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	<title>Maurizio Cattelan Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>Maurizio Cattelan Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Maurizio Cattelan Ausstellung in Berlin: Was bleibt von der Provokation?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 17:46:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Maurizio Cattelan Ausstellung in Berlin: Was bleibt von der Provokation? Maurizio Cattelan ist zurück in Berlin. In der Neuen Nationalgalerie <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/maurizio-cattelan-ausstellung-in-berlin-was-bleibt-von-der-provokation/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Maurizio Cattelan Ausstellung in Berlin: Was bleibt von der Provokation?</h4>
<p>Maurizio Cattelan ist zurück in Berlin. In der Neuen Nationalgalerie zeigt der italienische Künstler mit „NIGHT“ seine erste große Einzelausstellung in Deutschland. Die berühmte Banane fehlt ebenso wie das goldene WC. Stattdessen geht es um Tod, Erinnerung, Macht und die Frage, was geschieht, wenn ein einstiger Provokateur selbst zum festen Bestandteil des Kunstbetriebs geworden ist.</p>
<p>Es gibt Künstler, deren Namen man erklären muss. Und es gibt Maurizio Cattelan. Eine Banane, mit Klebeband an eine Wand geheftet, genügte, um ihn weltweit zum Gesprächsthema zu machen. „Comedian“ wurde zu einem der bekanntesten Symbole dafür, wie eng Kunst, Aufmerksamkeit und Marktwert miteinander verbunden sein können. Als eine Edition der Arbeit 2024 für 6,24 Millionen US-Dollar versteigert wurde, erreichte diese Entwicklung ihren vorläufigen Höhepunkt.</p>
<p>Dazu kamen „America“, ein vollständig funktionsfähiges WC aus 18-karätigem Gold, ein vom Meteoriten getroffener Papst und ein kniender Adolf Hitler. Immer wieder bewegte sich Cattelan zwischen schwarzem Humor, Gesellschaftskritik, religiöser Bildsprache und kalkulierter Provokation.</p>
<p>Wer nun die Neue Nationalgalerie betritt, wird allerdings feststellen: Die Banane ist nicht da. Auch das goldene WC fehlt. Stattdessen beginnt die Ausstellung mit einem verkleinerten Brandenburger Tor aus Holz. „Purgatory“ – Fegefeuer – nennt Cattelan die 2026 entstandene Arbeit. Dahinter öffnet sich die monumentale Glashalle von Ludwig Mies van der Rohe.</p>
<p>Seit dem 10. September 2026 ist „Maurizio Cattelan. NIGHT“ in Berlin zu sehen. Die Ausstellung umfasst 17 Arbeiten und läuft bis zum 7. März 2027. Cattelan wurde von einer internationalen Jury für den Preis der Nationalgalerie 2026 ausgewählt und erhielt damit die Möglichkeit, eine umfangreiche Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie zu realisieren. Schon allein der Ort verändert den Blick auf sein Werk: Was andernorts als provokante Kunst gelesen wird, erhält in Berlin zwangsläufig eine zusätzliche historische und politische Ebene.</p>
<h4>Das Brandenburger Tor wird zum Fegefeuer</h4>
<p>Bevor Besucher die eigentliche Ausstellung betreten, müssen sie durch „Purgatory“ hindurchgehen. Cattelan verkleinert das Brandenburger Tor und versetzt das Berliner Wahrzeichen aus dem öffentlichen Raum in die Glashalle des Museums. Aus einem Monument nationaler Geschichte wird eine Schwelle. Das Tor steht nicht mehr für eine eindeutige Erzählung von Teilung, Wiedervereinigung oder staatlicher Repräsentation, sondern wird zu einem Übergangsraum zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Außenwelt und Museum, Erinnerung und Verdrängung.</p>
<p>Die Arbeit funktioniert dabei nicht allein als Kulisse. Sie verändert den Weg durch die Ausstellung und zwingt das Publikum, sich körperlich zu dem Monument zu verhalten. Wer „NIGHT“ sehen möchte, muss zunächst durch Cattelans verkleinertes Berlin hindurch.</p>
<h4>Hitler auf Knien</h4>
<p>„Him“ gehört zu den Arbeiten, an denen sich Cattelans Methode besonders deutlich erkennen lässt. Hitler erscheint nicht als überlebensgroßer Diktator oder triumphierende politische Figur, sondern als kleine, beinahe kindlich wirkende Gestalt, die auf den Knien betet. Erst beim Blick auf das Gesicht wird ihre Identität eindeutig.</p>
<p>Cattelan gibt dem Betrachter keine einfache Gebrauchsanweisung für dieses Bild. Die Arbeit ist weder eine klassische Darstellung historischer Erinnerung noch eine bloße Provokation. Gerade die Spannung zwischen dem kindlichen Körper, der demütigen Haltung und der historischen Identität der Figur erzeugt das Unbehagen. In der Neuen Nationalgalerie erhält das 2001 entstandene Werk eine neue räumliche und politische Schärfe. In Berlin ist „Him“ nicht irgendeine Darstellung des Diktators, sondern erscheint in einer Stadt, deren Architektur, Gedenkorte und politische Topografie bis heute von den Folgen des Nationalsozialismus geprägt sind.</p>
<p>Das Werk ist 25 Jahre alt. Trotzdem wirkt es an diesem Ort nicht wie ein historisches Relikt. Vielmehr stellt sich die Frage, weshalb eine Arbeit, die bereits vor einem Vierteljahrhundert entstanden ist, noch immer eine solche Reibung erzeugt.</p>
<h4>Der Tod bekommt keinen Namen</h4>
