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	<title>berlin Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>berlin Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Berliner Fördergelder-Skandal: 2,6 Millionen Euro &#8211; Ein System in der Kritik</title>
		<link>https://arttrado.de/news/berliner-foerdergelder-skandal-26-millionen-euro-ein-system-in-der-kritik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 01:11:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[kunst und politik]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Skandal]]></category>
		<category><![CDATA[Fördergelder]]></category>
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					<description><![CDATA[Berliner Fördergelder-Skandal: 2,6 Millionen Euro &#8211; Ein System in der Kritik Rund 2,6 Millionen Euro Fördergelder, vergeben für Projekte zur <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/berliner-foerdergelder-skandal-26-millionen-euro-ein-system-in-der-kritik/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Berliner Fördergelder-Skandal: 2,6 Millionen Euro &#8211; Ein System in der Kritik</h4>
<p>Rund 2,6 Millionen Euro Fördergelder, vergeben für Projekte zur Antisemitismusprävention – und ein Prüfbericht, der von „evident rechtswidriger“ Mittelvergabe spricht: In Berlin sorgt aktuell ein Kulturskandal für politische und gesellschaftliche Debatten.</p>
<p>Konkret geht es um die Vergabe öffentlicher Gelder durch die Kulturverwaltung an mehrere Projekte, bei denen laut Rechnungshof zentrale Vergaberegeln missachtet worden sein sollen. Kritisiert werden unter anderem fehlende Transparenz, unklare Auswahlverfahren und mögliche politische Einflussnahme.</p>
<p>Der Fall hat bereits personelle Konsequenzen nach sich gezogen und wirft eine grundsätzliche Frage auf, die weit über Berlin hinausgeht:</p>
<p>&#x1f449; Wie funktioniert Kulturförderung wirklich – und wer profitiert davon?</p>
<h4>Berliner Fördergelder: 2,6 Millionen Euro und ein System, das Künstler kennen</h4>
<p>Die Debatte um die Millionenförderung wird oft als politischer Skandal dargestellt. Doch für viele Künstler fühlt sich das weniger wie eine Überraschung an – und mehr wie ein bekanntes Muster.</p>
<p>Denn der eigentliche Kern der Affäre ist nicht nur eine mögliche Fehlentscheidung, sondern ein strukturelles Problem.</p>
<p>&#x1f449; Wie funktioniert Kulturförderung wirklich – und für wen?</p>
<h4>Wenn Kulturförderung politisch wird</h4>
<p>Die Mittel wurden für Projekte mit gesellschaftspolitischer Zielsetzung vergeben – insbesondere im Kontext von Antisemitismusprävention. Das ist grundsätzlich legitim.</p>
<p>Problematisch wird es dort, wo Verfahren offenbar nicht eingehalten wurden.</p>
<p>Hier entsteht ein Spannungsfeld, das die Kunst seit Jahren begleitet:</p>
<p>Soll Kunst frei sein – oder gesellschaftlich nützlich?<br />
Wer entscheidet, was „relevant“ ist?<br />
Und nach welchen Kriterien wird Geld verteilt?</p>
<p>Wenn Fördergelder an politische oder gesellschaftliche Prioritäten gekoppelt sind, verändert sich die Logik des Systems.</p>
<p>&#x1f449; Kunst wird dann nicht mehr nur gefördert, weil sie künstlerisch überzeugt – sondern weil sie in ein bestimmtes Narrativ passt.</p>
<h4>Das eigentliche Problem: Intransparenz ist kein Einzelfall</h4>
<p>Der Vorwurf der intransparenten Vergabe ist im aktuellen Fall besonders deutlich – aber er trifft einen Nerv, weil er strukturell ist.</p>
<p>Viele Künstler kennen Situationen wie:</p>
<p>unklare Auswahlprozesse<br />
schwer nachvollziehbare Absagen<br />
wechselnde Förderkriterien je nach politischem Klima</p>
<p>Der aktuelle Fall wirkt deshalb weniger wie ein Ausrutscher, sondern eher wie ein sichtbarer Teil eines Systems, das sonst im Verborgenen bleibt.</p>
<p>&#x1f449; Der Unterschied: Diesmal ist es öffentlich geworden.</p>
<h4>Wer hat Zugang – und wer bleibt draußen vor?</h4>
<p>Ein besonders kritischer Punkt ist die Frage nach Chancengleichheit.</p>
<p>Wenn Gelder:</p>
<p>ohne offene Ausschreibung<br />
ohne klare Kriterien<br />
oder unter politischem Einfluss</p>
<p>vergeben werden, profitieren zwangsläufig:</p>
<p>etablierte Netzwerke<br />
bekannte Akteure<br />
institutionell verankerte Projekte</p>
<p>Währenddessen haben es:</p>
<p>unabhängige Künstler<br />
Newcomer<br />
experimentelle Positionen</p>
<p>noch schwerer, überhaupt wahrgenommen zu werden.</p>
<p>Das verstärkt ein ohnehin bestehendes Ungleichgewicht in der Kunstszene.</p>
<h4>Kunst  und Kultur als Mittel zum Zweck?</h4>
<p>Kunst war schon immer politisch – aber sie war selten so stark zweckgebunden wie in vielen aktuellen Förderlogiken.</p>
<p>Das Problem ist nicht, dass Kunst gesellschaftliche Themen behandelt.<br />
Das Problem entsteht, wenn:</p>
<p>&#x1f449; gesellschaftliche Ziele zur Voraussetzung für Förderung werden</p>
<p>Dann verschiebt sich die Rolle der Kunst:</p>
<p>von freiem Ausdruck<br />
hin zu einem Instrument politischer Kommunikation</p>
<p>Langfristige Folgen:</p>
<p>weniger künstlerisches Risiko<br />
mehr Anpassung an erwartete Inhalte<br />
geringere Vielfalt<br />
Vertrauen ist schnell verloren</p>
<p>Ein funktionierendes Fördersystem lebt von Vertrauen.</p>
<p>Wenn jedoch der Eindruck entsteht, dass Entscheidungen:</p>
<p>nicht nachvollziehbar<br />
politisch beeinflusst<br />
oder willkürlich</p>
<p>sind, verliert dieses System seine Legitimation.</p>
<p>Für Künstler bedeutet das konkret:</p>
<p>weniger Planungssicherheit<br />
mehr Frustration<br />
zunehmende Distanz zu öffentlichen Institutionen<br />
Warum der Fall die Kunstszene direkt betrifft</p>
<p>Wer denkt, das sei nur ein politischer Skandal, unterschätzt die Tragweite.</p>
<p>Denn solche Fälle beeinflussen direkt:</p>
<p>wer sichtbar wird<br />
wer arbeiten kann<br />
welche Kunst entsteht</p>
<p>Förderpolitik ist immer auch Gestaltung von Realität.</p>
<p>Sie entscheidet darüber, welche Stimmen gehört werden – und welche nicht.</p>
<h4>Fazit: Kein Einzelfall, sondern ein Warnsignal</h4>
<p>Die 2,6 Millionen Euro sind letztlich nicht das Entscheidende.<br />
Sie sind nur der Anlass für eine größere Debatte.</p>
<p>Die eigentliche Frage lautet:</p>
<p>&#x1f449; Wollen wir ein Fördersystem, das Kunst ermöglicht – oder eines, das sie lenkt?</p>
<p>Für Künstler, Kuratoren und Kulturinteressierte ist klar: Diese Diskussion geht weit über Berlin hinaus.</p>
<p>Und genau deshalb sollte sie nicht nur politisch geführt werden – sondern mitten in der Kunstszene selbst.</p>
<p class="isSelectedEnd">Doch bei aller Kritik bleibt eine entscheidende Frage offen. Nicht nur, was schiefgelaufen ist – sondern, wie es besser gehen könnte.</p>
<p>&#x1f449; <em>Wie lässt sich ein Fördersystem gestalten, das fair ist, Vertrauen schafft und künstlerische Freiheit nicht einschränkt?</em></p>
<h4>Wie Kulturförderung besser funktionieren kann</h4>
<p>Ein zentraler Ansatzpunkt liegt in der Transparenz. Denn solange für Außenstehende kaum nachvollziehbar ist, warum bestimmte Projekte gefördert werden und andere nicht, bleibt jede Entscheidung angreifbar. Ein offener Umgang mit Kriterien, Begründungen und Verfahren würde nicht nur Vertrauen schaffen, sondern auch die Qualität der Entscheidungen sichtbar machen. Förderung würde damit aus dem Bereich des Vermuteten in den Bereich des Nachvollziehbaren rücken.</p>
<h4 data-section-id="1r27hy7" data-start="834" data-end="905"><span role="text">Politischer Einfluss und die Unabhängigkeit von Kulturförderung</span></h4>
<p>Eng damit verbunden ist die Frage nach politischem Einfluss. Kulturförderung wird zwangsläufig in einem politischen Rahmen beschlossen – doch die konkrete Vergabe sollte davon möglichst unabhängig bleiben. Wenn inhaltliche Prioritäten direkt darüber entscheiden, wer Geld erhält, entsteht ein subtiler Anpassungsdruck. Kunst orientiert sich dann nicht mehr nur an eigenen Ideen, sondern auch an erwarteten Themen. Unabhängige Jurys und klar dokumentierte Entscheidungswege könnten hier eine wichtige Grenze ziehen.</p>
<h4>Einheitliche Verfahren als Voraussetzung für Fairness</h4>
<p>Gleichzeitig zeigt der aktuelle Fall, wie sehr uneinheitliche Verfahren zur Verunsicherung beitragen. Unterschiedliche Abläufe, schwer vergleichbare Entscheidungen und fehlende Standards machen das System nicht nur anfällig für Kritik, sondern auch schwer zugänglich. Ein klar strukturiertes, verständliches Verfahren würde nicht nur für mehr Fairness sorgen, sondern auch dafür, dass sich mehr Künstler überhaupt auf Förderungen einlassen.</p>
<h4 data-section-id="nt1sl1" data-start="1936" data-end="1995"><span role="text">Zugang zu Kulturförderung: Wer profitiert wirklich?</span></h4>
<p>Denn Zugang ist einer der entscheidenden Punkte. In vielen Fällen profitieren diejenigen, die das System bereits kennen oder gut vernetzt sind. Für unabhängige Künstler oder neue Stimmen bleibt der Einstieg dagegen oft schwierig. Eine Öffnung der Verfahren – etwa durch niedrigschwellige Bewerbungen oder gezielte Förderung neuer Positionen – könnte helfen, dieses Ungleichgewicht zumindest teilweise auszugleichen. Vielfalt entsteht nicht automatisch, sie muss ermöglicht werden.</p>
<h4 data-section-id="h6rxf3" data-start="2483" data-end="2539"><span role="text">Kontrolle und Transparenz in der Kulturförderung</span></h4>
<p>Hinzu kommt ein strukturelles Problem, das selten im Fokus steht: Kontrolle greift oft erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Der Berliner Fall ist dafür ein Beispiel. Ein System, das auf Vertrauen basiert, braucht jedoch kontinuierliche Überprüfung – nicht nur im Nachhinein. Unabhängige Aufsicht und klare Regeln könnten dazu beitragen, Fehlentwicklungen früher zu erkennen und zu korrigieren.</p>
<h4 data-section-id="js6dun" data-start="2943" data-end="3030"><span role="text">Kriterien der Kulturförderung zwischen Qualität und gesellschaftlicher Relevanz</span></h4>
<p>Am sensibelsten bleibt jedoch die Frage nach den Kriterien selbst. Wenn gesellschaftliche Relevanz zur zentralen Voraussetzung für Förderung wird, verschiebt sich zwangsläufig der Maßstab. Themen gewinnen an Gewicht, während künstlerische Qualität oder Risiko in den Hintergrund treten können. Eine zukunftsfähige Kulturförderung müsste beides zusammenbringen: gesellschaftliche Offenheit und künstlerische Freiheit. Sie müsste Raum lassen für Positionen, die nicht sofort einzuordnen sind – und gerade deshalb relevant werden können.</p>
<h4 data-section-id="6z4j09" data-start="3572" data-end="3630"><span role="text">Kulturförderung im Wandel: Mehr als ein Einzelfall</span></h4>
