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	<title>PARIS Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>PARIS Archive - Arttrado.de</title>
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	<item>
		<title>Verschollener Picasso taucht bei Drogenrazzia auf &#8211; Millionenwert</title>
		<link>https://arttrado.de/news/verschollener-picasso-taucht-bei-drogenrazzia-auf-millionenwert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 14:56:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein gestohlener Picasso, ein Drogennetzwerk und viele offene Fragen Eigentlich suchten die Ermittler nach Drogen, Bargeld und Beweisen für organisierte <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/verschollener-picasso-taucht-bei-drogenrazzia-auf-millionenwert/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein gestohlener Picasso, ein Drogennetzwerk und viele offene Fragen</h4>



<p>Eigentlich suchten die Ermittler nach Drogen, Bargeld und Beweisen für organisierte Kriminalität. Stattdessen fanden sie eines der wertvollsten Kulturgüter der Welt: ein authentisches Gemälde von Pablo Picasso.</p>



<p>Der spektakuläre Fund gelang bei einer Drogenrazzia im Pariser Umland. In einem Haus in der östlichen Metropolregion von Paris stießen Ermittler neben Cannabis, Bargeld und Luxusgütern auf ein bislang nicht öffentlich benanntes Picasso-Gemälde. Die französischen Behörden bestätigten inzwischen die Echtheit des Werks und leiteten Ermittlungen wegen Diebstahls und Hehlerei ein.</p>



<p>Die Schlagzeile klingt wie ein Kriminalroman. Tatsächlich führt der Fall jedoch weit tiefer – in die Welt milliardenschwerer Kunstsammlungen, privater Hochsicherheitslager und eines internationalen Kunstmarktes, auf dem Meisterwerke nicht nur kulturelle Ikonen, sondern auch Vermögenswerte von enormer Bedeutung sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Warum ausgerechnet ein Picasso?</h4>



<p>Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um ein Porträt von Marie-Thérèse Walter, jener Frau, die Kunsthistoriker häufig als Picassos wichtigste Muse der 1930er-Jahre bezeichnen. Der genaue Titel des Gemäldes wurde bislang nicht veröffentlicht. Der geschätzte Marktwert soll zwischen zwölf und fünfzehn Millionen Euro liegen.</p>



<p>Für den Kunstmarkt ist diese Information von besonderer Bedeutung.</p>



<p>Marie-Thérèse Walter nimmt innerhalb von Picassos Werk eine einzigartige Stellung ein. Als Picasso ihr 1927 in Paris begegnete, war sie erst 17 Jahre alt. Der Künstler war bereits weltberühmt und mit der russischen Tänzerin Olga Chochlowa verheiratet. Aus der geheimen Beziehung entstand eine Werkgruppe, die heute zu den begehrtesten und teuersten Serien der modernen Kunst zählt.</p>



<p>Viele der höchsten Auktionsergebnisse Picassos stehen in direktem Zusammenhang mit Darstellungen von Marie-Thérèse. Werke wie „Le Rêve“, „Femme à la montre“ oder „Nu au plateau de sculpteur“ gehören zu den Ikonen des internationalen Kunstmarktes und erzielten bei Auktionen teilweise dreistellige Millionenbeträge.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die goldene Phase Picassos</h4>



<p>Die frühen 1930er-Jahre gelten als eine der kreativsten und erfolgreichsten Phasen in Picassos Schaffen. Die Darstellungen Marie-Thérèses unterscheiden sich deutlich von seinem früheren analytischen Kubismus.</p>



<p>An die Stelle scharfer geometrischer Formen treten weiche Linien, intensive Farben und eine fast traumhafte Sinnlichkeit. Die Gemälde verbinden emotionale Nähe mit künstlerischer Innovation. Genau diese Kombination macht sie bis heute für Sammler besonders attraktiv.</p>



<p>Kunsthistoriker betrachten die Marie-Thérèse-Periode als einen Wendepunkt in Picassos Werk. Sie markiert den Übergang von experimenteller Formanalyse zu einer persönlicheren, emotional aufgeladenen Bildsprache. Die Bilder wirken zugänglicher als viele frühere Arbeiten, ohne ihre künstlerische Komplexität zu verlieren.</p>



<p>Besonders interessant ist die Vermutung, dass das nun entdeckte Werk aus dem Jahr 1937 stammen könnte. Dieses Jahr markiert einen entscheidenden Einschnitt in Picassos Leben. Während er gleichzeitig an seinem monumentalen Antikriegswerk „Guernica“ arbeitet, gerät seine Beziehung zu Marie-Thérèse zunehmend unter Druck. Die Fotografin und Künstlerin Dora Maar tritt in sein Leben und wird zu einer neuen zentralen Figur.</p>



<p>In zahlreichen Gemälden dieser Zeit verschmelzen die Gesichtszüge beider Frauen. Kunsthistoriker interpretieren diese Werke als Spiegelbild eines inneren Konflikts zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Leidenschaft und Verpflichtung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das eigentliche Rätsel: Woher kam das Bild?</h4>



<p>Noch bemerkenswerter als der Fund selbst ist die Geschichte hinter dem Diebstahl.</p>



<p>Nach bisherigen Ermittlungen gehörte das Gemälde einer Sammlerin aus Singapur und befand sich in einem professionellen Kunstlager in Paris. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Lagerunternehmens soll das Werk entwendet haben. Seine Erklärung gegenüber den Behörden klingt ungewöhnlich: Er habe mit der Aktion auf Sicherheitslücken aufmerksam machen wollen.</p>



<p>Ob diese Darstellung glaubwürdig ist, bleibt offen.</p>



<p>Besonders erstaunlich ist ein anderer Aspekt: Der Diebstahl war offenbar nie öffentlich bekannt geworden.</p>



<p>Normalerweise werden gestohlene Meisterwerke innerhalb kürzester Zeit internationalen Fahndungsdatenbanken gemeldet. Dass ein Picasso im Wert von mehreren Millionen Euro verschwinden konnte, ohne größere öffentliche Aufmerksamkeit auszulösen, wirft Fragen nach den Sicherheits- und Kontrollmechanismen im internationalen Kunstmarkt auf.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die verborgene Welt der Kunstlager</h4>



<p>Der aktuelle Fall lenkt den Blick auf einen Bereich der Kunstwelt, der normalerweise im Verborgenen bleibt.</p>



