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	<title>kunst in hamburg Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>kunst in hamburg Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>ARTTRADO City Guide Hamburg &#8211; Kunsthaus Hamburg &#038; Hobenköök</title>
		<link>https://arttrado.de/news/arttrado-city-guide-hamburg-kunsthaus-hamburg-hobenkoeoek/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Cornelsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 17:39:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ARTTRADO City Guide]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Hopp]]></category>
		<category><![CDATA[Fictional Healing]]></category>
		<category><![CDATA[Hobenköök]]></category>
		<category><![CDATA[Söhne Hamburgs]]></category>
		<category><![CDATA[Madison Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthaus Hamburg]]></category>
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					<description><![CDATA[HAMBURG CITY TOUR – Kunst, Kaffee und ein Tag, der sich treiben lässt Ein Tag in Hamburg muss nicht durchgetaktet <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/arttrado-city-guide-hamburg-kunsthaus-hamburg-hobenkoeoek/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>HAMBURG CITY TOUR – Kunst, Kaffee und ein Tag, der sich treiben lässt</h4>
<p>Ein Tag in Hamburg muss nicht durchgetaktet sein, um sich vollständig anzufühlen. Im Gegenteil: Die Stadt entfaltet ihren Reiz oft genau dann, wenn man ihr Raum lässt. Diese Tour versteht sich daher weniger als fester Plan, sondern als Richtung – ein Vorschlag, wie sich ein Tag zwischen Kulinarik, Kunst und Stadtgefühl entwickeln kann.</p>
<h4>Söhne Hamburgs nahe Hauptbahnhof: Ein entspannter Start in den Tag</h4>
<p>Der Ausgangspunkt liegt zentral rund um den Hamburg Hauptbahnhof. Von hier aus sind viele Orte fußläufig erreichbar – ideal, um ohne großen Aufwand in den Tag zu starten.</p>
<p>Für ein erstes Ankommen bietet sich das kleine Café Söhne Hamburgs an. Ein unscheinbares, kleines Mischcafé, das genau durch seine Zurückhaltung überzeugt.</p>
<p>Besonders hervorzuheben ist das selbstgebackene Brot – klar eine Empfehlung. Die Speisen werden frisch zubereitet, individuell zusammengestellt und wirken dadurch nie standardisiert. Auch wenn die Auslage nicht sofort alles hergibt, wird flexibel auf Wünsche eingegangen, was dem Ort eine angenehm persönliche Note verleiht.</p>
<p>Die Auswahl wirkt bewusst reduziert, aber hochwertig: gut belegte Brote mit verschiedenen Salatsorten, frischen Kräutern und kleinen Details, die den Unterschied machen. Überraschend ist dabei auch das Preisniveau, das trotz der frischen Zutaten und Qualität angenehm moderat bleibt.</p>
<p>Der Kaffee kommt in guten Größen und ist geschmacklich rund – genau richtig, um entspannt in den Tag zu starten. Ein kleiner Moment bleibt besonders hängen: Bei uns sorgt ein Versehen kurz für Irritation, als wir selbst versehentlich Salz statt Zucker in den Kaffee geben. Die Situation wird jedoch sofort freundlich aufgefangen und unkompliziert mit einem neuen Kaffee gelöst – eine kleine Geste, die viel über den Umgang im Café verrät.</p>
<p>Als einzige kleine Einschränkung bleibt, dass das Café recht kompakt ist und keine eigenen Toiletten bietet. Dafür entschädigt jedoch das Gesamtgefühl aus Qualität, Freundlichkeit und Atmosphäre deutlich. Auffällig ist außerdem, dass es zusätzlich auch Ramen im Angebot gibt – ein Grund mehr, definitiv noch einmal wiederzukommen und diesen Teil der Karte beim nächsten Besuch zu testen.</p>
<p>Für einen Moment wirkt es hier so, als würde der hektische Rhythmus der Stadt draußen bleiben. Ein kurzer Stillstand im besten Sinne, bevor Hamburg direkt wieder in Bewegung übergeht.</p>
<h4>Kunstcluster Innenstadt: kurze Wege, dichte Eindrücke</h4>
<p>Rund um die Hamburger Kunsthalle entsteht ein kompakter Kunst-Cluster, der sich ideal zu Fuß erkunden lässt. Die kurzen Distanzen machen diesen Bereich besonders attraktiv für eine flexible, nicht lineare Tour.<br />
So liegen die Deichtorhallen Hamburg etwa 10 bis 15 Minuten entfernt und bieten mit großformatigen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und Fotografie einen klaren Kontrast zur Kunsthalle.</p>
<p>Nur wenige Minuten weiter befindet sich das Kunsthaus Hamburg im Bereich Oberhafen, das stärker auf junge, experimentelle Positionen ausgerichtet ist.</p>
<p>Auch der Kunstverein in Hamburg liegt nur rund 5 bis 8 Gehminuten entfernt und ergänzt das Umfeld um einen kuratierten, oft experimentellen Zugang zur zeitgenössischen Kunst.</p>
<p>Der gesamte Bereich funktioniert damit weniger als Abfolge einzelner Institutionen, sondern als zusammenhängende Kunstlandschaft – alle Orte liegen innerhalb von etwa 5 bis 15 Minuten Fußweg. Genau diese Nähe erlaubt es, die Route flexibel zu gestalten und spontan zu erweitern oder zu verkürzen.</p>
<h4>Kunsthaus Hamburg: „Fictional Healing“ von Daniel Hopp</h4>
<p>Die Arbeit setzt an Orten an, die man im Alltag oft übersieht, obwohl sie ständig präsent sind: Bahnhöfe, öffentliche Plätze, Übergangsräume. Orte, an denen Bewegung, soziale Realität und Unsichtbarkeit aufeinandertreffen.</p>
<p>Was zunächst wie ein dokumentarischer Ansatz wirken könnte, entwickelt sich schnell zu etwas anderem. Die Ausstellung entsteht im Austausch mit Menschen, deren Lebensrealität Teil der Arbeit wird. Geschichten, Erinnerungen und Fragmente persönlicher Erfahrungen werden aufgenommen und in filmische Situationen übersetzt, die später erneut gebrochen und neu inszeniert werden.</p>
<p>Im Zentrum stehen Video- und Installationsarbeiten, in denen sich Realität und Vorstellung nicht mehr klar trennen lassen. Figuren erscheinen nicht als feste Charaktere, sondern als Zustände – als Möglichkeiten von Identität, nicht als Definition.</p>
<p>Ergänzt wird das Ganze durch Interviews, die sehr nah an den Beteiligten bleiben, ohne sie zu überfordern. Es entsteht eine Form von Nähe, die nicht aufdrängt, sondern begleitet.</p>
<p>Ein besonders stiller Moment bleibt hängen: ein Stern auf dem Boden, der an einen der Beteiligten erinnert, der während der Entstehung verstorben ist. Es ist kein dramatischer Einschnitt, eher ein leiser Hinweis darauf, dass hinter der Arbeit echte Biografien stehen.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/news/daniel-hopp-im-interview-zwischen-realitaet-spiel-und-beziehung/">Daniel Hopp im Interview: Zwischen Realität, Spiel und Beziehung</a></p>
<h4>Versteckter Food-Spot – Hobenköök im Oberhafen</h4>
<p>Nach der Ausstellung führt der Weg nur wenige Schritte weiter in das Hobenköök im Oberhafenquartier – ein Ort zwischen Restaurant, Markthalle und regionalem Ernährungskonzept.</p>
<p>Der Name bedeutet „Hafenküche“ und beschreibt den Ansatz ziemlich genau: eine norddeutsch geprägte Küche, die eng mit regionalen Produzent:innen arbeitet. Grundlage dafür ist die angeschlossene Markthalle, in der Produkte von über 200 Erzeugern aus Hamburg und Umgebung zusammenlaufen und direkt in die Küche einfließen. Das Konzept setzt konsequent auf Regionalität, Saisonalität und kurze Lieferketten – viele Gerichte entstehen täglich neu aus dem, was die Region gerade hergibt.</p>
<h4>Höbenschnack: „Knollenkutter“ – ein Abend zwischen Produkt und Herkunft</h4>
<p>An diesem Tag waren wir Teil eines Abends aus der Höbenschnack-Reihe – einer regelmäßig stattfindenden Eventserie der Hobenköök, bei der Produzent:innen, Küche und Gäste in einem gemeinsamen Format zusammenkommen. Jeder Abend steht unter einem eigenen kulinarischen Thema und verbindet ein mehrgängiges Menü mit direktem Austausch über Herkunft und Produkte.</p>
<p>Unser Besuch fand im Rahmen des Themenabends „Knollenkutter“ statt, der sich kulinarisch vollständig dem Thema Wurzelgemüse, sowie norddeutscher Produktküche widmete und nebenbei die veganen Räucher-Variationen genau dieser Marke vorstellt.</p>
<h4>Das Menü: vier Gänge aus der Region</h4>
<p>Die Vorspeise bestand aus geröstetem Buttermilch-Schwarzbrot mit Frischkäse, Gewürzgürkchen und Möhrenlachs.</p>
<p>Im Zwischengang folgte eine Knollenselleriecreme mit Apfel, karamellisierten Mandeln und Sellerie.</p>
<p>Der Hauptgang bestand aus Rotkohlpfannkuchen mit Rapsmayonnaise, Zwiebelsalat und Roter Bete.</p>
<p>Zum Abschluss wurde eine dunkle Schokoladen-Ganache mit eingelegten Früchten, Kakaobiskuit und Sellerie-Sorbet serviert.</p>
<h4>Zwischen Experiment und Regionalität</h4>
<p>Auffällig ist der konsequente Einsatz der Produkte aus dem Hobenköök-System selbst: Der Koch arbeitet eng mit den Zutaten der angeschlossenen Markthalle und regionalen Partnerbetriebe, wodurch das Menü direkt aus der vorhandenen Produktlandschaft entsteht.</p>
<p>Insgesamt wirkt das Menü stimmig und gut durchdacht, mit klarer Handschrift und starkem regionalem Bezug. Mutig ist vor allem der Einsatz von Sellerie im Dessert – eine Entscheidung, die nicht zwingend für jeden funktioniert, aber den experimentellen Ansatz des Abends unterstreicht. Gerade solche Brüche zeigen jedoch, dass hier bewusst mit Grenzen gearbeitet wird, statt sich auf sichere Kombinationen zu verlassen.</p>
