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	<title>Fotokunst Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>Fotokunst Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Dialog als künstlerische Haltung: Franziska Stünkel eröffnet „COEXIST PART 7 — DIALOGUE“</title>
		<link>https://arttrado.de/news/dialog-als-kuenstlerische-haltung-franziska-stuenkel-eroeffnet-coexist-part-7-dialogue/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 11:24:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Galerie Drees]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Dialog als künstlerische Haltung: Franziska Stünkel eröffnet „COEXIST PART 7 — DIALOGUE“ Mit „COEXIST PART 7 — DIALOGUE“ zeigt Franziska <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/dialog-als-kuenstlerische-haltung-franziska-stuenkel-eroeffnet-coexist-part-7-dialogue/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Dialog als künstlerische Haltung: Franziska Stünkel eröffnet „COEXIST PART 7 — DIALOGUE“</h4>
<p>Mit „COEXIST PART 7 — DIALOGUE“ zeigt Franziska Stünkel eine neue fotografische Werkserie über Dialog, gesellschaftliche Spannungen und menschliche Koexistenz. Die Ausstellung in Hannover verbindet internationale Stadtansichten mit poetischen Bildräumen und partizipativen Formaten.</p>



<p>Mit der Ausstellung „COEXIST PART 7 — DIALOGUE“ präsentiert die Fotokünstlerin Franziska Stünkel ab dem 29. Mai 2026 ihre neueste Werkserie in Hannover. Die Vernissage findet bereits am Donnerstag, den 28. Mai 2026 um 19 Uhr in der Galerie Drees statt. Eingeführt wird der Abend von Stefan Gronert.</p>



<p>Seit 17 Jahren reist Stünkel mit ihrer Leica M durch Metropolen weltweit, um Fragen menschlicher Koexistenz fotografisch zu untersuchen. Die neue Serie entstand unter anderem in Mexico City, Neapel, Belfast sowie in Little Havana, dem kubanisch geprägten Viertel von Miami. Im Zentrum steht der Dialog — zwischen Menschen, Kulturen und gesellschaftlichen Wirklichkeiten.</p>



<p>Die Arbeiten thematisieren, wie fragil und zugleich unverzichtbar Austausch in einer Zeit zunehmender digitaler Kommunikation und gesellschaftlicher Polarisierung geworden ist. Stünkel entwickelt dabei keine dokumentarische Reportage, sondern poetische Bildräume, die den Betrachtenden aktiv in einen visuellen Dialog hineinziehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zwischen Fotografie, Film und gesellschaftlichem Blick</h4>



<p>Franziska Stünkel zählt seit Jahren zu den markanten Stimmen zeitgenössischer deutscher Fotografie. Neben ihrer fotografischen Arbeit ist sie auch als Regisseurin und Drehbuchautorin tätig. Internationale Aufmerksamkeit erhielt sie insbesondere mit ihrem Spielfilm <em>Nahschuss</em>, der sich intensiv mit Fragen von Moral, Macht und politischer Verantwortung auseinandersetzt.</p>



<p>Auch ihre fotografischen Arbeiten kreisen um gesellschaftliche Spannungen, Identität und menschliche Wahrnehmung. Charakteristisch für ihre Serie „COEXIST“ sind Spiegelungen und Reflexionen in urbanen Räumen, durch die mehrere Realitätsebenen gleichzeitig sichtbar werden. Dadurch entstehen Bildkompositionen, die dokumentarische Beobachtung mit subjektiver Interpretation verbinden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dialog als partizipatives Ausstellungskonzept</h4>



<p>Ein besonderer Bestandteil der Ausstellung ist eine gläserne Stuhlkreis-Installation, die an zwei partizipativen Abenden — am 17. Juni und 14. August 2026, jeweils um 19 Uhr — zum Ort gemeinsamer Gespräche und Begegnungen werden soll.</p>



<p>Auch zur diesjährigen Nacht der Museen am 6. Juni beteiligt sich die Galerie mit einem umfangreichen Programm. Um 20 Uhr spricht Franziska Stünkel mit dem Schauspieler und Grimme-Preisträger Sebastian Urzendowsky über künstlerische Schaffensprozesse in Fotografie und Film. Musikalisch begleitet wird der Abend durch Konzerte der Kunstfestspiele Herrenhausen in Kooperation mit dem Musikzentrum Hannover.</p>



<p>Die Ausstellung läuft vom 29. Mai bis 29. August 2026.</p>



<p>Darüber hinaus verweist die Galerie Drees auf den aktuellen Erfolg des Künstlers Haakon Neubert, der derzeit ein dreimonatiges Stipendium in Wien absolviert. Seine Ausstellung „Die volle Distanz“ ist bis zum 17. Juni 2026 in der STRABAG Art Site zu sehen.</p>



<p>Die Galerie Drees bleibt über Christi Himmelfahrt (14.–17. Mai) geschlossen und befindet sich vom 4. Juli bis 4. August 2026 in Sommerpause. Die nächste Ausstellungseröffnung ist für den 4. September 2026 mit Arbeiten von Jürgen Paas und Wolfgang Flad angekündigt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h4>



<p>Mehr über die Künstlerin: <a href="https://www.franziskastuenkel.de/">https://www.franziskastuenkel.de/</a></p>