<p>Eine andere Tonlage schlägt „All“ aus dem Jahr 2007 an. Neun verhüllte menschliche Körper liegen nebeneinander. Keine Gesichter, keine Namen und keine individuellen Geschichten sind zu erkennen. Nur die Umrisse der Körper bleiben sichtbar.</p>
<p>Cattelan macht aus dem Tod damit etwas Anonymes und zugleich unmittelbar Körperliches. Die Arbeit lässt sich als Bild von Krieg, Katastrophe und kollektivem Verlust lesen, schreibt dem Betrachter aber keine bestimmte Interpretation vor. Gerade dadurch entsteht ein Widerspruch: Die dargestellten Menschen sind nicht mehr voneinander zu unterscheiden, und trotzdem beginnt man unweigerlich darüber nachzudenken, wer sie gewesen sein könnten.</p>
<p>Auch hier ist Cattelan weit entfernt von der schnellen Pointe, für die ihn ein Teil des Publikums kennt. Seine Beschäftigung mit Sterblichkeit durchzieht die Ausstellung ebenso wie religiöse Motive, Gewalt, Scheitern und die Zerbrechlichkeit politischer Symbole.</p>
<h4>Ein Pferd als erschöpftes Machtsymbol</h4>
<p>Zu den zentralen historischen Arbeiten der Ausstellung gehört auch „Novecento“ von 1997. Ein präpariertes Pferd hängt von der Decke herab. Das Tier, das in der Kunstgeschichte häufig für Kraft, Herrschaft und Bewegung steht, erscheint bei Cattelan bewegungslos und ausgeliefert.</p>
<p>Der Titel verweist auf das 20. Jahrhundert. Aus dem stolzen Symbol politischer und militärischer Macht wird ein Körper, der seinen Halt verloren hat. Die Arbeit lässt sich als Bild von Erschöpfung, gescheiterten Ideologien und dem Ende historischer Gewissheiten lesen.</p>
<p>Daneben zeigt „NIGHT“ unter anderem „La Rivoluzione Siamo Noi“ von 2000 und eine von Günter Grass’ Roman „Die Blechtrommel“ inspirierte Arbeit aus dem Jahr 2003. Gemeinsam machen diese Werke sichtbar, dass Cattelans Kunst nicht nur aus einzelnen Skandalen besteht. Bestimmte Motive kehren über Jahrzehnte hinweg wieder: Autorität und Ohnmacht, Kindheit und Gewalt, Religion und Schuld, Aufstieg und Scheitern.</p>
<h4>Tausende Tauben beobachten das Publikum</h4>
<p>Ganz verschwunden ist Cattelans Sinn für das Absurde allerdings nicht. Für „People“ aus dem Jahr 2026 hat er Tausende präparierte Tauben oberhalb der Besucher in der Architektur der Neuen Nationalgalerie platziert. Tauben gehören zu den alltäglichsten und am wenigsten beachteten Tieren des Berliner Stadtbildes. In der streng geordneten Architektur von Mies van der Rohe wirken sie plötzlich wie eine fremde, beinahe bedrohliche Präsenz.</p>
<p>Die Besucher betrachten die Kunst – und werden gleichzeitig selbst betrachtet. Es ist ein für Cattelan typischer Perspektivwechsel: Das Alltägliche wird aus seinem Zusammenhang gerissen und dadurch unheimlich. Die einzelne Taube ist nicht spektakulär. Ihre Masse und ihre erhöhte Position verändern jedoch das Verhältnis zwischen Publikum, Kunstwerk und Museumsraum.</p>
<h4>Was passiert mit einem Provokateur, wenn das Museum ihn feiert?</h4>
<p>Vielleicht liegt hier die eigentliche Geschichte dieser Ausstellung. Cattelan hat einen großen Teil seiner Karriere damit verbracht, die Mechanismen des Kunstbetriebs offenzulegen und gleichzeitig von ihnen zu profitieren. Er spielte mit den Erwartungen von Museen und Sammlern und verwandelte die Aufmerksamkeit der Medien in einen Bestandteil seiner Kunst.</p>
<p>Heute steht sein Werk in der Neuen Nationalgalerie. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung, denn Museen, Preise, internationale Galerien und der globale Kunstmarkt sind genau jene Institutionen, aus denen Cattelans Arbeiten einen Teil ihrer Energie beziehen. Der selbst ernannte Außenseiter ist längst Museumsstoff geworden. Das macht seine Arbeiten nicht automatisch weniger interessant, verändert aber ihre Ausgangslage.</p>
<p>Die Provokation ist inzwischen einkalkuliert. Das Publikum weiß, dass es irritiert werden soll. Das Museum weiß, dass der Name Maurizio Cattelan Aufmerksamkeit erzeugt. Und der Künstler weiß, dass seine Motive weit über die Kunstwelt hinaus funktionieren.</p>
<p>Wie stark Sichtbarkeit, Medienwirkung und Marktwert heute miteinander verbunden sind, hat ARTTRADO bereits in der Analyse <a href="https://arttrado.de/news/kunst-likes-und-der-mythos-vom-erfolg-wird-originalitaet-heute-noch-belohnt/">„Kunst, Likes und der Mythos vom Erfolg“</a> untersucht. Bei Cattelan lässt sich dieses Verhältnis besonders deutlich beobachten: Die öffentliche Reaktion begleitet das Werk nicht nur, sondern wird selbst zu einem Teil seiner Bedeutung.</p>
<p>Die Frage lautet deshalb nicht mehr nur: <strong>Was provoziert Cattelan?</strong> Sondern auch: <strong>Kann Provokation noch funktionieren, wenn sie längst Teil des etablierten Kunstbetriebs geworden ist?</strong></p>
<h4>Die Banane fehlt – und das ist vielleicht gut so</h4>
<p>Dass „Comedian“ nicht in der Ausstellung hängt, könnte zunächst wie eine verpasste Chance erscheinen. Schließlich ist die Banane das Werk, das selbst Menschen kennen, die sich sonst kaum für zeitgenössische Kunst interessieren. Doch möglicherweise hätte ihre Anwesenheit den Blick auf die übrigen Arbeiten verstellt. „NIGHT“ versucht, einen anderen Cattelan sichtbar zu machen: weniger den Künstler der schnellen Pointe und stärker den Künstler der Ambivalenz.</p>