<p>Der Berliner Förderskandal ist damit mehr als ein politischer Streitfall. Er ist ein Anlass, grundlegende Fragen neu zu stellen. Denn am Ende entscheidet Kulturförderung nicht nur über Projekte oder Budgets, sondern darüber, welche Kunst entsteht – und welche gar nicht erst sichtbar wird.</p>
<p>&#x1f449; Ein funktionierendes Fördersystem muss deshalb vor allem eines leisten: Es muss Kunst ermöglichen, ohne sie im Voraus festzulegen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/flotty-3631325/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1826557">Bernd Scheumann.</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Süd Ost Galerie Berlin: Wie Akte One Graffiti zur Open-Air-Kunst macht</title>
		<link>https://arttrado.de/news/sued-ost-galerie-berlin-wie-akte-one-graffiti-zur-open-air-kunst-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 11:10:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur & Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Street Art]]></category>
		<category><![CDATA[Spion]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Süd Ost Galerie]]></category>
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		<category><![CDATA[graffiti]]></category>
		<category><![CDATA[Rico79]]></category>
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					<description><![CDATA[Süd Ost Galerie Berlin: Wie Akte One Graffiti zur Open-Air-Kunst macht Im Südosten von Berlin, fernab der etablierten Kunstinstitutionen, hat <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/sued-ost-galerie-berlin-wie-akte-one-graffiti-zur-open-air-kunst-macht/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Süd Ost Galerie Berlin: Wie Akte One Graffiti zur Open-Air-Kunst macht</h4>
<p>Im Südosten von Berlin, fernab der etablierten Kunstinstitutionen, hat sich ein Projekt entwickelt, das die Grenzen zwischen Subkultur und anerkannter Kunstform eindrucksvoll verwischt: die Süd Ost Galerie. Initiiert vom Berliner Graffiti-Künstler Akte One, steht sie exemplarisch für eine Entwicklung, die Graffiti aus seinem ursprünglichen Kontext löst und in einen kuratierten, öffentlich zugänglichen Kunstraum überführt.</p>
<p>Ausgangspunkt des Projekts war eine rund 450 Meter lange Schallschutzwand entlang einer Bahntrasse – ein Ort, der ursprünglich rein funktional gedacht war. Im Rahmen von „Akte One &amp; Friends – In the Mix“ wurde diese Fläche von über 20 Künstler:innen gestaltet und in eine der längsten zusammenhängenden Open-Air-Galerien Berlins verwandelt.</p>
<p>Beteiligte Künstler wie Cren, Bustart, Stohead, More, Rico79 oder Spion stehen stellvertretend für verschiedene Strömungen innerhalb der Szene und machen die Galerie zu einem facettenreichen Panorama urbaner Kunst.</p>
<p>Die Stärke der Süd Ost Galerie liegt in ihrem kollektiven Ansatz. Anders als bei isolierten Murals entsteht hier ein fortlaufender visueller Dialog: zwischen klassischen Graffiti-Writern und Street Artists, zwischen Schrift und Bild, zwischen spontaner Geste und konzeptueller Planung.</p>
<h4>Wer ist Akte One?</h4>
<p>Akte One (bürgerlich Mark Marquardt) gehört zu den prägenden Figuren der Berliner Graffiti- und Urban-Art-Szene. Seit den frühen 1990er-Jahren aktiv, entwickelte er seinen Stil parallel zur Geschichte des Graffiti im wiedervereinigten Berlin – von illegalen Aktionen im Stadtraum bis hin zu internationalen Ausstellungen.</p>
<p>Seine Wurzeln liegen im klassischen Writing: Tags, Pieces, Crew-Strukturen. Doch im Laufe der Jahre hat er seine Praxis erweitert – hin zu Leinwandarbeiten, kuratierten Projekten und interdisziplinären Formaten zwischen Kunst, Musik und urbaner Kultur.</p>
<p>Charakteristisch für seine Arbeiten sind technisch präzise Letterings, dreidimensionale Effekte und kraftvolle Farbverläufe. Gleichzeitig öffnet sich sein Werk zunehmend für konzeptuelle Ansätze und kollaborative Formate.</p>
<p>Mit Projekten wie der Süd Ost Galerie tritt er nicht nur als Künstler, sondern auch als Kurator und Netzwerker auf. Seine Rolle verschiebt sich damit vom Einzelautor hin zum Initiator kollektiver Prozesse. Ein Ansatz, der tief in der DNA der Graffiti-Kultur verankert ist.</p>
<h4>Das Buch zum Projekt: „Akte One &amp; Friends – In the Mix“</h4>
<p>Parallel zur Entstehung der Wand ist ein umfangreiches Buchprojekt entstanden.<br />
„Akte One &amp; Friends – In the Mix“ dokumentiert die gesamte Entwicklung der Süd Ost Galerie.</p>
<p>Das Buch enthält: Fotografien aller Arbeiten, Künstlerporträts, Hintergrundgeschichten und Einblicke in den Entstehungsprozess und exklusive Making-of-Inhalte (teilweise über QR-Codes abrufbar).</p>
<p>Veröffentlicht wurde es im Frühjahr 2026 im Zuge der offiziellen Projekteröffnung.</p>
<p>Das Buch erhalten Sie direkt über den offiziellen Shop von Akte One (Preis ca. 25 €)</p>
<p>Das Buch ist dabei mehr als ein Katalog. Es fungiert als Erweiterung des Projekts – eine Art mobiles Archiv, das den ephemeren Charakter von Graffiti dokumentiert und dauerhaft zugänglich macht.</p>
<p><a href="https://akteone.de/store/akte-one-and-friends-in-the-mix-book/" target="_blank" rel="noopener">https://akteone.de/store/akte-one-and-friends-in-the-mix-book/</a></p>
<h4>Street Art und Graffiti – Vom Widerstand zur Anerkennung</h4>
<p>Die Süd Ost Galerie lässt sich nicht verstehen, ohne den größeren Kontext von Street Art und Graffiti zu betrachten. Ursprünglich als Ausdruck von Protest, Aneignung und Sichtbarkeit im urbanen Raum entstanden, war Graffiti lange Zeit mit Illegalität und Subversion verbunden.</p>
<p>Besonders in Städten wie New York City entwickelte sich in den 1970er- und 1980er-Jahren eine visuelle Sprache, die eng mit Hip-Hop-Kultur und jugendlicher Selbstermächtigung verknüpft war.</p>
<p>Heute hat sich dieses Bild stark verändert. Street Art und Graffiti sind längst Teil des globalen Kunstmarkts, werden in Museen gezeigt und von Städten gezielt gefördert. Dennoch bleibt die Spannung zwischen institutioneller Anerkennung und subkultureller Herkunft bestehen.</p>
<p>Gerade diese Ambivalenz macht den Reiz urbaner Kunst aus: Sie ist gleichzeitig spontan und geplant, individuell und gemeinschaftlich, vergänglich und dokumentiert.</p>
<h4>Ein urbanes Archiv im öffentlichen Raum</h4>
<p>Formal bewegt sich die Süd Ost Galerie zwischen roher Energie und bewusster Komposition. Tags, Stücke und großformatige Wandbilder stehen nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen sich zu einem vielschichtigen Gesamtbild.</p>
<p>Die Länge der Wand ermöglicht es, unterschiedliche Stile nebeneinander zu präsentieren, ohne sie zu homogenisieren. Ein seltenes Beispiel dafür, wie Vielfalt im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden kann.</p>
<p>Mit der begleitenden Publikation wird das Projekt zusätzlich nachhaltig verankert: als Schnittstelle zwischen Straße, Dokumentation und Kunstgeschichte.</p>
<p>Die Süd Ost Galerie ist damit mehr als eine bemalte Wand. Sie ist ein Ort der Begegnung, ein Spiegel der Szene und ein lebendiges Archiv urbaner Kunst.</p>
<p>In einer Stadt wie Berlin, die seit Jahrzehnten als Epizentrum von Street Art gilt, setzt sie ein klares Zeichen.<br />
Die Zukunft dieser Kunstform liegt nicht nur im Ausdruck des Einzelnen – sondern im Dialog vieler.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild Quelle: <a href="https://www.instagram.com/p/DWdtbt5CJo9/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==" target="_blank" rel="noopener">https://www.instagram.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fotokunst in Berlin &#8211; Ausstellung: &#8222;Urbanes Leuchten, natürliche Stille: Zwei Welten im Bild&#8220;</title>
		<link>https://arttrado.de/news/fotokunst-in-berlin-ausstellung-urbanes-leuchten-natuerliche-stille-zwei-welten-im-bild/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 10:42:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Büchler]]></category>
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					<description><![CDATA[Fotokunst in Berlin &#8211; Ausstellung: &#8222;Urbanes Leuchten, natürliche Stille: Zwei Welten im Bild&#8220; Im Rahmen der 6. Ausgabe des Monats <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/fotokunst-in-berlin-ausstellung-urbanes-leuchten-natuerliche-stille-zwei-welten-im-bild/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Fotokunst in Berlin &#8211; Ausstellung: &#8222;Urbanes Leuchten, natürliche Stille: Zwei Welten im Bild&#8220;</h4>
<p>Im Rahmen der 6. Ausgabe des Monats der Fotografie-Off zeigt die Ausstellung Stadt- und Naturaufnahmen: Teresa Krätschell lädt zu einem reflektierenden Spaziergang durch das Regierungsviertel ein und setzt Mensch und Architektur subtil in Beziehung. Sabrina Ortmann zeigt Menschen aus Berlin, die sich in ihrer subjektiven Individualität präsentieren. Dies kann wie eine Maskerade wirken. Susanne Remus zeigt malerische Nordsee-Strandlandschaften – rau, still und voller Augenblicke über die Schönheit der Natur. Während Andreas Büchler abstrakte und realistische Lichter im Dunkeln fotografiert, die Orte in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen, assoziiert Nils Rydberg durch dunkle Gänge das Gedächtnis. Isabel Rühl zeigt, wie besonders und einzigartig die nordische Natur ist, wenn man ganz genau hinschaut und nicht achtlos an ihr vorbeigeht.</p>
<h4>Die ausstellenden Fotografen</h4>
<h4>Andreas Büchler</h4>
<p>Andreas Büchler, geboren 1995, hat sich in seinem kulturwissenschaftlichen Studium intensiv auf theoretischer Ebene mit bildender Kunst auseinandergesetzt und nähert sich seit dem Fotografie-Kurs ihr nun auch praktisch. In der aktuellen Serie fängt Andreas Büchler Lichter im Dunkeln mit der Kamera ein. Inspiriert vom letzten Festival of Lights fragt sich diese, welche Rolle Lichter in der Stadt einnehmen und wie Lichter die Stadt verändern. Entstanden ist eine Mischung aus abstrakten und realistischen, lustigen und ernsten Bildern, die die Orte, die sie beleuchten, in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen – und das ganz ohne die Nutzung von Photoshop.</p>
<h4>Teresa Krätschell</h4>
