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	<title>Kunstraub Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>Kunstraub Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Rembrandt-Selbstporträt kehrt nach 80 Jahren nach Gotha zurück</title>
		<link>https://arttrado.de/news/rembrandt-selbstportraet-kehrt-nach-80-jahren-nach-gotha-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 13:18:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
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		<category><![CDATA[Friedenstein Stiftung Gotha]]></category>
		<category><![CDATA[Rembrandt-Ausstellung 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Rembrandt-Selbstporträt kehrt nach 80 Jahren nach Gotha zurück Manche Kunstwerke tragen nicht nur die Geschichte ihres Künstlers in sich, sondern <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/rembrandt-selbstportraet-kehrt-nach-80-jahren-nach-gotha-zurueck/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Rembrandt-Selbstporträt kehrt nach 80 Jahren nach Gotha zurück</h4>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" dir="auto" data-start="1960" data-end="2279">Manche Kunstwerke tragen nicht nur die Geschichte ihres Künstlers in sich, sondern auch die Konflikte späterer Generationen. Rembrandts „Jugendliches Selbstbildnis“ von 1629 ist ein solches Bild. Acht Jahrzehnte nachdem es aus Gotha entfernt wurde, hängt es wieder im Herzoglichen Museum – allerdings nur vorübergehend.</p>
<p dir="auto" data-start="2281" data-end="2672">Das Gemälde gehört zu den herausragenden Leihgaben der Ausstellung <strong data-start="2348" data-end="2392">„Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke“</strong>, die vom 5. September bis zum 6. Dezember 2026 in Gotha gezeigt wird. Die Ausstellung widmet sich dem entscheidenden Jahr, in dem sich der junge Rembrandt auf dem Amsterdamer Kunstmarkt etablierte und begann, seinen Namen gezielt als künstlerisches Erkennungszeichen einzusetzen.</p>
<p dir="auto" data-start="2674" data-end="2947">Für Gotha ist die Präsentation jedoch mehr als eine kunsthistorische Ausstellung. Mit dem Selbstbildnis kehrt ein Werk zurück, dessen Entfernung bis heute Fragen nach Eigentum, Verantwortung und dem Umgang öffentlicher Museen mit problematischen Besitzgeschichten aufwirft.</p>
<h4 dir="auto" data-start="2949" data-end="3000">Rembrandts Jugendliches Selbstbildnis von 1629</h4>
<p dir="auto" data-start="3002" data-end="3349">Das ausgestellte Gemälde zeigt Rembrandt im Alter von ungefähr 23 oder 24 Jahren. Sein Gesicht tritt nur teilweise aus dem Dunkel hervor, das Haar wirkt zerzaust, der Blick konzentriert und zugleich prüfend. Es ist kein repräsentatives Porträt eines bereits gefeierten Meisters, sondern die experimentelle Selbstdarstellung eines jungen Künstlers.</p>
<p dir="auto" data-start="3351" data-end="3593">Das Werk befand sich spätestens zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der herzoglichen Sammlung. Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg hatte das Gemälde vermutlich bis 1803 erworben. Seit 1842 wurde es auf Schloss Friedenstein präsentiert.</p>
<p dir="auto" data-start="3595" data-end="3796">Während des Zweiten Weltkriegs brachte man das Selbstbildnis zum Schutz nach Schloss Reinhardsbrunn. Nach Kriegsende gelangte es zunächst wieder in das Gothaer Museum. Dort blieb es jedoch nicht lange.</p>
<h4 dir="auto" data-start="3798" data-end="3839">Wie der Rembrandt 1946 Gotha verließ</h4>
<p dir="auto" data-start="3841" data-end="4149">Im Januar oder Februar 1946 ließ die herzogliche Familie das Selbstbildnis heimlich aus Gotha in das rund 100 Kilometer entfernte Coburg bringen. Organisiert wurde der Transport durch einen früheren Museumsdirektor – ohne Zustimmung der damaligen Museumsleitung und der für die Sammlung zuständigen Stiftung.</p>
