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	<title>Museum für Kunst und Gewerbe Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>Museum für Kunst und Gewerbe Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Benefiztag der Hamburger Museen &#8211; Das Programm im MK&#038;G</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2022 11:15:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[8. Mai 2022 BENEFIZTAG DER HAMBURGER MUSEEN Am Sonntag, den 8. Mai 2022 veranstalten die Hamburger Museen einen gemeinsamen Benefiztag <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/benefiztag-der-hamburger-museen-das-programm-im-mkg/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>8. Mai 2022 BENEFIZTAG DER HAMBURGER MUSEEN</h3>
<p>Am Sonntag, den 8. Mai 2022 veranstalten die Hamburger Museen einen gemeinsamen Benefiztag für die Ukraine. Mit einem besonderen Programm setzen das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, die Deichtorhallen Hamburg, die Hamburger Kunsthalle, die Stiftung Historische Museen Hamburg (Museum für Hamburgische Geschichte, Altonaer Museum, Museum der Arbeit und Deutsches Hafenmuseum), das MARKK, das Archäologische Museum Hamburg und die KZ-Gedenkstätte Neuengamme ein gemeinsames Zeichen der Solidarität.</p>
<p>In den einzelnen Häusern sind diverse Aktionen und Veranstaltungen geplant. Dabei gilt die Devise „Spende statt Eintritt – Ihr Besuch für die Ukraine“.</p>
<p>Sämtliche Erlöse des Benefiztages gehen direkt an die kooperierenden Hilfsorganisationen Hanseatic Help e.V., das Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine und MenscHHamburg e.V..</p>
<p>Sehr bewusst setzen die Hamburger Museen mit dem historischen Datum ein Zeichen der Solidarität und für den globalen Frieden: Am 8. Mai jährt sich der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus in Europa zum 77. Mal.</p>
<p><b>PROGRAMM im Museum für Kunst &amp; Gewerbe (MK&amp;G)</b></p>
<p><strong>Musik &amp; Führung</strong></p>
<p>Die Besucher*innen des MK&amp;G erwarten vielfältige Programm-highlights. Studierende der Hochschule für Musik und Theater Hamburg musizieren im Spiegelsaal und auf historischen Instrumenten der Sammlung Musikinstrumente. Stündlich werden Führungen zu verschiedenen Themen angeboten, darunter auch zwei Familienführungen.</p>
<h4>Tombola</h4>
<p>Bei der großen Tombola kann man kuriose Objekte, absolute Raritäten und besondere Preise gewinnen wie das exklusive Treffen „Auf einen Espresso mit der Direktorin“ oder eine Originalzeichnung von Otto Waalkes. Auf dem Büchertisch werden Kataloge und Publikationen zu Sonderpreisen verkauft.</p>
<h4>Fotografien und Protestplakate</h4>
<p>Im Freiraum zeigt die ukrainische Fotografin Polina Andriyvna Aufnahmen ihrer Heimatstadt Dnipro. Prints und Zines der Fotografin können zusätzlich erworben werden. Darüber hinaus sind im ganzen Haus Plakate und Fotografien zu finden, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Wunsch nach Frieden und dem Land Ukraine auseinandersetzen. Die Arbeiten stammen von international bekannten Künstler*innen aus der Sammlung des MK&amp;G, darunter Yoko Ono, Klaus Staeck und Rita Ostrovska. Zudem werden zeitgenössische Protestplakate polnischer Gestalter*innen ausgestellt, die sich direkt auf den Krieg in der Ukraine beziehen.</p>
<p>Das gesamte Programm finden Sie auf der Webseite des Museums: <a href="https://www.mkg-hamburg.de/veranstaltungen/hamburger-museen-fuer-ukraine">Hamburger Museen für die Ukraine</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Sie planen einen Besuch in Hamburg? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1785434&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>Unser Projekt ARTTRADO unterstützen:</p>
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		<title>Museum für Kunst und Gewerbe Messe 2022 – Bewerbungsstart!</title>
		<link>https://arttrado.de/news/museum-fuer-kunst-und-gewerbe-messe-2022-bewerbungsstart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 11:21:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
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		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
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					<description><![CDATA[Museum für Kunst und Gewerbe: Messe 2022 – Bewerbungsstart! Hamburg, 1. April 2022 – Ab sofort können sich angewandte Künstler*innen, <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/museum-fuer-kunst-und-gewerbe-messe-2022-bewerbungsstart/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Museum für Kunst und Gewerbe: Messe 2022 – Bewerbungsstart!</h3>
<p>Hamburg, 1. April 2022 – Ab sofort können sich angewandte Künstler*innen, Kunsthandwerker*innen und Designer*innen aller Richtungen und Materialien auf einen Stand der Museum für Kunst und Gewerbe messe 2022 bewerben. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein eindeutiger Schwerpunkt auf Eigenproduktionen, Unikate und Kleinserien. Die vierwöchige Bewerbungsphase läuft vom 1. bis 30. April 2022 und erfolgt online über die Website: <a href="https://hamburgkultur.de/t/MKG/gjaDJ/7LSYA/de/d/TDDXW93PWW" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://hamburgkultur.de/t/MKG/gjaDJ/7LSYA/de/d/TDDXW93PWW&amp;source=gmail&amp;ust=1648896729189000&amp;usg=AOvVaw0PxDasaauiPSzVb76eW6DV">mkgmesse.de</a>.</p>
<h4>MK&amp;G messe 2022</h4>
<p>Vom 23. bis 27. November 2022 stellt die MK&amp;G messe die neuesten Trends im zeitgenössischen Kunsthandwerk vor! Darunter junge und renommierte Positionen, internationale Strömungen und frische Perspektiven aus vielen gestalterischen Disziplinen wie zum Beispiel Keramik, Glaskunst und Schmuckdesign. Als internationales Forum bietet die MK&amp;G messe Kunsthandwerk von hoher gestalterischer und handwerklicher Qualität für ein breites Publikum an. Das Rahmenprogramm verhandelt aktuelle Themen, unter anderem die Wertschätzung von kreativen, authentischen Produktionsprozessen.</p>
<p>In der neu etablierten Kategorie „Young Talents“ werden ausgewählte Kunsthandwerker*innen und Designer*innen eingeladen, ihre Arbeit erstmals auf der MK&amp;G messe zu präsentieren. Einen gestalterischen Akzent setzt die eigens für die Räume konzipierte Messearchitektur. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wird die MK&amp;G messe von einer großen Einzelausstellung begleitet: 2022 zeigt die renommierte Keramikerin Young-Jae Lee aus Essen ihre Arbeiten.</p>
<h4>Eröffnung</h4>
<p>Die Eröffnung der MK&amp;G messe und die Verleihung des Justus Brinckmann Preises und des Justus Brinckmann Förderpreises finden am Dienstag, den 22. November 2022 um 18 Uhr statt.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Abb.: Cécile Feilchenfeldt, gestricktes Schmuckprojekt, 2021, © Cécile Feilchenfeldt, Foto: Aurelie Cenno</p>
<p>Mehr über die MK&amp;G messe 2022: <a href="https://mkgmesse.de/">www.mkgmesse.de</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Hamburg? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1785434&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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		<title>Museum für Kunst und Gewerbe: September 2021</title>
		<link>https://arttrado.de/news/museum-fuer-kunst-und-gewerbe-september-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2021 12:58:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Museum für Kunst und Gewerbe: September 2021 Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&#38;G) ist wieder zu den üblichen <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/museum-fuer-kunst-und-gewerbe-september-2021/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Museum für Kunst und Gewerbe: September 2021</h3>
<p>Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&amp;G) ist wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet. Tickets sind vor Ort oder online über tickets.mkg-hamburg.de erhältlich. Wir zeigen ihnen die Programmvorschau für den September 2021 und heben ausgewählte Veranstaltungen hervor.</p>
<h4>MK&amp;G Veranstaltungen im September</h4>
<p><strong>HILDEGARD HEISE: FOTOGRAFIN</strong> 17. September 2021 bis 20. März 2022</p>
<p>Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg präsentiert erst­­mals einen umfassenden Überblick zum Werk der Fotografin Hildegard Heise (1897–1979). Ihre Arbeiten, die zwischen 1928 und Anfang der 1970er-Jahre entstanden, sind eine Wiederentdeckung. 1930 stellte Heise gemeinsam mit Fotograf*innen der Avantgarde wie Max Burchartz, Andreas Feininger, Hans Finsler, Hein Gorny oder Anneliese Kretschmer auf der „Internationalen Ausstellung – Das Lichtbild“ in München aus.</p>
