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	<title>Kunsthaus Hamburg Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>Kunsthaus Hamburg Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>ARTTRADO City Guide Hamburg &#8211; Kunsthaus Hamburg &#038; Hobenköök</title>
		<link>https://arttrado.de/news/arttrado-city-guide-hamburg-kunsthaus-hamburg-hobenkoeoek/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Cornelsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 17:39:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ARTTRADO City Guide]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[Hobenköök]]></category>
		<category><![CDATA[Söhne Hamburgs]]></category>
		<category><![CDATA[Madison Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthaus Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Hopp]]></category>
		<category><![CDATA[Fictional Healing]]></category>
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					<description><![CDATA[HAMBURG CITY TOUR – Kunst, Kaffee und ein Tag, der sich treiben lässt Ein Tag in Hamburg muss nicht durchgetaktet <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/arttrado-city-guide-hamburg-kunsthaus-hamburg-hobenkoeoek/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>HAMBURG CITY TOUR – Kunst, Kaffee und ein Tag, der sich treiben lässt</h4>
<p>Ein Tag in Hamburg muss nicht durchgetaktet sein, um sich vollständig anzufühlen. Im Gegenteil: Die Stadt entfaltet ihren Reiz oft genau dann, wenn man ihr Raum lässt. Diese Tour versteht sich daher weniger als fester Plan, sondern als Richtung – ein Vorschlag, wie sich ein Tag zwischen Kulinarik, Kunst und Stadtgefühl entwickeln kann.</p>
<h4>Söhne Hamburgs nahe Hauptbahnhof: Ein entspannter Start in den Tag</h4>
<p>Der Ausgangspunkt liegt zentral rund um den Hamburg Hauptbahnhof. Von hier aus sind viele Orte fußläufig erreichbar – ideal, um ohne großen Aufwand in den Tag zu starten.</p>
<p>Für ein erstes Ankommen bietet sich das kleine Café Söhne Hamburgs an. Ein unscheinbares, kleines Mischcafé, das genau durch seine Zurückhaltung überzeugt.</p>
<p>Besonders hervorzuheben ist das selbstgebackene Brot – klar eine Empfehlung. Die Speisen werden frisch zubereitet, individuell zusammengestellt und wirken dadurch nie standardisiert. Auch wenn die Auslage nicht sofort alles hergibt, wird flexibel auf Wünsche eingegangen, was dem Ort eine angenehm persönliche Note verleiht.</p>
<p>Die Auswahl wirkt bewusst reduziert, aber hochwertig: gut belegte Brote mit verschiedenen Salatsorten, frischen Kräutern und kleinen Details, die den Unterschied machen. Überraschend ist dabei auch das Preisniveau, das trotz der frischen Zutaten und Qualität angenehm moderat bleibt.</p>
<p>Der Kaffee kommt in guten Größen und ist geschmacklich rund – genau richtig, um entspannt in den Tag zu starten. Ein kleiner Moment bleibt besonders hängen: Bei uns sorgt ein Versehen kurz für Irritation, als wir selbst versehentlich Salz statt Zucker in den Kaffee geben. Die Situation wird jedoch sofort freundlich aufgefangen und unkompliziert mit einem neuen Kaffee gelöst – eine kleine Geste, die viel über den Umgang im Café verrät.</p>
<p>Als einzige kleine Einschränkung bleibt, dass das Café recht kompakt ist und keine eigenen Toiletten bietet. Dafür entschädigt jedoch das Gesamtgefühl aus Qualität, Freundlichkeit und Atmosphäre deutlich. Auffällig ist außerdem, dass es zusätzlich auch Ramen im Angebot gibt – ein Grund mehr, definitiv noch einmal wiederzukommen und diesen Teil der Karte beim nächsten Besuch zu testen.</p>
