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	<title>picasso Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>12 Künstlerfreundschaften, die die Kunstgeschichte veränderten</title>
		<link>https://arttrado.de/news/12-kuenstlerfreundschaften-die-die-kunstgeschichte-veraenderten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 12:42:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst verstehen]]></category>
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					<description><![CDATA[12 Künstlerfreundschaften, die die Kunstgeschichte veränderten Wie Freundschaften, Rivalitäten und Konflikte einige der größten Meisterwerke hervorbrachten. Die Kunstgeschichte liebt das <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/12-kuenstlerfreundschaften-die-die-kunstgeschichte-veraenderten/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>12 Künstlerfreundschaften, die die Kunstgeschichte veränderten</h4>
<p>Wie Freundschaften, Rivalitäten und Konflikte einige der größten Meisterwerke hervorbrachten.</p>
<p>Die Kunstgeschichte liebt das Bild des einsamen Genies. Von Vincent van Gogh bis Pablo Picasso erzählen viele Legenden von Künstlern, die scheinbar allein in ihren Ateliers arbeiteten und aus eigener Kraft die Welt veränderten. Doch die Realität war oft deutlich komplexer. Hinter zahlreichen Meisterwerken standen Freundschaften, kreative Netzwerke, intensive Gespräche und manchmal auch erbitterte Konflikte.</p>
<p>Künstler beeinflussten sich gegenseitig, diskutierten Ideen, reisten gemeinsam, tauschten Techniken aus oder trieben sich durch Konkurrenz zu Höchstleistungen an. Manche dieser Beziehungen hielten ein Leben lang. Andere endeten im Streit. Doch alle hinterließen Spuren in der Kunstgeschichte.</p>
<p>Viele der bedeutendsten Kunstrichtungen des 19. und 20. Jahrhunderts wären ohne diese Begegnungen vermutlich nie entstanden.</p>
<p>Hier sind zwölf Künstlerfreundschaften, die die Kunstgeschichte nachhaltig verändert haben.</p>
<hr />
<h4>1. Pablo Picasso und Wifredo Lam &#8211; Eine Begegnung, die die globale Moderne prägte</h4>
<p>Als Wifredo Lam 1938 in Paris auf Pablo Picasso traf, war Picasso bereits eine internationale Berühmtheit. Der Spanier erkannte früh das Talent des kubanischen Künstlers und nahm ihn in sein Umfeld auf.</p>
<p>Durch Picasso lernte Lam wichtige Vertreter der Avantgarde kennen, darunter den Surrealisten André Breton. Die Begegnung öffnete ihm Türen zu Galerien, Sammlern und Künstlerkreisen, die für seine weitere Entwicklung entscheidend wurden.</p>
<p>Lange betrachtete die Kunstgeschichte Lam vor allem als Schüler Picassos. Heute wird diese Sichtweise zunehmend korrigiert.</p>
<p>Während Picasso afrikanische und außereuropäische Kunst als Inspirationsquelle entdeckte, brachte Lam diese kulturellen Einflüsse bereits aus seiner eigenen Lebensgeschichte mit. Seine Werke verbanden afrokaribische Spiritualität, chinesische Herkunft, europäische Moderne und kubanische Identität zu einer völlig eigenständigen Bildsprache.</p>
<p>Die aktuelle Forschung betont deshalb zunehmend den gegenseitigen Austausch zwischen beiden Künstlern.</p>
<h4>Warum diese Freundschaft wichtig war</h4>
<p>Verbindung zwischen europäischer und globaler Moderne<br />
Förderung eines außergewöhnlichen Talents<br />
Frühes Beispiel transkultureller Kunstgeschichte</p>
<hr />
<h4>2. Pablo Picasso und Georges Braque &#8211; Die Männer, die den Kubismus erfanden</h4>
<p>Kaum eine Künstlerfreundschaft war kreativer.</p>
<p>Nachdem Picasso 1907 sein bahnbrechendes Gemälde „Les Demoiselles d&#8217;Avignon“ geschaffen hatte, begann ein intensiver Austausch mit Georges Braque.</p>
<p>Zwischen 1908 und 1914 arbeiteten beide nahezu täglich zusammen. Sie besuchten sich regelmäßig in ihren Ateliers und entwickelten gemeinsam neue Wege der Bildgestaltung.</p>
<p>Ihr Ziel war es, die traditionelle Perspektive aufzubrechen und Gegenstände gleichzeitig aus mehreren Blickwinkeln darzustellen.</p>
<p>Gemeinsam entwickelten sie den analytischen Kubismus und prägten die Bewegung entscheidend. Zeitgenossen berichteten später, dass manche Werke der beiden kaum voneinander zu unterscheiden waren.</p>
<p>Picasso beschrieb ihre Zusammenarbeit später als zwei Bergsteiger, die am selben Seil hängen.</p>
<p>Der Erste Weltkrieg beendete diese außergewöhnliche Phase.</p>
<p><strong>Warum diese Freundschaft wichtig war</strong></p>
<p>Entstehung des Kubismus<br />
Revolutionierung der modernen Malerei<br />
Einer der engsten kreativen Dialoge der Kunstgeschichte</p>
<hr />
<h4>3. Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir</h4>
<p><strong>Die Freunde des Lichts: </strong>Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir gehörten zu den Gründervätern des Impressionismus.</p>
<p>Kennengelernt hatten sie sich bereits in den 1860er Jahren. Beide waren jung, arm und kämpften gegen die konservativen Vorstellungen der damaligen Kunstwelt.</p>
<p>Gemeinsam malten sie unter freiem Himmel und versuchten, Licht, Atmosphäre und Bewegung unmittelbar festzuhalten.</p>
<p>Während Monet sich intensiv mit Landschaften beschäftigte, konzentrierte sich Renoir stärker auf Menschen und gesellschaftliches Leben.</p>
<p>Gerade diese Unterschiede machten ihre Freundschaft produktiv.</p>
<p>Über Jahrzehnte unterstützten sie sich gegenseitig und wurden zu zentralen Figuren einer Bewegung, die die europäische Malerei grundlegend verändern sollte.</p>
<p><strong>Warum diese Freundschaft wichtig war</strong></p>
<p>Mitbegründung des Impressionismus<br />
Jahrzehntelange gegenseitige Unterstützung<br />
Entwicklung neuer Maltechniken</p>
<hr />
<h4>4. Gustav Klimt und Egon Schiele</h4>
<p><strong>Der Mentor und das Wunderkind: </strong>Als Gustav Klimt den jungen Egon Schiele kennenlernte, erkannte er sofort dessen außergewöhnliches Talent.</p>
<p>Klimt öffnete dem Nachwuchskünstler die Türen zur Wiener Kunstwelt, stellte Kontakte zu Sammlern her und unterstützte ihn finanziell.</p>
<p>Schiele entwickelte daraufhin einen deutlich radikaleren Stil als sein Mentor.</p>
<p>Seine oft provokanten Darstellungen von Körperlichkeit und Psyche machten ihn zu einem der wichtigsten Künstler des österreichischen Expressionismus.</p>
<p>Trotz unterschiedlicher künstlerischer Ansätze blieb die Beziehung von gegenseitigem Respekt geprägt.</p>
<p>Erst Klimts Tod im Jahr 1918 beendete diese besondere Verbindung.</p>
<h4>Warum diese Freundschaft wichtig war</h4>
<p>Förderung eines der bedeutendsten Expressionisten<br />
Weiterentwicklung der Wiener Moderne<br />
Beispiel einer erfolgreichen Künstler-Mentorschaft</p>
<hr />
<h4>5. Wassily Kandinsky und Franz Marc</h4>
<p><strong>Die Geburt des Blauen Reiters: </strong>Anfang des 20. Jahrhunderts suchten viele Künstler nach neuen Ausdrucksformen.</p>
<p>Wassily Kandinsky und Franz Marc verband die Überzeugung, dass Kunst mehr sein sollte als die Darstellung sichtbarer Realität.</p>
<p>Gemeinsam gründeten sie 1911 die Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“.</p>
<p>Ihre Ideen beeinflussten die Entwicklung der abstrakten Kunst maßgeblich.</p>
<p>Besonders Kandinskys Suche nach einer spirituellen Bildsprache und Marcs symbolische Tierdarstellungen wurden zu Wegweisern der Moderne.</p>
<p><strong>Warum diese Freundschaft wichtig war</strong></p>
<p>Gründung des Blauen Reiters<br />
Entwicklung abstrakter Kunst<br />
Einfluss auf die europäische Avantgarde</p>
<hr />
<h4>6. Marcel Duchamp und Man Ray</h4>
<p><strong>Die Erfinder des künstlerischen Experiments: </strong>Marcel Duchamp und Man Ray gehörten zu den innovativsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.</p>
<p>Ihre Freundschaft begann in New York und entwickelte sich zu einer jahrzehntelangen kreativen Partnerschaft.</p>
<p>Gemeinsam hinterfragten sie traditionelle Vorstellungen davon, was Kunst überhaupt sein kann.</p>
<p>Duchamps berühmte Readymades und Man Rays experimentelle Fotografie beeinflussten sich gegenseitig und ebneten den Weg für Konzeptkunst, Performance und zeitgenössische Kunstformen.</p>
<h4>Warum diese Freundschaft wichtig war</h4>
<p>Revolutionierung des Kunstbegriffs<br />
Einfluss auf Dadaismus und Konzeptkunst<br />
Wegbereiter moderner Kunstpraktiken</p>
<hr />
<h4>7. Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat</h4>
<p><strong>Pop-Art trifft Street Art: </strong>Als Andy Warhol den jungen Jean-Michel Basquiat kennenlernte, gehörte er bereits zu den berühmtesten Künstlern der Welt.</p>
<p>Basquiat hingegen galt als aufstrebendes Talent der New Yorker Graffiti- und Street-Art-Szene.</p>
<p>Zwischen beiden entwickelte sich eine enge Freundschaft.</p>
<p>Gemeinsam schufen sie zahlreiche Werke, die bis heute zu den bekanntesten Kollaborationen der Kunstgeschichte zählen.</p>
<p>Warhol brachte Erfahrung und internationale Bekanntheit ein.</p>
<p>Basquiat brachte Energie, Spontaneität und neue Themen wie Rassismus, Identität und soziale Ungleichheit.</p>
<h4>Warum diese Freundschaft wichtig war</h4>
<p>Verbindung zweier Künstlergenerationen<br />
Brücke zwischen Hochkultur und Street Art<br />
Prägende Werke der 1980er Jahre</p>
<hr />
<h4>8. Frida Kahlo und Diego Rivera</h4>
<p><strong>Liebe, Freundschaft und kreative Partnerschaft: </strong>Frida Kahlo und Diego Rivera gehören zu den bekanntesten Künstlerpaaren der Welt.</p>
<p>Ihre Beziehung war geprägt von gegenseitiger Bewunderung, politischen Überzeugungen, Affären, Konflikten und tiefer Verbundenheit.</p>
<p>Diego Rivera erkannte früh Frida Kahlos außergewöhnliches Talent und unterstützte ihre ersten künstlerischen Schritte. Gleichzeitig entwickelte Kahlo rasch eine unverwechselbare Bildsprache, die sie zu einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts machte. Ihre Beziehung war dabei weniger von einseitiger Förderung als von gegenseitigem künstlerischem Austausch geprägt.</p>
<p>Kahlo entwickelte sich später zu einer eigenständigen Ikone der Kunstgeschichte.</p>
<p>Trotz aller Schwierigkeiten beeinflussten beide das Werk des jeweils anderen nachhaltig.</p>
<p><strong>Warum diese Freundschaft wichtig war</strong></p>
<p>Internationale Bekanntmachung mexikanischer Kunst<br />
Verbindung von Kunst und Politik<br />
Gegenseitige kreative Förderung</p>
<hr />
<h4>9. Salvador Dalí und Luis Buñuel</h4>
<p><strong>Als Surrealismus Filmgeschichte schrieb: </strong>Salvador Dalí und Luis Buñuel lernten sich als Studenten in Spanien kennen. Beide waren fasziniert von Träumen, Unterbewusstsein und provokativen Ideen.</p>
<p>1929 schufen sie gemeinsam den Film „Un Chien Andalou“, der bis heute als Meilenstein des surrealistischen Films gilt.</p>
<p>Ihre Zusammenarbeit beeinflusste nicht nur die Kunst, sondern auch die Filmgeschichte nachhaltig.</p>
<p>Später trennten sich ihre Wege aufgrund politischer und persönlicher Differenzen.</p>
<p><strong>Warum diese Freundschaft wichtig war</strong></p>
<p>Entstehung surrealistischer Filmkunst<br />
Einfluss auf Kino und Avantgarde<br />
Verbindung verschiedener Kunstformen</p>
<hr />
<h4>Wenn Freundschaften zerbrechen</h4>
<p>Nicht jede Künstlerfreundschaft endet harmonisch.</p>
<p>Manche der spannendsten Beziehungen der Kunstgeschichte scheiterten an Konkurrenz, politischen Differenzen oder starken Persönlichkeiten.</p>
<p>Gerade diese Konflikte haben oft ebenso viel Einfluss auf die Kunst ausgeübt wie die Freundschaften selbst.</p>
<hr />
<h4>10. Vincent van Gogh und Paul Gauguin</h4>
