Pietrangelo Buttafuoco
Russlands Rückkehr, die Kontroverse um Israel, der geschlossene Rücktritt der internationalen Jury und nun der Entzug von zwei Millionen Euro EU-Förderung: Die Biennale Venedig 2026 ist selbst zum politischen Schauplatz geworden. Der Konflikt wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie unabhängig kann eine Kulturinstitution sein, wenn Kunstfreiheit, geopolitische Verantwortung und öffentliche Finanzierung aufeinanderprallen.
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Die Rückkehr Russlands zur Biennale Venedig 2026 entfacht eine internationale Debatte über Kunstfreiheit, politische Verantwortung und kulturelle Normalisierung. Zwischen Protesten, Jury-Rücktritt und geopolitischer Symbolik wird die Biennale selbst zum Schauplatz eines Konflikts, der weit über die Kunst hinausreicht.
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