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	<title>venedig Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>venedig Archive - Arttrado.de</title>
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	<item>
		<title>Russische Rückkehr zur Biennale Venedig 2026: Kunstfreiheit oder politische Normalisierung?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/russische-rueckkehr-zur-biennale-venedig-2026-kunstfreiheit-oder-politische-normalisierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 13:07:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Koyo Kouoh]]></category>
		<category><![CDATA[Biennale 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Pietrangelo Buttafuoco]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[kunst und politik]]></category>
		<category><![CDATA[kunstfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[venedig]]></category>
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					<description><![CDATA[Russische Rückkehr zur Biennale Venedig 2026: Kunstfreiheit oder politische Normalisierung? Die Rückkehr Russlands zur Biennale in Venedig 2026 hat eine <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/russische-rueckkehr-zur-biennale-venedig-2026-kunstfreiheit-oder-politische-normalisierung/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Russische Rückkehr zur Biennale Venedig 2026: Kunstfreiheit oder politische Normalisierung?</h4>
<p>Die Rückkehr Russlands zur Biennale in Venedig 2026 hat eine der kontroversesten kulturpolitischen Debatten der letzten Jahre ausgelöst. Während die Biennale-Leitung von künstlerischer Offenheit spricht, sehen Kritiker darin eine problematische Verschiebung zwischen Kunstfreiheit und politischer Normalisierung. Der russische Pavillon ist damit längst kein reiner Ausstellungsraum mehr, sondern ein Symbol für eine größere Frage: Welche Rolle spielt Kunst in Zeiten geopolitischer Konflikte?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Russland kehrt nach Venedig zurück</h4>



<p>Nach dem faktischen Rückzug russischer Beiträge seit Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 ist Russland 2026 wieder offiziell auf der Biennale vertreten. Präsentiert wird ein umfangreiches Gemeinschaftsprojekt unter dem Titel „Der Baum ist im Himmel verwurzelt“, an dem zahlreiche Künstler beteiligt sein sollen.</p>



<p>Auffällig ist jedoch die Form der Präsentation: Der Pavillon bleibt für das Publikum nur eingeschränkt zugänglich. Statt klassischer Ausstellungsräume dominieren Projektionen, Klanginstallationen und musikalische Beiträge im Außenbereich. Der Eindruck entsteht bewusst zwischen Präsenz und Abschottung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Rückkehr mit politischer Sprengkraft</h4>



<p>Die Entscheidung zur Wiederzulassung Russlands ist hoch umstritten. Für Kritiker stellt sich weniger die Frage nach einzelnen Künstlern, sondern nach der symbolischen Wirkung nationaler Repräsentation.</p>



<p>Denn nationale Pavillons sind auf der Biennale nie nur künstlerische Räume, sondern auch kulturelle Stellvertreter staatlicher Identität. Genau deshalb wird die russische Teilnahme als mögliche Normalisierung eines weiterhin laufenden Krieges gelesen.</p>



<p>Proteste von Künstlergruppen wie Pussy Riot und Femen begleiteten die Eröffnungstage und machten deutlich, dass die Rückkehr keineswegs als unpolitischer Akt verstanden wird.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Biennale-Präsident im Zentrum der Debatte</h4>



<p>Im Mittelpunkt der Kontroverse steht auch der Präsident der Biennale, Pietrangelo Buttafuoco. Der italienische Journalist und Autor ist politisch im rechtskonservativen Spektrum verortet und wurde 2024 von der Regierung Giorgia Meloni eingesetzt.</p>



<p>Er verteidigt die Entscheidung mit einem klaren Argument: Kunst dürfe keine politischen Grenzen ziehen und keine „Tribunale“ ersetzen. Die Biennale sei ein Raum des Dialogs, nicht der Sanktion.</p>



<p>Kritiker hingegen sehen genau darin ein Problem. Denn kulturelle Großinstitutionen erzeugen immer auch symbolische Legitimität — unabhängig davon, ob sie es beabsichtigen oder nicht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Rücktritt der Jury</h4>



<p>Die Spannungen eskalierten, als die internationale Jury der Biennale geschlossen zurücktrat. Ein außergewöhnlicher Schritt, der die institutionelle Krise sichtbar machte.</p>



<p>Die Biennale 2026 ist damit nicht nur eine Ausstellung, sondern auch ein Schauplatz innerer Konflikte zwischen Leitung, Jury, Künstlern und politischem Umfeld.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Teilnahme als künstlerisches Dilemma</h4>



<p>Die Debatte um Russland verweist zugleich auf eine grundsätzliche Frage, die über diesen Einzelfall hinausgeht: Was bedeutet es eigentlich, heute an einer Biennale teilzunehmen?</p>



<p>Für viele Künstler ist die Situation ambivalent und nicht eindeutig ideologisch auflösbar:</p>



<p>Einerseits steht die Teilnahme für Sichtbarkeit, Austausch und internationale Anerkennung.</p>



<p>Andererseits ist jede Beteiligung auch eine Einbindung in eine Institution, die politisch gelesen wird.</p>





<p>Wichtig ist dabei: Teilnahme bedeutet nicht automatisch Zustimmung zu politischen Positionen der Gastgeber oder der Leitung. Ebenso wenig ist ein Boykott per se moralisch überlegen.</p>



<p>Die entscheidende Frage liegt oft woanders: Reflektiert ein Künstler die politischen Bedingungen seiner Teilnahme – oder tut er so, als existierten sie nicht?</p>



<p>Zwischen kritischer Auseinandersetzung und stiller Anpassung liegt ein breites Feld, das sich nicht eindeutig moralisch auflösen lässt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kann Kunst neutral sein?</h4>



<p>Die zentrale Spannung der Biennale 2026 liegt genau hier: zwischen dem Anspruch künstlerischer Offenheit und der Realität politischer Symbolik.</p>



<p>Befürworter der russischen Teilnahme warnen vor kultureller Abschottung und der Instrumentalisierung von Kunst als politisches Ausschlussinstrument. Gegner betonen hingegen, dass gerade große Kunstinstitutionen nie neutral sind, sondern immer Machtverhältnisse sichtbar machen oder stabilisieren.</p>



<p>Die Biennale bewegt sich damit in einem Spannungsfeld, das sich nicht auflösen lässt, sondern nur sichtbar gemacht werden kann.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Wendepunkt für die Kunstwelt</h4>



<p>Die Biennale Venedig 2026 zeigt deutlicher als viele Ausgaben zuvor, dass internationale Kunstplattformen längst politische Räume geworden sind — auch wenn sie sich selbst gern als neutral verstehen.</p>



<p>Die eigentliche Debatte verschiebt sich deshalb: Nicht nur wer ausstellt, ist entscheidend, sondern wie die Kunstwelt mit Verantwortung, Kontext und Wirkung umgeht.</p>



<p>Die Rückkehr Russlands macht die Biennale damit zu einem Testfall: für Kunstfreiheit, für institutionelle Glaubwürdigkeit — und für die Frage, wie politisch Kunst in einer globalisierten Welt eigentlich sein darf oder muss.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Blick im Sinne von Koyo Kouoh</h4>



<p>Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen stellt sich zwangsläufig die Frage, wie die ursprünglich verantwortliche  <a href="https://arttrado.de/news/biennale-di-venezia-2026-kuratieren-nach-dem-tod-koyo-kouoh/" target="_blank" rel="noopener">Kuratorin Koyo Kouoh</a> die Situation eingeordnet hätte. Auch wenn sie die Ereignisse nicht mehr selbst begleiten konnte, lässt sich ihr kuratorisches Denken als Referenzrahmen heranziehen.</p>



<p>Kouoh verstand die Biennale nicht als neutralen Ausstellungsraum, sondern als Ort struktureller Auseinandersetzung – mit Macht, Repräsentation und globalen Ungleichgewichten. Ihre kuratorische Haltung war dabei weniger auf Konsens als auf Reibung ausgelegt.</p>



<p>Vor diesem Hintergrund wirkt die aktuelle Dynamik der Biennale 2026 besonders ambivalent: Die Rückkehr Russlands, die institutionellen Spannungen und die politische Aufladung der nationalen Pavillons verschieben den Fokus weg von kuratorischer Kritik hin zu geopolitischer Normalisierung.</p>



<p>Gerade hier entsteht ein Spannungsfeld, das sich mit Kouohs Ansatz gut kontrastieren lässt:</p>



<blockquote>
<p>Ihre Biennale war als Raum für kritische Reibung gedacht – nicht als Bühne für die stille Wiederherstellung politischer Normalität.</p>
</blockquote>



<p>Diese Verschiebung macht deutlich, wie sehr sich die Biennale 2026 zwischen künstlerischem Anspruch und institutioneller Realität neu positionieren muss – und wie fragil der Anspruch auf Neutralität in einem zunehmend politisierten Kunstsystem geworden ist.</p>
<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="bSla54G1uk"><a href="https://arttrado.de/news/krieg-und-kunst-kunst-zwischen-verantwortung-und-realitaet/">Krieg und Kunst – Kunst zwischen Verantwortung und Realität</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Krieg und Kunst – Kunst zwischen Verantwortung und Realität&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/krieg-und-kunst-kunst-zwischen-verantwortung-und-realitaet/embed/#?secret=h3ETA7RmY4#?secret=bSla54G1uk" data-secret="bSla54G1uk" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>



<p>Titelbild: Mit farbigen Rauchbomben protestierte das russische Künstlerkollektiv Pussy Riot vor dem russischen Pavillon in Venedig. © Luca Bruno/AP/dpa</p>