<p><strong>Die berühmteste Künstlerfreundschaft im Streit: </strong>1888 zog Paul Gauguin zu Vincent van Gogh nach Arles. Van Gogh träumte von einer Künstlergemeinschaft, in der Kreative gemeinsam leben und arbeiten würden.</p>
<p>Zunächst funktionierte das Experiment.</p>
<p>Beide inspirierten sich gegenseitig und entwickelten ihre Kunst weiter. Doch ihre Charaktere unterschieden sich grundlegend. Van Gogh war emotional und impulsiv. Gauguin galt als dominant und selbstbewusst.</p>
<p>Die Spannungen eskalierten schließlich. Nach einem heftigen Streit verließ Gauguin Arles.</p>
<p>Die Freundschaft war beendet.</p>
<p><strong>Warum diese Freundschaft wichtig war</strong></p>
<p>Prägender Einfluss auf den Postimpressionismus<br />
Gemeinsame Entwicklung neuer Bildideen<br />
Eines der berühmtesten Dramen der Kunstgeschichte</p>
<hr />
<h4>11. Edgar Degas und Édouard Manet</h4>
<p><strong>Der Streit um ein Porträt: </strong>Degas bewunderte Édouard Manet und porträtierte ihn gemeinsam mit dessen Ehefrau. Doch als Manet Teile des Gemäldes entfernte, weil ihm die Darstellung seiner Frau missfiel, fühlte sich Degas tief gekränkt.</p>
<p>Der Konflikt führte zu einem dauerhaften Bruch.</p>
<p>Trotzdem beeinflussten sich beide Künstler weiterhin indirekt.</p>
<p>Ihre Werke gehören heute zu den wichtigsten Vorläufern des Impressionismus.</p>
<h4>Warum diese Freundschaft wichtig war</h4>
<p>Einfluss auf die moderne Malerei<br />
Beispiel für die Rolle von Stolz und Ego in der Kunst<br />
Spannendes Kapitel der Pariser Kunstszene</p>
<hr />
<h4>12. Salvador Dalí und André Breton</h4>
<p><strong>Der Krieg um den Surrealismus: </strong>André Breton war der Begründer des Surrealismus. Anfangs galt Dalí als eines der größten Talente der Bewegung. Doch mit den Jahren verschärften sich die Spannungen.</p>
<p>Breton kritisierte Dalís politische Aussagen und dessen zunehmende Selbstvermarktung. Schließlich wurde Dalí aus der surrealistischen Gruppe ausgeschlossen.</p>
<p>Die Reaktion des Spaniers ging in die Kunstgeschichte ein.</p>
<p>Dalí erklärte:</p>
<p>„Der Surrealismus, das bin ich.“</p>
<p><strong>Warum diese Freundschaft wichtig war</strong></p>
<p>Machtkämpfe innerhalb der Avantgarde<br />
Konflikt zwischen Kunst und Politik<br />
Bedeutender Wendepunkt des Surrealismus</p>
<hr />
<h4>Was Künstlerfreundschaften über Kreativität verraten</h4>
<p>Die Geschichte der Kunst zeigt immer wieder, dass kreative Innovation selten im völligen Alleingang entsteht.</p>
<p>Neue Ideen entwickeln sich häufig im Austausch mit anderen Menschen. Freunde werden zu Kritikern, Rivalen zu Inspirationsquellen und Diskussionen zu Ausgangspunkten neuer Bewegungen.</p>
<p>Ob Impressionismus, Kubismus, Surrealismus oder abstrakte Kunst: Hinter vielen großen Entwicklungen standen nicht einzelne Genies, sondern kreative Beziehungen.</p>
<hr />
<h4>Fazit</h4>
<p>Von Picasso und Lam über Monet und Renoir bis zu Warhol und Basquiat zeigt die Kunstgeschichte eindrucksvoll, wie wichtig menschliche Beziehungen für kreative Prozesse sein können.</p>
<p>Manche dieser Freundschaften hielten ein Leben lang.</p>
<p>Andere endeten in Streit, Enttäuschung oder Rivalität.</p>
<p>Doch unabhängig von ihrem Ausgang veränderten sie die Kunstwelt nachhaltig.</p>
<p>Vielleicht liegt genau darin ihre größte Bedeutung.</p>
<p>Denn große Kunst entsteht oft dort, wo Ideen aufeinandertreffen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: <span dir="ltr" lang="en"><span class="mw-page-title-main"><span dir="auto">Frida Kahlo und Diego Rivera. </span></span></span>Carl Van Vechten, Public domain, via Wikimedia Commons</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wifredo Lam und Picasso in New York: Galerie Gmurzynska erzählt Kunstgeschichte</title>
		<link>https://arttrado.de/news/wifredo-lam-und-picasso-in-new-york-galerie-gmurzynska-erzaehlt-kunstgeschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 18:46:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Galerien und Ausstellungsräume]]></category>
		<category><![CDATA[pablo picasso]]></category>
		<category><![CDATA[Wifredo Lam]]></category>
		<category><![CDATA[picasso]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[new york]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Gmurzynska]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst verstehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wifredo Lam und Picasso in New York: Galerie Gmurzynska erzählt Kunstgeschichte Statt die bekannte Geschichte eines Meisters und seines Schülers <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/wifredo-lam-und-picasso-in-new-york-galerie-gmurzynska-erzaehlt-kunstgeschichte/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wifredo Lam und Picasso in New York: Galerie Gmurzynska erzählt Kunstgeschichte</h4>
<p>Statt die bekannte Geschichte eines Meisters und seines Schülers zu erzählen, untersucht die Wifredo Lam &amp; Pablo Picasso Schau den kreativen Austausch zweier Künstler, die die Moderne auf unterschiedliche Weise geprägt haben. Damit rückt sie zugleich einen Künstler ins Zentrum, dessen Bedeutung für die globale Kunstgeschichte heute neu bewertet wird.</p>
<h4>Wifredo Lam &amp; Pablo Picasso Ausstellung auf einen Blick</h4>
<p>Titel: Wifredo Lam &amp; Pablo Picasso<br />Ort: Galerie Gmurzynska, New York<br />Adresse: 595 Madison Avenue, New York, NY 10022<br />Laufzeit: 23. April bis 30. Juni 2026<br />Umfang: Rund 50 Werke aus den Jahren 1918 bis 1978</p>
<p>Gezeigt werden: Gemälde, Arbeiten auf Papier, Collagen, Keramiken und Fresken von Wifredo Lam und Pablo Picasso</p>
<p>Besonderheit: Die Ausstellung beleuchtet die künstlerische Beziehung beider Künstler und präsentiert bislang wenig bekannte Aspekte ihres kreativen Austauschs.</p>
<p>Begleitpublikation: Wissenschaftlicher Ausstellungskatalog mit Archivmaterial und neuen Forschungsergebnissen.</p>
<hr />
<h4>Eine Ausstellung über mehr als nur eine Künstlerfreundschaft</h4>
<p>Die New Yorker Galerie Gmurzynska widmet sich aktuell einer außergewöhnlichen Beziehung der Kunstgeschichte. Mit der Ausstellung „Wifredo Lam &amp; Pablo Picasso“ rückt sie zwei Künstler in den Fokus, deren Wege sich 1938 in Paris kreuzten und deren Verbindung die Entwicklung der modernen Kunst nachhaltig beeinflusste.</p>
<p>Auf den ersten Blick scheint die Geschichte vertraut: Ein junger, talentierter Künstler trifft auf einen bereits weltberühmten Meister. Doch die aktuelle Neubewertung von Wifredo Lam zeigt, dass diese Erzählung zu kurz greift. Tatsächlich gilt Lam heute als einer der bedeutendsten transnationalen Künstler des 20. Jahrhunderts – und als eigenständige Stimme innerhalb der globalen Moderne.</p>
<p>Die Ausstellung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Museen, Kunsthistoriker und Sammler den Blick auf die Kunstgeschichte neu ausrichten. Künstler, die lange außerhalb des europäischen Kanons standen, erhalten zunehmend die Aufmerksamkeit, die ihnen jahrzehntelang verwehrt blieb.</p>
<hr />
<h4>Wer war Wifredo Lam?</h4>
<p>Wifredo Óscar de la Concepción Lam y Castilla wurde 1902 in Sagua La Grande auf Kuba geboren. Seine Familiengeschichte vereinte unterschiedliche kulturelle Traditionen: Sein Vater war ein chinesischer Einwanderer, seine Mutter besaß afrikanische und spanische Wurzeln.</p>
<p>Diese kulturelle Vielfalt prägte sein gesamtes Werk.</p>
<p>Nach seinem Studium in Havanna zog Lam nach Spanien, wo er die Entwicklungen der europäischen Moderne aus nächster Nähe erlebte. Die politischen Spannungen der Zeit, der Spanische Bürgerkrieg und die Begegnung mit den Avantgarden Europas beeinflussten seine künstlerische Entwicklung nachhaltig.</p>
<p>1938 verließ Lam Spanien und zog nach Paris. Dort begegnete er Pablo Picasso.</p>
<p>Rückblickend markiert dieses Treffen einen Wendepunkt in der Geschichte der modernen Kunst.</p>
<hr />
<h4>Das Treffen mit Picasso</h4>
<p>Als Wifredo Lam Picasso kennenlernte, war dieser bereits eine der bekanntesten Persönlichkeiten der internationalen Kunstwelt. Picasso erkannte schnell das außergewöhnliche Talent des kubanischen Künstlers und unterstützte ihn aktiv.</p>
<p>Er stellte Lam bedeutenden Persönlichkeiten der Pariser Avantgarde vor und öffnete ihm die Türen zu Netzwerken, die für seine weitere Karriere entscheidend werden sollten.</p>
<p>Über Picasso lernte Lam unter anderem André Breton kennen, den Begründer des Surrealismus. Gleichzeitig erhielt er Zugang zu Sammlern, Galeristen und Künstlern, die damals das kulturelle Leben Europas prägten.</p>
<p>Doch obwohl Picasso für Lam eine wichtige Rolle spielte, entwickelte sich der Kubaner keineswegs zu einem Nachahmer.</p>
<hr />
<h4>Warum Wifredo Lam heute neu entdeckt wird</h4>
<p>Lange wurde Wifredo Lam vor allem über seine Verbindung zu Pablo Picasso wahrgenommen. Diese Sichtweise greift jedoch zu kurz. Zwar spielte Picasso eine wichtige Rolle für Lams Karriere und öffnete ihm die Türen zur Pariser Avantgarde, doch entwickelte der kubanische Künstler früh eine eigenständige Bildsprache.</p>
<p>Während Picasso sich intensiv mit afrikanischen und außereuropäischen Kunsttraditionen auseinandersetzte, brachte Lam diese kulturellen Erfahrungen bereits aus seiner eigenen Lebenswelt mit. Seine Werke verbanden afrokaribische Spiritualität, chinesische Herkunft, europäische Moderne und kubanische Identität zu einer Bildsprache, die innerhalb der Kunst des 20. Jahrhunderts einzigartig war.</p>
<p>Neuere Forschungen betonen zudem, dass die Beziehung zwischen beiden Künstlern keineswegs einseitig verlief. Picasso erkannte in Lam eine kulturelle Perspektive und Authentizität, die für die europäische Avantgarde von großer Bedeutung war. Die aktuelle Ausstellung zeigt deshalb nicht nur Einfluss, sondern auch Austausch – und rückt beide Künstler auf Augenhöhe zusammen.</p>
<hr />
<h4>Die Bedeutung von „The Jungle“</h4>
<p>Wer sich mit Wifredo Lam beschäftigt, kommt an einem Werk nicht vorbei: „The Jungle“ aus dem Jahr 1943.</p>
<p>Das Gemälde gilt als Schlüsselwerk seines Schaffens und befindet sich heute in der Sammlung des Museum of Modern Art in New York.</p>
<p>Auf den ersten Blick zeigt das Werk ein dichtes Geflecht aus Pflanzen, Masken, menschlichen Körperteilen und fantastischen Wesen. Doch hinter der surrealen Bildwelt verbirgt sich eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Kolonialismus, Identität und kultureller Unterdrückung.</p>
<p>„The Jungle“ machte deutlich, dass Lam die europäische Moderne nicht einfach übernahm. Er transformierte sie und schuf daraus eine eigene visuelle Sprache.</p>
<p>Heute gilt das Werk als eines der bedeutendsten Gemälde der globalen Moderne und als Schlüsselwerk der Kunst des 20. Jahrhunderts.</p>
<hr />
<h4>Ein früher Vorreiter postkolonialer Perspektiven</h4>
<p>Viele Themen, die heute die internationale Kunstwelt beschäftigen, finden sich bereits in Lams Werk.</p>
<p>Fragen nach kultureller Identität, Herkunft, Hybridität und kolonialen Machtstrukturen durchziehen seine Arbeiten Jahrzehnte bevor diese Begriffe Teil kunstwissenschaftlicher Debatten wurden.</p>
<p>Gerade deshalb wird Lam heute häufig als einer der bedeutendsten Vorläufer postkolonialer Kunstgeschichte bezeichnet.</p>
<p>Seine Werke zeigen, dass die Moderne nicht ausschließlich in Paris, Berlin oder New York entstand. Vielmehr entwickelte sie sich durch globale kulturelle Austauschprozesse.</p>
<p>In dieser Hinsicht verkörpert Lam eine moderne Vorstellung von Kunst, die heute aktueller erscheint denn je.</p>
<hr />
<h4>Warum Museen Wifredo Lam neu bewerten</h4>