<p>Weltweit lagern Kunstwerke im Wert von vielen Milliarden Euro in privaten Depots und Hochsicherheitslagern. Zahlreiche Werke verlassen diese Einrichtungen über Jahre oder sogar Jahrzehnte nicht. Sammler nutzen solche Lager aus logistischen, steuerlichen oder sicherheitsrelevanten Gründen.</p>



<p>Die Öffentlichkeit verbindet Kunst meist mit Museen, Ausstellungen oder Auktionen. Tatsächlich befindet sich jedoch ein erheblicher Teil bedeutender Kunstwerke außerhalb jeder öffentlichen Sichtbarkeit.</p>



<p>Manche Experten sprechen von einer „unsichtbaren Sammlung der Welt“, die in Lagerhallen, Tresorräumen und klimatisierten Depots aufbewahrt wird. Der Picasso-Fund zeigt, wie schwer nachvollziehbar die Wege solcher Werke mitunter werden können.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Warum Meisterwerke für Kriminelle interessant sind</h4>



<p>Auf den ersten Blick erscheint es paradox: Ein gestohlener Picasso ist praktisch unverkäuflich.</p>



<p>Gerade darin liegt jedoch sein besonderer Wert.</p>



<p>International bekannte Meisterwerke lassen sich auf dem regulären Kunstmarkt kaum unauffällig verkaufen. Jede bedeutende Galerie, jedes große Auktionshaus und jedes Museum prüft Herkunft, Eigentumsverhältnisse und Registrierungen.</p>



<p>Dennoch tauchen gestohlene Kunstwerke immer wieder im Umfeld organisierter Kriminalität auf.</p>



<p>Experten für Kunstkriminalität weisen seit Jahren darauf hin, dass Spitzenwerke häufig nicht für den direkten Verkauf bestimmt sind. Stattdessen dienen sie als Sicherheit für Kredite, als Tauschobjekte innerhalb krimineller Netzwerke oder als exklusive Vermögensreserve.</p>



<p>Ein Picasso erfüllt in solchen Kreisen eine ähnliche Funktion wie Gold oder Diamanten – allerdings mit einem deutlich höheren Prestige.</p>



<p>Ob das nun entdeckte Gemälde tatsächlich Teil solcher Strukturen war oder lediglich als Versteck diente, müssen die laufenden Ermittlungen klären.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Fall, der die Kunstwelt beschäftigt</h4>



<p>Der Fund reiht sich in eine lange Serie spektakulärer Wiederentdeckungen ein. Immer wieder tauchen Werke berühmter Künstler nach Jahren oder Jahrzehnten überraschend wieder auf. Oft geschieht dies nicht durch gezielte Kunstfahndung, sondern eher zufällig im Rahmen anderer Ermittlungen.</p>



<p>Der aktuelle Fall ist jedoch besonders bemerkenswert, weil er gleich mehrere sensible Bereiche des Kunstmarktes berührt: die Sicherheit privater Kunstlager, die Transparenz von Eigentumsverhältnissen und die Rolle hochpreisiger Kunst als globaler Vermögenswert.</p>



<p>Er zeigt, dass Meisterwerke heute nicht nur kulturelle Bedeutung besitzen, sondern längst Teil eines internationalen Finanz- und Investitionssystems geworden sind.</p>
<h4>Hintergrund: Warum Paris ein Zentrum für private Kunstlager ist</h4>
<p class="isSelectedEnd">Paris zählt neben Genf, Luxemburg, London, New York und Singapur zu den wichtigsten Standorten für die Lagerung hochpreisiger Kunstwerke. In spezialisierten Hochsicherheitsdepots lagern dort Gemälde, Skulpturen und Sammlungen im Wert von Milliarden Euro.</p>
<p class="isSelectedEnd">Viele dieser Werke befinden sich nicht in Museen oder Ausstellungen, sondern in klimatisierten Lagerhallen mit strengen Sicherheitsvorkehrungen. Sammler, Investoren, Galerien und Nachlässe nutzen solche Einrichtungen, um Kunstwerke zu schützen, zwischenzulagern oder für spätere Verkäufe bereitzuhalten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Für die Öffentlichkeit bleibt ein großer Teil dieser Bestände unsichtbar. Manche Werke verlassen ihre Depots über Jahre oder sogar Jahrzehnte nicht. Experten sprechen deshalb gelegentlich von einer „verborgenen Kunstwelt“, deren Umfang sich nur schwer beziffern lässt.</p>
<p>Genau deshalb sorgt der aktuelle Picasso-Fall für Aufmerksamkeit. Wenn ein Werk im Millionenwert aus einem professionellen Kunstlager verschwindet und erst durch eine Drogenrazzia wieder auftaucht, wirft das Fragen nach Sicherheit, Kontrolle und Transparenz in einem der diskretesten Bereiche des internationalen Kunstmarktes auf.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fazit</h4>

<p>Der eigentliche Skandal dieses Falls besteht nicht darin, dass ein Picasso bei einer Drogenrazzia gefunden wurde.</p>
<p>Bemerkenswert ist vielmehr, dass ein Millionenwerk aus einer der bedeutendsten Schaffensphasen Pablo Picassos offenbar unbemerkt aus einem professionellen Kunstlager verschwinden konnte und erst durch Ermittlungen gegen mutmaßliche Drogendealer wieder auftauchte.</p>
<p>Der Fund offenbart die enge Verbindung zwischen Kunst, Vermögen, Sicherheit und Kriminalität. Er zeigt, dass Meisterwerke heute längst nicht mehr nur kulturelle Ikonen sind, sondern auch hochpreisige Vermögenswerte innerhalb eines globalen Marktes, dessen verborgenste Strukturen selbst für Experten oft schwer durchschaubar bleiben.</p>
<p>Der Fall wirft damit Fragen auf, die weit über den Diebstahl eines einzelnen Gemäldes hinausgehen: Wie sicher sind private Kunstlager tatsächlich? Wie transparent sind Eigentums- und Kontrollstrukturen im internationalen Kunsthandel? Und wie viele bedeutende Werke befinden sich heute außerhalb jeder öffentlichen Sichtbarkeit?</p>
<p>Die Geschichte des wiederentdeckten Picasso ist deshalb mehr als eine spektakuläre Polizeimeldung. Sie zeigt, dass die größten Risiken für bedeutende Kunstwerke heute nicht zwangsläufig in spektakulären Museumseinbrüchen liegen. Sie entstehen oft dort, wo Kunst als Vermögenswert behandelt wird und hinter den Mauern privater Lagerhäuser verschwindet. Je unsichtbarer Kunst wird, desto schwieriger wird ihre Kontrolle.</p>
<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="pSSk3k9W8W"><a href="https://arttrado.de/news/wifredo-lam-und-picasso-in-new-york-galerie-gmurzynska-erzaehlt-kunstgeschichte/">Wifredo Lam und Picasso in New York: Galerie Gmurzynska erzählt Kunstgeschichte</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Wifredo Lam und Picasso in New York: Galerie Gmurzynska erzählt Kunstgeschichte&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/wifredo-lam-und-picasso-in-new-york-galerie-gmurzynska-erzaehlt-kunstgeschichte/embed/#?secret=5A9sqViZ5y#?secret=pSSk3k9W8W" data-secret="pSSk3k9W8W" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>