<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>



<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>



<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Urin im Kunstpavillon: Österreichs Biennale-Beitrag 2026 eskaliert zum Kultur-Shitstorm“</title>
		<link>https://arttrado.de/news/urin-im-kunstpavillon-oesterreichs-biennale-beitrag-2026-eskaliert-zum-kultur-shitstorm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 21:47:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ist das Kunst? Diskussionen]]></category>
		<category><![CDATA[Biennale 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Skandal]]></category>
		<category><![CDATA[Florentina Holzinger]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmesse]]></category>
		<category><![CDATA[venedig]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[Der österreichische Pavillon auf der Biennale di Venezia 2026 sorgt bereits vor der offiziellen Eröffnung für heftige Diskussionen. Unter der <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/urin-im-kunstpavillon-oesterreichs-biennale-beitrag-2026-eskaliert-zum-kultur-shitstorm/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Urin im Kunstpavillon: Österreichs Biennale-Beitrag 2026 eskaliert zum Kultur-Shitstorm“</h4>



<p>Der österreichische Pavillon auf der Biennale di Venezia 2026 sorgt bereits vor der offiziellen Eröffnung für heftige Diskussionen. Unter der künstlerischen Leitung von Florentina Holzinger entsteht ein Beitrag, der mit körperlichen Extremen, Tabubrüchen und drastischer Körperlichkeit arbeitet – und damit einen regelrechten „Shitstorm“ im doppelten Wortsinn ausgelöst hat.</p>



<p>Im Zentrum der Kritik stehen nicht nur die Inhalte, sondern auch die Kosten: Rund 600.000 Euro öffentliche Förderung fließen in den Pavillon. Für viele Beobachter stellt sich damit die Frage, ob eine derart radikale, bewusst provokative Performancekunst in diesem finanziellen Rahmen noch gesellschaftlich vermittelbar ist.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Teure Provokation oder notwendige Kunst?</h4>



<p>Die Debatte entzündet sich weniger an der künstlerischen Idee als an ihrer Zuspitzung: Körper, Flüssigkeiten, Grenzüberschreitungen – eine Ästhetik, die gezielt irritiert.</p>



<p>Die Kritik lautet entsprechend:</p>



<p>sehr teuer für reine Provokation</p>



<p>zu extrem für öffentliche Förderung</p>



<p>Zu zweit entfernt von klassischer Repräsentationskunst</p>
<p>Doch genau hier liegt der Kern des Projekts: Es verweigert sich bewusst einer glatten, konsumierbaren Ästhetik.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Der „Shitstorm“ als Teil des Werks</h4>



<p>Der aktuelle öffentliche Aufschrei ist längst Teil der Wahrnehmung geworden. Der Begriff <strong>„Shitstorm“</strong> bekommt in diesem Kontext eine doppelte Bedeutung: als digitale Empörungswelle – und als sprachliches Echo der körperlichen Themen, die das Werk verhandelt.</p>



<p>Denn die Arbeiten von Holzinger sind nicht auf Schönheit oder Harmonie ausgerichtet, sondern auf Konfrontation. Körperlichkeit wird nicht abstrahiert, sondern radikal sichtbar gemacht – inklusive jener Aspekte, die gesellschaftlich normalerweise ausgelagert werden.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Warum der Beitrag künstlerisch relevant ist</h4>



<p>Die eigentliche Relevanz des österreichischen Beitrags zeigt sich nicht im Skandal, sondern in der Frage, warum er überhaupt Skandal erzeugt.</p>



<p>Moderne Gesellschaften funktionieren über klare Trennungen:</p>



<p>sauber vs. unrein</p>



<p>privat vs. öffentlich</p>



<p>sichtbar vs. verdrängt</p>
<p>Körperliche Prozesse werden in Systeme ausgelagert: Kanalisationen, Kläranlagen, medizinische Infrastruktur. Auch Wasser durchläuft in urbanen Räumen permanente Reinigungsprozesse – mechanisch, biologisch, chemisch. Selbst Schwimmbadwasser ist kein „Naturzustand“, sondern ein technisch kontrollierter Kreislauf.</p>



<p>Sauberkeit ist damit keine biologische Tatsache, sondern eine kulturell und technisch hergestellte Ordnung.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Venedig als perfekter Resonanzraum</h4>



<p>Der Ort selbst verstärkt diese Themen zusätzlich. Venedig ist eine Stadt, die permanent zwischen Wasser, Infrastruktur und Zerfall vermittelt.</p>



<p>Die Kanäle sind Teil eines urbanen Systems, kein Badegewässer</p>



<p>Schwimmen ist offiziell verboten</p>



<p>Wasserqualität wird durch Strömung, Schifffahrt und urbane Einträge beeinflusst</p>



<p>Die Stadt lebt von einem fragilen Gleichgewicht zwischen Natur und Kontrolle</p>
<p>Damit wird Venedig selbst zu einem Symbol für die Frage, wie „sauber“ oder „kontrollierbar“ eine künstlich erhaltene Umwelt überhaupt sein kann.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Körper als Störung des Systems</h4>



<p>Vor diesem Hintergrund wirkt die Performance weniger wie reine Provokation, sondern wie eine bewusste Störung von Ordnungssystemen.</p>



<p>Wenn Körperlichkeit – im extremen, unvermittelten Sinn – in den öffentlichen Raum zurückkehrt, entsteht Reibung:</p>



<p>Was gilt als zumutbar?</p>



<p>Was wird verdrängt?</p>



<p>Wer definiert die Grenze zwischen Kunst und Unbehagen?</p>
<p>Die Arbeit zwingt damit zur Auseinandersetzung mit einer unbequemen Frage:</p>
<p>Nicht was gezeigt wird ist radikal, sondern was normalerweise nicht gezeigt werden darf.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Fazit: Zwischen Empörung und Erkenntnis</h4>



<p>So laut der aktuelle Shitstorm um den Biennale-Beitrag auch ist – er greift zu kurz, wenn er sich nur auf Provokation und Kosten reduziert.</p>



<p>Der österreichische Pavillon 2026 ist kein reines Skandalprojekt, sondern eine radikale Auseinandersetzung mit dem, was moderne Gesellschaften systematisch ausblenden: Körperlichkeit, Abfall, Materialität und die unsichtbaren Infrastrukturen von „Sauberkeit“.</p>



<p>Gerade in dieser Spannung entfaltet sich seine Wirkung.<br />Die Performance mag teuer, unbequem und verstörend wirken – aber genau darin liegt ihre Stärke: Sie macht sichtbar, dass Ordnung immer auch eine Konstruktion ist, die das Ungeordnete voraussetzt.</p>



<p>Oder anders gesagt: Der Beitrag ist kein Angriff auf Kunst, sondern eine Erinnerung daran, wie viel Aufwand nötig ist, damit Ekel überhaupt unsichtbar bleibt.</p>
<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Jf1o7NrOlO"><a href="https://arttrado.de/news/alexandra-kordas-im-grenada-pavillon-der-biennale-arte-2026/">Alexandra Kordas im Grenada-Pavillon der Biennale Arte 2026</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Alexandra Kordas im Grenada-Pavillon der Biennale Arte 2026&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/alexandra-kordas-im-grenada-pavillon-der-biennale-arte-2026/embed/#?secret=XMYcsJkknL#?secret=Jf1o7NrOlO" data-secret="Jf1o7NrOlO" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h4>



<p>Titelbild: SEAWORLD VENICE 2026, (c) Nicole Marianna Wytyczak</p>



<p>Mehr über die „Skandal“-Performance : <a href="https://www.seaworldvenice.at/de/about/kuenstlerin">https://www.seaworldvenice.at</a></p>



