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	<title>Rom Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Hate War &#8211; Ausstellung von Alexandra Kordas in der Galleria Vittoria</title>
		<link>https://arttrado.de/news/hate-war-ausstellung-von-alexandra-kordas-in-der-galleria-vittoria/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Nov 2024 23:34:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hate War &#8211; Abstractions Against Disaster &#8211; Ausstellung von Alexandra Kordas Alexandra Kordas hasst den Krieg, weil es weder Gewinner <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/hate-war-ausstellung-von-alexandra-kordas-in-der-galleria-vittoria/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Hate War &#8211; Abstractions Against Disaster &#8211; Ausstellung von Alexandra Kordas</h4>
<p>Alexandra Kordas hasst den Krieg, weil es weder Gewinner noch Verlierer gibt, und thematisiert in ihren Werken, die verheerenden Folgen des Krieges, insbesondere für Frauen, um ein starkes Zeichen gegen Gewalt und Zerstörung zu setzen. Ihre Arbeiten sind ein kraftvoller künstlerischer Ausdruck ihrer Wut über das menschliche Leid und ihre Forderung nach friedlichen Lösungen für globale Konflikte.</p>
<p>In ihren Werken bringt die bayerische Künstlerin mit beeindruckender Klarheit ihre Abscheu vor Krieg, Grausamkeit und sexueller Gewalt zum Ausdruck.</p>
<figure id="attachment_17298" aria-describedby="caption-attachment-17298" style="width: 598px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-17298 size-full" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/11/image007.png" alt="Kunst in Italien: Hate War - Abstractions Against Disaster - Ausstellung von Alexandra Kordas in der Galleria Vittoria in Rom.  Kunstveranstaltung entdecken auf ARTTRADO Plattform für Kunst und Kultur. Kunst kaufen online Galerie. Kunstmagazin - neues aus der Kunstwelt - Künstler entdecken " width="598" height="228" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/11/image007.png 598w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/11/image007-300x114.png 300w" sizes="(max-width: 598px) 100vw, 598px" /><figcaption id="caption-attachment-17298" class="wp-caption-text">The Six Steps of War / I &amp; VI Conflict”, 2022, Acrylic on paper, 65 x 50 cm</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein zentrales Element der Ausstellung ist die Werkreihe „The Six Steps of War“. Inspiriert durch die Ereignisse des Ukraine-Konflikts, setzt sich Alexandra Kordas in diesen Arbeiten mit den psychologischen und emotionalen Dimensionen des Krieges auseinander. Der Titel der Serie, „Die sechs Phasen des Krieges“, verweist auf das Modell des Sozialpsychologen Kurt Lewin. Dieser hat seine Kriegserfahrungen in ein wissenschaftliches Verständnis von Konflikten und ihrer Dynamik übersetzt. In ihren Bildern nutzt Kordas diese sechs Phasen als Leitfaden, um die Erfahrungen der vom Krieg betroffenen Menschen von den ersten Anzeichen des Konflikts bis zur zerstörerischen Endphase darzustellen.</p>
<p>Die Werke, eine Mischung aus abstrakten und figurativen Darstellungen, laden das Publikum dazu ein, die komplexen Themen Krieg und menschliche Emotionen auf eine tiefgründige Weise zu reflektieren. Jedes Gemälde erzählt eine eigene Geschichte, die die Betrachter berührt und zum Nachdenken anregt.</p>
<h4>Galleria Vittoria</h4>
<p>Die renommierte Galerie, die seit den 1970er Jahren ein wichtiger Bestandteil der italienischen Kunstszene ist, hat zahlreiche Ausstellungen für italienische und internationale Künstler organisiert. Von den historischen Avantgarden bis zu den Erfahrungen der 1950er und 1960er Jahre und der 1990er Jahre ist die Galleria Vittoria bekannt für zahlreiche Ausstellungen bedeutender Künstler wie Salvador Dalí, Giorgio de Chirico, Andy Warhol oder Umberto Mastroianni. Auch aufstrebende Künstler wie Antonio Fiore, Lino Casadei und Anna Saegesser-Pavone konnte man bereits in der Galerie bewundern.</p>
<p>Ausstellung: Hate War &#8211; Abstractions Against Disaster: Rom: 04. – 18. Dezember 2024<br />
Galleria Vittoria, via Margutta 103, 00187 Rom.</p>
<h4>Alexandra Kordas</h4>
<p>Ihr erstes Werk schuf die Münchnerin Autodidaktin 2018. Seitdem hat sie ihren Pinsel nicht mehr abgelegt. Das künstlerische Schaffen entfaltete in ihr wieder die einstige unbändige Kreativität, die für sie als Waldorfschülerin unabdingbar war.</p>
<p>Für Alexandra Kordas ist es essenziell, dass ihre Kunst mit dem Finger auf die Wunden der Gesellschaft und die Verletzungen der Menschen zeigt. Ihre Kunst soll die Augen der Betrachter öffnen. Dabei thematisiert die Künstlerin bewusst schwierige Themen, die man normalerweise nicht gerne ansieht, weil sie schmerzhaft sind und wehtun. Sie hat es zu ihrer Aufgabe gemacht, die Betrachter mit den Problemen und Missständen unserer Welt in Kontakt zu bringen, um eine Auseinandersetzung anzuregen.</p>
