<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Tipps für Sammler Archive - Arttrado.de</title>
	<atom:link href="https://arttrado.de/news/tag/tipps-fuer-sammler/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://arttrado.de/news/tag/tipps-fuer-sammler/</link>
	<description>No earth without art</description>
	<lastBuildDate>Sat, 20 Jun 2026 13:17:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://arttrado.de/wp-content/uploads/2017/10/cropped-favicon-32x32.gif</url>
	<title>Tipps für Sammler Archive - Arttrado.de</title>
	<link>https://arttrado.de/news/tag/tipps-fuer-sammler/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Kunst, Likes und der Mythos vom Erfolg: Wird Originalität heute noch belohnt?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-likes-und-der-mythos-vom-erfolg-wird-originalitaet-heute-noch-belohnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 13:17:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Ist das Kunst? Diskussionen]]></category>
		<category><![CDATA[Hilma af Klint]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Monet]]></category>
		<category><![CDATA[Refik Anadol]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Sammler]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Rothko]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarktanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Olafur Eliasson]]></category>
		<category><![CDATA[Pierre-Auguste Renoir]]></category>
		<category><![CDATA[Anselm Kiefer]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Duchamps]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Künstler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=20049</guid>

					<description><![CDATA[Kunst, Likes und der Mythos vom Erfolg: Wird Originalität heute noch belohnt? Zwischen Social Media, Kunstmarkt und Sichtbarkeit: Wer heute <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-likes-und-der-mythos-vom-erfolg-wird-originalitaet-heute-noch-belohnt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kunst, Likes und der Mythos vom Erfolg: Wird Originalität heute noch belohnt?</h4>
<p>Zwischen Social Media, Kunstmarkt und Sichtbarkeit: Wer heute durch Instagram scrollt, könnte meinen, die Kunstwelt erlebt ihre goldene Zeit. Künstler verkaufen Werke für 5.000, 10.000 oder sogar 20.000 Euro. Followerzahlen steigen, Wartelisten werden länger und die Begeisterung scheint grenzenlos.</p>
<p>Noch nie war es so einfach, ein Publikum zu erreichen. Noch nie konnten Künstler ihre Arbeiten ohne Galerien, Kuratoren oder Institutionen direkt Millionen Menschen präsentieren.</p>
<p>Das ist zweifellos eine der größten demokratischen Entwicklungen, die der Kunstmarkt in den vergangenen Jahrzehnten erlebt hat.</p>
<p>Doch hinter diesem Erfolg stellt sich eine unbequeme Frage:</p>
<p>Wird heute außergewöhnliche Kunst gefeiert oder vor allem das, was sich besonders gut vermarkten lässt?</p>
<p>Nach mehr als zehn Jahren Beobachtung des Kunstmarktes drängt sich zumindest ein Eindruck auf: Viele Werke unterscheiden sich in Details, folgen aber häufig denselben Mechanismen. Bestimmte Bildsprachen, Farbwelten und Konzepte wiederholen sich. Was erfolgreich ist, wird kopiert. Was Aufmerksamkeit erzeugt, wird reproduziert.</p>
<p>Natürlich gab es Trends schon immer. Niemand erfindet das Rad völlig neu, und Kunst war nie frei von Einflüssen. Doch die Geschwindigkeit, mit der sich erfolgreiche Formeln heute verbreiten, ist beispiellos.</p>
<p>Algorithmen belohnen Bekanntes. Sammler kaufen häufig das, was bereits sichtbar und bestätigt ist. Plattformen fördern Inhalte, die innerhalb weniger Sekunden verstanden werden.</p>
<p>Innovation wird dadurch nicht unmöglich. Aber oft unattraktiver.</p>
<h4>Zwei Märkte, zwei Regeln</h4>
<p>Um die Situation zu verstehen, muss man zunächst erkennen, dass heute eigentlich zwei Kunstmärkte nebeneinander existieren.</p>
<p>Da ist zum einen der klassische Kunstmarkt. Hier entscheiden Museen, Galerien, Biennalen, Kuratoren, Kunsthistoriker und Sammler über langfristige Relevanz. Sichtbarkeit entsteht über Ausstellungen, Publikationen, institutionelle Anerkennung und kunsthistorische Einordnung.</p>
<p>Daneben existiert jedoch ein zweiter Markt:</p>
<p>Der Aufmerksamkeitsmarkt.</p>
<p>In diesem System zählen andere Kennzahlen:</p>
<p>Likes<br />Shares<br />Kommentare<br />Reichweite<br />Followerzahlen<br />Klicks<br />und schnelle Verkäufe</p>
<p>Beide Märkte überschneiden sich zunehmend, funktionieren aber nach unterschiedlichen Regeln.</p>
<p>Ein Werk kann kunsthistorisch relevant sein und online kaum Beachtung finden. Ein anderes Werk kann Millionen Menschen erreichen, ohne die Kunst selbst wesentlich weiterzuentwickeln.</p>
<p>Genau hier entsteht eine neue Spannung innerhalb der Gegenwartskunst.</p>
