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	<title>Mdbk Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Museum der bildenden Künste Leipzig 2023 &#8211; Programmvorschau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2023 17:32:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Museum der bildenden Künste Leipzig 2023 &#8211; Programmvorschau Das Museum der bildenden Künster in Leipzig, kurz MdbK gibt eine viel <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/museum-der-bildenden-kuenste-leipzig-2023-programmvorschau/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Museum der bildenden Künste Leipzig 2023 &#8211; Programmvorschau</h3>
<p>Das Museum der bildenden Künster in Leipzig, kurz MdbK gibt eine viel versprechende Programmvorschau für das Jahr 2023 bekannt. Ein ausführlicher Einblick in die angesetzten Ausstellungen, geplante Projekte und Forschungen, die im Museum umgesetzt werden.</p>
<h3>Ausstellungen 2023</h3>
<h4>OLGA COSTA. DIALOGE MIT DER MEXIKANISCHEN MODERNE</h4>
<p>Bis zum 26.03.2023:In ihrer Wahlheimat Mexiko ist die gebürtige Leipzigerin Olga Costa (1913–1993) längst eine der wichtigsten und populärsten Protagonistinnen der mexikanischen Moderne. Das Museum der bildenden Künste Leipzig widmet der Künstlerin 2022/2023 eine große Ausstellung in ihrer Geburtsstadt.</p>
<p>Es ist zugleich das erste Mal überhaupt, dass Costas Werk in Europa monografisch zugänglich wird. Ihr vielschichtiges Œuvre umfasst vor allem Malerei, aber auch Zeichnungen und druckgrafische Werke sowie Tapisserien und eine in Mosaik ausgeführte Wandgestaltung.</p>
<p>Die Ausstellung bietet Gelegenheit, Costas Schaffen in dieser medialen Bandbreite sowie im Kontext mit anderen mexikanischen Künstlerinnen und Künstlern – u. a. Frida Kahlo, Diego Rivera, María Izquierdo, Rosa Rolanda und Lola Cueto – kennenzulernen.</p>
<p>Die Ausstellung wird durch die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, die Peter und Irene Ludwig Stiftung sowie die Förderer des Museums der bildenden Künste Leipzig e. V. gefördert.</p>
<h4>LUDWIG RAUCH. PORTRÄT UND ABSTRAKTION</h4>
<p>Bis 26.02.2023: Das MdbK präsentiert im dritten Obergeschoss in den neuen Räumen für Fotografie eine Auswahl von Arbeiten des in Leipzig geborenen Fotografen Ludwig Rauch (*1960). Die Ausstellung Ludwig Rauch. Porträt und Abstraktion vereint zwei Werkkomplexe aus dem über 40-jährigen Schaffen des Fotografen.</p>
<p>Einerseits sind Porträtaufnahmen von zumeist Leipziger Kunstschaffenden zu sehen und andererseits werden Arbeiten vorgestellt, in denen Rauch experimentell die Grenzen seines Mediums auslotet.</p>
<p>Die Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.</p>
<h4>UNTER FREIEM HIMMEL. ROSA BONHEUR UND DIE SAMMLUNG BÜHLER-BROCKHAUS IN NEUEM LICHT</h4>
<p>Bis 07.05.2023: Anlässlich der Neuinszenierung der Schenkung Bühler-Brockhaus und des 200. Geburtstags der französischen Künstlerin Rosa Bonheur präsentiert das MdbK eine Auswahl frühimpressionistischer Werke. In der Kabinettausstellung werden Korrespondenzen zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Schule von Barbizon und deutschen, französischen und amerikanischen Kunstschaffenden des 19. und 20. Jahrhunderts gezogen.</p>
<p>Die Ausstellung wird durch die Terra Foundation for American Art gefördert.</p>
<h4>IM FOKUS: MALTE MASEMANN. SUITABLE FOR FRAMING</h4>
<p>23.03.–18.06.2023: Die im letzten Jahr eröffnete Sammlungspräsentation Bilderkosmos Leipzig versteht sich nicht als abgeschlossen, sondern als ein dynamischer Prozess. Im kontinuierlichen Austausch werden Werke aus dem Bestand des MdbK in die bestehende Hängung integriert, um immer neue Sichtweisen auf die Kunst Leipzigs im 20. und 21. Jahrhundert zu bieten.</p>
<p>Mit der Präsentationsreihe Im Fokus lädt das MdbK Künstlerinnen und Künstler ein, mit ihren Werken den Bilderkosmos Leipzig stilistisch und thematisch zu erweitern. Den Auftakt macht Malte Masemann. 1979 in Kiel geboren, studierte Masemann von 2004 bis 2011 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Er war Student in der Malereiklasse von Neo Rauch und Meisterschüler von Heribert C. Ottersbach. In seinen figürlichen Gemälden überlagert sich ein zeitgenössisches Vokabular in der Anlage von Kolorit und Raum mit historischen Fotografien des 19. und 20. Jahrhunderts. Dadurch entstehen spannungsreiche Bildarrangements, in denen das Zeitlose und das Zeitgenössische zugleich in Erscheinung treten.</p>
<p>Malte Masemann steht in der Tradition der Neuen Leipziger Schule, die er mit innovativen stilistischen Ausdruckmöglichkeiten, insbesondere in der Figurendarstellung, bereichert.</p>
<p>Eröffnung: 22.03.2023, 18 Uhr</p>
<h4>RE-CONNECT. KUNST UND KAMPF IM BRUDERLAND</h4>
<p>18.05.–10.09.2023: Das MdbK zeigt eine dreiteilige Ausstellung zur Einwanderungsgeschichte der DDR und ihren Folgen. Im ersten Teil werden Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus den sogenannten sozialistischen Bruderländern präsentiert. Aufgrund der damaligen internationalen Kulturdiplomatie konnten viele von ihnen an Kunsthochschulen in Leipzig, Dresden, Ost-Berlin oder Halle studieren. Andere sind aus ihrem Herkunftsland geflohen und haben in der DDR Zuflucht gefunden.</p>
<p>Mit diesem Ausstellungsteil sollen das Spektrum der Leipziger Kunst erweitert, neue Impulse hinsichtlich einer transnationalen Kunst- und Kulturgeschichte gesetzt und die Forschungsperspektive auf die Kunst aus Ostdeutschland konstruktiv geöffnet werden.</p>
<p>Gezeigt werden insgesamt 80 Gemälde, Arbeiten auf Papier und Videoarbeiten von César Olhagaray (*1951, Santiago de Chile, Chile), Getachew Yossef Hagoss (*1957, Dessie,Äthiopien), Michael Touma (*1956, Haifa, Israel), Mona Ragy Enayat (*1964, Kairo, Ägypten), Rimer Cardillo (*1944, Montevideo, Uruguay), Solomon Wija (*1958, Addis Abeba, Äthiopien), Teresa Casanueva (*1963, Havanna, Kuba) und Semir Alschausky (*1962, Leipzig, Deutschland).</p>
