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	<title>lost art Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>lost art Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Verschollener Picasso taucht bei Drogenrazzia auf &#8211; Millionenwert</title>
		<link>https://arttrado.de/news/verschollener-picasso-taucht-bei-drogenrazzia-auf-millionenwert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 14:56:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<category><![CDATA[PARIS]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein gestohlener Picasso, ein Drogennetzwerk und viele offene Fragen Eigentlich suchten die Ermittler nach Drogen, Bargeld und Beweisen für organisierte <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/verschollener-picasso-taucht-bei-drogenrazzia-auf-millionenwert/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein gestohlener Picasso, ein Drogennetzwerk und viele offene Fragen</h4>



<p>Eigentlich suchten die Ermittler nach Drogen, Bargeld und Beweisen für organisierte Kriminalität. Stattdessen fanden sie eines der wertvollsten Kulturgüter der Welt: ein authentisches Gemälde von Pablo Picasso.</p>



<p>Der spektakuläre Fund gelang bei einer Drogenrazzia im Pariser Umland. In einem Haus in der östlichen Metropolregion von Paris stießen Ermittler neben Cannabis, Bargeld und Luxusgütern auf ein bislang nicht öffentlich benanntes Picasso-Gemälde. Die französischen Behörden bestätigten inzwischen die Echtheit des Werks und leiteten Ermittlungen wegen Diebstahls und Hehlerei ein.</p>



<p>Die Schlagzeile klingt wie ein Kriminalroman. Tatsächlich führt der Fall jedoch weit tiefer – in die Welt milliardenschwerer Kunstsammlungen, privater Hochsicherheitslager und eines internationalen Kunstmarktes, auf dem Meisterwerke nicht nur kulturelle Ikonen, sondern auch Vermögenswerte von enormer Bedeutung sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Warum ausgerechnet ein Picasso?</h4>



<p>Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um ein Porträt von Marie-Thérèse Walter, jener Frau, die Kunsthistoriker häufig als Picassos wichtigste Muse der 1930er-Jahre bezeichnen. Der genaue Titel des Gemäldes wurde bislang nicht veröffentlicht. Der geschätzte Marktwert soll zwischen zwölf und fünfzehn Millionen Euro liegen.</p>



<p>Für den Kunstmarkt ist diese Information von besonderer Bedeutung.</p>



<p>Marie-Thérèse Walter nimmt innerhalb von Picassos Werk eine einzigartige Stellung ein. Als Picasso ihr 1927 in Paris begegnete, war sie erst 17 Jahre alt. Der Künstler war bereits weltberühmt und mit der russischen Tänzerin Olga Chochlowa verheiratet. Aus der geheimen Beziehung entstand eine Werkgruppe, die heute zu den begehrtesten und teuersten Serien der modernen Kunst zählt.</p>



<p>Viele der höchsten Auktionsergebnisse Picassos stehen in direktem Zusammenhang mit Darstellungen von Marie-Thérèse. Werke wie „Le Rêve“, „Femme à la montre“ oder „Nu au plateau de sculpteur“ gehören zu den Ikonen des internationalen Kunstmarktes und erzielten bei Auktionen teilweise dreistellige Millionenbeträge.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die goldene Phase Picassos</h4>



<p>Die frühen 1930er-Jahre gelten als eine der kreativsten und erfolgreichsten Phasen in Picassos Schaffen. Die Darstellungen Marie-Thérèses unterscheiden sich deutlich von seinem früheren analytischen Kubismus.</p>



<p>An die Stelle scharfer geometrischer Formen treten weiche Linien, intensive Farben und eine fast traumhafte Sinnlichkeit. Die Gemälde verbinden emotionale Nähe mit künstlerischer Innovation. Genau diese Kombination macht sie bis heute für Sammler besonders attraktiv.</p>



<p>Kunsthistoriker betrachten die Marie-Thérèse-Periode als einen Wendepunkt in Picassos Werk. Sie markiert den Übergang von experimenteller Formanalyse zu einer persönlicheren, emotional aufgeladenen Bildsprache. Die Bilder wirken zugänglicher als viele frühere Arbeiten, ohne ihre künstlerische Komplexität zu verlieren.</p>



<p>Besonders interessant ist die Vermutung, dass das nun entdeckte Werk aus dem Jahr 1937 stammen könnte. Dieses Jahr markiert einen entscheidenden Einschnitt in Picassos Leben. Während er gleichzeitig an seinem monumentalen Antikriegswerk „Guernica“ arbeitet, gerät seine Beziehung zu Marie-Thérèse zunehmend unter Druck. Die Fotografin und Künstlerin Dora Maar tritt in sein Leben und wird zu einer neuen zentralen Figur.</p>



<p>In zahlreichen Gemälden dieser Zeit verschmelzen die Gesichtszüge beider Frauen. Kunsthistoriker interpretieren diese Werke als Spiegelbild eines inneren Konflikts zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Leidenschaft und Verpflichtung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das eigentliche Rätsel: Woher kam das Bild?</h4>



<p>Noch bemerkenswerter als der Fund selbst ist die Geschichte hinter dem Diebstahl.</p>



<p>Nach bisherigen Ermittlungen gehörte das Gemälde einer Sammlerin aus Singapur und befand sich in einem professionellen Kunstlager in Paris. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Lagerunternehmens soll das Werk entwendet haben. Seine Erklärung gegenüber den Behörden klingt ungewöhnlich: Er habe mit der Aktion auf Sicherheitslücken aufmerksam machen wollen.</p>



<p>Ob diese Darstellung glaubwürdig ist, bleibt offen.</p>



<p>Besonders erstaunlich ist ein anderer Aspekt: Der Diebstahl war offenbar nie öffentlich bekannt geworden.</p>



<p>Normalerweise werden gestohlene Meisterwerke innerhalb kürzester Zeit internationalen Fahndungsdatenbanken gemeldet. Dass ein Picasso im Wert von mehreren Millionen Euro verschwinden konnte, ohne größere öffentliche Aufmerksamkeit auszulösen, wirft Fragen nach den Sicherheits- und Kontrollmechanismen im internationalen Kunstmarkt auf.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die verborgene Welt der Kunstlager</h4>



<p>Der aktuelle Fall lenkt den Blick auf einen Bereich der Kunstwelt, der normalerweise im Verborgenen bleibt.</p>



<p>Weltweit lagern Kunstwerke im Wert von vielen Milliarden Euro in privaten Depots und Hochsicherheitslagern. Zahlreiche Werke verlassen diese Einrichtungen über Jahre oder sogar Jahrzehnte nicht. Sammler nutzen solche Lager aus logistischen, steuerlichen oder sicherheitsrelevanten Gründen.</p>



