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	<title>Richild von Holtzbrinck Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>Richild von Holtzbrinck Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>REZENSION: Richild Holt – 25 Jahre Reisezeichnungen</title>
		<link>https://arttrado.de/news/rezension-richild-holt-25-jahre-reisezeichnungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 11:32:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[REZENSION: Richild Holt – 25 Jahre Reisezeichnungen Beim Verfassen dieser Rezension habe ich festgestellt, das länger keine Rezensionen mehr erschienen <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/rezension-richild-holt-25-jahre-reisezeichnungen/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>REZENSION: Richild Holt – 25 Jahre Reisezeichnungen</h4>
<p>Beim Verfassen dieser Rezension habe ich festgestellt, das länger keine Rezensionen mehr erschienen sind. Hier liegt aber auch nicht mein Hauptgeschäft – trotzdem freue ich mich, wenn Künstler, Autoren oder Verlage mich nach meiner ehrlichen Meinung fragen. Ein paar Mal wurde ich bereits darauf angesprochen, warum; wenn es meine ehrliche Meinung ist es nie Kritik gibt und die Rezensionen meist Empfehlungen gleichen. Nun ja, wenn Bücher mir nicht gefallen, dann berichte ich nicht über sie &#8211; auch wenn sich Hetze und Clickbait besser vermarkten lassen, freue ich mich, das wir es nun seit fasst 7 Jahren ohne schaffen.</p>
<p>Aufmerksame Leser werden sich sicherlich an unser<a href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-58-falling-von-richild-von-holtzbrinck/" target="_blank" rel="noopener"> Werk der Woche #58 – „Falling“ von Richild von Holtzbrinck</a> erinnern. Damals erschien grade ihr Werk &#8222;Farbe und Linie&#8220;. Mit über 70 Bildern und begleitenden Texten von Baron Maximilian von Koskull und Martin Langanke entstand ein umfassendes Werk über das Leben und Schaffen der Künstlerin. <a class="" href="https://schillo-verlag.de/buchvostellung-richild-holt-farbe-und-linie-in-stuttgart">Die Buchverstellung fand im Literaturhaus in Stuttgart statt.</a></p>
<p>Jetzt, 2 Jahre später widmen wir uns dem Buch &#8222;Richild Holt – 25 Jahre Reisezeichnungen&#8220;. Die gebundene Ausgabe misst im Umfang: 96 Seiten, Softcover. Format: 20,0 x 24,5 cm. ISBN: 978-3-944716-23-7</p>
<p>Es finden sich auch Worte von Prof. Dr. Karl-Josef-Kuschel im Werk. Der Literaturwissenschaftler und Theologe ist mit den Arbeiten von Richild Holt eng verbunden. Er hielt unter anderem am 10. Juni 2022 in Stuttgart den Einführungsvortrag zur Präsentation des Buches „Farbe und Linie“.</p>
<h4>Richild Holt – 25 Jahre Reisezeichnungen</h4>
<p>Das Vorwort übernimmt die Künstlerin natürlich selbst. Sie lässt den Leser wissen, dass sie auf ihren Reisen mit der gleichen Tinte zeichnet, mit der sie auch schreibt – ebenso teilt sie die Erfahrung, dass man das, was man einmal gezeichnet hat – kaum wieder vergessen kann – der Moment ist intensiver als bei einem Foto.</p>
<p>Ebenso teilt die Künstlerin ein Detail über die ersten zwei Zeichnungen mit dem Leser, wie diese 1998/1999 entstanden sind. Wie bei all meinen Rezensionen möchte ich nicht zu viel spoilern. Aber das Vorwort lässt erahnen, dass das folgende persönlich war, ist und wird.</p>
