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	<title>Handwerkskunst Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Sargkunst in Ghana: Wenn Erinnerung Gestalt annimmt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 14:44:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
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					<description><![CDATA[Sargkunst in Ghana: Wenn Erinnerung Gestalt annimmt Ein Sarg in Form eines Fisches, eines Flugzeugs oder eines riesigen Mobiltelefons wirkt <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/sargkunst-in-ghana-wenn-erinnerung-gestalt-annimmt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Sargkunst in Ghana: Wenn Erinnerung Gestalt annimmt</h4>
<p>Ein Sarg in Form eines Fisches, eines Flugzeugs oder eines riesigen Mobiltelefons wirkt aus europäischer Perspektive zunächst ungewöhnlich. In der Bestattungskultur der Ga im Süden Ghanas können solche figürlichen Särge jedoch eine sehr persönliche Form des Abschieds sein. Sie erinnern an den Beruf eines Menschen, an seine gesellschaftliche Stellung, seine Leidenschaften oder an Symbole, die mit seiner Familie und Biografie verbunden sind.</p>
<p>Die farbenprächtigen Objekte sind dabei weit mehr als eine makabre Spielerei. Sie verbinden hoch spezialisiertes Schreinerhandwerk mit religiösen Vorstellungen, gesellschaftlicher Repräsentation und einer eigenen visuellen Sprache. Manche werden für eine konkrete Beerdigung hergestellt und verschwinden nach kurzer Zeit für immer unter der Erde. Andere entstehen ausdrücklich für Ausstellungen und werden in Museen als Skulpturen präsentiert.</p>
<p>Gerade dieser Wechsel zwischen Bestattungsobjekt, Erinnerungszeichen und Kunstwerk macht die ghanaische Sargkunst so faszinierend.</p>
<h4>Der Sarg als letztes Porträt</h4>
<p>International werden die Arbeiten meist als „Fantasy Coffins“ oder „Figurative Coffins“ bezeichnet. Bei den Ga ist auch der Begriff <em>abebuu adekai</em> gebräuchlich, der häufig mit „Sprichwortkästen“ oder „Behälter für Sprichwörter“ übersetzt wird. Schon diese Bezeichnung deutet darauf hin, dass die Formen nicht immer nur wörtlich zu verstehen sind. Sie können auf Redewendungen, soziale Rollen, Familiengeschichten oder religiöse Bedeutungen verweisen.</p>
<p>Ein Fischer kann in einem Fisch bestattet werden, ein Fahrer in einem Auto und ein Landwirt in einer Frucht oder einem Werkzeug, das mit seiner Arbeit verbunden war. Ein Flugzeug kann für eine Tätigkeit in der Luftfahrt, für Reisen oder für einen nicht erfüllten Lebenstraum stehen. Tiere können persönliche Eigenschaften verkörpern, zugleich aber auch auf Familienzeichen, gesellschaftlichen Rang oder traditionelle Autorität verweisen.</p>
<p>Nicht jedes Motiv ist deshalb frei austauschbar. Bestimmte Tiere und Symbole können an einen Clan oder eine besondere gesellschaftliche Stellung gebunden sein. Die Form eines Sarges entsteht idealerweise aus der Biografie und dem sozialen Umfeld des Verstorbenen – nicht allein aus einer möglichst spektakulären Idee.</p>
<p>Der Sarg wird damit zu einer Art letztem Porträt. Er zeigt nicht das Gesicht eines Menschen, sondern verdichtet sein Leben in einer dreidimensionalen Form. Darin liegt die besondere Kraft dieser Kunst: Ein einziges Objekt kann Beruf, Erinnerung, Selbstbild und gesellschaftliche Anerkennung miteinander verbinden.</p>
<h4>Eine Tradition mit älteren Wurzeln</h4>
<p>Die Geschichte der figürlichen Särge beginnt nicht erst mit den heute bekannten Werkstätten rund um Accra. Wichtige Vorläufer waren figürliche Sänften, in denen Ga-Häuptlinge bei Zeremonien und Festen getragen wurden. Diese Sänften konnten etwa die Form eines Tieres, eines Bootes oder eines anderen mit der jeweiligen Familie verbundenen Symbols annehmen.</p>
<p>Die Ethnologin Regula Tschumi hat darauf hingewiesen, dass figürliche Särge zunächst als Nachbildungen solcher Sänften entstanden sein könnten. Die Sänfte selbst gehörte zu den Insignien eines Würdenträgers und wurde nicht zwingend mit ihm begraben. Für die Bestattung konnte deshalb ein ähnlich gestalteter Sarg angefertigt werden. Später übernahmen auch christliche und nicht königliche Ga die Idee, verwendeten jedoch häufiger Formen, die sich auf Berufe und persönliche Lebensgeschichten bezogen. (<a href="https://regulatschumi.ch/regula/wp-content/uploads/2017/06/Dissertation.pdf">Regula Tschumi</a>)</p>
<p>Ab den 1950er- und 1960er-Jahren verbreiteten sich diese Särge stärker innerhalb der lokalen Bestattungskultur. Damit begann jene Entwicklung, aus der die heute international bekannten Werkstätten hervorgingen.</p>
<h4>Hat Kane Kwei die Fantasy Coffins erfunden?</h4>
<p>Die bekannteste Ursprungsgeschichte konzentriert sich auf den Schreiner Kane Kwei aus Teshie bei Accra. Häufig wird erzählt, er habe in den 1950er-Jahren zunächst eine figürliche Sänfte für einen lokalen Würdenträger und später einen flugzeugförmigen Sarg für seine Großmutter angefertigt. Sie habe vom Fliegen geträumt, ohne jemals in einem Flugzeug gesessen zu haben.</p>
<p>Diese Geschichte wurde oft als Geburtsstunde der modernen Fantasy Coffins wiederholt. Ganz so eindeutig ist die historische Lage allerdings nicht. Neuere Forschungen stellen infrage, ob eine jahrhundertealte beziehungsweise bereits im frühen 20. Jahrhundert erkennbare Entwicklung tatsächlich auf die Erfindung eines einzelnen Schreiners reduziert werden kann.</p>