<p>Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich der künstlerischen Nachwuchsförderung. Das MdbK gibt jungen BIPoC Kunstschaffenden mit biografischem Bezug zur DDR die Möglichkeit, ihre Arbeiten im Rahmen einer Gruppenausstellung zu präsentieren. Philipp Farra (*1991, Schönebeck (Elbe), Deutschland), Minh Duc Pham (*1991, Bad Schlema, Deutschland), Alina Simmelbauer (*1981, Sömmerda, Deutschland), Sarnt Utamachote (*1992, Thailand) und Phuong Phan (*1988, Hanoi, Vietnam) beschäftigen sich in ihren Arbeiten u. a. mit ihrer eigenen Familienbiografie und dem Thema Migration.</p>
<p>Der tabuisierte Rassismus in der DDR sowie die Lebensverhältnisse der Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeiter, der ausländischen Studierenden und ihrer Nachfahren werden im letzten Ausstellungsteil thematisiert. Einen Schwerpunkt bilden Fotografien des Leipziger Fotografen Mahmoud Dabdoub (*1958, Baalbeck, Libanon).</p>
<p>Des Weiteren versammelt der Archivteil aktuelle (post-)migrantische Stimmen aus Leipzig, die ihre Perspektiven auf das Leben in der DDR und das Aufwachsen als BIPoC in der sächsischen Provinz thematisieren.</p>
<p>Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm begleitet. Die Ausstellung wird von der Kulturstiftung des Bundes (Programm 360 Grad), der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Ernst von Siemens Kunststiftung sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.</p>
<p>Eröffnung: 17.05.2023, 18 Uhr</p>
<h4>KERSTIN FLAKE. WELLEN UNHÖRBARER MELODIEN</h4>
<p>01.06.–08.10.2023: Kerstin Flake sucht Objekte, Orte, Räume und Bilder, die sie – mit zeitlichem Abstand –inszeniert und in ihrem Atelier in Szene setzt. Wobei das Atelier für die Künstlerin kein klassischer fester Ort ist. Es können verlassene, vor dem Abbruch stehende Altbauwohnungen, Plattenbauten, leere Fabriken, Geschäfte, Dünenlandschaften oder Städte in den USA sein, in denen Flake wiederum neue Räume erschafft.</p>
<p>Kerstin Flake will den durch die Kamera vorgegebenen rechteckigen Rahmen sowie den entstehenden statischen Bildausschnitt verändern, ihre sich wandelnde Sicht auf die Dinge und Räume zeigen, um gewohnte Sehvorstellungen und Bilderwartungen zu brechen und mit dem Medium der Fotografie das dokumentarische und erzählerische Potential der Bilder auszuleuchten.</p>
<p>Gleichzeitig greift sie neue technische Entwicklungen auf und verarbeitet sie künstlerisch in ihren Werken. Das Objekt bekommt durch Kerstin Flake neues Leben und wird zum scheinbar handelnden Subjekt. Es betritt eine Bühne, lässt den Raum verborgene Geschichten erzählen, evoziert ungeahnte Katastrophen und surreale Szenerien.</p>
<p>Die Dinge beginnen zu tanzen, zu vibrieren, zu schweben und setzen den scheinbar geordneten (Bild-)Raum in Bewegung, lenken den Blick auf die Handelnden und verwirren den Betrachtenden. Dabei verlässt die Künstlerin auch den klassischen zweidimensionalen Bildraum und bezieht den Ausstellungsraum ein. Sie inszeniert oftmals ihre Akteurinnen und Akteure im Raum. Bilder und Objekte kommunizieren dabei untereinander und mit den Betrachtenden.</p>
<p>Geboren 1967 in Karlsruhe, studierte Kerstin Flake zunächst Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Von 1997 bis 2003 war sie Studentin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig in der Fachklasse Fotografie und Medien bei Professor Joachim Brohm.</p>
<p>Förderer: BMW Niederlassung Leipzig<br />
Eröffnung: 31.05.2023, 18 Uhr</p>
<h4>HITO STEYERL. THE CITY OF BROKEN WINDOWS</h4>
<p>15.06.-15.10.2023: Die Künstlerin Hito Steyerl (*1966, München, Deutschland) thematisiert in ihren Arbeiten häufig politische wie soziale Konflikte in einer globalisierten Welt und verschränkt diese mit lokalen Situationen, was ihren Werken eine besondere Mehrdimensionalität verleiht.</p>
<p>Das gilt auch für The City of Broken Windows (Stadt der zerbrochenen Fenster), eine Installation, die Steyerl ursprünglich für ihre Ausstellung in Turin (Castello di Rivoli, 2019) konzipierte. Auf gegenübergestellten Monitoren laufen kurze Videos mit dokumentarischem Charakter, die jeweils unterschiedliche Perspektiven auf Fensterscheiben vorführen.</p>
<p>Auf der einen Seite geht es um den visuellen und psychologischen Eindruck, den fehlende bzw. zerstörte Fenster hervorrufen. Nach der sogenannten „Broken Glas Theory“ verfallen Häuser oder Straßenzüge umso rascher, je mehr Anzeichen von Verwahrlosung und Zerstörung sie aufweisen.</p>
<p>Es wird ein Künstler in Camden, New Jersey (USA), vorgestellt, der gemeinsam mit lokalen Aktivistinnen und Aktivisten daran arbeitet, zerbrochene Scheiben in Gebäuden durch den Einsatz hölzerner „Ersatz-Fenster“ zu schließen, um die Spiralbewegung der „Broken Glas Theory“ zu durchbrechen.</p>
<p>Auf einem gegenübergestellten Monitor werden Fenster in einer laborartig sterilen Halle absichtlich eingeschlagen, um das eigentümliche Splittergeräusch des Fensterglases hervorzurufen. Damit wird eine Künstliche Intelligenz trainiert, die das Splittern von Glas am zugehörigen Geräusch erkennen und entsprechend melden kann. Es wird hier also durch eine technische Vorrichtung versucht, auf die „Broken Glas Theory“ zu reagieren.</p>
<p>Wir leben in unseren Städten vom Außenraum getrennt, vertikal übereinander, in Sicherheit, in Distanz – eben hinter Glas – und können uns damit der Illusion einer intakten, modernen und zivilisierten Welt hingeben. Wo diese Unversehrtheit, wo der westliche Blick und wo unsere vermeintlichen Standards brüchig werden, wo ihnen Verfall droht, werden sterile Regelmäßigkeit und Technik auf den Plan gerufen.</p>
<p>Die KI lernt, bei Glasbruch Alarm zu schlagen – die Behörden werden eingeschaltet. Auf einer weiteren, textlichen Sinnebene spricht Hito Steyerl das Geräusch zerberstenden Glases als Gewaltakt an, wie er auch vorkommt, um Energie zu gewinnen. Um an die Ressourcen der Erde zu gelangen, kommt es zu Zerstörung, wird Glas zerbrochen.</p>