<p>Dieser Zeit des Aufbruchs mit neuen Perspektiven für Frauen folgte nach 1945 eine systematische Ausblendung von Künstler*innen. So blieb auch Heises fotografisches Werk im Privaten, geriet in Vergessenheit und ist weitgehend unerforscht.</p>
<p>Mit rund 160 Arbeiten würdigt die Ausstellung die Fotografin und ihr Werk. Als Vertreterin der Neuen Sachlichkeit wählte Heise häufig enge Ausschnitte und betonte Struktur, Oberfläche und Form ihrer Sujets. Ihre Themen sind Sachfotografie, Porträt und ins­besondere das Kinderbildnis, Städteporträt, Reisefotografie und Landschaftsdar­stellungen.</p>
<p>Bis 1933 lebte sie in Lübeck und von 1949 bis 1959 in Hamburg, wo sie das kulturelle Leben gemeinsam mit ihrem Ehemann Carl Georg Heise, ab 1945 Direktor der Hamburger Kunsthalle, mitprägte. Die Malerin Anita Rée, der Grafiker und Maler Alfred Mahlau und der Fotograf Albert Renger-Patzsch zählten zu ihren engen Freund*innen. In dieser Zeit entstanden auch zahlreiche Porträts etwa von Oskar Kokoschka, Karl Schmidt-Rottluff oder der Weberin Alen Müller-Hellwig. Heises Nachlass wird im MK&amp;G aufbewahrt und umfasst rund 3000 Aufnahmen und 1700 Negative.</p>
<p><strong>ENSEMBLE RESONANZ – </strong>27. August bis 17. Oktober 2021</p>
<p>In seinem Ensemblewerk „Wald“ erforscht Enno Poppe mit dem Streich-quartett die „Heimat der abendländischen Bürgermusik“. Er schraubt an Satz und Diskurs und schickt vier Quartette auf Expedition. In einer Orches­ter­­aufstellung aus Videoscreens wird daraus ein virtuelles und zugleich physisches Biotop – ein Konzert als audiovisuelle Installation. 17 lebens­große Bildschirme und individuell gespeiste Lautsprecher laden im MK&amp;G ein, in dem Werk spazieren zu gehen, sich dem Orchester zu nähern und die Musiker*innen auf Augenhöhe zu erleben – kontaktlos und doch hautnah.</p>
<p>Es war eine bereits eine länger im Ensemble Resonanz zirkulierende Idee, die rhetorisch vielgestaltige und polyphone Partitur von Enno Poppes Werk „Wald“ in eine audiovisuelle, begehbare Installation zu übertragen. Die Zeit eingeschrän­kter Auftritts­möglichkeiten in der COVID-19-Krise bot Anlass und Gelegen­heit das Vorhaben umzusetzen und damit die Wiederaufnahme der künstle­rischen Arbeit nach dem Lockdown zu gestalten und voranzubringen.</p>
<p>Die audio­visuelle Klanginstallation „im wald“ wird erstmals im MK&amp;G gezeigt, das dem Ensemble Resonanz zwei prominente Räume in der Nähe des Foyers zur Verfügung stellt. Eine Installation von Enno Poppe, Komponist und Dirigent; WARPED TYPE – Andreas Huck, Roland Nebe, Video; Sebastian Schottke, Klangregie und dem Ensemble Resonanz.</p>
<p><strong>SCHÖNHEIT DER FORM &#8211; CHRISTA PETROFF-BOHNE </strong>9. Juli bis 24. Oktober 2021</p>
<p>Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands gibt es blinde Flecken in der Geschichtsschreibung der Designentwicklungen in Ost und West. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg  widmet sich deshalb dem Werk der Gestalterin Christa Petroff-Bohne, die zu den wichtigsten deutschen Designer*innen der 1950er- und 1960er-Jahre zählt. Ihre Entwürfe für die Industrie brachten eine zeitgemäße Formgebung in die Alltagskultur der jungen Deutschen Demokratischen Republik (DDR).</p>
<p>Es war Petroff-Bohne, die hinter der sachlich-eleganten Produktästhetik der VEB Auer Besteck- und Silberwaren stand – hinter den Produkten aus Edelstahl, die aus der Gastronomie und den Haushalten in der DDR nicht wegzu­denken waren. Als Professorin an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee war sie eine prägende Persönlichkeit und beeinflusste Generationen von Studierenden. Ihr Werk ist ein wichtiges Zeugnis der modernen Entwurfs­tätigkeit in der DDR.</p>
<p>Mit etwa 300 Exponaten stellt die Ausstellung SCHÖNHEIT DER FORM. DIE DESIGNERIN CHRISTA PETROFF-BOHNE die Industriedesignerin vor, zeigt ihr berufliches Netzwerk und gibt Einblick in das komplexe Beziehungs­geflecht der Gestalter*innen in der DDR. Die Ausstellung ist eine Kooperation des Kunstgewerbemuseums, Staat­liche Kunstsammlungen Dresden (SKD) und dem MK&amp;G, kuratiert von Klára Němečková (SKD), Silke Ihden-Rothkirch und Jörg Petruschat. Mehr über die Veranstaltung finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/events/event/christa-petroff-bohne-schoenheit-der-form/" target="_blank" rel="noopener">CHRISTA PETROFF-BOHNE &#8211; SCHÖNHEIT DER FORM</a></p>
<p><strong>HEIMATEN. EINE AUSSTELLUNG UND UMFRAGE </strong>11. Juni 2021 bis 9. Januar 2022</p>
<p>Mit der Ausstellung <a href="https://arttrado.de/events/event/heimaten-ausstellung-und-umfrage/" target="_blank" rel="noopener">HEIMATEN. EINE AUSSTELLUNG UND UMFRAGE</a> widmet sich das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&amp;G) einem Thema, das so kontrovers diskutiert wird wie kaum ein anderes. Nur wenige Begriffe sind emotional so aufgeladen, politisch wie kommerziell so instrumentalisiert, sentimental so besetzt und so subjektiv wie dieser. Die eine, für alle Menschen gleichermaßen gültige Definition von Heimat gibt es nicht. Nicht nur darum trägt die Ausstellung den Titel HEIMATEN, einen Plural, der im alltäglichen Sprachgebrauch noch ungewohnt, aber in seiner Bedeutung dringend notwendig ist.</p>
<p>Ausgehend von dieser Annahme ist die Ausstellung HEIMATEN von Grund auf offen, partizipativ und vieldeutig angelegt. Ganz bewusst gibt das kuratorische Team keine abschließenden Antworten darauf, was Heimaten sind oder sein könnten. Stattdessen werden Fragen gestellt, gebündelt in sieben zentrale Themen, die die Ausstellung strukturieren. Jedes der rund 150 Exponate – von der antiken Keramik bis zum Computerspiel – ist einer von sieben Hauptfragen zugeordnet und dient dem Publikum als Denkanstoß und Diskussionsstoff zur Beantwortung auch differenzierterer, untergeordneter Fragen. Die Besucher*innen sind eingela­den, ihre Antworten per Smartphone schriftlich festzuhalten.</p>
<p>Über ein vom niederländischen Designstudio commonplace eigens für die Ausstellung entwickeltes Modul wird diese Umfrage umgehend an die Wände projiziert und damit Teil von HEIMATEN. Die Ausstellung wird gefördert durch den Ausstellungsfonds der Freien und Hansestadt Hamburg, die Körber Stiftung und die Hubertus Wald Stiftung.</p>
<p><strong>TIERE, TAMPONS UND THEATER </strong> bis 26. September 2021</p>
<p>Über 90 Menschen arbeiten im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&amp;G), die meisten „hinter den Kulissen“. Sie alle haben sich in der Sammlung Plakat und Grafik umgesehen und – mithilfe von Suchstrategien wie Wohnzimmerberatung, Wünschelruten-Touren, Design on Demand oder Plakat-Tinder – Exponate ausgewählt. Über 100 Highlights und Kuriositä­ten unterschied­licher Formate und Zeiten sind nun in einer Ausstellung zu sehen: Comics, Postkarten, Kupferstiche, Film-, Werbe- und politische Plakate sowie Entwürfe für Brettspiele und Möbel.</p>
<p>Die Erklärungen der Mitarbeiter*innen eröffnen persönliche Einblicke in die Sammlung des MK&amp;G und zeigen, wie vielfältig die Verbindungen und Zugänge zu Gestaltung sind. Mit ihrer ersten Ausstellung öffnet die neue Leiterin der Sammlung Grafik und Plakat, Julia Meer, die weit über 300 000 Blatt umfassende Sammlung und stellt damit die klassische Kurator*innenrolle, den kuratori­schen Prozess und etablierte Erzählweisen in Frage. Sie schafft Raum für ein hierarchiefreies Nebeneinander vielfälti­ger Zugänge und Arbeiten.</p>
<p><strong>MADE IN CHINA! PORZELLAN &#8211; </strong>bis 20. März 2022</p>
<p>Made in China – dieses Label ist in der heutigen Warenwelt allgegenwärtig. Aber der seit Jahrtausenden unübertroffene Exportschlager aus China ist kein T-Shirt oder Smartphone, sondern Porzellan. Das weiße Gold aus Kaolin, Feldspat und Quarz hat eine über 3000-jährige Geschichte und wurde produziert für den Kaiserhof, den heimischen Markt und den Export.</p>
<p>Erst im frühen 18. Jh. gelang in Europa die Entwicklung einer eigenen Porzellanre­zep­tur. Umso beliebter waren die exquisiten und raren Blauweiß-Porzellane der Ming-Dynastie (1368–1644) und die farbenfrohen Porzellane der famille rose und famille verte aus dem 17. Jh. an europäischen Höfen. Auch heute erzielen chinesische Porzellane Rekordsummen. 36 Mio. US-Dollar zahlte der Shanghaier Milliardär Liu Yiqian 2014 für einen „Chicken Cup“, ein zartes Schälchen mit nur 8 Zentimetern Durchmesser aus dem 15. Jh. Was macht Porzellan so besonders, dass es Menschen seit Jahr­tausenden fasziniert?</p>
<p>Dieser Frage geht MK&amp;G in der Ausstellung MADE IN CHINA! PORZELLAN mit 180 Exponaten aus der Sammlung nach. Neben technischen und künstlerischen Entwicklungen werden Aspekte wie Materialität, Funktion und Qualität chinesischer Porzellane beleuchtet.</p>