<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>



<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>



<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rita Sabo Ausstellung 2026 – UNISON. The Fusion of High Cultures</title>
		<link>https://arttrado.de/news/rita-sabo-ausstellung-2026-unison-the-fusion-of-high-cultures/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 16:04:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Sacred Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Rita Sabo]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Structures – Confluences]]></category>
		<category><![CDATA[Unison]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[venedig]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Tayfun Belgin]]></category>
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					<description><![CDATA[Rita Sabo Ausstellung 2026 – UNISON. The Fusion of High Cultures Im Rahmen der internationalen Kunstsaison 2026 in Venedig präsentiert <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/rita-sabo-ausstellung-2026-unison-the-fusion-of-high-cultures/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Rita Sabo Ausstellung 2026 – UNISON. The Fusion of High Cultures</h4>
<p>Im Rahmen der internationalen Kunstsaison 2026 in Venedig präsentiert Rita Sabo ihre Einzelausstellung „UNISON. The Fusion of High Cultures“ im Palazzo Bembo. Die Ausstellung ist Teil des Programms des European Cultural Centre und findet parallel zur Biennale di Venezia statt.</p>
<p>Mit einem vielschichtigen, immersiven Ansatz verbindet Sabo Malerei, Skulptur sowie multisensorische Elemente zu einer Ausstellung, die sich bewusst von rein kunstpolitischen oder linearen Erzählformen löst.</p>
<h4>Infobox zur Ausstellung</h4>
<p>Künstlerin: Rita Sabo<br />Titel: UNISON. The Fusion of High Cultures<br />Ort: Palazzo Bembo, Venedig<br />Laufzeit:9. Mai – 6. September 2026<br />Preview: 7. Mai 2026 (14:00–16:00 Uhr)<br />Veranstalter: European Cultural Centre<br />Kurator: Tayfun Belgin</p>
<h4>Künstlerisches Konzept: Kulturen als vernetztes System</h4>
<p>Im Zentrum der Ausstellung steht die Idee, dass sich Kulturen nicht isoliert entwickeln, sondern als miteinander verbundene Systeme verstanden werden können. Sabo greift in ihrer Arbeit auf unterschiedliche kulturelle Referenzen zurück – darunter sumerische, ägyptische, maya-, keltische und buddhistische Traditionen – und führt diese in einer eigenständigen Bildsprache zusammen.</p>
<p>Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erscheinen dabei nicht als lineare Abfolge, sondern als gleichzeitig erfahrbare Ebenen. Die Werke verbinden symbolische Fragmente, organische Formen und visuelle Codes zu komplexen Bildräumen, die weniger konkrete Aussagen treffen als vielmehr Assoziationsräume eröffnen.</p>
<h4>Immersiver Ausstellungsansatz</h4>
<p>„UNISON“ ist als multisensorische Ausstellung konzipiert. Neben Malerei umfasst sie auch Skulptur sowie Elemente wie Klang, Video und Duft. Ziel ist es, Wahrnehmung über das rein Visuelle hinaus zu erweitern und ein unmittelbares Erleben zu ermöglichen.</p>
<p>Ein zentraler Bestandteil ist die Werkserie „Woven Codes“, in der feine Linien und Strukturen verschiedene kulturelle Symbole miteinander verbinden und so Netzwerke kollektiver Erinnerung sichtbar machen.</p>
<p>Den räumlichen und inhaltlichen Höhepunkt bildet die skulpturale Arbeit „Sacred Planet“. Die sternförmige Installation greift die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen auf und formuliert eine künstlerische Vision einer vernetzten und ausgewogenen Welt.</p>
<h4>Position im Kontext der Biennale</h4>
<p>Die Ausstellung ist nicht Teil der offiziellen Biennale, gehört jedoch zum erweiterten Ausstellungsprogramm rund um die Biennale di Venezia. Der Palazzo Bembo zählt zu den etablierten Orten dieser parallelen Präsentationen.</p>
<p>Innerhalb dieses Kontexts setzt Sabo weniger auf tagespolitische Themen als auf eine übergeordnete Perspektive: Im Fokus stehen gemeinsame kulturelle Ursprünge, kollektive Erinnerung und die Frage, wie sich globale Zusammenhänge künstlerisch erfahrbar machen lassen.</p>
<h4>Fazit: Kunst als Erfahrungsraum</h4>
<p>„UNISON. The Fusion of High Cultures“ versteht sich als Einladung, kulturelle Zusammenhänge nicht analytisch, sondern erfahrungsbasiert zu erkunden. Die Ausstellung verbindet visuelle, räumliche und sinnliche Elemente zu einem offenen System, in dem Bedeutungen nicht vorgegeben sind, sondern im Erleben entstehen.</p>
<p>Damit positioniert sich Rita Sabo im Umfeld der Biennale als eigenständige Stimme, die weniger auf Abgrenzung als auf Verbindung setzt – und Kunst als Raum gemeinsamer Resonanz begreift.</p>
<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="zBQZkEgWIX"><a href="https://arttrado.de/news/interview-mit-rita-sabo-ausstellung-im-bayerischen-nationalmuseum/">Interview mit Rita Sabo: Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Interview mit Rita Sabo: Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/interview-mit-rita-sabo-ausstellung-im-bayerischen-nationalmuseum/embed/#?secret=HPAgSkAaQY#?secret=zBQZkEgWIX" data-secret="zBQZkEgWIX" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr Informationen finden Sie hier: <a href="https://ecc-italy.eu">https://ecc-italy.eu</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Florentina Holzinger eröffnet den Österreich-Pavillon der Biennale Venedig 2026 </title>
		<link>https://arttrado.de/news/florentina-holzinger-eroeffnet-den-oesterreich-pavillon-der-biennale-venedig-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 15:26:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmesse]]></category>
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		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Biennale 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Seaworld Venice]]></category>
		<category><![CDATA[Florentina Holzinger]]></category>
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					<description><![CDATA[Florentina Holzinger eröffnet den Österreich-Pavillon der Biennale Venedig 2026  Mit ihrer radikalen Performancepraxis gehört Florentina Holzinger zu den prägendsten Stimmen <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/florentina-holzinger-eroeffnet-den-oesterreich-pavillon-der-biennale-venedig-2026/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Florentina Holzinger eröffnet den Österreich-Pavillon der Biennale Venedig 2026 </h4>
<p>Mit ihrer radikalen Performancepraxis gehört Florentina Holzinger zu den prägendsten Stimmen der europäischen Gegenwartskunst. Für die Biennale Venedig 2026 gestaltet sie den österreichischen Pavillon – und sorgt bereits vor dem offiziellen Start für intensive Aufmerksamkeit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eröffnung während der Preview-Tage</h4>



<p>Die Eröffnung von Holzingers Projekt „Seaworld Venice“ fand am 6. Mai 2026 statt – im Rahmen der sogenannten Preview-Tage der Biennale. Diese Tage sind traditionell Presse, Kurator und Fachpublikum vorbehalten und gelten als inoffizieller Auftakt der Ausstellung.</p>



<p>Der reguläre Start der Biennale für das breite Publikum folgt erst am 9. Mai 2026. Dennoch sind es gerade diese frühen Tage, in denen viele der nationalen Pavillons ihre ersten starken künstlerischen Statements setzen – so auch Österreich.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Keine klassische Ausstellung: Performance als Dauerzustand</h4>



<p>Was Besucher im österreichischen Pavillon erwartet, ist keine klassische Ausstellung mit statischen Werken. Stattdessen setzt Holzinger auf eine hybride Form aus Installation und Live-Performance.</p>



<p>„Seaworld Venice“ funktioniert als kontinuierlich aktivierter Raum:</p>



<p>Der Pavillon ist während der Öffnungszeiten zugänglich</p>



<p>Performer sind dauerhaft präsent</p>



<p>Aktionen, Szenen und körperliche Interventionen entstehen fortlaufend</p>



<p>Es gibt keine klar definierten Anfangs- oder Endpunkte. Vielmehr entsteht eine Situation, in die Besucher jederzeit eintreten können – mit unvorhersehbarem Verlauf.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gibt es feste Performancezeiten?</h4>



<p>Ein klassischer Spielplan mit fixen Uhrzeiten existiert nicht. Stattdessen arbeitet Holzinger bewusst gegen das traditionelle Theaterformat.</p>



<p>Das bedeutet konkret:</p>



<p>Es gibt keine täglich veröffentlichten Showzeiten</p>



<p>Verdichtete Performances entstehen situativ</p>



<p>Intensität und Ablauf variieren im Tagesverlauf</p>



<p>Zusätzlich sind einzelne „Études“ geplant – einmalige Aktionen, die auch außerhalb des Pavillons stattfinden können, etwa im Stadtraum oder in der Lagune von Venedig.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Körper, Kontrolle und Spektakel</h4>



<p>Inhaltlich bleibt Holzinger ihrer künstlerischen Linie treu. Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Choreografie, Performance, Zirkus und bildender Kunst.</p>



<p>Zentrale Themen sind:</p>



<p>der Körper als Austragungsort von Macht und Kontrolle</p>



<p>die Inszenierung von Natur und Künstlichkeit</p>



<p>das Verhältnis zwischen Publikum und Performer</p>



<p>Dabei setzt sie auf extreme physische Bilder, die bewusst zwischen Faszination und Überforderung oszillieren. Nacktheit, Risiko und körperliche Grenzerfahrungen sind dabei keine Provokation um ihrer selbst willen, sondern Teil einer konsequenten künstlerischen Untersuchung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Österreich-Pavillon als performativer Raum</h4>



<p>Der österreichische Beitrag fügt sich in eine Tradition konzeptueller und oft körperbezogener Positionen ein, verschiebt diese jedoch deutlich in Richtung Live-Erlebnis.</p>



<p>Der Pavillon wird nicht nur bespielt – er wird selbst zur Bühne:</p>



<p>Architektur, Wasser und technische Elemente verschmelzen</p>



<p>Performer agieren im direkten Austausch mit dem Raum</p>



<p>Besucher werden Teil einer sich ständig verändernden Situation</p>



<h4>Fazit: Ein Beitrag, der sich jeder Eindeutigkeit entzieht</h4>



<p>Florentina Holzingers „Seaworld Venice“ ist kein Werk, das sich in wenigen Minuten erfassen lässt. Wer den österreichischen Pavillon besucht, sollte Zeit mitbringen – und die Bereitschaft, sich auf ein offenes, dynamisches Setting einzulassen.</p>



<p>Die eigentliche Stärke des Beitrags liegt genau darin: in seiner Unberechenbarkeit, seiner physischen Direktheit und seiner konsequenten Absage an klassische Ausstellungslogiken.</p>



<p>Damit gehört der österreichische Pavillon schon jetzt zu den meistdiskutierten Beiträgen der Biennale Venedig 2026.</p>
<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="NB6ReOVTMJ"><a href="https://arttrado.de/news/urin-im-kunstpavillon-oesterreichs-biennale-beitrag-2026-eskaliert-zum-kultur-shitstorm/">Urin im Kunstpavillon: Österreichs Biennale-Beitrag 2026 eskaliert zum Kultur-Shitstorm“</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Urin im Kunstpavillon: Österreichs Biennale-Beitrag 2026 eskaliert zum Kultur-Shitstorm“&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/urin-im-kunstpavillon-oesterreichs-biennale-beitrag-2026-eskaliert-zum-kultur-shitstorm/embed/#?secret=t2A5abO3vF#?secret=NB6ReOVTMJ" data-secret="NB6ReOVTMJ" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h4>