<p>Schließlich wird mit The City of Broken Windows auf den Ort, das gläsern umbaute Geviert des Museums, Bezug genommen, an dem sich gleichsam von einer Sedimentierung zerbrochener Fenster sprechen lässt: die Gegend um den Brühl zählte zu den am dichtesten bebauten Gebieten Leipzigs. 1943 wurden diese Häuserzeilen bei einem Luftangriff zerstört, es folgten Abriss und Nachkriegsbebauung und schließlich, ab 1968, die Neugestaltung als Sachsenplatz, die ihrerseits dem heutigen Stadtbild und damit dem Neubau des MdbK mit seinen Glasfassaden weichen musste, sodass die Geschichte des Ortes von Glas und Glasbruch geprägt ist.</p>
<p>Eröffnung: 14.06.2023, 18 Uhr</p>
<h4>EVELYN RICHTER</h4>
<p>16.11.2023-17.03.2024: In der Ausstellung werden neben Werk und Schaffen der Künstlerin, auch die Netzwerke und das künstlerische Umfeld vorgestellt. Das erste Mal überhaupt wird das künstlerische Œuvre der Fotografin Eva Wagner-Zimmermann (1928–2015), einer engen Freundin und langjährigen Wegbegleiterin von Evelyn Richter, präsentiert. Sie studierte wie Richter und Ursula Arnold an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Nach ihrem Weggang von der HGB 1954 und ihrem Umzug nach Westdeutschland heiratete Eva Wagner 1957 den Physiker Wolfhart Zimmermann. Sie begleitete ihren Mann häufig auf seinen Auslandsreisen.</p>
<p>Wenn möglich, fotografierte sie den Alltag auf der Straße – in Mexiko, Paris und New York. Ergänzt wird der Freundinnenkreis durch die in Berlin lebende Bildhauerin Christa Sammler (*1932).</p>
<p>Die Ausstellung gliedert sich räumlich und inhaltlich in zwei Sektionen. In einem Ausstellungsteil im dritten Obergeschoss, werden in drei Räumen Werke der vier Freundinnen Ursula Arnold, Evelyn Richter, Christa Sammler und Eva Wagner-Zimmermann präsentiert.</p>
<p>Ihre unterschiedlichen Lebenswege werden aufgearbeitet und kontextualisiert. Auch, um sich der Frage zu nähern, wie Frauen ihrer Generation als Künstlerinnen tätig werden konnten.</p>
<p>Ein zweiter Ausstellungsteil im Untergeschoss legt den Fokus auf Evelyn Richter als Fotobuchkünstlerin. Das Fotobuch bot Richter die ideale Voraussetzung, ihr Bildkonzept darzulegen. Die in sich geschlossene Buchform ermöglichte die Festlegung einer stringent durchkomponierten Folge und die Entwicklung einer narrativen Bildstruktur.</p>
<p>Ihre vollendeten Bücher über David Oistrach, Paul Dessau sowie das Sachbuch Entwicklungswunder Mensch werden in Layouts, Probeabzügen, Porträtfotografien und Dirigaten vorgestellt. Die bisher wenig beachteten Bücher Klaus Störtebecker. Dramatische Ballade in sechs Episoden und Sorbische Volkstrachten, beide aus dem Jahr 1959, werden vorgestellt. Nicht realisierte Buchprojekte zu den Themen „Frauen in der DDR“ und „Bibliotheksbauten in der DDR“ sind zu sehen.</p>
<p>Die Ausstellung Evelyn Richter wird von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Leipzig und der BMW Niederlassung Leipzig gefördert.</p>
<p>Eröffnung: 15.11.2023, 18 Uhr</p>
<h3>Eine kleine Auswahl der PROJEKTE 2023</h3>
<h4>TEILHABE</h4>
<h5>greater form</h5>
<p>Seit vergangenem Jahr kooperiert das MdbK mit der Künstler*innengruppe greater form und Kids aus Leipzig-Grünau. Im Herbst 2022 waren sie mit der raumgreifenden, multimedialen Installation Albtraumvorhersager im MdbK zu Gast. 2023 lädt nun greater form das MdbK nach Leipzig-Grünau ein.</p>
<p>Unter dem Motto Gastgeben werden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des MdbK, die Kids und die Künstler*innengruppe regelmäßig treffen. Im Zentrum stehen der Dialog und die gemeinsame künstlerische Praxis von Menschen verschiedenen Alters, verschiedener Expertisen, Denk- und Arbeitsweisen sowie Lebensrealitäten.</p>
<p>Am Ende des Jahres soll im Stadtteil Grünau eine Ausstellung entstehen, welche die Ergebnisse der Zusammenarbeit und den Prozess reflektiert. Kleinen, sozial engagierten Initiativen und Projekten der Kunst und kulturellen Bildung – sei es im ländlichen Raum oder in städtischen Randgebieten – mangelt es oft an Anerkennung und langfristiger finanzieller Absicherung. Sie erreichen aber Menschen, die einen Großteil der Gesellschaft ausmachen, im künstlerischen und kulturellen Leben aber stark unterrepräsentiert sind.</p>
<p>Im Kontrast dazu verfügen große, etablierte Kulturinstitutionen zwar über allgemeine Anerkennung, große Diskursmacht sowie gesicherte Ressourcen, stehen gleichzeitig aber auch vor der Herausforderung, interne Strukturen flexibilisieren und demokratisieren zu müssen, althergebrachte Ansätze selbstkritisch zu reflektieren und ein diverseres Publikum zu erreichen. Wie können diese beiden Welten einander begegnen, sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen? Darum wird es in Gastgeben gehen.</p>
<h4>MdbK [next;raum]</h4>
<p>Der 2022 eingerichtete MdbK [next;raum], angesiedelt in der Raumgruppe der Sammlungspräsentation Renaissance im zweiten Obergeschoss, lädt zu neuen Möglichkeiten der Teilhabe und des Dialogs ein. Gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren der Stadtgesellschaft sollen die Sammlungen, ihre Präsentation und Vermittlung kritisch hinterfragt werden. Der MdbK [next;raum] ist Ort für aktuelle Debatten, gemeinsames Lernen und Experimentieren, fürs Präsentieren und Vermitteln.</p>
<p>Nachdem im vergangenen Jahr MdbK [next;raum] #01 das Thema Geschlecht_Gender im MdbK verhandelte, startet im Januar 2023 mit einem neuen Thema sowie einer neuen Gruppe MdbK [next;raum] #02 Verlernen | Lernen _Unlearning | Learning.</p>
<p>Im Rahmen der Zusammenarbeit – geplant sind zehn Workshops im Laufe des Jahres – sollen Kriterien und Begriffe wie Klasse, Rassismus, Diskriminierung, aber auch Aspekte des Museums analysiert, reflektiert und „verlernt“ werden.</p>
<p>Zur internen Projektgruppe gehören der Direktor, ein Kurator, eine Diversitätsagentin und zwei Kunstvermittlerinnen. Menschen aus dem Großraum Leipzig – Alter, Herkunft und Nationalität, Geschlecht und Geschlechtsidentität, Religion und Weltanschauung, sexuelle Orientierung und Identität sowie soziale Herkunft sind nicht ausschlaggebend für die Auswahl &#8211; können sich bei Interesse an der Mitarbeit zum zweiten MdbK [next;raum] im MdbK melden.</p>
<h4>SAMMLUNGEN &amp; FORSCHUNG</h4>
<h5>Sammlungspräsentation</h5>
<p>Die einzelnen Kapitel der Sammlungspräsentation im ersten bis dritten Obergeschoss des MdbK werden seit 2021 kontinuierlich umgestaltet. Neben der Anpassung und Überprüfung der inhaltlichen Konzeption und der Werkauswahl kommen neue, erweiterte Objektschilder und Wandtexte zum Einsatz.</p>