<p>Die Ausstellung zeigt herausragende Vasen, Teller, Schalen und Figuren aus der Ming- (1368–1644) und Qing-Dynastie (1644–1911) von kaiserlichem Porzellan bis hin zur Exportware. Höhepunkt ist der in Deutschland einmalige Bestand kaiser­licher Porzellane. MADE IN CHINA! PORZELLAN findet im Rahmen des von der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius geförderten Projektes zur wissenschaftlichen Erschließung der Sammlung Ostasien statt. Mehr über die Ausstellung finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/events/event/kunst-porzellan-made-in-china/" target="_blank" rel="noopener">https://arttrado.de/events</a></p>
<p><strong>DIE SPRACHE DER MODE</strong>-bis 31. Oktober 2022</p>
<p>Unter dem Titel <a href="https://arttrado.de/events/event/kunst-und-gewebe-die-sprache-der-mode/">DIE SPRACHE DER MODE</a> präsentiert das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&amp;G) seine jüngsten zeitgenössischen Neuerwerbungen für die Sammlung Mode und Textil und weitere heraus­ragende Objekte – darunter Entwürfe etablierter Designer*innen wie Walter Van Beirendonck, Coco Chanel, Jean-Charles de Castelbajac, Jean-Paul Gaultier, Tom Ford, Karl Lagerfeld oder Martin Margiela und aufstrebender Nachwuchsdesigner*innen wie Edda Gimnes und Flora Miranda Seierl.</p>
<p>Die Ausstellung beleuchtet die Bedeutung von Text auf Modeerzeugnissen und widmet sich mit über 35 Exponaten aus dem 19. Jahrhundert bis heute dem spielerischen Umgang mit Sprache und der facettenreichen Gestaltung von Markennamen oder Logos, politischen Botschaften und Typografie im Modedesign.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Ensemble Resonanz, Audiovisuelle Klanginstallation, Foto: Ensemble Resonanz</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie auf <a href="http://www.mkg-hamburg.de/" target="_blank" rel="noopener">www.mkg-hamburg.de/</a>. Im September finden ebenfalls wieder Führungen statt! Das Programm wird laufend aktualisiert. Alle aktuellen Themen und Termine sowie die Teilnahmebedingungen sind online unter <a href="http://www.mkg-hamburg.de/kalender" target="_blank" rel="noopener">www.mkg-hamburg.de/kalender</a> zu finden.</p>
<p>Sie planen einen Besuch in Hamburg? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1785434&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
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<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
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		<title>ANAÏS BORIE &#8211; Residentin präsentiert Abschlussarbeit</title>
		<link>https://arttrado.de/news/anais-borie-residentin-praesentiert-abschlussarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2021 12:44:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Museum für Kunst und Gewerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Mkg]]></category>
		<category><![CDATA[ANAÏS BORIE]]></category>
		<category><![CDATA[FONDS FÜR JUNGES DESIGN]]></category>
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					<description><![CDATA[ANAÏS BORIE präsentiert Abschlussarbeit im Museum für Kunst und Gewerbe Anaïs Borie (*1991) präsentiert die Abschluss­arbeit ihrer sechsmonatigen Residenz am <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/anais-borie-residentin-praesentiert-abschlussarbeit/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>ANAÏS BORIE präsentiert Abschlussarbeit im Museum für Kunst und Gewerbe</h3>
<p>Anaïs Borie (*1991) präsentiert die Abschluss­arbeit ihrer sechsmonatigen Residenz am Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&amp;G). Mit ihrer Präsentation THE INTIMACY OF A CYBER-OPERA SINGER (Die Intimität einer Cyber-Opernsängerin), lädt sie die Besucher*innen ein, mittels Klang, Licht, Geruch und Gesang sowie Werken aus der Sammlung des MK&amp;G in einen multidimen­sionalen Raum einzutauchen, der die Möglich­keiten und Grenzen des menschlichen Seins zwischen Realität und Fiktion sinnlich erfahrbar macht. Die franzö­sische Designerin ist die erste geför­de­rte Residentin des FONDS FÜR JUNGES DESIGN, den die Stiftung Hamburger Kunstsammlungen (SHK) 2020 ins Leben rief. Ziel ist es, junge internationale Designer*innen einzuladen, mit Bezug zur Sammlung des MK&amp;G eine eigene Arbeit zu entwickeln. Das MK&amp;G reaktiviert mit dem Residenz­programm eine zentrale Gründungsidee des Hauses, eine Vorbilder­sammlung hervor­ragen­der Gestaltung als Inspirationsquelle für Designer*innen zu sein.</p>
<p><strong>THE INTIMACY OF A CYBER-OPERA SINGER</strong></p>
<p>Anaïs Borie versteht ihre Abschlussarbeit als Ergebnis ihrer Auseinander­setzung mit dem Thema Cyborg. Das Mischwesen aus Mensch und Ma­schi­­ne ist für sie das Bindeglied von vermeintlichen Gegensätzen: real/ virtuell, menschlich/nicht-menschlich, organisch/mecha­nisch, natürlich/ künstlich, Diese Ambivalenz und sich daraus ergebende Chancen, mensch­­liches Leben und androide Co-Existenzen neu zu denken, lotet sie in ihrer künstlerischen Arbeit immer wieder aus.</p>
<p><strong>PERFORMANCE</strong></p>
<p>Am 9. Mai 2021 tritt die Opernsängerin Sara Gouzy in Dialog mit den Exponaten und singt Arien und Ouvertüren des französi­schen Komponisten Jean-Philippe Rameau (18. Jahrhundert). Die zu seiner Zeit zukunftsweisenden Harmonien Rameaus stehen sinnbildlich für Anaïs Bories Anspruch, umfassend zu wirken und handwerkliches Können mit technischen Neuerungen zu vereinen. Das Video der Performance ist ab Mitte Mai 2021 auf <a href="http://www.mkg-hamburg.de">www.mkg-hamburg.de</a> abrufbar.</p>
<h4>PRÄSENTATION</h4>
<p>Ein ULTRA SONIC VAPOR SYSTEM, eine wie ein liturgisches Gerät sanft schwingende Schale mit barocken Ornamenten, empfängt das Publikum mit weißem Nebel und Rauch. Die Lichtführung und eine Klangkulisse aus Kompo­sitionen des Tonkünstlers Amédée De Murcia, die den Klang der histori­schen Tasten­instrumente im MK&amp;G elektronisch verfremden, unterstrei­chen das sinnliche Raumerlebnis. In dem opulenten Spiegel AUTOMATED DIVINE REFLECTION erwartet die Betrachtenden nicht das eigene Bild, sondern ein computergeneriertes Antlitz, dessen Software Anaïs Borie mit der Künstlerin Ines Alpha entwickelte. Die Begegnung im Spiegel soll die Berührung zwischen menschlichem Sein und technischem Fortschritt erfahrbar machen. Eine Schale aus Heliotrop (frühes 17. Jh.), einem kost­baren Naturstein, und ein Nautilus-Pokal (um 1700), beide mit Silber ver­goldet, ergänzen Bories Arbeiten. Sie stehen stellvertretend für jene Exponate aus der Sammlung des MK&amp;G, denen die Dichotomie von natür­licher Kreation und mechanischer Technik per Definition inne­wohnt. Borie greift damit das zentrale Motiv menschlicher Gestaltung auf, natürli­chen Materialien und Gege­ben­heiten mit handwerklich-künstleri­schen Techni­ken neue Anwendungen und Bedeutungen zu verleihen.</p>
<p>Mit dem FONDS FÜR JUNGES DESIGN erhalten Nachwuchstalente aus gestalterischen Disziplinen wie Produktdesign, Modedesign oder Grafik­design die Möglichkeit, sich mit der Sammlung des MK&amp;G ausein­anderzu­setzen. Im Rahmen einer sechsmonatigen Residenz können sie die Objek­te als Inspirationsquelle entdecken, die Expertise der Kurator*innen ein­holen und neue Materialien und Techniken kennen lernen. Ziel ist es, eine oder mehrere Arbeiten zu schaffen, die in das Eigentum der SHK überge­hen und als Dauerleigabe in die Sammlung des MK&amp;G übergehen. Der FONDS FÜR JUNGES DESIGN wird regelmäßig halbjährlich vergeben und trägt zur finanziellen und ideellen Förderung junger Designer*innen bei. Mit dem Erwerb der Arbeiten durch die SHK kann das MK&amp;G seine Sammlung mit zeitge­nössischen Werken ausbauen und stärken.</p>
<h4>Anaïs Borie</h4>
<p>Anaïs Borie (*1991 in Frankreich), absolvierte 2014 ihren Master in Produkt­design an der Kunsthochschule in Saint-Etienne, Frankreich, und 2017 einen Master in Contextual Design an der Design Academy in Eindhoven, Niederlande. Sie lebt in Eindhoven und arbeitet seit 2019 als selbstständi­ge Designerin mit wechselnden Design-Kollek­tiven. Sie war in renommier­ten Ausstellungen in Guangzhou, Mailand oder auf der Miami Art Basel vertreten. Von Oktober 2020 bis Mai 2021 lebte und arbeitete sie als Residentin am MK&amp;G.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: From dusk to dawn, <i>cyborg chair,</i>Photo setting: <i>K11 artfoundation </i><a href="https://www.instagram.com/morph.love/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MORPH.LOVE 2019 </a><a href="https://www.instagram.com/morph.love/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#x2728;&#xfe0f;</a></p>
