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	<title>China Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>China Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>China auf der Biennale Venedig 2026 – Tradition, Technologie und kultureller Code</title>
		<link>https://arttrado.de/news/china-auf-der-biennale-venedig-2026-tradition-technologie-und-kultureller-code/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 12:11:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">China auf der Biennale Venedig 2026 – Tradition, Technologie und kultureller Code</h4>



<p>Der Beitrag der China auf der Biennale di Venezia 2026 präsentiert sich unter dem Titel <strong>„Dream Stream“</strong> als vielschichtiges kuratorisches System. Der Pavillon ist weniger als klassische Ausstellung einzelner Positionen konzipiert, sondern als vernetzter Raum aus Kunst, Forschung, Technologie und kultureller Selbstverortung.</p>



<p>Kuratiert wird das Projekt von der China Academy of Art unter Leitung von Yu Xuhong und in enger institutioneller Anbindung an chinesische Kultur- und Bildungsstrukturen. Dadurch entsteht ein Beitrag, der nicht auf individuelle Autorschaft reduziert werden kann, sondern als kollektive Produktionsstruktur zeitgenössischer chinesischer Kunstfunktioniert.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Zwischen kultureller Kontinuität und zeitgenössischer Übersetzung</h4>



<p>Im Zentrum des Pavillons steht eine kuratorische Strategie, die historische chinesische Ästhetiken nicht als Vergangenheit ausstellt, sondern als gegenwärtiges Denk- und Bildsystem weiterführt.</p>



<p>Traditionelle Formen – insbesondere Schrift, Materialkultur und ikonografische Systeme – erscheinen nicht als museale Referenz, sondern als aktive visuelle Grammatik innerhalb zeitgenössischer Installationen. Dadurch entsteht keine Gegenüberstellung von Alt und Neu, sondern ein kontinuierlicher Übergang.</p>



<p>Diese Haltung prägt die gesamte Struktur des Pavillons: Vergangenheit wird nicht rekonstruiert, sondern als operatives System in die Gegenwart integriert.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Wang Dongling – Kalligrafie als Code und Bewegung</h4>



<p>Eine zentrale Position nimmt der Kalligraf Wang Dongling ein. Seine monumentalen Schriftarbeiten transformieren klassische chinesische Kalligrafie in ein erweitertes performatives System.</p>



<p>Besonders prägnant ist der Einsatz technischer Erweiterungen, bei denen seine gestischen Schreibbewegungen teilweise durch mechanische oder robotische Prozesse übertragen werden. Dadurch verschiebt sich Kalligrafie in ein hybrides Feld zwischen:<br /><br />körperlicher Geste<br />kulturellem Gedächtnis<br />maschineller Reproduktion</p>



<p>Schrift wird hier nicht mehr nur als Bedeutungsträger verstanden, sondern als Bewegungs- und Prozessstruktur, die zwischen Mensch und System vermittelt.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Xu Jiang – institutionelle Kunst als kulturelle Rahmung</h4>



<p>Der Künstler und Kurator Xu Jiang steht für die konzeptionelle und institutionelle Dimension des Pavillons. Seine Positionen sind weniger objektzentriert als strukturell ausgerichtet.</p>



<p>Im Zentrum steht die Frage, wie chinesische Kunsttraditionen in ein globales Ausstellungsformat übersetzt werden können, ohne ihre historische Semantik zu verlieren. Xu Jiang fungiert damit als eine Art kuratorischer Übersetzer zwischen akademischer Kunstproduktion und internationalem Ausstellungssystem.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">„Black Myth: Wukong“ – digitale Mythologie im Ausstellungsraum</h4>



<p>Ein markanter Bruch innerhalb des Pavillons ist die Einbindung des Game-Universums Black Myth: Wukong.</p>



<p>Hier wird der klassische Kunstbegriff bewusst erweitert: Figuren und visuelle Systeme aus dem Game werden in den physischen Ausstellungsraum übertragen und dort als skulpturale und immersive Elemente lesbar gemacht.</p>