<p>Diese Arbeiten werden im Laufe des Jahres 2023 im Galeriebereich der Niederländischen Malerei fortgesetzt. In der Raumgruppe Renaissance ist für das Frühjahr 2023 eine neue Form der Inszenierung der kleinformatigen Andachtsbilder, der Skulpturen und eines Altarretabels geplant: Durch den Einbau farbiger Rückwände und durch Sockel werden die Werke akzentuiert und damit in den hohen Räumen auch in ihrer Dreidimensionalität besser erfahrbar.</p>
<h4>Max Klinger. Das Urteil des Paris</h4>
<p>Ab April 2023 werden erstmals im MdbK Max Klingers drei monumentale Hauptwerke – Urteil des Paris, Die Kreuzigung Christi und Christus im Olymp – gemeinsam zu sehen sein. 1885 begann Max Klinger mit der Ausführung seines Parisurteils, das 1887 vollendet und in München 1888 erstmals öffentlich ausgestellt wurde.</p>
<p>Es folgten 1890 Die Kreuzigung Christi und 1897 Christus im Olymp. Über 15 Jahre beschäftigte sich Klinger – ohne Auftrag – mit der Ausführung dieser drei Großformate, die als monumentale Raumkunstwerke konzipiert wurden. Erstmals werden sie nun öffentlich zusammen präsentiert, was dem Wunsch des frühen Klinger-Sammlers und Förderers, Alexander Hummel, entspricht.</p>
<p>Die Kreuzigung Christi befindet sich seit 1918 im Bestand des MdbK,. Christus im Olymp kam 1938 als Dauerleihgabe der Österreichischen Galerie Belvedere nach Leipzig und wurde in den Jahren 2007/2008 umfassend vom MdbK restauriert.</p>
<p>Nun folgt, ebenfalls als Dauerleihgabe aus dem Belvedere Das Urteil des Paris. Das Werk befindet sich derzeit im Depot des Wiener Museums. Für die Präsentation in Leipzig wird es im Klinger-Saal ab Mitte März öffentlich restauriert und montiert. Unter Leitung von Chefrestaurator Rüdiger Beck werden, in enger Abstimmung mit dem Leihgeber, unter anderem die maroden, gut 60 Laufmeter langen Spannränder stabilisiert, der Keilrahmen erneuert sowie die Farbschicht und die skulpturale Fassung gefestigt.</p>
<h4>Provenienzforschung</h4>
<p>Das MdbK und die Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn haben gemeinsam die weltweit erste Online-Zeitschrift für Provenienzforschung und Sammlungsgeschichte herausgebracht: Die Premieren-Ausgabe des zweisprachigen, interdisziplinären Wissenschaftsmagazins ist am 21. Dezember 2022 als kostenfrei zugängliche digitale Publikation erschienen.</p>
<p>transfer. Zeitschrift für Provenienzforschung und Sammlungsgeschichte | Journal for Provenance Research and the History of Collection.<br />
https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/transfer</p>
<p>Bis heute sind private Kunstsammlungen jüdischer Bürgerinnen und Bürger in Leipzig ein Forschungsdesiderat. Dabei führen die wenigen bekannten Beispiele, wie die Sammlungen der Ehepaare Kirstein und Hinrichsen, den Kunstgeschmack und das besondere Engagement im Leipziger Kulturleben eindrücklich vor Augen.</p>
<p>Ein neues Forschungsprojekt am MdbK möchte Grundlagenarbeit leisten und versuchen, an die Vergessenen zu erinnern. Neben der Aufarbeitung der Biografien der Familienmitglieder sollen ihr Wirken in Leipzig gewürdigt sowie die Sammlungen rekonstruiert und später im Rahmen einer Ausstellung gezeigt werden.</p>
<p>Mit der Einrichtung der Personalstelle für Provenienzforschung 2022 ist die Basis geschaffen, kontinuierlich unrechtmäßiges Eigentum im Sammlungsbestand zu ermitteln. Und an die rechtmäßigen Eigentümerinnen und Eigentümer zu restituieren bzw. im Sinne der Washingtoner Prinzipien eine faire Lösung zu finden. Dabei stehen Entzüge während des Nationalsozialismus und in der ehemaligen SBZ und DDR besonders im Forschungsinteresse.</p>
<p>Im Jahr 2023 stehen u. a. 46 Kunstwerke aus der grafischen Sammlung im Fokus, die in einem vorangegangenen Drittmittelprojekt als bedenklich identifiziert wurden.</p>
<p>Am 12. April 2023 findet der vom Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. begründete Internationale Tag der Provenienzforschung zum fünften Mal statt. Das MdbK beteiligt sich mit einer besonderen Aktion zum Thema Herkunftsforschung von Kunstwerken: Bürgerinnen und Bürger aus Leipzig sind dazu aufgerufen, ihre Kostbarkeiten zu hinterfragen und der Provenienzforscherin Dr. Ulrike Saß vorzustellen. Die vermeintlich stummen Dinge aus den Haushalten sollen zum Sprechen gebracht werden, weil sie Zeugen der politischen Umbrüche im 20. Jahrhundert sind.</p>
<h4>Bilderkosmos Leipzig</h4>
<p>In der Sammlungspräsentation zur Leipziger Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts finden sich zahlreiche Werke, die bislang wenig bzw. unzureichend erforscht sind. In einem ersten Schritt – ermöglicht durch die Sächsische Landesstelle für Museumswesen – haben fünf Nachwuchswissenschaftlerinnen 80 Werke aus den Jahren 1949 bis 1989 untersucht. Ihre Ergebnisse und die der fortlaufenden internen Forschung werden auf der kommenden Online-Plattform des MdbK zu finden sein und zum 20-jährigen Jubiläum der Neubaueröffnung in einem Buch publiziert.</p>
<h4>MdbK digital</h4>
<p>Das MdbK bereitet aktuell eine Zusammenfassung und Ausweitung seiner digitalen Angebote vor. Auf einer Plattform werden u. a. thematische und spielerische Zugänge zu den Werken, Sammlungen und Projekten, Hintergrundinformationen, Forschungsergebnisse und exklusive Einblicke angeboten. Die digitale Plattform ist Datenbank basiert, Filter und Infografiken bereiten die Suchergebnisse benutzerfreundlich auf.</p>
<p>Im ersten Schritt stehen die Sammlung Speck von Sternburg, die Werke der Tübke Stiftung, die seit 2023 im MdbK verwahrt und betreut werden. Der Bilderkosmos Leipzig und die Highlights der Sammlung im Fokus.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p><strong>ÖFFNUNGSZEITEN / EINTRITT</strong></p>
<p>Di und Do–So 10–18 Uhr, Mi 12–20 Uhr.<br />
Feiertage 10-18 Uhr | Mo, 24. und 31. Dezember geschlossen.<br />
Tagesticket 10 Euro / ermäßigt 5 Euro.<br />
Bis zum vollendeten 19. Lebensjahr Eintritt frei.<br />
Am 1. Mittwoch im Monat Eintritt frei.</p>
