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	<title>Rembrandt Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Rembrandt-Selbstporträt kehrt nach 80 Jahren nach Gotha zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 13:18:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Rembrandt-Selbstporträt kehrt nach 80 Jahren nach Gotha zurück Manche Kunstwerke tragen nicht nur die Geschichte ihres Künstlers in sich, sondern <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/rembrandt-selbstportraet-kehrt-nach-80-jahren-nach-gotha-zurueck/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Rembrandt-Selbstporträt kehrt nach 80 Jahren nach Gotha zurück</h4>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" dir="auto" data-start="1960" data-end="2279">Manche Kunstwerke tragen nicht nur die Geschichte ihres Künstlers in sich, sondern auch die Konflikte späterer Generationen. Rembrandts „Jugendliches Selbstbildnis“ von 1629 ist ein solches Bild. Acht Jahrzehnte nachdem es aus Gotha entfernt wurde, hängt es wieder im Herzoglichen Museum – allerdings nur vorübergehend.</p>
<p dir="auto" data-start="2281" data-end="2672">Das Gemälde gehört zu den herausragenden Leihgaben der Ausstellung <strong data-start="2348" data-end="2392">„Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke“</strong>, die vom 5. September bis zum 6. Dezember 2026 in Gotha gezeigt wird. Die Ausstellung widmet sich dem entscheidenden Jahr, in dem sich der junge Rembrandt auf dem Amsterdamer Kunstmarkt etablierte und begann, seinen Namen gezielt als künstlerisches Erkennungszeichen einzusetzen.</p>
<p dir="auto" data-start="2674" data-end="2947">Für Gotha ist die Präsentation jedoch mehr als eine kunsthistorische Ausstellung. Mit dem Selbstbildnis kehrt ein Werk zurück, dessen Entfernung bis heute Fragen nach Eigentum, Verantwortung und dem Umgang öffentlicher Museen mit problematischen Besitzgeschichten aufwirft.</p>
<h4 dir="auto" data-start="2949" data-end="3000">Rembrandts Jugendliches Selbstbildnis von 1629</h4>
<p dir="auto" data-start="3002" data-end="3349">Das ausgestellte Gemälde zeigt Rembrandt im Alter von ungefähr 23 oder 24 Jahren. Sein Gesicht tritt nur teilweise aus dem Dunkel hervor, das Haar wirkt zerzaust, der Blick konzentriert und zugleich prüfend. Es ist kein repräsentatives Porträt eines bereits gefeierten Meisters, sondern die experimentelle Selbstdarstellung eines jungen Künstlers.</p>
<p dir="auto" data-start="3351" data-end="3593">Das Werk befand sich spätestens zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der herzoglichen Sammlung. Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg hatte das Gemälde vermutlich bis 1803 erworben. Seit 1842 wurde es auf Schloss Friedenstein präsentiert.</p>
<p dir="auto" data-start="3595" data-end="3796">Während des Zweiten Weltkriegs brachte man das Selbstbildnis zum Schutz nach Schloss Reinhardsbrunn. Nach Kriegsende gelangte es zunächst wieder in das Gothaer Museum. Dort blieb es jedoch nicht lange.</p>
<h4 dir="auto" data-start="3798" data-end="3839">Wie der Rembrandt 1946 Gotha verließ</h4>
<p dir="auto" data-start="3841" data-end="4149">Im Januar oder Februar 1946 ließ die herzogliche Familie das Selbstbildnis heimlich aus Gotha in das rund 100 Kilometer entfernte Coburg bringen. Organisiert wurde der Transport durch einen früheren Museumsdirektor – ohne Zustimmung der damaligen Museumsleitung und der für die Sammlung zuständigen Stiftung.</p>
<p dir="auto" data-start="4151" data-end="4503">Als Begründung diente offenbar die Sorge vor sowjetischen Trophäenbrigaden, die nach Kriegsende Kunstwerke beschlagnahmten und in die Sowjetunion transportierten. Gotha lag in der sowjetischen Besatzungszone, während Coburg zur amerikanischen Zone gehörte. Nach Darstellung der Friedenstein Stiftung war die Entfernung des Gemäldes jedoch unrechtmäßig.</p>
<p dir="auto" data-start="4505" data-end="4831">Was möglicherweise als vorübergehende Sicherungsmaßnahme begonnen hatte, entwickelte sich zu einem dauerhaften Verlust für die Gothaer Sammlung. 1954 verkaufte die herzogliche Familie das Selbstbildnis für 75.000 D-Mark an die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Seitdem gehört es zum Bestand der Alten Pinakothek in München.</p>
