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	<title>Art.Loft Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>Art.Loft Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Caspar Nii Armah im Interview: Warum er seine Kunst zerstört und nach Ghana aufbricht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 14:32:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
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		<category><![CDATA[Arne Heckt]]></category>
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					<description><![CDATA[Caspar Nii Armah im Interview: Warum er seine Kunst zerstört und nach Ghana aufbricht Caspar Nii Armahs Kunst beginnt nicht <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/caspar-nii-armah-im-interview-warum-er-seine-kunst-zerstoert-und-nach-ghana-aufbricht/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Caspar Nii Armah im Interview: Warum er seine Kunst zerstört und nach Ghana aufbricht</h4>
<p class="isSelectedEnd">Caspar Nii Armahs Kunst beginnt nicht erst auf der Leinwand. Sie entsteht in der Bewegung, in der Natur, im öffentlichen Raum und in der Veränderung des Materials. Der in Berlin geborene und in Hessen sowie Kassel aufgewachsene Künstler kam als Jugendlicher über Graffiti und Street Art zur Kunst. Hamburg wurde schließlich zum Ausgangspunkt seiner professionellen Laufbahn. Seine Arbeiten verbinden abstrakte Malerei, kalligrafische Formen, Street Art und Performance zu einer körperlichen Bildsprache, die er selbst unter anderem als „Rhythm and Writing“ beschreibt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Mit der Ausstellung <a href="https://arttrado.de/news/caspar-nii-armah-ausstellung-im-artloft-hamburg-the-journey/" target="_blank" rel="noopener">„THE JOURNEY“ im ARTLOFT.Hamburg machte Armah den künstlerischen Prozess selbst zum Werk.</a> Ein monumentales Bild wurde nicht einfach fertiggestellt und bewahrt, sondern zerrissen, verbrannt und in neuer Form weiterverarbeitet. Aus Fragmenten und Asche entstanden weitere Arbeiten. Das vermeintliche Ende wurde damit zum Material eines neuen Anfangs. Das ARTLOFT beschrieb die Ausstellung entsprechend als „unendlichen Zyklus der Kunst“, in dem aus Asche und Fragmenten ein neuer Aufbruch entsteht.</p>
<p class="isSelectedEnd"><a href="https://arttrado.de/news/caspar-nii-armah-laesst-the-journey-ein-letztes-mal-ausarten/" target="_blank" rel="noopener">Beim Finale „ausARTen“ am 27. August 2026</a> wurde „THE JOURNEY“ ein letztes Mal verdichtet und neu präsentiert. Zugleich markierte der Abend Armahs Abschied aus Hamburg und den Beginn eines neuen, noch offenen Kapitels. Im ausführlichen Interview mit ARTTRADO spricht er über seine Anfänge im Graffiti, die Verbindung von Natur und Spiritualität, die bewusste Zerstörung eigener Werke, den Kunstmarkt, seine Reichweite in den sozialen Medien und die Frage, was von seiner Kunst bleiben soll.</p>
<h4>Zur Person und zur künstlerischen Entwicklung</h4>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Wenn du deine Kunst jemandem beschreiben müsstest, der noch nie ein Werk von dir gesehen hat – was würdest du sagen?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Jemanden der meine Kunst noch nie gesehen hat würde ich sagen; es handelt sich um zeitgenössische Kunst, eine Symbiose aus Street Art-Kalligraphie-Performance-Art und abstrakter Malerei. Eine und dynamische Form-Sprache zwischen Ruhe und Chaos mit der Natur im freien Mittelpunkt.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Du bist in Berlin geboren, in Kassel aufgewachsen und hast lange in Hamburg gearbeitet. Welche dieser Städte steckt heute am stärksten in deiner Kunst?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Ich bin in Berlin geboren und in der Nähe von Fulda in einem kleinen Dorf aufgewachsen. Mit 12 Jahren bin ich dann nach Kassel gezogen. Meine Kindheit ist vom Leben in und mit der Natur geprägt. Diese Zeit bildet das Fundament meines kreativen Schaffens und Daseins als Mensch und ist somit die wichtigste Zeit. Kassel ist meine Jugend und der Anfang mit meinen Kunstanfängen durch Graffiti / Street-Art. Hamburg ist die längste Zeit die ich an einem Ort gelebt habe und der Anfang meiner professionellen Künstler-Laufbahn. Jeder dieser Abschnitte ist wichtig doch das Fundament ist das Leben und aufwachen in der Natur.