<p>Neben Kane Kwei arbeitete auch Ataa Oko in La an figürlichen Särgen. Nach Angaben der Collection de l’Art Brut fertigte er bereits um 1945 erste entsprechende Arbeiten an. Weitere Schreiner könnten zur selben Zeit ähnliche Formen entwickelt haben. (<a href="https://artbrut.ch/en/artists/oko-ataa">Collection de l’Art Brut</a>)</p>
<p>Kane Kwei bleibt dennoch eine Schlüsselfigur. Seine Werkstatt in Teshie popularisierte die figürlichen Särge, bildete zahlreiche Schreiner aus und wurde später zu einem zentralen Bezugspunkt für den internationalen Kunstbetrieb. Treffender als die Bezeichnung „Erfinder“ ist deshalb die Rolle eines wichtigen Pioniers und Vermittlers.</p>
<h4>Ataa Oko: Der lange übersehene Pionier</h4>
<p>Ataa Oko gehört zu den bedeutenden frühen Gestaltern figürlicher Särge, blieb außerhalb Ghanas jedoch lange weitgehend unbekannt. Der um 1919 geborene Schreiner aus der Küstenstadt La soll bereits Mitte der 1940er-Jahre entsprechende Särge gefertigt haben. Anders als Kane Kwei wurde er zunächst kaum in internationale Ausstellungen oder kunsthistorische Erzählungen einbezogen.</p>
<p>Erst im hohen Alter rückte sein Werk stärker in den Blick. In Zusammenarbeit mit Regula Tschumi begann Ataa Oko, frühere Särge, Sänften, religiöse Figuren und Erinnerungen aus seinem Leben zu zeichnen. Diese Blätter entwickelten sich zu einem eigenständigen künstlerischen Werk und wurden später unter anderem in der Collection de l’Art Brut in Lausanne gezeigt.</p>
<p>Ataa Okos Geschichte macht deutlich, wie stark die internationale Wahrnehmung einer Kunstform davon abhängt, welche Künstler von Kuratoren, Forschern, Galerien und Museen sichtbar gemacht werden. Der weltweite Ruhm Kane Kweis bedeutete nicht zwangsläufig, dass er der einzige oder erste Gestalter figürlicher Särge war.</p>
<h4>Kane Kwei und der Weg in den internationalen Kunstbetrieb</h4>
<p>Die Werkstatt Kane Kweis wurde zu einem wichtigen Ausbildungsort für nachfolgende Generationen. Dort verband sich traditionelles Schreinerhandwerk mit einer stetig wachsenden Vielfalt an Motiven aus Beruf, Alltag, Konsum und moderner Technik.</p>
<p>Einen entscheidenden Moment für die internationale Wahrnehmung markierte 1989 die Pariser Ausstellung „Magiciens de la Terre“. Dort wurden figürliche Särge aus Ghana einem großen westlichen Kunstpublikum präsentiert. Die Objekte erschienen nun nicht mehr ausschließlich als Bestandteile einer Bestattungskultur, sondern als Werke zeitgenössischer Kunst.</p>
<p>Diese Anerkennung brachte neue Aufmerksamkeit, Aufträge und Sammler. Sie veränderte jedoch auch den Blick auf die Arbeiten. Ein Objekt, das in Ghana für eine konkrete Beerdigung geschaffen und anschließend begraben wurde, konnte in Paris, London oder New York als Skulptur ausgestellt werden. Aus einem rituellen Gebrauchsgegenstand wurde ein dauerhaft bewahrtes Museumsobjekt.</p>
<h4>Paa Joe: Vom Werkstattschüler zum internationalen Künstler</h4>
<p>Der 1947 geborene Paa Joe, mit bürgerlichem Namen Joseph Tetteh-Ashong, gehört heute zu den bekanntesten Vertretern der ghanaischen Sargkunst. Von 1962 bis 1974 erlernte er das Schreinerhandwerk in Kane Kweis Werkstatt in Teshie. 1976 eröffnete er eine eigene Werkstatt in Nungua und bildete später selbst zahlreiche jüngere Künstler aus. (<a href="https://regulatschumi.ch/de/paa-joe/">Regula Tschumi</a>)</p>
<p>Paa Joe entwickelte die Tradition weiter und machte sie international sichtbar. Seine Arbeiten wurden in Museen und Galerien in Europa, Nordamerika und Asien gezeigt. Dabei blieb er nicht auf Särge für konkrete Bestattungen beschränkt. Für Ausstellungen entstanden Skulpturen, Miniaturen und Werkgruppen, die sich mit historischen und politischen Themen beschäftigten.</p>
<p>Besonders bekannt wurde seine Serie „Gates of No Return“. Dafür rekonstruierte Paa Joe Küstenfestungen, die mit dem transatlantischen Sklavenhandel verbunden waren, als monumentale hölzerne Objekte. Diese Arbeiten erweitern seine Praxis über die Darstellung einzelner Biografien hinaus und verbinden Architektur, Erinnerung und Kolonialgeschichte.</p>
<p>Paa Joe wird deshalb heute sowohl als Schreiner und Meisterhandwerker als auch als zeitgenössischer Künstler wahrgenommen. Das High Museum of Art bezeichnet ihn als den bekanntesten figürlichen Sargmacher seiner Generation. (<a href="https://high.org/exhibition/paa-joe-gates-of-no-return/">High Museum of Art</a>)</p>
<h4>Ein Gitarrensarg im Metropolitan Museum of Art</h4>
<p>Wie weit diese Anerkennung reicht, zeigt das 2025 entstandene Werk „For a Musician“. Paa Joe gestaltete einen rund 3,70 Meter langen Sarg in Form einer akustischen Gitarre. Das Werk besteht aus Emele-Holz, Stoff und farbiger Fassung und verbindet die Form eines Musikinstruments mit der Funktion eines Behältnisses für den menschlichen Körper.</p>
<p>Das Metropolitan Museum of Art in New York präsentiert „For a Musician“ in der Ausstellung „Musical Bodies“ und klassifiziert das Objekt als Skulptur. Anders als teilweise berichtet, gehört der Gitarrensarg jedoch nicht zur Sammlung des Met, sondern wird dem Museum von Superhouse in New York als Leihgabe zur Verfügung gestellt. (<a href="https://www.metmuseum.org/art/collection/search/903287">Metropolitan Museum of Art</a>)</p>