<p>Mehr über die Künstlerin: <a href="https://anais-borie.com/">www.anais-borie.com</a></p>
<p>Anaïs Borie auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/anaisborie91/?hl=de">@anaisborie91</a></p>
<p>Museum für Kunst und Gewerbe: <a href="https://www.mkg-hamburg.de/de/">mkg-hamburg.de</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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		<title>Hamburger Raumkünstler: Peter Gustaf Dorén digital erleben</title>
		<link>https://arttrado.de/news/hamburger-raumkuenstler-peter-gustaf-doren-digital-erleben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2021 17:16:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Museum für Kunst und Gewerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Mkg]]></category>
		<category><![CDATA[PETER GUSTAF DORÉN]]></category>
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					<description><![CDATA[Hamburger Raumkünstler: Peter Gustaf Dorén digital erleben Moosgrün, Taubengrau, Reseda, Dottergelb und Pflaumenblau – was wie die Farbpalette des neuesten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/hamburger-raumkuenstler-peter-gustaf-doren-digital-erleben/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Hamburger Raumkünstler: Peter Gustaf Dorén digital erleben</h3>
<p>Moosgrün, Taubengrau, Reseda, Dottergelb und Pflaumenblau – was wie die Farbpalette des neuesten Einrichtungstrends anmutet, war das Erfolgsrezept des Schweden Peter Gustaf Dorén (1857–1942). Der Hamburger Bauboom um die Wende zum 20. Jahrhundert eröffnete ganz neue Möglichkeiten für das Bauen, aber auch für die Innenraumgestaltung im Privaten und bei öffentlichen Aufträgen. Peter Gustaf Dorén besaß ein sicheres Gespür für Qualität, Ästhetik und Marketing. Er besuchte Messen und Ausstellungen, war als Mitglied im Deutschen Werkbund gut vernetzt, so auch mit MK&amp;G-Gründungsdirektor Justus Brinckmann. Dorén stattete die Villen gut betuchter Hamburger*innen aus. Auch das Hotel Vier Jahreszeiten und Schümanns Austernkeller am Jungfernstieg mit seinen themenbezogenen Separées trugen seine Handschrift. Als Malergeselle kam Dorén über Kopenhagen nach Hamburg und baute sich ein Unternehmen auf, das in einem repräsentativen Geschäftsgebäude am Hamburger Pulverteich zu besten Zeiten über 200 Mitarbeiter*innen beschäftigte. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&amp;G) zeigt erstmals sein Schaffen mit rund 200 Objekten aus Privatbesitz: Farbmusterkarten, detailgetreue Entwurfsskizzen und eindrucksvolle Fotografien der fertiggestellten Räume geben einen Eindruck davon, wie die Arbeiten von der Akquise über die ersten Anmutungen bis zur Ausführung geplant und vollendet wurden.</p>
<p><strong>ALLES AUSSER WEISS</strong></p>
<p>Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ließ „das konservative Hamburg nur Weißanstrich für Decken, Türen und Fenster zu, und höchstens da, wo es angebracht und bezahlt wurde, sparsamste Vergoldung“, befand Peter Gustaf Dorén. Geprägt durch seine Kindheit in südschwedischer Farbenvielfalt verordnete er seiner Wahlheimat eine Farbkur. Seine Kundschaft überzeugte er mit sorgfältig ausgestalteten Musterbögen und sicherem Gespür für den Facettenreichtum der Ornament- und Raumgestaltung. Dabei bewegte er sich geschickt zwischen Tradition, Innovation und hanseatischer Zurückhaltung. Gleichzeitig wertete Dorén den Berufszweig der Kunst- und Dekorationsmaler auf. Er selbst beherrschte das Freihand- und Zirkelzeichnen, die Wappenmalerei, das gemalte Nachahmen von Holz, Marmor und Textil und vollendete in Frankreich seine Meisterschaft in der Dekorationsmalerei.</p>
<p><strong>CAFÉS, THEATER, MUSEEN UND PASSAGIERSCHIFFE</strong></p>
<p>Dorén gestaltete Räume für das Hotel Vier Jahreszeiten und Schümanns berühmten Austernkeller, für das Oberlandesgericht, die Staatliche Kunstgewerbeschule, das Museum für Völkerkunde und für Passagierschiffe der Hamburg-Amerika-Linie sowie italienischer und englischer Reedereien. Zu Beginn der Spielzeit 1900/1901 erhielt er den Auftrag, das Thalia Theater neu einzurichten. Das Ergebnis begeisterte selbst das kühle Hamburger Temperament: Vom Eingang in Blau und der „hübschen“ Mosaikmalerei über die „prächtigen“ Türen aus poliertem Mahagoni bis zum „freundlich-harmonischen Farbconcept“ der weiteren Ausstattung schwärmten die Hamburger Nachrichten im August 1900.</p>
<p><strong>HAMBURGS GOLDENE 20ER JAHRE</strong></p>
<p>Farbige Fassaden lösten das reine Weiß der reinen Form des 18. Jahrhunderts ab und das Einheitsgrau der Straßenzüge auf. Da farbige Anstriche für den Außenbereich, speziell im Hamburger Schmuddelwetter, lange Zeit nicht geeignet waren, sprach sich Dorén für „farbige“ Baumaterialien aus: Klinker, Backstein, Keramik, Marmor, Sandstein und Granit. Er profitierte nachhaltig vom Bauboom der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts: In der gesamten Hamburger Innenstadt entstanden Geschäftskomplexe, Kinos, Restaurants und Hotels, dazu kamen Villen und Landhäuser etablierter Großkaufmannsfamilien.</p>
<p><strong>DIE WELTAUSSTELLUNG 1900 IN PARIS</strong></p>
<p>Der hervorragende Netzwerker Dorén saß in allen wichtigen Kommissionen und Vereinen, die im weitesten Sinne mit Gestaltung zu tun hatten. 1888 trat er dem Kunstgewerbe-Verein bei und gehörte zur Delegation der Hamburger Gewerbekammer, die sich 1900 mit dem MK&amp;G-Gründer Justus Brinckmann sechs Wochen in Paris aufhielt. Dort fand jene Weltausstellung statt, die erstmals den Jugendstil präsentierte. Ausgehend von der Forderung, das Handwerk wieder auf ein künstlerisches Niveau zurückzuführen, entstand ein „neuer Stil“, der einer sanften Revolution glich: Die „gute Gestaltung“ sollte die Lebensumstände der Menschen verbessern. Nicht alle folgten diesem Grundsatz, Widerstand regte sich auch unter Handwerkern. Dorén jedoch ließ sich mitreißen von dem Aufbruch und brachte die Gestaltungsprinzipien in den bürgerlichen Wohnraum.</p>
<p><strong>GESCHÄFTSSINN UND MODERNE UNTERNEHMENSFÜHRUNG</strong></p>
<p>Peter Gustaf Doréns wirtschaftlicher Erfolg und sein gesellschaftliches Renommé nahmen 1908 konkrete Form an: Am Pulverteich 28 baute er ein fünfgeschossiges Kontor- und Ateliergebäude mit Büroräumen, Atelier, Textil- und Musterlager. Zeitgenossen berichteten von zeitgemäßem Arbeiten durch Fahrstühle, gute Lichtverhältnisse, flexible Raumnutzung und von flachen Hierarchien. Bauherrn und Architekten überzeugte er mit straff organisierten Arbeitsabläufen und prompter Rechnungsstellung. Unter dem neuen Label „Werkstätten für Wohnungskunst“ (1903) bot seine Firma neben Dekorationsmalerei und Malerhandwerk auch die passende Innenarchitektur: Dorén stattete Wohnräume als harmonische Einheit aus, inklusive aller Detailarbeiten. Dazu präsentierte und lieferte er Objekte zeitgenössischer Künstler*innen, darunter Stoffe der Wiener Werkstätte, Fliesen des Keramikers Jakob Julius Scharvogel, Teppiche und künstlerische Tapetenkollektionen.</p>
<p><strong>WERBUNG IN EIGENER SACHE</strong></p>
<p>In der Selbstvermarktung war Peter Gustaf Dorén Profi. Bereits in Schweden gab er sich – in Anlehnung an den berühmten französischen Illustrator Gustave Doré – den Nachnamen Dorén. Seine Geschäftskontakte pflegte er persönlich und legte großen Wert auf eine künstlerisch wertvolle und werbewirksame Darstellung, von sorgfältig gestalteten Drucksachen, Grußkarten und Firmenlogos bis zu Schablonen für die Fahrzeugbeschriftung. Dabei kombinierte er virtuos Typografie, Illustration und Ornament. Als die Firma wuchs, zog Dorén in den bei Handwerkern beliebten Hamburger Stadtteil Sankt Georg. Die neuen Räume verbanden Büro, Werkstätten und Privatwohnung, die zugleich Showroom war. Diese multifunktionale Nutzung entsprach dem Ideal des Jugendstil, wie es auch Henry van der Velde im belgischen Uccle lebte. Dorén unterstützte außerdem zeitgenössische Künstler*innen und Kunsthandwerker*innen und förderte sie, indem er ihre Werke in den Privat- und Geschäftsräumen präsentierte. Zu seiner Kunstsammlung zählten Arbeiten von Emil Nolde, Franz Nölken, Käthe Kollwitz, Max Liebermann, Otto Eckmann und Georg Jensen.</p>
<p><strong>Im Video-Rundgang führt Peter Nils Dorén durch die Ausstellung</strong></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/oOwD7YQzqCA" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><strong>PUBLIKATION</strong><br />