<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>



<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Landschaftsmalerei: Von Monet bis Hockney Ausstellung im Musée Marmottan Monet</title>
		<link>https://arttrado.de/news/landschaftsmalerei-von-monet-bis-hockney-ausstellung-im-musee-marmottan-monet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 13:58:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Katz]]></category>
		<category><![CDATA[Marmottan Museum]]></category>
		<category><![CDATA[PARIS]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[David Hockney]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausstellung „Histoires de paysages“ im Musée Marmottan Monet: Monet bis Hockney Die Ausstellung „Histoires de paysages. De Monet à Hockney“ <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/landschaftsmalerei-von-monet-bis-hockney-ausstellung-im-musee-marmottan-monet/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Ausstellung „Histoires de paysages“ im Musée Marmottan Monet: Monet bis Hockney</h4>
<p>Die Ausstellung „Histoires de paysages. De Monet à Hockney“ im Musée Marmottan Monet ist keine Hommage an die Landschaftsmalerei, sondern ihre kritische Rekonstruktion als visuelles System.</p>
<p>Zwischen Claude Monet und David Hockney entfaltet sich kein stilgeschichtlicher Verlauf, sondern eine Abfolge epistemischer Brüche: Landschaft erscheint hier nicht als Naturmotiv, sondern als Technologie des Sehens – als kulturell codierte Form der Wahrnehmung.</p>
<p>Monet markiert den Beginn dieser Verschiebung, in der Natur in Licht- und Zustandsfragmente zerfällt. Das 20. Jahrhundert radikalisiert diesen Prozess durch Abstraktion, Fragmentierung und Bildkritik. Mit David Hockney kulminiert die Entwicklung in einer synthetischen Wahrnehmung, in der Landschaft zur konstruierten Bildrealität wird.</p>
<p>Innerhalb dieses Spannungsfeldes fungiert Alex Katz als Scharnierfigur einer flachen Moderne, in der Landschaft und Figur gleichermaßen in ikonische Oberflächen überführt werden.</p>
<p>Pierre Wats kuratorische Perspektive liest Landschaft konsequent als Wahrnehmungsregime: nicht das Motiv verändert sich, sondern die Bedingungen seines Sehens. Die Ausstellung wird so zur Kritik des Bildes selbst – und zur Kartografie jener Systeme, die Natur überhaupt erst sichtbar machen.</p>
<h4>Musée Marmottan Monet, Paris | 24.09.2026 – 31.01.2027</h4>
<p>Kuratierung: Pierre Wat</p>
<p>Die Ausstellung „Histoires de paysages. De Monet à Hockney“ im Musée Marmottan Monet ist weniger eine Hommage an die Landschaftsmalerei als vielmehr eine kritische Rekonstruktion ihrer historischen Funktion.</p>
<p>Was hier gezeigt wird, ist kein Stilverlauf, sondern ein epistemologisches Modell: Landschaft als Technologie des Sehens, als kulturelle Programmierung von Natur.</p>
<p>Zwischen Claude Monet und David Hockney entfaltet sich kein linearer Fortschritt, sondern eine Serie von Brüchen, Verschiebungen und medialen Transformationen, in denen das Landschaftsbild seine Unschuld endgültig verliert.</p>
<p>Eine <strong>vollständige offizielle Künstlerliste ist derzeit nicht veröffentlicht</strong> – typisch für große Überblicksausstellungen dieser Art. Was aber vermutlich sicher ist, lässt sich aus den kuratorischen Angaben und bisherigen „Monet–Gegenwart“-Programmen sehr gut rekonstruieren.</p>
<hr />
<h4>Monet als Ursprung: Die Geburt der modernen Wahrnehmung</h4>
<p>Claude Monet markiert im kuratorischen Narrativ nicht den Beginn der Landschaftsmalerei, sondern den Beginn ihrer Entzeitlichung.</p>
<p>Seine Malerei zerlegt Natur in:</p>
<p>Lichtsequenzen<br />
atmosphärische Zustände<br />
subjektive Wahrnehmungseinheiten</p>
<p>Damit wird Landschaft erstmals zu dem, was sie in der Moderne bleiben wird: ein perzeptives Konstrukt statt eines Ortes</p>
<hr />
<h4>20. Jahrhundert: Landschaft als ideologischer Kampfplatz</h4>
<p>Die Moderne erscheint in der Ausstellung nicht als Stilgeschichte, sondern als Krise des Landschaftsbildes.</p>
<p>Industrialisierung, Krieg und Abstraktion verschieben das Genre in Richtung:</p>
<p>Fragmentierung<br />
Flächigkeit<br />
symbolische Übercodierung</p>
<p>Landschaft wird zur Projektionsfläche politischer und ästhetischer Ordnungen – oder verliert sich vollständig in der Abstraktion.</p>
<hr />
<h4>David Hockney: Hyperrealität der Wahrnehmung</h4>
<p>Der kuratorische Endpunkt ist bewusst mit David Hockney gesetzt.</p>
<p>Seine Landschaften sind keine Naturdarstellungen, sondern Wahrnehmungsmodelle im Zeitalter technischer Bilder:</p>
<p>iPad-Zeichnungen<br />
multiperspektivische Kompositionen<br />
radikale Farbkodierungen</p>
<p>Hockney ersetzt Natur durch eine synthetische Sichtbarkeit, in der Landschaft als Erfahrung rekonstruiert wird, nicht als Abbild.</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="FG9tv7uscR"><p><a href="https://arttrado.de/news/david-hockney-gestorben-die-kunstwelt-trauert-um-eine-legende/">David Hockney gestorben: Die Kunstwelt trauert um eine Legende</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;David Hockney gestorben: Die Kunstwelt trauert um eine Legende&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/david-hockney-gestorben-die-kunstwelt-trauert-um-eine-legende/embed/#?secret=YionzLxUii#?secret=FG9tv7uscR" data-secret="FG9tv7uscR" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Alex Katz: Die flache Moderne der Landschaft</h4>
<p>Innerhalb dieses Spannungsfeldes wird Alex Katz zu einer entscheidenden Scharnierfigur.</p>