<p>Die Höbenschnack-Reihe wird regelmäßig fortgeführt und variiert thematisch mit den jeweiligen Abenden. Nach „Knollenkutter“ folgen unter anderem „Frischgefischt“ am 05.05.2026, sowie weitere Formate wie „Überquell“ und „arteFakt“ in den darauffolgenden Monaten.</p>
<p>Der Raum selbst bleibt dabei bewusst unaufgeregt – eher Markthalle als klassisches Restaurant, eher funktional als inszeniert. Gerade dadurch entsteht nach dem Ausstellungsbesuch ein ruhiger Gegenpol, der den Tag für einen Moment herunterfährt, ohne ihn zu brechen.</p>
<p><a href="https://shop.hobenkoeoek.de/" target="_blank" rel="noopener">Mehr über das Hobenköök-Restaurant und den Hobenschnack finden Sie hier!</a></p>
<h4>Rund um das Hobenköök – ein Quartier im Wandel</h4>
<p>Das Hobenköök steht nicht isoliert im Raum, sondern ist Teil eines sich stark entwickelnden Quartiers im Oberhafen. Gerade deshalb lohnt es sich, den Besuch nicht nur auf das Restaurant selbst zu beschränken, sondern die Umgebung bewusst mitzudenken – vor oder nach dem Essen.</p>
<h4>Die Gleishalle Oberhafen – Arbeiten zwischen Industrie und Kreativraum</h4>
<p>Direkt nebenan liegt die Gleishalle Oberhafen. Die ehemalige Bahn- und Lagerhalle wurde zu einem offenen Kreativ- und Veranstaltungsraum umgenutzt, ohne ihren industriellen Charakter zu verlieren.</p>
<p>Die Halle dient heute als flexible Plattform für Ausstellungen, Märkte, Events und kreative Zwischennutzungen. Statt klassischer Museumssituation entsteht hier eher ein offener Experimentierraum, in dem sich urbane Produktion, Design und temporäre Kulturformate überlagern.</p>
<p>Gerade im Zusammenspiel mit der Hobenköök entsteht so ein spannendes Nebeneinander: Essen, Produktion und kulturelle Nutzung liegen hier buchstäblich Wand an Wand.</p>
<p>Mehr über die Veranstaltung in der Gleishalle finden Sie hier: <a href="https://gleishalle.de/" target="_blank" rel="noopener">https://gleishalle.de/</a></p>
<h4>GRÜN &amp; GRAU – Stadtentwicklung zwischen Natur und Industrie</h4>
<p>Ebenfalls im Umfeld bewegt sich das Projekt GRUEN &amp; GRAU Oberhafenquartier (oft auch als Grau &amp; Grün im Kontext der Quartiersentwicklung bezeichnet).</p>
<p>Hier geht es weniger um einen einzelnen Ort als vielmehr um eine städtebauliche Idee: das Spannungsfeld zwischen industrieller Bestandsstruktur („Grau“) und neuen, begrünten, offenen Stadtflächen („Grün“). Ziel ist es, das Oberhafenquartier behutsam weiterzuentwickeln, ohne seinen rauen Charakter zu verlieren.</p>
<p>Das Projekt zeigt sich vor allem in Zwischennutzungen, Freiflächen und experimentellen Stadtbausteinen, die das Quartier langsam transformieren, ohne es vollständig zu glätten oder zu ersetzen.</p>
<h4>Ein Quartier als Erweiterung der Route</h4>
<p>Was sich hier zeigt, ist weniger eine klassische Sehenswürdigkeit als ein Stadtgefüge im Übergang. Genau deshalb lässt sich der Besuch im Hobenköök flexibel erweitern: als kurzer Spaziergang davor, als Verdauungsweg danach oder als bewusste Pause zwischen zwei Programmpunkten.</p>
<p>Die gesamte Route im Oberhafen funktioniert dadurch nicht linear, sondern modular – je nachdem, wie viel Zeit man sich nimmt und welchen Fokus man setzen möchte.</p>
<h4>Ankommen im MADISON Hotel</h4>
<p>Nach einem Tag zwischen Kunst, Bewegung und kulinarischen Zwischenräumen verändert sich der Rhythmus erneut. Die Stadt wird leiser, die Wege länger, obwohl sie eigentlich kurz bleiben.</p>
<p>Der Weg führt ins <a href="https://www.madisonhotel.de/?utm_source=ig&amp;utm_medium=social&amp;utm_content=link_in_bio&amp;fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMjU2MjgxMDQwNTU4AAGnTJpTVielfxrifnha1SSUEKyA3cWOm_QWvqHExloMCpELVy2EfZS87SVmW7k_aem_ppt6eHv8wAs69wSQowUvsA" target="_blank" rel="noopener">MADISON Hotel Hamburg</a> – ein zentral gelegenes Hotel zwischen Hafen, Innenstadt und Speicherstadt, das sich gut in diese Art von Tagesstruktur einfügt. Kein Ort, der sich in den Vordergrund drängt, sondern einer, der den Tag bewusst abfedert.</p>
<h4>Bar als Übergangsraum</h4>
<p>Statt den Abend sofort zu beenden, entsteht hier noch einmal ein kurzer Zwischenzustand. Die Bar des Hauses wirkt zurückgenommen, ruhig und klar organisiert – ein Ort, an dem der Tag nicht abrupt stoppt, sondern langsam ausläuft.</p>
<p>Dabei bleibt ein Moment besonders hängen: ein Whisky Sour, der sich ohne große Erwartungen als einer der besten herausstellt, den wir je getrunken haben. Kein überhöhtes Erlebnis, eher eine stille Überraschung im richtigen Moment – genau dann, wenn der Tag eigentlich schon zur Ruhe kommt.</p>
<p>Ein Drink, ein kurzer Moment ohne Programm, ohne nächste Entscheidung. Gerade nach einem intensiven Tag wie diesem entsteht hier eine Art Gegenraum zur Stadt: kontrolliert, ruhig, aber nicht steril.</p>
<h4>Übernachten als Teil der Route</h4>
<p>Das MADISON funktioniert dabei nicht nur als klassisches Hotel, sondern als bewusster Ruhepunkt innerhalb der Route. Durch die Lage bleibt man nah an allem – und gleichzeitig weit genug entfernt, um den Tag wirklich abzuschließen.</p>
<p>Gleichzeitig eignet sich das Hotel auch als Startpunkt für eine zweite Bewegung durch die Stadt: Richtung Hafen, Speicherstadt oder zurück in die Innenstadt in einem anderen Tempo.</p>
<h4>Hamburg nach dem Tag</h4>
<p>Was bleibt, ist weniger ein einzelner Eindruck als ein Zusammenspiel aus Orten, Übergängen und Momenten. Die Stadt wirkt am Ende weniger wie eine Abfolge von Stationen, sondern wie ein Geflecht aus Möglichkeiten.</p>
<p>Und genau dort, zwischen Rückzug und nächstem Aufbruch, endet dieser Tag – ohne wirklich abgeschlossen zu sein.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/liggraphy-7165278/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3846525">Liggraphy</a>.</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jenny Falckenberg – Eine Vermittlerin der Gegenwartskunst</title>
		<link>https://arttrado.de/news/jenny-falckenberg-eine-vermittlerin-der-gegenwartskunst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 17:30:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Sammlung Falckenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Jenny Falckenberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Jenny Falckenberg – Eine Vermittlerin der Gegenwartskunst Mit ihr verliert die Kunstwelt eine Akteurin, die sich bewusst zwischen den klassischen <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/jenny-falckenberg-eine-vermittlerin-der-gegenwartskunst/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Jenny Falckenberg – Eine Vermittlerin der Gegenwartskunst</h4>
<p>Mit ihr verliert die Kunstwelt eine Akteurin, die sich bewusst zwischen den klassischen Rollen bewegte – weder reine Galeristin noch Kuratorin, sondern vor allem eines: eine Vermittlerin.</p>
<h4>Zwischen Sammlung, Szene und Öffentlichkeit</h4>
<p>Als Tochter des renommierten Sammlers Harald Falckenberg war sie eng mit einer der bedeutendsten Privatsammlungen für Gegenwartskunst in Deutschland verbunden, der Sammlung Falckenberg, die heute Teil der Deichtorhallen Hamburg ist.</p>
<p>Doch Jenny Falckenberg blieb nicht im Schatten dieser Institution. Sie entwickelte eine eigene Rolle – jenseits klassischer Strukturen. Ihr Fokus lag darauf, Kunst zugänglich zu machen, Kontexte zu schaffen und Menschen miteinander zu verbinden.</p>
<p>Sie arbeitete an der Schnittstelle von:</p>
<p>Kunst und Gesellschaft<br />
Künstler:innen und Sammler:innen<br />
Ausstellung und Erlebnis</p>
<h4>Projekte und Formate</h4>
<p>Auch wenn viele ihrer Aktivitäten bewusst informell und projektbasiert waren, lassen sich einige wiederkehrende Formate benennen:</p>
<p><strong>1. Interdisziplinäre Kunst-Events &amp; Kooperationen</strong></p>
<p>Falckenberg organisierte regelmäßig Ausstellungen und Veranstaltungen in ungewöhnlichen Kontexten – oft in Verbindung mit Mode, Musik oder Marken. Diese Formate brachen mit der klassischen White-Cube-Logik und erreichten ein neues Publikum.</p>
<p><strong>2. „Ball d’Amour“ (Charity- und Kunstformat)</strong></p>
<p>Ein besonders sichtbares Projekt war ihr gesellschaftlich-künstlerisches Eventformat, das Kunst, Inszenierung und Fundraising verband. Hier zeigte sich exemplarisch ihr Ansatz: Kunst als Erlebnisraum und sozialer Katalysator.</p>
<p><strong>3. Künstler*innen-Vermittlung und Aufbau von Netzwerken</strong></p>
<p>Sie arbeitete intensiv daran, junge Positionen sichtbar zu machen und gleichzeitig etablierte Künstler:innen in neue Kontexte zu bringen. Ihre Arbeit bestand oft weniger in einzelnen Ausstellungen als im langfristigen Aufbau von Beziehungen.</p>
<h4>Was sie geleistet hat</h4>
<p>Ihr eigentlicher Beitrag zur Kunstszene lässt sich nicht nur an Projekten messen, sondern an einer Haltung:</p>
<p>Sie hat neue Öffentlichkeiten für Gegenwartskunst erschlossen<br />
Sie hat Kunst aus institutionellen Räumen herausgelöst und in soziale Kontexte überführt<br />
Sie hat früh verstanden, dass Kunstvermittlung auch Inszenierung und Kommunikation ist<br />