<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>



<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>



<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gaby Fey in Erftstadt: Unterwasserfotografie live erleben</title>
		<link>https://arttrado.de/news/gaby-fey-in-erftstadt-unterwasserfotografie-live-erleben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 13:43:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst in NRW]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Gaby Fey in Erftstadt: Unterwasserfotografie live erleben Die Unterwasserfotografin Gaby Fey lädt vom 8. bis 10. Mai 2026 zum Tag <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/gaby-fey-in-erftstadt-unterwasserfotografie-live-erleben/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Gaby Fey in Erftstadt: Unterwasserfotografie live erleben</h4>
<p>Die Unterwasserfotografin Gaby Fey lädt vom 8. bis 10. Mai 2026 zum Tag der offenen Tür in ihr Atelier „AquaVision“ in Erftstadt ein. Kunstinteressierte in Nordrhein-Westfalen erwartet ein außergewöhnliches Event: Besucher erhalten seltene Einblicke in die Welt der inszenierten Unterwasserfotografie und können die Künstlerin persönlich treffen.</p>
<h4>Unterwasserfotografie in Erftstadt: Atelier AquaVision öffnet seine Türen</h4>
<p>Das Atelier „AquaVision“ von Gaby Fey befindet sich im Erftstädter Ortsteil Lechenich und liegt verborgen in einem historischen Backsteingebäude. Die ruhige, fast abgeschiedene Lage schafft eine besondere Atmosphäre, die ideal zu den surrealen Bildwelten der Künstlerin passt.</p>
<p>Während des offenen Ateliers präsentiert Gaby Fey einen umfassenden Überblick über ihr bisheriges Werk. Ihre Unterwasserfotografien entstehen sowohl im eigenen Pool als auch im Mittelmeer und verbinden technische Präzision mit kunsthistorischen Einflüssen.</p>
<h4>Neue Serie „Partition de fleurs“ erstmals in Erftstadt zu sehen</h4>
<p>Ein Highlight der Veranstaltung in Erftstadt ist die Premiere neuer Arbeiten aus der Serie „Partition de fleurs“. Die großformatigen Fotografien greifen die Tradition niederländischer Blumenstillleben auf und interpretieren das klassische Vanitas-Motiv zeitgenössisch.</p>
<p>Unter Wasser entstehen detailreiche Kompositionen aus Blumen, Fischen und Quallen, die Themen wie Vergänglichkeit und Transformation visualisieren. Damit überträgt Gaby Fey kunsthistorische Motive in eine moderne fotografische Bildsprache.</p>
<h4>Kunstgeschichte trifft Unterwasserfotografie</h4>
<p>Bekannt wurde Gaby Fey insbesondere durch ihre „historical composings“. In diesen Arbeiten inszeniert sie berühmte Gemälde der Kunstgeschichte detailgetreu unter Wasser und interpretiert sie fotografisch neu.</p>
<p>Die Verbindung von klassischer Malerei und zeitgenössischer Unterwasserfotografie macht ihre Werke einzigartig und positioniert sie in der aktuellen Kunstszene weit über Erftstadt hinaus.</p>
<h4>Tag der offenen Tür: Künstlerin persönlich vor Ort</h4>
<p>Während des gesamten Veranstaltungszeitraums ist Gaby Fey persönlich im Atelier anwesend. Besucher haben die Möglichkeit, mehr über die Entstehung ihrer Werke zu erfahren und direkt mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen.</p>
<p>Der Tag der offenen Tür in Erftstadt bietet damit nicht nur Kunstgenuss, sondern auch einen seltenen Blick hinter die Kulissen künstlerischer Prozesse.</p>
<h4>Veranstaltung in Erftstadt: Alle Infos im Überblick</h4>
<p>Veranstaltung: Tag der offenen Tür im Atelier „AquaVision“<br />
Künstlerin: Gaby Fey<br />
Ort: Weltersmühle 2, 50374 Erftstadt-Lechenich<br />
Datum: 8. bis 10. Mai 2026<br />
Uhrzeit: täglich von 13:00 bis 18:00 Uhr<br />
Eintritt: frei</p>
<p>Der Tag der offenen Tür bei Gaby Fey zählt zu den besonderen Kunstveranstaltungen im Mai 2026 in Nordrhein-Westfalen. Für Kunstliebhaber und Ausflugsinteressierte bietet sich hier die Gelegenheit, Unterwasserfotografie in Erftstadt hautnah zu erleben.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<item>
		<title>Stefan Draschan in der Kunsthalle Lüneburg &#8211; People Matching Artworks</title>
		<link>https://arttrado.de/news/stefan-draschan-in-der-kunsthalle-lueneburg-people-matching-artworks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 11:41:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
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					<description><![CDATA[Stefan Draschan in der Kunsthalle Lüneburg &#8211; People Matching Artworks Was zunächst wie sorgfältig inszenierte Fotografie erscheint, ist in Wahrheit <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/stefan-draschan-in-der-kunsthalle-lueneburg-people-matching-artworks/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Stefan Draschan in der Kunsthalle Lüneburg &#8211; People Matching Artworks</h4>
<p>Was zunächst wie sorgfältig inszenierte Fotografie erscheint, ist in Wahrheit konsequente Beobachtung. Draschan verbringt oft viele Stunden – nicht selten ganze Tage – in Museen in ganz Europa. Seine Aufnahmen entstehen unter anderem in großen Häusern wie dem Louvre, dem Musée d&#8217;Orsay oder dem Kunsthistorisches Museum Wien. Dadurch ist die Serie eng mit international renommierten Institutionen verknüpft – auch wenn sie dort nicht zwingend im klassischen Sinne als Ausstellung konzipiert ist. Vielmehr entsteht sie im laufenden Museumsbetrieb, mitten im Strom der Besucher*innen.</p>
<p>Zur internationalen Sichtbarkeit des Projekts hat auch seine breite mediale Rezeption beigetragen: Draschans Arbeiten wurden in großen Online- und Printmedien wie der BBC, The Guardian oder National Geographic aufgegriffen und diskutiert. Parallel dazu entfaltet die Serie ihre Wirkung besonders stark in digitalen Räumen – etwa über Instagram, wo die visuelle Prägnanz der Bilder eine unmittelbare Verständlichkeit erzeugt und sie weltweit zirkulieren lässt, unabhängig von Sprache oder Kontext.</p>
<p>Auch im Ausstellungskontext ist das Projekt präsent: Neben institutionellen Präsentationen tauchen die Arbeiten regelmäßig in Fotofestivals und Gruppenausstellungen auf, häufig im Spannungsfeld von Street Photography und konzeptueller Fotografie. Diese Vielschichtigkeit der Präsentationsformen trägt dazu bei, dass „People Matching Artworks“ sowohl im musealen als auch im medialen Raum verankert ist.</p>
<h4>Der Künstler und das Prinzip hinter der Serie</h4>
<p>Der in Wien lebende Fotograf arbeitet konsequent ohne Eingriff in die Situation: Er arrangiert nichts, verändert nichts, spricht die Besucher*innen nicht an. Seine Praxis folgt damit einer dokumentarischen Logik, die sich zugleich konzeptuell lesen lässt. Der entscheidende Akt ist nicht das Eingreifen, sondern das Erkennen.</p>
<p>Die Serie bewegt sich bewusst im Spannungsfeld zwischen Zufall und scheinbarer Inszenierung. Viele der Bilder wirken so exakt komponiert, dass sie fast konstruiert erscheinen. Gerade darin liegt ihre Stärke: Sie legen offen, wie stark unsere Wahrnehmung von Mustern geprägt ist – und wie schnell wir im Zufälligen Bedeutung erzeugen.</p>
<h4>The Perfect Match &#8211; Ausstellung in Lüneburg</h4>
<p>Nun sind ausgewählte Arbeiten von Stefan Draschan in der Kunsthalle Lüneburg zu sehen. Unter dem Titel „The Perfect Match“ versammelt die Ausstellung (19. April – 14. Juni 2026) jene fotografischen Begegnungen, die das Verhältnis von Kunst, Raum und Publikum auf überraschend präzise und zugleich humorvolle Weise neu justieren.</p>
<p>Der Ursprung der Serie reicht zurück ins Jahr 2014: Ein Mann steht vor einem Gemälde von Georges Braque, sein Hemd scheint mit der Farbwelt des Bildes zu verschmelzen – ein flüchtiger Moment, der zur Initialzündung für „People Matching Artworks“ wird. Seither führt Draschans künstlerische Praxis ihn in Museen auf der ganzen Welt, wo er sich oft über Tage hinweg beobachtend durch die Ausstellungsräume bewegt, stets auf der Suche nach diesem einen, kaum planbaren Zusammenspiel.</p>
<p>Die in Lüneburg gezeigten Arbeiten machen dieses Prinzip unmittelbar erfahrbar. Sie zeigen Menschen, die – ohne es zu wissen – Teil eines visuellen Gleichgewichts werden: Formen, Farben und Muster greifen ineinander, als wären sie aufeinander abgestimmt. Dabei entstehen Fotografien von großer Präzision und feinem Witz, die den Museumsraum selbst als lebendige Bühne begreifen.</p>
<p>„The Perfect Match“ führt diese Idee konsequent weiter: Die Ausstellung zeigt, wie Besucher*innen nicht nur Kunst betrachten, sondern unversehens in sie eintreten – oder sie in sich aufnehmen. Kunst und Mensch begegnen sich hier auf Augenhöhe, manchmal so passgenau, dass die Unterscheidung beinahe aufgehoben scheint.</p>
<p>Die Ausstellung wurde am 18. April 2026 im Rahmen einer Vernissage in Anwesenheit des Künstlers eröffnet.</p>
<h4>Zur Person: Stefan Draschan</h4>
<p>Stefan Draschan, geboren in Linz und heute in Wien lebend, zählt zu jenen zeitgenössischen Fotografen, die mit einem scheinbar einfachen Konzept eine überraschend vielschichtige Bildsprache entwickeln. Bevor er sich verstärkt der Fotografie widmete, arbeitete er auch in anderen kreativen Feldern, was sich in seinem ausgeprägten Gespür für Komposition und visuelle Pointen widerspiegelt.</p>
<p>Seine Praxis ist eng mit der Tradition der Street Photography verbunden, geht jedoch darüber hinaus: Draschan interessiert sich weniger für das spektakuläre Einzelbild als für das stille Zusammenspiel von Raum, Werk und Betrachter*in. Dabei richtet sich sein Blick auf beiläufige, oft übersehene Momente, die erst durch fotografische Verdichtung ihre ästhetische Präzision entfalten.</p>
<p>International bekannt wurde er insbesondere durch „People Matching Artworks“, doch auch darüber hinaus kreisen seine Arbeiten um Fragen der Wahrnehmung, des Zufalls und der Wiederholung. Seine Fotografien zeigen, wie sehr unser Sehen von Mustern geprägt ist – und wie überraschend poetisch jene Augenblicke sein können, in denen sich Alltägliches und Kunst unvermittelt berühren.</p>
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</blockquote>
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<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: <a href="https://www.instagram.com/stefandraschan/" target="_blank" rel="noopener">Quelle/Stefan Draschan Instagram</a></p>
<p>Mehr über die Ausstellung finden Sie hier: <a href="https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>METAVIER GALERIE: Bert Strebe – Anderwelt in Hannover</title>
