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	<title>UNESCO Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>62 Millionen Dollar und offene Fragen &#8211; Sacha Jafri: The Journey of Humanity</title>
		<link>https://arttrado.de/news/62-millionen-dollar-und-offene-fragen-sacha-jafri-the-journey-of-humanity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 11:51:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Sacha Jafri]]></category>
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		<category><![CDATA[André Abdoune]]></category>
		<category><![CDATA[größtes Gemälde der Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[62 Millionen Dollar und offene Fragen &#8211; Sacha Jafri: The Journey of Humanity Sacha Jafri entwickelte „The Journey of Humanity“ <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/62-millionen-dollar-und-offene-fragen-sacha-jafri-the-journey-of-humanity/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>62 Millionen Dollar und offene Fragen &#8211; Sacha Jafri: The Journey of Humanity</h4>
<p class="isSelectedEnd">Sacha Jafri entwickelte „The Journey of Humanity“ während der Corona-Pandemie in Dubai. Der britische Künstler arbeitete im Ballsaal des Hotels Atlantis, The Palm, an dem monumentalen Werk und verbrachte nach eigenen Angaben sieben bis acht Monate mit dessen Herstellung. Teilweise soll er bis zu 20 Stunden am Tag gearbeitet haben. Das Ergebnis war ein Gemälde von rund 1.800 Quadratmetern beziehungsweise mehr als 17.000 Quadratfuß. Guinness World Records bestätigte das Werk als größtes Kunst-Canvas der Welt. Für die Herstellung verwendete Jafri nach damaligen Angaben 1.065 Pinsel und rund 6.300 Liter Farbe.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Dimension des Gemäldes war allerdings nur ein Teil des Projekts. Jafri wollte mit „The Journey of Humanity“ eine humanitäre Botschaft vermitteln und bezog Kinder aus aller Welt in die Entstehung ein. Zeichnungen und Ideen von Kindern aus mehr als 140 Ländern flossen in das Projekt ein. Das Gemälde sollte damit nicht nur ein künstlerisches Statement, sondern zugleich ein Symbol für Verbindung, Hoffnung und die Zukunft der Menschheit werden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Von Anfang an war das Projekt deshalb mit einem Charity-Zweck verbunden. Die Erlöse sollten unter anderem UNICEF, UNESCO, Dubai Cares und der Global Gift Foundation zugutekommen. Ursprünglich war vorgesehen, rund 30 Millionen US-Dollar für Hilfsprojekte zu generieren. Das Kunstwerk war damit bereits vor seinem Verkauf mehr als eine Leinwand: Es war Kunstprojekt, humanitäre Initiative, Medienereignis und Fundraising-Instrument zugleich.</p>
<h4>Wie aus 30 Millionen plötzlich 62 Millionen Dollar wurden</h4>
<p class="isSelectedEnd">Ursprünglich sollte „The Journey of Humanity“ in zahlreiche Einzelteile aufgeteilt und über mehrere Auktionen verkauft werden. Geplant war, das Werk in rund 70 Teile zu zerlegen. Der französische Unternehmer André Abdoune entschied sich jedoch dafür, das komplette Gemälde zu erwerben. Bei der Auktion am 22. März 2021 bot er 62 Millionen US-Dollar und erhielt damit den Zuschlag für das gesamte Werk. Der Betrag lag mehr als doppelt so hoch wie das ursprüngliche Charity-Ziel von rund 30 Millionen Dollar.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der Verkauf machte Jafri schlagartig zu einem der teuersten lebenden Künstler auf dem Auktionsmarkt. Besonders bemerkenswert war dabei die Diskrepanz zwischen diesem Rekord und seiner bisherigen Marktgeschichte. Das Art Newspaper berichtete 2021, dass der Verkauf mehr als das 900-Fache seines vorherigen Auktionsrekords bedeutete. Dieser hatte demnach bei rund 70.745 US-Dollar inklusive Gebühren gelegen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der Sprung war also nicht das Ergebnis einer langsam gewachsenen Auktionskarriere, sondern entstand innerhalb eines einzigen spektakulären Verkaufs. Genau das macht den Fall für die Betrachtung des Kunstmarktes interessant: Ein Künstler kann durch ein außergewöhnliches Werk und eine außergewöhnliche Verkaufssituation innerhalb kürzester Zeit eine völlig neue Marktposition erhalten.</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="E0asH3qWTW"><p><a href="https://arttrado.de/news/kunstpreise-verstehen-warum-kunstwerke-unterschiedlich-viel-kosten/">Kunstpreise verstehen: Warum Kunstwerke unterschiedlich viel kosten</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Kunstpreise verstehen: Warum Kunstwerke unterschiedlich viel kosten&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/kunstpreise-verstehen-warum-kunstwerke-unterschiedlich-viel-kosten/embed/#?secret=gJOjxKK7Bq#?secret=E0asH3qWTW" data-secret="E0asH3qWTW" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<h4>Der Käufer wollte aus dem Gemälde ein Museum machen</h4>
<p class="isSelectedEnd">Nach dem Kauf sollte „The Journey of Humanity“ nicht einfach in einer privaten Sammlung verschwinden. Abdoune kündigte an, in Dubai ein eigenes Museum für das monumentale Werk errichten zu wollen. Das Gemälde sollte als Ganzes erhalten bleiben und in einem speziell dafür vorgesehenen Raum präsentiert werden. Auch Jafri beschrieb die Vision eines Ortes, an dem das Werk mit Bildungs- und Hilfsangeboten verbunden werden sollte.</p>
<p class="isSelectedEnd">Diese Vorstellung passte zur ursprünglichen Idee des Projekts: Ein riesiges Kunstwerk sollte nicht nur einen Rekord erzielen, sondern dauerhaft als Symbol und Ausgangspunkt für soziale Projekte dienen. Gerade deshalb war der Verkauf mehr als eine gewöhnliche Auktion. Mit dem Zuschlag wurde gleichzeitig eine ganze Zukunftserzählung verbunden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Doch diese Zukunft wurde nicht in der ursprünglich angekündigten Form Realität.</p>
<h4>Fünf Jahre später befindet sich das Gemälde weiterhin bei Jafri</h4>
<p class="isSelectedEnd">Nach einer aktuellen Recherche der „Times“ ist das geplante Museum nicht entstanden. Das Gemälde befindet sich weiterhin bei Sacha Jafri. Der Künstler erklärte gegenüber der Zeitung, das Werk sei sicher eingelagert und werde entsprechend konserviert. Ein gerichtlich bestellter unabhängiger Experte habe den Zustand des Gemäldes überprüft.</p>
<p class="isSelectedEnd">Damit entsteht eine ungewöhnliche Situation: Auf der einen Seite steht der Auktionszuschlag von 62 Millionen US-Dollar, auf der anderen Seite befindet sich das Kunstwerk Jahre später noch immer bei seinem Schöpfer. Das bedeutet nicht automatisch, dass der Auktionspreis selbst nicht real war. Es zeigt jedoch, dass ein öffentlich verkündeter Rekordpreis und eine vollständig abgewickelte Transaktion zwei unterschiedliche Dinge sein können.</p>
<p class="isSelectedEnd">Gerade im Kunstmarkt ist diese Unterscheidung relevant. Auktionshäuser und Medien berichten naturgemäß über Zuschläge, weil sie sichtbar und vergleichbar sind. Die anschließende Abwicklung eines Geschäfts ist dagegen wesentlich weniger öffentlich. Im Fall von „The Journey of Humanity“ wurde diese zweite Ebene durch den späteren Rechtsstreit sichtbar.</p>
<h4>Der Unterschied zwischen Zuschlag und tatsächlicher Abwicklung</h4>
<p class="isSelectedEnd">Bei einer Auktion entsteht innerhalb weniger Sekunden eine Zahl, die anschließend um die Welt geht. Im Fall von „The Journey of Humanity“ waren es 62 Millionen US-Dollar. Doch hinter diesem Zuschlag stand eine Vereinbarung über die weitere Zahlung des Kaufpreises.</p>
<p class="isSelectedEnd">Jafri erklärte 2021 gegenüber dem Art Newspaper, Abdoune habe eine beträchtliche Anzahlung geleistet und den restlichen Betrag innerhalb weniger Wochen in mehreren Zahlungen begleichen sollen. Nach der aktuellen Recherche der „Times“ erfolgte die vollständige Zahlung jedoch offenbar nicht wie ursprünglich vorgesehen. Ein Gericht in Dubai verpflichtete Abdoune später zur Zahlung des vereinbarten Betrags. Gleichzeitig wurden Vorwürfe gegen Jafri zurückgewiesen, wonach der Künstler das Werk unrechtmäßig an sich genommen oder die Namen der beteiligten Charity-Organisationen missbraucht habe.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das ist eine wichtige Differenzierung. Aus dem Rechtsstreit lässt sich nicht ableiten, dass Jafri der Veruntreuung oder des Betrugs schuldig gesprochen worden wäre. Der Künstler weist vielmehr darauf hin, dass seine Aufgabe in erster Linie darin bestanden habe, das Werk zu schaffen und es für die Charity-Auktion zur Verfügung zu stellen. Die Organisation der Auktion, die Auswahl des Käufers und die finanzielle Abwicklung seien nicht seine Verantwortung gewesen.</p>
<h4>Und wo blieb das Charity-Geld?</h4>
<p class="isSelectedEnd">Noch komplexer wird die Geschichte bei der Frage, welche Summen tatsächlich bei den ursprünglich genannten Hilfsorganisationen angekommen sind. Die „Times“ berichtete im August 2026, UNICEF habe bestätigt, keine Gelder aus dem Projekt erhalten zu haben. UNESCO bestätigte dagegen eine Zahlung von 1,9 Millionen US-Dollar an ihren Bildungsbereich im Jahr 2022, konnte jedoch nicht bestätigen, dass diese Zahlung unmittelbar aus der Auktion von „The Journey of Humanity“ stammte.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auch Dubai Cares wurde später Teil des Rechtsstreits. Die Organisation leitete bereits 2022 ein Zivilverfahren gegen Abdoune und Jafri ein, nachdem die erwarteten Zahlungen offenbar nicht wie vorgesehen erfolgt waren. Damit steht nicht die künstlerische Qualität des Werkes im Zentrum der Auseinandersetzung, sondern die Frage, wie die finanziellen Versprechen rund um das Charity-Projekt tatsächlich umgesetzt wurden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Gerade dieser Aspekt macht den Fall kunstmarktjournalistisch interessant. „The Journey of Humanity“ wurde nicht einfach als wertvolles Kunstwerk verkauft, sondern als Projekt mit einem klar kommunizierten gesellschaftlichen Zweck. Je stärker dieser Zweck Bestandteil der öffentlichen Wahrnehmung eines Werkes wird, desto wichtiger wird auch die Transparenz darüber, was nach dem Verkauf tatsächlich geschieht.</p>
<h4>Der Rekordpreis und die ungewöhnliche Marktposition von Sacha Jafri</h4>
<p class="isSelectedEnd">Der Verkauf ist auch deshalb bemerkenswert, weil Jafri vor 2021 auf dem klassischen Auktionsmarkt noch keine vergleichbare Position innehatte. Sein Rekordwerk katapultierte ihn innerhalb eines einzigen Abends in eine Preisklasse, die normalerweise über Jahre oder Jahrzehnte aufgebaut wird.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das Art Newspaper bezeichnete ihn nach der Auktion als den viertteuersten lebenden Künstler auf dem Auktionsmarkt. Gleichzeitig war der Unterschied zu seinen bisherigen Auktionsergebnissen enorm. Der Rekordpreis war damit nicht nur ein Erfolg für ein einzelnes Werk, sondern wurde automatisch zu einer neuen Referenz für den Künstler selbst.</p>
<p class="isSelectedEnd">Genau hier beginnt eine der interessantesten Fragen des Falles: Wie stark kann ein einzelner spektakulärer Verkauf die Wahrnehmung eines gesamten Künstler-Marktes verändern?</p>
<h4>Der Kunstmarkt handelt nicht nur Werke, sondern auch Narrative</h4>
<p class="isSelectedEnd">Kunstpreise entstehen selten allein aus den physischen Eigenschaften eines Werkes. Bei „The Journey of Humanity“ kamen ungewöhnlich viele Faktoren zusammen: die enorme Größe, der Guinness-Weltrekord, die Entstehung während der Pandemie, die Beteiligung von Kindern aus aller Welt, die Charity-Idee, die mediale Aufmerksamkeit in Dubai und schließlich der spektakuläre Kauf durch einen einzelnen Sammler.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das Werk war dadurch besonders leicht erzählbar. Es gab eine klare Geschichte, einen Superlativ und einen gesellschaftlichen Zweck. Der Rekordpreis fügte dieser Geschichte eine weitere Ebene hinzu. Plötzlich war nicht nur das größte Gemälde der Welt Gegenstand der Berichterstattung, sondern auch eines der teuersten Werke eines lebenden Künstlers.</p>