<p>Alexandra Kordas arbeitete zuvor als Schauspielerin und Drehbuchautorin. Ihre künstlerische Kreativität und Leidenschaft reiften in den 10 Jahre in der Waldorfschule (Rudolf-Steiner-Schule), die einen Schwerpunkt auf die kreative, künstlerische und spirituelle Welt legt. In der Kindheit der Künstlerin sind traumatische Dinge passiert, die sie mit Schmerzen und Herzblut konfrontierten und verletzten. Aber sie hatte auch das Privileg eines sehr unbeschwerten und unabhängigen Lebens auf der anderen Seite, daher rührt heute ihr künstlerischer Zwiespalt zwischen „Paradies und Fegefeuer“.</p>
<p>Mehr über die Künstlerin:<a href="https://alexandrakordas.com/" target="_blank" rel="noopener"> https://alexandrakordas.com/</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Sie planen einen Besuch in Italien? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-132007&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hotels finden Sie bei unserem Partner Booking.com</a></p>
<p>Besondere Werke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kunst aus Leverkusen: Fotokünstler Michael Bork im Interview</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-aus-leverkusen-fotokuenstler-michael-bork-im-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2024 08:26:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[Photography]]></category>
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		<category><![CDATA[Michael Bork]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunst aus Leverkusen: Fotokünstler Michael Bork im Interview Die erneute Professionalisierung seiner fotografischen Ambitionen verdankt Michael Bork der Corona-Phase und <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-aus-leverkusen-fotokuenstler-michael-bork-im-interview/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunst aus Leverkusen: Fotokünstler Michael Bork im Interview</h3>
<p>Die erneute Professionalisierung seiner fotografischen Ambitionen verdankt Michael Bork der Corona-Phase und ihrer bekannt intensiven Isolation aller gesellschaftlichen und kulturellen Aktivitäten. Bork nutzte die Zeit, um seine über die Jahre gewachsenen Archive zu sichten und zu strukturieren. Sein altersgereifter Blick für das Visuelle trug maßgeblich dazu bei, dass sich sein Fokus auf die künstlerische Fotografie richtete.</p>
<p>Das aktuelle Portfolio von Michael Bork unterteilt sich in 2 Rubriken; Fotokunst, wozu auch seine Ausstellungs-Kollektionen zählen. Und Bildjournalismus, die seine Reise- und Landschaftsimpressionen widerspiegeln. Dass er dabei in großen Teilen auf die Schwarzweiß-Fotografie setzt, verdankt Bork sowohl seinen analogen Wurzeln als auch den zeitlosen Bildkompositionen der großen Vorbilder wie Sebastião Salgado oder Michael Kenna.</p>
<p>Der Weg zu einer eigenen Bildersprache ist für jeden Fotografen die größte Herausforderung. Die Rückmeldungen aus Ausstellungen und Veröffentlichungen zeigen, dass Bork seinen Weg erfolgreich beschreitet. In seinen künstlerischen Bildkompositionen verschmelzen die eingesetzten Stilmittel visuell miteinander. Sie entstehen konzeptionell oder als Ableitung und Verfremdung bestehender Aufnahmen.</p>
<p>Aber auch das Aufgreifen sogenannter Zufallsergebnisse führte schon zu interessanten Resultaten. Bork ist zwar auch in der Auftragsfotografie unterwegs, dennoch ist es die künstlerische Fotografie, die ihn besonders antreibt. Denn hier kann Bork, losgelöst von Ergebnis-Vorgaben, seine eigenen Visionen realisieren. Wenn das Ergebnis dann andere Menschen begeistert und inspiriert, freut sich auch der Künstler.</p>
<h4>Michael Bork im Interview</h4>
<p><strong>Wo bist Du gerade, wie geht es Dir und woran arbeitest Du aktuell?</strong></p>
<p><em>Drei Fragen und jede könnte eine Story für sich sein &#x1f60a;</em></p>
<p><em>a) Mein „Basecamp“ ist Leverkusen. Eigentlich ein guter Standort, mit guten Anbindungen sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto. Sofern keine Traktoren auf den Autobahnzufahrten stehen und zeitgleich die Lokführer streiken.<br />
b) Mein Befinden versuche ich möglichst nicht mit den Krisen dieser Welt zu synchronisieren, auch wenn das nicht immer einfach ist.<br />
c) Bezüglich meiner Aktivitäten versuche ich täglich meinen Fokus auf das Machbare zu richten. Was bedeutet, dass ich immer wieder schauen muss, welche nächsten Schritte zielführend sind und was mich weiterbringt. </em></p>
<p><em>„Machbarkeit“ bedeutet auch den Spagat hinzubekommen, zwischen dem kreativen Tun und dem Kommunizieren und Kontakten, um das kreative Tun nach außen zu tragen. Ein Lösungsansatz besteht für mich in der zweigleisigen Vorgehensweise sowohl an Ausstellungskollektionen zu arbeiten, die als fertige Drucke im Rahmen von Präsenz-Events gezeigt werden als auch der Kreation von Bildkompositionen, die in erster Linie in meinem Online-„Showroom“, sprich auf meiner Website www.michaelbork.eu, abrufbar sind und in Kombination mit Social Media für ein stetiges virtuelles „Grundrauschen“ sorgen.</em></p>