<p dir="auto" data-start="4833" data-end="5009">Das Bild war also nicht im klassischen Sinne verschollen. Sein Aufenthaltsort war bekannt. Verschwunden war es vielmehr aus der Sammlung und dem öffentlichen Gedächtnis Gothas.</p>
<h4 dir="auto" data-start="5011" data-end="5068">Ein Streit zwischen zwei deutschen Museumssammlungen</h4>
<p dir="auto" data-start="5070" data-end="5340">Die Geschichte des Gemäldes wurde durch die deutsche Teilung zusätzlich kompliziert. Gotha lag in der DDR, München in der Bundesrepublik. Eine rechtliche Auseinandersetzung zwischen den beteiligten Institutionen war unter diesen politischen Bedingungen kaum realistisch.</p>
<p dir="auto" data-start="5342" data-end="5557">Nach deutschem Recht verjährte ein möglicher Herausgabeanspruch nach 30 Jahren – im Fall des Rembrandt-Selbstbildnisses damit bereits 1976. Zu diesem Zeitpunkt lag die Wiedervereinigung noch 14 Jahre in der Zukunft.</p>
<p dir="auto" data-start="5559" data-end="5928">Die juristische Frage ist damit weitgehend von der moralischen und museumspolitischen Bewertung getrennt. Die Friedenstein Stiftung zweifelt weiterhin die Umstände an, unter denen das Werk Gotha verlassen hatte. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen verweisen zugleich auf die Bedeutung des heutigen kulturellen Austauschs zwischen den beiden historischen Sammlungen.</p>
<p dir="auto" data-start="5930" data-end="6039">Die Leihgabe löst diesen Konflikt nicht. Sie macht ihn jedoch erstmals seit Jahrzehnten unmittelbar sichtbar.</p>
<h4 dir="auto" data-start="6041" data-end="6093">Warum Provenienzforschung nicht 1945 enden darf</h4>
<p dir="auto" data-start="6095" data-end="6395">Der Fall zeigt, weshalb sich Provenienzforschung nicht ausschließlich auf die Zeit des Nationalsozialismus konzentrieren kann. Auch Fluchtbewegungen, Beschlagnahmungen, private Verkäufe und Transporte während der unmittelbaren Nachkriegszeit haben die Besitzgeschichte zahlreicher Kunstwerke geprägt.</p>
<p dir="auto" data-start="6397" data-end="6663">Museen müssen deshalb nicht nur fragen, wer ein Bild geschaffen hat. Entscheidend ist ebenso, wer es zu welchem Zeitpunkt besaß, unter welchen Bedingungen es den Standort wechselte und ob die zuständigen Eigentümer oder Institutionen einem Verkauf zugestimmt hatten.</p>
<p dir="auto" data-start="6665" data-end="6956">ARTTRADO hat sich bereits im Beitrag <a class="decorated-link" href="https://arttrado.de/news/restitution-und-provenienz-im-kunstmarkt-fair-und-gerecht/" target="_new" rel="noopener" data-start="6702" data-end="6851">„Restitution und Provenienz im Kunstmarkt – Fair und gerecht?“</a> mit der Frage beschäftigt, wie Kunsthandel, Museen und Sammler mit strittigen Besitzgeschichten umgehen.</p>
<p dir="auto" data-start="6958" data-end="7235">Dass Provenienzforschung auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ansetzen muss, zeigt ebenso der ARTTRADO-Beitrag <a class="decorated-link" href="https://arttrado.de/news/raubkunst-museum-fuer-kunst-und-gewerbe-bereitet-restitution-vor/" target="_new" rel="noopener" data-start="7074" data-end="7234">„Raubkunst? Museum für Kunst und Gewerbe bereitet Restitution vor“</a>.</p>
<h4 dir="auto" data-start="7237" data-end="7287">Rembrandt 1632 und die Entstehung einer Marke</h4>
<p dir="auto" data-start="7289" data-end="7482">Die Gothaer Ausstellung beschränkt sich nicht auf die Geschichte des zurückgekehrten Selbstbildnisses. Im Mittelpunkt steht das Jahr 1632 – ein entscheidender Wendepunkt in Rembrandts Karriere.</p>
<p dir="auto" data-start="7484" data-end="7715">Der Künstler zog von Leiden nach Amsterdam und arbeitete im Umfeld des Kunsthändlers Hendrick van Uylenburgh. Dort entstanden zahlreiche Einzel- und Gruppenporträts, durch die Rembrandt neue Auftraggeber und Käuferkreise erreichte.</p>
