<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>picasso Archive - Arttrado.de</title>
	<atom:link href="https://arttrado.de/news/tag/picasso/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://arttrado.de/news/tag/picasso/</link>
	<description>No earth without art</description>
	<lastBuildDate>Thu, 23 Apr 2026 20:46:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://arttrado.de/wp-content/uploads/2017/10/cropped-favicon-32x32.gif</url>
	<title>picasso Archive - Arttrado.de</title>
	<link>https://arttrado.de/news/tag/picasso/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Ein Picasso für 100 Euro: Wie eine Charity-Lotterie die Kunstwelt elektrisiert</title>
		<link>https://arttrado.de/news/ein-picasso-fuer-100-euro-wie-eine-charity-lotterie-die-kunstwelt-elektrisiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 15:54:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstauktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[christie´s]]></category>
		<category><![CDATA[picasso]]></category>
		<category><![CDATA[auktion]]></category>
		<category><![CDATA[kunst für den guten zweck]]></category>
		<category><![CDATA[Charity]]></category>
		<category><![CDATA[Tête de Femme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=19412</guid>

					<description><![CDATA[Ein Picasso für 100 Euro: Wie eine Charity-Lotterie die Kunstwelt elektrisiert Ein außergewöhnliches Projekt sorgt derzeit international für Aufmerksamkeit: Im <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/ein-picasso-fuer-100-euro-wie-eine-charity-lotterie-die-kunstwelt-elektrisiert/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Ein Picasso für 100 Euro: Wie eine Charity-Lotterie die Kunstwelt elektrisiert</h4>
<p>Ein außergewöhnliches Projekt sorgt derzeit international für Aufmerksamkeit: Im Rahmen einer Charity-Initiative wurde ein Originalwerk von Pablo Picasso per Losverfahren vergeben – für lediglich 100 Euro Einsatz pro Ticket. Was zunächst wie ein spektakulärer Einzelfall wirkt, ist Teil eines größeren Konzepts, das den Kunstmarkt seit Jahren aufmischt.</p>
<p>Die Verlosung gehört zur Initiative 1 Picasso for 100 euro. So wurden bereits mehrfach hochkarätige Werke des spanischen Künstlers auf diesem Weg zugänglich gemacht. Ziel ist es, Kunst zu demokratisieren und gleichzeitig erhebliche Mittel für wohltätige Zwecke zu generieren. Unterstützt wurde die aktuelle Ausgabe unter anderem vom Auktionshaus Christie&#8217;s, das die Authentifizierung und Durchführung der Ziehung begleitete.</p>
<h4>Ein Meisterwerk aus einer düsteren Schaffensphase</h4>
<p>Im Zentrum der diesjährigen Verlosung stand das Gemälde „Tête de Femme“ aus dem Jahr 1941. Das Werk entstand in einer Zeit, in der Pablo Picasso im von den Nationalsozialisten besetzten Paris lebte und arbeitete – eine Phase, die von Unsicherheit und politischer Anspannung geprägt war. Diese Umstände spiegeln sich in der intensiven, fast fragmentierten Formsprache des Porträts wider, das zwischen emotionaler Verdichtung und stilistischer Reduktion oszilliert.</p>
<p>Mit einem geschätzten Marktwert von rund einer Million Euro zählt das Werk zu den bedeutendsten Gewinnen, die jemals im Rahmen einer Kunstlotterie vergeben wurden.</p>
<h4>Kunst für den guten Zweck</h4>
<p>Neben der spektakulären Gewinnchance steht der philanthropische Gedanke im Zentrum der Initiative. Die Erlöse – Schätzungen zufolge rund 10 bis 12 Millionen Euro aus etwa 120.000 verkauften Losen – kommen unter anderem der Fondation Alzheimer zugute. Die Organisation engagiert sich in der Forschung sowie in der Unterstützung von Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen.</p>
<p>Damit verbindet das Projekt kulturelles Erbe mit gesellschaftlicher Verantwortung – ein Ansatz, der in der internationalen Kunstszene zunehmend an Bedeutung gewinnt.</p>
<h4>Zwischen Demokratisierung und Eventisierung</h4>
<p>Gleichzeitig wirft das Format grundlegende Fragen auf: Wird hochkarätige Kunst durch solche Modelle tatsächlich demokratischer zugänglich – oder verwandelt sie sich zunehmend in ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten? Die Lotterieform bringt eine neue Dynamik in einen traditionell exklusiven Markt und verschiebt die Logik von Besitz und Wert.</p>
<p>Zwischen Teilhabe und „Gamification“ entsteht ein Spannungsfeld, das nicht nur Sammlerinnen und Sammler, sondern auch Institutionen und den Kunsthandel beschäftigt. Die positive Resonanz zeigt jedoch, dass der Reiz des Modells ungebrochen ist.</p>
<h4>Ein Gewinner – und ein Signal für die Zukunft</h4>
<p>Am Ende der Verlosung konnte sich ein Teilnehmer aus Paris über den Hauptgewinn freuen – ein Moment, der exemplarisch zeigt, wie eng Zufall, Kunst und gesellschaftliches Engagement in diesem Format miteinander verwoben sind.</p>
<p>Die Picasso-Lotterie steht damit sinnbildlich für eine neue Form der Kunstvermittlung: weg von rein exklusiven Verkaufsmechanismen, hin zu hybriden Modellen, die Öffentlichkeit, Erlebnis und Wohltätigkeit miteinander verbinden. Ob sich dieses Prinzip langfristig etabliert, bleibt offen – das Interesse daran ist jedoch größer denn je.</p>
<h4>FAZIT</h4>
<p>So faszinierend das Format auch ist, bleibt eine differenzierte Betrachtung unerlässlich. Die anhaltende Faszination für Pablo Picasso darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass seine Biografie auch problematische Aspekte umfasst. Immer wieder wird der Künstler für seinen Umgang mit Frauen kritisiert – zahlreiche Weggefährtinnen berichteten von emotionaler Abhängigkeit, Manipulation und einem stark hierarchischen Beziehungsverständnis.</p>
<p>Diese Ambivalenz ist Teil einer größeren Debatte: Wie gehen wir heute mit dem Werk bedeutender Künstler um, deren persönliches Verhalten aus heutiger Sicht kritisch bewertet wird? Die Picasso-Lotterie macht diese Frage indirekt erneut sichtbar. Sie zeigt, dass kulturelle Ikonen weiterhin enorme Strahlkraft besitzen. Fordert aber zugleich dazu auf, Werk und Person nicht unreflektiert zu trennen.</p>
<p>Gerade in einer Zeit, in der der Kunstbetrieb zunehmend auch gesellschaftliche Verantwortung mitdenkt, gehört diese kritische Perspektive unweigerlich zur Rezeption dazu.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Péri Cochin, Mitinitiatorin der Aktion „1 Picasso for 100 euros“, neben Pablo Picassos „Tête de Femme“ (1941) im Auktionshaus Christie&#8217;s in Paris. (AP Photo / Michel Euler)</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Theorie Pierre Bourdieus: Was verrät unser Kunstgeschmack über unsere Persönlichkeit?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/theorie-pierre-bourdieus-was-verraet-unser-kunstgeschmack-ueber-unsere-persoenlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 11:29:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Duchamp]]></category>
		<category><![CDATA[Da Vinci]]></category>
		<category><![CDATA[William Turner]]></category>
		<category><![CDATA[Caspar David Friedrich]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Beuys]]></category>
		<category><![CDATA[Shepard Fairey]]></category>
		<category><![CDATA[Michelangelo]]></category>
		<category><![CDATA[Keith Haring]]></category>
		<category><![CDATA[picasso]]></category>
		<category><![CDATA[Kandinsky]]></category>
		<category><![CDATA[Banksy]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Rothko]]></category>
		<category><![CDATA[Rembrandt]]></category>
		<category><![CDATA[Jackson Pollock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=17643</guid>

					<description><![CDATA[Was verrät unser Kunstgeschmack über unsere Persönlichkeit? Uns gefällt, was Expertinnen gefällt und was teuer ist? Gehen wir nach der <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/theorie-pierre-bourdieus-was-verraet-unser-kunstgeschmack-ueber-unsere-persoenlichkeit/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Was verrät unser Kunstgeschmack über unsere Persönlichkeit?</h4>
<p>Uns gefällt, was Expertinnen gefällt und was teuer ist? Gehen wir nach der Theorie des französischen Soziologen Pierre Bourdieu, wird Kunstgeschmack benutzt, um Zugehörigkeit zu einer von uns begehrten sozialen Gruppe zu schaffen. <a href="https://gesundheitsberatung.com/psychologie/forschung/wie-individuell-ist-kunstgeschmack/" target="_blank" rel="noopener">Auch untermauert eine Studie von Matthew Pelowksi und Michael Forster von der Psychologie-Fakultät der Universität Wien, das unser Kunstgeschmack stark von sozialen Reizen gesteuert ist. </a></p>
<p>Die Vorliebe für bestimmte Kunststile oder Künstler kann Hinweise auf unser Temperament, unsere Werte und unsere Sicht auf die Welt geben. Doch was genau sagt deine Kunstpräferenz über dich aus?</p>
<h4>Klassische Kunstliebhaber</h4>
<p>Die Traditionalisten. Wenn du dich zu den Meisterwerken von Rembrandt, Da Vinci oder Michelangelo hingezogen fühlst, zeigst du eine hohe Wertschätzung für Handwerk, Tradition und Disziplin. Klassische Kunstliebhaber sind oft analytisch, gewissenhaft und bewundern Struktur sowie Perfektion. Sie schätzen Beständigkeit und tendieren dazu, in ihren Entscheidungen durchdacht und reflektiert zu sein. Persönlichkeitstyp: Detailorientiert, diszipliniert, traditionsbewusst</p>
<h4>Moderne Kunstliebhaber</h4>
<p>Die Freigeister. Du kannst dich für die Werke von Picasso, Kandinsky oder Dalí begeistern? Dann bist du wahrscheinlich ein kreativer und unabhängiger Denker. Moderne Kunstliebhaber sind oft experimentierfreudig, offen für neue Ideen und unkonventionelle Lösungen. Sie hinterfragen Normen und setzen sich gerne mit neuen Konzepten auseinander. Persönlichkeitstyp: Offen, kreativ, innovativ.</p>
<h4>Abstrakte Kunstliebhaber</h4>
