<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kunst und Religion Archive - Arttrado.de</title>
	<atom:link href="https://arttrado.de/news/category/kunstnews/kunst-und-religion/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://arttrado.de/news/category/kunstnews/kunst-und-religion/</link>
	<description>No earth without art</description>
	<lastBuildDate>Fri, 04 Sep 2026 09:56:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.9</generator>

<image>
	<url>https://arttrado.de/wp-content/uploads/2017/10/cropped-favicon-32x32.gif</url>
	<title>Kunst und Religion Archive - Arttrado.de</title>
	<link>https://arttrado.de/news/category/kunstnews/kunst-und-religion/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Ulrika Eller-Rüter zeigt „Gezeiten“ in der Namen-Jesu-Kirche Bonn</title>
		<link>https://arttrado.de/news/ulrika-eller-rueter-zeigt-gezeiten-in-der-namen-jesu-kirche-bonn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 09:56:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Geißler Bentler]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrika Eller-Rüter]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und religion]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in bonn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=20214</guid>

					<description><![CDATA[Ulrika Eller-Rüter zeigt „Gezeiten“ in der Namen-Jesu-Kirche Bonn Ein Teich vor einem Altar ist zunächst einmal ein starkes Bild. Man <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/ulrika-eller-rueter-zeigt-gezeiten-in-der-namen-jesu-kirche-bonn/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Ulrika Eller-Rüter zeigt „Gezeiten“ in der Namen-Jesu-Kirche Bonn</h4>
<p>Ein Teich vor einem Altar ist zunächst einmal ein starkes Bild. Man muss nicht viel über zeitgenössische Kunst wissen, um zu spüren, dass diese Begegnung irritiert – und gerade deshalb Aufmerksamkeit erzeugt. In der Namen-Jesu-Kirche in Bonn installiert die Künstlerin und Professorin Ulrika Eller-Rüter einen von Gras umgebenen Teich im Altarraum. Das Wasser ist grün gefärbt und mit Salz angereichert. Während es nach und nach verdunstet, bleibt das Salz zurück und beginnt zu kristallisieren. Die Installation verändert sich damit zwangsläufig über die Dauer der Ausstellung.</p>
<p>Genau darin liegt der zentrale Gedanke von „Gezeiten“: Die Ausstellung erzählt nicht nur von Zeit und Vergänglichkeit. Sie lässt die Zeit tatsächlich am Kunstwerk arbeiten.</p>
<h4>Ein Teich vor dem Altar</h4>
<p>Die Ausstellung „Gezeiten“ beschäftigt sich mit Ebbe und Flut, mit dem rhythmischen Wechsel des Wassers und mit den großen Kreisläufen der Natur. Zugleich geht es um Vergänglichkeit, Leben und Tod. Wasser als Symbol für Leben, Reinigung, Tod und Wiedergeburt ist in Kunst und Religion tief verankert. Der entscheidende Reiz der Ausstellung liegt deshalb weniger in der Symbolik selbst als in ihrer <strong>konkreten räumlichen und materiellen Umsetzung</strong>.</p>
<p>Unmittelbar vor dem Altar entsteht eine künstliche Wasserfläche. Natur trifft auf Architektur, ein vergänglicher Prozess auf einen Sakralraum, der Beständigkeit und Dauer ausstrahlt. Eller-Rüter übersetzt die abstrakte Vorstellung von Zeit damit in einen sichtbaren Vorgang: Das Wasser nimmt ab, während sich an seiner Stelle neue Strukturen bilden.</p>
<h4>Wenn das Kunstwerk langsam verschwindet</h4>
<p>Das zentrale Werk funktioniert vor allem deshalb, weil sein Zustand nicht vollständig kontrollierbar ist. Das Wasser verdunstet, das Salz kristallisiert und die lebendigen Materialien verändern sich. Was zu Beginn der Ausstellung wie eine geschlossene Wasserfläche erscheint, wird im Laufe der Wochen ein anderes Bild ergeben. Aus einer zunächst statisch wirkenden Installation entwickelt sich so ein fortlaufender Prozess.</p>
<p>Gerade in einer Zeit, in der Kunst häufig über spektakuläre Bilder, monumentale Formate und Instagram-taugliche Inszenierungen vermittelt wird, besitzt dieser langsame Wandel eine gewisse Eigenwilligkeit. „Gezeiten“ fordert nicht nur den Blick auf ein fertiges Objekt, sondern Aufmerksamkeit für eine Veränderung, die sich erst über einen längeren Zeitraum vollzieht. Darin liegt möglicherweise der stärkste Gedanke der Ausstellung: <strong>Zeit ist hier nicht nur Thema, sondern Material.</strong></p>
<h4>Wasser zwischen Weihwasser und zeitgenössischer Kunst</h4>
<p>Auch der Ausstellungsort ist Teil der Arbeit. Die Namen-Jesu-Kirche ist ein historischer Sakralraum in der Bonner Innenstadt und dient heute als Bischofskirche der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland. Zugleich wird sie als offener Kulturort für Konzerte und Ausstellungen genutzt. Eller-Rüters Installation macht diese doppelte Funktion besonders deutlich.</p>
<p>Am Eingang befindet sich das Weihwasserbecken. Im Altarbereich folgt eine weitere Wasserfläche – diesmal grün gefärbt und als zeitgenössische Kunstinstallation inszeniert. Der Vergleich drängt sich auf, ohne ausführlich erklärt werden zu müssen: Hier begegnet das Publikum ritualisiertem Wasser, dort Wasser als künstlerischem Material und Träger eines natürlichen Veränderungsprozesses.</p>
<p>Der Kirchenraum ist damit keine bloße Kulisse, sondern ein aktiver Bestandteil der Ausstellung. Die Arbeiten könnten vermutlich auch in einem klassischen White Cube bestehen. In der Kirche erhalten sie jedoch eine zusätzliche religiöse, räumliche und zeitliche Bedeutungsebene.</p>
<h4>Warum gerade Grün?</h4>
<p>Eine weitere Ebene der Ausstellung bildet die Farbe Grün. Eller-Rüter verweist auf unterschiedliche religiöse und kulturelle Bedeutungen der Farbe. Im Islam wird Grün unter anderem mit dem Paradies verbunden, im Christentum kann es für Hoffnung, Wachstum und neues Leben stehen. Auch in anderen religiösen Traditionen finden sich Verbindungen zu Natur, Leben, Tod und Erneuerung.</p>
<p>Solche Bedeutungen lassen sich nicht zu einer einzigen universellen Farbsymbolik zusammenfassen. Als visuelles Element funktioniert das Grün jedoch unmittelbar. Das künstlich gefärbte Wasser wirkt zugleich <strong>unnatürlich und organisch</strong>. Es erinnert an Algen, Vegetation und lebendige Gewässer, während seine intensive Farbigkeit zugleich deutlich macht, dass es sich um eine künstlerische Setzung handelt. Zusammen mit dem echten Gras entsteht eine irritierende Verbindung aus künstlicher Farbe und lebendigem Material.</p>
<h4>Tusche, Wasser und Zufall</h4>
<p>Neben der Installation im Altarbereich zeigt Ulrika Eller-Rüter großformatige Papierarbeiten in den Seitenschiffen der Kirche. Diese entstehen unter anderem durch das Zusammenspiel von Tusche, Flüssigkeit, Pigmenten und weiteren Substraten. Wasser wird dabei nicht lediglich abgebildet, sondern beeinflusst unmittelbar die Entstehung der Bilder.</p>
<p>Eller-Rüter interessiert sich für Prozesse, deren Ergebnis sich nicht vollständig vorausplanen lässt. Flüssigkeiten verlaufen, Pigmente reagieren miteinander und Materialien verändern sich. Die Künstlerin setzt diese Vorgänge in Gang, muss anschließend jedoch akzeptieren, dass das Material einen Teil der gestalterischen Entscheidung übernimmt. Damit berührt ihre Arbeit eine Frage, die weit über das Motiv des Wassers hinausweist: Wie viel Kontrolle braucht Kunst – und was geschieht, wenn die Künstlerin einen Teil davon an natürliche Prozesse abgibt?</p>
<h4>Ulrika Eller-Rüter und die Suche nach dem „Bild im Wasser“</h4>
<p>Seit 2019 beschäftigt sich Eller-Rüter intensiv mit Wasser. Auf ihren Reisen sammelt sie Proben aus Flüssen, Meeren, Brunnen und anderen Gewässern. Diese untersucht und archiviert sie unter anderem mithilfe mikroskopischer Verfahren. Unter dem Mikroskop entdeckt die Künstlerin Strukturen, die sie als eine Art individuelle Signatur des jeweiligen Gewässers versteht. Aus diesen Beobachtungen entwickelt sie weitere Arbeiten zwischen Malerei, Installation, Performance und künstlerischer Forschung.</p>
<p>Der Ansatz wirkt zunächst naturwissenschaftlich, führt jedoch nicht zu einer objektiven Erklärung. Stattdessen dient die Untersuchung dazu, neues visuelles und materielles Ausgangsmaterial für die Kunst zu gewinnen. Wasser wird dadurch gleichzeitig <strong>Gegenstand, Werkzeug und Bildproduzent</strong>.</p>
<h4>Ein ungewöhnlicher Ort für zeitgenössische Kunst in Bonn</h4>
<p>Dass „Gezeiten“ in einer Kirche stattfindet, ist mehr als eine dekorative Entscheidung. Der barocke Kirchenraum steht für Beständigkeit, Tradition und wiederkehrende religiöse Rituale. Eller-Rüters Installation setzt ihm einen Prozess entgegen, der sich nicht anhalten lässt: Das Wasser verschwindet, das Salz bleibt zurück und bildet neue Strukturen. Die Papierarbeiten wiederum entstehen durch Abläufe, die sich nicht vollständig kontrollieren oder identisch wiederholen lassen.</p>
<p>Man könnte sagen: <strong>Die Kirche liefert die Vorstellung von Ewigkeit, das Wasser die Erfahrung von Zeit.</strong></p>
<p>Darin liegt eine überzeugende Spannung. Ob die weiteren Arbeiten dieselbe Wirkung entwickeln, wird sich vor allem in ihrem Zusammenspiel mit dem Kirchenraum zeigen. Der zentrale Teich besitzt jedoch das Potenzial, mehr zu sein als ein spektakuläres Pressebild. Gerade seine Veränderlichkeit könnte dafür sorgen, dass sich „Gezeiten“ nicht bereits mit dem ersten Blick vollständig erschließt.</p>
<h4>„Gezeiten“ von Ulrika Eller-Rüter in Bonn</h4>
<p>Die Ausstellung <strong>„Gezeiten“</strong> von <strong>Ulrika Eller-Rüter</strong> ist vom <strong>18. September bis zum 5. November 2026</strong> in der <strong>Namen-Jesu-Kirche, Bonngasse 8, 53111 Bonn</strong>, zu sehen. Die Vernissage findet am <strong>18. September 2026 um 19:30 Uhr</strong> statt. Organisiert wird die Ausstellung von der <strong>Galerie Geißler Bentler</strong>.</p>
<h4>Öffnungszeiten der Namen-Jesu-Kirche</h4>
<p>Dienstag und Mittwoch: 11:30–14:30 Uhr<br />Donnerstag bis Samstag: 11:30–17:30 Uhr<br />Sonntag: 11:30–17:30 Uhr<br />Montag: geschlossen</p>
<h4>Ausblick</h4>
<p>Der überzeugendste Gedanke von „Gezeiten“ liegt im realen Veränderungsprozess. Eller-Rüter behandelt Vergänglichkeit nicht nur als Symbol: Das Wasser verdunstet, das Salz bildet neue Strukturen und die Installation entzieht sich damit einem endgültigen Zustand.</p>
<p>Gerade im auf Dauer und Kontinuität angelegten Kirchenraum gewinnt dieser Prozess zusätzliche Spannung. Ulrika Eller-Rüter muss Vergänglichkeit nicht bloß behaupten. Sie lässt sie stattfinden.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Work in Progress &#8211; v.l.: Ulrika Eller-Rüter und Jenny Geißler-Bentler. (c)Galerie Geißler-Bentler.</p>
<p>Mehr über die Künstlerin:<a href="https://ulrika-eller-rueter.de/" target="_blank" rel="noopener"> https://ulrika-eller-rueter.de/</a></p>
<div class="entry-content">
<div class="entry-content">
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vatikan-Pavillon auf der Biennale Venedig 2026: Patti Smith &#038; Brian Eno</title>
		<link>https://arttrado.de/news/vatikan-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-patti-smith-brian-eno/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 10:33:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Vatikan]]></category>
		<category><![CDATA[Vatikan Pavillon]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Vickers]]></category>
		<category><![CDATA[Patti Smith]]></category>
		<category><![CDATA[Brian Eno]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und religion]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Ulrich Obrist]]></category>
		<category><![CDATA[venedig]]></category>
		<category><![CDATA[Biennale 2026]]></category>
		<category><![CDATA[The Ear Is the Eye of the Soul]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=19813</guid>