Parallel zur Ausstellung erscheint Anfang April 2021 im Hatje Cantz Verlag das Buch PETER GUSTAF DORÉN. EIN HAMBURGER RAUMKÜNSTLER UM 1900 über das Lebenswerk von Gustav Peter Dorén, hg. von Peter Nils Dorén, mit Texten von Peter Nils Dorén, Roland Jaeger, Rüdiger Joppien, Gestaltung: Peter Nils Dorén, Deutsch, 2021, 224 Seiten, 400 Abb., 24,00 x 30,00 cm, ISBN 978-3-7757-5050-9, 48 Euro.</p>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=arttrado1337-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=3775750509&amp;asins=3775750509&amp;linkId=3491d22d5819aee31b18de60a6cb0a2d&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=true&amp;price_color=333333&amp;title_color=0066c0&amp;bg_color=ffffff" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"><br />
</iframe></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Atelier Gust. Dorén, Bemalung und Einrichtung für ein Wohnzimmer, 1904, Gouache,<br />
Foto: © Peter Nils Dorén (Detail)</p>
<p>Ab  Öffnung des MK&amp;G bis 30. Mai 2021. Die Ausstellung ist auch digital besuchbar: <a href="https://www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/aktuell/peter-gustaf-doren.html">mkg-hamburg.de</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<title>Radio &gt; Life on Planet &lt; Orsimanirana - MKG Hamburg</title>
		<link>https://arttrado.de/news/radio-life-on-planet-orsimanirana-mkg-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2021 10:35:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Emanuele Braga]]></category>
		<category><![CDATA[Amica Dall]]></category>
		<category><![CDATA[Jerszy Seymour]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Rabe]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Museum für Kunst und Gewerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Gängeviertel]]></category>
		<category><![CDATA[life on planet]]></category>
		<category><![CDATA[Macao Milano]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=7511</guid>

					<description><![CDATA[Radio &#62; Life on Planet &#60; Orsimanirana &#8211; MKG Hamburg Gestern, den 5. Februar 2021, um 18.30 Uhr ging Radio <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/radio-life-on-planet-orsimanirana-mkg-hamburg/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Radio &gt; Life on Planet &lt; Orsimanirana &#8211; MKG Hamburg</h3>
<p>Gestern, den 5. Februar 2021, um 18.30 Uhr ging Radio Orsimanirana auf <u><a href="http://www.radio-orsimanirana.com/" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=http://www.radio-orsimanirana.com&amp;source=gmail&amp;ust=1612692527255000&amp;usg=AFQjCNGPJgHWcCzlPwk38vv56bA-79zB0A">www.radio-orsimanirana.com</a> </u>das erste Mal auf Sendung. Neben der Ausstellung, die seit dem 22. Januar 2021 im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&amp;G) bereitsteht, bildet Radio Orsimanirana – vor Ort und digital – die Bühne für das zentrale Anliegen des Projektes <em><u>Life on Planet Orsimanirana</u></em>: Ein Ort der Begegnung, der Diskussion und des Gedankenaustauschs, zu dem alle eingeladen sind, die aktiv eine Vision für eine bessere Welt entwickeln möchten.</p>
<p>Mit einem Kick-off-Programm bis Mitternacht feierte das Projektteam um Jerszy Seymour und Emanuele Braga mit Gästen wie Carsten Rabe (Gängeviertel), Alice Barkhausen (Hallo Festspiele), Yiannis Mouravas (Dirty Art Department), Bisrat Negassi (M.Bassy) und vielen weiteren den Start des Radios. Im Audio- und Videolivestream gibt es erste Einblicke in die Ausstellung, Talkshows, Musik, Performances, DJ-Sets und eine Anleitung für alle Interessierten, wie sie selbst – zunächst von zuhause aus – Beiträge für <u><a href="http://www.radio-orsimanirana.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=http://www.radio-orsimanirana.com&amp;source=gmail&amp;ust=1612692527255000&amp;usg=AFQjCNGPJgHWcCzlPwk38vv56bA-79zB0A">www.radio-orsimanirana.com</a></u> (Website in englischer Sprache) einreichen können</p>
<p>Sobald das MK&amp;G wieder für Besucher*innen geöffnet ist, ist auch das mit Instrumenten, Mischpulten, Mikrofonen und CDJs ausgestattete Radiostudio in der Ausstellung sendebereit.</p>
<h4>LIFE ON PLANET ORSIMANIRANA</h4>
<p>Der international bekannte Künstler und Designer Jerszy Seymour schafft gemeinsam mit Amica Dall vom Londoner Architekturkollektiv Assemble und Emanuele Braga, Mitglied der Künstler*innen- und Aktivist*innen-gruppe Macao in Mailand, im MK&amp;G eine fantastische und humorvolle Welt, die zwischen Ausstellung, Radiosender, Workshop und Performanceraum oszilliert. Als dezentral und dynamisch angelegtes Projekt des Weltenbaus folgt <em>Life on Planet Orsimanirana</em> der Idee des „Non-Gesamt Gesamtkunstwerks“. Internationale und lokale Kollektive, Aktivist*innen, Künstler*innen, Designer*innen und die Besucher*innen selbst sind eingeladen, in diese Welt einzutauchen, Musik zu machen, an Workshops und Diskussionen teilzunehmen, Ideen zu entwickeln und sie im Radio zu teilen, sich auf einen Kampf um die Zukunft einzustimmen und jene Welt zu fordern, in der sie leben wollen. Mit diesem Projekt setzt das MK&amp;G sein Bestreben fort, sich für mehr Beteiligung und Dialog zu öffnen. Das Projekt richtet sich an alle, die Lust haben, im Museum aktiv zu werden und die Kraft der gemeinsamen Gestaltung zu nutzen, um über neue Wege und Antworten auf die brennenden Fragen der Gegenwart nachzudenken.</p>
<p>Eine Ausstellung des Jerszy Seymour Design Workshops mit Macao Milano und Assemble London, kuratiert von Emanuele Braga, Amica Dall und Jerszy Seymour.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Ausstellung &#8211; LIFE ON PLANET ORSIMANIRANA : <a href="https://www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/aktuell/life-on-planet-orsimanirana.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.mkg-hamburg.de/</a></p>
<p>Radio: <a href="http://www.radio-orsimanirana.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.radio-orsimanirana.com/</a></p>
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<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
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		<title>Quarantäne-Tipp: ALLES ZU … WAS TUN? DAS NICHTSTUN ÜBEN!</title>
		<link>https://arttrado.de/news/quarantaene-tipp-alles-zu-was-tun-das-nichtstun-ueben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2020 10:03:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Hartmut Rosa]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Welzer]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Stehfest]]></category>
		<category><![CDATA[Bénédicte Savoy]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Museum für Kunst und Gewerbe]]></category>
		<category><![CDATA[hfbk]]></category>
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					<description><![CDATA[Quarantäne-Tipp: ALLES ZU … WAS TUN? DAS NICHTSTUN ÜBEN! Quarantäne-Tipp: Nichtstun, Verzicht, Abstand halten – in diesen Monaten eine ungemein <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/quarantaene-tipp-alles-zu-was-tun-das-nichtstun-ueben/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Quarantäne-Tipp: ALLES ZU … WAS TUN? DAS NICHTSTUN ÜBEN!</h3>
<p>Quarantäne-Tipp: Nichtstun, Verzicht, Abstand halten – in diesen Monaten eine ungemein schwere Aufgabe. Was aber, wenn wir die Zeit nutzen, um ganz bewusst das Nichtstun zu üben? Für die Eindämmung der Pandemie, für die Umwelt, für mehr soziale Gerechtigkeit? Im Rahmen der Ausstellung <em>Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben</em> im <u><a href="https://www.mkg-hamburg.de/de/home.html" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://www.mkghamburg.de/de/home.html&amp;source=gmail&amp;ust=1606555350969000&amp;usg=AFQjCNEB1yeOaj3VGISkKoUUeeQBrTQ_kw">Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&amp;G)</a></u> starten die Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) und das MK&amp;G die gleichnamige App als mediale und inhaltliche Erweiterung der Ausstellung. Bis die Schau im MK&amp;G mit Selbstlernraum, historischen Vorbildern und dem <em>Stipendium für Nichtstun</em> nach Ende des Lockdowns öffnet, kann man nun schon zuhause das folgenlose Leben üben. Die kostenlose App lässt Expert*innen zu Wort kommen und lädt mit vielen Übungen und Aufgaben ein zum spielerischen Selbstversuch. Die App richtet sich an alle, die über den Zustand unserer Welt nachdenken und verstehen wollen, wie die eigene Lebenswirklichkeit mit dem Klimawandel, den gesellschaftlichen und politischen Strukturen verbunden ist. Die App ist eine Kooperation der <u><a href="https://www.hfbk-hamburg.de/de/" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://www.hfbk-hamburg.de/de/&amp;source=gmail&amp;ust=1606555350969000&amp;usg=AFQjCNEmWTjzz3x66v8jVmX2fTvBIVEVTg">HFBK Hamburg</a></u>, der <u><a href="https://www.bpb.de/" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://www.bpb.de/&amp;source=gmail&amp;ust=1606555350969000&amp;usg=AFQjCNFZsL2FeSLQx694OrE6rFhspOZUjg">Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)</a></u> und der <a href="https://www.hoou.de/" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://www.hoou.de/&amp;source=gmail&amp;ust=1606555350969000&amp;usg=AFQjCNGYqceM20WJ-yP6XfQp9TfPQtzadw">Hamburg Open Online University (HOOU).</a></p>