<p>Die Intellektuellen: Wenn dich abstrakte Kunstwerke faszinieren, deutet das oft auf eine analytische und tiefsinnige Denkweise hin. Menschen, die sich für die Kunst von Mark Rothko oder Jackson Pollock begeistern, haben häufig eine Vorliebe für das Unbekannte und lieben es, die Bedeutung hinter den Dingen zu erforschen. Sie schätzen Vielschichtigkeit und interpretieren die Welt auf ihre eigene Weise. Persönlichkeitstyp: Intellektuell, nachdenklich, philosophisch</p>
<h4>Street-Art-Fans</h4>
<p>Die Rebellischen. Liebhaber von Banksy, Shepard Fairey oder Keith Haring haben häufig einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und sind gesellschaftskritisch eingestellt. Sie schätzen Kunst als eine Form des Protests und der Meinungsäußerung. Solche Menschen sind oft dynamisch, sozial engagiert und bereit, bestehende Strukturen in Frage zu stellen. Persönlichkeitstyp: Rebellisch, sozial engagiert, dynamisch</p>
<h4>Romantische Kunstliebhaber</h4>
<p>Die Sensiblen. Wenn du dich von Werken der Romantik wie denen von Caspar David Friedrich oder William Turner angezogen fühlst, deutet das auf eine sensible und gefühlsbetonte Natur hin. Menschen mit einer Vorliebe für romantische Kunst suchen oft nach Bedeutung in Emotionen, haben ein starkes inneres Leben und sind oft nachdenklich sowie empathisch. Persönlichkeitstyp: Sensibel, gefühlvoll, introspektiv</p>
<h4>Minimalisten</h4>
<p>Die Pragmatiker. Fühlt dich moderne Minimalismus-Kunst oder Bauhaus-Gestaltung besonders ansprechend? Dann schätzt du vermutlich Klarheit, Ordnung und Funktionalität. Minimalisten neigen dazu, ein pragmatisches und strukturiertes Leben zu führen, legen Wert auf Effizienz und bewundern die Eleganz des Einfachen. Persönlichkeitstyp: Strukturiert, pragmatisch, effizient</p>
<h4>Expressionisten</h4>
<p>Die Emotionalen. Die lebhaften und intensiven Werke von Vincent van Gogh, Egon Schiele oder Edvard Munch sprechen dich an? Dann bist du wahrscheinlich ein sehr emotionaler und leidenschaftlicher Mensch. Expressionismus-Fans sind oft tief empfundene Denker mit einem starken Gefühl für Individualität und Persönlichkeit. Persönlichkeitstyp: Leidenschaftlich, intensiv, impulsiv</p>
<h4>Surrealisten</h4>
<p>Die Träumer. Wer sich für die Werke von Salvador Dalí oder Max Ernst begeistert, hat oft eine ausgeprägte Vorstellungskraft und eine Vorliebe für das Fantastische. Surrealismus-Fans sind kreative Träumer, die sich nicht an die Logik der realen Welt gebunden fühlen und gerne in abstrakte Gedankenspiele eintauchen. Persönlichkeitstyp: Fantasievoll, kreativ, visionär</p>
<h4>Digital-Art-Fans</h4>
<p>Die Zukunftsorientierten. Menschen, die sich für digitale Kunst und NFTs begeistern, sind oft technikaffin, innovationsfreudig und an der Schnittstelle zwischen Kunst und Technologie interessiert. Sie haben eine aufgeschlossene Denkweise, lieben Experimente und schätzen Fortschritt in der Kunstwelt. Persönlichkeitstyp: Zukunftsorientiert, technikaffin, experimentierfreudig</p>
<h4>Konzeptkunst-Liebhaber</h4>
<p>Die Denker. Wenn dich Werke von Marcel Duchamp oder Joseph Beuys faszinieren, dann schätzt du Kunst, die eine tiefere Bedeutung transportiert. Konzeptkunst-Liebhaber sind oft kritisch denkende Menschen, die über das Offensichtliche hinausblicken und Kunst als Medium zur Reflexion und zum gesellschaftlichen Diskurs sehen. Persönlichkeitstyp: Intellektuell, kritisch, hinterfragend</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Dein Kunstgeschmack ist ein Spiegelbild deiner Persönlichkeit. Er zeigt, was dich inspiriert, welche Werte du schätzt und wie du die Welt wahrnimmst. Natürlich gibt es keine starren Regeln, denn oft vereinen Menschen verschiedene Facetten in sich und schätzen unterschiedliche Kunststile je nach Stimmung und Lebensphase. Doch eines ist sicher: Kunst ist mehr als nur ästhetischer Genuss – sie ist ein Ausdruck unseres Innersten.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Ausgewählte Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwei Jahrzehnte art KARLSRUHE &#8211; Ein Marktplatz künstlerischer Vielfalt</title>
		<link>https://arttrado.de/news/zwei-jahrzehnte-art-karlsruhe-ein-marktplatz-kuenstlerischer-vielfalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2023 21:17:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Obrist]]></category>
		<category><![CDATA[art Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Ewald Karl Schrade]]></category>
		<category><![CDATA[Miro]]></category>
		<category><![CDATA[Nolde]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Pechstein]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchner]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Olga Blaß]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[mi Knoebel]]></category>
		<category><![CDATA[Pinakothek der Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Karin Kneffel]]></category>
		<category><![CDATA[picasso]]></category>
		<category><![CDATA[GNG]]></category>
		<category><![CDATA[georg baselitz]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzer]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmesse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=14458</guid>

					<description><![CDATA[Zwei Jahrzehnte art KARLSRUHE &#8211; Ein Marktplatz künstlerischer Vielfalt Ihrem Erfolgskonzept bleibt die Karlsruher Kunstmesse auch dieses Jahr treu. Wie <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/zwei-jahrzehnte-art-karlsruhe-ein-marktplatz-kuenstlerischer-vielfalt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Zwei Jahrzehnte art KARLSRUHE &#8211; Ein Marktplatz künstlerischer Vielfalt</h3>
<p>Ihrem Erfolgskonzept bleibt die Karlsruher Kunstmesse auch dieses Jahr treu. Wie bereits bei der Premiere im Jahr 2004 präsentiert die art KARLSRUHE seit zwei Jahrzehnten das gesamte Spektrum der Kunst aus 120 Jahren.</p>
<p>„Wir haben immer darauf geachtet“, erläutert Projektleiterin Olga Blaß, „dass die art KARLSRUHE eine Messe für alle Kunstfreunde ist, weil auch die Kunst selbst nichts ausschließt“. So bietet der Marktplatz im deutschen Südwesten auch in 2023 ein spannungsreiches Erlebnis für alle Freunde der Kunst. 207 nationale wie internationale Galerien zeigen die Bandbreite des Kunstmarktes. Von hochkarätigen Gemälden der Klassischen Moderne bis zu herausragenden Werken der Gegenwart.</p>
<p>Die Künstlerliste ist gefüllt mit arrivierten Positionen wie Picasso und Miró, Nolde, Pechstein oder Kirchner. Im Bereich Post War sind unter anderem die Vertreter der ZERO-Gruppe (Mack, Piene, Uecker) bei vielen Ausstellern zu sehen. Und auch im Feld der Gegenwartskunst dürfen sich die Besuchenden auf der art KARLSRUHE über große Namen wie Imi Knoebel, Karin Kneffel oder Georg Baselitz freuen.</p>
<h4>Künstlerische Vielfalt</h4>
<p>Die Vielfalt künstlerischer Positionen spiegelt sich jedoch nicht nur in den unterschiedlichen Stilen, welche auf der Messe zueinander finden. Sondern auch in den gebotenen Preisklassen. So bietet die art KARLSRUHE nicht nur etablierten Sammlerinnen und Sammlern eine geeignete Plattform, ihre bestehenden Kollektionen um neue Werke zu erweitern. Spannende Entdeckungen in allen Preisklassen sind in jeder der vier Messehallen möglich.</p>
<h4>Spannender Parcours durch vier Messehallen</h4>
<p>Die runde Messeausgabe, so sagt ihr Gründungsvater und Kurator Ewald Karl Schrade, sei für ihn im Rückblick noch einmal eine Bestätigung. „Unser Grundkonzept, sowohl die Interessen der Ausstellerinnen und Aussteller als auch jene des Publikums sorgsam wahrzunehmen und zu berücksichtigen, hat sich bewährt.“ Schrade, der mittlerweile über 50 Jahre lang als Galerist tätig ist und sich als Messemacher nach der 20. art KARLSRUHE zurückziehen will, war stets im Zuge der sogenannten Aufplanung um die Bildung optimaler Galerie-Nachbarschaften bemüht.</p>
<p>Zugleich ging es Schrade darum, den Besuchenden einen spannungsreichen Parcours durch insgesamt vier Messehallen bauen zu lassen. Diese sind in 2023 wieder nach ihren traditionellen Schwerpunkten unterteilt: In Halle 1 befinden sich Werke der Druckgrafik und Auflagenobjekte, in Halle 2 Kunst nach 1945 und Gegenwartskunst, Halle 3 besticht mit Werken der Klassischen Moderne im Zusammenspiel mit Gegenwartskunst. In Halle 4 &#8211; der dm-arena – ist die Contemporary Art21 zuhause. Doch auch außerhalb der Hallen lässt sich Kunst erleben. So wartet der Skulpturengarten – gesponsert von der Vollack Gruppe – unter freiem Himmel mit dreidimensionalen Positionen auf.</p>
<h4>Verkaufsmesse, Kontaktbörse und Bühne für Preisverleihungen</h4>
<p>Zu den unverkennbaren Markenzeichen der art KARLSRUHE zählen nicht nur die zahlreichen One-Artist-Shows der teilnehmenden Galerien, sondern auch die großzügig gestalteten Skulpturenplätze, die seit 2004 fester Programmpunkt der Messe sind.</p>
<p>Insgesamt 26 dieser großflächigen Installationen, welche im Wechselspiel mit den Galeriekojen Räume für die Interaktion zwischen Kunstwerken und den Betrachtenden ermöglichen, lassen sich dieses Jahr bestaunen.</p>
<p>Neben dem Fokus auf den Kunsthandel dient die art KARLSRUHE auch als wichtige Informations- und Kontaktbörse. So trifft sich die Kunstszene in Karlsruhe, um über neue Projekte, die nächsten Ausstellungen oder aktuelle Herausforderungen des Kunstmarktes zu sprechen. „Mit der art KARLSRUHE ist es uns gelungen, die Stadt als wichtigen Standort der Kunst im deutschsprachigen Raum zu platzieren.</p>
<p>Es ist schön zu sehen, wie sich die Messe seit ihrer Gründung im Jahr 2004 entwickelt hat. Stetig an Renommee und Strahlkraft gewinnt und den nationalen wie internationalen Kunstbetrieb Jahr für Jahr nach Karlsruhe, der UNESCO City of Media Arts, einlädt“, erklärt die Geschäftsführerin der Messe Britta Wirtz. Das zwanzigjährige Bestehen der Messe ist laut der Messechefin ein gutes Indiz über die Bedeutung der Karlsruher Kunstmesse.</p>