		<link>https://arttrado.de/news/metavier-galerie-bert-strebe-anderwelt-in-hannover/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 22:10:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Tod]]></category>
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					<description><![CDATA[METAVIER GALERIE: Bert Strebe – Anderwelt in Hannover Die metavier Galerie in Hannover präsentiert das eindrucksvolle Fotoprojekt Anderwelt von Bert <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/metavier-galerie-bert-strebe-anderwelt-in-hannover/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>METAVIER GALERIE: Bert Strebe – Anderwelt in Hannover</h4>
<p>Die metavier Galerie in Hannover präsentiert das eindrucksvolle Fotoprojekt Anderwelt von Bert Strebe. In seinen Arbeiten begegnen uns Menschen, die einen geliebten Menschen durch dessen Tod verloren haben – gemeinsam mit den Verstorbenen. Strebe untersucht, wie Trauer in Gestik, Mimik, Haltung und Licht sichtbar wird.</p>
<p>Die Fotografien von Bert Strebe zeigen die emotionale Tiefe von Verlust und eröffnen neue Perspektiven auf Trauer, Erinnerung und Integration in den Alltag.</p>
<p>Die Ausstellung ist mehr als reine Fotografie – sie öffnet einen sensiblen Dialog über Verlust, Trauer und Sterblichkeit. Bert Strebe übersetzt emotionale Tiefe in visuelle Geschichten und lädt die Besucher:innen ein, den Tod als Teil des Lebens zu erfahren. Ein Muss für alle, die Kunst lieben, sich mit Trauerarbeit beschäftigen oder neue Perspektiven auf Verlust suchen.</p>
<p><strong>Ausstellung &amp; Öffnungszeiten</strong></p>
<p>Laufzeit: 04.04.2026 – 17.05.2026<br />
Öffnungszeiten: jeden Sonntag 13 – 17 Uhr und nach Vereinbarung</p>
<p><strong>Veranstaltungen &amp; Termine</strong></p>
<p>Sa. 04.04.2026, 18 – 21 Uhr: Vernissage mit Buchvorstellung<br />
Mo. 13.04.2026, 19 – 21 Uhr: In Resonance mit Karin Hutter – Offener Abend mit Meditation, Stille und IFS-Übungen<br />
Sa. 18.04.2026, 18 – 21 Uhr: Leichenschmaus – Kulinarischer Abend mit Kunst, Gesprächen und hausgemachtem Kartoffelsalat (Teilnahme: 25 €, Anmeldung bis 11.04.2026 an galerie@metavier.de)<br />
Mo. 04.05.2026, 18 – 20 Uhr: Schreiben zur Trauer mit Ela Windels<br />
Do. 07.05.2026, 18 – 20 Uhr: Todescafé mit Susanne Benze – Austausch über Leben, Tod und Stabilität<br />
Mo. 11.05.2026, 19 – 21 Uhr: In Resonance – Wiederholung des offenen Abends</p>
<h4>Über den Künstler: Bert Strebe</h4>
<p>Bert Strebe ist ein zeitgenössischer Fotograf, der sich in seinen Arbeiten intensiv mit den Themen Verlust, Vergänglichkeit und menschliche Emotionen auseinandersetzt. Ausgehend von eigenen Erfahrungen mit Trauer entwickelt er fotografische Konzepte, die intime Momente zwischen Leben und Tod einfangen.</p>
<p>Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine sensible Bildsprache aus, in der Licht, Schatten und Haltung eine zentrale Rolle spielen. Mit Anderwelt führt Strebe seine künstlerische Forschung weiter, indem er den Dialog zwischen Lebenden und Verstorbenen in den Mittelpunkt stellt und Betrachter:innen zu einer emotionalen Auseinandersetzung mit Verlust und Erinnerung einlädt.</p>
<h4>Die Metavier Galerie</h4>
<p>Der Initiator Sven Friedrich Cordes ist Bestatter – mit Leib und Seele. Seine Kunstgalerie widmet sich naheliegend dem Thema Tod. Ein Thema, was uns alle angeht.</p>
<p>Die Galerie verändert den Blick auf den Tod ein Stück bzw. bringt ihn zurück in unseren Alltag – auch um uns die eigene Sterblichkeit und Vergänglichkeit wieder bewusst zu machen.</p>
<p>Die Leichtigkeit der zeitgenössischen Kunst ermöglicht dem Thema Tod ohne Furcht oder dramatisch zu begegnen.</p>
<p>Mehr über die Galerie: <a href="https://metavier.de/" target="_blank" rel="noopener">https://metavier.de</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Daniel Hopp im Interview: Zwischen Realität, Spiel und Beziehung</title>
		<link>https://arttrado.de/news/daniel-hopp-im-interview-zwischen-realitaet-spiel-und-beziehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:59:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthaus Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Hopp]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Fictional Healing]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Daniel Hopp im Interview: Zwischen Realität, Spiel und Beziehung Daniel Hopp ist ein zeitgenössischer Künstler, der sich mit den Schnittpunkten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/daniel-hopp-im-interview-zwischen-realitaet-spiel-und-beziehung/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Daniel Hopp im Interview: Zwischen Realität, Spiel und Beziehung</h4>
<p>Daniel Hopp ist ein zeitgenössischer Künstler, der sich mit den Schnittpunkten von Fiktion, Realität und gesellschaftlichen Randzonen beschäftigt. Häufig arbeitet er partizipativ und kollaborativ, indem er andere Menschen in seine Projekte einbezieht. Humor, Instabilität und das Spiel mit Machtverhältnissen sind zentrale Elemente seiner Arbeit. Mit seinem Alter Ego Daniel Benjamin hinterfragt er Rollen, Beziehungen und die Grenzen der Darstellung – immer in einem Spannungsfeld zwischen Dokumentation und Fiktion.</p>
<p>Mehr über seine Ausstellung finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/daniel-hopp-ausstellung-fictional-healing-im-kunsthaus-hamburg/" target="_blank" rel="noopener">Fictional Healing im Kunsthaus Hamburg</a></p>
<h3>Interview mit Daniel Hopp</h3>
<p><strong>Wenn Sie Ihre Arbeit in einem Satz beschreiben müssten – welche Geschichte erzählen Ihre Bilder eigentlich?</strong></p>
<p><em>„Fictional Healing“ zeigt eine Realität, die nicht stabil ist. Sie schwankt zwischen Selbstermächtigung und Kontrollverlust und das ist schmerzhaft, lustig und absurd.</em></p>
<p><strong>Erinnern Sie sich an einen Moment während der Arbeit, der Sie besonders überrascht hat?</strong></p>
<p><em>Der Moment, als mein Alter Ego Daniel Benjamin merkt, dass sich bei „Fictional Healing“ nicht alles nur um ihn dreht. Alleine wäre da nie draufgekommen, das hat der Arbeitsprozess mit Anderen hervorgebracht.</em></p>
<p><strong>Warum interessieren Sie sich für gesellschaftliche Randzonen?</strong></p>
<p><em>Vielleicht weil ich selbst nie das Gefühl hatte, in der „Mitte“ zu stehen. Ich kenne diese Zwischenräume ziemlich gut – auch durch eigene Erfahrungen, die mich an den „Rand“ gebracht haben.</em></p>
<blockquote><p>„Fictional Healing“ ist eine Einladung, sich mit Obdachlosenunterkünften, Freundschaft, 5-Euro-Sex, Crack, Zärtlichkeit oder der Beseitigung einer Leiche zu beschäftigen. Ich lade die Besucher ein, sich einfach auf das Spiel einzulassen. &#8211; Daniel Hopp</p></blockquote>
<p><strong>Wann wissen Sie, dass eine Idee stark genug für ein Projekt ist?</strong></p>
<p><em>Wenn ich sie nicht erklären kann.</em></p>
<p><strong>Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Kunst mehr redet als verändert?</strong></p>
<p><em>In „Fictional Healing“ reden wir sehr viel. Sprache ist hier selbst Handlung. Erst das Sprechen verschiebt die Rollen. Teilnehmende übernehmen die Rolle der Regie, die Regie wiederum wird zum Schauspieler. Diese sorgsamen Machtverschiebungen sind immer fragil. Die Sprache bricht dann auch manchmal zusammen. Sie wird fragmentarisch, aggressiv oder zirkulär.</em></p>
<p><em>Das zeigt sich besonders in emotionalen oder eskalierenden Momenten. Hier wird die Sprache nicht mehr kontrolliert, sondern passiert einfach. Das Zusammenspiel von Sprache und Veränderung ist eine wesentliche Erfahrung, die man beim „Fictional Healing“ macht.</em></p>
<p><strong>Werden Themen wie Ausgrenzung in Zukunft verschwinden?</strong></p>
<p><em>Gesellschaften produzieren ständig neue Formen von Normalität – und damit auch neue Formen von Abweichung.</em></p>
<p><strong>Wo endet die künstlerische Freiheit und wo beginnt Verantwortung?</strong></p>
<p><em>Das ist eine permanente Verhandlung. Meine Arbeit verhandelt ständig zwischen den Handlungsspielräumen, die im Spiel erzeugt werden, und der Verantwortung gegenüber den realen Situationen, die in der Konsequenz entstehen.</em></p>
<p><strong>Wie vermeiden Sie die Ästhetisierung von Leid?</strong></p>
<p><em>Die Leute, mit denen ich arbeite, haben eine enorme Fantasie, Humor und Intelligenz. Das passt nicht in die Kategorien, die unsere Gesellschaft für sie vorgesehen hat – und genau daraus entstehen in Fictional Healing die Bilder, nicht aus einer Außenbeschreibung von Leid.</em></p>
<p><strong>Ist Partizipation politisch oder eine Methode?</strong></p>
<p><em>Beides. Ohne andere Menschen könnte meine Arbeit gar nicht entstehen. Gleichzeitig entsteht in jeder Zusammenarbeit eine politische Situation, weil Fragen von Macht, Verantwortung und Beziehung auftauchen – auch darin, wie Bilder entstehen, wer daran beteiligt ist und welche Beziehungen dabei sichtbar werden.</em></p>
<p><strong>Kann Fiktion näher an der Wahrheit sein als Dokumentation?</strong></p>
<p><em>In Fictional Healing wird Fiktion zu einer Praxis, in der Erfahrungen übersetzt werden – indem andere Körper sie spielen und neu anordnen. An einem Punkt wird mein Alter Ego Daniel Benjamin zum Beispiel gefragt: „Kann es sein, dass du versuchst, deinen Film dramatischer zu machen, als er ist?“ Dadurch wird etwas sichtbar, das im Dokumentarischen oft verborgen bleibt – weil die Realität selbst schon instabil ist und immer wieder hinterfragt wird.</em></p>
<p><strong>Kann Kunst noch differenzierte Perspektiven zeigen?</strong></p>
<p><em>Meine Arbeit zeigt die Differenz zwischen Erfahrung und Darstellung. Zwischen Leben und Spiel. In Fictional Healing bleibt unklar, was dokumentarisch und gespielt wurde. Diese Unschärfe ist produktiv.</em></p>
<p><strong>Wie verhindern Sie, dass Menschen zu Material für Ihre Kunst werden?</strong></p>
<p><em>Die Beziehung ist das Material. Fiktionale Heilung ist Beziehungsarbeit. Die Bilder entstehen aus diesen Beziehungen – in denen ich selbst genauso involviert bin. Die Frage ist, wer in einer Situation wen formt und welche Bilder daraus entstehen.</em></p>
<p><strong>Ist das Publikum der Kunstinstitutionen ein Problem?</strong></p>
<p>Auch ich liebe das Publikum von Fictional Healing. Weil es nicht außerhalb der Situation steht, sondern Teil der Beziehung ist – und damit selbst Teil der Bilder wird, die entstehen.</p>