<p>Damit verschiebt sich der Fokus in Richtung einer popkulturell geprägten digitalen Mythologie, die nicht zwischen Spiel und Kunst unterscheidet, sondern beide als gemeinsame Bildproduktion versteht.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Yang Fudong – filmische Zeit als Gegenmodell zur Systematik</h4>



<p>Der international bekannte Künstler Yang Fudong bringt eine deutlich andere ästhetische Ebene in den Pavillon ein. Seine filmischen Arbeiten operieren mit fragmentierter Narration, langsamer Bildzeit und atmosphärischer Verdichtung.</p>



<p>Im Kontext von „Dream Stream“ entsteht dadurch ein bewusst gesetzter Gegenpol zur technologischen und systemischen Struktur des restlichen Pavillons. Während viele Positionen auf Ordnung, Prozess und Code basieren, öffnet Yang Fudong einen Raum der Verlangsamung und Wahrnehmungsverschiebung.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Lining Yao &amp; Guanyun Wang – Kunst als Forschungssystem</h4>



<p>Das Duo Lining Yao und Guanyun Wang repräsentiert die forschungsbasierte Schnittstelle des Pavillons zwischen Design, Materialwissenschaft und künstlicher Intelligenz.</p>



<p>Ihre Arbeiten verstehen sich weniger als klassische Kunstobjekte, sondern als experimentelle Systeme, in denen Materialverhalten, digitale Simulation und Interaktion miteinander verschränkt werden.</p>



<p>Der Pavillon erweitert sich hier klar in Richtung eines künstlerisch-wissenschaftlichen Labors, in dem ästhetische Erfahrung und technische Forschung ineinandergreifen.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Method Scenography Group – der Raum als erzählendes System</h4>



<p>Die Method Scenography Group (u. a. Mou Sen und weitere Beteiligte) arbeitet an der Schnittstelle von Theater, Installation und Architektur.</p>



<p>Der Ausstellungsraum wird dabei nicht als neutraler Container verstanden, sondern als aktiv inszeniertes System. Besucherbewegungen, Blickachsen und räumliche Übergänge werden selbst Teil der Arbeit.</p>



<p>Damit verschiebt sich die Logik der Präsentation: Nicht das einzelne Werk steht im Mittelpunkt, sondern der komponierte Erfahrungsraum.</p>
<p>Anmerkung der Redaktion: Die hier vorgestellten Positionen bilden zentrale Bezugspunkte des Pavillons, der insgesamt jedoch deutlich mehr Künstler:innen, Forschungsgruppen und interdisziplinäre Teams umfasst.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Technologie als kulturelle Erweiterung, nicht als Bruch</h4>



<p>Über alle Positionen hinweg zieht sich ein zentrales Motiv: Technologie wird nicht als Gegensatz zur Tradition verstanden, sondern als deren Erweiterung.</p>



<p>Ob KI-basierte Verfahren, Game-Engines oder robotische Systeme – sie fungieren im Pavillon nicht als Effekte der Modernisierung, sondern als Werkzeuge kultureller Übersetzung.</p>



<p>Diese Perspektive erzeugt eine spezifische ästhetische Logik, in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht linear, sondern gleichzeitig lesbar werden.</p>