<p>Mit rund 75 Galerien in einer einzelnen Halle gestartet, bietet die art KARLSRUHE zwei Jahrzehnte später über 200 Galerien eine Plattform, sich und ihre Kunst zu präsentieren. „Die Verlässlichkeit und Beständigkeit der Messe hat natürlich mit der klugen und bewährten Konzeption ihres Gründers und Erdenkers Ewald Karl Schrade zu tun, der sich stets mit großer Leidenschaft dafür eingesetzt hat, unseren Ausstellern das bestmögliche Messeerlebnis zu bieten“, so Wirtz.</p>
<p>Fester Bestandteil dieses Messeerlebnisses sind seit einigen Jahren auch die Preisverleihungen, welche erneut auf der 20. art KARLSRUHE stattfinden werden. Mit dem art KARLSRUHE-Preis des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe, dem Loth-Skulpturenpreis (gestiftet von der L-Bank) und dem Hans Platschek-Preis für Kunst und Schrift werden auch in diesem Jahr wieder drei Preise im Rahmen der Karlsruher Kunstmesse vergeben.</p>
<h4>Viele Aussteller sind von Anfang an dabei</h4>
<p>Aus dem deutschen Kunstmessen-Kalender sei die art KARLSRUHE nicht mehr wegzudenken, sagt der Berliner Galerist Werner Tammen. Er gehört nicht nur zum derzeit tätigen Beirat, sondern war bereits 2004 auf der damals gegründeten Messe als Aussteller vertreten. Wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen, die 2023 zum 20. Mal in Karlsruhe teilnehmen wollen, ist er von der art KARLSRUHE überzeugt.</p>
<p>Das breite Spektrum des Angebots von der Klassischen Moderne bis zur jüngsten Gegenwartskunst, die weiträumigen Messehallen und nicht zuletzt die Publikumsresonanz sind es, die Tammen immer wieder in den deutschen Südwesten reisen lassen. „Eine gerne praktizierte Pflicht“, erläutert der bekannte Galerist, „nicht zuletzt dank der Tatsache, dass die Sammler-Dichte dort hoch ist – und auf dieser Messe folglich auch stattliche Umsätze generiert werden.“</p>
<p>Auch Galerien wie Schwarzer (Düsseldorf), GNG (Paris), Brennecke (Berlin), Obrist (Essen), Rothamel (Erfurt) oder die Galerie an der Pinakothek der Moderne (München) nehmen Jahr für Jahr gerne teil und gehören zu den Galerien, welche die art KARLSRUHE seit ihrer Gründung im Jahr 2004 begleiten.</p>
<p>Die in Mainz und Venedig ansässige Galeristin Dorothea van der Koelen, ebenfalls seit 2004 dabei und im Messe-Beirat aktiv, konnte in den zurückliegenden beiden Jahrzehnten zusammen mit ihren Künstlerinnen und Künstlern regelmäßig Skulpturenplätze einrichten, darunter Lore Bert, Francois Morellet, Fabrizio Plessi, Günther Uecker und Bernar Venet. „Stets erhielten wir eine starke Resonanz“, berichtet sie. „Der Zuspruch hat natürlich mit der Kunst selbst zu tun; gleichwohl haben die wunderbaren, vom Licht durchfluteten Messehallen optimale Voraussetzungen geschaffen.“</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die art Karlsruhe: <a href="https://www.art-karlsruhe.de/de/">www.art-karlsruhe.de</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Karlsruhe? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1803994&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>Unser Projekt ARTTRADO unterstützen:</p>
<form action="https://www.paypal.com/donate" method="post" target="_top"><input title="PayPal - The safer, easier way to pay online!" alt="Spenden mit dem PayPal-Button" name="submit" src="https://www.paypalobjects.com/de_DE/DE/i/btn/btn_donateCC_LG.gif" type="image" /></form>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Galerie Gmurzynska: La Main de Picasso &#038; Roberto Matta:  Les Témoins de l’Univers</title>
		<link>https://arttrado.de/news/galerie-gmurzynska-la-main-de-picasso-roberto-matta-les-temoins-de-lunivers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2022 12:42:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Galerien und Ausstellungsräume]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Roberto Matta]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Zürich]]></category>
		<category><![CDATA[Art Weekend]]></category>
		<category><![CDATA[picasso]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in der Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Gmurzynska]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=12312</guid>

					<description><![CDATA[Galerie Gmurzynska: La Main de Picasso &#38; Roberto Matta: Les Témoins de l’Univers Roberto Matta: Les Témoins de l’Univers. Die <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/galerie-gmurzynska-la-main-de-picasso-roberto-matta-les-temoins-de-lunivers/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Galerie Gmurzynska: La Main de Picasso &amp; Roberto Matta: Les Témoins de l’Univers</h3>
<p>Roberto Matta: Les Témoins de l’Univers. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl von Meisterwerken Roberto Mattas. (Santiago de Chile, 1911 &#8211; Civitavecchia, 2002). Einer weltweit führenden Figur des Surrealismus. Die zehn Gemälde, die in der Ausstellung gezeigt werden, stammen aus den Jahren 1947 bis 1969: einem Höhepunkt im Schaffen des Künstlers, der großen Einfluss auf die Nachkriegsbewegungen in New York und Paris hatte.</p>
<p>Für Roberto Matta besteht die Aufgabe des Künstlers darin, das Unsichtbare sichtbar zu machen und das Unergründliche zu zeigen. Der Künstler erfindet in seiner Malerei eine neue Perspektive, zaubert belebte Formen wie aus einer anderen Galaxie hervor, lässt Farben zerfließen und lässt den Pinsel über die Leinwand gleiten. Die Ausdrucksbreite Mattas visueller Halluzinationen scheint grenzenlos zu sein.</p>
<p>In dieser Auswahl seltener und monumentaler Gemälde kann man sehen, wie es Matta gelingt, das Rohmaterial seiner Emotionen und Visionen auf kreativste Weise auszudrücken. Der Künstler erschafft eine extra-reale Welt, die die Grenzen der Vorstellungskraft verschiebt, um die Welt durch die Wände des Bewusstseins zu sehen. Mattas Werke zeigen eine imaginäre Welt in Bewegung.</p>
<p>Zeichnungen, die wie ein Storyboard oder ein Science-Fiction-Comic-Panel aufgebaut sind. Seine Werke lassen uns in eine Art vierte Dimension eintauchen. Wie zum Beispiel das monumentale Triptychon La nature unie (1965), das den Betrachter in eine Umgebung einhüllt, wie 1973 in Amiens in einer bahnbrechenden und die Schwerkraft überwindenden Installation demonstriert wurde. Seine Erweiterung der Wahrnehmungsdimensionen wurde von William Rubin, dem entscheidenden Kurator des Museum of Modern Art, auf den Punkt gebracht, der schrieb: “Matta ist der einzige Maler nach Duchamp, der völlig neue Möglichkeiten im illusionistischen Raum erforscht.”</p>
<h4>Internationales Revival des Surrealismus</h4>
<p>Die Ausstellung von Roberto Matta in der Galerie Gmurzynska findet zu einer Zeit statt, in der der Surrealismus in der internationalen Kunstszene ein starkes Revival erlebt. Die aktuelle Biennale von Venedig stellt Gemälde von Surrealistinnen in den Mittelpunkt; das Guggenheim Museum präsentiert eine Ausstellung Surrealism and Magic: Enchanted Modernity, in der Matta neben Tanguy und Ernst zu sehen ist; die Ausstellung Surrealism Beyond Borders in der Tate Modern stellt außereuropäische surrealistische Künstler vor&#8230;</p>
<p>Das Erbe des Surrealismus, das die heutige Kunstwelt durchdringt, ist in den Werken vieler aufstrebender Künstler spürbar. Mehr denn je sollten wir uns mit einem Mitbegründer dieser Kunstrichtung wie Roberto Matta näher befassen.</p>
<h4>La Main de Picasso</h4>
<p>Gleichzeitig freut sich die Galerie Gmurzynska, in ihren Ausstellungsräumen in Zürich ab 10. Juni 2022 eine einzigartige Skulptur von Pablo Picasso zu zeigen. Die die linke Hand des legendären Künstlers darstellt. Dieses sagenhafte Werk befindet sich im Besitz eines berühmten Sammlers, der es vom Picasso Estate erworben hat, und wurde über zwanzig Jahre lang nicht öffentlich ausgestellt.</p>
<p>Die Ausstellung basiert auf einem akademischen Essay von Dr. Jérôme Neutres mit dem Titel God’s Left Hand: Analysis of the plaster sculpture of Pablo Picasso’s palm.</p>
<figure id="attachment_12314" aria-describedby="caption-attachment-12314" style="width: 329px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/06/image003-3.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-12314 size-full" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/06/image003-3.jpg" alt="Kunst in der Schweiz Roberto Matta_La nature unie Pablo Picasso Ausstellung Zürich junge kunst online entdecken arttrado kunst kaufen galerie heidemann" width="329" height="297" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/06/image003-3.jpg 329w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/06/image003-3-300x271.jpg 300w" sizes="(max-width: 329px) 100vw, 329px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12314" class="wp-caption-text">PABLO PICASSO (1881-1973) Main de l’artiste 1937<br />Plaster 19.5 x 4.5 cm/ 7.68 x 1.77 inches/Unique<br />PP. 37-266/Spies. 220C/ OPP. 37:332</figcaption></figure>
<h4>God’s Left Hand: Analysis of the plaster sculpture of Pablo Picasso’s palm</h4>
<p>Die Gipsskulptur von Pablo Picassos linker Hand entstand 1937, im selben Jahr wie Guernica, und ist das einzige bekannte Exemplar einer modellierten Skulptur von Picassos linker Handfläche – für den Rechtshänder konnte nur sie als lebendes Modell dienen – im gesamten Œuvre, während die Hand des Künstlers ein wiederkehrendes Motiv seiner Gemälde und Skulpturen ist.</p>
<p>Für Picasso stellt die Hand das akademische Sujet dar, das die Begabung des Künstlers offenbart. Sie wird zum Symbol der schöpferischen Kraft. Zugleich ist es der Körperteil, der das Schicksal und den Charakter des Seins veranschaulicht. Vor allem aber ist die Hand zugleich Motiv und Gegenstand des Abdrucks – ein Thema, das Picasso faszinierte, da er sich zur Art brut und zur Primitiven Kunst hingezogen fühlte. Es ist daher kein Zufall, dass Daniel Kahnweiler 1949 das Foto einer Gipsskulptur von Picassos Hand als Titelbild für den ersten Catalogue Raisonné der Picasso-Skulpturen auswählte.</p>