Sie hat als „Kunstagentin“ eine Rolle geprägt, die heute immer wichtiger wird</p>
<p>Damit stand sie exemplarisch für eine Generation, die den Kunstbetrieb seit den 2010er-Jahren verändert hat.</p>
<h4>Was bleibt – und was jetzt fehlt</h4>
<p>Mit dem Tod von Jenny Falckenberg verschwinden keine großen, klar umrissenen Ausstellungsprojekte. Was fehlt, ist etwas anderes – und schwerer zu ersetzen:</p>
<p>ein Netzwerk, das an eine Person gebunden war.</p>
<p><strong>Viele ihrer Formate lebten von:</strong></p>
<p>persönlichen Beziehungen<br />
spontanen Ideen<br />
ihrem Gespür für Menschen und Konstellationen</p>
<p><strong>Das bedeutet konkret:</strong></p>
<p>Institutionen wie die Deichtorhallen Hamburg arbeiten unverändert weiter<br />
Freie, eventbasierte Formate könnten wegfallen oder sich verändern<br />
Künstlerische Netzwerke müssen sich neu ordnen</p>
<p>Ihr Tod hinterlässt daher weniger „offene Projekte“ als vielmehr ein unbesetztes Wirkungsfeld.</p>
<h4>Eine Lücke im System</h4>
<p>Die vielleicht treffendste Beschreibung ihrer Bedeutung ist diese:</p>
<p>Jenny Falckenberg hat nicht nur Kunst gezeigt – sie hat Situationen geschaffen, in denen Kunst stattfinden konnte.</p>
<p>Gerade diese Rolle ist im heutigen Kunstsystem zentral: als Verbindungsglied zwischen Markt, Institution und Öffentlichkeit. Ihr Wegfall macht sichtbar, wie stark die Szene noch immer von einzelnen Persönlichkeiten getragen wird.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Mit Jenny Falckenberg verliert die Kunstwelt eine Akteurin, die sich bewusst nicht in bestehende Kategorien einordnen ließ. Ihr Einfluss lag weniger in einzelnen Ausstellungen als in der Art und Weise, wie sie Kunst gedacht und vermittelt hat.</p>
<p>Oder anders gesagt:</p>
<p>Mit ihrem Tod endet kein Projekt – sondern eine bestimmte Form, Kunst in die Gegenwart zu holen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>UDOVERSUM Hamburg 2026: Die Kunstwelt von Udo Lindenberg</title>
		<link>https://arttrado.de/news/udoversum-hamburg-2026-die-kunstwelt-von-udo-lindenberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 17:10:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Udoversum]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[udo lindenberg]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[UDOVERSUM Hamburg 2026: Die Kunstwelt von Udo Lindenberg Ein Universum zwischen Kunst und Rock’n’Roll. Mit dem „UDOVERSUM“ in Hamburg wird <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/udoversum-hamburg-2026-die-kunstwelt-von-udo-lindenberg/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>UDOVERSUM Hamburg 2026: Die Kunstwelt von Udo Lindenberg</h4>
<p>Ein Universum zwischen Kunst und Rock’n’Roll. Mit dem „UDOVERSUM“ in Hamburg wird das Werk von Udo Lindenberg nicht einfach ausgestellt, sondern begehbar gemacht. Die Ausstellung versteht sich als immersive Erlebniswelt, die Musik, Kunst und Lebensgeschichte miteinander verschmilzt.</p>
<p>Besonders bemerkenswert: Das Projekt steht im Zeichen seines 80. Geburtstags im Jahr 2026 und würdigt damit ein außergewöhnliches künstlerisches Lebenswerk. Im Zentrum steht dabei nicht nur das bildnerische Schaffen, sondern das gesamte künstlerische Universum eines der bekanntesten deutschen Rockmusiker und Maler.</p>
<h4>Multimediales Ausstellungskonzept</h4>
<p>Das UDOVERSUM setzt auf ein bewusst immersives Konzept. Besucher bewegen sich durch verschiedene Stationen, die unterschiedliche Facetten seines Lebenswerks beleuchten:</p>
<p>originale Bühnenkostüme und Requisiten<br />
handschriftliche Notizen, Skizzen und Entwürfe<br />
musikalische Stationen seiner Karriere<br />
großflächige audiovisuelle Installationen<br />
Licht- und Soundräume, die seine Songs erlebbar machen</p>
<p>Statt klassischer Distanz entsteht so eine unmittelbare Nähe zum Künstler und seinem Werk.</p>
<h4>Die Bildwelt von Udo Lindenberg</h4>
<p>Ein zentraler Bestandteil der Ausstellung ist seine unverwechselbare Malerei. Besonders die sogenannten „Likörelle“ – mit Likör, Tusche und Acryl geschaffene Bilder – haben seinen Stil geprägt. Udo Lindenberg wurde 1946 in Gronau (Nordrhein-Westfalen) geboren und zählt zu den prägendsten Figuren der deutschen Rock- und Popkultur.</p>
<p>Wichtige Fakten zu seiner Kunst:</p>
<p>Beginn der Malerei: Ende der 1990er-Jahre intensiver Einstieg in die bildende Kunst<br />
Stil: „Likörelle“ (Mischtechnik aus Likör, Tusche und Acryl)<br />
Künstlerisches Motivspektrum: Musik, Politik, Gesellschaftskritik, Selbstinszenierung</p>
<p>Zahlreiche Präsentationen in deutschen Museen und Galerien seit den 2000er-Jahren u. a. große Einzelausstellungen in Städten wie Hamburg, Berlin und München. Seine Werke wurden in verschiedenen kulturellen Institutionen und Ausstellungshäusern gezeigt, häufig in Verbindung mit Musik- und Popkultur-Kontexten.</p>
<p>Lindenberg ist kein klassisch akademisch ausgebildeter Maler, sondern ein autodidaktisch geprägter Künstler, der Musik und Bildkunst konsequent miteinander verbindet.</p>
<h4>Typisch für seine Arbeiten sind:</h4>
<p>comicartige, überzeichnete Figuren<br />
politische und gesellschaftliche Anspielungen<br />
wiederkehrende Figuren wie sein „Paniker“-Alter Ego<br />
starke Bezüge zu Hamburg, Bühne und Popkultur</p>
<p>Diese Bildsprache zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte UDOVERSUM.</p>
<h4>Mehr als eine Ausstellung</h4>
<p>Das Konzept versteht sich weniger als klassische Retrospektive, sondern als Gesamterlebnis. Musik, Kunst und Biografie werden nicht getrennt gezeigt, sondern bewusst miteinander verwoben.</p>
<p>Damit entsteht ein Raum, der nicht nur Werke zeigt, sondern ein Lebensgefühl transportiert – zwischen Rock’n’Roll, Ironie und gesellschaftlichem Kommentar.</p>
<p>Titel der Ausstellung<strong data-start="129" data-end="155">:</strong> UDOVERSUM – Die große Udo Lindenberg Ausstellung.<br data-start="204" data-end="207" />Ort<strong data-start="207" data-end="215">:</strong> stilwerk Hamburg, Große Elbstraße 68, Hamburg.<br data-start="261" data-end="264" />Laufzeit<strong data-start="264" data-end="277">:</strong> 30. April 2026 – 04. Oktober 2026.<br data-start="311" data-end="314" data-is-only-node="" />Konzept<strong data-start="314" data-end="326">:</strong> Immersive Erlebniswelt mit Kunst, Musik, Biografie und Multimedia-Installationen.<br data-start="407" data-end="410" />Tickets<strong data-start="410" data-end="422">:</strong> Online im Vorverkauf erhältlich (Zeitfenster-Tickets mit festen Einlasszeiten).<br data-start="501" data-end="504" />Preisniveau: Voraussichtlich mittlerer zweistelliger Bereich.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Das UDOVERSUM Hamburg setzt 2026 einen neuen Maßstab für Künstlerausstellungen in Deutschland. Es zeigt Udo Lindenberg nicht nur als Musiker oder Maler, sondern als kulturelles Gesamtkunstwerk, das sich jeder klaren Kategorisierung entzieht.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild Quelle YouTubeVideo: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=j8A81H8FQIE" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/</a></p>
<p>Zu den Tickets: <a href="https://www.eventim.de/artist/udoversum-die-grosse-udo-lindenberg-ausstellung/?affiliate=EYA&amp;msclkid=648d5c0b1d421d02f42335d4de2859cf&amp;utm_source=bing&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_campaign=ar_Suche%20-%20Special%20Tickets&amp;utm_term=udoversum%20tickets&amp;utm_content=Udoversum%20-%20Die%20gro%C3%9Fe%20Udo%20Lindenberg%20Ausstellung" target="_blank" rel="noopener">https://www.eventim.de/</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>KATZEN! Ausstellung in Hamburg im MARKK – Zwischen Mythos und Meme</title>
		<link>https://arttrado.de/news/katzen-ausstellung-in-hamburg-im-markk-zwischen-mythos-und-meme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 16:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[MARKK]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Mythos]]></category>
		<category><![CDATA[Meme]]></category>
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					<description><![CDATA[KATZEN! Ausstellung in Hamburg im MARKK – Zwischen Mythos und Meme Zwischen Mythos und Meme – Die Katze als kulturelles <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/katzen-ausstellung-in-hamburg-im-markk-zwischen-mythos-und-meme/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>KATZEN! Ausstellung in Hamburg im MARKK – Zwischen Mythos und Meme</h4>
<p>Zwischen Mythos und Meme – Die Katze als kulturelles Symbol im MARKK Hamburg. Mit der Ausstellung „KATZEN!“ zeigt das Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK), wie viel mehr in der wohl beliebtesten Internet-Ikone steckt. Was heute als Meme millionenfach geteilt wird, blickt auf eine jahrtausendealte Kulturgeschichte zurück – zwischen Verehrung, Projektion und Mythos.</p>
<p>Die vielseitige Schau in Hamburg verbindet Kulturgeschichte, Kunst und Popkultur auf bemerkenswert zugängliche Weise.</p>
<h4>Die Katze in der Kulturgeschichte</h4>