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Du bist über Graffiti zur Kunst gekommen. Was hat dich damals am Graffiti gepackt – und was davon ist bis heute in deiner Arbeit geblieben?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Graffiti war für mich „frei“ bunt aufregend und vor allem überall im Alltag Gegenwart. Das kreative Arbeiten fand drinnen so wie draußen statt. Außerdem war es für jeden zugänglich. Diese Grundelemente prägen noch heute meine Ausdrucks- und Lebensweise in der Kunst und im Leben. Ich muss noch ausdrücklich sagen, dass meine Kunst mehr der Street Art zugehört aus Respekt vor den Graffiti-Pionieren, da Graffiti welches wir aus den USA kennen, das illegale Malen beschreibt und ich meist legal gemalt habe.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Erinnerst du dich noch an dein erstes Graffiti? War damals wichtiger: die Botschaft, die Schrift, die Bewegung oder einfach das Gefühl, etwas Eigenes im öffentlichen Raum zu hinterlassen?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Ja klar erinnere ich mich an mein erstes, mit Dosen aus dem Baumarkt gemaltes Graffiti. Ich war 12 oder 13 Jahre alt und ging um das Gefühl draußen zu malen und seine eigene Spur im öffentlichen Raum zu hinterlassen.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Wann hast du gemerkt: „Ich bin nicht nur jemand, der malt – ich bin Künstler“?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Mit 12 Jahren hatte ich den Wunsch oder die Vorstellung Künstler zu werden und gemerkt habe ich es mit 25-26 Jahren dass ich ein Künstler bin.</em></p>
<h4>Rhythm and Writing</h4>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Du beschreibst einen wichtigen Teil deiner Arbeit als „Rhythm and Writing“. Was bedeutet „Writing“ für dich, wenn es nicht primär darum geht, etwas Lesbares zu schreiben?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Rhytm and writing: writing bedeutet Kommunikation auf spiritueller bzw. universeller Ebene.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>In deinen Bildern erkennt man manchmal Wörter oder buchstabenähnliche Formen, die gleichzeitig wie eine eigene Sprache wirken. Ist das eine Sprache, die man verstehen soll – oder eine Sprache, die man fühlen soll?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>„RAW“ , Rhythm and Writing ist eine spirituelle- universelle Sprache bzw. Ausdrucksweise die man fühlen soll.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Wie viel Kontrolle gibst du beim Malen tatsächlich ab?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Viele meiner Kunstwerke sind auf mehreren Ebenen aufgebaut. So entsteht eine Mischung aus sehr kontrollierten Bewegungen und absolut freien ungeplanten freien Handlungen.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Kann man deiner Meinung nach ein gutes Bild planen – oder muss ein Teil davon einfach passieren?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Ein gutes Bild kann man definitiv planen, es kommt auf die Herangehensweise und den Stil des Künstlers bzw. der Künstlerin drauf an. Ich habe da eine Grundidee im Kopf,  aber ohne Skizze gearbeitet und lass dabei eben vieles im Prozess passieren. Ein zu durchdachtes und bearbeitetes Bild verliert für mich vor allem an Lebendigkeit und Seele, was mir in meinen Arbeiten wichtig ist.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Deine Linien wirken sehr körperlich, teilweise schnell und tänzerisch. Ist Malen für dich eher Denken, Schreiben, Zeichnen oder Bewegung?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Malen ist für mich Bewegung bzw. Der Einklang zwischen körperlicher und geistiger Ebene.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Gibt es Momente, in denen du beim Malen selbst überrascht bist, was gerade entsteht?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Das ist eines der schönsten Dinge beim Malen, immer und immer wieder neu überrascht zu werden, von dem was beim freien Schaffen entstehen kann.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Woher weißt du, wann ein Bild fertig ist?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Ich habe das Gefühl, wenn ein Bild fertig ist. Es ist etwas Magisches und fast unbeschreiblich.</em></p>