<p>Dieses einzigartige historische Werk ist im Catalogue Raisonné des sculptures de Picasso (N°220 C) sowie den folgenden Katalogen aufgeführt: Une Collection Picasso, Œuvres de 1937 à 1946, Huiles, Gouaches, Dessins, Collages et Découpages aus der Marie-Thérèse Walter Collection, Galerie Krugier, Genf, Dezember 1973 (einführende Illustration), und Picasso. The Sculpture, Galleria Borghese, Rom, vom 24. Oktober 2018 bis 3. Februar 2019 (S. 186–187).</p>
<p>Neben diesem bahnbrechenden Werk in Picassos Schaffen wird die Ausstellung die große Bandbreite an Stilen und Techniken dokumentieren, die Picasso im Laufe seines Lebens verwendete, indem sie wichtige Gemälde in Öl auf Leinwand oder als Fresko ebenso wie Papierarbeiten in Tusche und Gouache zeigt.</p>
<h4>Pablo Piccaso und die Bildhauerei</h4>
<p>Picasso begann 1902 in Barcelona, sich der Bildhauerei zu widmen. Er entwickelte sich zu einem produktiven Bildhauer und Maler. Die Arbeit, die hier gezeigt wird, ist ein einzelner Gipsabdruck von Picassos linker Handfläche. Die einer Serie von Gipsstudien entstammt, die dem Künstler sehr wichtig waren; er nannte sie liebevoll „meine Plastiken“. Von 1930 bis 1935 in seinem Bildhaueratelier im Château de Boisgeloup und dann bis 1944 in Paris widmete sich Picasso in erster Linie seinen Gipsarbeiten und experimentierte<br />
mit dem Modellieren, der Assemblage und Abdrücken.</p>
<p>Wie auch bei seinen Gemälden war er von primitiven Skulpturen beeinflusst und trat in den Dialog mit der Materie, indem er seine Hände mit Lehm und insbesondere Gips konfrontierte. Picasso, der die Bronzegüsse seiner Arbeiten als zu unpersönlich empfand, bevorzugte oft die finale Form des Rohmaterials wie etwa Gips. In einem Gespräch über seine Gipsskulpturen sagte Picasso zu seinem Freund und Exegeten Pierre Daix: „<em>Sie waren viel schöner aus Gips .</em>.. Ich zog anfangs nicht einmal in Betracht, sie in Bronze zu giessen &#8230;“</p>
<p>Für mehr Informationen über die Galerie, ihre Künstler und Events besuchen Sie bitte <a href="http://www.gmurzynska.com" target="_blank" rel="noopener">www.gmurzynska.com</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Die Galerie auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/gmurzynska/">@gmurzynska • Instagram-Fotos und -Videos</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Zürich? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-2554935&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>ARTTRADO unterstützen:</p>
<form action="https://www.paypal.com/donate" method="post" target="_top"><input name="hosted_button_id" type="hidden" value="K7BRGP73EH8EU" /><br />
<input title="PayPal - The safer, easier way to pay online!" alt="Spenden mit dem PayPal-Button" name="submit" src="https://www.paypalobjects.com/de_DE/DE/i/btn/btn_donateCC_LG.gif" type="image" /><br />
<img decoding="async" src="https://www.paypal.com/de_DE/i/scr/pixel.gif" alt="" width="1" height="1" border="0" /></form>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kadée: Kriterien der Wertermittlung bei Kunstwerken</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kadee-kriterien-der-wertermittlung-bei-kunstwerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2021 10:08:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Malkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Sujet]]></category>
		<category><![CDATA[Marktfrische]]></category>
		<category><![CDATA[picasso]]></category>
		<category><![CDATA[Werkphase]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Martin Seidel]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Wertermittlung]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfram Völcker]]></category>
		<category><![CDATA[Provenienz]]></category>
		<category><![CDATA[Kadée]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken zum Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlermarketing]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=10351</guid>

					<description><![CDATA[Kadée: Kunst- und Künstlermarketing Top oder Flop? Kadée war unter anderem Zeitsoldat bei einer Fallschirmjägereinheit; Profi-DJ; – Moderator beim Privaten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kadee-kriterien-der-wertermittlung-bei-kunstwerken/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #000000;">Kadée: Kunst- und Künstlermarketing Top oder Flop?</span></h3>
<p>Kadée war unter anderem Zeitsoldat bei einer Fallschirmjägereinheit; Profi-DJ; – Moderator beim Privaten Rundfunk sowie auf Messen und Bühnen, Seminarleiter und Trainer für Moderation und Gründer und Präsident der Künstlervereinigung Fundus Artifex. Vor allem ist er aber eins &#8211; Künstler.</p>
<p>Vor 14 Tagen veröffentlichten wir den 9. Teil von „Kadée´s Gedanken zum Kunstmarkt“. Im letzten Teil widmete sich Kadée; <a href="https://arttrado.de/news/kuenstler-innen-sammler-innen-emotionen-und-der-kunstmarkt/" target="_blank" rel="noopener">Emotionen auf dem Kunstmarkt.</a> Diesmal teilt der Airbrush-Künsler Kadée seine Gedanken zum Kunstmarkt über &#8222;Die Kriterien der Wertermittlung bei Kunstwerken&#8220;. Dabei erläutert er die wichtigen Begriffe; Sujet, Provenienz, Marktfrische und Werkphase.</p>
<p>Unser Interview mit dem Airbrush-Künstler finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/kadee-im-interview-normal-ist-langweilig/" target="_blank" rel="noopener">Kadée im Interview – Normal ist langweilig</a></p>
<h4>Kadée´s Gedanken zum Kunstmarkt Teil 10</h4>
<p><strong>Ein Gastbeitrag von Klaus – Kadée – Eberhart:</strong></p>
<p>Einerseits melden die großen Auktionshäuser Christie’s oder Sotheby`s Millionenumsätze beim Verkauf von Kunstwerken, andererseits können abertausende Werke gar nicht verkauft werden. Wie kommt das zustande?</p>
<p>In ihrem Buch „Wie Sie mit Picasso &amp; Co ein Vermögen aufbauen“ schreibt Dr. Franziska Ida Neuman dazu: „Neben der Größe des Kunstwerks und dem Bekanntheitsgrad des Künstlers zählen besondere Parameter wie die Attraktivität des Motivs (Sujet), die Herkunft des Objektes (Provenienz), die sogenannte Marktfrische sowie die Werkphase, in welcher das Kunstwerk entstanden ist, zu den Eckpfeilern der Wertermittlung.“ Vier Fachbegriffe, die es sich lohnt genauer unter die Lupe zu nehmen.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Sujet-Provenienz-Marktfrische-Werkphase-web.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10352 aligncenter" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Sujet-Provenienz-Marktfrische-Werkphase-web.jpg" alt="kaddé gedanken zum kunstmarkt arttrado junge kunst online Top oder Flop - Die Kriterien der Wertermittlung bei Kunstwerken" width="780" height="469" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Sujet-Provenienz-Marktfrische-Werkphase-web.jpg 780w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Sujet-Provenienz-Marktfrische-Werkphase-web-300x180.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Sujet-Provenienz-Marktfrische-Werkphase-web-768x462.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Sujet-Provenienz-Marktfrische-Werkphase-web-600x361.jpg 600w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<h4>Zu 1.) Sujet</h4>
<p>Das französische Wort „sujet“ [syˈʒɛ] steht für ein künstlerisch verarbeitetes Thema, also das Motiv eines Gemäldes. Für Galeriebetreiber/innen und Sammler/innen zählt hierbei ob und wie viele Gedanken sich der/die Kunstschaffende bei der Erstellung des Werkes gemacht hat. Besondere Bedeutung haben dabei neue, innovative und frische Ideen. „Sieht-so-aus-wie-Kunstwerke haben keine Chance auf eine nachhaltige Wertschätzung am Kunstmarkt, obwohl sie kurzfristig zahlreichen Kunstsammlern schmecken könnten“ erklärt dazu der Galerist und Kunstsachverständige Dr. Wolfram Völcker. Harald</p>
<p>Szeemann, Schweizer Museumsleiter, Kurator und Ausstellungsmacher stellt klar: „Den Betrachter des Kunstwerkes interessiert nämlich nicht das, was er schon weiß, sondern das Unbekannte, das Unglaubliche, das noch nie Gesehene, die Sensation, die dieses eigene Wissen übersteigt oder in verdichteter Form neu sichtbar werden lässt.“ Wolfram Völcker fasst zusammen: „Wir können also sagen, ein Kunstwerk hat eine hohe Qualität, wenn seine Wirkung auf den Betrachter besonders intensiv ist“.</p>
<h4>Zu 2.) Provenienz</h4>
<p>Provenienz ist aus dem Lateinischen hergeleitet von „provenire“ (entstehen, hervorkommen, geboren werden) und bezeichnet in der Kunstszene die Herkunft und verschiedenen Besitzverhältnisse eines Kulturguts. Die Verbindung zum Kunstmarkt erklärt die Provenienzforscherin Isabel von Klitzing: „Seit jeher spielt die Herkunft eines Werkes (Provenienz) für den Handel eine große Rolle.</p>
<p>Wie einem guten Wein ist eine einwandfreie Herkunft aus „erster Lage“ auch bei einem Kunstwerk ein Gütesiegel für Qualität, das Schlüsse auf die Echtheit eines Objektes zulässt und seinen Wert bezeugt.“ Zur einwandfreien Herkunft eines Kunstwerkes gehört insbesondere die Frage wer es geschaffen hat. „Der Name des Künstlers spielt im Bewertungsvorgang zur Erstellung des Handelswertes eine zentrale Rolle. Denn der Name ist gleichermaßen ein Zeichen der Herkunft und der Authentizität“, sagt der Kulturmanager Prof. Dr. Dirk Boll und ergänzt:</p>