<p>In den vergangenen Jahren hat sich die internationale Wahrnehmung von Wifredo Lam deutlich verändert.</p>
<p>Große Ausstellungen in Europa und Nordamerika haben seine Bedeutung für die Kunst des 20. Jahrhunderts neu beleuchtet. Einen wichtigen Höhepunkt bildete die umfangreiche Retrospektive „Wifredo Lam: When I Don&#8217;t Sleep, I Dream“ im Museum of Modern Art in New York.</p>
<p>Die Ausstellung präsentierte Lam nicht als Randfigur der Moderne, sondern als zentrale Stimme einer globalen Kunstgeschichte.</p>
<p>Für viele Besucher war dies die erste Gelegenheit, die Vielfalt seines Werkes in diesem Umfang kennenzulernen.</p>
<p>Diese institutionelle Anerkennung wirkt sich zunehmend auch auf Forschung, Sammlungen und den Kunstmarkt aus.</p>
<hr />
<h4>Die Rolle der Galerie Gmurzynska</h4>
<p>Vor diesem Hintergrund erhält die aktuelle Ausstellung der Galerie Gmurzynska besondere Relevanz.</p>
<p>Anstatt Picasso als Hauptfigur zu präsentieren, untersucht die Galerie die Beziehung beider Künstler auf Augenhöhe. Die Ausstellung vereint rund 50 Werke aus den Jahren 1918 bis 1978, darunter Gemälde, Fresken, Arbeiten auf Papier, Collagen und Keramiken. Zu den Höhepunkten zählen eine seltene „Étude pour La Jungle“ von 1943 sowie bedeutende Werke aus dem Nachlass Lams. Ergänzt wird die Schau durch selten gezeigte Picasso-Arbeiten, darunter Fresken aus seiner Zeit in Biarritz.</p>
<p>Parallel erscheint ein wissenschaftlicher Katalog mit bislang unveröffentlichtem Archivmaterial zur Beziehung der beiden Künstler.</p>
<p>Damit verfolgt Gmurzynska einen Ansatz, der weit über klassische Ausstellungstätigkeit hinausgeht. Die Galerie positioniert sich als aktiver Akteur innerhalb kunsthistorischer Forschung und Neubewertung.</p>
<hr />
<h4>Warum die Ausstellung heute relevant ist</h4>
<p>Die Neubewertung von Wifredo Lam steht exemplarisch für einen größeren Wandel innerhalb der Kunstgeschichte. Museen, Forschungseinrichtungen und Sammlungen hinterfragen zunehmend eurozentrische Erzählungen der Moderne und richten den Blick auf Künstler, die lange außerhalb des etablierten Kanons standen.</p>
<p>Lam nimmt in dieser Entwicklung eine Schlüsselrolle ein. Seine Werke zeigen, dass die Moderne nicht ausschließlich in Paris, Berlin oder New York entstand, sondern durch globale kulturelle Austauschprozesse geprägt wurde. Die Ausstellung der Galerie Gmurzynska macht deutlich, wie eng europäische Avantgarden mit Künstlern aus der Karibik, Afrika, Asien und Lateinamerika verbunden waren.</p>
<p>Gerade deshalb erscheint Wifredo Lam heute als eine der zentralen Figuren einer globalen Moderne – und nicht länger als Randfigur im Umfeld Picassos.</p>
<hr />
<h4>Warum Sammler auf Wifredo Lam blicken</h4>
<p>Die steigende Aufmerksamkeit für Wifredo Lam hat auch Auswirkungen auf den internationalen Kunstmarkt.</p>
<p>Werke des Künstlers befinden sich heute in den Sammlungen führender Museen weltweit. Gleichzeitig wächst das Interesse privater Sammler an Positionen, die historisch bedeutend, aber lange unterrepräsentiert waren.</p>
<p>Lam vereint mehrere Faktoren, die für den Markt zunehmend relevant sind:</p>
<p>Internationale Museumspräsenz<br />Hohe kunsthistorische Bedeutung<br />Kulturelle Aktualität<br />Begrenzte Verfügbarkeit wichtiger Werke<br />Wachsende wissenschaftliche Forschung</p>
<p>Dadurch entwickelt sich Lam zunehmend zu einer der spannendsten Figuren innerhalb der klassischen Moderne.</p>
<hr />
<h4>Fazit</h4>
<p>Die aktuelle Ausstellung der Galerie Gmurzynska zeigt weit mehr als die Beziehung zwischen zwei Künstlern.</p>
<p>Sie verdeutlicht, wie sich unser Verständnis von Kunstgeschichte verändert. Wifredo Lam erscheint heute nicht länger als Randfigur im Umfeld Picassos, sondern als eigenständiger Protagonist einer globalen Moderne.</p>
<p>Seine Werke verbinden Kulturen, Traditionen und historische Erfahrungen auf einzigartige Weise. Gerade deshalb gewinnt sein Schaffen heute eine neue Relevanz.</p>
<p>Die Geschichte von Picasso und Lam ist damit nicht nur eine Geschichte über Freundschaft.</p>
<p>Sie ist zugleich eine Geschichte darüber, wie Kunstgeschichte immer wieder neu geschrieben wird.</p>
<hr />
<h4>FAQ: Wifredo Lam und Pablo Picasso</h4>
<p><strong>Wer war Wifredo Lam?</strong></p>
<p>Wifredo Lam (1902–1982) war ein kubanischer Künstler, der afrokaribische, chinesische und europäische Einflüsse mit Kubismus und Surrealismus verband. Heute gilt er als einer der bedeutendsten Vertreter der globalen Moderne.</p>
<p><strong>Wie lernte Wifredo Lam Pablo Picasso kennen?</strong></p>
<p>Die beiden Künstler begegneten sich 1938 in Paris. Picasso erkannte früh Lams Talent, unterstützte ihn mit wichtigen Kontakten zur Avantgarde und stellte ihn unter anderem André Breton vor.</p>
<p><strong>Warum gilt Wifredo Lam heute als so bedeutend?</strong></p>
<p>Lam entwickelte eine eigenständige Bildsprache, die kulturelle Identität, Spiritualität, Kolonialgeschichte und Moderne miteinander verband. Viele seiner Themen gelten heute als Vorläufer postkolonialer Kunstdiskurse.</p>
<p><strong>Was ist „The Jungle“?</strong></p>
<p>„The Jungle“ von 1943 ist das bekannteste Werk Wifredo Lams. Das Gemälde verbindet surrealistische Elemente mit afrokaribischer Symbolik und gilt als Schlüsselwerk der globalen Moderne.</p>
<h4>Was zeigt die Ausstellung „Wifredo Lam &amp; Pablo Picasso“?</h4>
<p>Die Ausstellung untersucht die persönliche und künstlerische Beziehung zwischen Wifredo Lam und Pablo Picasso. Gezeigt werden rund 50 Werke aus sechs Jahrzehnten, darunter Gemälde, Collagen, Arbeiten auf Papier, Keramiken und Fresken.</p>
<p><strong>Wo findet die Ausstellung statt?</strong></p>
<p>Die Ausstellung wird in der Galerie Gmurzynska in New York gezeigt.</p>
<p><strong>Wie lange läuft die Ausstellung?</strong></p>
<p>Die Ausstellung läuft vom 23. April bis zum 30. Juni 2026.</p>
<h4>Warum ist die Ausstellung relevant?</h4>
<p>Die Schau zeigt, wie sich die Kunstgeschichte zunehmend von einer rein europäischen Perspektive löst und Künstler wie Wifredo Lam als zentrale Akteure einer globalen Moderne neu bewertet.</p>
<div class="entry-content">
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Rechts: Wifredo Lam, <em data-start="1098" data-end="1112">Femme-Cheval</em> (1948), verbindet menschliche und tierische Formen zu einer surrealen, mythologisch aufgeladenen Figur und steht exemplarisch für Lams einzigartige Bildsprache zwischen afrokaribischer Spiritualität und europäischer Moderne. Quelle: Galerie Gmurzynska. </p>
<p>Mehr über die Galerie: <a href="http://www.gmurzynska.com/" target="_blank" rel="noopener">http://www.gmurzynska.com/</a></p>
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		<title>Picasso bei den Berlin Tennis Open 2026: Kunst und Spitzensport</title>
		<link>https://arttrado.de/news/picasso-bei-den-berlin-tennis-open-2026-kunst-und-spitzensport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 21:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Picasso bei den Berlin Tennis Open 2026: Kunst und Spitzensport Die Präsentation von Picasso-Keramiken im Rahmen der Berlin Tennis Open <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/picasso-bei-den-berlin-tennis-open-2026-kunst-und-spitzensport/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 data-section-id="hdiasb" data-start="311" data-end="421">Picasso bei den Berlin Tennis Open 2026: Kunst und Spitzensport</h4>
<p data-start="480" data-end="862">Die Präsentation von Picasso-Keramiken im Rahmen der Berlin Tennis Open 2026 ist mehr als eine kuratorische Randerscheinung eines Sportevents. Sie steht exemplarisch für eine strukturelle Verschiebung im internationalen Kunstmarkt: Kunst verlässt den White Cube und wird zunehmend Teil kuratierter Erlebnisräume, in denen sich Sport, Luxus, Hospitality und Sammlerkultur überlagern.</p>
<p data-start="864" data-end="1098">Während klassische Ausstellungsräume weiterhin ihre Relevanz behalten, entstehen parallel neue Plattformen der Sichtbarkeit – Orte, an denen Kunst nicht primär betrachtet, sondern in soziale und ökonomische Netzwerke eingebettet wird.</p>
<hr data-start="1100" data-end="1103" />
<h4 data-section-id="sv8829" data-start="1105" data-end="1171">Kunst jenseits des Museums: Der Wandel der Präsentationsformate</h4>
<p data-start="1173" data-end="1350">In den vergangenen Jahren hat sich ein klarer Trend herausgebildet: Museen und Galerien bleiben zentrale Institutionen, verlieren jedoch ihr exklusives Monopol auf Sichtbarkeit.</p>
<p data-start="1352" data-end="1716">Stattdessen entstehen hybride Formate, in denen Kunst gezielt in neue soziale Kontexte eingebettet wird. Sportveranstaltungen, Design-Festivals, internationale Messen oder Luxus-Hospitality-Events entwickeln sich zu Plattformen, auf denen Kunst nicht mehr isoliert betrachtet wird, sondern als Bestandteil eines größeren kulturellen Gesamterlebnisses funktioniert.</p>
<p data-start="1718" data-end="1793">Die Berlin Tennis Open 2026 sind ein aktuelles Beispiel dieser Entwicklung.</p>
<hr data-start="1795" data-end="1798" />
<h4 data-section-id="1cjlczf" data-start="1800" data-end="1867">Galerie Bastian und die Rückkehr von Picasso in den Erlebnisraum</h4>
<p data-start="1869" data-end="2153">Im Zentrum der Präsentation steht die Berliner Galerie Bastian, eine der etablierten Adressen für moderne und postwar Kunst im internationalen Kontext. Die Galerie wurde 1989 gegründet und ist bekannt für ihre kuratorisch geprägte Programmarbeit zwischen Museumsniveau und Kunstmarkt.</p>
<p data-start="2155" data-end="2329">Das Programm umfasst regelmäßig zentrale Positionen der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, darunter Pablo Picasso, Cy Twombly, Joseph Beuys, Andy Warhol und Anselm Kiefer.</p>
<p data-start="2331" data-end="2529">Mit der Präsentation von Picasso-Keramiken im Rahmen der Berlin Tennis Open verlagert die Galerie diese kuratorische Logik bewusst in einen neuen Kontext: den Raum des internationalen Spitzensports.</p>
<p data-start="2531" data-end="2742">Dabei geht es nicht um Dekoration oder Eventgestaltung, sondern um eine gezielte Erweiterung der Sichtbarkeit von Kunst innerhalb eines Publikums, das sich außerhalb klassischer Museums- und Galerieräume bewegt.</p>
<hr data-start="2744" data-end="2747" />
<h4 data-section-id="1lnq25y" data-start="2749" data-end="2807">Picasso-Keramiken: Zwischen Alltagsobjekt und Kunstwerk</h4>
<p data-start="2809" data-end="3108">Die gezeigten Arbeiten stammen aus Picassos keramischem Werk, das ab den späten 1940er Jahren in Südfrankreich entstand. In der Madoura-Manufaktur in Vallauris entwickelte Picasso eine umfangreiche Serie von Keramiken, die heute als eigenständiger und zunehmend relevanter Teil seines Œuvres gelten.</p>
<p data-start="3110" data-end="3355">Anders als seine großformatigen Gemälde zeichnen sich diese Arbeiten durch ihre physische Nähe zum Alltagsobjekt aus. Vasen, Teller und Gefäße werden zu Trägern einer Bildsprache, die zwischen Mythologie, Tierwelt und abstrakter Form oszilliert.</p>
<p data-start="3357" data-end="3601">Gerade diese Zugänglichkeit macht die Keramiken für neue Sammlergenerationen interessant. Sie verbinden den ikonischen Namen Picasso mit einem Werkbereich, der sowohl historisch bedeutend als auch vergleichsweise zugänglicher im Kunstmarkt ist.</p>
<hr data-start="3603" data-end="3606" />
<h4 data-section-id="1fd0e6l" data-start="3608" data-end="3674">Kunst und Sport als Schnittstelle des globalen Kunstmarkts</h4>
