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	<title>Museum Kunstpalast Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Die Grosse: Norika Nienstedt erhält den Kunstpreis der Künstler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2022 10:54:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Norika Nienstedt]]></category>
		<category><![CDATA[Rocko Schamoni]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Grosse: Norika Nienstedt erhält den Kunstpreis der Künstler Norika Nienstedt lebt und arbeitet in einem Atelier in einer ehemaligen <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/die-grosse-norika-nienstedt-erhaelt-den-kunstpreis-der-kuenstler/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Grosse: Norika Nienstedt erhält den Kunstpreis der Künstler</h3>
<p>Norika Nienstedt lebt und arbeitet in einem Atelier in einer ehemaligen Fabrik in Flingern. Und sie hat nie etwas anderes gemacht als Kunst. Und mit der geht sie gerade durch die Decke. Vor 14 Monaten legte sich die 69-Jährige ein Instagramprofil zu. „In der Coronazeit habe ich mich auf die Arbeit gestürzt und sah keine andere Möglichkeit, meine Kunst zu zeigen. Eigentlich wollte ich nie in die sozialen Medien. Heute freue ich mich, dass meine Collagen zum Teil über 2.000 Likes bekommen.“ 1500 Follower hat sie bislang und Feedback und Anfragen aus der ganzen Welt – auch von der Musikerlegende Rocko Schamoni.</p>
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/CZmikPsqcea/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Norika Nienstedt (@norikanienstedt)</a></p>
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<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Renaissance der Collage</h4>
<p>Ihr Atelier gleicht einem Antiquariat. Sie nennt es ihr Spielzimmer, in dem ihr nie langweilig wird. Überall stapeln sich Bücher von Marcel Proust, Bände über Yoga und Sakrale Kunst, Botanik, Architektur, alte Vogue-Zeitschriften und Geo-Hefte. Hier holt sie sich die Inspiration für ihre Collagen. „Meine Bilder spiegeln wider, was ich liebe, was ich mir einverleiben will: Schriftsteller, Musiker, Menschenaffen, Tiere. In meinen Collagen findet sich meist etwas Historisches, Kleinodien, Naturmaterialien oder Meereswesen und immer etwas Surreales.“ Und bis auf eine Architekturserie auf Stelzen sind ihre Collagen meist Porträts, die sie so lange bearbeitet, bis sie verfremdet sind und die Schöpferin selbst überraschen. Zwei große Bodhibaum-Blätter liegen über dem Gesicht einer Frau, nur ihre großen blauen Augenschauen heraus, undefinierbar animalisch blickt die „Geisha“ mit drei Augen. Nienstedts Werke waren in Gruppen- und Einzelausstellungen zu sehen.</p>
<h3>Norika Nienstedt</h3>
<p>Norika Nienstedt wurde 1952 in Güdingen an der Saar geboren. Ihr Vater stürzte mit einem Kleinflugzug ab, als sie 12 Jahre war. „Wir haben von meiner Mutter gelernt, dass man auch mit wenig Geld ein gutes Leben führen kann“, erinnert sie sich. Mit 17 Jahren zog sie in eine Kommune nach Heidelberg, drehte Kurzfilme, war Sängerin in einer Punkband und fing an, Puppen als Abbilder von Menschen zu nähen. „Ich habe mich immer für Mode interessiert und konnte bei Grace Jones oder Elvis im Goldanzug meinen Vorstellungen von avantgardistischer Mode mit der Nähmaschine Ausdruck verleihen, dabei habe ich alles benutzt, um die Puppen auszustaffieren. Ich habe mit den Applikationen von Badekappen gearbeitet und mit Kassettenbändern gestrickt.“</p>
<h4>Ankommen in Düsseldorf</h4>