<p>„Durch die Signatur des Künstlers wird das einzelne Werk gewissermaßen beglaubigt“ Auch in unterschiedlichen Berechnungsmodellen für Werke der bildenden Kunst wird der Künstlerfaktor als besonders preisrelevant angegeben, wie Prof. Boll bestätigt: „Für den Künstler- oder Kunstfaktor sind die Bekanntheitsgrade einer Künstlerin / eines Künstlers ausschlaggebend, die Beteiligung an wichtigen Ausstellungen, Art und Zahl von Stipendien und Preisen oder die Erwähnung in Feuilletons“ [&#8230;] „War es früher so, dass der künstlerische Wert den Großteil des Handelswertes bestimmte, und damit Fragen der kunsthistorischen Legitimierung und der Seltenheit des Werkes den Preis bestimmten, so wurde die Bandbreite von Kriterien um Breitenwirkung, Provenienz, Marktgeschichte und Wertentwicklung erweitert“.</p>
<h4>Zu 3.) Marktfrische</h4>
<p>Werke der Gegenwartskunst werden zusätzlich auch nach ihrer Marktfrische beurteilt. Es wird die Frage gestellt: Wie oft wurde das Werk in den letzten Jahren öffentlich zum Verkauf angeboten – und nicht verkauft? Bei Ladenhütern, die schon in der zehnten Ausstellung und auf der fünften Messe gezeigt wurden, sinkt der Preis. Ein Faktor dabei ist auch ob in diesen Werken der sich regelmäßig ändernde Zeitgeist eingefangen und ausgedrückt wurde.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Aiden-Meller.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10353 aligncenter" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Aiden-Meller.jpg" alt="kaddé gedanken zum kunstmarkt arttrado junge kunst online Top oder Flop - Die Kriterien der Wertermittlung bei Kunstwerken" width="601" height="405" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Aiden-Meller.jpg 601w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/10/Aiden-Meller-300x202.jpg 300w" sizes="(max-width: 601px) 100vw, 601px" /></a></p>
<h4>Zu 4.) Werkphase</h4>
<p>Während der vielen Jahre künstlerischen Schaffens entwickeln sich Künstler/innen in der Regel weiter. Diese Werks- oder Schaffensphasen können zeitlich (z.B. Werke zwischen 1952 und 1961), räumlich (z.B. Pariser Arbeiten) oder thematisch (z.B. grüne Periode) gegliedert sein. Diese Einteilungen sind meist Zuschreibungen durch etwa Kunsthistoriker/innen oder Biograf/en/innen. Die Kunstwerke werden auch häufig in „frühes -“, „mittleres -“ oder „spätes Werk“ unterteilt. Häufig findet man im Zusammenhang mit dem Spätwerk Begriffe wie „abgeklärt“, „gereift“ o.Ä. Als Beispiel kann hier Pablo Picasso dienen:</p>
<p>Naturalistisches Frühwerk (1898–1901)<br />
Rezeption des Post-Impressionismus (1901–1902)<br />
Blaue Periode (Herbst 1902–1904)<br />
Rosa Periode (1904–1906)<br />
Frühkubismus (1907–1908)</p>
<p>Allgemein gilt was Prof. Wolfram Völcker sagt: „Neben der Authentizität und der Glaubwürdigkeit muss sich [&#8230;] immer eine Eigenständigkeit ausmachen lassen“, womit sich der Kreis zum Sujet schließt. Fazit: Um auf dem Kunstmarkt sichtbaren und spürbaren Erfolg zu haben, reicht es leider nicht aus „einfach nur zu malen“ und zu glauben „meine Bilder sprechen für sich“ sondern es gilt sehr komplexe Vorgänge und Zusammenhänge zu kennen und darauf zu reagieren.</p>
<p>Der Kunsthistoriker, Kunstpublizist und Herausgeber der Fachzeitschrift KUNSTFORUM, Dr. Martin Seidel, sieht es so: „Erfolgsfaktoren sind weder die – nicht messbare – Qualität von Kunst noch Preise und Umsatzerfolge. Sondern die Wahrnehmung von Künstler/innen, die Zahl ihrer repräsentativen Einzel- und Gruppenausstellungen, die Ankäufe großer Museen und die Erwähnung in Feuilletons und Kunstmagazinen“.</p>
<p>„Ein fast ebenso wichtiger Erfolgsfaktor wie Reichtum und Vermögen ist das soziale Kapital: das Eingebundensein in familiäre und lokale Netzwerke und Berufsorganisationen, die Vernetzungsfähigkeit, Kontaktfreudigkeit, Liebenswürdigkeit und die charismatische Wirkung“ meint der Kunsthistoriker Dr. Christian Saehrendt und stellt weiter fest: „Unabhängig von materiellen und sozialen Startvorteilen sind psychische Stabilität und Eigenschaften wie Resilienz (also die psychische Widerstandskraft und Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen [Anm. Kadée] ) Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit von Bedeutung“.</p>
<h4><span style="color: #000000;">Weitere Informationen</span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Mehr über den Künstler Kadée auf seinem Facebook Profil: <a style="color: #000000;" href="https://www.facebook.com/klauskadee.eberhardt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.facebook.com/klauskadee.eberhardt</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Auf der Suche nach einem besonderen Kunstwerk? – <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gemälde, Fotografien, Kunstdrucke…</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Unsere Interviews finden Sie hier: <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">ARTTRADO unterstützen:</span></p>
<p><a href="https://www.paypal.com/donate/?cmd=_s-xclick&amp;hosted_button_id=H8575LKPJNPLW&amp;source=url"><span style="color: #000000;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6541" src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" srcset="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:auto/h:auto/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 600w, https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:300/h:66/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 300w" alt="" width="200" height="44" data-opt-src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" data-opt-lazy-loaded="true" data-opt-otimized-width="200" data-opt-optimized-height="44" /></span></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ton-Teller von Picasso bei &#8222;Bares für Rares&#8220;</title>
		<link>https://arttrado.de/news/ton-teller-von-picasso-bei-bares-fuer-rares/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2021 08:43:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[pablo picasso]]></category>
		<category><![CDATA[picasso]]></category>
		<category><![CDATA[auktion]]></category>
		<category><![CDATA[Bares für Rares]]></category>
		<category><![CDATA[Keramik]]></category>
		<category><![CDATA[Tonkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Teller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=9165</guid>

					<description><![CDATA[Ton-Teller von Picasso bei &#8222;Bares für Rares&#8220; Bei der Fernsehshow &#8222;Bares für Rares&#8220; tauchen immer mal wieder spannende Kunstwerke auf. <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/ton-teller-von-picasso-bei-bares-fuer-rares/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ton-Teller von Picasso bei &#8222;Bares für Rares&#8220;</h3>
<p>Bei der Fernsehshow &#8222;Bares für Rares&#8220; tauchen immer mal wieder spannende Kunstwerke auf. Diesmal bringt eine Verkäuferin einen verzierten Ton-Teller mit. Der Entertainer Horst Lichter schätzt das Werk auf den ersten Blick auf 100€. Der eingebrannte Stier in dem Keramik-Kunstwerk scheint ihm kein Hinweis zu sein, zugegeben es werden wohl die wenigsten wissen, das der berühmte Pablo Picasso nicht nur gemalt, sondern eben auch getöpfert hat. Picasso hatte 1946 die Bekanntschaft eines Töpferpaares gemacht und stieg in das Atelier Madoura ein. Dort hat er viele Dinge selbst hergestellt und auch Entwürfe gemacht.</p>
<p>Als die Verkäuferin sagt, das sie gerne 1000-1500€ für den Teller haben würde, wird Lichter stutzig und wartet auf die Meinung eines Experten. Colmar Schulte-Goltz klärte über seltene Stück des weltberühmten Künstlers auf.</p>
<p>Der Teller stammt aus dem Jahr 1947 und ist die Nummer 130 von 200 limitierten Exemplaren der Edition Picasso. &#8222;Es handelt sich um ein originales, authentisches Stück von der Pablo Picasso Edition, und die sind weltweit gesucht.&#8220; &#8211; so Schulte-Goltz.</p>
<p>Der Experte verrät weiter: &#8222;Es gibt Pariser Galerien, die diesen Teller zu einem sehr horrenden Preis anbieten. Da werden bis zu 25.000 Euro veranschlagt.&#8220; Diesen Ton-Teller schätzt er auf 6.800€ &#8211; 9.000€</p>
<p>Der Kunst- und Antiquitätenhändler David Suppes erhielt am Ende den Zuschlag und die Verkäuferin ging mit 7.500€ nach Hause.</p>
<h4>Bares für Rares</h4>
<p>Bares für Rares ist eine TV-Show, in der Regel immer werktags um 15.05 Uhr im ZDF. In der Sendung können Zuschauer den Wert ihrer Antiquitäten schätzen lassen und diese anschließend in der Show an Händler verkaufen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Ton-Teller von Pablo Picasso/ZDF</p>
<p>Unsere aktuelle digitale Ausstellung: <a href="https://arttrado.de/news/digitale-ausstellung-julien-b-die-sonne-scheint-fuer-alle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Die Sonne scheint für Alle“ von Julien Bouzoubaa</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>VERLÄNGERT BIS 01.07.21 – Aktuell sammeln wir Spenden für das Tierheim Herzsprung, unter allen Spendern verlosen wir ein Kunstwerk im Wert von ca. 2000€ Alle Information zur Teilnahme: <a href="https://arttrado.de/news/aktion-tierheim-herzsprung-spenden-und-kunstwerk-gewinnen/">Aktion: Tierheim Herzsprung spenden und Kunstwerk gewinnen |</a></p>
<p><a href="https://www.paypal.com/donate/?cmd=_s-xclick&amp;hosted_button_id=H8575LKPJNPLW&amp;source=url"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6541" src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" srcset="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:auto/h:auto/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 600w, https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:300/h:66/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 300w" alt="" width="200" height="44" data-opt-src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" data-opt-lazy-loaded="true" data-opt-otimized-width="200" data-opt-optimized-height="44" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lost Art #6: Jugo Dada &#8211; Die Geschichte von Sava Šaronjić</title>