<p>Denn Sichtbarkeit und Bedeutung sind nicht dasselbe.</p>
<h4>Die Instagramisierung der Kunst</h4>
<p>Social Media hat die Kunstwelt verändert. Nicht nur in ihrer Vermarktung. Sondern zunehmend auch in ihrer Ästhetik.</p>
<p>Viele besonders erfolgreiche Werke besitzen Eigenschaften, die sich hervorragend für digitale Plattformen eignen:</p>
<p>starke Farben<br />klare Botschaften<br />spektakuläre Installationen<br />große Formate<br />hoher Wiedererkennungswert<br />unmittelbare Lesbarkeit</p>
<p>Das ist kein Zufall.</p>
<p>Instagram, TikTok und andere Plattformen sind auf Geschwindigkeit ausgelegt. Nutzer entscheiden innerhalb von Sekundenbruchteilen, ob sie weiter scrollen oder stehen bleiben.</p>
<p>Kunstwerke konkurrieren dort nicht nur mit anderer Kunst. Sie konkurrieren mit Nachrichten, Reisen, Mode, Unterhaltung, Katzenvideos und Werbung. Unter diesen Bedingungen gewinnen oft Arbeiten, die sofort verständlich sind.</p>
<p>Komplexität hat dagegen ein Problem:</p>
<p>Sie braucht Zeit.</p>
<p>Viele bedeutende Werke der Kunstgeschichte erschließen sich nicht innerhalb weniger Sekunden. Die Farbräume von Mark Rothko entfalten ihre Wirkung oft erst nach längerer Betrachtung.</p>
<p>Die Arbeiten von Anselm Kiefer leben von historischen Bezügen, Materialität und Kontext.</p>
<p>Konzeptkunst, Performance oder experimentelle Installationen lassen sich häufig nicht in einem einzelnen Bild erklären.</p>
<p>Gerade deshalb geraten solche Positionen im digitalen Wettbewerb oft ins Hintertreffen. Nicht weil sie schlechter wären.</p>
<p>Sondern weil sie anderen Regeln folgen.</p>
<h4>Warum der Markt Wiederholung liebt</h4>
<p>Hinzu kommt ein weiterer Mechanismus. Märkte bevorzugen Vorhersagbarkeit.</p>
<p>Sammler investieren lieber in Künstler, deren Erfolg bereits bestätigt wurde.</p>
<p>Galerien arbeiten lieber mit Positionen, die sich verkaufen lassen. Plattformen zeigen bevorzugt Inhalte, die bereits hohe Interaktionsraten erzielen. Aus wirtschaftlicher Sicht ist das nachvollziehbar.</p>
<p>Aus künstlerischer Sicht kann es problematisch werden. Denn je erfolgreicher eine Bildsprache wird, desto häufiger wird sie reproduziert.</p>
<p>Wer aufmerksam durch soziale Medien scrollt, entdeckt immer wieder ähnliche Trends:</p>
<p>dekorative Abstraktion<br />abstrahierte Gesichter<br />Neonästhetiken<br />Pop-Art-Anleihen<br />epoxidharzbasierte Arbeiten<br />KI-generierte Fantasiewelten<br />stark vereinfachte figurative Malerei</p>
<p>Natürlich entstehen auch innerhalb solcher Trends hervorragende Werke.</p>
<p>Problematisch wird es dort, wo nicht mehr Ideen weiterentwickelt werden, sondern lediglich erfolgreiche Formeln kopiert werden. Der Markt belohnt dann nicht Innovation. Sondern Wiedererkennbarkeit.</p>
<h5>Verkaufserfolg ist nicht gleich künstlerische Qualität</h5>
<p>An dieser Stelle lohnt sich jedoch ein wichtiger Einwand. Kunst muss nicht permanent revolutionär sein. Nicht jedes Werk muss die Kunstgeschichte verändern. Kunst darf dekorativ sein darf emotional sein. Kunst darf Menschen einfach Freude bereiten. Auch Verkaufserfolg ist nichts Verwerfliches.</p>
<p>Im Gegenteil.</p>
<p>Viele Künstler können heute erstmals von ihrer Arbeit leben, weil soziale Medien neue Wege zum Publikum eröffnet haben. Diese Entwicklung verdient Anerkennung. Doch sie beantwortet nicht die eigentliche Frage.</p>
<h4>Warum werden bestimmte Werke besonders sichtbar, während andere kaum wahrgenommen werden?</h4>
<p>Ein Werk verkauft sich nicht automatisch deshalb gut, weil es innovativ ist. Ebenso wenig wird eine Arbeit allein durch einen hohen Preis relevanter. Sichtbarkeit, Netzwerke, Timing, Trends und Marktmechanismen spielen eine erhebliche Rolle.</p>
<p>Die eigentliche Gefahr besteht deshalb nicht darin, dass erfolgreiche Kunst schlechte Kunst wäre. Die Gefahr besteht darin, dass wirtschaftlicher Erfolg zunehmend als Beweis für künstlerische Qualität verstanden wird.</p>
<p>Wer verkauft, gilt als relevant. Reichweite gilt als bedeutend. Wer sichtbar ist, gilt als gut.</p>
<p>Doch das sind wirtschaftliche Kennzahlen. Keine künstlerischen.</p>
<h4>Die Kunstgeschichte erzählt eine andere Geschichte</h4>
<p>Ein Blick in die Kunstgeschichte zeigt, wie trügerisch die Gleichsetzung von Erfolg und Bedeutung sein kann.</p>
<p>Vincent van Gogh verkaufte zu Lebzeiten vermutlich nur wenige Werke. Heute gehören seine Gemälde zu den bekanntesten und wertvollsten der Welt.</p>
<p>Die Impressionisten wurden von den offiziellen Salons abgelehnt und teilweise verspottet. Heute zählen Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir und Edgar Degas zu den beliebtesten Künstlern überhaupt.</p>
<p>Marcel Duchamps Readymades wurden von vielen Zeitgenossen als Provokation oder sogar als Betrug verstanden. Heute gilt Duchamp als einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts.</p>