<p>Auch wenn er nicht im Zentrum der Ausstellung steht, ist seine Präsenz (laut Programmstruktur vergleichbarer Marmottan-Projekte und der thematischen Logik der Schau) sehr wahrscheinlich im Kontext der Übergänge zwischen Moderne und Gegenwart verortet.</p>
<p>Katz’ Landschaften funktionieren nicht narrativ, sondern ikonisch reduziert:</p>
<p>extreme Flächigkeit<br />
minimale Tiefenillusion<br />
grafische Präzision<br />
Entdramatisierung der Natur</p>
<p>Damit radikalisiert er eine Linie, die bereits bei Monet beginnt: die Auflösung des Landschaftsraums in ein reines Bildsystem.</p>
<p>In der Logik der Ausstellung ist Katz kein „Naturmaler“, sondern ein Vertreter der Bildflächen-Ästhetik nach der Wahrnehmung – ein Moment, in dem Landschaft endgültig zu Design, Oberfläche und Zeichen wird.</p>
<hr />
<h4>Pierre Wats kuratorische These: Landschaft als Bildregime</h4>
<p>Die Stärke der Ausstellung liegt nicht in ihrer Chronologie, sondern in ihrer impliziten These:</p>
<blockquote><p>Landschaft ist kein Genre, sondern ein historisches Wahrnehmungsregime.</p></blockquote>
<p>Pierre Wat liest die Landschaft nicht als Motiv, sondern als:</p>
<p>kulturelle Ordnung des Sehens<br />
technische Form der Weltverarbeitung<br />
ästhetische Steuerung von Naturverständnis</p>
<p>Damit wird die Ausstellung zu einer Kritik der Malerei selbst:<br />
Nicht die Landschaft verändert sich – sondern das Sehen.</p>
<hr />
<h4>Künstlerische Struktur (rekonstruiert aus kuratorischem Kontext)</h4>
<p>Auch wenn keine vollständige Liste vorliegt, ist die kuratorische Logik klar entlang folgender Achsen aufgebaut:</p>
<p>Impressionistische Grundlagen: Monet als Ursprung der Wahrnehmungszerlegung<br />
Moderne Transformationen: Postimpressionismus, frühe Abstraktion, Flächenmalerei<br />
Nachkriegsmoderne: Reduktion, Konzeptualisierung, Bildkritik<br />
Gegenwart: Hockney als digitales und perceptives System<br />
Zwischenfiguren (typologisch): Künstler wie Alex Katz als Übergang von Bildillusion zu Bildfläche</p>
<hr />
<h4>Fazit: Landschaft nach der Landschaft</h4>
<p>„Histoires de paysages“ zeigt nicht die Evolution eines Genres, sondern seine Auflösung in Theorie.</p>
<p>Von Monet bis Hockney wird deutlich:<br />
Die Landschaft verschwindet nicht – sie wird rekodiert.</p>
<p>Was bleibt, ist kein Naturbild, sondern ein Archiv der Wahrnehmungssysteme, die Natur überhaupt erst sichtbar machen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über das Museum: <a href="https://www.marmottan.fr/en/" target="_blank" rel="noopener">https://www.marmottan.fr/en/</a></p>
<div class="entry-content">
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tegernsee Art Masters 2024: STEFAN SZCZESNY &#8211; Kunst rund um den See!</title>
		<link>https://arttrado.de/news/tegernsee-art-masters-2024-stefan-szczesny-kunst-rund-um-den-see/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 19:10:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur & Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Galerien und Ausstellungsräume]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Miami]]></category>
		<category><![CDATA[Tegernsee]]></category>
		<category><![CDATA[Art Masters]]></category>
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		<category><![CDATA[new york]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Käfer]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Rebecca Niehues-Paas]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[St. Barth]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Szczesny]]></category>
		<category><![CDATA[St. Tropez]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Tegernsee Art Masters 2024: STEFAN SZCZESNY &#8211; Kunst rund um den See! Kunst rund um den See: Dreißig riesige, farbige <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/tegernsee-art-masters-2024-stefan-szczesny-kunst-rund-um-den-see/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Tegernsee Art Masters 2024: STEFAN SZCZESNY &#8211; Kunst rund um den See!</h4>
<p>Kunst rund um den See: Dreißig riesige, farbige Stahl-Schatten Skulpturen und Glasstelen des Künstlers Stefan Szczesny werden durch ein Spiel von Licht und Schatten, subtilen Formen und Transparenzen in Dialog mit der spektakulären Naturkulisse des Sees und der umliegenden Berge treten. Die farbigen Stahlskulpturen, die weltweit schon u. a. in New York, Miami, London, Paris, St. Barth und St. Tropez, wo der Künstler seit 2000 lebt, ausgestellt wurden, kommen für die Ausstellung am Tegernsee erstmals wieder zusammen und werden im gesamten Tegernseer Tal an prominenten Stellen platziert.</p>
<p>Das Highlight ist die 6,5 Meter hohe Skulptur „Baum des Lebens“, die 2014 anlässlich der Retrospektive &#8222;Szczesny: Metamorphoses Méditerranéennes&#8220; entstand. Der „Baum des Lebens“ ist eine Vision des irdischen Paradieses. Eine Ode an das Lebensglück, das dem Künstler Stefan Szczesny am Herzen liegt. Die Szenerie stellt Figuren dar, die sich in der Struktur des Baumes bewegen. Die Reflexionen der spiegelpolierten Figuren ermöglichen es dem „Baum des Lebens“, das Licht einzufangen und sich durch das Spiel von Licht und Transparenzen harmonisch in die Umgebung einzufügen.</p>
<p>Die Skulptur wurde im Sommer 2015 in der Villa Domergue, danach in der Zitadelle von Saint-Tropez während der Ausstellung &#8222;Szczesny: Sculptures 2005-2017&#8220; und 2022 auf dem Vorplatz des Rathauses von Grimaud ausgestellt. Dieses Meisterwerk von Szczesny kam durch die Unterstützung der Cosmo Art &amp; Science Foundation an den Tegernsee.</p>