<p>Trotzdem ist seine Präsentation bemerkenswert. Ein Objekt, dessen Form aus einer ghanaischen Bestattungstradition hervorgegangen ist, steht in einem der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt neben historischen Musikinstrumenten und zeitgenössischen Kunstwerken. Sein kultureller Kontext verschwindet dabei nicht, wird aber um neue kunsthistorische Lesarten ergänzt.</p>
<h4>Ein Nokia-Sarg sagt „Hello“</h4>
<p>Wie flexibel die Formensprache der Fantasy Coffins ist, zeigt ein Werk von Samuel Narh Nartey. Der ghanaische Künstler schuf 2007 einen Sarg in Form eines überdimensionalen Nokia-Mobiltelefons. Auf dem Display ist das Wort „Hello“ zu lesen.</p>
<p>Das Objekt befindet sich heute in der Sammlung des Smithsonian National Museum of African Art. Es wurde ausdrücklich für eine Ausstellung hergestellt und nie für eine tatsächliche Bestattung verwendet. (<a href="https://africa.si.edu/collection/object/nmafa_2009-3-1">Smithsonian</a>)</p>
<p>Gerade dieser Unterschied ist wichtig. Der Mobiltelefonsarg übernimmt Form und Symbolsprache eines Bestattungsobjekts, besitzt aber keine konkrete verstorbene Person als Adressaten. Er war von Anfang an dafür bestimmt, dauerhaft betrachtet und gesammelt zu werden.</p>
<p>Zugleich zeigt das Motiv, dass die Tradition nicht auf Tiere, Pflanzen oder vermeintlich „ursprüngliche“ Symbole beschränkt ist. Mobiltelefone, Turnschuhe, Kameras, Autos und Getränkeflaschen gehören ebenso zur visuellen Gegenwart wie Fische, Früchte oder Werkzeuge. Die Sargkunst reagiert damit unmittelbar auf gesellschaftliche und technische Veränderungen.</p>
<h4>Zwischen Ahnen, Christentum und gesellschaftlichem Status</h4>
<p>Die Bedeutung der figürlichen Särge lässt sich nicht von der Bestattungskultur der Ga trennen. Vorstellungen von den Ahnen und von einer fortbestehenden Beziehung zwischen Lebenden und Verstorbenen spielen ebenso eine Rolle wie christliche Überzeugungen. Beide Bereiche stehen nicht immer in einem klaren Gegensatz, sondern können sich innerhalb von Familien und Zeremonien miteinander verbinden.</p>
<p>Bestattungen sind zugleich gesellschaftliche Ereignisse. Die Gestaltung eines Sarges kann zeigen, welchen Rang ein Mensch besaß, welcher Familie er angehörte und wie die Hinterbliebenen an ihn erinnern möchten. Der Sarg repräsentiert deshalb nicht nur den Verstorbenen, sondern in gewisser Weise auch die Familie, die ihn in Auftrag gibt.</p>
<p>Aus europäischer Perspektive wirken manche Formen humorvoll, grotesk oder extravagant. Eine solche Wahrnehmung sagt jedoch viel über den westlichen Umgang mit Tod und Trauer aus. Während Särge hier häufig möglichst zurückhaltend gestaltet werden, kann ein figürlicher Sarg das gelebte Leben bewusst sichtbar machen.</p>
<p>Der Tod wird dadurch nicht verharmlost. Vielmehr wird der Verstorbene ein letztes Mal als Teil seiner Familie, seines Berufs und seiner sozialen Welt dargestellt.</p>
<h4>Wann wird ein Sarg zum Kunstwerk?</h4>
<p>Ein figürlicher Sarg kann für eine konkrete Beerdigung angefertigt werden und damit zunächst ein Gebrauchsgegenstand innerhalb eines sozialen und religiösen Rituals sein. Ein äußerlich ähnliches Objekt kann jedoch von Anfang an für eine Ausstellung entstehen, in einer Galerie verkauft oder von einem Museum gesammelt werden.</p>
<p>Der Unterschied liegt nicht allein in der Form, sondern im Zweck und im Kontext. Ein für die Beerdigung bestimmter Sarg wird häufig innerhalb kurzer Zeit hergestellt, bei der Trauerfeier gezeigt und anschließend begraben. Ein Museumsstück muss dagegen dauerhaft erhalten, transportiert und unter anderen klimatischen Bedingungen ausgestellt werden können.</p>
<p>Das Museum für Sepulkralkultur in Kassel besitzt seit 2018 eine Sammlung von 28 figürlichen Särgen aus der Werkstatt Paa Joes. Die als „Sammlung Hermann Krause“ übergebenen Arbeiten zeigen unter anderem Fahrzeuge, Tiere, Lebensmittel und Alltagsgegenstände. Sie wurden nicht begraben, sondern als Zeugnisse einer besonderen Bestattungs- und Gestaltungskultur gesammelt. (<a href="https://www.sepulkralmuseum.de/sammlungen/einblicke-in-die-sammlung/28-fantastische-saerge-aus-ghana/">Museum für Sepulkralkultur</a>)</p>
<p>Mit dem Eintritt ins Museum verändert sich die Wahrnehmung. Der Sarg wird zur Skulptur, das Schreinerhandwerk zur künstlerischen Autorschaft und ein kulturell gebundenes Objekt zum Bestandteil einer internationalen Kunstgeschichte. Seine ursprüngliche Bedeutung verschwindet nicht, doch sie wird von neuen Kategorien überlagert.</p>
<h4>Zwischen Anerkennung und Exotisierung</h4>
<p>Die internationale Aufmerksamkeit hat dazu beigetragen, dass Künstler wie Kane Kwei, Ataa Oko und Paa Joe sichtbar wurden. Gleichzeitig besteht die Gefahr, die Arbeiten auf ihre spektakuläre Erscheinung zu reduzieren. Begriffe wie „Fantasy Coffins“ erzeugen Neugier, können aber den religiösen, sozialen und sprachlichen Zusammenhang der Objekte in den Hintergrund drängen.</p>
<p>Wer lediglich einen „verrückten Sarg aus Afrika“ sieht, verfehlt den Kern der Tradition. Die Formen sind keine beliebigen Kuriositäten, sondern können präzise Aussagen über Biografie, Status und Erinnerung enthalten. Auch ihre Herstellung ist kein anonymes Volkskunsthandwerk, sondern das Ergebnis spezialisierter Werkstätten mit eigenen künstlerischen Handschriften und Ausbildungslinien.</p>
