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	<title>Tipps Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>Tipps Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Kunstpreise verstehen: Warum Kunstwerke unterschiedlich viel kosten</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunstpreise-verstehen-warum-kunstwerke-unterschiedlich-viel-kosten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 16:08:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps für Kunstsammler]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstpreise verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Was kostet Kunst?]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunstpreise verstehen: Warum Kunstwerke unterschiedlich viel kosten Kunstpreise wirken auf den ersten Blick oft willkürlich. Zwei Werke können ähnlich aussehen, <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunstpreise-verstehen-warum-kunstwerke-unterschiedlich-viel-kosten/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kunstpreise verstehen: Warum Kunstwerke unterschiedlich viel kosten</h4>
<p>Kunstpreise wirken auf den ersten Blick oft willkürlich. Zwei Werke können ähnlich aussehen, doch ihre Preise unterscheiden sich erheblich. Während manche Arbeiten für wenige hundert Euro erhältlich sind, erreichen andere fünf- oder sechsstellige Summen.</p>
<p>Tatsächlich folgt der Kunstmarkt jedoch klaren Strukturen. Der Preis eines Kunstwerks entsteht nie zufällig, sondern ist das Ergebnis aus Künstlerstatus, Material, Arbeitsaufwand, Einzigartigkeit und Marktnachfrage. Wer Kunst kaufen oder sammeln möchte, sollte diese Faktoren kennen, um Preise realistisch einordnen zu können.</p>
<h4>Künstlerstatus: Warum Reputation den Preis beeinflusst</h4>
<p>Einer der wichtigsten Faktoren im Kunstmarkt ist die Position des Künstlers innerhalb der Kunstwelt. Dabei geht es nicht nur um Bekanntheit im klassischen Sinne, sondern um Sichtbarkeit, Entwicklung und Marktpräsenz.</p>
<p>Etablierte Künstler mit regelmäßigen Ausstellungen und institutioneller Anerkennung erzielen in der Regel höhere Preise. Ihre Werke gelten als „marktvalidiert“, da sie bereits in einem professionellen Kontext gezeigt und nachgefragt werden.</p>
<p>Gleichzeitig ist eine Galerievertretung keine zwingende Voraussetzung für eine künstlerische Karriere. Viele Künstler arbeiten heute unabhängig, bauen ihre Sichtbarkeit über soziale Medien, Online-Plattformen oder direkte Atelierverkäufe auf und etablieren sich selbst im Markt.</p>
<p>Wichtig ist dabei: Kunst ist nicht nur Ausdruck, sondern auch ein Beruf. Und wie in anderen kreativen Berufen entstehen laufende Kosten, die in die Preisgestaltung einfließen müssen. Dazu gehören nicht nur Material- und Produktionskosten, sondern auch Ateliermieten, Transport, Versicherungen sowie Reise- und Messekosten.</p>
<p>Gerade internationale Ausstellungen sind mit erheblichem Aufwand verbunden. Hotelkosten, Standgebühren, Versand und, Versicherung und Logistik von Kunstwerken summieren sich schnell und müssen im Idealfall durch Verkäufe zumindest teilweise gedeckt werden.</p>
<p>Künstler bewegen sich daher oft in einem Spannungsfeld zwischen künstlerischer Zugänglichkeit und wirtschaftlicher Notwendigkeit. Der Preis eines Werkes ist somit immer auch Ausdruck der realen Arbeitsbedingungen hinter der Kunstproduktion.</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="LccRVJekXO"><p><a href="https://arttrado.de/news/banksy-stallone-dylan-warum-im-kunstmarkt-der-name-mehr-zaehlt-als-das-meisterwerk/">Banksy, Stallone, Dylan: Warum im Kunstmarkt der Name mehr zählt als das Meisterwerk</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Banksy, Stallone, Dylan: Warum im Kunstmarkt der Name mehr zählt als das Meisterwerk&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/banksy-stallone-dylan-warum-im-kunstmarkt-der-name-mehr-zaehlt-als-das-meisterwerk/embed/#?secret=sb1XwU7Hbf#?secret=LccRVJekXO" data-secret="LccRVJekXO" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<h4>Technik, Material und künstlerischer Aufwand</h4>
<p>Neben der Position des Künstlers spielt die technische Umsetzung eine zentrale Rolle bei der Preisbildung. Ölmalerei wird häufig höher bewertet als einfache Drucktechniken, da sie aufwendiger in der Verarbeitung ist und längere Produktionszeiten erfordert.</p>
<p>Auch Mixed-Media-Arbeiten, bei denen unterschiedliche Materialien wie Acryl, Harze oder Metall kombiniert werden, erhöhen den Aufwand deutlich. Je komplexer die Technik, desto höher ist in der Regel auch der Preis eines Werkes.</p>
<p>Hinzu kommt der zeitliche Faktor: Viele Werke entstehen über Wochen oder sogar Monate hinweg. Dieser kreative Prozess ist ein wesentlicher Bestandteil der Preisstruktur, auch wenn er auf den ersten Blick nicht sichtbar ist.</p>
<h4>Größe und Wirkung im Raum</h4>
<p>Die Größe eines Kunstwerks beeinflusst den Preis ebenfalls erheblich. Großformatige Arbeiten benötigen mehr Material, mehr Arbeitszeit und oft auch eine intensivere konzeptionelle Planung.</p>
<p>Darüber hinaus haben sie eine andere Wirkung im Raum. Während kleinere Werke eher intim wirken, können große Formate ganze Räume prägen und werden gezielt als zentrale Gestaltungselemente eingesetzt.</p>
<p>Diese Präsenz macht sie besonders attraktiv für Sammler und institutionelle Käufer – und wirkt sich entsprechend auf die Preisgestaltung aus.</p>
<h4>Original, Edition oder Druck: Die Bedeutung der Einzigartigkeit</h4>
<p>Ein zentraler Aspekt im Kunstmarkt ist die Frage nach der Einzigartigkeit eines Werkes. Hier wird grundsätzlich zwischen Unikaten, limitierten Editionen und offenen Drucken unterschieden.</p>
<p>Ein Unikat ist ein einzigartiges Original und existiert nur ein einziges Mal. Diese Exklusivität macht es zur wertvollsten Form eines Kunstwerks.</p>
<p>Limitierte Editionen werden in einer festgelegten Stückzahl produziert, beispielsweise 20 oder 50 Exemplare. Jedes Exemplar ist nummeriert und signiert, wodurch eine kontrollierte Seltenheit entsteht.</p>
<p>Offene Drucke hingegen sind unbegrenzt reproduzierbar und dienen meist dekorativen Zwecken. Sie stellen den niedrigsten Einstieg in den Kunstmarkt dar.</p>
<p>Grundsätzlich gilt: Je geringer die Verfügbarkeit, desto höher der wahrgenommene und tatsächliche Wert eines Werkes.</p>
<h4>Markt, Nachfrage und Sichtbarkeit</h4>
<p>Neben den objektiven Faktoren spielt der Kunstmarkt selbst eine entscheidende Rolle bei der Preisbildung. Kunst entsteht zwar im Atelier, ihr Wert wird jedoch auch durch den Kontext bestimmt, in dem sie gezeigt und wahrgenommen wird.</p>
<p>Ausstellungen in Galerien, die Teilnahme an Kunstmessen oder eine starke Präsenz in sozialen Medien können die Nachfrage erheblich steigern. Auch aktuelle Trends innerhalb der zeitgenössischen Kunst beeinflussen, welche Stile und Techniken besonders gefragt sind.</p>
<p>Der Preis eines Kunstwerks ist daher immer auch ein Spiegel seiner Sichtbarkeit und kulturellen Relevanz im jeweiligen Moment.</p>
<h4>Beispiel aus der Praxis: Wie Kunstpreise entstehen</h4>
<p>Ein typisches Beispiel aus dem zeitgenössischen Kunstmarkt zeigt, wie stark die verschiedenen Faktoren ineinandergreifen.</p>
<p>Ein abstraktes, großformatiges Gemälde eines aufstrebenden Künstlers aus einer deutschen Ateliergemeinschaft wird über eine Online-Plattform verkauft. Das Werk ist ein Unikat, auf Leinwand gearbeitet, mit Acryl und Mixed Media umgesetzt und misst 120 × 100 cm.</p>
<p>Der Künstler befindet sich noch am Anfang seiner Karriere, hat erste Gruppenausstellungen hinter sich, aber keine feste Galerievertretung. Die Entstehung des Werkes hat rund 30 Arbeitsstunden in Anspruch genommen.</p>
<p>In dieser Phase liegt der Preis typischerweise zwischen 600 und 1.500 Euro.</p>
<p>Wird dasselbe Motiv später als limitierte Edition (z. B. 1/20 Fine Art Print) angeboten, bewegt sich der Preis häufig nur noch zwischen 80 und 250 Euro – bei vergleichbarer Bildwirkung, aber deutlich geringerer Einzigartigkeit.</p>
<p>Langfristig kann sich dieser Wert stark verändern: Sobald der Künstler in Galerien vertreten ist oder auf internationalen Kunstmessen ausstellt, steigen die Preise vergleichbarer Werke oft deutlich an.</p>
<p>Dieses Beispiel zeigt, dass Kunstpreise keine festen Größen sind, sondern sich dynamisch mit der Karriere und Marktposition eines Künstlers entwickeln.</p>
<h4>Fazit: Kunstpreise sind ein Zusammenspiel vieler Faktoren</h4>
<p>Der Preis eines Kunstwerks ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels aus künstlerischer Arbeit, Marktmechanismen und individueller Wahrnehmung. Künstlerstatus, Technik, Material, Größe, Einzigartigkeit und Nachfrage beeinflussen den Wert gleichermaßen.</p>
<p>Wer diese Zusammenhänge versteht, kann Kunst besser einordnen und bewusster entscheiden – sowohl beim ersten Kauf als auch beim Aufbau einer Sammlung.</p>
<p>Gleichzeitig bleibt Kunst ein besonderer Markt, in dem emotionale Wirkung und subjektive Wahrnehmung eine zentrale Rolle spielen. Genau diese Mischung aus Struktur und Offenheit macht ihre Preisgestaltung so faszinierend.</p>
<h4>FAQ: Häufige Fragen zu Kunstpreisen</h4>
<p><strong>Warum kosten Kunstwerke so unterschiedlich viel?</strong></p>
<p>Weil viele Faktoren gleichzeitig wirken: Künstlerstatus, Material, Technik, Größe, Einzigartigkeit und Nachfrage bestimmen den Preis.</p>
<p><strong>Brauchen Künstler eine Galerie, um erfolgreich zu sein?</strong></p>
<p>Nein. Viele Künstler arbeiten unabhängig. Galerien sind hilfreich, aber nicht zwingend notwendig für eine professionelle Karriere.</p>
<p><strong>Warum sind Originale deutlich teurer als Drucke?</strong></p>
<p>Ein Original ist ein Unikat und damit einzigartig. Drucke können reproduziert werden und haben daher einen geringeren Marktwert.</p>
<p><strong>Sind teure Kunstwerke automatisch besser?</strong></p>
<p>Nicht unbedingt. Der Preis spiegelt vor allem Marktmechanismen wider, nicht ausschließlich die künstlerische Qualität.</p>
<p><strong>Kann Kunst im Wert steigen?</strong></p>
<p>Ja, insbesondere wenn ein Künstler an Bekanntheit gewinnt oder institutionell vertreten wird. Eine Garantie gibt es jedoch nicht.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/christophmeinersmann-1576342/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2801484">Christoph Meinersmann</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2801484">Pixabay</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dresscode für Kunstausstellungen: Was ziehe ich auf einer Vernissage an?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/dresscode-fuer-kunstausstellungen-was-ziehe-ich-auf-einer-vernissage-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2025 21:16:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Art und Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Was ziehe ich an?]]></category>