<p dir="auto" data-start="4151" data-end="4503">Als Begründung diente offenbar die Sorge vor sowjetischen Trophäenbrigaden, die nach Kriegsende Kunstwerke beschlagnahmten und in die Sowjetunion transportierten. Gotha lag in der sowjetischen Besatzungszone, während Coburg zur amerikanischen Zone gehörte. Nach Darstellung der Friedenstein Stiftung war die Entfernung des Gemäldes jedoch unrechtmäßig.</p>
<p dir="auto" data-start="4505" data-end="4831">Was möglicherweise als vorübergehende Sicherungsmaßnahme begonnen hatte, entwickelte sich zu einem dauerhaften Verlust für die Gothaer Sammlung. 1954 verkaufte die herzogliche Familie das Selbstbildnis für 75.000 D-Mark an die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Seitdem gehört es zum Bestand der Alten Pinakothek in München.</p>
<p dir="auto" data-start="4833" data-end="5009">Das Bild war also nicht im klassischen Sinne verschollen. Sein Aufenthaltsort war bekannt. Verschwunden war es vielmehr aus der Sammlung und dem öffentlichen Gedächtnis Gothas.</p>
<h4 dir="auto" data-start="5011" data-end="5068">Ein Streit zwischen zwei deutschen Museumssammlungen</h4>
<p dir="auto" data-start="5070" data-end="5340">Die Geschichte des Gemäldes wurde durch die deutsche Teilung zusätzlich kompliziert. Gotha lag in der DDR, München in der Bundesrepublik. Eine rechtliche Auseinandersetzung zwischen den beteiligten Institutionen war unter diesen politischen Bedingungen kaum realistisch.</p>
<p dir="auto" data-start="5342" data-end="5557">Nach deutschem Recht verjährte ein möglicher Herausgabeanspruch nach 30 Jahren – im Fall des Rembrandt-Selbstbildnisses damit bereits 1976. Zu diesem Zeitpunkt lag die Wiedervereinigung noch 14 Jahre in der Zukunft.</p>
<p dir="auto" data-start="5559" data-end="5928">Die juristische Frage ist damit weitgehend von der moralischen und museumspolitischen Bewertung getrennt. Die Friedenstein Stiftung zweifelt weiterhin die Umstände an, unter denen das Werk Gotha verlassen hatte. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen verweisen zugleich auf die Bedeutung des heutigen kulturellen Austauschs zwischen den beiden historischen Sammlungen.</p>
<p dir="auto" data-start="5930" data-end="6039">Die Leihgabe löst diesen Konflikt nicht. Sie macht ihn jedoch erstmals seit Jahrzehnten unmittelbar sichtbar.</p>
<h4 dir="auto" data-start="6041" data-end="6093">Warum Provenienzforschung nicht 1945 enden darf</h4>
<p dir="auto" data-start="6095" data-end="6395">Der Fall zeigt, weshalb sich Provenienzforschung nicht ausschließlich auf die Zeit des Nationalsozialismus konzentrieren kann. Auch Fluchtbewegungen, Beschlagnahmungen, private Verkäufe und Transporte während der unmittelbaren Nachkriegszeit haben die Besitzgeschichte zahlreicher Kunstwerke geprägt.</p>
<p dir="auto" data-start="6397" data-end="6663">Museen müssen deshalb nicht nur fragen, wer ein Bild geschaffen hat. Entscheidend ist ebenso, wer es zu welchem Zeitpunkt besaß, unter welchen Bedingungen es den Standort wechselte und ob die zuständigen Eigentümer oder Institutionen einem Verkauf zugestimmt hatten.</p>
<p dir="auto" data-start="6665" data-end="6956">ARTTRADO hat sich bereits im Beitrag <a class="decorated-link" href="https://arttrado.de/news/restitution-und-provenienz-im-kunstmarkt-fair-und-gerecht/" target="_new" rel="noopener" data-start="6702" data-end="6851">„Restitution und Provenienz im Kunstmarkt – Fair und gerecht?“</a> mit der Frage beschäftigt, wie Kunsthandel, Museen und Sammler mit strittigen Besitzgeschichten umgehen.</p>
<p dir="auto" data-start="6958" data-end="7235">Dass Provenienzforschung auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ansetzen muss, zeigt ebenso der ARTTRADO-Beitrag <a class="decorated-link" href="https://arttrado.de/news/raubkunst-museum-fuer-kunst-und-gewerbe-bereitet-restitution-vor/" target="_new" rel="noopener" data-start="7074" data-end="7234">„Raubkunst? Museum für Kunst und Gewerbe bereitet Restitution vor“</a>.</p>
<h4 dir="auto" data-start="7237" data-end="7287">Rembrandt 1632 und die Entstehung einer Marke</h4>