<p><strong>Funktioniert der Kunstbetrieb zu schnell für Ihre Arbeit?</strong></p>
<p><em>Mich interessiert nur die Zeitlichkeit meiner künstlerischen Arbeit.</em></p>
<p><strong>Warum spielt Humor eine Rolle in Ihren Arbeiten?</strong></p>
<p><em>Weil Humor in Fictional Healing oft genau in den Momenten entsteht, in denen etwas kippt. Und weil ständig etwas außer Kontrolle gerät, muss man einfach lachen.</em></p>
<p><strong>Welche Frage sollte das Publikum unbedingt stellen?</strong></p>
<p><em>Wo kann ich jetzt sofort das Werk des Künstlers kaufen?</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite des Künstlers: <a href="https://www.daniel-hopp.com/?utm_source=ig&amp;utm_medium=social&amp;utm_content=link_in_bio&amp;fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMjU2MjgxMDQwNTU4AAGndbLtq8iw7E1C4tbJzD-LpvCZpeBrMuBUSYQTaUGtM_JrhF4MBRWBD-6CsJo_aem_drqJGwpHraoOojoJu3QbLA" target="_blank" rel="noopener">https://www.daniel-hopp.com/</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/?s=interview" target="_blank" rel="noopener">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren Kontakt.</p>
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		<title>Axel Beyer im Interview &#8211; Stadt sehen, bevor sie verschwindet</title>
		<link>https://arttrado.de/news/axel-beyer-im-interview-stadt-sehen-bevor-sie-verschwindet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 15:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Beyer]]></category>
		<category><![CDATA[New Topographics]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Shore]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Joel Meyerowitz]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Schürmann]]></category>
		<category><![CDATA[Bialobrzeski]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Axel Beyer im Interview &#8211; Stadt sehen, bevor sie verschwindet Axel Beyers Fotografien sind geprägt von Klarheit und Reduktion. Inmitten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/axel-beyer-im-interview-stadt-sehen-bevor-sie-verschwindet/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Axel Beyer im Interview &#8211; Stadt sehen, bevor sie verschwindet</h4>
<p>Axel Beyers Fotografien sind geprägt von Klarheit und Reduktion. Inmitten des visuellen Chaos der Stadt sucht er nach präzisen Kompositionen – nach Momenten, in denen sich Struktur, Fläche und Licht zu einem „bildnerischen Klima“ verdichten. Dabei bewegt sich seine Praxis bewusst zwischen dokumentarischer Genauigkeit und künstlerischer Interpretation.</p>
<p>Ein zentrales Thema seiner Arbeit ist der urbane Wandel: Abriss, Neubau und temporäre Zustände erzeugen Bilder, die oft schon im Moment ihrer Entstehung zu Dokumenten der Vergangenheit werden. Serien und Diptychen erweitern diese Perspektive – sie öffnen neue Assoziationsräume und verdichten einzelne Beobachtungen zu komplexeren Erzählungen.</p>
<p>Für Trasferta richtet Beyer seinen Blick auf den Hamburger Stadtteil St. Georg – und schafft damit eine direkte Verbindung zwischen Ausstellungsraum und Stadtraum.</p>
<p>Bis zum 27.03.2026 werden ausgewählte Arbeiten im Rahmen der TRASFERTA Ausstellung im Hamburger Nachtspeicher23 gezeigt. <a href="https://arttrado.de/news/kunst-in-hamburg-paolo-moretto-axel-beyer-ausstellung-trasferta/" target="_blank" rel="noopener">Mehr über die Ausstellung finden Sie hier!</a></p>
<h4>Über den Künstler Axel Bayer</h4>
<p>Der in Lüneburg geborene Fotograf Axel Bayer zählt zu den prägnanten Stimmen der deutschen Autorenfotografie, wenn es um das Spannungsfeld zwischen dokumentarischer Genauigkeit und poetischer Verdichtung geht. Seit seinem Studium des Kommunikationsdesigns an der Fachhochschule Hamburg, wo er sich früh intensiv der Fotografie zuwandte, entwickelt Bayer eine Bildsprache, die urbane Räume, gesellschaftliche Bruchstellen und stille Absurditäten gleichermaßen sichtbar macht.</p>
<p>Bekannt wurde er insbesondere durch sein Langzeitprojekt „Bebra Curiosa“, das nicht nur 2010 beim Dummy Award ausgezeichnet wurde, sondern sich auch in Ausstellungen, Publikationen und internationalen Präsentationen etablierte. Seine Arbeiten bewegen sich dabei stets zwischen Konzept und Beobachtung – mal als präzise Serie, mal als installative Rauminszenierung, wie etwa im Museum der Arbeit.</p>
<p>Mit Ausstellungen im In- und Ausland, darunter die Deichtorhallen Hamburg, sowie der Auszeichnung mit dem Georg Koppmann Preis im Jahr 2019, hat Bayer seine Position in der zeitgenössischen Fotografie kontinuierlich gefestigt. Im Gespräch mit ARTTRADO gibt er Einblicke in seine künstlerische Entwicklung.</p>
<h4>Gespräch mit Axel Beyer</h4>
<p><strong>Wie würden Sie Ihre fotografische Handschrift beschreiben?</strong></p>
<p><em>Ich mag aufgeräumte Bilder. Im allgemeinen optischen Chaos der Stadt bemühe ich mich, klare Kompositionen zu finden.</em></p>
<p><strong>Wann beginnt für Sie Fotografie – im Moment des Sehens oder erst beim Auslösen?</strong></p>
<p><em>Auf jeden Fall im Moment des Sehens. Erfahrung und Intuition lassen mich Situationen erkennen, in denen ich durch „Verdichtung“ Bilder erzeugen kann. Der Auslöser ist dann nur noch der mechanische Akt.</em></p>
<p><strong>Ihre Bilder zeigen oft Details, die leicht übersehen werden. Wie entwickeln Sie dieses Gespür?</strong></p>
<p><em>Das kommt durch Erfahrung und ständiges Unterwegssein. Man ist permanent auf Empfang und gleicht die eigene Vorstellung von guten Bildern mit der Realität ab.</em></p>
<p><strong>Warum haben Sie sich für den Stadtteil St. Georg entschieden?</strong></p>
<p><em>Ich finde es spannend, in einem Raum Dinge zu zeigen, die direkt mit dem Umfeld der Galerie korrespondieren. Besucher erkennen das oft und sind dann inspiriert, genauer hinzuschauen.</em></p>
<p><strong>Wie hat die Zusammenarbeit mit Paolo Moretto Ihre Arbeit beeinflusst?</strong></p>
<p><em>Paolo hat mich eingeladen, weil er trotz unterschiedlicher Praxis eine gewisse Wesensverwandtschaft gesehen hat. Beim Hängen der Arbeiten haben sich tatsächlich verblüffende Parallelitäten gezeigt. Der Kontext seiner Bilder hat teilweise auch meine Sicht auf meine eigenen Motive verändert.</em></p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DVsDy77AtMz/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/DVsDy77AtMz/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Axel Beyer (@axel.beyer)</a></p>
</div>
</blockquote>
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<p><strong>Warum arbeiten Sie häufig mit Diptychen oder Serien?</strong></p>
<p><em>In der Kombination wachsen die Bilder über sich hinaus und öffnen neue Assoziationen. Im besten Fall entsteht dabei so etwas wie ein „drittes Bild“.</em></p>
<p><strong>Wann ist ein Bild oder eine Serie für Sie fertig?</strong></p>
<p><em>Nach einer Fototour bin ich immer gespannt auf die Sichtung am großen Monitor. Dann folgt Auswahl und Nachbearbeitung. Bei Serien kann es lange dauern – sie entstehen oft über einen längeren Zeitraum und erfordern Geduld und Ausdauer.</em></p>
<p><strong>Arbeiten Sie eher intuitiv oder geplant?</strong></p>
<p><em>Eindeutig intuitiv – aus dem Moment heraus.</em></p>
<p><strong>Wie bewegen Sie sich zwischen Dokumentation und Interpretation?</strong></p>
<p><em>Ich bemühe mich um eine dokumentarische Sehweise – mit normalen Brennweiten, möglichst ohne Verzerrung und bei diffusem Licht. Aber durch die Auswahl des Ausschnitts bleibt jedes Bild letztlich eine persönliche Interpretation.</em></p>
<p><strong>Was interessiert Sie besonders im Stadtraum?</strong></p>
<p><em>Weniger einzelne Gebäude, sondern das Gefüge von Flächen und Formen – idealerweise wie ein Bühnenbild. Wichtig ist ein bestimmtes „bildnerisches Klima“, mit möglichst neutralem Licht.</em></p>
<p><strong>Welche Themen stehen im Zentrum Ihrer Arbeit?</strong></p>
<p><em>Vor allem die Stadt im Umbruch. Wenn Gebäude verschwinden, entstehen neue Blickachsen – und Bilder, die schnell zu Dokumenten der Vergangenheit werden.</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt der Betrachter?</strong></p>
<p><em>Das hängt vom Interesse ab. Im besten Fall wird er dazu angeregt, genauer hinzusehen.</em></p>
<p><strong>Warum arbeiten Sie gerne in Offspaces wie dem nachtspeicher23?</strong></p>
<p><em>Ich habe dort oft mit starkem Ortsbezug gearbeitet. Das stößt auf Interesse, weil der Lebensraum der Besucher mit verhandelt wird. Außerdem schätze ich den direkten Austausch.</em></p>
<p><strong>Welche Einflüsse prägen Ihre Arbeit?</strong></p>
<p><em>In den 80ern waren es die „New Topographics“, vor allem amerikanische Fotografen wie Stephen Shore oder Joel Meyerowitz. In Deutschland etwa Michael Schmidt oder Wilhelm Schürmann. Heute kommt viel Inspiration aus dem Internet – verbunden fühle ich mich zum Beispiel mit Peter Bialobrzeski.</em></p>
<p><strong>Können stille Fotografien heute noch gesellschaftliche Fragen aufwerfen?</strong></p>
<p><em>Gerade heute. In Zeiten der Reizüberflutung stoßen ruhige, präzise Bilder auf große Resonanz. Für mich ist Ästhetik die Voraussetzung für einen intensiven Eindruck. Die einfache Aussage „so sieht es aus“ kann sehr stark sein.</em></p>
<p><strong>Wie behaupten sich Ihre Arbeiten im Zeitalter von Instagram?</strong></p>
<p><em>Das großformatige Bild im Ausstellungsraum hat für mich eine ganz andere Wirkung als das schnelle Scrollen auf dem Smartphone.</em></p>
<p><strong>Wie gehen Sie mit urbaner Dynamik und Veränderung um?</strong></p>
<p><em>Das ist ein fortlaufender Prozess. Mein Projekt „Temporäre Einsichten“ beschäftigt sich genau damit – mit der Dokumentation städtischer Veränderung.</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über den Künstler auf seiner Webseite! &#8211; <a href="https://www.axelbeyer.de/about" target="_blank" rel="noopener">https://www.axelbeyer.de/about</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Daniel Hopp Ausstellung Fictional Healing im Kunsthaus Hamburg</title>
		<link>https://arttrado.de/news/daniel-hopp-ausstellung-fictional-healing-im-kunsthaus-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 16:08:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Hopp]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthaus Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=19251</guid>