		<category><![CDATA[Kanye West]]></category>
		<category><![CDATA[Bianca Censori]]></category>
		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Dresscode]]></category>
		<category><![CDATA[Outfit]]></category>
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					<description><![CDATA[Dresscode für Kunstausstellungen: Was ziehe ich auf einer Vernissage an? Die meisten freuen sich über die Einladung zu einer Veranstaltung, <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/dresscode-fuer-kunstausstellungen-was-ziehe-ich-auf-einer-vernissage-an/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Dresscode für Kunstausstellungen: Was ziehe ich auf einer Vernissage an?</h4>
<p>Die meisten freuen sich über die Einladung zu einer Veranstaltung, aber fast jeder zerbricht sich den Kopf bei der Frage; was ziehe ich auf einer Vernissage an? Wer als Gast zu einer Ausstellung kommt, sollte weder overdressed noch zu nachlässig erscheinen. Ein gepflegtes, aber entspanntes Outfit ist der beste Kompromiss.</p>
<p>Dunkle, gut sitzende Jeans oder eine Chino (ohne Waschungen oder Löcher, Schlichte Sneakers, Chelsea Boots oder Lederschuhe, dazu ein einfarbiges Hemd oder hochwertiges T-Shirt, optional mit einem leichten Blazer und dezente Accessoires wie eine Armbanduhr oder ein Ledergürtel, die das Outfit abrunden und niemand wird sagen, das der Herr falsch gekleidet war oder ist.</p>
<p>Bei Frauen sind es klassischerweise, ebenfalls die dunkle Jeans oder eine elegante Stoffhose, alternativ ein schlichtes Midi-Kleid. Dazu Ankle Boots, Loafers oder flache Lederschuhe. Eine lockere Bluse, Rollkragenpullover oder ein hochwertiges T-Shirt mit Blazer und ebenfalls dezente, aber hochwertige Schmuckstücke.</p>
<p>No-Gos für alle Besucher sind: Jogginghosen, Sport-T-Shirts oder zu auffällige Muster, die die Kunst in den Hintergrund drängen.</p>
<h4>Galeristen und Veranstalter: Eleganz ohne Langeweile</h4>
<p>Als Gastgeber einer Ausstellung repräsentiert man die Galerie und das Event. Das Outfit sollte stilvoll, aber nicht überkandidelt sein.</p>
<p><strong>Für Männer:</strong></p>
<p>• Ein gut sitzender Anzug in gedeckten Farben (Dunkelblau, Grau oder Schwarz) – ohne Krawatte, es sei denn, es handelt sich um eine hochkarätige Vernissage</p>
<p>• Alternativ: Dunkle Stoffhose mit einem maßgeschneiderten Sakko und hochwertigem Rollkragenpullover</p>
<p>• Lederschuhe, idealerweise klassische Derbys oder Brogues</p>
<p>• Dezente, aber markante Accessoires (zum Beispiel eine schlichte Uhr oder ein Seidenschal im Winter)</p>
<p><strong>Für Frauen:</strong></p>
<p>• Ein schlichter Hosenanzug oder ein elegantes Kleid (keine Abendgarderobe, sondern business-casual mit Stil)</p>
<p>• Hochwertige Loafers, Stiefeletten oder Pumps mit moderater Absatzhöhe</p>
<p>• Dezente Statement-Accessoires (zum Beispiel eine schicke Tasche oder ein auffälliges Schmuckstück)</p>
<p>• Keine zu aufdringlichen Farben – der Fokus soll auf den Gästen und der Kunst liegen</p>
<p>No-Go: Zu freizügige oder verspielte Outfits, ausgelatschte Schuhe oder eine Garderobe, die nach Freizeitveranstaltung aussieht. Gleichzeitig sollte das Outfit nie Preisintensiver sein, als die Kunstwerke, die gehandelt werden &#8211; das schickt sich nicht.</p>
<h4>Künstler: Auffallen mit Klasse – aber ohne die Kunst zu verdrängen</h4>
<p>Künstler genießen modische Freiheiten und dürfen (sogar sollen) ihren persönlichen Stil zeigen. Das Outfit kann ein Statement sein, sollte jedoch nicht zum Hauptgesprächsthema werden.</p>
<p><strong>Für Männer:</strong></p>
<p>• Kreative Kombinationen, zum Beispiel eine weite Stoffhose mit einem oversized Hemd oder Statement-T-Shirt</p>
<p>• Auffällige Jacken oder Mäntel mit unkonventionellen Schnitten</p>
<p>• Sneakers oder robuste Stiefel – Hauptsache, der Look wirkt bewusst gewählt</p>
<p>• Persönliche Akzente: markanter Hut, künstlerische Schmuckstücke oder ein auffälliger Schal</p>
<p><strong>Für Frauen:</strong></p>
<p>• Exzentrische, aber durchdachte Outfits – zum Beispiel ein asymmetrisches Kleid oder ein auffälliger Jumpsuit</p>
<p>• Muster, Farben und Texturen dürfen kombiniert werden, solange das Gesamtbild stimmig ist</p>
<p>• Flache Schuhe oder kreative Modelle wie Plateausandalen</p>
<p>• Accessoires, die die Persönlichkeit betonen (künstlerischer Schmuck oder ungewöhnliche Taschen)</p>
<p>Tipp: Künstler sollten darauf achten, dass das Outfit ihre Werke ergänzt und nicht überstrahlt. Wer zum Beispiel minimalistische Kunst zeigt, sollte auch bei der Kleidung auf klare Linien setzen.</p>
<h4>Wenn ein &#8222;Outfit&#8220; die Kunst überstrahlt – Kanye West und Bianca Censori als Beispiel</h4>
<p>Ein interessantes Beispiel, bei dem Mode die Kunst und das Event in den Schatten stellte, bot die Grammy-Verleihung 2025. Kanye West sorgte gemeinsam mit seiner Frau Bianca Censori für Gesprächsstoff, als sie in einem durchsichtigen Mini-Kleid erschien, das den Eindruck erweckte, sie sei nackt. Der Auftritt erregte erhebliche Aufmerksamkeit und löste Diskussionen über Grenzen der Mode bei öffentlichen Auftritten aus.</p>
<p>West verteidigte das Outfit später und bezeichnete es als “unsichtbares Kleid”, während Medien und Beobachter zwischen mutiger Selbstinszenierung und unangemessenem Verhalten schwankten. Der Skandal zeigt: Modische Freiheit ist großartig, aber bei kulturellen Veranstaltungen wie Kunstausstellungen sollte das Outfit nicht die Hauptrolle übernehmen.</p>
<p><strong>Also, was ziehe ich auf einer Vernissage an? &#8211; Ein Fazit für alle:</strong></p>
<p>Authentizität und Stil sind das A und O. Wer als Besucher auf elegante Schlichtheit setzt, als Galerist Professionalität verkörpert und als Künstler seine Kreativität zur Schau stellt, macht garantiert nichts falsch – solange die Kunst weiterhin im Mittelpunkt bleibt.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Männliche Mitglieder von ARTTRADO waren bisher immer gut beraten bei: <a href="https://www.stil-maennermode.com/team">Das Team &#8211; Stil Männermode Pritzwalk</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tipps für Künstler: Kunstwerke richtig fotografieren, organisieren und beschriften #1</title>
		<link>https://arttrado.de/news/tipps-fuer-kuenstler-kunstwerke-richtig-fotografieren-organisieren-und-beschriften-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2024 16:16:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstwerke fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Archivarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[How to sell art]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Tipps für Künstler: Kunstwerke richtig fotografieren, organisieren und beschriften Teil 1 Als Plattform für Künstler und Galerien fungieren wir als <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/tipps-fuer-kuenstler-kunstwerke-richtig-fotografieren-organisieren-und-beschriften-1/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Tipps für Künstler: Kunstwerke richtig fotografieren, organisieren und beschriften Teil 1</h4>
<p>Als Plattform für Künstler und Galerien fungieren wir als Schnittstelle zwischen den verschiedensten Bereichen aus der Kunstbranche und im Rahmen der Ausstellungsplanung stehen wir immer wieder im Austausch mit Künstlern und den Locations oder Ausstellungshäusern, die sich natürlich vor jeder Veranstaltung ein Bild vom Konzept und Künstler machen möchten. Und auch wenn sich bei uns Künstler bewerben oder wir Einblicke in aktuelle Arbeiten bekommen, merken wir, das auch erfahrene und ausdrucksstarke Künstler manchmal noch Schwierigkeiten haben, ihre Kunstwerke richtig zu fotografieren, zu organisieren und zu beschriften.</p>
<p>Deshalb kommen im Folgenden einige Tipps, wie Künstler ihre Arbeiten richtig fotografieren, organisieren und beschriften können und warum es wichtig ist. Im zweiten Teil der Serie führen wir dann fort, wie die Dateibenennung aussehen kann und welche Möglichkeiten es für die Ordnerstruktur gibt.</p>
<h4>Tipps für Künstler: Kunstwerke richtig fotografieren</h4>
<p>Professionelle Fotografie: Investieren Sie Zeit und Mühe bei der Erstellung hochwertiger Fotos der Kunstwerke. Verwenden Sie gleichmäßiges, natürliches Licht, einen neutralen Hintergrund und verschiedene Perspektiven, um alle Details und Dimensionen Ihrer Werke einzufangen. Wenn am Ende noch ein Rand bei einem Foto übersteht, der nichts mit dem Werk an sich zu tun hat, dann lässt sich dieser auch ohne großen Aufwand schnell und einfach entfernen – minimaler Aufwand, der die gesamte Wahrnehmung des Kunstwerkes aber positiv beeinflusst.</p>
<p>Oft fertigen Galerien und Ausstellungshäuser zwar im späteren Verlauf auch noch selbst Fotos an, aber für eine Bewerbung oder um sich einen schnellen Überblick verschaffen zu können, ist es wichtig, das die Künstler auch zwischen den Zeilen zeigen, das ihnen ihre eigene Kunst wichtig ist und das wird immer mit der Liebe zum Detail ausgedrückt.</p>
<p>Selbiges gilt für die Pressearbeit und den Verkauf. Den Magazine, Zeitungen und Online-Portale, Online-Galerien und Shops können oft nur mit dem Material arbeiten, was die Künstler  zur Verfügung stellen – auf Ausstellungen und Veranstaltungen machen Pressevertreter in der Regel selbst Bilder, aber es ist für alle Beteiligten hilfreich und vereinfacht die Zusammenarbeit, wenn von Anfang an aussagekräftige Fotos von den Künstlern gestellt werden.</p>
<h4>Kunstwerke gut fotografieren auch ohne teures Equipment</h4>
<p><strong>1. Natürliches Licht nutzen: </strong>Suchen Sie nach einem gut beleuchteten Bereich in Ihrer Wohnung oder Ihrem Atelier, um die Kunstwerke zu fotografieren. Vermeiden Sie direktes Sonnenlicht, da dies zu harten Schatten und Überbelichtung führen kann. Generell sollten Kunstwerke, egal welches Alters jedoch den Kontakt mit Sonnenlicht bestenfalls vermeiden. Ein Fenster mit indirektem Tageslicht ist oft eine gute Lichtquelle.</p>
<p><strong>2. Stabile Unterlage verwenden:</strong> Legen Sie Ihr Kunstwerk auf eine stabile Unterlage, um Verwacklungen während der Aufnahme zu vermeiden. Verwenden Sie gegebenenfalls ein Stativ. Oder legen Sie Ihr Smartphone oder Kamera auf eine ebene Fläche, um eine ruhige Aufnahme zu gewährleisten.</p>
<p><strong>3. Richtige Perspektive wählen:</strong> Fotografieren Sie Ihr Kunstwerk aus verschiedenen Blickwinkeln, um alle Details und Dimensionen einzufangen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Perspektiven, um interessante und ansprechende Aufnahmen zu erhalten. Das ausführliche Portfolio müssen Sie jedoch nur versenden, wenn danach gefragt wurde. Ansonsten reicht in der Regel eine Aufnahme, auf der das gesamte Werk zu sehen ist, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.</p>