<p>Vorab: Auch wenn es sich um Reisezeichnungen handelt, empfehle ich diese im Gegensatz zu den meisten Büchern und Bildbändern nicht auf Reisen zu betrachten. Beschäftigen Sie sich mit dem Werk lieber zu Hause. In einem ruhigen Moment &#8211; vielleicht wenn der nächste Urlaub oder Trip noch eine Weile entfernt ist. Wenn Sie Vorfreude oder Inspiration suchen. Vielleicht verzichten sie bei der nächsten Reise auch auf das Lesen und nehmen ihre Ausflüge bewusster wahr, &#8211; Austausch, Kommunikation – die Liebe im Detail finden – vielleicht gibt ihnen das Werk Inspiration für ihre erste eigene Künstlerreise. Was weiß ich schon, auf jeden Fall ist das Werk etwas, was es wert ist, sich Zeit zu nehmen und nicht zwischen Tür und Angel durchgeblättert zu werden.</p>
<p>Nach weiteren Zeichnungen schwarz/weiß und in Farbe ergreift der Baron Maximilian von Koskull das Wort. Der Herausgeber eröffnet mit einem beliebten Zitat von Johann Wolfgang von Goethe die Komposition. Der Autor geht auf die Tradition von Künstlerreisen ein und verweist auf gute Quellen. Seine Quellen und „Fußnoten“ enthalten dabei ausführliche Informationen und ermöglichen auch Lesern, die nicht direkt aus der Materie kommen einen leichten und nachvollziehbaren Einstieg.</p>
<h4>Kuratiert, sortiert &#8211; Liebe zum Detail!</h4>
<p>Generell ist die Wortwahl des Autors sehr leserfreundlich und setzt kein Kunststudium voraus – benötigtes Wissen oder Informationen zum Kontext werden geliefert. Das Werk enthält Zeichnungen aus Sri Lanka, Venedig, Paris, Split, Griechenland, Lissabon, Istanbul, Moskau, New York und London. Dabei wird auch noch einmal verdeutlicht, dass es sich nicht um alle Reisen der Künstlerin handelt – sondern schon eine gewisse Vorauswahl getroffen wurde – um dem Werk einen zusammenhängenden Kontext zu geben. Das Ziel war offensichtlich nicht einfach möglich „viele Zeichnungen zusammenhangslos in das Buch zu klatschen“. Die Zeichnungen wurden bewusst gewählt.</p>
<p>Einige Zeichnungen stehen für sich, andere werden von dem Herausgeber erklärt bzw. genauer unter die Lupe genommen – durch den engen Kontakt zur Künstlerin selbst, lässt sich mit Sicherheit sagen, dass hier keine Spekulation in den Raum geworfen werden – sondern nachvollziehbare Erklärungen, zu Details, Techniken und Entstehungen der Zeichnungen.</p>
<p>Das Buch enthält auch diverse intime Zeichnungen von Menschen, die die Künstlerin auf ihren Reisen getroffen hat – die Texte dazu enthalten zwischen den Zeilen schon fast eine Anleitung – bzw. Tipps, wie man gewisse Effekte beim Zeichnen selbst erzielen kann.</p>
<h4>Prof. Dr. Karl Josef Kuschel</h4>
<p>Prof. Dr. Karl Josef Kuschel widmet sich ab der Mitte des Buches den Landschaftszeichnungen der Künstlerin. Es werden im letzten Teil des Buches noch architektonische Zeichnungen gezeigt und auch hier – geben die beiden Schreiberlinge Aufschlüsslung, wie und warum gewisse Effekte bei den Zeichnungen entstehen und nehmen den Leser an die Hand.</p>
<p>Das Werk endet mit der beeindruckenden Biografie der Künstlerin und einem Einblick in die chronologisch geordneten Reisen. Wobei es noch einmal zu betonen gilt, das die Zeichnungen im Werk selbst bewusst nicht chronologisch geordnet sind – sondern immer einen Text/Bild Bezug haben. Hier wurde ein harmonisches Gesamtwerk geschaffen – was Kunstfreunde und jenen die es werden möchten, anspricht.</p>
<p>Gut, was weiß ich schon – aber auf jeden Fall, bin ich froh, dass ich dieses Werk in meiner Sammlung habe. Irgendetwas sagt mir, das es nicht das letzte gemeinsame Buch der Künstlerin und des Herausgebers sein wird! Kunstliebhaber die nichts verpassen möchten, <a href="https://kunsthandel-koskull.de/" target="_blank" rel="noopener">sollten die Webseite im Blick behalten!</a></p>