<p>Für einen Moment wirkt es hier so, als würde der hektische Rhythmus der Stadt draußen bleiben. Ein kurzer Stillstand im besten Sinne, bevor Hamburg direkt wieder in Bewegung übergeht.</p>
<h4>Kunstcluster Innenstadt: kurze Wege, dichte Eindrücke</h4>
<p>Rund um die Hamburger Kunsthalle entsteht ein kompakter Kunst-Cluster, der sich ideal zu Fuß erkunden lässt. Die kurzen Distanzen machen diesen Bereich besonders attraktiv für eine flexible, nicht lineare Tour.<br />
So liegen die Deichtorhallen Hamburg etwa 10 bis 15 Minuten entfernt und bieten mit großformatigen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und Fotografie einen klaren Kontrast zur Kunsthalle.</p>
<p>Nur wenige Minuten weiter befindet sich das Kunsthaus Hamburg im Bereich Oberhafen, das stärker auf junge, experimentelle Positionen ausgerichtet ist.</p>
<p>Auch der Kunstverein in Hamburg liegt nur rund 5 bis 8 Gehminuten entfernt und ergänzt das Umfeld um einen kuratierten, oft experimentellen Zugang zur zeitgenössischen Kunst.</p>
<p>Der gesamte Bereich funktioniert damit weniger als Abfolge einzelner Institutionen, sondern als zusammenhängende Kunstlandschaft – alle Orte liegen innerhalb von etwa 5 bis 15 Minuten Fußweg. Genau diese Nähe erlaubt es, die Route flexibel zu gestalten und spontan zu erweitern oder zu verkürzen.</p>
<h4>Kunsthaus Hamburg: „Fictional Healing“ von Daniel Hopp</h4>
<p>Die Arbeit setzt an Orten an, die man im Alltag oft übersieht, obwohl sie ständig präsent sind: Bahnhöfe, öffentliche Plätze, Übergangsräume. Orte, an denen Bewegung, soziale Realität und Unsichtbarkeit aufeinandertreffen.</p>
<p>Was zunächst wie ein dokumentarischer Ansatz wirken könnte, entwickelt sich schnell zu etwas anderem. Die Ausstellung entsteht im Austausch mit Menschen, deren Lebensrealität Teil der Arbeit wird. Geschichten, Erinnerungen und Fragmente persönlicher Erfahrungen werden aufgenommen und in filmische Situationen übersetzt, die später erneut gebrochen und neu inszeniert werden.</p>
<p>Im Zentrum stehen Video- und Installationsarbeiten, in denen sich Realität und Vorstellung nicht mehr klar trennen lassen. Figuren erscheinen nicht als feste Charaktere, sondern als Zustände – als Möglichkeiten von Identität, nicht als Definition.</p>
<p>Ergänzt wird das Ganze durch Interviews, die sehr nah an den Beteiligten bleiben, ohne sie zu überfordern. Es entsteht eine Form von Nähe, die nicht aufdrängt, sondern begleitet.</p>
<p>Ein besonders stiller Moment bleibt hängen: ein Stern auf dem Boden, der an einen der Beteiligten erinnert, der während der Entstehung verstorben ist. Es ist kein dramatischer Einschnitt, eher ein leiser Hinweis darauf, dass hinter der Arbeit echte Biografien stehen.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/news/daniel-hopp-im-interview-zwischen-realitaet-spiel-und-beziehung/">Daniel Hopp im Interview: Zwischen Realität, Spiel und Beziehung</a></p>
<h4>Versteckter Food-Spot – Hobenköök im Oberhafen</h4>
<p>Nach der Ausstellung führt der Weg nur wenige Schritte weiter in das Hobenköök im Oberhafenquartier – ein Ort zwischen Restaurant, Markthalle und regionalem Ernährungskonzept.</p>