<p class="isSelectedEnd">Diese Mechanismen sind für den Kunstmarkt nicht ungewöhnlich. Bei Banksy spielt beispielsweise der Mythos um die Identität und die Inszenierung seiner Werke eine wichtige Rolle. Bei anderen Künstlern sind es institutionelle Anerkennung, Provenienz, prominente Sammler oder eine jahrzehntelang aufgebaute kulturelle Bedeutung. Im Fall Jafri war es eine ungewöhnliche Kombination aus Größe, Charity, Prominenz, Medienaufmerksamkeit und einer außergewöhnlichen Verkaufssituation.</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="W0Em9XEKIG"><p><a href="https://arttrado.de/news/banksy-stallone-dylan-warum-im-kunstmarkt-der-name-mehr-zaehlt-als-das-meisterwerk/">Banksy, Stallone, Dylan: Warum im Kunstmarkt der Name mehr zählt als das Meisterwerk</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Banksy, Stallone, Dylan: Warum im Kunstmarkt der Name mehr zählt als das Meisterwerk&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/banksy-stallone-dylan-warum-im-kunstmarkt-der-name-mehr-zaehlt-als-das-meisterwerk/embed/#?secret=Wqtx4hGjwl#?secret=W0Em9XEKIG" data-secret="W0Em9XEKIG" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Der Preis kann selbst zum Teil der Marktgeschichte werden</h4>
<p class="isSelectedEnd">Ein hoher Auktionspreis ist nicht nur das Ergebnis eines Marktes. Er kann anschließend selbst Einfluss auf diesen Markt nehmen. Wenn ein Künstler plötzlich ein Werk für 62 Millionen Dollar verkauft, verändert sich zwangsläufig die Wahrnehmung seines gesamten Œuvres. Galerien, Sammler und Medien betrachten seine Arbeiten fortan vor dem Hintergrund dieses Rekords.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das bedeutet allerdings nicht, dass jedes weitere Werk automatisch einen entsprechend hohen Wert besitzt. Ein Rekordwerk kann aufgrund seiner besonderen Größe, Geschichte oder Verkaufssituation eine Ausnahme darstellen. Je ungewöhnlicher die Bedingungen eines Verkaufs sind, desto vorsichtiger sollte man daraus allgemeine Aussagen über den Markt eines Künstlers ableiten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das lässt sich auch bei Jafri beobachten. Laut der aktuellen „Times“-Recherche lag sein lukrativster privater Verkauf vor dem Rekordwerk bei etwa 1,4 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig werden ältere Arbeiten des Künstlers heute vor dem Hintergrund seiner veränderten Marktposition wieder deutlich höher bewertet.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der Unterschied zeigt, wie stark ein einzelner Rekord die Wahrnehmung verändern kann. Er zeigt aber ebenso, wie schwierig es ist, aus einem einzigen Preis einen langfristig belastbaren Marktwert abzuleiten.</p>
<h4>Was sind 62 Millionen Dollar tatsächlich wert?</h4>
<p class="isSelectedEnd">Die Frage nach dem Wert lässt sich deshalb nicht allein mit dem Auktionspreis beantworten. 62 Millionen US-Dollar waren 2021 der öffentlich kommunizierte Zuschlag für „The Journey of Humanity“. Doch daraus folgt weder, dass jedes Werk von Jafri einen entsprechenden Wert besitzt, noch dass der künstlerische Wert eines Werkes mathematisch auf diesen Betrag festgelegt werden kann.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der Kunstmarkt funktioniert anders als ein Markt mit standardisierten Waren. Preise entstehen aus einer Kombination von Angebot und Nachfrage, Reputation, Provenienz, Seltenheit, institutioneller Anerkennung, Sammlerinteresse und öffentlicher Wahrnehmung. Bei einem Werk wie „The Journey of Humanity“ kommen zusätzlich Faktoren hinzu, die sich kaum wiederholen lassen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ein rund 1.800 Quadratmeter großes Gemälde, das während einer globalen Pandemie entstanden ist, als Weltrekord gilt und gleichzeitig mit einer internationalen Charity-Kampagne verbunden wurde, ist nicht ohne Weiteres mit einem gewöhnlichen Atelierwerk desselben Künstlers vergleichbar.</p>
<h4>Die Größe wurde selbst zum Teil des Marktwerts</h4>
<p class="isSelectedEnd">Auch die Dimension des Werkes spielte eine wichtige Rolle. Mit rund 1.800 Quadratmetern war „The Journey of Humanity“ so groß, dass seine physische Existenz selbst zum Ereignis wurde. Die Herstellung mit Tausenden Litern Farbe und mehr als tausend Pinseln unterstrich diese außergewöhnliche Dimension.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Größe war deshalb nicht nur eine technische Eigenschaft. Sie wurde zu einem Bestandteil der öffentlichen Erzählung. Das Werk war nicht einfach groß, sondern das größte seiner Art. Solche Superlative besitzen im internationalen Kunstbetrieb einen hohen kommunikativen Wert, weil sie ein Kunstwerk leichter von anderen unterscheiden und Medienberichterstattung vereinfachen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Damit wird die Frage interessant, wie stark die Größe tatsächlich zur Preisbildung beigetragen hat und wie viel davon auf die künstlerische Qualität selbst zurückzuführen ist. Eine eindeutige Antwort darauf gibt es nicht. Genau diese Unschärfe gehört jedoch zum Kunstmarkt.</p>
<h4>Ein Kunstwerk als Medienereignis</h4>
<p class="isSelectedEnd">„The Journey of Humanity“ war bereits vor der Auktion ein Medienereignis. Die Geschichte des Künstlers, der während der Pandemie in einem Luxushotel ein riesiges Gemälde schuf, verband sich mit der Beteiligung von Kindern aus aller Welt, einem Weltrekord und einer Charity-Kampagne. Der anschließende Komplettkauf durch Abdoune fügte eine weitere spektakuläre Ebene hinzu.</p>
<p class="isSelectedEnd">Damit profitierte das Projekt nicht nur von seinem physischen Wert, sondern auch von seiner Erzählbarkeit. Aufmerksamkeit erzeugt Sichtbarkeit, Sichtbarkeit beeinflusst Wahrnehmung und Wahrnehmung kann wiederum die Nachfrage beeinflussen. Im Kunstmarkt lässt sich dieser Kreislauf besonders deutlich beobachten, weil es keine objektive Preisliste für künstlerische Qualität gibt.</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="QURYg38CHp"><p><a href="https://arttrado.de/news/johnny-depp-als-kuenstler-talent-hype-oder-teures-branding/">Johnny Depp als Künstler – Talent, Hype oder teures Branding?</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Johnny Depp als Künstler – Talent, Hype oder teures Branding?&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/johnny-depp-als-kuenstler-talent-hype-oder-teures-branding/embed/#?secret=XOdqBSaXVn#?secret=QURYg38CHp" data-secret="QURYg38CHp" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<h4>Was der Fall für Sammler bedeutet</h4>
<p class="isSelectedEnd">Für Sammler lässt sich aus dem Fall eine relativ einfache, aber wichtige Erkenntnis ableiten: Ein Rekordpreis sollte niemals isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist nicht nur, wie viel für ein Werk bezahlt oder geboten wurde, sondern unter welchen Bedingungen dieser Preis entstanden ist.</p>
<p class="isSelectedEnd">Wer die Marktposition eines Künstlers einschätzen möchte, sollte deshalb auch dessen bisherige Auktionsergebnisse, private Verkäufe, institutionelle Anerkennung, Galerievertretungen und die Entwicklung vergleichbarer Werke betrachten. Ebenso wichtig ist die Frage, ob ein außergewöhnlicher Verkauf tatsächlich repräsentativ für den Gesamtmarkt des Künstlers ist oder eine einmalige Konstellation darstellt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Bei Charity-Auktionen kommt noch eine weitere Ebene hinzu. Der Zweck einer Veranstaltung kann Käufer motivieren, einen Preis zu akzeptieren, der nicht ausschließlich aus der Perspektive eines klassischen Kunstinvestments erklärbar ist. Der gezahlte Betrag kann dann gleichzeitig Kunstkauf und philanthropisches Engagement sein.</p>
<h4>Was „The Journey of Humanity“ heute über den Kunstmarkt verrät</h4>
<p class="isSelectedEnd">Fünf Jahre nach dem Rekordverkauf wirkt „The Journey of Humanity“ deshalb fast wie ein Lehrstück über die Mechanismen des internationalen Kunstmarktes. 2021 ließ sich die Geschichte in wenigen Worten erzählen: größtes Gemälde der Welt, Charity, 62 Millionen Dollar. Heute ist die Geschichte wesentlich komplexer. Der Käufer sollte das Werk vollständig übernehmen und ein Museum dafür schaffen, doch dieses Museum entstand nicht wie angekündigt. Das Gemälde befindet sich weiterhin bei Jafri, während die finanzielle Abwicklung des Geschäfts und die Weiterleitung der Charity-Gelder Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten und offenen Fragen wurden. Ein Gericht verpflichtete Abdoune zur Zahlung des vereinbarten Betrags, während Vorwürfe gegen Jafri zurückgewiesen wurden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der Rekordpreis bleibt dadurch nicht bedeutungslos. Er ist ein reales Ereignis der Kunstmarktgeschichte und hat Jafris internationale Wahrnehmung nachhaltig verändert. Gleichzeitig zeigt der weitere Verlauf, dass ein Auktionsrekord nicht automatisch einen stabilen Marktwert begründet und dass ein hoher Zuschlag nicht zwangsläufig das Ende der Geschichte eines Kunstgeschäfts darstellt.</p>
<h4>Fazit: Der Wert eines Kunstwerks entsteht nicht nur auf der Leinwand</h4>
<p class="isSelectedEnd">„The Journey of Humanity“ ist mehr als ein 62-Millionen-Dollar-Gemälde. Das Werk steht exemplarisch für einen Kunstmarkt, in dem ästhetischer Wert, gesellschaftliche Bedeutung, mediale Aufmerksamkeit, Prominenz und Kapital zunehmend miteinander verbunden sind.</p>
<p class="isSelectedEnd">Jafris Projekt hatte von Anfang an eine außergewöhnliche Geschichte: Es entstand während einer globalen Krise, bezog Kinder aus aller Welt ein, wurde als größtes Kunst-Canvas der Welt ausgezeichnet und sollte gleichzeitig Millionen für wohltätige Zwecke generieren. Der Rekordpreis machte den Künstler schlagartig zu einem der teuersten Namen des internationalen Auktionsmarktes. Die Entwicklungen der folgenden Jahre zeigen jedoch, dass ein solcher Preis immer im Kontext betrachtet werden muss.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der vielleicht wichtigste Punkt liegt deshalb nicht in der Frage, ob „The Journey of Humanity“ tatsächlich 62 Millionen Dollar wert war. Viel interessanter ist, wie ein solcher Wert überhaupt entstehen konnte und welche Faktoren ihn über einen einzelnen Auktionsabend hinaus tragen können.</p>
<p class="isSelectedEnd">Denn im Kunstmarkt wird nicht nur ein Werk bewertet. Bewertet werden auch seine Geschichte, seine Sichtbarkeit, seine Bedeutung und das Vertrauen in die Geschichte, die um dieses Werk erzählt wird. Bei „The Journey of Humanity“ lässt sich beobachten, wie mächtig diese Faktoren sein können – und wie wichtig es ist, zwischen einem spektakulären Preis und einem dauerhaft belegbaren Marktwert zu unterscheiden.</p>
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</blockquote>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
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<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie der Krieg in der Ukraine das kulturelle Erbe auslöscht</title>
		<link>https://arttrado.de/news/wie-der-krieg-in-der-ukraine-das-kulturelle-erbe-ausloescht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 15:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Während Kunstmessen stattfinden, Biennalen eröffnet werden und Institutionen kulturelle Kontinuität betonen, zeigt sich in der Ukraine eine völlig andere Realität: <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/wie-der-krieg-in-der-ukraine-das-kulturelle-erbe-ausloescht/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Zwischen Zerstörung und Erinnerung: Wie der Krieg in der Ukraine das kulturelle Erbe auslöscht</h4>
<p>Der globale Kunstmarkt versteht sich gern als Raum der Freiheit: offen, international und verbindend. Doch wie bereits im vorherigen Beitrag zu dem Thema „<a href="https://arttrado.de/news/krieg-und-kunst-kunst-zwischen-verantwortung-und-realitaet/" target="_blank" rel="noopener">Krieg und Kunst – Kunst zwischen Verantwortung und Realität</a>“ beschrieben, ist diese Vorstellung von Neutralität fragil – insbesondere in einem System, in dem Kunst, Kapital und geopolitische Interessen eng miteinander verflochten sind.</p>