<p dir="auto" data-start="7717" data-end="8020">Zugleich veränderte er seine Signatur. Statt lediglich Initialen zu verwenden, signierte er seine Werke zunehmend mit seinem Vornamen: <strong data-start="7852" data-end="7865">Rembrandt</strong>. Der Name wurde zum unverwechselbaren Kennzeichen – vergleichbar mit den großen italienischen Künstlern, die ebenfalls unter ihren Vornamen bekannt waren.</p>
<p dir="auto" data-start="8022" data-end="8293">Der Ausstellungstitel „Entstehung einer Marke“ beschreibt deshalb keinen modernen Marketingplan im heutigen Sinne. Er verweist darauf, wie Rembrandt einen hohen Wiedererkennungswert entwickelte und seinen Namen eng mit einer bestimmten künstlerischen Handschrift verband.</p>
<h4 dir="auto" data-start="8295" data-end="8342">Wie Rembrandt sich selbst zum Motiv machte</h4>
<p dir="auto" data-start="8344" data-end="8604">Selbstporträts spielten für Rembrandts öffentliche Identität eine zentrale Rolle. Über Jahrzehnte stellte er sich in unterschiedlichen Lebensphasen, Rollen und emotionalen Zuständen dar. Dabei dienten die Bilder nicht allein der Dokumentation seines Aussehens.</p>
<p dir="auto" data-start="8606" data-end="8926">Sie waren zugleich Studien von Licht, Mimik und menschlichem Ausdruck. Rembrandt konnte an seinem eigenen Gesicht experimentieren, ohne von einem Auftraggeber oder Modell abhängig zu sein. Gleichzeitig verbreiteten Gemälde und Druckgrafiken sein Bild und stärkten die Verbindung zwischen seinem Gesicht und seinem Namen.</p>
<p dir="auto" data-start="8928" data-end="9221">Das „Jugendliche Selbstbildnis“ von 1629 entstand zwar einige Jahre vor dem Schlüsseljahr 1632, passt aber besonders gut in diesen Zusammenhang. Es zeigt Rembrandt zu einem Zeitpunkt, an dem er seine künstlerische Identität noch entwickelte – kurz bevor sein Name zu einem Markenzeichen wurde.</p>
<h4 dir="auto" data-start="9223" data-end="9273">Die Rückkehr ist keine endgültige Restitution</h4>
<p dir="auto" data-start="9275" data-end="9510">So symbolträchtig die Präsentation in Gotha ist: Das Selbstbildnis wurde nicht dauerhaft zurückgegeben. Es bleibt Eigentum der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und ist lediglich für die Dauer der Ausstellung aus München ausgeliehen.</p>
<p dir="auto" data-start="9512" data-end="9748">Die aktuelle Leihgabe kam nach Gesprächen zustande, die Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder angestoßen hatte. Beteiligt waren anschließend auch die zuständigen Museen und Sammlungen.</p>
<p dir="auto" data-start="9750" data-end="9991">Damit ist das Gemälde erstmals seit 80 Jahren wieder an dem Ort zu sehen, an dem es seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ausgestellt worden war. Ob daraus künftig weitere Leihgaben oder eine längerfristige Kooperation entstehen, bleibt offen.</p>
<p dir="auto" data-start="9993" data-end="10189">Eine Rückgabe ersetzt die Präsentation jedenfalls nicht. Doch sie ermöglicht es, die Geschichte des Werkes öffentlich zu diskutieren, statt sie nur in Archiven und juristischen Akten fortzuführen.</p>
<h4 dir="auto" data-start="10191" data-end="10244">Was dieser Rembrandt über den Kunstmarkt erzählt</h4>
<p dir="auto" data-start="10246" data-end="10466">Ein Kunstwerk beendet seine Geschichte nicht mit dem letzten Pinselstrich. Danach beginnt seine zweite Biografie: Es wird verkauft, gesammelt, vererbt, ausgelagert, versteckt, beschlagnahmt, erforscht oder zurückgegeben.</p>
<p dir="auto" data-start="10468" data-end="10682">Beim „Jugendlichen Selbstbildnis“ verbindet sich die Karriere eines niederländischen Malers des 17. Jahrhunderts mit Krieg, Besatzung, deutscher Teilung und einem bis heute nicht vollständig gelösten Museumsstreit.</p>
<p dir="auto" data-start="10684" data-end="10950">Gerade deshalb ist seine Rückkehr nach Gotha mehr als ein werbewirksamer Höhepunkt einer Ausstellung. Das Bild erinnert daran, dass Museen nicht nur Kunstwerke bewahren. Sie verwalten auch deren Geschichte – einschließlich jener Kapitel, die unbequem geblieben sind.</p>
<p dir="auto" data-start="10952" data-end="11199">Weitere Geschichten über verschwundene, gestohlene und wiederaufgetauchte Werke finden sich in der ARTTRADO-Rubrik <a class="decorated-link" href="https://arttrado.de/news/category/kunstnews/verlorene-und-wiederentdeckte-kunstwerke/" target="_new" rel="noopener" data-start="11067" data-end="11198">„Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke“</a>.</p>