					<description><![CDATA[Während viele nationale Beiträge der Biennale 2026 auf politische Konflikte, Körperdiskurse oder technologische Zukunftsfragen setzen, schlägt der Vatikan einen anderen <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/vatikan-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-patti-smith-brian-eno/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Vatikan-Pavillon Biennale Venedig 2026: Ein unerwarteter Höhepunkt</h4>





<p>Während viele nationale Beiträge der Biennale 2026 auf politische Konflikte, Körperdiskurse oder technologische Zukunftsfragen setzen, schlägt der Vatikan einen anderen Weg ein: Reduktion, Klang, Stille und spirituelle Wahrnehmung.</p>



<p>Der Pavillon wird als Gegenentwurf zur visuellen Überreizung der Biennale gelesen. Statt permanenter Bilderflut stehen Hören, Wahrnehmung und kontemplative Erfahrung im Mittelpunkt. Schon der Titel <em>The Ear is the Eye of the Soul</em>verweist auf diese Verschiebung der Sinne.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Worum geht es im Vatikan-Pavillon 2026?</h4>



<p>Der Vatikan-Pavillon versammelt internationale Künstlerinnen und Künstler aus Musik, Literatur und bildender Kunst, die sich mit Fragen von Spiritualität, Existenz und Wahrnehmung auseinandersetzen.</p>



<p>Im Zentrum steht kein klassisches Ausstellungsformat, sondern eine kuratierte Erfahrung aus Klanginstallationen, performativen Elementen und poetischen Interventionen. Ziel ist es, die Grenzen zwischen religiöser Erfahrung und zeitgenössischer Kunst zu öffnen, ohne missionarisch zu wirken.</p>



<p>Der Pavillon versteht sich dabei nicht als religiöse Propaganda, sondern als offener Denkraum über Sinn, Präsenz und Wahrnehmung in einer zunehmend fragmentierten Welt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Patti Smith und Brian Eno: Zwischen Kunst, Musik und Transzendenz</h4>



<p>Besonders große Aufmerksamkeit erhält die Beteiligung von Patti Smith, die seit Jahrzehnten an der Schnittstelle von Literatur, Musik und bildender Kunst arbeitet. Ihre performative Praxis verbindet poetische Sprache mit politischem Bewusstsein und persönlicher Mythologie.</p>



<p>Auch Brian Eno, einer der einflussreichsten Klangkünstler der Gegenwart, prägt den Pavillon entscheidend. Seine Arbeiten im Bereich Ambient Music und generativer Klangsysteme stehen exemplarisch für eine Kunst, die Wahrnehmung verlangsamt und Räume statt Narrative schafft.</p>



<p>Gemeinsam stehen beide Künstler für eine Form von Gegenwartskunst, die sich nicht über Provokation, sondern über Atmosphäre und Introspektion definiert.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Vatikan zwischen Tradition und zeitgenössischer Kunst</h4>



<p>Der Auftritt des Vatikans auf der Biennale Venedig ist historisch betrachtet kein völliges Novum, doch die kuratorische Offenheit 2026 markiert eine neue Qualität.</p>



<p>Der Pavillon bewegt sich bewusst zwischen institutioneller Tradition und zeitgenössischer Experimentierfreude. Dabei entsteht ein Spannungsfeld zwischen religiöser Symbolik und moderner Kunstproduktion, das sowohl Kunstpublikum als auch Feuilleton polarisiert.</p>



<p>Gerade diese Spannung macht den Beitrag zu einem der meistdiskutierten der gesamten Biennale.</p>





<h4 class="wp-block-heading">Vergleich: Vatikan vs. die anderen Biennale-Pavillons</h4>



<p>Im Kontext entsteht ein klarer Kontrast:</p>
<p><a href="https://arttrado.de/news/urin-im-kunstpavillon-oesterreichs-biennale-beitrag-2026-eskaliert-zum-kultur-shitstorm/" target="_blank" rel="noopener">Österreichischer Pavillon auf der Biennale Venedig 2026: Körper, Performance und Grenzüberschreitung</a><br /><a href="https://arttrado.de/news/deutscher-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-ruin/" target="_blank" rel="noopener">Deutscher Pavillon auf der Biennale Venedig 2026: Erinnerung und politische Identität</a><br /><a href="https://arttrado.de/news/daenischer-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-maja-malou-lyse/" target="_blank" rel="noopener">Dänischer Pavillon auf der Biennale Venedig 2026: Pornografie als Zukunftslabor</a><br /><a href="https://arttrado.de/news/litauischer-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-stiller-hoehepunkt/" target="_blank" rel="noopener">Litauischer Pavillon auf der Biennale Venedig 2026: Der stille Höhepunkt der Biennale</a><br /><a href="https://arttrado.de/news/franzoesischer-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-yto-barrada-und-die-zukunft-der-malerei/" target="_blank" rel="noopener">Französischer Pavillon auf der Biennale Venedig 2026: Melancholie – Handwerk – Verwandlung</a><br /><a href="https://arttrado.de/news/nordischer-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026/" target="_blank" rel="noopener">Nordischer Pavillon auf der Biennale Venedig 2026: Traum, Skulptur, Transformation</a><br /><a href="https://arttrado.de/news/call-me-the-breeze-warum-der-us-pavillon-2026-auf-politische-eindeutigkeit-verzichtet/" target="_blank" rel="noopener">US-Pavillon auf der Biennale Venedig 2026: Form, Material, Ambivalenz</a></p>
<p>Vatikan: Spiritualität, Klang, Reduktion</p>