<p><em>Nach „Animals &#8211; spirits of the nature“ arbeite ich derzeit an meiner neuen Ausstellungskollektion mit dem Titel „Astral Plants“, die noch in diesem Monat fertig gestellt wird. Daraus werden dann die Bildkompositionen ausgewählt, um aufhängbare Produkte erstellen zu lassen. </em></p>
<p><em>Aber ganz ehrlich … Ich bin immer noch dabei, für mich ein System zu finden, das meinem unterschiedlichen Darstellungsbedürfnissen entspricht: Da gibt es ein etwas größeres Archiv alter Reiseaufnahmen, immer wieder ergänzt um aktuelle Reiseimpressionen und dann noch meine favorisierte Unterteilung in Fotokunst und Bildjournalismus. Wirklich, ich  bewundere bildende Künstler*innen, die ihren Fokus wochen- oder sogar monatelang auf ein Werk richten können. Ich möchte mich am liebsten immer gleichzeitig allen Varianten widmen, was natürlich zeitlich ein no go ist.</em></p>
<p><strong>Deine Anfänge in der Fotografie hast Du bereits Ende der 70er als Fotojournalist gelegt, was war Dein erstes Equipment?</strong></p>
<p><em>Das Equipment war angepasst an den Workflow eines Fotojournalisten, der für Tageszeitungen unterwegs war. Das genaue Modell meiner Nikon weiß ich nicht mehr, aber es dürfte eines aus der F-Reihe gewesen sein. Was teuer war, was ich damals aber sehr cool fand, war ein Motorunterbau und ein Kleinbild-Rollfilmrückteil. Da bei Tageszeitungen abends die fertigen Abzüge in der Redaktion für die Repro eingereicht werden mussten, waren eigene Entwicklungsmöglichkeiten de facto obligatorisch.</em></p>
<p><strong>Wie hat sich Deine Technik von damals zu heute verändert?</strong></p>
<p><em>Technik, im Sinne von Hardware oder die Technik, wie meine Bildkompositionen entstehen?</em></p>
<p><em>Zur Hardware: Zwischen meiner damaligen fotografischen Tätigkeit und dem Heute liegen Jahrzehnte, in denen ich entweder seltener oder nur hobbymäßig fotografierte. Ich habe die Entwicklung somit nur sporadisch begleitet. Eine der Kameras, die überdauerten, steht aber immer noch auf meinem Schreibtisch: Eine Sony Cybershot W55 mit 7 MP. Immerhin mit einem Carl Zeiss Objektiv. Heute nutze ich je nach Bedarf vier Kamera-Modelle: Sony Alpha 7, Sony 5600, Lumix FZ 1000 II und TZ-71, beide mit Leica-Objektiv.</em></p>
<p><em>Zur Software: Nach dem Motto „Aus allen Welten das Beste“ habe ich Lizenzen für Lightroom, Photoshop, Excire, DXO Photolab, NIK Collection, Topaz Collection und Radiant.</em></p>
<p><strong>Lieber Digital oder Analog?</strong></p>
<p><em>Ist schon witzig … Im „analogen Zeitalter“ haben wir alles nur Denkbare getan, damit wir in der fotografischen Technik eine qualitative Weiterentwicklung und mehr Flexibilität im Aufnahmeprozess erhalten konnten. Heute gibt es Tools, die genau diese Unvollkommenheit der analogen Fotografie wieder simulieren sollen.</em></p>
<p><em>Wer sich heute noch (oder wieder) auf das Abenteuer „analoge Fotografie“ einlässt, verdient meinen ganzen Respekt. Da ich die analoge Fotografie über einen längeren Zeitraum praktizieren durfte (musste), bin ich heute mit den digitalen Möglichkeiten ziemlich happy.</em></p>
<p><strong>Du unterscheidest Deine beiden Stilrichtungen in Fotokunst und Bildjournalismus, wie weit unterscheidet sich die Herangehensweise?</strong></p>
<p><em>In beiden Kategorien verfolge ich keinen Anspruch auf Abbildung der Wirklichkeit oder dessen, was wir als Realität bezeichnen. Wirklichkeit ist das, was wirkt. Eine Abbildung der Wirklichkeit war meiner Ansicht nach auch noch nie möglich, weil jeder von uns seine eigene Realität lebt. Wir definieren und kommunizieren lediglich über die Schnittmengen unserer Realitätsvorstellung.</em><br />
<em>Bildjournalismus steht bei mir vor allem für Reiseimpressionen. Fotokunst läuft in der Bandbreite von „exakt geplant“ bis „absolut zufällig“. Zudem sind die Übergänge zwischen beiden Kategorien fließend.</em></p>
<p><strong>Wie kann man sich Deinen Arbeitsprozess vorstellen?</strong></p>
<p><em>Vorzeigbare Reiseimpressionen bedürfen bei mir immer, dass ich erst in einen Flow kommen muss, der mich dann inspiriert. Anders ausgedrückt: Neu an einem Standort angekommen, mache ich vielleicht ein paar Schnappschüsse, brauche aber meine Zeit, bis ich die Umgebung mit dem fotografischen Auge wahrnehme. Dann mag ich sehr, mich auf Details, Ausschnitte oder Perspektivwechsel einzulassen.</em></p>
<p><em>Fotokunst entsteht meistens im heimischen Studio. Auch bei konzeptioneller Fotokunst, wie bei meinen aktuellen Kollektionen „Animals – spirits of the nature“ oder „Astral Plants“, die zunächst mal „reale“ Fotografien voraussetzen, findet der Prozess erst in einer zielführenden Post-Production seine Bestimmung.</em></p>