<p>Tod, Religion, Erinnerung, Gewalt, Autorität und menschliche Verletzlichkeit ziehen sich durch die Ausstellung. Der schwarze Humor ist weiterhin vorhanden, steht jedoch nicht allein im Vordergrund. Damit verschiebt sich auch die Perspektive auf Cattelan selbst. Hinter dem Künstler, der mit einer Banane einen globalen Medienmoment auslösen konnte, steht ein Werk, das wesentlich stärker von wiederkehrenden Themen geprägt ist, als die spektakulären Schlagzeilen vermuten lassen.</p>
<p>Der millionenschwere Verkauf von „Comedian“ bleibt dennoch ein Beispiel dafür, wie eine starke Erzählung, mediale Sichtbarkeit und ein außergewöhnlicher Preis einander verstärken können. Ähnliche Mechanismen hat ARTTRADO anhand von Sacha Jafris Rekordwerk <a href="https://arttrado.de/news/62-millionen-dollar-und-offene-fragen-sacha-jafri-the-journey-of-humanity/">„The Journey of Humanity“</a> analysiert. In beiden Fällen lässt sich der Marktwert kaum von der Geschichte trennen, die um das Werk entstanden ist.</p>
<h4>Zwischen Kunstwerk und Kunstbetrieb</h4>
<p>Cattelan bleibt ein Künstler, der sich schwer eindeutig einordnen lässt. Seine Arbeiten können gleichzeitig witzig und verstörend, zugänglich und vielschichtig, marktkompatibel und institutionskritisch sein. Genau diese Widersprüche machen einen Teil ihrer Wirkung aus.</p>
<p>Zugleich findet die Ausstellung in einer Phase statt, in der sich der internationale Kunstbetrieb verändert. Große Galerien überprüfen ihre Programme, Standorte und wirtschaftlichen Strukturen. ARTTRADO hat diese Entwicklung im Beitrag <a href="https://arttrado.de/news/kunstmarkt-im-wandel-warum-pace-gagosian-und-co-ihre-strukturen-neu-denken/">„Mega-Galerien unter Druck?“</a> untersucht. Cattelans Karriere zeigt exemplarisch, wie eng künstlerische Provokation, institutionelle Anerkennung und globale Vermarktung mittlerweile miteinander verflochten sind.</p>
<p>„NIGHT“ liefert deshalb keine endgültige Antwort auf die Frage, ob Cattelan ein großer Künstler, ein brillanter Provokateur oder ein Meister der Selbstinszenierung ist. Die Ausstellung zeigt vielmehr, dass diese Kategorien bei ihm kaum sauber voneinander zu trennen sind. Vielleicht liegt darin die eigentliche Stärke seiner Kunst: Cattelan zwingt den Betrachter nicht unbedingt dazu, ihm zuzustimmen. Er zwingt ihn dazu, sich zu positionieren.</p>
<p>Am Ende steht deshalb nicht die Banane im Mittelpunkt, sondern eine unbequemere Frage: <strong>Was passiert mit einem Künstler, dessen größte Provokation längst Teil des Systems geworden ist, das er einst provozieren wollte?</strong></p>
<p>Die Antwort darauf liefert „NIGHT“ nicht. Aber die Ausstellung macht die Frage wieder sichtbar.</p>
<h4>Maurizio Cattelan „NIGHT“ in Berlin</h4>
<p><strong>Ausstellung:</strong> Maurizio Cattelan. NIGHT<br /><strong>Ort:</strong> Neue Nationalgalerie, Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin<br /><strong>Laufzeit:</strong> 10. September 2026 bis 7. März 2027<br /><strong>Umfang:</strong> 17 Arbeiten<br /><strong>Anlass:</strong> Preis der Nationalgalerie 2026<br /><strong>Kuratorisches Team:</strong> Lisa Botti und Klaus Biesenbach, in Zusammenarbeit mit Maurizio Cattelan<br /><strong>Öffnungszeiten:</strong> Dienstag, Mittwoch und Freitag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr; Donnerstag von 10 bis 20 Uhr; Montag geschlossen<br /><strong>Eintritt:</strong> Ausstellungsticket regulär 16 Euro, ermäßigt 8 Euro</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Maurizio Cattelan, Neue Nationalgalerie, 2026 © Neue Nationalgalerie – Stiftung Preußischer Kulturbesitz / David von Becker.</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Maurizio Cattelan in Berlin 2026: Provokation, Popkultur und Institution</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 10:25:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin Neue Nationalgalerie]]></category>
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					<description><![CDATA[Maurizio Cattelan in Berlin 2026: Provokation, Popkultur und Institution Als 2019 eine mit Klebeband an die Wand fixierte Banane auf <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/maurizio-cattelan-in-berlin-2026-provokation-popkultur-und-institution/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Maurizio Cattelan in Berlin 2026: Provokation, Popkultur und Institution</h4>
<p>Als 2019 eine mit Klebeband an die Wand fixierte Banane auf der Art Basel Miami Beach auftauchte, war schnell klar: Das ist kein gewöhnliches Kunstwerk. Maurizio Cattelan hatte mit *Comedian* nicht nur eine Frucht ins Zentrum der Aufmerksamkeit gestellt, sondern ein globales Medienereignis ausgelöst. Auktionen, Memes, Empörung und Belustigung folgten in schneller Abfolge – und machten die Banane zu einem der bekanntesten Kunstsymbole der letzten Jahre.</p>