<p>Titelbild: SEAWORLD VENICE 2026, (c) Nicole Marianna Wytyczak</p>
<p>Mehr über die Künstlerin: <a href="https://www.seaworldvenice.at/de/about/kuenstlerin">https://www.seaworldvenice.at</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>



<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>



<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Biennale di Venezia 2026: Kuratieren nach dem Tod – Koyo Kouoh</title>
		<link>https://arttrado.de/news/biennale-di-venezia-2026-kuratieren-nach-dem-tod-koyo-kouoh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 13:02:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[venedig]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Koyo Kouoh]]></category>
		<category><![CDATA[Biennale 2026]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[In Minor Keys]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmesse]]></category>
		<category><![CDATA[nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[kurator]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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					<description><![CDATA[Biennale di Venezia 2026: Kuratieren nach dem Tod – Koyo Kouoh Die Biennale di Venezia 2026 ist längst mehr als eine kuratierte <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/biennale-di-venezia-2026-kuratieren-nach-dem-tod-koyo-kouoh/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Die Ausstellung ist abgeschlossen gedacht – aber nicht mehr von ihrer Urheberin begleitet.</p>
</blockquote>

<h4 class="wp-block-heading">„In Minor Keys“ als nicht mehr veränderbare Partitur</h4>



<p>Der Titel „In Minor Keys“ verweist ursprünglich auf eine kuratorische Haltung, die auf leise, fragmentierte und nicht-hierarchische Formen künstlerischer Erfahrung setzt. Die Metapher der Molltonart steht dabei nicht für Verlust, sondern für Ambivalenz, Spannung und Offenheit.</p>



<p>Im Kontext der posthumen Umsetzung verändert sich diese Lesart jedoch grundlegend.</p>



<p>Die Ausstellung wird zur:</p>
<p>fixierten Struktur eines Denkprozesses<br />ästhetischen Partitur ohne aktive Dirigentin<br />Komposition, die nicht mehr revidiert werden kann</p>



<p>Damit entsteht eine paradoxe Situation:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Ein kuratorisches Konzept, das ursprünglich auf Bewegung, Offenheit und Resonanz ausgelegt war, wird zu einer festen institutionellen Realität.</p>
</blockquote>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die Verschiebung der kuratorischen Autorschaft</strong></h4>



<p>Die Realisierung der Biennale erfolgt durch ein kuratorisches Team, das Kouoh zu Lebzeiten in die Entwicklung eingebunden hatte. Dieses Team agiert jedoch nicht als neue kuratorische Instanz, sondern als ausführende Struktur eines bereits definierten Konzepts.</p>



<p>Diese Konstellation verschiebt die klassische Rolle der Kuratorin in drei Richtungen:</p>



<h4 class="wp-block-heading">1. Von Autor<em>in zu Konzeptgeber</em>in</h4>



<p>Das kuratorische Denken bleibt präsent, aber ohne Möglichkeit zur Anpassung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">2. Von Gestaltung zu Umsetzung</h4>



<p>Kuratorische Entscheidungen werden zu Ausführungsprozessen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">3. Von Präsenz zu Nachwirkung</h4>



<p>Die kuratorische Stimme wird zu einem strukturellen Echo.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Biennale als Institution im Ausnahmezustand</h4>



<p>Die Entscheidung, keine neue kuratorische Leitung einzusetzen, ist auch institutionell bemerkenswert.</p>



<p>Die Biennale di Venezia folgt damit nicht ihrer üblichen Logik des kuratorischen Wechsels, sondern etabliert eine Form der <strong>Kontinuität trotz Abwesenheit</strong>.</p>



<p>Das hat mehrere Konsequenzen:</p>
<p>Die Ausstellung wird nicht neu interpretiert<br />Entscheidungen bleiben unangetastet<br />Die Institution tritt stärker in den Vordergrund als in früheren Ausgaben</p>



<p>Damit verschiebt sich die Rolle der Biennale selbst:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>von einer Plattform kuratorischer Autorschaften zu einem Träger kuratorischer Nachlässe.</p>
</blockquote>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Kuratorische Praxis zwischen Erinnerung und Verwaltung</strong></h4>



<p>Im Kontext der Gegenwartskunst wird Kuratieren zunehmend als aktiver, interpretierender Prozess verstanden. Die Biennale 2026 zeigt jedoch eine andere Dimension: Kuratieren als <strong>Verwaltung eines bereits abgeschlossenen Denkraums</strong>.</p>



<p>Diese Form der Umsetzung wirft grundlegende Fragen auf:</p>
<p>Wie verändert sich Bedeutung, wenn sie nicht mehr verhandelt werden kann?<br />Wo endet Interpretation und wo beginnt Konservierung?<br />Kann ein kuratorisches Konzept „fertig“ sein, bevor es realisiert wurde?</p>



<p>Gerade hier entsteht die eigentliche Spannung der Ausstellung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Koyo Kouoh und die Verschiebung globaler Ausstellungspraxis</h4>



<p>Koyo Kouoh zählt zu den prägenden Figuren einer global erweiterten kuratorischen Praxis, die sich bewusst von eurozentrischen Modellen entfernt hat. Ihre Arbeit war geprägt von:</p>
<p>postkolonialen Perspektiven<br />institutioneller Kritik<br />Fokus auf diasporische Narrative<br />dem Verständnis von Ausstellung als sozialem Raum</p>



<p>„In Minor Keys“ bündelt diese Ansätze in einer Form, die weniger auf Hierarchie als auf <strong>Resonanz und Vielstimmigkeit</strong>setzt.</p>



<p>Dass dieses Konzept nun ohne ihre aktive Präsenz umgesetzt wird, verstärkt seinen paradoxen Charakter:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Eine kuratorische Praxis, die auf Offenheit basiert, wird in eine geschlossene Realisierungsform überführt.</p>
</blockquote>



<h4 class="wp-block-heading">Kunsthistorische Einordnung: Die Biennale als kuratorisches Nachlassmodell</h4>



<p>Die Ausgabe 2026 kann damit als seltenes Beispiel eines neuen Typs von Großausstellung gelesen werden:</p>
<p>nicht mehr rein autorenzentriert<br />nicht vollständig kollektiv<br />sondern posthum kuratiert im institutionellen Rahmen</p>



<p>Diese Form lässt sich als <strong>„kurativer Nachlass“</strong> beschreiben – ein Konzept, bei dem die Idee einer Ausstellung über den Tod ihrer Urheberin hinaus weitergeführt wird, ohne neu verhandelt zu werden.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Fazit: Eine Biennale zwischen Konzept und Abwesenheit</h4>



<p>Die Biennale di Venezia 2026 ist damit weder klassische Ausstellung noch reine Hommage. Sie ist ein Zwischenzustand: eine realisierte Idee, die nicht mehr verändert werden kann, aber weiterhin gelesen werden muss.</p>



<p>„In Minor Keys“ wird so zu einem doppelten Raum:</p>
<p>als kuratorisches Konzept über leise Verschiebungen<br />und als institutionelles Dokument über die Grenzen von Autorschaft</p>



<p>Die entscheidende Frage dieser Biennale lautet deshalb nicht, was gezeigt wird, sondern:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Wie bleibt ein kuratorisches Denken lebendig, wenn seine Stimme verstummt ist?</p>
</blockquote>



<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Kyp5gDFTcU"><a href="https://arttrado.de/news/die-biennale-2026-zwischen-leisen-toenen-und-globaler-neuordnung/">Die Biennale 2026 – Zwischen leisen Tönen und globaler Neuordnung</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Die Biennale 2026 – Zwischen leisen Tönen und globaler Neuordnung&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/die-biennale-2026-zwischen-leisen-toenen-und-globaler-neuordnung/embed/#?secret=vZz59ybBjl#?secret=Kyp5gDFTcU" data-secret="Kyp5gDFTcU" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>