<p><em>Viele andere Fotokunst-Bildkompositionen entstanden, in dem ich bei der Betrachtung meiner Fotos so angetriggert wurde, dass mir Umsetzungsideen kamen. Und dann gibt es auch noch die Ergebnisse, die nicht beabsichtigt waren, auf keinerlei konzeptioneller Grundlage basierten und wo ich dennoch zu dem Schluß kam: „Cool“.</em></p>
<p><em>Auch wenn ich Fotograf bin … Das Endergebnis meiner Arbeiten sind keine Abzüge auf Papier. Wenn ich von Drucken spreche, dann sind das meistens Prints auf einer Aluminium-Trägerplatte, auch bekannt als AluDibond. Ein solcher Druck ist für mich ein wichtiger Bestandteil des gesamten Prozesses, da durch diese Drucktechnik die Plastizität der Bildkomposition erhöht und ein zusätzlicher Visualisierungseffekt erreicht wird.</em></p>
<p><em> Bei meinen „Spirits of the nature &#8211; Tierporträts der etwas anderen Art“ sagten mir Ausstellungsbesucher des Öfteren, dass beispielsweise das Schaf nahezu dreidimensional wirken würde. Auch wenn die AluDibond-Technik nun wahrlich nichts Neues ist, so bin ich doch immer wieder erstaunt, dass ich damit bei Gemeinschaftsausstellungen, auf denen auch andere Fotografen*innen vertreten sind, ein Alleinstellungsmerkmal einnehme. </em></p>
<p><em>Wobei, so ganz nebenbei erwähnt, eine Aluminiumträgerplatte auch in geschützten Außenbereichen aufgehangen werden kann. Ab und an ein gutes Verkaufsargument &#x1f609;</em></p>
<p><strong>Wie stehst Du zur technischen Entwicklung in der Welt der Fotografie? Vorteile? Nachteile?</strong></p>
<p>Ich unterscheide bei der Nutzung moderner digitaler Techniken zwei Seiten:</p>
<p>1.) Was hilft mir? Was erleichtert meinen Workflow? Wo hilft mir die Technik, diese so zu vergessen, dass ich mehr Ressourcen für den eigentlichen fotografischen Moment habe?<br />
2.) Wo soll mich die Technik ersetzen?</p>
<p><strong>Wie viel Nachbearbeitung ist für Dich bei Fotoaufnahmen vertretbar?</strong></p>
<p>Ganz konkret kann ich die Antwort auf diese Frage an der aktuellen KI-Diskussion festmachen:<br />
Ich nutze KI im Post-Processing mit großem Vergnügen dort, wo handwerkliche und damit zeitintensive Arbeiten erleichtert werden.</p>
<p>Beispiele:</p>
<ul>
<li>Retuschieren kann mittels KI bis zu 95% der ursprünglich benötigten Zeit sparen.</li>
<li>Bilder, die zu sehr angeschnitten wurden, werden durch KI mit den vorhandenen Bildelementen so erweitert, dass sie doch noch genutzt werden können.</li>
</ul>
<p><em>Ein no go hingegen ist für mich die Erzeugung von Bildkompositionen durch KI, die dann als „kreative Bildkomposition“ oder gar als „echtes Foto“ in den Markt kommen. Das ist dann künftig der Berufszweig der „Prompter“, aber nicht mehr der eines Fotografen.</em><br />
<em>Ein Mittelweg ist der Austausch von Bildelementen, z.B. der berühmt-berüchtigte Austausch eines Himmels in Photoshop.</em></p>
<p><em>Ich gebe zu, dass ich mit dem Einstieg in die Post-Production Prozesse auch solche „Sünden“ begann. Seit längerem bin ich davon aber weg. Zum Glück. Dann gibt es noch die Basic-Techniken, wie Freistellen, Erhöhung der Auflösung, Entrauschen, tonale Anpassungen, Schärfen, … Das nutze ich und das ist für mich auch völlig okay, solange die eigentliche fotografische Intention damit unterstützt wird.</em></p>
<p><strong>Im Mai bist Du beim Kunstwalk am Medienhafen in Düsseldorf vertreten, was können die Besucher erwarten?</strong></p>
<p><em>Im Rahmen von Präsenz-Events bin ich immer mit den für Ausstellungen konzipierten Themen dabei. In 2024 werden das Auszüge aus den Animals- und Astral Plants-Kollektionen sein. Ergänzt durch Auszüge aus meiner Werksschau.</em></p>
<p><strong>Gibt es schon weitere Veranstaltungen, die Du verraten oder ankündigen kannst?</strong></p>
<p><em>Klar. Im Juni folge ich einer Einladung der Künstlerin Heike Tylman Breuckmann, die in der Stadt Heiligenhaus Gastgeberin ist, für den diesjährigen „Kunst am Gartenzaun“ Event vom Arthaus Kempen (Günter Heimbucher). Am ersten September-Wochenende bin ich wieder in Düsseldorf bei „Art in the Park“ dabei. Ein Event, der wie schon der Medienwalk von Ralf Buchholz organisiert wird. Ich darf auf weitere Events hoffen, aber die sind noch nicht spruchreif.</em></p>
<p><strong>Wie viele Fotos sind bis heute entstanden und wie viele davon, würdest Du selbst als gut bzw. verwertbar bezeichnen?</strong></p>
<p><em>Wenn ich in meine Bilddatenbank schaue, dann wird mir eine ziemlich hohe fünfstellige Zahl angezeigt. Aber Quantitäten sagen bekanntlich nichts aus. Verwertbar sind erfreulich viele. Aber was heißt „verwertbar“? Wenn ich beispielsweise eine Kollektion für eine Ausstellung vorbereite, dann habe ich immer dann meinen finalen Punkt erreicht, wenn ich die Bildkompositionen auswählen muss, die letztendlich veröffentlicht werden sollen. </em></p>