<p><strong>4. Einfacher Hintergrund:</strong> Verwenden Sie einen neutralen und unauffälligen Hintergrund, um sicherzustellen, dass Ihr Kunstwerk im Fokus steht. Ein einfacher weißer oder grauer Hintergrund eignet sich gut, um Ablenkungen zu minimieren und Ihr Werk hervorzuheben.</p>
<p><strong>5. Smartphone-Kamera verwenden:</strong> Moderne Smartphone-Kameras bieten oft eine gute Bildqualität und zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Nutzen Sie die Funktionen Ihrer Smartphone-Kamera, um die Belichtung, den Fokus und andere Parameter anzupassen.</p>
<p><strong>6. Bildbearbeitungs-Apps nutzen:</strong> Verwenden Sie kostenlose Bildbearbeitungs-Apps wie Snapseed, Adobe Lightroom Mobile oder VSCO, um die Farben, Kontraste und Schärfe Ihrer Fotos zu optimieren. Mit einfachen Bearbeitungswerkzeugen können Sie Ihre Aufnahmen verbessern und professioneller wirken lassen. Hier ist es jedoch wichtig, das die Farben des Kunstwerkes selbst, nicht verfälscht werden, da dies die Einschätzung eines Auktionshauses oder einer Galerie natürlich extrem beeinflussen kann. Bildbearbeitungsprogramme sind also nur der letzte Schliff, um das Kunstwerk auf einem Foto so originalgetreu wie möglich darzustellen.</p>
<p>Durch die Anwendung dieser Tipps können Sie auch ohne teures Equipment oder professionelle Fotografen beeindruckende Fotos Ihrer Kunstwerke erstellen. Nutzen Sie natürliches Licht. Eine stabile Unterlage, die richtige Perspektive und einfache Bildbearbeitungswerkzeuge, um Ihre Werke ansprechend zu präsentieren und Ihr Talent angemessen zu zeigen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Im zweiten Teil der Serie, gehen wir auf die Dateibenennung und Ordnerstruktur ein &#8211; die Grundlage eines jeden Ausstellungskonzeptes. <a href="https://arttrado.de/news/archivarbeit-kunstwerke-richtig-fotografieren-organisieren-und-beschriften-2/">Archivarbeit: Kunstwerke richtig fotografieren, organisieren und beschriften #2 &#8211; Arttrado.de</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KulturPass des Bundes für 18 Jährige &#8211; 200€ Bonus für Kunst &#038; Kulturevents</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kulturpass-des-bundes-fuer-18-jaehrige-200e-bonus-fuer-kunst-kulturevents/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2023 10:24:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[KulturPass]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Lindner]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturstaatsministerin]]></category>
		<category><![CDATA[kunst und politik]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlose kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=15795</guid>

					<description><![CDATA[KulturPass des Bundes für 18 Jährige &#8211; 200€ Bonus für Kunst &#38; Kulturevents Der KulturPass unterstützt die Kunst- und Kulturbranche <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kulturpass-des-bundes-fuer-18-jaehrige-200e-bonus-fuer-kunst-kulturevents/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>KulturPass des Bundes für 18 Jährige &#8211; 200€ Bonus für Kunst &amp; Kulturevents</h4>
<p>Der KulturPass unterstützt die Kunst- und Kulturbranche und macht auch für jüngere Menschen Kunst zugänglich. Der KulturPass ist eine Initiative des Deutschen Bundestages gemeinsam mit der Staatsministerin für Kultur und Medien, Claudia Roth, und Bundesfinanzminister Christian Lindner. Für die Registrierung ist das Online-Ausweis-Verfahren nötigt. Die Bundesregierung empfiehlt für den Anmeldeprozess die <a class="text-white" title="AusweisApp2" href="https://www.ausweisapp.bund.de/download/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AusweisApp2</a>.</p>
<p>Nach erfolgreicher Registrierung steht den Nutzern ein Budget von 200€ zur Verfügung, welches für Eintrittskarten für Konzerte, Theateraufführungen, Kinobesuche, Museumsbesuche oder Parks, sowie Bücher, Tonträger, Noten oder Musikinstrumente genutzt werden kann.</p>
<p>Den Pass erhält man ganz einfach über die App. Welches sich auf der extra eingerichteten Webseite findet: <a href="https://www.kulturpass.de/">www.kulturpass.de</a></p>
<h4>Für Kunst- und Kulturanbieter</h4>
<p><em>Kulturanbietende können sich auf der KulturPass-Plattform registrieren und ihre Veranstaltungen sowie Kulturprodukte dort zur Verfügung stellen. Für die Registrierung muss lediglich ein ELSTER-Zertifikat vorhanden sein. Damit verifizieren sich die Anbietenden für die Vermittlung ihrer Angebote auf dem virtuellen Marktplatz. Die Kosten für die in Anspruch genommenen Angebote werden im Nachhinein erstattet.</em></p>
<blockquote><p>Wir wollen junge Menschen für die Vielfalt der Kultur in unserem Land begeistern. &#8211; Kulturstaatsministerin Claudia Roth</p></blockquote>
<p><a href="https://www.kulturpass.de/anbietende">Informationen für Kulturanbietende: kulturpass.de</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Besondere Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview: Gina Stellbrinck über Miss Germany, Kunst &#038; Kunsthandwerk</title>
		<link>https://arttrado.de/news/interview-gina-stellbrinck-ueber-miss-germany-kunst-kunsthandwerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 13:03:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Art und Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Gina Stellbrinck]]></category>
		<category><![CDATA[Beton]]></category>
		<category><![CDATA[Miss Germany]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Mindfuck]]></category>
		<category><![CDATA[Ichiro Kishimi]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Fumitake Koga]]></category>
		<category><![CDATA[Petra Bock]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthandwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Lutger Bregmann]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Im Grunde gut]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview: Gina Stellbrinck über Miss Germany, Kunst &#38; Kunsthandwerk Normalerweise ist die 31-Jährige Künstlerin Gina Stellbrinck in ihrer Werkstatt anzutreffen. <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/interview-gina-stellbrinck-ueber-miss-germany-kunst-kunsthandwerk/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Interview: Gina Stellbrinck über Miss Germany, Kunst &amp; Kunsthandwerk</h3>
<p>Normalerweise ist die 31-Jährige Künstlerin Gina Stellbrinck in ihrer Werkstatt anzutreffen. Sie stellt dort Deko aus Beton und Holz her, die sie online und auf Kunsthandwerkermärkten verkauft. Grade kommt Sie aus dem Miss Germany Camp 2023 zurück, sie hat es unter die Top 20 geschafft und auch wenn Sie es nicht ins Finale geschafft hat, hat Gina Stellbrinck sich gegen 15.000 Bewerber durchgesetzt und gehört definitiv zu den spannendsten Teilnehmern. An dieser Stelle möchten wir anmerken, das &#8222;Miss Germany&#8220; schon lange kein reiner Schönheitswettbewerb mehr ist, viel mehr geht es um Professionalität, Entwicklungspotential, Inspirationsfähigkeit und die Mission der Kandidaten, ein Thema auf welches wir in unserem Interview weiter eingehen möchten.</p>
<h4>Gina Stellbrinck im Interview</h4>
<p><strong>Wo bist du grade, wie geht es dir und wodran arbeitest du aktuell?</strong></p>
<p><em>Ich sitze gerade mit einem Glas Wein auf dem Sofa und reflektiere die letzte Woche. Ich war letzte Woche im Europapark im Miss Germany Camp und hab dort viel erleben dürfen. Parallel bereite ich mich für die Wiedereröffnung meines Etsy-Shops vor.</em></p>
<p><strong>Du warst Top 20 Kandidatin bei Miss Germany und bist kurz vor dem Finale ausgeschieden. Vor knapp 6 Monaten hast du deine E-Mail bekommen, dass du dabei bist &#8211; was ist seit dem alles passiert und was erhoffst du dir für die nächsten Monate?</strong></p>
<p><em>Die Reise bei Miss Germany war sehr spannend und aufregend. Es ist viel passiert in der Zeit und ich habe sehr viel lernen dürfen. Besonders die Erfahrung, mit einem Mikrofon auf der Bühne zu stehen und andere Menschen dadurch zu ermutigen und zu inspirieren, hat mich sehr geprägt. Zu erfahren, dass jeder ein Vorbild sein kann und etwas bewegen kann, auch wenn man wie ich eigentlich eher introvertiert ist, hat mich bewegt und motiviert weiter zu machen. Ich möchte besonders junge Frauen ermutigen, kreative und handwerkliche Berufe zu ergreifen und sich handwerklich mehr auszuprobieren.</em></p>
<p><strong>Mein Grund mit dir das Gespräch zu suchen, war deine Mission und die Tatsache das du Kunsthandwerkerin bist. Dein Schwerpunkt liegt hierbei auf Beton und Holz. Wie weit unterscheiden sich deiner Meinung nach, Künstler von Kunsthandwerkern?</strong></p>
<p><em>Für mich bedeutet Kunsthandwerk etwas Schönes, Ästhetisches zu schaffen und dabei klassische Werkzeuge aus dem Handwerk zu benutzen. Ich denke, Kunst ist meistens auch Kunsthandwerk. Aber mit der Definition, was genau Kunst ist, möchte ich mich hier nicht aufhalten</em></p>
<p><strong>Angefangen hat das Ganze bei dir als Hobby, aber du bist schnell &#8222;Vollzeit&#8220; eingestiegen &#8211; wann war das? Zum Thema Gründen eines neuen Unternehmens, gehört ja auch immer etwas Mut. Gab es bei dir einen Auslöser oder einen Moment, der dich überzeugt hat, das du das Projekt angehen sollst/musst? </strong></p>
<p><em>Ich bin zurzeit immer noch nebenbei angestellt. Ich arbeite im Baumarkt und liebe meinen Job. Er macht mir auch unheimlich viel Spaß, sodass ich mich sehr glücklich schätze, gleich zwei tolle Jobs zu haben. Aber natürlich ist es auch ein sehr hohes Arbeitspensum. Da muss man sich manchmal sehr disziplinieren. Aber grundsätzlich habe ich gerne viel zu tun.</em></p>
<p><em>Und dadurch habe ich natürlich auch eine gewisse Sicherheit und weniger Druck. Ich hoffe aber, irgendwann komplett selbstständig zu sein. So wie es gerade ist bin ich aber momentan auch sehr zufrieden.</em></p>
<p><strong>Du hast dich also grade kurz vor der Pandemie selbstständig gemacht? Gab es Momente, wo du gedacht hast abzubrechen oder &#8222;umzudrehen&#8220;.</strong></p>
<p><em>Ich habe mich während der Pandemie selbstständig gemacht. Dadurch, dass ich meinen Vollzeitjob behalten habe und nebenbei gegründet habe, hatte ich zum Glück immer genug Sicherheit.</em></p>
<p><strong>Wie viel Freizeit bleibt &#8211; für Gründer? Kann man deiner Meinung nach mit Familienverantwortung auch noch ein Geschäft aufziehen?</strong></p>