<p>Neben diesen Szczesny-Skulpturen wird im Juni &amp; Juli 2024 eine große Szczesny-Retrospektive mit Bildern, Keramiken und Skulpturen in der Galerie RPN Fine Arts in Rottach-Egern gezeigt. Mehr über die Galerie finden Sie hier: <a href="https://rnp-finearts.com/">www.rnp-finearts.com</a></p>
<h4>Stefan Szczesny</h4>
<p>Der Maler, Zeichner und Bildhauer Stefan Szczesny wurde 1951 in München geboren. Szczesny studierte von 1969 bis 1975 an der Akademie für angewandte Kunst in München.</p>
<p>Er organisierte 1981 die erste Ausstellung „Rundschau Deutschland“ als Protagonist der neoexpressionistischen Malbewegung in Deutschland. Und er wurde als Vertreter der Strömung international bekannt. Im Jahr 1994, zog er nach New York und gründete 1996 die Szczesny Factory. Mitte der 1990er-Jahre verlegte er sein Studio auf die Insel Mustique. Die karibische Umgebung verkörpert für den Künstler die Kontinuität der mediterranen Lebensart und inspiriert sein Werk, das dadurch opulenter, sinnlich, farbenfroh und strahlend wird.</p>
<p>Im Jahr 2001 zog Szczesny nach Saint-Tropez, wo er im Licht der blauen Küste Côte d’Azur in seinem Atelier lebt und arbeitet. Für Stefan Szczesny ist der weibliche Körper eine Allegorie des Lebens – sinnlich gemeint und sinnlich empfunden. Die Grundbotschaft seiner frischen, farbigen Bilder ist dabei etwas Positives, begeistern uns als Betrachter und stimmen uns auch in dunklen Zeiten positiv und gut gelaunt.</p>
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<h4>Die Initiatoren</h4>
<p>Die Initiatoren der Tegernsee Art Masters sind Heino Stamm, renommierter Architekt und Veranstalter der ersten Szczesny Ausstellung am Tegernsee 2008. Der Verein „Tegernsee Art Masters“, Michael Käfer, Käfer Group &#8211; Gut Kaltenbrunn und Rebecca Niehues-Paas, Gründerin und Leiterin der Galerie RNP Rottach-Egern. Und die Tegernseer Tal Tourismus GmbH. Unterstützt wird das Kunstprojekt von Titelsponsor Zimmermann Immobilien Rottach-Egern.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Sie planen einen Besuch der Veranstaltung? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1788826&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<title>Galerie Bärbel Grässlin zeigt Alicia Viebrock &#8211; Manienna Ausstellung</title>
		<link>https://arttrado.de/news/galerie-baerbel-graesslin-zeigt-alicia-viebrock-manienna-ausstellung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 21:12:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
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					<description><![CDATA[Galerie Bärbel Grässlin zeigt Alicia Viebrock &#8211; Manienna Ausstellung Alicia Viebrock wurde 1986 in München geboren &#8211; aktuell lebt und <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/galerie-baerbel-graesslin-zeigt-alicia-viebrock-manienna-ausstellung/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Galerie Bärbel Grässlin zeigt Alicia Viebrock &#8211; Manienna Ausstellung</h4>
<p>Alicia Viebrock wurde 1986 in München geboren &#8211; aktuell lebt und arbeitet sie in Wien. Bis 2009 besuchte Viebrock die Kunstakademie Düsseldorf unter Prof. Herbert Brandl. Seit 2012 stellt die Künstlerin jährlich aus; unter anderem in Düsseldorf, im Clusterhaus Köln, in den Deichtorhallen Hamburg oder zuletzt im MKM Museum Küppersmühle, Duisburg. Ihre laufende Ausstellung in der Galerie Bärbel Grässlin ist noch bis zum 18. Mai 2024 für Besucher geöffnet.</p>
<p>Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der die Ausstellung &#8222;Manienna&#8220; und ausgewählte Arbeiten ab 2017 dokumentiert. Die Galerie Bärbel Grässlin finden Sie in der Schäfergasse 46 B, 60313 Frankfurt.</p>
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<h4>Galerie Bärbel Grässlin</h4>
<p>Die Galerie Bärbel Grässlin wurde 1985 in Frankfurt am Main gegründet. Seit 2007 befinden sich ihre Räume in einer ehemaligen Glasgroßhandlung in der Schäfergasse, die der Frankfurter Architekt Klaus Dreissigacker zu einer großzügigen Galerie ausbaute. Ein Schwerpunkt des Galerieprogramms liegt auf deutschen Positionen der 1980er und 1990er Jahre mit internationaler Reputation wie Werner Büttner, Günther Förg, Georg Herold, Hubert Kiecol, Martin Kippenberger, Meuser, Reinhard Mucha und Markus Oehlen. Diese Künstler, deren Arbeit vorwiegend den Bereichen Malerei, Skulptur und Fotografie zuzuordnen ist, vertritt die Galerie seit ihren Anfängen. Ausstellungen mit Dan Flavin und Imi Knoebel erweiterten das Galerieprofil ab den späten 1980er Jahren um konzeptuell-minimalistische Positionen. Auch österreichische Künstler wie Herbert Brandl, Franz West und Heimo Zobernig gehören zum festen Künstlerstamm.</p>
<p>Die Galerie ist für dieses Jahr bereits für die Art Basel, Paris+, Art Cologne und die Art Basel Miami Beach angemeldet.</p>
<p>Mehr über die Galerie finden Sie hier: <a href="https://www.galerie-graesslin.de/">www.galerie-graesslin.de</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Sie planen einen Besuch in Frankfurt? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1771148&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<title>Was hat Tauwerk mit Kunst zu tun? &#8211; Stephan Thierbach, Christo, Jeanne-Claude</title>
		<link>https://arttrado.de/news/was-hat-tauwerk-mit-kunst-zu-tun-stephan-thierbach-christo-jeanne-claude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Mar 2023 16:07:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
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					<description><![CDATA[Was hat Tauwerk mit Kunst zu tun? &#8211; Stephan Thierbach, Christo, Jeanne-Claude Die Gleistein GmbH unterstützt schon seit vielen Jahren <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/was-hat-tauwerk-mit-kunst-zu-tun-stephan-thierbach-christo-jeanne-claude/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Was hat Tauwerk mit Kunst zu tun? &#8211; Stephan Thierbach, Christo, Jeanne-Claude</h4>
