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Kunst in Hannover: Andreas Tolxdorf – Konserviert für die Ewigkeit

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Kunst in Hannover: Andreas Tolxdorf – Konserviert für die Ewigkeit Seit der Gründung von Universitäten in der Frühen Neuzeit wurden
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Die Ausstellung „Konserviert für die Ewigkeit“ stellt den hannoverschen Künstler Andreas Tolxdorf und sein vielfältiges Schaffenswerk erstmals im Rahmen einer Ausstellung vor und bietet einen abwechslungsreichen Beitrag innerhalb der freien Kunstszene Hannovers. Ausstellung: 02.09. - 20.10.2023 - Vernissage: 01.09.2023, 18 - 21 Uhr.

Kunst in Hannover: Andreas Tolxdorf – Konserviert für die Ewigkeit

Seit der Gründung von Universitäten in der Frühen Neuzeit wurden anatomische und medizinische Präparate für wissenschaftliche und künstlerische Studienzwecke gesammelt. Die in diesen wissenschaftlichen Sammlungen archivierten Exponate sollen, für die Ewigkeit konserviert, Studierenden als Anschauungs- und Studienobjekte dienen. Die Ausstellung „Konserviert für die Ewigkeit“ von Andreas Tolxdorf thematisiert und reproduziert diese Praxis anhand von Fotografien, die der Künstler im Rahmen seines eigenen Studiums angefertigt hat.

Als Student des grafischen Designs an der Hochschule Hannover hat Andreas Tolxdorf eine Fotoserie in der anatomischen Sammlung und der Pathologische Abteilung der Medizinischen Hochschule Hannover angefertigt, die er anschließend im Rahmen einer Semesterarbeit in einem Buch präsentierte. Die Exponate erfahren durch die künstlerische Fotodokumentation zusätzliche Ebenen, sowohl der Konservierung, als auch der Ästhetisierung. Der Umstand der Individualität und Vergänglichkeit wird bei den Präparaten in einen Zustand der Objektivität und Haltbarkeit überführt. Die Fixierung auf dem Foto und das anschließende Layout und der Druck im Buch sorgen dafür, dass die jeweiligen Objekte erneut konserviert und archiviert werden.

metavier präsentiert mit „Konserviert für die Ewigkeit“ das Buch und die Aufnahmen von Andreas Tolxdorf erstmals im Rahmen einer Galerie und führt anhand der festgehaltenen Momentaufnahmen die Allgegenwärtigkeit von Vergänglichkeit auf eindrucksvolle Weise vor Augen. Die Ausstellung gibt Einblicke in die sonst verborgenen Orte der Anatomie und Pathologie und eröffnet Begegnungen mit nicht alltäglichen Ansichten, die uns unsere eigene Vergänglichkeit vergegenwärtigen.

Mit freundlicher Unterstützung vom Kulturbüro Hannover.

Andreas Tolxdorf

Die Ausstellung „Konserviert für die Ewigkeit“ stellt den hannoverschen Künstler Andreas Tolxdorf und sein vielfältiges Schaffenswerk erstmals im Rahmen einer Ausstellung vor und bietet einen abwechslungsreichen Beitrag innerhalb der freien Kunstszene Hannovers. Die Fotoserie und das Buch repräsentieren ein frühes Werk, das Tolxdorf im Rahmen seines Studiums an der Hochschule Hannover angefertigt hat und das in seiner Form der fotografischen Dokumentation und Archivierung prägend für die Arbeitsweise und das spätere Werk werden sollte.

Andreas Tolxdorf zeichnet Comics, produziert Hip Hop und sammelt Pilze. Tolxdorf nutzt für all diese zunächst offensichtlich sehr unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche die Fotografie als Mittel der Dokumentation und Archivierung eines visuellen Wissens, aus dem er seine gezeichneten Welten zusammensetzt oder sein Kenntnis der Natur verinnerlicht und es für seinen eigenen Nutzen konserviert. Wie für die ausgestellte Fotoserie durchforstet Tolxdorf auch für seine musikalischen Kompositionen alte Sammlungen und Archive analogen Materials, das er anschließend nach eigener Ästhetik sortiert und neu anordnet. Sowohl in Musik als auch im gezeichneten Bild bildet Tolxdorf die Welt ab, filtert sie durch die Mittel der Kunst und erzählt Geschichten mit ihnen. In seiner Tätigkeit als Pilzführer begegnet er der Natur und ihrem Kreislauf auf unmittelbare Weise und als Pilzsachverständiger entscheidet seine Expertise gar über Leben und Tod.

Die Metavier Galerie

Der Initiator Sven Friedrich Cordes ist Bestatter – mit Leib und Seele. Seine Kunstgalerie widmet sich naheliegend dem Thema Tod. Ein Thema, was uns alle angeht.

Die Galerie verändert den Blick auf den Tod ein Stück bzw. bringt ihn zurück in unseren Alltag – auch um uns die eigene Sterblichkeit und Vergänglichkeit wieder bewusst zu machen.

Die Leichtigkeit der zeitgenössischen Kunst ermöglicht dem Thema Tod ohne Furcht oder dramatisch zu begegnen.

 

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Weitere Informationen

Ausstellung: 02.09. – 20.10.2023: jeweils sonntags von 13 – 17 Uhr

Vernissage: 01.09.2023, 18 – 21  Uhr
ZINNOBER: 02.09. & 03.09.2023, 12 – 19 Uhr
Leichenschmaus: 23.09.2023, 18 – 21 Uhr
Finissage: 20.10.2023, 18 – 21 Uhr

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