<p>Während Kunstmessen stattfinden, Biennalen eröffnet werden und Institutionen kulturelle Kontinuität betonen, zeigt sich in der Ukraine eine völlig andere Realität: die systematische Beschädigung und Zerstörung kultureller Infrastruktur.</p>



<p>Dieser Artikel richtet den Blick auf Museen, Theater, Bibliotheken und historische Orte, die durch den Krieg beschädigt oder zerstört wurden – und damit auf das, was verschwindet, während der internationale Kunstbetrieb weiterläuft.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Der kulturelle Verlust als stille Dimension des Krieges</h4>



<p>Seit Beginn der großflächigen russischen Invasion in der Ukraine wurden nach Angaben der UNESCO über 500 verifizierte Kulturstätten beschädigt, darunter Museen, Bibliotheken, religiöse Gebäude und historische Bauwerke.</p>



<p>Die ukrainischen Behörden sprechen sogar von über 1.500 betroffenen Kulturerbe- und Kulturinfrastrukturobjekten insgesamt.</p>
<p>Diese Zahlen zeigen jedoch nur einen Teil der Realität – hinter jeder Statistik steht ein konkreter Ort, oft mit unwiederbringlichem kulturellen Verlust.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Charkiw: Eine Stadt im Zentrum kultureller Zerstörung</h4>



<p>Besonders stark betroffen ist die Stadt Charkiw im Nordosten der Ukraine. Sie gilt als eines der wichtigsten kulturellen Zentren des Landes – und gleichzeitig als eine der am stärksten beschädigten Regionen.</p>



<p>Zu den dokumentierten Schäden gehören unter anderem:<br /><br />Kharkiv Art Museum – beschädigt durch Explosionen und Druckwellen<br />Kharkiv National Academic Opera and Ballet Theatre – historisches Opernhaus, mehrfach betroffen<br />Korolenko State Scientific Library – beschädigt, mit Verlust kultureller Bestände<br />zahlreiche weitere Kultur- und Bildungsgebäude mit historischer Bedeutung</p>



<p>Charkiw steht exemplarisch für eine Entwicklung, die sich in vielen Regionen wiederholt: Kulturinstitutionen geraten in die direkte Gefahrenzone des Krieges.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Konkrete Beispiele zerstörter und beschädigter Kulturstätten</h4>



<p class="wp-block-heading">&#x1f3db;&#xfe0f; Ivankiv Museum (Kyiv-Region)</p>



<p>Im Februar 2022 wurde das Museum schwer beschädigt. Es beherbergte unter anderem Werke der ukrainischen Volkskünstlerin Marija Prymachenko. Viele Werke gingen verloren oder konnten nur teilweise gerettet werden.</p>


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<p class="wp-block-heading">&#x26ea; Kyiv Pechersk Lavra (UNESCO-Welterbe)</p>



<p>Eines der bedeutendsten religiösen und kulturellen Zentren Osteuropas (seit 1051).<br />Die Dormitionskathedrale wurde durch einen Luftangriff beschädigt und in Brand gesetzt. Der Ort ist UNESCO-Weltkulturerbe und von internationaler Bedeutung.</p>


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<p class="wp-block-heading">&#x1f3ac; Dovzhenko Film Studio (Kyiv)</p>



<p>Die größte Filmproduktionseinrichtung der Ukraine, zentral für das nationale Kinoarchiv und die Filmgeschichte des Landes, wurde ebenfalls durch Angriffe beschädigt.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Kultur als Ziel und Verlust zugleich</h4>



<p>Die Zerstörung betrifft nicht nur Gebäude, sondern auch Inhalte:<br /><br />Museumsbestände<br />Archive und historische Dokumente<br />Kunstwerke mit nationaler Bedeutung<br />religiöse Ikonen und Kulturgüter<br />audiovisuelle Archive und Filmgeschichte</p>



<p>Wenn ein Museum oder Archiv beschädigt wird, geht es nicht nur um materielle Substanz, sondern um kollektives Gedächtnis. Diese Verluste sind oft irreversibel.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">UNESCO-Bilanz: Ein systemischer kultureller Schaden</h4>