<p>Die Ausstellung macht eindrucksvoll deutlich, dass die Katze seit Jahrtausenden eine besondere Rolle in unterschiedlichen Kulturen spielt. Von ihrer Verehrung im alten Ägypten bis hin zu ihrer ambivalenten Wahrnehmung im europäischen Mittelalter zeigt sich ein stetiger Wandel im Umgang mit dem Tier.</p>
<p>Historische Objekte und Darstellungen verdeutlichen dabei, wie eng Tierbilder mit religiösen, gesellschaftlichen und symbolischen Vorstellungen verknüpft sind. Die Katze erscheint hier nicht nur als Begleiter des Menschen, sondern als kulturell aufgeladenes Symbol.</p>
<h4>Zwischen Verehrung und Skepsis</h4>
<p>Besonders interessant ist die Ambivalenz der Katze. Sie bewegt sich zwischen Bewunderung und Ablehnung, Nähe und Distanz.</p>
<p>Diese Gegensätze werden in der Ausstellung anhand von Kunstwerken, Objekten und szenischen Darstellungen sichtbar. Besucher*innen können so nachvollziehen, wie stark kulturelle Deutungen unser Bild von Tieren prägen – und wie sehr diese sich über die Jahrhunderte verändern.</p>
<h4>Kunst trifft Popkultur: Die Katze im digitalen Zeitalter</h4>
<p>Ein aktueller Schwerpunkt liegt auf der Gegenwart: Katzen sind längst Internet-Stars, von viralen Memes bis zu Social-Media-Phänomenen. Die Ausstellung zeigt, dass sich zwar die Medien verändert haben, nicht aber die Faszination. Eigenschaften wie Unabhängigkeit, Eigenwilligkeit und eine gewisse Unnahbarkeit prägen das Bild der Katze bis heute – online wie offline.</p>
<h4>Interaktive Ausstellung und kuratorisches Konzept</h4>
<p>„KATZEN!“ überzeugt nicht nur inhaltlich, sondern auch gestalterisch. Interaktive Elemente laden Besucher*innen dazu ein, sich aktiv mit den Themen auseinanderzusetzen und die Ausstellung auf vielfältige Weise zu erleben. Das kuratorische Konzept verbindet fundierte wissenschaftliche Einblicke mit einem leicht zugänglichen, ansprechenden Präsentationsstil – so spricht die Ausstellung sowohl ein interessiertes Fachpublikum als auch neugierige Laien an.</p>
<h4>Kunsthistorische Perspektiven auf die Katze</h4>
<p>Aus kunsthistorischer Sicht zeigt die Ausstellung, wie wandelbar das Motiv der Katze ist. Von klassischen Darstellungen bis zu zeitgenössischen Interpretationen wird deutlich, dass Katzen immer wieder als Projektionsfläche für menschliche Emotionen, Wünsche und Ängste dienen. Die ausgestellten Werke und Darstellungen verdeutlichen so die vielschichtige Rolle der Katze in der Kunstgeschichte.</p>
<h4>Fazit: Lohnt sich „KATZEN!“ in Hamburg?</h4>
<p>Die Ausstellung „KATZEN!“ im MARKK ist weit mehr als eine klassische Tierausstellung. Sie verbindet historische Perspektiven, kunsthistorische Einsichten und moderne Popkultur zu einem facettenreichen Bild der Katze – informativ, visuell ansprechend und unterhaltsam.</p>
<blockquote><p>Eine klare Empfehlung für alle, die sich für Kunst, Kultur und gesellschaftliche Entwicklungen interessieren – und natürlich für alle, die Katzen lieben.</p></blockquote>
<h4>DAS MARKK</h4>
<p>Das MARKK – Museum am Rothenbaum &#8211; gehört zu den zentralen Kulturinstitutionen Hamburgs und widmet sich den Kulturen der Welt. Es zeigt Sammlungen aus Afrika, Asien, Ozeanien, Amerika und Europa und verbindet ethnologische, kunst- und kulturhistorische Perspektiven.</p>
<p>Mit seinen abwechslungsreichen Ausstellungen und interaktiven Präsentationen richtet sich das MARKK gleichermaßen an Fachpublikum, Familien und kunstinteressierte Besucher*innen. Die Schau „KATZEN!“ ist ein Beispiel dafür, wie das Museum historische Inhalte mit aktuellen Themen und Popkultur verknüpft, um komplexe Zusammenhänge anschaulich und erlebbar zu machen.</p>
<p>Mehr über das Museum:<a href="https://markk-hamburg.de/" target="_blank" rel="noopener"> https://markk-hamburg.de/</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Axel Beyer im Interview &#8211; Stadt sehen, bevor sie verschwindet</title>
		<link>https://arttrado.de/news/axel-beyer-im-interview-stadt-sehen-bevor-sie-verschwindet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 15:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Bialobrzeski]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Beyer]]></category>
		<category><![CDATA[New Topographics]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Shore]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Joel Meyerowitz]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Schürmann]]></category>
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					<description><![CDATA[Axel Beyer im Interview &#8211; Stadt sehen, bevor sie verschwindet Axel Beyers Fotografien sind geprägt von Klarheit und Reduktion. Inmitten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/axel-beyer-im-interview-stadt-sehen-bevor-sie-verschwindet/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Axel Beyer im Interview &#8211; Stadt sehen, bevor sie verschwindet</h4>
<p>Axel Beyers Fotografien sind geprägt von Klarheit und Reduktion. Inmitten des visuellen Chaos der Stadt sucht er nach präzisen Kompositionen – nach Momenten, in denen sich Struktur, Fläche und Licht zu einem „bildnerischen Klima“ verdichten. Dabei bewegt sich seine Praxis bewusst zwischen dokumentarischer Genauigkeit und künstlerischer Interpretation.</p>
<p>Ein zentrales Thema seiner Arbeit ist der urbane Wandel: Abriss, Neubau und temporäre Zustände erzeugen Bilder, die oft schon im Moment ihrer Entstehung zu Dokumenten der Vergangenheit werden. Serien und Diptychen erweitern diese Perspektive – sie öffnen neue Assoziationsräume und verdichten einzelne Beobachtungen zu komplexeren Erzählungen.</p>
<p>Für Trasferta richtet Beyer seinen Blick auf den Hamburger Stadtteil St. Georg – und schafft damit eine direkte Verbindung zwischen Ausstellungsraum und Stadtraum.</p>
<p>Bis zum 27.03.2026 werden ausgewählte Arbeiten im Rahmen der TRASFERTA Ausstellung im Hamburger Nachtspeicher23 gezeigt. <a href="https://arttrado.de/news/kunst-in-hamburg-paolo-moretto-axel-beyer-ausstellung-trasferta/" target="_blank" rel="noopener">Mehr über die Ausstellung finden Sie hier!</a></p>
<h4>Über den Künstler Axel Bayer</h4>
<p>Der in Lüneburg geborene Fotograf Axel Bayer zählt zu den prägnanten Stimmen der deutschen Autorenfotografie, wenn es um das Spannungsfeld zwischen dokumentarischer Genauigkeit und poetischer Verdichtung geht. Seit seinem Studium des Kommunikationsdesigns an der Fachhochschule Hamburg, wo er sich früh intensiv der Fotografie zuwandte, entwickelt Bayer eine Bildsprache, die urbane Räume, gesellschaftliche Bruchstellen und stille Absurditäten gleichermaßen sichtbar macht.</p>
<p>Bekannt wurde er insbesondere durch sein Langzeitprojekt „Bebra Curiosa“, das nicht nur 2010 beim Dummy Award ausgezeichnet wurde, sondern sich auch in Ausstellungen, Publikationen und internationalen Präsentationen etablierte. Seine Arbeiten bewegen sich dabei stets zwischen Konzept und Beobachtung – mal als präzise Serie, mal als installative Rauminszenierung, wie etwa im Museum der Arbeit.</p>
<p>Mit Ausstellungen im In- und Ausland, darunter die Deichtorhallen Hamburg, sowie der Auszeichnung mit dem Georg Koppmann Preis im Jahr 2019, hat Bayer seine Position in der zeitgenössischen Fotografie kontinuierlich gefestigt. Im Gespräch mit ARTTRADO gibt er Einblicke in seine künstlerische Entwicklung.</p>
<h4>Gespräch mit Axel Beyer</h4>
<p><strong>Wie würden Sie Ihre fotografische Handschrift beschreiben?</strong></p>
<p><em>Ich mag aufgeräumte Bilder. Im allgemeinen optischen Chaos der Stadt bemühe ich mich, klare Kompositionen zu finden.</em></p>
<p><strong>Wann beginnt für Sie Fotografie – im Moment des Sehens oder erst beim Auslösen?</strong></p>
<p><em>Auf jeden Fall im Moment des Sehens. Erfahrung und Intuition lassen mich Situationen erkennen, in denen ich durch „Verdichtung“ Bilder erzeugen kann. Der Auslöser ist dann nur noch der mechanische Akt.</em></p>
<p><strong>Ihre Bilder zeigen oft Details, die leicht übersehen werden. Wie entwickeln Sie dieses Gespür?</strong></p>
<p><em>Das kommt durch Erfahrung und ständiges Unterwegssein. Man ist permanent auf Empfang und gleicht die eigene Vorstellung von guten Bildern mit der Realität ab.</em></p>
<p><strong>Warum haben Sie sich für den Stadtteil St. Georg entschieden?</strong></p>
<p><em>Ich finde es spannend, in einem Raum Dinge zu zeigen, die direkt mit dem Umfeld der Galerie korrespondieren. Besucher erkennen das oft und sind dann inspiriert, genauer hinzuschauen.</em></p>
<p><strong>Wie hat die Zusammenarbeit mit Paolo Moretto Ihre Arbeit beeinflusst?</strong></p>
<p><em>Paolo hat mich eingeladen, weil er trotz unterschiedlicher Praxis eine gewisse Wesensverwandtschaft gesehen hat. Beim Hängen der Arbeiten haben sich tatsächlich verblüffende Parallelitäten gezeigt. Der Kontext seiner Bilder hat teilweise auch meine Sicht auf meine eigenen Motive verändert.</em></p>
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</div>
</blockquote>
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<p><strong>Warum arbeiten Sie häufig mit Diptychen oder Serien?</strong></p>