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<h4 class="wp-block-heading" data-section-id="4wa199" data-start="207" data-end="258">Einordnung im Kontext der Biennale Venedig 2026</h4>
<p data-start="260" data-end="501">Betrachtet man andere nationale Pavillons der Biennale Venedig 2026, wird deutlich, dass sich viele Beiträge mit Fragen gesellschaftlicher Transformation, Identität, Erinnerung oder ökologischer Zukunft auseinandersetzen.</p>
<p data-start="503" data-end="1015"><a href="https://arttrado.de/news/deutscher-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-ruin/" target="_blank" rel="noopener">Der deutsche Pavillon verhandelt historische Verantwortung und Erinnerungskultur</a>, <a href="https://arttrado.de/news/urin-im-kunstpavillon-oesterreichs-biennale-beitrag-2026-eskaliert-zum-kultur-shitstorm/" target="_blank" rel="noopener">Österreich untersucht Körper, Performance und soziale Belastungszustände</a>. <a href="https://arttrado.de/news/daenischer-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-maja-malou-lyse/" target="_blank" rel="noopener">Dänemark richtet den Blick auf technologische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Intimität und Gesellschaft</a>, <a href="https://arttrado.de/news/litauischer-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-stiller-hoehepunkt/" target="_blank" rel="noopener">während Litauen Natur, Mythologie und kollektive Erzählungen miteinander verbindet.</a> <a href="https://arttrado.de/news/vatikan-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-patti-smith-brian-eno/" target="_blank" rel="noopener">Der Vatikan setzt auf spirituelle Erfahrung und kontemplative Reduktion</a>, <a href="https://arttrado.de/news/nordischer-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026/" target="_blank" rel="noopener">der Nordische Pavillon auf symbolische Bildwelten und offene Formen der Imagination.</a></p>
<p data-start="1017" data-end="1103">Vor diesem Hintergrund nimmt der chinesische Pavillon eine eigenständige Position ein.</p>
<p data-start="1105" data-end="1470">Während viele Beiträge der Biennale aktuelle Konflikte, gesellschaftliche Fragestellungen oder politische Diskurse unmittelbar adressieren, verfolgt „Dream Stream“ einen stärker systemischen Ansatz. Der Pavillon versteht Kultur nicht primär als Gegenstand der Analyse, sondern als fortlaufenden Prozess der Übersetzung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.</p>
<p data-start="1472" data-end="1875">Besonders auffällig ist dabei die Verbindung von kultureller Tradition und technologischer Innovation. Anders als in vielen westlichen Biennale-Beiträgen erscheint Technologie hier nicht als Disruptionskraft oder als Gegenmodell zum Historischen. Stattdessen wird sie als Instrument verstanden, um bestehende kulturelle Systeme weiterzuführen, neu zu codieren und in andere mediale Formen zu übertragen.</p>
<p data-start="1877" data-end="2160">Die Einbindung von Kalligrafie, künstlicher Intelligenz, Robotik, immersiven Räumen und digitalen Bildwelten folgt daher keiner Fortschrittserzählung, sondern einer Logik der Kontinuität. Vergangenheit bleibt sichtbar, während sie zugleich in neue technische Kontexte überführt wird.</p>
<p data-start="2162" data-end="2526">Innerhalb der Biennale 2026 wirkt der China-Pavillon dadurch weniger wie eine Ausstellung einzelner künstlerischer Positionen als wie ein Modell kultureller Produktion. Kunst, Forschung, Technologie, Institution und Tradition verschmelzen zu einem Gesamtsystem, das sich bewusst der Trennung zwischen historischer Referenz und zeitgenössischer Innovation entzieht.</p>
<p data-start="2528" data-end="2924" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Gerade diese Haltung macht „Dream Stream“ zu einem der konzeptionell geschlossensten und zugleich strategisch interessantesten nationalen Beiträge der Biennale. Der Pavillon formuliert keine einzelne Botschaft. Sondern er präsentiert ein komplexes kulturelles Netzwerk, in dem Identität nicht als feststehender Zustand erscheint, sondern als fortlaufender Prozess der Transformation und Übersetzung.</p>
<h4 class="wp-block-heading">Fazit – ein Pavillon als kulturelles Produktionssystem</h4>



<p>Der China-Pavillon 2026 zeigt sich als hochverdichtetes, kuratorisch kontrolliertes Gesamtsystem. Er ist weniger eine Ausstellung einzelner künstlerischer Positionen als eine strukturierte Darstellung kultureller Produktionslogiken.</p>



<p>Zwischen Wang Donglings transformierter Kalligrafie, der digitalen Mythologie von „Black Myth: Wukong“, den filmischen Arbeiten Yang Fudongs und forschungsbasierten Ansätzen von Lining Yao und Guanyun Wang entsteht ein Spannungsfeld, das keine einheitliche Erzählung anstrebt.</p>