<p>Die Öffentlichkeit verbindet Kunst meist mit Museen, Ausstellungen oder Auktionen. Tatsächlich befindet sich jedoch ein erheblicher Teil bedeutender Kunstwerke außerhalb jeder öffentlichen Sichtbarkeit.</p>



<p>Manche Experten sprechen von einer „unsichtbaren Sammlung der Welt“, die in Lagerhallen, Tresorräumen und klimatisierten Depots aufbewahrt wird. Der Picasso-Fund zeigt, wie schwer nachvollziehbar die Wege solcher Werke mitunter werden können.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Warum Meisterwerke für Kriminelle interessant sind</h4>



<p>Auf den ersten Blick erscheint es paradox: Ein gestohlener Picasso ist praktisch unverkäuflich.</p>



<p>Gerade darin liegt jedoch sein besonderer Wert.</p>



<p>International bekannte Meisterwerke lassen sich auf dem regulären Kunstmarkt kaum unauffällig verkaufen. Jede bedeutende Galerie, jedes große Auktionshaus und jedes Museum prüft Herkunft, Eigentumsverhältnisse und Registrierungen.</p>



<p>Dennoch tauchen gestohlene Kunstwerke immer wieder im Umfeld organisierter Kriminalität auf.</p>



<p>Experten für Kunstkriminalität weisen seit Jahren darauf hin, dass Spitzenwerke häufig nicht für den direkten Verkauf bestimmt sind. Stattdessen dienen sie als Sicherheit für Kredite, als Tauschobjekte innerhalb krimineller Netzwerke oder als exklusive Vermögensreserve.</p>



<p>Ein Picasso erfüllt in solchen Kreisen eine ähnliche Funktion wie Gold oder Diamanten – allerdings mit einem deutlich höheren Prestige.</p>



<p>Ob das nun entdeckte Gemälde tatsächlich Teil solcher Strukturen war oder lediglich als Versteck diente, müssen die laufenden Ermittlungen klären.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Fall, der die Kunstwelt beschäftigt</h4>



<p>Der Fund reiht sich in eine lange Serie spektakulärer Wiederentdeckungen ein. Immer wieder tauchen Werke berühmter Künstler nach Jahren oder Jahrzehnten überraschend wieder auf. Oft geschieht dies nicht durch gezielte Kunstfahndung, sondern eher zufällig im Rahmen anderer Ermittlungen.</p>



<p>Der aktuelle Fall ist jedoch besonders bemerkenswert, weil er gleich mehrere sensible Bereiche des Kunstmarktes berührt: die Sicherheit privater Kunstlager, die Transparenz von Eigentumsverhältnissen und die Rolle hochpreisiger Kunst als globaler Vermögenswert.</p>



<p>Er zeigt, dass Meisterwerke heute nicht nur kulturelle Bedeutung besitzen, sondern längst Teil eines internationalen Finanz- und Investitionssystems geworden sind.</p>
<h4>Hintergrund: Warum Paris ein Zentrum für private Kunstlager ist</h4>
<p class="isSelectedEnd">Paris zählt neben Genf, Luxemburg, London, New York und Singapur zu den wichtigsten Standorten für die Lagerung hochpreisiger Kunstwerke. In spezialisierten Hochsicherheitsdepots lagern dort Gemälde, Skulpturen und Sammlungen im Wert von Milliarden Euro.</p>
<p class="isSelectedEnd">Viele dieser Werke befinden sich nicht in Museen oder Ausstellungen, sondern in klimatisierten Lagerhallen mit strengen Sicherheitsvorkehrungen. Sammler, Investoren, Galerien und Nachlässe nutzen solche Einrichtungen, um Kunstwerke zu schützen, zwischenzulagern oder für spätere Verkäufe bereitzuhalten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Für die Öffentlichkeit bleibt ein großer Teil dieser Bestände unsichtbar. Manche Werke verlassen ihre Depots über Jahre oder sogar Jahrzehnte nicht. Experten sprechen deshalb gelegentlich von einer „verborgenen Kunstwelt“, deren Umfang sich nur schwer beziffern lässt.</p>
<p>Genau deshalb sorgt der aktuelle Picasso-Fall für Aufmerksamkeit. Wenn ein Werk im Millionenwert aus einem professionellen Kunstlager verschwindet und erst durch eine Drogenrazzia wieder auftaucht, wirft das Fragen nach Sicherheit, Kontrolle und Transparenz in einem der diskretesten Bereiche des internationalen Kunstmarktes auf.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fazit</h4>

<p>Der eigentliche Skandal dieses Falls besteht nicht darin, dass ein Picasso bei einer Drogenrazzia gefunden wurde.</p>
<p>Bemerkenswert ist vielmehr, dass ein Millionenwerk aus einer der bedeutendsten Schaffensphasen Pablo Picassos offenbar unbemerkt aus einem professionellen Kunstlager verschwinden konnte und erst durch Ermittlungen gegen mutmaßliche Drogendealer wieder auftauchte.</p>
<p>Der Fund offenbart die enge Verbindung zwischen Kunst, Vermögen, Sicherheit und Kriminalität. Er zeigt, dass Meisterwerke heute längst nicht mehr nur kulturelle Ikonen sind, sondern auch hochpreisige Vermögenswerte innerhalb eines globalen Marktes, dessen verborgenste Strukturen selbst für Experten oft schwer durchschaubar bleiben.</p>
<p>Der Fall wirft damit Fragen auf, die weit über den Diebstahl eines einzelnen Gemäldes hinausgehen: Wie sicher sind private Kunstlager tatsächlich? Wie transparent sind Eigentums- und Kontrollstrukturen im internationalen Kunsthandel? Und wie viele bedeutende Werke befinden sich heute außerhalb jeder öffentlichen Sichtbarkeit?</p>
<p>Die Geschichte des wiederentdeckten Picasso ist deshalb mehr als eine spektakuläre Polizeimeldung. Sie zeigt, dass die größten Risiken für bedeutende Kunstwerke heute nicht zwangsläufig in spektakulären Museumseinbrüchen liegen. Sie entstehen oft dort, wo Kunst als Vermögenswert behandelt wird und hinter den Mauern privater Lagerhäuser verschwindet. Je unsichtbarer Kunst wird, desto schwieriger wird ihre Kontrolle.</p>
<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="pSSk3k9W8W"><a href="https://arttrado.de/news/wifredo-lam-und-picasso-in-new-york-galerie-gmurzynska-erzaehlt-kunstgeschichte/">Wifredo Lam und Picasso in New York: Galerie Gmurzynska erzählt Kunstgeschichte</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Wifredo Lam und Picasso in New York: Galerie Gmurzynska erzählt Kunstgeschichte&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/wifredo-lam-und-picasso-in-new-york-galerie-gmurzynska-erzaehlt-kunstgeschichte/embed/#?secret=5A9sqViZ5y#?secret=pSSk3k9W8W" data-secret="pSSk3k9W8W" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>