<p>Auch Hilma af Klint entwickelte bereits Jahre vor vielen berühmten Vertretern der Moderne abstrakte Bildwelten. Dennoch blieb ihr Werk über Jahrzehnte weitgehend unbeachtet. Erst lange nach ihrem Tod wurde ihr Einfluss umfassend gewürdigt.</p>
<p>Die Kunstgeschichte ist voller Beispiele, in denen Innovation zunächst ignoriert, missverstanden oder belächelt wurde.</p>
<p>Bedeutung und unmittelbarer Erfolg waren selten dasselbe.</p>
<h4>Die Gegenbeispiele: Innovative Kunst kann erfolgreich sein</h4>
<p>Gleichzeitig wäre es zu einfach, die Gegenwart ausschließlich als Triumph des Gefälligen zu beschreiben. Innovative Kunst existiert. Und sie kann durchaus erfolgreich sein.</p>
<p>Olafur Eliasson verändert mit seinen Installationen die Wahrnehmung von Raum, Licht und Natur.</p>
<p>Refik Anadol verbindet Kunst, Daten und künstliche Intelligenz zu neuen visuellen Erfahrungen, die weltweit ein großes Publikum erreichen.</p>
<p>Der französische Künstler JR nutzt Fotografie und den öffentlichen Raum für soziale und politische Projekte, die weit über die klassische Kunstwelt hinaus sichtbar werden.</p>
<p>Diese Beispiele zeigen:</p>
<p>Innovation verschwindet nicht automatisch im Schatten der Algorithmen. Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob innovative Kunst noch existiert. Sondern ob sie dieselben Chancen auf Sichtbarkeit erhält wie Kunst, die sich besonders leicht konsumieren lässt.</p>
<h4>Wer entscheidet heute, was sichtbar wird?</h4>
<p>Vielleicht besteht das eigentliche Problem nicht darin, dass heute zu wenig gute Kunst entsteht. Vielleicht entsteht sogar mehr Kunst als jemals zuvor.</p>
<p>Das Problem könnte vielmehr sein, dass unsere Aufmerksamkeit zunehmend von Systemen gesteuert wird, die nicht nach künstlerischer Relevanz fragen.</p>
<p>Algorithmen bewerten keine Innovation. Sie bewerten Interaktion.</p>
<p>Sie unterscheiden nicht zwischen einem Werk, das unsere Wahrnehmung verändert, und einem Werk, das lediglich häufig angeklickt wird. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kunst beeinflussen globale Plattformen täglich, welche Bilder Millionen Menschen sehen und welche nahezu unsichtbar bleiben.</p>
<p>Diese Entwicklung verändert nicht nur die Vermarktung von Kunst. Sie verändert langfristig auch unsere Vorstellung davon, was erfolgreiche Kunst überhaupt ist.</p>
<h4>Was feiern wir eigentlich?</h4>
<p>Vielleicht sinkt der künstlerische Anspruch also gar nicht &#8211; vielleicht wird Originalität lediglich immer seltener belohnt. Vielleicht leben wir in einer Zeit, in der Aufmerksamkeit schneller verteilt wird als je zuvor, während echte Innovation oft länger braucht, um verstanden zu werden.</p>
<p>Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob erfolgreiche Kunst legitim ist. Natürlich ist sie das.</p>
<p>Die entscheidende Frage lautet vielmehr:</p>
<p>Was feiern wir eigentlich?</p>
<p>Kunst, die neue Wege eröffnet? Oder Kunst, die perfekt verstanden hat, wie Aufmerksamkeit funktioniert?</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Social Media und digitale Plattformen haben die Kunstwelt demokratisiert. Noch nie konnten so viele Künstler ohne Galerien, Institutionen oder Vermittler ein Publikum erreichen.</p>
<p>Das ist ein Fortschritt.</p>
<p>Gleichzeitig entstehen neue Mechanismen der Sichtbarkeit, die beeinflussen, welche Kunst wahrgenommen, geteilt und gekauft wird.</p>
<p>Verkaufserfolg, Reichweite und Popularität sind wichtige Faktoren.</p>
<p>Sie sagen jedoch nur bedingt etwas über die künstlerische Bedeutung eines Werkes aus.</p>
<p>Die Kunstgeschichte erinnert uns immer wieder daran, dass Innovation selten dort entsteht, wo Erwartungen erfüllt werden.</p>
<p>Sie entsteht meist dort, wo Risiken eingegangen werden.</p>
<p>Vielleicht sollten wir deshalb nicht nur fragen, welche Kunst erfolgreich ist.</p>
<p>Sondern auch, welche Kunst wir übersehen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Blue Chip Kunst: Sicherer Hafen oder überbewerteter Mythos?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/blue-chip-kunst-sicherer-hafen-oder-ueberbewerteter-mythos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 22:30:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps für Kunstsammler]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[andy warhol]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Sammler]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Chip]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Richter]]></category>
		<category><![CDATA[jeff koons]]></category>
		<category><![CDATA[pablo picasso]]></category>
		<category><![CDATA[georg baselitz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=19684</guid>