<p>Stattdessen formuliert der Pavillon eine zentrale These: Kunst ist hier nicht Objekt, sondern System – nicht Darstellung, sondern Übersetzung.</p>
<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="lQ53gEzszR"><a href="https://arttrado.de/news/call-me-the-breeze-warum-der-us-pavillon-2026-auf-politische-eindeutigkeit-verzichtet/">Call Me the Breeze: Warum der US-Pavillon 2026 auf politische Eindeutigkeit verzichtet</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Call Me the Breeze: Warum der US-Pavillon 2026 auf politische Eindeutigkeit verzichtet&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/call-me-the-breeze-warum-der-us-pavillon-2026-auf-politische-eindeutigkeit-verzichtet/embed/#?secret=91hINQlRkj#?secret=lQ53gEzszR" data-secret="lQ53gEzszR" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: <a href="https://www.prnewswire.com/news-releases/china-pavilion-at-the-61st-international-art-exhibition--la-biennale-di-venezia-dream-stream-302773297.html?" target="_blank" rel="noopener">https://www.prnewswire.com/</a></p>
<div class="entry-content">
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Niedersächsisches Landesmuseum Hannover Jahresvorschau 2023</title>
		<link>https://arttrado.de/news/niedersaechsisches-landesmuseum-hannover-jahresvorschau-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2023 10:46:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
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					<description><![CDATA[Niedersächsisches Landesmuseum Hannover Jahresvorschau 2023 Die Besucher*innen dürfen sich auf eindrucksvolle Sonderausstellungen und die Rückkehr eines Teils der KunstWelten freuen. <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/niedersaechsisches-landesmuseum-hannover-jahresvorschau-2023/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Niedersächsisches Landesmuseum Hannover Jahresvorschau 2023</h3>
<p>Die Besucher*innen dürfen sich auf eindrucksvolle Sonderausstellungen und die Rückkehr eines Teils der KunstWelten freuen. »Die Zahl von rund 141.000 Besuchen unterstreicht noch einmal eindrucksvoll den hohen Stellenwert, den die Kultur bei den Menschen hat. Dafür sind wir dankbar und hoffen mit unserem Angebot für 2023 diese Entwicklung fortsetzen zu können«, so Prof. Dr. Katja Lembke, Direktorin des Landesmuseums Hannover.</p>
<p>Neben den zahlreichen Sonderausstellungen wird ab dem 24.2.2023 auch der erste Abschnitt der neuen KunstWelten eröffnet. Nach fast drei Jahren Dachsanierung und Umbau der Galerieräume können sich die Besucher*innen auf eine einzigartige Sammlung hochkarätiger Werke aus dem ehemaligen »Welfenmuseum« freuen, darunter die beiden Altarretabel »Die Goldene Tafel« und der »Göttinger Barfüßeraltar«.</p>
<h4>Programm Rückblick 2022</h4>
<p>Ritter und Burgen. Zeitreise ins Mittelalter: 1.10.2021 bis 20.2.2022</p>
<p>Im Freien. Von Monet bis Corinth: 16.7.2021 bis 25.9.2022</p>
<p>Die Erfindung der Götter. Steinzeit im Norden: 1. 4. bis 31.10.2022</p>
<p>Nach Italien. Eine Reise in den Süden: 28.10.2022 bis 19.2.2023</p>
<p>China hinter Glas. Zeugnisse einer vergessenen Kunst: 25.11.2022 bis 16.4.2023</p>
<h4>Ausblick in das Programm 2023</h4>
<p><strong>Nach Italien. Eine Reise in den Süden bis 19.2.2023</strong></p>
<p>Der Duft von Zitronen, magisches Licht, verwunschene Landschaften: Sehnsuchtsort Italien! Lange bevor der Massentourismus das Reisen zur Normalität machte, pilgerten Adelige, reiche Bürgerliche und viele Künstler gen Süden. Die Ausstellung folgt ihnen in das Land ihrer Träume – zeigt aber auch den italienischen Blick auf die eigene Heimat. Piranesi, Ahlborn, Signac und Slevogt: Sie alle haben Landschaften, Licht und Leute Italiens auf ihre ganz eigene Weise eingefangen und damit persönliche Visionen ihres Sehnsuchtsorts geschaffen.</p>
<p><strong>China hinter Glas. Zeugnisse einer vergessenen Kunst bis 16.4.2023</strong></p>
<p>Phantasievolle Landschaften, Märchen- und Sagenhaftes, kuriose Familienereignisse und Skurriles aus dem Alltag: Das China des 19. und 20. Jahrhunderts präsentiert sich leuchtend auf den kunstvollen Hinterglasbildern aus der Sammlung Rupprecht Mayers.</p>
<h4>Glenn Brown. The Real Thing 24.2. bis 11.6.2023</h4>