<p>Seit diesem Höhepunkt wirkt es allerdings vergleichsweise ruhig um den italienischen Konzeptkünstler. Doch diese Ruhe ist trügerisch. 2026 rückt Cattelan wieder ins institutionelle Zentrum der Kunstwelt: Mit einer großen Einzelausstellung in der Neue Nationalgalerie Berlin erhält er erstmals eine umfassende museale Präsentation in Deutschland.</p>



<h4> Ein Künstler, der nie klassisch „produziert“ hat</h4>



<p>Maurizio Cattelan gehört seit den 1990er-Jahren zu den ungewöhnlichsten Figuren der zeitgenössischen Kunst. Seine Arbeiten sind selten im klassischen Sinne „schön“ oder „dauerhaft“ gedacht. Stattdessen setzt er auf Irritation, Humor und gezielte Überzeichnung.</p>



<p>Bekannt wurde er durch provokative Skulpturen und Installationen, die religiöse, politische oder gesellschaftliche Systeme unterlaufen – etwa durch eine kniende Hitler-Figur (*Him*) oder durch überzeichnete Szenen aus dem Vatikan-Kontext. Dabei war Cattelan nie nur Künstler im traditionellen Sinn, sondern immer auch Regisseur seiner eigenen Öffentlichkeit.</p>



<p>Seine Werke funktionieren oft weniger als Objekte, sondern als Auslöser von Diskussionen. Genau darin liegt ein zentraler Teil seiner Praxis: Kunst als Ereignis.</p>



<h4>Nach dem Hype: bewusste Verknappung statt Rückzug</h4>



<p>Nach der weltweiten Aufmerksamkeit rund um *Comedian* hätte man erwarten können, dass Cattelan diesen Moment weiter ausbaut. Klassische Werkproduktion, größere Serien, permanente Sichtbarkeit.</p>



<p>Stattdessen wurde es ruhiger.</p>



<p>Doch diese Ruhe bedeutet nicht Untätigkeit. Vielmehr hat sich sein Arbeiten weiter in Richtung Konzept, Format und Inszenierung verschoben. Statt klassischer Ausstellungen oder klar umrissener Werkzyklen setzt er zunehmend auf:</p>



<p>limitierte Editionen<br />medienbasierte Projekte<br />konzeptuelle Interventionen<br />partizipative Formate</p>



<p>Cattelan arbeitet damit weniger im Rhythmus der Produktion als im Rhythmus der Aufmerksamkeit. Seine Projekte entstehen punktuell – und oft so, dass sie sich schnell wieder in Diskurse und Bilder auflösen.</p>



<h4>Kunst als Systemkritik – und Teil des Systems</h4>



<p>Ein zentrales Paradox in Cattelans Werk bleibt bestehen: Er kritisiert Systeme, die er gleichzeitig perfekt beherrscht.</p>



<p>Der Kunstmarkt, die Mechanismen der Aufmerksamkeit, die Logik sozialer Medien – all das ist nicht nur Thema seiner Arbeiten, sondern auch deren Verstärker. *Comedian* ist dafür das beste Beispiel: Ein minimalistisches Objekt wurde durch mediale Dynamik zu einem globalen Symbol.</p>



<p>Damit stellt sich immer wieder die Frage: Ist Cattelan ein Kritiker des Systems – oder längst einer seiner cleversten Akteure?</p>



<p>Die Antwort bleibt bewusst offen. Und genau das ist Teil seiner Strategie.</p>



<h4>Berlin 2026: Institution trifft auf Ironie</h4>



<p>Die kommende Ausstellung in der Neue Nationalgalerie Berlin markiert einen wichtigen Moment in seiner Karriere. Es ist nicht nur eine weitere Präsentation seiner Arbeiten, sondern seine erste große institutionelle Einzelausstellung in Deutschland.</p>



<p>Für ein Haus, das selbst stark mit der Geschichte moderner und zeitgenössischer Kunst verbunden ist, bedeutet diese Ausstellung auch eine Konfrontation mit einer künstlerischen Position, die sich nie eindeutig einordnen lässt.</p>



<p>Zu erwarten ist kein klassischer Rückblick im musealen Sinne, sondern eher eine Verdichtung zentraler Motive seines Werks:</p>



<p>Religion und Macht<br />Tod und Humor<br />Institution und Provokation<br />Öffentlichkeit und Inszenierung</p>