		<link>https://arttrado.de/news/lost-art-6-jugo-dada-die-geschichte-von-sava-saronjic/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2020 10:20:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Dora Maar]]></category>
		<category><![CDATA[lost art]]></category>
		<category><![CDATA[Max Ernst]]></category>
		<category><![CDATA[picasso]]></category>
		<category><![CDATA[Man Ray]]></category>
		<category><![CDATA[Šaronjić]]></category>
		<category><![CDATA[Ives Tangui]]></category>
		<category><![CDATA[Jugo Dada]]></category>
		<category><![CDATA[Hannah Hoch]]></category>
		<category><![CDATA[Dadaismus]]></category>
		<category><![CDATA[Surrealismus]]></category>
		<category><![CDATA[Marko Ristić]]></category>
		<category><![CDATA[Zisska & Lacher]]></category>
		<category><![CDATA[Dali]]></category>
		<category><![CDATA[Art Crime]]></category>
		<category><![CDATA[Miro]]></category>
		<category><![CDATA[M. Duchamp]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Valentine Hugo]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=6617</guid>

					<description><![CDATA[Lost Art #6: Jugo Dada &#8211; Die Geschichte von Sava Šaronjić Kunstverbrechen &#8211; Jugo Dada. Die Geschichte ließt sich wie <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/lost-art-6-jugo-dada-die-geschichte-von-sava-saronjic/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Lost Art #6: Jugo Dada &#8211; Die Geschichte von Sava Šaronjić</h3>
<p>Kunstverbrechen &#8211; Jugo Dada. Die Geschichte ließt sich wie ein Krimi. Dem Anschein nach wurden 2016 bedeutende Kunstwerke eines serbischen Sammlers ungerechtfertigt von der Polizei München beschlagnahmt. Zuvor wurden diese mit der Absicht sie in Deutschland auf einer Auktion zu verkaufen, von einem Galeristen ins Land gebracht. Die Auktion sollte bei dem Münchener Auktionshaus Zisska &amp; Lacher stattfinden. Der Ausstellungskatalog war schon fertig. Dazu kam es jedoch nicht, da die Kunstwerke als angebliche Fälschungen am ersten Tag beschlagnahmt wurden. Den Beschluss dazu erteilte das Amtsgericht München am 10. November 2016. Das Aktenzeichen liegt uns vor. Bei der Versteigerung der 31 Werke sollten mindestens über 170.000€ erzielt werden. Das es sich bei den Kunstwerken tatsächlich um Fälschungen handelt wurde bis heute nicht bestätigt. Der Sammler tappt im dunkeln. Die Geschichte wirft Unklarheiten und Fragen auf. Wir stehen mit dem Sammler in Kontakt und möchten das die Wahrheit ans Licht kommt. Um die Glaubwürdigkeit des Serbischen Sammlers  <strong class="gmail_sendername" dir="auto">Sava Šaronjić </strong>zu unterstreichen müssen wir etwas ausholen.</p>
<h4>Jugo Dada &#8211; Die Geschichte von <strong class="gmail_sendername" dir="auto">Sava Šaronjić</strong></h4>
<p>Beginnen wir im Jahr 1996. In diesem Jahr kaufte Sava Šaronjić die Sammlung von der Witwe von Marko Ristić (1902-1984), Dichter, Autor und Gründer des Serbischen Surrealismus. Die Sammlung enthielt eine Menge Arbeiten von serbischer und ex-jugoslawischer Provenienz sowie Arbeiten von Picasso, Dali, Miro, M. Duchamp, Valentine Hugo, Dora Maar, Max Ernst, Man Ray, Ives Tangui, Hannah Hoch sowie eine beeindruckende Anzahl von Photographien, Büchern und Magazinen zum Thema Dadaismus und Surrealismus.</p>
<p>Im Jahre 1999 wurde die Arbeiten, ausgenommen die serbischen und ex-jugoslawischen Arbeiten, aus der Sammlung durch Christies in Genf für 350.000 Sfr. verkauft. Sava Šaronjić erwarb zwischenzeitlich junge Avantgarde-Kunst von serbischen und ex-jugoslawischen Künstlern zu günstigen Preisen, denn zu diesem Zeitpunkt gab es in Serbien kaum Interesse an diesen Werken.</p>
<p>Nenad Stojić aus Umka, ein Ort nahe Belgrad, den Herr Šaronjić gut kannte, bekundete eines Tages sein Interesse an einem Teil seiner Sammlung. Ein Teil der Sammlung wurde an Herrn Stojic verkauft.</p>
<p>Bis hierher haben also weder Stojic noch das Auktionshaus Christies in Genf Herrn Šaronjić unterstellt das es sich bei einem seiner Werke um eine Fälschung handeln sollte. Mit Herrn Stojic stehen wir ebenfalls in Kontakt. Das Auktionshaus Christies hat sich noch nicht dazu geäußert.</p>
<p>Im Jahr 2015 spendete der Kunstsammler Šaronjić einen Teil seiner verbliebenen Sammlung. 24 Werke gingen an das Museum of Contemporary Art in Belgrad. Dafür bekam er einen Dankesbrief vom Museum. Auch hier ging eine Anfrage von unserer Seite an das Museum raus, sobald wir eine Antwort erhalten haben, werden wir das updaten. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen Verdacht darauf, dass es sich hierbei um Fälschungen gehandelt haben könnte. Herr Šaronjić bot dem Museum in Belgrad zusätzlich noch 3 Werke zum kauf an, mangels Kaufkraft entschied sich das Museum nur für 1 Werk in Höhe von 5000€ und gab die anderen Werke in den Besitz von Šaronjić zurück.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> Diese Zwei Werke die vom Museum of Contemporary Art in Belgrad gekauft worden wären, wenn die finanziellen Mittel gestimmt hätten, wurden mit weiteren 29 Werken später in München beim Auktionshaus Zisska &amp; Lacher als Fälschung beschlagnahmt. Eine Aussage, einer bisher unbeteiligten Galerie aus Berlin, trug dazu dem Anschein nach einen großen Teil bei. Weitere Details dürfen vor der Gerichtsverhandlung nicht von uns veröffentlicht werden.</p>
<p>Als Anzahlung für die 31 Werke, soll Herr Lacher vom Auktionshaus Zisska &amp; Lacher Herrn Šaronjić 10.000€ gezahlt haben. Uns lagen Versicherungsnachweise, Exportlizenzen vom Institut zum Schutz kultureller Schätze der Republik Serbien und der Vertrag zwischen Herrn Lacher und Herrn Šaronjić vor.</p>
<h4>Die Beschlagnahmung</h4>
<p style="font-weight: 400;">Am 12.10.2016 ging bei dem Auktionshaus ein Warnbrief eines Käufers ein, dass alle 31 Werke Fälschungen seien. Herr Šaronjić wies Lacher darauf hin, dass er, wenn er befürchte, dass die Werke Fälschungen seien, er jederzeit den Versteigerungsauftrag nicht auszuführen brauche. Angeblich beharrte Lacher auf der Durchführung der Auktion.</p>
<p style="font-weight: 400;"><span data-offset-key="f7nim-0-0">Am Tage der Auktion durchsuchte die Polizei das Auktionshaus und beschlagnahmte die Bilder. Dabei gaben die Beamten an, sie haben </span><span id="decorator-corrected-entity-id-3" data-entity-key="3" data-offset-key="f7nim-1-0"><span data-offset-key="f7nim-1-0">Hinweise eines</span></span><span data-offset-key="f7nim-2-0"> Berliner Galeristen, dass es sich bei den Werken um Fälschungen handele.</span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span data-offset-key="f7nim-0-0">Seit 4 Jahren weiß Herr Šaronjić </span><span data-offset-key="f7nim-2-0">nun nicht, wo seine Werke sind. Herr Lacher behauptete im Jahre 2018, dass die 31 Werke tatsächlich Fälschungen seien. Dabei berief er sich auf ein 400-seitiges Gutachten, welches er jedoch nicht zur Verfügung stellte.</span></p>
<p>Herr Stojić blieb in der Zeit nicht untätig und unterzog 57 seiner Werke aus der ursprünglichen Sammlung von Šaronjić einer forensischen Untersuchung. Dabei konsultierte er 3 forensische Institute und den Kurator und Gerichtssachverständigen Herrn Kusovac. Dabei wurde festgestellt, dass alle 57 untersuchten Werke Originale sind.</p>
<p>Die Münchner Polizei kontaktierte die serbische Polizei und Staatsanwaltschaft und forderte eine Untersuchung wegen angeblich gefälschter Kunstwerke an. Das Serbische Gericht wies den Antrag als unbegründet zurück.</p>
<p><strong>Ausstellung der verbliebenen Werke 2019</strong></p>
<p>Dieses Video aus dem Jahr 2019 zeigt die Sammlung von Herr Stojić, bei einer Ausstellung, die größten teils aus ehemaligen Werken der <span data-offset-key="f7nim-0-0">Šaronjić- Sammlung besteht.</span></p>
<p><iframe title="Srpska avangarda 1920-1975. - Izlozba dadaizam mala akademija 2019" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/tnGyQxIY9-M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Nach 4 Jahren scheint eine außergerichtliche Einigung nicht mehr möglich zu sein. Herr Šaronjić ist dabei mit juristischer Unterstützung Klage zu erheben. Wir wünschen uns das am Ende die Gerechtigkeit siegt und im Falle des Falles die Kunstwerke unbeschadet zu ihrem Besitzer zurück finden. Wir bleiben weiterhin dran und werden gegebenen Falls noch Beweismittel veröffentlichen, wenn Herr Šaronjić das wünscht.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Der gesamte Katalog der Auktion und beschlagnahmter Werke: <a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/09/DADA-KATALOG-Deutsch.pdf">DADA-KATALOG-Deutsch</a></p>
<p>Wenn Sie uns auf ihre spannende Kunst Geschichte aufmerksam machen möchten. <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Wenn Sie unser Projekt ARTTRADO unterstützen möchten, können Sie das über Paypal.</p>
<p><a href="https://www.paypal.com/donate/?cmd=_s-xclick&amp;hosted_button_id=H8575LKPJNPLW&amp;source=url"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6541" src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" alt="" width="200" height="44" data-opt-src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" data-opt-lazy-loaded="true" data-opt-otimized-width="200" data-opt-optimized-height="44" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1-300x66.jpg 300w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fälscher und ihre Folgen &#8211; Der Fall Giorgio de Chirico</title>
		<link>https://arttrado.de/news/faelscher-und-ihre-folgen-der-fall-giorgio-de-chirico/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2018 13:30:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstfälscher]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Chagall]]></category>
		<category><![CDATA[Morandi]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Carrá]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[de Pisis]]></category>