<p>Teresa Krätschell, geboren 1978 in Berlin, beschäftigt sich seit frühester Kindheit mit der Malerei und hat seit eines Fotografiekurses ihre große Leidenschaft für die Fotografie entdeckt. Vor allem die Straßenfotografie zieht sie in ihren Bann. Ambitioniert erforscht sie ihren eigenen Stil und baut sich sukzessive ein Portfolio auf, welches sie zum Teil als „through_teresas_eyes“ auf Instagram einem breiten Publikum regelmäßig vorstellt. Mit ihrer fast dokumentarisch wirkenden, modernen Fotoreihe „Stille Reise durch das Regierungsviertel“ von Berlin, lädt Teresa Krätschell den Berachter ein, die Details der Umgebung zu erkunden und eine ruhige, reflektierende Stimmung zu erleben. Die Fotos zeigen alltägliche Szenen mit einer minimalistischen Ästhetik, bei denen Details wie der Mensch in Bezug auf die Architektur subtil, aber präsent sind und dem Ganzen ein Gefühl von Maßstab und Leben hinzufügen.</p>
<h4>Sabrina Ortmann</h4>
<p>Sabrina Ortmann, geboren 1972, selbstständige PR-Beraterin, Fachredakteurin, Texterin, Journalistin, Autorin. Sie fotografierte schon als Kind begeistert mit der Polaroid-Kamera und liebt es bis heute, den besonderen Augenblick fotografisch einzufangen. Ihre Portraitreihe „Let me Be(rlin)“ zeigt 18 Menschen aus Berlin, die sich in ihrer subjektiven Individualität präsentieren. Für Außenstehende kann dies wie eine Maskerade wirken. Damit steht der Betrachter vor der Frage, welchen Teil ihrer Selbst die Portraitierten unterstreichen oder verbergen möchten – und wen er eigentlich vor sich hat. Mitten unter den Portraits lädt ein Spiegel dazu ein, zu reflektieren, wie man selbst sich zeigt.</p>
<h4>Susanne Remus</h4>
<p>Susanne Remus, geboren 1986, vertiefte Ihre Leidenschaft zur Fotografie durch zwei Kursteilnahmen an der Volkshochschule. Beruflich in einem anderen Bereich tätig, nutzt sie die Kamera, um besondere Momente festzuhalten. Sie lebt mit ihrer Familie und Hündin südlich von Berlin. Die Fotografien der Serie „Nordsee im Wind“ zeigen einen Auszug einer malerischen Strandlandschaft an der Nordsee. Sie wirken rau, still und voller Spuren, die Winde, Menschen, Tiere, das Wasser und die Zeit auf Sand hinterlassen haben. Von verwehten Federn und feinen Sandkörnern, die durch die Gezeiten und Wettereinflüsse zusammen vereint wurden, um an den Enden Muscheln zu tragen, bis hin zu zarten Mustern, die von der Natur gezeichnet wurden. Sie erzählen von der Dynamik und Fragilität dieser einzigartigen Landschaft. Das dortige Tageslicht taucht die Szenen in einen ganz besonderen Anblick und vermittelt ein Gefühl der Schönheit der Natur.</p>
<h4>Isabel Rühl</h4>
<p>Isabel Rühl, geboren 1996 in Berlin, hat schon seit der Schulzeit Freude an der Video- und Fotografie. Am liebsten erkundet sie mit ihrer Kamera die Natur im In- und Ausland für Landschaftsaufnahmen und Tierfotografie. Ihre aktuelle Fotoserie zeigt, wie besonders und einzigartig die nordische Natur ist, wenn man ganz genau hinschaut und nicht achtlos an ihr vorbeigeht.</p>
<h4>Nils Rydberg</h4>
<p>Nils Rydberg lebt seit 2010 in Berlin. Die erste Kamera, Kodak Popular Brownie, hatte er bereits im Alter von sechs Jahren. Seitdem begleitet ihn die Kamera unregelmäßig. Seine Bildsprache ist dokumentierend, kurios, auch erzählerisch. Nicht nur langsamer Humor und Verschmitztheit spiegeln sich in den Bildern der letzten Jahre wider, auch Melancholie.</p>
<h4>Ausstellung „Urbanes Leuchten, natürliche Stille: Zwei Welten im Bild“</h4>
<p>Vom 14. März bis 28. Mai 2025<br />
Midissage:4. April 2025 um 17:00 Uhr<br />
Öffnungszeiten:Montag bis Freitag 8:30 bis 21:30 Uhr, Samstag und Sonntag 9:30 bis 17:00 Uhr (außer in den Schulferien)<br />
Adresse: vhs Tempelhof-Schöneberg, Barbarossaplatz 5, 10781 Berlin, Foyer und Untergeschoss</p>
<p>Zur Webseite der Ausstellung: <a href="https://sabrinaortmann.de/urbanes-leuchten-natuerliche-stille-zwei-welten-im-bild">Urbanes Leuchten, natürliche Stille: Zwei Welten im Bild</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Sie planen einen Besuch in Berlin? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1746443&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie bei uns im Shop!</a></p>
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		<title>Christin Hennig im Interview &#8211; Gründerin von Custom Art and Design</title>
		<link>https://arttrado.de/news/christin-hennig-im-interview-gruenderin-von-custom-art-and-design/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2023 11:17:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Art & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Christin Hennig]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst aus Brandenburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Richard Grieco]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunsthandwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[Christin Hennig im Interview &#8211; Gründerin von Custom Art and Design Mit ihrer Art der Malerei möchte Christin Hennig unter <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/christin-hennig-im-interview-gruenderin-von-custom-art-and-design/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Christin Hennig im Interview &#8211; Gründerin von Custom Art and Design</h4>
<p>Mit ihrer Art der Malerei möchte Christin Hennig unter anderem auf die oft verkannte und zu Unrecht abgewertete sowie missachtete Erkrankung der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung Borderline aufmerksam machen. Eine stark ausgeprägte Eigenschaft der Betroffenen ist oft ein sehr kontrastreiches „Schwarz-weiß-Denken“, was zu einem großen Leidensdruck führt.</p>
<p>Ihre Bilder sollen diesbezüglich Betroffenen den Mut geben, aus ihrem vermeintlichen Handicap auch eine Tugend machen zu können.</p>
<p><strong>Anmerkung der Redaktion:</strong></p>
<p>Informationen zu Diagnostik und Therapie. Adressen lokaler Anlaufstellen oder Selbsthilfegruppen finden sich  unter anderem auf der Website des Vereins Borderline ps e. V. Ebenso sind dort Erfahrungsberichte und Austauschmöglichkeiten wie Foren und Mailinglisten für Angehörige und/oder Betroffene zu finden.</p>
<p class="e-text"><a class="e-link" href="http://www.borderline-netzwerk.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-tk-teaser-content="www.borderline-netzwerk.info" data-tk-teaser-entity="e-link" data-tk-teaser-viewtracking="parent">Borderline-Netzwerk e. V.</a></p>
<h4>Interview mit Christin Hennig</h4>
<p><strong>Wo sind Sie grade, wie geht es Ihnen und woran arbeiten Sie aktuell?</strong></p>
<p><em>Ich habe mein Leben und Schaffen in der brandenburgischen Kleinstadt Woltersdorf, 10km Luftlinie neben Berlin.</em></p>
<p><strong>Wie sind Sie zur Kunst gekommen und was war der Moment, in dem Sie sich entschieden haben, Ihre Werke mit der Öffentlichkeit zu teilen?</strong></p>
<p><em>Die kreative Ader liegt bei uns in der Familie. Mein Vater lernte fernab der Heimat in Wandlitz den Beruf des Schrift- und Grafikmalers. Die Großmutter väterlicherseits war Schauwerbegestalterin und stammt aus Eberswalde. Der Großvater mütterlicherseits war technischer Zeichner.</em></p>
<p><em>Ich bin mit dem Zeichnen und Malen meiner Einsamkeit entflohen. Durch das konzentrierte Malen (damals fast ausschließlich mit Grafit) konnte ich die vielen Streitigkeiten zu Hause ausblenden. Je detailreicher ich malte, desto mehr gelang es mir.</em></p>
<p><em>Nach der Schule führte mich mein Weg dann von Freiberg (Sachsen) nach Berlin und ich begann dort die Ausbildung zur Manufakturporzellanmalerin bei der KPM Königliche Porzellanmanufaktur Berlin GmbH. Damals wollte ich einfach den ganzen Tag malen, so dachte zumindest mein 17-jähriges Ich. Ich merkte allerdings ganz schnell, dass ich das nicht möchte, merkte aber damals noch nicht, woran das lag.</em></p>
<p><em>Ich bin dem Unternehmen sehr dankbar für die Zeit. Denn ohne die viele Geduld meiner Ausbilder und das intensive Studium wäre ich sicher heute auch nicht auf dieser Qualitätsstufe, wo ich mich befinde. Heute weiß ich, dass es nicht das permanente Malen war.</em></p>
<p><em>Ich war dort einfach nicht frei genug in meiner Gestaltung. Es ist völlig richtig, dass sich ein Traditionsunternehmen an seine historischen Vorgaben halten möchte. Aber genau das hat mich persönlich einfach sehr eingeengt. Ich genoss im selben Unternehmen weiterhin die Ausbildung zum Industriekeramiker in der Fachrichtung Modelltechnik und wurde zum Modelleur und Einrichter. Hier stand mir der beste Ausbilder zur Seite, den ich jemals hatte. Er hat mich fachlich wie charakterlich geformt. Zu Höchstleistungen gebracht, in dem ich letztlich IHK Bundesbeste 2013 und IHK Landesbeste 2013 wurde. Ich bin dem Unternehmen sehr dankbar für die Zeit, denn ohne die viele Geduld meiner Ausbilder und das intensive Studium wäre ich sicher heute auch nicht auf dieser Qualitätsstufe, wo ich mich befinde. Heute weiß ich, dass es nicht das permanente Malen war.</em></p>
<p><em>Für diese Zeit muss ich mich bei der KPM und meinen Ausbildern einfach bedanken. Der Moment, mit meiner Malerei an die Öffentlichkeit zu treten, war eigentlich an einem Tiefpunkt in meinem Leben. Ich hatte einige Monate davor, erfahren, dass ich neben einem schweren Trauma (was mir bekannt war) ebenfalls eine ausgeprägte instabile Persönlichkeitsstörung Typ Borderline habe.</em></p>
<p><em>Wenn einem das nie bewusst war, fällt man erstmal ganz tief nach unten, denn dir wird dem Klischee entsprechend erstmal bewusst, wie anstrengend du für dein Umfeld sein musst, du empfindest unsäglich starke Schuldgefühle, du bekommst Angst vor der Stigmatisierung anderer uvm.</em></p>
<p><em>Als Borderliner bist du als schlimmer Mensch stigmatisiert und man findet auch im Netz nahezu nur Negatives und ich wollte so sehr einen Lichtblick! Ich suchte und fand einen Artikel, der die positiven Eigenschaften &#8211; ja sogar Talente &#8211; der Erkrankten erläuterte. Und da sind wir schon beim ersten entscheidenden Merkmal &#8230; ein Borderliner sucht Lösungen, einen Ausweg. Aufgeben ist die allerletzte Option.</em></p>
<p><em>Da ich über die letzten Jahre durch viele Krankheiten und artfremden Jobs die Lust am Malen völlig verloren hatte, standen viele Materialien einfach nur herum. Beim Ausmisten fand ich drei Malpappen und ich dachte mir, bevor ich sie wegschmeiße, kann ich auch einfach mal was probieren.</em></p>
<p><em>Ich schwärzte die Platte und malte anders als normal mit weißer Acrylfarbe auf schwarzem Grund. Mein Mann erkannte sofort, dass ich plötzlich aus meinem vermeintlichen Handicap, alles schwarz und weiß zu sehen, etwas echt Gutes und Positives erschaffen hatte. Er sagte: Jetzt bist du im wahrsten Sinne des Wortes ein Schwarz-weiß Maler!</em></p>
<p><em>Und da hatte er absolut recht! Denn mir fällt es total schwer, die angenehmen Graustufen im Leben zu sehen. Bei mir gibt es nur Gut und Schlecht. Und darunter leide ich sehr und viele der Betroffenen auch &#8230; aber diese Malerei hat etwas Wunderbares daraus gemacht.</em></p>