<p>Was passiert, wenn ein international bekannter Künstler frei über Bestände von zwei bedeutenden Museen in Deutschland verfügen kann und sie mit seinen eigenen Werken kombiniert? Dieses Experiment starten das Landesmuseum und das Sprengel Museum Han­nover 2023. Mit der von Glenn Brown kuratierten Schau gehen sie erst­mals neue Wege: eine Ausstellung in zwei Museen.</p>
<p>Glenn Brown, einer der bekanntesten britischen Künstler, wird die Sammlungen beider Häuser neu interpretieren und eine Diskussion über das Verhältnis von zeitgenössischer und historischer Kunst anregen. Die Ausstellung im Landesmuseum Hannover präsentiert Werke aus dessen herausragender Sammlung Alter und Neuer Meister im Dialog mit Ge­mälden, Zeichnungen und Skulpturen von Glenn Brown. Zusätzliche Leihgaben aus dem Sprengel Museum werden die Auswahl ergänzen.<br />
Mit Glenn Brown, der gleichzeitig als Künstler und als Kurator fungiert, wird dieses ambitionierte Doppelprojekt nicht nur die historische Tiefe beider Sammlungen hervorheben, sondern auch ihre zeitgenössische Relevanz zeigen.</p>
<h4>Tempo: Tempo! Tempo? Eine Geschichte der Geschwindigkeit 9.6.2023 bis 4.2.2024</h4>
<p>Niedersachsen spielte seit Beginn der Industrialisie­rung eine wichtige Rolle bei der Beschleunigung: Schon 1786 reiste James Watt, der Erfinder der ersten leis­tungsfähigen und rentablen Dampfmaschine, in den Harz, um die Bergbautechnik in der Grube Dorothea zu studie­ren; seit den 1930er Jahren werden im Akkord Autos in Wolfsburg hergestellt. Wenn sich drei zentrale Institutionen in Niedersachsen zusammenschließen, um die Geschichte der Geschwindigkeit aus verschiedenen Perspektiven zu be­leuchten, wird damit gleichzeitig auch ein Schlaglicht auf die Landesgeschichte geworfen.</p>
<p>Die Ausstellung wird an drei Standorten präsentiert: Im Kunstmuseum Schloss Derneburg geht es um das Tempo in der zeitgenössischen Kunst, im größten Oldtimermuse­um Europas in Einbeck steht die technische Entwicklung im Mittelpunkt und im Landesmuseum Hannover werden Be- und Entschleunigung in Natur- und Kulturgeschichte thematisiert. So kann im Zusammenschluss dieser drei Institutionen in einem Radius von weniger als 100 Kilo­metern die Tempo-Sucht, die unser aller Leben bestimmt, mit all ihren Facetten umgreifend präsentiert werden.</p>
<h4>Ich werde noch etwas. Paula Modersohn-Becker in Hannover Ab Herbst 2023</h4>
<p>Paula Modersohn-Becker ist eine Pionierin der deutschen Moderne. Die Malerin gehört nicht nur in Deutschland, sondern europa- und weltweit zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Zeit um 1900. Sie war die erste deutsche Expressionistin – noch vor der Gründung der Dresdner Brücke 1905 und dem Münchener Blauen Reiter 1908. Sozial- und emanzipationsgeschichtlich nimmt sie eine herausragende Stellung und für ihr Geschlecht vorbildliche Position ein.</p>
<p>Das Landesmuseum Hannover verwahrt derzeit 38 Gemälde von Paula Modersohn-Becker – weltweit ist das die größte Sammlung außerhalb Bremens. Ein Beweis dafür, dass die Künstlerin in Hannover sehr früh entdeckt und intensiv gesammelt wurde. Die hiesige Modersohn-Becker-Sammlung besticht durch internationale bekannte Hauptwerke wie das »Selbstbildnis mit Hand am Kinn«, aber auch durch eine beeindruckende Themenvielfalt. Sie umfasst Werke aus dem gesamten Schaffensprozess der Künstlerin: Von Landschaftsbildern über Stillleben und Darstellungen von Frauen und Kindern – eine besondere Spezialität Modersohn-Beckers – ist alles vertreten. Erstmals sollen nun alle Hannoverschen Werke der Künstlerin in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über das Landesmuseum Hannover: <a href="https://www.landesmuseum-hannover.de/">www.landesmuseum-hannover.de</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Hannover? <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1785903&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hotels finden Sie bei unserem Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Elmar Hund &#8211; Karriere als Künstler in China? &#8211; Ein Erfahrungsbericht</title>
		<link>https://arttrado.de/news/elmar-hund-karriere-als-kuenstler-in-china-ein-erfahrungsbericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2020 18:31:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[artjust]]></category>
		<category><![CDATA[Elmar Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in China]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=7270</guid>

