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Open Call für Künstler
Kallmann-Preis des Kallmann-Museums – Ausschreibung 2026

Der Kallmann-Preis - profilierter Förderpreis für figurative Kunst in Deutschland. Preisträger 2018–2025 und Open Call 2026. Ausschreibung für Künstler

Der Kallmann-Preis des Kallmann-Museums Ismaning ist eine bedeutende Auszeichnung für zeitgenössische figurative Kunst in Deutschland. Er wird in Kooperation mit
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Der Kallmann-Preis des Kallmann-Museum geht 2026 in eine neue Runde: Gesucht werden zeitgenössische Positionen, die Porträt, Tier und Landschaft neu interpretieren. Mit Ausstellung und Förderung zählt der Preis zu den wichtigsten Plattformen für figurative Kunst in Deutschland.

Kallmann-Preis des Kallmann-Museums – Ausschreibung 2026

Der Kallmann-Preis des Kallmann-Museums Ismaning ist eine bedeutende Auszeichnung für zeitgenössische figurative Kunst in Deutschland. Er wird in Kooperation mit der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg vergeben und richtet sich an Künstler*innen, die in Deutschland leben und sich mit den zentralen Bildthemen des Museumsgründers Hans Jürgen Kallmann auseinandersetzen: Porträt, Tier und Landschaft.

Das Kallmann-Museum ist als spezialisierte Institution auf diese drei klassischen Motive ausgerichtet und widmet sich der Weiterentwicklung der Figur in der modernen und zeitgenössischen Kunst.


Ziel des Kallmann-Preises

Der seit 2018 vergebene Preis fördert künstlerische Positionen, die das Figurative neu interpretieren und weiterdenken. Neben klassischer Malerei sind auch Zeichnung, Installation, Video und interdisziplinäre Arbeiten zugelassen.

Ein zentrales Merkmal ist die Verbindung von Auszeichnung und Ausstellung: Die Preisträger*innen erhalten nicht nur ein Preisgeld, sondern auch eine Einzelausstellung im Kallmann-Museum, die institutionelle Sichtbarkeit ermöglicht.


Dotierung

Der Kallmann-Preis ist insgesamt mit rund 20.000 Euro dotiert. Diese Summe setzt sich zusammen aus:

ca. 3.000 Euro Preisgeld
ca. 16.000 Euro für Produktion und Realisierung der Ausstellung im Museum

Zusätzlich werden in vielen Jahrgängen auch Positionen der Shortlist in die Ausstellung eingebunden. 


Einordnung: Bedeutung im Kunstkontext

Der Kallmann-Preis wird häufig als wichtiger Förderpreis für figurative Kunst in Deutschland wahrgenommen. Eine präzisere Einordnung zeigt jedoch ein differenziertes Bild:

Der Preis ist kein internationaler Spitzenpreis im Sinne globaler Kunstauszeichnungen

Er steht nicht auf einer Ebene mit großen nationalen oder internationalen Kunstpreisen wie etwa dem Preis der Nationalgalerie oder dem Rubenspreis der Stadt Siegen

Seine Stärke liegt vielmehr in seiner klaren inhaltlichen Profilierung und institutionellen Verankerung

 Damit zählt der Kallmann-Preis zu den profilgebenden Förderpreisen für figurative Gegenwartskunst in Deutschland. Besonders im Bereich der gegenständlichen Kunst bietet er eine wichtige Plattform für Sichtbarkeit und museale Präsentation.


Preisträger*innen des Kallmann-Preises (2018–2025)

Die bisherigen ausgezeichneten Künstler*innen sind:

2025 – Javkhlan Ariunbold (Tier / Mythologie, Malerei und Video)
2024 – Ben Greber (Landschaft, Installation und Video)
2023 – keine Vergabe (bedingt durch Museumsumbau)
2022 – Aneta Kajzer (Porträt, Malerei zwischen Figuration und Abstraktion)
2021 – Chris Bierl (Tierdarstellungen / figürliche Positionen)
2020 – Lena von Goedeke (Landschaft, medienübergreifende Arbeiten)
2019 – Doris Maximiliane Würgert (Porträt, Malerei)
2018 – Yvonne Roeb (Tierdarstellungen, erste Vergabe des Preises)


Bedeutung für die zeitgenössische Kunst

Der Kallmann-Preis hat sich innerhalb weniger Jahre als wichtiger Förderpreis innerhalb der figurativen Kunstszene in Deutschland etabliert. Seine Relevanz liegt weniger in internationaler Strahlkraft als vielmehr in seiner klaren kuratorischen Ausrichtung.

In einem Kunstbetrieb, der stark von konzeptuellen und abstrakten Positionen geprägt ist, setzt der Preis einen bewussten Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung der gegenständlichen Bildsprache. Damit bietet er Künstler*innen eine institutionelle Plattform, die sich intensiv mit Mensch, Tier und Natur auseinandersetzen.

Weitere Informationen

Mehr über die Ausschreibung und zur Bewerbung: https://kallmann-museum.de

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