<p><em>Ich habe selber keine Familienverantwortung, also wäre es nicht richtig von mir, das zu beurteilen. Aber ich denke schon, dass es möglich ist. Ich betreibe mein Business neben meinem Vollzeitjob, und das klappt mit dem richtigen Zeitmanagement sehr gut.</em></p>
<p><strong>Wie viel Zeit bleibt zum schlafen bzw. eigene Interessen &#8211; was gilt es zu beachten, wenn man diesen Spagat schaffen möchte?</strong></p>
<p><em>Eine Woche hat 168 Stunden. 40 Stunden davon arbeite ich, 8 Stunden pro Nacht schlafe ich. Bleiben noch 72 Stunden in der Woche zur freien Verfügung. Ca. 30 Stunden gehen im Durchschnitt für mein Business drauf. Bleiben immer noch 42 Stunden in der Woche für Freunde, Sport, Haushalt usw. Ich denke, man muss nur seine Prioritäten richtig setzen. Ich schaue zum Beispiel kein Fernsehen und keine Serien, weil ich finde, das es ein großer Zeitfresser ist. Ich nehme mir dafür aber mindestens 30 Minuten am Tag zum Lesen. Das ist mir sehr wichtig.</em></p>
<p><em>Rechne das einfach mal für dich selber aus. Wo gehen wertvolle Stunden in der Woche verloren, die du vielleicht lieber in deinen Traum investieren könntest?</em></p>
<p><strong>Du hast BWL studiert? Wie wichtig ist deiner Meinung nach, ein Wirtschaftliches Studium, für einen Gründer?</strong></p>
<p><em>Ich denke, es ist hilfreich, aber kein Muss. Das meiste wirklich wichtige Wissen habe ich durch die Erfahrungen gesammelt, die ich gemacht habe. Also lasst euch nicht abschrecken, wenn ihr kein BWL-Studium habt. Es gibt so viel Hilfe zu diversen Themen im Internet oder fragt Freunde oder Bekannte am Anfang, ob sie euch unterstützen, wenn ihr euch unsicher seid.</em></p>
<p><strong>Welchen Tipp hast du für Menschen, die vielleicht schon länger mit dem Gedanken spielen, eine neue Richtung einzuschlagen, aber sich nicht trauen?</strong></p>
<p><em>Einfach machen. Und wenn man sich unsicher ist, erst mal neben der Festanstellung gründen, sofern der Arbeitgeber mitspielt. Dann habt ihr nicht so viel Druck und könnt euch in Ruhe ohne Risiko ausprobieren und erst mal testen, ob das wirklich was für euch ist.</em></p>
<p><strong>Auf deinem Instagramkanal bist du sehr offen, motivierst auch weiter , wenn mal etwas nicht klappt &#8211; weil, Niederschläge zum persönlichen und unternehmerischen Wachstum dazugehören?. Wie wichtig ist es Authentisch zu sein, wenn man Erfolg haben möchte?</strong></p>
<p><em>Für mich ist Authentizität extrem wichtig. Rückschläge gehören zum Leben mit dazu, und ich finde es sehr wichtig, diese auch zu zeigen und dazu zu stehen. Die Hauptsache ist, dass man daraus lernt und vor allem nicht aufgibt. Jeder sollte sich auch bewusst machen, dass er für irgendwen ein Vorbild ist! Und ich finde es fatal, jungen Menschen etwas vorzumachen und ihnen eine falsche Realität vorzuspielen. Das kann ganz gravierende Folgen haben, deshalb stehe ich sehr dafür ein, mehr Realität auf Instagram zu zeigen.</em></p>
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</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p><strong>Was darf auf keinen Fall über dich an die Öffentlichkeit gelangen?</strong></p>
<p><em>Ganz ehrlich – da fällt mir nichts ein, ich bereue nichts in meinem Leben und stehe zu allem. Ich bin ein sehr ehrlicher Mensch. Natürlich versuche ich meine Privatsphäre zu schützen, zum Beispiel wenn es um meine Familie geht, aber es gibt nichts, was auf „keinen Fall“ an die Öffentlichkeit gelangen darf.</em></p>
<p><strong>Wie wichtig ist deiner Meinung nach, das Thema Networken/Social-Media, wenn man seine Kunst- oder ggf. auch ein Produkt vermarkten möchte?</strong></p>
<p><em>Rund 15% meiner Kund:innen kommen über Instagram in meinen Shop.</em></p>
<p><em>Darüber hinaus finde ich Social Media sehr wichtig für meine eigene Inspiration und für den Austausch mit anderen Künstler:innen. So habe ich mittlerweile ein tolles Netzwerk aufbauen können. Ich finde es wichtig, dass wir uns alle gegenseitig unterstützen, ich stelle auf meinem Account auch immer wieder mal andere Kunsthandwerker:innen vor, die mich inspirieren.</em></p>
<p><strong>Wenn ich richtig recherchiert habe, hast du vorher in der Modebranche gearbeitet? Was hast du von da mitgenommen und wie weit interessierst du dich heute noch für diese Sparte?</strong></p>
<p><em>Mode spielt und spielte schon immer eine große Rolle in meinem Leben, allerdings war der Beruf (ich war Modeberaterin in einem Verkaufshaus) nicht erfüllend für mich und zu eintönig. Daher habe ich mich beruflich umorientiert. Aber immer noch ist Mode für mich eine Möglichkeit, mich und meine Persönlichkeit auszudrücken, und das mache ich unheimlich gerne.</em></p>
<p><strong>Wie kam dann eigentlich der Bezug zu Beton? Kommen vielleicht noch andere Materialien?</strong></p>
<p><em>Das war eigentlich reiner Zufall. Ich habe zu der Zeit mit diversen Materialien experimentiert und ich war neugierig, wie es sich so mit Beton arbeiten lässt. Es war am Anfang nicht leicht, so eine glatte und seidige Oberfläche hinzubekommen, aber es hat mich nicht mehr losgelassen. Ich habe viel herum probiert, bis ich damit zufrieden war. Und bis heute, über zwei Jahre später, macht es mir immer noch Spaß, das Material in immer wieder neue Formen zu bringen. Aber nebenbei experimentiere ich mit weiteren Materialien. Besonders gerne möchte ich irgendwann das Töpfern lernen.</em></p>
<p><strong>Wie hoch war das Investment für die Werkstatt, da benötigt es doch sicherlich viele Maschinen, Stromkosten in der aktuellen Lage und viele weitere Faktoren? </strong></p>
<p><em>Ich hatte das große Glück, eine Werkstatt in meinem Haus zu haben, das war natürlich für den Start ein großer Vorteil. Allerdings habe ich zu Beginn kaum Maschinen oder Werkzeug gehabt. Ich habe am Anfang einen Sack Beton gekauft, eine Schüssel und einen Löffel und natürlich Material für die Formen. Ich habe rund 200€ Startkapital investiert, bis ich die ersten Verkäufe erzielt habe.</em></p>
<p><strong>Wie viele zufriedene Kunden kannst du grob vorweisen? Und gab es auch schon einmal unzufriedene Kunden? Wie gehst du damit um?</strong></p>
<p><em>Auf Etsy habe ich mittlerweile über 800 Verkäufe und 238 vorwiegend 5 Sterne Bewertungen bis auf einige 4-Sterne-Bewertungen. Beschwerden habe ich tatsächlich noch nie bekommen, außer die wenigen Male, wo etwas beim Versand kaputt gegangen ist. Das habe ich natürlich dann schnellstmöglich ersetzt. Eine Retoure hatte ich bisher noch nicht. Ich habe das Gefühl, die Kunden merken, wie viel Liebe man in die Produkte steckt und das wissen sie zu schätzen. Ich freue mich natürlich über so viel positives Feedback, falls mal jemand nicht zufrieden sein sollte, werde ich entsprechend meiner AGB handeln und eine Retoure natürlich akzeptieren.</em></p>
<p><strong>Gibt es etwas, was du im Bildungssystem &#8211; oder Gesellschaftlich ändern wollen würdest, bzw. sicherlich vieles &#8211; aber was wäre deiner Meinung nach, ein wichtiger Schritt, der auch realisierbar ist für bspw. Schulen, die ja auch bereits mit diversen Problemen zu kämpfen haben?</strong></p>
<p><em>Natürlich ist es schwierig, komplett neue Fächer in den Schulen zu integrieren, aber ich denke, es gibt darüber hinaus trotzdem viele Möglichkeiten. Ich würde mir wünschen, Schulen und (Kunst-)Handwerksbetriebe enger zusammen zu bringen, zum Beispiel durch Projekttage. Handwerksbetriebe könnten verschiedene Workshops anbieten, damit sich die Kinder mehr ausprobieren können. Es gibt heutzutage leider so viele Familien, wo die Kinder zu Hause keine handwerklichen Fähigkeiten mehr vermittelt bekommen (können). Gerade da ist es wichtig, dass die Kinder die Berührungsängste verlieren, mit verschiedenen Werkzeugen zu arbeiten. Handwerksbetriebe suchen händeringend nach Nachwuchs und könnten so aktiv für ihre Ausbildungsplätze werben. Ich denke, so hätten alle etwas davon.</em></p>
<p><strong>Warum ist es für dich wichtig, das Kreativität und Handwerkstalent schon in der Schule gefördert werden?</strong></p>
<p><em>Es liegt in unserer Natur, etwas mit unseren Händen zu schaffen. Es ist ein unglaublich erfüllendes Gefühl, die eigene Kreativität auszuleben und etwas zu schaffen, auf das man später stolz ist. In Schulen wird dieses Thema meiner Meinung nach zu wenig gefördert, Kreativität sollte den gleichen Stellenwert haben wie beispielsweise Literatur.</em></p>
<p><strong>Apropos Literatur, welche 3 Bücher haben dich in den letzten 2 Jahren am meisten positiv beeinflusst oder etwas mitgegeben?</strong></p>
<p>„Im Grunde gut“ von Lutger Bregmann.</p>
<p>„Mindfuck“ von Petra Bock.</p>
<p>„Du musst nicht von allen gemocht werden“ von Ichiro Kishimi und Fumitake Koga.</p>
<p><strong>Frauen die Lesen sind gefährlich?</strong></p>
<p><em>Ich lese sehr gerne, insbesondere Sachbücher aus den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung und Psychologie. Ich weiß nicht ob mich das gefährlich macht… vielleicht 😉</em></p>
<p><strong>Kommen wir zurück auf deine persönlichen Ziele für 2023. Kannst du schon ein wenig spoilern?</strong></p>
<p><em>Im März werde ich mein kleines Label komplett neu launchen. Es wird einige Neuerungen geben, neue Designs, neue Materialien und vieles mehr. Wenn es so weit ist, werde ich auf meinem Instagramkanal darüber informieren. </em></p>
<p><strong>Dein Etsyshop ist aktuell geschlossen,&#8230;.kommt eine Webseite? bzw. wann macht der Shop wieder auf?</strong></p>
<p><em>Das hat persönliche Gründe, ich musste aus meiner Werkstatt raus und werde im Februar das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit umziehen.. daher muss ich leider meinen Shop zurzeit schließen. Ich plane Ende Februar / Anfang März einen großen Relaunch.</em></p>
<p><strong>Stell dir vor, wir wären ein großes Magazin &#8211; die New York Times oder Ähnliches, was würdest du der Welt gerne noch sagen?</strong></p>
<p><em>Du kannst alles werden was du willst! Glaub an dich und deine Träume. Lass dir nicht von anderen einreden, dass du etwas nicht kannst. Nur weil es für diese Leute unmöglich scheint, muss es das nicht für dich sein.</em></p>
<p><strong>Ein schönes Schlusswort. Danke dir für deine Zeit und Mühe!</strong></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Gina Stellbrinck in ihrer Werkstatt. Fotografin: Sina Schneider.</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;.</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de.</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie bei uns im Shop!</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>ARTTRADO unterstützen:</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit burgstallersart &#8211; Alexandra Brehm über Auftragsarbeiten</title>