<h4>Richild Holt &#8211; Die Künstlerin</h4>
<p>Richild Holt, ist in Österreich geboren, sie lebte und arbeitete 23 Jahre lang in Stuttgart und New York. Seit 2008 in Stuttgart und München. Zu ihrem künstlerischen Ausbildungsweg gehören »The New School for Social Research«, New York (1968-70), und die »Akademie der Bildenden Künste«, Stuttgart (1981-85).</p>
<p>Die Künstlerin ist Ehrenmitglied der »Deutschsprachigen Gesellschaft für Kunst und Psychopathologie des Ausdrucks«. Und Ehrenmitglied des National Arts Club, New York. 1988-2005 Mitglied des Vorstands des Galerievereins der Staatsgalerie Stuttgart. 2006 Ehrenmitglied des Galerievereins der Staatsgalerie Stuttgart. Ab 2006 Mitglied des Vorstandes der Freunde des Literaturhauses Stuttgart.</p>
<p>Mehr über die Künstlerin erfahren Sie auch auf der Webseite: <a href="https://richild-holt.de/die-kuenstlerin/">www.richild-holt.de</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite des Verlages und der Möglichkeit das Buch zu bestellen: <a href="https://schillo-verlag.de/produkt/richild-holt-25-jahre-reisezeichnungen">www.schillo-verlag.de</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/">Sie bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Werk der Woche #58 – &#8222;Falling&#8220; von Richild von Holtzbrinck</title>
		<link>https://arttrado.de/news/werk-der-woche-58-falling-von-richild-von-holtzbrinck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2022 15:01:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Bildbände]]></category>
		<category><![CDATA[Richild Holt]]></category>
		<category><![CDATA[Richild von Holtzbrinck]]></category>
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		<category><![CDATA[Universität Tübingen]]></category>
		<category><![CDATA[new york]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Josef Kuschel]]></category>
		<category><![CDATA[Werk der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Trump Tower]]></category>
		<category><![CDATA[Ölgemälde]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst gegen Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Mussavi Arts Center]]></category>
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					<description><![CDATA[Werk der Woche #58 – &#8222;Falling&#8220; von Richild von Holtzbrinck In unserer Serie „Werk der Woche“ machen wir auf Kunstwerke <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-58-falling-von-richild-von-holtzbrinck/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Werk der Woche #58 – &#8222;Falling&#8220; von Richild von Holtzbrinck</h3>
<p>In unserer Serie „Werk der Woche“ machen wir auf Kunstwerke aufmerksam, <a href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-19-das-grosse-fressen-von-torsten-schlueter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die einen besonderen Hintergrund haben</a>, <a href="https://arttrado.de/news/bilder-der-woche-5-marc-jung-felix-lobrecht-marco-fischer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sich für einen guten Zweck einsetzen</a>, <a href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-15-virus-verbot-von-sieghart-boehme/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zur Diskussion einladen</a> oder und <a href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-20-aquarell-affe-von-marina-kaiser/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in unseren Augen einfach zu wenig Beachtung erhalten</a>. Zuletzt berichteten wir über das <a href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-57-gold-digger-legokunst-von-moritz-morbach/" target="_blank" rel="noopener">Legokunstwerk &#8222;Gold Digger&#8220; von Moritz Morbach.</a></p>