<p>Das Museum der bildenden Künste Leipzig: <a href="https://mdbk.de/museum/">www.mdbk.de</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Leipzig? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1817680&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hotels finden Sie bei unserem Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>ARTTRADO unterstützen:</p>
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			</item>
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		<title>Verlängerung der Ausstellung: LUDWIG RAUCH. PORTRÄT UND ABSTRAKTION</title>
		<link>https://arttrado.de/news/verlaengerung-der-ausstellung-ludwig-rauch-portraet-und-abstraktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2023 15:36:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Verlängerung der Ausstellung: LUDWIG RAUCH. PORTRÄT UND ABSTRAKTION Mit Ludwig Rauch. Porträt und Abstraktion präsentiert das MdbK in der dritten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/verlaengerung-der-ausstellung-ludwig-rauch-portraet-und-abstraktion/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Verlängerung der Ausstellung: LUDWIG RAUCH. PORTRÄT UND ABSTRAKTION</h3>
<p>Mit Ludwig Rauch. Porträt und Abstraktion präsentiert das MdbK in der dritten Etage eine Auswahl von Arbeiten, die zwei Werkkomplexe aus dem über 40-jährigen Schaffen des Fotografen vereint: Einerseits sind Porträtaufnahmen von zumeist Leipziger Kunstschaffenden zu sehen und andererseits werden Arbeiten vorgestellt, in denen Rauch experimentell die Grenzen seines Mediums auslotet.</p>
<p>Zudem findet am Donnerstag, 26. Januar, 17 Uhr, ein Künstlergespräch mit Direktor Stefan Weppelmann und Ludwig Rauch in der Ausstellung statt.</p>
<p>Die Ausstellung wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.  Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.</p>
<h4>Ludwig Rauch</h4>
<p>Ludwig Rauch studierte von 1986-1989 bei Arno Fischer an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, bevor er im Januar 1989 nach West-Berlin ausreiste. Schon in der DDR war Rauch als Fotojournalist tätig und hatte das Medium der Fotografie dabei künstlich erprobt. Wegen seiner unverstellten, veristischen Aufnahmen von Arbeiterinnen und Arbeitern in der Elektrokohle-Produktion erhielt er 1986 ein Veröffentlichungsverbot, das bis zum Fall der Mauer Bestand hatte.</p>
<p>1991 gehörte Ludwig Rauch zu den Mitbegründern der Kunstzeitschrift &#8222;<em>neue bildende kunst</em>&#8222;, deren Bildredaktion er bis zur Einstellung der Zeitschrift 1999 innehatte. Der Fotograf lehrt bis heute an der Berliner Ostkreuzschule.</p>
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</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über den Fotokünstler: <a href="http://www.ludwig-rauch.com/">www.ludwig-rauch.com</a></p>
<p>Weitere Informationen über die Ausstellung: <a href="http://www.mdbk.de/" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=http://www.mdbk.de/&amp;source=gmail&amp;ust=1672758842127000&amp;usg=AOvVaw1WcgEsnXbtH3OCxCAZ2Lgd">www.mdbk.de</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Leipzig? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1817680&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hotels finden Sie bei unserem Partner Booking.com</a></p>
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		<item>
		<title>Tino Sehgal Ausstellung im Museum der bildenden Künste Leipzig</title>
		<link>https://arttrado.de/news/tino-sehgal-ausstellung-im-museum-der-bildenden-kuenste-leipzig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 08:48:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tino Sehgal]]></category>
		<category><![CDATA[aktionskunst]]></category>
		<category><![CDATA[kunst erleben]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Mdbk]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Open Call]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
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					<description><![CDATA[Tino Sehgal Ausstellung im Museum der bildenden Künste Leipzig Im Zentrum von Tino Sehgals Werk steht die Idee, dass menschliche <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/tino-sehgal-ausstellung-im-museum-der-bildenden-kuenste-leipzig/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Tino Sehgal Ausstellung im Museum der bildenden Künste Leipzig</h3>
<p>Im Zentrum von Tino Sehgals Werk steht die Idee, dass menschliche Situationen sich bildhaft interpretieren lassen, und zwar ohne dass Objekte oder Kunstwerke involviert sind. Diesen Ansatz realisiert er mit seinen „konstruierten Situationen“, in denen die Besuchenden direkt oder indirekt zu Teilnehmenden werden. Sehgals Werke sind zwischen bildender Kunst, Tanz und Gesang angesiedelt. Interpret*innen, die nach seiner Anleitung agieren, führen die Arbeiten aus. An die Stelle der Wahrnehmung materieller Objekte tritt die Erfahrung situativer, menschlicher Interaktionen, die als Bewegungen, als Spiel, Tanz oder auch als Diskussion und Gespräch Gestalt annehmen können.</p>
<h4>Tino Sehgal im MdbK</h4>
<p>Vom 7. April bis zum 24. Juli 2022, für eine mehr als viermonatige Laufzeit also, präsentiert das MdbK Tino Sehgals Kunst. Dazu gehört das frühe, inzwischen bekannte Werk &#8222;Kiss&#8220;, eine der skulpturalsten Arbeiten Sehgals, in der sich zwei Interpret*innen langsam, durch eine Choreographie bewegen, die von unterschiedlichen Kuss-Darstellungen der Kunstgeschichte inspiriert ist.</p>
<p>Bei der Arbeit &#8222;This success/This failure&#8220; steht die traditionell am MdbK wichtige Arbeit mit Schulen im Vordergrund, denn das Werk wird mit zahlreichen Schüler*innen aus Leipzig realisiert. &#8222;This situation&#8220; hat die Gestalt eines Gesprächs, in dem über zentrale Themen unserer Zeit – wie etwa die Frage des guten Lebens, die Rolle der Arbeit oder das Verhältnis zur Erde – gesprochen wird. Es geht dabei um Werte, um Wertewandel im historischen Prozess sowie um die Notwendigkeit, grundlegende Prämissen unseres Denkens und Handelns in der Moderne heute neu zu perspektivieren.</p>