		<link>https://arttrado.de/news/interview-mit-burgstallersart-alexandra-brehm-ueber-auftragsarbeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Aug 2022 12:49:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Auftragsarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Alexandra Brehm]]></category>
		<category><![CDATA[burgstallersart]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst versenden]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=13020</guid>

					<description><![CDATA[Interview mit burgstallersart &#8211; Alexandra Brehm über Auftragsarbeiten Die begeisterte Weltenbummlerin und Gärtnerin Alexandra Brehm ist Hauptberuflich freischaffende Kunstmalerin. Bisher <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/interview-mit-burgstallersart-alexandra-brehm-ueber-auftragsarbeiten/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Interview mit burgstallersart &#8211; Alexandra Brehm über Auftragsarbeiten</h3>
<p>Die begeisterte Weltenbummlerin und Gärtnerin Alexandra Brehm ist Hauptberuflich freischaffende Kunstmalerin. Bisher wurden bereits über 1000 ihrer Bilder national wie auch international verkauft. Viele Ihrer Gemälde befinden sich in privaten sowie geschäftlichen Räumen in Berlin, Hamburg, Wien, Zürich, London, Antwerpen, Lissabon, Amsterdam und Riga, um nur ein paar Orte zu nennen. Etliche Gemälde wurden vor Kurzem nach Paraguay verschifft und ein paar ihrer Bilder sind auch in Sri Lanka zu finden.</p>
<p>Für uns die perfekte Gesprächspartnerin über das Thema Auftragsarbeiten! Wodran erkennt man gute Auftragsmaler? Lassen sich Kunstwerke steuerlich absetzen? Was sollte man beim Versand beachten und weitere Fragen beantwortet Alexandra Brehm im Interview.</p>
<h4>Interview mit Alexandra Brehm</h4>
<p><strong>Hauptberuflich sind Sie seit 2016 freischaffende Kunstmalerin, wann und wie sind Sie zur Kunst gekommen?</strong></p>
<p><em>Ich male autodidaktisch, seit ich denken kann. Im Kunstunterricht &#8211; 9. Klasse &#8211; war das Thema PORTRÄT ZEICHNUNG: Wir sollten unsere Kunstlehrerin porträtieren. Ich habe es ihr im Anschluss verkauft :). Das war der Start. Danach porträtierte ich mit Bleistift und Kohlestifte auf Kunsthandwerkermärkten und nahm meine ersten Aufträge an.</em></p>
<p><em>Meine Ausbildung machte ich allerdings als Chemielaborantin, was mir auch viel Spaß machte. 1998 fertigte ich das erste Auftragsbild in Acryl und im XXL Format an &#8211; es war ein Beduinenmann. Dann kamen immer mehr kleine Aufträge von Freunden und Familie, bis sich 2008 dann ein Unternehmen mit einem Großauftrag meldete. Daraufhin meldete ich mein Unternehmen nebenberuflich an und reduzierte meinen Hauptberuf auf Teilzeit, um mehr malen zu können.</em></p>
<p><em>2016 kündigte ich meine sichere Festanstellung und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit. Durch meine jahrelange nebenberufliche Kunstmalerei konnte ich der KSK Umsätze vorweisen, sodass sie mich dann problemlos in Künstlersozialversicherung aufnahmen.</em></p>
<p><strong>Bis heute können Sie über 1500 verkaufte Unikate nachweisen, wie viele davon waren Auftragsarbeiten?</strong></p>
<p><em>Ich denke 20%. Der Großteil meiner Verkäufe erfolgt über meine 3 Online-Shops.</em></p>
<p><strong>Auftragsarbeiten sind in Ihrem Schaffen also ein großer Faktor. Was ist das anspruchsvollste bei Auftragsarbeiten?</strong></p>
<p><em>Den Kunden einen erstklassigen Service zu bieten. Sie haben Vertrauen in mich, verlassen sich auf mein Gespür und dieses Vertrauen möchte ich nicht enttäuschen. Deshalb überlege ich sehr gut, welchen Auftrag ich annehme und welchen nicht. Man hat nach den vielen Jahren Erfahrungswerte.</em></p>
<p><strong>Was machen Sie, wenn ein Kunde unzufrieden ist?</strong></p>
<p><em>Dann muss er das Gemälde nicht kaufen. Ein Bild darf nie ein Kompromiss sein &#8211; damit wird man nicht glücklich. Allerdings male ich aus zeitlichen Gründen keine Porträts mehr oder Motive mit sehr persönlichen Inhalten. Ich nehme nur noch Aufträge mit Motiven an, die in mein Portfolio im Online-Shop passen. Und dann male ich meist zwei der Wunschbilder, damit der Kunde eine Auswahl hat. Das freut die Auftraggeber und ich treffe zu 99% ins Schwarze damit. Das zweite Gemälde geht dann in meine Online-Shops &#8211; somit erweitert sich auch das Motiv-Portfolio. Sollte es tatsächlich nicht passen, gibt es keinen Kaufzwang.</em></p>
<p><strong>Gab es auch schonmal eine Auftragsarbeit, die Sie abgelehnt haben &#8211; falls ja, warum?</strong></p>
<p><em>Ich lehne mittlerweile jede 2. Anfrage ab. Entweder sind die Motive zu persönlich, oder sie sind an einer abstrakten Idee des Auftraggebers angehaucht (da trifft man meistens nicht ins Schwarze) oder sie sollten Kopien von anderen Künstlern sein. Zum Glück habe ich so viele Anfragen, dass ich es mir aussuchen kann, was ich annehme. Meine Zeit für Aufträge ist natürlich auch begrenzt. Ich habe drei Online-Shops, auch dafür muss ich regelmäßig neue Bilder erstellen. Und die Shoppflege mit Suchmaschinenoptimierung ist auch ein enorm großer Zeitaufwand.</em></p>
<p><strong>Ihr breites Malspektrum reicht dabei von abstrakter Kunst über realistische Malerei bis hin zu Tierbildern, Sportgemälden, Stadtbildern oder auch erotische Aktbilder. Gibt es eine Auftragsarbeit, die ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?</strong></p>
<p><em>Ja &#8211; Felix Neureuther. Es war ein fast lebensgroßes Bild von ihm im Rennanzug. Über seinen Sponsor ZIENER wurde ein Treffen mit ihm vereinbart, wo er das Bild dann noch mit einem Autogramm versah. Daraufhin folgten für den Auftraggeber ZIENER 20 Gemälde von Fritz Dopfer, die er selbst in der ISPO München präsentierte. Das war ein klasse Winter :).</em></p>
<p><strong>Sie fertigen nur Auftragsarbeiten, wenn diese mindestens 60cm * 80cm messen, aus welchem Grund?</strong></p>
<p><em>Ich male am liebsten im L und XXL Format. Und die Nachfrage nach großen Bildern ist höher als nach kleinen und der Preis demnach auch&#8230; man denkt einfach unternehmerisch.</em></p>
<p><strong>Wie weit unterscheiden sich Privatkunden von Firmenkunden bei einer Auftragsarbeit?</strong></p>
<p><em>Es sind eher Private Bilder &#8211; allerdings sind sehr viele Auftragsgeber auch Unternehmer oder haben eine hohe Anstellung.</em></p>
<p><strong>Sie stellen eine Rechnung inkl. Mehrwertsteuer aus, das heißt Unternehmen können das Bild steuerlich absetzen?</strong></p>
<p><em>Ja &#8211; ich bin keine Kleinunternehmerin. In meinen Rechnungen wird 7% Mwst ausgewiesen &#8211; Unternehmer können sie i.d.R. als sonstige Betriebsausgaben absetzen.</em></p>
<p><strong>Sie haben über 10 Jahre Erfahrung im Versenden von Kunstwerken, haben Sie einen Ratschlag für andere Künstler, welchen Fehler man dabei unbedingt vermeiden muss?</strong></p>
<p><em>Fehler: zu wenig Verpackungsmaterial zu verwenden. Meine Bilder werden in Luftpolsterfolie gewickelt (glatte Seite aufs Bild, Noppen nach außen) und mindestens mit 2 Lagen Kartonage verpackt. Bei Speditionsversand sind es auch mal 3 Lagen. Das zahlt sich auf jeden Fall aus. Die Bilder werden von den Dienstleistern nicht schonend behandelt, deshalb wähle ich am liebsten Sperrgutversand. Ist zwar teuer, aber sicherer.</em></p>
<p><strong>Vielleicht noch einen Tipp für Sammler; wodran erkennt man denn einen guten Auftragsmaler?</strong></p>
<p><em>Wenn auch mal ein Auftrag abgelehnt wird. Denn dann erkennt ein Künstler seine Grenzen und es geht nicht nur um Profit sondern um Kundenzufriedenheit.</em></p>
<p><strong>Ich danke ihnen für ihre Zeit und Mühe! Letzte Frage; sind aktuell Ausstellungen mit ihrer Beteiligung geplant?</strong></p>
<p><em>Ich mache aus zeitlichen Gründen nur noch Ausstellungen in unserem Ort in Verbindung mit Adventsmärkten. Dafür wird mir jedes Jahr ein großer Hochzeitssaal zur Verfügung gestellt. Es hat sich mittlerweile etabliert und dank meiner eigenen Werbung für den Adventsmarkt kommen auch viele Besucher zu mir von außerhalb.</em></p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CYGedZvM-C0/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Künstlerin: <a href="https://www.burgstallers-art.de/kuenstlerin/">www.burgstallers-art.de</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Künstler/innen, Sammler/innen, Emotionen und der Kunstmarkt</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kuenstler-innen-sammler-innen-emotionen-und-der-kunstmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Oct 2021 10:10:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kadée]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken zum Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarketing]]></category>
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		<category><![CDATA[kunst verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Künstler/innen, Sammler/innen, Emotionen und der Kunstmarkt Vor 14 Tagen veröffentlichten wir den 8. Teil von „Kadée´s Gedanken zum Kunstmarkt“. Im <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kuenstler-innen-sammler-innen-emotionen-und-der-kunstmarkt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #000000;">Künstler/innen, Sammler/innen, Emotionen und der Kunstmarkt</span></h3>
<p>Vor 14 Tagen veröffentlichten wir den 8. Teil von „Kadée´s Gedanken zum Kunstmarkt“. Im letzten Teil definierte Kadée; Kreativität, Kunst und Kultur, denn die Begriffe sind nicht Deckungsgleich. Dieses Mal widmet Kadée sich Emotionen, eine wichtige Säule in der Kunst der Kommunikation. Hilfreich für Künstler, Galeristen und alle, die auf dem Kunstmarkt Fuß fassen möchten.</p>
<p>Unser Interview mit dem Airbrush-Künstler finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/kadee-im-interview-normal-ist-langweilig/" target="_blank" rel="noopener">Kadée im Interview – Normal ist langweilig</a></p>
<h4>Kadée´s Gedanken zum Kunstmarkt Teil 9</h4>
<p><strong>Ein Gastbeitrag von Klaus – Kadée – Eberhart:</strong></p>
<p>Der Homo Sapiens, also der vernunftbegabte Mensch, wird entgegen seiner Bezeichnung größtenteils von Hormonen und Emotionen gesteuert. Logik und Vernunft sind oft mit den ständig wechselnden Emotionen schlecht vereinbar. Häufig kommt es vor, dass Werke emotionsgeladener Künstler/innen von auf Fakten beruhenden Rezensionen durch Journalisten oder Kunsthistoriker vermeintlich „verrissen“ werden.</p>
<p>Daher lohnt es sich einmal anzusehen, welche Emotionen unseren Blick auf die Welt beeinflussen und welche Auswirkungen sie auf die Kommunikation untereinander haben. Aufgrund der von mir durchgeführten Seminare über Kommunikation und Bühnenmoderation, sowie umfangreiche Recherchen und Auftrags-Illustrationen für Kurse und ein Buch über Empathie, habe ich 2017 eine Tabelle erstellt, die unterschiedliche Ansätze zu diesem Thema zusammenfassen. Die in der „Tabelle der Emotionen“  verwendeten Figuren, Sens (von lat. sensus = Empfindung, Gefühl) und Molli (von lat. mollis = gefühlvoll), zeigen stilisierte Gesichtszüge und Körperhaltungen zu den einzelnen Emotionsstufen. Die verwendeten Zahlen von 00 bis 500 sind quasi Energiepunkte. Je höher die Zahl, desto eher sind Menschen in der Lage zu agieren und zu kommunizieren.</p>