<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: By Lard Buurman. &#8211; SUD-Salon Urbain de Douala 2010. Photo Lard Buurman. Courtesy doual&#8217;art, CC BY-SA 3.0, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=77376514">https://commons.wikimedia.org</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p><!-- /wp:quote --><!-- wp:post-content --><!-- wp:heading {"level":1} -->
<h4 class="wp-block-heading">Biennale di Venezia 2026: Kuratieren nach dem Tod – Koyo Kouoh</h4>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die Biennale di Venezia 2026 ist längst mehr als eine kuratierte Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Mit dem Tod der Kuratorin Koyo Kouoh während der Konzeptionsphase hat sich die Ausgabe in einen seltenen Ausnahmezustand verwandelt: ein Großprojekt, das nicht neu gedacht, sondern in seiner ursprünglichen Form <strong>posthum realisiert</strong> wird.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Damit verschiebt sich nicht nur die organisatorische Ebene der Biennale, sondern eine der zentralen Fragen der Gegenwartskunst: Wer besitzt kuratorische Autorität, wenn die Autorin nicht mehr anwesend ist?</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:heading -->
<h4 class="wp-block-heading">Posthume Kuratierung als Sonderform institutioneller Praxis</h4>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Im klassischen Modell der Biennale ist der Wechsel der kuratorischen Leitung ein definierendes Strukturprinzip. Jede Ausgabe wird bewusst als Bruch, Neubewertung und Neuinterpretation verstanden.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die Ausgabe 2026 bricht mit dieser Logik.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Statt eines kuratorischen Neustarts wurde entschieden:</p>
<p>das bestehende Konzept vollständig zu übernehmen<br />den Titel „In Minor Keys“ beizubehalten<br />die von Kouoh entwickelte Struktur unverändert umzusetzen<br />ein von ihr selbst eingebundenes Team mit der Realisierung zu betrauen</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Diese Entscheidung erzeugt eine ungewöhnliche Konstellation:</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:quote -->
<blockquote class="wp-block-quote"><!-- wp:paragraph -->
<p>Die Ausstellung ist abgeschlossen gedacht – aber nicht mehr von ihrer Urheberin begleitet.</p>
</blockquote>
<!-- wp:separator -->
<h4 class="wp-block-heading">„In Minor Keys“ als nicht mehr veränderbare Partitur</h4>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Der Titel „In Minor Keys“ verweist ursprünglich auf eine kuratorische Haltung, die auf leise, fragmentierte und nicht-hierarchische Formen künstlerischer Erfahrung setzt. Die Metapher der Molltonart steht dabei nicht für Verlust, sondern für Ambivalenz, Spannung und Offenheit.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Im Kontext der posthumen Umsetzung verändert sich diese Lesart jedoch grundlegend.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die Ausstellung wird zur:</p>
<p>fixierten Struktur eines Denkprozesses<br />ästhetischen Partitur ohne aktive Dirigentin<br />Komposition, die nicht mehr revidiert werden kann</p>
<!-- /wp:list -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Damit entsteht eine paradoxe Situation:</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:quote -->
<blockquote class="wp-block-quote"><!-- wp:paragraph -->
<p>Ein kuratorisches Konzept, das ursprünglich auf Bewegung, Offenheit und Resonanz ausgelegt war, wird zu einer festen institutionellen Realität.</p>
<!-- /wp:paragraph --></blockquote>
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<!-- wp:separator -->
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die Verschiebung der kuratorischen Autorschaft</strong></h4>
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<p>Die Realisierung der Biennale erfolgt durch ein kuratorisches Team, das Kouoh zu Lebzeiten in die Entwicklung eingebunden hatte. Dieses Team agiert jedoch nicht als neue kuratorische Instanz, sondern als ausführende Struktur eines bereits definierten Konzepts.</p>
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<!-- wp:paragraph -->
<p>Diese Konstellation verschiebt die klassische Rolle der Kuratorin in drei Richtungen:</p>
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<!-- wp:heading {"level":3} -->
<h4 class="wp-block-heading">1. Von Autor<em>in zu Konzeptgeber</em>in</h4>
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<p>Das kuratorische Denken bleibt präsent, aber ohne Möglichkeit zur Anpassung.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">2. Von Gestaltung zu Umsetzung</h4>
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<p>Kuratorische Entscheidungen werden zu Ausführungsprozessen.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">3. Von Präsenz zu Nachwirkung</h4>
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<p>Die kuratorische Stimme wird zu einem strukturellen Echo.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Biennale als Institution im Ausnahmezustand</h4>
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<p>Die Entscheidung, keine neue kuratorische Leitung einzusetzen, ist auch institutionell bemerkenswert.</p>
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<!-- wp:paragraph -->
<p>Die Biennale di Venezia folgt damit nicht ihrer üblichen Logik des kuratorischen Wechsels, sondern etabliert eine Form der <strong>Kontinuität trotz Abwesenheit</strong>.</p>
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<!-- wp:paragraph -->
<p>Das hat mehrere Konsequenzen:</p>
<p>Die Ausstellung wird nicht neu interpretiert<br />Entscheidungen bleiben unangetastet<br />Die Institution tritt stärker in den Vordergrund als in früheren Ausgaben</p>
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<p>Damit verschiebt sich die Rolle der Biennale selbst:</p>
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<p>von einer Plattform kuratorischer Autorschaften zu einem Träger kuratorischer Nachlässe.</p>
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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Kuratorische Praxis zwischen Erinnerung und Verwaltung</strong></h4>
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<p>Im Kontext der Gegenwartskunst wird Kuratieren zunehmend als aktiver, interpretierender Prozess verstanden. Die Biennale 2026 zeigt jedoch eine andere Dimension: Kuratieren als <strong>Verwaltung eines bereits abgeschlossenen Denkraums</strong>.</p>
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<p>Diese Form der Umsetzung wirft grundlegende Fragen auf:</p>
<p>Wie verändert sich Bedeutung, wenn sie nicht mehr verhandelt werden kann?<br />Wo endet Interpretation und wo beginnt Konservierung?<br />Kann ein kuratorisches Konzept „fertig“ sein, bevor es realisiert wurde?</p>
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<p>Gerade hier entsteht die eigentliche Spannung der Ausstellung.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Koyo Kouoh und die Verschiebung globaler Ausstellungspraxis</h4>
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<p>Koyo Kouoh zählt zu den prägenden Figuren einer global erweiterten kuratorischen Praxis, die sich bewusst von eurozentrischen Modellen entfernt hat. Ihre Arbeit war geprägt von:</p>
<p>postkolonialen Perspektiven<br />institutioneller Kritik<br />Fokus auf diasporische Narrative<br />dem Verständnis von Ausstellung als sozialem Raum</p>
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<p>„In Minor Keys“ bündelt diese Ansätze in einer Form, die weniger auf Hierarchie als auf <strong>Resonanz und Vielstimmigkeit</strong>setzt.</p>
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<p>Dass dieses Konzept nun ohne ihre aktive Präsenz umgesetzt wird, verstärkt seinen paradoxen Charakter:</p>
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<p>Eine kuratorische Praxis, die auf Offenheit basiert, wird in eine geschlossene Realisierungsform überführt.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Kunsthistorische Einordnung: Die Biennale als kuratorisches Nachlassmodell</h4>
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<p>Die Ausgabe 2026 kann damit als seltenes Beispiel eines neuen Typs von Großausstellung gelesen werden:</p>
<p>nicht mehr rein autorenzentriert<br />nicht vollständig kollektiv<br />sondern posthum kuratiert im institutionellen Rahmen</p>
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<p>Diese Form lässt sich als <strong>„kurativer Nachlass“</strong> beschreiben – ein Konzept, bei dem die Idee einer Ausstellung über den Tod ihrer Urheberin hinaus weitergeführt wird, ohne neu verhandelt zu werden.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Fazit: Eine Biennale zwischen Konzept und Abwesenheit</h4>
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<p>Die Biennale di Venezia 2026 ist damit weder klassische Ausstellung noch reine Hommage. Sie ist ein Zwischenzustand: eine realisierte Idee, die nicht mehr verändert werden kann, aber weiterhin gelesen werden muss.</p>
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<!-- wp:paragraph -->
<p>„In Minor Keys“ wird so zu einem doppelten Raum:</p>
<p>als kuratorisches Konzept über leise Verschiebungen<br />und als institutionelles Dokument über die Grenzen von Autorschaft</p>
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<!-- wp:paragraph -->
<p>Die entscheidende Frage dieser Biennale lautet deshalb nicht, was gezeigt wird, sondern:</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:quote -->
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<p>Wie bleibt ein kuratorisches Denken lebendig, wenn seine Stimme verstummt ist?</p>