<p data-start="3676" data-end="3815">Die Verbindung von Kunst und Spitzensport ist kein isoliertes Phänomen, sondern Teil einer breiteren Verschiebung im globalen Kunstbetrieb.</p>
<p data-start="3817" data-end="4027">Formate wie Formel-1-Events, internationale Tennisturniere oder Golf-Touren entwickeln sich zunehmend zu kulturellen Schnittstellen, an denen sich Kunst, Markenkommunikation und Sammlerinteressen überschneiden.</p>
<p data-start="4029" data-end="4183">In diesen Kontexten wird Kunst nicht nur gezeigt, sondern strategisch positioniert: als Teil eines Netzwerks aus Prestige, Zugang und kulturellem Kapital.</p>
<p data-start="4185" data-end="4381">Für Galerien eröffnet dies Möglichkeiten, über klassische Ausstellungsräume hinauszugehen und Werke dort zu platzieren, wo sich ein kaufkräftiges und international vernetztes Publikum bewegt.</p>
<hr data-start="4383" data-end="4386" />
<h4 data-section-id="10e683y" data-start="4388" data-end="4459">Galerie Bastian als Beispiel für institutionalisierte Marktstrategie</h4>
<p data-start="4461" data-end="4600">Die Berliner Galerie Bastian steht exemplarisch für diesen Übergang zwischen klassischer Galeriearbeit und erweiterter kultureller Präsenz.</p>
<p data-start="4602" data-end="4919">Ihr Programm verbindet museale Präsentationsstandards mit einer klaren Position im internationalen Kunstmarkt. Die wiederholte Auseinandersetzung mit Künstlern wie Picasso zeigt dabei nicht nur kuratorische Kontinuität, sondern auch ein bewusstes Verständnis von Kunst als langfristig zirkulierendem kulturellem Wert.</p>
<p data-start="4921" data-end="5097">Die Präsentation bei den Berlin Tennis Open ist somit kein Einzelfall, sondern Teil einer breiteren Strategie, Kunst in unterschiedliche gesellschaftliche Räume zu integrieren.</p>
<hr data-start="5099" data-end="5102" />
<h4 data-section-id="h66a50" data-start="5104" data-end="5144">Fazit: Die Verschiebung der Kunstorte</h4>
<p data-start="5146" data-end="5264">Die Entwicklung zeigt deutlich: Die Grenzen zwischen Ausstellung, Event und Erlebnisraum werden zunehmend durchlässig.</p>
<p data-start="5266" data-end="5434">Kunst findet heute nicht mehr ausschließlich im Museum oder in der Galerie statt, sondern dort, wo sich soziale, wirtschaftliche und kulturelle Netzwerke überschneiden.</p>
<p data-start="5436" data-end="5721">Die Berlin Tennis Open 2026 sind in diesem Kontext mehr als ein Sportevent. Sie sind ein Beispiel dafür, wie sich die Präsentation von Kunst im 21. Jahrhundert verändert – weg von der reinen Betrachtung, hin zu einem integrierten Bestandteil globaler Erlebnis- und Kommunikationsräume.</p>
<hr data-start="5723" data-end="5726" />
<h4 data-section-id="1mdlgew" data-start="5728" data-end="5765">Arttrado Marktanalyse – Einordnung</h4>
<p data-start="5767" data-end="6041">Die aktuelle Entwicklung zeigt einen klaren Trend zur „Experience-Driven Art Presentation“. Werke werden zunehmend nicht mehr ausschließlich in kuratorisch geschlossenen Räumen gezeigt, sondern in Kontexten, die auf Reichweite, Zugang und soziale Interaktion ausgelegt sind.</p>
<p data-start="6043" data-end="6285">Für den Kunstmarkt bedeutet dies eine Erweiterung der klassischen Distributionslogik. Sichtbarkeit entsteht nicht mehr nur durch institutionelle Anerkennung, sondern zunehmend durch hybride Formate zwischen Kultur, Sport, Luxus und Lifestyle.</p>
<p data-start="6287" data-end="6595">Galerien wie Bastian bewegen sich dabei an einer Schnittstelle, an der sich Marktstrategie und kuratorische Praxis überlagern. Die Präsentation im Rahmen der Berlin Tennis Open ist weniger als Bruch mit der klassischen Galeriearbeit zu verstehen, sondern vielmehr als deren Erweiterung in neue soziale Räume.</p>
<p data-start="6597" data-end="6760">Für Sammler, Galerien und Institutionen ergibt sich daraus eine zentrale Frage: Wo findet Kunst heute ihre Öffentlichkeit – und wer definiert diese Öffentlichkeit?</p>
<h4 data-section-id="zllnm2" data-start="1479" data-end="1527">Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Heiner Bastian, Courtesy Bastian Gallery</p>
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		<title>Ein Picasso für 100 Euro: Wie eine Charity-Lotterie die Kunstwelt elektrisiert</title>
		<link>https://arttrado.de/news/ein-picasso-fuer-100-euro-wie-eine-charity-lotterie-die-kunstwelt-elektrisiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 15:54:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstauktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
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		<category><![CDATA[picasso]]></category>
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		<category><![CDATA[kunst für den guten zweck]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Picasso für 100 Euro: Wie eine Charity-Lotterie die Kunstwelt elektrisiert Ein außergewöhnliches Projekt sorgt derzeit international für Aufmerksamkeit: Im <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/ein-picasso-fuer-100-euro-wie-eine-charity-lotterie-die-kunstwelt-elektrisiert/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Ein Picasso für 100 Euro: Wie eine Charity-Lotterie die Kunstwelt elektrisiert</h4>
<p>Ein außergewöhnliches Projekt sorgt derzeit international für Aufmerksamkeit: Im Rahmen einer Charity-Initiative wurde ein Originalwerk von Pablo Picasso per Losverfahren vergeben – für lediglich 100 Euro Einsatz pro Ticket. Was zunächst wie ein spektakulärer Einzelfall wirkt, ist Teil eines größeren Konzepts, das den Kunstmarkt seit Jahren aufmischt.</p>
<p>Die Verlosung gehört zur Initiative 1 Picasso for 100 euro. So wurden bereits mehrfach hochkarätige Werke des spanischen Künstlers auf diesem Weg zugänglich gemacht. Ziel ist es, Kunst zu demokratisieren und gleichzeitig erhebliche Mittel für wohltätige Zwecke zu generieren. Unterstützt wurde die aktuelle Ausgabe unter anderem vom Auktionshaus Christie&#8217;s, das die Authentifizierung und Durchführung der Ziehung begleitete.</p>
<h4>Ein Meisterwerk aus einer düsteren Schaffensphase</h4>
<p>Im Zentrum der diesjährigen Verlosung stand das Gemälde „Tête de Femme“ aus dem Jahr 1941. Das Werk entstand in einer Zeit, in der Pablo Picasso im von den Nationalsozialisten besetzten Paris lebte und arbeitete – eine Phase, die von Unsicherheit und politischer Anspannung geprägt war. Diese Umstände spiegeln sich in der intensiven, fast fragmentierten Formsprache des Porträts wider, das zwischen emotionaler Verdichtung und stilistischer Reduktion oszilliert.</p>
<p>Mit einem geschätzten Marktwert von rund einer Million Euro zählt das Werk zu den bedeutendsten Gewinnen, die jemals im Rahmen einer Kunstlotterie vergeben wurden.</p>
<h4>Kunst für den guten Zweck</h4>
<p>Neben der spektakulären Gewinnchance steht der philanthropische Gedanke im Zentrum der Initiative. Die Erlöse – Schätzungen zufolge rund 10 bis 12 Millionen Euro aus etwa 120.000 verkauften Losen – kommen unter anderem der Fondation Alzheimer zugute. Die Organisation engagiert sich in der Forschung sowie in der Unterstützung von Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen.</p>
<p>Damit verbindet das Projekt kulturelles Erbe mit gesellschaftlicher Verantwortung – ein Ansatz, der in der internationalen Kunstszene zunehmend an Bedeutung gewinnt.</p>
<h4>Zwischen Demokratisierung und Eventisierung</h4>
<p>Gleichzeitig wirft das Format grundlegende Fragen auf: Wird hochkarätige Kunst durch solche Modelle tatsächlich demokratischer zugänglich – oder verwandelt sie sich zunehmend in ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten? Die Lotterieform bringt eine neue Dynamik in einen traditionell exklusiven Markt und verschiebt die Logik von Besitz und Wert.</p>
<p>Zwischen Teilhabe und „Gamification“ entsteht ein Spannungsfeld, das nicht nur Sammlerinnen und Sammler, sondern auch Institutionen und den Kunsthandel beschäftigt. Die positive Resonanz zeigt jedoch, dass der Reiz des Modells ungebrochen ist.</p>
<h4>Ein Gewinner – und ein Signal für die Zukunft</h4>
<p>Am Ende der Verlosung konnte sich ein Teilnehmer aus Paris über den Hauptgewinn freuen – ein Moment, der exemplarisch zeigt, wie eng Zufall, Kunst und gesellschaftliches Engagement in diesem Format miteinander verwoben sind.</p>
<p>Die Picasso-Lotterie steht damit sinnbildlich für eine neue Form der Kunstvermittlung: weg von rein exklusiven Verkaufsmechanismen, hin zu hybriden Modellen, die Öffentlichkeit, Erlebnis und Wohltätigkeit miteinander verbinden. Ob sich dieses Prinzip langfristig etabliert, bleibt offen – das Interesse daran ist jedoch größer denn je.</p>
<h4>FAZIT</h4>
<p>So faszinierend das Format auch ist, bleibt eine differenzierte Betrachtung unerlässlich. Die anhaltende Faszination für Pablo Picasso darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass seine Biografie auch problematische Aspekte umfasst. Immer wieder wird der Künstler für seinen Umgang mit Frauen kritisiert – zahlreiche Weggefährtinnen berichteten von emotionaler Abhängigkeit, Manipulation und einem stark hierarchischen Beziehungsverständnis.</p>
<p>Diese Ambivalenz ist Teil einer größeren Debatte: Wie gehen wir heute mit dem Werk bedeutender Künstler um, deren persönliches Verhalten aus heutiger Sicht kritisch bewertet wird? Die Picasso-Lotterie macht diese Frage indirekt erneut sichtbar. Sie zeigt, dass kulturelle Ikonen weiterhin enorme Strahlkraft besitzen. Fordert aber zugleich dazu auf, Werk und Person nicht unreflektiert zu trennen.</p>
<p>Gerade in einer Zeit, in der der Kunstbetrieb zunehmend auch gesellschaftliche Verantwortung mitdenkt, gehört diese kritische Perspektive unweigerlich zur Rezeption dazu.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Péri Cochin, Mitinitiatorin der Aktion „1 Picasso for 100 euros“, neben Pablo Picassos „Tête de Femme“ (1941) im Auktionshaus Christie&#8217;s in Paris. (AP Photo / Michel Euler)</p>
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		<item>
		<title>Theorie Pierre Bourdieus: Was verrät unser Kunstgeschmack über unsere Persönlichkeit?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/theorie-pierre-bourdieus-was-verraet-unser-kunstgeschmack-ueber-unsere-persoenlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 11:29:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Rothko]]></category>
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					<description><![CDATA[Was verrät unser Kunstgeschmack über unsere Persönlichkeit? Uns gefällt, was Expertinnen gefällt und was teuer ist? Gehen wir nach der <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/theorie-pierre-bourdieus-was-verraet-unser-kunstgeschmack-ueber-unsere-persoenlichkeit/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Was verrät unser Kunstgeschmack über unsere Persönlichkeit?</h4>
<p>Uns gefällt, was Expertinnen gefällt und was teuer ist? Gehen wir nach der Theorie des französischen Soziologen Pierre Bourdieu, wird Kunstgeschmack benutzt, um Zugehörigkeit zu einer von uns begehrten sozialen Gruppe zu schaffen. <a href="https://gesundheitsberatung.com/psychologie/forschung/wie-individuell-ist-kunstgeschmack/" target="_blank" rel="noopener">Auch untermauert eine Studie von Matthew Pelowksi und Michael Forster von der Psychologie-Fakultät der Universität Wien, das unser Kunstgeschmack stark von sozialen Reizen gesteuert ist. </a></p>