<p>Die rhythmische Verortung der Arbeiten im gesamten Haus wird auch durch weitere Werke erzielt, darunter &#8222;This joy&#8220;, das Sehgal im Beethoven-Jahr 2020 konzipierte. Ferner bereichern die Werke &#8222;Instead of allowing some thing to rise to up to your face dancing bruce&#8220; and &#8222;dan and other things&#8220; und zentral &#8222;Yet untitled&#8220; die Präsentation.</p>
<p>Im Wechselspiel der Arbeiten gelingt es, dass während der Öffnungszeiten zu jedem Zeitpunkt stets mindestens ein Werk zu erleben ist.</p>
<p>Die Präsentation findet auf den Innenterrassen des MdbK statt, von denen die Architektur des Museums geprägt wird. Diese Räume sind weder als Sammlungsbereiche im eigentliche Sinne gedacht, noch sind sie rein transitorische Orte. Vielmehr wirken sie wie architektonische Pausen in der Abfolge der Kabinette und verbinden – auch akustisch – die einzelnen Ebenen des Gebäudes. Als charakteristische Verbindungsstellen sind sie daher prädestinierte wie exponierte Positionen im Haus, um Sehgals Arbeiten aufzunehmen und konzeptuell zusammenzuschließen.</p>
<h4>ÖFFNUNGSZEITEN / EINTRITT</h4>
<p>Di und Do–So 10–18 Uhr, Mi 12–20 Uhr, Mo geschlossen<br />
Feiertage 10–18 Uhr (auch Oster- und Pfingstmontag, 1. Mai)<br />
Tagesticket 10 € / ermäßigt 7 €<br />
bis zum vollendeten 19. Lebensjahr Eintritt frei | am 1. Mittwoch im Monat Eintritt frei</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über den Künstler finden Sie hier: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tino_Sehgal" target="_blank" rel="noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Tino_Sehgal</a></p>
<p>Das Museum der bildenden Künste Leipzig: <a href="https://mdbk.de/museum/">www.mdbk.de</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Udo Lindenberg: Zwischentöne &#8211; Der Katalog</title>
		<link>https://arttrado.de/news/udo-lindenberg-zwischentoene-der-katalog/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2020 15:50:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Bildbände]]></category>
		<category><![CDATA[udo lindenberg]]></category>
		<category><![CDATA[zwischentöne]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Mdbk]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Lüpertz]]></category>
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					<description><![CDATA[Udo Lindenberg: Zwischentöne &#8211; Der Katalog vor einem Jahr hat das Museum der bildenden Künste Leipzig mit großem Zuspruch die <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/udo-lindenberg-zwischentoene-der-katalog/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Udo Lindenberg: Zwischentöne &#8211; Der Katalog</h3>
<p>vor einem Jahr hat das Museum der bildenden Künste Leipzig mit großem Zuspruch die Ausstellung <a href="https://mdbk.de/ausstellungen/udo-lindenberg-zwischentoene-nuances/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Udo Lindenberg. Zwischentöne&#8220;</a> gezeigt. Sie ging auf eine Anregung von Udo Lindenberg aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums der Friedlichen Revolution zurück. Am kommenden Montag erscheint nun ein Katalog, der die Ausstellung und die in ihr verhandelten Themen dokumentiert. Der knapp 200 Seiten starke, großformatige Bildband enthält u.a. zahlreiche zum Teil noch unbekannte Fotos und Fotoserien, die Udos Aktivitäten in der DDR zeigen, einen 60-seitigen Farbtafel-Teil mit den in der Ausstellung gezeigten Werken, ein Interview mit Markus Lüpertz und das Konvolut reproduzierter Stasi-Akten.</p>
<p>Auch wenn das MdbK und der Museumsshop bis mindestens 10. Januar 2021 geschlossen sind, kann der Band schon jetzt per Versand bezogen werden. Der Verkaufspreis beträgt 39,95 €. Es sind auch signierte Exemplare erhältlich.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zum Katalog: <a href="https://www.fbfrategics.com/shop/." target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.fbfrategics.com/shop/.</a></p>
<p>196 Seiten, 25 x 20 cm, Klappenbroschur in Layflat-Bindung mit 6-farbig bedrucktem und veredeltem Kartoneinband; rund 180 überwiegend 4-farbige Abbildungen; Verkaufspreis 39,95 €, ISBN 978-3-86060-051-1</p>
<p>Mehr über das Museum für bildende Künste Leipzig: <a href="https://mdbk.de/">Museum der bildenden Künste Leipzig</a></p>
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<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bayer Kultur schenkt dem MDBK Leipzig Gemälde von Oskar Moll</title>
		<link>https://arttrado.de/news/bayer-kultur-schenkt-dem-mdbk-leipzig-gemaelde-von-oskar-moll/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2020 14:18:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Max Beckmann]]></category>
		<category><![CDATA[Beutekunst]]></category>
		<category><![CDATA[Mdbk]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Helfrich]]></category>
		<category><![CDATA[arttrado]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Skadi Jennicke]]></category>
		<category><![CDATA[oskar moll]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Birgit Brunk]]></category>
		<category><![CDATA[schenkung]]></category>
		<category><![CDATA[Bayer AG]]></category>
		<category><![CDATA[Lovis Corinth]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Henri Matisse]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Rohlfs]]></category>
		<category><![CDATA[„entartete Kunst“]]></category>
		<category><![CDATA[Raub]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=5875</guid>

					<description><![CDATA[Bayer Kultur schenkt dem MDBK Leipzig Gemälde von Oskar Moll Die Bayer Kultur schenkt dem Museum der bildenden Künste Leipzig <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/bayer-kultur-schenkt-dem-mdbk-leipzig-gemaelde-von-oskar-moll/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Bayer Kultur schenkt dem MDBK Leipzig Gemälde von Oskar Moll</h3>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Die Bayer Kultur schenkt dem Museum der bildenden Künste Leipzig das Gemälde <i>Stillleben mit Mohn und schwarzer Kanne</i> (1916) von Oskar Moll. </span> <span style="font-family: Arial; font-size: small;">In Zusammenarbeit mit der Provenienzforschung des MdbK konnte zweifelsfrei geklärt werden, dass das Gemälde 1937 als &#8218;entartet&#8216; aus den Sammlungen des Museums entfernt wurde. 1951 hatte die Kulturabteilung der Farbenfabriken Bayer Leverkusen das Werk im Kunsthandel rechtmäßig erworben &#8211; nun entschied sich das Unternehmen, das Stillleben an das MdbK zurückzugeben.</span></p>