<p dir="auto" data-start="7289" data-end="7482">Die Gothaer Ausstellung beschränkt sich nicht auf die Geschichte des zurückgekehrten Selbstbildnisses. Im Mittelpunkt steht das Jahr 1632 – ein entscheidender Wendepunkt in Rembrandts Karriere.</p>
<p dir="auto" data-start="7484" data-end="7715">Der Künstler zog von Leiden nach Amsterdam und arbeitete im Umfeld des Kunsthändlers Hendrick van Uylenburgh. Dort entstanden zahlreiche Einzel- und Gruppenporträts, durch die Rembrandt neue Auftraggeber und Käuferkreise erreichte.</p>
<p dir="auto" data-start="7717" data-end="8020">Zugleich veränderte er seine Signatur. Statt lediglich Initialen zu verwenden, signierte er seine Werke zunehmend mit seinem Vornamen: <strong data-start="7852" data-end="7865">Rembrandt</strong>. Der Name wurde zum unverwechselbaren Kennzeichen – vergleichbar mit den großen italienischen Künstlern, die ebenfalls unter ihren Vornamen bekannt waren.</p>
<p dir="auto" data-start="8022" data-end="8293">Der Ausstellungstitel „Entstehung einer Marke“ beschreibt deshalb keinen modernen Marketingplan im heutigen Sinne. Er verweist darauf, wie Rembrandt einen hohen Wiedererkennungswert entwickelte und seinen Namen eng mit einer bestimmten künstlerischen Handschrift verband.</p>
<h4 dir="auto" data-start="8295" data-end="8342">Wie Rembrandt sich selbst zum Motiv machte</h4>
<p dir="auto" data-start="8344" data-end="8604">Selbstporträts spielten für Rembrandts öffentliche Identität eine zentrale Rolle. Über Jahrzehnte stellte er sich in unterschiedlichen Lebensphasen, Rollen und emotionalen Zuständen dar. Dabei dienten die Bilder nicht allein der Dokumentation seines Aussehens.</p>
<p dir="auto" data-start="8606" data-end="8926">Sie waren zugleich Studien von Licht, Mimik und menschlichem Ausdruck. Rembrandt konnte an seinem eigenen Gesicht experimentieren, ohne von einem Auftraggeber oder Modell abhängig zu sein. Gleichzeitig verbreiteten Gemälde und Druckgrafiken sein Bild und stärkten die Verbindung zwischen seinem Gesicht und seinem Namen.</p>
<p dir="auto" data-start="8928" data-end="9221">Das „Jugendliche Selbstbildnis“ von 1629 entstand zwar einige Jahre vor dem Schlüsseljahr 1632, passt aber besonders gut in diesen Zusammenhang. Es zeigt Rembrandt zu einem Zeitpunkt, an dem er seine künstlerische Identität noch entwickelte – kurz bevor sein Name zu einem Markenzeichen wurde.</p>
<h4 dir="auto" data-start="9223" data-end="9273">Die Rückkehr ist keine endgültige Restitution</h4>
<p dir="auto" data-start="9275" data-end="9510">So symbolträchtig die Präsentation in Gotha ist: Das Selbstbildnis wurde nicht dauerhaft zurückgegeben. Es bleibt Eigentum der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und ist lediglich für die Dauer der Ausstellung aus München ausgeliehen.</p>
<p dir="auto" data-start="9512" data-end="9748">Die aktuelle Leihgabe kam nach Gesprächen zustande, die Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder angestoßen hatte. Beteiligt waren anschließend auch die zuständigen Museen und Sammlungen.</p>
<p dir="auto" data-start="9750" data-end="9991">Damit ist das Gemälde erstmals seit 80 Jahren wieder an dem Ort zu sehen, an dem es seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ausgestellt worden war. Ob daraus künftig weitere Leihgaben oder eine längerfristige Kooperation entstehen, bleibt offen.</p>
<p dir="auto" data-start="9993" data-end="10189">Eine Rückgabe ersetzt die Präsentation jedenfalls nicht. Doch sie ermöglicht es, die Geschichte des Werkes öffentlich zu diskutieren, statt sie nur in Archiven und juristischen Akten fortzuführen.</p>
<h4 dir="auto" data-start="10191" data-end="10244">Was dieser Rembrandt über den Kunstmarkt erzählt</h4>
<p dir="auto" data-start="10246" data-end="10466">Ein Kunstwerk beendet seine Geschichte nicht mit dem letzten Pinselstrich. Danach beginnt seine zweite Biografie: Es wird verkauft, gesammelt, vererbt, ausgelagert, versteckt, beschlagnahmt, erforscht oder zurückgegeben.</p>