<h4 dir="auto" data-start="11201" data-end="11243">Rembrandt 1632 Entstehung einer Marke</h4>
<p dir="auto" data-start="11245" data-end="11868"><strong data-start="11245" data-end="11253">Ort:</strong> Herzogliches Museum Gotha, Ausstellungshalle<br data-start="11298" data-end="11301" /><strong data-start="11301" data-end="11314">Laufzeit:</strong> 5. September bis 6. Dezember 2026<br data-start="11348" data-end="11351" /><strong data-start="11351" data-end="11368">Veranstalter:</strong> Friedenstein Stiftung Gotha<br data-start="11396" data-end="11399" /><strong data-start="11399" data-end="11415">Kooperation:</strong> Hessen Kassel Heritage<br data-start="11438" data-end="11441" /><strong data-start="11441" data-end="11452">Umfang:</strong> Mehr als 90 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken, Varianten und Werkstattarbeiten<br data-start="11549" data-end="11552" /><strong data-start="11552" data-end="11569">Besonderheit:</strong> Rembrandts „Jugendliches Selbstbildnis“ von 1629 ist erstmals seit 80 Jahren wieder in Gotha zu sehen.</p>
<h4 dir="auto" data-start="11245" data-end="11868">Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Rembrandt van Rijn: Jugendliches Selbstbildnis, 1629, Öl auf Eichenholz, Alte Pinakothek München / Bayerische Staatsgemäldesammlungen. Bild: Wikimedia Commons, Public Domain.</p>
<p dir="auto" data-start="11245" data-end="11868">Weitere Informationen: <a class="decorated-link" href="https://www.stiftung-friedenstein.de/ausstellungen-und-veranstaltungen/rembrandt-1632-entstehung-einer-marke?utm_source=chatgpt.com" target="_new" rel="noopener" data-start="11702" data-end="11868">Offizielle Ausstellungsseite der Friedenstein Stiftung</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Theorie Pierre Bourdieus: Was verrät unser Kunstgeschmack über unsere Persönlichkeit?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/theorie-pierre-bourdieus-was-verraet-unser-kunstgeschmack-ueber-unsere-persoenlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 11:29:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
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					<description><![CDATA[Was verrät unser Kunstgeschmack über unsere Persönlichkeit? Uns gefällt, was Expertinnen gefällt und was teuer ist? Gehen wir nach der <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/theorie-pierre-bourdieus-was-verraet-unser-kunstgeschmack-ueber-unsere-persoenlichkeit/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Was verrät unser Kunstgeschmack über unsere Persönlichkeit?</h4>
<p>Uns gefällt, was Expertinnen gefällt und was teuer ist? Gehen wir nach der Theorie des französischen Soziologen Pierre Bourdieu, wird Kunstgeschmack benutzt, um Zugehörigkeit zu einer von uns begehrten sozialen Gruppe zu schaffen. <a href="https://gesundheitsberatung.com/psychologie/forschung/wie-individuell-ist-kunstgeschmack/" target="_blank" rel="noopener">Auch untermauert eine Studie von Matthew Pelowksi und Michael Forster von der Psychologie-Fakultät der Universität Wien, das unser Kunstgeschmack stark von sozialen Reizen gesteuert ist. </a></p>
<p>Die Vorliebe für bestimmte Kunststile oder Künstler kann Hinweise auf unser Temperament, unsere Werte und unsere Sicht auf die Welt geben. Doch was genau sagt deine Kunstpräferenz über dich aus?</p>
<h4>Klassische Kunstliebhaber</h4>
<p>Die Traditionalisten. Wenn du dich zu den Meisterwerken von Rembrandt, Da Vinci oder Michelangelo hingezogen fühlst, zeigst du eine hohe Wertschätzung für Handwerk, Tradition und Disziplin. Klassische Kunstliebhaber sind oft analytisch, gewissenhaft und bewundern Struktur sowie Perfektion. Sie schätzen Beständigkeit und tendieren dazu, in ihren Entscheidungen durchdacht und reflektiert zu sein. Persönlichkeitstyp: Detailorientiert, diszipliniert, traditionsbewusst</p>
<h4>Moderne Kunstliebhaber</h4>