<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>



<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kunstraub: Goldschatz im Millionenwert aus Museum bei Ingolstadt entwendet</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunstraub-goldschatz-im-millionenwert-aus-museum-bei-ingolstadt-entwendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2022 09:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
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		<category><![CDATA[kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstraub]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Kelten]]></category>
		<category><![CDATA[Römer]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunstraub: Goldschatz im Millionenwert aus Museum bei Ingolstadt entwendet Der Goldschatz wurde 1999 bei Manching entdeckt und gehört zu den <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunstraub-goldschatz-im-millionenwert-aus-museum-bei-ingolstadt-entwendet/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunstraub: Goldschatz im Millionenwert aus Museum bei Ingolstadt entwendet</h3>
<p>Der Goldschatz wurde 1999 bei Manching entdeckt und gehört zu den größten keltischen Goldfund. Das Aushängeschild des Museums bestand aus 483 Goldmünzen, die rund 2000 Jahre alt sind.</p>
<p>Bayerns Kunstminister Markus Blume (CSU) äußerte sich: „Der Verlust des Kelten-Schatzes ist eine Katastrophe, die Goldmünzen als Zeugnisse unserer Geschichte sind unersetzlich. Wer auch immer diese Tat begangen hat: Jemand hat sich an unserer Geschichte vergangen und unfassbare kriminelle Energie dafür an den Tag gelegt.&#8220;</p>
<p>Die Münzen waren im Erdgeschoss des Museums unter einer dicken Glasscheibe ausgestellt. Die Ermittler gehen davon aus, dass es einen Zusammenhang mit einer Sabotage an diversen Glasfaserleitungen gab, die in der Nacht zum Ausfall der Telefon- und Internetverbindungen bei etwa 13.000 Privat- und Firmenkunden rund um Manching geführt hatte.  Durch den Ausfall hat es zudem keinen Alarm bei der Polizei gegeben.</p>
<h4>Hinweise an die Polizei</h4>
<p>Den genauen Ablauf des Diebstahls, kann die Polizei derzeit aus „ermittlungstaktischen Gründen“ nicht veröffentlichen. Sie bittet allerdings Zeugen sich zu melden oder verdächtige Hinweise weiterzuleiten.</p>
<p>Wem sind in den Nachtstunden im Bereich des Kelten Römer Museum Manching verdächtige Personen aufgefallen</p>
<p>Wer hat im Vorfeld in der näheren Umgebung verdächtige Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit dem Einbruch stehen könnten?</p>
<p>Wer kann sonst sachdienliche Hinweise zur Tat, den Tätern oder den gestohlenen Goldmünzen geben?</p>
<h4 class="article_title">Archäologische Forschung in der Keltenstadt von Manching</h4>
<div class="article_text">
<p align="justify">Seit dem Mittelalter ist der ca. 8 km lange Ringwall bei Manching als &#8222;Der Pfahl&#8220; bekannt. 1888 vermutete der Römerstraßenforscher Hauptmann a.D. Hugo Arnold, das der Ringwall zu einem keltischen Oppidum gehört. Erste archäologische Ausgrabungen fanden 1892 auf Veranlassung des Gründers der Prähistorischen Staatssammlung Johannes Ranke statt.</p>
<p align="justify">Manching ist damit das am längsten kontinuierlich betriebene Grabungsprojekt des renommierten, weltweit forschenden Deutschen Archäologischen Instituts im Inland. Das Interesse an der Siedlung entspricht dem Rang dieses einzigartigen Denkmals.</p>
<p align="justify">Obgleich bislang nur etwa sieben Prozent der Siedlung ausgegraben werden konnten, ergeben die Grabungen einen repräsentativen Ausschnitt des Siedlungsbildes, und Manching gilt heute als die am besten erforschte keltische Stadt Europas mit der größten ausgegrabenen Fläche. Die wissenschaftlichen Ausgrabungen in den letzten 50 Jahren erbrachten eine ungeheure Menge an Funden, von denen die wichtigsten im neuen <em>kelten römer museum manching</em> ausgestellt werden.</p>
<h4 align="justify">Weitere Informationen</h4>
</div>
<p>Zur Webseite des Museums: <a href="https://www.museum-manching.de/">www.museum-manching.de</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Bayern? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1847451&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com </a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p><input title="PayPal - The safer, easier way to pay online!" alt="Spenden mit dem PayPal-Button" name="submit" src="https://www.paypalobjects.com/de_DE/DE/i/btn/btn_donateCC_LG.gif" type="image" /></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>350 Jahre alte Ölgemälde im Müll gefunden</title>
		<link>https://arttrado.de/news/350-jahre-alte-oelgemaelde-im-muell-gefunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jun 2021 14:16:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Found Art]]></category>
		<category><![CDATA[polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Art Crime]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Verbrechen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Ölgemälde]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Samuel van Hoogstraten]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Pietro Bellotti]]></category>
		<category><![CDATA[lost art]]></category>
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					<description><![CDATA[350 Jahre alte Ölgemälde im Müll gefunden Wir berichten eigentlich über junge, zeitgenössische Kunst und Künstler, da wir uns aber <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/350-jahre-alte-oelgemaelde-im-muell-gefunden/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>350 Jahre alte Ölgemälde im Müll gefunden</h3>
<p>Wir berichten eigentlich über junge, zeitgenössische Kunst und Künstler, da wir uns aber dazu verpflichtet sehen unsere Reichweite in der Kunstbranche zu nutzen, teilen wir diesen kuriosen Fall mit unseren Lesern. Sachkundige Hinweise können direkt an die Polizei Köln übermittelt werden. <a href="https://polizei.nrw/internetwache"> Internetwache (polizei.nrw)</a></p>
<p>In einem Müllcontainer an einem Rastplatz in Mittelfranken wurden zwei rund 350 Jahre alte Ölgemälde gefunden. Der Finder packte sie ein und überbrachte sie der Polizei in Köln. Die Ermittler riefen einen Sachverständigen und dieser geht davon aus das es sich um echt Werke handelt. Die Polizei steht nun vor der Aufgabe dieses Kunsträtsel zu lösen.</p>
<p>Eines der Bilder trägt den Titel; „Portrait eines Knaben“ und stammt demnach vom Rembrandt-Schüler Samuel van Hoogstraten (1627-1678). Das zweite Werk heißt „Selbstportrait als Lachender“ und stammt etwa aus dem Jahr 1665. Gemalt vom italienischen Künstler Pietro Bellotti (1627-1700). Wie die Werke an den Rastplatz kamen ist noch unklar.</p>
<p>Die Polizei Köln veröffentlichte Fotos der beiden Werke mit dem Aufruf: „Wer kennt die abgebildeten Gemälde und/oder weiß, wie sie in den Müllcontainer der Raststätte gelangt sind?“</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Bereitgestellt von der Polizei Köln</p>
<p>Wer sich für Kunstverbrechen interessiert: Podcast von Stargalerist Johann König <a href="https://arttrado.de/news/kunst-crime-kunst-und-verbrechen-podcast-von-johann-koenig/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kunst und Verbrechen </a></p>
<p>Unsere aktuelle digitale Ausstellung: <a href="https://arttrado.de/news/digitale-ausstellung-julien-b-die-sonne-scheint-fuer-alle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Die Sonne scheint für Alle“ von Julien Bouzoubaa</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>VERLÄNGERT BIS 01.07.21 &#8211; Aktuell sammeln wir Spenden für das Tierheim Herzsprung, unter allen Spendern verlosen wir ein Kunstwerk im Wert von ca. 2000€ Alle Information zur Teilnahme: <a href="https://arttrado.de/news/aktion-tierheim-herzsprung-spenden-und-kunstwerk-gewinnen/">Aktion: Tierheim Herzsprung spenden und Kunstwerk gewinnen |</a></p>
<p><a href="https://www.paypal.com/donate/?cmd=_s-xclick&amp;hosted_button_id=H8575LKPJNPLW&amp;source=url"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6541" src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" srcset="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:auto/h:auto/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 600w, https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:300/h:66/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 300w" alt="" width="200" height="44" data-opt-src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" data-opt-lazy-loaded="true" data-opt-otimized-width="200" data-opt-optimized-height="44" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lost Art #7: Kunstwerke mit Müllbeuteln aus Museum geschmuggelt</title>
		<link>https://arttrado.de/news/lost-art-7-kunstwerke-mit-muellbeuteln-aus-museum-geschmuggelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 16:28:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Art und Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Pierre Freyburger]]></category>
		<category><![CDATA[Éric Bellargent]]></category>
		<category><![CDATA[lost art]]></category>
		<category><![CDATA[kunstdiebstahl]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Musées Mulhouse Sud Alsace]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=7775</guid>