					<description><![CDATA[Blue Chip Kunst: Sicherer Hafen oder überbewerteter Mythos? „Blue Chip“ klingt nach Poker, nach klaren Gewinnern und maximalem Einsatz.Im Kunstmarkt <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/blue-chip-kunst-sicherer-hafen-oder-ueberbewerteter-mythos/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Blue Chip Kunst: Sicherer Hafen oder überbewerteter Mythos?</h4>
<p>„Blue Chip“ klingt nach Poker, nach klaren Gewinnern und maximalem Einsatz.<br />Im Kunstmarkt steht der Begriff für genau das: Werke von Künstler:innen, die als erste Liga gelten – etabliert, teuer, begehrt.</p>



<p>Namen wie Pablo Picasso, Andy Warhol oder Gerhard Richter sind nicht nur Kunstgeschichte, sondern auch Marken.</p>



<p>Aber: Wer entscheidet das eigentlich – und bleibt man das für immer?</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Was „Blue Chip“ im Kunstmarkt wirklich heißt</h4>



<p>Blue Chip Kunst steht für:</p>



<p>Maximale Reputation (Museen, Biennalen, globale Sammlungen)</p>



<p>Hohe und vergleichsweise stabile Marktpreise</p>



<p>Starke Nachfrage bei Sammler:innen und Institutionen</p>



<p>Kulturelle und kunsthistorische Relevanz</p>



<p>Kurz gesagt: Das sind Werke, bei denen sich viele weniger fragen <em>„Gefällt mir das?“</em> und mehr <em>„Warum ist das so wichtig – und warum so teuer?“</em></p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Wer macht den Blue-Chip-Status?</h4>



<p>Die kurze Antwort: <strong>Niemand offiziell.</strong></p>



<p>Die ehrliche Antwort: <strong>Ein ziemlich exklusiver Kreis.</strong></p>



<p>Der Status entsteht über Jahre hinweg durch ein Zusammenspiel von:</p>



<p>Museen &amp; Institutionen wie das Museum of Modern Art</p>



<p>Top-Galerien wie Gagosian</p>



<p>Auktionshäuser wie Sotheby’s</p>



<p>Einflussreiche Sammler:innen</p>



<p>Kurator:innen &amp; Kritiker:innen</p>



<p>Wenn diese Akteure langfristig in dieselbe Richtung arbeiten, entsteht ein Konsens:</p>
<p><em>Das hier ist relevant. Das bleibt.</em></p>



<p>Oder weniger elegant formuliert:<br />Blue Chip ist das Ergebnis von Einfluss, Geld und Wiederholung.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Der Weg nach oben</h4>



<p>Blue Chip wird man nicht über Nacht. Der typische Verlauf:</p>
<p>Erste Aufmerksamkeit in der Szene<br />Unterstützung durch starke Galerien<br />Institutionelle Anerkennung (Ausstellungen, Sammlungen)<br />Steigende Preise und Nachfrage<br />Stabilität über viele Jahre</p>



<p>Erst dann wird aus einem Namen ein „sicherer Wert“.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Der Reiz: Stabilität mit Prestige</h4>



<p>Warum kaufen Sammler:innen Blue Chips?</p>



<p>Relativ planbare Wertentwicklung</p>



<p>Hohe Wiederverkaufbarkeit</p>



<p>Status und Sichtbarkeit</p>



<p>Blue Chip Kunst ist damit ein bisschen wie die Business Class des Sammelns:<br />teuer, etabliert, aber selten überraschend.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Die unbequeme Wahrheit</h4>



<p>„Stabil“ heißt nicht „unangreifbar“.</p>



<p>&#8211; Preise können stagnieren oder fallen</p>



<p>&#8211; Märkte werden von wenigen Playern geprägt.</p>



<p>&#8211; Trends und Diskurse verändern sich</p>



<p>Und vor allem:<br />Wer heute einsteigt, kauft oft auf einem Niveau, bei dem die größten Sprünge bereits passiert sind.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Kann man den Blue-Chip-Status verlieren?</h4>



<p>Ja. Und genau hier wird es spannend.</p>



<p>Auch wenn es selten und meist schleichend passiert, gibt es klare Muster:</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nachlassendes Marktinteresse</h4>



<p>Wenn Preise dauerhaft schwächeln, bröckelt das Vertrauen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Verlust an Relevanz</h4>



<p>Wenn ein Werk nicht mehr im Diskurs stattfindet, verliert es Gewicht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Überhype oder Marktübersättigung</h4>



<p>Zu viel Angebot kann selbst große Namen beschädigen.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Beispiele, die zeigen: Der Status ist nicht unantastbar</h4>



<p>Damien Hirst: Vom Aushängeschild eines Boom-Marktes zu einer Phase deutlicher Abkühlung – ein Lehrstück über Hype-Zyklen.</p>



<p>Jeff Koons: Lange Synonym für Blue Chip, zuletzt immer wieder Diskussionen über Preisentwicklung und Marktdynamik.</p>



<p>Beide sind weiterhin bedeutend.<br />Aber ihr Verlauf zeigt: Selbst die größten Namen sind nicht immun.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Blue Chip vs. Emerging Artists</h4>



<p>Blue Chip Emerging Artists Geringeres Risiko Höheres Risiko Sehr hoher Einstieg Oft zugänglich Stabilität Wachstumspotenzial Etabliert Ungewiss, aber spannend</p>



<p>Oder direkter:<br />Blue Chips verwalten Vermögen.<br />Emerging Artists sind Wetten auf Zukunft.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Wie erkennt man zukünftige Blue Chips?</h4>