<p><em>In der Kombination wachsen die Bilder über sich hinaus und öffnen neue Assoziationen. Im besten Fall entsteht dabei so etwas wie ein „drittes Bild“.</em></p>
<p><strong>Wann ist ein Bild oder eine Serie für Sie fertig?</strong></p>
<p><em>Nach einer Fototour bin ich immer gespannt auf die Sichtung am großen Monitor. Dann folgt Auswahl und Nachbearbeitung. Bei Serien kann es lange dauern – sie entstehen oft über einen längeren Zeitraum und erfordern Geduld und Ausdauer.</em></p>
<p><strong>Arbeiten Sie eher intuitiv oder geplant?</strong></p>
<p><em>Eindeutig intuitiv – aus dem Moment heraus.</em></p>
<p><strong>Wie bewegen Sie sich zwischen Dokumentation und Interpretation?</strong></p>
<p><em>Ich bemühe mich um eine dokumentarische Sehweise – mit normalen Brennweiten, möglichst ohne Verzerrung und bei diffusem Licht. Aber durch die Auswahl des Ausschnitts bleibt jedes Bild letztlich eine persönliche Interpretation.</em></p>
<p><strong>Was interessiert Sie besonders im Stadtraum?</strong></p>
<p><em>Weniger einzelne Gebäude, sondern das Gefüge von Flächen und Formen – idealerweise wie ein Bühnenbild. Wichtig ist ein bestimmtes „bildnerisches Klima“, mit möglichst neutralem Licht.</em></p>
<p><strong>Welche Themen stehen im Zentrum Ihrer Arbeit?</strong></p>
<p><em>Vor allem die Stadt im Umbruch. Wenn Gebäude verschwinden, entstehen neue Blickachsen – und Bilder, die schnell zu Dokumenten der Vergangenheit werden.</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt der Betrachter?</strong></p>
<p><em>Das hängt vom Interesse ab. Im besten Fall wird er dazu angeregt, genauer hinzusehen.</em></p>
<p><strong>Warum arbeiten Sie gerne in Offspaces wie dem nachtspeicher23?</strong></p>
<p><em>Ich habe dort oft mit starkem Ortsbezug gearbeitet. Das stößt auf Interesse, weil der Lebensraum der Besucher mit verhandelt wird. Außerdem schätze ich den direkten Austausch.</em></p>
<p><strong>Welche Einflüsse prägen Ihre Arbeit?</strong></p>
<p><em>In den 80ern waren es die „New Topographics“, vor allem amerikanische Fotografen wie Stephen Shore oder Joel Meyerowitz. In Deutschland etwa Michael Schmidt oder Wilhelm Schürmann. Heute kommt viel Inspiration aus dem Internet – verbunden fühle ich mich zum Beispiel mit Peter Bialobrzeski.</em></p>
<p><strong>Können stille Fotografien heute noch gesellschaftliche Fragen aufwerfen?</strong></p>
<p><em>Gerade heute. In Zeiten der Reizüberflutung stoßen ruhige, präzise Bilder auf große Resonanz. Für mich ist Ästhetik die Voraussetzung für einen intensiven Eindruck. Die einfache Aussage „so sieht es aus“ kann sehr stark sein.</em></p>
<p><strong>Wie behaupten sich Ihre Arbeiten im Zeitalter von Instagram?</strong></p>
<p><em>Das großformatige Bild im Ausstellungsraum hat für mich eine ganz andere Wirkung als das schnelle Scrollen auf dem Smartphone.</em></p>
<p><strong>Wie gehen Sie mit urbaner Dynamik und Veränderung um?</strong></p>
<p><em>Das ist ein fortlaufender Prozess. Mein Projekt „Temporäre Einsichten“ beschäftigt sich genau damit – mit der Dokumentation städtischer Veränderung.</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über den Künstler auf seiner Webseite! &#8211; <a href="https://www.axelbeyer.de/about" target="_blank" rel="noopener">https://www.axelbeyer.de/about</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<item>
		<title>Paolo Moretto im Interview &#8211;  Zwischen Fragment, Erinnerung und Haltung</title>
		<link>https://arttrado.de/news/paolo-moretto-im-interview-zwischen-fragment-erinnerung-und-haltung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 14:48:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Paolo Moretto]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtspeicher23]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Trasferta]]></category>
		<category><![CDATA[Dadaismus]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Rauschenberg]]></category>
		<category><![CDATA[PopArt]]></category>
		<category><![CDATA[Situationismus]]></category>
		<category><![CDATA[Collage]]></category>
		<category><![CDATA[Fragment]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmar Polke]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Schifano]]></category>
		<category><![CDATA[mixed media]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
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					<description><![CDATA[Paolo Moretto im Interview &#8211; Zwischen Fragment, Erinnerung und Haltung Paolo Moretto, geboren 1959 in Verona, Italien. Seine Ausbildung erhielt <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/paolo-moretto-im-interview-zwischen-fragment-erinnerung-und-haltung/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Paolo Moretto im Interview &#8211; Zwischen Fragment, Erinnerung und Haltung</h4>
<p>Paolo Moretto, geboren 1959 in Verona, Italien. Seine Ausbildung erhielt er in den Jahren 1985 bis 1989, sowohl in der staatlichen Kunstschule für Bildhauer „Scuola d´Arte Paolo Brenzoni“ in Verona (Schüler von L. Brazzarola) als auch bei dem Privatdozent für Kunstgeschichte und Malerei, G. Longhetto.</p>
<p>1998 war Moretto Stipendiat der Druckwerkstatt der Städtischen Galerie Wolfsburg, 2003 erhielt er ein Arbeitsstipendium im Paul-Ernst-Wilke-Atelier/Bremerhaven Anfang bis Mitte der 90er Jahre war Paolo Moretto in Oldenburg ansässig und dort Mitglied der inzwischen historischen Produzentengalerie und Ateliergemeinschaft KARG. Heute lebt und arbeitet Moretto als freischaffender Künstler in Hamburg, Deutschland.</p>
<p>Dort zeigt er aktuell auch gemeinsam mit Axel Beyer die Ausstellung TRASFERTA. Der Titel der Ausstellung – „Unterwegssein“ – lässt sich dabei nicht nur geografisch lesen, sondern auch als künstlerisches Prinzip: Morettos Praxis ist geprägt von Bewegung im Denken, im Material und im Bild. Ausgangspunkt ist Neugier, verstanden als Form von Forschung. Daraus entstehen Arbeiten, die weniger linear erzählen als vielmehr Assoziationen freisetzen – ohne dabei auf narrative Tiefe zu verzichten.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt sich in seiner Haltung eine deutliche Distanz zum etablierten Kunstbetrieb. Moretto versteht Kunst als eigenständigen Denkraum – jenseits von Marktlogiken und schnellen Lesbarkeiten. Seine Arbeiten fordern Aufmerksamkeit, Zeit und die Bereitschaft, sich auf Fragment und Vieldeutigkeit einzulassen.</p>
<h4>Über Paolo Moretto</h4>
<p>Paolo Moretto arbeitet mit Collage, Mixed Media und objekthaften Konstruktionen. Seine Bildsprache speist sich aus Fragmenten – visuellen wie materiellen – und verbindet persönliche, historische und kulturelle Referenzen.</p>
<p>Inspiration findet er häufig in unspektakulären Kontexten: Industriegebiete, urbane Zwischenräume oder Überreste von Werbeplakaten werden zu Ausgangspunkten seiner Arbeiten. Dabei ist der Zufall weniger prägend, als es zunächst scheint – vielmehr folgt jede Kombination einer bewussten Setzung.</p>
<p>Seine künstlerischen Einflüsse reichen von historischen Avantgarden bis zur Nachkriegsmoderne, darunter Positionen wie Robert Rauschenberg, Mario Schifano oder Sigmar Polke. Auch Strömungen wie Dada, Pop Art oder der Situationismus bilden wichtige Bezugspunkte.</p>
<blockquote><p>„Nur die Götter wissen, wann es fertig ist“ &#8211; Paolo Moretto</p></blockquote>
<h4>Auszüge aus dem Gespräch mit Paolo Moretto</h4>
<p><strong>Wie würden Sie Ihre künstlerische Sprache in einem Satz beschreiben?</strong></p>
<p><em>„Mir fehlt ein passender Ausdruck … nur ein Wort: situationistisch.“</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt Bewegung oder Reise in Ihrer Arbeit?</strong></p>
<p><em>„Ich reise relativ gerne – aber nur in Europa. Ein Flug darf nicht länger als drei Stunden dauern.“</em></p>
<p><strong>Wie entsteht eine neue Arbeit?</strong></p>
<p><em>„Ich glaube, Neugier ist die Grundlage der Forschung.“</em></p>
<p><strong>Wie entscheiden Sie, welche Materialien zusammenkommen?</strong></p>
<p><em>„Ich entscheide anhand des Themas, das ich mir selbst vorgeschlagen habe.“</em></p>
<p><strong>Wann ist eine Arbeit für Sie fertig?</strong></p>
<p><em>„Das hängt davon ab … sobald mich die Kombination zufriedenstellt. Aber das heißt nicht, dass es fertig ist – nur die Götter wissen es!“</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt der Zufall in Ihren Collagen?</strong></p>
<p><em>„Der Zufall spielt in dem von mir geschaffenen System eine minimale Rolle; bewusst muss alles zusammenpassen.“</em></p>
<p><strong>Was inspiriert Sie im Alltag?</strong></p>
<p><em>„Gewöhnliche Plätze, Industriegebiete – und Überreste von Werbeplakaten.“</em></p>
<p><strong>Arbeiten Sie eher narrativ oder assoziativ?</strong></p>
<p><em>„Wenn wir assoziativ im sozialen Sinne meinen … ja. Aber an Erzählung mangelt es nicht.“</em></p>
<p><strong>Warum arbeiten Sie in Serien?</strong></p>
<p><em>„Serielle Kreation umfasst eine Vielzahl von Perspektiven – und nimmt eine eher erzählerische Bedeutung an.“</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt der Ausstellungsraum?</strong></p>