					<description><![CDATA[Kunstwerke mit Müllbeutel aus dem Museum geschmuggelt Über längeren Zeitraum wurden Musterbücher und andere Artefakte aus dem französischen Stoffdruckmuseum in <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/lost-art-7-kunstwerke-mit-muellbeuteln-aus-museum-geschmuggelt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunstwerke mit Müllbeutel aus dem Museum geschmuggelt</h3>
<p>Über längeren Zeitraum wurden Musterbücher und andere Artefakte aus dem französischen Stoffdruckmuseum in Mulhouse geschmuggelt und vermutlich weiterverkauft. Hinweise darauf gab es schon vor Jahren, allerdings keine Spur. Bereits Anfang 2018 kontaktierte das Auktionshaus Sotheby’s Paris das Museum. Der Grund: Zwei Vasen des Jugendstilkünstlers Émile Gallé wurden  angeboten. Diese sollte das Auktionshaus versteigern. Jede der Vasen ist einen Sechsstelligen-Betrag wert. Sotheby’s vermutete, dass sie eigentlich zum Inventar des Museums gehörten. Doch es kommt noch dicker.</p>
<p>Der Direktor des Musée de l’impression sur étoffes musste sich erst bei den Angestellten informieren und vergewissern. Es herrschte bereits ein angespanntes Klima, da zu diesem Zeitpunkt schon das Fehlen mehrerer Hermès-Seidenschals bemerkt wurde. Der Direktor Éric Bellargent suchte den Kontakt zu den Verantwortlichen für die Vasen-Sammlung: Jean-François K. Dieser bestreitet, die Vasen jemals gesehen zu haben, diese Behauptung wird später widerlegt. Jean-François K steht unter Polizeikontrolle und wartet auf den Prozessbeginn.</p>
<h4>Tödlicher Unfall?</h4>
<p>Nachdem der Diebstahl bekannt wurde, stürzte der Direktor beim Auswechseln einer Glühbirne im Museum von der Leiter und verstarb. Damit fehlt ein wichtiger Zeuge in der Geschichte, die sich ließt wie ein Krimi-Roman. Erst nach Jahren der Recherche und Ermittlungen ist klar, wie viel überhaupt entwendet wurde. Klar ist jedoch, die Vasen im Auktionshaus waren nur die Spitze des Eisberges. Bis heute fehlen knapp 4000 Musterbücher, das sind 4/5 des ursprünglichen Bestandes.  Dutzende Paisley-Drucke, hunderte Zeichnungen und Hermès-Schals fehlen im Inventar. Der Schaden liegt über 3 Millionen Euro.</p>
<p>Pierre Freyburger war viele Jahre Kommunalpolitiker in Mulhouse. In dem Buch &#8222;Autopsie einer Plünderung&#8220; dokumentierte er Aussagen und Bemerkungen von Zeugen, sprach mit Mitarbeitern des Museums und sammelte Anekdoten. Freyburgers Recherchen ergeben zum Beispiel, das eine Buchhalterin einen unüblichen Verbrauch von Müllbeuteln verzeichnet und ein Taxifahrer, der Jean-François K regelmäßig transportierte, bemerkte schwere Koffer. Der Wartungsdienst der Sicherheitsfirma sagte aus, dass der Direktor sie bei ausgelösten Alarmen abwimmelte. Eine Menge Ungereimtheiten.</p>
<p>Das Stoffdruckmuseum wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet. Es stand zunehmend isoliert. Bellargent und K. arbeiteten ohne Kontrolle von außen. Ein Beauftragter der staatlichen Denkmalschutzbehörde begab sich 2018 in das Museum für eine Bestandsaufnahme und spricht von undurchsichtigen Strukturen. Es soll zahlreiche Hinweise gegeben haben, dass Artefakte verschwinden. Diese blieben unkommentiert und ohne Folgen. Wusste der Direktor mehr?</p>
<p>Der Stoffdruck hat seit dem 18. Jahrhundert die Stadt groß und reich gemacht. Zum Ende hin galt das Museum als unterfinanziert, was eine angemessene Archivpflege erschwerte.</p>
<blockquote><p>&#8222;In der Summe hat man das Gedächtnis unserer Stadt ausverkauft&#8220; &#8211; Pierre Freyburger</p></blockquote>
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</iframe></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild von <a href="https://www.instagram.com/gerdaltmannpixabay/">Gerd Altmann </a></p>
<p>Mehr über das Stoffdruckmuseum: <a href="https://musees-mulhouse.fr/de/museen/stoffdruckmuseum/">Musées Mulhouse Sud Alsace &#8211; www.musees-mulhouse.fr</a></p>
<p>Weitere kuriose Fälle aus der Kunstszene: <a href="https://arttrado.de/news/category/news/lost-art/">Archive | Arttrado.de</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>#FoundArt &#8211; Gemälde von Jacob Lawrence nach 60 Jahren wiederentdeckt</title>
		<link>https://arttrado.de/news/foundart-gemaelde-von-jacob-lawrence-nach-60-jahren-wiederentdeckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2020 22:13:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[struggle]]></category>
		<category><![CDATA[Jakob Lawrence]]></category>
		<category><![CDATA[lost art]]></category>
		<category><![CDATA[Found Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in New York]]></category>
		<category><![CDATA[kurios]]></category>
		<category><![CDATA[Metropolitan Museum of Art]]></category>
		<category><![CDATA[MET]]></category>
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					<description><![CDATA[Gemälde von Jacob Lawrence nach 60 Jahren wiederentdeckt #FoundArt Rund 60 Jahre galt ein Gemälde von Jacob Lawrence als vermisst. <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/foundart-gemaelde-von-jacob-lawrence-nach-60-jahren-wiederentdeckt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Gemälde von Jacob Lawrence nach 60 Jahren wiederentdeckt</h3>
<p><strong>#FoundArt</strong></p>
<p>Rund 60 Jahre galt ein Gemälde von Jacob Lawrence als vermisst. Das Bild aus dem Jahre 1956 stammt aus der Serie &#8222;Struggle: From the History of the American People&#8220; des US-Künstlers Jakob Lawrence. Die Serie entstand zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung und zählt insgesamt 30 Werke. Das nun wiederentdeckte ist jetzt als Leihgabe Teil der Ausstellung, im New Yorker Metropolitan Museum of Art (Met). Das teilte das Museum am Mittwoch mit.</p>
<p><a href="https://www.metmuseum.org/press/news/2020/jacob-lawrence-panel-16-discovery" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.metmuseum.org/press/news/2020/jacob-lawrence-panel-16-discovery</a></p>
<h4>Kuriose Geschichte</h4>
<p>Das besonders kuriose daran, das Werk befand sich die 60 Jahre lang ganz in der Nähe. Eine Museumsbesucherin der Ausstellung im Metropolitan Museum erinnerte sich während des Besuchs an ein Kunstwerk ihrer Nachbarn und ermutigte diese, das Museum zu kontaktieren. Und tatsächlich, 1960 erwarben diese bei einer lokalen Benefiz-Auktion das Kunstwerk.</p>
<p><a href="https://www.nytimes.com/2020/10/21/arts/design/jacob-lawrence-painting-found.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">In der New York Times sagte die</a> Besitzerin: &#8222;Eine Freundin hat sich die Ausstellung angesehen und gesagt: &#8218;Da ist ein weißer Fleck an der Wand und ich glaube, da gehört dein Bild hin.&#8220; Sie selbst war 27 Jahre alt, als Sie das Gemälde erwarb, dem Künstler selbst und dem Museum gegenüber fühlt Sie sich verantwortlich, das Kunstwerk nun wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Gemälde hing 60 Jahre lang unberührt an ihrer Wand.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: <span style="font-size: 0.9rem;">Foto: </span><span style="font-size: 0.9rem;">Anna-Marie Kellen / dpa</span></p>
<p>Weitere Informationen über das New Yorker Metropolitan Museum of Art.<br />
<a href="https://www.metmuseum.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.metmuseum.org/</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schweigen im Šaronjić-Fall &#8211; Beschlagnahmte Kunst im Wert von 200.000€</title>
		<link>https://arttrado.de/news/schweigen-im-saronjic-fall-beschlagnahmte-kunst-im-wert-von-200-000e/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 10:21:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Dadaismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zisska & Lacher]]></category>
		<category><![CDATA[Art Crime]]></category>
		<category><![CDATA[Hendrik Berinson]]></category>
		<category><![CDATA[lost art]]></category>
		<category><![CDATA[Šaronjić]]></category>
		<category><![CDATA[Jugo Dada]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=6665</guid>