<figure id="attachment_10257" aria-describedby="caption-attachment-10257" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Tabelle-der-Emotionen-A4-web.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-10257" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Tabelle-der-Emotionen-A4-web.jpg" alt="Tabelle der Emotionen nach Kadée Gedanken zum Kunstmarkt Kunst- und Künstlermarketing Teil 9 ARTTRADO" width="540" height="956" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Tabelle-der-Emotionen-A4-web.jpg 540w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Tabelle-der-Emotionen-A4-web-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 540px) 100vw, 540px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10257" class="wp-caption-text">Tabelle der Emotionen nach Kadée</figcaption></figure>
<p>Kunstwerke unterscheiden sich im Wesentlichen von purer Dekoration (wie etwa Gardinen oder Tapeten) dadurch, dass es Unikate sind und dass sie etwas kommunizieren wollen. Je höher die Kommunikationsbefähigung und die Kommunikationsbereitschaft sind, desto eher lassen sich Menschen auf einen Dialog mit Kunstschaffenden und ihren Werken ein.</p>
<p>Apathische, trauernde, empfindungslose, verzweifelte und besorgte Menschen (00 bis 102) sind &#8211; mit der Ausnahme von Musik &#8211; für die meisten Kunstformen kaum erreichbar. Auf der Maslowschen Bedürfnispyramide (siehe <a href="https://arttrado.de/news/kunst-und-kuenstlermarketing-6-wer-kauft-kunst-und-warum/" target="_blank" rel="noopener">Teil 6 von „Kadée’s Gedanken zum Kunstmarkt“</a>) befinden sich diese Leute auf den unteren Stufen und sind mit künstlerischen Darbietungen wie Konzerten oder Vorführungen nur sehr kurz auf ein höheres Emotionsniveau zu bringen. Häufig, wenn auch eher negativ, sind die darüber liegenden Emotionsstufen zu beobachten, zu hören und zu spüren (versteckt feindselig [110] bis antagonistisch [200]). Die Aussagen in diesen Beispielen sind weder objektiv noch sachbezogen:</p>
<p><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Emotionen-110-bis-200.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10258 aligncenter" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Emotionen-110-bis-200.jpg" alt="Tabelle der Emotionen nach Kadée Gedanken zum Kunstmarkt Kunst- und Künstlermarketing Teil 9 ARTTRADO" width="693" height="367" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Emotionen-110-bis-200.jpg 693w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Emotionen-110-bis-200-300x159.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Emotionen-110-bis-200-600x318.jpg 600w" sizes="(max-width: 693px) 100vw, 693px" /></a></p>
<p>Erst über diesen Stufen besteht die Möglichkeit zu einer sachbezogenen Kommunikation über die ausgestellten Werke. Von Monotonie bis zu mildem Interesse (240 bis 295) braucht es zwar schlagkräftige Argumente, die im Verkaufsgespräch zu verbesserter Laune und einem höheren Kommunikationsniveau führen, bei guter Vorbereitung ist das jedoch durchaus machbar.</p>
<p>Ein Bilderverkauf im Rahmen einer Ausstellung oder Messe findet am ehesten in den Levels zwischen Konservatismus (300) und Begeisterung (400) statt. Man rennt quasi offene Türen ein. Dabei ist stets zu Bedenken: Ich kann andere Menschen nur begeistern, wenn ich selbst begeistert bin. Je höher also mein eigenes Energielevel, meine eigene Emotionsstufe ist, desto eher kann ich andere Menschen überzeugen und ihnen mein Bild, von dem ich natürlich selbst überzeugt sein muss, näher bringen und schlussendlich auch verkaufen.</p>
<p>Eine gelangweilte Galeriebesucherin kann ich eher in ein Gespräch verwickeln als eine wütende, einen feindseligen Gast besser als einen enttäuschten. Dazu gibt es eine Regel, die Gold wert sein kann: Quatsche deine Gesprächspartner nicht voll, sondern höre ihnen zu und sorge dafür, dass sie reden, zunächst über sich und ihre Gefühle, später über dich und deine Werke. Sie werden dir allein für dieses Gespräch dankbar sein.</p>
<p>Für die Anwendung in der Praxis braucht es ein Quantum an abrufbarem Wissen über diese Abläufe und natürlich regelmäßige Übung. Am besten gleich bei der nächsten Ausstellung anfangen.</p>
<p>In 14 Tagen erscheint der 10. Teil von Kadée´s Gedanken zum Kunstmarkt. Das Thema: Top oder Flop &#8211; Die Kriterien der Wertermittlung bei Kunstwerken. Es bleibt spannend.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über den Künstler Kadée auf seinem Facebook Profil: <a href="https://www.facebook.com/klauskadee.eberhardt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.facebook.com/klauskadee.eberhardt</a></p>
<p>Auf der Suche nach einem besonderen Kunstwerk? – <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gemälde, Fotografien, Kunstdrucke…</a></p>
<p>Neuer Kunst-Kurzfilm von KaKiKunst: <a href="https://arttrado.de/news/kakikunst-ich-bin-je-suis-was-ist-schoen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ICH BIN | JE SUIS  – Was ist schön?</a></p>
<p>In wenigen Tagen startet <a href="https://arttrado.de/events/event/andre-bruemmer-ausstellung-im-trash-schick-berlin/" target="_blank" rel="noopener">die erste Ausstellung von André Brümmer in Berlin!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wann ist man ein Künstler? &#8211; Kunst- und Künstlermarketing Teil 7</title>
		<link>https://arttrado.de/news/wann-ist-man-ein-kuenstler-kunst-und-kuenstlermarketing-teil-7/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Sep 2021 10:37:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kadée]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken zum Kunstmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[Kadée´s Gedanken zum Kunstmarkt &#8211; Wann ist man ein Künstler?  Vor 14 Tagen veröffentlichten wir den 6. Teil von „Kadée´s <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/wann-ist-man-ein-kuenstler-kunst-und-kuenstlermarketing-teil-7/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #000000;">Kadée´s Gedanken zum Kunstmarkt &#8211; Wann ist man ein Künstler? </span></h3>
<p>Vor 14 Tagen veröffentlichten wir den 6. Teil von „Kadée´s Gedanken zum Kunstmarkt“. Im letzten Teil klärte Kadée auf; <a href="https://arttrado.de/news/kunst-und-kuenstlermarketing-6-wer-kauft-kunst-und-warum/" target="_blank" rel="noopener">wer Kunst kauft und warum.</a> Diese Woche wirft er einen differenzierten Blick auf Kunstschaffende. Wann ist man ein Künstler?</p>
<p>Unser Interview mit dem Airbrush-Künstler finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/kadee-im-interview-normal-ist-langweilig/" target="_blank" rel="noopener">Kadée im Interview &#8211; Normal ist langweilig</a></p>
<h4>Wann ist man ein/e Künstler/in?</h4>
<p><strong>Ein Gastbeitrag von Klaus – Kadée – Eberhart:</strong><br />
„Jeder Mensch ist ein Künstler“ ist eine häufig verwendete aber unvollständig zitierte Aussage von Josef Beuys. Tatsächlich hat er 1984 in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL gesagt: „Jeder Mensch ist ein Träger von Fähigkeiten, er ist ein Künstler, ob er nun bei der Müllabfuhr ist, Krankenpfleger, Arzt, Ingenieur oder Landwirt“. Demzufolge wäre jeder Mensch &#8211; also auch jede/r Künstler/in – ebenfalls Sportler, Wissenschaftler, Handwerker etc. etc. nur weil er oder sie eventuell die Fähigkeiten dazu hat. Das darf in der Summe wohl eindeutig bezweifelt werden.</p>
<p>„Jeder Mensch sollte Künstler sein. Alles kann zur schönen Kunst werden.“ So drückte es der deutsche Philosoph Novalis Ende des 19. Jahrhunderts als Möglichkeit oder Wunsch aus, der die besondere Kunstfertigkeit der jeweiligen Profession – Handwerkskunst, Ingenieurskunst usw. &#8211; hervorheben soll.</p>
<p>Mit solch vagen Aussagen geben sich weder der Kunstmarkt noch die Gerichte zufrieden. Auch nicht die Finanzverwaltung, , die Künstler/innen als Freiberufler einstuft. Besonders das Finanzamt prüft gern, ob die künstlerische Tätigkeit als steuerlich „nicht relevante Liebhaberei“ eingestuft wird, weil keine „Gewinnerzielungsabsicht“ erkennbar ist.</p>
<p>Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einem Urteil aus dem Jahr 2003 Kriterien entwickelt, die in eine Gesamtwürdigung bei der Frage, ob eine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt einzubeziehen sind. Bei einer durch folgende Punkte nachgewiesenen, hauptberuflichen künstlerischen Tätigkeit ist in der Regel nur in Ausnahmefällen eine steuerlich nicht relevante Liebhaberei anzunehmen:</p>
<p>1.) ► Art der künstlerischen Berufsausbildung und Ausbildungsabschluss<br />
2.) ► Künstlerische Tätigkeit als alleinige Existenzgrundlage des Steuerpflichtigen<br />
3.) ► Berufstypische professionelle Vermarktung (z.B. Teilnahme an Ausstellungen);<br />
4.) ► Besondere betriebliche Einrichtungen (z.B. Atelier)<br />
5.) ► Erwähnung in einschlägiger Literatur<br />
6.) ► Erzielung gelegentlicher Überschüsse<br />
7.) ► Schaffung von Werken, die für erwerbswirtschaftliche Verwertung bestimmt sind und daher bei entsprechender Marktnachfrage verkauft werden können.</p>
<p>Bei den Punkten 1.), 3.) und 5.) gibt es eine Übereinstimmung mit den Anforderungen, die in der für eine erfolgversprechende Teilnahme am Kunstmarkt notwendigen Künstlervita gestellt werden. Es wird also klar zwischen Hobbyismus / Amateurtum und Profitum / ernsthafte Künstlerschaft unterschieden.</p>
<p>Der Duden definiert den Begriff Künstler eher knapp mit: „jemand der Kunstwerke hervorbringt oder darstellend aufführend interpretiert“ Hier erlaube ich mir eine Verifizierung: Künstler/in kann man nicht werden, sondern man wird als Künstler/in geboren. Der Drang zu malen, zu musizieren, zu schreiben und sich auf einer Bühne präsentieren zu wollen, ist von klein auf zu spüren.</p>
<p>Ob und in welchem Maße man dann diese Berufung ausübt, entscheiden oft Beschränkungen oder Freiheiten, welche die Gesellschaft auferlegt oder gewährt. Jeder Mensch hat unterschiedliche, meist mehrere kreative Fähigkeiten. Bei Künstler/n/innen sind die Fähigkeiten musischer Art überproportional vorhanden und mit dem Verlangen gekoppelt, seine/ihre Kunst zu leben, zu produzieren und zu zeigen. Wer aufhört zu produzieren, hört auf ein/e Künstler/in zu sein. Ein/e gute/r Künstler/in vereint sowohl Fähigkeiten (Begabung) als auch Fertigkeiten (Handwerk) auf optimale Weise. Wer beides maximal verbinden kann ist ein Genius.</p>