<p>Die museale Anerkennung ist deshalb ambivalent. Sie schützt und dokumentiert Werke, die sonst möglicherweise begraben worden wären. Zugleich löst sie die Objekte aus ihrer ursprünglichen Funktion und ordnet sie nach westlichen Kategorien wie Kunst, Design, Handwerk oder Ethnografie.</p>
<p>Gerade diese Spannung macht eine differenzierte Betrachtung notwendig.</p>
<h4>Eine lebendige Kunstform</h4>
<p>Die Geschichte der ghanaischen Sargkunst ist keineswegs abgeschlossen. Die Kane-Kwei-Werkstatt wird von nachfolgenden Generationen weitergeführt, während aus dem Umfeld Paa Joes zahlreiche eigenständige Künstler hervorgegangen sind. Zu ihnen gehören unter anderem Daniel Mensah, Kudjoe Affutu und Mitglieder der Familie Tetteh-Ashong.</p>
<p>Neue Aufträge reagieren auf veränderte Berufe, Konsumgüter und Lebensstile. Ein Smartphone, ein Sportschuh oder ein modernes Fahrzeug kann heute ebenso zum Motiv werden wie ein Fisch, eine Kakaofrucht oder eine traditionelle Familienfigur. Die visuelle Sprache bleibt beweglich, weil sich auch die Gesellschaft verändert, aus der sie hervorgeht.</p>
<p>Die Fantasy Coffins sind deshalb keine Relikte einer abgeschlossenen Vergangenheit. Sie gehören zugleich zur Bestattungskultur der Gegenwart, zum internationalen Kunstmarkt und zur zeitgenössischen afrikanischen Kunst.</p>
<h4>Die wichtigsten Namen der ghanaischen Sargkunst</h4>
<p><strong>Ataa Oko</strong> gehört zu den frühesten dokumentierten Gestaltern figürlicher Särge. Er fertigte entsprechende Arbeiten möglicherweise bereits in den 1940er-Jahren und wurde später auch durch seine Zeichnungen international bekannt.</p>
<p><strong>Kane Kwei</strong> machte die Sargkunst durch seine Werkstatt in Teshie weithin bekannt. Er gilt als wichtiger Pionier und Ausbilder, auch wenn die alleinige Zuschreibung ihrer Erfindung heute als umstritten gilt.</p>
<p><strong>Paa Joe</strong> wurde in Kane Kweis Werkstatt ausgebildet und entwickelte sich zum international bekanntesten Sargkünstler seiner Generation. Seine Arbeiten verbinden Bestattungstradition, Skulptur und historische Erinnerung.</p>
<p><strong>Samuel Narh Nartey</strong> schuf 2007 den bekannten Nokia-Sarg des Smithsonian. Das Werk zeigt, wie selbstverständlich moderne Technik in die Formensprache der Sargkunst aufgenommen werden kann.</p>
<p><strong>Eric Adjetey Anang, Daniel Mensah, Kudjoe Affutu und die Familie Tetteh-Ashong</strong> stehen für die Fortführung und Weiterentwicklung der Tradition in jüngeren Generationen.</p>
<h4>Der letzte Auftritt</h4>
<p>Vielleicht liegt die Faszination der ghanaischen Sargkunst darin, dass sie zwei Dinge miteinander verbindet, die im westlichen Denken häufig getrennt werden: das Ende eines Lebens und die sichtbare Erinnerung an das Leben davor.</p>
<p>Ein Fisch kann von einem Fischer erzählen, ein Flugzeug von Reisen oder unerfüllten Träumen und eine Gitarre von einem Leben mit Musik. Ein Mobiltelefon verweist auf eine moderne Lebenswelt, während ein Tier zugleich persönliche Eigenschaften, Familiengeschichte oder gesellschaftlichen Rang verkörpern kann.</p>
<p>Hinter jeder dieser Formen steht dieselbe Frage: Was soll von einem Menschen in Erinnerung bleiben?</p>
<p>Die Antwort kann ein außergewöhnliches Objekt aus Holz sein, das nur für wenige Stunden öffentlich sichtbar ist und anschließend unter der Erde verschwindet. Sie kann aber auch eine Skulptur sein, die eigens für ein Museum geschaffen wurde und dauerhaft erhalten bleibt.</p>
<p>In beiden Fällen erzählen die figürlichen Särge nicht nur vom Tod. Sie erzählen vor allem vom Leben, das ihm vorausging. Vielleicht sind sie deshalb weniger ein letztes Bild des Todes als das letzte Porträt eines Menschen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: David Stanley aus Nanaimo, Kanada, CC BY 2.0 &lt;https://creativecommons.org/licenses/by/2.0&gt;, via Wikimedia Commons</p>
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		<title>Werk der Woche #118 – Smoker Man Holzskulptur von Michaela Achatz</title>
		<link>https://arttrado.de/news/werk-der-woche-118-smoker-man-holzskulptur-von-michaela-achatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 08:31:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur & Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstwerk der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Michaela Achatz]]></category>
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					<description><![CDATA[Werk der Woche #118 – Smoker Man Holzskulptur von Michaela Achatz Die Holzskulptur Smokers Man von Michaela Achatz entstand im <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-118-smoker-man-holzskulptur-von-michaela-achatz/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Werk der Woche #118 – Smoker Man Holzskulptur von Michaela Achatz</h4>
<p>Die Holzskulptur <strong>Smokers Man</strong> von Michaela Achatz entstand im Jahr 2024 und spiegelt die künstlerische Handschrift der Künstlerin stark wieder. Für das Kunstwerk wurde eine 100-jährige Linde mit Witterungsspuren und Eschenholz verwendet. Ein Porzellan-Aschenbecher und Kunststoffrohr ergänzen das Gesamtbild. Gefestigt  wurde es mit Schrauben und Metallverbindungen.</p>