<p>Ob neue Arbeiten gezeigt werden oder bestehende Werke neu kontextualisiert werden, bleibt Teil der Spannung.</p>
<h4>Fakten zur Ausstellung: Daten, Ort und Rahmen</h4>
<p>Die Ausstellung von Maurizio Cattelan findet im Kontext des Preis der Nationalgalerie 2026 statt und ist klar im Ausstellungskalender der Stadt verankert. Sie läuft **vom 10. September 2026 bis zum 21. Februar 2027 und ist damit über rund fünf Monate in Berlin zu sehen. </p>
<p>Ausstellungsort ist die Neue Nationalgalerie am Kulturforum (Potsdamer Straße 50), eines der zentralen Häuser für moderne und zeitgenössische Kunst in Deutschland. </p>
<p>Die Eröffnung fällt bewusst in die Berlin Art Week im September 2026 – ein Zeitraum, in dem die internationale Kunstszene besonders stark auf die Stadt blickt.</p>
<p>Inhaltlich ist die Schau eng an die Preisverleihung gekoppelt: Mit dem Preis wird Cattelan nicht nur ausgezeichnet, sondern zugleich mit einer umfassenden Einzelausstellung geehrt – seiner ersten institutionellen Präsentation dieser Größenordnung in Deutschland</p>
<p>Kuratiert wird das Projekt von Lisa Botti (Neue Nationalgalerie) gemeinsam mit Museumsdirektor Klaus Biesenbach. Die Ausstellung entsteht mit Unterstützung der Freunde der Nationalgalerie und ist Teil eines neu ausgerichteten Preisformats, das gezielt international etablierte Künstler*innen in den institutionellen Kontext Berlins holt. </p>
<p><strong>Eckdaten zusammengefasst</strong></p>
<p>Zeitraum: 10.09.2026 – 21.02.2027<br />Ort: Neue Nationalgalerie, Berlin<br />Anlass: Preis der Nationalgalerie 2026<br />Eröffnung: im Rahmen der Berlin Art Week</p>
<p>Die Ausstellung positioniert sich damit nicht nur als Einzelereignis, sondern als bewusst gesetzter Fixpunkt im internationalen Kunstkalender.</p>
<h4>Warum Cattelan weiterhin relevant ist</h4>



<p>Auch Jahre nach seinen größten Skandalen oder Erfolgen bleibt Cattelan interessant, weil er weniger auf Dauerpräsenz als auf Wirkung in Momenten setzt. Seine Karriere folgt keinem linearen Aufbau, sondern einer Logik von Setzungen und Pausen.</p>



<p>In einer Kunstwelt, die zunehmend von permanenter Sichtbarkeit geprägt ist, wirkt diese Strategie fast gegenläufig. Gerade deshalb funktioniert sie weiterhin.</p>



<p>Cattelan ist kein Künstler, der kontinuierlich „liefert“. Er ist ein Künstler, der Situationen erzeugt – und sie dann dem öffentlichen Diskurs überlässt.</p>



<h4>Fazit: Die Rückkehr eines kontrollierten Störfaktors</h4>



<p>Die Ausstellung in Berlin könnte daher weniger ein klassischer Karrierehöhepunkt sein als eine erneute Verschiebung seiner eigenen Rolle im Kunstsystem.</p>



<p>Maurizio Cattelan bleibt ein Künstler, der sich nicht festlegen lässt – weder stilistisch noch institutionell. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Humor und Ernst, Kritik und Komplizenschaft, Objekt und Ereignis.</p>



