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	<title>Museum of the City of New York Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 14:10:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025 Mit Buy Buy St. Pauli dokumentiert und reflektiert <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/bildband-buy-buy-st-pauli-im-titelpool-fuer-den-buchpreis-hamburglesen-2025/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025</h4>
<p>Mit Buy Buy St. Pauli dokumentiert und reflektiert die Künstlerin Paul Krenkler die tiefgreifenden Veränderung des Hamburger Stadtteils St. Pauli. Das aufwendig gestaltete Buch vereint künstlerische Fotografie mit sozialkritischer Perspektive und zeigt den Wandel eines Viertels, das gleichermaßen für Kultur, Subkultur und Gentrifizierung steht. Der Buchpreis HamburgLesen sichtet jährlich etwa 2.000 Neuerscheinungen mit Hamburg-Bezug, wovon das fachkundige Mitarbeiterteam eine Vorauswahl von 200 bis 300 Büchern trifft.</p>
<p>Aus dieser Vorauswahl werden etwa 30 bis 31 herausragende Publikationen für die Longlist von HamburgLesen nominiert. Ein Expertenteam des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens Hamburg wählt anschließend die sieben besten Titel aus der Longlist, die der Jury vorgeschlagen werden. Diese 7 Titel bilden die Shortlist.</p>
<p>Eine Jury aus Literatur-, Wissenschafts- und Medienvertretern kürt aus der engeren Auswahl von sieben Nominierten das Gewinnerbuch.</p>
<blockquote><p>Die Aufnahme in den Titelpool von HamburgLesen2025 bestätigt die Relevanz von Buy Buy St. Pauli als zeitgeschichtliches und künstlerisches Werk. Das Buch ist nicht nur eine visuelle Dokumentation, sondern auch ein Statement zur Stadtentwicklung und Identität Hamburgs. &#8211; Robert Heidemann, Arttrado Verlag.</p></blockquote>
<h4>Buy Buy St.Pauli &#8211; Gentrifizierung, Erotik, Nachbarschaft und Heimatliebe</h4>
<p>Paul Krenkler war dabei, als die Esso-Häuser geräumt und abgerissen wurden. Sie ging mit den Polizisten der Davidwache auf Streife. Verbrachte hunderte Stunden im legendären „Elbschlosskeller“, und stieg in die Keller-Sexkinos unter der Reeperbahn hinab. Ihre einzigartigen Fotografien erschienen u.a. in Die Zeit, Süddeutsche Zeitung und Stern und werden nun erstmals in Buchform veröffentlicht. „Buy Buy St. Pauli“ ist eine monumentale Liebeserklärung an einen Stadtteil, den der Rest Deutschlands als Vergnügungsmeile zu kennen glaubt. Für CP Krenkler ist St. Pauli vor allem Heimat, die eigene und die der Nachbarn.</p>
<p>So sind Heimatliebe und Nachbarschaft die beherrschenden Themen ihrer Arbeit, aber auch Wut. Denn St. Pauli ist in den vergangenen Jahren zum Brennpunkt der Hamburger Stadtentwicklung geworden. Hier hat sich der Kampf um bezahlbaren Wohnraum zugespitzt, ausgelöst durch die Esso-Häuser am Spielbudenplatz.</p>
<p>Im Jahr 2024 jährt sich zum zehnten Mal der Abriss dieser einst für St. Pauli prägenden Wohnblöcke. Vorausgegangen war eine dramatische Evakuierung im Dezember 2013. Als hunderte Menschen mitten in der Nacht ihre Wohnungen verlassen mussten, weil Mauern bröckelten und die seit Jahren maroden Hochhäuser einzustürzen drohten. CP Krenkler war mit ihrer Kamera mittendrin. Die Evakuierung unterbrach ihre Portraitserie über die Bewohner der Esso-Häuser und wurde zum entscheidenden Moment ihrer Biografie als Künstlerin.</p>
<p>Der Schock der damaligen Ereignisse hallt bis heute in ihrer Arbeit nach. Und so nimmt der Kampf um die Esso-Häuser auch fast die Hälfte ihres Buches ein. Im Blitzlicht ihrer Kamera werden die damaligen Ereignisse wieder lebendig, die Empörung und Ohnmacht der St. Paulianer, aber auch die Überforderung der Behörden, die mit Hundertschaften der Polizei und der Einrichtung sogenannter „Gefahrengebiete“ den aufflammenden Protest zu ersticken versuchten.</p>