<p>Die Freigeister. Du kannst dich für die Werke von Picasso, Kandinsky oder Dalí begeistern? Dann bist du wahrscheinlich ein kreativer und unabhängiger Denker. Moderne Kunstliebhaber sind oft experimentierfreudig, offen für neue Ideen und unkonventionelle Lösungen. Sie hinterfragen Normen und setzen sich gerne mit neuen Konzepten auseinander. Persönlichkeitstyp: Offen, kreativ, innovativ.</p>
<h4>Abstrakte Kunstliebhaber</h4>
<p>Die Intellektuellen: Wenn dich abstrakte Kunstwerke faszinieren, deutet das oft auf eine analytische und tiefsinnige Denkweise hin. Menschen, die sich für die Kunst von Mark Rothko oder Jackson Pollock begeistern, haben häufig eine Vorliebe für das Unbekannte und lieben es, die Bedeutung hinter den Dingen zu erforschen. Sie schätzen Vielschichtigkeit und interpretieren die Welt auf ihre eigene Weise. Persönlichkeitstyp: Intellektuell, nachdenklich, philosophisch</p>
<h4>Street-Art-Fans</h4>
<p>Die Rebellischen. Liebhaber von Banksy, Shepard Fairey oder Keith Haring haben häufig einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und sind gesellschaftskritisch eingestellt. Sie schätzen Kunst als eine Form des Protests und der Meinungsäußerung. Solche Menschen sind oft dynamisch, sozial engagiert und bereit, bestehende Strukturen in Frage zu stellen. Persönlichkeitstyp: Rebellisch, sozial engagiert, dynamisch</p>
<h4>Romantische Kunstliebhaber</h4>
<p>Die Sensiblen. Wenn du dich von Werken der Romantik wie denen von Caspar David Friedrich oder William Turner angezogen fühlst, deutet das auf eine sensible und gefühlsbetonte Natur hin. Menschen mit einer Vorliebe für romantische Kunst suchen oft nach Bedeutung in Emotionen, haben ein starkes inneres Leben und sind oft nachdenklich sowie empathisch. Persönlichkeitstyp: Sensibel, gefühlvoll, introspektiv</p>
<h4>Minimalisten</h4>
<p>Die Pragmatiker. Fühlt dich moderne Minimalismus-Kunst oder Bauhaus-Gestaltung besonders ansprechend? Dann schätzt du vermutlich Klarheit, Ordnung und Funktionalität. Minimalisten neigen dazu, ein pragmatisches und strukturiertes Leben zu führen, legen Wert auf Effizienz und bewundern die Eleganz des Einfachen. Persönlichkeitstyp: Strukturiert, pragmatisch, effizient</p>
<h4>Expressionisten</h4>
<p>Die Emotionalen. Die lebhaften und intensiven Werke von Vincent van Gogh, Egon Schiele oder Edvard Munch sprechen dich an? Dann bist du wahrscheinlich ein sehr emotionaler und leidenschaftlicher Mensch. Expressionismus-Fans sind oft tief empfundene Denker mit einem starken Gefühl für Individualität und Persönlichkeit. Persönlichkeitstyp: Leidenschaftlich, intensiv, impulsiv</p>
<h4>Surrealisten</h4>
<p>Die Träumer. Wer sich für die Werke von Salvador Dalí oder Max Ernst begeistert, hat oft eine ausgeprägte Vorstellungskraft und eine Vorliebe für das Fantastische. Surrealismus-Fans sind kreative Träumer, die sich nicht an die Logik der realen Welt gebunden fühlen und gerne in abstrakte Gedankenspiele eintauchen. Persönlichkeitstyp: Fantasievoll, kreativ, visionär</p>
<h4>Digital-Art-Fans</h4>
<p>Die Zukunftsorientierten. Menschen, die sich für digitale Kunst und NFTs begeistern, sind oft technikaffin, innovationsfreudig und an der Schnittstelle zwischen Kunst und Technologie interessiert. Sie haben eine aufgeschlossene Denkweise, lieben Experimente und schätzen Fortschritt in der Kunstwelt. Persönlichkeitstyp: Zukunftsorientiert, technikaffin, experimentierfreudig</p>
<h4>Konzeptkunst-Liebhaber</h4>
<p>Die Denker. Wenn dich Werke von Marcel Duchamp oder Joseph Beuys faszinieren, dann schätzt du Kunst, die eine tiefere Bedeutung transportiert. Konzeptkunst-Liebhaber sind oft kritisch denkende Menschen, die über das Offensichtliche hinausblicken und Kunst als Medium zur Reflexion und zum gesellschaftlichen Diskurs sehen. Persönlichkeitstyp: Intellektuell, kritisch, hinterfragend</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Dein Kunstgeschmack ist ein Spiegelbild deiner Persönlichkeit. Er zeigt, was dich inspiriert, welche Werte du schätzt und wie du die Welt wahrnimmst. Natürlich gibt es keine starren Regeln, denn oft vereinen Menschen verschiedene Facetten in sich und schätzen unterschiedliche Kunststile je nach Stimmung und Lebensphase. Doch eines ist sicher: Kunst ist mehr als nur ästhetischer Genuss – sie ist ein Ausdruck unseres Innersten.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Ausgewählte Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kunst in Frankfurt &#8211; Ostern im Städel Museum</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-in-frankfurt-ostern-im-staedel-museum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[liebieghaus skulpturensammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Pollock]]></category>