<p>Und genau deshalb ist seine Rückkehr in die großen Ausstellungshäuser nicht einfach nur eine Retrospektive. Sie ist ein erneutes Testfeld für die Frage, wie viel Provokation die Institution Kunst heute noch aushält – und wie viel sie längst selbst absorbiert hat</p>
<h4>Biografischer Hintergrund: Zwischen Selbstinszenierung und Systemverweigerung</h4>
<p>Maurizio Cattelan wurde 1960 in Padua geboren und zählt zu den eigenwilligsten Künstlerbiografien der Gegenwart. Anders als viele seiner Generation hat er keine klassische akademische Kunstausbildung durchlaufen. Stattdessen arbeitete er zunächst in Gelegenheitsjobs – unter anderem in der Möbelproduktion – und näherte sich der Kunst autodidaktisch.</p>
<p>Diese Herkunft prägt sein Werk bis heute: weniger kunsttheoretisch fundiert als vielmehr intuitiv, subversiv und bewusst gegen institutionelle Erwartungen gerichtet. Seine ersten Arbeiten in den späten 1980er- und frühen 1990er-Jahren waren geprägt von ironischer Selbstverweigerung.</p>
<p>Bereits früh verweigerte er sich klassischen Produktionslogiken, etwa indem er Ausstellungsräume leer ließ oder sich selbst aus Projekten „zurückzog“. Diese Strategie wurde zu einem Markenzeichen: Cattelan inszeniert nicht nur Objekte, sondern auch Abwesenheit, Verzögerung und Entzug.</p>
<p>International bekannt wurde er in den 1990er-Jahren durch Ausstellungen auf Biennalen und in großen Institutionen, darunter mehrfach die Venice Biennale. Spätestens zu diesem Zeitpunkt etablierte er sich als Künstler, der Skulptur, Installation und Performance nicht trennt, sondern als Teil eines größeren narrativen und medialen Systems versteht.</p>
<p>Ein wiederkehrendes Element seiner Karriere ist die bewusste Inszenierung von Brüchen. 2011 erklärte Cattelan nach seiner großen Retrospektive im Solomon R. Guggenheim Museum überraschend seinen Rückzug aus der Kunstwelt – nur um einige Jahre später wieder mit neuen Arbeiten aufzutauchen. Auch diese Geste war weniger ein tatsächlicher Abschied als vielmehr eine performative Erweiterung seiner Praxis.</p>
<p>Neben seiner künstlerischen Arbeit war Cattelan immer auch als Herausgeber und Initiator tätig. Gemeinsam mit Massimiliano Gioni gründete er das Magazin *Toiletpaper*, das seine visuelle Sprache in den Bereich von Fotografie, Design und Popkultur erweitert.</p>
<p>Die Grenzen zwischen Kunstwerk, Bildproduktion und Medienstrategie werden hier bewusst verwischt. Diese Mischung aus Selbstinszenierung, institutioneller Nähe und gleichzeitiger Distanz macht Cattelans Biografie so ungewöhnlich. Sie folgt keiner klassischen Erfolgserzählung, sondern ist geprägt von Unterbrechungen, Strategiewechseln und kalkulierter Unberechenbarkeit – ein Ansatz, der sich konsequent in seinem Werk widerspiegelt.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Maurizio Cattelan, Neue Nationalgalerie, Berlin, © Peter Rigaud, 2025</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kunst schlägt Wellen: Cunard kooperiert mit Mr. Brainwash für Queen Elizabeth</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-schlaegt-wellen-cunard-kooperiert-mit-mr-brainwash-fuer-queen-elizabeth/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2023 11:44:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunst schlägt Wellen: Cunard kooperiert mit Mr. Brainwash für Queen Elizabeth Kunst von Mr. Brainwash für Queen Elizabeth. Das Wandbild <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-schlaegt-wellen-cunard-kooperiert-mit-mr-brainwash-fuer-queen-elizabeth/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kunst schlägt Wellen: Cunard kooperiert mit Mr. Brainwash für Queen Elizabeth</h4>
<p>Kunst von Mr. Brainwash für Queen Elizabeth. Das Wandbild ist ein kompliziertes Patchwork aus ikonischen Cunard-Werbeplakaten aus den 1920er Jahren. Mr. Brainwash sprühte während der Zeremonie in seinem charakteristischen Graffiti-Stil einen einzigartigen letzten Schliff, um das Beste von Cunard und zeitgenössischer Kunst zu feiern.</p>
<p>Außerdem wurden drei innovative limitierte Editionen erstellt, die exklusiv für Gäste erhältlich sind und jede der drei Cunard Queens zeigen. Die Editionen zeigen die ikonischen Schiffe sowie den einzigartigen Stil von Mr. Brainwash und bieten den Gästen die Möglichkeit, einen einzigartigen Moment in der Geschichte von Cunard zu erwerben.</p>
<p>Thierry Guetta, auch bekannt als Mr. Brainwash, der das Pop-up-Museum Mr. Brainwash Art Museum in Beverly Hills betreibt, fügte hinzu:</p>
<p><em>“Ich bin begeistert, mit Cunard zusammenzuarbeiten, denn im Laufe der Geschichte haben sie bewiesen, dass sie zeitlos und beständig sind. Dieses Werk von mir hat eine enorme Bedeutung. Es ist für mich etwas ganz Besonderes, weil es zwei Welten miteinander verbindet und künstlerischen Ausdruck im großen Stil repräsentiert.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Ich glaube, dass es schön ist, zugängliche Kunst zu schaffen, weil sie die Fähigkeit hat, die Reise eines Menschen zu bereichern und seine Vorstellungskraft zu beflügeln, ganz gleich, wo auf der Welt er sich befindet oder was er gerade tut. Wenn es mir gelingt, diesen Ausdruck auch auf hoher See zu vermitteln, sind der Kunst wirklich keine Grenzen gesetzt. Diese Enthüllung ist mehr als nur ein Ereignis; sie markiert etwas, das diejenigen, die es sehen, sofort und für kommende Generationen inspirieren wird. In der Zukunft werde ich auf diese Zusammenarbeit mit schönen Erinnerungen zurückblicken. Diese Zusammenarbeit ist wunderschön.”</em></p>