<p><em>Spätestens ab diesem Punkt benötige ich zwingend Hilfe von außen, weil mir die Distanz zu den „verwertbaren“ Kompositionen fehlt. Da kommt dann beispielsweise meine private Kuratorin, sprich: meine Frau ins Spiel, die dann mit einem für mich oftmals „schmerzhaften“ &#x1f609; Auswahlverfahren alles rausnimmt, was nicht top ist. Da sind dann auch nicht wenige Exemplare dabei, in die ich Arbeit in jeglicher Form investierte. Konkretes Beispiel: Aus Rom kam ich mit 500 Fotos. Für die Reiseimpressionen „Silent corners of Rome“ blieben dann 64 Fotos in 8 Kapiteln übrig.</em></p>
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<p><strong>Was macht ein gutes Foto für Dich aus?</strong></p>
<p><em>Wenn ich eine Ausstellung besuche, gehe ich an vielen Werken vorbei. Dann gibt es Werke, vor denen bleibe ich stehen. Und dann gibt es diejenigen, wo ich gerne einen Sitzplatz hätte, um mich länger auf das Werk einzulassen. Es kommt dann auch nicht auf die Machart oder Technik an. Es kann ein Gemälde, eine Skulptur, eine Installation oder eben auch ein Foto sein. Speziell aber auf Deine Frage nach dem Foto zu antworten: Ich stelle mir die Frage, ob ich dieses Foto drucken möchte und ob ich es dann über viele Wochen oder Monate Tag für Tag an der Wand hängend betrachten würde.</em></p>
<p><strong>Müssen Fotos immer eine Hintergrundgeschichte haben oder können sie auch einfach nur ästhetisch sein?</strong></p>
<p>Damit sind wir dann wieder bei meiner Unterteilung zwischen Reisenotizen und Fotokunst und bei den fließenden Übergängen. Ich finde so manche Bildkompositionen einfach klasse, die ohne jeglichen Aufwand oder konzeptionelle Grundlagen entstanden sind. Sie waren einfach auf einmal anwesend. Alles ist machbar, alles ist erlaubt und das Erste, was mir mal ein Fotolehrer sagte:</p>
<blockquote><p>„Vergiss Regeln, vergiss was Du wie fotografieren sollst, fotografiere so, wie Du meinst, dass es fotografiert werden sollte“.</p></blockquote>
<p><strong>Darf Kunst/Fotografie alles oder gibt es Grenzen? Wie stehst Du zum Beispiel zu Fotografien, aus Kriegs- und Krisengebieten? Was ist Dokumentation und Berichterstattung und wo beginnt vielleicht &#8222;Schaulustigkeit&#8220;?</strong></p>
<p><em>Geboren in Düsseldorf, habe ich bekanntlich aus Kölner Sicht „Migrationshintergrund“ &#x1f60a;. Durch meine regionalen Wurzeln bin ich aber auch gedanklich ganz nahe an einem Großen der Kunstszene dran, der einst sagte „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Mit diesem Zitat wollte Joseph Beuys die traditionelle Trennung zwischen Künstlern und Nicht-Künstlern aufheben. In diesem Sinne ist jeder Mensch ein Künstler, da er durch seine Handlungen und Entscheidungen aktiv an der Gestaltung der Welt teilnimmt. Dies wiederum muss es der Kunst erlauben, bis an die Grenzen oder sogar darüber hinaus zu gehen. Wie wir auf diese Grenzgänger reagieren bzw. wo wir unsere eigenen Verständnis- und Wahrnehmungsgrenzen ziehen, muss jeder für sich selbst beantworten.</em></p>
<p><strong>Gibt es etwas, was Du auf dem Kunstmarkt gerne ändern würdest?</strong></p>
<p><em>Ich habe nicht den Anspruch, Kenner des Kunstmarktes zu sein. Ich möchte stattdessen auf die gesellschaftlichen Wurzeln hinweisen, die einen Kunstmarkt erst ermöglichen. Wie auch immer er sich dann darstellt &#8230;Die Wahrnehmung und die Akzeptanz von Kunst ist ein Bewusstseins-Prozess, der aber auch durch Erziehung und soziokulturelle Normen und Verhaltensweisen geprägt werden kann. Wenn in vermeintlichen oder tatsächlichen Krisenzeiten zuerst an den Ausgaben für Kunst und Kultur gespart wird, spiegelt das auch das kollektive Bewusstsein einer solchen Gesellschaft wider.</em></p>
<p><strong>Fertigst Du auch Auftragsarbeiten an bzw. kann man Dich für Kooperationen und Kunstprojekte buchen?</strong></p>
<p><em>Klar. Gerne. Ich werbe jedoch nicht damit, weil ich nach meinem Wiedereinstieg in die Fotografie ganz bewusst nicht mehr den Weg des gewerblichen Fotografen beschreiten wollte. Lass es mich mal sehr zugespitzt formulieren: Als ich Ende der 70er und in den 80ern professionell fotografierte, kam ich an Jobs, nur weil ich wusste, wie man einen Film einlegt. &#x1f609;</em></p>
<p><em>Heute übernimmt die Technik automatisch das, wozu früher dedizierte Kenntnisse, gepaart mit reichlich Erfahrung gehörten. Natürlich gibt es auch heute noch diese Jobs, zu deren Realisierung deutlich mehr notwendig ist als nur eine technische Umsetzung. Die Anzahl der Fotografen, die in diesen gehobenen Segmenten gutes Geld verdienen, ist aber durchweg überschaubar.</em></p>
<p><strong>Stell Dir vor, wir wären ein großes Magazin &#8211; die New York Times oder Ähnliches, was würdest Du der Welt gerne noch sagen?</strong></p>
<p><em>Macht euch keine Sorgen um die Welt. Gaia braucht uns nicht. Wenn die Menschheit sich abschafft, dann wird sich Mutter Natur wieder einmal runderneuern. So, wie es schon viele Male im Rad der Zeit erfolgte. Das Level dieses Stratums wird dann wieder auf Reset gesetzt und eine neue Schar von Spielern hat in dieser Matrix die Chance für einen Erfahrungsgang. Denn nicht wir verändern die Welt. Die Welt verändert uns.</em></p>