<p><em>Ich bin überzeugt, dass viele Betroffene aus ihren vermeintlichen Schwächen sogar eine Tugend entwickeln können und ihnen damit die negative Kraft nehmen können. Das führt dazu, dass wir wieder etwas mehr Kontrolle über uns und unser Leben erlangen.</em></p>
<p><em>Zugleich möchte ich auf diese zu Unrecht so hart stigmatisierte Erkrankung in unserer Gesellschaft aufmerksam machen! Das Bewusstsein für Depressionen kommt endlich zunehmend in der Gesellschaft an. Aber Borderliner durchleben ebenfalls mehrmals täglich eine ganz eigene Hölle und das Umfeld empfindet sie zumeist nur als anstrengend und kompliziert, als impulsive, unfreundliche und verspannte Typen.</em></p>
<p><em>Um ein anderes, neues und besseres Bewusstsein zu schaffen, bin ich mit meinem Unternehmen Custom Art and Design seit November 2021 tätig.</em></p>
<p><strong>Sie sind also nicht nur als Malerin aktiv, sondern haben auch einen Schwerpunkt in der Keramik/Modelltechnik. Welches Medium war für Sie zuerst da?</strong></p>
<p><em>Zuerst kam die Malerei. In der KPM habe ich erstmals Berührung mit der Aquarellmalerei gehabt. Diese wurde für Naturstudien genutzt. Her habe ich eine absolute Stärke entwickelt. Wenn ich eine bspw. gelbe Blume angesehen und abgemalt habe, dann sah ich viel mehr als einfach nur gelb. Ich sah viel mehr. Ich sah blau, und violett und grün und konnte fühlen, wo welche Farbe ineinander überging oder wo welche übereinander lagen. </em></p>
<p><em>Das Wunderbare am Aquarell ist das freie ineinander fließen der Pigmente und deren Stimmung. Das Wasser bot für diese wunderbare Vereinigung auf jeden Fall das optimale Medium. Ich habe in der Aquarellmalerei niemals schwarz benutzt für Grautöne usw. Ich habe genau hingesehen und genau hingefühlt, welche Farben sich tatsächlich in diesem Grau oder Schwarz verstecken. </em></p>
<blockquote><p>Und aus der Physik wissen wir ja, dass Schwarz nicht einfach da ist, sondern sich aus den Körperfarben Rot, Blau und Grün ergibt. Wenn man sein eigenes Schwarz aus den entsprechend empfundenen Farben mischt, wirkt das Bild einfach viel lebendiger, viel plastischer.</p></blockquote>
<p><em>Und so gelang es mir mit dem Fühlen, Differenzieren und genauen Hinsehen stets deutlich plastischer zu malen als es üblich war. Ich hatte allerdings immer den Wunsch so realistisch und plastisch zu werden, dass das Bild regelrecht greifbar wäre und aus dem Bild austrete.</em></p>
<p><em>Diesen Wunsch konnte ich mir dann im Modellbau erfüllen, denn ich wurde dort innerhalb der Ausbildung von einem Bildhauer auf das Radieren von Relieffen und das Modellieren von Büsten spezialisiert. Nun konnte ich endlich meinen Bildern die dreidimensionale Tiefe und Plastizität geben, die sie verdienten. Das war auch nochmal eine gute Übung, um das Spiel von Licht und Schatten zu studieren&#8230;. Zeitgleich verschärfte sich allerdings auch meine emotionale Sicht von Schwarz und Weiß.</em></p>
<p><strong>Wie würden Sie Ihren künstlerischen Stil beschreiben?</strong></p>
<p><em>Auf meinem LinkedIn Profil bewerbe ich es scherzhaft dort als „die hohe Kunst der Schwarzmalerei“ Es ist ein neuartiger, eleganter sowie kraftvoller naturrealistischer Stil. Die Malerei besteht in vielen Aspekten aus lauter Kontrasten und kurioserweise auch für viele Betrachter.</em></p>
<p><em>So stark emotional diese Bilder auch gemalt sind, so höre ich von fast allen möglichen Menschen, dass die Bilder eine unglaubliche Ruhe ausstrahlen, sie wirken sehr beruhigend. Ich weiß nicht, woran das liegt. </em></p>
<p><em>Aber Fakt ist, dass diese Selbstständigkeit mit dieser Art der Malerei mir den inneren Frieden bringt, den ich dringend benötigt habe. Es ist die beste Therapie, die ich mir selbst auferlegen konnte.</em></p>
<p><em>Ich habe auch ein paar Bilder, die zu ausgeprägten Diskussionen anregen, gerade wegen ihres Kontrastes in Gestaltung und Botschaft. Und genau das sollen sie auch, die Leute sollen sich in den Bann ziehen lassen, sie sollen sich mit dem Thema befassen und Interaktionen miteinander beginnen, dann dadurch wird das Thema publik und es bekommt die gewünschte Aufmerksamkeit verpackt in einem optisch ansprechenden Rahmen.</em></p>
<p><strong>Wie kann man sich den Entstehungsprozess von einem Ihrer Werke vorstellen?</strong></p>
<p><em>Zuerst kommt eine Idee. Dann versuchen wir zumeist eigens Fotos der Objekte direkt Vorort zu machen. Also wir nehmen da auch echt weite Strecken auf uns (für die Kinder ist es dann auch gleichzeitig immer ein bisschen Sightseeing) oder der Kunde schickt mir Bilder von seinen Wünschen, die umgesetzt oder erst kombiniert und dann umgesetzt werden.</em></p>
<p><em>Neben dem psychologischen Aspekt sind es ja vor allem Landschaften, Gebäude und Tiere, die ich male, die einfach eine Freude fürs Auge, eine dekorative Ergänzung oder eine wunderschöne Erinnerung an Erlebtes darstellen. Viele meiner Bilder zeigen zum Beispiel bewusst historische, kulturelle und geologische Merkmale der Montanregion Erzgebirge. Die drücken die Liebe und unfassbar scherzhafte Sehnsucht nach meiner Heimat aus.</em></p>
<p><em>Ich möchte dabei helfen, das Erzgebirge auch über seine Grenzen hinaus bei den Menschen bekannter und beliebt zu machen. Es ist ein einzigartiger und wunderschöner Fleck Erde, mit wahnsinnig sympathischen, höflichen und aber auch rebellischen Menschen.</em></p>
<p><em>Zu Hause male ich dann fast ausschließlich auf Holz oder Malkarton, da ich im Gegensatz zum Keilrahmen, den harten Untergrund sehr mag. Ganz besonders mag ich es auf Holz zu malen, da die Textur des Holzes dem Bild auch nochmal einen ganz besonderen Charakter verleiht.</em></p>
<p><em>Zuerst wird mit Abtönfarbe oder Gesso grundiert, dann eine dünne Schicht mit einer guten Acrylfarbe übermalt. Das ist wichtig, denn wenn ich direkt nur Acrylfarbe als Grundlage nehme, perlt die weiße Farbe unschön ab, weil die Oberfläche zu versiegelt ist. Aufgrund der extrem feinen und dünnen Art zu malen, verwende ich wie beim Aquarell sehr viel Wasser. Und das hält der hohen Oberflächenspannung des Acryls leider nicht gut Stand.</em></p>
<p><em>Dann wird das Motiv im Detail mit Bleistift vorgemalt. Ich habe nie gerne vorgezeichnet. Bei meinen Aquarellstudien haben sich meine Mitstreiter immer gefragt, wie ich bei dem Gekritzel etwas Sinnvolles hinbekommen soll.</em></p>
<p><em>Wenn Sie aber den Berliner Dom oder die Dresdner Frauenkirche realistisch darstellen wollen, bietet es sich schon an, ganz genau hinzusehen und alles Mögliche einzuzeichnen, was Sie sehen. Bei Landschaftsbildern darf man schon wieder etwas freier werden.</em></p>
<p><em>Ja und dann geht es an die weiße Acrylfarbe und mit Ihr erscheint Stück für Stück das Motiv langsam und nebulös wie ein Geist aus der Dunkelheit. Und drumherum das stille Schwarz, was den Betrachter ungeschönt und direkt auf das Motiv fokussiert. Ich denke, dass genau diese Schaffensart bewirkt, dass sehr viele Betrachter meiner Bilder einen stark beruhigenden Effekt verspüren.</em></p>
<p><strong>Sie haben sich auf die Relieffmodellage spezialisiert, können Sie für Außenstehende einmal erklären, in welchen Bereichen dieses Kunsthandwerk Anwendung findet?</strong></p>
<p><em>Die Relieffmodellage findet speziell bei meiner Vergangenheit Anwendung in der Keramikindustrie. Jeder kennt das haptisch dargestellte Blumengehänge an der Tellerfahne historisch angelehnter Kaffeeservices. Ebenso nutzt aber auch das Stuckateurs-Handwerk im Auftrag zahlreicher Designer und Architekten die Reliefmodellage zur Gestaltung des Stadtbildes.</em></p>
<p><em>Im weitesten Sinne würde ich sogar die Blindenschrift als eine Art Reliefmodellage bezeichnen, nur mit der Zusatzfunktion Informationen weiterzugeben und zu vermitteln.</em></p>
<p><em>Die Münzprägung, möchte ich behaupten, benutzte seit mindestens 650 v. Chr. diese Art des Handwerkes, da das flüssige Metall „geprägt“ wurde und so den Besitz und das aktuelle Regierungsoberhaupt kennzeichnete.</em></p>
<p><em>Heute weiß ich nicht, ob man noch vom Prägen reden kann oder wohl eher vom lasern. Aber damals war das gang und gäbe, denn kein Schmied hat sich hingesetzt und jedes Mal dasselbe Motiv in tausende von Münzen geritzt. Eine Urform mit dem entsprechenden Modell im Negativ herzustellen und die Münzen zu prägen zeigt schon damals, dass der Mensch immer auf Effektivität hinarbeitet. </em></p>
<p><em>Und wo wir dabei schon sind, können wir auch gleich die Siegelringe eines jeden Kaisers, Königs, Fürsten usw. erwähnen, mit denen wichtige Briefe versiegelt wurden.</em></p>
<p><em>Dies sind nur wenige Ausführungen, aber in Zeiten vor dem 3D Drucker und der Digitalisierung war das definitiv ein weitverbreitetes und geschätztes Handwerk.</em></p>
<p><strong>Sie fertigen auch Auftragsarbeiten an. Was war die spannendste oder vielleicht aufwendigste Arbeit, die Sie bis heute realisiert haben?</strong></p>
<p><em>Oh, da gibt es einige. Ich glaube, der schönste Auftrag war bis jetzt die Zusammenarbeit mit dem Kunsthandwerk Horatscheck in Annaberg-Buchholz. Dort werden aus alten Förderrädern vom Bergwerk edle und hochmoderne, sowie rustikale Transmissionsbögen gefertigt. Hier durfte ich und darf ich nach wie vor auf Bestellung ein Innenleben im Schwarzweißstil anfertigen. Die Kombination aus schwarzweiß und dem alten rustikalen Holz ist einfach, edel und zeitlos. Der Bogen wird mit echten Kerzen beleuchtet, gibt dem Gesamtbild mit meiner Malerei eine ganz besonders schöne Stimmung.</em></p>
<p><strong>Gibt es ein ungewöhnliches Material oder eine ungewöhnliche Ressource, mit der Sie gerne in Ihren Kunstwerken arbeiten?</strong></p>
<p><em>Ja, ich arbeite unfassbar gerne auf Struktur reichem Holz, oder Holz mit Baumkante. Neulich habe ich auch schiefer ausprobiert, das war fantastisch und bietet sich für die Schwarzweißmalerei perfekt an. Wenn ich ein Unternehmen in der näheren Umgebung fände, die mir Schiefer zum günstigen Einkaufspreis verkauften, wäre ich sehr glücklich. Da ich für die Weihnachtzeit Tischuntersetzer Sets mit originaler Bemalung verkaufen möchte&#8230; </em></p>
<p><em>Edler Schiefer auf einem nobel gedeckten Tisch und dann einfarbig weiß bemalt, mit Weihnachtsfiguren oder historischen Gebäuden oder Motiven, stelle ich mir sehr gut vor. Auch als Weihnachtsgeschenk selbst. Darüber hinaus habe ich für bspw. das Bild mit dem Herz Alpina Wandfarbe benutzt. Diese hatte zum einen den Vorteil, dass sie in Fülle vorhanden ist für einen vergleichsweise günstigen Preis und dann ist die Farbe so dick, dass ich bei den Striemen, die dort zu sehen sind, tatsächlich haptisch sind und je nach Lichteinfall eine wunderschöne und plastische Optik bieten.</em></p>