<h4>„THE JOURNEY“ – Zerstörung und Transformation</h4>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Für „THE JOURNEY“ hast du ein riesiges Werk geschaffen – und es anschließend teilweise zerrissen und verbrannt. Warum muss ein Künstler sein eigenes Werk zerstören?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Ich liebe den Prozess der Entstehung und Transformation, meist mehr als das fertige Werk.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Viele Künstler kämpfen darum, ein Werk zu erhalten. Du hast es bewusst zerstört. Ist Zerstörung für dich ein Verlust oder eine Form von Freiheit?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Für mich ist die Zerstörung kein Verlust, sondern eine Form der Freiheit.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Was hast du in dem Moment empfunden, als du das Werk tatsächlich verbrannt hast?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Der Moment der Verbrennung war ein ganz besinnlicher Moment da er draußen in der Natur stattgefunden hat. Es hat in mir Kindheitserinnerung geweckt. Es war ein sehr beruhigendes Gefühl.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Gab es einen Moment des Zweifels, in dem du dachtest: „Vielleicht sollte ich das doch nicht tun“?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Nein, es gab keinen einzigen Moment des Zweifelns.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Du hast die Asche anschließend wieder als Material verwendet. Wann wird aus Zerstörung Transformation?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Die Asche ist der Dünger, der Nährboden für neues Leben. Es geht um Wandlung und wieder Neuanfang. Nicht um Gewalt, sondern um Leben.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Wenn aus einem ursprünglichen Werk weitere Arbeiten entstehen: Welches Werk ist dann eigentlich das Original?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Es geht um das Gesamtkunstwerk, jedes kleine Werk oder Prozess ist das Original, auch von gleicher Bedeutung.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Kann ein Kunstwerk wertvoller werden, gerade weil es nicht mehr existiert?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Ja es kann wertvoller im immateriellen Sinne werden, da es geistig weitergelebt wird.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Was bedeutet „Nichts bleibt, alles wandelt sich“ für dich persönlich – jenseits der Kunst?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Es bedeutet für mich, dass das Leben ein ewiger Kreislauf ist.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>„THE JOURNEY“ wird als Reise der Materie und des Geistes beschrieben. Was ist für dich der Unterschied zwischen einer Reise im physischen und einer im geistigen Sinn?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Die Reise im Geiste ist die Spiritualität, Erinnerung, Gedanken und Gespräche, das unsichtbare. Hingegen die physische Reise, die das Sichtbare beschreibt.</em></p>
<h4>Identität, Ghana und Deutschland</h4>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Du bist Sohn eines ghanaischen Vaters und einer deutschen Mutter. Wann wurde deine Herkunft für dich persönlich zu einem Thema? </strong><strong> Spürst du einen Unterschied zwischen dem, was Deutschland in deine Kunst gebracht hat, und dem, was du mit Ghana verbindest? </strong><strong>Deine Reise nach Ghana ist eng mit „THE JOURNEY“ verbunden. Ist Ghana für dich Rückkehr, Aufbruch oder etwas völlig Neues? </strong><strong>Gibt es Dinge aus der ghanaischen Kultur, Spiritualität oder Ästhetik, die bereits heute – vielleicht auch unbewusst – in deinen Arbeiten auftauchen?