<p>In ihrem Wohnort Weinheim wurde sie als Puppenkünstlerin gefeiert. In den 1970-er Jahren studierte sie freie Malerei an der Staedelschule in Frankfurt am Main. Aber wer in der Kunst etwas werden will, muss in eine Kunstmetropole, das war Norika Nienstedt irgendwann klar. Vor 40 Jahren kam sie nach Düsseldorf. Der österreichische Schriftsteller und Journalist Peter Glaser nahm sie mit nach Düsseldorf-Bilk. „An diesem Wochenende habe ich bestimmt 150 Leute kennengelernt und einer bot mir für drei Monate seine Wohnung an“, erinnert sie sich. Sie packte ihren VW-Käfer und zog nach Düsseldorf. Sie wohnte in Benrath, in Bilk und in Gerresheim, bis sie 1986 in dem Atelier in der Ackerstraße landete und blieb. „Ich fing an Porträts zu malen und bin immer mehr zu Phantasieporträts gekommen, in die ich angefangen habe einzucollagieren.“ Keine leichte Zeit. Norika Nienstedt arbeitete als Kindermädchen und jobbte, um über die Runden zu kommen.</p>
<p>2000 fertigte sie Puppen für Charles Wilp an und fing an, Stofftiere zu porträtieren. Die Stofftiere hatten sie und ihr Mann Michael Jonas sich zugelegt, um Puppen- und Stofftiervideos zu drehen. Die Porträts von den Stofftieren waren beliebt. Es gab eine Ausstellung in der Tonhalle. „Ich wundere mich, welche intensiven Beziehungen noch Erwachsene zu ihren Stofftieren haben“, sagt sie beim Blättern in dem Katalog, den sie von ihren Acrylbildern angelegt hat.„2006 hat sich die Collage in meine Zeichnungen eingeschlichen. Heute ist alles im Flow und ich habe keine Selbstzweifel mehr. Ich bin glücklich mit meinen Collagen.“</p>
<p>Ihre Werke, Originale und hochwertige Pigmentprints, zeigt sie bei „Die Grosse“ im Kunstpalast. „Es wird auch eine Sonderedition geben mit einer Auflage von 20 Blatt“, verrät die Künstlerin. Aber jetzt freut sie sich erst einmal auf die Preisverleihung im Juni.</p>
<h4>Die Grosse</h4>
<p>„Die Grosse“ feiert 2022 ihr 120-jähriges Bestehen. Als eine der wenigen Kunstausstellung weltweit können Besucher Kunstwerke in einem Museum käuflich erwerben. Die Ausstellung ist weit über NWR hinaus bekannt. 860 Bewerbungen gab es in diesem Jahr, 300 Kunstwerke sowie eine Sonderausstellung zu den Kunstkatalogen werden in diesem Jahr zu sehen sein.</p>
<p>„Die Grosse“ findet vom 11. Juni bis 17. Juli im Museum Kunstpalast und im NRW-Forum statt. Die offizielle Eröffnung am 11. Juni ist um 16.00 Uhr. Ab 19.00 Uhr beginnt die Nacht der Museen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild- O.T/Geisha/O.T &#8211; ©<a href="https://norikanienstedt.de/">n.nienstedt</a></p>
<p>Mehr über &#8222;Die Grosse&#8220; &#8211; <a href="https://www.diegrosse.de">https://www.diegrosse.de</a></p>
<p>Weitere Informationen über die Künstlerin &#8211; <a href="https://norikanienstedt.de/" target="_blank" rel="noopener">https://norikanienstedt.de/</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Interview: Fotograf Eberhard Vogler aus Wuppertal</title>
		<link>https://arttrado.de/news/interview-fotograf-eberhard-vogler-aus-wuppertal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2021 17:27:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Museum Kunstpalast]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Eberhard Vogler]]></category>
		<category><![CDATA[Wuppertal]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview: Fotograf Eberhard Vogler aus Wuppertal Eberhard Vogler wurde 1963 in Wuppertal geboren, wo er auch bis heute lebt und <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/interview-fotograf-eberhard-vogler-aus-wuppertal/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #000000;">Interview: Fotograf Eberhard Vogler aus Wuppertal</span></h3>