<p>Es beginnt mit der Entscheidung sich selbst als Künstler/in zu deklarieren und diese Berufsbezeichnung überall zu verbreiten. Es hat zu tun mit der Entscheidung vom Verkauf seiner Werke oder künstlerischen Dienstleistungen leben zu wollen, sich eventuell einen Künstlernamen zuzulegen und ihn im Personalausweis eintragen zu lassen. Ernsthafte Künstler/innen können nur eine Produktivität, Gestaltungshöhe und Klasse erreichen, die von Kennern, Sammlern und Käufern akzeptiert und honoriert wird, wenn sie sie sich hauptsächlich oder sogar ausschließlich ihren künstlerischen Tätigkeiten widmen.</p>
<p>Als Künstler/in, gleich welchen Genres, sollte man sich zunächst eine möglichst hohe fachliche Kompetenz aneignen. Das allein ist schon ein enormer Aufwand. Ein akademisches Studium ist nicht zwingend notwendig, wenngleich es in der Vita klar von Vorteil ist. Es ist ratsam eine fundierte Ausbildung zu absolvieren, denn Kreativität ohne die handwerklichen Möglichkeiten für die künstlerische Umsetzung seiner Ideen zum Kunstwerk zu haben, wird in Frustration ohne brauchbares Produkt enden.</p>
<p>In 14 Tagen erläutert Kadée die Unterschiede zwischen Kreativität, Kunst und Kultur – drei nicht deckungsgleiche Begriffe</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über den Künstler Kadée auf seinem Facebook Profil. <a href="https://www.facebook.com/klauskadee.eberhardt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.facebook.com/klauskadee.eberhardt</a></p>
<p>Auf der Suche nach einem besonderen Kunstwerk? – <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gemälde, Fotografien, Kunstdrucke…</a></p>
<p>Neuer Kunst-Kurzfilm von KaKiKunst: <a href="https://arttrado.de/news/kakikunst-ich-bin-je-suis-was-ist-schoen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ICH BIN | JE SUIS  – Was ist schön?</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kinder gekonnt an Kunst heranführen</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kinder-gekonnt-an-kunst-heranfuehren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Sep 2021 13:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Malkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst für Kinder]]></category>
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		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Kinder gekonnt an Kunst heranführen Wenn Du Dich sehr für Kunst und Kultur interessierst, stammst Du höchstwahrscheinlich aus einem Haushalt, <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kinder-gekonnt-an-kunst-heranfuehren/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #000000;">Kinder gekonnt an Kunst heranführen</span></h3>
<p>Wenn Du Dich sehr für Kunst und Kultur interessierst, stammst Du höchstwahrscheinlich aus einem Haushalt, wo dies schon der Fall war. Museumspädagogen sind sich jedenfalls darüber einig, dass das Vorbild der Eltern einen großen Einfluss auf Beziehung von Kindern zur Kunst nimmt. Mit anderen Worten: Eltern, die Freude an der Begegnung mit Kunst und Kultur haben, und sie als Bereicherung des eigenen Lebens wahrnehmen, geben diese Haltung an ihre Kinder weiter. Meistens geschieht das, wie so oft bei Kindererziehung, unbewusst. Das ist förderlich, denn mit diesem positiven Miterleben lassen sich Kinder herrlich gezielt an Kunst heranführen.</p>
<h4>Können Kinder Kunst verstehen?</h4>
<p>Kinder nehmen die Umwelt anders als wir Erwachsenen wahr. Das gilt auch für die Kunst. Während Du Dich vielleicht dafür interessierst, wie ein Maler oder Bildhauer zu seinem Werk gelangt ist, und dazu Biografien gelesen hast, sehen Kinder zunächst einmal das Werk für sich. Kinder stehen künstlerischen Werken ganz neutral und unvoreingenommen gegenüber. Während Dich ein Gemälde „anspricht“, würdigt ihr das künstlerische Schaffen. Das geht Deinem Kind nicht anders. Allerdings fehlen Kindern die Meta-Informationen und so bleibt die Kategorisierung von <a href="https://arttrado.de/news/kakikunst-ich-bin-je-suis-was-ist-schoen/" target="_blank" rel="noopener">„Schön“</a> und „Nicht Schön“.</p>
<p>Und hier beginnt dann auch schnell das erste Missverständnis zwischen Eltern und Kindern. Wenn etwas „nicht schön“ ist, erlahmt das Interesse, sich weiter damit auseinanderzusetzen. Es ist also mehr oder weniger sinnlos, die Kinder dann noch vom künstlerischen Wert des Werkes überzeugen zu wollen. Es geht auch gar nicht darum, dass Kinder Bilder der Renaissance zuordnen können, oder einen Baustil als gotisch erkennen. Das ist ein späterer Lernprozess. Das Belehren kann rasch dazu führen, dass Kunst vom Kind als langweilig empfunden wird. Wenn Kinder an Kunst herangeführt werden oder auch in Kunst gefördert werden, ist das schnell kontraproduktiv</p>
<h4>Kinder können Kunst von Natur aus</h4>
<p>Warum brauchen Kinder Kunst? Es liegt in unserer DNA. Jeder, der sein Kind bewusst im Alltag beobachtet, weiß, dass Kinder von Natur aus kreativ sind. Rollenspiele sind eigentlich nichts anders als eine Vorstufe des Theaters. Und fast jedes Kind geht gern mit Farben und Stiften um. Kinder wollen aber nicht nur kreativ sein. Mit dem Ausprobieren wollen sie auch Spuren hinterlassen. Das Bild, das voller Stolz den Eltern überreicht wird, der Stapel von kleinen Steinen im Garten, der ein „Haus“ sein soll – sie wünschen sich, dass etwas zurückbleibt. Und sind damit dem Künstler doch bereits sehr nahe. Kinder starten somit schon früh zu Hause mit Kunst.</p>
<h4>Im Alltag Kinder in Kunst fördern</h4>
<p>Wie in so vielen anderen Bereichen nehmen die Eltern eine wichtige Vorbildfunktion ein. Nur, wenn Du selbst offen gegenüber künstlerischen Ausdrucksformen bist, wird sich das auch auf Dein Kind übertragen. Positive Impulse kannst Du etwa ab dem Kindergartenalter jederzeit setzen.</p>
<p>Beobachtung und Neugier spielen eine wichtige Rolle für die Entwicklung der Kunst-Kompetenz des Kindes. Das lässt sich im Alltag bereits durch Kleinigkeiten fördern. Es kommt hier aber auch auf das gemeinsame Erleben an. Kinder an Kunst heranführen, sie für Kunst begeistern und gleichzeitig fördern bedeutet für Eltern „mitmachen“:</p>
<p>Bei einem Spaziergang in der Natur kannst Du mit Deinem Kind kleine „Kunstwerke“ schaffen, in dem ihr gemeinsam mit Steinen, Ästen, Blumen oder Laub experimentiert und sie neu arrangiert.</p>
<p>Wenn Ihr durch die Stadt geht, weise Dein Kind auf besonders schöne Bauwerke hin. Das soll keine Stilkunde sein. Es geht vielmehr darum, den Blick zu schärfen. Keine Angst, Du musst keinen Vortrag halten. Ein paar Worte zur Komplexität eines Rundbogenbaus an einer Kirche wecken Verständnis. Und es setzt bei „Lego-Baumeistern“ einen Ankerpunkt im Kopf.</p>
<p>Vielleicht spielst Du aber auch an einem schönen Nachmittag klassische Musik auf, um gemeinsam mit den Kindern dazu zu „tanzen“. Etwas, was Kinder gern tun, gerade mit den Eltern.</p>
<p>Räumliches Denken und plastisches Gestalten lässt sich mit Ton anregen. Die entsprechenden Materialien sind in Bastel- und Baumärkten problemlos erhältlich.</p>
<p>Und auch die Begegnung mit klassischen Künstlern kann im Vorschul- und Grundschulalter ein wichtiger Impuls sein. Maler wie von Gogh und Paul Klee haben einen sehr individuellen und gestischen Malstil entwickelt. Sprich mit Deinem Kind darüber, wie die Bilder wohl entstanden sind. Ahmt dann gemeinsam mit jeder Menge Farbe und Energie nach. So werden geschickt Kinder in Kunst gefördert.</p>
<p>Bei alldem ist entscheidend, dass Du Dein Kind aufmerksam beobachtet, um herauszufinden, was ihm besonders viel Freude macht. Wenn Du Dich in erster Linie für die Malerei interessierst, aber Dein Kind lieber mit Ton werkelt, dann ist es halt so. Am Ende geht es nicht um die „Qualität“ der Werke, sondern primär darum, das kreative Schaffen positiv zu erleben. Das ist die Basis für die Kunst Kompetenz eines jeden Kindes.</p>
<h4>Hilfe, ich muss ins Museum: So klappt der Museumsbesuch</h4>
<p>Viele Kinder und Jugendliche empfinden einen Museumsbesuch als langweilig, weil sie gezwungen werden. Wahrscheinlich können sich die meisten Eltern selbst auch noch an solche erzwungenen Ausflüge in der Schulzeit erinnern. In einer großen Gruppe werden die jungen Besucher im Eiltempo durch eine Ausstellung manövriert, während Lehrerinnen und Lehrer versuchen, die Werke umfänglich zu erklären. Oder sie überlassen gleich diese Aufgabe dem Personal vor Ort, das oftmals genervt und selber gelangweilt ist. Wie kann dabei ein Kind mit Spaß und Freude an Kunst herangeführt oder gar gefördert werden?</p>
<p>Zeit, um vor einem Exponat zu verweilen, bleibt bei derartigen Gruppenausflügen kaum. Hinter allem steht dann noch der Druck, aufmerksam zu sein, weil mit Sicherheit das neu erworbene Wissen später abgeprüft wird. Dabei stehen, wie bereits erwähnt, Kinder Kunstwerken zunächst neutral und offen gegenüber. Deswegen solltest Du auch möglichst frühzeitig für positive Erlebnisse sorgen. Viele Museen haben auch genau dafür Angebote entwickelt, die etwa gezielt gleich mehrere Sinne ansprechen. So zum Beispiel das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, wo immer wieder abwechslungsreiche neue, erlebbare Ausstellungen stattfinden.</p>
<p>Etwas, das angefasst oder ausprobiert werden kann, prägt sich leichter als reine Theorie ein. Und es wird auch deutlich spannender empfunden. Wichtig ist auch, dass Kinder genügend Zeit haben, auch tatsächlich diese Erfahrungen zu machen. Geh also am besten ins Museum, wenn keine Schulklassen unterwegs sein werden, d.h. am Nachmittag oder in den Ferien. Lass vor Ort das Kind entscheiden, was es interessant findet. Dann macht auch der Besuch einer Ausstellung Spaß.</p>
<h4><span style="color: #000000;">Weitere Informationen</span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Mehr über den Autor: <a style="color: #000000;" href="https://www.kita-kinderzimmer.de/">www.kita-kinderzimmer.de</a></span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kunst- und Künstlermarketing #6- Wer kauft Kunst? &#8211; und warum?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-und-kuenstlermarketing-6-wer-kauft-kunst-und-warum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2021 09:36:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kadée]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken zum Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlermarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Wer kauft Kunst?]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Künstler]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunst- und Künstlermarketing #6- Wer kauft Kunstwerke? Vor 14 Tagen veröffentlichten wir den 5. Teil von „Kadée´s Gedanken zum Kunstmarkt“, <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-und-kuenstlermarketing-6-wer-kauft-kunst-und-warum/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #000000;">Kunst- und Künstlermarketing #6- Wer kauft Kunstwerke?</span></h3>