<p>Die Vorliebe für bestimmte Kunststile oder Künstler kann Hinweise auf unser Temperament, unsere Werte und unsere Sicht auf die Welt geben. Doch was genau sagt deine Kunstpräferenz über dich aus?</p>
<h4>Klassische Kunstliebhaber</h4>
<p>Die Traditionalisten. Wenn du dich zu den Meisterwerken von Rembrandt, Da Vinci oder Michelangelo hingezogen fühlst, zeigst du eine hohe Wertschätzung für Handwerk, Tradition und Disziplin. Klassische Kunstliebhaber sind oft analytisch, gewissenhaft und bewundern Struktur sowie Perfektion. Sie schätzen Beständigkeit und tendieren dazu, in ihren Entscheidungen durchdacht und reflektiert zu sein. Persönlichkeitstyp: Detailorientiert, diszipliniert, traditionsbewusst</p>
<h4>Moderne Kunstliebhaber</h4>
<p>Die Freigeister. Du kannst dich für die Werke von Picasso, Kandinsky oder Dalí begeistern? Dann bist du wahrscheinlich ein kreativer und unabhängiger Denker. Moderne Kunstliebhaber sind oft experimentierfreudig, offen für neue Ideen und unkonventionelle Lösungen. Sie hinterfragen Normen und setzen sich gerne mit neuen Konzepten auseinander. Persönlichkeitstyp: Offen, kreativ, innovativ.</p>
<h4>Abstrakte Kunstliebhaber</h4>
<p>Die Intellektuellen: Wenn dich abstrakte Kunstwerke faszinieren, deutet das oft auf eine analytische und tiefsinnige Denkweise hin. Menschen, die sich für die Kunst von Mark Rothko oder Jackson Pollock begeistern, haben häufig eine Vorliebe für das Unbekannte und lieben es, die Bedeutung hinter den Dingen zu erforschen. Sie schätzen Vielschichtigkeit und interpretieren die Welt auf ihre eigene Weise. Persönlichkeitstyp: Intellektuell, nachdenklich, philosophisch</p>
<h4>Street-Art-Fans</h4>
<p>Die Rebellischen. Liebhaber von Banksy, Shepard Fairey oder Keith Haring haben häufig einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und sind gesellschaftskritisch eingestellt. Sie schätzen Kunst als eine Form des Protests und der Meinungsäußerung. Solche Menschen sind oft dynamisch, sozial engagiert und bereit, bestehende Strukturen in Frage zu stellen. Persönlichkeitstyp: Rebellisch, sozial engagiert, dynamisch</p>
<h4>Romantische Kunstliebhaber</h4>
<p>Die Sensiblen. Wenn du dich von Werken der Romantik wie denen von Caspar David Friedrich oder William Turner angezogen fühlst, deutet das auf eine sensible und gefühlsbetonte Natur hin. Menschen mit einer Vorliebe für romantische Kunst suchen oft nach Bedeutung in Emotionen, haben ein starkes inneres Leben und sind oft nachdenklich sowie empathisch. Persönlichkeitstyp: Sensibel, gefühlvoll, introspektiv</p>
<h4>Minimalisten</h4>
<p>Die Pragmatiker. Fühlt dich moderne Minimalismus-Kunst oder Bauhaus-Gestaltung besonders ansprechend? Dann schätzt du vermutlich Klarheit, Ordnung und Funktionalität. Minimalisten neigen dazu, ein pragmatisches und strukturiertes Leben zu führen, legen Wert auf Effizienz und bewundern die Eleganz des Einfachen. Persönlichkeitstyp: Strukturiert, pragmatisch, effizient</p>
<h4>Expressionisten</h4>
<p>Die Emotionalen. Die lebhaften und intensiven Werke von Vincent van Gogh, Egon Schiele oder Edvard Munch sprechen dich an? Dann bist du wahrscheinlich ein sehr emotionaler und leidenschaftlicher Mensch. Expressionismus-Fans sind oft tief empfundene Denker mit einem starken Gefühl für Individualität und Persönlichkeit. Persönlichkeitstyp: Leidenschaftlich, intensiv, impulsiv</p>
<h4>Surrealisten</h4>
<p>Die Träumer. Wer sich für die Werke von Salvador Dalí oder Max Ernst begeistert, hat oft eine ausgeprägte Vorstellungskraft und eine Vorliebe für das Fantastische. Surrealismus-Fans sind kreative Träumer, die sich nicht an die Logik der realen Welt gebunden fühlen und gerne in abstrakte Gedankenspiele eintauchen. Persönlichkeitstyp: Fantasievoll, kreativ, visionär</p>
<h4>Digital-Art-Fans</h4>
<p>Die Zukunftsorientierten. Menschen, die sich für digitale Kunst und NFTs begeistern, sind oft technikaffin, innovationsfreudig und an der Schnittstelle zwischen Kunst und Technologie interessiert. Sie haben eine aufgeschlossene Denkweise, lieben Experimente und schätzen Fortschritt in der Kunstwelt. Persönlichkeitstyp: Zukunftsorientiert, technikaffin, experimentierfreudig</p>
<h4>Konzeptkunst-Liebhaber</h4>
<p>Die Denker. Wenn dich Werke von Marcel Duchamp oder Joseph Beuys faszinieren, dann schätzt du Kunst, die eine tiefere Bedeutung transportiert. Konzeptkunst-Liebhaber sind oft kritisch denkende Menschen, die über das Offensichtliche hinausblicken und Kunst als Medium zur Reflexion und zum gesellschaftlichen Diskurs sehen. Persönlichkeitstyp: Intellektuell, kritisch, hinterfragend</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Dein Kunstgeschmack ist ein Spiegelbild deiner Persönlichkeit. Er zeigt, was dich inspiriert, welche Werte du schätzt und wie du die Welt wahrnimmst. Natürlich gibt es keine starren Regeln, denn oft vereinen Menschen verschiedene Facetten in sich und schätzen unterschiedliche Kunststile je nach Stimmung und Lebensphase. Doch eines ist sicher: Kunst ist mehr als nur ästhetischer Genuss – sie ist ein Ausdruck unseres Innersten.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Ausgewählte Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie bei uns im Shop!</a></p>
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		<title>Zwei Jahrzehnte art KARLSRUHE &#8211; Ein Marktplatz künstlerischer Vielfalt</title>
		<link>https://arttrado.de/news/zwei-jahrzehnte-art-karlsruhe-ein-marktplatz-kuenstlerischer-vielfalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2023 21:17:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zwei Jahrzehnte art KARLSRUHE &#8211; Ein Marktplatz künstlerischer Vielfalt Ihrem Erfolgskonzept bleibt die Karlsruher Kunstmesse auch dieses Jahr treu. Wie <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/zwei-jahrzehnte-art-karlsruhe-ein-marktplatz-kuenstlerischer-vielfalt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Zwei Jahrzehnte art KARLSRUHE &#8211; Ein Marktplatz künstlerischer Vielfalt</h3>
<p>Ihrem Erfolgskonzept bleibt die Karlsruher Kunstmesse auch dieses Jahr treu. Wie bereits bei der Premiere im Jahr 2004 präsentiert die art KARLSRUHE seit zwei Jahrzehnten das gesamte Spektrum der Kunst aus 120 Jahren.</p>
<p>„Wir haben immer darauf geachtet“, erläutert Projektleiterin Olga Blaß, „dass die art KARLSRUHE eine Messe für alle Kunstfreunde ist, weil auch die Kunst selbst nichts ausschließt“. So bietet der Marktplatz im deutschen Südwesten auch in 2023 ein spannungsreiches Erlebnis für alle Freunde der Kunst. 207 nationale wie internationale Galerien zeigen die Bandbreite des Kunstmarktes. Von hochkarätigen Gemälden der Klassischen Moderne bis zu herausragenden Werken der Gegenwart.</p>
<p>Die Künstlerliste ist gefüllt mit arrivierten Positionen wie Picasso und Miró, Nolde, Pechstein oder Kirchner. Im Bereich Post War sind unter anderem die Vertreter der ZERO-Gruppe (Mack, Piene, Uecker) bei vielen Ausstellern zu sehen. Und auch im Feld der Gegenwartskunst dürfen sich die Besuchenden auf der art KARLSRUHE über große Namen wie Imi Knoebel, Karin Kneffel oder Georg Baselitz freuen.</p>
<h4>Künstlerische Vielfalt</h4>
<p>Die Vielfalt künstlerischer Positionen spiegelt sich jedoch nicht nur in den unterschiedlichen Stilen, welche auf der Messe zueinander finden. Sondern auch in den gebotenen Preisklassen. So bietet die art KARLSRUHE nicht nur etablierten Sammlerinnen und Sammlern eine geeignete Plattform, ihre bestehenden Kollektionen um neue Werke zu erweitern. Spannende Entdeckungen in allen Preisklassen sind in jeder der vier Messehallen möglich.</p>
<h4>Spannender Parcours durch vier Messehallen</h4>
<p>Die runde Messeausgabe, so sagt ihr Gründungsvater und Kurator Ewald Karl Schrade, sei für ihn im Rückblick noch einmal eine Bestätigung. „Unser Grundkonzept, sowohl die Interessen der Ausstellerinnen und Aussteller als auch jene des Publikums sorgsam wahrzunehmen und zu berücksichtigen, hat sich bewährt.“ Schrade, der mittlerweile über 50 Jahre lang als Galerist tätig ist und sich als Messemacher nach der 20. art KARLSRUHE zurückziehen will, war stets im Zuge der sogenannten Aufplanung um die Bildung optimaler Galerie-Nachbarschaften bemüht.</p>
<p>Zugleich ging es Schrade darum, den Besuchenden einen spannungsreichen Parcours durch insgesamt vier Messehallen bauen zu lassen. Diese sind in 2023 wieder nach ihren traditionellen Schwerpunkten unterteilt: In Halle 1 befinden sich Werke der Druckgrafik und Auflagenobjekte, in Halle 2 Kunst nach 1945 und Gegenwartskunst, Halle 3 besticht mit Werken der Klassischen Moderne im Zusammenspiel mit Gegenwartskunst. In Halle 4 &#8211; der dm-arena – ist die Contemporary Art21 zuhause. Doch auch außerhalb der Hallen lässt sich Kunst erleben. So wartet der Skulpturengarten – gesponsert von der Vollack Gruppe – unter freiem Himmel mit dreidimensionalen Positionen auf.</p>
<h4>Verkaufsmesse, Kontaktbörse und Bühne für Preisverleihungen</h4>
<p>Zu den unverkennbaren Markenzeichen der art KARLSRUHE zählen nicht nur die zahlreichen One-Artist-Shows der teilnehmenden Galerien, sondern auch die großzügig gestalteten Skulpturenplätze, die seit 2004 fester Programmpunkt der Messe sind.</p>
<p>Insgesamt 26 dieser großflächigen Installationen, welche im Wechselspiel mit den Galeriekojen Räume für die Interaktion zwischen Kunstwerken und den Betrachtenden ermöglichen, lassen sich dieses Jahr bestaunen.</p>
<p>Neben dem Fokus auf den Kunsthandel dient die art KARLSRUHE auch als wichtige Informations- und Kontaktbörse. So trifft sich die Kunstszene in Karlsruhe, um über neue Projekte, die nächsten Ausstellungen oder aktuelle Herausforderungen des Kunstmarktes zu sprechen. „Mit der art KARLSRUHE ist es uns gelungen, die Stadt als wichtigen Standort der Kunst im deutschsprachigen Raum zu platzieren.</p>
<p>Es ist schön zu sehen, wie sich die Messe seit ihrer Gründung im Jahr 2004 entwickelt hat. Stetig an Renommee und Strahlkraft gewinnt und den nationalen wie internationalen Kunstbetrieb Jahr für Jahr nach Karlsruhe, der UNESCO City of Media Arts, einlädt“, erklärt die Geschäftsführerin der Messe Britta Wirtz. Das zwanzigjährige Bestehen der Messe ist laut der Messechefin ein gutes Indiz über die Bedeutung der Karlsruher Kunstmesse.</p>
<p>Mit rund 75 Galerien in einer einzelnen Halle gestartet, bietet die art KARLSRUHE zwei Jahrzehnte später über 200 Galerien eine Plattform, sich und ihre Kunst zu präsentieren. „Die Verlässlichkeit und Beständigkeit der Messe hat natürlich mit der klugen und bewährten Konzeption ihres Gründers und Erdenkers Ewald Karl Schrade zu tun, der sich stets mit großer Leidenschaft dafür eingesetzt hat, unseren Ausstellern das bestmögliche Messeerlebnis zu bieten“, so Wirtz.</p>
<p>Fester Bestandteil dieses Messeerlebnisses sind seit einigen Jahren auch die Preisverleihungen, welche erneut auf der 20. art KARLSRUHE stattfinden werden. Mit dem art KARLSRUHE-Preis des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe, dem Loth-Skulpturenpreis (gestiftet von der L-Bank) und dem Hans Platschek-Preis für Kunst und Schrift werden auch in diesem Jahr wieder drei Preise im Rahmen der Karlsruher Kunstmesse vergeben.</p>
<h4>Viele Aussteller sind von Anfang an dabei</h4>
<p>Aus dem deutschen Kunstmessen-Kalender sei die art KARLSRUHE nicht mehr wegzudenken, sagt der Berliner Galerist Werner Tammen. Er gehört nicht nur zum derzeit tätigen Beirat, sondern war bereits 2004 auf der damals gegründeten Messe als Aussteller vertreten. Wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen, die 2023 zum 20. Mal in Karlsruhe teilnehmen wollen, ist er von der art KARLSRUHE überzeugt.</p>