					<description><![CDATA[Schweigen im Šaronjić-Fall &#8211; Kunst im Wert von 200.000€ Vor einer Woche machten wir auf die Beschlagnahmung angeblicher Kunstfälschungen im <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/schweigen-im-saronjic-fall-beschlagnahmte-kunst-im-wert-von-200-000e/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Schweigen im Šaronjić-Fall &#8211; Kunst im Wert von 200.000€</h3>
<p>Vor einer Woche machten wir auf die Beschlagnahmung angeblicher Kunstfälschungen im Münchener Auktionshaus Zisska&amp; Lacher aufmerksam. Der Fall fand bereits Ende 2016 statt, Bis heute hat der rechtmäßige Besitzer Herr Šaronjić keine Informationen, geschweige den Beweise das es sich tatsächlich um Kunstfälschungen handelt.<br />
Alles weißt darauf hin, dass es sich hierbei um ein Irrtum handelt. <a href="https://arttrado.de/news/lost-art-6-jugo-dada-die-geschichte-von-sava-saronjic/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier können Sie die Geschichte von Sava Saronjic nachlesen.</a></p>
<p><strong>Staatsanwaltschaft, Auktionshaus Zisska &amp; Lacher und Zeuge Hendrik Berinson schweigen</strong></p>
<p>Im Beschluss vom Amtsgericht München wird die Kunst mit einem Wert von über 170.000 Euro angegeben. Zählt man allerdings die Summen aller Werke die im Katalog Nummer 67 aufgelistet sind zusammen, ergibt sich eine Summe von mindestens 196,800 Euro. Die Differenz von 26.800 Euro bleibt ungeklärt.</p>
<p>Zusätzlich wird in dem Beschluss der uns vorliegt, der Berliner Galerist Hendrik Berinson genannt.  Berinsons Aussage spielte eine entscheidende Rolle für die Beschlagnahmung. Wie und warum er zu diesem Entschluss kam, bleibt ungeklärt.</p>
<p>Zusätzlich begründet das Auktionshaus Zisska und Lacher die Beschlagnahmung mit einem angeblich 400-Seitigen Gutachten. Dieses kann man weder einsehen, noch wurde es Herrn Šaronjić überreicht. Eine Prüfung ist so nicht möglich.</p>
<p>Wir haben versucht mit der Staatsanwaltschaft München, dem Auktionshaus Zisska und Lacher und der Galerie Hendrik Berinson Kontakt aufzunehmen. Unsere Emails blieben unbeantwortet.</p>
<p>Bei den Kunstwerken handelt es sich um Kulturschätze der Republik Serbien.<br />
Wir hoffen das am Ende die Gerechtigkeit siegt.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Neuigkeiten über den Fall erscheinen direkt auf www.arttrado.de. Sollte sich ein Anwalt bereit erklären Herrn Šaronjić zu unterstützen, würden wir uns sehr freuen wenn wir den Kontakt herstellen können.</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Wenn Sie unser Projekt ARTTRADO unterstützen möchten, können Sie das über Paypal.</p>
<p><a href="https://www.paypal.com/donate/?cmd=_s-xclick&amp;hosted_button_id=H8575LKPJNPLW&amp;source=url"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6541" src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" alt="" width="200" height="44" data-opt-src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" data-opt-lazy-loaded="true" data-opt-otimized-width="200" data-opt-optimized-height="44" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1-300x66.jpg 300w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lost Art #6: Jugo Dada &#8211; Die Geschichte von Sava Šaronjić</title>
		<link>https://arttrado.de/news/lost-art-6-jugo-dada-die-geschichte-von-sava-saronjic/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2020 10:20:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Šaronjić]]></category>
		<category><![CDATA[Ives Tangui]]></category>
		<category><![CDATA[Jugo Dada]]></category>
		<category><![CDATA[Hannah Hoch]]></category>
		<category><![CDATA[Dadaismus]]></category>
		<category><![CDATA[Surrealismus]]></category>
		<category><![CDATA[Marko Ristić]]></category>
		<category><![CDATA[Zisska & Lacher]]></category>
		<category><![CDATA[Dali]]></category>
		<category><![CDATA[Art Crime]]></category>
		<category><![CDATA[Miro]]></category>
		<category><![CDATA[M. Duchamp]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Valentine Hugo]]></category>
		<category><![CDATA[Dora Maar]]></category>
		<category><![CDATA[lost art]]></category>
		<category><![CDATA[Max Ernst]]></category>
		<category><![CDATA[picasso]]></category>
		<category><![CDATA[Man Ray]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=6617</guid>