<h4>2013/2014 prägende Jahre für St.Pauli</h4>
<p>Im zweiten Teil des Buches, „Hood“, wird deutlich, warum die Ereignisse der Jahre 2013 und 2014 für St. Pauli so prägend waren: Weil mit der Räumung der Esso-Häuser ein Stadtteil ins Mark getroffen wurde, den es auf der Welt nur einmal gibt. In diesem Stadtteil, den Immobilieninvestoren als großes Spielcasino und Sauftouristen als Ballermann des Nordens betrachten, leben Menschen, eine einzigartige Mischung von Menschen, für die St. Pauli Heimat, Zuflucht, oft auch Schutz ist.</p>
<p>Krenklers auf diese Menschen ist ungeschönt und direkt, verleiht den Prostituierten, Kneipenwirten, Punks und Travestiekünstlern aber auch eine Würde, die ihnen anderswo abgesprochen wird. Ihre Porträts sind bis ins kleinste Detail durchkomponiert, in jeder Aufnahme steckt die gleiche Zuneigung, der gleiche tiefe Respekt vor den Menschen. Die Botschaft: Hier auf St. Pauli sind am Ende alle gleich, so unterschiedlich sie auch scheinen mögen.</p>
<p>Seit Günter Zint, dem Stadtteilchronisten und Betreiber des St. Pauli Museums, hat niemand mehr die unendlich vielen Facetten von St. Pauli so akribisch ausgeleuchtet. Und wie die Fotografien von Zint haben auch die Aufnahmen von CP Krenkler ikonischen Charakter. Sie sind zeitlose Dokumente eines Stadtteils, der Heimat von Ausgestoßenen und Außenseitern ist und zugleich im Zentrum der Stadt Hamburg und ihrer Mythen steht.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/produkt/buy-buy-st-pauli-bildband-von-cp-krenkler/">Buy Buy St.Pauli ist online über unseren Shop erhältlich, oder fragen Sie in Ihrer lokalen Buchhandlung. Da die erste Auflage auf 600 Stk. limitiert ist, empfehlen wir zeitnah zu bestellen. </a></p>
<h4>Biografie der Künstlerin</h4>
<p>CP Krenkler lebt und arbeitet in Hamburg, St. Pauli, und New York. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf den sozialen Folgen von städtischen Veränderungsprozessen. Ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Prof. Matthias Lehnhardt schloss sie 2015 mit ihrer Diplomarbeit Buy, buy – St. Pauli ab, einer Auseinandersetzung in Wort und Bild mit dem Ausverkauf ihres Stadtteils.</p>
<p>Nach ihrem Diplom ging sie für ein knappes Jahr nach New York, legte dort zunächst ihren Fokus auf Architekturfotografie, schloss dann aber schnell an ihre Arbeit auf St. Pauli an. Ihr Fotokunstprojekt über Chinatown, People in Front of their Working Spaces, spiegelt ihre Kiez-Portraitserie. Der Mensch steht bei beiden Fotoprojekten im Vordergrund, jedoch eingebettet in seine Umgebung.</p>
<p>Ihr Leben in New York wurde zum Wendepunkt ihrer beruflichen Laufbahn. Das dortige Interesse an ihr als Künstlerin ermöglichte es ihr, sich fortan hauptberuflich auf ihre künstlerische Arbeit zu konzentrieren. Seit 2016 lebt und arbeitet sie in Hamburg und New York.</p>
<p>Zu ihrer fotografischen Arbeit kamen nun literarische Texte hinzu. In ihrem Blog, den sie auf Facebook unter dem Arbeitstitel Schräge Geschichten aus New York City veröffentlicht, hielt sie beispielsweise die Auswirkungen der Covid-Pandemie auf die Metropole fest. Mit ihren Worten verarbeitete sie das Massensterben bis hin zum Kollaps des Bestattungssystems. Aber auch wie die Stadt nach erschütternden Monaten des Kampfes gegen das Virus in der Black-Lives-Matter-Bewegung nicht nur erwachte, sondern regelrecht aufblühte.</p>
<h4>Elbschlosskeller, Davidwache, Herbertstraße  und mehr&#8230;</h4>