<p>Das breite Spektrum des Angebots von der Klassischen Moderne bis zur jüngsten Gegenwartskunst, die weiträumigen Messehallen und nicht zuletzt die Publikumsresonanz sind es, die Tammen immer wieder in den deutschen Südwesten reisen lassen. „Eine gerne praktizierte Pflicht“, erläutert der bekannte Galerist, „nicht zuletzt dank der Tatsache, dass die Sammler-Dichte dort hoch ist – und auf dieser Messe folglich auch stattliche Umsätze generiert werden.“</p>
<p>Auch Galerien wie Schwarzer (Düsseldorf), GNG (Paris), Brennecke (Berlin), Obrist (Essen), Rothamel (Erfurt) oder die Galerie an der Pinakothek der Moderne (München) nehmen Jahr für Jahr gerne teil und gehören zu den Galerien, welche die art KARLSRUHE seit ihrer Gründung im Jahr 2004 begleiten.</p>
<p>Die in Mainz und Venedig ansässige Galeristin Dorothea van der Koelen, ebenfalls seit 2004 dabei und im Messe-Beirat aktiv, konnte in den zurückliegenden beiden Jahrzehnten zusammen mit ihren Künstlerinnen und Künstlern regelmäßig Skulpturenplätze einrichten, darunter Lore Bert, Francois Morellet, Fabrizio Plessi, Günther Uecker und Bernar Venet. „Stets erhielten wir eine starke Resonanz“, berichtet sie. „Der Zuspruch hat natürlich mit der Kunst selbst zu tun; gleichwohl haben die wunderbaren, vom Licht durchfluteten Messehallen optimale Voraussetzungen geschaffen.“</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die art Karlsruhe: <a href="https://www.art-karlsruhe.de/de/">www.art-karlsruhe.de</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Karlsruhe? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1803994&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Galerie Gmurzynska: La Main de Picasso &#038; Roberto Matta:  Les Témoins de l’Univers</title>
		<link>https://arttrado.de/news/galerie-gmurzynska-la-main-de-picasso-roberto-matta-les-temoins-de-lunivers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2022 12:42:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Galerien und Ausstellungsräume]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Roberto Matta]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Zürich]]></category>
		<category><![CDATA[Art Weekend]]></category>
		<category><![CDATA[picasso]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in der Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Gmurzynska]]></category>
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					<description><![CDATA[Galerie Gmurzynska: La Main de Picasso &#38; Roberto Matta: Les Témoins de l’Univers Roberto Matta: Les Témoins de l’Univers. Die <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/galerie-gmurzynska-la-main-de-picasso-roberto-matta-les-temoins-de-lunivers/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Galerie Gmurzynska: La Main de Picasso &amp; Roberto Matta: Les Témoins de l’Univers</h3>
<p>Roberto Matta: Les Témoins de l’Univers. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl von Meisterwerken Roberto Mattas. (Santiago de Chile, 1911 &#8211; Civitavecchia, 2002). Einer weltweit führenden Figur des Surrealismus. Die zehn Gemälde, die in der Ausstellung gezeigt werden, stammen aus den Jahren 1947 bis 1969: einem Höhepunkt im Schaffen des Künstlers, der großen Einfluss auf die Nachkriegsbewegungen in New York und Paris hatte.</p>
<p>Für Roberto Matta besteht die Aufgabe des Künstlers darin, das Unsichtbare sichtbar zu machen und das Unergründliche zu zeigen. Der Künstler erfindet in seiner Malerei eine neue Perspektive, zaubert belebte Formen wie aus einer anderen Galaxie hervor, lässt Farben zerfließen und lässt den Pinsel über die Leinwand gleiten. Die Ausdrucksbreite Mattas visueller Halluzinationen scheint grenzenlos zu sein.</p>
<p>In dieser Auswahl seltener und monumentaler Gemälde kann man sehen, wie es Matta gelingt, das Rohmaterial seiner Emotionen und Visionen auf kreativste Weise auszudrücken. Der Künstler erschafft eine extra-reale Welt, die die Grenzen der Vorstellungskraft verschiebt, um die Welt durch die Wände des Bewusstseins zu sehen. Mattas Werke zeigen eine imaginäre Welt in Bewegung.</p>
<p>Zeichnungen, die wie ein Storyboard oder ein Science-Fiction-Comic-Panel aufgebaut sind. Seine Werke lassen uns in eine Art vierte Dimension eintauchen. Wie zum Beispiel das monumentale Triptychon La nature unie (1965), das den Betrachter in eine Umgebung einhüllt, wie 1973 in Amiens in einer bahnbrechenden und die Schwerkraft überwindenden Installation demonstriert wurde. Seine Erweiterung der Wahrnehmungsdimensionen wurde von William Rubin, dem entscheidenden Kurator des Museum of Modern Art, auf den Punkt gebracht, der schrieb: “Matta ist der einzige Maler nach Duchamp, der völlig neue Möglichkeiten im illusionistischen Raum erforscht.”</p>
<h4>Internationales Revival des Surrealismus</h4>
<p>Die Ausstellung von Roberto Matta in der Galerie Gmurzynska findet zu einer Zeit statt, in der der Surrealismus in der internationalen Kunstszene ein starkes Revival erlebt. Die aktuelle Biennale von Venedig stellt Gemälde von Surrealistinnen in den Mittelpunkt; das Guggenheim Museum präsentiert eine Ausstellung Surrealism and Magic: Enchanted Modernity, in der Matta neben Tanguy und Ernst zu sehen ist; die Ausstellung Surrealism Beyond Borders in der Tate Modern stellt außereuropäische surrealistische Künstler vor&#8230;</p>
<p>Das Erbe des Surrealismus, das die heutige Kunstwelt durchdringt, ist in den Werken vieler aufstrebender Künstler spürbar. Mehr denn je sollten wir uns mit einem Mitbegründer dieser Kunstrichtung wie Roberto Matta näher befassen.</p>
<h4>La Main de Picasso</h4>
<p>Gleichzeitig freut sich die Galerie Gmurzynska, in ihren Ausstellungsräumen in Zürich ab 10. Juni 2022 eine einzigartige Skulptur von Pablo Picasso zu zeigen. Die die linke Hand des legendären Künstlers darstellt. Dieses sagenhafte Werk befindet sich im Besitz eines berühmten Sammlers, der es vom Picasso Estate erworben hat, und wurde über zwanzig Jahre lang nicht öffentlich ausgestellt.</p>
<p>Die Ausstellung basiert auf einem akademischen Essay von Dr. Jérôme Neutres mit dem Titel God’s Left Hand: Analysis of the plaster sculpture of Pablo Picasso’s palm.</p>
<p><figure id="attachment_12314" aria-describedby="caption-attachment-12314" style="width: 329px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/06/image003-3.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-12314 size-full" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/06/image003-3.jpg" alt="Kunst in der Schweiz Roberto Matta_La nature unie Pablo Picasso Ausstellung Zürich junge kunst online entdecken arttrado kunst kaufen galerie heidemann" width="329" height="297" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/06/image003-3.jpg 329w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/06/image003-3-300x271.jpg 300w" sizes="(max-width: 329px) 100vw, 329px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12314" class="wp-caption-text">PABLO PICASSO (1881-1973) Main de l’artiste 1937<br />Plaster 19.5 x 4.5 cm/ 7.68 x 1.77 inches/Unique<br />PP. 37-266/Spies. 220C/ OPP. 37:332</figcaption></figure></p>
<h4>God’s Left Hand: Analysis of the plaster sculpture of Pablo Picasso’s palm</h4>
<p>Die Gipsskulptur von Pablo Picassos linker Hand entstand 1937, im selben Jahr wie Guernica, und ist das einzige bekannte Exemplar einer modellierten Skulptur von Picassos linker Handfläche – für den Rechtshänder konnte nur sie als lebendes Modell dienen – im gesamten Œuvre, während die Hand des Künstlers ein wiederkehrendes Motiv seiner Gemälde und Skulpturen ist.</p>
<p>Für Picasso stellt die Hand das akademische Sujet dar, das die Begabung des Künstlers offenbart. Sie wird zum Symbol der schöpferischen Kraft. Zugleich ist es der Körperteil, der das Schicksal und den Charakter des Seins veranschaulicht. Vor allem aber ist die Hand zugleich Motiv und Gegenstand des Abdrucks – ein Thema, das Picasso faszinierte, da er sich zur Art brut und zur Primitiven Kunst hingezogen fühlte. Es ist daher kein Zufall, dass Daniel Kahnweiler 1949 das Foto einer Gipsskulptur von Picassos Hand als Titelbild für den ersten Catalogue Raisonné der Picasso-Skulpturen auswählte.</p>
<p>Dieses einzigartige historische Werk ist im Catalogue Raisonné des sculptures de Picasso (N°220 C) sowie den folgenden Katalogen aufgeführt: Une Collection Picasso, Œuvres de 1937 à 1946, Huiles, Gouaches, Dessins, Collages et Découpages aus der Marie-Thérèse Walter Collection, Galerie Krugier, Genf, Dezember 1973 (einführende Illustration), und Picasso. The Sculpture, Galleria Borghese, Rom, vom 24. Oktober 2018 bis 3. Februar 2019 (S. 186–187).</p>
<p>Neben diesem bahnbrechenden Werk in Picassos Schaffen wird die Ausstellung die große Bandbreite an Stilen und Techniken dokumentieren, die Picasso im Laufe seines Lebens verwendete, indem sie wichtige Gemälde in Öl auf Leinwand oder als Fresko ebenso wie Papierarbeiten in Tusche und Gouache zeigt.</p>
<h4>Pablo Piccaso und die Bildhauerei</h4>
<p>Picasso begann 1902 in Barcelona, sich der Bildhauerei zu widmen. Er entwickelte sich zu einem produktiven Bildhauer und Maler. Die Arbeit, die hier gezeigt wird, ist ein einzelner Gipsabdruck von Picassos linker Handfläche. Die einer Serie von Gipsstudien entstammt, die dem Künstler sehr wichtig waren; er nannte sie liebevoll „meine Plastiken“. Von 1930 bis 1935 in seinem Bildhaueratelier im Château de Boisgeloup und dann bis 1944 in Paris widmete sich Picasso in erster Linie seinen Gipsarbeiten und experimentierte<br />
mit dem Modellieren, der Assemblage und Abdrücken.</p>
<p>Wie auch bei seinen Gemälden war er von primitiven Skulpturen beeinflusst und trat in den Dialog mit der Materie, indem er seine Hände mit Lehm und insbesondere Gips konfrontierte. Picasso, der die Bronzegüsse seiner Arbeiten als zu unpersönlich empfand, bevorzugte oft die finale Form des Rohmaterials wie etwa Gips. In einem Gespräch über seine Gipsskulpturen sagte Picasso zu seinem Freund und Exegeten Pierre Daix: „<em>Sie waren viel schöner aus Gips .</em>.. Ich zog anfangs nicht einmal in Betracht, sie in Bronze zu giessen &#8230;“</p>
<p>Für mehr Informationen über die Galerie, ihre Künstler und Events besuchen Sie bitte <a href="http://www.gmurzynska.com" target="_blank" rel="noopener">www.gmurzynska.com</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Die Galerie auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/gmurzynska/">@gmurzynska • Instagram-Fotos und -Videos</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kadée: Kriterien der Wertermittlung bei Kunstwerken</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kadee-kriterien-der-wertermittlung-bei-kunstwerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2021 10:08:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Malkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken zum Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlermarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Sujet]]></category>
		<category><![CDATA[Marktfrische]]></category>
		<category><![CDATA[picasso]]></category>
		<category><![CDATA[Werkphase]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Martin Seidel]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Wertermittlung]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfram Völcker]]></category>
		<category><![CDATA[Provenienz]]></category>
		<category><![CDATA[Kadée]]></category>