<p><em>Ansonsten benutze ich halt schon hochwertige Pinsel und Farben, wo sich wirklich einmal zeigt, dass Qualität nun mal seinen Preis hat.</em></p>
<p><strong>Haben Sie ein bestimmtes Element oder eine bestimmte Technik in Ihrer Kunst, die Sie als ihre &#8222;Signatur&#8220; betrachten? </strong></p>
<p><em>Ja, wer genau hinschaut, findet in nahezu jedem Bild das kleine astronomische Zeichen für Saturn. Das habe ich als Tattoo auch am Fuß und es ist bei der KPM mein Malzeichen gewesen. Wer also mal bemalte Ausbildungsware gekauft hat und unter dem Teller neben dem Datum das Zeichen für Saturn sieht, kann sich sicher sein, dass er ein von mir handgemaltes Stück in den Händen hält. </em></p>
<p><em>Das kommt daher, dass ich ein waschechter Steinbock bin, welcher sich ja auch in meinem Logo wiederfindet. Und der Steinbock wird dem griechischen Titanen Chronos sowie dem Planeten Saturn zugeschrieben. Zudem ist es so ein Standard bei mir geworden, dass man in der Regel bei Werken, die einen Himmel besitzen oder einen Hintergrund, am Firmament den großen Wagen sieht.</em></p>
<p><strong>Gibt es Künstler, die Sie geprägt haben oder immer noch beeinflussen?</strong></p>
<p><em>Nein, mich hat kein Künstler geprägt. Aber ich kann ihnen sagen, welches mein Lieblingsmaler war.</em></p>
<p><em>So sehr ich den Naturrealismus auch liebe und von der expressionistischen und modernden Kunst entfernt bin, bin ich ein absoluter Bewunderer von Hieronymus Bosch. Er hat es gewagt in einer höchst religiösen und unterdrückenden Zeit biblische Szenen in einer doch sehr extravaganten Abstraktion darzustellen, die ich für sehr mutig und sogar sehr attraktiv empfinde. </em></p>
<p><em>Es regt zum Träumen an und gibt uns heute auch einen wunderbaren Einblick in das fantasievolle Vorstellungsvermögen der damaligen Bevölkerung.</em></p>
<p><em>Vor einigen Jahren gab es hierzu in Berlin in der Alten Münze eine wunderbare und akustisch untermalte Ausstellung. Die Alte Münze kann ich für Ihre Leser jederzeit für das Thema Kunst sehr empfehlen. Wer es originalgetreuer mag, wird mit der aktuell weltweit größten Ausstellung seiner Werke im Museo del Prado in Madrid glücklich, wo auch „der Garten der Lüste“ aushängt.</em></p>
<p><em>Das Hieronymus-Bosch-Kunstzentrum in der Stadt &#8217;s-Herzogenbusch ist vollständig dem Leben und Werk von Hieronymus Bosch verschrieben und ebenfalls eine perfekte Anlaufstelle. Bei meinen neueren Bildern habe ich mich tatsächlich etwas von dem Schauspieler und Maler Richard Grieco inspirieren lassen, obwohl er sehr abstrakt malt, jedoch auch mit einem emotionalen Hintergrund.</em></p>
<p><strong>Wie beeinflusst Ihr persönlicher Hintergrund Ihre Kunst?</strong></p>
<p><em>Sehr, denn es ist meine persönliche Therapie. Die Kunst trainiert mich in Achtsamkeit, um auch die Graustufen im Leben zu erkennen. Dass es OK ist, wenn etwas länger dauert, die Handlungen und Äußerungen in meinem Umfeld mit einem gewissen Abstand zu betrachten und erst dann zu bewerten.</em></p>
<p><em>Sie gibt mir Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zurück, was ich verloren geglaubt habe, da ich irgendwann nur noch dachte absolut nichts zu können. Meine Malerei übt mich auch in Kritikfähigkeit, denn gerade in der Kunst gibt es doch sehr viele Meinungen und ich bin mit meiner Art auch in den sozialen Netzwerken vertreten.</em></p>
<p><strong>Und welche Rolle spielt die Gesellschaft in Ihrer Kunst?</strong></p>
<p><em>In Anbetracht der Thematik und aus psychologischer Sicht doch eine recht große. Denn zum einen gehören natürlich die selbst betroffenen Menschen dazu und zum anderen die Leute bei denen ich Gehör, Aufmerksamkeit und Verständnis für psychische Erkrankung generell, aber speziell auch für die instabile Persönlichkeitsstörung erreichen möchte.</em></p>
<p><em>Nehmen wir ein klischeehaftes Beispiel einer Aussage: „Borderliner sind die Emos, die sich immer ritzen, um Aufmerksamkeit zu erheischen.“ Woher kommt so etwas? Haben Menschen, die solche Aussagen treffen, sich jemals mit Betroffenen ausgetauscht? Ihnen respektvoll die Aufmerksamkeit geschenkt, das selbstverletzende Verhalten zu hinterfragen? Selbstverletzendes Verhalten kann so vielschichtig sein und es wird zu engstirnig und intolerant mit o.g. Phrasen abgetan.</em></p>
<p><em>Ich bin zum Beispiel ein Mensch, der völlig ohne auf geritzte Arme, verheiratet in einer langjährigen Beziehung mit zwei Kindern und einem festen Job sowie einer Selbstständigkeit, mit beiden Beinen im Leben steht. Mir war bis vor wenigen Jahren gar nicht bewusst, dass ich diesem Krankheitsbild entspreche und war einfach nur hilflos meinen Gefühlen ausgeliefert.</em></p>
<p><em>Mein selbstverletzendes Verhalten ist wohl eher das impulsive Autofahren, wie ich schändlicher Weise zugeben muss. Sie sehen also, dass es in unserer Gesellschaft ein ziemlich oberflächliches und abwertendes Bild von uns gibt und sich auch keiner die Mühe macht, mit einer positiven Betrachtungsweise daranzugehen.</em></p>
<p><em>Nun habe ich vorab schon erwähnt, dass mein Handicap das starke Abwerten (schwarz) und das enorme Anhimmeln oder Aufwerten (weiß) mein Problem sind von Personen, Situation oder mir selbst ist. Betroffenen fällt es generell sehr schwer, die Dinge relativ zu sehen. Es ist ein großes Bestreben durch eine objektivere Sicht auf die Dinge Ruhe in unser Gefühlschaos zu bringen. Und glauben Sie mir, das gleicht einer Mammutaufgabe. Um dies zu unterstützen und einfacher zu gestalten, halte ich ein korrektes Bewusstsein und ausreichend Aufklärung der Gesellschaft für eine ganz essenziell wichtige Aufgabe.</em></p>
<p><strong>Gibt es gelegentlich auch Kreativblockaden? Falls ja, wie gehen Sie damit um?</strong></p>
<p><em>Nein, es gibt keine Kreativblockaden, zumindest bis jetzt nicht &#8230; aber es gibt viele Selbstzweifel und immer wieder Kämpfe mit meinen inneren Dämonen. Ich bin ja nicht geheilt oder austherapiert.</em></p>
<p><em>Die Borderlinestörung ist eine Erkrankung, mit der sehr viele bis zum Schluss leben/ leben müssen. Die Malerei ist nur (m)ein Weg, damit besser umzugehen. Daran zu wachsen und sie als Medium in der Öffentlichkeit zu nutzen. Aber mit meiner Selbständigkeit und der Art meiner Malerei fühle ich mich erstmals frei. Und habe das Gefühl genau das Richtige für mich zu tun.</em></p>
<p><strong>Wie viele Werke sind bis heute generell entstanden und was passiert, wenn Sie mal mit einer Arbeit unzufrieden sind?</strong></p>
<p><em>Ganz einfach, da gibt’s nur Augen zu und durch und dann wird das Bild wieder geschwärzt. Und dann geht’s von vorne los. So war es bspw. mit dem Schneeleoparden auf dem Holz mit Baumkante. Da war ursprünglich ein Krokodil drauf. Aber ich fand dazu einfach keinen Zugang.  Und bevor man sich ewig etwas Falschem verschreibt, sollte man lieber einen Cut machen und die Zeit sinnvoller in den Neuanfang stecken.</em></p>
<p><em>Mein Gesellenstück damals in der KPM war eine Büste von Willy Brand &#8230; eine Woche oder so habe ich nur nach ca. 5 Fotos den Politiker auf Wunsch meines Ausbilders modelliert. Es war sicher nicht perfekt, aber es war auch schon so Zeitintensiv. Als mein Lehrmeister für Bildhauerei aus dem Urlaub kam, Sie müssen verstehen, er ist sehr temperamentvoll, setzte er seinen Rucksack ab, ging in die Werkskammer, holte eine Holzlatte und zerdrosch meine gesamte Arbeit von fast zwei Wochen. </em></p>
<p><em>Ich war so schockiert! Ich wusste nicht, ob ich lachen, schreien, heulen oder prügeln sollte. Dann entschied ich mich heimzugehen. Und am Folgetag fing ich neu an. Und das war das Beste, was ich tun konnte. Denn der zweite Anlauf wurde fantastisch und ich verstand, was er auf seine brutale Art ausdrücken wollte.</em></p>
<p><strong>Wie wichtig ist Ihnen heute die Reaktion des Betrachters auf Ihre Bilder?</strong></p>
<p><em>Schon durchaus. Es kommt auch ehrlich gesagt auf das Bild an und was ich damit vermitteln will. Ein Joker Bild zum Beispiel ist ein Bild, was ich für mich Privat gemacht habe. Das Bild war mir persönlich eine Herzensangelegenheit und ich identifiziere mich sehr stark damit. Da ist mir die Meinung anderer Betrachter nicht so wichtig. Man kann auch hier darüber diskutieren, aber die aktive Bezweckung dessen findet sich eher in anderen Bildern.</em></p>
<p><em>Der Joker ist übrigens auch nur als Fine Art Print erhältlich, weil das Original bei mir verbleibt, obwohl es eine enorme Nachfrage nach dem Original ausgelöst hat. Dann ist ja ein Sinn hinter den Bildern, eine Reaktion in Richtung Aufmerksamkeit für den psychologischen Aspekt hervorzurufen, wie ich es bei anderen Fragen bereits erläutert habe.</em></p>
<p><em>Es gab auch eindeutige Reaktionen von begeistert bis schockiert bei den Bildern mit den Organen. Da fand ich es sehr angenehm zu sehen, wie auf LinkedIn bspw. eine regelrechte Konversation unter den Betrachtern entstand. Denn man hat sich wirklich mit der Betrachtung befasst. Ich freue mich aber auch einfach, wenn der Betrachter Freude, Entspannung und Frieden in der Betrachtung findet. Oder wenn das Bild einfach eine ansprechende Ergänzung zum Interieur bietet.</em></p>
<p><strong>Möchten Sie, dass Zuschauer eine bestimmte Botschaft verstehen oder fühlen Sie sich eher ermutigt, wenn diese ihre eigenen Interpretationen finden?</strong></p>
<p><em>Es wäre sicher diplomatisch zu sagen, jeder kann es anders interpretieren, aber erstens lässt eine so realistische Ausdrucksweise wohl kaum viele Interpretationen zu und dann ist ja schon der Sinn, also die Botschaft ein Ziel des Schaffens. Auch die Botschaft sich interessiert näher mit meiner Heimat zu befassen. Vorurteile ggf. auszuräumen. </em></p>
<p><em>Wir Erzgebirger sind nicht alle Nazis, und wir sind nicht prinzipiell gegen alles oder was da oft zu hören ist. Wir sagen einfach nicht blind erstmal ja und ahmen und denken erstmal nach. Sachsen ist seit jeher das Land der Dichter und Denker! Und wer uns immer so abtut, der sollte sich mal die Chronologie der vergangenen Pisa Studien ansehen. Da können sich andere Bundesländer mal eine ganz dicke Scheibe von abschneiden. Es ist ein Fleck Erde, mit unvergleichlicher Geologie, mit einer Natur, die man anderenorts so nicht mehr findet. Mit einer Traditionenliebe, die weder was mit Fremdenhass noch mit Altbackenheit zu tun hat, sondern die einfach unheimlich wertvoll ist und nicht vergessen werden sollte.</em></p>