<p>In den letzten Tagen haben wir uns expliziert mit Künstlern und Künstlerinnen auseinandergesetzt, die sich mit ihrer Kunst für die Krebsforschung einsetzen und oder für den Kampf gegen diese Krankheiten engagieren. Im Rahmen unserer Recherchearbeiten sind wir auf die Künstlerin Richild von Holtzbrinck aufmerksam geworden. Seit Mitte der 1980er-Jahre nutzt sie den Künstlernamen Richild Holt, weshalb wir diesen im Folgenden verwenden.</p>
<blockquote>
<h4>»Zwischen dem Künstler und der Leinwand, zwischen einem Augenblick und dem nächsten, zwischen Leben und Tod existiert die Sehnsucht nach etwas, das Zeit überdauert.« &#8211; Richild Holt</h4>
</blockquote>
<p>Im August 1987 diagnostizierten Ärzte bei Richild Holt Brustkrebs. Die niederschmetternde Prognose lautete, dass mit einer Lebenserwartung von zwei Jahren gerechnet werde. Wie sich Gott sei Dank zeigte – ein Fehlurteil. In ihrem linken Busen befanden sich 3 verschiedene Tumoren, doch hatte der Krebs nicht gestreut, es gab keine Metastasen. Um das Risiko einer erneuten Brustkrebserkrankung auszuschalten, ließ die Künstlerin schließlich auch ihre rechte Brust chirurgisch entfernen. Einen Aufbau wollte sie nicht.</p>
<p>Wie sich ihr Körper durch die Krankheit verändert hat, hielt sie mit Pinsel und Farbe auf Leinwand fest. Die einzigartigen Selbstportraits, die sie als Malerin Richild Holt anfertigte, entstanden zwischen 1986 und 1990 und zeigen die Künstlerin vor und nach ihren Brustkrebsoperationen. Es sind beeindruckende Arbeiten, die keine Parallele auf dem Kunstmarkt haben.</p>
<p>Frau Richild Holt teilte uns mit: „ … diese autobiografische Serie der Krebsbilder plus 15 Zeichnungen, die ich während meiner Krankenhausaufenthalte von – zumeist – Mitpatientinnen gemacht habe, gingen als Schenkung an das DKFZ (Deutsches Krebs Forschungs Zentrum) Heidelberg. Sie hängen mit Oberlicht direkt vor dem Rektorat im Direktionsgebäude. Es ist der Ort, wo sie hingehören.</p>
<p><a href="https://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2018/dkfz-pm-18-16a-Stuttgarter-Malerin-stiftet-Kunst-fuer-die-Krebsforschung.php" target="_blank" rel="noopener">Auf der Webseite des DKFZ heißt es</a>: &#8222;Wir sind Richild von Holtzbrinck außerordentlich dankbar für ihre großzügige Spende und die schöne und bewegende Werkgruppe, die wir dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich machen&#8220;, sagt der Kaufmännische DKFZ-Vorstand Prof. Dr. Josef Puchta zur Ausstellungseröffnung. „Diese sehr berührende Kunst ermutigt uns im Deutschen Krebsforschungszentrum, weiterhin intensiv und beharrlich die Krebsforschung voranzubringen und mit allen Kräften daran zu arbeiten, dass Krebs noch besser behandelbar und heilbar wird&#8220;.</p>
<p>Die Künstlerin ist im Patientenbeirat des DKFZ und gelegentlich bekommt die Künstlerin auch Anfragen und Einladungen von Kliniken, wie nun beispielsweise vom Universitätsklinikum Graz, um vor Patienten und ihren Angehörigen zum Thema Brustkrebs zu sprechen und sich befragen zu lassen. Honorarfrei – denn an ihrem Krebs will die Künstlerin nicht verdienen.</p>