<p>Smokers Man misst 80 x 35 x 35 cm und wiegt rund 15Kg. Das Holz wurde handgeschnitzt, kombiniert mit industriellen Elementen und das Eschenholz ist von Hand gehobelt und mit Öl behandelt worden. Das Kunstwerk ist ein Unikat und wird mit Signatur und Echtheitszertifikat geliefert.</p>
<p>Michaela Achatz ist freischaffende Künstlerin. Ihre Werke entstehen intuitiv – ohne vorgefertigte Skizzen, direkt im Dialog mit dem Material. Besonders fasziniert ist die Künstlerin von Holz, das bereits eine Geschichte trägt: gezeichnet von Witterung, Zeit und seinen natürlichen Strukturen. Diese Spuren lässt sie zu einem Teil ihrer Kunst werden.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/news/interview-mit-michaela-achatz-unperfekt-lebendig-ausdrucksstark/" target="_blank" rel="noopener">Unser letztes Interview mit der Künstlerin finden Sie hier!</a></p>
<h4>Smoker Man von Michaela Achatz</h4>
<p>In der Skulptur vermischt Michaela Achatz Holz, Farbe und geometrische Formen in einer dynamischen Komposition, die sowohl einen ansprechenden ästhetischen Reiz ausübt als auch zum Nachdenken anregt. Die Verwendung von hellem Holz als Grundmaterial verleiht der Skulptur eine organische Note, während die stilisierte Gesichtsform an der Spitze des Werkes kraftvoll erscheint. Diese Darstellung evoziert Emotionen und lädt den Betrachter ein, eine tiefere Verbindung zur menschlichen Erfahrung herzustellen.</p>
<p>Die Skulptur ist so konstruiert, dass sie den Eindruck von Bewegung und Dynamik vermittelt. Die wellenförmige Anordnung der Holzplatten, die spiralförmig angeordnet sind, könnte  das Streben und die Herausforderungen des Lebens symbolisieren. Unter den Holzplatten befinden sich leuchtend farbige Elemente, die direkt aus der Popkultur inspiriert scheinen und möglicherweise den Einfluss von Spiel und Spaß verkörpern. Diese Elemente erzeugen einen starken visuellen Kontrast, der einerseits die Dynamik der Skulptur verstärkt, andererseits die ernsten Aspekte der menschlichen Existenz hinterfragt.</p>
<p>Das Spiel mit verschiedenen Texturen und Materialien unterstreicht nicht nur den handwerklichen Ansatz des Künstlers, sondern auch den Dialog zwischen Tradition und zeitgenössischer Kunst. Der strukturierte, rohe Holzlook steht in aufregendem Gegensatz zu den glatten, bunten Akzenten, und schafft damit eine faszinierende visuelle Spannung.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Smokers Man&#8220; nicht nur ein ästhetisches Erlebnis bietet, sondern auch eine tiefere Reflexion über die Balance zwischen Natur und Kultur, Ernsthaftigkeit und Verspieltheit anregt. Es fordert den Betrachter auf, sich mit seiner eigenen Wahrnehmung der Realität auseinanderzusetzen und dabei die Schönheit in der Unterschiedlichkeit zu erkennen.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/DEAIcBCo4U7/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von m7achatz.art (@m7achatz.art)</a></p>
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</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Künstlerin finden Sie hier: <a href="https://m7achatz.de/portfolio/">Portfolio &#8211; m7achatz.de</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<title>Möbeldesign-Nachwuchs gesucht: smow sponsert Designpreis zur Grassimesse 2023</title>
		<link>https://arttrado.de/news/moebeldesign-nachwuchs-gesucht-smow-sponsert-designpreis-zur-grassimesse-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2023 17:17:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[smow]]></category>
		<category><![CDATA[Möbel]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerkskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthandwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Art & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Design]]></category>
		<category><![CDATA[Grassi]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Müther]]></category>
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					<description><![CDATA[Möbeldesign-Nachwuchs gesucht: smow sponsert Designpreis zur Grassimesse 2023 Mit dem Ziel, Kultur und Nachwuchs im Bereich des Möbeldesigns nachhaltig zu <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/moebeldesign-nachwuchs-gesucht-smow-sponsert-designpreis-zur-grassimesse-2023/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Möbeldesign-Nachwuchs gesucht: smow sponsert Designpreis zur Grassimesse 2023</h4>
<p>Mit dem Ziel, Kultur und Nachwuchs im Bereich des Möbeldesigns nachhaltig zu fördern, sponsert der in Leipzig ansässige digital-stationäre Händler für Designermöbel smow im Rahmen der Grassimesse 2023 erstmals einen eigenen Preis. Auf der Suche nach innovativen Konzepten und Produkten, dem ehrlichen Umgang mit Material sowie einem nachhaltigen Gestaltungsansatz, soll der smow Designpreis vor allem Gestalter:innen aus dem Bereich Wohndesign fördern. Der Preis ist mit 2.500 € dotiert.</p>
<p>„<em>Im Segment Möbeldesign Fuß zu fassen und sein Talent und Know-how ausbauen zu können, ist schwer. Mit dem smow Designpreis möchten wir dem Nachwuchs einen Anreiz geben, sich dafür zu begeistern und einzubringen. Zum anderen möchten wir die jungen Talente der Branche stärken. Denn so können wir etwas davon zurückgeben, wovon wir als Möbelhändler langfristig profitieren</em>“, erklärt smow Gründer und Designpreis-Initiator Jörg Meinel. Auch Synergien mit den zukünftigen Gewinner:innen hinsichtlich einer Zusammenarbeit sind für den Designmöbelhändler smow denkbar.</p>