<p>Ihre Arbeiten über den „Elbschlosskeller“ (2017–2018) und die Davidwache (2017–2021) auf St. Pauli umfassen Texte und Fotografien und wurden in Lesungen präsentiert, etwa anlässlich der Langen Nacht der ZEIT. Es folgten Ausstellungen in New York und in Deutschland. Unter anderem wurden ihre Bilder aus dem „Elbschlosskeller“ in der St. Pauli Kirche und in den Arbeitszimmern der Prostituierten in der berühmten Herbertstraße gezeigt.</p>
<p>2019-2020 präsentierte das Museum der Arbeit in Hamburg ihre Dokumentation über die Polizisten der Davidwache im Rahmen der Ausstellung Nacht. Alles außer Schlaf mit einer begleitenden Lesung der Künstlerin. 2021–2022 zeigte das Museum der Arbeit ihre Bilder erneut in der Ausstellung Konflikte. Zu sehen war nun ihr Foto-Projekt über die Esso-Häuser auf St. Pauli und den Kampf für ihren Erhalt.</p>
<p>2021 kaufte das Museum of the City of New York vierzehn Fotografien aus ihrer Portraitserie über Chinatown, Manhattan, für die ständige Sammlung.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Ausgewählte Fotografien von Paul Krenkler finden Sie auch bei uns im Shop! </a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<div class="entry-content">
<p>Mehr über die Künstlerin: <a href="https://krenkler.eu/">CP Krenkler – CP Krenkler</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
</div>
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			</item>
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		<title>New Yorker Museum nimmt Aufnahmen von CP Krenkler in Bestand auf</title>
		<link>https://arttrado.de/news/new-yorker-museum-nimmt-aufnahmen-von-cp-krenkler-in-bestand-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2022 12:22:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
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					<description><![CDATA[New Yorker Museum nimmt Aufnahmen von CP Krenkler in Bestand auf Das bedeutende Museum liegt gegenüber dem berühmten Central Park <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/new-yorker-museum-nimmt-aufnahmen-von-cp-krenkler-in-bestand-auf/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>New Yorker Museum nimmt Aufnahmen von CP Krenkler in Bestand auf</h3>
<p>Das bedeutende Museum liegt gegenüber dem berühmten Central Park im Herzen von New York. Die umfangreiche Sammlung vom Museum of the City of New York besteht aus rund 1,5 Millionen Einzelstücken. Alle befassen sich mit der Geschichte und der Bevölkerung von New York City. Dazu gehören neben Gemälden, Zeichnungen auch dekorative Objekte, Kleidungsstücke, Möbel, seltene Bücher, auch Fotografien.</p>
<p>Die deutsche Fotokünstlerin CP Krenkler kann nun von sich behaupten, dass Sie es mit ihren Aufnahmen in das vielleicht bedeutendste Museum der Stadt geschafft hat. Ein Meilenstein, der die Qualität und Wichtigkeit der Fotografien der Wahl-New-Yorkerin unterstreicht.</p>
<p>14 Arbeiten im Format: 50 x 75 cm, High End Fotobelichtung hat das Museum von der Künstlerin erworben. Der Kaufvertrag liegt uns vor. Wir haben die Künstlerin gefragt, wie es dazu kam!</p>
<p>Alle Fotos sind in einer limitierten Sonderedition &#8211; auf Acrylglas &#8211; <a href="https://arttrado.de/produkt/9-eldrige-street-ka-wah-bakery-corp-by-cp-krenkler/" target="_blank" rel="noopener">über unseren online-Shop erhältlich!</a></p>
<div class="woocommerce columns-3 "></div>
<h4>CP Krenkler über ihr Fotoprojekt &#8222;Chinatown&#8220;</h4>
<p><strong>Was hat es mit dem Projekt auf sich? </strong></p>
<p><em>Das Projekt über Chinatown sollte <a href="https://arttrado.de/news/cp-krenkler-ueber-ihr-st-pauli-projekt-kunst-und-penisse/" target="_blank" rel="noopener">mein Projekt über St. Pauli</a> spiegeln. Ich habe dort das selbe gemacht wie zu Hause in St. Pauli, ich habe die Menschen vor ihren Geschäften portraitiert. Die Idee dabei ist, Mensch und Architektur zu verbinden und die ganze Vielfalt und Eigenart des Stadtteils einfangen. </em></p>