<p>Der Name bedeutet „Hafenküche“ und beschreibt den Ansatz ziemlich genau: eine norddeutsch geprägte Küche, die eng mit regionalen Produzent:innen arbeitet. Grundlage dafür ist die angeschlossene Markthalle, in der Produkte von über 200 Erzeugern aus Hamburg und Umgebung zusammenlaufen und direkt in die Küche einfließen. Das Konzept setzt konsequent auf Regionalität, Saisonalität und kurze Lieferketten – viele Gerichte entstehen täglich neu aus dem, was die Region gerade hergibt.</p>
<h4>Höbenschnack: „Knollenkutter“ – ein Abend zwischen Produkt und Herkunft</h4>
<p>An diesem Tag waren wir Teil eines Abends aus der Höbenschnack-Reihe – einer regelmäßig stattfindenden Eventserie der Hobenköök, bei der Produzent:innen, Küche und Gäste in einem gemeinsamen Format zusammenkommen. Jeder Abend steht unter einem eigenen kulinarischen Thema und verbindet ein mehrgängiges Menü mit direktem Austausch über Herkunft und Produkte.</p>
<p>Unser Besuch fand im Rahmen des Themenabends „Knollenkutter“ statt, der sich kulinarisch vollständig dem Thema Wurzelgemüse, sowie norddeutscher Produktküche widmete und nebenbei die veganen Räucher-Variationen genau dieser Marke vorstellt.</p>
<h4>Das Menü: vier Gänge aus der Region</h4>
<p>Die Vorspeise bestand aus geröstetem Buttermilch-Schwarzbrot mit Frischkäse, Gewürzgürkchen und Möhrenlachs.</p>
<p>Im Zwischengang folgte eine Knollenselleriecreme mit Apfel, karamellisierten Mandeln und Sellerie.</p>
<p>Der Hauptgang bestand aus Rotkohlpfannkuchen mit Rapsmayonnaise, Zwiebelsalat und Roter Bete.</p>
<p>Zum Abschluss wurde eine dunkle Schokoladen-Ganache mit eingelegten Früchten, Kakaobiskuit und Sellerie-Sorbet serviert.</p>
<h4>Zwischen Experiment und Regionalität</h4>
<p>Auffällig ist der konsequente Einsatz der Produkte aus dem Hobenköök-System selbst: Der Koch arbeitet eng mit den Zutaten der angeschlossenen Markthalle und regionalen Partnerbetriebe, wodurch das Menü direkt aus der vorhandenen Produktlandschaft entsteht.</p>
<p>Insgesamt wirkt das Menü stimmig und gut durchdacht, mit klarer Handschrift und starkem regionalem Bezug. Mutig ist vor allem der Einsatz von Sellerie im Dessert – eine Entscheidung, die nicht zwingend für jeden funktioniert, aber den experimentellen Ansatz des Abends unterstreicht. Gerade solche Brüche zeigen jedoch, dass hier bewusst mit Grenzen gearbeitet wird, statt sich auf sichere Kombinationen zu verlassen.</p>
<p>Die Höbenschnack-Reihe wird regelmäßig fortgeführt und variiert thematisch mit den jeweiligen Abenden. Nach „Knollenkutter“ folgen unter anderem „Frischgefischt“ am 05.05.2026, sowie weitere Formate wie „Überquell“ und „arteFakt“ in den darauffolgenden Monaten.</p>
<p>Der Raum selbst bleibt dabei bewusst unaufgeregt – eher Markthalle als klassisches Restaurant, eher funktional als inszeniert. Gerade dadurch entsteht nach dem Ausstellungsbesuch ein ruhiger Gegenpol, der den Tag für einen Moment herunterfährt, ohne ihn zu brechen.</p>
<p><a href="https://shop.hobenkoeoek.de/" target="_blank" rel="noopener">Mehr über das Hobenköök-Restaurant und den Hobenschnack finden Sie hier!</a></p>
<h4>Rund um das Hobenköök – ein Quartier im Wandel</h4>
<p>Das Hobenköök steht nicht isoliert im Raum, sondern ist Teil eines sich stark entwickelnden Quartiers im Oberhafen. Gerade deshalb lohnt es sich, den Besuch nicht nur auf das Restaurant selbst zu beschränken, sondern die Umgebung bewusst mitzudenken – vor oder nach dem Essen.</p>
<h4>Die Gleishalle Oberhafen – Arbeiten zwischen Industrie und Kreativraum</h4>
