Kunstmesse
Die Rückkehr Russlands zur Biennale Venedig 2026 entfacht eine internationale Debatte über Kunstfreiheit, politische Verantwortung und kulturelle Normalisierung. Zwischen Protesten, Jury-Rücktritt und geopolitischer Symbolik wird die Biennale selbst zum Schauplatz eines Konflikts, der weit über die Kunst hinausreicht.
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Der österreichische Pavillon der Biennale di Venezia 2026 sorgt schon vor der Eröffnung für Aufsehen: Unter der Leitung von Florentina Holzinger entfaltet sich ein radikaler Beitrag, der mit Körperlichkeit, Tabubrüchen und provokanten Bildern
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Mit „Seaworld Venice“ verwandelt Florentina Holzinger den Österreich-Pavillon der Biennale Venedig 2026 in einen radikalen, permanent aktivierten Performanceraum – roh, körperlich und unberechenbar.
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Die Biennale di Venezia 2026 steht unter außergewöhnlichen Vorzeichen: Nach dem Tod der Kuratorin Koyo Kouoh wird ihr Konzept „In Minor Keys“ posthum und unverändert realisiert. Eine Ausstellung ohne ihre Autorin – und damit ein radikales Experiment über kuratorische Autorschaft, institutionelle Verantwortung und die Frage, wie lebendig ein künstlerisches Denken ohne seine Stimme bleiben kann.
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Die TEFAF New York 2026 zählt zu den wichtigsten Plattformen des globalen Kunstmarkts und bringt hochkarätige Galerien, historische Positionen und zeitgenössische Kunst zusammen. Die Messe zeigt ein Spannungsfeld zwischen Kunstgeschichte und Gegenwart. Darunter Werke von Shahzia Sikander, Andy Warhol, Alberto Giacometti, Cecily Brown und Ithell Colquhoun.
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Die Discovery Art Fair Cologne 2026 bringt 117 Galerien und Kunstschaffende aus 16 Ländern in die XPOST Köln und positioniert sich erneut als offene Plattform für zeitgenössische Kunst. Zwischen niedrigschwelligem Zugang, direktem Kunstverkauf und wachsender künstlerischer Dichte zeigt sich jedoch auch eine strukturelle Überforderung – und die Frage, wo echte „Entdeckung“ im Messekontext heute noch stattfindet.
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Im Grenada-Pavillon der Biennale Arte 2026 entfaltet Alexandra Kordas mit The World is falling apart eine leise, aber eindringliche Skulptur über Fragilität, Übergang und das Gleichgewicht im Zerfall. Eingebettet in das Konzept der „Poetik der Korrespondenz“ wird das Werk zu einem sensiblen Resonanzraum für eine Welt im Umbruch.
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Die Biennale di Venezia 2026 setzt unter dem Titel „In Minor Keys“ auf Zwischentöne statt Spektakel. Kuratiert wurde das Konzept ursprünglich von Koyo Kouoh. Nach ihrem plötzlichen Tod im Mai 2025 wird die von ihr entwickelte kuratorische Idee nun von einem Team der Biennale weitergeführt und in ihrem Sinne umgesetzt.
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Der globale Kunstmarkt versteht sich gern als Raum der Freiheit: offen, international, verbindend. Doch in Zeiten geopolitischer Konflikte zeigt sich, wie eng Kunst, Kapital und Macht tatsächlich miteinander verwoben sind. Kunstmessen finden weiterhin statt, Sammler reisen – wenn möglich – weiter um die Welt, und Institutionen präsentieren sich als Orte kultureller Kontinuität. Die Frage ist nur: Zu welchem Preis?
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„Sie sind wie Geschenkpapiere bunt gestaltet und lassen unsere Kindheitsträume aufleben - mit Dingen, die uns täglich umgeben - zuhause, in Supermärkten und in Einkaufsläden. Sie sind wie Geschenkpapiere, werben mit ihren bunten Logos um ihre Käufer und sind optimal an ihren Inhalt angepasst. Sie sind dazu da, dass das Transportgut sicher und beschädigungsfrei zum Ziel kommt. Sie sind nach Gebrauch dazu da, weggeschmissen und recycelt zu werden.“ Zitat von Thomas Baumgärtel zu seiner neuen Serie „Auf Verpackungskartons“.
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