In Minor Keys
Im Britischen Pavillon fragt Turner-Preisträgerin Lubaina Himid, wie Menschen an einem Ort heimisch werden, der nicht für sie geschaffen wurde. „Predicting History: Testing Translation“ verbindet monumentale Malerei, Klang und gefundene Gegenstände zu einer Ausstellung über Migration, Sichtbarkeit und die schwierige Suche nach Zugehörigkeit.
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Im italienischen Pavillon der Biennale Venedig 2026 setzt Chiara Camoni auf Keramik, Natur, Handarbeit und kollektive Prozesse statt auf monumentale Gesten. „Con te con tutto“ wird so zu einem der stilleren, aber zugleich programmatischsten Beiträge von „In Minor Keys“.
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Die Biennale di Venezia 2026 steht unter außergewöhnlichen Vorzeichen: Nach dem Tod der Kuratorin Koyo Kouoh wird ihr Konzept „In Minor Keys“ posthum und unverändert realisiert. Eine Ausstellung ohne ihre Autorin – und damit ein radikales Experiment über kuratorische Autorschaft, institutionelle Verantwortung und die Frage, wie lebendig ein künstlerisches Denken ohne seine Stimme bleiben kann.
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