<p>Nach aktuellen <a href="https://www.unesco.org/en/ukraine-war/damaged-cultural-sites?" target="_blank" rel="noopener">UNESCO-Daten ( 27.05.2026)</a> wurden in der Ukraine unter anderem beschädigt:</p>
<p>153 religiöse Gebäude<br />280 historische oder künstlerisch bedeutende Bauwerke<br />41 Museen<br />33 Denkmäler<br />22 Bibliotheken<br />4 archäologische Stätten<br />1 Archiv</p>
<p>Diese Schäden verteilen sich über das gesamte Land, mit besonderer Konzentration in den östlichen und südlichen Regionen. Und diese Zahl wächst. Leider. </p>


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<h4 class="wp-block-heading">Zwischen globalem Kunstbetrieb und lokaler Zerstörung</h4>



<p>Während in Europa und weltweit <a href="https://arttrado.de/news/nordart-2026-bernd-reiter-zeigt-ironie-des-schicksals/" target="_blank" rel="noopener">Kunstmessen</a>, Ausstellungen und <a href="https://arttrado.de/news/die-biennale-2026-zwischen-leisen-toenen-und-globaler-neuordnung/" target="_blank" rel="noopener">Biennalen </a>stattfinden, ist in der Ukraine kulturelle Infrastruktur unter Beschuss oder bereits zerstört.</p>



<p>Dieser Gegensatz wirft grundlegende Fragen auf:<br /><br />Wie neutral ist Kunst in einem globalen Macht- und Wirtschaftssystem?<br />Welche Verantwortung tragen Institutionen, Märkte und Sammler?<br />Und wie verändert sich die Bedeutung von Kunst, wenn ihre Herkunftsorte verschwinden?</p>



<p>Diese Fragen schließen direkt an den vorherigen Artikel an: <a href="https://arttrado.de/news/krieg-und-kunst-kunst-zwischen-verantwortung-und-realitaet/" target="_blank" rel="noopener"><em>„Krieg und Kunst – Kunst zwischen Verantwortung und Realität“</em>.</a></p>


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<h4 class="wp-block-heading">Zerstörung als kulturelle Zäsur</h4>



<p>Die Beschädigung von Museen, Theatern und Bibliotheken ist keine Randerscheinung des Krieges, sondern eine kulturelle Zäsur.</p>



<p>Denn mit jedem zerstörten Kulturort geht mehr verloren als Architektur:<br /><br />Geschichte wird fragmentiert<br />kulturelle Identität wird geschwächt<br />Erinnerung wird unterbrochen</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Fazit: Kultur ist kein neutraler Raum</h4>



<p>Die Situation in der Ukraine zeigt deutlich, dass Kultur kein isolierter Bereich ist, der außerhalb geopolitischer Konflikte existiert. Sie ist Teil dieser Konflikte – als Symbol, als Ziel und als Verlust.</p>



<p>Während der internationale Kunstbetrieb weiterhin von Offenheit und Austausch spricht, ist an anderen Orten genau diese kulturelle Grundlage zerstört und in Gefahr.</p>
<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="l6C4ejRdmk"><a href="https://arttrado.de/news/russische-rueckkehr-zur-biennale-venedig-2026-kunstfreiheit-oder-politische-normalisierung/">Russische Rückkehr zur Biennale Venedig 2026: Kunstfreiheit oder politische Normalisierung?</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Russische Rückkehr zur Biennale Venedig 2026: Kunstfreiheit oder politische Normalisierung?&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/russische-rueckkehr-zur-biennale-venedig-2026-kunstfreiheit-oder-politische-normalisierung/embed/#?secret=dnsozNklFB#?secret=l6C4ejRdmk" data-secret="l6C4ejRdmk" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Mincult.gov.ua, CC BY 4.0 &lt;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0&gt;, via Wikimedia Commons</p>
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<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stefan Szczesny zum 75. Geburtstag 2026</title>
		<link>https://arttrado.de/news/stefan-szczesny-zum-75-geburtstag-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 12:27:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
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		<category><![CDATA[Rheinischen Landesmuseum Bonn]]></category>
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		<category><![CDATA[#ART4GLOBALGOALS]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthalle für Moderne Kunst Sevilla]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Szczesny]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthalle Emden]]></category>
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					<description><![CDATA[Stefan Szczesny zum 75. Geburtstag 2026 Als Mitbegründer und Protagonist der Kunstbewegung „Neue Wilde” in den frühen 80er- Jahren trug <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/stefan-szczesny-zum-75-geburtstag-2026/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Stefan Szczesny zum 75. Geburtstag 2026</h4>
<p>Als Mitbegründer und Protagonist der Kunstbewegung „Neue Wilde” in den frühen 80er- Jahren trug Stefan Szczesny entscheidend dazu bei, die expressive, figurative Malerei in den Mittelpunkt des Kunstgeschehens zu rücken. Sein Werk zeichnet sich durch kraftvolle Farben, expressive Formen und eine lebensbejahende Bildsprache aus. Szczesnys Oeuvre zählt zu den wichtigsten Positionen zeitgenössischer Malerei und Skulptur in Europa. Stefan Szczesny, der in München als Sohn des Schriftstellers Gerhard Szczesny und der Dramaturgin Martha Meuffels geboren wurde, studierte an der Akademie der Bildenden Künste München sowie gleichzeitig Kunstgeschichte, Philosophie und Archäologie an der Universität München.</p>
<p>Während seiner Studienzeit arbeitete Stefan Szczesny als Kunstkritiker und archäologischer Zeichner. Er war Meisterschüler von Günter Fruhtrunk. Nach dem Studium zog Szczesny zunächst nach Paris, bekam das Villa-Massimo-Stipendium in Rom und danach das der Villa Romana in Florenz. Am prägendsten war seine Zeit in seinem New Yorker Atelier in Tribeca. Seit den Achtzigerjahren verbringt er jährlich längere Zeit auf den karibischen Inseln.</p>
<p>Stefan Szczesnys künstlerische Bandbreite umfasst Malerei, Zeichnung, Skulptur, Keramik, Glas und großformatige Installationen. Als Allrounder realisierte er internationale Ausstellungen und Architekturprojekte wie große Keramikwände für das WWF-Projekt „The Living Planet” bei der Expo 2000 in Hannover. Und die Umgestaltung der Insel Mainau zum Gesamtkunstwerk im Jahr 2007.</p>
<h4>UNESCO #Art4GlobalGoals Stilart</h4>
<p>Sein aktuelles Großprojekt im Auftrag der „UNESCO #Art4GlobalGoals Stilart“ startete am Ludwig Museum Koblenz, segelte über den Rheinhafen Düsseldorf zur UNESCO Paris. 2027 geht das Projekt im Rahmen der Internationalen Gartenbauausstellung Deutschland- Holland weiter mit einer Kunst-Segelregatta von Duisburg nach Rotterdam. Um seine interdisziplinären Kunstprojekte umzusetzen, gründete Stefan Szczesny bereits</p>
<p>1996 in New York und Berlin die Szczesny Factory. Er wirkte als Herausgeber zahlreicher Publikationen zur Kunst der “Neuen Wilden” bei DuMont und anderen namhaften Verlagen mit und gab die Künstlerzeitschrift „Malerei – Painting – Peinture“ heraus, für die er namhafte Künstler motivierte, sich über ihre Arbeit zu äußern.</p>
<p>Stefan Szczesny gründete 2020 die „Szczesny Art Foundation” in Saint-Tropez. (Siehe:<a href="http://szczesnyartfoundation.com" target="_blank" rel="noopener"> szczesnyartfoundation.com</a>). Die gemeinnützige Stiftung, die der Vermittlung, dem Erhalt und der wissenschaftlichen Betreuung seines Oeuvres dient, hat das Ziel, ein Museum in Saint-Tropez für sein umfassendes Lebenswerk zu schaffen.</p>
<p>Zu Stefan Szczesnys wichtigsten Ausstellungen zählten u. a. Retrospektiven in bedeutenden Museen wie dem Rheinischen Landesmuseum Bonn, der Kunsthalle Mannheim, der Kunsthalle Emden, der Kunsthalle Bremen, der Kunsthalle Köln, dem Museum Linz, dem Musée Malmaison Cannes, dem Palais des Papes Avignon und der Kunsthalle für Moderne Kunst Sevilla. Zahllose Galerieausstellungen zeigten seine Werke in New York, London, Paris, Berlin, Zürich usw. Viele seiner Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p><a href="https://www.stefan-szczesny.com/" target="_blank" rel="noopener">Mehr über den Künstler finden Sie auf seiner Webseite!</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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			</item>
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		<title>Interview mit Rita Sabo: Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum</title>
		<link>https://arttrado.de/news/interview-mit-rita-sabo-ausstellung-im-bayerischen-nationalmuseum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 15:05:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Finissage]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Rita Sabo]]></category>
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		<category><![CDATA[YOU Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Bayrisches Nationalmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[#ART4GLOBALGOALS]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=17459</guid>

