau, Susann Dietrich, Christian Retschlag
2012 Arno Auer, Ingo Mittelstaedt, Toulu Hassani
2010 Samuel Henne, Fabian Reimann, Anahita Razmi
2008 Özlem Sulak, Sebastian Neubauer
2006 Claudia Kapp, Jacqueline Doyen
2004 Stefan Jeep, Ho­Yeol Ryu
2002 Thomas Ganzenmüller, Antje Schiffers
1999 Hannes Kater, Bjørn Melhus
1997 Hlynur Hallsson, Petra Kaltenmorgen
1996 Douglas Gordon (Kooperation DAAD)
1995 Christoph Girardet, Anette Ziss
1994 Jane & Louise Wilson (Kooperation DAAD)
1993 Bernhard Büttner, Aernout Mik, Michael Stephan
1991 Jörg Lange, Brigitte Raabe, Sabine Wewer
1989 Andrea Ostermeyer, Gabriele Regiert, Brigitte Vickers
1987 Friedhelm Falke, Karl Möllers, Siegfried Pietrusky
1985 Petra Rosenthal, Rolf Sextro, Volker Thies
1983 Rüdiger Barharn, Ralph Kull, Klaus Goulbier

Fazit

Mit dem Preis des Kunstverein Hannover 2025/2026 bietet sich Künstler:innen die Chance, Teil eines renommierten Förderprogramms für zeitgenössische Kunst zu werden. Die Kombination aus Residenz in der Villa Minimo, finanzieller Unterstützung, professioneller Begleitung und institutioneller Sichtbarkeit macht die Ausschreibung zu einer der interessantesten Möglichkeiten für Kunstschaffende in Deutschland.

Wer seine künstlerische Praxis weiterentwickeln, neue Netzwerke aufbauen und von den Möglichkeiten eines etablierten Residenzprogramms profitieren möchte, sollte den aktuellen Open Call genau prüfen und eine Bewerbung in Betracht ziehen.

Weitere Informationen

Mehr über den Kunstverein Hannover: https://www.kunstverein-hannover.de/

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