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		<category><![CDATA[Andreas Mühe]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunst in Frankfurt &#8211; Ostern im Städel Museum Im Städel Museum erwarten die Besucherinnen und Besucher gleich drei Sonderausstellungen. „RENOIR. <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-in-frankfurt-ostern-im-staedel-museum/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunst in Frankfurt &#8211; Ostern im Städel Museum</h3>
<p>Im Städel Museum erwarten die Besucherinnen und Besucher gleich drei Sonderausstellungen. „RENOIR. ROCOCO REVIVAL“ präsentiert überraschende Bezüge der Kunst von Pierre-Auguste Renoir zur Malerei des Rokoko. Renoir teilte mit dem Rokoko die Vorliebe für bestimmte Themen wie das Flanieren in Parkanlagen und am Flussufer, die Rast im Freien oder das Gartenfest. Durch treffende Gegenüberstellungen der Kunst Renoirs mit Werken des 18. Jahrhunderts sowie seiner Zeitgenossen entsteht ein Einblick in die vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Rokoko im Impressionismus. An den Osterfeiertagen werden regelmäßig einstündige Überblicksführungen durch „RENOIR. ROCOCO REVIVAL“ angeboten.</p>
<h4>Into the New. Menschsein: Von Pollock bis Bourgeois</h4>
<p>Die neue Ausstellung „Into the New. Menschsein: Von Pollock bis Bourgeois“ (ab 6. April) widmet sich der US-amerikanischen Kunst auf Papier von 1945 bis heute. Präsentiert werden rund 50 herausragende Druckgrafiken, Zeichnungen und Multiples etwa von Louise Bourgeois, Chuck Close, Jim Dine, Jasper Johns, Bruce Nauman, Jackson Pollock, Larry Rivers, Kiki Smith oder Kara Walker, die das Thema des Menschseins verhandeln.</p>
<h4>Andreas Mühe. Stories of Conflict</h4>
<p>Mit „Andreas Mühe. Stories of Conflict“ zeigt das Städel Museum eine Einzelausstellung mit 55 Arbeiten eines der bekanntesten Künstler in Deutschland. In seinen Fotografien befasst sich Andreas Mühe mit soziologischen, historischen und politischen Themen, die er in besonderen Umgebungen aufwendig mit Lichtkontrasten inszeniert.</p>
<h4>Dauerausstellung im Städel</h4>
<p>Auch in der Dauerausstellung des Städel Museums gibt es an Ostern viel zu entdecken: Der umgestaltete Sammlungsbereich Alte Meister mit beliebten Werken von Vermeer, Rembrandt, Botticelli und vielen anderen besticht durch ein neues Licht- und Farbkonzept sowie der Städel Garten, in dem jüngst die ersten Skulpturen des 20. und 21. Jahrhunderts wieder aufgestellt wurden. Als Vorboten lassen sie erahnen, wie der neue Städel Garten künftig aussehen wird.</p>
<p>Am Ostersonntag können Kinder entweder bei der Handpuppenführung „Louis und Lulu auf der Suche nach der Farbe“ oder bei der Familienführung „Wer sucht, der findet! Auf Erkundungstour durchs Städel Museum“ die Sammlung des Städel Museums erkunden.</p>
<h4>Die Liebieghaus Skulpturensammlung</h4>
<p>In der Liebieghaus Skulpturensammlung können die Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung „MISSION RIMINI. Material, Geschichte, Restaurierung. Der Rimini-Altar“ eines der bedeutendsten spätmittelalterlichen Kunstwerke aus Alabaster nach umfangreicher Restaurierung endlich wieder bewundern. In den letzten vier Jahren wurden am Rimini-Altar vielfältige konservatorische und restauratorische Eingriffe durchgeführt, vornehmlich eine besonders schonende Oberflächenreinigung durch Lasertechnologie sowie durch gipsgesättigte Agar-Gel-Kompressen. Zudem erfolgte eine umfassende kunsttechnologische Untersuchung des Werks. In der Überblicksführung am Samstag, dem 16. April, erfahren Interessierte mehr über das bislang wenig erforschte Material Alabaster.</p>