<p>Richild Holt ist aber keineswegs auf ihre &#8222;Krebsbilder&#8220; zu reduzieren, weshalb wir nun auf eine Arbeit von Holt aufmerksam machen möchte, die nicht im direkten Zeitraum der Diagnose entstanden ist.</p>
<h4>&#8222;Falling&#8220; von Richild Holt</h4>
<p>Das Kunstwerk „Falling“ aus dem Jahr 2003 gehört zu einer Serie aus der „New Yorker Zeit“ der Künstlerin.  23 Jahre lang ist sie zwischen Stuttgart und New York hin- und hergeflogen. Ihre damalige Wohnung war im 57. Stock des City Spire, 56. Straße zwischen 6th and 7th Ave. und &#8222;overlooking the Park&#8220;. Die Fenster in alle 4 Himmelsrichtungen ermöglichten der Künstlerin einen ganz eigenen Blick auf die Metropole.</p>
<p>„Von dort oben sind die Menschen so klein in Bezug auf die Hochhäuser…die Bilder aus der Serie sind übrigens alle „richtig“ gemalt, die grünen Fenster des Trump Tower scheinen tatsächlich grün zu sein und die Proportionen stimmen. Die Menschen habe ich darüber gelegt, sodass eine Art von Abstraktion entstanden ist. Menschenskizzen – genauso wichtig genommen wie die Hochhäuser.“ – hält die heute 80 Jahre alte Künstlerin über „Falling“ fest.</p>
<p>Für das Werk verwendete die Künstlerin Ölfarben auf Leinwand. Das Gemälde misst 107cm * 64cm. Die meisten Werke aus der damaligen Schaffensphase der Künstlerin befinden sich heute im Privatbesitz, aber auch in namhaften Häusern wie dem Museum of Women in the Arts, Washington, DC; der Universität Stuttgart, dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Baden-Württemberg oder dem National Arts Club in New York.</p>
<p>1989 wurde Richild Holt eine umfassende Einzelausstellung im National Arts Club in New York gewidmet, was bis dato die erste Einzelausstellung für einen lebenden Nichtamerikaner im NAC war.</p>
<p>Das Werk „Falling“ steht noch zum Verkauf. Einen Einblick in ihre Werke gibt die Künstlerin auf ihrer Webseite, <a href="http://www.richildholt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=http://www.richildholt.de&amp;source=gmail&amp;ust=1651658129195000&amp;usg=AOvVaw0cYcuJUL2mfHJMRK5ZLusw">www.richildholt.de</a> . Sie arbeitet eng mit Baron Maximilian von Koskull zusammen. Dieser ist auch der Herausgeber des Buches „Farbe und Linie“ , das am 10. Juni 2022 im Literaturhaus Stuttgart vorgestellt wird. Baron Koskull verfasste dafür die Vita der Künstlerin.</p>
<h4>Richild Holt</h4>
<p>Richild Holt wurde am 12. September 1941 in Kärnten geboren. Sie studierte in Wien, an der New School for Social Research (New York City) und an der Kunstakademie Stuttgart. Sie selbst und ihre Kunstwerke reisten um die halbe Welt; Einzelausstellungen in New York, Paris, Wien, Stuttgart, Zürich, Basel und Jerusalem sind bei der tiefgründigen Künstlerin nur die Spitze des Eisbergs..</p>
<p>Sie lehrte von 1995 – 2001: Akt, Malen und Zeichnen an der VHS Stuttgart und parallel Freies Zeichnen an der Merz-Akademie Stuttgart.  <span class="im">Von 2005 bis 2007 unterrichtete sie Akt: Malen und Zeichnen an der Kunstakademie Esslingen und seit 2008 gibt sie Workshops für Psychiatriepatienten.<br />
</span></p>
<p>Richild Holt ist Ehrenmitglied der „Deutschsprachigen Gesellschaft für Kunst und Psychopathologie des Ausdrucks“ (DGPA) und Ehrenmitglied des National Arts Club, New York. Bis 2005 war Richild Holt Vorstandsmitglied des Galerievereins der Staatsgalerie Stuttgart; es folgte die Ehrenmitgliedschaft.</p>