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Die Fragen bezüglich Identität werde ich erst im Laufe meines nächsten Kapitels beantworten können. Für mich gilt grundsätzlich die Natur als Grundlage für Identität und Gemeinschaft.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Deine Kunst wird häufig mit Begriffen wie Spiritualität, Bewusstsein und universeller Sprache verbunden. Wo endet für dich Kunst und wo beginnt Spiritualität?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Für mich ist Spiritualität die Verbundenheit mit der Natur. Kunst ist für mich Spiritualität bzw. Leben.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Kann Kunst tatsächlich eine universelle Sprache sein – oder wird dieser Begriff manchmal zu schnell romantisiert?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Kunst ist für mich im Kern eine universelle Sprache.</em></p>
<h4>Kunstmarkt und soziale Medien</h4>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Deine Wurzeln liegen auf der Straße, heute werden deine Arbeiten in Ausstellungen und auf dem Kunstmarkt präsentiert. Was hat sich verändert – bei deiner Kunst und bei dir selbst?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Grundsätzlich bin ich im Herzen der Mensch geblieben der ich bin. Ich habe mich natürlich stark auf allen Ebenen weiter entwickelt, sonst würde ich heute nicht stehen, wo ich bin. Ich tue das was ich liebe und kann dieses mit immer mehr Menschen teilen. Durch die Kunst bin ich persönlich stark gewachsen und habe viel erlebt, man wird erfahrener und routinierter.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Gibt es etwas an der kommerziellen Kunstwelt, das du kritisch siehst?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Das Fass mache ich jetzt nicht auf, aber ich sehe auf jeden Fall einen positiven Wandel.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Street Art war ursprünglich stark mit Freiheit und Unabhängigkeit verbunden. Was passiert mit dieser Freiheit, wenn ein Werk plötzlich einen Preis von mehreren Tausend Euro hat?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Für mich ändert der Preis nichts an dem Kunstwerk oder der Bedeutung.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Wie wichtig ist dir der Kunstmarkt überhaupt?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Der Kunstmarkt hat immer noch starke Bedeutung liegt aber auch im Wandel. Es gibt viele Alternativen.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Was ist für dich wichtiger: ein Werk zu verkaufen oder etwas beim Betrachter auszulösen?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Beim Betrachter etwas auszulösen , die Bedeutung in der Kunst ist wichtiger als der Verkauf. Der Verkauf hat nichts mit der Bedeutung der Kunst zu tun.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Du hast auf Instagram eine außergewöhnlich große Reichweite für einen bildenden Künstler. Wie erklärst du dir selbst diesen Erfolg?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Der Erfolg kommt durch meine Vielfältigkeit, vom Arbeiten mit Textilien, Malerei, Skulpturen dem prozesshaften im allgemeinen Zustande.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Folgen dir die Menschen deiner Meinung nach wegen der Kunst – oder wegen des Prozesses und der Art, wie du deine Kunst zeigst?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Ich denke, viele Menschen sind von dem Prozess der Kunst fasziniert, ich liebe den Prozess zu teilen. Das schafft Verbindung.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Hat Social Media deine Kunst verändert – oder hat Social Media nur sichtbar gemacht, was ohnehin schon da war?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Durch Social Media hat sich die Welt grundlegend verändert, was Spuren auf dem Leben und somit auch auf der Kunst hinterlässt. Der Kern meiner Kunst kommt aus der Natur und hat mit Social Media nichts zu tun. Die Plattform macht sichtbar was schon da war aber auch die Veränderungen.