<p>Insbesondere für Kinder unterschiedlichen Alters bietet das Liebieghaus Osterferienkurse, die sich spielerisch mit der Sammlung von rund 3.000 Skulpturen aus der Zeit vom Alten Ägypten bis zum Klassizismus beschäftigen, an.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Sammlungsbereich Kunst der Moderne, Ausstellungsansicht Foto: Städel Museum</p>
<p>Das gesamte Programm sowie die Sonderöffnungszeiten über die Osterfeiertage finden Sie <a title="Osterprogramm 2022" href="https://newslettertogo.com/d9m3cwgn-mp9bf0kj-hgtis2bq-asn" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://newslettertogo.com/d9m3cwgn-mp9bf0kj-hgtis2bq-asn&amp;source=gmail&amp;ust=1649156607512000&amp;usg=AOvVaw1Rt0IdPw-G521ZUekBHfWy">hier</a>.</p>
<p>Sie planen einen Besuch in Frankfurt? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1771148&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
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		<title>Digitale Sammlung zur freien Verfügung: 22.000 Werke vom Städelmuseum</title>
		<link>https://arttrado.de/news/digitale-sammlung-zur-freien-verfuegung-22-000-werke-vom-staedelmuseum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2020 13:27:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Sandro Botticelli]]></category>
		<category><![CDATA[Städel]]></category>
		<category><![CDATA[Rembrandt]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Marc]]></category>
		<category><![CDATA[Paula Modersohn-Becker]]></category>
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					<description><![CDATA[Digitale Sammlung zur freien Verfügung: 22.000 Werke vom Städelmuseum Das Städel Museum stellt mehr als 22.000 Kunstwerke  mit der Creative-Commons-Lizenz <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/digitale-sammlung-zur-freien-verfuegung-22-000-werke-vom-staedelmuseum/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Digitale Sammlung zur freien Verfügung: 22.000 Werke vom Städelmuseum</h3>
<p>Das Städel Museum stellt mehr als 22.000 Kunstwerke  mit der Creative-Commons-Lizenz CC BY-SA 4.0 zur freien Verfügung. Die digitale Sammlung ermöglicht es einer breiten an Kunst interessierten Öffentlichkeit, die gemeinfreien Abbildungen der Werke unter Nennung des Städel Museums zu vervielfältigen, zu teilen sowie für beliebige Zwecke zu nutzen und zu bearbeiten.</p>
<p>In der digitalen Sammlung werden zum Beispiel Werke von Sandro Botticelli, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker oder Rembrandt  zum freien Download zur Verfügung gestellt. Insgesamt sind es knapp 22.000 Werke. Das Ziel ist es, die Sammlung des Städel der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Darüber hinaus wird die Teilhabe am gemeinschaftlichen Kulturgut gestärkt.</p>
<p>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten durch Creative Commons Zugriff auf einen reichen Bestand an gemeinfreien Kunstwerken und können etwa in Forschung und universitärer Lehre gesellschaftliche Zusammenhänge mit bildlicher Unterstützung darstellen. Künstlerinnen und Künstler, Gestalterinnen und Gestalter finden neue Designs und Ausdrucksformen durch eine individuelle Aneignung von Kunst sowie den kreativen Umgang mit ihr. Lehrerinnen und Lehrer können auf die gemeinfreien Kunstwerke nicht nur zur ästhetischen, kulturellen und geschichtlichen Wissensvermittlung zurückgreifen, sondern es ist ihnen mit ihren Schülerinnen und Schülern auch möglich, mithilfe der Bilder Material für eigene schöpferische Projekte zu entwickeln. Die Kunstwerke lassen sich in neue Zusammenhänge stellen und individuell weiterverwenden. Zudem können sich Besucherinnen und Besucher ihr Lieblingswerk zum freien Gebrauch herunterladen.</p>
<p>Sowohl die grundlegenden Metadaten der gemeinfreien Werke wie Titel und Technik als auch tiefergehende Informationen wie Verschlagwortungen oder ikonografische Quellen stehen der Öffentlichkeit über eine sogenannte OAI-Schnittstelle (Open Archives Initiative) zur Verfügung und werden unter CC0 1.0 lizenziert. Dies ermöglicht die Vernetzung mit anderen Bilddatenbanken und Wissenschaftsplattformen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Das Titelbild; Franz Marcs Liegender Hund im Schnee (ca. 1911)</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Wenn Sie unser Projekt ARTTRADO unterstützen möchten, können Sie das über Paypal.</p>