<p dir="auto" data-start="10468" data-end="10682">Beim „Jugendlichen Selbstbildnis“ verbindet sich die Karriere eines niederländischen Malers des 17. Jahrhunderts mit Krieg, Besatzung, deutscher Teilung und einem bis heute nicht vollständig gelösten Museumsstreit.</p>
<p dir="auto" data-start="10684" data-end="10950">Gerade deshalb ist seine Rückkehr nach Gotha mehr als ein werbewirksamer Höhepunkt einer Ausstellung. Das Bild erinnert daran, dass Museen nicht nur Kunstwerke bewahren. Sie verwalten auch deren Geschichte – einschließlich jener Kapitel, die unbequem geblieben sind.</p>
<p dir="auto" data-start="10952" data-end="11199">Weitere Geschichten über verschwundene, gestohlene und wiederaufgetauchte Werke finden sich in der ARTTRADO-Rubrik <a class="decorated-link" href="https://arttrado.de/news/category/kunstnews/verlorene-und-wiederentdeckte-kunstwerke/" target="_new" rel="noopener" data-start="11067" data-end="11198">„Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke“</a>.</p>
<h4 dir="auto" data-start="11201" data-end="11243">Rembrandt 1632 Entstehung einer Marke</h4>
<p dir="auto" data-start="11245" data-end="11868"><strong data-start="11245" data-end="11253">Ort:</strong> Herzogliches Museum Gotha, Ausstellungshalle<br data-start="11298" data-end="11301" /><strong data-start="11301" data-end="11314">Laufzeit:</strong> 5. September bis 6. Dezember 2026<br data-start="11348" data-end="11351" /><strong data-start="11351" data-end="11368">Veranstalter:</strong> Friedenstein Stiftung Gotha<br data-start="11396" data-end="11399" /><strong data-start="11399" data-end="11415">Kooperation:</strong> Hessen Kassel Heritage<br data-start="11438" data-end="11441" /><strong data-start="11441" data-end="11452">Umfang:</strong> Mehr als 90 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken, Varianten und Werkstattarbeiten<br data-start="11549" data-end="11552" /><strong data-start="11552" data-end="11569">Besonderheit:</strong> Rembrandts „Jugendliches Selbstbildnis“ von 1629 ist erstmals seit 80 Jahren wieder in Gotha zu sehen.</p>
<h4 dir="auto" data-start="11245" data-end="11868">Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Rembrandt van Rijn: Jugendliches Selbstbildnis, 1629, Öl auf Eichenholz, Alte Pinakothek München / Bayerische Staatsgemäldesammlungen. Bild: Wikimedia Commons, Public Domain.</p>
<p dir="auto" data-start="11245" data-end="11868">Weitere Informationen: <a class="decorated-link" href="https://www.stiftung-friedenstein.de/ausstellungen-und-veranstaltungen/rembrandt-1632-entstehung-einer-marke?utm_source=chatgpt.com" target="_new" rel="noopener" data-start="11702" data-end="11868">Offizielle Ausstellungsseite der Friedenstein Stiftung</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kunstraub: Goldschatz im Millionenwert aus Museum bei Ingolstadt entwendet</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunstraub-goldschatz-im-millionenwert-aus-museum-bei-ingolstadt-entwendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2022 09:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[lost art]]></category>
		<category><![CDATA[kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstraub]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Kelten]]></category>
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		<category><![CDATA[kunst und recht]]></category>
		<category><![CDATA[Manching]]></category>
		<category><![CDATA[Ingolstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunstraub: Goldschatz im Millionenwert aus Museum bei Ingolstadt entwendet Der Goldschatz wurde 1999 bei Manching entdeckt und gehört zu den <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunstraub-goldschatz-im-millionenwert-aus-museum-bei-ingolstadt-entwendet/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunstraub: Goldschatz im Millionenwert aus Museum bei Ingolstadt entwendet</h3>
<p>Der Goldschatz wurde 1999 bei Manching entdeckt und gehört zu den größten keltischen Goldfund. Das Aushängeschild des Museums bestand aus 483 Goldmünzen, die rund 2000 Jahre alt sind.</p>