<p>Eberhard Vogler wurde 1963 in Wuppertal geboren, wo er auch bis heute lebt und arbeitet. Das Urgestein aus dem Bergischen Land ist aber weit über die Grenzen seiner Heimatstadt bekannt, so stellte Vogler unter anderem bereits in der bekannten Agora Gallery in New York aus. Für seine Fotos reiste er unter anderem nach Griechenland, Spanien, Irland, Schottland Türkei und Frankreich &#8211;  aber auch nach Island.</p>
<p>Zu seinen Referenzen zählen die Barmenia Versicherungen, das Ingenieurbüro Beck, die Weinhandlung Lapinski und diverse Private Sammler. In regionalen Presseberichten ist er fast monatlich zu finden, &#8222;trotzdem&#8220; widmet er sich noch mal einem Studium der Fotografie an der fadbk Essen.</p>
<p>Mehr über Eberhard Vogler erfahren Sie auf seiner Webseite: <a href="https://eberhard-vogler.de/" target="_blank" rel="noopener">https://eberhard-vogler.de/</a></p>
<h4>Eberhard Vogler im Interview</h4>
<p><strong>Danke dir für deine Zeit und Mühe! Schwierige Zeiten für die Kunstbranche,&#8230; wo bist du grade, wie geht es dir und wodran arbeitest du aktuell?</strong></p>
<p><em>Vielen Dank für die Nachfrage, es geht mir gut! Zum Glück bin ich bisher von Corona verschont geblieben. Es ist Wochenende und ich sitze zu Hause in meinem Arbeitszimmer.</em></p>
<p>Die letzten Monate habe ich genutzt, um mein Archiv durchzuschauen. Dabei habe ich einige in Vergessenheit geratene Fotos entdeckt, die ich gerne im nächsten Jahr präsentieren möchte. Aktuell arbeite ich also an neuen Ausstellungskonzepten und ich bin dabei, meine Fotos vom letzten und von diesem Jahr zu sichten.</p>
<p>Da ich in diesem Jahr als &#8222;Spätberufener&#8220; ein Studium der Fotografie an der fadbk Essen aufgenommen habe, muss ich an den Wochenenden auch regelmäßig &#8222;Hausaufgaben&#8220; erledigen.</p>
<p><strong>Du beweist, dass auch Autodidakten als Fotograf erfolgreich sein können, wann und wie kamst du zur Fotografie?</strong></p>
<p><em>Mein Vater und zwei meiner Onkel haben regelmäßig fotografiert. 1978 habe ich, mit 14 Jahren, meine erste Spiegelreflexkamera zur Konfirmation geschenkt bekommen, ein Minolta XG 2. In meiner Jugend habe ich Fotokurse besucht und mit meiner Jugendgruppe im Keller der Kirche ein S/W Labor betrieben. Zu der Zeit habe ich außerdem meine Filme zu einem befreundeten Fotohändler gebracht, dessen Labor ich benutzen durfte.</em></p>
<p><strong>Sprich über 40 Jahre Erfahrung,&#8230; gibt es etwas was du auf dem Kunstmarkt gerne ändern würdest?</strong></p>
<p><em>Ich würde mir wünschen, dass Galerien, Käufer und Museen mehr auf die Qualität der Arbeiten und weniger auf die Ausbildung der Künstler*innen Wert legen. Somit könnten auch mehr Autodidakt*innen eine Chance erhalten, sich am Kunstmarkt zu etablieren.</em></p>
<p><strong>Nicht jedes Kunstwerk ist ein Foto, aber ist jedes Foto Kunst?</strong></p>
<p><em>Nein, nur wenn ein Foto durch einen Künstler, der die Möglichkeiten der Fotografie nutzt, um dadurch sein persönliches Anliegen oder seine Gefühle auszudrücken, erstellt wurde.</em></p>
<p><strong>Wie viele Aufnahmen sind im Laufe deiner Karriere entstanden?</strong></p>
<p><em>Wenn man mein vielen Familien- und Urlaubsfotos mitzählt, sind es weit über 40000 Fotos.</em></p>
<p>Auf meiner Website befinden sich allerdings nur die Fotos, die ich ausstelle und verkaufe, es sind aktuell fast 500 Fotos.</p>
<p><strong>Analog oder Digital?</strong></p>
<p><em>Im Rahmen meines Studiums habe ich noch einmal analog fotografiert und anschließend die Filme im S/W Labor entwickelt und vergrößert. Das hat mir zwar sehr viel Spaß gemacht, war aber auch mit viel Arbeit verbunden.</em></p>