<p><strong>Ein schönes Schlusswort! Danke für deine Zeit und Mühe! Über deine kommenden Veranstaltungen berichten wir gerne! </strong></p>
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<p>&nbsp;</p>
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<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über Michael Bork finden Sie auf seiner Webseite: <a href="https://michaelbork.eu/mbv/fotokunst/exhibition-teaser/" target="_blank" rel="noopener">https://mbork.eu/mbv/fotokunst/exhibition-teaser/</a></p>
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		<title>Kunst aus München nach Italien &#8211; Alexandra Kordas im Interview</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-aus-muenchen-nach-italien-alexandra-kordas-im-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2023 18:31:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Rom]]></category>
		<category><![CDATA[Borgo Pio]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunst aus München nach Italien &#8211; Alexandra Kordas im Interview In der kommenden Ausstellung im Bellini-Museum präsentiert die Künstlerin Alexandra <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-aus-muenchen-nach-italien-alexandra-kordas-im-interview/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kunst aus München nach Italien &#8211; Alexandra Kordas im Interview</h4>
<p>In der kommenden Ausstellung im Bellini-Museum präsentiert die Künstlerin Alexandra Kordas ihre Kunstwerke, die von den Ereignissen des Ukraine-Krieges inspiriert wurden. Unter dem Titel „The Six Steps of War“ setzen sich die Werke auf einzigartige und anregende Weise mit den komplexen Themen Krieg, Konflikt und menschlichen Emotionen auseinander. Dieser Titel bezieht sich auf die sechs Phasen eines Konflikts, die erstmals von Kurt Lewin identifiziert wurden.</p>
<p>Lewin, der während des Ersten Weltkriegs als Soldat gedient hatte und später zum Begründer der Sozialpsychologie wurde, verarbeitete seine Kriegserfahrungen auf wissenschaftliche Weise. Kordas nutzt diese Phasen als Rahmen, um Emotionen und Erfahrungen der von Krieg betroffenen Menschen zu erkundigen – von den frühen Anzeichen eines Konflikts bis hin zur zerstörerischen Endphase. Die Gemälde in der Ausstellung vereinen abstrakte und figurative Stile und erzählen jeweils ihre einzigartige Geschichte.</p>
<h4>Alexandra Kordas im Interview</h4>
<p><strong>Wo sind Sie grade, wie geht es Ihnen und wodran arbeiten Sie aktuell?</strong></p>
<p><em>Ich bin gerade zu Hause in München in meinem Atelier und habe nach längerer Sommerpause wieder angefangen zu arbeiten bzw kreativ zu sein. Vor meinem Fenster tobt das Oktoberfest. Lustigerweise kann ich um so besser arbeiten je lauter es ist. Irgendwie habe ich das Gefühl dabei zu sein ohne dabei zu sein. Ich arbeite jetzt an meinem Projekt „ The future generation“.</em></p>
<p><strong>Wie sind Sie eigentlich zur Kunst gekommen und gab es einen Moment, in dem Sie sich entschieden haben, Ihre Werke mit der Öffentlichkeit zu teilen?</strong></p>
<p><em>Zur Kunst bin ich wirklich „ out of the blue“ und vollkommen zufällig gekommen. Dazu muss ich aber sagen, ich war sehr lange auf der Rudolf-Steiner-Schule ( Waldorfschule ) in München, die die Kreativität sehr angeregt und gefördert hat. Bevor ich zur Malerei kam, galt mein Engagement mehr dem Schauspiel und dem Schreiben. Aber seit dem Augenblick an dem ich anfing zu malen (2018), habe ich nicht mehr aufgehört. Es war und ist fast wie ein Sog, der mich immer weiter machen lässt. Zunächst dachte ich nicht darüber nach auszustellen oder mir eine Webseite zu erstellen, denn ich malte ja nur für mich, weil es mich einfach so unbeschreiblich glücklich und zufrieden machte.</em></p>
<p><em>Ich wollte meine Bilder auch niemanden zeigen, da mir sehr bewusst war, wie sie in mein Innerstes blicken ließen. Im Herbst 2019 bekam ich dann durch Bekannte in München die Chance, an zwei Ausstellungen teilzunehmen. Eigentlich wollte ich erst gar nicht teilnehmen, denn ich wollte meine Bilder für mich behalten und dachte mir, es geht niemanden etwas an, was ich male. Ich ließ mich dann aber überzeugen. Ich war unglaublich aufgeregt und unsicher und meinen Freunden, die zahlreich zu meiner Unterstützung kamen, sehr dankbar. Eine meiner Freundinnen meinte danach: „Jetzt brauchst Du aber eine Webseite“. Eigentlich machte es gar keinen Sinn für mich, aber ich machte es halt und dachte mir, die Sparte Ausstellungen kann ich mir sparen.</em></p>
<p><strong>Seit dem ist viel passiert. Vom 27.10. &#8211; 03.11.2023 werden ihre Werke in den historischen Räumen des Museum Bellini in Florenz gezeigt und vom 4.-11. November sind Sie in der Galerie Borgo Pio in Rom präsent. Können Sie schon verraten, was die Besucher erwarten wird?</strong></p>