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<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: By Lard Buurman. &#8211; SUD-Salon Urbain de Douala 2010. Photo Lard Buurman. Courtesy doual&#8217;art, CC BY-SA 3.0, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=77376514">https://commons.wikimedia.org</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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		<title>Alexandra Kordas im Grenada-Pavillon der Biennale Arte 2026</title>
		<link>https://arttrado.de/news/alexandra-kordas-im-grenada-pavillon-der-biennale-arte-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 16:43:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Alexandra Kordas im Grenada-Pavillon der Biennale Arte 2026 Mit The World is falling apart setzt die Münchner Künstlerin Alexandra Kordas <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/alexandra-kordas-im-grenada-pavillon-der-biennale-arte-2026/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Alexandra Kordas im Grenada-Pavillon der Biennale Arte 2026</h4>
<p>Mit <strong>The World is falling apart</strong> setzt die Münchner Künstlerin Alexandra Kordas im Pavillon von Grenada einen stillen, aber nachhaltigen Akzent innerhalb der Biennale. Eingebettet in das kuratorische Leitmotiv <strong>In Minor Keys</strong> und den spezifischen Ausstellungskontext des Pavillons entfaltet die Skulptur ihre Wirkung nicht isoliert, sondern als Teil eines vielstimmigen, relational gedachten Gefüges.</p>
<p><strong>Die Poetik der Korrespondenz</strong></p>
<p>Der von Daniele Radini Tedeschi kuratierte Beitrag Grenadas steht unter dem Titel „<strong>Die Poetik der Korrespondenz</strong>“ und versteht sich als reflexiver Raum des Austauschs – zwischen Inseln, Kulturen, Materialien und historischen Erfahrungen. Ausgangspunkt ist die Vorstellung, dass Bedeutung nicht linear entsteht, sondern in Netzwerken: als ein Prozess von Beziehung, Resonanz und gegenseitiger Formung. Der Pavillon begreift Grenada dabei nicht nur geografisch, sondern als Knotenpunkt einer erweiterten, diasporischen und ökologischen Verflechtung.</p>
<p>In diesem Kontext erscheint Kordas’ Skulptur wie eine Verdichtung genau dieser Idee. The World is falling apart operiert nicht als singuläres Objekt, sondern als sensibles Element innerhalb eines größeren Systems von Bezügen. Ihre Form wirkt fragmentiert und zugleich verbunden – als würde sie selbst in einem Zustand permanenter Korrespondenz stehen: mit dem Raum, mit anderen Arbeiten, mit den Betrachtenden.</p>
<h4>Fragment und Übergang: Formen des Zerfalls</h4>
<p>Der Titel legt eine drastische Lesart nahe, doch das Werk verweigert jede plakative Zuspitzung. Stattdessen entfaltet sich eine fragile Struktur zwischen Stabilität und Auflösung. Dunkle, verdichtete Partien stehen neben helleren, offeneren Fragmenten; tektonische Verschiebungen treffen auf Momente fast schwebender Ruhe. Zerfall erscheint hier nicht als Endpunkt, sondern als Übergangszustand – als etwas, das neue Relationen überhaupt erst ermöglicht.</p>
<p>Gerade darin berührt sich die Arbeit mit dem kuratorischen Denken des Pavillons. „Die Poetik der Korrespondenz“ versteht Kunst nicht als abgeschlossenes Objekt, sondern als Beziehung – als fortlaufenden, dialogischen Prozess. Diese Idee, die sich auch auf Denker wie Édouard Glissant und Tim Ingold bezieht, wird in Kordas’ Skulptur auf eine körperlich erfahrbare Ebene übersetzt. Ihre Arbeit „antwortet“ nicht, sondern tritt in ein Verhältnis ein – sie bleibt offen, reagierend, unabschließbar.</p>
<h4>Raum und Resonanz: Der Pavillon als Träger der Bedeutung</h4>
<p>Auch der Ausstellungsort verstärkt diese Lesart. Der Pavillon befindet sich im Spazio Berlendis im venezianischen Stadtteil Cannaregio – einem historisch vom Austausch geprägten Gebiet, dessen Nähe zum Wasser und zu Handelsrouten die Idee von Zirkulation und Verbindung räumlich erfahrbar macht. Die Skulptur steht hier nicht neutral im Raum, sondern ist Teil einer Umgebung, die selbst als Metapher für Weitergabe, Strömung und Resonanz fungiert.</p>
<p>Innerhalb dieses Gefüges entfaltet The World is falling apart eine eigentümliche Intensität. Sie ist keine laute Geste, sondern ein insistierendes Moment der Verlangsamung. Während viele Beiträge der Biennale globale Krisen und Umbrüche direkt adressieren, verschiebt Kordas den Fokus: weg von der Darstellung äußerer Zustände hin zu deren innerer Erfahrung. Ihre Skulptur macht nicht den Zerfall der Welt sichtbar, sondern das Empfinden eines solchen Zustands – ein fragiles Gleichgewicht zwischen Unsicherheit und Möglichkeit.</p>
<h4>Die Künstlerin: Alexandra Kordas</h4>
<p>Alexandra Kordas (1958, München) fand vergleichsweise spät zur bildenden Kunst, nachdem sie zuvor als Schauspielerin und Drehbuchautorin tätig war. Diese biografische Verschiebung ist in ihrem Werk präsent: Ihre Skulpturen besitzen eine ausgeprägte Körperlichkeit und eine fast szenische Qualität, die Betrachtende unmittelbar einbindet.</p>
<p>Seit ihrem künstlerischen Durchbruch 2018 entwickelte sie eine eigenständige, introspektive Praxis, die sich mit Brüchen, Übergängen und existenziellen Grenzerfahrungen auseinandersetzt. Themen wie Verlust, Krieg und innere Spannungen durchziehen ihre Arbeiten, ohne je illustrativ zu werden. Formen entstehen aus einem prozesshaften, intuitiven Zugriff heraus – als Verdichtungen innerer Zustände, die sich einer eindeutigen Lesart entziehen.</p>
<p>Charakteristisch ist die Balance zwischen expressiver Geste und formaler Präzision. Kordas arbeitet mit Material als etwas Wandelbarem, Widerständigem – ihre Skulpturen erscheinen nie abgeschlossen, sondern bleiben in einem Zustand latenter Bewegung. In diesem Sinne fungieren sie als eine Art seismografisches Instrument: nicht für die großen Erschütterungen, sondern für die feinen, oft kaum wahrnehmbaren Verschiebungen darunter.</p>
<p>Ihre Arbeiten wurden in den letzten Jahren international gezeigt, unter anderem in Rom, Madrid, London, Zürich und New York City. 2026 folgt eine Einzelausstellung in der Kunsthalle LV 1871 in München.</p>
<p>Mit The World is falling apart gelingt Alexandra Kordas innerhalb des Grenada-Pavillons ein Werk, das die Idee der Korrespondenz nicht nur illustriert, sondern verkörpert. Es ist eine Skulptur, die sich nicht festlegt, sondern in Beziehung bleibt – zu Raum, Kontext und Betrachtung. Und gerade in dieser Offenheit liegt ihre Präzision: als leise, aber nachhaltige Form des Denkens im Sinne der Biennale Arte 2026.</p>
<h4>Der Grenada-Pavillon: Kontext, Akteure, Verflechtungen</h4>
<p>Mit seiner neunten Teilnahme an der Biennale Arte 2026 positioniert sich der Pavillon von Grenada erneut als eine der konsequentesten Stimmen der Karibik im internationalen Kunstdiskurs. Organisiert vom Grenada Arts Council, versteht sich der Beitrag nicht nur als nationale Repräsentation, sondern als bewusst gesetzter Knotenpunkt globaler Beziehungen und kultureller Austauschprozesse.</p>
<p>Im Zentrum steht das Ausstellungskonzept „The Poetics of Correspondence“, kuratiert von Daniele Radini Tedeschi und verantwortet von Kommissarin Susan Mains. Der Pavillon denkt Kunst explizit als relationale Praxis: als ein Netzwerk aus Verbindungen zwischen Inseln, Diaspora, Materialien und Geschichten.</p>
<p>Diese Perspektive ist eng mit dem übergeordneten Biennale-Leitmotiv In Minor Keys verbunden, das – initiiert von Koyo Kouoh – den Fokus auf leise, relationale und nicht-spektakuläre Formen künstlerischer Artikulation legt.</p>
<p>Auffällig ist dabei die bewusste Verschiebung vom Objekt hin zur Beziehung: Kunst wird hier nicht als abgeschlossene Form verstanden, sondern als Prozess des „In-Korrespondenz-Tretens“ – mit anderen Werken, mit Kontexten und mit den Betrachtenden selbst.</p>
<h4>Infobox: Grenada-Pavillon 2026</h4>
<p>Titel: The Poetics of Correspondence<br />
Biennale Arte 2026 – Leitmotiv: In Minor Keys<br />
Ort: Spazio Berlendis, Cannaregio, Venedig.<br />
Laufzeit: 9. Mai – 22. November 2026.<br />
Preview: 6.–8. Mai 2026.<br />
Eröffnung: 8. Mai 2026, 16:30 Uhr.<br />
Kommissarin: Susan Mains.<br />
Kurator: Daniele Radini Tedeschi.</p>
<p>Künstler:innen: Alexandra Kordas, Arthur Daniel, Josine Dupont, Edward Bowen, Russell Watson, Chris Mast &amp; Lilo Nido, The Holzwege Group (Cinzia Bulone, Carlo Caldara, AyaMarray, Andrea Saltarelli, Luigina Fernanda Paola Cerrina).</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ETRyqDcU4r"><p><a href="https://arttrado.de/news/biennale-di-venezia-2026-kuratieren-nach-dem-tod-koyo-kouoh/">Biennale di Venezia 2026: Kuratieren nach dem Tod – Koyo Kouoh</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Biennale di Venezia 2026: Kuratieren nach dem Tod – Koyo Kouoh&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/biennale-di-venezia-2026-kuratieren-nach-dem-tod-koyo-kouoh/embed/#?secret=JnoMKwdvut#?secret=ETRyqDcU4r" data-secret="ETRyqDcU4r" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über den Grenada Pavillon finden Sie hier: <a href="https://grenadavenice.org/" target="_blank" rel="noopener">https://grenadavenice.org/</a></p>
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		<title>Die Biennale 2026 – Zwischen leisen Tönen und globaler Neuordnung</title>
		<link>https://arttrado.de/news/die-biennale-2026-zwischen-leisen-toenen-und-globaler-neuordnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 16:41:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Biennale 2026 – Zwischen leisen Tönen und globaler Neuordnung Die 61. Ausgabe der Biennale di Venezia steht 2026 unter <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/die-biennale-2026-zwischen-leisen-toenen-und-globaler-neuordnung/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Biennale 2026 – Zwischen leisen Tönen und globaler Neuordnung</h4>