					<description><![CDATA[Elmar Hund &#8211; Karriere als Künstler in China? &#8211; Ein Erfahrungsbericht Viele Künstler träumen davon ihre Kunstwerke nicht nur im <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/elmar-hund-karriere-als-kuenstler-in-china-ein-erfahrungsbericht/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Elmar Hund &#8211; Karriere als Künstler in China? &#8211; Ein Erfahrungsbericht</h3>
<p>Viele Künstler träumen davon ihre Kunstwerke nicht nur im eigenem Land sondern Europa weit auszustellen, wiederrum andere  träumen nicht nur von Europa sondern würden sich sogar gerne auf einem anderen Kontinent einen Namen machen, doch wie schafft man es in einem fernen Land Fuß zu fassen? Menschen zu erreichen und sich dabei selbst nicht zu verlieren? Der deutsche Künstler Elmar Hund hat sich zu dem Schritt entschieden seine Kunst in China zu präsentieren und seine Träume zu leben. Mittlerweile blickt er auf fast 50 Besuche im Reich der Mitte zurück und hat dabei einige Erfahrungen gemacht. Erfahrungen die dem ein oder anderen Künstler helfen könnten auf dem asiatischen Markt zu bestehen oder um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Aber wir lassen den Künstler Elmar Hund lieber selbst zu Wort kommen. Es ist seine Geschichte.</p>
<h4>Elmar Hund &#8211; Als deutscher Künstler in China</h4>
<p><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/12/ehund.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-7276 alignleft" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/12/ehund-231x300.jpg" alt="" width="231" height="300" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/12/ehund-231x300.jpg 231w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/12/ehund.jpg 250w" sizes="(max-width: 231px) 100vw, 231px" /></a>Sehr oft hat man mir die Frage gestellt, was willst du denn mit deinen Gemälden in China? Eigentlich wie die meisten Künstler eben Geld verdienen und neue Menschen erreichen. Bei den meisten Leuten, die noch nie in dem Land waren und China nur vom Fernsehen oder vom Imbiss kennen, ist es vielleicht nicht nachvollziehbar, dort abstrakte Kunst auszustellen und gar zu verkaufen. Der Kunstsektor in China ist über Tausende von Jahre und Dynastien dort mit riesigem Potenzial gewachsen. Man darf sich nicht nach den 80% der Bevölkerung orientieren, welche fast nichts mit Kunst zu tun haben, sondern den restlichen 20% die dann immerhin noch Millionen von Kunstsammlern, Künstlern und kunstorientierten ausmachen.</p>
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<p>Um es gleich vorweg zunehmen, reich bin ich nicht geworden, zumindest nicht im materiellen Sinne. Ich habe mich auch nie mit gesellschaftskritischen und politischen Themen befasst und möchte auch nicht provozierend auftreten, wie manche chinesische Künstler es in Europa tun und so vielleicht Aufmerksamkeit zu erzeugen, sondern auf einer Ebene, wie es hier auch in Deutschland ist, nämlich am Ende etwas Profit zu erwirtschaften.</p>
<p>Wie schon erwähnt steckt im Reich der Mitte ein sehr hohes Potenzial ein gutes Geschäft zu machen. Hat man es irgendwann mal geschafft, den Weg dorthin zu finden, muss man vorher aber viele Dinge beachten, um nicht gleich zu stranden. Die Frage, was will man den Menschen dort präsentieren und anbieten, obwohl das Land voll ist mit Künstlern, die unvorstellbare und grandiose Werke geschaffen haben. Gerade bei Besuchen von Galerien und Museen habe ich Kunstwerke gesehen, die mich dann immer wieder zurückgeholt haben auf den Boden der Tatsachen.</p>