<p><a href="https://www.paypal.com/donate/?cmd=_s-xclick&amp;hosted_button_id=H8575LKPJNPLW&amp;source=url"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6541" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1-300x66.jpg" alt="" width="200" height="44" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1-300x66.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 600w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
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		<title>Sensationsfund  &#8211; Neuer unbekannter Rembrandt entdeckt</title>
		<link>https://arttrado.de/news/sensationsfund-neuer-unbekannter-rembrandt-entdeckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2018 09:50:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Rembrandt]]></category>
		<category><![CDATA[ernst van de wetering]]></category>
		<category><![CDATA[rembrandt research project]]></category>
		<category><![CDATA[christie´s]]></category>
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					<description><![CDATA[Sensationsfund &#8211; Neuer unbekannter Rembrandt entdeckt Glück? Zufall? Oder doch der Expertenblick? Bereits im vergangenem Jahr ersteigerte der Kunsthändler Jan <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/sensationsfund-neuer-unbekannter-rembrandt-entdeckt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Sensationsfund &#8211; Neuer unbekannter Rembrandt entdeckt</h3>
<p>Glück? Zufall? Oder doch der Expertenblick? Bereits im vergangenem Jahr ersteigerte der Kunsthändler Jan Six, dass &#8222;Porträt eines jungen Mannes&#8220; in London. Bei <strong><a href="https://www.christies.com/">Christie´s</a> </strong>bezahlte er 156.000 Euro und sagte im NRC Handeslblad das er sofort vermutete, dass es sich hier um einen Rembrandt handelt. Der renommierte Rembrandt-Experte Ernst van de Wetering vom Rembrandt Research Project (RPP) bestätigte die Echtheit des Gemäldes. Somit handelt sich sich hier um das erste unbekannte Werk des niederländischen Meisters seit mehr als über 40 Jahren. Das Gemälde ist ab heute im Amsterdamer Museum Hermitag zu sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_3957" aria-describedby="caption-attachment-3957" style="width: 741px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/image-1288213-860_poster_16x9-epwp-1288213.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-3957" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/image-1288213-860_poster_16x9-epwp-1288213.jpg" alt="" width="741" height="417" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/image-1288213-860_poster_16x9-epwp-1288213.jpg 860w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/image-1288213-860_poster_16x9-epwp-1288213-600x338.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/image-1288213-860_poster_16x9-epwp-1288213-300x169.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/image-1288213-860_poster_16x9-epwp-1288213-768x432.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/05/image-1288213-860_poster_16x9-epwp-1288213-800x450.jpg 800w" sizes="(max-width: 741px) 100vw, 741px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3957" class="wp-caption-text">Rembrandt van Rijn (1606-1669): Portret van een jonge manâ(olieverf op doek, 94,5Ã73,5 cm.) Foto RenÃ© Gerritsen &#8211; Portrait of a Young Genleman</figcaption></figure>
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<div>Rembrandt hat das Bild vermutlich um 1634 gemalt. Als möglichen Teil eines Doppelporträts. Es ist etwa 94 mal 73 Zentimeter groß und nicht signiert. Das Gemälde soll nun Verkauft werden. Sicherlich wird das Gemälde im Falle eines verkaufes das Vielfache der ursprünglichen 156.000€ erziehlen. Rembrandt zählt noch heute zu den teuersten und beliebtesten Künstlern.</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
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