<h4>HFBK und MK&amp;G präsentieren App „Schule der Folgenlosigkeit“</h4>
<p>Zu jedem der zwölf Handlungsfelder wie <em>Warten, Entscheidungen abgeben, Zerstören,</em> die <em>Besinnung verlieren</em> oder <em>Solidarität</em> gibt es ein <strong>einführendes Tutorial</strong><strong>.</strong> Denkanstöße in unterhaltsamen Interviews geben <strong>Expert*innen</strong><strong> </strong>wie der Soziologe Hartmut Rosa, der Sozialpsychologe Harald Welzer, der Schauspieler Eric Stehfest, die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy oder Klima-Aktivist Tadzio Müller.</p>
<p>Mit den <strong>Übungen</strong> werden die Nutzer*innen selber aktiv, in der Küche, auf dem heimischen Sofa oder unterwegs. So müssen die Lernenden den Stein des Sisyphos einen virtuellen Berg hinaufrollen oder einen Stapel virtueller Gläser durch die Wohnung balancieren. Sie können mit dem Smartphone in der Hand tanzen, bis sie die Besinnung verlieren, danach im Multiple-Choice-Test die eigene Wissensperspektive zum Zustand der Welt erweitern oder einfach mal ganz entspannt … warten.</p>
<p>Noch mehr Aktivität erfordern die <strong>Aufgaben</strong><strong>,</strong> die dazu anregen, künstlerisch in den sozialen und öffentlichen Raum zu intervenieren. So gilt es, Warteschlangen zu initiieren, einen Eierlaufparcours aufzubauen oder einen ekstatischen Tanz aufzuführen. Ihre Übungen, Aufgaben und Überlegungen sollen die Nutzer*innen mit allen teilen, mit denen sie die Veränderungen gestalten und leben möchten. Der Hashtag <strong>#folgenlos</strong> schafft in den sozialen Medien eine große Öffentlichkeit, um die Grundfragen der Gesellschaft zu diskutieren. Denn zur Schule der Folgenlosigkeit gehören auch Ausblicke und Auswege wie <em>Bessere</em> <em>Zukünfte erträumen</em>, eine <em>Gegenmacht herzustellen </em>und <em>Zusammenhalt schaffen</em>.</p>
<p><strong>Bénédicte Savoy</strong>, *1972, Kunsthistorikerin: <em>„Folgenlosigkeit ist ein Urwort.“<br />
</em></p>
<p><strong>Harald Welzer</strong>, *1958, Sozialpsychologe: <em>„Bei mir ist der Begriff Folgenlosigkeit eher negativ assoziiert. [&#8230;] Man kann ihn aber normativ drehen und sagen: Keine meiner Handlungen darf Folgen haben, die ich nicht verantworten könnte [&#8230;]“</em></p>
<p><strong>Eric Stehfest</strong>, *1989, Schauspieler, Lebenskünstler, Autor: <em>„Das Wort Folgenlosigkeit macht mich nervös. Also ich merke, ich fange an zu zittern.“</em></p>
<p><strong>Tadzio Müller</strong>, *1976, Klima-Aktivist: <em>„Folgenlosigkeit: Das ist etwas, was man total will, weil es so totale Leichtigkeit darstellt. [&#8230;] Gleichzeitig müssen wir jetzt die folgenreichste aller Entscheidungen treffen. Nämlich irgendwie diesen Kapitalismus aufzuhalten.“</em></p>
<h4>DIE AUSSTELLUNG</h4>
<p>Die Ausstellung <em><u>Schule der Folgenlosigkeit. <a href="https://www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/vorschau/schule-der-folgenlosigkeit.html" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/vorschau/schule-der-folgenlosigkeit.html&amp;source=gmail&amp;ust=1606555350970000&amp;usg=AFQjCNH-QDqJ15kpRWM3oEC9t7oR9E5lQw">Übungen</a> für ein anderes Leben</u></em><u> </u>ist ein künstlerisch-diskursives Projekt von Friedrich von Borries, das mit der Öffnung der Museen nach dem Corona-bedingten Lockdown bis zum 9. Mai 2021 im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&amp;G) zu sehen ist. Sie fragt, wie ein folgenloses Leben aussehen könnte, welche historischen Vorbilder es gibt und welche Auswirkungen ein Streben danach auf unseren Alltag hat, auf die Wirtschafts- und Sozialordnung, auf unseren Glauben und auf die Art, wie wir miteinander umgehen.</p>
<h4>DIE APP</h4>
<p>Die App wurde von Friedrich von Borries und dem Berliner Künstler*innenkollektiv <a href="https://refrakt.org/" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://refrakt.org/&amp;source=gmail&amp;ust=1606555350970000&amp;usg=AFQjCNHH14jY5rLyhvaak55vbjILVFDfiw">refrakt</a> (Alexander Govoni und Carla Streckwall) entwickelt. Das einführende Tutorial mit Friedrich von Borries entwickelte der österreichische Regisseur und Dokumentarfilmer Jakob Brossmann.</p>
<p><strong>DOWNLOAD</strong><br />
Kostenlos verfügbar im <u><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.refrakt.sdf&amp;hl=de" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://play.google.com/store/apps/details?id%3Dcom.refrakt.sdf%26hl%3Dde&amp;source=gmail&amp;ust=1606555350970000&amp;usg=AFQjCNG1vG6n9R-OJkjNueUxS6P0X5gOQA">Google Play Store</a></u> und im <u><a href="https://apps.apple.com/de/app/schule-der-folgenlosigkeit/id1540784396?l=en" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://apps.apple.com/de/app/schule-der-folgenlosigkeit/id1540784396?l%3Den&amp;source=gmail&amp;ust=1606555350970000&amp;usg=AFQjCNH0qq09BwHVjfKiD9IJxRA1CHLAAw">Apple App Store</a></u>.</p>
<p>Das diskursive Bildungsprogramm als App ist eine Kooperation der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU).</p>
<h5>Weitere Informationen</h5>
<p>Unser letztes Interview: <a href="https://arttrado.de/news/marc-jung-im-interview-so-isst-der-kuenstler-seine-leberwurst/">Marc Jung: So isst der Künstler seine Leberwurst&#8230;</a></p>
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		<title>Museum für Kunst und Gewerbe stellt Jahresprogramm 2019 vor</title>
		<link>https://arttrado.de/news/museum-fuer-kunst-und-gewerbe-stellt-jahresprogramm-2019-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2018 11:11:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Museum für Kunst und Gewerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresprogramm 2019]]></category>
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					<description><![CDATA[Museum für Kunst und Gewerbe stellt Jahresprogramm 2019 vor Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) stellte vor wenigen <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/museum-fuer-kunst-und-gewerbe-stellt-jahresprogramm-2019-vor/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Museum für Kunst und Gewerbe stellt Jahresprogramm 2019 vor</h3>
<p>Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) stellte vor wenigen Tagen sein Jahresprogramm für 2019 vor und blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Bis zum Jahresende erwartet das Museum mehr als 180.000 Besucher*innen und erreicht damit über 10 Prozent mehr Publikum als in der Jahresplanung Anfang 2018 geschätzt wurde. Zahlreiche Sponsor*innen und Partner*innen unterstützten das MKG bei den großen Sonderausstellung und Projekten in verschiedenen Sammlungsbereichen, so dass das MKG auch in diesem Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis vorlegen kann.</p>
<p>Am 11. Dezember 2018 stellt sich <b><u>Tulga Beyerle</u></b> vor, die am 1. Dezember 2018 die künstlerische und wissenschaftliche Leitung des MKG übernahm. Die gebürtige Wienerin war seit 2014 Direktorin des Kunstgewerbemuseums Dresden, Schloss Pillnitz, und Mitglied der Geschäftsführung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die ausgewiesene Designexpertin war von 2006 bis 2013 von Co-Leiterin der Vienna Design Week, studierte Industrial Design in Wien und unterrichtete an der dortigen Universität für angewandte Kunst sieben Jahre Designgeschichte und Theorie. „Die Museen für angewandte Kunst haben eine kulturelle Verantwortung, unsere Gesellschaft mitzugestalten und zu verbessern,“ so Tulga Beyerle, „Design bedeutet die verantwortungsbewusste Gestaltung unserer Welt, indem wir Akteur*innen aus vielen verschiedenen Bereichen und auch unser Publikum mit einbeziehen.“ Mit der Innovationskraft und dem kreativen Potenzial angewandter Künste für die Gestaltung der Gesellschaft beschäftigen sich auch die großen Sonderausstellungen des MKG im kommenden Jahr.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Ausstellung <strong><u>Social Design</u></strong> gibt von März bis Oktober 2019 erstmals einen umfassenden Überblick in international höchst erfolgreiche Design-Projekte, die in die Gesellschaft hineinwirken. Das MKG präsentiert 25 Beispiele aus Bereichen wie urbaner Raum, Wohnen und Arbeit, Migration oder Umwelt von Architekt*innen, Designer*innen, Handwerker*innen und Ingenieur*innen, die im Dialog mit allen Beteiligten Lösungen finden, die sozial, nachhaltig und transparent sind. Das sind Ideen für bewohnerfreundliche Städte, Initiativen zur Integration von geflüchteten Menschen, ein Webstuhl zur Existenzgründung, ein Solarkiosk für die lokale Stromversorgung oder ein Haus zum Selberbauen. Das MKG stellt auch Hamburger Projekte vor und wird außerhalb des Museumsgebäudes selbst aktiv in die Stadt und sein unmittelbares Umfeld hineinwirken.</p>