<p><em>„Ein Ausstellungsraum ist die Bühne der Erzählung. Im nachtspeicher23 spielt er durch seine besonderen und begrenzten Dimensionen eine herausfordernde Rolle.“</em></p>
<p><strong>Arbeiten Sie gerne mit anderen zusammen?</strong></p>
<p><em>„Ja – ein intellektueller Austausch muss stattfinden, auf Grundlage von Kompromissen.“</em></p>
<p><strong>Welche Einflüsse prägen Ihre Arbeit?</strong></p>
<p><em>„Russischer Suprematismus, Dada, Futurismus, Situationismus, internationale Pop Art … und Künstler wie Rauschenberg, Schifano, Polke, Dieter Roth, Martin Kippenberger …“</em></p>
<p><strong>Wie stehen Sie zum Kunstmarkt?</strong></p>
<p><em>„Der Kunstmarkt … pfeif drauf! Der ist purer Dreck!“</em></p>
<p><strong>Kann Collage heute noch subversiv sein?</strong></p>
<p><em>„Die Kunstwelt befindet sich im kompletten Chaos … der einzige Weg ist, im ‚Underground‘ zu bleiben, um tun zu können, was man will.“</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über den Künstler finden Sie auf seiner Webseite: <a href="https://www.paolomoretto.com/biographie/" target="_blank" rel="noopener">https://www.paolomoretto.com/biographie/</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kunst in Hamburg: Paolo Moretto &#038; Axel Beyer Ausstellung TRASFERTA</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-in-hamburg-paolo-moretto-axel-beyer-ausstellung-trasferta/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 17:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
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		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunst in Hamburg: Paolo Moretto &#38; Axel Beyer Ausstellung TRASFERTA Paolo Morettos vielschichtige malerische Material-Collagen bilden einen ganz eigenen zeitgeschichtlichen <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-in-hamburg-paolo-moretto-axel-beyer-ausstellung-trasferta/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kunst in Hamburg: Paolo Moretto &amp; Axel Beyer Ausstellung TRASFERTA</h4>
<p>Paolo Morettos vielschichtige malerische Material-Collagen bilden einen ganz eigenen zeitgeschichtlichen Kosmos. Diese treffen bei der Ausstellung TRASFERTA auf Beyers aktuelle fotografische Diptychen und Raum-Situationen aus dem direkten Umfeld der Galerie im Stadtraum St. Georg. Die Ausstellung im Nachtspeicher23 in Hamburg ist vom 13.03. bis zum 27.03.2026 zu den regulären Öffnungszeiten zu besichtigen. Eröffnung: Freitag, 13. März 2026, 18-21 Uhr. Abschluss: Freitag, 27. März 2026, 18-21 Uhr.</p>
<h4>Zwischen Spurensuche und Bilddialog – Trasferta im nachtspeicher23</h4>
<p>Abseits der großen Institutionen lebt die Hamburger Kunstszene von kleinen, engagierten Projekträumen, die neue Perspektiven auf zeitgenössische Kunst ermöglichen. Einer dieser Orte ist der Offspace nachtspeicher23 im Stadtteil St. Georg. Mit der Ausstellung Trasferta präsentiert die Galerie derzeit eine dialogische Schau zweier künstlerischer Positionen, die sich auf unterschiedliche Weise mit urbanen Räumen, Bewegung und Erinnerung auseinandersetzen.</p>
<p>Der Titel der Ausstellung – aus dem Italienischen übersetzt etwa „Auswärtsspiel“ oder „Unterwegssein“ – deutet bereits an, worum es hier geht: um das Erkunden von Orten und die Spuren, die Menschen in ihnen hinterlassen. Die Arbeiten des Mixed-Media-Künstlers Paolo Moretto entfalten sich als vielschichtige Bildoberflächen. Collageartige Fragmente, malerische Gesten und Materialüberlagerungen verbinden sich zu visuellen Erzählungen, in denen persönliche Erinnerungen und historische Bezüge miteinander verschmelzen.</p>
<p>Dem gegenüber stehen die fotografischen Arbeiten von Axel Beyer, die den urbanen Raum mit präzisem Blick untersuchen. Seine Fotografien – teilweise als Diptychen angelegt – richten den Fokus auf Details des Stadtraums, auf Strukturen, Oberflächen und flüchtige Momente des Alltags. Besonders spannend ist dabei der Bezug zum unmittelbaren Umfeld der Galerie: Einige Motive entstehen direkt in der Nachbarschaft von St. Georg und verleihen der Ausstellung eine lokale Verankerung.</p>
<p>Gerade im Zusammenspiel der beiden Positionen entwickelt Trasferta ihre Wirkung. Malerei und Fotografie treten in einen stillen Dialog, der Fragen nach Bewegung, Erinnerung und Wahrnehmung stellt. Der kleine Ausstellungsraum von nachtspeicher23 wird dabei zum Ort einer konzentrierten Begegnung mit Kunst – nahbar, experimentell und offen für Entdeckungen.</p>
<h4>Paolo Moretto</h4>
<p>Der italienische Künstler Paolo Moretto arbeitet an der Schnittstelle von Malerei, Collage und Materialexperiment. In seinen Arbeiten verbindet er unterschiedliche Bild- und Bedeutungsebenen zu vielschichtigen visuellen Kompositionen. Fragmente aus Fotografien, grafischen Elementen oder gefundenen Materialien treffen auf malerische Gesten und schaffen Bildräume, in denen persönliche Erinnerungen und historische Bezüge miteinander verschmelzen.</p>
<p>Morettos Werke sind dabei weniger als lineare Erzählungen zu verstehen als vielmehr als offene Bildlandschaften, in denen sich verschiedene Perspektiven überlagern. Das Motiv der Reise, der Bewegung und der kulturellen Spurensuche spielt in seiner Arbeit immer wieder eine zentrale Rolle.</p>
<p>Mehr über den Künstler finden Sie hier: <a href="https://www.paolomoretto.com/" target="_blank" rel="noopener">https://www.paolomoretto.com/</a></p>
<h4>Axel Beyer</h4>
<p>Der Fotograf Axel Beyer beschäftigt sich in seinen Arbeiten intensiv mit dem urbanen Raum und den oft übersehenen Details des Alltags. Seine Fotografien richten den Blick auf Strukturen, Oberflächen und architektonische Fragmente, die im hektischen Rhythmus der Stadt leicht übersehen werden. Häufig arbeitet Beyer mit seriellen Formaten oder Diptychen, in denen Bildpaare miteinander in Beziehung treten und neue Bedeutungen erzeugen. Durch diese präzise, zugleich poetische Beobachtung entsteht eine fotografische Sprache, die urbane Räume nicht nur dokumentiert, sondern ihre verborgenen ästhetischen Qualitäten sichtbar macht.</p>
<p>Mehr über den Künstler: <a href="https://www.axelbeyer.de/about" target="_blank" rel="noopener">https://www.axelbeyer.de/about</a></p>
<h4>nachtspeicher23 – Offspace für zeitgenössische Kunst in St. Georg</h4>
<p>Die Galerie nachtspeicher23 gehört zu den kleineren, aber lebendigen Offspaces der Hamburger Kunstszene. Gegründet wurde der gemeinnützige Verein 2008 im Stadtteil St. Georg, unweit des Hauptbahnhofs. Die Galerie wird überwiegend ehrenamtlich betrieben und versteht sich bewusst als alternative Plattform außerhalb des kommerziellen Kunstmarktes.</p>
<p>Der Fokus des Projektraums liegt darauf, zeitgenössische Kunst zugänglich zu machen und Künstler:innen Raum zum Experimentieren zu geben. Die Ausstellungen wechseln meist monatlich und zeigen ein breites Spektrum an Medien – von Malerei und Fotografie über Installation und Skulptur bis hin zu Video- und Aktionskunst. Neben der Präsentation neuer Arbeiten versteht sich die Galerie auch als Diskurs- und Begegnungsort. Wo der Austausch zwischen Künstler:innen und Publikum gefördert wird.</p>
<p>Typisch für Offspaces wie nachtspeicher23 ist die inhaltliche und kuratorische Freiheit: Projekte entstehen häufig kollaborativ, experimentell oder thematisch gebündelt und können schneller auf gesellschaftliche oder künstlerische Entwicklungen reagieren als große Institutionen. Gerade für junge oder unabhängige Positionen bietet der Raum daher eine wichtige Bühne innerhalb der Hamburger Kunstlandschaft.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="https://nachtspeicher23.hamburg/" target="_blank" rel="noopener">https://nachtspeicher23.hamburg/</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ausstellung aus dem Nachlass des Schriftstellers Hubert Fichte in der Hamburger Stabi</title>
		<link>https://arttrado.de/news/ausstellung-aus-dem-nachlass-des-schriftstellers-hubert-fichte-in-der-hamburger-stabi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 15:38:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Staats- und Universitätsbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Hubert Fichte]]></category>
		<category><![CDATA[Stabi Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Peter Wöhler]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausstellung aus dem Nachlass des Schriftstellers Hubert Fichte in der Hamburger Stabi Anlässlich des 90. Geburtstags des Schriftstellers Hubert Fichte <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/ausstellung-aus-dem-nachlass-des-schriftstellers-hubert-fichte-in-der-hamburger-stabi/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Ausstellung aus dem Nachlass des Schriftstellers Hubert Fichte in der Hamburger Stabi</h5>