<p>Der Vatikan-Pavillon wirkt damit fast wie ein bewusster Gegenpol zur visuellen und thematischen Überladung der Biennale.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fazit: Die Kunst des Zuhörens</h4>
<p>Der Vatikan-Pavillon gehört zu jenen Beiträgen der Biennale 2026, die sich einer schnellen Vereinnahmung entziehen. Während zahlreiche nationale Pavillons auf politische Dringlichkeit, mediale Überwältigung oder technologische Zukunftsszenarien setzen, richtet sich der Blick hier auf etwas deutlich Fragileres: Aufmerksamkeit.</p>
<p>Mit Klang, Stille und performativen Interventionen entsteht ein Raum, der weniger Antworten liefert als Bedingungen für Wahrnehmung schafft. Gerade darin liegt die Stärke des Projekts. Der Pavillon verweigert sich dem Wettbewerb um Sichtbarkeit und setzt stattdessen auf eine Erfahrung, die sich erst im Verweilen entfaltet.</p>
<p>Dass mit Patti Smith und Brian Eno zwei Künstler beteiligt sind, deren Werk seit Jahrzehnten zwischen Kunst, Musik und spiritueller Reflexion oszilliert, verstärkt diese Haltung zusätzlich. Ihre Präsenz verleiht dem Projekt internationale Strahlkraft, ohne dessen leisen Grundton zu überdecken.</p>
<p>Ob der Pavillon letztlich als spirituelle Intervention, institutionelle Selbstbefragung oder als ästhetischer Gegenentwurf zur Reizökonomie der Gegenwart gelesen wird, bleibt dem Publikum überlassen. Gerade diese Offenheit macht ihn zu einem der bemerkenswertesten Beiträge der Biennale 2026.</p>
<h4>The Ear Is the Eye of the Soul</h4>
<p>Titel: <em>The Ear Is the Eye of the Soul<br /></em>Veranstalter: Holy See Pavilion<br />Kuratoren: Hans Ulrich Obrist, Ben Vickers<br />Mitwirkende Künstler: Patti Smith, Brian Eno<br />Biennale: Biennale Arte 2026<br />Ort: Venice</p>
<p><iframe title="Highlights- Padiglione Santa Sede alla 61.ma Mostra della Biennale di Venezia 2026" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/5C75y6Guv7Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: The press conference presenting the Pavilion  (<a href="https://www.vaticannews.va/en/vatican-city/news/2026-04/venice-biennale-holy-see-hildegard-of-bingen-silence-art-sound.html" target="_blank" rel="noopener">@VaticanNews</a>)</p>
<div class="entry-content">
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>8½ Jahre Haft in Russland: Jacques Tilly verurteilt – Angriff auf Kunstfreiheit?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/8%c2%bd-jahre-haft-in-russland-jacques-tilly-verurteilt-angriff-auf-kunstfreiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 19:06:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Hendrik Wüst]]></category>
		<category><![CDATA[Jacques Tilly]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[kunst und politik]]></category>
		<category><![CDATA[kunst und recht]]></category>
		<category><![CDATA[kunstfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Graf Lambsdorff]]></category>
		<category><![CDATA[Nathanael Liminski]]></category>
		<category><![CDATA[Mona Neubaur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=19355</guid>

					<description><![CDATA[8½ Jahre Haft in Russland: Jacques Tilly verurteilt Jacques Tilly, geboren 1963 in Düsseldorf, gehört zu den einflussreichsten politischen Satirikern <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/8%c2%bd-jahre-haft-in-russland-jacques-tilly-verurteilt-angriff-auf-kunstfreiheit/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>8½ Jahre Haft in Russland: Jacques Tilly verurteilt</h4>
<p>Jacques Tilly, geboren 1963 in Düsseldorf, gehört zu den einflussreichsten politischen Satirikern Deutschlands. Mit seinen überdimensionalen Papier-maché-Figuren kommentiert er seit Jahrzehnten gesellschaftliche und politische Themen – von innenpolitischen Kontroversen bis zu internationalen Machtstrukturen.</p>
<p>Seine Karnevalswagen, die regelmäßig auf den Umzügen in Düsseldorf, Mainz oder Köln zu sehen sind, sind oft provokativ und polarisierend. Tilly kombiniert Humor mit scharfer Kritik und erreicht so ein Millionenpublikum, das sich in seinen Arbeiten wiedererkennt oder kontrovers diskutiert.</p>
<p>Zu seinen bekanntesten Projekten zählen Mottowagen zu aktuellen politischen Krisen, zu Wahlen oder globalen Konflikten. Mit seinem unverwechselbaren Stil hat Tilly die politische Karikatur im öffentlichen Raum neu definiert. Das jüngste Urteil in Russland unterstreicht einmal mehr die Bedeutung seiner Kunst – und die Risiken, die Satire in autoritären Kontexten birgt.</p>
<h4>Urteil wegen Satire über Putin und Kirche</h4>
<p>Die russische Justiz befand Tilly für schuldig, angeblich religiöse Gefühle verletzt und Falschnachrichten über das russische Militär verbreitet zu haben. Auslöser des Verfahrens waren satirische Karnevalsmotive, die Tilly in seinen berühmten Rosenmontags‑Mottowagen zeigte, darunter provokative Darstellungen des russischen Präsidenten Vladimir Putin zusammen mit dem Patriarchen der russisch‑orthodoxen Kirche – eine Darstellung, die in Russland als besonders beleidigend bewertet wurde.</p>
<p>Zusätzlich zur Haftstrafe sieht das Urteil eine Geldbuße und ein Arbeitsverbot in Russland vor – Maßnahmen, die rechtlich außerhalb russischer Grenzen jedoch keine Durchsetzung finden dürften.</p>
<h4>Tilly reagiert gelassen – Kritik an Russland</h4>
<p>Der Düsseldorfer Künstler, der seit den 1980er‑Jahren mit seinen papier‑maché‑Sculpturen die politischen Umzüge im Rheinland prägt, bezeichnete das Urteil als „lächerlich“ und „paranoiden Quatsch“. Er betonte, dass es in Russland wenig Verständnis für Satire und kritische Kunst gebe und sieht in dem Urteil vielmehr einen Beweis dafür, wie wirkungsvoll seine Arbeit ist.</p>
<p>Tilly, der in Deutschland lebt, muss nicht ausreisen und ist vor einer Auslieferung durch das deutsche Grundgesetz geschützt. Dennoch kritisiert er die Verhandlung als „Farce“ und als gezielten Angriff auf Meinungs‑ und Kunstfreiheit.</p>
<h4>Deutsche Politik und Szene zeigen Solidarität</h4>
<p>In Deutschland stößt das Urteil auf deutliche Kritik aus Politik und Kultur: Vertreter aus Bund und dem Bundesland Nordrhein‑Westfalen sehen den Vorgang als politisch motivierten Einschüchterungsversuch eines autoritären Systems. Sie betonen die Bedeutung von Satire als unverzichtbaren Teil demokratischer Debatten und künstlerischer Freiheit.</p>
<p>Auch die Fastnachtsszene zeigt Tilly breite Unterstützung: Verbände und Karnevalsgesellschaften kündigten an, sich nicht einschüchtern zu lassen und weiter politische Karikatur in ihren Wagen zu zeigen – gerade weil Satire „Schmerz ausübt und Wirkung zeigt“.</p>
<p>Unter den Stimmen:</p>
<p>Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein‑Westfalen, bezeichnete das Urteil als „Angriff auf die Kunstfreiheit“ und unterstrich die Notwendigkeit, Künstler:innen in ihrer Arbeit zu unterstützen.</p>
<p>Mona Neubaur (Grüne), stellvertretende Ministerpräsidentin von NRW, kritisierte das Verfahren scharf und sprach von einem repressiven Vorgehen gegen freie Meinungsäußerung.</p>
<p>Nathanael Liminski (CDU), NRW-Europaminister, nannte das Urteil politisch motiviert und hob die zentrale Rolle von Satire in einer demokratischen Gesellschaft hervor.</p>
<p>Alexander Graf Lambsdorff, deutscher Botschafter in Moskau, zeigte sich „empört“ über das Urteil und bezeichnete das Verfahren als Kriminalisierung von Kunst und Satire.</p>
<h4>Tillys Kunst im Kontext der politischen Satire</h4>
<p>Jacques Tilly ist einer der profiliertesten politischen Satiriker Deutschlands. Seine überdimensionalen Figuren in Papier‑maché‑Technik kommentieren seit Jahrzehnten gesellschaftliche und politische Themen – von innenpolitischer Kritik bis zu globalen Machtstrukturen. Viele seiner Arbeiten lösen regelmäßig kontroverse Diskussionen aus, unabhängig davon, wie provokativ sie politisch sein mögen.</p>
<p>Mit dem Russland‑Urteil rückt erneut die Frage in den Fokus, wie weit Kunst gehen darf, wenn sie politische Autoritäten kritisch beleuchtet – und wie unterschiedlich Regierungen auf künstlerische Kritik reagieren.</p>
<p>Fazit: Ein in Moskau gefälltes Urteil mit internationalem Echo – aber ohne direkte rechtliche Konsequenzen für Tilly außerhalb Russlands. Die Debatte um Kunstfreiheit, politische Satire und Meinungsfreiheit bleibt damit hochaktuell.</p>
<h4>Kunstfreiheit unter Druck – warum Satire unverzichtbar ist</h4>
<p>Das Russland-Urteil gegen Jacques Tilly verdeutlicht einmal mehr, wie verletzlich Kunstfreiheit in autoritären Kontexten ist. Satire, politische Karikatur und provokative Kunst leben davon, gesellschaftliche Missstände sichtbar zu machen, Macht zu hinterfragen und Debatten anzustoßen.</p>
<p>Jacques Tillys Arbeiten zeigen exemplarisch, dass künstlerische Freiheit nicht nur ein ästhetisches Recht ist, sondern ein demokratisches Grundprinzip. Sie fordert Meinungsvielfalt, kritisches Denken und die Auseinandersetzung mit politischer Realität. Einschränkungen dieser Freiheit – sei es durch staatliche Repression oder juristische Verfolgung – treffen nicht nur den einzelnen Künstler, sondern die Gesellschaft insgesamt.</p>
<p>Die internationale Solidarität mit Tilly, die Reaktionen aus Politik und Karnevalsszene sowie die mediale Aufmerksamkeit unterstreichen, dass Kunst nicht neutral ist: Sie wirkt, provoziert, hinterfragt – und sie braucht Schutz, gerade dort, wo sie unbequem wird.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild Quelle Instagram: <a href="https://www.instagram.com/p/DIJaZpLNjx-/" target="_blank" rel="noopener">https://www.instagram.com/p/DIJaZpLNjx-/</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werk der Woche #113: Yggdrasil – Acrylgemälde von Sina Katharina Schulz</title>
		<link>https://arttrado.de/news/werk-der-woche-113-yggdrasil-acrylgemaelde-von-sina-katharina-schulz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2024 08:43:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstwerk der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Religion]]></category>
		<category><![CDATA[WDW]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Acrylmalerei]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst aus Freigericht]]></category>
		<category><![CDATA[Sina Katharina Schulz]]></category>
		<category><![CDATA[Yggdrasil]]></category>
		<category><![CDATA[113]]></category>
		<category><![CDATA[Mythologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und religion]]></category>
		<category><![CDATA[Sina Schulz]]></category>
		<category><![CDATA[Werk der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[nordische Mythologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=16810</guid>