<h4>smow &amp; GRASSI Museum</h4>
<p>smow ist durch den regionalen und thematischen Bezug eng mit dem GRASSI Museum für Angewandte Kunst und der zugehörigen und jährlich stattfindenden Grassimesse verbunden, die als Kunstausstellung und Verkaufsmesse fungiert sowie auch international eine hohe Anerkennung genießt. Zu smow gehört auch der an das GRASSI angegliederte Museumsshop, in dem Kunst- und Kulturinteressierte neben Publikationen und Begleitartikeln zu den jeweils aktuellen Ausstellungen auch Bücher und Produkte zum Kunsthandwerk sowie Accessoires und Geschenkartikel finden können. Nun geht smow noch einen Schritt weiter und ruft den smow Designpreis ins Leben.</p>
<p>Die Initiierung und Förderung eines Nachwuchspreises ist für smow aber keineswegs Neuland. 2005 sponserte smow einen deutschlandweiten Ideenwettbewerb für Architekturstudenten an der Bauhaus-Universität Dessau unter dem Juryvorsitz von Ulrich Müther, bei dem Ideen für einen mobilen smow Showroom gesucht wurden, um die damaligen Brachflächen Leipzigs kreativ und kulturell zu nutzen. Außerdem engagiert sich smow als Förderer beim Internationalen Marianne Brandt Wettbewerb.</p>
<h4>Grassimesse 2023</h4>
<p>Die Grassimesse findet in diesem Jahr vom 20. bis 22. Oktober 2023 in Leipzig statt. Bereits am 19. Oktober werden die verschiedenen Preise verliehen; den smow Designpreis überreicht an diesem Abend Jörg Meinel. Ab sofort kann man sich für einen Stand auf der Grassimesse 2023 bewerben. Der Bewerbungsprozess endet am 12. Mai 2023. Dann wählt eine unabhängige 10-köpfige Jury aus den eingereichten Arbeiten die Preisträger:innen für 2023 aus.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/news/grassimesse-leipzig-2023-bewerbungsfrist-zur-teilnahme-bis-zum-12-05/" target="_blank" rel="noopener">Mehr Informationen zur diesjährigen Grassimesse sind hier zu finden!</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Sie planen einen Besuch in Leipzig? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1817680&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hotels finden Sie bei unserem Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>ARTTRADO unterstützen:</p>
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		<title>Werk der Woche #55 – Powerful Finger von Albrecht ModernArt</title>
		<link>https://arttrado.de/news/werk-der-woche-55-powerful-finger-von-albrecht-modernart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Apr 2022 14:16:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Werk der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Unikat]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst aus Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[modernart]]></category>
		<category><![CDATA[albrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Powerful Finger]]></category>
		<category><![CDATA[Resin]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Epoxidharz]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstharz]]></category>
		<category><![CDATA[Magnet]]></category>
		<category><![CDATA[Resin-Art]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerkskunst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=11884</guid>

					<description><![CDATA[Werk der Woche #55 – Powerful Finger von Albrecht ModernArt In unserer Serie „Werk der Woche“ machen wir auf Kunstwerke <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-55-powerful-finger-von-albrecht-modernart/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Werk der Woche #55 – Powerful Finger von Albrecht ModernArt</h3>
<p>In unserer Serie „Werk der Woche“ machen wir auf Kunstwerke aufmerksam, <a href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-19-das-grosse-fressen-von-torsten-schlueter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die einen besonderen Hintergrund haben</a>, <a href="https://arttrado.de/news/bilder-der-woche-5-marc-jung-felix-lobrecht-marco-fischer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sich für einen guten Zweck einsetzen</a>, <a href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-15-virus-verbot-von-sieghart-boehme/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zur Diskussion einladen</a> oder und <a href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-20-aquarell-affe-von-marina-kaiser/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in unseren Augen einfach zu wenig Beachtung erhalten</a>. Zuletzt berichteten wir über das Kunstwerk &#8222;<a href="https://arttrado.de/news/kunstwerk-der-woche-54-cernunnos-airbrush-trifft-encaustic/" target="_blank" rel="noopener">CERNUNNOS</a>&#8222;, welches die Kreativität von 3 Künstlern vereint.</p>
<p>Diese Woche möchten wir auf ein Epoxidharz-Kunstwerk aufmerksam machen, welches nicht nur viele Versuche, &#8211; also einen großen Aufwand für die Entwicklung benötigte, sondern auch noch einen funktionellen Nutzen für Kunstliebhaber bietet. Der &#8222;Powerful Finger&#8220; ist eine Kreation des Berliner Künstlers Albrecht.</p>