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Gibt es einen Unterschied zwischen dem Werk, das du für einen Betrachter in einer Galerie machst, und dem Werk, das auf einem Smartphone funktioniert?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Nein, das Werk ist nicht für Smartphones gemacht. Auf dem Smartphone, Social Media kommt es auf die Präsentation an. Vorbei ich den natürlichen Schaffenprozess wähle.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Macht dich eine so große Reichweite freier – oder erzeugt sie irgendwann auch Druck?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Eine große Reichweite hängt heutzutage mehr mit der Bedeutung der zu erstellenden Inhalte zusammen. Daher kann ein Druck entstehen auf einem so hohen kreativen Level, dass dauerhaft gearbeitet werden muss, was über die Zeit ermüdend wird.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Und ganz direkt: Was bedeutet dir persönlich die Zahl deiner Follower?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Ich bin dankbar für jeden einzelnen Menschen, der mir folgt, bzw. Teil meiner Reise ist.</em></p>
<h4>Etwas unbequemere Fragen</h4>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Deine Arbeiten werden häufig mit großen Begriffen wie Transformation, Spiritualität, Bewusstsein und universeller Sprache beschrieben. Besteht nicht die Gefahr, dass solche Begriffe eine sehr intuitive Kunst im Nachhinein größer und bedeutungsvoller erscheinen lassen, als sie beim Entstehen tatsächlich war?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Nein für mich persönlich besteht da nicht die Gefahr. Wenn man sich die Ausstellung „The Journey“ angesehen hat, sollte man ein Gefühl für diese Begriffe bekommen. Der Mensch muss es als Gesamtheit betrachten.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Wie viel Bedeutung steckt tatsächlich in deinen Bildern – und wie viel Bedeutung gibt der Betrachter hinein?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Es steckt sehr viel Bedeutung in jedem Bild und lässt es dennoch viel Freiheit für den Betrachter sich selbst wieder zu finden oder Neues zu entdecken.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Wenn ein Künstler eine sehr charakteristische Bildsprache entwickelt, besteht irgendwann die Gefahr, sich selbst zu wiederholen. Hast du Angst davor?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Es ist gut, eine eigene Bildsprache und Wiedererkennungswert zu schaffen. Sich selbst zu wiederholen ist Teil einer gesunden Routine, doch stetige Veränderungen und Experimentierfreudigkeit ist wichtig, sonst dreht man sich irgendwann nur noch im Kreis. Davor habe ich keine Angst.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong> Was wäre für dich schlimmer: ein Werk, das niemand versteht, oder eines, das jeder sofort versteht?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Ein Werk, das jeder sofort versteht, ist schlimmer.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Wenn du heute dein Werk von vor zehn Jahren betrachtest: Siehst du darin bereits den Künstler, der du heute bist – oder würdest du vieles davon mittlerweile ablehnen?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Ich sehe mich in jedem meiner einzelnen Werke von früher wieder und weiß, dass das Teil eines Gesamtkunstwerks ist. Leben.</em></p>
<h4>Blick nach vorn</h4>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Was suchst du gerade – was hast du in deiner Kunst noch nicht gefunden?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Ich suche noch mehr Leben! Bzw. ein Teil vom Leben der noch nicht freigeschaltet ist.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Gibt es ein Format, das du unbedingt noch ausprobieren möchtest – Installation, Skulptur, Architektur, Film oder Performance?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Da fällt mir als erstes „Musikvideo“ und größere Kunstvideos ein.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Würdest du heute noch einmal bei null anfangen und Graffiti sprühen, wenn niemand wüsste, wer du bist?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Auf jeden Fall würde ich nochmal mit Graffiti bei Null anfangen.