<p>Ich arbeite im Bereich der Kunst, seit ich in der Schule für meine erste große Zeichnung einen Preis einheimsen konnte. Studiert habe ich leider nicht, aber habe in über 30 Jahren verschiedene Techniken von Ikonenmalerei bis zu expressionistischen abstrakten Stil aneignen können. Durch meine Arbeit als Grafiker im Print- und Fotobereich war ich eigentlich immer künstlerisch motiviert und habe dies seit 2004 auch professionell mehr oder weniger gut durchstehen können.</p>
<p>Auch taucht immer wieder die Frage auf, wie kommt man denn überhaupt nach China als Künstler? Wenn man sich in der Liga der, sagen wir mal, 50 bekanntesten und marktdominierenden Künstler in Deutschland befindet, dürfte dies etwas einfacher sein. Dies aber nur im Hinblick auf den finanziellen Bereich. Hierauf komme ich später noch genauer. Ich hatte das Glück, und Glück muss man mehrfach für so etwas haben, dass mich ein bekannter Filmemacher während einer Vernissage in Miami kontaktiert hatte. Ich nenn ihn mal Mr. Chang. Dieser Herr Chang ist aus Chengdu (Provinz Sichuan, Heimat des Pandabärens) war von der Art und Weise meiner Bilder angetan, da es zu diesem Zeitpunkt meine Technik so nicht gab.</p>
<p>Geprägt von der Ikonenmalerei war bei mir das Fable für Gold immer noch drin. Meine überwiegend abstrakten Bilder auf Leinwand mit meistens Acrylfarbe sind als Finish immer mit partiell hochglänzenden Stelle und Überzügen versehen. Teile davon sind mit Goldpuder oder Blattgold verfeinert worden. Alles was schön glänzt und golden blinkt, hat immer wieder einen AHA-Effekt hervorgerufen. Über die künstlerische Wertigkeit kann man ja streiten. Die einen sage es ist Mist, die anderen wieder wollen es haben. Ich habe aufgehört mir Gedanken darüber zu machen ob meine Werke Eindruck schinden bei selbsternannten Fachleuten oder solche die es sind. Ich habe Spaß daran und habe am Ende auch finanziell davon profitiert.</p>
<p>Dieser Stil genau war das, was Mr. Wang bewogen hat, mir einen Kontakt nach Chengdu zu ermöglichen. Natürlich war dieser „Freundschaftsdienst“ mit einem kleinen Geschenk verbunden in Form eines stattlichen Bildes. Mit dieser Art von Geschäften sollte ich in China noch genügend Erfahrungen sammeln.</p>
<p>Nach dutzenden Emails und monatelangen Chats im chinesischen Ponton von WhatsApp, was auch bis heute Pflicht ist, stand nun der Termin für den ersten und sehr aufregenden Moment in Sichuan Fuß zu fassen. Bewaffnet mit Prospekten, kleinen Gemälden, die in den Koffer passten und digitalem Zeugs zur Präsentation traf ich in Chengdu das erste Mal 2008 ein. Zu diesem Zeitpunkt tratt dann erstmals ein finanzielles Minus in Kraft. Das heißt Flüge, Hotels, Gastgeschenke wie Wein und Parfüm und die nötigen Papiere wie Visum etc. gingen auf Kosten meines Kontos. Ich musste alles selbst organisieren, was zu dem Zeitpunkt nicht ganz einfach war. Mich ohne helfende Agentur im Land zu bewegen, benötigte  eine umfassende Recherche über die Gepflogenheiten, Kultur und Verhaltensweisen. Es war unumgänglich um grobe Fehler im Keim zu ersticken.</p>