<p style="font-weight: 400;">Innovative Gestaltung war bereits Ende des 19. Jahrhundert ein wichtiges Thema. Mit der Gründung der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 wurden Dresden und München zu Zentren der internationalen Reformbewegung. Erstmals vertrieben Gestalterinnen erfolgreich ihre Produkte und durchbrachen Rollenbilder. Doch trotz reger Entwurfs- und Lehrtätigkeit, zahlreichen Ausstellungen und erfolgreichen Wettbewerbsteilnahmen gerieten sie in Vergessenheit. Die Sonderausstellung <strong><u>Gegen die Unsichtbarkeit. Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938</u></strong> (17.5. bis 18.8.2019) widmet sich dem beeindruckenden Werk von 18 Gestalterinnen und einer Produktfotografin, die die Reformbewegung damals entscheidend vorantrieben.</p>
<p style="font-weight: 400;">Beinahe zeitgleich schaute die Bauhaus-Gemeinschaft fasziniert auf die Amateurfotograf*innen. In ihrem unverbildetem Blick, ihren ästhetischen Regelbrüchen und ungewöhnlichen Perspektiven erkannte man ein großes kreatives und demokratisches Potenzial. In der Sonderausstellung <strong><u>Der Amateur. Von Bauhaus zu Instagram</u></strong> (27.9.2019 bis 12.1.2020) zum 100. Jubiläum des Bauhaus verfolgt das MKG die Entwicklung dieses Phänomens bis zu den Milliarden von Smartphone-Besitzern heute, die weltweit täglich Bilder aufnehmen, benutzen, sortieren und online stellen. Die Ausstellung zeigt rund 150 aktuelle und historische internationale Positionen von Amateuren und Künstlern, beleuchtet die Logik von Fotosharing-Portalen und fragt, welche gesellschaftliche Bedeutung die „neuen“ digitalen Amateure, die partizipativen Projekten und Bildersammlungen haben können.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch im kommenden Jahr arbeitet das MKG mit seiner Sammlung unter verschiedensten Aspekten. Welche politische Wirkkraft populäre Medien vor 100 Jahren hatten, zeigt die Ausstellung <strong><u>Darum wählt! Plakate zur ersten demokratischen Wahl in Deutschland</u></strong> (18.1. bis 22.4.2019). Am 19. Januar 1919 wird das erste Parlament der Weimarer Republik zum ersten Mal demokratisch gewählt. Ein Meilenstein in der Geschichte Deutschlands, der vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten daran erinnert, dass demokratische Werte immer wieder neu im kollektiven Gedächtnis verankert werden müssen. Die Ausstellung vermittelt mit rund 75 Plakaten und 40 Flugblättern und Handzetteln ein Bild von der Polarisierung der Gesellschaft und der parteipolitischen Vereinnahmung zentraler Schlagworte wie Heimat oder Freiheit.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im Rahmen der bundesweiten Initiative <em>Kunst auf Lager</em> fördert die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius die Erschließung der hochkarätigen Sammlung Ostasien am MKG. Im Zuge ihrer Aufarbeitung und Digitalisierung stellt das MKG ausgewählte Sammlungsschwerpunkte vor. So geben in <strong><u>Luxus pur. Ostasiatische Lackkunst</u></strong><u> (</u>28.3. bis 26.5.2019) kostbare Schalen, Döschen, Schmuck, Kästen für Kosmetik, Schreibutensilien, Essen und Spiele in brillantem Schwarz, intensivem Rot und schimmerndem Gold aus China, Japan und Korea Einblicke in die Hochphase des europäischen Japonismus um 1900. <strong><u>Unter Freunden. Japanische Teekeramik</u></strong> (28.6. 2019 bis 23.2.2020) führt ein in die Welt der Teemenschen (<em>chajin</em>) und Liebhaber japanischer Teekeramik. Rund 100 Teeschalen, Vasen und Tee-Utensilien wie Teller, Platten und Schalen erzählen von innigen Verbindungen zwischen Menschen und Objekten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine Gemeinschaft der besonderen Art war auch die Hamburgische Sezession. Zu ihrem 100-jährigen Jubiläum blickt das MKG in der Ausstellung <strong><u>Ein lebendiges Museum …“</u></strong><u> – <strong>Max Sauerlandt und die Hamburgische Sezession</strong></u> (22.3.2019 bis März 2020) auf den intensiven Austausch des damaligen MKG-Direktors mit den Sezessionsmitgliedern. Zu sehen sind Gemälde und angewandte Kunst von Rolf Nesch, Arnold Fiedler, Willy David, Eduard Bargheer, Alma del Banco, Fritz Kronenberg, Anita Rée und Richard Haizmann. Im Rahmen des Orgeljahres 2019, das die Stadt Hamburg zum 300. Todestag des berühmten Orgelbauers Arp Schnitger ausruft, will das MKG in der Ausstellung <strong><u>Manufaktur des Klangs. 2000 Jahre Orgelbau und Orgelspiel</u> </strong>(5.7. bis 3.11.2019) neugierig machen auf das imposante Instrument und seine gestalterischen und technischen Finessen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Statt einer Neupräsentation der zuletzt 2012 gestalteten Ausstellungsräume zum zeitgenössischen Design wagt das MKG zunächst einen Versuch. Ausgehend von einem Designbegriff, der sich im Sinne einer gestalteten Welt schon viel früher anwenden lässt, bringt die Ausstellung <strong><u>Design im Dialog. Ein Experiment</u></strong> ab Mai 2019 kunsthandwerklich gefertigte Objekten des 16. bis 19. Jahrhunderts aus der Sammlung Europa mit industriell produzierten Produkten und zeitgenössischem Design der Sammlung Moderne in einen Dialog und fragt nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden. In der Reihe <strong><u>Fotografie neu ordnen</u></strong> unternimmt das MKG eine fotografiehistorische Archäologie der deutschen <strong><u>Fotoszene um 1980</u></strong> (Juni bis November 2019) am Beispiel der Zeitschrift <em>Fotografie. Zeitschrift internationaler Fotokunst</em> und ihrer Protagonisten. <strong><u>Das zweite Original. Fotografie neu ordnen: Reproduktionen</u></strong> (6.12. 2019 bis 2.6.2020) geht zurück in die Anfänge der Reproduktionsfotografie. Im Mittelpunkt stehen 1.700 in der Sammlung wiederentdeckte historische Glasnegative, die heute durch ihre Materialität, ihre Größe (18 x 24 cm) und das stabile, kühle Glas eine besondere Anziehungskraft besitzen. Zu sehen sind 150 Objekte, neben den beeindruckenden Bildträgern auch zahlreiche von ihnen erstellte historische Abzüge, Diapositive und digitale Abbilder sowie Zeichnungen von Museumsgegenständen in Tusche, Bleistift und Aquarell.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Alle von uns ausgewählte Kunstveranstaltungen finden Sie unter <strong><a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a><br />
</strong></p>
<p>Mehr über das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg erfahren <strong><a href="https://www.mkg-hamburg.de/de/home.html" target="_blank" rel="noopener">Sie auf der Website</a>.</strong></p>
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		<title>Raubkunst? &#8211; Museum für Kunst und Gewerbe bereitet Restitution vor</title>
		<link>https://arttrado.de/news/raubkunst-museum-fuer-kunst-und-gewerbe-bereitet-restitution-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2018 15:43:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Museum für Kunst und Gewerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Mkg]]></category>
		<category><![CDATA[Raubkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Schulze]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=5085</guid>

					<description><![CDATA[Raubkunst? &#8211; Museum für Kunst und Gewerbe bereitet Restitution vor Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) bereitet die <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/raubkunst-museum-fuer-kunst-und-gewerbe-bereitet-restitution-vor/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Raubkunst? &#8211; Museum für Kunst und Gewerbe bereitet Restitution vor</h3>