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Was soll von deiner Kunst bleiben, wenn du selbst nicht mehr da bist?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Von meiner Kunst soll der Gedanke bleiben: Das Leben ist ein unendlich-kreativer Prozess, der im Einklang mit der Natur ein Gesamtkunstwerk formt.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Und vielleicht die wichtigste Frage zum Schluss: Wohin geht deine Reise als Künstler jetzt?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Die Reise geht ins Blaue/Ungewisse. Ein neues Abenteuer.</em></p>
<h4>Ein Abschied, der noch kein Ende ist</h4>
<p class="isSelectedEnd">Konkrete Termine für eine nächste Ausstellung oder ein unmittelbar folgendes Projekt sind derzeit öffentlich nicht angekündigt. Sicher ist vorerst nur die Richtung: Mit dem Ende von „THE JOURNEY“ endet auch Armahs langes Hamburger Kapitel. Die Reise nach Ghana soll keine fertigen Antworten bestätigen, sondern neue Fragen nach Herkunft, Identität und Gemeinschaft eröffnen. Bezeichnend ist, dass der Künstler die entsprechenden Fragen in diesem Interview noch nicht einzeln beantworten wollte. Die Antworten, so macht er deutlich, sollen erst im nächsten Kapitel entstehen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auch „THE JOURNEY“ selbst dürfte damit noch nicht vollständig abgeschlossen sein. Die Ausstellung und ihr Finale im ARTLOFT.Hamburg wurden filmisch begleitet. Ein Termin für die Veröffentlichung dieser Aufnahmen ist bislang nicht bekannt. Es ist jedoch gut möglich, dass Ausschnitte oder eine umfangreichere Dokumentation künftig über die Kanäle des Künstlers oder des ARTLOFT.Hamburg zugänglich werden. Wer den weiteren Weg verfolgen möchte, sollte deshalb insbesondere die offiziellen Social-Media-Kanäle im Blick behalten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Vielleicht liegt gerade darin der konsequente Abschluss dieser Hamburger Reise: Armah hinterlässt kein abgeschlossenes Werk, das sich sauber archivieren lässt. Er hinterlässt Fragmente, Asche, Bilder, Filmaufnahmen und Erinnerungen – Material, aus dem etwas Neues entstehen kann. „THE JOURNEY“ endet nicht mit einer endgültigen Antwort. Sie endet mit einem Künstler, der erneut aufbricht, ohne bereits zu wissen, wohin ihn dieser Weg führen wird.</p>
<h4>Persönliches Schlusswort von Caspar Nii Armah</h4>
<p>Zum Abschluss wollte ich noch einmal Danke sagen. Vielen Dank an alle, die mich auf dieser Reise bisher begleitet und unterstützt haben. Vielen Dank an Arne Heckt für diese unglaubliche Zusammenarbeit und die Ausstellung und diese im Art Loft Hamburg zu präsentieren. Ein mein Team von Picture me Different für die gemeinsame Umsetzung der ganzen Projekte. Meine Familie und Freunde auf dieser Welt. Liebe Grüße<br />
Armah.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite des Künstlers: <a href="https://armah-art.com/" target="_blank" rel="noopener">https://armah-art.com/</a></p>
<div class="entry-content">
<div class="entry-content">
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			</item>
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		<title>Caspar Nii Armah lässt „THE JOURNEY“ ein letztes Mal ausARTen</title>
		<link>https://arttrado.de/news/caspar-nii-armah-laesst-the-journey-ein-letztes-mal-ausarten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 11:04:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[Caspar Nii Armah]]></category>
		<category><![CDATA[The Journey]]></category>
		<category><![CDATA[Art.Loft]]></category>
		<category><![CDATA[ausArten]]></category>
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					<description><![CDATA[Hamburg. Was passiert, wenn das Ende einer Ausstellung nicht einfach das Ende ist? Wenn Bilder nicht von den Wänden verschwinden, <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/caspar-nii-armah-laesst-the-journey-ein-letztes-mal-ausarten/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg. Was passiert, wenn das Ende einer Ausstellung nicht einfach das Ende ist? Wenn Bilder nicht von den Wänden verschwinden, sondern noch einmal neu zusammengesetzt werden? Im ARTLOFT.Hamburg wird genau dieser Gedanke zum Konzept: Mit „ausARTen“ erhält Caspar Nii Armahs Ausstellung „THE JOURNEY“ am 27. August ein Finale, das den bisherigen künstlerischen Prozess konsequent fortsetzt.</p>