					<description><![CDATA[Daniel Hopp Ausstellung Fictional Healing im Kunsthaus Hamburg Im Zentrum der ersten institutionellen Einzelausstellung von Daniel Hopp steht die mehrteilige <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/daniel-hopp-ausstellung-fictional-healing-im-kunsthaus-hamburg/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Daniel Hopp Ausstellung Fictional Healing im Kunsthaus Hamburg</h4>
<p>Im Zentrum der ersten institutionellen Einzelausstellung von Daniel Hopp steht die mehrteilige Filminstallation Fictional Healing.In der Ausstellung &#8222;Fictional Healing&#8220; vom 28.3.–24.5.2026 hinterfragt der Künstler stigmatisierende Narrative über und entwirft Bilder von Fürsorge, die neue Handlungsspielräume öffnen. Die immersive Installation verbindet Humor und Ernst und schafft dabei einen Resonanzraum, in dem kollektive Imagination Selbstermächtigung ermöglicht.</p>
<p>Ausgehend von eigenen Erfahrungen entwickelte Daniel Hopp in beziehungsorientierten Prozessen gemeinsam mit suchtbetroffenen Menschen dokumentarische und (doku-)fiktionale Filmszenen. Ihre persönlichen Geschichten, Träume und Fantasien wurden in Interviews verhandelt und mit Laiendarsteller*innen und professionellen Schauspieler*innen neu inszeniert. Ergänzend eröffnet eine Reihe von filmischen Porträts Einblicke in die Lebensrealitäten der Protagonist*innen.</p>
<p>Innerhalb einer monumentalen Raumarchitektur verdichten sich Filme und KI-generierte Bilder zu einer eindringlichen Erfahrung, getragen von einer Soundlandschaft, die sich über die gesamte Halle entfaltet. So macht die Ausstellung soziale Brennpunkte sichtbar und zeigt, wie Wirklichkeit, Dokumentation, kollektive Imagination und filmische Fiktion miteinander verschränkt werden. Ein Werk, das Betroffenen eine Stimme gibt, das berührt, irritiert und Fragen nach Verantwortung, Repräsentation und Teilhabe aufwirft.</p>
<h4>Daniel Hopp – Zwischen Realität und Fiktion: Bilder einer verletzlichen Gesellschaft</h4>
<p>Die Arbeiten des Künstlers und Filmemachers Daniel Hopp bewegen sich an der Schnittstelle von Dokumentation, Inszenierung und sozialer Realität. In seinen Filmen und fotografischen Bildwelten richtet er den Blick auf jene Räume und Menschen, die im gesellschaftlichen Diskurs häufig unsichtbar bleiben. Hopps künstlerische Praxis ist dabei weniger Beobachtung aus Distanz als vielmehr ein dialogischer Prozess. Ein gemeinsames Erzählen von Geschichten, in denen Biografie, Fiktion und kollektive Imagination ineinandergreifen.</p>
<p>Geboren 1983 in Wien, lebt und arbeitet Hopp heute zwischen Hamburg und London. Nach seinem Studium der Freien Kunst an der HFBK Hamburg und der ABK Stuttgart vertiefte er seine Arbeit im Masterprogramm „Contemporary Art Practice – Moving Image“ am Royal College of Art in London. Seine Werke wurden in zahlreichen internationalen Kontexten gezeigt. Ausstellungen und Festivals in Berlin, Kopenhagen, Bonn oder Hamburg.</p>
<p>Im Zentrum von Hopps Arbeiten steht häufig der filmische Raum als Ort der Begegnung. In Projekten wie der mehrteiligen Filminstallation Fictional Healing untersucht er gesellschaftliche Narrative rund um Abhängigkeit, Stigmatisierung und soziale Ausgrenzung. Gemeinsam mit Menschen, die von Sucht oder Obdachlosigkeit betroffen sind, entwickelt er docu-fiktionale Szenarien. Reale Erfahrungen werden in filmische Bilder übersetzt und anschließend von Schauspieler:innen neu interpretiert. Aus diesem Spannungsfeld entsteht eine vielschichtige Perspektive auf Verletzlichkeit, Hoffnung und Selbstermächtigung.</p>
<p>Hopps Ansatz verweigert sich einfachen Kategorien von Dokumentarfilm oder sozialer Reportage. Stattdessen öffnet seine Arbeit Räume der Empathie, in denen persönliche Geschichten zu kollektiven Bildern werden. Humor und Ernst, Alltag und Fantasie stehen dabei oft nebeneinander. Gerade diese poetische Ambivalenz ermöglicht es dem Publikum, vertraute gesellschaftliche Bilder zu hinterfragen und neue Formen von Fürsorge und Solidarität zu denken.</p>
<p>So versteht sich Hopps Kunst letztlich als Einladung zur Perspektivverschiebung. Sie gibt jenen Stimmen Raum, die selten gehört werden, und zeigt, dass künstlerische Bilder nicht nur Realität abbilden, sondern auch neue Möglichkeiten gesellschaftlicher Vorstellungskraft eröffnen können.</p>
<h4>Das Kunsthaus Hamburg</h4>
<p>Wer sich für aktuelle künstlerische Positionen in der Hansestadt interessiert, kommt am Kunsthaus Hamburg kaum vorbei. Unweit der Deichtorhallen Hamburg und nur wenige Schritte vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt, hat sich die Institution seit Jahrzehnten als wichtiger Ort für experimentelle und gesellschaftlich relevante Gegenwartskunst etabliert. Anders als große Museumshäuser mit umfangreichen Sammlungen versteht sich das Kunsthaus vor allem als dynamische Ausstellungsplattform. Ein Raum, in dem aktuelle künstlerische Positionen erprobt, diskutiert und sichtbar gemacht werden.</p>
<p>Gegründet wurde das Kunsthaus 1962. Mit dem Anspruch, der lokalen Kunstszene einen eigenständigen Ausstellungsort zu bieten. Heute befindet sich die Institution in einer ehemaligen Markthalle am Klosterwall – ein architektonisch offener, roher Raum, der sich besonders für installative und experimentelle Formate eignet. Auf rund 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche entstehen hier regelmäßig Projekte, die häufig eigens für den Ort entwickelt werden und aktuelle gesellschaftliche Fragen aufgreifen.</p>
<p><strong>Lokale und internationale Perspektiven</strong></p>
<p>Das Programm des Hauses bewegt sich bewusst zwischen lokalen und internationalen Perspektiven. Neben etablierten Künstlerinnen und Künstlern präsentiert das Kunsthaus immer wieder jüngere Positionen, deren Arbeiten sich mit politischen, sozialen oder urbanen Themen auseinandersetzen. Dadurch entsteht ein Programm, das weniger auf spektakuläre Blockbuster-Ausstellungen setzt als vielmehr auf inhaltliche Tiefe und künstlerische Recherche.</p>
<p>Eine besondere Rolle spielt dabei die enge Verbindung zur Hamburger Kunstszene. Der Berufsverband Bildender Künstler*innen Hamburg hat im Kunsthaus seinen Sitz. Wodurch das Haus zugleich als Treffpunkt, Netzwerk und Diskursraum für Künstlerinnen und Künstler der Stadt fungiert. Gleichzeitig ist es Teil der kulturellen Achse der sogenannten Kunstmeile, zu der auch Institutionen wie die Hamburger Kunsthalle oder das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg gehören.</p>
<p>Gerade diese Mischung aus institutioneller Struktur und experimentellem Freiraum macht das Kunsthaus zu einem besonderen Ort innerhalb der Hamburger Kunstlandschaft. Hier entstehen Ausstellungen, die weniger auf Repräsentation als auf Auseinandersetzung zielen. Auf Kunst, die Fragen stellt, Perspektiven verschiebt und gesellschaftliche Wirklichkeiten neu betrachtet. Ein Kontext, der auch für die Arbeiten von Daniel Hopp einen passenden Resonanzraum bildet.</p>
<p>Kunsthaus Hamburg, Klosterwall 15, 20095 Hamburg.</p>
<p>Öffnungszeiten: Di–So, 11–18 Uhr.<br />
Öffnungszeiten: Di–So, 11–18 Uhr.<br />
Eintritt / Eintritt: 6 €, ermäßigt / ermäßigt: 4 €.</p>
<p><a href="http://www.kunsthaushamburg.de" target="_blank" rel="noopener">www.kunsthaushamburg.de</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p><a href="https://www.daniel-hopp.com/?utm_source=ig&amp;utm_medium=social&amp;utm_content=link_in_bio&amp;fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMjU2MjgxMDQwNTU4AAGndbLtq8iw7E1C4tbJzD-LpvCZpeBrMuBUSYQTaUGtM_JrhF4MBRWBD-6CsJo_aem_drqJGwpHraoOojoJu3QbLA" target="_blank" rel="noopener">Mehr über den Künstler Daniel Hopp finden Sie auf seiner Webseite!</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/?s=interview" target="_blank" rel="noopener">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren Kontakt.</p>
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		<title>Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025</title>
		<link>https://arttrado.de/news/bildband-buy-buy-st-pauli-im-titelpool-fuer-den-buchpreis-hamburglesen-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 14:10:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Bildbände]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[cp. krenkler]]></category>