<h4>Mr. Brainwash</h4>
<p>Die Werke des in Los Angeles lebenden Künstlers befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen auf der ganzen Welt, darunter in allen 75 Galerien von Frank Fluegel Galerie in Nürnberg und Kitzbühel bis hin zu den USA und Asien sowie in der Cunard-Flotte.</p>
<p>Einige seiner Werke befinden sich auch in Privatsammlungen von Barack Obama, Al Pacino, Lionel Richie und Rihanna, und er hat auch mit Papst Franziskus und dem Dalai Lama für wohltätige Zwecke zusammengearbeitet.</p>
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<h4>Cunard Line</h4>
<p>Cunard Line ist eine britische Luxuskreuzfahrtgesellschaft, die für unvergessliche Erlebnisse auf der ganzen Welt bekannt ist. Seit 1840 einer der führenden Betreiber von Passagierschiffen und Kreuzfahrten auf dem Nordatlantik und kann auf eine unglaubliche 183-jährige Geschichte zurückblicken. Cunard ist seit Generationen ein Pionier für Transatlantikreisen und gehört zur Weltklasse.</p>
<h4>FRANK FLUEGEL GALERIE</h4>
<p>FRANK FLUEGEL GALERIE mit Standorten in Nuernberg und Kitzbuehel ist seit über zwanzig Jahren fokussiert auf hochwertige Originale der Pop Art, Street Art und zeitgenössischen Kunst.</p>
<p>Der Kunstsammler findet original Kunstwerke, Grafiken und Unikate von angesagten Künstlern wie Adam Handler, Alex Katz, David Shrigley, Kenny Scharf, Hunt Slonem, Orit Fuchs, Nathan Paddison, Fanny Brodar, Mel Ramos, Roy Lichtenstein, Andy Warhol oder Julian Opie zu marktgerechten Preisen.</p>
<p>Selbstverständlich sind auch Editionen und Grafiken stark gesuchter Künstler wie Harland Miller, Katherine Bernhardt, Tom Wesselmann, Sean Scully, Gerhard Richter, Ross Bleckner, Allen Jones, Thomas Ruff oder Mel Bochner im Verkauf. Die bei Sammlern weltweit beliebten Künstler David Gerstein, Peter Doig, Jeff Koons, Tracey Emin, Raqib Shaw, Derrick Adams und Robert Longo sind ebenfalls im Portfolio der international bekannten Galerie vertreten.</p>
<p>Das rasant wachsende Segment der Street Art wird von erfolgreichen Künstlern wie Mr. Brainwash (Thierry Guetta), XOOOOX, Punk Me Tender, BAMBI, Fringe Southafrica, Max Mavior oder John Crash Matos bestens vervollständigt.</p>
<h4>Kunst, Designobjekte und Vintage Möbel</h4>
<p>Ebenso hat die Inhaber geführte Galerie auch Designobjekte und Vintage Möbel von Maurizio Cattelan, Paul Smith, Richard Orlinski, Philippe Starck oder Pierre Jeanerette zum Kauf im Angebot.</p>
<p>In regelmäßigem Wechsel finden Ausstellungen in den zentral gelegenen Galerieräumen in Nuernberg und Kitzbuehel statt. Im einzigartigen Online Shop kann der Sammler die Kunstwerke rund um die Uhr kaufen. Internationale Messeteilnahmen und Solo Shows runden das Programm der renommierten Galerie ab.</p>
<p>Viele der angebotenen Kunstwerke kann der Sammler bei einem Besuch vor Ort sofort kaufen und mitnehmen, da diese lagernd sind.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CxxOERdsvgp/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Weitere Informationen über die Frank Fluegel Galerie: <a href="https://www.frankfluegel.com/" target="_blank" rel="noopener">https://www.frankfluegel.com/</a></p>
<p>Von uns empfohlene Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Mr. Brainwash Museum in Los Angeles &#8211; Balloon Girl, Einstein, Banksy Thrower</title>
		<link>https://arttrado.de/news/mr-brainwash-museum-in-los-angeles-balloon-girl-einstein-banksy-thrower/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2022 12:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Street Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[mr. brainwash]]></category>
		<category><![CDATA[Maurizio Cattelan]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Smith]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Orlinski oder Philippe Starck]]></category>
		<category><![CDATA[Pierre Jeanerette]]></category>
		<category><![CDATA[Streetart]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[PopArt]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
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					<description><![CDATA[Mr. Brainwash Museum in Los Angeles &#8211; Balloon Girl, Einstein, Banksy Thrower Das Mr. Brainwash Art Museum befindet sich am <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/mr-brainwash-museum-in-los-angeles-balloon-girl-einstein-banksy-thrower/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Mr. Brainwash Museum in Los Angeles &#8211; Balloon Girl, Einstein, Banksy Thrower</h3>
<p>Das Mr. Brainwash Art Museum befindet sich am 455 N Beverly Dr, Beverly Hills, CA 90210, USA und wird sicherlich eine Attraktion für LA werden. Aus diesem Grund zeigt Mr. Brainwash, der beliebte Banksy Protegé, neue Werke bei FRANK FLUEGEL GALERIE in Nuernberg/Deutschland.</p>
<p>In der Ausstellung werden seine Hauptwerke „Everyday Life &#8211; Follow Your Dreams“, „Einstein – Love ist he Answer“,“ Banksy Thrower“, „Balloon Girl“, „Juxtapose“, „Never Never Give Up“ oder „Charlie Chaplin“ gezeigt. Original Unikate auf Papier in Mixed Media und Stencil Technik aber auch Gemälde auf Holz, Stahl oder Beton. Wie immer bei Mr. Brainwash mit viel Sprayfarbe unter dem Titel &#8222;Life is Beautiful&#8220;.</p>
<h4>Mr. Brainwash</h4>
<p>Geboren 1966 als Thierry Guetta in Garges-lès-Gonesse bei Paris lebt er seit seinem 15. Lebensjahr in Los Angeles. In Los Angeles fand 2008 die erste Ausstellung &#8222;Life ist Beautiful&#8220; statt und wurde schnell zum Publikumsmagnet mit mehr als 50.000 Besuchern.</p>