<h4>„Stillleben mit Mohn und schwarzer Kanne“ von Oskar Moll</h4>
<p>Das Werk „Stillleben mit Mohn und schwarzer Kanne“ von Oskar Moll (1875‐1947) aus dem Jahr 1916 ist von hoher malerischer Qualität und ein wunderbares Beispiel für die Matisse‐Rezeption im deutschen Expressionismus. Oskar Moll hat bei Lovis Corinth und Henri Matisse Malerei studiert und 1908 seine private Malschule in Berlin nach letzterem benannt. 1918 wurde er als Professor nach Breslau berufen und baute die dortige Kunsthochschule bis zu ihrer Schließung 1932 zu einem Zentrum der Avantgarde auf. Moll übernahm danach für kurze Zeit eine Malereiklasse an der Düsseldorfer Kunstakademie, gehörte jedoch zu den ersten Künstlern, die 1933 von den Nationalsozialisten entlassen wurden und war mit mehreren Bildern in deren Ausstellung „Entartete Kunst“ vertreten. Sein „Stillleben mit Mohn und schwarzer Kanne“ wurde 1951 von der Bayer AG über den Kölnischen Kunstverein erworben und gehörte zu den ersten Ankäufen für die Kunstsammlung des Unternehmens nach Kriegsende. Das Bild steht exemplarisch für das damalige Verständnis von kultureller Verantwortung: „Wiedergutmachung“ und das Bekenntnis zur modernen Kunst prägten sowohl das Programm der Bayer Kulturabteilung als auch das Sammlungskonzept der 1950er bis 1960er Jahre. Die als „entartet“ diffamierten Künstler des Expressionismus wurden in Ausstellungen rehabilitiert und ihre Werke für die Ausstattung der Firmenzentrale und Büros erworben. Neben Moll wurden um 1951 zum Beispiel Werke von Christian Rohlfs (aus dem Nachlass) und Max Beckmann (durch die Vermittlung des Düsseldorfer Kunstvereins) angekauft. Das hervorragende Konvolut der Klassischen Moderne bildet bis heute einen Schwerpunkt der Sammlung Bayer und zeigt, was „industrielles Mäzenatentum“ für die damalige Kultur‐Leitung bei Bayer sowie für den neu gegründeten Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI meinte. Im Rückblick zeigt sich im Zusammenhang mit den Ankäufen jedoch ein blinder Fleck: In das Bemühen um Rehabilitierung wurden die ersten Förderer und Sammler der Moderne, die durch den NS‐Staat enteignet wurden, nicht inbegriffen. Die Provenienz der Kunstwerke war in den Jahrzehnten nach 1945 weder für die Händler noch für die Sammler von Interesse. Erst Restitutionsprozesse und die „Causa Gurlitt“ haben zu einer meist zögerlichen und stets mühevollen Aufarbeitung geführt, wobei die Recherche der Provenienzen oft dem konservativen Sammlungsinteresse des Erhalts folgt. Gilt für die öffentlichen Sammlungen inzwischen eine Verpflichtung, so bleibt für Privat‐ und Unternehmenssammlungen die wissenschaftliche Forschung zur eigenen Sammlung freiwillig. Dabei sollte außer Frage stehen, dass eine Unternehmenssammlung nicht nur eine kulturelle Bereicherung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung bedeutet. Bei Bayer wurde daher 2019 mit der Provenienzforschung zu den Werken, die vor 1945 entstanden und in der Sammlung vertreten sind, begonnen. Ist die Recherche bei Papierarbeiten nach den Vorbesitzern oft sehr mühsam, so konnte für das Stillleben von Oskar Moll schnell nachgewiesen werden, dass das Bild 1920 vom Museum der Bildenden Künste Leipzig vom Künstler erworben und 1937 als „entartete Kunst“ entfernt und verkauft wurde.</p>
<h4>Rechtlich gesehen keine Raub‐ oder Beutekunst</h4>
<p>Obwohl sich die Provenienz des Bildes nach Gerhard Leistner, der das WVZ des Künstlers bearbeitet,  „wie ein Krimi“ liest, folgt auf der Grundlage des gegenwärtigen Rechts daraus keine Konsequenz. Weder gilt für private Sammlungen die „Washingtoner Erklärung“ noch handelt es sich um Raub‐ oder Beutekunst. Da das Stillleben von Oskar Moll 1937 in staatlichem Besitz war, konnte der NS‐Staat darüber nach Belieben verfügen und der Erwerb durch die Bayer AG nach Kriegsende war rechtmäßig. Doch neben der juristischen Frage bleibt die moralische Bewertung: Aus Sicht von Bayer gehört das Bild wieder in den Besitz des Museums, das sich schon während der Weimarer Republik<br />
für die Moderne einsetzte und 1937 dieser Sammlung durch einen Unrechtsstaat beraubt wurde. Daher ist es für das Unternehmen selbstverständlich, Oskar Molls Stillleben proaktiv und unbürokratisch in Form einer Schenkung an das Museum der Bildenden Künste Leipzig zurückzugeben. Im besten Fall wird das Werk damit zu einem Beispiel für ein neues Verständnis von gesellschaftlicher und kultureller Verantwortung im 21. Jahrhundert.</p>
<h5>Weitere Informationen</h5>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Der offizielle und öffentliche Schenkungsakt mit</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">        Thomas Helfrich/Leiter Bayer Kultur</span><br />
<span style="font-family: Arial; font-size: small;">        Dr. Skadi Jennicke/Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig</span><br />
<span style="font-family: Arial; font-size: small;">        Prof. Dr. Gilbert Lupfer/Ehrenamtlicher Vorstand Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg</span><br />
<span style="font-family: Arial; font-size: small;">        Dr. Birgit Brunk/Provenienzforscherin MdbK</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">findet statt am kommenden <b>Dienstag, 21. Januar 2020, um 18 Uhr</b>.</span></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter<a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener"><strong> &gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</strong></a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>YOKO ONO: PEACE IS POWER &#038; WATER EVENT</title>
		<link>https://arttrado.de/news/yoko-ono-peace-is-power-water-event/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2019 13:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Yoko Ono]]></category>