					<description><![CDATA[Werk der Woche #113: Yggdrasil – Acrylgemälde von Sina Katharina Schulz Seit 2017 arbeitet die Künstlerin Sina Katharina Schulz selbstständig <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-113-yggdrasil-acrylgemaelde-von-sina-katharina-schulz/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Werk der Woche #113: Yggdrasil – Acrylgemälde von Sina Katharina Schulz</h4>
<p>Seit 2017 arbeitet die Künstlerin Sina Katharina Schulz selbstständig in ihrem eigenen Atelier „Atelier Mal anders“ in Freigericht Somborn in dem sie auch Kunstkurse, Workshops und Kunsttherapie für Jung und Alt gibt. Die Liebe und auch ihre persönliche Achtsamkeit für die Natur ist in der Kunst von Sina Katharina Schulz immer Thema. Neben ihren intuitiv-mystischen Werken, liebt sie auch die Verarbeitung von Naturmaterialien, Pigmenten und Erden in ihren abstrakten Mixed Media Werken. Es ist die Fülle von Materialien und die Vielfalt von Techniken und Möglichkeiten die Sina Schulz bei diesen Arbeiten fasziniert.</p>
<p>Ihre aktuelle Ausstellung NATUR VERBUNDENHEIT ist noch bis zum 14.07.24 in den Räumen der Kurpark- Residenz in Bad Salzschlirf zu besichtigen. Für die Finissage ist am 14.07.24 um 15:30 Uhr ist Live-Gesang von der Sängerin Nina Kosel angekündigt.</p>
<h4>Werk der Woche #113: Yggdrasil</h4>
<p>Yggdrasil misst 100cm x120cm und wurde mit Acrylfarben auf Leinwand gefertigt. Das Werk wurde von der nordischen Mythologie inspiriert. Die nordische Schöpfungsgeschichte umfasst den Mythos vom Baum des Lebens. Der Weltenesche Yggdrasil, die alles Leben in die Welt brachte. Als Symbol für die weibliche Urkraft, als Symbol für Fruchtbarkeit und Wachstum. Gehegt und gepflegt wird der Baum von den Nornen, die drei Weisen Frauen, die Jugend, das Erwachsenenalter und die Weisheit des Alters darstellen.</p>
<blockquote><p>Da mich der Baum als Symbol des Lebens und der Urkraft schon immer fasziniert hat, musste ich ihn einfach malen &#8211; als Göttin, als Frau und Schöpferin der Welt.</p></blockquote>
<h4>Yggdrasil in der Edda &#8211;  Enstehungsgeschichte der nordischen Mythologie</h4>
<p>Nachdem in der Sage der Edda die Götter den Ur-Riesen Ymir getötet haben, erschaffen sie, dem Mythos nach, aus seinem Leichnam alle existierenden Dinge. Die Weltenesche Yggdrasil ist demnach der erste Baum, der wächst. Er ist der größte und prächtigste Baum der Welt. Seine Äste breiten sich über alle neun Welten aus und erstrecken sich über den Himmel. Ein namenloser Adler sitzt im Geäst, zwischen seinen Augen ist ein Habicht, der Vedrfölnir genannt wird.</p>
<p>Yggdrasil hat drei große Wurzeln, von denen eine nach Jötunheim,dem Land der Riesen, wächst, wo sich auch Mimirs Brunnen befindet. Die andere Wurzel führt nach Nilfelheim zur Quelle Hvergelmir, wo der Drache Nidhöggar an ihr nagt. Die dritte Wurzel findet sich in der Nähe von Asgard. Das Eichhörnchen Ratatöskr klettert immer zwischen der Baumkrone und Wurzeln hin und her und verbreitet dabei üble Nachrede vom Adler bis zum Drachen. Die zwei Schlangen Gaoin und Moin, die von Grafwitnir (Grabeswolf) abstammen, nagen an den Wurzeln von Yggdrasil.</p>
<p>Unter den Zweigen des Baums halten die Götter Gericht. Am Fuße Yggdrasils liegt auch der Urdbrunnen, an dem die drei Nornen Urd(das Gewordene), Verdandi (das Werdende) und Skuld (was da kommen soll) ihren Sitz haben, die das Schicksal der Menschen bestimmen. In der nordischen Mythologie heißt es sogar, wenn Yggdrasil zu beben oder zu welken beginnt, naht das Weltenende.</p>
<h4>Sina Katharina Schulz über ihr Werk</h4>
<p><em>Der Baum ist seit je her besonders wichtig für uns Menschen, denn er ist schon weit vor uns auf diese Welt gewesen. Er ist sozusagen mit eines der ältesten Lebewesen auf unserer Erde. Er gibt uns Schutz, Wärme, er dient uns als Material zum Bauen unserer Häuser, er spendet uns Schatten, sorgt für saubere Luft zum Atmen und er spendet Nahrung mit seinen Früchten, er ist ein Heim und Lebensraum für unzählige Tier und Pflanzenformen.</em></p>
<p><em>Auch sehe ich Bäume als Symbol für Wachstum und Ideen, die in uns reifen. In der Kunsttherapie steht der Baum unter anderem auch für die Darstellung der eigenen Person, als Ich -Symbol. Ich selbst verbringe sehr gerne Zeit im Wald, in der ich Bäume studiere und beobachte. Die Verästelung der Blätter am Stamm, das Spiel von Licht und Schatten, das entsteht, wenn die Blätter sich im Wind bewegen und das beruhigende Rauschen, was dadurch entsteht. Bäume haben etwas wunderbar inspirierendes und beruhigendes für mich.</em><br />
<em>All das hat mich dazu bewegt Yggdrasil zu malen, aber als weibliche Form, als Göttin und Erschafferin der Erde und des Lebens, angelehnt an die nordische Mythologie.</em></p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/C4m3jNDomN6/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div>
</div>
</div>
<div style="padding: 19% 0;"></div>
<div style="display: block; height: 50px; margin: 0 auto 12px; width: 50px;"></div>
<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
</div>
<div style="padding: 12.5% 0;"></div>
<div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;">
<div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div>
</div>
<div style="margin-left: 8px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);"></div>
</div>
<div style="margin-left: auto;">
<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);"></div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);"></div>
</div>
</div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"></div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/C4m3jNDomN6/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Atelier Mal anders mit Sina Schulz (@atelier.mal.anders)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite der Künstlerin: <a href="https://www.sinakunst.de/wp/ueber-mich/">Über mich – SinaKunst</a></p>
<p>Ausgewählte Arbeiten von Sina Katharina Schulz finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie in Kürze auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kleine Malkunde: Mysterium Mumienbraun/Mumia &#8211; Farbe aus Toten?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kleine-malkunde-mysterium-mumienbraun-mumia-farbe-aus-toten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jan 2024 09:31:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Malkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Eugène Delacroix]]></category>
		<category><![CDATA[Indisch Gelb]]></category>
		<category><![CDATA[Mumienbraun]]></category>
		<category><![CDATA[malkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Mumia]]></category>
		<category><![CDATA[Louvre]]></category>
		<category><![CDATA[William Turner]]></category>
		<category><![CDATA[kurios]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst lernen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=16164</guid>