<p>Die 61. Ausgabe der Biennale di Venezia steht 2026 unter einem ungewöhnlich stillen Vorzeichen. Mit dem Titel „In Minor Keys“ verschiebt sich der Fokus bewusst weg vom Spektakel hin zu Zwischentönen – hin zu künstlerischen Positionen, die sich nicht aufdrängen, sondern nachwirken.</p>
<p>Kuratiert wurde das Konzept ursprünglich von Koyo Kouoh, die mit ihrer Vision eine Ausstellung entwarf, die globale Perspektiven neu ordnet und die Gegenwartskunst als vielstimmiges, oft widersprüchliches Archiv lesbar macht. Nach ihrem plötzlichen Tod im Mai 2025 wird die kuratorische Idee nun von einem Team der Biennale weitergeführt und in ihrem Sinne umgesetzt.</p>
<h4>Ort, Zeitraum und Struktur</h4>
<p>Die Ausstellung findet vom 9. Mai bis 22. November 2026 in Venedig statt. Zentrale Orte sind die historischen Ausstellungsräume der Giardini sowie das Arsenale, ergänzt durch zahlreiche nationale Pavillons, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind.</p>
<p>Die Pavillons der teilnehmenden Länder befinden sich vor allem in den Giardini della Biennale sowie in den Hallen des Arsenale – zusätzlich nutzen viele Nationen historische Palazzi und Kirchenräume in der gesamten Stadt als temporäre Ausstellungsorte. So entsteht ein kuratorisches Geflecht, das sich über das gesamte urbane Gefüge Venedigs legt.</p>
<h4>Kunst als leise Verschiebung</h4>
<p>„In Minor Keys“ ist weniger ein klassisches Ausstellungsthema als vielmehr eine kuratorische Haltung. Statt großer, eindeutig lesbarer Narrative rückt Kouohs Konzept Arbeiten in den Mittelpunkt, die fragmentarisch, intim und oft bewusst unaufgeregt sind.</p>
<p>Viele der rund 110 beteiligten Künstler:innen arbeiten mit Erinnerung, Körperlichkeit und postkolonialen Erzählungen. Namen wie Wangechi Mutu, Otobong Nkanga oder Kader Attia stehen exemplarisch für eine Praxis, die Geschichte nicht illustriert, sondern in Material, Form und Raum spürbar macht.</p>
<p>Dabei geht es weniger um eindeutige Botschaften als um Zustände: um Brüche, Verschiebungen und Reibungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart.</p>
<h4>Verschiebung der Zentren</h4>
<p>Auffällig ist die geografische und kulturelle Neuverteilung der Perspektiven. Europa erscheint in dieser Biennale nicht mehr als selbstverständliches Zentrum, sondern als ein Knotenpunkt unter vielen. Die künstlerischen Positionen stammen aus einem deutlich erweiterten globalen Feld, das unterschiedliche historische Erfahrungen gleichwertiger nebeneinanderstellt.</p>
<p>Die Biennale wirkt dadurch weniger wie eine klassische Leistungsschau des internationalen Kunstbetriebs, sondern eher wie ein temporäres Archiv globaler Erinnerungssysteme – offen, widersprüchlich und bewusst nicht abschließend.</p>
<h4>Besuchererlebnis</h4>
<p>Für Besucher:innen entfaltet sich die Biennale 2026 als weit verzweigtes Erlebnis zwischen klassischer Ausstellungssituation und urbaner Erkundung. Während Giardini und Arsenale konzentrierte kuratorische Setzungen bieten, öffnen die dezentralen Pavillons und Satellitenorte den Blick auf die Stadt selbst als Teil des Ausstellungsraums.</p>
<p>Die Wege zwischen den Stationen sind dabei ebenso Teil der Erfahrung wie die Werke selbst: Die Biennale lässt sich nicht linear konsumieren, sondern nur in Fragmenten, Umwegen und Überlagerungen erschließen – ganz im Sinne ihres diesjährigen Konzepts.</p>
<h4>Institution im Spannungsfeld</h4>
<p>Gleichzeitig bleibt die Biennale di Venezia ein Ort institutioneller Verdichtung. Nationale Beteiligungen, kuratorische Setzungen und der historische Rahmen der Ausstellung erzeugen weiterhin Machtstrukturen, die sich nicht vollständig auflösen lassen.</p>
<p>Gerade in dieser Spannung entfaltet sich jedoch ein zentrales Moment der Ausgabe 2026: Zwischen institutioneller Tradition und künstlerischem Anspruch entsteht ein Raum, der Fragen eher öffnet als beantwortet.</p>
<p>Wie lässt sich eine globale Gegenwart erzählen, ohne sie zu vereinheitlichen? Und welche Rolle kann eine historische Institution wie die Biennale dabei überhaupt noch einnehmen?</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>2026 ist keine laute Biennale. Keine der großen Gesten, die den Kunstbetrieb sonst oft prägen, steht im Vordergrund. Stattdessen setzt sich ein leiseres, komplexeres Bild zusammen – eines, das nicht auf schnelle Lesbarkeit zielt, sondern auf langfristige Wahrnehmung.</p>
<p>Vielleicht liegt genau darin die Stärke dieser Ausgabe: Sie insistiert nicht auf Aufmerksamkeit, sondern auf Genauigkeit. Und genau deshalb könnte sie zu einer der nachhaltigsten Biennalen der letzten Jahre werden.</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="9L2f4steji"><p><a href="https://arttrado.de/news/biennale-di-venezia-2026-kuratieren-nach-dem-tod-koyo-kouoh/">Biennale di Venezia 2026: Kuratieren nach dem Tod – Koyo Kouoh</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Biennale di Venezia 2026: Kuratieren nach dem Tod – Koyo Kouoh&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/biennale-di-venezia-2026-kuratieren-nach-dem-tod-koyo-kouoh/embed/#?secret=sUuMEocd3B#?secret=9L2f4steji" data-secret="9L2f4steji" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
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<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
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		<title>Himmel und Hölle &#8211; Pavel Miguel bei der Biennale Venedig 2024</title>
		<link>https://arttrado.de/news/himmel-und-hoelle-pavel-miguel-bei-der-biennale-venedig-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2024 10:25:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
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					<description><![CDATA[Himmel und Hölle &#8211; Pavel Miguel bei der Biennale Venedig 2024 Der aus Kuba stammende Pavel Miguel, der sein Atelier <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/himmel-und-hoelle-pavel-miguel-bei-der-biennale-venedig-2024/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Himmel und Hölle &#8211; Pavel Miguel bei der Biennale Venedig 2024</h3>
<p>Der aus Kuba stammende Pavel Miguel, der sein Atelier in Pfinztal hat, wurde persönlich vom Kuratorium eingeladen seine neue Skulptur „ Himmel und Hölle“ in den Marinaressa-Gärten aufzustellen, u.a. zusammen mit Yoko Ono. Der Eintritt für die Besucher ist frei. 2022 verzeichnete man mehr als  500 000 persönliche Besucher. Doch wird die Ausstellung auch über virtuelle Rundgänge und verschieden Online-Inhalte zugänglich sein.</p>
<h4>Himmel und Hölle von Pavel Miguel</h4>
<p>Erstmals ausgestellt im Kulturraum Orgelfabrik in Karlsruhe. Eine Mutter sitzt auf einer alten echten Munitionskiste und hält ihren toten Sohn im Arm. Es war dem Künstler ein Bedürfnis damit auf das endlose und unsägliche Leid der aktuellen fürchterlichen Kriege hinzuweisen.</p>
<p>Skulptur Höhe 270 cm, Breite 220 cm, Tiefe 140 cm. Ausgeführt mit Marmorpulver und Harz und einem Metallskelett.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/C1e4O4ooz3N/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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</div>
</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p>Noch kann man das Kunstwerk nach Voranmeldung im Atelier besichtigen.</p>
<p>Weitere Informationen zum Künstler, der mit seinen provokativen Skulpturen und Zeichnungen auf die weltweite Situation von Krieg und Frieden eingeht und die Liebe als wunderbare Lösung sieht: <a class="bbcode_url" href="https://www.pavelmiguel.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.pavelmiguel.de/</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch in Kürze bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<title>Kunst für den Frieden: Alexandra Kordas im Oktober im Museum Bellini, Florenz</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-fuer-den-frieden-alexandra-kordas-im-oktober-im-museum-bellini-florenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2023 12:19:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kunst für den Frieden: Alexandra Kordas im Oktober im Museum Bellini, Florenz Die Ausstellung „Hasse den Krieg &#8211; denn es <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-fuer-den-frieden-alexandra-kordas-im-oktober-im-museum-bellini-florenz/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kunst für den Frieden: Alexandra Kordas im Oktober im Museum Bellini, Florenz</h4>
<p>Die Ausstellung „Hasse den Krieg &#8211; denn es gibt keine Gewinner oder Verlierer“ ist ein kraftvoller künstlerischer Ausdruck des Zorns von Alexandra gegen Krieg und Gewalt sowie deren Auswirkungen, insbesondere auf Frauen. Ihr Ziel ist, das Bewusstsein für die grausamen Folgen von Krieg zu schärfen und friedliche Lösungen für globale Konflikte zu fördern. In ihren Kunstwerken erhebt die bayerische Künstlerin ihre Stimme laut und deutlich, um ihren Abscheu gegenüber Krieg, Grausamkeit und sexueller Gewalt zum Ausdruck zu bringen.</p>
<h4>Alexandra Kordas Ausstellung im Museum Bellini</h4>
<p>In der Ausstellung im Bellini-Museum präsentiert die Künstlerin ihre Kunstwerke, die von den Ereignissen des Ukraine-Krieges inspiriert wurden. Unter dem Titel „The Six Steps of War“ setzen sich die Werke auf einzigartige und anregende Weise mit den komplexen Themen Krieg, Konflikt und menschlichen Emotionen auseinander. Dieser Titel bezieht sich auf die sechs Phasen eines Konflikts, die erstmals von Kurt Lewin identifiziert wurden.</p>