<p>Die Gleistein GmbH unterstützt schon seit vielen Jahren nicht nur Industrie und Schifffahrt, sondern auch die Kunstwelt: Mit seinem Fachwissen im Bereich Seiltechnik trug das Unternehmen beispielsweise wesentlich zum Erfolg einiger der beeindruckendsten Kunstinstallationen durch Christo und Jeanne-Claude bei. Jetzt spendet das Unternehmen 1500 Meter Seil für Thierbachs Darstellung des komplexen Geflechts des menschlichen Habitats.</p>
<h4>OBDACH BODEN &#8211; Stephan Thierbach</h4>
<p>Kunstausstellung des Künstlers Stephan Thierbach, Kunststipendiat der Bremischen Evangelischen Kirche 2022 / 2023 „OBDACH BODEN“ ist eine ortsspezifische Installation in der Kulturkirche St. Stephani Bremen. Sie verfolgt Fragen nach einem „Zuhause- und Verbunden-Sein“. Thematisiert wird einerseits das Zuhause als eine konkret konstruierte Architektur bzw. allgemeiner, als ein Ort des Schutzes. Andererseits aber auch als der innere Ort des sich-Zuhause-fühlens im Sinne des Verbündet- und Verwoben- Seins. Die Arbeit versucht, die Begriffe „Zuhause“ und „Obdach“ aufzufächern und zu erweitern. So entwirft sie eine Sicht auf das Habitat des Menschen als ein komplexes Geflecht von Verbindungen und Verwebungen zwischen Lebewesen, aber auch zu Dingen auf der Erde und zur Erde selbst.</p>
<p>Begrüßung: Pastorin Diemut Meyer, Kulturkirche St. Stephani<br />
Einführung: Dr. Frank Laukötter, Kurator<br />
Musik: Tim Günther, Kirchenmusiker, Kulturkirche St. Stephani Bremen</p>
<p>Mehr über die Ausstellung finden Sie hier: <a href="https://www.kulturkirche-bremen.de/news-aktuelles/veranstaltungskalender/detail/vernissage-zur-kunstaustellung-obdach-boden-kulturkirche-st-stephani-bremen-1675162027/" target="_blank" rel="noopener">https://www.kulturkirche-bremen.de</a></p>
<h4>Ausstellung über das Lebenswerk von Christo und Jeanne-Claude</h4>
<p>Seiltechnik mag auf den ersten Blick nicht viel mit Kunst zu tun haben, die Gleistein GmbH, ein führender Hersteller von Faserseilen, ist jedoch immer wieder in Kunstprojekte involviert. So hat sich auch das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude in den vergangenen 30 Jahren wiederholt an Gleistein gewandt, um bei der Umsetzung seiner legendären Kunstinstallationen, wie zum Beispiel der Reichstagsverhüllung in Berlin im Jahr 1995 und der Verhüllung des Arc de Triomphe in Paris im Jahr 2021, vom technischen Know-how des Bremer Unternehmens zu profitieren.</p>
<p>Nun unterstützt Gleistein die Ausstellung „Paris. New York. Grenzenlos“ im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf vom 10.03. – 03.09.2023, um das Lebenswerk der Künstler zu würdigen.</p>
<h4>Paris. New York. Grenzenlos</h4>
<p>Die Ausstellung zeichnet mit rund 80 Werken die künstlerische Entwicklung von Christo und Jeanne-Claude seit Mitte der 1950er Jahre bis zu Christos Tod im Mai 2020 nach und präsentiert die wichtigsten Projekte des Künstlerpaares – vom Eisernen Vorhang in Paris 1962 bis zur noch nicht verwirklichten Mastaba in Abu Dhabi.</p>
<p>Die Schau beginnt mit Christos Frühwerk und ersten künstlerischen Arbeiten in Paris. Hier kam der an der Kunstakademie Sofia ausgebildete und aus Bulgarien geflohene Christo Vladimirov Javacheff in Kontakt mit den Werken verschiedener internationaler Kunstschaffender. In Paris begegnete er 1958 Jeanne-Claude Denat de Guillebon, als er ihre Mutter porträtieren sollte.</p>
<p>Zwei der in der Ausstellung gezeigte Projekte bilden im Werk von Christo und Jeanne-Claude absolute Höhepunkte: die Verhüllung des Berliner Reichstags und die Verhüllung des Triumphbogens in Paris. Bereits 1961 hatte sich das Künstlerpaar mit der Idee beschäftigt, ein öffentliches Gebäude zu verhüllen. Seit den 1970er Jahren schuf Christo Zeichnungen, mit denen er die Verhüllung des Reichstags visualisierte. Nach umfänglichen vor allem auch politisch geführten Debatten und einem langjährigen Genehmigungsprozess konnte die Verhüllung des „politischen“ Gebäudes 1995 realisiert werden.</p>
<p>Mehr über die Ausstellung finden Sie hier: <a href="https://museum-fuer-kunst-und-kulturgeschichte.de/de/christo-und-jeanne-claude-paris-new-york-grenzenlos">museum-fuer-kunst-und-kulturgeschichte.de</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Gleistein-Seil für die Installation „L’Arc de Triomphe, Wrapped“ von Christo und Jeanne-Claude <small class="text-muted">(© Gleistein)</small></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Bremen? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1752234&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Unterkünfte finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>Unser Projekt ARTTRADO unterstützen:</p>
<form action="https://www.paypal.com/donate" method="post" target="_top"><input title="PayPal - The safer, easier way to pay online!" alt="Spenden mit dem PayPal-Button" name="submit" src="https://www.paypalobjects.com/de_DE/DE/i/btn/btn_donateCC_LG.gif" type="image" /></form>
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			</item>
		<item>
		<title>Raquel Falk &#8211; Ausstellung im Louvre 2022</title>
		<link>https://arttrado.de/news/raquel-falk-ausstellung-im-louvre-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 12:27:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
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		<category><![CDATA[Raquel Falk]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=10877</guid>

