Kunstmarkt
Die Art Basel 2026 gilt als wichtigster Gradmesser des internationalen Kunstmarkts. Mit über 290 Galerien, tausenden Künstlern und einer stark international geprägten Auswahl zeigt die Messe, wie sich der globale Kunsthandel aktuell verändert. Der Markt wächst wieder, aber unter neuen Bedingungen: selektiver, institutioneller und strategischer. Welche Trends jetzt entscheidend sind und worauf Sammler achten sollten.
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Wer entscheidet im Kunstmarkt, was sichtbar wird? Diese Analyse zeigt, wie Galerien, Museen, Kuratoren und digitale Plattformen nicht nur Künstler auswählen, sondern Sichtbarkeit aktiv erzeugen und verteilen. Der zweite Teil der Serie baut auf der Marktanalyse zur Verteilungsungleichheit im Kunstsystem auf und untersucht die Machtstrukturen hinter Aufmerksamkeit, Erfolg und künstlerischer Karriere.
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Die Behauptung, der Kunstmarkt sei überfüllt, gehört zu den häufigsten Erklärungen für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten vieler Künstler. Doch aktuelle Daten zeichnen ein anderes Bild: Nicht die Anzahl der Künstler ist das Problem, sondern die extreme Konzentration von Aufmerksamkeit, Sichtbarkeit und Einkommen. Eine Analyse der Marktstrukturen zeigt, warum Millionen Kreative einem Milliardenmarkt gegenüberstehen – und dennoch nur wenige von ihrer Kunst leben können.
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Irland führt als erstes europäisches Land ein dauerhaftes Grundeinkommen für Künstler ein: 325 Euro pro Woche sollen Kreativen mehr Sicherheit und Zeit für ihre Arbeit geben. Während KI und Plattformökonomie die Kulturbranche verändern, stellt sich zunehmend die Frage: Könnte ein solches Modell auch in Deutschland Realität werden?
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Große Namen, hohe Preise, scheinbar sichere Werte – Blue Chip Kunst gilt als die Königsklasse des Sammelns. Doch wer bestimmt eigentlich, was dazugehört? Und bleibt dieser Status wirklich für immer bestehen? Ein Blick hinter die Kulissen eines Marktes, in dem Reputation, Macht und Geld den Ton angeben – und in dem selbst die größten Namen ins Wanken geraten können.
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Mit dem Tod von Georg Baselitz beginnt eine neue Phase für seinen Markt. Zwischen ikonischen Werken der 1960er, stabiler Nachfrage und erwarteter Neubewertung stellt sich die Frage: Steht Baselitz vor einem neuen Preishoch?
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Maurizio Cattelan kehrt 2026 mit einer großen Ausstellung nach Deutschland zurück – und trifft in der Neuen Nationalgalerie Berlin auf eine Institution, die wie gemacht ist für Reibung. Zwischen Provokation, Medienstrategie und Systemkritik entsteht ein Ausstellungsprojekt, das mehr ist als eine Retrospektive: ein Testfeld für die Gegenwart der Kunst.
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Kollegah steigt von der Rap-Bühne in die Kunstwelt auf – doch wie viel künstlerische Substanz steckt wirklich hinter seinen Werken? Zwischen Fanbase, Marktmechanismen und Kritik aus der Kunstszene entsteht ein spannendes Spannungsfeld aus Inszenierung und echtem Anspruch.
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Die Biennale di Venezia 2026 steht unter außergewöhnlichen Vorzeichen: Nach dem Tod der Kuratorin Koyo Kouoh wird ihr Konzept „In Minor Keys“ posthum und unverändert realisiert. Eine Ausstellung ohne ihre Autorin – und damit ein radikales Experiment über kuratorische Autorschaft, institutionelle Verantwortung und die Frage, wie lebendig ein künstlerisches Denken ohne seine Stimme bleiben kann.
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Wenn Johnny Depp Kunst veröffentlicht, sind die Werke oft in kürzester Zeit ausverkauft – nicht selten zu Preisen im Bereich etablierter Künstler. Doch dieser Erfolg wirft eine grundsätzliche Frage auf: Entsteht der Wert aus der künstlerischen Arbeit selbst oder aus der Logik eines Marktes, in dem Name, Bekanntheit und Verknappung entscheidender sind als das Werk?
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