					<description><![CDATA[Kleine Malkunde: Mysterium Mumienbraun/Mumia &#8211; Farbe aus Toten? Mumienbraun war ein überwältigendes, tiefbraunes Pigment. Die Farbe wurde von Künstlern bereits <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kleine-malkunde-mysterium-mumienbraun-mumia-farbe-aus-toten/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kleine Malkunde: Mysterium Mumienbraun/Mumia &#8211; Farbe aus Toten?</h3>
<p>Mumienbraun war ein überwältigendes, tiefbraunes Pigment. Die Farbe wurde von Künstlern bereits seit der Mitte des 16. Jahrhunderts verwendet &#8211; besonders in der Ölmalerei fand es seine Anwendung. In altmeisterlichen Techniken wurde es lasierend bis deckend verwendet und war aufgrund seiner Eigenschaften auch für Schattierung sehr beliebt.</p>
<p>Mumienbraun war keine gewöhnliche Pigmentmischung. Ihr Ursprung liegt in der Verwendung von gemahlenen ägyptischen Mumien &#8211; eine Praxis, die im Laufe der Jahrhunderte in der europäischen Kunst entstand und sich verbreitete. Diese Mumienreste, hauptsächlich von Menschen, Tieren und sogar Katzen &#8211; die als Heilig galten &#8211; , wurden aus ägyptischen Gräbern importiert und zu einem feinen Pulver verarbeitet.</p>
<p>Der warme, bräunlich-rote Farbton von Mumienbraun/Mumia fand seinen Platz auf den Paletten einiger renommierter Künstler. Es ist zwar schwierig, spezifische Werke zu identifizieren, in denen Mumienbraun verwendet wurde, da viele Gemälde im Laufe der Jahrhunderte auch restauriert wurden und die genaue Verwendung von Pigmenten oft schwer nachvollziehbar ist. Es wird jedoch angenommen, dass einige Künstler im 18. und 19. Jahrhundert, darunter auch bekannte Namen wie William Turner oder Eugene Delacroix Mumienbraun in ihren Gemälden verwendet haben.</p>
<p>Makaber, wenn man bedenkt, das sich an Kunstwerken wie „Die Freiheit führt das Volk“ von Eugene Delacroix im Louvre in Paris jährlich Hunderttausende &#8211; wenn nicht sogar Millionen Besucher erfreuen.</p>
<p>Die Verwendung dieser Farbe war jedoch nicht ohne Kontroverse. Ethik spielte eine immer größere Rolle, als die viktorianische Ära Fortschritte machte. Die Idee, Pigmente aus menschlichen Überresten zu gewinnen, rief zunehmend Bedenken hervor, und viele Künstler wandten sich aus Respekt vor den Toten von der Farbe Mumienbraun ab.</p>
<p>Auch die Gesundheitsrisiken trugen zur Abkehr von dieser Praxis bei. Es wurde festgestellt, dass das Einatmen von &#8222;Mummy-Brown&#8220;-Pulver gesundheitsschädlich sein könnte, was die Verwendung dieser Farbe weiter zurückdrängte.</p>
<h4>Wussten die Künstler, mit was sie da malten?</h4>
<p>Ob und wie weit, die Künstler selbst wussten, womit sie da malten, lässt sich nur wage vermuten. Bis 1933 konnte man Mumienbraun beispielsweise im Katalog von C Roberson und Co. finden &#8211; damals einer der Marktführer für Künstlerfarben in ganz Europa. Und auch heute, auch wenn zum Glück nicht mehr die Überreste von Toten Menschen oder Tieren verwendet werden, finden sich bei einigen Verkäufern von Farben rund um den Globus noch Farbtuben mit Namen wie „Transparent Mummy“ &#8211; die wenigsten werden wissen, wo diese Farbtöne ihre Wurzeln haben.</p>
<h4>Mumienbraun heute?</h4>
<p>Heutzutage ist Mumienbraun nicht mehr in der Kunstwelt präsent. Die Verwendung von Mumienbraun ist heute höchst unwahrscheinlich und wäre mit Sicherheit, &#8211; zu mindestens in den meisten Teilen der Welt &#8211;  auch illegal. Die ethischen und gesundheitlichen Bedenken, die im 19. Jahrhundert zu einem Rückgang der Verwendung führten, gelten auch immer noch und auch die Nutzung von menschlichen Überresten zu künstlerischen Zwecken wird heute in den meisten Ländern als respektlos und ethisch unvertretbar betrachtet.</p>
<p>Darüber hinaus könnten Gesundheitsvorschriften und Umweltauflagen die Verwendung von Materialien, die potenziell gefährliche Substanzen enthalten, verbieten. Moderne Kunstmaterialien werden nach strengen Sicherheitsstandards hergestellt, und die Verwendung von historisch kontroversen oder problematischen Substanzen wie Mumienbraun würde diesen Standards wahrscheinlich nicht entsprechen.</p>
<p>Die obskure Geschichte dieser Farbe dient als Mahnung an die sich ändernden ethischen Standards in der Kunst und die komplexen Beziehungen zwischen Kreativität und sozialen Werten. Obwohl Mumienbraun einst auf den Leinwänden der Meister zu finden war, bleibt es nun als kurioses Kapitel in der Farbgeschichte erhalten, ein faszinierendes Rätsel, das die Dunkelheit vergangener Pinselstriche enthüllt.</p>
<p>In jedem Fall ist es wichtig, sich an die aktuellen Gesetze und Standards zu halten und Materialien zu verwenden, die ethisch und gesundheitlich unbedenklich sind.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werk der Woche #100 &#8211; FLOW III von Chris Morys</title>
		<link>https://arttrado.de/news/werk-der-woche-100-flow-iii-von-chris-morys/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2023 13:08:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Morys]]></category>
		<category><![CDATA[FLOW]]></category>
		<category><![CDATA[Werk der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[WDW]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[spirituelle Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[artist to watch]]></category>
		<category><![CDATA[upcoming artists]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst aus Stuttgart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=15728</guid>

					<description><![CDATA[Werk der Woche #100 &#8211; FLOW III von Chris Morys Chris Morys ist ein bildender Künstler aus Stuttgart, dessen Gemälde <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-100-flow-iii-von-chris-morys/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Werk der Woche #100 &#8211; FLOW III von Chris Morys</h3>
<p>Chris Morys ist ein bildender Künstler aus Stuttgart, dessen Gemälde international ausgestellt wurden. Die Expressivität  und der kraftvolle Ausdruck seiner Bilder spiegeln die innersten Energien, die die Menschen antreiben. Die Kunstwerke von Chris Morys regen dazu an, die eigene innere Stärke wahrzunehmen und auf positive Art schöpferisch zu leben.</p>
<p>Angefangen hat Morys bereits in jungen Jahren mit Zeichnungen und kam dann zu Graffiti. Eines seiner neuesten Werke verbindet Elemente aus allen Stilrichtungen. FLOW III stammt aus der gleichnamigen &#8222;Flow-Serie&#8220; des Künstlers. Das dritte Werk der Serie misst 120cm * 80cm auf Leinwand und wurde mit Acryl- und Graffitispray auf Leinwand gefertigt.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CsQrjIzo5_a/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div>
</div>
</div>
<div style="padding: 19% 0;"></div>
<div style="display: block; height: 50px; margin: 0 auto 12px; width: 50px;"></div>
<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
</div>
<div style="padding: 12.5% 0;"></div>
<div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;">
<div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div>
</div>
<div style="margin-left: 8px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);"></div>
</div>
<div style="margin-left: auto;">
<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);"></div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);"></div>
</div>
</div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"></div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/CsQrjIzo5_a/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Chris Morys (@chrismorys)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Über die Flow Serie</h4>
<p>Über den gegenwärtigen Moment und die spirituelle Reise.</p>
<p>In unserer rastlosen Welt, in der Anspannung, Kontrolle und permanente Ablenkung herrschen, öffnet uns die Kunstserie &#8222;Flow&#8220; die Tür zu einer tieferen Dimension des Daseins.</p>
<p>Der Titel &#8222;Flow&#8220; spiegelt das Prinzip des vollständigen Eintauchens in den gegenwärtigen Moment wider, wie es in Meditation und Buddhismus zentral ist. Im Zustand des Flow verlieren wir das Bewusstsein für Zeit und Raum und sind völlig in der Handlung versunken. Einem meditativen Zustand ähnlich.</p>
<p>Im kreativen Prozess dieser Serie findet ein bewusstes Loslassen statt. Der Künstler gibt die Kontrolle ab. Er lässt Formen und Linien aus dem Unterbewusstsein fließen. Mit dem intuitiven Aufsprühen von Graffitilack auf die Leinwand werden die abstrakten Formen gestaltet. Diese Methode des Loslassens und Vertrauens auf die eigene Erfahrung und das tief verwurzelte Wissen ermöglicht es, dass sich alles auf natürliche Weise fügt.</p>
<blockquote><p>Wie in einem gelebten Leben, in dem oft erst im Nachhinein verstanden wird, was geschehen ist und warum, so werden auch in dieser Kunst erst später die Formen und ihre Bedeutungen erkennbar.</p></blockquote>
<p>Ein zentrales Prinzip im Buddhismus, das Loslassen, findet sich in jeder Ecke dieser Kunstwerke wieder. Es handelt sich um eine Aufforderung, sich von den Anhaftungen des Alltags zu befreien und das Leben in seiner vollen Fülle zu erfahren.</p>
<p>Mit einem unverkennbaren Stil, geprägt von lockeren Linien und einer Kombination aus Graffitilack und Acrylfarbe, legt der Künstler sein Innerstes offen und lädt uns zur Selbstreflexion ein. Durch sein tiefes Selbstnachdenken und seine Praxis des Tagebuchschreibens werden wir ermutigt, unser eigenes Selbst und die Natur der Realität zu erforschen. Die Serie “Flow” verkörpert die Akzeptanz des &#8222;Ist-Zustands&#8220; und erinnert uns daran, dass alles im ständigen Wandel ist. Die Werke von &#8222;Flow&#8220; stehen nicht nur für das kreative Schaffen, sondern auch für die tiefe Verbindung zwischen Künstler und Kunst. Eine Reise des inneren und äußeren Wachstums.</p>
<p>Unser letztes Interview mit dem Künstler finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/kunst-aus-stuttgart-kunstpaedagoge-und-kuenstler-chris-morys-im-interview/">Kunstpädagoge und Künstler Chris Morys im Interview</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite des Künstlers: <a href="https://www.chrismorys.com/">C.Morys aus Stuttgart</a></p>
<p>Mehr über die Kunstkurse und Pädagogik von Chris Morys: <a href="https://feelartflow.com/" target="_blank" rel="noopener">https://feelartflow.com/</a></p>
<p>Ausgewählte Arbeiten des Künstlers finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kunst aus der Schweiz &#8211; Betty Steinmair im Interview</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-aus-der-schweiz-betty-steinmair-im-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 10:37:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst aus der Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Betty Steinmair]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Fischer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=15256</guid>