<p><em>Bei der Ausstellung der Galerie Borgo Pio in Rom steht das Thema „türkis“ im Mittelpunkt. Türkis macht mir immer gute Laune und ist meine absolute Lieblingsfarbe. Einen Teil der Bilder habe ich in diesem Sommer mit Blick aufs Meer gemalt. Die verschiedenen türkis und blauen Töne des Meeres haben in mir so viel positive Energie ausgelöst. Alles Schwere und Schlechte wurde mir dabei genommen und unendlich viel Kraft, Lebensmut und Glück sind in mich hineingeströmt. Da ich mich ja ansonsten zum Großteil mit schweren Themen befasse, musste ich dies einfach einmal für meine Seele tun.</em></p>
<p><strong> Sie arbeiten auch viel mit sakralen Symbolen &#8211; welche Rolle spielt Religion für Sie und Ihre Kunst?</strong></p>
<p><em>Für meine Kunst spielt Religion glaube ich keine Rolle, aber für mich als Person schon und fließt damit natürlich immer wieder in meine Kunst ein. Ich bin überzeugt, dass es etwas höheres übergeordnetes gibt &#8211; wie immer man es nennen mag-. Ich glaube auch durchaus an Wunder und habe einige davon auch persönlich mitbekommen, da ich 15 Jahre, einmal im Jahr für eine Woche als Krankenpflegerin mit dem „ Order of Great Britain“ der Malteser nach Lourdes/Frankreich zur Wallfahrt gefahren bin.</em></p>
<p><strong>Gibt es ein bestimmtes Element oder eine bestimmte Technik in ihrer Kunst, die Sie als ihre &#8222;Signatur&#8220; betrachten? Wie ist diese entstanden und was bedeutet sie für Sie?</strong></p>
<p><em>Am Anfang war das Kreuz ein ganz starkes und besonderes Symbol als Ausdruck von Schmerz und Leid für mich. Als ich angefangen habe zu malen, ist es einfach aus mir herausgekommen und wurde ein wichtiger Bestandteil meiner Kunst. Inzwischen ist es in seiner Bedeutung jedoch für mich zurückgetreten.</em></p>
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/CvaAW2SsVAT/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Alexandra Kordas Art (@alexandrakordasart)</a></p>
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<p><strong>Wie kann man sich den Entstehungsprozess von einem Ihrer Werke vorstellen?</strong></p>
<p><em>Der Großteil meiner Werke entsteht erst einmal in Gedanken im Unterbewusstsein. In der Regel habe ich zwar inzwischen eine ungefähre Vorstellung von dem, was ich noch machen will, aber meistens ist es sehr vage. Dann forciere ich nichts. Ich warte ab und höre in mein Inneres. Sei es nachts im Schlaf, beim Aufwachen oder in einem entspannten Moment, wo ich einfach nur aus dem Fenster sehe. Manchmal geht das ganz schnell, manchmal dauert es lange, bis es sich gut für mich anfühlt. Dann muss ich aber auch sofort anfangen zu arbeiten und wenn ich es aus irgendeinem Grund mal nicht kann, ist es wie ein Schmerz das Wollen und nicht können. Wenn ich dann richtig in meinem Element bin, kann ich auch nicht mehr aufhören, bis mein Werk fertig ist. Danach bin ich oft vollkommen erschöpft, aber glücklich.</em></p>
<p><strong>Gibt es gelegentlich auch Kreativblockaden? Falls ja, wie gehen Sie damit um?</strong></p>
<p><em>Oh ja, Kreative Blockaden habe ich immer wieder. Manchmal sogar ganz lange und heftig. Dann geht einfach gar nichts mehr. Ich habe keine Ideen mehr und fühle nichts. Es ist, als wäre meine Seele und mein Hirn vollkommen leer und ich frage mich, wieso ich überhaupt angefangen habe, Kunst zu machen. Manchmal bin ich dann nicht weit von einer Depression. Alles wird so schwer und sinnlos. Das letzte Mal war ich Anfang dieses Jahres in so einer Phase. Irgendwie ging nichts mehr. Eine Freundin, die Kunst studiert hatte, schenkte mir alte Materialien von sich, mit denen ich noch nie gearbeitet hatte. Beim Ausprobieren von etwas für mich vollkommen Neuen kam dann langsam wieder meine Kreativität zum Vorschein. Inzwischen ist mir ganz klar, dass ich immer wieder kreative Pausen brauche, in denen ich mich mit ganz anderen Dingen als der Kunst beschäftige. Sozusagen, um meinen inneren Speicher wieder zu füllen.</em></p>
<p><strong>Wie gehen Sie mit dem Druck um, immer originell sein zu müssen?</strong></p>
<p><em>Den Druck originell zu sein, empfinde ich nicht bzw. gibt es für mich nicht. Ich kreiere etwas aus meinem tiefsten Inneren heraus und habe noch nie darüber nachgedacht, etwas Besonderes oder Originelles zu erschaffen. Wenn ich es tue, dann entsteht es einfach durch meine Lust am Erschaffen, meiner Lust an der Kreativität und vor allem an der Neugier, was denn so alles im kreativen Bereich möglich ist. So habe ich mal eine Zeit lang mit Bett Federn gearbeitet. Das fand ich ganz toll. Naja nachdem ich einige Arbeiten fertiggestellt hatte, war mein Interesse dann wieder vorbei und ich musste mich etwas neuem zuwenden.</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt die Gesellschaft in Ihrer Kunst? Und beeinflussen politische oder soziale Ereignisse Ihre Arbeiten?</strong></p>