					<description><![CDATA[Interview mit Rita Sabo: Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum Besucherinnen und Besucher konnten in den letzten Wochen inhaltlich und formal um <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/interview-mit-rita-sabo-ausstellung-im-bayerischen-nationalmuseum/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Interview mit Rita Sabo: Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum</h4>
<p>Besucherinnen und Besucher konnten in den letzten Wochen inhaltlich und formal um den „Sacred Planet“ kreisen: Mit Skulpturen und teils großformatigen Gemälden präsentierte Künstlerin Rita Sabo im Mars-Venus-Saal des Bayerischen Nationalmuseums ihre Werke rund um den heiligen Planeten und damit verbundene aktuelle Themen. Nach einer erfolgreichen, rund fünfwöchigen Laufzeit fand am 16. Januar die Finissage mit Abendveranstaltung statt. Die Ausstellung selbst ist noch bis einschließlich 19. Januar 2025 zu sehen.</p>
<h4>Rita Sabo &#8211; „Sacred Planet&#8220;</h4>
<p>Inhaltlich und formal umkreist Rita Sabo in den ausgestellten Werken das Thema Nachhaltigkeit. Im Mittelpunkt ihrer Auseinandersetzung steht die Erde als heiliger und damit unantastbarer Planet. Mit dem „Sacred Planet“, einer Kugel, die von zwei Ringen umfasst wird, die den kontinuierlichen Energiefluss symbolisieren, hat die Künstlerin ein starkes und einprägsames Symbol geschaffen, das sinnbildlich für die Würde und Unantastbarkeit der Erde steht und damit von größter Relevanz und Aktualität ist. Als Inspiration dienen Sabo die Gesetze der sakralen Geometrie und Erkenntnisse der Metaphysik, die sie in kaleidoskopartige Werke aus geometrischen Formen und Symbolen übersetzt.</p>
<p>Das Herzstück der Ausstellung bildet eine Gruppe von „Sacred Planet“-Skulpturen in verschiedenen Farben, die symbolisch für die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der von der UN verabschiedeten Agenda 2030 stehen. Diese sind als ein künstlerischer Appell zu verstehen, der Erde als biodiversem Lebensraum wieder mehr Respekt entgegenzubringen. So bringt die Künstlerin ihre Vision von einer ganzheitlich gelebten, globalen Nachhaltigkeit zum Ausdruck und unterstützt die Kampagne #Art4GlobalGoals.</p>
<p>Der „Sacred Planet“, der mitunter auch in Sabos farbintensiven Gemälden zu finden ist, hat seine Wurzeln in antiken, heiligen Zeichen und ist nur ein Beispiel ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit mythischen Symbolen. Zusammen mit geometrischen Formen bilden sie das Gerüst ihrer hypnotisierenden Werke. In ihrer eigenen künstlerischen Handschrift und Bildsprache, die mitunter geradezu futuristisch erscheint, überträgt die Künstlerin sie in einen zeitgenössischen Kontext und ermöglicht somit deren Neuinterpretation.</p>
<blockquote><p>„Mit meiner Kunst möchte ich die Menschen auf einer unterbewussten Ebene erreichen. Dafür mache ich mir die Symbolik zunutze, die ich aus der Vergangenheit in die Gegenwart transformiere und in die Zukunft transzendiere.“ &#8211; Rita Sabo</p></blockquote>
<h4>Rita Sabo im Interview</h4>
<p><strong>Wo sind Sie grade, wie geht es Ihnen und woran arbeiten Sie aktuell?</strong></p>
<p><em>Ich bin gerade wieder nach Wien zurückgekommen, nachdem ich letzte Woche für die Ausstellungseröffnung im Bayerischen Nationalmuseum in München war. In den letzten Monaten habe ich viel Zeit in die neuen Bilder für die Ausstellung gesteckt. Nun freue ich mich auf einen entspannten Jahresausklang und darauf, was das neue Jahr bringen wird.</em></p>
<p><strong>&#8222;Sacred Planet” ist ein wiederkehrendes Thema in Ihrer Arbeit. Was können Besucher in München erwarten? Gibt es neue Werke oder<br />
Perspektiven, die Sie präsentieren?</strong></p>
<p><em>Der „Sacred Planet“ bildet das Herzstück dieser Ausstellung. Es gibt 17 +1 Skulpturen, jede davon steht für eines der 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Der zusätzliche „Sacred Planet“ vereint all diese Ziele und repräsentiert unsere Erde und das Bestreben, sie zu beschützen, damit alle Menschen und die zukünftigen Generationen ihre Schönheit und Fülle genießen können. Zudem sind einige meiner<br />
Bilder zu sehen, die sich auf einer unterbewussteren Ebene mit unserer Welt, dem Universum und der Verbindung von all dem auseinandersetzt.</em></p>
<p><strong>Wie passen die Themen Ihrer Ausstellung in die aktuelle globale Diskussion über Nachhaltigkeit und Umweltschutz?</strong></p>
<p><em>Mir geht es in meiner Kunst darum, zu verstehen, aber in erster Linie zu spüren, dass wir eine große Einheit bilden. Die Menschen, die Natur – wir sind niemals losgelöst voneinander. Unsere Erde schenkt uns alles, was wir brauchen. Daher ist es unsere Aufgabe, sie wertzuschätzen und zu erhalten.</em></p>
<p><strong>Sie arbeiten oft mit Symbolik und heiliger Geometrie. Gibt es bestimmte Symbole, die in dieser Ausstellung eine zentrale Rolle spielen?</strong></p>
<p><em>Anhand von Symbolen möchte ich eine nonverbale Kommunikation über Sprachbarrieren und verschiedene Kulturen hinweg ermöglichen. Diese Ausstellung kreist um „Sacred Planet“ – das Symbol für unseren Planeten und den ewigen Fluss des Lebens.</em></p>
<p><strong>Sie integrieren alte Muster und spirituelle Konzepte in Ihre Arbeit. Gibt es eine besondere Kultur oder ein Mythos, der Sie aktuell inspiriert?</strong></p>
<p><em>Meine größte Inspirationsquelle ist die sakrale Geometrie. Hinzu kommen Themen wie Architektur, Musik, Literatur, Philosophie und Psychologie, die in meine Werke einfließen. Ich beschäftige mich viel mit Themen aus der Metaphysik, die großen Fragen unseres Seins. Dazu gehört auch das Konzept der Zeit: Die Vergangenheit in die Gegenwart transportieren und in die Zukunft transformieren. All das webe ich in<br />
meine Muster ein und möchte die Betrachter:innen auf einer tieferen Ebene berühren</em></p>
<p><strong>Ihre Arbeit ist tief in den Konzepten von Natur und Kosmos verwurzelt. Wie beeinflussen persönliche Erlebnisse Ihre künstlerischen Entscheidungen?</strong></p>
<p><em>Die Verbundenheit zur Natur und das Gefühl, Teil eines großen Ganzen zu sein, berührt mich sehr. Diese Einflüsse zeigen sich in meiner Kunst und auch in meinen Entscheidungen in Bezug auf meine Arbeit. Ich gehe mit offenen Augen durch das Leben und achte auf Zeichen und Symbole, die mir begegnen. Aus diesem achtsamen Zustand schöpfe ich sehr viel Inspiration für meine zukünftigen Werke.</em></p>
<p><strong>Ihre Werke wurden in Venedig, Paris und Deutschland ausgestellt. Wie haben diese internationalen Erfahrungen Ihre Kunst geprägt?</strong></p>
<p><em>Jede Ausstellung bringt eine eigene Magie, eine besondere Stimmung mit sich. Ich bin sehr dankbar, dass ich meine Kunst bereits an so vielen renommierten Orten zeigen durfte. Dadurch spüre ich immer wieder, dass meine Werke so vielschichtig sind und sich immer mit dem jeweiligen, vorherrschenden Thema verbinden — und den Menschen, die sie betrachten.</em></p>
<p><strong>Sie haben sowohl mit Malerei als auch mit Skulpturen gearbeitet. Gibt es ein Medium, das Ihnen besonders am Herzen liegt, und warum?</strong></p>
<p><em>Die Malerei ist sicherlich meine große Leidenschaft. Ich habe immer Zeichensachen mit mir, um Skizzen anzufertigen und meine Ideen schnell auf Papier bringen zu können. Ich genieße es aber auch, Skulpturen zu formen und mit neuen Materialien zu experimentieren. Mir ist es wichtig, jedem Kunstwerk, das ich im Kopf habe, die Form zu verleihen, die es am besten repräsentiert.</em></p>
<p><strong>Wie gehen Sie an neue Projekte heran? Beginnt der Prozess mit einer Idee, einem Bild oder vielleicht einer Emotion?</strong></p>
<p><em>Das ist sehr unterschiedlich. Manchmal ist es ein Traum, manchmal ein Zeichen – und ab und zu erscheint mir ein klares, fertiges Bild vor Augen. Ich bin eine sehr intuitive Person. Während des Prozesses kann sich noch viel verändern, wenn es sich für mich richtig anfühlt</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt Farbe in Ihrer Arbeit, und wie wählen Sie Ihre Farbpalette aus?</strong></p>
<p><em>Farbe ist ein essenzieller Teil meiner Werke. Ich arbeite mit sehr auffälligen, intensiven Farben, die aus dem Dunklen herausstechen. Sie sind wie gute Ideen oder kraftvolle Gedanken, die sich von dem Rest, der uns im Kopf herumschwirrt, abheben. Zu Beginn habe ich bereits ein Gefühl, welche Farbe vorherrschen wird. Im Laufe der Arbeit kommt es dann zu Akzenten und neuen Farbwelten, die daraus entstehen</em></p>
<p><strong>Wie balancieren Sie Intuition und konzeptuelle Arbeit in Ihrem künstlerischen Prozess?</strong></p>
<p><em>Die konzeptuelle Arbeit in meinen Werken gibt mir den nötigen Rahmen, in dem ich mich frei entfalten kann. Manchmal kann es schwer sein, ein weißes Blatt zu füllen. Wenn sich darauf bereits ein paar Linien befinden, lenken sie das Denken in eine Richtung, die vorher vielleicht untergegangen wäre. Ich mag diese Wegweiser und habe das Gefühl, dass sie eine Art Anker bilden, an dem sich meine Fantasie<br />
festhalten kann.</em></p>
<p><strong>Wie verbinden Sie Ihre künstlerische Arbeit mit Ihrer Rolle als Mutter? Beeinflussen Ihre persönlichen Erfahrungen Ihre Kunst?</strong></p>
<p><em>Ja, auf jeden Fall. Mutter zu sein, hat mich, mein Leben und damit auch meine Kunst verändert. Ich reagiere noch feinfühliger, emotionaler auf das, was um mich und uns alle herum geschieht. Die Kunst ist der Ort, an dem ich mich und wie ich diese Welt sehe, mit anderen teilen kann. Alles, was dieses Denken und Empfinden beeinflusst, spiegelt sich in meiner Kunst wider.</em></p>
<p><strong>Welche Botschaft möchten Sie Ihren Besuchern vermitteln, besonders in Bezug auf die aktuellen globalen Herausforderungen?</strong></p>