					<description><![CDATA[Lost Art #6: Jugo Dada &#8211; Die Geschichte von Sava Šaronjić Kunstverbrechen &#8211; Jugo Dada. Die Geschichte ließt sich wie <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/lost-art-6-jugo-dada-die-geschichte-von-sava-saronjic/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Lost Art #6: Jugo Dada &#8211; Die Geschichte von Sava Šaronjić</h3>
<p>Kunstverbrechen &#8211; Jugo Dada. Die Geschichte ließt sich wie ein Krimi. Dem Anschein nach wurden 2016 bedeutende Kunstwerke eines serbischen Sammlers ungerechtfertigt von der Polizei München beschlagnahmt. Zuvor wurden diese mit der Absicht sie in Deutschland auf einer Auktion zu verkaufen, von einem Galeristen ins Land gebracht. Die Auktion sollte bei dem Münchener Auktionshaus Zisska &amp; Lacher stattfinden. Der Ausstellungskatalog war schon fertig. Dazu kam es jedoch nicht, da die Kunstwerke als angebliche Fälschungen am ersten Tag beschlagnahmt wurden. Den Beschluss dazu erteilte das Amtsgericht München am 10. November 2016. Das Aktenzeichen liegt uns vor. Bei der Versteigerung der 31 Werke sollten mindestens über 170.000€ erzielt werden. Das es sich bei den Kunstwerken tatsächlich um Fälschungen handelt wurde bis heute nicht bestätigt. Der Sammler tappt im dunkeln. Die Geschichte wirft Unklarheiten und Fragen auf. Wir stehen mit dem Sammler in Kontakt und möchten das die Wahrheit ans Licht kommt. Um die Glaubwürdigkeit des Serbischen Sammlers  <strong class="gmail_sendername" dir="auto">Sava Šaronjić </strong>zu unterstreichen müssen wir etwas ausholen.</p>
<h4>Jugo Dada &#8211; Die Geschichte von <strong class="gmail_sendername" dir="auto">Sava Šaronjić</strong></h4>
<p>Beginnen wir im Jahr 1996. In diesem Jahr kaufte Sava Šaronjić die Sammlung von der Witwe von Marko Ristić (1902-1984), Dichter, Autor und Gründer des Serbischen Surrealismus. Die Sammlung enthielt eine Menge Arbeiten von serbischer und ex-jugoslawischer Provenienz sowie Arbeiten von Picasso, Dali, Miro, M. Duchamp, Valentine Hugo, Dora Maar, Max Ernst, Man Ray, Ives Tangui, Hannah Hoch sowie eine beeindruckende Anzahl von Photographien, Büchern und Magazinen zum Thema Dadaismus und Surrealismus.</p>
<p>Im Jahre 1999 wurde die Arbeiten, ausgenommen die serbischen und ex-jugoslawischen Arbeiten, aus der Sammlung durch Christies in Genf für 350.000 Sfr. verkauft. Sava Šaronjić erwarb zwischenzeitlich junge Avantgarde-Kunst von serbischen und ex-jugoslawischen Künstlern zu günstigen Preisen, denn zu diesem Zeitpunkt gab es in Serbien kaum Interesse an diesen Werken.</p>
<p>Nenad Stojić aus Umka, ein Ort nahe Belgrad, den Herr Šaronjić gut kannte, bekundete eines Tages sein Interesse an einem Teil seiner Sammlung. Ein Teil der Sammlung wurde an Herrn Stojic verkauft.</p>
<p>Bis hierher haben also weder Stojic noch das Auktionshaus Christies in Genf Herrn Šaronjić unterstellt das es sich bei einem seiner Werke um eine Fälschung handeln sollte. Mit Herrn Stojic stehen wir ebenfalls in Kontakt. Das Auktionshaus Christies hat sich noch nicht dazu geäußert.</p>
<p>Im Jahr 2015 spendete der Kunstsammler Šaronjić einen Teil seiner verbliebenen Sammlung. 24 Werke gingen an das Museum of Contemporary Art in Belgrad. Dafür bekam er einen Dankesbrief vom Museum. Auch hier ging eine Anfrage von unserer Seite an das Museum raus, sobald wir eine Antwort erhalten haben, werden wir das updaten. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen Verdacht darauf, dass es sich hierbei um Fälschungen gehandelt haben könnte. Herr Šaronjić bot dem Museum in Belgrad zusätzlich noch 3 Werke zum kauf an, mangels Kaufkraft entschied sich das Museum nur für 1 Werk in Höhe von 5000€ und gab die anderen Werke in den Besitz von Šaronjić zurück.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> Diese Zwei Werke die vom Museum of Contemporary Art in Belgrad gekauft worden wären, wenn die finanziellen Mittel gestimmt hätten, wurden mit weiteren 29 Werken später in München beim Auktionshaus Zisska &amp; Lacher als Fälschung beschlagnahmt. Eine Aussage, einer bisher unbeteiligten Galerie aus Berlin, trug dazu dem Anschein nach einen großen Teil bei. Weitere Details dürfen vor der Gerichtsverhandlung nicht von uns veröffentlicht werden.</p>
<p>Als Anzahlung für die 31 Werke, soll Herr Lacher vom Auktionshaus Zisska &amp; Lacher Herrn Šaronjić 10.000€ gezahlt haben. Uns lagen Versicherungsnachweise, Exportlizenzen vom Institut zum Schutz kultureller Schätze der Republik Serbien und der Vertrag zwischen Herrn Lacher und Herrn Šaronjić vor.</p>
<h4>Die Beschlagnahmung</h4>
<p style="font-weight: 400;">Am 12.10.2016 ging bei dem Auktionshaus ein Warnbrief eines Käufers ein, dass alle 31 Werke Fälschungen seien. Herr Šaronjić wies Lacher darauf hin, dass er, wenn er befürchte, dass die Werke Fälschungen seien, er jederzeit den Versteigerungsauftrag nicht auszuführen brauche. Angeblich beharrte Lacher auf der Durchführung der Auktion.</p>
<p style="font-weight: 400;"><span data-offset-key="f7nim-0-0">Am Tage der Auktion durchsuchte die Polizei das Auktionshaus und beschlagnahmte die Bilder. Dabei gaben die Beamten an, sie haben </span><span id="decorator-corrected-entity-id-3" data-entity-key="3" data-offset-key="f7nim-1-0"><span data-offset-key="f7nim-1-0">Hinweise eines</span></span><span data-offset-key="f7nim-2-0"> Berliner Galeristen, dass es sich bei den Werken um Fälschungen handele.</span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span data-offset-key="f7nim-0-0">Seit 4 Jahren weiß Herr Šaronjić </span><span data-offset-key="f7nim-2-0">nun nicht, wo seine Werke sind. Herr Lacher behauptete im Jahre 2018, dass die 31 Werke tatsächlich Fälschungen seien. Dabei berief er sich auf ein 400-seitiges Gutachten, welches er jedoch nicht zur Verfügung stellte.</span></p>
<p>Herr Stojić blieb in der Zeit nicht untätig und unterzog 57 seiner Werke aus der ursprünglichen Sammlung von Šaronjić einer forensischen Untersuchung. Dabei konsultierte er 3 forensische Institute und den Kurator und Gerichtssachverständigen Herrn Kusovac. Dabei wurde festgestellt, dass alle 57 untersuchten Werke Originale sind.</p>
<p>Die Münchner Polizei kontaktierte die serbische Polizei und Staatsanwaltschaft und forderte eine Untersuchung wegen angeblich gefälschter Kunstwerke an. Das Serbische Gericht wies den Antrag als unbegründet zurück.</p>
<p><strong>Ausstellung der verbliebenen Werke 2019</strong></p>
<p>Dieses Video aus dem Jahr 2019 zeigt die Sammlung von Herr Stojić, bei einer Ausstellung, die größten teils aus ehemaligen Werken der <span data-offset-key="f7nim-0-0">Šaronjić- Sammlung besteht.</span></p>
<p><iframe title="Srpska avangarda 1920-1975. - Izlozba dadaizam mala akademija 2019" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/tnGyQxIY9-M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Nach 4 Jahren scheint eine außergerichtliche Einigung nicht mehr möglich zu sein. Herr Šaronjić ist dabei mit juristischer Unterstützung Klage zu erheben. Wir wünschen uns das am Ende die Gerechtigkeit siegt und im Falle des Falles die Kunstwerke unbeschadet zu ihrem Besitzer zurück finden. Wir bleiben weiterhin dran und werden gegebenen Falls noch Beweismittel veröffentlichen, wenn Herr Šaronjić das wünscht.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Der gesamte Katalog der Auktion und beschlagnahmter Werke: <a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/09/DADA-KATALOG-Deutsch.pdf">DADA-KATALOG-Deutsch</a></p>
<p>Wenn Sie uns auf ihre spannende Kunst Geschichte aufmerksam machen möchten. <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt</a></p>
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		<title>Lost Art #5 &#8211; Vermisst: &#8222;Myrto&#8220; von Tamara De Lempicka</title>
		<link>https://arttrado.de/news/lost-art-5-vermisst-myrto-von-tamara-de-lempicka/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 08:22:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[lost art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstraub]]></category>
		<category><![CDATA[Tamara De Lempicka]]></category>
		<category><![CDATA[Myrto]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Pierre Boucard]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=6579</guid>