<p>Anlässlich des 90. Geburtstags des Schriftstellers Hubert Fichte (1935–1986) stellt die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg dessen bewegtes Leben und sein imposantes Werk in einer Ausstellung vor. Vom 22. März bis zum 27. April 2025 werden unter dem Titel „Happy Birthday Hubert Fichte!“ besondere Stücke aus dem außergewöhnlichen Nachlass des Autors präsentiert. Neben Manuskripte, Briefe, Objekte und Fotos, von denen etliche noch unbekannt sind, treten künstlerische Annäherungen der Kuratorin Nathalie David an den Autor, außerdem Filme und Hörspiele. Ein vielfältiges Begleitprogramm umkreist Fichte zudem in Lesungen, Filmvorführungen und in einem Schreibworkshop.</p>
<h4>Der Schriftsteller Hubert Fichte</h4>
<p>Hubert Fichte, 1935 im brandenburgischen Perleberg geboren, zählt zu den prägenden literarischen Persönlichkeiten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er Kinderdarsteller an den großen Hamburger Theatern und Schauspielstudent, dann Schafhirte in der Provence und Landwirtschaftslehrling. Ab 1963 lebte er als freier Schriftsteller in Hamburg. Obwohl er bereits kurz vor seinem 51. Geburtstag starb, hinterließ er ein kaum überschaubares Lebenswerk: In seinen Romanen und Erzählungen rebellierte er gegen die sozialen und literarischen Normen seiner Zeit. Er produzierte Hörspiele und Features, in die er Interviews einfließen ließ. Als Spoken-Word-Poet war er für die Beatgeneration eine Koryphäe, als Aktivist für die Schwulenbewegung. Mit seiner Lebensgefährtin, der Fotografin Leonore Mau (1916–2013), publizierte er bedeutende Studien über synkretistische Religionen und die Länder, in denen sie praktiziert werden. Zudem sammelte er auf seinen Reisen zahlreiche Objekte. Er ließ sich fotografieren und wurde gemalt.</p>
<p>Die Ausstellung „Happy Birthday Hubert Fichte!“, gefördert von der Liebelt-Stiftung, der S. Fischer Stiftung und der Hamburger Behörde für Kultur und Medien, ist montags bis freitags von 9 bis 24 Uhr und samstags und sonntags von 10 bis 24 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.</p>
<h4>Eröffnung:</h4>
<p>Am Freitag, dem 21.3.25, um 18 Uhr im Vortragsraum der Stabi.</p>
<p>Ausstellungseröffnung am Freitag, 21. März 2025, 18 Uhr, Vortragsraum<br />
Grußwort von Prof. Robert Zepf (Direktor SUB)<br />
Lesung von Thomas Meinecke<br />
Einführung in die Ausstellung durch die Kuratorin Nathalie David</p>
<p>Im Anschluss Empfang und Besichtigung der Ausstellung. Der Eintritt ist frei.</p>
<h4>Begleitprogramm:</h4>
<p>Mittwoch, 26.3.2025, 19 Uhr – Filmvorführung: „Palette revisited. Eine Kneipe und ein Roman“ (2005) mit Theo Janßen, moderiert von Nathalie David</p>
<p>Donnerstag, 3.4.2025, 19 Uhr – Filmvorführung: „Diese Photographin heißt Leonore Mau“ (2005) von Nathalie David</p>
<p>Freitag, 4.4.2025, 19 Uhr – Buchvorstellung: „In Gedanken unterhalte ich mich die ganze Zeit mit Dir“ – Der Briefwechsel zwischen Hubert Fichte und Peter Michel Ladiges, vorgestellt von Peter Braun und Mark Ladiges, moderiert von Roland Spahr</p>
<p>Samstag, 5.4.2025, 11 bis 17 Uhr – Schreibworkshop: Happy Birthday Hubert Fichte! – Kreatives Schreiben inspiriert von Hubert Fichtes Werk. Leitung: Peter Braun (Anmeldung erforderlich)</p>
<p>Donnerstag, 10.4.2025, 19 Uhr – Buchvorstellung: „Das Gewicht der Welt und das Leben in der Literatur. Zum Werk Hubert Fichtes“ von Christa Karpenstein-Eßbach</p>
<p>Sonntag, 27.4.2025, 15 Uhr – Finissage: Gustav Peter Wöhler liest aus „Das Waisenhaus“ von Hubert Fichte</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: (c) bpk – S. Fischer Stiftung. Der Schriftsteller Hubert Fichte vor dem eingerissenen Bain de Penthièvre.<br />
“Der 50. Geburtstag. Vor dem eingerissenen Bain de Penthièvre, auf seinen Wunsch eigens davor fotografiert. Letzte Aufnahme von vorne.”<br />
Referenz: Ronald Kay, Hälfte des Lebens, Dölling und Galitz Verlag, 1996, Aufnahmedatum: 21.03.1985, Material/Technik: Foto / Silbergelatine auf PE-Papier, Bildformat (Foto): 23,3 x 28,5 cm, Aufnahmeort: Paris, Inventar-Nr.: LM-500191</p>
<p>Zur Webseite der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg: <a href="https://www.sub.uni-hamburg.de/startseite.html">Startseite ǀ SUB Hamburg</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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		<item>
		<title>Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025</title>
		<link>https://arttrado.de/news/bildband-buy-buy-st-pauli-im-titelpool-fuer-den-buchpreis-hamburglesen-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 14:10:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Bildbände]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Staats- und Universitätsbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Carl von Ossietzky]]></category>
		<category><![CDATA[cp. krenkler]]></category>
		<category><![CDATA[Davidwache]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Herbertstraße]]></category>
		<category><![CDATA[elbschlosskeller]]></category>
		<category><![CDATA[buy buy st.pauli]]></category>
		<category><![CDATA[st.pauli]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Museum of the City of New York]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Krenkler]]></category>
		<category><![CDATA[Buchpreis]]></category>
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					<description><![CDATA[Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025 Mit Buy Buy St. Pauli dokumentiert und reflektiert <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/bildband-buy-buy-st-pauli-im-titelpool-fuer-den-buchpreis-hamburglesen-2025/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025</h4>
<p>Mit Buy Buy St. Pauli dokumentiert und reflektiert die Künstlerin Paul Krenkler die tiefgreifenden Veränderung des Hamburger Stadtteils St. Pauli. Das aufwendig gestaltete Buch vereint künstlerische Fotografie mit sozialkritischer Perspektive und zeigt den Wandel eines Viertels, das gleichermaßen für Kultur, Subkultur und Gentrifizierung steht. Der Buchpreis HamburgLesen sichtet jährlich etwa 2.000 Neuerscheinungen mit Hamburg-Bezug, wovon das fachkundige Mitarbeiterteam eine Vorauswahl von 200 bis 300 Büchern trifft.</p>
<p>Aus dieser Vorauswahl werden etwa 30 bis 31 herausragende Publikationen für die Longlist von HamburgLesen nominiert. Ein Expertenteam des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens Hamburg wählt anschließend die sieben besten Titel aus der Longlist, die der Jury vorgeschlagen werden. Diese 7 Titel bilden die Shortlist.</p>
<p>Eine Jury aus Literatur-, Wissenschafts- und Medienvertretern kürt aus der engeren Auswahl von sieben Nominierten das Gewinnerbuch.</p>
<blockquote><p>Die Aufnahme in den Titelpool von HamburgLesen2025 bestätigt die Relevanz von Buy Buy St. Pauli als zeitgeschichtliches und künstlerisches Werk. Das Buch ist nicht nur eine visuelle Dokumentation, sondern auch ein Statement zur Stadtentwicklung und Identität Hamburgs. &#8211; Robert Heidemann, Arttrado Verlag.</p></blockquote>
<h4>Buy Buy St.Pauli &#8211; Gentrifizierung, Erotik, Nachbarschaft und Heimatliebe</h4>
<p>Paul Krenkler war dabei, als die Esso-Häuser geräumt und abgerissen wurden. Sie ging mit den Polizisten der Davidwache auf Streife. Verbrachte hunderte Stunden im legendären „Elbschlosskeller“, und stieg in die Keller-Sexkinos unter der Reeperbahn hinab. Ihre einzigartigen Fotografien erschienen u.a. in Die Zeit, Süddeutsche Zeitung und Stern und werden nun erstmals in Buchform veröffentlicht. „Buy Buy St. Pauli“ ist eine monumentale Liebeserklärung an einen Stadtteil, den der Rest Deutschlands als Vergnügungsmeile zu kennen glaubt. Für CP Krenkler ist St. Pauli vor allem Heimat, die eigene und die der Nachbarn.</p>
<p>So sind Heimatliebe und Nachbarschaft die beherrschenden Themen ihrer Arbeit, aber auch Wut. Denn St. Pauli ist in den vergangenen Jahren zum Brennpunkt der Hamburger Stadtentwicklung geworden. Hier hat sich der Kampf um bezahlbaren Wohnraum zugespitzt, ausgelöst durch die Esso-Häuser am Spielbudenplatz.</p>
<p>Im Jahr 2024 jährt sich zum zehnten Mal der Abriss dieser einst für St. Pauli prägenden Wohnblöcke. Vorausgegangen war eine dramatische Evakuierung im Dezember 2013. Als hunderte Menschen mitten in der Nacht ihre Wohnungen verlassen mussten, weil Mauern bröckelten und die seit Jahren maroden Hochhäuser einzustürzen drohten. CP Krenkler war mit ihrer Kamera mittendrin. Die Evakuierung unterbrach ihre Portraitserie über die Bewohner der Esso-Häuser und wurde zum entscheidenden Moment ihrer Biografie als Künstlerin.</p>
<p>Der Schock der damaligen Ereignisse hallt bis heute in ihrer Arbeit nach. Und so nimmt der Kampf um die Esso-Häuser auch fast die Hälfte ihres Buches ein. Im Blitzlicht ihrer Kamera werden die damaligen Ereignisse wieder lebendig, die Empörung und Ohnmacht der St. Paulianer, aber auch die Überforderung der Behörden, die mit Hundertschaften der Polizei und der Einrichtung sogenannter „Gefahrengebiete“ den aufflammenden Protest zu ersticken versuchten.</p>
<h4>2013/2014 prägende Jahre für St.Pauli</h4>
<p>Im zweiten Teil des Buches, „Hood“, wird deutlich, warum die Ereignisse der Jahre 2013 und 2014 für St. Pauli so prägend waren: Weil mit der Räumung der Esso-Häuser ein Stadtteil ins Mark getroffen wurde, den es auf der Welt nur einmal gibt. In diesem Stadtteil, den Immobilieninvestoren als großes Spielcasino und Sauftouristen als Ballermann des Nordens betrachten, leben Menschen, eine einzigartige Mischung von Menschen, für die St. Pauli Heimat, Zuflucht, oft auch Schutz ist.</p>