<p><em>Ich möchte meinen Besucher:innen bewusst machen, dass wir alle miteinander verbunden sind. Was wir tun, was wir denken und wie wir handeln, unsere Vision, zeigt sich im Außen. Dankbarkeit und Wertschätzung sind die wichtigsten Mittel, um diese Gemeinschaft zu bewegen und unseren Planeten zu beschützen.</em></p>
<p><strong>Danke für Ihre Zeit und Mühe!</strong></p>
<h4>Mehr über die Künstlerin Rita Sabo</h4>
<p>Im Nordkaukasus geboren wächst Rita Sabo mehrsprachig auf, unter anderem in Basel und Zürich. Nach dem Besuch mehrerer Kunstschulen absolvierte sie ein Studium der Malerei an der Invers Schule für Gestaltung in Olten (Schweiz). Während ihr Fokus zunächst auf der Malerei liegt, bildet sie sich später am renommierten Londoner Central Saint Martins College of Art and Design im Bereich Schmuckdesign weiter.</p>
<p>2022 wurde sie von der YOU Stiftung, einer Initiative von UNESCO-Sonderbotschafterin Ute-Henriette Ohoven, und der Association for Art in Public für die Kampagne #Art4GlobalGoals auserwählt, sich mit den 17 Zielen zur nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) künstlerisch auseinanderzusetzen. In Deutschland unter dem Namen „Agenda 2030“ bekannt, wurden diese 2015 von den Vereinten Nationen mit dem Ziel verabschiedet, die Armut zu beenden, den Planeten zu schützen und Wohlstand für alle zu gewährleisten. Nach der Präsentation ihres Kunstwerks „Sacred Planet“ im Salle Ségur des UNESCO Headquarter in Paris erlangte die Künstlerin weitere internationale Bekanntheit.</p>
<p>2023 zeigte Rita Sabo ihre Arbeiten im Salone Sansoviniano der Biblioteca Nazionale Marciana am Markusplatz in Venedig, wo sie in einen eindrucksvollen Dialog mit Meisterwerken der Renaissance von Tizian, Tintoretto und Veronese traten. Es folgten vielbeachtete Ausstellungen im MAXXI – Museo nazionale delle arti del XXI secolo in Rom und dem Ludwig Museum in Koblenz.</p>
<p>Die Künstlerin lebt in Wien und auf Ibiza.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Sie planen einen Besuch der Ausstellung? <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1785434&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hotels in München finden Sie bei unserem Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausstellungseröffnung von Rita Sabo im UNESCO-Hauptsitz Paris</title>
		<link>https://arttrado.de/news/ausstellungseroeffnung-von-rita-sabo-im-unesco-hauptsitz-paris/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Sep 2023 10:06:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
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		<category><![CDATA[Claudia Jerger]]></category>
		<category><![CDATA[Sacred Planet]]></category>
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		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
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		<category><![CDATA[ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Geuer]]></category>
		<category><![CDATA[Anthony Ohemeng-Boamah]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Axel Küchle]]></category>
		<category><![CDATA[#ART4GLOBALGOALS]]></category>
		<category><![CDATA[Nada Al Hassan]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausstellungseröffnung von Rita Sabo im UNESCO-Hauptsitz Paris Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) sind eine Reihe von <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/ausstellungseroeffnung-von-rita-sabo-im-unesco-hauptsitz-paris/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ausstellungseröffnung von Rita Sabo im UNESCO-Hauptsitz Paris</h3>
<p>Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) sind eine Reihe von 17 globalen Zielen, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 festgelegt wurden. Um die Armut zu beenden, den Planeten zu schützen und Wohlstand für alle zu gewährleisten. Die fünf „P“s der SDGs stehen für die fünf Kernprinzipien, die die Umsetzung der SDGs leiten. Diese Prinzipien sind People (Menschen), Planet (Planet), Prosperity (Wohlstand), Peace (Frieden) und Partnership (Partnerschaft). Rita Sabo für #Art4GlobalGoals greift die Botschaft auf, das Bewusstsein und das Handeln für die Ziele zu unterstützen, indem sie die 17 Ziele in ihrer Kunst veranschaulicht und fördert. Für Rita Sabo ist es eine Herzensangelegenheit, die Menschen zu inspirieren und dazu beizutragen, das Versprechen einer besseren Welt aufrechtzuerhalten. Ein Ideal, das sie voll und ganz teilt.</p>
<h4>#Art4GlobalGoals im UNESCO-Hauptsitz</h4>
<p>Bei der Ausstellung zur Aufklärungskampagne #Art4GlobalGoals im UNESCO-Hauptsitz haben Besucher*innen die Möglichkeit, die globalen Nachhaltigkeitsziele durch ihre Kunst zu erkunden. Zu verstehen und zu verinnerlichen. Mit ihrer visuellen Symphonie aus 17 (+1) Skulpturen schafft die Ausstellung eine Atmosphäre des Nachdenkens über unsere gemeinsame Zukunft.</p>
<h4>Sacred Planet</h4>
<p>Jede Skulptur, bezeichnet als „Sacred Planet“ („heiliger Planet“), erscheint als ein Kernstück des Kunstwerks von Rita Sabo. Die Skulpturen stehen für die tiefe Verflechtung des menschlichen Schicksals mit dem kosmischen Gewebe. Die „Sacred Planet“-Skulpturen haben ihre Wurzeln in uralten, heiligen Mustern. Sie erinnern an die göttliche Schönheit unserer Kosmologie, wobei sie die komplexe Harmonie widerspiegeln, die unser Universum durchdringt. Jeder „Sacred Planet“ dient als Erinnerung an die Bestrebungen, denen sich die Menschheit widmen muss, um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Deshalb stehen die 17 „Sacred Planet“-Skulpturen vereint in streng symmetrischer Perfektion und symbolisieren den kollektiven Weg der Menschheit zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele.</p>
<p>Ein weiterer beeindruckender „Sacred Planet,” der in den 17 markanten Farben der SDG-Logos bemalt ist, vereint alle Ziele für nachhaltige Entwicklung in einer separaten Skulptur. Die Verbindung zwischen den Skulpturen im Salle Ségur, am Eingang des UNESCO-Hauptquartiers in Paris, vermittelt eine tiefe Erkenntnis – nämlich, dass unsere Werte, Überzeugungen und Systeme tatsächlich in harmonischem Einklang koexistieren können – und weckt so eine leise Hoffnung für die Zukunft.</p>
<blockquote><p>„Ich möchte die Menschen dazu motivieren, bewusste Entscheidungen zu treffen, mit denen sie einen positiven Effekt auf die Umwelt und die Gesellschaft erzielen. Genauso wichtig ist es, dass wir die Verbindung zwischen Mensch und Natur stärken, um unseren Planeten zu schützen und zu bewahren und so letztendlich eine bessere Zukunft für die kommenden Generationen zu schaffen. Der Sacred Planet mit den 17 Farben der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung steht daher für all diese Ziele in einem: deren Umsetzung.“ – Rita Sabo</p></blockquote>
<p>Da sie das unermüdliche Engagement der UNESCO für die Förderung und Umsetzung der SDGs zutiefst berührt, zeigt Rita Sabo zudem eine persönliche Widmung für die UNESCO in Form eines großformatigen Gemäldes. Das kaleidoskopische Kunstwerk, das an eine prächtige Landschaft erinnert, ist eine anschauliche Darstellung der gemeinsamen Werte, die Rita Sabo als Interpretation der Werte der UNESCO sichtbar macht. Es steht für ein Bekenntnis zur transformativen Kraft gemeinsamen Handelns und ist Rita Sabos persönlicher und von Herzen kommender Ausdruck der Dankbarkeit an die UNESCO für die Schaffung eines Ortes der Hoffnung und für die Entwicklung einer Vision für eine nachhaltige Zukunft für alle.</p>
<p><figure id="attachment_15609" aria-describedby="caption-attachment-15609" style="width: 1920px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-15609" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/09/unnamed-49.jpg" alt="Claudia Jerger, Dirk Geuer, Thomas Sabo, Rita Sabo, Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven, Anthony Ohemeng-Boamah, Dr. Axel Küchle, Nada Al Hassan " width="1920" height="1292" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/09/unnamed-49.jpg 1920w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/09/unnamed-49-300x202.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/09/unnamed-49-1024x689.jpg 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/09/unnamed-49-768x517.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/09/unnamed-49-1536x1034.jpg 1536w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/09/unnamed-49-800x538.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/09/unnamed-49-600x404.jpg 600w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-15609" class="wp-caption-text">Claudia Jerger, Dirk Geuer, Thomas Sabo, Rita Sabo, Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven, Anthony Ohemeng-Boamah, Dr. Axel Küchle, Nada Al Hassan</figcaption></figure></p>
<p>Als Teil der Vernissage sprachen Nada Al Hassan (Senior Coordinator UNESCO Goodwill Ambassadors Programme), Anthony Ohemeng-Boamah (Stellvertretender Generaldirektor UNESCO für den Schwerpunkt Afrika und Außenbeziehungen), Dr. Axel Küchle (UNESCO Delegierter Deutschland) sowie Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven (Sonderbotschafterin UNESCO) und abschließend Künstlerin Rita Sabo.</p>
<p>Die Vernissage wurde von einer Musik-Performance von Sängerin Enola Cox abgerundet.</p>
<h4>Rita Sabo</h4>
<p>Rita Sabo wurde im Nordkaukasus geboren und wuchs mehrsprachig in Jerusalem und später in der Schweiz auf. Sie besuchte zunächst die Kunsthochschulen in Zürich und Basel.Dann wechselte Sabo an die Invers Schule für Gestaltung im schweizerischen Olten. Neben ihrem starken Fokus auf Malerei studierte sie später auch Schmuckdesign. Am renommierten Central Saint Martins College of Art and Design. Im Sommer 2023 war eine Einzelausstellung von Rita Sabo mit dem Titel „Sacred Planet“ in der weltberühmten Biblioteca Nazionale Marciana, direkt am Markusplatz in Venedig, zu sehen. In der ihre Werke in einem Dialog zusammen mit Wand- und Deckengemälden von Tizian, Tintoretto und Veronese standen. Aktuell lebt sie mit ihrem Mann und der gemeinsamen Tochter in Wien.</p>