<p>Direkt nebenan liegt die Gleishalle Oberhafen. Die ehemalige Bahn- und Lagerhalle wurde zu einem offenen Kreativ- und Veranstaltungsraum umgenutzt, ohne ihren industriellen Charakter zu verlieren.</p>
<p>Die Halle dient heute als flexible Plattform für Ausstellungen, Märkte, Events und kreative Zwischennutzungen. Statt klassischer Museumssituation entsteht hier eher ein offener Experimentierraum, in dem sich urbane Produktion, Design und temporäre Kulturformate überlagern.</p>
<p>Gerade im Zusammenspiel mit der Hobenköök entsteht so ein spannendes Nebeneinander: Essen, Produktion und kulturelle Nutzung liegen hier buchstäblich Wand an Wand.</p>
<p>Mehr über die Veranstaltung in der Gleishalle finden Sie hier: <a href="https://gleishalle.de/" target="_blank" rel="noopener">https://gleishalle.de/</a></p>
<h4>GRÜN &amp; GRAU – Stadtentwicklung zwischen Natur und Industrie</h4>
<p>Ebenfalls im Umfeld bewegt sich das Projekt GRUEN &amp; GRAU Oberhafenquartier (oft auch als Grau &amp; Grün im Kontext der Quartiersentwicklung bezeichnet).</p>
<p>Hier geht es weniger um einen einzelnen Ort als vielmehr um eine städtebauliche Idee: das Spannungsfeld zwischen industrieller Bestandsstruktur („Grau“) und neuen, begrünten, offenen Stadtflächen („Grün“). Ziel ist es, das Oberhafenquartier behutsam weiterzuentwickeln, ohne seinen rauen Charakter zu verlieren.</p>
<p>Das Projekt zeigt sich vor allem in Zwischennutzungen, Freiflächen und experimentellen Stadtbausteinen, die das Quartier langsam transformieren, ohne es vollständig zu glätten oder zu ersetzen.</p>
<h4>Ein Quartier als Erweiterung der Route</h4>
<p>Was sich hier zeigt, ist weniger eine klassische Sehenswürdigkeit als ein Stadtgefüge im Übergang. Genau deshalb lässt sich der Besuch im Hobenköök flexibel erweitern: als kurzer Spaziergang davor, als Verdauungsweg danach oder als bewusste Pause zwischen zwei Programmpunkten.</p>
<p>Die gesamte Route im Oberhafen funktioniert dadurch nicht linear, sondern modular – je nachdem, wie viel Zeit man sich nimmt und welchen Fokus man setzen möchte.</p>
<h4>Ankommen im MADISON Hotel</h4>
<p>Nach einem Tag zwischen Kunst, Bewegung und kulinarischen Zwischenräumen verändert sich der Rhythmus erneut. Die Stadt wird leiser, die Wege länger, obwohl sie eigentlich kurz bleiben.</p>
<p>Der Weg führt ins <a href="https://www.madisonhotel.de/?utm_source=ig&amp;utm_medium=social&amp;utm_content=link_in_bio&amp;fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMjU2MjgxMDQwNTU4AAGnTJpTVielfxrifnha1SSUEKyA3cWOm_QWvqHExloMCpELVy2EfZS87SVmW7k_aem_ppt6eHv8wAs69wSQowUvsA" target="_blank" rel="noopener">MADISON Hotel Hamburg</a> – ein zentral gelegenes Hotel zwischen Hafen, Innenstadt und Speicherstadt, das sich gut in diese Art von Tagesstruktur einfügt. Kein Ort, der sich in den Vordergrund drängt, sondern einer, der den Tag bewusst abfedert.</p>
<h4>Bar als Übergangsraum</h4>
<p>Statt den Abend sofort zu beenden, entsteht hier noch einmal ein kurzer Zwischenzustand. Die Bar des Hauses wirkt zurückgenommen, ruhig und klar organisiert – ein Ort, an dem der Tag nicht abrupt stoppt, sondern langsam ausläuft.</p>
<p>Dabei bleibt ein Moment besonders hängen: ein Whisky Sour, der sich ohne große Erwartungen als einer der besten herausstellt, den wir je getrunken haben. Kein überhöhtes Erlebnis, eher eine stille Überraschung im richtigen Moment – genau dann, wenn der Tag eigentlich schon zur Ruhe kommt.</p>