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		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Krenkler]]></category>
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					<description><![CDATA[Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025 Mit Buy Buy St. Pauli dokumentiert und reflektiert <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/bildband-buy-buy-st-pauli-im-titelpool-fuer-den-buchpreis-hamburglesen-2025/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025</h4>
<p>Mit Buy Buy St. Pauli dokumentiert und reflektiert die Künstlerin Paul Krenkler die tiefgreifenden Veränderung des Hamburger Stadtteils St. Pauli. Das aufwendig gestaltete Buch vereint künstlerische Fotografie mit sozialkritischer Perspektive und zeigt den Wandel eines Viertels, das gleichermaßen für Kultur, Subkultur und Gentrifizierung steht. Der Buchpreis HamburgLesen sichtet jährlich etwa 2.000 Neuerscheinungen mit Hamburg-Bezug, wovon das fachkundige Mitarbeiterteam eine Vorauswahl von 200 bis 300 Büchern trifft.</p>
<p>Aus dieser Vorauswahl werden etwa 30 bis 31 herausragende Publikationen für die Longlist von HamburgLesen nominiert. Ein Expertenteam des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens Hamburg wählt anschließend die sieben besten Titel aus der Longlist, die der Jury vorgeschlagen werden. Diese 7 Titel bilden die Shortlist.</p>
<p>Eine Jury aus Literatur-, Wissenschafts- und Medienvertretern kürt aus der engeren Auswahl von sieben Nominierten das Gewinnerbuch.</p>
<blockquote><p>Die Aufnahme in den Titelpool von HamburgLesen2025 bestätigt die Relevanz von Buy Buy St. Pauli als zeitgeschichtliches und künstlerisches Werk. Das Buch ist nicht nur eine visuelle Dokumentation, sondern auch ein Statement zur Stadtentwicklung und Identität Hamburgs. &#8211; Robert Heidemann, Arttrado Verlag.</p></blockquote>
<h4>Buy Buy St.Pauli &#8211; Gentrifizierung, Erotik, Nachbarschaft und Heimatliebe</h4>
<p>Paul Krenkler war dabei, als die Esso-Häuser geräumt und abgerissen wurden. Sie ging mit den Polizisten der Davidwache auf Streife. Verbrachte hunderte Stunden im legendären „Elbschlosskeller“, und stieg in die Keller-Sexkinos unter der Reeperbahn hinab. Ihre einzigartigen Fotografien erschienen u.a. in Die Zeit, Süddeutsche Zeitung und Stern und werden nun erstmals in Buchform veröffentlicht. „Buy Buy St. Pauli“ ist eine monumentale Liebeserklärung an einen Stadtteil, den der Rest Deutschlands als Vergnügungsmeile zu kennen glaubt. Für CP Krenkler ist St. Pauli vor allem Heimat, die eigene und die der Nachbarn.</p>
<p>So sind Heimatliebe und Nachbarschaft die beherrschenden Themen ihrer Arbeit, aber auch Wut. Denn St. Pauli ist in den vergangenen Jahren zum Brennpunkt der Hamburger Stadtentwicklung geworden. Hier hat sich der Kampf um bezahlbaren Wohnraum zugespitzt, ausgelöst durch die Esso-Häuser am Spielbudenplatz.</p>
<p>Im Jahr 2024 jährt sich zum zehnten Mal der Abriss dieser einst für St. Pauli prägenden Wohnblöcke. Vorausgegangen war eine dramatische Evakuierung im Dezember 2013. Als hunderte Menschen mitten in der Nacht ihre Wohnungen verlassen mussten, weil Mauern bröckelten und die seit Jahren maroden Hochhäuser einzustürzen drohten. CP Krenkler war mit ihrer Kamera mittendrin. Die Evakuierung unterbrach ihre Portraitserie über die Bewohner der Esso-Häuser und wurde zum entscheidenden Moment ihrer Biografie als Künstlerin.</p>
<p>Der Schock der damaligen Ereignisse hallt bis heute in ihrer Arbeit nach. Und so nimmt der Kampf um die Esso-Häuser auch fast die Hälfte ihres Buches ein. Im Blitzlicht ihrer Kamera werden die damaligen Ereignisse wieder lebendig, die Empörung und Ohnmacht der St. Paulianer, aber auch die Überforderung der Behörden, die mit Hundertschaften der Polizei und der Einrichtung sogenannter „Gefahrengebiete“ den aufflammenden Protest zu ersticken versuchten.</p>
<h4>2013/2014 prägende Jahre für St.Pauli</h4>
<p>Im zweiten Teil des Buches, „Hood“, wird deutlich, warum die Ereignisse der Jahre 2013 und 2014 für St. Pauli so prägend waren: Weil mit der Räumung der Esso-Häuser ein Stadtteil ins Mark getroffen wurde, den es auf der Welt nur einmal gibt. In diesem Stadtteil, den Immobilieninvestoren als großes Spielcasino und Sauftouristen als Ballermann des Nordens betrachten, leben Menschen, eine einzigartige Mischung von Menschen, für die St. Pauli Heimat, Zuflucht, oft auch Schutz ist.</p>
<p>Krenklers auf diese Menschen ist ungeschönt und direkt, verleiht den Prostituierten, Kneipenwirten, Punks und Travestiekünstlern aber auch eine Würde, die ihnen anderswo abgesprochen wird. Ihre Porträts sind bis ins kleinste Detail durchkomponiert, in jeder Aufnahme steckt die gleiche Zuneigung, der gleiche tiefe Respekt vor den Menschen. Die Botschaft: Hier auf St. Pauli sind am Ende alle gleich, so unterschiedlich sie auch scheinen mögen.</p>
<p>Seit Günter Zint, dem Stadtteilchronisten und Betreiber des St. Pauli Museums, hat niemand mehr die unendlich vielen Facetten von St. Pauli so akribisch ausgeleuchtet. Und wie die Fotografien von Zint haben auch die Aufnahmen von CP Krenkler ikonischen Charakter. Sie sind zeitlose Dokumente eines Stadtteils, der Heimat von Ausgestoßenen und Außenseitern ist und zugleich im Zentrum der Stadt Hamburg und ihrer Mythen steht.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/produkt/buy-buy-st-pauli-bildband-von-cp-krenkler/">Buy Buy St.Pauli ist online über unseren Shop erhältlich, oder fragen Sie in Ihrer lokalen Buchhandlung. Da die erste Auflage auf 600 Stk. limitiert ist, empfehlen wir zeitnah zu bestellen. </a></p>
<h4>Biografie der Künstlerin</h4>
<p>CP Krenkler lebt und arbeitet in Hamburg, St. Pauli, und New York. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf den sozialen Folgen von städtischen Veränderungsprozessen. Ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Prof. Matthias Lehnhardt schloss sie 2015 mit ihrer Diplomarbeit Buy, buy – St. Pauli ab, einer Auseinandersetzung in Wort und Bild mit dem Ausverkauf ihres Stadtteils.</p>
<p>Nach ihrem Diplom ging sie für ein knappes Jahr nach New York, legte dort zunächst ihren Fokus auf Architekturfotografie, schloss dann aber schnell an ihre Arbeit auf St. Pauli an. Ihr Fotokunstprojekt über Chinatown, People in Front of their Working Spaces, spiegelt ihre Kiez-Portraitserie. Der Mensch steht bei beiden Fotoprojekten im Vordergrund, jedoch eingebettet in seine Umgebung.</p>
<p>Ihr Leben in New York wurde zum Wendepunkt ihrer beruflichen Laufbahn. Das dortige Interesse an ihr als Künstlerin ermöglichte es ihr, sich fortan hauptberuflich auf ihre künstlerische Arbeit zu konzentrieren. Seit 2016 lebt und arbeitet sie in Hamburg und New York.</p>
<p>Zu ihrer fotografischen Arbeit kamen nun literarische Texte hinzu. In ihrem Blog, den sie auf Facebook unter dem Arbeitstitel Schräge Geschichten aus New York City veröffentlicht, hielt sie beispielsweise die Auswirkungen der Covid-Pandemie auf die Metropole fest. Mit ihren Worten verarbeitete sie das Massensterben bis hin zum Kollaps des Bestattungssystems. Aber auch wie die Stadt nach erschütternden Monaten des Kampfes gegen das Virus in der Black-Lives-Matter-Bewegung nicht nur erwachte, sondern regelrecht aufblühte.</p>
<h4>Elbschlosskeller, Davidwache, Herbertstraße  und mehr&#8230;</h4>
<p>Ihre Arbeiten über den „Elbschlosskeller“ (2017–2018) und die Davidwache (2017–2021) auf St. Pauli umfassen Texte und Fotografien und wurden in Lesungen präsentiert, etwa anlässlich der Langen Nacht der ZEIT. Es folgten Ausstellungen in New York und in Deutschland. Unter anderem wurden ihre Bilder aus dem „Elbschlosskeller“ in der St. Pauli Kirche und in den Arbeitszimmern der Prostituierten in der berühmten Herbertstraße gezeigt.</p>
<p>2019-2020 präsentierte das Museum der Arbeit in Hamburg ihre Dokumentation über die Polizisten der Davidwache im Rahmen der Ausstellung Nacht. Alles außer Schlaf mit einer begleitenden Lesung der Künstlerin. 2021–2022 zeigte das Museum der Arbeit ihre Bilder erneut in der Ausstellung Konflikte. Zu sehen war nun ihr Foto-Projekt über die Esso-Häuser auf St. Pauli und den Kampf für ihren Erhalt.</p>