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					<description><![CDATA[Kadée: Kunst- und Künstlermarketing Top oder Flop? Kadée war unter anderem Zeitsoldat bei einer Fallschirmjägereinheit; Profi-DJ; – Moderator beim Privaten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kadee-kriterien-der-wertermittlung-bei-kunstwerken/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #000000;">Kadée: Kunst- und Künstlermarketing Top oder Flop?</span></h3>
<p>Kadée war unter anderem Zeitsoldat bei einer Fallschirmjägereinheit; Profi-DJ; – Moderator beim Privaten Rundfunk sowie auf Messen und Bühnen, Seminarleiter und Trainer für Moderation und Gründer und Präsident der Künstlervereinigung Fundus Artifex. Vor allem ist er aber eins &#8211; Künstler.</p>
<p>Vor 14 Tagen veröffentlichten wir den 9. Teil von „Kadée´s Gedanken zum Kunstmarkt“. Im letzten Teil widmete sich Kadée; <a href="https://arttrado.de/news/kuenstler-innen-sammler-innen-emotionen-und-der-kunstmarkt/" target="_blank" rel="noopener">Emotionen auf dem Kunstmarkt.</a> Diesmal teilt der Airbrush-Künsler Kadée seine Gedanken zum Kunstmarkt über &#8222;Die Kriterien der Wertermittlung bei Kunstwerken&#8220;. Dabei erläutert er die wichtigen Begriffe; Sujet, Provenienz, Marktfrische und Werkphase.</p>
<p>Unser Interview mit dem Airbrush-Künstler finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/kadee-im-interview-normal-ist-langweilig/" target="_blank" rel="noopener">Kadée im Interview – Normal ist langweilig</a></p>
<h4>Kadée´s Gedanken zum Kunstmarkt Teil 10</h4>
<p><strong>Ein Gastbeitrag von Klaus – Kadée – Eberhart:</strong></p>
<p>Einerseits melden die großen Auktionshäuser Christie’s oder Sotheby`s Millionenumsätze beim Verkauf von Kunstwerken, andererseits können abertausende Werke gar nicht verkauft werden. Wie kommt das zustande?</p>
<p>In ihrem Buch „Wie Sie mit Picasso &amp; Co ein Vermögen aufbauen“ schreibt Dr. Franziska Ida Neuman dazu: „Neben der Größe des Kunstwerks und dem Bekanntheitsgrad des Künstlers zählen besondere Parameter wie die Attraktivität des Motivs (Sujet), die Herkunft des Objektes (Provenienz), die sogenannte Marktfrische sowie die Werkphase, in welcher das Kunstwerk entstanden ist, zu den Eckpfeilern der Wertermittlung.“ Vier Fachbegriffe, die es sich lohnt genauer unter die Lupe zu nehmen.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Sujet-Provenienz-Marktfrische-Werkphase-web.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10352 aligncenter" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Sujet-Provenienz-Marktfrische-Werkphase-web.jpg" alt="kaddé gedanken zum kunstmarkt arttrado junge kunst online Top oder Flop - Die Kriterien der Wertermittlung bei Kunstwerken" width="780" height="469" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Sujet-Provenienz-Marktfrische-Werkphase-web.jpg 780w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Sujet-Provenienz-Marktfrische-Werkphase-web-300x180.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Sujet-Provenienz-Marktfrische-Werkphase-web-768x462.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Sujet-Provenienz-Marktfrische-Werkphase-web-600x361.jpg 600w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<h4>Zu 1.) Sujet</h4>
<p>Das französische Wort „sujet“ [syˈʒɛ] steht für ein künstlerisch verarbeitetes Thema, also das Motiv eines Gemäldes. Für Galeriebetreiber/innen und Sammler/innen zählt hierbei ob und wie viele Gedanken sich der/die Kunstschaffende bei der Erstellung des Werkes gemacht hat. Besondere Bedeutung haben dabei neue, innovative und frische Ideen. „Sieht-so-aus-wie-Kunstwerke haben keine Chance auf eine nachhaltige Wertschätzung am Kunstmarkt, obwohl sie kurzfristig zahlreichen Kunstsammlern schmecken könnten“ erklärt dazu der Galerist und Kunstsachverständige Dr. Wolfram Völcker. Harald</p>
<p>Szeemann, Schweizer Museumsleiter, Kurator und Ausstellungsmacher stellt klar: „Den Betrachter des Kunstwerkes interessiert nämlich nicht das, was er schon weiß, sondern das Unbekannte, das Unglaubliche, das noch nie Gesehene, die Sensation, die dieses eigene Wissen übersteigt oder in verdichteter Form neu sichtbar werden lässt.“ Wolfram Völcker fasst zusammen: „Wir können also sagen, ein Kunstwerk hat eine hohe Qualität, wenn seine Wirkung auf den Betrachter besonders intensiv ist“.</p>
<h4>Zu 2.) Provenienz</h4>
<p>Provenienz ist aus dem Lateinischen hergeleitet von „provenire“ (entstehen, hervorkommen, geboren werden) und bezeichnet in der Kunstszene die Herkunft und verschiedenen Besitzverhältnisse eines Kulturguts. Die Verbindung zum Kunstmarkt erklärt die Provenienzforscherin Isabel von Klitzing: „Seit jeher spielt die Herkunft eines Werkes (Provenienz) für den Handel eine große Rolle.</p>
<p>Wie einem guten Wein ist eine einwandfreie Herkunft aus „erster Lage“ auch bei einem Kunstwerk ein Gütesiegel für Qualität, das Schlüsse auf die Echtheit eines Objektes zulässt und seinen Wert bezeugt.“ Zur einwandfreien Herkunft eines Kunstwerkes gehört insbesondere die Frage wer es geschaffen hat. „Der Name des Künstlers spielt im Bewertungsvorgang zur Erstellung des Handelswertes eine zentrale Rolle. Denn der Name ist gleichermaßen ein Zeichen der Herkunft und der Authentizität“, sagt der Kulturmanager Prof. Dr. Dirk Boll und ergänzt:</p>
<p>„Durch die Signatur des Künstlers wird das einzelne Werk gewissermaßen beglaubigt“ Auch in unterschiedlichen Berechnungsmodellen für Werke der bildenden Kunst wird der Künstlerfaktor als besonders preisrelevant angegeben, wie Prof. Boll bestätigt: „Für den Künstler- oder Kunstfaktor sind die Bekanntheitsgrade einer Künstlerin / eines Künstlers ausschlaggebend, die Beteiligung an wichtigen Ausstellungen, Art und Zahl von Stipendien und Preisen oder die Erwähnung in Feuilletons“ [&#8230;] „War es früher so, dass der künstlerische Wert den Großteil des Handelswertes bestimmte, und damit Fragen der kunsthistorischen Legitimierung und der Seltenheit des Werkes den Preis bestimmten, so wurde die Bandbreite von Kriterien um Breitenwirkung, Provenienz, Marktgeschichte und Wertentwicklung erweitert“.</p>
<h4>Zu 3.) Marktfrische</h4>
<p>Werke der Gegenwartskunst werden zusätzlich auch nach ihrer Marktfrische beurteilt. Es wird die Frage gestellt: Wie oft wurde das Werk in den letzten Jahren öffentlich zum Verkauf angeboten – und nicht verkauft? Bei Ladenhütern, die schon in der zehnten Ausstellung und auf der fünften Messe gezeigt wurden, sinkt der Preis. Ein Faktor dabei ist auch ob in diesen Werken der sich regelmäßig ändernde Zeitgeist eingefangen und ausgedrückt wurde.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Aiden-Meller.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10353 aligncenter" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Aiden-Meller.jpg" alt="kaddé gedanken zum kunstmarkt arttrado junge kunst online Top oder Flop - Die Kriterien der Wertermittlung bei Kunstwerken" width="601" height="405" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Aiden-Meller.jpg 601w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Aiden-Meller-300x202.jpg 300w" sizes="(max-width: 601px) 100vw, 601px" /></a></p>
<h4>Zu 4.) Werkphase</h4>
<p>Während der vielen Jahre künstlerischen Schaffens entwickeln sich Künstler/innen in der Regel weiter. Diese Werks- oder Schaffensphasen können zeitlich (z.B. Werke zwischen 1952 und 1961), räumlich (z.B. Pariser Arbeiten) oder thematisch (z.B. grüne Periode) gegliedert sein. Diese Einteilungen sind meist Zuschreibungen durch etwa Kunsthistoriker/innen oder Biograf/en/innen. Die Kunstwerke werden auch häufig in „frühes -“, „mittleres -“ oder „spätes Werk“ unterteilt. Häufig findet man im Zusammenhang mit dem Spätwerk Begriffe wie „abgeklärt“, „gereift“ o.Ä. Als Beispiel kann hier Pablo Picasso dienen:</p>
<p>Naturalistisches Frühwerk (1898–1901)<br />
Rezeption des Post-Impressionismus (1901–1902)<br />
Blaue Periode (Herbst 1902–1904)<br />
Rosa Periode (1904–1906)<br />
Frühkubismus (1907–1908)</p>
<p>Allgemein gilt was Prof. Wolfram Völcker sagt: „Neben der Authentizität und der Glaubwürdigkeit muss sich [&#8230;] immer eine Eigenständigkeit ausmachen lassen“, womit sich der Kreis zum Sujet schließt. Fazit: Um auf dem Kunstmarkt sichtbaren und spürbaren Erfolg zu haben, reicht es leider nicht aus „einfach nur zu malen“ und zu glauben „meine Bilder sprechen für sich“ sondern es gilt sehr komplexe Vorgänge und Zusammenhänge zu kennen und darauf zu reagieren.</p>
<p>Der Kunsthistoriker, Kunstpublizist und Herausgeber der Fachzeitschrift KUNSTFORUM, Dr. Martin Seidel, sieht es so: „Erfolgsfaktoren sind weder die – nicht messbare – Qualität von Kunst noch Preise und Umsatzerfolge. Sondern die Wahrnehmung von Künstler/innen, die Zahl ihrer repräsentativen Einzel- und Gruppenausstellungen, die Ankäufe großer Museen und die Erwähnung in Feuilletons und Kunstmagazinen“.</p>
<p>„Ein fast ebenso wichtiger Erfolgsfaktor wie Reichtum und Vermögen ist das soziale Kapital: das Eingebundensein in familiäre und lokale Netzwerke und Berufsorganisationen, die Vernetzungsfähigkeit, Kontaktfreudigkeit, Liebenswürdigkeit und die charismatische Wirkung“ meint der Kunsthistoriker Dr. Christian Saehrendt und stellt weiter fest: „Unabhängig von materiellen und sozialen Startvorteilen sind psychische Stabilität und Eigenschaften wie Resilienz (also die psychische Widerstandskraft und Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen [Anm. Kadée] ) Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit von Bedeutung“.</p>
<h4><span style="color: #000000;">Weitere Informationen</span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Mehr über den Künstler Kadée auf seinem Facebook Profil: <a style="color: #000000;" href="https://www.facebook.com/klauskadee.eberhardt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.facebook.com/klauskadee.eberhardt</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Auf der Suche nach einem besonderen Kunstwerk? – <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gemälde, Fotografien, Kunstdrucke…</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Unsere Interviews finden Sie hier: <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></span></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ton-Teller von Picasso bei &#8222;Bares für Rares&#8220;</title>
		<link>https://arttrado.de/news/ton-teller-von-picasso-bei-bares-fuer-rares/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2021 08:43:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[pablo picasso]]></category>
		<category><![CDATA[picasso]]></category>
		<category><![CDATA[auktion]]></category>
		<category><![CDATA[Bares für Rares]]></category>
		<category><![CDATA[Keramik]]></category>
		<category><![CDATA[Tonkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Teller]]></category>
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					<description><![CDATA[Ton-Teller von Picasso bei &#8222;Bares für Rares&#8220; Bei der Fernsehshow &#8222;Bares für Rares&#8220; tauchen immer mal wieder spannende Kunstwerke auf. <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/ton-teller-von-picasso-bei-bares-fuer-rares/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ton-Teller von Picasso bei &#8222;Bares für Rares&#8220;</h3>
