Veranstaltungen
Im Britischen Pavillon fragt Turner-Preisträgerin Lubaina Himid, wie Menschen an einem Ort heimisch werden, der nicht für sie geschaffen wurde. „Predicting History: Testing Translation“ verbindet monumentale Malerei, Klang und gefundene Gegenstände zu einer Ausstellung über Migration, Sichtbarkeit und die schwierige Suche nach Zugehörigkeit.
Weiterlesen
Die große Franz-Marc-Ausstellung im K20 Düsseldorf zeigt mehr als 120 Gemälde und Arbeiten auf Papier. „Die Suche nach einer besseren Welt“ verfolgt den Weg des Expressionisten von frühen Naturstudien bis zu seinen zunehmend abstrakten Kompositionen – und erklärt, weshalb seine blauen Pferde bis heute faszinieren.
Weiterlesen
Maurizio Cattelan zeigt mit „NIGHT“ seine erste große Einzelausstellung in Deutschland. In der Neuen Nationalgalerie Berlin treffen Hitler, Tauben und verhüllte Körper auf die Architektur von Mies van der Rohe. Doch kann ein Künstler noch provozieren, wenn er längst selbst zum etablierten Kunstbetrieb gehört?
Weiterlesen
Ei Arakawa-Nash verwandelt den japanischen Pavillon mit „Grass Babies, Moon Babies“ in einen Ort zwischen Elternschaft, Diaspora und historischer Verantwortung. Besucher tragen eine von 200 Babypuppen durch die Ausstellung – und damit symbolisch eine Zukunft, die mit den ungelösten Konflikten der Vergangenheit leben muss.
Weiterlesen
Tänzerin, Schauspielerin, Tochter des Pianisten Arthur Rubinstein und schließlich Fotografin: Eva Rubinsteins Leben führt durch Exil, Bühne und die Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Zu ihrem 93. Geburtstag würdigt Düsseldorf ihr Werk mit zwei Ausstellungen, einem neuen Buch und einem Dokumentarfilm.
Weiterlesen
Auf der NordArt 2026 sind drei künstlerische Positionen vertreten, die im Umfeld der BBA Gallery gezeigt und kommuniziert werden. Zwischen Fotografie, Installation und konzeptueller Bildpraxis entsteht ein Spannungsfeld, das sich weniger über Gemeinsamkeiten als über Differenz und Reibung definiert. Im Zentrum stehen Fragen nach Erinnerung, Raum und der Konstruktion visueller Wirklichkeiten.
Weiterlesen
Die Präsentation von Picasso-Keramiken im Rahmen der Berlin Tennis Open 2026 ist mehr als ein kuratorischer Beitrag innerhalb eines Sportevents. Sie verweist auf eine tiefere strukturelle Verschiebung im internationalen Kunstmarkt: Kunst verlässt zunehmend den klassischen Ausstellungsraum und wird Teil kuratierter Erlebnis- und Netzwerkformate zwischen Sport, Luxus und Sammlerkultur. Diese Entwicklung verändert nicht nur die Orte der Präsentation, sondern auch die Logik von Sichtbarkeit, Zugang und kulturellem Wert im zeitgenössischen Kunstbetrieb.
Weiterlesen
Die Art Basel 2026 gilt als wichtigster Gradmesser des internationalen Kunstmarkts. Mit über 290 Galerien, tausenden Künstlern und einer stark international geprägten Auswahl zeigt die Messe, wie sich der globale Kunsthandel aktuell verändert. Der Markt wächst wieder, aber unter neuen Bedingungen: selektiver, institutioneller und strategischer. Welche Trends jetzt entscheidend sind und worauf Sammler achten sollten.
Weiterlesen
Wie frei sind unsere Entscheidungen wirklich? In seiner Ausstellung „Milk & Water“ untersucht der Hannoveraner Künstler und Filmemacher Timo Hinkelmann die Spannungsfelder zwischen Fürsorge, Autonomie und gesellschaftlicher Einflussnahme. Vom 18. Juni bis 8. August 2026 präsentiert das Kwartier Nord eine Ausstellung, die persönliche Erfahrungen mit aktuellen Fragen nach Identität und Selbstbestimmung verbindet.
Weiterlesen
Die Ausstellung „Histoires de paysages. De Monet à Hockney“ im Musée Marmottan Monet in Paris versteht Landschaftsmalerei nicht als klassisches Genre, sondern als kulturelles Wahrnehmungssystem. Zwischen Claude Monet und David Hockney entfaltet sich keine lineare Kunstgeschichte, sondern eine radikale Neubefragung des Sehens selbst. Kuratiert von Pierre Wat zeigt die Ausstellung Landschaft als epistemisches System: Nicht die Natur verändert sich, sondern die Art und Weise, wie sie wahrgenommen, verarbeitet und visualisiert wird. So entsteht ein Panorama der Moderne als fortlaufende Dekonstruktion des Landschaftsbildes – von der Impression bis zur digitalen Wahrnehmung.
Weiterlesen