<p>Erstmalig veröffentlichte Albrecht ModernArt sein neustes Projekt auf seinem Instagram-Kanal.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/tv/CcC2MWyFhBH/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
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<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div>
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<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
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<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div>
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<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);"></div>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/tv/CcC2MWyFhBH/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Albrecht Modernart (@albrecht.modernart)</a></p>
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</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Powerful Finger von Albrecht</h4>
<p>Auf &#8222;Etsy&#8220; heißt es: Der &#8222;Powerful Finger&#8220; ist ein Schlüsselbrett für Kunstliebhaber!  Nach Auftrag ist jeder Finger mit deiner Lieblingsfarbe herzustellen, einfach anschreiben und schon geht es los! Innerhalb Berlins ist es möglich, deinen Finger mit deiner Lieblingsfarbe herzustellen! Somit hast du dein ganz eigenes personalisiertes Kunstwerk!</p>
<p>An der Fingerkuppe sind zwei Magnete verarbeitet! 1 Wohnungsschlüssel und 1 Autoschlüssel finden Platz daran! Dieses Werk entstand aus meinem linken Zeigefinger aus Epoxidharz! Dieser ist mit dem Farbpigment &#8222;Purple(Lila)&#8220; erstellt! Durch das Einrühren des Pigments, entsteht immer wieder ein einzigartiges Unikat. Und Kein Finger gleicht dem Anderen. Der Untergrund ist mit dem Farbpigment &#8222;Flash Gold&#8220; in das Epoxidharz gerührt.</p>
<p>Eine Albrecht Modernart Versandkiste darf natürlich nicht fehlen! Denn jedes einzigartige Kunstwerk, sollte immer sicher und unversehrt ankommen.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/tv/CbwtF_vFEAr/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
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<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div>
</div>
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<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
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<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div>
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<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);"></div>
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<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);"></div>
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<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"></div>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/tv/CbwtF_vFEAr/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Albrecht Modernart (@albrecht.modernart)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Unser letztes Interview mit dem Künstler: <a href="https://arttrado.de/news/figurative-masken-interview-mit-albrecht-modernart/" target="_blank" rel="noopener">Figurative Masken? Interview mit Albrecht</a></p>
<p>Zur Webseite von Albrecht:</p>
<p>Der Powerful Finger auf Etsy: <a href="https://www.etsy.com/de/shop/AlbrechtModernart" target="_blank" rel="noopener">https://www.etsy.com/de/shop/AMA</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>Unser Projekt ARTTRADO unterstützen:</p>
<form action="https://www.paypal.com/donate" method="post" target="_top"><input name="hosted_button_id" type="hidden" value="K7BRGP73EH8EU" /><br />
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kunst aus Kunstharz: Was ist Resin-Kunst?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-aus-kunstharz-was-ist-resin-kunst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2020 11:57:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Malkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstharz]]></category>
		<category><![CDATA[Resin-Art]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Jacobi]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerkskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Leonie Sarah]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=6893</guid>

					<description><![CDATA[Kunst aus Kunstharz: Was ist Resin-Kunst? Resin-Kunst gibt es nicht erst seit gestern, doch man merkt das, dass Interesse an <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-aus-kunstharz-was-ist-resin-kunst/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunst aus Kunstharz: Was ist Resin-Kunst?</h3>
<p>Resin-Kunst gibt es nicht erst seit gestern, doch man merkt das, dass Interesse an der Gießtechnik steigt. Immer mehr Künstler beschäftigen sich mit der Kunst aus Kunstharz. Ob es sich hierbei um Kunst oder doch eher um Handwerkskunst handelt, liegt im Auge des Betrachters. Doch in jedem Fall ist es aufwendig, kreativ und bunt. Deshalb möchten wir uns im Folgenden etwas genauer mit der Resin-Kunst beschäftigen.</p>
<p>Auf der Seite von <a href="https://acrylgiessen.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Acrylgiessen&#8220;  </a>lesen wir folgendes: &#8222;Der Begriff «<b>Resin</b>» kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Kunstharz, auch Epoxidharz oder Epoxy genannt. Es handelt sich dabei um eine Polymerverbindung aus zwei Komponenten: Einmal das Epoxidharz und der darauf abgestimmte Härter.&#8220;</p>