<p>Bei der Fernsehshow &#8222;Bares für Rares&#8220; tauchen immer mal wieder spannende Kunstwerke auf. Diesmal bringt eine Verkäuferin einen verzierten Ton-Teller mit. Der Entertainer Horst Lichter schätzt das Werk auf den ersten Blick auf 100€. Der eingebrannte Stier in dem Keramik-Kunstwerk scheint ihm kein Hinweis zu sein, zugegeben es werden wohl die wenigsten wissen, das der berühmte Pablo Picasso nicht nur gemalt, sondern eben auch getöpfert hat. Picasso hatte 1946 die Bekanntschaft eines Töpferpaares gemacht und stieg in das Atelier Madoura ein. Dort hat er viele Dinge selbst hergestellt und auch Entwürfe gemacht.</p>
<p>Als die Verkäuferin sagt, das sie gerne 1000-1500€ für den Teller haben würde, wird Lichter stutzig und wartet auf die Meinung eines Experten. Colmar Schulte-Goltz klärte über seltene Stück des weltberühmten Künstlers auf.</p>
<p>Der Teller stammt aus dem Jahr 1947 und ist die Nummer 130 von 200 limitierten Exemplaren der Edition Picasso. &#8222;Es handelt sich um ein originales, authentisches Stück von der Pablo Picasso Edition, und die sind weltweit gesucht.&#8220; &#8211; so Schulte-Goltz.</p>
<p>Der Experte verrät weiter: &#8222;Es gibt Pariser Galerien, die diesen Teller zu einem sehr horrenden Preis anbieten. Da werden bis zu 25.000 Euro veranschlagt.&#8220; Diesen Ton-Teller schätzt er auf 6.800€ &#8211; 9.000€</p>
<p>Der Kunst- und Antiquitätenhändler David Suppes erhielt am Ende den Zuschlag und die Verkäuferin ging mit 7.500€ nach Hause.</p>
<h4>Bares für Rares</h4>
<p>Bares für Rares ist eine TV-Show, in der Regel immer werktags um 15.05 Uhr im ZDF. In der Sendung können Zuschauer den Wert ihrer Antiquitäten schätzen lassen und diese anschließend in der Show an Händler verkaufen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Ton-Teller von Pablo Picasso/ZDF</p>
<p>Unsere aktuelle digitale Ausstellung: <a href="https://arttrado.de/news/digitale-ausstellung-julien-b-die-sonne-scheint-fuer-alle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Die Sonne scheint für Alle“ von Julien Bouzoubaa</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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<p>VERLÄNGERT BIS 01.07.21 – Aktuell sammeln wir Spenden für das Tierheim Herzsprung, unter allen Spendern verlosen wir ein Kunstwerk im Wert von ca. 2000€ Alle Information zur Teilnahme: <a href="https://arttrado.de/news/aktion-tierheim-herzsprung-spenden-und-kunstwerk-gewinnen/">Aktion: Tierheim Herzsprung spenden und Kunstwerk gewinnen |</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lost Art #6: Jugo Dada &#8211; Die Geschichte von Sava Šaronjić</title>
		<link>https://arttrado.de/news/lost-art-6-jugo-dada-die-geschichte-von-sava-saronjic/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2020 10:20:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[M. Duchamp]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Valentine Hugo]]></category>
		<category><![CDATA[Dora Maar]]></category>
		<category><![CDATA[lost art]]></category>
		<category><![CDATA[Max Ernst]]></category>
		<category><![CDATA[picasso]]></category>
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		<category><![CDATA[Jugo Dada]]></category>
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		<category><![CDATA[Marko Ristić]]></category>
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					<description><![CDATA[Lost Art #6: Jugo Dada &#8211; Die Geschichte von Sava Šaronjić Kunstverbrechen &#8211; Jugo Dada. Die Geschichte ließt sich wie <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/lost-art-6-jugo-dada-die-geschichte-von-sava-saronjic/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Lost Art #6: Jugo Dada &#8211; Die Geschichte von Sava Šaronjić</h3>
<p>Kunstverbrechen &#8211; Jugo Dada. Die Geschichte ließt sich wie ein Krimi. Dem Anschein nach wurden 2016 bedeutende Kunstwerke eines serbischen Sammlers ungerechtfertigt von der Polizei München beschlagnahmt. Zuvor wurden diese mit der Absicht sie in Deutschland auf einer Auktion zu verkaufen, von einem Galeristen ins Land gebracht. Die Auktion sollte bei dem Münchener Auktionshaus Zisska &amp; Lacher stattfinden. Der Ausstellungskatalog war schon fertig. Dazu kam es jedoch nicht, da die Kunstwerke als angebliche Fälschungen am ersten Tag beschlagnahmt wurden. Den Beschluss dazu erteilte das Amtsgericht München am 10. November 2016. Das Aktenzeichen liegt uns vor. Bei der Versteigerung der 31 Werke sollten mindestens über 170.000€ erzielt werden. Das es sich bei den Kunstwerken tatsächlich um Fälschungen handelt wurde bis heute nicht bestätigt. Der Sammler tappt im dunkeln. Die Geschichte wirft Unklarheiten und Fragen auf. Wir stehen mit dem Sammler in Kontakt und möchten das die Wahrheit ans Licht kommt. Um die Glaubwürdigkeit des Serbischen Sammlers  <strong class="gmail_sendername" dir="auto">Sava Šaronjić </strong>zu unterstreichen müssen wir etwas ausholen.</p>
<h4>Jugo Dada &#8211; Die Geschichte von <strong class="gmail_sendername" dir="auto">Sava Šaronjić</strong></h4>
<p>Beginnen wir im Jahr 1996. In diesem Jahr kaufte Sava Šaronjić die Sammlung von der Witwe von Marko Ristić (1902-1984), Dichter, Autor und Gründer des Serbischen Surrealismus. Die Sammlung enthielt eine Menge Arbeiten von serbischer und ex-jugoslawischer Provenienz sowie Arbeiten von Picasso, Dali, Miro, M. Duchamp, Valentine Hugo, Dora Maar, Max Ernst, Man Ray, Ives Tangui, Hannah Hoch sowie eine beeindruckende Anzahl von Photographien, Büchern und Magazinen zum Thema Dadaismus und Surrealismus.</p>
<p>Im Jahre 1999 wurde die Arbeiten, ausgenommen die serbischen und ex-jugoslawischen Arbeiten, aus der Sammlung durch Christies in Genf für 350.000 Sfr. verkauft. Sava Šaronjić erwarb zwischenzeitlich junge Avantgarde-Kunst von serbischen und ex-jugoslawischen Künstlern zu günstigen Preisen, denn zu diesem Zeitpunkt gab es in Serbien kaum Interesse an diesen Werken.</p>
<p>Nenad Stojić aus Umka, ein Ort nahe Belgrad, den Herr Šaronjić gut kannte, bekundete eines Tages sein Interesse an einem Teil seiner Sammlung. Ein Teil der Sammlung wurde an Herrn Stojic verkauft.</p>
<p>Bis hierher haben also weder Stojic noch das Auktionshaus Christies in Genf Herrn Šaronjić unterstellt das es sich bei einem seiner Werke um eine Fälschung handeln sollte. Mit Herrn Stojic stehen wir ebenfalls in Kontakt. Das Auktionshaus Christies hat sich noch nicht dazu geäußert.</p>
<p>Im Jahr 2015 spendete der Kunstsammler Šaronjić einen Teil seiner verbliebenen Sammlung. 24 Werke gingen an das Museum of Contemporary Art in Belgrad. Dafür bekam er einen Dankesbrief vom Museum. Auch hier ging eine Anfrage von unserer Seite an das Museum raus, sobald wir eine Antwort erhalten haben, werden wir das updaten. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen Verdacht darauf, dass es sich hierbei um Fälschungen gehandelt haben könnte. Herr Šaronjić bot dem Museum in Belgrad zusätzlich noch 3 Werke zum kauf an, mangels Kaufkraft entschied sich das Museum nur für 1 Werk in Höhe von 5000€ und gab die anderen Werke in den Besitz von Šaronjić zurück.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> Diese Zwei Werke die vom Museum of Contemporary Art in Belgrad gekauft worden wären, wenn die finanziellen Mittel gestimmt hätten, wurden mit weiteren 29 Werken später in München beim Auktionshaus Zisska &amp; Lacher als Fälschung beschlagnahmt. Eine Aussage, einer bisher unbeteiligten Galerie aus Berlin, trug dazu dem Anschein nach einen großen Teil bei. Weitere Details dürfen vor der Gerichtsverhandlung nicht von uns veröffentlicht werden.</p>
<p>Als Anzahlung für die 31 Werke, soll Herr Lacher vom Auktionshaus Zisska &amp; Lacher Herrn Šaronjić 10.000€ gezahlt haben. Uns lagen Versicherungsnachweise, Exportlizenzen vom Institut zum Schutz kultureller Schätze der Republik Serbien und der Vertrag zwischen Herrn Lacher und Herrn Šaronjić vor.</p>
<h4>Die Beschlagnahmung</h4>
<p style="font-weight: 400;">Am 12.10.2016 ging bei dem Auktionshaus ein Warnbrief eines Käufers ein, dass alle 31 Werke Fälschungen seien. Herr Šaronjić wies Lacher darauf hin, dass er, wenn er befürchte, dass die Werke Fälschungen seien, er jederzeit den Versteigerungsauftrag nicht auszuführen brauche. Angeblich beharrte Lacher auf der Durchführung der Auktion.</p>
<p style="font-weight: 400;"><span data-offset-key="f7nim-0-0">Am Tage der Auktion durchsuchte die Polizei das Auktionshaus und beschlagnahmte die Bilder. Dabei gaben die Beamten an, sie haben </span><span id="decorator-corrected-entity-id-3" data-entity-key="3" data-offset-key="f7nim-1-0"><span data-offset-key="f7nim-1-0">Hinweise eines</span></span><span data-offset-key="f7nim-2-0"> Berliner Galeristen, dass es sich bei den Werken um Fälschungen handele.</span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span data-offset-key="f7nim-0-0">Seit 4 Jahren weiß Herr Šaronjić </span><span data-offset-key="f7nim-2-0">nun nicht, wo seine Werke sind. Herr Lacher behauptete im Jahre 2018, dass die 31 Werke tatsächlich Fälschungen seien. Dabei berief er sich auf ein 400-seitiges Gutachten, welches er jedoch nicht zur Verfügung stellte.</span></p>
<p>Herr Stojić blieb in der Zeit nicht untätig und unterzog 57 seiner Werke aus der ursprünglichen Sammlung von Šaronjić einer forensischen Untersuchung. Dabei konsultierte er 3 forensische Institute und den Kurator und Gerichtssachverständigen Herrn Kusovac. Dabei wurde festgestellt, dass alle 57 untersuchten Werke Originale sind.</p>
<p>Die Münchner Polizei kontaktierte die serbische Polizei und Staatsanwaltschaft und forderte eine Untersuchung wegen angeblich gefälschter Kunstwerke an. Das Serbische Gericht wies den Antrag als unbegründet zurück.</p>
<p><strong>Ausstellung der verbliebenen Werke 2019</strong></p>
<p>Dieses Video aus dem Jahr 2019 zeigt die Sammlung von Herr Stojić, bei einer Ausstellung, die größten teils aus ehemaligen Werken der <span data-offset-key="f7nim-0-0">Šaronjić- Sammlung besteht.</span></p>
<p><iframe title="Srpska avangarda 1920-1975. - Izlozba dadaizam mala akademija 2019" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/tnGyQxIY9-M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Nach 4 Jahren scheint eine außergerichtliche Einigung nicht mehr möglich zu sein. Herr Šaronjić ist dabei mit juristischer Unterstützung Klage zu erheben. Wir wünschen uns das am Ende die Gerechtigkeit siegt und im Falle des Falles die Kunstwerke unbeschadet zu ihrem Besitzer zurück finden. Wir bleiben weiterhin dran und werden gegebenen Falls noch Beweismittel veröffentlichen, wenn Herr Šaronjić das wünscht.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Der gesamte Katalog der Auktion und beschlagnahmter Werke: <a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/09/DADA-KATALOG-Deutsch.pdf">DADA-KATALOG-Deutsch</a></p>
<p>Wenn Sie uns auf ihre spannende Kunst Geschichte aufmerksam machen möchten. <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Wenn Sie unser Projekt ARTTRADO unterstützen möchten, können Sie das über Paypal.</p>
<p><a href="https://www.paypal.com/donate/?cmd=_s-xclick&amp;hosted_button_id=H8575LKPJNPLW&amp;source=url"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6541" src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" alt="" width="200" height="44" data-opt-src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" data-opt-lazy-loaded="true" data-opt-otimized-width="200" data-opt-optimized-height="44" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1-300x66.jpg 300w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
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