<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Art.Loft Archive - Arttrado.de</title>
	<atom:link href="https://arttrado.de/news/tag/art-loft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://arttrado.de/news/tag/art-loft/</link>
	<description>No earth without art</description>
	<lastBuildDate>Sun, 16 Aug 2026 11:04:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.7</generator>

<image>
	<url>https://arttrado.de/wp-content/uploads/2017/10/cropped-favicon-32x32.gif</url>
	<title>Art.Loft Archive - Arttrado.de</title>
	<link>https://arttrado.de/news/tag/art-loft/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Caspar Nii Armah lässt „THE JOURNEY“ ein letztes Mal ausARTen</title>
		<link>https://arttrado.de/news/caspar-nii-armah-laesst-the-journey-ein-letztes-mal-ausarten/</link>
					<comments>https://arttrado.de/news/caspar-nii-armah-laesst-the-journey-ein-letztes-mal-ausarten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 11:04:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[ausArten]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Caspar Nii Armah]]></category>
		<category><![CDATA[The Journey]]></category>
		<category><![CDATA[Art.Loft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=20105</guid>

					<description><![CDATA[Hamburg. Was passiert, wenn das Ende einer Ausstellung nicht einfach das Ende ist? Wenn Bilder nicht von den Wänden verschwinden, <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/caspar-nii-armah-laesst-the-journey-ein-letztes-mal-ausarten/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg. Was passiert, wenn das Ende einer Ausstellung nicht einfach das Ende ist? Wenn Bilder nicht von den Wänden verschwinden, sondern noch einmal neu zusammengesetzt werden? Im ARTLOFT.Hamburg wird genau dieser Gedanke zum Konzept: Mit „ausARTen“ erhält Caspar Nii Armahs Ausstellung „THE JOURNEY“ am 27. August ein Finale, das den bisherigen künstlerischen Prozess konsequent fortsetzt.</p>
<p>„Es geht um die Reise der Materie und des Geistes. Nichts bleibt, alles wandelt sich – genau wie meine Zeit in dieser Stadt“, sagt Armah.</p>
<h4>Caspar Nii Armah lässt „THE JOURNEY“ ein letztes Mal ausARTen</h4>
<p class="isSelectedEnd">„THE JOURNEY“ war von Beginn an nicht als klassische Ausstellung statischer Werke gedacht. Ausgangspunkt war eine rund 60 Quadratmeter große, mit Skizzenpapier ausgekleidete Wandfläche im Eingangsbereich des ARTLOFT.Hamburg. Caspar Nii Armah bemalte sie live vor Publikum mit schwarzer Acryl- und Ölfarbe.</p>
<p class="isSelectedEnd">Doch die entstandene Arbeit sollte nicht dauerhaft bestehen bleiben. Teile des großformatigen Werks wurden ausgeschnitten, andere zerrissen und teilweise verbrannt. Die dabei entstandene Asche wurde anschließend mit schwarzer und weißer Asche vermischt und zum Material für neue Arbeiten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Zerstörung bildete damit nicht den Schlusspunkt des Werks, sondern den Ausgangspunkt seiner nächsten Form. Über diesen Prozess berichtete ARTTRADO bereits zum Start von „THE JOURNEY“.</p>
<p class="isSelectedEnd">Mit „ausARTen“ führt Armah dieses Prinzip nun konsequent bis zum Ende der Ausstellung fort.</p>
<h4>„ausARTen“ macht das Ende selbst zum künstlerischen Prozess</h4>
<p class="isSelectedEnd">Statt „THE JOURNEY“ nach dem letzten Ausstellungstag schlicht abzubauen, wird die Präsentation für das Finale vollständig neu konfiguriert. Werke werden umgehängt und räumlich verdichtet, zugleich kommen neue Arbeiten hinzu.</p>
<p class="isSelectedEnd">Damit verändern sich nicht nur die Räume, sondern auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Werken. Arbeiten, die bislang getrennt voneinander oder in einer bestimmten Nachbarschaft zu sehen waren, treten in neue Dialoge. Bekannte Bilder erhalten durch ihre veränderte Umgebung einen anderen Kontext.</p>
<p class="isSelectedEnd">„ausARTen“ wird so weniger zur klassischen Finissage als zu einer letzten Transformation der Ausstellung. Nicht nur einzelne Arbeiten verändern sich. Am Ende wird die Ausstellung selbst zum Material.</p>
<h4>Caspar Nii Armah verabschiedet sich von Hamburg</h4>
<p class="isSelectedEnd">Das Finale besitzt für Caspar Nii Armah zugleich eine persönliche Dimension. Der Künstler lebt seit 2013 in Hamburg und wird die Stadt nach dem Ende von „THE JOURNEY“ verlassen. Seine nächste Reise führt ihn zunächst nach Ghana, das Heimatland seines Vaters.</p>
<p class="isSelectedEnd">Damit erhält der Ausstellungstitel rückblickend eine zusätzliche Bedeutung. Die Reise, die innerhalb der Ausstellung durch Entstehung, Zerstörung und Neubeginn sichtbar wird, setzt sich im Leben des Künstlers außerhalb des Ausstellungsraums fort.</p>
<p class="isSelectedEnd">Armah wurde in Berlin geboren und wuchs ab seinem 13. Lebensjahr in Kassel auf. Dort entwickelte sich auch seine Verbindung zur Urban Art. Seine künstlerische Arbeit bewegt sich heute zwischen urbaner Kunst, freier Malerei und grafischer Verdichtung.</p>