					<description><![CDATA[Kunst aus der Schweiz &#8211; Betty Steinmair im Interview Betty Steinmair (Betty Art ist eine rätselhafte radikale Malerin. Sie hat <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-aus-der-schweiz-betty-steinmair-im-interview/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunst aus der Schweiz &#8211; Betty Steinmair im Interview</h3>
<p>Betty Steinmair (Betty Art ist eine rätselhafte radikale Malerin. Sie hat ihre Kunst als kathartisches Mittel genutzt, um die Komplexität ihrer turbulenten Beziehungen und wilden Vergangenheit zu bewältigen. Mit einem kreativen Geist und dem Talent, Emotionen auf Leinwand zu bannen, hat sie in ihrer Kunst gewissermaßen einen Katalysator gefunden. Bis heute sind über 400 Werke entstanden.</p>
<p>Die ausdrucksstarke Künstlerin spielt zwar gerne mit der Kamera, ist Interviews gegenüber jedoch eher abgeneigt &#8211; da Sie sich lieber durch ihre Werke ausdrückt. Umso mehr freuen wir uns, das wir Sie für ein Interview gewinnen konnten.</p>
<h4>Betty Steinmair im Interview</h4>
<p><strong>Wo bist du grade, wie geht es dir und wodran arbeitest du aktuell?</strong></p>
<p><em>Ich bin momentan in Zürich und arbeite zurzeit an diversen Bildern weiter, die noch nicht fertiggestellt sind. Gleichzeitig habe ich  auch neue Ideen, die ich verfolge, also ich bin grade an mehreren, verschiedenen Arbeiten dran.</em></p>
<p><strong>Wie kann man sich den Entstehungsprozess von einem deiner Werke vorstellen? Arbeitest du mit Skizzen? Oder bringst du die Idee direkt auf die Leinwand? Und wie lange arbeitest du in der Regel an einem Werk? </strong></p>
<p><em>Sowohl als auch – aber Skizzen mache ich so gut wie gar nicht. Es kommt sofort auf die Leinwand, oder auf den Bristolkarton. in der Regel arbeite ich mit Kohle und Acryl. Farbe, sowohl auch Spray – aktuell immer mehr mit Spray. Selten verwende ich Pinsel – eher mit den Händen oder Messern. Ich ritze auch gerne – also die Bilder, nicht mich selbst. Ich bringe meine Gefühle auf die Leinwand, also es ist nicht so, das ich bei dem Kreativprozess lange überlege..</em></p>
<p>Die Zeit, wie lange ich an einem Werk arbeite ist schwierig zu sagen. Einige sind in 30 Minuten fertig, andere wiederum sind nie fertig und ich nehme sie erst später wieder aus meiner Mappe und mache weiter, also hier kann ich keine Zeitangabe machen.</p>
<p><strong>Gibt es ein ungewöhnliches Material oder eine ungewöhnliche Ressource, mit der du gerne in deinen Kunstwerken arbeiten würdest? Bzw. bist du experimentierfreudig?</strong></p>
<p><em>Also Alles kann ich dir natürlich nicht mitteilen &#8211; weil illegal, aber grundsätzlich, erfinde ich mich immer wieder selbst und bleibe nicht stehen an einem Punkt, wo ich denke ich habe es geschafft, oder jetzt habe ich die Technik oder das Material und bleibe dann mit allen Arbeiten in diesem Muster. Kunst ist immer wieder neu. Es kommt etwas dazu, es geht etwas weg. Also experimentierfreudig bin ich in jedem Fall.</em></p>
<p><strong>Gibt es eine bestimmte Emotion, die du in deinen Kunstwerken verkörpern möchtest? Wenn ja, welche und warum?</strong></p>
<p><em>Es gibt diverse Emotionen. Eine ganze Palette ist wohl in meinen Kunstwerken vorhanden. Hauptsächlich<br />
arbeite ich mit Wut, Hass, Destroyer, natürlich nicht nur. Aber die Kunst ist für mich ein emotionaler<br />
Blitzableiter, bzw. eine Art Therapie und so entstehen die Bilder meistens auch aus und in sehr kanalisierten emotionalen Momenten&#8230; es ist für mich ein Ventil. Andere gehen zum Sport oder machen sonst irgendwelche Sachen&#8230; ich male.</em></p>
<p><strong>Gibt es ein Kunstwerk eines anderen Künstlers oder ein Künstler, der dich beeinflusst und warum?</strong></p>
<p><em>Aktuell gar nicht. Ich bin von der Musik her aus dem Punkrock beeinflusst, auch aus den 80er Jahren, aber Künstler als Vorbild nehmen oder nennen kann ich nicht. Da gibt es schon mehr &#8222;nonames&#8220; die bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen &#8211; also ich schaue natürlich auch bei anderen hin &#8211; aber meine Inspiration kommt aus dem puren Leben. </em></p>
<p><strong>Wenn du eine Zeitmaschine hättest und zu jeder Epoche reisen könntest, welche Zeit und Ort würdest du wählen, um deine Kunst zu präsentieren und warum?</strong></p>
<p><em>Zurück in die Zukunft &#8211; weil geil. Keine andere Epoche, es ist genau richtig jetzt! Und da will ich weder nach vorne noch zurück, es ist jetzt und jetzt passt.</em></p>
<p><strong>Wenn du die Möglichkeit hättest, mit einem verstorbenen Künstler zusammenzuarbeiten, wer wäre es und warum? Bzw. kannst du dir überhaupt vorstellen mit anderen zusammenzuarbeiten?</strong></p>
<p><em>Wer wäre so ein Traum&#8230;, es kein ist Maler eher eine Band. Mit 12 Jahren hat mir Nirvana sehr geholfen &#8211; also wenn dann Kurt Cobain, er rockt die Gitarre, ich mal dazu. Genau, das wäre der einzige Künstler, der mir jetzt gerade einfällt&#8230; oder, Kinski, nein, ich glaube doch nicht, der hatte immer so Wutanfälle&#8230;</em></p>
<p><strong>Gibt es eigentlich ein bestimmtes Ereignis oder eine spezielle Erfahrung in deinem Leben, das du dich entschieden hast deine Kunst mit der Öffentlichkeit zu teilen, bzw. wie hast du zur Kunst gefunden?</strong></p>
<p><em>Grundsätzlich habe ich das selbst nie fokussiert. Aber für die Filmgeschichte hat der Kontakt mit <a href="https://snakefilm.ch/" target="_blank" rel="noopener">Markus Fischer</a> eine große Rolle gespielt.</em></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/0dDo-vG__fE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><strong>Stell dir vor, du könntest in einem Kunstwerk leben. Welches Kunstwerk würdest du wählen und wie sähe dein Leben darin aus?</strong></p>
<p><em>Der Schrei. Aber in einem Kunstwerk würde ich vermutlich nicht lange leben wollen, aber mal kurz in die Hölle eintauchen und wieder zurück. Warum nicht. </em></p>
<p><strong>Gibt es ein bestimmtes Kunstwerk von dir, das eine Geschichte oder eine Botschaft hat, die den Betrachtern oft entgeht?</strong></p>
<p>N<em>ein, es sind keine Geschichten. Reine Emotionen. Kunst ist dann Kunst, wenn man stehen bleibt und sich etwas nicht direkt erklären kann. Keine ausgeschmückte Geschichte &#8211; vielleicht eine Botschaft zwischen den Zeilen, sei und zeig wer du bist. Be yourself &#8211; ohne Facetten auszublenden. Natürlich Gesellschaftskonform, aber man muss nichts vertuschen. Sei jederzeit, das was du grade bist und fühlst. </em></p>
<p><strong>Wie wichtig ist dir die Reaktion des Betrachters auf deine Kunstwerke? Möchtest du, dass sie eine bestimmte Botschaft verstehen oder fühlst du dich eher ermutigt, wenn sie ihre eigenen Interpretationen finden?</strong></p>
<p><em>Eine feste Botschaft habe ich wie gesagt nicht, jeder soll die Botschaft für sich selbst erkennen. Schau hin und fühle &#8211; nur weil ein Kunstwerk in meinem Universum mit Gefühlen verbunden ist, heißt es nicht das es beim Betrachter die gleichen Emotionen wecken muss &#8211; oder kann.</em></p>
<p><strong>Welche ungewöhnlichen Orte oder Umgebungen haben dich schon inspiriert, Kunst zu schaffen?</strong></p>
<p><em>Es sind keine Orte &#8211; es sind immer die Menschen. Menschen sind das pure Leben und diese inspirieren am meisten.</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt Anstößigkeit in deiner Kunst? Glaubst du, dass Kunstwerke die Fähigkeit haben, Menschen zu triggern zu bringen und gleichzeitig eine ernsthafte Botschaft zu vermitteln?</strong></p>
<p><em>Anstößigkeit spielt eine Rolle. Das Wort heißt ja schon &#8222;anstoßen&#8220;. Denkanstöße geben, aber nicht im Sinne von triggern. </em></p>
<p><em>Es ist eher die Berechtigung, auch die Dinge, die im Leben vielleicht nicht so schön sind zu fühlen. Die Trauer, die Wut, die Angst, den Verlust, die Wut auszuleben. Meine Bilder können anderen natürlich auch Freude bereiten, aber die Gesellschaft neigt zu Selbstoptimierung, in der viele Gefühle ausgeblendet werden und keinen Platz haben. Kunst ist Freiheit und Liebe und Wut ist alles, was das Leben beinhaltet.</em></p>
<p><strong>Wenn du einen Raum gestalten könntest, der deine Kunst perfekt repräsentiert, wie sähe dieser Raum aus? Welche Elemente und Atmosphäre würdest du darin schaffen?</strong></p>
<p><em>Vielleicht eine verlassene Psychiatrie. Lost Places. Im dunkeln &#8211; flackerndes Licht. Meine Kunstwerke an die Wände projiziert. Drückend, kalt &#8211; aber gleichzeitig ein Hoffnungsschimmer. Eine Mischung aus Horror und Freude. </em></p>
<p><strong>Wie wichtig ist dir das Feedback anderer Künstler?</strong></p>
<p><em>Ich schätze Feedback &#8211; das muss auch nicht immer positiv sein.</em></p>
<p><strong>Glaubst du, dass Kunst die Fähigkeit hat, die Welt zu verändern? Warum oder warum nicht?</strong></p>
<p><em>Kunst ist ein Teil der Welt. Kunst bewegt die Welt der Menschen &#8211; aber das Kunst die Welt komplett verändert, im Sinne von Klimakleber weg und direkt eine bessere Atmosphäre &#8211; nein.</em></p>
<p><strong>Wenn du eine Zeitkapsel für zukünftige Generationen gestalten könntest, welche Gegenstände oder Kunstwerke würdest du hineinlegen und welche Botschaft würdest du ihnen übermitteln wollen?</strong></p>
<p><em>Vielleicht ein Bild, auf dem Gegenstände abgebildet sind, die die Finder nicht erkennen.</em></p>
<p><strong>Hast du gelegentlich Kreativitätsblockaden? Falls ja, wie gehst du damit um? Hast du eine besondere Methode oder Strategie, um wieder in den kreativen Fluss zu gelangen?</strong></p>
<p><em>Ich wirke dem nicht entgegen, ich warte auf die nächste kreative Welle. Und wen die See mal ruhig ist, dann nehme ich das hin &#8211; man kann Kreativität nicht erzwingen. </em></p>
<p><strong>Hast du jemals Kunstwerke geschaffen, die du später bereut hast oder die du am liebsten vernichtet hättest?</strong></p>
<p><em>Nein, ich habe bisher wenig bereut, ich bereue es manchmal, das ich Bilder verschenkt habe und nicht weiß, was mit diesen passiert ist. Aber etwas zu erschaffen habe ich noch nie bereut.</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielen gesellschaftliche und politische Themen in deiner Kunst? Bist du bestrebt, Botschaften oder Kommentare zu aktuellen Ereignissen in deine Werke einzubeziehen?</strong></p>
<p><em>Als die Taliban wieder an die Macht gekommen sind, habe ich eine kleine Serie gemacht &#8211; generell spielt die Unterdrückung der Frau eine große Rolle in meinen Arbeiten. Ich habe keinen Männerhass, aber in vielen Gebieten spielt Unterdrückung durch Religion oder altmodisches Denken noch eine große Rolle &#8211; auch in Deutschland. Ich sage nur, Pulp Fiction &#8211; die Vorherrschaft der bösen Männer. 😉</em></p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CoQEKy2LTJr/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div>
</div>
</div>
<div style="padding: 19% 0;"></div>
<div style="display: block; height: 50px; margin: 0 auto 12px; width: 50px;"></div>
<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
</div>
<div style="padding: 12.5% 0;"></div>
<div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;">
<div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div>
</div>
<div style="margin-left: 8px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);"></div>
</div>
<div style="margin-left: auto;">
<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);"></div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);"></div>
</div>
</div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"></div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/CoQEKy2LTJr/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Bettina Steinmair (@bettylllart)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über Betty Steinmair: <a href="https://betty-art.com/">www.betty-art.com</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke<a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener"> finden Sie auch in unserem Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;.</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de.</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Circle of Life &#8211; Ausstellung am Divan &#8211; Das Arabische Kulturhaus</title>
		<link>https://arttrado.de/news/circle-of-life-ausstellung-am-divan-das-arabische-kulturhaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2023 00:04:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Karin Adrian von Roques]]></category>
		<category><![CDATA[Emmanuel Guiragossian]]></category>
		<category><![CDATA[Giorgia Fonnesu]]></category>
		<category><![CDATA[Circle of Life]]></category>
		<category><![CDATA[Libanon]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Guiragossian]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in berlin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=15189</guid>