<p><strong>Okay, aber wie funktioniert das Ganze?</strong></p>
<p>Um diese Frage zu beantworten, haben wir uns an die Künstlerin <a href="https://arttrado.de/news/kuenstler/anna-jacobi-a-j-design/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anna Jacobi</a> gewendet. Bei uns im Shop und auf Instagram gibt es einen Einblick in ihre Arbeiten. Sie weiß also, wovon Sie spricht. Als ich ihr sage, dass ich (fast) keine Ahnung habe, klärt Sie mich freundlich auf.</p>
<p>Resin-Kunst ist eine ziemlich neue Art. Es kommt aus Amerika. Diese Gießtechnik entwickelte sich aus dem Fluid Painting*. Resin-Kunst/Kunstharz bietet einen hohen Glanz. Wenn man qualitativ gutes Harz benutzt, wird das Kunstwerk nicht mit der Zeit gelb, es hat einen UV-Schutz. Wie ein kleines Tier in einem natürlichen Bernstein. Am meisten gießt man auf Holzoberflächen, aber natürlich kann man auch Metall oder Glas als Gießoberfläche benutzen. Vorher wird die Grundfläche aber grundiert. Das Harz kann man färben. Es brauch eine Zeit, bis es trocknet, da gibt es jetzt natürlich verschiedene Möglichkeiten. Durch die Benutzung verschiedener Hilfsmittel beim Trocknen oder durch die Zugabe von Steinen und Metallpulver bekommt man schöne 3D Effekte. Es dauert ungefähr 12 Stunden bis das Werk trocken ist und man die abstehenden Tropfen, Ecken und Kanten nach belieben abschleifen kann. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Aber so ungefähr läuft es.</p>
<p><strong>Fluid Painting*</strong></p>
<p>Beim Fluid Painting werden mehr oder weniger dickflüssige Acrylfarben auf eine Leinwand gegossen. Durch das Drehen und Neigen des Malgrundes wird der Verlauf der Farbe gesteuert.</p>
<h4>Was braucht man für Resin-Kunst?</h4>
<p>Anna Jacobi hat uns freundlicherweise einmal aufgelistet, was Sie für Ihr Kunstwerk<a href="https://arttrado.de/produkt/bernstein-resin-kunstwerk-von-anna-jacobi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> &#8222;Bernstein&#8220;</a> an Materialien benötigte. Das Kunstwerk ist 30X40cm. Es gehört damit also zu den eher Kleineren. Abgesehen von knapp einem halben Kilo Harz und 6 verschiedenen Farben und Pigmenten zum färben benötigte Sie natürlich noch einige Schutzausrüstung. Tischfolie, Handschuhe, Schürze, Maske/Respirator. Beim Erhitzen hilft ein Gasbrenner und/oder ein Föhn. Ein Schleifgerät vereinfacht am Ende das Abrunden. Um einen 3-D-Effekt einzuhauchen braucht man nur Kleinigkeiten wie Malerband, Steine und Glassplitter.</p>
<p>Bei Resin-Kunst handelt es sich also um eine sehr aufwendige Kunstform, aufgrund der hohen Materialkosten wäre es auch ein sehr kostspieliges Hobby. Umso schöner ist es, dass sich mehr und mehr Kunstfreunde und Sammler für Resin begeistern lassen. Mit ein bisschen Übung sind begabte Resin-Künstler auch in der Lage, auf Nachfrage bestimmte nützliche Dinge für den Haushalt aus Kunstharz zu färben. Wie gefärbte Tischplatten oder Küchenverkleidungen. Wer das Ganze selbst einmal ausprobieren möchte, findet nach der Corona-Krise sicherlich den einen oder anderen Workshop in seiner Umgebung.</p>
<h4>Tutorial</h4>
<p>Im Internet gibt es eine Menge Tutorials. Wir haben uns dazu entschieden, hier ein Video von dem Kanal &#8222;Leonie Sarah&#8220; einzubinden. Da Sie nicht nur ein schönes Ergebnis liefert, sondern das ganze auch in einem 30-minütigen Video quasi live erklärt. Uns war es auch wichtig, nur ein Video zu verbreiten, was sicherheitshalber erwähnt: Resin ist nicht ungefährlich! Bitte informiert euch ausreichend, bevor ihr euer Bastelprojekt startet!</p>
<p class="title style-scope ytd-video-primary-info-renderer"><strong><span class="style-scope yt-formatted-string" dir="auto">Resin Art Tutorial </span><a class="yt-simple-endpoint style-scope yt-formatted-string" dir="auto" spellcheck="false" href="https://www.youtube.com/results?search_query=%23ArtAttackmitLeonie">#ArtAttackmitLeonie</a><span class="style-scope yt-formatted-string" dir="auto"> </span></strong></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/kBEKfOZKEMg" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Weitere Informationen über die Künstlerin Anna Jacobi: <a href="https://www.instagram.com/anna_jacobi_/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.instagram.com/anna_jacobi_/</a></p>
<p>Mehr über Leonie Sarah: <a href="https://www.instagram.com/leonie_lion/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.instagram.com/leonie_lion/</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt aufmerksam machen wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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<p><a href="https://www.paypal.com/donate/?cmd=_s-xclick&amp;hosted_button_id=H8575LKPJNPLW&amp;source=url"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6541" src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1-300x66.jpg 300w" alt="" width="200" height="44" data-opt-src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" data-opt-lazy-loaded="true" data-opt-otimized-width="200" data-opt-optimized-height="44" /></a></p>
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