					<description><![CDATA[Lost Art #5 &#8211; Vermisst: &#8222;Myrto&#8220; von Tamara De Lempicka Die internationale Kunstwelt ist auf der Suche nach dem Ölgemälde <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/lost-art-5-vermisst-myrto-von-tamara-de-lempicka/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Lost Art #5 &#8211; Vermisst: &#8222;Myrto&#8220; von Tamara De Lempicka</h3>
<p>Die internationale Kunstwelt ist auf der Suche nach dem Ölgemälde &#8222;Myrto&#8220; (1929) von Tamara De Lempicka. Die polnische Malerin gilt als Gesicht der Art-Déco-Malerei.  Während des 2. Weltkriegs haben es Nazi-Besatzungskräfte gestohlen. Das Gemälde befand sich ursprünglich in der Privatsammlung von Dr. Pierre Boucard in Frankreich. Bis Heute ist es nicht wieder aufgetaucht.</p>
<p>Sollten Sie Informationen über den Aufenthaltsort haben und/oder es Ihnen angeboten wurde, kontaktieren Sie bitte uns oder wenden Sie sich direkt an: Christopher A. Marinello. (christ@artrecovery.com)</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Weitere Informationen finden Sie hier: <a href="https://www.artrecovery.com/lempicka" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.artrecovery.com/lempicka</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die sog. „Revolution“der Restitution von Kunst- und Kulturgütern &#8211; hat sie begonnen?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/die-sog-revolutionder-restitution-von-kunst-und-kulturguetern-hat-sie-begonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jeff Mc Rizzler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Feb 2018 11:59:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[lost art]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://arttrado.de/?p=2418</guid>