<p>Bayerns Kunstminister Markus Blume (CSU) äußerte sich: „Der Verlust des Kelten-Schatzes ist eine Katastrophe, die Goldmünzen als Zeugnisse unserer Geschichte sind unersetzlich. Wer auch immer diese Tat begangen hat: Jemand hat sich an unserer Geschichte vergangen und unfassbare kriminelle Energie dafür an den Tag gelegt.&#8220;</p>
<p>Die Münzen waren im Erdgeschoss des Museums unter einer dicken Glasscheibe ausgestellt. Die Ermittler gehen davon aus, dass es einen Zusammenhang mit einer Sabotage an diversen Glasfaserleitungen gab, die in der Nacht zum Ausfall der Telefon- und Internetverbindungen bei etwa 13.000 Privat- und Firmenkunden rund um Manching geführt hatte.  Durch den Ausfall hat es zudem keinen Alarm bei der Polizei gegeben.</p>
<h4>Hinweise an die Polizei</h4>
<p>Den genauen Ablauf des Diebstahls, kann die Polizei derzeit aus „ermittlungstaktischen Gründen“ nicht veröffentlichen. Sie bittet allerdings Zeugen sich zu melden oder verdächtige Hinweise weiterzuleiten.</p>
<p>Wem sind in den Nachtstunden im Bereich des Kelten Römer Museum Manching verdächtige Personen aufgefallen</p>
<p>Wer hat im Vorfeld in der näheren Umgebung verdächtige Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit dem Einbruch stehen könnten?</p>
<p>Wer kann sonst sachdienliche Hinweise zur Tat, den Tätern oder den gestohlenen Goldmünzen geben?</p>
<h4 class="article_title">Archäologische Forschung in der Keltenstadt von Manching</h4>
<div class="article_text">
<p align="justify">Seit dem Mittelalter ist der ca. 8 km lange Ringwall bei Manching als &#8222;Der Pfahl&#8220; bekannt. 1888 vermutete der Römerstraßenforscher Hauptmann a.D. Hugo Arnold, das der Ringwall zu einem keltischen Oppidum gehört. Erste archäologische Ausgrabungen fanden 1892 auf Veranlassung des Gründers der Prähistorischen Staatssammlung Johannes Ranke statt.</p>
<p align="justify">Manching ist damit das am längsten kontinuierlich betriebene Grabungsprojekt des renommierten, weltweit forschenden Deutschen Archäologischen Instituts im Inland. Das Interesse an der Siedlung entspricht dem Rang dieses einzigartigen Denkmals.</p>
<p align="justify">Obgleich bislang nur etwa sieben Prozent der Siedlung ausgegraben werden konnten, ergeben die Grabungen einen repräsentativen Ausschnitt des Siedlungsbildes, und Manching gilt heute als die am besten erforschte keltische Stadt Europas mit der größten ausgegrabenen Fläche. Die wissenschaftlichen Ausgrabungen in den letzten 50 Jahren erbrachten eine ungeheure Menge an Funden, von denen die wichtigsten im neuen <em>kelten römer museum manching</em> ausgestellt werden.</p>
<h4 align="justify">Weitere Informationen</h4>
</div>
<p>Zur Webseite des Museums: <a href="https://www.museum-manching.de/">www.museum-manching.de</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Bayern? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1847451&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com </a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lost Art #5 &#8211; Vermisst: &#8222;Myrto&#8220; von Tamara De Lempicka</title>
		<link>https://arttrado.de/news/lost-art-5-vermisst-myrto-von-tamara-de-lempicka/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 08:22:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[lost art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstraub]]></category>
		<category><![CDATA[Tamara De Lempicka]]></category>
		<category><![CDATA[Myrto]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Pierre Boucard]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=6579</guid>

					<description><![CDATA[Lost Art #5 &#8211; Vermisst: &#8222;Myrto&#8220; von Tamara De Lempicka Die internationale Kunstwelt ist auf der Suche nach dem Ölgemälde <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/lost-art-5-vermisst-myrto-von-tamara-de-lempicka/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Lost Art #5 &#8211; Vermisst: &#8222;Myrto&#8220; von Tamara De Lempicka</h3>