<p>Von Anfang an wurde ich bereits als „großer deutscher Künstler“ behandelt, was mich eigentlich amüsierte, und ich auch aufrecht erhalten musste. Beim Flug war dies vorerst noch nicht tragisch und verhältnismäßig billig. Das änderte sich allerdings als man mich dann in reservierte Hotels brachte; standesgemäß natürlich nur in den besten Hotel wie Shangri-La, Kempinski und CO. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich es nicht mehr mit den Menschen zu tun, die man auf der Straße antrifft. Es sind ausschließlich Personen, die ab der gehobenen Mittelschicht bis zum hochrangigen Beamten oder auch mal ein echter Milliardär, die von nun an in der Szene für mich dirigieren. Dementsprechend musste ich mich anpassen, was finanziell schon einen Einschnitt verursachte. Wenn man dann auch Erfolg haben will, ist dies unumgänglich. Ein gutes Startkapital ist zwingend notwendig.</p>
<p><figure id="attachment_7280" aria-describedby="caption-attachment-7280" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/12/IMG_556551.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-7280 size-large" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/12/IMG_556551-1024x580.jpg" alt="" width="1024" height="580" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/12/IMG_556551-1024x580.jpg 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/12/IMG_556551-300x170.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/12/IMG_556551-768x435.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/12/IMG_556551-800x453.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/12/IMG_556551-600x340.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/12/IMG_556551.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7280" class="wp-caption-text">Lobby vom Shangri-La Hotel, Chengdu</figcaption></figure></p>
<p>Es folgten Tage des emotionalen Auf und Abs, von Trinkgelagen, unergründlichen geschäftlichen Verhandlungen, Besuchen von allen möglichen kulturellen und staatlichen sinnvollen oder auch weniger bedeutungsvollen Einrichtungen, was mich nach 14 Tagen dermaßen aus der Bahn warf und ich mich erstmal komplett sammeln musste. Es war für mich ein Trip den ich so nicht kannte und mir wirklich eine grandiose Zeit bescherte, die ich in den nächsten 12 Jahre immer wieder durchmachen sollte.</p>
<p>Will man mit Chinesen zusammenarbeiten, muss man sich auch wenn es oftmals sehr schwer fällt, unbedingt an die Regeln und Grundsätze halten. Mittlerweile war ich 43-mal im Reich der Mitte. Nie hatte ich Probleme mich frei zu bewegen. Nie war ich unter Kontrolle eines kommunistischen Aufpassers oder ähnliches. Das ist ein weiterer wichtiger Punkt, um auch einigermaßen normal dort zu leben. Niemals sich in politische Interessen wie vielleicht Menschenrechte, Staatsführung etc. einmischen und Kommentare dazu abzugeben. Man sollte auch niemals, wie z.B. das Essen oder Dinge die einem als Deutscher/Europäer sonderbar vorkommen, zu stark kritisieren.</p>
<p>Wenn diese Dinge berücksichtigt werden, dann steht einer geschäftlichen und auch freundschaftlichen Beziehung mit chinesischen Landsleuten nichts im Wege. Zurück in Deutschland ging es dann nun um die Vorbereitung und erstellen eines „Schlachtplanes“ für die erste Aktivität in Sachen Kunst im fernen Asien.</p>
<p>Dazu mehr beim nächsten Mal.</p>
<p>Elmar Hund</p>
<p>(co-writer: Robert Heidemann)</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über den Künstler Elmar Hund auf seiner Website: <a href="https://artjust.de/">ARTJUST</a></p>
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