					<description><![CDATA[Kunst in Berlin: Circle of Life &#8211; Ausstellung am Divan &#8211; Das Arabische Kulturhaus Emmanuel Guiragossian ist einer der bedeutendsten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/circle-of-life-ausstellung-am-divan-das-arabische-kulturhaus/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kunst in Berlin: Circle of Life &#8211; Ausstellung am Divan &#8211; Das Arabische Kulturhaus</h4>
<p>Emmanuel Guiragossian ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler des Libanon und einer der gefragtesten Künstler im Internationalen Kunstgeschehen. Er wurde 1954 als ältester Sohn des legendäre Malers Paul Guiragossian (1926-1993) im Libanon geboren.</p>
<p>Seine Großeltern väterlicherseits waren Überlebende des Völkermords an den Armeniern im Ersten Weltkrieg. Dies und die Schilderungen seiner Großmutter väterlicherseits von den schrecklichen Geschehnissen ihres Überlebens und ihrer Erfahrungen während zweier Weltkriege und Bürgerkriege hatten einen tiefgreifenden Einfluß auf den jungen Emmanuel. Sein malerisches Talent zeigte sich früh. Nach einer Ausbildung mit einem Stipendium an der Dresdener Kunstakademie (1974 &#8211; 1979) begann seine internationale Karriere. In die Zeit fällt auch seine Professur seit 1984 an der Académie libanese des beaux-arts (ALBA) und an der American University (AUB) in Beirut. Trotz der schwierigen Situation durch den libanesischen Bürgerkrieg (1975- 1990), der in diese Jahre fiel.</p>
<p>Emmanuel Guiragossian ist ein Meister in der Darstellung der menschlichen Figur und des Tieres. In vielen seinen Gemälden steht der Mensch im Mittelpunkt. Nicht als Individuum, in einer Einzeldarstellung, sondern in Gruppen. Charakteristisch ist, dass viele Menschen beisammenstehen, dicht beisammen, aneinander gelehnt, ineinander verschlungen. Es sind abstrakte Kompositionen verwobener menschlicher Figuren, die die kollektive Natur der Menschheit symbolisieren.</p>
<p>In den 1980er Jahren kam das Pferd als Bildsujet dazu. In vielen Arbeiten steht das Pferd im Mittelpunkt wie in dem Circle of Life betitelten, das im Divan zu sehen ist. Ausstellungen fanden in Ländern wie im Libanon, in Deutschland, in Kanada, in den USA, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Jordanien statt. Über die Beschäftigung mit seiner eigenen künstlerischen Karriere hinaus arbeitete er eng mit seinem Vater, Paul Guiragossian, zusammen. Im Jahr 1991 erfolgte die Gründung der EMMAGOSS Art Gallery im Libanon in Partnerschaft mit seinem Vater und mit der Unterstützung seiner Familie. Im Jahr 2007 expandierte die Galerie mit der Eröffnung einer zweiten in Dresden.</p>
<p>Emmanuel lebt zwischen Beirut, Dresden und Berlin. In Berlin hat er ein Atelier, wo er sich regelmäßig zu längeren Aufenthalten aufhält.</p>
<p>Der Divan präsentiert eine Auswahl von Gemälden und Aquarellen sowie Skulpturen von Emmanuel Guiragossian.</p>
<h4>Giorgia Fonnesu</h4>
<p>Die zweite Ausstellung im Divan &#8211; Das Arabische Kulturhaus stellt die italienisch &#8211; libanesische Künstlerin Giorgia Fonnesu vor, die Objekte und Skulpturen aus Ton herstellt. Giorgia, die 1974 geboren wurde, wuchs an den Ufern des Mittelmeeres zwischen dem Libanon und Sardinien auf. „Das Meer hat immer mein Leben umgeben, darüber hinaus hat das Mittelmeer meine Art zu denken beeinflusst, besonders als ich die große Verbindung zwischen meinem Heimatland Sardinien und dem Libanon feststellte.“, sagt Giorgia. Schon früh faszinierten sie die Seeigel, nicht nur wegen ihres Aussehens, sondern auch wegen der Bedeutung, die ihnen zukommt. „Seeigel“ sagt sie „werden als Wächter des Meeresökosystems angesehen. Das interessierte mich.“ Ihre im Divan gezeigte Installation verweist auf die Bedeutung der Seeigel und ihre Rolle im Klimawandel.</p>
<p>Für die Konzeption der Ausstellung hat das Arabische Kulturhaus die international renommierte Kunsthistorikerin und Kuratorin Karin Adrian von Roques verpflichtet. Während des Studiums Islamischer Kunstgeschichte hatte sie sich in den 1990er Jahren auf zeitgenössische Kunst aus dem Mittleren Osten und Nordafrika (MENA) spezialisiert. Seit mehr als 20 Jahren kuratiert sie weltweit Ausstellungen in Museen und Kultureinrichtungen. Sie hat insbesondere die Veränderungen in den Golfstaaten wie in Qatar miterlebt und wie sich diese auf das Kunstgeschehen ausgewirkt haben.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Ausstellung: <a href="https://derdivan.org/event/vernissage-circle-of-life/">| Der Divan – das Arabische Kulturhaus in Berlin</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Berlin? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1746443&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Videos finden Sie zukünftig <a href="https://www.youtube.com/@ARTTRADO/about" target="_blank" rel="noopener">auf unserem YouTube-Kanal!</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p><strong><a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=85CCD22JCX4L6">ARTTRADO unterstützen!</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werk der Woche #92 Aphrodite von Lavi aus Hannover</title>
		<link>https://arttrado.de/news/werk-der-woche-92-aphrodite-von-lavi-aus-hannover/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2023 16:53:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lavi]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Werk der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[WDW]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst aus Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Aphrodite]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=15052</guid>