<p><em>Die Gesellschaft spielt eine große Rolle in meiner Kunst, denn in vielem ist sie ja das Spiegelbild bzw. meine Inspiration. Genauso beeinflussen politische und soziale Ereignisse meine Arbeit. Das war eigentlich schon immer so, da ich sehr politisch interessiert bin. Ich denke, alle politischen und sozialen Ereignisse haben schon immer unser aller Leben beeinflusst und in meiner Kunst bzw. mit meiner Kunst möchte ich gerne auf viele Missverständnisse im Äußeren sowie im Inneren aufmerksam machen.</em></p>
<p><strong>Ihre Werke können durchaus als provokant bezeichnet werden, darf Kunst alles oder gibt es Grenzen?</strong></p>
<p><em>Ich denke, Kunst darf ganz viel und darf auf jeden Fall provokant oder sogar sehr provokant sein. Allerdings gibt es doch gewisse Grenzen. So sollte sie niemals andere verletzen und über die Grenzen einer gewissen Erträglichkeit hinausgehen. So hatte ich schon einige Ideen, die ich aus genau diesem Grund wieder verworfen habe. Manchmal kämpfe ich deswegen auch mit mir selbst.</em></p>
<p><strong>Muss Kunst eine Botschaft vermitteln? Oder kann Sie auch einfach &#8222;nur schön&#8220; sein?</strong></p>
<p><em>Kunst kann natürlich einfach nur schön sein. Allerdings versuche ich doch in meinen Arbeiten meistens eine Botschaft zu vermitteln. Das ist für mich sinnhafter.</em></p>
<p><strong>Wie wichtig ist Ihnen die Reaktion des Betrachters auf Ihre Bilder? Möchten Sie, dass Zuschauer eine bestimmte Botschaft verstehen oder fühlen Sie sich eher ermutigt, wenn diese ihre eigenen Interpretationen finden?</strong></p>
<p><em>Die Reaktionen des Betrachters ist mir sehr wichtig, egal wie diese ausfällt und ob er meine Botschaft versteht oder seine eigene Interpretation findet. Nie werde ich die Reaktion auf meine ersten Bilder vergessen. Die eine Person war vollkommen begeistert und die Andere wandte sich angeekelt davon ab und meinte nur: “wie widerlich“. Da wusste ich, mein Bild löste etwas aus und nur das war mir wichtig.</em></p>
<p><strong>Welche ungewöhnlichen Orte oder Umgebungen haben Sie schon inspiriert, Kunst zu schaffen?</strong></p>
<p><em>Die Orte, die mich inspiriert haben, sind vollkommen unterschiedlich. Da war eine echte Voodoo Zeremonie in Haiti an der ich einst teilgenommen hatte, ein spontanes Jazz Konzert von Freunden von mir für mich auf einem vielbefahrenen Highway in Sao Paulo, eine Favela an den Hängen von Rio, ein Museum in San Miguel de Allende das die Toten konserviert in Glassärgen aufgebahrt zeigt und wo am Ende des Raumes ein riesiges Schild „Bano“ hing da sich schon viele Besucher gleich übergeben mussten. Genauso aber die Heilige Domain in Lourdes oder ein Gefängnis, wo ich als junge Frau mal an einer Veranstaltung teilgenommen habe und dessen Besuch mich bis heute bewegt.</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielen Träume in ihrem kreativen Prozess? Haben Sie jemals Träume oder Albträume gehabt, die ihre Kunst beeinflusst haben?</strong></p>
<p><em>Träume spielen eine ganz große Rolle bei der Erschaffung meiner Kunst. Manchmal wache ich in der Nacht auf und ich weiß oder fühle genau, was ich als nächstes machen muss. Es gibt Zeiten, da habe ich so viele dieser Träume, dass ich es nachts aufschreiben muss, um es nicht zu vergessen. Alpträume habe ich nie, eigentlich auch nie gehabt. Das Unterbewusstsein spielt dür mich im Schlaf eine große Rolle und hat mir von Anfang an meinen Weg gezeigt.</em></p>
<p><strong>Glauben Sie, dass Kunst die Fähigkeit hat, die Welt zu verändern? Warum oder warum nicht?</strong></p>
<p><em>Ich glaube dass Kunst, die in die Seele des Betrachters geht, in ihm etwas Starkes auslöst und ihn tief berührt, durchaus die Welt verändern kann. Warum? Wenn wir uns ganz tief in unserem Innersten von etwas berührt fühlen- sei es negativ oder positiv- dann tut sich in unserem Innersten etwas. Außerdem gibt uns Kunst die Möglichkeit und mit einem Thema, das uns vielleicht unangenehm ist und mit dem wir uns nicht direkt auseinandersetzen möchten, indirekt zu beschäftigen.</em></p>
<p><strong>Stellen Sie sich vor, wir wären ein großes Magazin &#8211; die New York Times oder Ähnliches, was würden Sie der Welt gerne noch sagen?</strong></p>
<p><em>Ich würde der Welt gerne sagen: Seit emphatisch, spürt euren Nächsten so wie ihr Euch spürt, macht mit ihm nichts, was ihr nicht möchtet, dass man mit euch macht. Daher füge niemanden Schmerzen, sei es seelischer oder körperlich zu. Hört auf, euch zu bekriegen, denn kein Krieg hat die Welt je besser gemacht. Lasst die Liebe, wann immer es geht, die Oberhand gewinnen.</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite der Künstlerin: <a href="https://alexandrakordas.com/" target="_blank" rel="noopener">https://alexandrakordas.com/</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Italien? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-132007&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hotels finden Sie bei unserem Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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