<p>Lewin, der während des Ersten Weltkriegs als Soldat gedient hatte und später zum Begründer der Sozialpsychologie wurde, verarbeitete seine Kriegserfahrungen auf wissenschaftliche Weise. Kordas nutzt diese Phasen als Rahmen, um Emotionen und Erfahrungen der von Krieg betroffenen Menschen zu erkundigen &#8211; von den frühen Anzeichen eines Konflikts bis hin zur zerstörerischen Endphase. Die Gemälde in der Ausstellung vereinen abstrakte und figurative Stile und erzählen jeweils ihre einzigartige Geschichte.</p>
<p>Einzelausstellung: 27.10. &#8211; 03.11.2023</p>
<p>Museo Bellini, Lungarno Soderini, 5, Florenz.  Galleria Bellini &#8211; Museo Bellini Firenze</p>
<h4>Alexandra Kordas</h4>
<p>: „Meine Kunst kommt aus der Tiefe der Seele und muss nicht konstruiert werden&#8220;, kommentiert die Autodidaktin Alexandra Kordas ihre Werke. Ihr erstes Werk schuf die Münchnerin 2018. Seitdem hat sie ihren Pinsel nicht mehr abgelegt, denn das künstlerische Schaffen entfaltete in ihr wieder die einstige unbändige Kreativität, die für sie als Waldorf Schülerin unabdingbar war. Die Inspiration für ihre Kunstwerke kommt hauptsächlich direkt aus den Tiefen ihrer Seele, die durch eigenes Erleben, aber auch durch aktuelle spirituelle, intellektuelle, soziale und politische Einflüsse unserer Welt inspiriert wird.</p>
<p>Zwischen Himmel und Hölle, Leben und Tod, Freude und Schmerz bewegen sich die Themen ihrer Kunstwerke im Zwiespalt der Pole. Markant zieht sich das Symbol des Kreuzes wie eine Signatur durch ihre zeitgenössischen, teils provokanten Werke.</p>
<p>Für Alexandra Kordas ist es essenziell, dass ihre Kunst mit dem Finger auf die Wunden der Gesellschaft und die Verletzungen der Menschen zeigt. Ihre Kunst soll die Augen der Betrachter öffnen. Dabei thematisiert die Künstlerin bewusst schwierige Themen, die man normalerweise nicht gerne ansieht, weil sie schmerzhaft sind und wehtun. Sie hat es zu ihrer Aufgabe gemacht, die Betrachter mit den Problemen und Missständen unserer Welt in Kontakt zu bringen, um eine Auseinandersetzung anzuregen.</p>
<p>Alexandra Kordas arbeitete zuvor als Schauspielerin und Drehbuchautorin. Ihre künstlerische Kreativität und Leidenschaft reiften in den 10 Jahre in der Waldorfschule (Rudolf-Steiner-Schule), die einen Schwerpunkt auf die kreative, künstlerische und spirituelle Welt legt. In der Kindheit der Künstlerin sind traumatische Dinge passiert, die sie mit Schmerzen und Herzblut konfrontierten und verletzten. Aber sie hatte auch das Privileg eines sehr unbeschwerten und unabhängigen Lebens auf der anderen Seite. Daher rührt heute ihr künstlerischer Zwiespalt zwischen „Paradies und Fegefeuer“.</p>
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<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Alexandra Kordas_ The Six Steps of War_6. Zerstörung_(c) Alexandra Kordas</p>
<p>Sie planen einen Besuch in Florenz?– <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1762397&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Unterkünfte finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
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		<title>Rita Sabo Sacred Planet &#8211; Ausstellung in Venedig</title>
		<link>https://arttrado.de/news/rita-sabo-sacred-planet-ausstellung-in-venedig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jun 2023 10:14:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
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		<category><![CDATA[Geuer & Geuer]]></category>
		<category><![CDATA[Biblioteca Nazionale Marciana]]></category>
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					<description><![CDATA[Rita Sabo Ausstellung in Venedig &#8211; Sacred Planet In einer Einzelausstellung mit dem Titel Sacred Planet werden Rita Sabos Arbeiten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/rita-sabo-sacred-planet-ausstellung-in-venedig/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Rita Sabo Ausstellung in Venedig &#8211; Sacred Planet</h3>
<p>In einer Einzelausstellung mit dem Titel Sacred Planet werden Rita Sabos Arbeiten in einen Dialog mit Wand- und Deckengemälden von Tizian, Tintoretto und Veronese gesetzt.</p>
<p>Vom 24. Juni bis 23. Juli 2023 präsentiert die weltberühmte Biblioteca Nazionale Marciana, die Werke der in Wien lebenden Künstlerin Rita Sabo. Unter dem Titel „Sacred Planet“ werden in den geschichtsträchtigen Monumentalsälen (Sale Monumentali) 11 großformatige Gemälde gezeigt. Der Ausstellungsort liegt direkt am Markusplatz in Venedig. Darüber hinaus wird eine beeindruckende Skulptur, die den „Sacred Planet“ als solchen zeigt, zu sehen sein.</p>
<p>Inhaltlich wie auch formal umkreist Sabo in all den dort ausgestellten Werken das Thema der Nachhaltigkeit, in dessen Mittelpunkt die Erde als heiliger und damit unantastbarer Planet steht. So können Sabos kaleidoskopartigen, farbenfrohen Werke als ein künstlerischer Appell verstanden werden, der Erde als Lebensraum wieder mehr Respekt zu zollen und sich gegen ihre Ausbeutung und Verschmutzung zu engagieren.</p>
<p>Die Arbeiten der Künstlerin verbinden sich mit den opulenten Räumlichkeiten der Biblioteca Nazionale Marciana in einem enigmatischen Umfeld voller vibrierender Farben und Dimensionen. Die Künstlerin lädt dabei alle Besucher:innen ein, in ihre immersiven MultiWelten einzutauchen und dabei gedanklich um den „Sacred Planet“ zu kreisen. Zugleich treten die Arbeiten Rita Sabos in einen fruchtbaren Dialog mit bedeutenden Werken der Renaissance von Tizian, Tintoretto, Veronese und anderen großen Meistern.</p>
<p>Ebenfalls ausgestellt wird ein ganz besonderes Gemälde, eine persönliche Hommage der Künstlerin an Venedig in ihrer ganz eigenen Interpretation.</p>
<p>Die Ausstellung wird von der Association for Art in Public Dirk Geuer gefördert und organisiert.</p>
<p>„Bedeutende Künstler mit ihren Werken in renommierten Museen weltweit sichtbar zu machen, ist mein Bestreben und meine innigste Leidenschaft. Der persönliche und vertrauensvolle Kontakt mit den Künstlern ist für mich dabei die wichtigste Voraussetzung“, so ihr Geschäftsführer Dirk Geuer über das Zustandekommen des Projekts.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/Co5IBjjNq6_/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
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<h4>Rita Sabo</h4>
<p>Rita Sabo wuchs u.a. in Jerusalem und später in Basel und Zürich auf. Wo sie zunächst die örtlichen Kunstschulen besuchte, bevor sie ein Studium der Malerei an der Invers Schule für Gestaltung in Olten in der Schweiz absolvierte. Dies führte sie wenig später ans renommierte Central Saint Martin’s College of Art and Design in London. Dort studierte sie Kunst und Design.</p>
<p>Die junge Künstlerin, die multilingual aufgewachsen ist, setzt sich in ihrer Bildsprache mit der Bedeutung alter Symbole im Kontext unserer heutigen Zeit auseinander. Und gesteht diesen in ihrem Werk eine Neuinterpretation im Sinne einer künstlerischen Aktualisierung zu. In Form eines neuen Symbollexikons, das die künstlerische Handschrift Sabos trägt, finden die mystischen bis religiösen Zeichen aus der Vergangenheit eine gegenwärtige und zukunftsorientierte künstlerische Aufarbeitung. Viele der Symbole, die heute als überholt gelten, werden von Sabo künstlerisch neu interpretiert. Und in ihrem Symbolwert für das 21. Jahrhundert wiederverwertbar gemacht.</p>
<h4>The Sacred Planet – ein zeitgemäßes Symbol globaler Nachhaltigkeit</h4>
<p>Der „Sacred Planet“, ein von Rita Sabo erschaffenes und aussagekräftiges Symbol, das die Würde und Unantastbarkeit der Erde in Form eines Planeten zeigt, umfasst von zwei Ringen, welche den kontinuierlichen Energiefluss symbolisieren. So bringt sie ihre Vision von einer ganzheitlich gelebten, globalen Nachhaltigkeit zum Ausdruck. Damit hat sie ein zeitgemäßes Symbol mit großer Relevanz und Aktualität geschaffen. Aus hochwertigen und nachhaltigen Materialen gefertigt, steht der „Sacred Planet“ als Ikone eines neuen Bewusstseins in der Kunst an der Schwelle globaler Veränderung. Die Heiligsprechung der Erde als einen Planeten. Der nicht mehr verschmutzt und ausgebeutet, sondern als biodiverser Lebensraum wieder an Schutz und Respekt gewinnen soll, ist das zentrale Thema Sabos künstlerischen Appells.</p>
<h4>Über den Veranstaltungsort</h4>
<p>Die 1468 gegründete Biblioteca Nazionale Marciana in Venedig zählt zu den wichtigsten und größten Bibliotheken Italiens. Ihr Bestand umfasst bedeutende Sammlungen griechischer, lateinischer und orientalischer Handschriften. Insgesamt beherbergt der Speicher des Wissens über eine Million Objekte, darunter Inkunabeln, Drucke, Landkarten und ca. 13.000 Handschriften.</p>
<p>Zu den zahlreichen historischen Schätzen und Kostbarkeiten der Bibliothek gehören u.a. das Testament des berühmten venezianischen Abenteurers und Entdeckers Marco Polo. Sowie zwei Ausgaben von Homers Ilias aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Zudem glänzt die Bibliothek durch ihre prachtvollen „Monumentalen Säle“ mit Wand- und Deckengemälden der Renaissancekünstler Tizian, Veronese und Tintoretto. Früher ein Ort des Studiums und der Meditation, finden in dem einst von großen Gelehrten, brillanten Strategen und gekrönten Häuptern genutzten Saal, der über das Museo Correr zu erreichen ist, heute Ausstellungen statt.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Künstlerin:</p>
<p>Sie planen einen Besuch in Italien? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-132007&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hotels finden Sie bei unserem Partner Booking.com</a></p>
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<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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