<p>Die eigentliche Königsdisziplin.</p>



<p>Worauf man achten kann:</p>



<p><strong>Frühe institutionelle Unterstützung</strong></p>



<p><strong>Starke Galerien im Hintergrund</strong></p>



<p><strong>Langfristig denkende Sammler:innen</strong></p>



<p><strong>Konsistente künstlerische Entwicklung</strong></p>



<p><strong>Echter Diskurs – nicht nur Marktgeräusche</strong></p>



<p>Der wichtigste Punkt:<br />Relevanz entsteht nicht durch Preise, sondern durch Bedeutung.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Fazit: Sicher ist relativ</h4>



<p>Blue Chip Kunst wirkt wie ein sicherer Hafen.<br />In Wahrheit ist sie eher ein stabiler Konsens auf Zeit.</p>



<p>Der Status wird nicht verliehen, sondern aufgebaut</p>



<p>Er basiert auf Einfluss, Kapital und Aufmerksamkeit</p>



<p>Und er kann – langsam, aber spürbar – auch wieder verschwinden</p>



<p>Die eigentliche Frage ist also nicht:<br /><em>„Ist das ein Blue Chip?“</em></p>



<p>Sondern:<br /><em>„Warum glauben so viele daran – und wie lange noch?“</em></p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<p>Wer das versteht, sieht den Kunstmarkt anders:<br />Nicht als feste Hierarchie, sondern als dynamisches Spiel um Bedeutung, Macht und Geld.</p>
<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="MUeAf7zJXm"><a href="https://arttrado.de/news/banksy-stallone-dylan-warum-im-kunstmarkt-der-name-mehr-zaehlt-als-das-meisterwerk/">Banksy, Stallone, Dylan: Warum im Kunstmarkt der Name mehr zählt als das Meisterwerk</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Banksy, Stallone, Dylan: Warum im Kunstmarkt der Name mehr zählt als das Meisterwerk&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/banksy-stallone-dylan-warum-im-kunstmarkt-der-name-mehr-zaehlt-als-das-meisterwerk/embed/#?secret=ZyV1pl3qjZ#?secret=MUeAf7zJXm" data-secret="MUeAf7zJXm" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<h4 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h4>
<p>Image by <a href="https://pixabay.com/users/stocksnap-894430/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2589168">StockSnap</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>



<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kunst kaufen für Anfänger: Der einfache Einstieg in den Kunstmarkt</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-kaufen-fuer-anfaenger-der-einfache-einstieg-in-den-kunstmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:28:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps für Kunstsammler]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Sammler]]></category>
		<category><![CDATA[FAQ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=19462</guid>