<p>In seinem Dokumentarfilm „<a href="https://arttrado.de/news/filmtipp-banksy-exit-through-the-gift-shop-2010/" target="_blank" rel="noopener">Exit through the Giftshop</a>“ begleitete Mr. Brainwash die Street-Art Legende Banksy bei der Arbeit. Durch ihn gelangte er in die Street Art-Szene und begann, selbst Kunst zu schaffen. Der Film wurde 2011 für den Oscar als bester Dokumentarfilm nominiert. Mr. Brainwash enthüllte jedoch im Gegensatz zu Banksy seine Identität und stieg schnell zum Superstar der Street Art-Szene auf. Die Ausstellungen von Thierry Guetta, dem bürgerlichen Namen von Mr. Brainwash wurden zu Publikumsmagneten, Madonna beauftragte ihn mit der Gestaltung des Albumcovers „Celebration“.</p>
<p>Im Februar 2010 wurde die zweite Ausstellung &#8222;Life Is Beautiful: Icons&#8220; in New York auf 1,400 m2 eröffnet und war nach wenigen Tagen ausverkauft.</p>
<p>Ab diesem Zeitpunkt war Mr. Brainwash ein Phänomen, ein Superstar, der im Rekordtempo die Kunstwelt mit seinen Originalen eroberte. Es folgten zahlreiche Ausstellungen in England, Deutschland, Frankreich und zuletzt in Seoul.</p>
<p>Ferner gestaltete er Albumcover für Rick Ross, ging Kooperationen mit Nike, Mercedes-Benz und Coca-Cola ein. Mr. Brainwash hielt ferner Audienz bei Papst Franziskus in Rom und wurde für eine Kollaboration von der ehemaligen US-amerikanischen First Lady, Michelle Obama, für das Artwork ihrer Foundation «Let Girls Learn» eingeladen. Jedes Jahr ist er an der Art Basel vertreten und ausserdem lehrt Mr. Brainwash an zwei angesehenen Hochschulen, der UCLA (University of California, Los Angeles) und der Columbia University in New York.</p>
<p>In London wurde am 20 September 2021 ein weiteres Wandbild von Mr. Brainwash veröffentlicht. Das Mural befindet sich bei der neu eröffneten U-Bahn Haltestelle Battersea Power Station in London.</p>
<p>Zur Eröffnung des Mr. Brainwash Art Museum sagt der Künstler: &#8222;Tatsache ist, dass die Kunstwelt wirklich nur ein großes Spiel ist, und jeder, der es spielt, denkt, dass er es weiß, aber in Wirklichkeit weiß er es nicht. Wenn es jemanden gibt, der 100 Millionen Dollar für ein Gemälde ausgeben will, das in ein paar Jahren 200 Millionen Dollar wert sein wird, dann ist das eben das Kunstsystem. Aber das sagt mehr über die Tatsache aus, dass Geld heute nicht mehr das ist, was es früher war &#8211; Leute werden heute über Nacht Milliardäre, weil sie eine App entwickelt haben. Plötzlich gibt es [für die Bewertung von Kunst] keine Regeln mehr. Wer weiß, wohin sich der Kunstmarkt entwickeln wird.&#8220;</p>
<p>Was den Beifall der Kritiker angeht, scheint ihn das überhaupt nicht zu stören. Seine Verkäufe, so könnte er sagen, sprechen für sich selbst. Stattdessen sieht er die Dinge langfristig.</p>
<p>“Wenn man sich die Geschichte der Kunstwelt anschaut, hat sie sich schon so oft geirrt&#8220;, sagt er und meint damit, was Kunst ausmacht. &#8222;Wir wissen selten, welche Auswirkungen die Kunst, die zu einem bestimmten Zeitpunkt produziert wird, überhaupt haben wird. Letztendlich muss man einfach die Kunst machen, die aus dem kommt, was man ist, die ein Produkt des eigenen Lebens ist.”</p>
<h4>FRANK FLUEGEL GALERIE</h4>
<p>FRANK FLUEGEL GALERIE vertritt seit 2012 den Künstler Mr. Brainwash im deutschsprachigen Raum und hat seine Kunstwerke auch schon in Düsseldorf, Berlin, Hamburg, München und Sylt gezeigt. In der Filiale in Kitzbühel werden in den Wintermonaten regelmässig seit 2018 Arbeiten von Mr. Brainwash präsentiert.</p>
<p>Nach dem Auktionsrekord in London für ein Balloon Girl von Banksy bei Sothebys gerät Street Art immer mehr in den Fokus der Sammler. So interessieren sich die Sammler nicht unbedingt immer nur für ein Unikat, sondern durchaus auch für Editionen solange sie original sind. Ob Sammler Mr. Brainwash Bilder dabei als Investment oder aus ästhetischen Aspekten kaufen ist dabei zweitrangig, obgleich die Bilder viel zu schön sind als einfach nur als Kapitalanlage zu dienen.</p>
<p>FRANK FLUEGEL GALERIE mit Standorten in Nuernberg und Kitzbuehel ist seit über zwanzig Jahren fokussiert auf hochwertige Originale der Pop Art, Street Art und zeitgenössischen Kunst.</p>
<p>Der Kunstsammler findet original Kunstwerke, Grafiken und Unikate von Adam Handler, Alex Katz, David Shrigley, Kenny Scharf Hunt Slonem, Nathan Paddison, Fanny Brodar, Mel Ramos, Roy Lichtenstein, Andy Warhol oder Julian Opie. Aber auch Editionen und Grafiken von Harland Miller, Katherine Bernhardt, Tom Wesselmann, Sean Scully, Gerhard Richter, Ross Bleckner, Allen Jones, Thomas Ruff, David Gerstein, Peter Doig, Jeff Koons, Tracey Emin, Raqib Shaw und Robert Longo.</p>
<p>Ebenso sind weitere angesagte Street Art Künstler in der Galerie vertreten wie Mr. Brainwash (Thierry Guetta) , XOOOOX, Punk Me Tender, BAMBI, Fringe Southafrica und John Crash Matos.</p>
<p>Natürlich hat die Galerie auch Designobjekte von Maurizio Cattelan, Paul Smith, Richard Orlinski oder Philippe Starck oder Pierre Jeanerette zum Kauf im Angebot.</p>
<p>In regelmäßigem Wechsel finden Ausstellungen in den zentral gelegenen Galerieräumen in Nuernberg und Kitzbuehel statt. Im Online Shop kann der Sammler die Kunstwerke rund um die Uhr kaufen. Internationale Messeteilnahmen runden das Programm ab.</p>
<p>Sie planen einen Besuch in Nürnberg? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1835238&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns empfohlene Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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