<p>Krenklers auf diese Menschen ist ungeschönt und direkt, verleiht den Prostituierten, Kneipenwirten, Punks und Travestiekünstlern aber auch eine Würde, die ihnen anderswo abgesprochen wird. Ihre Porträts sind bis ins kleinste Detail durchkomponiert, in jeder Aufnahme steckt die gleiche Zuneigung, der gleiche tiefe Respekt vor den Menschen. Die Botschaft: Hier auf St. Pauli sind am Ende alle gleich, so unterschiedlich sie auch scheinen mögen.</p>
<p>Seit Günter Zint, dem Stadtteilchronisten und Betreiber des St. Pauli Museums, hat niemand mehr die unendlich vielen Facetten von St. Pauli so akribisch ausgeleuchtet. Und wie die Fotografien von Zint haben auch die Aufnahmen von CP Krenkler ikonischen Charakter. Sie sind zeitlose Dokumente eines Stadtteils, der Heimat von Ausgestoßenen und Außenseitern ist und zugleich im Zentrum der Stadt Hamburg und ihrer Mythen steht.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/produkt/buy-buy-st-pauli-bildband-von-cp-krenkler/">Buy Buy St.Pauli ist online über unseren Shop erhältlich, oder fragen Sie in Ihrer lokalen Buchhandlung. Da die erste Auflage auf 600 Stk. limitiert ist, empfehlen wir zeitnah zu bestellen. </a></p>
<h4>Biografie der Künstlerin</h4>
<p>CP Krenkler lebt und arbeitet in Hamburg, St. Pauli, und New York. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf den sozialen Folgen von städtischen Veränderungsprozessen. Ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Prof. Matthias Lehnhardt schloss sie 2015 mit ihrer Diplomarbeit Buy, buy – St. Pauli ab, einer Auseinandersetzung in Wort und Bild mit dem Ausverkauf ihres Stadtteils.</p>
<p>Nach ihrem Diplom ging sie für ein knappes Jahr nach New York, legte dort zunächst ihren Fokus auf Architekturfotografie, schloss dann aber schnell an ihre Arbeit auf St. Pauli an. Ihr Fotokunstprojekt über Chinatown, People in Front of their Working Spaces, spiegelt ihre Kiez-Portraitserie. Der Mensch steht bei beiden Fotoprojekten im Vordergrund, jedoch eingebettet in seine Umgebung.</p>
<p>Ihr Leben in New York wurde zum Wendepunkt ihrer beruflichen Laufbahn. Das dortige Interesse an ihr als Künstlerin ermöglichte es ihr, sich fortan hauptberuflich auf ihre künstlerische Arbeit zu konzentrieren. Seit 2016 lebt und arbeitet sie in Hamburg und New York.</p>
<p>Zu ihrer fotografischen Arbeit kamen nun literarische Texte hinzu. In ihrem Blog, den sie auf Facebook unter dem Arbeitstitel Schräge Geschichten aus New York City veröffentlicht, hielt sie beispielsweise die Auswirkungen der Covid-Pandemie auf die Metropole fest. Mit ihren Worten verarbeitete sie das Massensterben bis hin zum Kollaps des Bestattungssystems. Aber auch wie die Stadt nach erschütternden Monaten des Kampfes gegen das Virus in der Black-Lives-Matter-Bewegung nicht nur erwachte, sondern regelrecht aufblühte.</p>
<h4>Elbschlosskeller, Davidwache, Herbertstraße  und mehr&#8230;</h4>
<p>Ihre Arbeiten über den „Elbschlosskeller“ (2017–2018) und die Davidwache (2017–2021) auf St. Pauli umfassen Texte und Fotografien und wurden in Lesungen präsentiert, etwa anlässlich der Langen Nacht der ZEIT. Es folgten Ausstellungen in New York und in Deutschland. Unter anderem wurden ihre Bilder aus dem „Elbschlosskeller“ in der St. Pauli Kirche und in den Arbeitszimmern der Prostituierten in der berühmten Herbertstraße gezeigt.</p>
<p>2019-2020 präsentierte das Museum der Arbeit in Hamburg ihre Dokumentation über die Polizisten der Davidwache im Rahmen der Ausstellung Nacht. Alles außer Schlaf mit einer begleitenden Lesung der Künstlerin. 2021–2022 zeigte das Museum der Arbeit ihre Bilder erneut in der Ausstellung Konflikte. Zu sehen war nun ihr Foto-Projekt über die Esso-Häuser auf St. Pauli und den Kampf für ihren Erhalt.</p>
<p>2021 kaufte das Museum of the City of New York vierzehn Fotografien aus ihrer Portraitserie über Chinatown, Manhattan, für die ständige Sammlung.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Ausgewählte Fotografien von Paul Krenkler finden Sie auch bei uns im Shop! </a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<div class="entry-content">
<p>Mehr über die Künstlerin: <a href="https://krenkler.eu/">CP Krenkler – CP Krenkler</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Kunst in Hamburg: Erste Soloausstellung von  Julia Morganho</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-in-hamburg-erste-soloausstellung-von-julia-morganho/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2025 09:07:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
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		<category><![CDATA[Julia Morganho]]></category>
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		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunst in Hamburg: Erste Soloausstellung von Julia Morganho FARBE, LICHT UND KOMPOSITION IN IHRER REINSTEN FORM. Auf das Wesentliche reduziert, <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-in-hamburg-erste-soloausstellung-von-julia-morganho/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kunst in Hamburg: Erste Soloausstellung von Julia Morganho</h4>
<p>FARBE, LICHT UND KOMPOSITION IN IHRER REINSTEN FORM. Auf das Wesentliche reduziert, spielt Julia Morganho mit Formen und einer sorgsam eingesetzten Farbpalette. Ihr abstrakter Expressionismus ist nicht üppig, sondern eher minimalistisch im Ansatz. Interessant ist der Kreationsprozess. Zunächst entsteht der Titel als Impuls und Inspiration für das kommende Werk. Erst dann beginnt die Malerei. Den Arbeiten von Morganho sieht man an, dass die in Hamburg lebende Künstlerin auch Produktdesign studiert hat. Allerdings interessiert sie sich nicht für die glatte, designorientierte Präsentation, sondern vielmehr für den Bruch, der durch Kontraste entstehen kann. Aufgewachsen in einem von Musik und Kunst geprägten Umfeld, nutzt Julia Morganho das Zusammenspiel von großem Gestus und schlichter Wirkung.</p>
<blockquote><p>„Mich reizt das Unfertige, das Unerwartete und auch das Unstimmige &#8211; das ist die Quelle der Inspiration, die mich zum Malen bringt. Ich arbeite sehr intuitiv. Manchmal habe ich ein Bild und seine Farben lange im Kopf, und dann braucht es den richtigen Moment – oftmals den Titel – damit es von dort auf die Leinwand übergeht“, verrät sie, wenn sie gefragt wird, wie ihre Kompositionen entstehen. „Musik spielt ebenfalls eine große Rolle. Sie hilft mir, die vielen abstrakten Gedanken, die ich habe, in die Realität umzusetzen.&#8220; &#8211; Julia Morganho</p></blockquote>
<p>Die FABRIK DER KÜNSTE hält fest: Grundsätzlich geht es bei Morganhos Werken darum, Stärke und Ruhe zu vereinen. Ähnlich wie beim Betrachten von Wolken sind es die sich ständig verändernden Formen und Strukturen, die ihre Bilder so besonders machen. „Ich interessiere mich für die Energie, die ein Bild freisetzen kann. Es ist schön, wenn ich sehe, dass ich Emotionen im Betrachter auslösen kann, ohne dass er es verstehen oder erklären muss.“ Dass ihr dies hervorragend gelingt, zeigt sich in der Nachfrage nach ihren Ausstellungen. In 2025 wird Julia Morganho gleich mit drei großen Einzelausstellungen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz zu sehen sein.</p>
<h4>Julia Morganho</h4>
<p>Born 1981 in Hamburg, Germany.</p>
<p>2002 Studies, industrial/ product design at the University of Fine Arts, Hamburg (HFBK), pre-diploma with Anne Marr, Professor of Textile Design, Glen Oliver Löw, Professor of Product Design; Ralph Sommer, Professor of Concept Design</p>
<p>2004 Studies, Zurich University of the Arts (ZHdK), specialization Trends and Identity, diploma with Katharina Tietze, Professor Trends &amp; Identity &#8211; Department of Fine Arts &amp; Design</p>
<p>2009 Foundation of &#8218;Studio The Kids of Love&#8216; (Label with focus on screen printing); Sold by Einzigart Selected Design, Zurich and Sevensisters, Basel</p>
<p>2010 Release of &#8218;Hansestadt Zürich&#8216;, independent art project and design label</p>
<p>2012 Art Basel Pop-up Shop &#8218;Studio The Kids of Love&#8216;</p>
<p>2013-2015 Product &amp; Textile Design, Cologne</p>
<p>since 2016 Free artistic work, Hamburg</p>
<p>Mehr über die Künstlerin finden Sie hier: <a href="https://www.juliamorganho.com/">Fine arts &#8211; Julia Morganho</a></p>
<h4>Details zur Ausstellung</h4>
<p>Ort: FABRIK DER KÜNSTE, KREUZBROOK 10 / 12, 20537 HAMBURG<br />
Datum: 8. März bis 14. März 2024,Á<br />
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 15 bis 20 Uhr, Freitag bis Sonntag von 11 bis 19 Uh<br />
Vernissage: 7. März 2025 ab 19 Uhr / DJ Til von Push</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite der FABRIK DER KÜNSTE: <a href="https://www.fabrikderkuenste.de/exhibitions">fabrikderkuenste.de/exhibitions</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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