<p>Zur Webseite der Künstlerin: <a href="https://ritasabo.de/" target="_blank" rel="noopener">https://ritasabo.de/</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
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		<title>UN World Oceans Day: Stefan Szczesny präsentiert Sailing#Art4GlobalGoals</title>
		<link>https://arttrado.de/news/un-world-oceans-day-stefan-szczesny-praesentiert-sailingart4globalgoals/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2022 13:06:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Paris]]></category>
		<category><![CDATA[#ART4GLOBALGOALS]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Szczesny]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturregatta]]></category>
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					<description><![CDATA[UN World Oceans Day: Stefan Szczesny präsentiert Sailing#Art4GlobalGoals Initiiert haben dieses Projekt die UNESCO-Sonderbotschafterin Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven, die YOU <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/un-world-oceans-day-stefan-szczesny-praesentiert-sailingart4globalgoals/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>UN World Oceans Day: Stefan Szczesny präsentiert Sailing#Art4GlobalGoals</h3>
<p>Initiiert haben dieses Projekt die UNESCO-Sonderbotschafterin Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven, die YOU Stiftung – „Bildung für Kinder in Not“ und der Düsseldorfer Kurator und Galerist Dirk Geuer, die auch die Künstler für #Art4GlobalGoals auswählen, die die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung auf ihre Art künstlerisch interpretieren. Die 17 Global Goals sollen dazu beitragen, allen Menschen auf unserem Planeten ein Leben in Würde zu ermöglichen. Zu den Zielen gehören u.a.: Ende der extremen Armut, hochwertige Bildung für alle und Bekämpfung des Klimawandels.</p>
<p>Am „Tag der Weltmeere“ steht Ziel 14 – „Leben unter Wasser“ – im Fokus: Es steht für die Forderung, Ozeane, Meere und Meeres­res­sourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung zu erhalten und nachhaltig zu nutzen. „Die Grundidee ist, so viele Menschen wie möglich für die Ziele zu sensibilisieren und somit die Ozeane für die folgenden Generationen zu erhalten und deren ‚Gesundheit‘ zu schützen“, betont Dirk Geuer.</p>
<p>Vom 8. Juni bis zum 13. Juni 2022 (außer am Wochenende) präsentiert der in Südfrankreich lebende deutsche Künstler Stefan Szczesny in Paris seine Interpretation der Global Goals: Er machte 17 Großsegel zu seiner Leinwand, je Segel ein Motiv – Segeln für die Nachhaltigkeit. Kaum eine Ausstellung könnte passender für den World Oceans Day sein.</p>
<h4>Vernissage der Ausstellung Sailing #Art4GlobalGoals</h4>
<p>Die Vernissage der Ausstellung Sailing #Art4GlobalGoals findet – für geladene Gäste &#8211; am Mittwoch, dem 8. Juni 2022 um 18 Uhr statt: In der Hall Ségur und im Salle Mirò im Hauptquartier der UNESCO in Paris werden die etwa 5 Meter hohen bemalten Segel gezeigt. Zugleich werden in der obersten Etage der UNESCO mit einmaligen Blick über Paris die 17 Segel-Grafiken zu sehen sein.</p>
<p>Anlässlich des UN World Oceans Day und dem diesjährigen Motto „Revitalization: Collective Action for the Ocean“ (dt.: Wiederbelebung: Kollektives Handeln für den Ozean) werden neben der UNESCO, der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO, Dr. Peter Reuss, die UNESCO-Sonderbotschafterin Dr h.c. Ute-Henriette Ohoven, Kurator Dirk Geuer und weitere Persönlichkeiten sowie geladene Gäste in Anwesenheit des Künstlers Stefan Szczesny die Ausstellung eröffnen.</p>
<p>Die Ausstellung wurde mit dem Label der UN-Dekade &#8222;Ozeanwissenschaften für nachhaltige Entwicklung&#8220; ausgezeichnet. Des Weiteren wurde sie von der Zwischenstaatlichen Ozeanographischen Kommission der UNESCO IOC, dem UNESCO Goodwill Ambassadors Program, dem artstar Verlag, der YOU Stiftung und den Monheimer Kulturwerken unterstützt.</p>
<p>Die Schirmherrschaft der Ausstellung übernimmt die UNESCO unter der Leitung der Generaldirektorin Audrey Azoulay. Zudem wird Sailing #Art4GlobalGoals vom Botschafter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO, Dr. Peter Reuss, unterstützt.</p>
<h4>Kulturregatta in Deutschland</h4>
<p>Für größere Sichtbarkeit der 17 Global Goals fanden unter dem Titel „Kulturregatta“ die ersten drei Umsetzungen mit SAILING #Art4GlobalGoals bereits in Deutschland statt. Am 22. August 2021 formierten sich die 17 Segel auf Booten der Deutschen Segel-Bundesliga und starteten <a href="https://arttrado.de/news/weltweit-erste-kultur-regatta-segeln-fuer-die-nachhaltigkeit/" target="_blank" rel="noopener">zum ersten Mal in Monheim am Rhein den Rhein abwärts nach Düsseldorf</a>.</p>
<p>Die zweite Etappe fand anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Landes Rheinland-Pfalz am 25. September 2021 statt und entsendete die Kulturregatta von Koblenz zurück nach Monheim am Rhein. Im Jahr 2022 dominierte die Kultur-Regatta das kulturelle Rahmenprogramm zum ersten Spieltag der zehnten Saison der Deutschen Segel-Bundesliga auf der Hamburger Außenalster vom 20. bis 22. Mai mit jeweils 18 Erst- und Zweitligisten aus ganz Deutschland. <a href="http://www.kulturregatta.de" target="_blank" rel="noopener">www.kulturregatta.de</a></p>
<h4>Der Künstler Stefan Szczesny</h4>
<p>Stefan Szczesny ist ein deutscher Künstler mit Wohnsitz in St. Tropez. Er gilt, wie u.a. auch Markus Lüpertz, Georg Baselitz oder Julian Schnabel, als Vertreter der sogenannten „Neuen Wilden“ und des Neoexpressionismus. Szczesny möchte mit seinen Werken Glücksgefühle auslösen und die Sehnsucht nach der Wärme des Südens wecken.</p>
<p>Der weibliche Körper wiederholt sich in seinen Arbeiten, er ist für ihn die Allegorie des Lebens. Dabei sind Frauen in seinen Werken immer respektvoll, sinnlich und mit einem lebensbejahenden Ausdruck dargestellt. Der Künstler versteht das Malen selbst als sinnlichen Prozess, der in Ruhe geschieht und konstruktiv wirkt.</p>
<p>Mehr über den Künstler: <a href="https://stefan-szczesny.com/">www.stefan-szczesny.com</a></p>
<h4>Die Kampagne #Art4GlobalGoals</h4>
<p>Die Kampagne #Art4GlobalGoals zielt darauf ab, durch außergewöhnliche Kunst das Bewusstsein für die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN, international bekannt als Global Goals, die bis 2030 erreicht werden sollen, zu schärfen.</p>
<p>Regierungen, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft haben gemeinsam mit den Vereinten Nationen begonnen, die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung umzusetzen. Universell, inklusiv und unteilbar ruft die Agenda zu globalem Handeln auf, um das Leben der Menschen auf der ganzen Welt zu verbessern. Mit den neuen und weiteren enormen Herausforderungen, die unsere Welt belasten, werden die Ziele wichtiger und dringender denn je.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Kultur-Regatta #Art4GlobalGoals, Rechte by Kulturwerke Monheim</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Anja Semling: Tour des beaux arts &#8211; Ausstellung im Festungsbau Vauban</title>
		<link>https://arttrado.de/news/anja-semling-tour-des-beaux-arts-ausstellung-im-festungsbau-vauban/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2022 15:13:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Neuf-Brisach]]></category>
		<category><![CDATA[Vauban]]></category>
		<category><![CDATA[tour des beaux arts]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Werk der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
		<category><![CDATA[Anja Semling]]></category>
		<category><![CDATA[Totengesang]]></category>
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					<description><![CDATA[Anja Semling: Tour des beaux arts &#8211; Ausstellung im Festungsbau Vauban Heute, am 05.03.2022 startet in Frankreich, Neuf Brisach im <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/anja-semling-tour-des-beaux-arts-ausstellung-im-festungsbau-vauban/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Anja Semling: Tour des beaux arts &#8211; Ausstellung im Festungsbau Vauban</h3>
<p>Heute, am 05.03.2022 startet in Frankreich, Neuf Brisach im Festungsbau &#8222;Vauban&#8220;, beim Porte de Colmar die Vernissage zur Ausstellung Tour des beaux arts. Die Ausstellung ist bis zum <strong>27. März 2022 </strong>geöffnet. Besucher können sie während der regulären Öffnungszeiten; Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr besichtigen.</p>
<p>Für alle, die nicht selbst vor Ort sein können hat die Künstlerin Anja Semling einen kleinen Einblick mit der Kamera festgehalten. Anja Semling ist selbst Teil der Gruppenausstellung und präsentiert unter anderem das Werk &#8222;Totengesang&#8220; &#8211; welches wir vor einiger Zeit als &#8222;Werk der Woche&#8220; auszeichneten.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-40-totengesang-von-anja-semling/">Werk der Woche #40 – Totengesang von Anja Semling &#8211; Arttrado.de</a> &#8211; Unser letztes Interview mit der &#8222;elefantastischen&#8220; Künstlerin, finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/interview-mit-der-elefantastischen-kuenstlerin-anja-semling/">Interview mit Anja Semling.</a></p>
<h4>Tour des beaux arts</h4>
<p>Nach längerer Pause, findet endlich wieder eine Internationale Kunst- und Verkaufsausstellung in der beliebten französischen Galerie statt. Die Erwartungshaltung ist hoch. Bevor in wenigen Minuten die Ausstellung offiziell eröffnet wird, möchten wir eine kleine Vorschau des Aufbaus mit unseren Lesern teilen.</p>