		<category><![CDATA[rosai]]></category>
		<category><![CDATA[kunstfälscher]]></category>
		<category><![CDATA[Fontana]]></category>
		<category><![CDATA[fälscher]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[picasso]]></category>
		<category><![CDATA[Giorgio de Chirico]]></category>
		<category><![CDATA[Matisse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=4768</guid>

					<description><![CDATA[Fälscher und ihre Folgen &#8211; Der Fall Giorgio de Chirico Wer sich mit Kunstfälschungen des letzten Jahrhunderts auseinander setzt, kommt <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/faelscher-und-ihre-folgen-der-fall-giorgio-de-chirico/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Fälscher und ihre Folgen &#8211; Der Fall Giorgio de Chirico</h2>
<p>Wer sich mit Kunstfälschungen des letzten Jahrhunderts auseinander setzt, kommt wohl nicht an dem Namen Girgio de Chirico vorbei. Einer der bedeutensten Maler des letzten Jahrhunderts. Meistens aber ist der Anlaß der Publicity de Chiricos ein eher unerquicklicher. Es sind weniger die Bilder des &#8222;maestro&#8220; wie man ihn in Italien respektvoll nennt, die im Gespräch sind als vielmehr die Fälschungen. Lange Jahre zweifelte man daran, ob der alternde Künstler bei diesen Machenschaften nicht auch selbst seine Hand im Spiel hatte, um so für seine Erinnerung vorzusorgen. Seit 1977 sind keine Zweifel mehr möglich, wie es sich wirklich verhält; eine eigens gegen das Überhandnehmen der Bildfälschung in Italien geschaffene Spezialeinheit der Carabinieri hat in Florenz und Mailand in energischem Zugriff den &#8222;raffiniertesten Fälscherring aller Zeiten&#8220; ausgehoben.</p>
<h3>Der meist gefälschte Künstler des Jahrhunderts</h3>
<p>Was hat nun ausgerechnet Giorgio de Chirico zum Opfer so vieler und so systematischer Fälschungen gemacht? Die Antwort des Künstler, so knapp wie richtig: &#8222;Weil man sie gut verkaufen kann&#8220;. Aber dies ist nur einer von mehrern Gründen, denn auch ein Picasso, ein Matisse oder ein Chagall sind &#8222;gut zu verkaufen&#8220;. Und schließlich wurden auch Morandi, Carrá, Casorati, de Pisis, Rosai und Fontana en masse gefälscht. Also welche weiteren Umstände mußten hinzukommen, um so eine Vielzahl von Fälschern auf seine Spur zu locken.</p>
<h3>Warum de Chirico das Opfer wurde</h3>
<p>Als erstes: de Chirico &#8211; oder wenigstens ide zehn oder zwölf beliebtesten Sujets aus seiner Epoche der &#8222;pittura metafisica&#8220; &#8211; waren nicht nur einfach zu verkaufen, sondern auch einfach zu kopieren. Bei diesen Werken zählt die Signifikanz der Idee, nicht die Bravour der Pinselführung. Die Formen der Fassaden, Statuen, Gänge und ihre harten Schatten lassen sich mittels Diaprojektor leicht auf eine Leinwand werfen und somit nachzeichnen. Schon damals gehörte ein Diaprojektor zu der Grundausstattung eines jeden Fälschers. Zusätzlich kam der Fakt, dass de Chirico die Eigenheit besaß, die Bilder die am meisten geschätzt wurden, selbst immer wieder neu zu variieren. Im Sommer des Jahres 1919 betrachtete er seine &#8222;metaphysische Periode&#8220; als abgeschlossen. Wenige Jahre darauf erreichte ihn der Wunsch der Surrealisten &#8211; so von Breton, von Eluard &#8211; das eine oder andere seiner klassichen &#8222;metaphysischen&#8220; Kunstwerke zu besitzen. Diese waren zu dem Zeitpunkt aber schon oft in festen Händen. So erbot sich dem Künstler, einfach eine zweite Fassung zu malen. Der Vorschlag machte schnell die Runde und die ersten Anfragen, die erst noch schüchtern gestellt wurden &#8211; wurden schnell zur Regel.</p>
<h3>Repliken und Kopien</h3>
<p>Dieser Schritt hat viele Zeitgenossen verwirrt &#8211; und Fälscher ermutigt. Wenn de Chirico sich schon selbst wiederholte &#8211; warum sollten Sie es nicht auch tun? Verblüffende so wie bestechende Logik. Wer sollte schon die Replik unterscheiden können von einer getreuen Kopie. Auf diesem Feld sollten auch die Experten leicht in die Irre gehen. Fragwürdige Expertisen, die häufig nach einer Simplen Schwarz/Weiß Fotografie abgegeben wurden, trugen so zur Verwirrung bei.</p>
<h3>Komplexe und tragische Pointen</h3>
<p>Im laufe dessen, machten sich die Fälscher eine weitere Eigenschaft der Biographie de Chiricos zunutze. Über die Jahre wuchs die radikale Ablehnung alles dessen was als &#8222;moderne Kunst&#8220; seiner Ansicht nach allzuleicht den Beifall der Kritik und der Museen errang, indes er das eigene Werk ignorierte, ja sogar mißachtete. Diese Kontroversen boten mitten der fünfziger Jahre  den Fälschern, so wie den Hehlern und Händlern einen willkommenen Anlaß, mit der rhetorischen Frage nachzuhaken, wie weit wohl ein Mann noch ernst zu nehmen sei, der die moderne Malerei, die er einst mitgetragen habe, nun in Bausch und Bogen verdamme?</p>
<h3>Bilderfälschung = Kavaliersdelikt?</h3>
<p>Die Moralauffassung der Italiener in Kunstdingen entsprach einer sehr laxen Gesetzgebung. Lücken und Schlupflöcher, getreu dem Motto: &#8222;Die Welt will betrogen werden&#8220;. Schließlich ist niemand gezwungen diese Kunst zu kaufen. Selbst gegen Lebensmittelfälscher wird nicht sonderlich stark vorgegangen. Das alles wurde südlich der Alpen als Kavaliersdelikt eingestuft, auf einer Stufe mit Falschparken. So hat sich in Italien eine weitverzweigte Mafia aus Händlern,Hehlern und Helfershelfern entwickelt, die bis in einflußreiche Kreise reichte und ein lukratives und relativ risikoloses Gewinnspiel betrieb. Was ihnen letztendlich das Genick gebrochen hat, waren wahrscheinlich garnicht die Fälschungen, vielmehr die Dreistigkeit, mit der sie gestohlene oder nachgemachte Notarssiegel verwendet haben, um die Bilderflut mit amtlichen Beglaubigungen auszustatten.</p>
<h3>Grundzüge der Strategie</h3>
<p>Hier die Grundzüge ihrer Strategie, im wesentlichen beruhte sie auf vier Punkten.</p>
<p>Der erste war: den bejahrten Meister für nicht ganz zurechnungsfähig zu erklären und gleichzeitig alle Anekdoten zu verbreiten, die seine Urteilsfähigkeint in Frage stellten. Ob ein de Chirico echt sei oder nicht sollten &#8222;Experten entscheiden und nicht mehr der Künstler selbst. Das Ziel war ihn in soviele Prozesse wie möglich zu verwickeln. Jeder verlorene Prozess erschütterte seine Glaubwürdigkeit, er verlor viele Prozesse. Als der Fälscherring aufflo, entdeckte man die Zugehörigkeit von Signor Giovanni Pescali Jun., seine Gutachten gaben in vielen Verfahren den Ausschlag. Offiziell war das prominente Mitglied des Fälscherrings Kunstsachverständiger am Gerichtshof in Mailand.</p>
<p><strong>Die &#8222;Höhle des Ali Baba&#8220;</strong></p>
<p>Der zweite Punkt der Strategie stand nur scheinbar im wiederspruch zum ersten. So musste wenigstens ein Mitglied der Fälschermafia engen Kontakt zum Meister halten, um so den Zugang zu originalen Kunstwerken aus dem Atelier zu sichern. Zu Hause &#8211; bzw. in der Werkstatt von Domestiken wurden de Bilder dann &#8222;multipliziert&#8220;. In der Villa des Umberto Lombardi sind im Oktober 1976 viele hunderte falscher de Chiricos beschlagnahmt worden. Daneben standen hunderte leere Leinwände. Diese trugen auf der Rückseite aber bereits die Signatur des Künstlers und deren notarielle Beglaubigung. Hier wurde auch das Siegel eines bereits verstorbenen Notars gefunden. Die überraschte Polizei sprach von der Höhle des Ali Baba.</p>
<p><strong>Der Trick mit der doppelten Leinwand</strong></p>
<p>Ein besonders beliebter Trick sich die Unterschrift des Künstlers samt Verifizierung durch den anwesenden Notar zu besorgen, war die Erfindung der doppelten Leinwand. Als deren Urheber gilt bis heute Signor Daniele Pescali Sen. aus Mailand. Hinter ein echtes Werk, welches noch nicht Signiert wurde spannte man eine zweite Leinwand. Diese ließ man sich nun von dem Meister unter dem beisein eines Notars unterzeichnen. Trennte man danach die Leinwände hatte man ein zweites, unbestreitbar authentisches Bild. Es musste nur noch gemalt werden.</p>
<p><strong>Die Bilder wanderten</strong></p>
<p>Der letzte Punkt der Strategie betraf das Pedigree, den Stammbaum der Bilder. Selbstverständlich wurden die Fälschungen nicht frisch aus der Werkstatt verkauft. Sie wurden vorher auf Ausstellungen gezeigt und auf Reisen geschickt. Sie wurden in Katalogen und Zeitschriften publiziert bis sie &#8222;reif&#8220; waren in den Handel zu gelangen. So wanderten sie auf einer Galeriekette von Mailand nach Cortina d´ Ampezzo, von Cortina nach Florenz nach Montecatini und Terme, begleitet von Katalogen mit farbigen Reproduktionen auf Kunstdruckpapier und Zitaten von Apollinaire, Breton und Cocteau, von vielerlei belanglosen Rezensionen, und wurden von Station zu Station, von Katalog zu Katalog wertvoller.</p>
<h4>Frühe Fälschungen</h4>
<p>Die hier beschriebenen Praktiken gehörten zu dem jetzt längst dingfestgemachten italienischen Fälscherring. Er war zweifelslos der Größte, aber nicht der erste. Bereits in den zwanziger Jahren tauchten de Chirico Fälschungen in Paris auf. Manches bekannte Museum bewahrt noch heute eine &#8222;Piazza d´ Italia&#8220; aus dieser Urzeit auf. Selbst ein so geschätzter Maler wie Oscar Dominquez soll, als er in den dreißiger Jahren eine Krise durchmachte, einer hartnäckigen Legende zufolge sich nicht nur als Max Ernst sondern auch als de Chirico Imitator versucht und Sammlern seiner Bilder auch Fälschungen seiner Freunde offeriert haben. Eine undurchschaubarer Dschungel von Geschichten macht es heute fast unmöglich, in jedem einzelnen Fall eindeutig zwischen Fälschung und Original, zwischen Kopie und Replik zu unterscheiden. Jeder Fall muss einzeln und mit großer Skepsis geprüft werden.</p>
<h4>Anhaltspunkt und Orientierung</h4>