<p style="font-weight: 400;">Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) bereitet die Rückgabe eines afghanischen Wandpaneels aus Marmor vor, das das MKG 2013 gutgläubig auf einer Auktion in Paris ersteigerte. Es gehörte zu einem 78-teiligen Fries aus dem 12. Jahrhundert, das aus dem Innenhof des Königspalastes von Sultan <em>Mas’ud III. </em>in der Stadt Ghazni in Afghanistan stammt. Zum Zeitpunkt des Erwerbs waren zu wenig gesicherte Informationen über die Provenienz des Paneels verfügbar, die eine Begeisterung über die ästhetische Qualität dieses Kunstwerkes hätten relativieren können. Auch wenn es bis heute noch keine belastbaren Hinweise gibt, wann und wie das Paneel in den internationalen Handel gekommen ist, ist der Tatbestand der Raubkunst unstrittig. Deshalb bemüht sich das MKG seit 2014 unter Einschaltung des <em>Kulturgutschutzes Deutschland </em>und des<em>Auswärtigen Amtes</em> um die Restitution dieses Paneels. Im Sommer 2018 kam es zu einem ersten Gespräch zwischen dem MKG, Vertretern der afghanischen Botschaft in Berlin und deutscher Behörden. Die begonnenen Rückgabeverhandlungen begleitet das MKG mit einer Intervention in der Ausstellung <em>Raubkunst? Provenienzforschung zu den Sammlungen des MKG, </em>die die aktuelle Situation des Marmorpaneels darstellt: Bereits halb verpackt in einer Transportkiste steht das Objekt zwischen den beiden großen Vitrinen der Ausstellung zur Rückgabe bereit. In einem weiteren Band seiner „Raubkunst?“-Reihe fasst das MKG die bisher recherchierte Verlust- und Erwerbungsgeschichte zusammen und würdigt das Paneel umfassend in seiner Bedeutung.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Prof. Dr. Sabine Schulze, Direktorin des MKG</strong>: „In unserer Dauerausstellung <em>Raubkunst?,</em> mit den Benin-Bronzen und den Silberbeständen aus ehemals jüdischem Besitz haben wir Erwerbungen oder Zugänge aus der Vergangenheit aufgearbeitet. Mit dem Marmorpaneel aus dem Palast von <em>Mas’ud III. </em>aus Ghazni in Afghanistan müssen wir nun eine eigene Entscheidung kritisch rekapitulieren. Raubkunst, soviel ist sicher, ist kein historisches Phänomen. Raubkunst wird auf dem Markt angeboten, in jeder neuen Saison. Um solche Fallen zu umgehen, müssen wir umdenken. Die lückenlose, enzyklopädisch angelegte Vorbildersammlung ist obsolet geworden. Im digitalen Zeitalter sollten wir verstärkt die im Internet verfügbaren Daten einbeziehen und zeitgenössisch kaufen in engem Kontakt mit Künstlern und Produzenten. Schließlich sind es die jeweils aktiven Künstler und Gestalter, für die Museen besonders der angewandten Künste ursprünglich gegründet wurden. Provenienzforschung darf nicht mit dem Datum 1945 aufhören. Gerade für unsere Sammlungen islamischer und ostasiatischer Kunst steht eine kritische Befragung der Ankäufe noch aus. Dass wir nichts in unserem Haus zeigen wollen, das uns nicht gehört, darüber sind wir uns einig.“</p>
<p style="font-weight: 400;">Als das MKG das Paneel am 28. November 2013 beim französischen Auktionshaus Boisgirard-Antonini erwarb, schien die Provenienz anhand der vorliegenden Informationen unbedenklich. Generell lassen Auktionen nur einen begrenzten Spielraum für die eigene Recherche. Die Zeitspanne zwischen dem Erscheinen des Katalogs und dem Versteigerungstermin ist, wie auch in diesem Fall, oft knapp bemessen. So war bei dem Paneel nicht mehr möglich, die Provenienz über eigene Recherchen bis zum Versteigerungstermin abzusichern. Ausfuhrlizenzen und die Prüfung im <a href="http://www.artloss.com/en" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=http://www.artloss.com/en&amp;source=gmail&amp;ust=1542295411345000&amp;usg=AFQjCNH7FkyJPTNasRFAgeeg29V6rfeZmg">Art Loss Register</a> gewährleisten keine ausreichende Sicherheit. Heute sind zahlreiche Forschungsergebnisse im Internet abrufbar, 2013 bestand diese Recherchemöglichkeit noch nicht. Schon kurz nach der Erwerbung des Paneels gab Stefan Heidemann, Professor für Islamwissenschaft an der <em>Universität Hamburg</em>, den entscheidenden Hinweis zum erworbenen Objekt: In der Dissertation der Islamwissenschaftlerin Martina Rugiadi von 2007 (online verfügbar seit 2015) ist das Paneel mit seiner Provenienz bis 1978 erfasst. Im Fortgang der weiteren Objekterforschung und mit Unterstützung des<em>Asien-Afrika Instituts, Abteilung für Geschichte und Kultur des Vorderen Orients, an der Universität Hamburg</em> konnte das Paneel einer Ausgrabung zugeordnet werden, die Archäologen aus Afghanistan und Italien von 1957 bis 1966 gemeinsam durchgeführt haben. Die Grabungsfunde standen unter der Obhut der <em>afghanischen Antikenbehörde</em>. Sie wurden damals aus konservatorischen und sicherheitsrelevanten Gründen vom Ausgrabungsort entfernt und dem <em>Rawza Museum of Islamic Art</em> in Ghazni übergeben, das dem <em>National Museum</em> <em>of Afghanistan </em>in Kabul untersteht. Zwischen den afghanischen Behörden und ihren italienischen Partnern wurde vereinbart, dass einige Funde nach Italien gehen sollten. Sie wurden legal ausgeführt und befinden sich heute im <em>Museo Nazionale d’Arte Orientale</em> in Rom. Anhand der heute online zugänglichen Ausgrabungsdokumentation ist belastbar bewiesen, dass das Hamburger Paneel damals die Inventarnummer C3733 erhielt und sich in der Sammlung des <em>Rawza Museum of Islamic Art</em> in Ghazni befand. Historische Fotos der Ausgrabung belegen diese Provenienz.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Einmarsch der Sowjetarmee in Afghanistan 1979 führte zu einer Destabilisierung des Landes. Davon war die Region um Ghazni in besonderem Maße betroffen. Aus diesem Grund entschied man sich für eine Auslagerung der Sammlung des <em>Rawza Museum of Islamic Art. </em>Die Kunstgegenstände wurden in den 1980er Jahren in einem Kunstlager untergebracht. Während dieser Aus- und Umlagerung der Museumssammlung ist das Hamburger Paneel gestohlen oder verbracht worden und tauchte dann Anfang der 1990er Jahre im Pariser Kunsthandel auf. Alle Details dazu konnten bisher noch nicht geklärt werden.</p>
<p style="font-weight: 400;"><u>Publikation</u>: Zur Präsentation erscheint in der „Raubkunst?“-Reihe des MKG Band 4 mit dem Titel „Raubkunst? Ein Marmorpaneel aus dem afghanischen  Königspalast in Ghazni in der Sammlung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg“, hrsg. von Sabine Schulze und Silke Reuther, mit Beiträgen von Julio Bendzu-Sarmiento, Claus-Peter Haase, Stefan Heidemann, Frank Hildebrandt, Tobias Mörike, Mohammad Fahim Rahimi, Silke Reuther und Sabine Schulze, mit Illustrationen von Moshtari Hilal, ca. 84 Seiten, mit ca. 85 Abbildungen.</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie auf der Website:<a href="https://www.mkg-hamburg.de/de/home.html" target="_blank" rel="noopener"> <strong>https://www.mkg-hamburg.de/de/home.html</strong></a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <strong><a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></strong></p>
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		<title>Stellenangebot: Volontär/in für die Abteilung Ostasien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jun 2018 10:57:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Jobs]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Das Museum für Kunst und Gewerbe</h4>
<div>Mit rund 500.000 Objekten aus 7.000 Jahren Kulturgeschichte ist das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg eines der führenden Museen für Kunst und Design in Europa. Seine hochkarätigen Sammlungen reichen von der Antike bis zur Gegenwart und umfassen den europäischen, den islamischen und ostasiatischen Kulturraum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den modernen Sammlungen Design, Fotografie, Gebrauchsgrafik und Mode. Dank der Vielseitigkeit und Qualität seiner Bestände bietet das MKG auf 10.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche immer wieder neue und spannende Bezüge zwischen Epochen und Kulturen, Vergangenheit und Gegenwart. Die 13.000 Objekte umfassende Ostasien Sammlung ist eine der bedeutendsten ihrer Art in Deutschland. Hervorzuheben sind die Sammlungsbestände japanischer Farbholzschnitte,Teekeramik,</div>
<div>Schwertzierrate und Lackkunst sowie chinesischer Keramik. Nun sucht das Museum fur Kunst und Gewerbe zum schnellstmöglichen Zeitpunkt einen Volontär/in für die Abteilung Ostasien.</div>
<h3>Stellenangebot: Volontär/in für die Abteilung Ostasien</h3>
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<p>Die Hauptaufgabengebiete als Vol<img decoding="async" class="t3-TCEforms-reqImg" src="https://www.mkg-hamburg.de/typo3/clear.gif" alt="" />ontär/in für die Abteilung Ostasien sind die Digitalisierung und wissenschaftliche Arbeit am Sammlungsbestand Ostasien mit Schwerpunkt auf die Provenienz- und Sammlungsgeschichte, die Mitarbeit an der Sammlungsverwaltung und Standorterfassung, die Mitwirkung an Ausstellungsprojekten der Abteilung sowie abteilungsübergreifenden Sonderausstellungen und das Verfassen von wissenschaftlichen Texten.</p>
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<h5>Zur ausführlichen Stellenbeschreibung</h5>
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