<p>Vor 14 Tagen veröffentlichten wir den<a href="https://arttrado.de/news/kuenstler-und-pressearbeit-kadees-gedanken-zum-kunstmarkt-5/" target="_blank" rel="noopener"> 5. Teil von „Kadée´s Gedanken zum Kunstmarkt“</a>, in dem er sich der Wichtigkeit der Pressearbeit von Künstlern gewidmet hat. Das aktuelle Thema: Kunst- und Künstlermarketing. Heute geht der Künstler einer wichtigen Frage auf den Grund; Wer kauft überhaupt Kunst? &#8211; und aus welcher Motivation heraus werden Kunstwerke gekauft? Dem ein oder anderen Künstler kann Kadée mit seiner Erfahrung garantiert noch weiterhelfen.</p>
<p>Unser Interview mit dem Airbrush-Künstler Kadée finden Sie hier:<br />
<a href="https://arttrado.de/news/kadee-im-interview-normal-ist-langweilig/" target="_blank" rel="noopener">Kadée im Interview &amp;#8211; Normal ist langweilig</a></p>
<h4>Wer kauft Kunst? &#8211;  und warum?</h4>
<p><strong>Ein Gastbeitrag von Klaus – Kadée – Eberhart:</strong></p>
<p>Es ist wohl unstrittig, dass Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder gesellschaftlichem Status, Kunst um sich herum brauchen, um seelisch gesund zu bleiben. Musik und Tanz, Geschichten als Buch, Film oder Vorführung und die optisch ästhetische Gestaltung ihrer Umgebung ist ein inneres Bedürfnis, das von der Kindheit bis zum Alter erlebt und umgesetzt wird. In welchem Ausmaß das geschieht ist allerdings von der Erfüllung einiger Grundbedürfnisse abhängig.</p>
<p>Der amerikanische Psychologe Abraham Herold Maslow hat diese grundlegenden Bedürfnisse erforscht und in der „Maslowschen Bedürfnispyramide“ zusammengefasst. Seine achtstufige Fassung von 1970 habe ich als Grundlage für meine Betrachtung in Bezug zum Kunstmarkt genommen.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9994 aligncenter" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23.jpg" alt="wer kauft kunst? tipps für künstler kadee gedanken zum kunstmarkt arttrado galerie künstler entdecken junge kunst online" width="901" height="503" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23.jpg 901w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23-300x167.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23-768x429.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23-800x447.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23-600x335.jpg 600w" sizes="(max-width: 901px) 100vw, 901px" /></a></p>
<p>Solange also die Grundbedürfnisse des akuten und auch zukünftigen Überlebens nicht gesichert sind, besteht in der Bevölkerung kaum ein Interesse an einem Kauf von hochwertigen Kunst-Unikaten. Der Frage, weshalb Menschen überhaupt Kunstwerke kaufen, hat sich die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) angenommen und als Statistik veröffentlicht. Ich habe zum besseren Verständnis die Verbindung zu den Stufen der Maslowschen Bedürfnispyramide eingefügt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_9995" aria-describedby="caption-attachment-9995" style="width: 901px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/08/Gruende-fuer-Kunstkauf-Franziska-Ida-Neumann.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9995" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/08/Gruende-fuer-Kunstkauf-Franziska-Ida-Neumann.jpg" alt="warum kaufen menschen kunst? kadees gedanken zum kunst markt tipps für künstler junge kunst online arttrado" width="901" height="495" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/08/Gruende-fuer-Kunstkauf-Franziska-Ida-Neumann.jpg 901w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/08/Gruende-fuer-Kunstkauf-Franziska-Ida-Neumann-300x165.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/08/Gruende-fuer-Kunstkauf-Franziska-Ida-Neumann-768x422.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/08/Gruende-fuer-Kunstkauf-Franziska-Ida-Neumann-800x440.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/08/Gruende-fuer-Kunstkauf-Franziska-Ida-Neumann-600x330.jpg 600w" sizes="(max-width: 901px) 100vw, 901px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9995" class="wp-caption-text">Gründe für Kunstkauf Franziska Ida Neumann</figcaption></figure>
<p>Dr. Franziska Ida Neumann schreibt dazu in ihrem Buch „Wie Sie mit Picasso § Co. ein Vermögen aufbauen“: „Die im Mai 2018 erschienene Grafik zeigt deutlich, dass sich weder die Jagd nach einer attraktiven Rendite noch die Portfolioversifikation unter den drei am häufigsten genannten Gründen wiederfinden. Vielmehr geben ideelle und gesellschaftliche Motive den Ausschlag zum Kunstkauf.“ Und sie ergänzt: „Dass es die dekorativen Gründe auf Platz eins geschafft habe, ist wenig verwunderlich. Gerade in Europa und Nordamerika richtet sich nahezu jeder private Haushalt mit Kunstwerken im weitesten Sinne ein.“</p>
<p>In den öffentlichen Medien, die aus Gründen der Auflagenerhöhung zu Schlagzeilen mit Sensationsmeldungen neigen, kann der Eindruck entstehen, dass ausschließlich Multimillionäre den Kunstmarkt beherrschen. Für die Werke aus den TOP 100 des Kunstkompass mag das zutreffen. „Kunstbesitz ist so ziemlich die einzige anständige und von gutem Geschmack erlaubte Art, Reichtum zu zeigen“ sagte der Kunsthistoriker Max Jacob Friedländer schon vor über 60 Jahren, als die Preislevel noch deutlich unter dem heutigen Niveau lagen. Robert Fleck, Professor für Kunst und Öffentlichkeit an der Universität Düsseldorf, stellte 2013 fest: „Die Anzahl der mittleren und größeren Sammler, die zeitgenössische Kunst um mehrere hunderttausend Euro oder mehr pro Jahr erwerben, nahm in den letzten 15 Jahren deutlich zu.“</p>
<p>Dieser Trend hält trotz Corona-Pandemie offensichtlich weiter an. „Kunst wird zu einem erweiterten Statussymbol; der Eigentümer zeigt nicht nur seine finanzielle Potenz, sondern dass er über die ökonomischen Unterschiede hinaus über intellektuelle Fähigkeiten verfügt, die der Mehrheit abgehen“ wird der Kulturmanager und Präsident (EMEA) des Auktionshauses Christie’s, Prof. Dr. Dirk Boll, im Buch „Was kostet Kunst?“ zitiert.</p>
<p>Für die Werke der Künstler/innen auf den Plätzen 101 bis 10.000 des Kunstkompass’ stellt Professor Fleck etwas andere Bedingungen fest: „Die besondere konkurenzielle Situation unter Sammlern auf dem Kunstmarkt der letzten Jahre ist eine Erklärung dafür, dass viele Sammler eine aktive Kooperation mit den Künstlern suchen, für die sie sich interessieren.“</p>
<p>Die Kunstjournalistin Claudia Herstatt hat dazu für ihr Buch „Fit für den Kunstmarkt“ Sammler/innen befragt und sieht hier eine andere Seite. „Große Namen zu Spitzenpreisen zu kaufen ist nicht angesagt. Mit neuer Kunst umzugehen ist wie Roulette; Entdeckungen zu machen ist der Spaß des Sammlers“ sagt Inge Rodenstock, Sammlerin aus Grünwald bei München und Harald Falckenberg, Sammler aus Hamburg, meint: „Der Reiz für einen Sammler wie mich liegt darin, Neues zu entdecken“ Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch Dr. Ida Franziska Neumann: „Gesammelt wird, was gefällt. Oder was thematisch in die Kollektion passt. Kunstsammler sind passionierte Kunstjäger, immer auf der Suche nach dem nächsten Objekt. Anders als finanzorientierte Investoren liegt die Befriedigung des Kunstsammlers nicht in der Rendite beim Wiederverkauf, sondern vielmehr darin, ein originelles, seltenes oder besonders begehrtes Objekt erstanden zu haben“</p>
<p>Die Betrachtungen sind hier breit gefächert, wie Professor Boll feststellt: „Der Käufer möchte durch den Erwerb eines Kunstwerkes einen Nutzen realisieren: Rezeption und Kunstgenuss, Dekoration des häuslichen Umfeldes, Prestigegewinn als ästhetischer -, Kapitalanlage als finanzieller Nutzen“.</p>
<p>Was bedeutet dies alles nun für die Künstler/innen, die sich auf dem Kunstmarkt behaupten wollen? Sowohl die Maslowsche Bedürfnispyramide wie auch die Umfragestatistiken zeigen, dass 62% also nahezu 2/3 aller preislich relevanten Verkäufe (über 1.000,- €) in den Bevölkerungsgruppen stattfinden, bei denen ein sicherer Wohlstand vorhanden ist und es kaum Zukunftsängste gibt. Das ist die definierte Zielgruppe für professionelle, ernsthafte Künstler/innen. Es sind meist Menschen im mittleren oder gehobenen Management, selbständige Unternehmer/innen oder auch Erben größerer Vermögen. Sie verfügen über ausreichend finanzielle Mittel und sind auch grundsätzlich am Ankauf von Kunstwerken interessiert. Meist aber fehlt es ihnen an ausreichend Zeit nach für sie geeigneten Werken zu suchen. Sie besuchen die zahlreichen Kunstmessen und Biennalen, wo hunderte von Galerien tausende Kunstwerke ausgewählter Künstler/innen zeigen.</p>
<p>„Nur in Kinofilmen schwärmen Sammler aus, um Gemälde von heruntergekommenen Künstlern zu kaufen. Mit sehr wenigen Ausnahmen wollen die meisten Sammler Arbeiten von Künstlern kaufen, die auf dem Weg nach oben sind“ gibt die amerikanische Kunstjournalistin und Kolumnistin Carole Katchen zu bedenken. „Selbst der Käufer, dem Kunst als Investition egal ist, der bloß ein schönes Bild will, um es über das Sofa zu hängen, möchte das Gefühl haben, dass das Bild von einem Künstler gemalt wurde, der es ‚zu etwas bringen wird‘ “.</p>
<p>Um diesen Anforderungen zu entsprechen, sollte es für die kaufinteressierte Kundschaft neben einem hohen Gestaltungsniveau der Kunstwerke zusätzlich auch eine aussagekräftige Künstlervita und umfangreiches Begleitmaterial von und über die Kunstschaffenden geben.</p>
<p>In 14 Tagen kommt der 7. Teil der Serie &#8211; Wann ist man ein/e Künstler/in &#8211; ein differenzierter Blick auf Kunstschaffende.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p><span style="color: #000000;">Mehr über den Künstler Kadée auf seinem Facebook Profil. <a style="color: #000000;" href="https://www.facebook.com/klauskadee.eberhardt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.facebook.com/klauskadee.eberhardt</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Auf der Suche nach einem besonderen Kunstwerk? – <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gemälde, Fotografien, Kunstdrucke…</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Neuer Kunst-Kurzfilm von KaKiKunst: <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/news/kakikunst-ich-bin-je-suis-was-ist-schoen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ICH BIN | JE SUIS  – Was ist schön?</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Unsere Interviews finden Sie hier: <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></span></p>
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