<p><em>In meinen Bildern zu meiner Heimat steckt so viel Liebe und Sehnsucht&#8230;ich möchte die Leute damit einfach anstecken.</em></p>
<p><strong>Wechseln wir einmal die Betrachtungsweise. Gibt es ein bestimmtes Kunstwerk oder eine künstlerische Bewegung, die Sie nicht verstehen oder mit der Sie Schwierigkeiten haben, sie zu schätzen?</strong></p>
<p><em>Ja, es gibt künstlerische Bewegungen, die ich nicht verstehe  Und nicht als attraktiv empfinde. Aber wissen Sie, das ist wie mit Filmen. Ich bin zum Beispiel gar kein Komödienfan. Ich liebe Filme wie Schindlers Liste, das Streben nach Glück oder Oppenheimer. Ja ich weiß, der rockt ohnehin derzeit die Kinos. Aber dieser Film war, ohne den Hype mitmachen zu wollen, alles in allem ein regelrechtes Geschenk für mich.</em></p>
<p><em>Ich hoffe, Sie verstehen, was ich damit meine. Wenn allerdings eine Komödie wirklich Raffinesse beweist und inhaltlich ebenso in ihrem Humor wie der Ausgestaltung Tiefgang beweist, dann hat sie auch meinen vollen Respekt verdient. Wenn sie mich wirklich überzeugt und das Gesamtkonzept passt, dann gehe ich dafür auch gerne mehrmals ins Kino oder kaufe mir den Film.</em></p>
<p><em>Und so möchte ich das auch bei Kunst halten. Ich hatte anfangs von dem Künstler und Schauspieler Richard Grieco gesprochen. Der macht so ziemlich das Gegenteil zu meiner Kunst. Aber seine Bilder haben selbst in seiner Abstraktion sehr einnehmenden Ausdruck und es gefallen mir auch nicht alle. &#8230; Aber ich habe seine Art verstanden. Und ich finde, einige Werke so beeindruckend, dass ich mich ja auch von ihm für die Organreihe habe inspirieren lassen.</em></p>
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<p></a></p>
<p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/p/CYMxYvXqt8Z/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Christin Hennig (@quendouline)</a></p>
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<p> <script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p><strong>Glauben Sie, dass Kunst die Fähigkeit hat, die Welt zu verändern?</strong></p>
<p><em>Da sie, wie erwähnt, ein uraltes Kommunikationsmittel ist, hat Kunst auf alle Fälle, die Fähigkeit unser Denken und Handeln zu beeinflussen und führt mal mehr und mal weniger deutlich zu Veränderungen in der Welt. Kunst sind ja auch nicht einfach nur Bilder, allein die Musik als Form der Kunst kann verbinden oder Hass erzeugen. Sie wird heutzutage fast mehr angehimmelt als irgendwelche Religionen. Und ihretwegen gab es bis jetzt zumindest keine mir bekannten globalen Kriege. </em></p>
<p><em>Also jaein! Kunst direkt verändert vielleicht nicht die Welt, aber sie kann durch eine starke Beeinflussung Veränderungen hervorrufen oder bestärken.</em></p>
<p><strong>Vielen Dank für Ihre Zeit und Mühe!</strong></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Künstlerin finden Sie hier: <a href="https://www.custom-art-and-design.rocks" target="_blank" rel="noopener">https://www.custom-art-and-design.rocks</a></p>
<p>Zum Etsy-Shop von Christin Hennig: <a href="https://www.etsy.com/de/shop/customartanddesignch?ref=profile_header">CustomArtandDesignCH &#8211; Etsy.de</a></p>
<p>Ausgewählte Arbeiten der Künstlerin <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie in Kürze auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gallery Weekend in Berlin: 49 Galerien digital und vor Ort</title>
		<link>https://arttrado.de/news/gallery-weekend-in-berlin-49-galerien-digital-und-vor-ort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2021 11:54:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gallery Weekend in Berlin: 49 Galerien digital und in natura erleben Von 30. April bis 2. Mai findet in Berlin <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/gallery-weekend-in-berlin-49-galerien-digital-und-vor-ort/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Gallery Weekend in Berlin: 49 Galerien digital und in natura erleben</h3>
<p>Von 30. April bis 2. Mai findet in Berlin das Gallery Weekend statt. Dieses Jahr nehmen 49 Galerien teil, etwas mehr als in den Jahren zuvor. Das Gallery Weekend wurde bereits vor 16 Jahren ins Leben gerufen, damals, um die Hauptstadt als Kunststandort zu stärken. Nicht dabei sind dieses Jahr: die König Galerie, Tanya Leighton und CFA &#8211; dafür Noah Klink, Schiefe Zähne, Judin und Efremidis</p>
<p>Üblicherweise gibt es bei dem langen Galeriewochenende in Berlin Vernissagen und Partys bei der Eröffnung und den Ausstellungen. In diesem Jahr muss natürlich darauf verzichtet werden, aber zu mindestens bleiben die langen Öffnungszeiten. Vorausgesetzt, dass die 7-Tage-Inzidenz in Berlin im Moment unter 150 liegen bleibt. Voranmeldung und ein negativer Corona-Test sind ebenfalls Voraussetzungen für einen persönlichen Besuch der Galerien. Es werden aber auch digitale Einblicke und Zoom-Führungen angeboten.</p>
<h4>Hier die komplette Liste der teilnehmenden Galerien und Ausstellungen 2021:</h4>
<ul>
<li><a href="https://www.guidowbaudach.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Guido W. Baudach</a>, Thomas Zipp</li>
<li><span style="font-size: 0.9rem;"><a href="https://borcheditions.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Borch Gallery</a>, Julie Mehretu</span></li>
<li><a href="https://bortolozzi.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Galerie Isabella Bortolozzi</a>, Giuseppe Desiato</li>
<li><a href="http://www.bqberlin.de/bq.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BQ, Cathy Wilkes</a> / QBBQ’s, Leda Bourgogne</li>
<li><a href="https://www.galeriebuchholz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Galerie Buchholz</a>, Alvin Baltrop</li>
<li><a href="https://www.buchmanngalerie.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Buchmann</a>, Tony Cragg</li>
<li><a href="https://www.capitainpetzel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Capitain Petzel</a>, Matt Mullican, Christopher Williams, Monika Sosnowska, Samson Young</li>
<li><a href="https://www.carliergebauer.com/current" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Carlier I Gebauer</a>, Tarik Kiswanson, Emily Wardill / ChertLüdde, Agnes Scherer / Bungalow, Doruntina Kastrati</li>
<li><a href="https://mehdi-chouakri.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mehdi Chouakri</a>, Gerwald Rockenschaub</li>
<li><a href="https://www.galeriecrone.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Crone</a>, Ashley Hans Scheirl</li>
<li><a href="https://dittrich-schlechtriem.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dittrich &amp; Schlechtriem</a>, Thomas Liu Le Lann</li>
<li><a href="http://ebensperger-rhomberg.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ebensperger</a>, Heiner Franzen</li>
<li><a href="https://efremidisgallery.com/de/start/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Efremidis</a>, Mathis Altmann</li>
<li><a href="https://eigen-art.com/ausstellungen/aktuell/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eigen + Art</a>, Tim Eitel, Malte Bartsch</li>
<li><a href="https://www.konradfischergalerie.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konrad Fischer Galerie</a>, Susan Philipsz</li>
<li><a href="https://www.larsfriedrich.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lars Friedrich</a>, Christian Philipp Müller, Ricardo Valentim</li>
<li><a href="https://www.galeriefriese.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klaus Gerrit Friese</a>, Claire de Santa Coloma</li>
<li><a href="https://www.maxhetzler.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Max Hetzler</a>, Albert Oehlen, Raymond Hains</li>
<li>Michael Haas, Martha Jungwirth, Jakob Mattner, Ernst Wilhelm Nay</li>
<li>Galerie Judin, Adrian Ghenie</li>
<li>Kewenig, Christian Boltanski, Cabrita</li>
<li>Klemm&#8217;s, Geumhyung Jeong</li>
<li>Noah Klink, Gerrit Frohne-Brinkmann</li>
<li>Klosterfelde Edition, Rirkrit Tiravanija</li>
<li>KOW, Mario Pfeifer, Sophie Gogl, Sonia Leimer</li>
<li>Kraupa-Tuskany Zeidler, Anna Uddenberg</li>
<li>alexander levy, Ella Littwitz</li>
<li>Daniel Marzona, Sofia Hultén</li>
<li>Meyer Riegger, Ulla von Brandenburg</li>
<li>Neu, Manfred Pernice</li>
<li>neugerriemschneider, Pae White / Michel Majerus Estate, Takashi Murakami</li>
<li>Galerie Nordenhake, Ann Edholm</li>
<li>Peres Projects, Nicholas Grafia, Paolo Salvador</li>
<li>Plan B, Navid Nuur</li>
<li>Gregor Podnar, Ivan Kožarić</li>
<li>PSM, Mariela Scafati</li>
<li>Schiefe Zähne, Richard Sides</li>
<li>Esther Schipper, Sarah Buckner, Cui Jie, Cordula Ditz, Almut Heise, Hannah Höch, Leiko Ikemura, Tala Madani, Isa Melsheimer, Sojourner Truth Parsons, Paula Rego, Shahzia Sikander, Tsai Yi-Ting, Yeesookyung</li>
<li>Thomas Schulte, Rebecca Horn</li>
<li>Société, Andrea Fourchy</li>
<li>Sprüth Magers, George Condo, Gilbert &amp; George</li>
<li>Sweetwater, Kayode Ojo</li>
<li>Barbara Thumm, Diango Hernández</li>
<li>Tanja Wagner, Annabel Daou</li>
<li>Galerie Barbara Weiss, Jannis Marwitz</li>
<li>Wentrup, Natalie Ball</li>
<li>Barbara Wien, Elisabeth Neudörfl</li>
<li>Kunsthandel Wolfgang Werner, Ole Bærtling, Jean Follett, Richard Mortensen</li>
</ul>
<p>Zeitgleich sind künstlerische Spaziergänge unter dem Motto &#8222;Die Balkone&#8220; im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg möglich. Dort lebende Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Arbeiten in Fenstern und auf Balkonen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Eine Karte und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite: <a href="https://www.gallery-weekend-berlin.de/">www.gallery-weekend-berlin.de</a></p>
<p>Gallery Weekend Berlin auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/galleryweekendberlin/">@galleryweekendberlin</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchtipp: Die Biographie von Johann König &#8211; Blinder Galerist</title>
		<link>https://arttrado.de/news/buchtipp-die-biographie-von-johann-koenig-blinder-galerist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 08:57:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Bisky]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Blinder Galerist]]></category>
		<category><![CDATA[cp. krenkler]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Erwin Wurm]]></category>
		<category><![CDATA[Monica Bonvicini]]></category>
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		<category><![CDATA[Johann König]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina Grosse]]></category>