					<description><![CDATA[Kunst kaufen für Anfänger: Der einfache Einstieg in den Kunstmarkt Kunst kaufen für Anfänger wirkt oft kompliziert. Viele wissen nicht, <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-kaufen-fuer-anfaenger-der-einfache-einstieg-in-den-kunstmarkt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kunst kaufen für Anfänger: Der einfache Einstieg in den Kunstmarkt</h4>
<p>Kunst kaufen für Anfänger wirkt oft kompliziert. Viele wissen nicht, worauf sie achten sollen, haben Angst vor Fehlkäufen oder fühlen sich vom Kunstmarkt überfordert.</p>
<p>Die gute Nachricht: Kunst zu kaufen ist kein Geheimwissen. Wer einige grundlegende Prinzipien versteht, kann auch ohne Vorerfahrung sichere Entscheidungen treffen – und Kunstwerke finden, die wirklich passen.</p>
<p>Dieser Guide zeigt dir, wie du Kunst richtig kaufst, Preise verstehst, Qualität erkennst und typische Fehler vermeidest.</p>
<h4>Was bedeutet es, Kunst zu kaufen?</h4>
<p>Kunst zu kaufen ist keine rein rationale Entscheidung – und genau das verunsichert viele Anfänger. Anders als bei Möbeln oder Technik gibt es keine klaren „richtig oder falsch“-Kriterien. Stattdessen entsteht der Wert eines Kunstwerks aus einer Kombination von persönlicher Wahrnehmung, künstlerischer Qualität und Marktdynamik.</p>
<p>Wer das versteht, trifft automatisch bessere Entscheidungen.</p>
<h4>Emotion: Dein wichtigster Kompass</h4>
<p>Der erste Kontakt mit einem Kunstwerk ist immer emotional. Du siehst ein Werk – und reagierst sofort darauf: Interesse, Ruhe, Spannung oder auch Ablehnung.</p>
<p>Diese Reaktion passiert intuitiv und ist kein Zufall.</p>
<p>Viele glauben, sie müssten Kunst analysieren oder „richtig verstehen“.</p>
<p>In der Praxis gilt jedoch:</p>
<p>&#x1f449; Wenn ein Werk dich nicht berührt, wird es dich auch langfristig nicht überzeugen.</p>
<p>Gerade für Anfänger ist das entscheidend:</p>
<p>Emotion ist kein unsicherer Faktor – sondern dein verlässlichster Filter.</p>
<h4>Ästhetik: Verstehen, warum dir etwas gefällt</h4>
<p>Nach der ersten Reaktion beginnt der zweite Schritt: bewusstes Sehen.</p>
<p>Hier stellst du dir Fragen wie:</p>
<p>Wirkt die Komposition ausgewogen oder chaotisch?<br />
Sind Technik und Ausführung präzise oder eher roh und expressiv?<br />
Hat das Werk eine klare Bildsprache?</p>
<p>Du musst diese Punkte nicht perfekt analysieren können.<br />
Es reicht, ein Gefühl dafür zu entwickeln, warum dich etwas anspricht.</p>
<p>Mit der Zeit wird genau daraus dein persönlicher Geschmack.</p>
<h4>Markt &amp; Wert: Einordnung statt Verwirrung</h4>
<p>Erst im dritten Schritt kommt der Markt ins Spiel.</p>
<p>Hier geht es um Faktoren wie:</p>
<p>Bekanntheit und Entwicklung des Künstlers<br />
Original vs. Edition<br />
Seltenheit und Verfügbarkeit</p>
<p>Diese Aspekte beeinflussen den Preis – aber nicht automatisch die Qualität.</p>
<p>Ein häufiges Missverständnis:<br />
&#x1f449; Teure Kunst ist nicht automatisch „besser“.<br />
&#x1f449; Günstige Kunst ist nicht automatisch „weniger wert“.</p>
<p>Der Markt bewertet Sichtbarkeit und Nachfrage – nicht nur künstlerische Stärke.</p>
<h4>Das Zusammenspiel: So entstehen gute Kaufentscheidungen</h4>
<p>Eine gute Entscheidung beim Kunstkauf entsteht immer aus drei Ebenen:</p>
<p>Emotion – spricht dich das Werk wirklich an?<br />
Ästhetik – wirkt es stimmig und überzeugend?<br />
Markt – ist der Preis für dich nachvollziehbar?</p>
<p>Wenn alle drei Punkte zusammenpassen, hast du eine sehr solide Grundlage für deinen Kauf.</p>
<p><strong>Kurz gesagt</strong></p>
<p>Kunst zu kaufen bedeutet nicht, „die richtige Entscheidung“ zu treffen –<br />
sondern eine Entscheidung, die für dich langfristig Sinn ergibt.</p>
<p>Und genau darin liegt der Unterschied zu fast allen anderen Käufen.</p>
<h4>2. Welche Kunst eignet sich für Anfänger?</h4>
<p>Einsteiger profitieren von Kunststilen, die emotional zugänglich und vielseitig sind:</p>
<p><strong>Abstrakte Kunst</strong></p>
<p>starke emotionale Wirkung<br />
keine konkreten Motive nötig<br />
ideal für moderne Räume</p>
<p><a href="https://arttrado.de/news/was-ist-abstrakte-kunst-bedeutung-merkmale-einfach-erklaert/" target="_blank" rel="noopener">Was ist abstrakte Kunst? &#8211; Erklärt in unserer Kategorie MALKUNDE!</a></p>
<p><strong>Zeitgenössische Kunst</strong></p>
<p>aktuelle Themen und Trends<br />
viele junge, erschwingliche Künstler<br />
Potenzial für Wertsteigerung</p>
<p><a href="https://arttrado.de/news/was-ist-zeitgenoessische-kunst-bedeutung-und-merkmale-erklaert/" target="_blank" rel="noopener">Was ist zeitgenössische Kunst? &#8211; Erklärt in unserer Kategorie MALKUNDE!</a></p>
<p><strong>Figurative Kunst</strong></p>
<p>erkennbare Motive (Menschen, Landschaften)<br />
leichter Zugang für Anfänger<br />
klassischer Stil</p>
<p><a href="https://arttrado.de/news/was-ist-figurative-kunst-bedeutung-und-merkmale-erklaert/" target="_blank" rel="noopener">Was ist figurative Kunst? &#8211; Erklärt in unserer Kategorie MALKUNDE!</a></p>
<p><strong>Digitale &amp; Mixed Media Kunst</strong></p>
<p>moderne Techniken<br />
wachsender Markt<br />