<p class="isSelectedEnd">Kennzeichnend ist eine unmittelbare, körperliche Arbeitsweise, bei der der Entstehungsprozess nicht hinter dem fertigen Werk verschwindet. Malerei wird bei Armah nicht ausschließlich als Ergebnis präsentiert. Das Entstehen, Verändern und mitunter auch Zerstören wird selbst zum Bestandteil der Arbeit und der Begegnung mit dem Publikum.</p>
<h4>ARTLOFT.Hamburg als Bühne für Veränderung</h4>
<p class="isSelectedEnd">Auch der Ausstellungsort fügt sich in dieses Konzept ein. Das ARTLOFT.Hamburg versteht sich als Off-Location für besondere künstlerische Positionen, immersive Installationen und Formate, bei denen Kunst nicht ausschließlich als abgeschlossenes Objekt präsentiert wird.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die ehemalige Industriehalle verbindet historische Bausubstanz mit modernen architektonischen Ergänzungen. Für „THE JOURNEY“ wird dieser Gegensatz zwischen Bestehendem und Neuem zum räumlichen Echo des Ausstellungskonzepts.</p>
<p class="isSelectedEnd">„ausARTen“ knüpft damit sowohl an die Entwicklung von „THE JOURNEY“ als auch an die Idee eines Ausstellungsraums an, in dem Veränderung nicht als Störung, sondern als Teil des künstlerischen Prozesses verstanden wird.</p>
<h4>„ausARTen“: Das Finale von THE JOURNEY</h4>
<p class="isSelectedEnd">Am <strong>Donnerstag, 27. August 2026, ab 19 Uhr</strong> wird „THE JOURNEY“ im ARTLOFT.Hamburg ein letztes Mal neu erfahrbar.</p>
<p class="isSelectedEnd">ausARTen – das Finale von THE JOURNEY<br />Datum: Donnerstag, 27. August 2026<br />Beginn: 19 Uhr<br />Ort: ARTLOFT.Hamburg, Am Neumarkt 23, 22041 Hamburg<br />Eintritt: frei<br />Anmeldung: <a href="mailto:art@artloft.hamburg">art@artloft.hamburg</a></p>
<p class="isSelectedEnd">Für Caspar Nii Armah ist „ausARTen“ damit mehr als der letzte Abend einer Ausstellung. Das Finale folgt derselben Logik, die „THE JOURNEY“ von Beginn an bestimmt hat: Ein Werk entsteht, wird verändert oder zerstört und liefert dadurch das Material für etwas Neues.</p>
<p class="isSelectedEnd">Nun trifft dieses Prinzip auch auf die Ausstellung selbst zu. Sie endet nicht in ihrem bisherigen Zustand, sondern verändert sich ein letztes Mal.</p>
<p class="isSelectedEnd">Und während „THE JOURNEY“ in Hamburg endet, beginnt für Armah bereits die nächste Reise.</p>
<h4>Caspar Nii Armah: Kunst zwischen Urban Art und freier Malerei</h4>
<p class="isSelectedEnd">Caspar Nii Armahs künstlerische Entwicklung ist eng mit unterschiedlichen Orten und kulturellen Einflüssen verbunden. In Berlin geboren, zog er im Alter von 13 Jahren nach Kassel. Dort kam er mit Urban Art und der Graffiti-Kultur in Berührung, die seinen Zugang zur Kunst nachhaltig prägen sollten. Seit 2013 lebt und arbeitet Armah in Hamburg.</p>
<p class="isSelectedEnd">Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Urban Art, freier Malerei und grafischen Strukturen. Statt sich auf eine klar abgegrenzte Stilrichtung festzulegen, verbindet Armah unterschiedliche Ausdrucksformen miteinander. Linien, Flächen, Schriftfragmente und gestische Elemente verdichten sich zu Arbeiten, in denen Spontaneität und bewusste Komposition aufeinandertreffen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Eine besondere Rolle spielt dabei der Entstehungsprozess selbst. Armah arbeitet unmittelbar und körperlich, verändert Werke, übermalt, zerlegt und verwendet vorhandenes Material weiter. Das fertige Bild ist dadurch nicht zwangsläufig ein endgültiger Zustand. Arbeiten können Ausgangspunkt für neue Werke werden, Materialien ihre ursprüngliche Funktion verlieren und in einem anderen Zusammenhang wieder auftauchen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Diese Haltung zeigt sich besonders deutlich in „THE JOURNEY“. Das Zerschneiden und Verbrennen der monumentalen Arbeit zu Beginn der Ausstellung war keine nachträgliche Inszenierung ihrer Zerstörung, sondern Teil eines fortlaufenden Prozesses. Aus den Überresten entstand neues Material und aus dem vermeintlichen Ende der Ausgangspunkt für weitere Arbeiten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auch biografische Erfahrungen und Fragen nach Herkunft, Veränderung und Identität finden Eingang in Armahs künstlerische Arbeit. Seine familiären Wurzeln führen nach Ghana, während Berlin, Kassel und Hamburg unterschiedliche Stationen seiner eigenen Biografie markieren. Mit seinem bevorstehenden Aufbruch nach Ghana erhält diese Auseinandersetzung nun eine weitere, sehr konkrete Dimension.</p>
<p>Bei Armah ist Veränderung damit nicht nur Thema seiner Kunst. Sie ist Teil ihrer Methode.</p>
<h4 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Ausstellung und das ARTLOFT: <a href="https://artloft.hamburg/caspar-nii-armah-the-journey/" target="_blank" rel="noopener">https://artloft.hamburg/</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://arttrado.de/news/caspar-nii-armah-laesst-the-journey-ein-letztes-mal-ausarten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