		<category><![CDATA[Jeppe Hein]]></category>
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					<description><![CDATA[Buchtipp: Die Biographie von Johann König &#8211; Blinder Galerist Von der Fotokünstlerin CP Krenkler wurde uns die Biographie/Autobiographie des vielleicht <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/buchtipp-die-biographie-von-johann-koenig-blinder-galerist/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Buchtipp: Die Biographie von Johann König &#8211; Blinder Galerist</h3>
<p>Von der Fotokünstlerin <a href="https://arttrado.de/news/kiez-kunst-kalender-von-cp-krenkler-buy-buy-st-pauli-elbschlosskeller-kiez-portrait/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CP Krenkler</a> wurde uns die Biographie/Autobiographie des vielleicht wichtigsten deutschen Galeristen empfohlen. Sie selbst hat es &#8222;in einem Rutsch gelesen&#8220; &#8211; und dabei auch Dinge für ihre eigene Karriere gelernt. Johann König wird auch der blinde Galerist genannt, denn als Kind verlor er durch einen Unfall fast seine gesamte Sehkraft.</p>
<p>In dem Buch dokumentiert er mit der Hilfe von Daniel Schneider, wie es ihm gelang, Kunst und die Welt neu wahrzunehmen. Auf 168 Seiten erhält der Leser Einblick in das Leben von Johann König. Durch dieses Buch versucht König, nicht sich besser dazustellen, als er ist, das hat er nämlich überhaupt nicht nötig &#8211; deshalb erzählt er auch, wie er sich verläuft, Leute nicht erkennt oder Dinge umstößt. Aber trotz allem hat er sich durchgesetzt; auf dem Kunstmarkt &#8211; so wie im Leben.</p>
<p>Johann König &#8211; Blinder Galerist erschien am <span id="productSubtitle" class="a-size-large a-color-secondary">14. Juni 2019 doch auch fast 2 Jahre später verliert das Werk nicht an Inhalt und Bedeutung.</span></p>
<blockquote><p>&#8222;Eine berührende Lektüre, auch für alle, die sich für Kunst nicht besonders interessieren.&#8220; &#8211; ZeitMagazin Newsletter, Christoph Amend, 11.06.2019</p></blockquote>
<h4>Johann König</h4>
<p>Johann König wurde 1981 geboren. Er ist ein deutscher Galerist. Seine Galerie in Deutschland zählt zu den wichtigsten der Gegenwartskunst. Die St.-Agnes Kirche in Kreuzberg pachtete er für 99 Jahre und ließ sie drei Jahre lang renovieren, bis sie 2015 als Ausstellungsraum eröffnet wurde. Johann Königs Ausstellungen haben eine magische Anziehungskraft auf Kunstsammler und Kunstfreunde ans der ganzen Welt. Von der Galerie vertreten werden Künstler wie  Monica Bonvicini, Katharina Grosse, Jeppe Hein, Michael Sailstorfer, Norbert Bisky und Erwin Wurm.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=arttrado13308-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=3549076428&amp;asins=3549076428&amp;linkId=37a012558f8f36d7f280a85742e2aa6b&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false&amp;price_color=333333&amp;title_color=0066c0&amp;bg_color=ffffff" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"><br />
</iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Galerie von Johann König: <a href="https://www.koeniggalerie.com/">www.koeniggalerie.com</a></p>
<p>Der Kunst und Verbrechen Podcast von König: <a href="https://arttrado.de/news/kunst-crime-kunst-und-verbrechen-podcast-von-johann-koenig/">KUNST CRIME: Podcast</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Berliner Museum der Moderne erst später fertig!</title>
		<link>https://arttrado.de/news/berliner-museum-der-moderne-erst-spaeter-fertig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2018 07:23:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur & Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in der Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Museum der Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Herzog & de Meuron]]></category>
		<category><![CDATA[Herzog]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Meuron]]></category>
		<category><![CDATA[Mäzene Pietsch]]></category>
		<category><![CDATA[Marzona und Marx]]></category>
		<category><![CDATA[Marx]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Marzona]]></category>
		<category><![CDATA[monika grütters]]></category>
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					<description><![CDATA[Berliner Museum der Moderne erst später fertig! Die Schweizer Architekten Herzog &#38; de Meuron haben das Berliner Museum der Moderne <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/berliner-museum-der-moderne-erst-spaeter-fertig/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Berliner Museum der Moderne erst später fertig!</h3>
<p>Die Schweizer Architekten Herzog &amp; de Meuron haben das Berliner Museum der Moderne entworfen. Nun verkündete die Kulturstaatsministerin Monika Grütters, dass Museum kommt später als geplant, so solle der Bau erst mit dem ersten Spatenstich 2019 erfolgen. Dabei sollte das Gebäude schon 2021 fertig sein. Im Herbst wird der weiterentwickelte Wettbewerbsentwurf vorgestellt. Die Größe des Gebäudes wurde um knapp ein Fünftel reduziert. Das Museum wird die Berliner Kunstsammlung des 20. Jahrhunderts ausstellen und auch die Sammlungen der privaten Mäzene Pietzsch, Marzona und Marx sollen hier ein neues Zuhause finden. Die Baukosten sollten 200 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt benötigen und obwohl das Objekt schrumpft, schließt Monika Grütters nicht aus das veranschlagten Baukosten noch steigen könnten.</p>
<p>Wir sind gespannt auf das Ergebniss &#8211; hoffentlich kein Flughafen 2.0!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>48 Stunden Neukölln &#8211; Berlins größtes freies Kunstfestival</title>
		<link>https://arttrado.de/news/48-stunden-neukoelln-berlins-groesstes-freies-kunstfestival/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2018 11:16:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[48 Stunden Neukölln]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstfestival]]></category>
		<category><![CDATA[neue Echtheit]]></category>
		<category><![CDATA[Neukölln]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[48 Stunden Neukölln &#8211; Neue Echtheit &#8211; Berlins größtes freies Kunstfestival Zum 20. Mal findet Berlins größtes freies Kunstfestival vom <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/48-stunden-neukoelln-berlins-groesstes-freies-kunstfestival/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>48 Stunden Neukölln &#8211; Neue Echtheit &#8211; Berlins größtes freies Kunstfestival</h3>
<p>Zum 20. Mal findet Berlins größtes freies Kunstfestival vom 22. bis 24. Juni 2018 statt. Zum Jahresthema „Neue Echtheit“ beteiligen sich wieder rund 1.000 Berliner und internationale Künstler*innen an rund 250 Ausstellungen, Performances, Konzerten, Lesungen und Events. Ein Festival für Kinder und Jugendliche, das JUNGE KUNST NK, und Präsentationen in Neuköllner Ateliers und Kunsträumen begleiten das Hauptfestival für zeitgenössische Kunst.</p>
<figure id="attachment_4341" aria-describedby="caption-attachment-4341" style="width: 980px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/06/hier_ist_kunst.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-4341 size-full" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/06/hier_ist_kunst.jpg" alt="" width="980" height="421" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/06/hier_ist_kunst.jpg 980w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/06/hier_ist_kunst-600x258.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/06/hier_ist_kunst-300x129.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/06/hier_ist_kunst-768x330.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/06/hier_ist_kunst-800x344.jpg 800w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 980px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4341" class="wp-caption-text">Foto: Jörg A. Fischer</figcaption></figure>
<h4>Das Leitbild</h4>
<p>48 Stunden Neukölln ist ein Forum für künstlerische Projekte aller Sparten der Berliner Kunstszene. Das Festival präsentiert und fördert Kunst, die einen Beitrag zu aktuellen gesellschaftlichen Themen leistet und diese reflektiert. Es bindet alle Bevölkerungsgruppen ein – unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und sozialer Stellung. In 48 Stunden zeigt Kunst, dass sie mehr ist als Exponate in Galerien und Museen: Dass sie verbindet, konfrontiert, kommuniziert, ein Anliegen hat. Diskursive, partizipative und interdisziplinäre Ansätze stehen daher im Vordergrund.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Wer am kommenden Wochenende nicht direkt Anwesend sein kann, hat hier die Möglichkeit sich Eindrücke Live abzuholen:<strong> <a href="http://www.neukoellner.net/" target="_blank" rel="noopener">http://www.neukoellner.net/</a></strong></p>
<p>Eine Liste der teilnehmenden Künstler gibt es hier: <a href="https://48-stunden-neukoelln.de/de/artists" target="_blank" rel="noopener"><strong>https://48-stunden-neukoelln.de/de/artists</strong></a></p>
<p>Alle weiteren Informationen rund um das Kunstfestival in Berlin gibt es hier: <a href="https://48-stunden-neukoelln.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>https://48-stunden-neukoelln.de/</strong></a></p>
<p><strong>Wir wünschen allen Besuchern, Künstlern und Veranstaltern ein kreatives, buntes und sonniges Wochenende.<br />
</strong></p>
<figure id="attachment_4344" aria-describedby="caption-attachment-4344" style="width: 980px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/06/ausruhenglueckfotoalexandranebel.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-4344 size-full" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/06/ausruhenglueckfotoalexandranebel.jpg" alt="" width="980" height="421" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/06/ausruhenglueckfotoalexandranebel.jpg 980w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/06/ausruhenglueckfotoalexandranebel-600x258.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/06/ausruhenglueckfotoalexandranebel-300x129.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/06/ausruhenglueckfotoalexandranebel-768x330.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/06/ausruhenglueckfotoalexandranebel-800x344.jpg 800w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 980px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4344" class="wp-caption-text">Foto: Alexandra Nebel/Foto Titelbild: Martin Steffens</figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bildhauer Gerhard Thieme mit 90 Jahren gestorben</title>