					<description><![CDATA[Als Emmanuel Macron am 28. November 2017 in seiner Rede in Ouagadougou erklärte, er wolle in den nächsten 5 Jahren <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/die-sog-revolutionder-restitution-von-kunst-und-kulturguetern-hat-sie-begonnen/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Emmanuel Macron am 28. November 2017 in seiner Rede in Ouagadougou <a href="https://www.theartnewspaper.com/comment/the-restitution-revolution-begins"><u>erklärte</u></a>, er wolle in den nächsten 5 Jahren die Bedingungen schaffen, welche die zeitweilige oder endgültige Herausgabe von in der Kolonialzeit unterschlagenen und abhanden gekommenen afrikanischen Kulturgütern ermöglichen sollen, sprach man bereits von „Revolution der Restitution“. So schreibt Bénédicte Savoy in der Zeit, „Die Wette gilt“.</p>
<p>Bei einer Wette sollte es jedoch nicht bleiben. So schreibt das Holocaust Art Restitution Project (<a href="https://www.facebook.com/plunderedart/posts/10155117503026712"><u>HARP</u></a>), es sei trotz aller Bedingungslosigkeit genauso stark möglich, dass es sich bei dieser sog. Restitutionsrevolution um eine Art taktisches Kalkül handele – do ut des, frei nach dem Motto: „Wir geben euch frei heraus eure eigenen Kulturgüter zurück und dafür zollt ihr uns im Gegenzug den entsprechenden Dank, sei es in Handels- oder sonstigen Beziehungen“.</p>
<p>Es stehen sich somit trotz der lobenswerten Entwicklungen zwei Betrachtungsweisen gegenüber. Die optimistische und die misstrauisch-kritische Betrachtung unter Vorbehalt.</p>
<p>Ohne internationale Rechtsgrundlagen ist das lediglich als gewollt Erklärte, das ist die Herausgabe fremder Kulturgüter, in der Tat (noch) nichts als Schall und Rauch. Ohne Transparenz und Beweis der Gegenleistungsfreiheit für die Freigabe von dem eigenen Staat abhanden gekommenen Kulturgütern durch Normen, geht für den besonnenen Bürger immer ein Hauch von der Verschleierung verborgener Interessenlagen einher.</p>
<p>In der Tat liegt es nun in den Händen Frankreichs dieses Verdikt zu beseitigen und mit gutem Beispiel voranzugehen und die entsprechenden Rechtsgrundlagen zu schaffen, welche dann in einem internationalen Übereinkommen als Model dienen könnten.</p>
<p>In diesem Sinne sollte es nicht wie bei Savoy heißen, dass die Wette gelte, sondern: „Mögen diesen Worten (normative) Taten folgen.“</p>
<p>Bildquelle: <a href="https://www.theartnewspaper.com/comment/the-restitution-revolution-begins">Artnewspaper</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kunstdiebstahl: &#8222;Athene&#8220; von Markus Lüpertz gestohlen</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunstdiebstahl-athene-von-markus-luepertz-gestohlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 11:13:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[lost art]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://arttrado.de/?p=1857</guid>

					<description><![CDATA[Kunstdiebstahl: &#8222;Athene&#8220; von Markus Lüpertz gestohlen Kurz bevor die 300.000€ wertvolle Bronzeskulptur an den Kunden geliefert werden sollte, wurde das <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunstdiebstahl-athene-von-markus-luepertz-gestohlen/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunstdiebstahl: &#8222;Athene&#8220; von Markus Lüpertz gestohlen</h3>
<p>Kurz bevor die 300.000€ wertvolle Bronzeskulptur an den Kunden geliefert werden sollte, wurde das Kunstwerk von Markus Lüpertz  vom Gelände der Kunstgießerei i<span class="_Xbe">m Liefeld 39, 40227 Düsseldorf </span>gestohlen. Eine Zeugin sah, wie die 2,30m große und 230 Kg schwere &#8222;Athene&#8220; von 2 Männern in einen Transporter geladen wurde. Am Dienstag dem 09.01.2018 gegen 17:00 Uhr wurde der Vorfall der Polizei gemeldet &#8211; die Fahndung läuft. Allen Anschein nach handelt es sich um 2 Täter, die groß und kräftig genug sein müssen, um die relativ große Statue schnell genug zu entwenden.</p>
<h4>Das Kuriose</h4>
<p>Besonders auffällig ist es, dass die Täter wussten, dass &#8222;Athene&#8220; für den Transport vorbereitet auf dem Gelände stand. Auch eine gewisse Kenntnis vom Gelände und der Arbeitszeiten war nötig. Zu der Zeit arbeitete niemand mehr auf diesem Teil des Geländes. Der Künstler selbst und der Seniorchef befanden sich zum Zeitpunkt auf dem Gelände. So etwas sei in den 90 Jahren der Firmenexistenz  noch nie geschehen. Wir fragen uns, woher die Täter die Insiderinformationen erhalten haben und warum man eine 300.000€ Statue eines berühmten und geschätzten Künstlers unbeaufsichtigt stehen lässt. Kunstdiebstähle gibt es eben nicht nur in Hollywood &#8211; wir hoffen, dass die Versicherung greift und &#8222;Athene&#8220; schnell und unbeschadet wieder auftaucht. </p>
<p>In einem weiteren Artikel greifen wir das Thema ebenfalls auf.  -&gt; <a href="https://arttrado.de/news/kunstversicherung/"><strong>Hier zum Beitrag</strong></a></p>
<blockquote><p><strong>Hinweise zu den Tätern oder zum Verbleib der Skulptur an die Polizei unter Tel.: 0211/8700.</strong></p></blockquote>
<h4>Markus Lüpertz</h4>
<p>Markus Lüpertz wurde am 25. April 1941 in Reichenberg geboren. Lüpertz  began seine Karriere mit einer Ausbildung als Maler für Weinflaschen Etiketten, dort wurde er allerdings wegen mangelnden Talentes entlassen. Lüpertz studierte von 1956 -1961 an der Werkkunstschule in Krefeld. Im Rahmen seine Studiums war er ein Semester lang an der Kunstakademie Düsseldorf. Diesen Besuch hinterließ einen bleibenden Eindruck. Ein Professor hätte „beinahe gekotzt“. Der Grund Lüpertz malte Cowboys am Lagerfeuer. Als ungeliebter und ausgestossener Künstler wurde er von seinem Studium exmatrikuliert. 1961 begann er als freischaffender Künstler. Sein Werdegang danach ist Geschichte. Die Öffentlichkeit kennt Markus Lüpertz als exzentrischen Künstler. <strong>Weitere Informationen und Werke finden Sie auch hier:</strong> -&gt; <a href="http://www.artnet.de/k%C3%BCnstler/markus-l%C3%BCpertz/"><strong>http://www.artnet.de</strong></a></p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Dem Wert der Statue hat der Diebstahl sicher nicht geschadet. Schließlich sind es die Kunstwerke die eine &#8222;Geschichte&#8220; erzählen können, die auf den Markt am höchsten gehandelt werden. Wir hoffen, dass die Geschichte schnell ein gutes Ende nimmt und &#8222;Athene&#8220; bei Ihrem rechtmäßigen Besitzer einen Platz findet,  wo sie zu Geltung kommt &#8211; und zumindestens sovielen Blicken ausgesetzt ist &#8211; das sie nicht ohne großen Aufwand entwendet werden kann. Die Bildzeitung spricht schon vom Kunstraub des Jahres. Wir sagen, dass es &#8222;relativ&#8220; früh ist, um solche Äußerungen zu treffen &#8211; aber nutzen die Aufmerksamkeit des Vorfalls, um auf die Sicherheit eurer Kunstwerke aufmerksam zu machen. -&gt;<a href="https://arttrado.de/news/kunstversicherung/">Kunstversicherungen?</a></p>
<h6>Bildquelle: Das Foto von &#8222;Athene&#8220; wurde von der Polizei Düsseldorf gestellt.</h6>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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