<p>Sicherlich gibt es Künstler, die weiterhin analog fotografieren, entwickeln und vergrößern, also die analoge Fotografie für sich als Kunstform wiederentdeckt haben.</p>
<p>Ich werde weiterhin der digitalen Fotografie treu bleiben. Wenn man zusätzlich noch im RAW-Format fotografiert, hat man deutlich mehr Möglichkeiten der Weiterverarbeitung als bei der analogen Fotografie.</p>
<p><strong>Deine Arbeiten waren seit 2006 auf über 80 Ausstellungen zu sehen. Was war in deiner Karriere das schönste Feedback?</strong></p>
<p><em>Für die Teilnahme an der GROSSEN Kunstaustellung NRW im Jahr 2018 in Düsseldorf und den Gewinn der Gold Medaille beim 2. VIEPA 2021 Fotowettbewerb 2021 in Wien, habe ich das schönste Feedback erhalten.</em></p>
<p><strong>Und die härteste Kritik?</strong></p>
<p><em>Es ist schon vorgekommen, dass man mir den Ankauf eines Fotos zugesagt hat, es aber dann doch nicht zu einem Ankauf kam. Man hat mich schon mal einen &#8222;Schöngeist&#8220; genannt, in meinem speziellen Fall war das eher abwertend gemeint.</em></p>
<p><strong>Für deine bisherigen Aufnahmen, bist du schon durch fast ganz Europa gereist &#8211; gibt es noch ein Land was auf deiner &#8222;Liste&#8220; steht?</strong></p>
<p><em>Ich würde gerne noch nach Kroatien und Malta reisen. Außerdem würde ich gerne noch Budapest und die Städte in Andalusien besuchen.</em></p>
<p><strong>Gibt es konkrete Zukunftspläne und falls ja, kannst du unseren Lesern schon etwas darüber verraten?</strong></p>
<p><em>Ich würde gerne weiterhin mein Studium verfolgen und in den nächsten Jahren mit einem Akademie-Brief abschließen.</em></p>
<p>Für den März nächsten Jahres habe ich eine kleine Einzelausstellung in Wuppertal geplant, ich bewerbe mich aber auch regelmäßig um auch mal in anderen Städten auszustellen.</p>
<p>Langfristig würde ich gerne neue Kataloge von meinen Arbeiten erstellen und / oder einen Verlag finden, der ein Buch mit meinen Arbeiten veröffentlicht.</p>
<figure id="attachment_10608" aria-describedby="caption-attachment-10608" style="width: 702px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_1323.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-10608" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_1323.jpg" alt="Eberhard Vogler  im Rahmen der Eröffnung der GROSSEN NRW im Museum Kunstpalast. Interview arttrado junge kunst online galerie " width="702" height="469" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_1323.jpg 702w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_1323-300x200.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_1323-600x401.jpg 600w" sizes="(max-width: 702px) 100vw, 702px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10608" class="wp-caption-text">Eberhard Vogler im Rahmen der Vorstellung seines Buches &#8222;Bauerngärten im Bergischen Land&#8220;.</figcaption></figure>
<p><strong>Was darf auf keinen Fall über dich an die Öffentlichkeit gelangen?</strong></p>
<p><em>Nacktfotos vom FKK Strand ??? Dein Ernst ??? 😉</em></p>
<p><strong>Halt uns gerne auf dem Laufenden! Gerne berichten wir über die kommende Einzelausstellung in Wuppertal und ich drücke dir ganz fest die Daumen für einen Verlag! Ich kann dir den aufstrebenden <a href="https://renidere-verlag.de/">Renidere Verlag </a> empfehlen 😉</strong></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Eberhard Vogler vor einer seiner Fotografien im Rahmen der Eröffnung der GROSSEN NRW im Museum Kunstpalast.</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>Unser Projekt ARTTRADO unterstützen:</p>
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