<p><em>Beide Stadtteile sind außergewöhnlich und einzigartig, in meinen Augen, und nicht nur den üblichen Veränderungsprozessen einer lebendigen Stadt ausgesetzt, sondern eben leider auch der Gentrifizierung und ich wollte das, was ist, festhalten, den beiden Stadtteilen, St. Pauli in Hamburg und Chinatown in Manhattan, die ich liebe, eine Denkmal setzten. Daher sollen die Fotos nicht nur Portraits einzelner Menschen sein, sondern vielmehr das Portrait eines Stadtteils.</em></p>
<figure id="attachment_12080" aria-describedby="caption-attachment-12080" style="width: 690px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/279779623_452974013298811_1891493357746770326_n.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-12080" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/279779623_452974013298811_1891493357746770326_n.jpg" alt="Das Museum of the City of New York nimmt Fotografien von CP Krenkler in die ständige Sammlung auf. Fotokunst Projekt Chinatown Noodle Wholesale, 114 Madison Street/2017 (c)CP KRENKLER" width="690" height="455" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/279779623_452974013298811_1891493357746770326_n.jpg 690w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/279779623_452974013298811_1891493357746770326_n-300x198.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/279779623_452974013298811_1891493357746770326_n-600x396.jpg 600w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12080" class="wp-caption-text">Grocery Store, 71 East Broadway /2017 (c)CP KRENKLER</figcaption></figure>
<p><strong>Ab wann werden die Fotos im Museum zu sehen  sein? </strong></p>
<p><em>Die sind jetzt in der ständigen Sammlung ! Heißt in der Praxis, die Fotos sind erstmal im Archiv. Aber da es das Museum of the City of New York ist, bedeutet das, dass meine Bilder in dem wichtigsten Archiv der Stadt NYC sind und dort bleiben werden! </em></p>
<p><em>Jedes Museum hat eine ständige Sammlung, die weit größer ist, als die tatsächlichen Ausstellungs Kapazitäten. Bedeutet aber, dass meine Fotos verfügbar sind, heißt auch weltweit an andere Museen verliehen werden können, wenn es angefragt wird. Das Museum of the City of New York hat außerdem keine feste Dauerausstellung. Die haben immer nur thematische Sonderausstellungen.</em></p>
<p><strong>Und die vielleicht spannendste Frage, wie kam der Deal zustande? </strong></p>
<p><em>Tatsächlich war es wohl Glück. Meine Assistentin Alex Ching, mit der ich das Projekt über Chinatown gemacht habe, hatte die E-Mail des Kurators des Museums. Sie hat ihm eine ziemlich unprofessionelle und etwas kindische E-Mail geschrieben und meine schwächsten Fotografien aus dem Projekt angehängt. Ohne mich zu fragen. Als ich die E-Mail gelesen habe, bin ich davon ausgegangen, dass nie eine Antwort kommen würde. Und plötzlich kam eine!</em></p>
<p><em>Wir wurden dann eingeladen und ich hatte eine Box mit 56 hochwertigen Abzügen, die sich der Kurator Sean Corcoran angesehen hat. Sehr schnell hat er gesagt: &#8222;We are highly  interested in buying!&#8220; </em></p>
<p><em>Da war ich wieder überrumpelt. Bin maximal davon ausgegangen, dass er meine Fotos vielleicht im Kopf behält und mich nicht vergessen hat, wenn eine Sonderausstellung geplant werden sollte, die thematisch zu meinem Projekt passen würde. Von kaufen für die ständige Sammlung hätte ich mich nicht einmal getraut zu träumen! </em></p>