<p><figure id="attachment_11502" aria-describedby="caption-attachment-11502" style="width: 674px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_9604.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-11502" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_9604.jpg" alt="&quot;Totengesang&quot; von Anja Semmling bei der Tour des beaux arts Ausstellung in Frankreich. junge kunst online entdecken arttrado kunst kaufen " width="674" height="506" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_9604.jpg 674w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_9604-300x225.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_9604-600x450.jpg 600w" sizes="(max-width: 674px) 100vw, 674px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11502" class="wp-caption-text">&#8222;Totengesang&#8220; von Anja Semmling bei der Tour des beaux arts Ausstellung in Frankreich.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_11503" aria-describedby="caption-attachment-11503" style="width: 727px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_9609.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11503" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_9609.jpg" alt="Einblick in die &quot;Tour des beaux arts&quot; Ausstellung in Frankreich. Kunst in Frankreich arttrado galerie kunst kaufen künstler " width="727" height="545" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_9609.jpg 727w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_9609-300x225.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_9609-600x450.jpg 600w" sizes="(max-width: 727px) 100vw, 727px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11503" class="wp-caption-text">Einblick in die &#8222;Tour des beaux arts&#8220; Ausstellung in Frankreich.</figcaption></figure></p>
<h4></h4>
<h4><strong>Neuf-Brisach, Weltkulturerbe der UNESCO</strong></h4>
<p>Neuf-Brisach, das Meisterwerk des barocken Festungsbaumeister Vauban. Ein Ort, einzigartig in Europa. Aufgenommen als Weltkulturerbe von der UNESCO. Als strategisch wichtiger Ort in der Nähe des Rheins wurde Neuf-Brisach 1699 zur Sicherung des Elsass von Vauban auf Anordnung des Sonnenkönigs Ludwig XIV. erbaut.  Als Letzte der Festungsstädte, die Vauban errichtete, gibt sie einen sehr guten Eindruck des höchstentwickelten Verteidigungssystems des 17. Jahrhunderts.</p>
<p>Eine Besichtigung der Festungsanlage zu Fuß bietet sich an, um dieses Baudenkmals, mit seinen Bollwerken und Türmen, die intakt wie damals dastehen zu erfassen. Der Besucher ist in Neuf-Brisach aufgefordert, sich die  Baustelle und den Aufwand vorzustellen. Errichtet auf dem Rücken der Männer und Maultiere. Bei der Wanderung zwischen Zangen und Kontergarden, bekommt man einen Blick auf die Verteidigungsstrategie der Festung. Die außerordentliche, weltweite Bedeutung des Genies Vauban wurde 2008 von der UNESCO anerkannt.</p>
<p>Neuf-Brisach ist einer der 12 auf der Liste des Weltkulturerbes aufgeführten Standorte. Die elsässische Festung wurde als typische Flachland-Festung ausgewählt. Eine sehr hochentwickelte Verteidigungsanlage, die selbst vom Himmel aus besonders gut zu sehen ist.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Künstlerin: <a href="https://viskom-semling.de/">https://viskom-semling.de</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weltweit erste Kultur-Regatta: segeln für die Nachhaltigkeit</title>
		<link>https://arttrado.de/news/weltweit-erste-kultur-regatta-segeln-fuer-die-nachhaltigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2021 09:32:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst für einen guten Zweck]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Witkowski]]></category>
		<category><![CDATA[#ART4GLOBALGOALS]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturraffinerie K714]]></category>
		<category><![CDATA[Geuer und Geuer]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Szczesny]]></category>
		<category><![CDATA[Ute-Henriette Ohoven]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst am Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Regatta]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Monheim]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
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					<description><![CDATA[Weltweit erste Kultur-Regatta: segeln für die Nachhaltigkeit Der international renommierte Maler und Bildhauer Stefan Szczesny interpretierte die 17 Global Goals <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/weltweit-erste-kultur-regatta-segeln-fuer-die-nachhaltigkeit/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Weltweit erste Kultur-Regatta: segeln für die Nachhaltigkeit</h3>
<p>Der international renommierte Maler und Bildhauer Stefan Szczesny interpretierte die 17 Global Goals im Auftrag der Kampagne <a href="https://arttrado.de/news/kunst-in-duesseldorf-loewentraut-gemeinsam-gegen-corona/" target="_blank" rel="noopener">#Art4GlobalGoals</a>. Seine Werke wird er bei einer Vernissage der ganz besonderen Art auf dem Wasser präsentieren. In Form einer Segelregatta werden die Kunstwerke vom Monheimer Rheinufer aus zu sehen sein. Die Hauptsegel sind jeweils einzeln bemalt.</p>
<p>Unterstützt vom artstar Verlag und der YOU Stiftung wird die sogenannte Kultur-Regatta zum ersten Mal in Monheim am Rhein starten und den Rhein abwärts nach Düsseldorf segeln. Am Sonntag, 22. August 2021 um 11 Uhr startet die Regatta auf dem Rhein zwischen Kulturraffinerie K714 und Geysir.</p>
<h4>Segeln für die Nachhaltigkeit</h4>
<p>Zum 75-jährigen Geburtstag des Landes NRW setzen die verantwortlichen Monheimer Kulturwerke damit ein außergewöhnliches künstlerisches Zeichen. Gemeinsam mit den Projektpartnern, in der Politik und der Zivilgesellschaft wollen sie eindrucksvoll für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele werben.</p>
<p>„In Monheim am Rhein entwickeln wir direkt an der Lebensader Wasser den Kulturort für alle, die Kulturraffinerie K714“, berichtet Martin Witkowski, Intendant und Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke, sowie Bauherr des genannten Bauprojektes. „Mit dieser Herausforderung und Zielsetzung, allen Menschen einen Ort der Gemeinschaft zu geben, geht die Verantwortung der Umsetzung zumindest einiger der 17 Nachhaltigkeitsziele einher. Ich bin davon überzeugt, dass jeder einzelne von uns einen Beitrag leisten kann. mit dem wir gemeinsam der Agenda 2030 ein Stück näherkommen. Die Kultur-Regatta ist für uns zugleich auch Startpunkt im konkreten Denken und Umsetzen von SDGs. Dazu möchten wir alle Menschen durch Kunst motivieren.“</p>
<h4>Idee von Kurator und Galerist Dirk Geuer</h4>
<p>Die Idee einer segelnden Ausstellung entstammt der Feder von Kurator Dirk Geuer aus Düsseldorf. Geuer setzt sich bereits seit vielen Jahren mit verschiedenen Künstlern für Themen wie Nachhaltigkeit, Frieden und Bildung ein. „Bereits zu einer Zeit, in der noch keine Motoren erfunden worden waren, wurden Segelschiffe dazu genutzt, die Welt zu erkunden, Waren zu transportieren und sogar Reisen zu unternehmen. Deshalb ist es umso schöner, dass wir nun eine Ausstellung zu Wasser haben.“ sagt Geuer.</p>
<h4>YOU Stiftung</h4>
<p>Gemeinsam mit der YOU Stiftung und der Aktivierungskampagne #Art4GlobalGoals macht Dirk Geuer sich seit 2017 für die Bewerbung und Umsetzung der Global Goals stark.</p>
<p>Die YOU Stiftung ist eine Initiative der UNESCO-Sonderbotschafterin Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven und entwickelte #Art4GlobalGoals mit Unterstützung der UNESCO, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die 17 Global Goals künstlerisch interpretieren zu lassen. Ohoven weiß: „Kunst berührt jeden von uns individuell und bringt uns als Gemeinschaft zusammen, um Werte, Wünsche und Träume zu teilen.“</p>
<h4>Das Rahmenprogramm</h4>
<p>Eingebettet ist die Kultur-Regatta in ein zweitägiges Rahmenprogramm an der zukünftigen „Kulturpromenade“, das am Wochenende Samstag und Sonntag 21. und 22. August 2021 bei freiem Eintritt am Rheinufer zwischen Kulturraffinerie K714 und Geysir in Monheim am Rhein stattfindet. Von künstlerischen Beiträgen über Mitmachgelegenheiten, Workshops und Informationsständen gibt es Angebote, die sich spielerisch mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen und für Familien besonders kindgerechte Aktionen anbieten. Beispielsweise präsentiert die Monheimer Elektrizitäts- und Gasversorgung GmbH (MEGA) gemeinsam mit dem ÖPNV-Partner Bahnen der Stadt Monheim GmbH alternative Antriebe für PKW und Busse zum Erleben.</p>
<p>Auch die nächste Station der Kultur-Regatta Sailing #Art4GlobalGoals ist bereits geplant.</p>
<p>Am 25. September 2021 startet eine 2-tägige Tour von Koblenz nach Monheim am Rhein. Erneut ist ein Jubiläum der Anlass. Denn auch das Bundesland Rheinland-Pfalz begeht in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag. Ein Anlass, den die Verantwortlichen für einen Dialog mit den UN-Zielen nutzen möchten. Dabei arbeiten sie mit dem  renommierten Museum Ludwig zusammen. Insgesamt ist eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren für das Projekt angedacht, mit weiteren Stationen weltweit.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Kulturregatta: <a href="http://www.kulturregatta.com" target="_blank" rel="noopener">www.kulturregatta.com</a></p>
<p>Weitere Informationen über den Künstler Stefan Szczesny: <a href="https://stefan-szczesny.com/">www.stefan-szczesny.com</a></p>
<p>Mehr über die Galerie Geuer &amp; Geuer: <a href="https://www.geuer-geuer-art.de/">Geuer &amp; Geuer Art |</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Monheim am Rhein? &#8211; <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1827062&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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