					<description><![CDATA[Werk der Woche #92 Aphrodite von Lavi aus Hannover Lavi ist ein junger Künstler aus Hannover, geboren ist er in <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-92-aphrodite-von-lavi-aus-hannover/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Werk der Woche #92 Aphrodite von Lavi aus Hannover</h3>
<p>Lavi ist ein junger Künstler aus Hannover, geboren ist er in Kurdistan. Als Jurist und Philosoph, wo er eigentlich beheimatete ist, übt Lavi gleichzeitig seine Berufung in der Kunst aus. Seine zahlreichen Werke versuchen stets den schmalen Grat zwischen Kunst und Philosophie haarscharf zu treffen.</p>
<p>Als Mensch mit kurdischen Wurzeln, der das Leid, am eigenen Leibe erfahren hat, verarbeitet Lavi die Ausflüsse seines rechtlichen Handelns in philosophische Erkenntnisse, die er wiederum in Form von abstrahierter Kunst in einer sehr ambivalenten Weise präsentiert. Seine zum Teil düster gehaltenen Werke verkörpern einen Tiefgang mit Schwere, in dem das Leben in einem überwiegend leidvollen Kontext festgehalten wird.</p>
<h4>Werk der Woche #92 Aphrodite</h4>
<p>Im goldenen Zeitalter des Anthropozäns, in dem das kostbare Band des Lebens allein durch den Tanz des weiblichen Körpers gesponnen wird und die unvergleichliche Schönheit der Schöpfung gefeiert wird, sehen sich Frauen mit den düsteren Schatten einer ungerechten Geschlechtermedizin konfrontiert. Ihre Erhabenheit, ausgedrückt durch ihre Rolle als Schöpferinnen von Leben, wird von einer bedauerlichen Vernachlässigung und mangelnder Gerechtigkeit überschattet.</p>
<p>Die unfassbare Ungerechtigkeit der Geschlechtermedizin lässt die spezifischen Bedürfnisse von Frauen und ihre faszinierende Fähigkeit, Leben zu gebären, nahezu unbeachtet. In dieser ambivalenten Ära des medizinischen Fortschritts sind es neben anderen unzumutbaren Problemen vor allem ihre gesundheitlichen Belange der Frau, die mal wieder vernachlässigt werden.</p>
<p>Die Auswirkungen dieser fatalen ignoranten Intoleranz ziehen sich fast nahtlos durch weltweit alle weiblichen Körper hindurch. Ausweglos scheint es für jene Frauen zu sein, die den innigen Wunsch nach einem eigenen Familienidyll hegen, sich jedoch mit der grausamen Realität von Unfruchtbarkeit, durch Verseuchung ihrer Körper, aufgrund von schädlicher und auf ihrer Belange nicht abgestimmter Medizin, hoffnungslos konfrontiert sehen. Den Profiteuren hingegen kein Bewusstsein, dass sie damit ihre Einzigartigkeit klammheimlich ersticken lässt.</p>
<p>Doch das Leid der Frauen ist keinesfalls auf ihr individuelles Schicksal beschränkt, sondern es zieht weite Kreise und berührt die gesamte Gesellschaft in ihrem Fundament. Wenn Frauen ihre einzigartige Fähigkeit, neues Leben zu schenken, verwehrt wird, so wird die Zukunft der gesamten Menschheit um eine Generation beraubt. Das unerfüllte Sehnen nach ungeborenen Träumen lastet schwer auf den Schultern unserer Gesellschaft.</p>
<p>Die Aphrodite verkörpert all das und noch viel mehr. Eine fadenscheinige innovative Medizin, die sie säumt. Mit allen Mitteln des Patriarchats wird sie gezwängt, sich in eine Form zu pressen, die ihr unlieb, ungleich und zuwider ist. Der Zwang zum Ideal beraubt ihre Vernunft und macht sich ihr zur Sklavin und die Zeit ihr zum Schäfer ihres Selbst.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CK_H6fvJAIN/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div>
</div>
</div>
<div style="padding: 19% 0;"></div>
<div style="display: block; height: 50px; margin: 0 auto 12px; width: 50px;"></div>
<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
</div>
<div style="padding: 12.5% 0;"></div>
<div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;">
<div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div>
</div>
<div style="margin-left: 8px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);"></div>
</div>
<div style="margin-left: auto;">
<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);"></div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);"></div>
</div>
</div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"></div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/CK_H6fvJAIN/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Lavi Alan (@lavi.ar)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Die &#8222;Feminismus&#8220;- Serie von Lavi</h4>
<p>Die Aphrodite misst ca. 40 x15x 20 cm und wiegt rund 2kg und ist damit aktuell die größte Skulptur aus der &#8222;Feminismus&#8220;-Serie des Künstlers. Die Serie umfasst aktuell 6 Skulpturen. Weitere sind in Arbeit. Bevor die Werke zum Verkauf angeboten werden, sollen sie gemeinsam präsentiert werden.</p>
<p>Neben Skulpturen finden sich auch Gemälde im Portfolio von Lavi. Auftragsarbeiten sind nicht kategorisch ausgeschlossen, gehören aber nicht zur klassischen Arbeitsweise von Lavi. Bei Interesse an den Arbeiten sind Reservierungen möglich. Für weitere Informationen und Detailaufnahmen nutzen Sie gerne unseren Kontakt.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Ausgewählte Kunstwerke finden Sie<a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener"> auch in unserem Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p><strong><a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=85CCD22JCX4L6">ARTTRADO unterstützen!</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Art Alarm: Schacher &#8211; Raum für Kunst: Shalva Gelitashvili – Reasons to Live</title>
		<link>https://arttrado.de/news/art-alarm-schacher-raum-fuer-kunst-shalva-gelitashvili-reasons-to-live/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 10:28:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Raum für Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Shalva Gelitashvili]]></category>
		<category><![CDATA[Reasons to Live]]></category>
		<category><![CDATA[Schacher]]></category>
		<category><![CDATA[Art Alarm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=14449</guid>

					<description><![CDATA[Art Alarm: Shalva Gelitashvili – Reasons to Live Wir sehen fünf niedergeschlagen wirkende Personen, die von einer engelhaften Figur überragt <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/art-alarm-schacher-raum-fuer-kunst-shalva-gelitashvili-reasons-to-live/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Art Alarm: Shalva Gelitashvili – Reasons to Live</h4>
<p>Wir sehen fünf niedergeschlagen wirkende Personen, die von einer engelhaften Figur überragt und beschützt werden. Ein riesiger Fisch weist einem Protagonisten, der wie ein Wüstenkrieger gekleidet ist, den Weg. Eine zwischen Priester und Hebamme changierende Figur drückt ein eiförmiges Knäuel an sich. Religion spielt definitiv eine Rolle für den 1991 in Tiflis, Georgien, geborenen und seit 2014 in Stuttgart lebenden Künstler. Shalva Gelitashvili selbst sagt: „Religiöser Fanatismus, das Aufsetzen von Masken, die Verlogenheit, aber auch das Heldentum bestimmter Menschen faszinieren mich“.</p>
<h4>Werke von Shalva Gelitashvili</h4>
<p>Seit Beginn seiner künstlerischen Arbeit verarbeitet Gelitashvili in seiner Malerei seine Erlebnisse als Kind und Jugendlicher, seine Träume und aktuellen Begegnungen. Menschen, Tierwesen und Requisiten vereinen sich zu surrealen, absurden, verzerrten, grotesken Szenerien. Symbolträchtige Körperhaltungen und grelle Farben machen die Betrachtung zum Erlebnisprozess.</p>
<p>Schützen die Masken und Maskeraden die Gemalten oder die Betrachtenden? Gerade das 180 mal 220 Zentimeter große Gemälde „The Dark Side of The Truth“ gleicht einem narrativen Wimmelbild, das zahlreiche, sich widersprechende Assoziationen auslöst. Höchst eindeutig ist dagegen die hohe malerische und emotionale Qualität all seiner Werke.</p>
<p>Die Gemälde verwischen die Grenzen zwischen Mann und Frau, Komik und Comic, Haustier und Spielzeug, der eigenen Biografie und Science-Fiction. Neben dem Besuch von Ausstellungen und Kirchen und dem Lesen von Comics und Romanen hat die düstere Welt von Independent-Filmen und Computerspielen einen großen Einfluss auf Gelitashvilis Bild-Protagonisten. Als Vorlage dienen oft Fotos aus Zeitschriften und Screenshots aus Filmen. Shalva Gelitashvili: „Beim Malen versuche ich, Figuren zu finden, die für mich das ausdrücken, was mich in diesem Moment am meisten beschäftigt.“</p>
<h4>Malereien auf Glasscheiben</h4>
<p>Im Projektraum sind Gelitashvilis Malereien auf Glasscheiben alter Abbruchhäuser zu sehen, die letztes Jahr auf der Art Karlsruhe für Furore gesorgt haben. Assoziationen an Kirchenfenster sind ebenso beabsichtigt wie Verweise auf die Tradition der Hinterglasmalerei.</p>
<p>Auch wenn viele der Exponate „düster“ wirken, steckt in ihnen immer ein Optimismus, ein „Licht“.</p>
<p>Exklusiv zum Galerienrundgang „Art Alarm“ am 22. und 23. April 2023 zeigt und verkauft Shalva Gelitashvili bemalte Postkarten und beweist so, dass er auch das extrem kleine Format beherrscht.</p>
<h4>Shalva Gelitashvili – Reasons to Live</h4>
<p>Shalva Gelitashvili – Reasons to Live (neue Gemälde)<br />
Im Projektraum: bemalte Glasfenster von Gelitashvili<br />
Schacher – Raum für Kunst, Galerienhaus 3.0, Breitscheidstr. 48, Stuttgart-West</p>
<p>Eröffnung: Fr 31.03.23, 19 Uhr; Einführung: Katrin Schacher<br />
Galerienrundgang „Art Alarm“ (zsm. mit 18 KollegInnen)<br />
plus exklusive Postkarten-Schau: Sa 22.04., 11-20 Uhr, So 23.04., 11-18 Uhr</p>
<p>Dauer: 01.04. &#8211; 20.05.2023, Di-Fr 14-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr und nach Vereinbarung<br />
Weitere Infos und Bilder: <a href="http://www.galerie-schacher.de">www.galerie-schacher.de</a> und <a href="http://www.art-alarm.de" target="_blank" rel="noopener">www.art-alarm.de</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Der Untergang der Menschheit, 2023, Öl auf Leinwand, Triptychon, je 200 x 140 cm</p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke finden Sie<a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener"> auch bei uns im Shop!</a></p>
<div class="entry-content">
<div class="entry-content">
<p>Sie planen einen Besuch in Stuttgart? –  <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1876794&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Unterkünfte finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>Unser Projekt ARTTRADO unterstützen:</p>
<form action="https://www.paypal.com/donate" method="post" target="_top"><input title="PayPal - The safer, easier way to pay online!" alt="Spenden mit dem PayPal-Button" name="submit" src="https://www.paypalobjects.com/de_DE/DE/i/btn/btn_donateCC_LG.gif" type="image" /></form>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