<p><em>Ich habe mich lange gefragt, weshalb die E-Mail von meiner Assistentin nicht untergegangen ist, bis mir klar wurde, dass es ihr Nachname gewesen sein muss, der Interesse geweckt hat. Ching ist chinesisch. Alex ihr Vater ist Chinese, ihre Mutter weiße Amerikanerin. Ich glaube, der Kurator dachte, es wäre ein Projekt von jemanden aus der chinesischen Community über die chinesische Community und dadurch wurde es interessant. </em></p>
<p><em>Ausschlaggebend war aber am Ende die Qualität der Fotografien. Aber so kam das erste Interesse, wie gesagt, es war auch Glück.</em></p>
<p><strong>Was war das anspruchsvollste bei dem Projekt?</strong></p>
<p><em>Tatsächlich ist es auch so, dass die Chinesen in Chinatown – kulturell bedingt – dem fotografiert werden gegenüber sehr verschlossen sind. In der asiatischen Kultur gehört es sich nicht, sich selbst in den Vordergrund zu stellen. They don&#8217;t want to be exposed. Trotzdem haben sie mir ihre Herzen geöffnet und mir erlaubt, ihnen so nahe zu treten.</em></p>
<p><strong>Gab es Momente während des Projekts , die dir besonders in Erinnerung geblieben sind? </strong></p>
<p><em>Es war eine wundervolle Zeit. Wenn ich durch die Straßen Chinatowns lief, begegneten mir oft Menschen, die ich portraitiert habe, von allen Straßenseiten wurde mir strahlend zugewunken. Jedem, den ich fotografiert habe, habe ich später einen Abzug des Bildes vorbei gebracht.</em></p>
<figure id="attachment_12083" aria-describedby="caption-attachment-12083" style="width: 690px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/Chinatown_010-3.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-12083" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/Chinatown_010-3.jpg" alt="Das Museum of the City of New York nimmt Fotografien von CP Krenkler in die ständige Sammlung auf. Fotokunst Projekt Chinatown Noodle Wholesale, 114 Madison Street/2017 (c)CP KRENKLER" width="690" height="460" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/Chinatown_010-3.jpg 690w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/Chinatown_010-3-300x200.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/Chinatown_010-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12083" class="wp-caption-text">First Technology Phone Repair, 51 A Canal Street/2019 (c) CP KRENKLER</figcaption></figure>
<p><em>Der Vater der Familie, die ich vor dem Gebrauchtwaren und Smartphone Reparatur Laden portraitiert habe, hatte Tränen in den Augen als er das Fotos in der Hand hielt. Er konnte gar nicht mehr aufhören, es anzuschauen und hat dabei immer wieder geflüstert: „It’s so beautiful!“ Es hat mich glücklich gemacht, zu sehen, wie sehr mein Foto ihn berührte. Das bedeutet mir mindestens so viel, wie das meine Fotos nun im Museum sind! </em></p>
<p><em>Seit einem Jahr lebe ich nun in Chinatown. Aber die Pandemie hat einen Kahlschlag hinterlassen. 2020 habe ich noch viele Menschen wieder getroffen, die ich fotografiert habe. Jetzt sind nur noch eine Handvoll von ihnen übrig. Es ist, als ob das Lächeln aus Chinatown verschwunden ist. Es ist erschütternd.</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zum Schutz vor (digitalen) Raubkopien veröffentlichen wir einzelne Aufnahmen in verminderter Qualität. Eine limitierte und nummerierte Edition der Werke ist zeitnah über unseren online-Shop erhältlich! Bei Interesse an hochqualitativen Abzügen nutzen Sie bitte unseren<a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener"> Kontakt. </a></p>
<p>Titelbild: Grocery Store, 71 East Broadway /2017 (c)CP KRENKLER</p>
<p>Mehr über CP Krenkler: <a href="https://krenkler.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://krenkler.eu/</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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