					<description><![CDATA[Raquel Falk &#8211; Ausstellung im Louvre 2022 Raquel Falk, Kunstlehrerin an der adventistischen Sekundarschule (Gymnasium) Vitória in Vitória, Espírito Santo, <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/raquel-falk-ausstellung-im-louvre-2022/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #000000;">Raquel Falk &#8211; Ausstellung im Louvre 2022</span></h3>
<p>Raquel Falk, Kunstlehrerin an der adventistischen Sekundarschule (Gymnasium) Vitória in Vitória, Espírito Santo, Brasilien, wurde ausgewählt, im kommenden Jahr einige ihrer Bilder in dem weltberühmten Museum Louvre in Paris, Frankreich, auszustellen. Ein Unternehmen, das auf die Förderung lokaler Künstler spezialisiert ist, hat ihr dies ermöglicht.</p>
<h4>Raquel Falk verbindet Theorie und Praxis in ihrem Unterricht</h4>
<p>Raquel Falk ist seit 20 Jahren Lehrerin und hat fünf Jahre davon im adventistischen Schuldienst gearbeitet. Doch erst 2018 fasste sie den Entschluss, sich verstärkt der Aquarellmalerei zu widmen. Ihre Werke wurden in den Sozialen Medien vielfach geteilt. „Mein Ziel ist es, meine Schüler zu inspirieren“, so Falk. „Ich schlage Aktivitäten vor, die ihre kreative Seite ansprechen. Während wir die Theorie, die Kunstgeschichte und das Studium der Kunstbewegungen nicht außer Acht lassen, versuche ich, Theorie und Praxis in meinem Unterricht zu verbinden.“</p>
<h4>Die Bildideen für die Ausstellung im Louvre</h4>
<p>Falk kündigte an, dass sie für die Ausstellung im Louvre im kommenden Jahr zwei Gemälde entwerfen will, die vom Thema Tanzen inspiriert sind. Dies sei ein Thema, mit dem sie sich ausgiebig beschäftigt habe und das besondere und komplexe Techniken erfordert. „Die Idee ist, dass ein … Gemälde den Fluss der Farbe auf der Leinwand erforschen kann, ohne die realen Proportionen zu berücksichtigen“, erklärte sie. „Ich werde versuchen, die Leichtigkeit und Zartheit, die man bei Tänzern wahrnehmen kann, zu verarbeiten.“ Sie habe bereits mehrere Gemälde mit diesem Motiv ausgestellt.</p>
<p>Die Ausstellung im Louvre wird im Oktober 2022 stattfinden. Das Louvre ist das meistbesuchte Museum der Welt, das rund 615 000 Werke beherbergt, darunter Leonardo da Vincis Mona Lisa. Nach Angaben der Organisatoren werden schätzungsweise mindestens 30.000 Menschen die Abteilungen besuchen, in denen auch Falks Gemälde ausgestellt werden.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CXcJ0-ylfbc/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/CXcJ0-ylfbc/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Raquel Falk/watercolor (@raquelfalk_art)</a></p>
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</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Raquel Falk © André Azevedo – South American Division News</p>
<p><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/news/der-louvre-praesentiert-seine-kunstschaetze-online-kunst-fuer-alle/" target="_blank" rel="noopener">Der Louvre präsentiert seine Kunstschätze online &#8211; Kunst für Alle!</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Sie planen einen Besuch in Paris? &#8211; <a style="color: #000000;" href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1456928&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Unsere Interviews finden Sie hier: <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Unser Projekt ARTTRADO unterstützen:</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.paypal.com/donate/?cmd=_s-xclick&amp;hosted_button_id=H8575LKPJNPLW&amp;source=url"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6541" src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" srcset="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:auto/h:auto/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 600w, https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:300/h:66/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 300w" alt="" width="200" height="44" data-opt-src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" data-opt-lazy-loaded="true" data-opt-otimized-width="200" data-opt-optimized-height="44" /></a></span></p>
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		<item>
		<title>Kunstdiebstahl: Street-Art-Kunstwerk in Frankreich gestohlen</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunstdiebstahl-street-art-kunstwerk-in-frankreich-gestohlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2019 08:44:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[street art]]></category>
		<category><![CDATA[PARIS]]></category>
		<category><![CDATA[Banksy]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Streetartist]]></category>
		<category><![CDATA[urban art]]></category>
		<category><![CDATA[Bataclan]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[kunstdiebstahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunstdiebstahl: Street-Art-Kunstwerk in Frankreich gestohlen Vermutliches Werk von Banksy bei Pariser Bataclan entwendet An dem symbolträchtigen Ort in Paris verschwindet <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunstdiebstahl-street-art-kunstwerk-in-frankreich-gestohlen/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunstdiebstahl: Street-Art-Kunstwerk in Frankreich gestohlen</h3>
<p><strong>Vermutliches Werk von Banksy bei Pariser Bataclan entwendet</strong></p>
<p>An dem symbolträchtigen Ort in Paris verschwindet ein bekanntes Street-Art-Kunstwerk. Im November 2015 wurden bei einem Terroranschlag 90 Menschen im Bataclan getötet. Das im Juni entstandene Werk wird Banksy zu gesprochen und war ein Symbol der Erinnerung, das allen gehörte &#8211; Ortsansässigen, Parisern, Bürgern aus aller Welt. In der Nacht zu Samstag wurde die Tür entwendet und mit einem Lastwagen abtransportiert.</p>
<p>Ob das Bild letztendlich tatsächlich von Banksy stammt, kann man nicht 100% garantieren. Allerdings hat der Künstler selbst auf seinem Instagram-Account das Bild Ende Juni 2018 veröffentlicht. Dazu kommt, dass im Juni 2018 noch weitere Werke von Banksy in Paris auftauchten, sie thematisierten vor allem die Flüchtlingskrise.</p>
<p>Im vergangenen Oktober sorgte Banksy bei einer Auktion in London für Aufmerksamkeit.<br />
<a href="https://arttrado.de/news/bild-der-woche-3-banksy-girl-with-balloon/" target="_blank" rel="noopener"><strong>https://arttrado.de/news/bild-der-woche-3-banksy-girl-with-balloon/</strong></a></p>
<h5>Weitere Informationen</h5>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen gibt es unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener"><strong>&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</strong></a></p>
<p>Zum Schluss noch ein Filmtipp von und über den Street-Artist Banksy:<br />