oft günstiger Einstieg</p>
<h4>3. Kunstpreise verstehen: Warum Werke unterschiedlich kosten</h4>
<p>Die Preise im Kunstmarkt wirken oft willkürlich – folgen aber klaren Faktoren:</p>
<p>Künstlerstatus<br />
Bekannte Künstler → höhere Preise<br />
Newcomer → oft günstiger Einstieg</p>
<p>Technik &amp; Material<br />
Ölmalerei ist meist teurer als Drucke<br />
größere Formate kosten mehr<br />
komplexe Techniken erhöhen den Preis</p>
<p>Größe &amp; Aufwand<br />
Mehr Fläche bedeutet mehr Material und Arbeitszeit.</p>
<p>Original vs. Edition<br />
Unikat → einzigartig, höherer Wert<br />
Limitierte Edition → begrenzte Stückzahl<br />
Offener Druck → günstiger Einstieg</p>
<p>&#x1f449; Beispiel: Ein abstraktes Original eines jungen Künstlers kann zwischen 300 € und 1.200 € kosten – als Druck oft unter 100 €.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/news/kunstpreise-verstehen-warum-kunstwerke-unterschiedlich-viel-kosten/" target="_blank" rel="noopener">Einen ausführlicheren Einblick in die Thematik Kunstpreise verstehen gibt es hier! </a></p>
<h4>4. Wo kann man Kunst kaufen?</h4>
<p><strong>Online-Galerien</strong></p>
<p>große Auswahl<br />
einfacher Preisvergleich<br />
bequem von zuhause</p>
<p>Nachteil: Die reale Wirkung im Raum fehlt.</p>
<p><strong>Direkt beim Künstler</strong></p>
<p>oft bessere Preise<br />
persönlicher Kontakt<br />
Einblick in den Entstehungsprozess</p>
<p><strong>Kunstplattformen</strong></p>
<p>ideal für Einsteiger<br />
viele neue Talente<br />
transparente Preise</p>
<p><strong>Ausstellungen &amp; Messen</strong></p>
<p>Kunst im echten Raum erleben<br />
bessere Einschätzung von Größe und Wirkung<br />
direkte Kaufmöglichkeiten</p>
<h4>Sicherheit beim Kauf (wichtig!)</h4>
<p>Achte immer auf:</p>
<p>Echtheitszertifikat (Certificate of Authenticity)<br />
transparente Künstlerinformationen<br />
klare Preisangaben<br />
Rückgabemöglichkeiten bei Online-Käufen</p>
<h4>5. Woran erkennt man gute Kunst?</h4>
<p>Gute Kunst ist subjektiv – aber es gibt klare Orientierungspunkte.</p>
<p>Stelle dir beim Betrachten diese Fragen:</p>
<p>Bleibt dein Blick hängen oder wanderst du schnell weiter?<br />
Entdeckst du auch nach mehreren Sekunden noch Details?<br />
Fühlt sich das Werk stimmig an – auch ohne Erklärung?</p>
<p>Weitere Kriterien:</p>
<p>Komposition (harmonischer Aufbau)<br />
Technik (saubere Umsetzung)<br />
Eigenständigkeit (erkennbare Handschrift)<br />
Emotion (nachhaltige Wirkung)</p>
<blockquote><p>&#x1f449; Merke: Gute Kunst bleibt im Kopf.</p></blockquote>
<h4>6. Häufige Fehler beim Kunst kaufen für Anfänger</h4>
<p>Nur nach Preis entscheiden<br />
→ Preis ist kein Qualitätsindikator</p>
<p>Trends blind folgen<br />
→ Dein Geschmack entwickelt sich unabhängig von Mode</p>
<p>Zu schnell kaufen<br />
→ Gute Entscheidungen brauchen Zeit und Vergleich</p>
<p>Kunst nur online beurteilen<br />
→ Bildschirm verfälscht Größe, Farbe und Wirkung</p>
<p>Kunst als kurzfristiges Investment sehen<br />
→ Wertsteigerung ist selten und meist langfristig</p>
<h4>7. Eigenen Kunstgeschmack entwickeln</h4>
<p>Dein Geschmack entsteht nicht sofort – sondern durch Erfahrung.</p>
<p>Schritt 1: Sammeln</p>
<p>Speichere Werke, die dich spontan ansprechen.</p>
<p>Schritt 2: Muster erkennen</p>
<p>Achte auf wiederkehrende:</p>
<p>Farben<br />
Stile<br />
Emotionen</p>
<p>Schritt 3: Raumwirkung denken</p>
<p>Stell dir vor, wie das Werk in deinem Zuhause wirkt.</p>
<p>Je mehr Kunst du siehst, desto klarer wird dein eigener Stil.</p>
<h4>8. Wie viel sollte man als Anfänger für Kunst ausgeben?</h4>
<p>Realistische Einstiegspreise:</p>
<p>100 € – 500 € → erste Originale &amp; junge Künstler<br />
500 € – 2.000 € → etabliertere Positionen<br />
ab 2.000 € → häufig Sammlerbereich</p>
<p>Wichtig: Nicht der Preis entscheidet – sondern die Wirkung auf dich.</p>
<h4>9. Kunst als Investment – eine realistische Einschätzung</h4>
<p>Kunst kann im Wert steigen – aber nur ein kleiner Teil des Marktes entwickelt sich stark.</p>
<p>Der Kunstmarkt ist:</p>
<p>emotional<br />
schwer vorhersehbar<br />
langfristig geprägt</p>
<p>&#x1f449; Fazit: Kaufe Kunst nie nur als Investment, sondern aus Überzeugung.</p>
<h4>10. Checkliste: Kunst richtig kaufen</h4>
<p>Bevor du ein Kunstwerk kaufst, gehe diese Punkte durch:</p>
<p>Spricht mich das Werk emotional an?<br />
Passt es zu meinem Raum?<br />
Ist es ein Original oder eine Edition?<br />
Kenne ich den Künstler oder die Plattform?<br />
Fühlt sich der Preis für mich stimmig an?</p>
<p>Diese einfache Checkliste verhindert die meisten Fehlkäufe.</p>
<h4>Fazit: Kunst kaufen für Anfänger</h4>
<p>Kunst zu kaufen ist kein komplizierter Prozess – sondern eine Fähigkeit, die sich mit der Zeit entwickelt.</p>
<p>Mit jedem Werk wirst du sicherer, entwickelst deinen Geschmack und verstehst den Markt besser.</p>
<p>Die wichtigste Regel bleibt:<br />
Kaufe Kunst, die dich wirklich berührt – alles andere kommt von selbst.</p>
<h4>FAQ: Kunst kaufen für Anfänger</h4>
<p><strong>Wie kauft man als Anfänger Kunst?</strong></p>