<p>Die internationale Kunstwelt ist auf der Suche nach dem Ölgemälde &#8222;Myrto&#8220; (1929) von Tamara De Lempicka. Die polnische Malerin gilt als Gesicht der Art-Déco-Malerei.  Während des 2. Weltkriegs haben es Nazi-Besatzungskräfte gestohlen. Das Gemälde befand sich ursprünglich in der Privatsammlung von Dr. Pierre Boucard in Frankreich. Bis Heute ist es nicht wieder aufgetaucht.</p>
<p>Sollten Sie Informationen über den Aufenthaltsort haben und/oder es Ihnen angeboten wurde, kontaktieren Sie bitte uns oder wenden Sie sich direkt an: Christopher A. Marinello. (christ@artrecovery.com)</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Weitere Informationen finden Sie hier: <a href="https://www.artrecovery.com/lempicka" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.artrecovery.com/lempicka</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Wenn Sie unser Projekt ARTTRADO unterstützen möchten, können Sie das über PayPal.</p>
<p><a href="https://www.paypal.com/donate/?cmd=_s-xclick&amp;hosted_button_id=H8575LKPJNPLW&amp;source=url"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6541" src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" alt="" width="200" height="44" data-opt-src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" data-opt-lazy-loaded="true" data-opt-otimized-width="200" data-opt-optimized-height="44" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1-300x66.jpg 300w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kunstdiebstahl in Erfurt &#8211; Kunst-Dieb schlägt in Erfurter Keller zu</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunstdiebstahl-in-erfurt-kunst-dieb-schlaegt-in-erfurter-keller-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2018 14:34:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst in Erfurt]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunstdiebstahl in Erfurt &#8211; Kunst-Dieb schlägt in Erfurter Keller zu Diebe mit einem Hang zur Kunst? Bei einem Kunstdiebstahl in <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunstdiebstahl-in-erfurt-kunst-dieb-schlaegt-in-erfurter-keller-zu/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunstdiebstahl in Erfurt &#8211; Kunst-Dieb schlägt in Erfurter Keller zu</h3>
<p>Diebe mit einem Hang zur Kunst? Bei einem Kunstdiebstahl in Erfurt hatten es unbekannte Täter in einem Keller in der Hermann-Brill-Straße in Erfurt auf 4 Bilder  abgesehen. Sie brachen gewaltsam in den Keller des Mehrfamilienhauses ein und fanden dort die Kunstwerke im Wert von insgesamt 300 Euro.</p>
<p>Drei hochwertige Kunstdrucke bildeten Tulpen ab. Diese waren in Holzrahmen gefasst und ca. 50 x 70 cm groß. Bei dem vierten Bild handelt es sich um ein handgemaltes Ölbild mit einer abgebildeten Landschaft, welche in einem alten Holzrahmen gefasst und etwa 80 x 60 cm groß war.</p>
<p>Die drei Tulpen-Bilder. Foto: Polizei Erfurt</p>
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<p><a class="_DetailPortlet_WAR_queport__pics zoom cboxElement" href="https://media101.thueringer-allgemeine.de/content/38/51/91/5I/3851915ITOMV4DB_V4MVWVOYZYMKNCZFXACHBK510122018155/D0R0030582775.JPG"><img decoding="async" class="qp_img alignnone" src="https://media101.thueringer-allgemeine.de/content/39/31/91/5I/3931915ITOMV4DB_V4DWGRPKZHIDMUBPTKYYVB510122018155/D0R0030582776.JPG" alt="Die drei Tulpen-Bilder. Foto: Polizei Erfurt" width="237" height="167" /></a><br />
Die Täter müssen nach Angaben der Polizei den Diebstahl im Zeitraum vom 5. bis zum 8.12.2018 begangen haben. Hinweise erbittet die Polizei unter Telefon 0361/ 7443-0.</p>
</div>
<p>An dieser Stelle weisen wir nochmal auf unseren Artikel über Kunstversicherungen hin:<br />
<a href="https://arttrado.de/news/kunstversicherung/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Die richtige Kunstversicherung finden!</strong></a></p>
<p>Titelbild: Motiv des handgemalten Ölgemäldes. Foto: Polizei Erfurt</p>
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			</item>
	</channel>
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