<p>2021 kaufte das Museum of the City of New York vierzehn Fotografien aus ihrer Portraitserie über Chinatown, Manhattan, für die ständige Sammlung.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Ausgewählte Fotografien von Paul Krenkler finden Sie auch bei uns im Shop! </a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<div class="entry-content">
<p>Mehr über die Künstlerin: <a href="https://krenkler.eu/">CP Krenkler – CP Krenkler</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
</div>
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		<title>Fotokunst in Berlin &#8211; Ausstellung: &#8222;Urbanes Leuchten, natürliche Stille: Zwei Welten im Bild&#8220;</title>
		<link>https://arttrado.de/news/fotokunst-in-berlin-ausstellung-urbanes-leuchten-natuerliche-stille-zwei-welten-im-bild/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 10:42:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
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					<description><![CDATA[Fotokunst in Berlin &#8211; Ausstellung: &#8222;Urbanes Leuchten, natürliche Stille: Zwei Welten im Bild&#8220; Im Rahmen der 6. Ausgabe des Monats <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/fotokunst-in-berlin-ausstellung-urbanes-leuchten-natuerliche-stille-zwei-welten-im-bild/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Fotokunst in Berlin &#8211; Ausstellung: &#8222;Urbanes Leuchten, natürliche Stille: Zwei Welten im Bild&#8220;</h4>
<p>Im Rahmen der 6. Ausgabe des Monats der Fotografie-Off zeigt die Ausstellung Stadt- und Naturaufnahmen: Teresa Krätschell lädt zu einem reflektierenden Spaziergang durch das Regierungsviertel ein und setzt Mensch und Architektur subtil in Beziehung. Sabrina Ortmann zeigt Menschen aus Berlin, die sich in ihrer subjektiven Individualität präsentieren. Dies kann wie eine Maskerade wirken. Susanne Remus zeigt malerische Nordsee-Strandlandschaften – rau, still und voller Augenblicke über die Schönheit der Natur. Während Andreas Büchler abstrakte und realistische Lichter im Dunkeln fotografiert, die Orte in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen, assoziiert Nils Rydberg durch dunkle Gänge das Gedächtnis. Isabel Rühl zeigt, wie besonders und einzigartig die nordische Natur ist, wenn man ganz genau hinschaut und nicht achtlos an ihr vorbeigeht.</p>
<h4>Die ausstellenden Fotografen</h4>
<h4>Andreas Büchler</h4>
<p>Andreas Büchler, geboren 1995, hat sich in seinem kulturwissenschaftlichen Studium intensiv auf theoretischer Ebene mit bildender Kunst auseinandergesetzt und nähert sich seit dem Fotografie-Kurs ihr nun auch praktisch. In der aktuellen Serie fängt Andreas Büchler Lichter im Dunkeln mit der Kamera ein. Inspiriert vom letzten Festival of Lights fragt sich diese, welche Rolle Lichter in der Stadt einnehmen und wie Lichter die Stadt verändern. Entstanden ist eine Mischung aus abstrakten und realistischen, lustigen und ernsten Bildern, die die Orte, die sie beleuchten, in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen – und das ganz ohne die Nutzung von Photoshop.</p>
<h4>Teresa Krätschell</h4>
<p>Teresa Krätschell, geboren 1978 in Berlin, beschäftigt sich seit frühester Kindheit mit der Malerei und hat seit eines Fotografiekurses ihre große Leidenschaft für die Fotografie entdeckt. Vor allem die Straßenfotografie zieht sie in ihren Bann. Ambitioniert erforscht sie ihren eigenen Stil und baut sich sukzessive ein Portfolio auf, welches sie zum Teil als „through_teresas_eyes“ auf Instagram einem breiten Publikum regelmäßig vorstellt. Mit ihrer fast dokumentarisch wirkenden, modernen Fotoreihe „Stille Reise durch das Regierungsviertel“ von Berlin, lädt Teresa Krätschell den Berachter ein, die Details der Umgebung zu erkunden und eine ruhige, reflektierende Stimmung zu erleben. Die Fotos zeigen alltägliche Szenen mit einer minimalistischen Ästhetik, bei denen Details wie der Mensch in Bezug auf die Architektur subtil, aber präsent sind und dem Ganzen ein Gefühl von Maßstab und Leben hinzufügen.</p>
<h4>Sabrina Ortmann</h4>
<p>Sabrina Ortmann, geboren 1972, selbstständige PR-Beraterin, Fachredakteurin, Texterin, Journalistin, Autorin. Sie fotografierte schon als Kind begeistert mit der Polaroid-Kamera und liebt es bis heute, den besonderen Augenblick fotografisch einzufangen. Ihre Portraitreihe „Let me Be(rlin)“ zeigt 18 Menschen aus Berlin, die sich in ihrer subjektiven Individualität präsentieren. Für Außenstehende kann dies wie eine Maskerade wirken. Damit steht der Betrachter vor der Frage, welchen Teil ihrer Selbst die Portraitierten unterstreichen oder verbergen möchten – und wen er eigentlich vor sich hat. Mitten unter den Portraits lädt ein Spiegel dazu ein, zu reflektieren, wie man selbst sich zeigt.</p>
<h4>Susanne Remus</h4>
<p>Susanne Remus, geboren 1986, vertiefte Ihre Leidenschaft zur Fotografie durch zwei Kursteilnahmen an der Volkshochschule. Beruflich in einem anderen Bereich tätig, nutzt sie die Kamera, um besondere Momente festzuhalten. Sie lebt mit ihrer Familie und Hündin südlich von Berlin. Die Fotografien der Serie „Nordsee im Wind“ zeigen einen Auszug einer malerischen Strandlandschaft an der Nordsee. Sie wirken rau, still und voller Spuren, die Winde, Menschen, Tiere, das Wasser und die Zeit auf Sand hinterlassen haben. Von verwehten Federn und feinen Sandkörnern, die durch die Gezeiten und Wettereinflüsse zusammen vereint wurden, um an den Enden Muscheln zu tragen, bis hin zu zarten Mustern, die von der Natur gezeichnet wurden. Sie erzählen von der Dynamik und Fragilität dieser einzigartigen Landschaft. Das dortige Tageslicht taucht die Szenen in einen ganz besonderen Anblick und vermittelt ein Gefühl der Schönheit der Natur.</p>
<h4>Isabel Rühl</h4>
<p>Isabel Rühl, geboren 1996 in Berlin, hat schon seit der Schulzeit Freude an der Video- und Fotografie. Am liebsten erkundet sie mit ihrer Kamera die Natur im In- und Ausland für Landschaftsaufnahmen und Tierfotografie. Ihre aktuelle Fotoserie zeigt, wie besonders und einzigartig die nordische Natur ist, wenn man ganz genau hinschaut und nicht achtlos an ihr vorbeigeht.</p>
<h4>Nils Rydberg</h4>
<p>Nils Rydberg lebt seit 2010 in Berlin. Die erste Kamera, Kodak Popular Brownie, hatte er bereits im Alter von sechs Jahren. Seitdem begleitet ihn die Kamera unregelmäßig. Seine Bildsprache ist dokumentierend, kurios, auch erzählerisch. Nicht nur langsamer Humor und Verschmitztheit spiegeln sich in den Bildern der letzten Jahre wider, auch Melancholie.</p>
<h4>Ausstellung „Urbanes Leuchten, natürliche Stille: Zwei Welten im Bild“</h4>
<p>Vom 14. März bis 28. Mai 2025<br />
Midissage:4. April 2025 um 17:00 Uhr<br />
Öffnungszeiten:Montag bis Freitag 8:30 bis 21:30 Uhr, Samstag und Sonntag 9:30 bis 17:00 Uhr (außer in den Schulferien)<br />
Adresse: vhs Tempelhof-Schöneberg, Barbarossaplatz 5, 10781 Berlin, Foyer und Untergeschoss</p>
<p>Zur Webseite der Ausstellung: <a href="https://sabrinaortmann.de/urbanes-leuchten-natuerliche-stille-zwei-welten-im-bild">Urbanes Leuchten, natürliche Stille: Zwei Welten im Bild</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Sie planen einen Besuch in Berlin? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1746443&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Galerie Haas Berlin: Angelika Platen &#8211; KÜNSTLERPORTRAITS Ausstellung und Gespräch</title>
		<link>https://arttrado.de/news/galerie-haas-berlin-angelika-platen-kuenstlerportraits-ausstellung-und-gespraech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 14:07:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Bildbände]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Günter Uecker]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Joachim Jäger]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadthaus Ulm]]></category>
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		<category><![CDATA[Hanne Darboven]]></category>
		<category><![CDATA[James Rosenquist]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=17541</guid>