<p>Ein Drink, ein kurzer Moment ohne Programm, ohne nächste Entscheidung. Gerade nach einem intensiven Tag wie diesem entsteht hier eine Art Gegenraum zur Stadt: kontrolliert, ruhig, aber nicht steril.</p>
<h4>Übernachten als Teil der Route</h4>
<p>Das MADISON funktioniert dabei nicht nur als klassisches Hotel, sondern als bewusster Ruhepunkt innerhalb der Route. Durch die Lage bleibt man nah an allem – und gleichzeitig weit genug entfernt, um den Tag wirklich abzuschließen.</p>
<p>Gleichzeitig eignet sich das Hotel auch als Startpunkt für eine zweite Bewegung durch die Stadt: Richtung Hafen, Speicherstadt oder zurück in die Innenstadt in einem anderen Tempo.</p>
<h4>Hamburg nach dem Tag</h4>
<p>Was bleibt, ist weniger ein einzelner Eindruck als ein Zusammenspiel aus Orten, Übergängen und Momenten. Die Stadt wirkt am Ende weniger wie eine Abfolge von Stationen, sondern wie ein Geflecht aus Möglichkeiten.</p>
<p>Und genau dort, zwischen Rückzug und nächstem Aufbruch, endet dieser Tag – ohne wirklich abgeschlossen zu sein.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/liggraphy-7165278/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3846525">Liggraphy</a>.</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Daniel Hopp im Interview: Zwischen Realität, Spiel und Beziehung</title>
		<link>https://arttrado.de/news/daniel-hopp-im-interview-zwischen-realitaet-spiel-und-beziehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:59:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Hopp]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Fictional Healing]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthaus Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
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					<description><![CDATA[Daniel Hopp im Interview: Zwischen Realität, Spiel und Beziehung Daniel Hopp ist ein zeitgenössischer Künstler, der sich mit den Schnittpunkten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/daniel-hopp-im-interview-zwischen-realitaet-spiel-und-beziehung/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Daniel Hopp im Interview: Zwischen Realität, Spiel und Beziehung</h4>
<p>Daniel Hopp ist ein zeitgenössischer Künstler, der sich mit den Schnittpunkten von Fiktion, Realität und gesellschaftlichen Randzonen beschäftigt. Häufig arbeitet er partizipativ und kollaborativ, indem er andere Menschen in seine Projekte einbezieht. Humor, Instabilität und das Spiel mit Machtverhältnissen sind zentrale Elemente seiner Arbeit. Mit seinem Alter Ego Daniel Benjamin hinterfragt er Rollen, Beziehungen und die Grenzen der Darstellung – immer in einem Spannungsfeld zwischen Dokumentation und Fiktion.</p>
<p>Mehr über seine Ausstellung finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/daniel-hopp-ausstellung-fictional-healing-im-kunsthaus-hamburg/" target="_blank" rel="noopener">Fictional Healing im Kunsthaus Hamburg</a></p>
<h3>Interview mit Daniel Hopp</h3>
<p><strong>Wenn Sie Ihre Arbeit in einem Satz beschreiben müssten – welche Geschichte erzählen Ihre Bilder eigentlich?</strong></p>
<p><em>„Fictional Healing“ zeigt eine Realität, die nicht stabil ist. Sie schwankt zwischen Selbstermächtigung und Kontrollverlust und das ist schmerzhaft, lustig und absurd.</em></p>
<p><strong>Erinnern Sie sich an einen Moment während der Arbeit, der Sie besonders überrascht hat?</strong></p>
<p><em>Der Moment, als mein Alter Ego Daniel Benjamin merkt, dass sich bei „Fictional Healing“ nicht alles nur um ihn dreht. Alleine wäre da nie draufgekommen, das hat der Arbeitsprozess mit Anderen hervorgebracht.</em></p>