<p>„Es geht um die Reise der Materie und des Geistes. Nichts bleibt, alles wandelt sich – genau wie meine Zeit in dieser Stadt“, sagt Armah.</p>
<h4>Caspar Nii Armah lässt „THE JOURNEY“ ein letztes Mal ausARTen</h4>
<p class="isSelectedEnd">„THE JOURNEY“ war von Beginn an nicht als klassische Ausstellung statischer Werke gedacht. Ausgangspunkt war eine rund 60 Quadratmeter große, mit Skizzenpapier ausgekleidete Wandfläche im Eingangsbereich des ARTLOFT.Hamburg. Caspar Nii Armah bemalte sie live vor Publikum mit schwarzer Acryl- und Ölfarbe.</p>
<p class="isSelectedEnd">Doch die entstandene Arbeit sollte nicht dauerhaft bestehen bleiben. Teile des großformatigen Werks wurden ausgeschnitten, andere zerrissen und teilweise verbrannt. Die dabei entstandene Asche wurde anschließend mit schwarzer und weißer Asche vermischt und zum Material für neue Arbeiten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Zerstörung bildete damit nicht den Schlusspunkt des Werks, sondern den Ausgangspunkt seiner nächsten Form. Über diesen Prozess berichtete ARTTRADO bereits zum Start von „THE JOURNEY“.</p>
<p class="isSelectedEnd">Mit „ausARTen“ führt Armah dieses Prinzip nun konsequent bis zum Ende der Ausstellung fort.</p>
<h4>„ausARTen“ macht das Ende selbst zum künstlerischen Prozess</h4>
<p class="isSelectedEnd">Statt „THE JOURNEY“ nach dem letzten Ausstellungstag schlicht abzubauen, wird die Präsentation für das Finale vollständig neu konfiguriert. Werke werden umgehängt und räumlich verdichtet, zugleich kommen neue Arbeiten hinzu.</p>
<p class="isSelectedEnd">Damit verändern sich nicht nur die Räume, sondern auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Werken. Arbeiten, die bislang getrennt voneinander oder in einer bestimmten Nachbarschaft zu sehen waren, treten in neue Dialoge. Bekannte Bilder erhalten durch ihre veränderte Umgebung einen anderen Kontext.</p>
<p class="isSelectedEnd">„ausARTen“ wird so weniger zur klassischen Finissage als zu einer letzten Transformation der Ausstellung. Nicht nur einzelne Arbeiten verändern sich. Am Ende wird die Ausstellung selbst zum Material.</p>
<h4>Caspar Nii Armah verabschiedet sich von Hamburg</h4>
<p class="isSelectedEnd">Das Finale besitzt für Caspar Nii Armah zugleich eine persönliche Dimension. Der Künstler lebt seit 2013 in Hamburg und wird die Stadt nach dem Ende von „THE JOURNEY“ verlassen. Seine nächste Reise führt ihn zunächst nach Ghana, das Heimatland seines Vaters.</p>
<p class="isSelectedEnd">Damit erhält der Ausstellungstitel rückblickend eine zusätzliche Bedeutung. Die Reise, die innerhalb der Ausstellung durch Entstehung, Zerstörung und Neubeginn sichtbar wird, setzt sich im Leben des Künstlers außerhalb des Ausstellungsraums fort.</p>
<p class="isSelectedEnd">Armah wurde in Berlin geboren und wuchs ab seinem 13. Lebensjahr in Kassel auf. Dort entwickelte sich auch seine Verbindung zur Urban Art. Seine künstlerische Arbeit bewegt sich heute zwischen urbaner Kunst, freier Malerei und grafischer Verdichtung.</p>
<p class="isSelectedEnd">Kennzeichnend ist eine unmittelbare, körperliche Arbeitsweise, bei der der Entstehungsprozess nicht hinter dem fertigen Werk verschwindet. Malerei wird bei Armah nicht ausschließlich als Ergebnis präsentiert. Das Entstehen, Verändern und mitunter auch Zerstören wird selbst zum Bestandteil der Arbeit und der Begegnung mit dem Publikum.</p>
<h4>ARTLOFT.Hamburg als Bühne für Veränderung</h4>
<p class="isSelectedEnd">Auch der Ausstellungsort fügt sich in dieses Konzept ein. Das ARTLOFT.Hamburg versteht sich als Off-Location für besondere künstlerische Positionen, immersive Installationen und Formate, bei denen Kunst nicht ausschließlich als abgeschlossenes Objekt präsentiert wird.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die ehemalige Industriehalle verbindet historische Bausubstanz mit modernen architektonischen Ergänzungen. Für „THE JOURNEY“ wird dieser Gegensatz zwischen Bestehendem und Neuem zum räumlichen Echo des Ausstellungskonzepts.</p>