		<category><![CDATA[Peace is power]]></category>
		<category><![CDATA[Mdbk]]></category>
		<category><![CDATA[water event]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[YOKO ONO: PEACE IS POWER &#38; WATER EVENT Das MdbK zeigt ab 4. April 2019 unter dem Titel YOKO ONO. <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/yoko-ono-peace-is-power-water-event/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>YOKO ONO: PEACE IS POWER &amp; WATER EVENT</h3>
<p>Das MdbK zeigt ab 4. April 2019 unter dem Titel <strong><a href="https://arttrado.de/events/event/peace-is-power-yoko-ono-zu-gast-im-museum-bildender-kuenste-leipzig/" target="_blank" rel="noopener">YOKO ONO. PEACE is POWER</a></strong> die bislang umfangreichste Ausstellung der 85-jährigen Künstlerin in Deutschland. Die rund 60 Arbeiten und Werkreihen, die in der Ausstellung gezeigt werden, hat die Künstlerin gemeinsam mit ihrem langjährigen Freund und Kurator Jon Hendricks und Alfred Weidinger ausgewählt. Sie geben einen Überblick über das künstlerische Schaffen von Yoko Ono und zeigen die unterschiedlichen Medien, in denen sie sich artikuliert hat: Installationen, Filme, Fluxus-Arbeiten, Performances und – sehr selten gezeigte –Zeichnungen. Ein Großteil der Werke Yoko Onos hat partizipativen Charakter und basiert auf von ihr formulierten Konzepten und Einladungen – an die BesucherInnen der Ausstellung, aber auch an konkrete Zielgruppen. Für das WATER EVENT im MdbK lädt Yoko Ono deutsche<br />
KünstlerInnen ein, ein Objekt zu entwickeln, in das von ihr Wasser gefüllt wird. Das Gemeinschaftskunstwerk wird Teil der Ausstellung. Interessierte KünstlerInnen können ihre Objektidee bis zum 15. März 2019 an yokoono@leipzig.de einreichen (kurze Skizze/Beschreibung/Abbildung, max. 4 MB). Das Kuratorenteam wählt dann die zu realisierenden Projekte aus. Yoko Ono hat WATER EVENT erstmals 1971 für die Ausstellung „This Is Not Here“ im Everson Museum of Art, Syracus/USA realisiert. Für jeden Ausstellungsort wählt sie einen spezifischen Personenkreis, an den die Einladung zum Gemeinschaftswerk ergeht.</p>
<p><strong>Yoko Onos Einladung zu WATER EVENT im MdbK im Wortlaut:</strong></p>
<p>YOKO ONO WILL HAVE AN EXHIBITION TITLED YOKO ONO. PEACE IS POWER AT MDBK, MUSEUM OF FINE ARTS LEIPZIG, OPENING ON APRIL 3, 2019.<br />
YOKO ONO WISHES TO INVITE GERMAN ARTISTS TO PARTICIPATE IN A WATER EVENT (ONE OF THE EVENTS TAKING PLACE IN THE SHOW ) BY REQUESTING YOU<br />
TO PRODUCE WITH HER A WATER SCULPTURE, BY SUBMITTING A WATER CONTAINER OR IDEA OF ONE WHICH WOULD FORM HALF OF THE SCULPTURE. YOKO WILL SUPPLY THE OTHER HALF — WATER. THE SCULPTURE WILL BE CREDITED AS WATER SCULPTURE BY YOKO ONO AND YOURSELF. THE SCULPTURE WILL BE DISPLAYED LASTING THE DURATION OF THE SHOW. PLEASE REPLY BEFORE MARCH 15, 2019 TO: YOKOONO@LEIPZIG.DE</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<div data-contents="true">
<div class="" data-block="true" data-editor="57vgs" data-offset-key="pcgr-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="pcgr-0-0"><span data-offset-key="pcgr-0-0">Die Ausstellung wird am Mittwoch, 3. April 2019, ab 18 Uhr eröffnet. Die dann 86jährige Künstlerin plant zur Eröffnung nach Leipzig zu kommen. Ob dies möglich ist, wird sich kurzfristig entscheiden. Für Interviews wird sie nach bisherigem Kenntnisstand nicht zur Verfügung stehen. Das </span><span class="_247o" spellcheck="false" data-offset-key="pcgr-1-0"><span data-offset-key="pcgr-1-0">Museum der bildenden Künste Leipzig</span></span><span data-offset-key="pcgr-2-0"> bittet um Verständnis!</span></div>
</div>
</div>
<div data-offset-key="pcgr-0-0"></div>
<div data-offset-key="pcgr-0-0">Weitere von uns ausgewählte Veranstaltungen gibt es unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener"><strong>&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</strong></a></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>YOKO ONO. PEACE is POWER wurde verschoben</title>
		<link>https://arttrado.de/news/yoko-ono-peace-is-power-wurde-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2018 11:31:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Yoko Ono]]></category>
		<category><![CDATA[Peace is power]]></category>
		<category><![CDATA[Mdbk]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Leipzig]]></category>
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					<description><![CDATA[YOKO ONO. PEACE is POWER wurde verschoben Die Ausstellung „YOKO ONO. PEACE is POWER“ &#8211; für Dezember 2018 bis März <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/yoko-ono-peace-is-power-wurde-verschoben/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>YOKO ONO. PEACE is POWER wurde verschoben</h3>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Die Ausstellung „<a href="https://arttrado.de/events/event/peace-is-power-yoko-ono-zu-gast-im-museum-bildender-kuenste-leipzig/" target="_blank" rel="noopener"><b>YOKO ONO. PEACE is POWER</b></a>“ &#8211; für Dezember 2018 bis März 2019 geplant &#8211; wird <b>auf das Frühjahr 2019 verschoben</b>. Grund sind die sehr umfangreichen Vorarbeiten in New York und Leipzig, die sich aufwändiger gestalten als abzusehen war. Da die erfolgreiche Präsentation der sehr umfassenden Retrospektive sowohl der Künstlerin als auch dem MdbK sehr am Herzen liegt, haben sich die Veranstalter gemeinsam zu diesem Schritt entschlossen. Alle Beteiligten bedauern die Verschiebung und bitten um Verständnis.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Das MdbK präsentiert nun ab 4. Dezember 2018 und zum Anlass der Museumsgründung vor 160 Jahren eine Auswahl der bedeutendsten <b>Meisterzeichnungen </b>aus der eigenen Sammlung sowie die neu eingerichteten Räume der Ständigen Sammlung zur Kunst des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne.</span></p>
<p>Weitere von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <strong><a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></strong></p>
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