					<description><![CDATA[Galerie Haas Berlin: Angelika Platen &#8211; KÜNSTLERPORTRAITS Ausstellung und Gespräch Die umfassende Monografie KÜNSTLERPORTRAITS dokumentiert das große, vielschichtige Werk von <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/galerie-haas-berlin-angelika-platen-kuenstlerportraits-ausstellung-und-gespraech/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Galerie Haas Berlin: Angelika Platen &#8211; KÜNSTLERPORTRAITS Ausstellung und Gespräch</h4>
<p>Die umfassende Monografie KÜNSTLERPORTRAITS dokumentiert das große, vielschichtige Werk von Angelika Platen von den Anfängen in den 1960er Jahren bis zu ihrer heutigen Arbeit. Die Fotos von Angelika Platen vermitteln ein Panorama des sich ständig in Veränderung befindenden Kunstgeschehens. Sehr persönliche Texte berichten von ihrem aufregenden Leben in der internationalen Kunstwelt.</p>
<p>Anlässlich der Veröffentlichung der neuen umfassenden Monografie &#8222;Angelika Platen. Künstlerportraits&#8220; im Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König zeigt die Galerie Haas in ihren Räumen in der Niebuhrstraße, in Berlin, eine Ausstellung mit Werken der Fotografin Angelika Platen.</p>
<p>Zudem findet am Freitag, den 21. Februar, ab 18 Uhr ein Gespräch zwischen Angelika Platen und dem stellvertretenden Direktor der Neuen Nationalgalerie und Herausgeber der Publikation Dr. Joachim Jäger statt. Im Anschluss an das Gespräch haben Besucher die Möglichkeit, das Buch zu erwerben und von Angelika Platen signieren zu lassen.</p>
<p>Parallel zur Ausstellung, Gespräch und Buchpräsentation in der Galerie Haas Berlin, findet bis zum 04. Mai 2025 die Ausstellung <a href="https://galeriemichaelhaas.de/news/angelika-platen-at-stadthaus-ulm/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Beglückende Begegnungen&#8220; im Stadthaus Ulm</a> statt. Und die <a href="https://galeriemichaelhaas.de/news/angelika-platen-at-ludwiggalerie-schloss-oberhausen/" target="_blank" rel="noopener">LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen präsentiert bis zum 06. April 2025 die Ausstellung &#8222;Meine Frauen&#8220;.</a></p>
<h4>Angelika Platen</h4>
<p>Angelika Platen ist eine herausragende Fotografin und Bildjournalistin, die seit den späten 1960er Jahren das künstlerische Porträtwesen prägt. Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte, Romanistik und Orientalistik an der Freien Universität Berlin sowie der Fotoklasse an der Hochschule für bildende Künste Hamburg begann sie 1968 ihre Karriere als Fotografin.</p>
<p>Ihre erste Ausstellung 1969 in der Künstlergalerie Die Insel markierte den Beginn einer beeindruckenden Laufbahn, in der sie zahlreiche bedeutende Künstlerinnen und Künstler fotografierte, darunter Georg Baselitz, Joseph Beuys und Andy Warhol. Platen hat nicht nur die Entwicklung junger Talente dokumentiert, sondern auch die Veränderungen im Leben etablierter Künstler über die Jahre hinweg festgehalten.</p>
<p>Ihre Arbeiten sind in renommierten Institutionen wie dem Museum für Moderne Kunst in Frankfurt und dem Martin-Gropius-Bau ausgestellt worden. Besonders bemerkenswert ist ihre Sammlung von Künstlerporträts, die sie von anderen Fotografen zusammengetragen hat. Diese bieten einen faszinierenden Blick auf die Geschichte der Fotografie und der Kunst. Platen wird als eine der bedeutendsten Künstlerporträtistinnen ihrer Zeit angesehen, deren Werke sowohl künstlerische als auch menschliche Dimensionen in den Fokus rücken.</p>
<p>Zur Webseite der Künstlerin: <a href="https://angelikaplaten.com/">• art &amp; photo</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<div class="entry-content">
<p>Sie planen einen Besuch in Berlin? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1746443&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
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