<p class="isSelectedEnd">„ausARTen“ knüpft damit sowohl an die Entwicklung von „THE JOURNEY“ als auch an die Idee eines Ausstellungsraums an, in dem Veränderung nicht als Störung, sondern als Teil des künstlerischen Prozesses verstanden wird.</p>
<h4>„ausARTen“: Das Finale von THE JOURNEY</h4>
<p class="isSelectedEnd">Am <strong>Donnerstag, 27. August 2026, ab 19 Uhr</strong> wird „THE JOURNEY“ im ARTLOFT.Hamburg ein letztes Mal neu erfahrbar.</p>
<p class="isSelectedEnd">ausARTen – das Finale von THE JOURNEY<br />Datum: Donnerstag, 27. August 2026<br />Beginn: 19 Uhr<br />Ort: ARTLOFT.Hamburg, Am Neumarkt 23, 22041 Hamburg<br />Eintritt: frei<br />Anmeldung: <a href="mailto:art@artloft.hamburg">art@artloft.hamburg</a></p>
<p class="isSelectedEnd">Für Caspar Nii Armah ist „ausARTen“ damit mehr als der letzte Abend einer Ausstellung. Das Finale folgt derselben Logik, die „THE JOURNEY“ von Beginn an bestimmt hat: Ein Werk entsteht, wird verändert oder zerstört und liefert dadurch das Material für etwas Neues.</p>
<p class="isSelectedEnd">Nun trifft dieses Prinzip auch auf die Ausstellung selbst zu. Sie endet nicht in ihrem bisherigen Zustand, sondern verändert sich ein letztes Mal.</p>
<p class="isSelectedEnd">Und während „THE JOURNEY“ in Hamburg endet, beginnt für Armah bereits die nächste Reise.</p>
<h4>Caspar Nii Armah: Kunst zwischen Urban Art und freier Malerei</h4>
<p class="isSelectedEnd">Caspar Nii Armahs künstlerische Entwicklung ist eng mit unterschiedlichen Orten und kulturellen Einflüssen verbunden. In Berlin geboren, zog er im Alter von 13 Jahren nach Kassel. Dort kam er mit Urban Art und der Graffiti-Kultur in Berührung, die seinen Zugang zur Kunst nachhaltig prägen sollten. Seit 2013 lebt und arbeitet Armah in Hamburg.</p>
<p class="isSelectedEnd">Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Urban Art, freier Malerei und grafischen Strukturen. Statt sich auf eine klar abgegrenzte Stilrichtung festzulegen, verbindet Armah unterschiedliche Ausdrucksformen miteinander. Linien, Flächen, Schriftfragmente und gestische Elemente verdichten sich zu Arbeiten, in denen Spontaneität und bewusste Komposition aufeinandertreffen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Eine besondere Rolle spielt dabei der Entstehungsprozess selbst. Armah arbeitet unmittelbar und körperlich, verändert Werke, übermalt, zerlegt und verwendet vorhandenes Material weiter. Das fertige Bild ist dadurch nicht zwangsläufig ein endgültiger Zustand. Arbeiten können Ausgangspunkt für neue Werke werden, Materialien ihre ursprüngliche Funktion verlieren und in einem anderen Zusammenhang wieder auftauchen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Diese Haltung zeigt sich besonders deutlich in „THE JOURNEY“. Das Zerschneiden und Verbrennen der monumentalen Arbeit zu Beginn der Ausstellung war keine nachträgliche Inszenierung ihrer Zerstörung, sondern Teil eines fortlaufenden Prozesses. Aus den Überresten entstand neues Material und aus dem vermeintlichen Ende der Ausgangspunkt für weitere Arbeiten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auch biografische Erfahrungen und Fragen nach Herkunft, Veränderung und Identität finden Eingang in Armahs künstlerische Arbeit. Seine familiären Wurzeln führen nach Ghana, während Berlin, Kassel und Hamburg unterschiedliche Stationen seiner eigenen Biografie markieren. Mit seinem bevorstehenden Aufbruch nach Ghana erhält diese Auseinandersetzung nun eine weitere, sehr konkrete Dimension.</p>
<p>Bei Armah ist Veränderung damit nicht nur Thema seiner Kunst. Sie ist Teil ihrer Methode.</p>
<h4 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Ausstellung und das ARTLOFT: <a href="https://artloft.hamburg/caspar-nii-armah-the-journey/" target="_blank" rel="noopener">https://artloft.hamburg/</a></p>
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