<a href="https://arttrado.de/news/filmtipp-banksy-exit-through-the-gift-shop-2010/" target="_blank" rel="noopener"><strong>https://arttrado.de/news/filmtipp-banksy-exit-through-the-gift-shop-2010/</strong></a></p>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=arttrado-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=3791384473&amp;asins=3791384473&amp;linkId=53365dc0d750db42ec3d6025c1d4e0ca&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=true&amp;price_color=ff0000&amp;title_color=000000&amp;bg_color=ffffff" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"><br />
</iframe></p>
<p>Titelbild: Auf der Tür ein Wandbild, das dem britischen Street-Art-Künstler Banksy zugerechnet wird. <span class="avSingleImageArticle__author"> Foto: Sebastian Kunigkeit </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jeff Koons widmet &#8222;Blumenstrauß&#8220; der Stadt Paris</title>
		<link>https://arttrado.de/news/jeff-koons-widmet-blumenstrauss-der-stadt-paris/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 15:42:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ist das Kunst? Diskussionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[PARIS]]></category>
		<category><![CDATA[jeff koons]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
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					<description><![CDATA[Der amerikanische Künstler Jeff Koons gilt seit 2013 als der teuerste lebende Künstler der Welt. Im November 2013 erziehlte das <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/jeff-koons-widmet-blumenstrauss-der-stadt-paris/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der amerikanische Künstler Jeff Koons gilt seit 2013 als der teuerste lebende Künstler der Welt. Im November 2013 erziehlte das Auktionshaus Christies eine Rekordsumme von über 58 Millionen US-Dollar für seinen Balloon Dog Orange. Jeff Koons wandelt auf einem schmalen Grad zwischen Kunst und Kitsch.</p>
<p><figure id="attachment_2196" aria-describedby="caption-attachment-2196" style="width: 573px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/02/jeff_koons_balloon_dog_d5739099g.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-2196" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/02/jeff_koons_balloon_dog_d5739099g-988x1024.jpg" alt="" width="573" height="593" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/02/jeff_koons_balloon_dog_d5739099g.jpg 988w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/02/jeff_koons_balloon_dog_d5739099g-600x622.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/02/jeff_koons_balloon_dog_d5739099g-289x300.jpg 289w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/02/jeff_koons_balloon_dog_d5739099g-768x796.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/02/jeff_koons_balloon_dog_d5739099g-800x829.jpg 800w" sizes="(max-width: 573px) 100vw, 573px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2196" class="wp-caption-text">Der Balloon Dog Orange wie er auf der Website von Christies zu sehen war.</figcaption></figure></p>
<h3>Jeff Koons widmet &#8222;Blumenstrauß&#8220; der Stadt Paris</h3>
<p>Nach den Anschlägen von Paris im November 2015 entschied sich Jeff Koons dafür den Opfern zu Gedenken und auf die amerikanisch-französischen Verbindungen aufmerksam zu machen. Somit entschied er sich der Stadt Paris einen &#8222;Blumenstrauß&#8220; zu überreichen. Elf Meter hoch und 30 Tonnen schwer soll der &#8222;Blumenstrauß&#8220; werden. Der Stil erinnert stark an andere Werke von Jeff Koons.</p>
<div id="bodyContent">
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<div class="picBox full">
<p><figure style="width: 707px" class="wp-caption alignnone"><a class="overlayLink init" href="http://www.dw.com/de/blumengr%C3%BC%C3%9Fe-vom-k%C3%BCnstler-paris-streitet-%C3%BCber-eine-riesenskulptur-von-jeff-koons/a-42283046#" rel="nofollow"><img decoding="async" class="" title="Riesenskulptur Tulpenstrauß von US-Künstler Jeff Koons (picture-alliance/dpa/epa/efe/A. Aldai)" src="https://www.dw.com/image/42285695_303.jpg" alt="Tulpenstrauß von Jeff Koons (picture-alliance/dpa/epa/efe/A. Aldai)" width="707" height="398" /></a><figcaption class="wp-caption-text">«Tulpenstrauß» (&#8222;Tulips&#8220;) von Jeff Koons in Bilbao. Foto: Alfredo Aldai © dpa-infocom GmbH</figcaption></figure></p>
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<h4>Paris sagt Nein! &#8211; Kunstwelt ist gespalten!</h4>
<p>Jeff Koons spaltete schon früh die Kunstwelt. Bei seinem Spielraum zwischen Kunst und Kitsch machte er sich ebenso viele Kritiker wie Anhänger. Heute gilt Koons aber immer mehr als Geschäftsmann &#8211; die Kunst rückt in den Hintergrund so sehen die meisten dieses Geschenk eher als Eigenwerbung &#8211; einige vergleichen es mit dem Trojanischen Pferd. Den was auf den ersten Blick wie eine Aufmerksamkeit aussieht, verbirgt einiges. Besonders an Kosten und ungeklärten Fragen.</p>
<h5>Kein Bezug zu den Anschlägen</h5>
<p>Der gewählte Ort steht in keiner Verbindung zu den tragischen Anschlägen in Paris. Weder in Stadionnähe noch im Umfeld der anderen Anschlagstatorte soll der Blumenstrauß präsent sein. Stattdessen wird der bekannte Vorplatz zwischen dem Palais de Tokyo  und dem Museum für moderne Kunst der Stadt Paris vorgesehen. Zwischen den Blick auf den Eifelturm und die Seine drängt sich förmlich dieses Geschenk. Das dies den Wert des Künstlers Koons und seiner Werke steigen lässt sieht eher wie ein geschickter Businessmove aus statt nach Anteilnahme. Um die Kritiker zu beruhigen wurden dem Künstler andere Orte vorgeschlagen. Koons lehnte aber strikt ab und plädiert auf den Vorplatz. Das gießt allerdings nochmehr Öl ins Feuer &#8211; schließlich trägt der Künstler selbst für sein &#8222;Geschenk&#8220; den geringsten Aufwand. Lediglich der Entwurf stammt von Koons. Die über 3 Millionen teure Umsetzung und Herstellung wurde aus dem &#8222;Fonds de Paris&#8220; finanziert. Viele hätten das Geld gerne in anderen Bereichen investiert gesehen. Auch das Kunstwerk selbst wird von vielen anders interpretiert als der Künstler es sicherlich erwartet hätte. Statt mit einem Blumenstrauß wird der Entwurf eher mit einem Haufen Lollis verglichen. Trotz des Gegenwindes wird die Skulptur im Frühjahr errichtet.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Im Endeffekt kann jeder davon halten was er möchte. Allerdings finden wir das übergehen und nicht berücksichtigen der Pariser Meinung für fragwürdig. Das &#8222;Geschenk&#8220; aus der Tasche des Beschenkten finanzieren zu lassen ist auch nicht die feine englische Art. Wir vermuten das Kunstwerk wird Opfer von Vandalismus und das Geld wurde letztendlich verschenkt. Der einzige der in jedem Falle profitiert ist Jeff Koons.</p>
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