<p>Wie kann sich im Falle de Chirico ein Sammler &#8211; oder einer, der es werden will &#8211; zurecht finden? Die Monographie von James Thrall Soby bietet einen guten ersten Anhaltspunkt. Was dort enthalten ist, ist fraglos echt. Allerdings umfasst sie &#8211; von wenigen Ausnahmen abgesehen &#8211; nur die &#8222;Genieperiode&#8220; 1910 &#8211; 1919. Zusätzlich kann man das Archiv Léone Rosenberg mit seinen fotografischen Dokumentation sämtlicher Bilder, die durch Rosenbergs Galerie de l`Effort Moderne in Paris gingen, als Quellen authentischer Arbeiten heranziehen. Nicht zu vergessen sind die 1953 und 1968 erschienen Bücher von Isabella Far-de Chirico. Schließlich hat es Claudio Bruni, der Inhaber der hoch angesehenen Galleria La Medusa in Rom, nach längeren Vorarbeiten unternommen, im Auftrag und unter Aufsicht von Giorgio de Chirico und seiner Frau, den &#8222;Cataloge Generale&#8220; des malerischen und zeichnerischen OEuvre herauszugeben.</p>
<p>Einstweilen ist dem Künstler, die Freude über die Entlarvung der Fälscher und Fälschungen voll zu gönnen.<br />
Titelbild: Piazza-Italia-con-fontana-1968</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Magischer Realismus &#8211; Kunst der Weimarer Republik in der Tate Modern</title>
		<link>https://arttrado.de/news/magischer-realismus-kunst-der-weimarer-republik-in-der-tate-modern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2018 08:14:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[tate modern]]></category>
		<category><![CDATA[Dichter Theodor Däubler]]></category>
		<category><![CDATA[Dix]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Grosz]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Beckmann]]></category>
		<category><![CDATA[George Economou]]></category>
		<category><![CDATA[brexit]]></category>
		<category><![CDATA[timeout]]></category>
		<category><![CDATA[picasso]]></category>
		<category><![CDATA[telegraph]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[albert birkle]]></category>
		<category><![CDATA[magischer realismus]]></category>
		<category><![CDATA[The Acrobat Schulz V]]></category>
		<category><![CDATA[weimarer republik]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Davringhausen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=4681</guid>

					<description><![CDATA[Magischer Realismus &#8211; Kunst der Weimarer Republik in der Tate Modern Parallel zur noch bis Anfang September geöffneten Picasso-Schau (umgerechnet <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/magischer-realismus-kunst-der-weimarer-republik-in-der-tate-modern/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Magischer Realismus &#8211; Kunst der Weimarer Republik in der Tate Modern</h3>
<p>Parallel zur noch bis Anfang September<a href="https://arttrado.de/events/event/tate-modern-the-ey-exhibition-picasso-1932-love-fame-tragedy/" target="_blank" rel="noopener"><strong> geöffneten Picasso-Schau (umgerechnet 25 Euro Eintritt)</strong></a> hat die Tate Modern Ende Juli still und heimlich eine kostenlose Ausstellung eröffnet. <em>Magischer Realismus – Kunst der Weimarer Republik</em> präsentiert rund 70 Werke von 28 Künstlern und lediglich drei Künstlerinnen, darunter George Grosz, Jeanne Mammen und Conrad Felixmüller. Die Leihgaben stammen überwiegend von George Economou, Aufsichtsratsmitglied der Tate-Stiftung.</p>
<figure id="attachment_4682" aria-describedby="caption-attachment-4682" style="width: 494px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/08/DavringhausenGVrt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4682" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/08/DavringhausenGVrt.jpg" alt="" width="494" height="559" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/08/DavringhausenGVrt.jpg 1600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/08/DavringhausenGVrt-265x300.jpg 265w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/08/DavringhausenGVrt-768x869.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/08/DavringhausenGVrt-905x1024.jpg 905w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/08/DavringhausenGVrt-800x905.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/08/DavringhausenGVrt-600x679.jpg 600w" sizes="(max-width: 494px) 100vw, 494px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4682" class="wp-caption-text">&#8222;Dichter Theodor Däubler&#8220; &#8211; Porträt von Heinrich Davringhausen &#8211; Foto: Tate Photography 2017</figcaption></figure>
<h3>Warnung!</h3>
<p>Letzten Sommer in der Tate Liverpool sahen englische Kritiker Parallelen zwischen dem zerrissenen Brexit-Land und der Weimarer Republik. In der Modern Tate wird viel mehr  die &#8222;noch immer schockierende&#8220; Zurschaustellung von Lasterhaftigkeit und Verkommenheit hervorgehoben. Die Ausstellungsmacher die sensiblen Betrachter des 21. Jahrhunderts sogar ausdrücklich vor einigen Gemälden. Manche Besucher könnten sie erschütternd finden, heißt es zurückhaltend. Der <em>Telegraph</em> kommentiert es folgend &#8222;Manche Besucher? Wer davon nicht erschüttert ist, gehört eingesperrt.&#8220;. Das Londoner Stadtmagazin <em>TimeOut schreibt &#8222;Bilder, die kälter sind als ein Berliner Winter&#8220;.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_4683" aria-describedby="caption-attachment-4683" style="width: 505px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/08/magic-realism-tate2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4683" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/08/magic-realism-tate2.jpg" alt="" width="505" height="709" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/08/magic-realism-tate2.jpg 1600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/08/magic-realism-tate2-214x300.jpg 214w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/08/magic-realism-tate2-768x1078.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/08/magic-realism-tate2-729x1024.jpg 729w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/08/magic-realism-tate2-800x1123.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/08/magic-realism-tate2-600x842.jpg 600w" sizes="(max-width: 505px) 100vw, 505px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4683" class="wp-caption-text">Albert Birkle: &#8222;The Acrobat Schulz V&#8220;, 1921 Foto: The George Economou Collection © DACS, London 2018</figcaption></figure>
<p>Wer von Magischer Realismus hübsche Ästhetik erwartet wird enttäuscht, zu besichtigen ist die Kluft zwischen den chaotischen Jahren. Neben den großen Namen wie Dix,Grosz und Beckmann gibt es einige Wieder und Neuentdeckungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sotheby&#8217;s übertrifft für Picasso die Erwartungen</title>
		<link>https://arttrado.de/news/sothebys-uebertrifft-fuer-picasso-die-erwartungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Mar 2018 14:01:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[auktion]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[veronika kranich]]></category>
		<category><![CDATA[pablo picasso]]></category>
		<category><![CDATA[picasso]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://arttrado.de/?p=2546</guid>

					<description><![CDATA[Sotheby&#8217;s übertrifft für Picasso die Erwartungen Bei einer Auktion bei Sotheby&#8217;s in London wurde die Erwartungen übertroffen: Das surrealistische Meisterwerk <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/sothebys-uebertrifft-fuer-picasso-die-erwartungen/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Sotheby&#8217;s übertrifft für Picasso die Erwartungen</h3>
<p>Bei einer Auktion bei Sotheby&#8217;s in London wurde die Erwartungen übertroffen: Das surrealistische Meisterwerk des spanischen Malers wechselte für ca. 50 Millionen Pfund (56 Millionen Euro) den Besitzer. Das englische Auktionshaus rechnete den Wert vor der Auktion selbst noch auf ca 41 Millionen Euro.Wer der neue Besitzer des Exponates &#8222;Frau mit Baskenmütze und kariertem Kleid&#8220; geworden ist oder wer der letzte Besitzer war, wurde nicht veröffentlicht.</p>
<p>&#8222;Frau mit Baskenmütze und kariertem Kleid&#8220; zeigt genaugenommen zwei Frauen. Zu einem Picassos Muse Marie-Thérèse Walter und seine damalige geliebte Dora Maar. Es stammt aus dem Jahre 1937.</p>
<p><strong>„Le Matador“ kam am Mittwochabend  für ca. 18,6 Millionen Euro unter den Hammer</strong></p>
<figure id="attachment_2551" aria-describedby="caption-attachment-2551" style="width: 405px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/03/picasso-le-matador-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2551 " src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/03/picasso-le-matador-1-150x150.png" alt="" width="405" height="405" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/03/picasso-le-matador-1-150x150.png 150w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/03/picasso-le-matador-1-300x300.png 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/03/picasso-le-matador-1-100x100.png 100w" sizes="(max-width: 405px) 100vw, 405px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2551" class="wp-caption-text">Picasso´s &#8222;Le Matador&#8220; von 1970</figcaption></figure>
<p>Pablo Picasso war bekannt für seine Einstellung und sein Verhalten gegenüber Frauen. Auch lange nach seinem Tod wird dies häufig in einem Atemzug mit der genialität seiner Werke genannt. <strong><a href="http://www.veronikakranich.de/">Veronika Kranich</a></strong> setzte sich auch bereits mit Pablo Picasso auseinander und hielt/hält über genau dieses Thema spezialisiert Vorträge und Diskussionsrunden.  <a href="https://arttrado.de/events/event/veronika-kranich-picasso-und-sein-verhaeltnis-zu-frauen/">https://arttrado.de/events/event/veronika-kranich-picasso-und-sein-verhaeltnis-zu-frauen/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