<p>Heute lebt und arbeitet die Künstlerin in Stuttgart und München und kann mit 80-Jahren einen bewegenden Lebenslauf vorweisen, die Künstlerin zeigt, was möglich ist und gibt Hoffnung, das auch schwerwiegende Diagnosen ein Happy End nehmen können. Es ist wohl mehr als angemessen zu sagen, dass ihre Bilder wirklich Hoffnung geben, auch wenn sie auf den ersten Blick vielleicht eher traurige Namen haben, wie „Falling“.</p>
<h4>Die Künstlerin über ihre Signatur&#8230;</h4>
<p>„Falling“ ist signiert. Das ist nicht bei allen Werken der Fall, denn am Anfang ihrer künstlerischen Laufbahn, setzte die Künstlerin noch nicht unter jedes Werk eine Unterschrift. Wir haben die Künstlerin gefragt, warum Sie am Anfang ihrer Karriere ihre Werke nicht signierte.</p>
<p><em>„Stimmt, anfangs hab ich nicht signiert, ich wollte malen, mein Talent, das ich als Verpflichtung empfand, entwickeln, aber n i c h t an dem Kunstzirkus teilnehmen. Dann jedoch wurde ich eingeladen zu einer Ausstellungsbeteiligung im Jahr 1987. Ich habe als einziger von allen Teilnehmern verkauft und zwar so viel, dass die Galerie Mussavi Arts Center mir eine Einzelausstellung angeboten hat. Die fand im gleichen Jahr statt. Dazwischen kam aber meine Krebserkrankung… Statt in eine Reha zu gehen wollte ich jedoch diese Ausstellung machen. Ich hatte den Ärzten ja nicht geglaubt, dass ich wirklich nicht sterben würde.</em></p>
<p><em>Die ersten beiden gleichlautenden Diagnosen von 2 Chefärzten hatten „2 Jahre“ gelautet. So wurde während meines ersten Klinikaufenthalts der Katalog gemacht, täglich fuhr ein ledergekleideter junger Mann mit dem Motorrad und mit den Blaupausen hin und her zwischen Stuttgart und Tübingen…“</em></p>
<p>… und der Rest ist Geschichte. Eine Geschichte, die Hoffnung macht und die es definitiv wert ist, in einem Buch festgehalten zu werden.</p>
<p>Weitere Einblicke in das Leben und Schaffen von Richild Holt sind auf der Webseite <a href="https://kunsthandel-koskull.de/kunst-nach-1945/richild-holt/richild-holt-apokalypse-1990/" target="_blank" rel="noopener">Kunsthandel-Koskull zu finden&#8220;</a></p>
<h4>Farbe und Linie von Richild Holt</h4>
<p>Das Buch erscheint im Schillo-Verlag München. Zur Buchvorstellung am 10. Juni 22 wird Prof. Dr.  Dr. h.c. Karl Josef Kuschel von der Universität Tübingen sprechen und ein Interview mit der Künstlerin führen.</p>
<p>Das Buch liegt uns bereits vor und eine Buchrezension ist in Arbeit. Doch wir können jetzt bereits vor weg nehmen:</p>
<p>Richild Holt hat mit ihrem künstlerischen Talent einiges geschafft, was nicht viele Künstler von sich behaupten können, unter anderem auf ein schwieriges Thema aufmerksam zu machen, ohne dabei auf dieses Thema reduziert zu werden. Zusätzlich hat die Künstlerin unter Beweis gestellt, das es sich lohnt, in aussichtslosen Situationen weiter zu machen und wie wichtig es ist, als Künstler hinter sich selbst und seinen Werken zu stehen.</p>
<p>Ein künstlerischer Werdegang ohne Beschönigung und ohne Selbstbeweihräucherung.</p>
<p>ISBN: 978-3-944716-27-5</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: &#8222;Falling&#8220; (2003) Öl auf Leinwand/ 107*64cm/Richild Holt. Fotograf: <a href="https://groemminger.net/" target="_blank" rel="noopener">Ralf Grömminger</a></p>
<p>Mehr über die Künstlerin: <a href="https://richild-holt.de/">www.richild-holt.de</a></p>
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<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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