		<link>https://arttrado.de/news/bildhauer-gerhard-thieme-mit-90-jahren-gestorben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 May 2018 17:56:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[skulpturen]]></category>
		<category><![CDATA[bildhauer]]></category>
		<category><![CDATA[gerhard thieme]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[Bildhauer Gerhard Thieme mit 90 Jahren gestorben Der Bildhauer Gerhard Thieme ist am Sonntag mit 90 Jahren in Berlin gestorben, <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/bildhauer-gerhard-thieme-mit-90-jahren-gestorben/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Bildhauer Gerhard Thieme mit 90 Jahren gestorben</h3>
<p>Der Bildhauer Gerhard Thieme ist am Sonntag mit 90 Jahren in Berlin gestorben, teilte seine Familie am Dienstag mit. Er hinterlässt der Nachwelt zahlreiche Brunnen und Skulpturen, ein bedeutender Teil davon steht in der Hauptstadt. Doch auch international hinterließ er seine Spuren.</p>
<h4><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/Gerhard_Thieme.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4127 alignleft" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/Gerhard_Thieme.jpg" alt="" width="164" height="167" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/Gerhard_Thieme.jpg 1035w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/Gerhard_Thieme-600x614.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/Gerhard_Thieme-293x300.jpg 293w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/Gerhard_Thieme-768x786.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/Gerhard_Thieme-1001x1024.jpg 1001w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/Gerhard_Thieme-800x819.jpg 800w" sizes="(max-width: 164px) 100vw, 164px" /></a>Gerhard Thieme</h4>
<p class="avArticle_paragraph__padding gtm-articleContent">Gerhard Thieme wurde 1928 im sächsischen Rüsdorf geboren. Traditionell war Thieme mit der Erzgebirgischen Kunst des Holzschnitzens aufgewachsen.Zunächst studierte Thieme Kunst  in Dresden, später in Berlin-Weißensee. Er  war Meisterschüler bei Fritz Cremer von 1952 bis 1956 an der Akademie der Künste in Ostberlin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="avArticle_paragraph__padding gtm-articleContent">Mit seinem Mentor Cremer nahm er 1956 dem berühmten Dramatiker Bertolt Brecht  die Totenmaske ab. Erst im letzten Jahr war das Original im Brecht-Haus in Augsburg zu sehen gewesen. Davor war es ein gut gehütetes Geheimnis. Zu Thiemes Werken gehören mehr als 50 Totenmasken. Für Staats- und Parteiführung der ehemaligen DDR fertigte er viele Gastgeschenke und Auszeichnungen an. Besonders Bronzeplastiken wie die Tröpfelbrunnen «Kletternde Kinder» (Pankow) und «Berliner Typen» (Rathauspassagen) sowie der «Leierkastenmann» (Nikolaiviertel)werden an ihn in Berlin erinnern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Besonders erwähnenswert finden wir den Brunnen am Stadtplatz im Märkisches Viertel.<br />
In der <i>Pressemitteilung vom 16.06.2003 </i>heißt es:<a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/16_kl1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4129 alignright" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/16_kl1.jpg" alt="" width="140" height="265" /></a></p>
<p>Skulptur und Brunnenplastik bestehen aus stabilen Formteilen aus lackiertem Glasfasergewebe, dem sogenanntem GFK, (glasfaserverstärktem Kunststoff). Dieses Material, welches im Nasslaminat-Verfahren hergestellt wird, ist sehr dauerhaft und leicht. Die gesamte Brunnenabdeckung wird modular gebaut und kann somit auch ausgetauscht werden.Die Skulptur &#8222;Faun&#8220; wurde durch den Künstler in den Werkstätten der Firma Pützer Kunststofftechnik Bonn innerhalb von zwei Monaten hergestellt. In unseren Augen steht es für die Vielfältigkeit des Künstlers. Wir trauern um einen großartigen Künstler und sind dankbar für die vielen Werke im öffentlichen Raum.</p>
<h4>Weitere Werke</h4>
<ul class="avArticle_paragraph__padding ">
<li><a class=" textcolor" href="https://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/brunnen/" target="_blank" rel="noopener"> Übersicht Berliner Brunnen mit Thieme-Werken </a></li>
</ul>
<p>Foto: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Thieme" target="_blank" rel="noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Thieme</a><br />
Fotos Brunne: <span class="klein"><span class="grau">Richard Davies, London; Marco Dresen, Berlin</span></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Berliner Ausstellungs Area schließt &#8211; Kunst schuld an Gentrifizierung</title>
		<link>https://arttrado.de/news/berliner-ausstellungs-area-schliesst-kunst-schuld-an-gentrifizierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2018 09:22:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[martin kippenberger]]></category>
		<category><![CDATA[Birgit Monteiro]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[gentrifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[axel haubrok]]></category>
		<category><![CDATA[andreas slombinski]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=3682</guid>

					<description><![CDATA[Berliner Ausstellungs Area schließt &#8211; Kunst schuld an Gentrifizierung Schon lange zählen Künstler nicht mehr nur als rebellische Avantgarde, für <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/berliner-ausstellungs-area-schliesst-kunst-schuld-an-gentrifizierung/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Berliner Ausstellungs Area schließt &#8211; Kunst schuld an Gentrifizierung</h3>
<p>Schon lange zählen Künstler nicht mehr nur als rebellische Avantgarde, für viele sind sie zeitgleich ein Vorbote, das Zeichen für Gentrifizierung. Kunst sei Schuld an der Gentrifizierung. Die sieht die Bezirksstadträtin Birgit Monteiro, in Berlin-Lichtenstein ebenso. Sie verbietet einem Sammler-Ehepaar weitere Ausstellungen auf ihrem Gelände untersagt &#8211; ansonsten droht eine Strafe bis zu 500.000€. Das Sammler-Ehepaar Axel Haubrok  und seine Frau Barbara haben vor 5 Jahren in der alten DDR-Fahrbereitschaft auf 18.000 Quadratmetern, ein Kunstquartier eröffnet. Die Herzbergstraße wurde so zum Kunst-Hotspot der Stadt, auch zum <strong><a href="https://arttrado.de/events/event/kunst-in-berlin-gallery-weekend-berlin/">Gallery Weekend in Berlin</a> </strong>wurden wieder viele Kunstinteressierte und Kunstfreunde angezogen, damit ist jetzt Schluss.</p>
<figure id="attachment_3683" aria-describedby="caption-attachment-3683" style="width: 768px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/wl_monteiro021_1525210345-768x432.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3683 size-full" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/wl_monteiro021_1525210345-768x432.jpg" alt="" width="768" height="432" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/wl_monteiro021_1525210345-768x432.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/wl_monteiro021_1525210345-768x432-600x338.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/wl_monteiro021_1525210345-768x432-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3683" class="wp-caption-text">Verbietet Kunstausstellung: Bezirksstadträtin Birgit Monteiro (SPD, Archivbild) (Foto: Wolf Lux)</figcaption></figure>
<h4>Die Kunst sei angeblich schuld an der Gentrifizierung</h4>
<p>Das ansässige Gewerbe ist ein schützenswertes Gut, durch die Aktivitäten der Haubroks – Stichwort Gentrifizierung – seien die Interessen von 800 Unternehmen mit ca. 10.000 Arbeitnehmern beeinträchtigt. So die Bezirksstadträtin Birgit Monteiro. Axel Haubrok und seine Frau Barbara stellen klar, dass nach wie vor Kfz-Werkstätten, Autolackierereien und Reifenhändler auf dem Areal ansässig sind. Ihr Beitrag zur künstlerischen Entwicklung hat sogar viele neue Jobs und Möglichkeiten mit sich gebracht. Ein Bekleidungsproduzent, ein Dachdecker ein Bootsbauer, zwei Schreiner, eine Werbeagentur, ein Bilderrahmenbauer, ein Tonstudio, ein Tanzstudio und zwei Fotosstudios haben sich auf dem Ausstellungs-Areal eingemietet. Dazu kommen knapp 25 Kunstateliers. Zu den ursprünglichen Anschaffungskosten hat das Ehepaar in den letzten 5 Jahren rund 4 Millionen Euro investiert. Über das nötige Kapital verfügten die beiden nur weil sie zuvor Ihre Firma verkauft haben.</p>
<figure id="attachment_3685" aria-describedby="caption-attachment-3685" style="width: 768px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/dsc_8929_1525210362-768x432.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3685 size-full" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/dsc_8929_1525210362-768x432.jpg" alt="" width="768" height="432" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/dsc_8929_1525210362-768x432.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/dsc_8929_1525210362-768x432-600x338.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/dsc_8929_1525210362-768x432-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3685" class="wp-caption-text">Kunstsammler Axel Haubrok und seine Frau Barbara (Foto: Charles Yunck)</figcaption></figure>
<h4>Haubrok stellt die Umsetzung ihres Lebenswerkes ein</h4>
<p>Nach dem Brief hat er die Faxen dicke. Nicht nur das Sie jeden Cent der Mieteinnahmen wieder in die Entwicklung des Quartiers reinvestiert haben, Sie hatten auch die Zusicherung, dass Sie auf dem Gelände Kunstausstellungen veranstalten dürfen. Der heutige Innensenator Andreas Geisel(SPD) und der Baustadtrat Wilfried Nünthel (CDU) bezogen klar Stellung das es keine Probleme geben wird. Zum Dank hatten Sie vor eine Kunsthalle mit einer Grundfläche von 625 Quadratmetern bauen zu lassen. Diese sollte von niemandem geringern als Arno Brandlhuber entworfen und umgesetzt werden. Doch darauf hat Axel Haubrok keine Lust mehr. Für das ständige Kämpfen und Klagen fehlt ihm die Lust.</p>
<blockquote><p>„Ab jetzt muss Berlin auf uns zukommen.“ &#8211; Axel Haubrok</p></blockquote>
<p>Nach der Ausstellung „Paperworks“ sei Schluss. Die Arbeiten von Andreas Slominski bis Martin Kippenberger zogen viele Kunstfans nach Lichtenberg. Jetzt nur noch unter persönlicher Voranmeldung und nur noch bis zum 7. Juli.</p>
<h4>Positives!</h4>
<p>Kultursenator Klaus Lederer hat das Schreiben aus Lichtenberg kritisiert und seine Unterstützung zugesichert. Wir hoffen auf ein faires und gutes Ende!<br />
Weitere Informationen und Einblicke über das Gelände gibt hier: <strong><a href="http://www.fahrbereitschaft.org/info/">http://www.fahrbereitschaft.org/info/</a></strong></p>
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