<p>Beginne damit, gezielt nach Kunstwerken zu suchen, die dich emotional ansprechen – z. B. auf Online-Plattformen, in Galerien oder direkt bei Künstlern. Vergleiche mehrere Werke, achte auf Stil, Größe und Preis und informiere dich über den Künstler. Wichtig: Kaufe nicht impulsiv, sondern erst, wenn du sicher bist, dass das Werk langfristig zu dir und deinem Raum passt.</p>
<p><strong>Ist Kunst für Anfänger teuer?</strong></p>
<p>Nein. Viele Originalwerke von jungen Künstlern beginnen bereits zwischen 100 € und 500 €. Drucke oder Editionen sind oft noch günstiger. Höhere Preise entstehen meist durch Bekanntheit des Künstlers, Größe des Werks oder aufwendige Techniken. Für den Einstieg ist kein großes Budget nötig.</p>
<p><strong>Welche Kunst eignet sich für Einsteiger?</strong></p>
<p>Besonders geeignet sind abstrakte und zeitgenössische Werke, da sie emotional zugänglich sind und oft gut in moderne Räume passen. Figurative Kunst (z. B. Menschen oder Landschaften) kann ebenfalls ein guter Einstieg sein, da sie leichter verständlich ist.</p>
<h4>Wo kann man Kunst sicher kaufen?</h4>
<p>Sichere Quellen sind etablierte Online-Galerien, kuratierte Plattformen oder der direkte Kauf beim Künstler. Achte auf Echtheitszertifikate, transparente Künstlerprofile und klare Preisangaben. Bei Online-Käufen sind Rückgaberechte ein wichtiges zusätzliches Sicherheitsmerkmal.</p>
<p><strong>Woran erkenne ich, ob ein Kunstwerk seinen Preis wert ist?</strong></p>
<p>Der Preis ergibt sich aus mehreren Faktoren: Technik, Größe, Originalität, künstlerische Qualität und Marktposition des Künstlers. Für Anfänger gilt: Wenn dich ein Werk langfristig überzeugt und du den Preis nachvollziehen kannst, ist es eine gute Entscheidung – unabhängig von möglicher Wertsteigerung.</p>
<p><strong>Original oder Druck – was ist besser für Anfänger?</strong></p>
<p>Originale sind einzigartig und haben meist einen höheren ideellen und materiellen Wert. Drucke oder Editionen sind günstiger und eignen sich gut für den Einstieg. Eine limitierte Edition ist oft ein guter Mittelweg zwischen Preis und Exklusivität.</p>
<h4>Wie erkenne ich echte Kunst (Original vs. Fälschung)?</h4>
<p>Achte auf ein Echtheitszertifikat (Certificate of Authenticity), eine Signatur und nachvollziehbare Künstlerangaben. Kaufe bevorzugt über seriöse Plattformen, Galerien oder direkt beim Künstler, um das Risiko von Fälschungen zu minimieren.</p>
<p><strong>Kann man Kunst online kaufen, ohne sie vorher zu sehen?</strong></p>
<p>Ja, das ist heute üblich. Wichtig ist, dass du Maße, Materialien und mehrere Bildansichten prüfst. Gute Anbieter zeigen Werke im Raumkontext. Rückgaberechte geben zusätzliche Sicherheit, falls das Werk in echt anders wirkt.</p>
<p><strong>Wie vermeide ich Fehlkäufe beim Kunst kaufen?</strong></p>
<p>Nimm dir Zeit, vergleiche verschiedene Werke und kaufe nicht impulsiv. Prüfe, ob das Kunstwerk zu deinem Stil, deinem Raum und deiner langfristigen Vorstellung passt. Besonders online solltest du auf Größe, Farben und Lichtwirkung achten.</p>
<p><strong>Wie groß sollte ein Kunstwerk sein?</strong></p>
<p>Als Faustregel gilt: Ein Kunstwerk sollte etwa 60–75 % der Breite des Möbelstücks darunter einnehmen (z. B. Sofa). Zu kleine Werke wirken verloren, zu große können den Raum dominieren.</p>
<p><strong>Welche Kunst passt in mein Wohnzimmer?</strong></p>
<p>Große, abstrakte Werke eignen sich gut als Blickfang in modernen Räumen. Ruhigere oder figurative Motive passen besser in klassische Einrichtungen. Wichtig ist, dass Farben und Format mit dem Raum harmonieren oder bewusst Kontraste setzen.</p>
<h4>Wie finde ich neue, noch unbekannte Künstler?</h4>
<p>Du findest sie auf Kunstplattformen, Social Media (z. B. Instagram) oder auf kleineren Ausstellungen. Achte auf eine erkennbare künstlerische Handschrift und konsistente Arbeiten – das sind oft gute Hinweise auf Entwicklungspotenzial.</p>
<p><strong>Wie entwickelt sich der Wert von Kunstwerken?</strong></p>
<p>Der Wert hängt stark von der Entwicklung des Künstlers ab – z. B. durch Ausstellungen, Galerien oder mediale Aufmerksamkeit. Der Markt ist jedoch schwer vorhersehbar, und viele Werke steigen nicht stark im Wert.</p>
<p><strong>Sollte ich Kunst als Investment kaufen?</strong></p>
<p>Nur bedingt. Kunst ist ein langfristiges und unsicheres Investment. Für Anfänger ist es sinnvoller, nach persönlichem Geschmack zu kaufen und nicht nach spekulativen Erwartungen.</p>
<p><strong>Ist Kunst steuerlich absetzbar?</strong></p>
<p>In der Regel nur, wenn sie gewerblich genutzt wird (z. B. in Büros oder Praxen). Für private Käufer gilt das meist nicht. Im Zweifel sollte ein Steuerberater hinzugezogen werden.</p>
<p><strong>Kann man Kunst zurückgeben, wenn sie nicht gefällt?</strong></p>
<p>Bei vielen Online-Plattformen ist das möglich, aber nicht immer. Prüfe vor dem Kauf die Rückgabebedingungen. Bei Käufen direkt vom Künstler oder auf Messen besteht häufig kein Rückgaberecht.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild/Foto von <a href="https://benceszemerey.com" target="_blank" rel="noopener">Bence Szemerey</a>.</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