<p><strong>Warum interessieren Sie sich für gesellschaftliche Randzonen?</strong></p>
<p><em>Vielleicht weil ich selbst nie das Gefühl hatte, in der „Mitte“ zu stehen. Ich kenne diese Zwischenräume ziemlich gut – auch durch eigene Erfahrungen, die mich an den „Rand“ gebracht haben.</em></p>
<blockquote><p>„Fictional Healing“ ist eine Einladung, sich mit Obdachlosenunterkünften, Freundschaft, 5-Euro-Sex, Crack, Zärtlichkeit oder der Beseitigung einer Leiche zu beschäftigen. Ich lade die Besucher ein, sich einfach auf das Spiel einzulassen. &#8211; Daniel Hopp</p></blockquote>
<p><strong>Wann wissen Sie, dass eine Idee stark genug für ein Projekt ist?</strong></p>
<p><em>Wenn ich sie nicht erklären kann.</em></p>
<p><strong>Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Kunst mehr redet als verändert?</strong></p>
<p><em>In „Fictional Healing“ reden wir sehr viel. Sprache ist hier selbst Handlung. Erst das Sprechen verschiebt die Rollen. Teilnehmende übernehmen die Rolle der Regie, die Regie wiederum wird zum Schauspieler. Diese sorgsamen Machtverschiebungen sind immer fragil. Die Sprache bricht dann auch manchmal zusammen. Sie wird fragmentarisch, aggressiv oder zirkulär.</em></p>
<p><em>Das zeigt sich besonders in emotionalen oder eskalierenden Momenten. Hier wird die Sprache nicht mehr kontrolliert, sondern passiert einfach. Das Zusammenspiel von Sprache und Veränderung ist eine wesentliche Erfahrung, die man beim „Fictional Healing“ macht.</em></p>
<p><strong>Werden Themen wie Ausgrenzung in Zukunft verschwinden?</strong></p>
<p><em>Gesellschaften produzieren ständig neue Formen von Normalität – und damit auch neue Formen von Abweichung.</em></p>
<p><strong>Wo endet die künstlerische Freiheit und wo beginnt Verantwortung?</strong></p>
<p><em>Das ist eine permanente Verhandlung. Meine Arbeit verhandelt ständig zwischen den Handlungsspielräumen, die im Spiel erzeugt werden, und der Verantwortung gegenüber den realen Situationen, die in der Konsequenz entstehen.</em></p>
<p><strong>Wie vermeiden Sie die Ästhetisierung von Leid?</strong></p>
<p><em>Die Leute, mit denen ich arbeite, haben eine enorme Fantasie, Humor und Intelligenz. Das passt nicht in die Kategorien, die unsere Gesellschaft für sie vorgesehen hat – und genau daraus entstehen in Fictional Healing die Bilder, nicht aus einer Außenbeschreibung von Leid.</em></p>
<p><strong>Ist Partizipation politisch oder eine Methode?</strong></p>
<p><em>Beides. Ohne andere Menschen könnte meine Arbeit gar nicht entstehen. Gleichzeitig entsteht in jeder Zusammenarbeit eine politische Situation, weil Fragen von Macht, Verantwortung und Beziehung auftauchen – auch darin, wie Bilder entstehen, wer daran beteiligt ist und welche Beziehungen dabei sichtbar werden.</em></p>
<p><strong>Kann Fiktion näher an der Wahrheit sein als Dokumentation?</strong></p>
<p><em>In Fictional Healing wird Fiktion zu einer Praxis, in der Erfahrungen übersetzt werden – indem andere Körper sie spielen und neu anordnen. An einem Punkt wird mein Alter Ego Daniel Benjamin zum Beispiel gefragt: „Kann es sein, dass du versuchst, deinen Film dramatischer zu machen, als er ist?“ Dadurch wird etwas sichtbar, das im Dokumentarischen oft verborgen bleibt – weil die Realität selbst schon instabil ist und immer wieder hinterfragt wird.</em></p>
<p><strong>Kann Kunst noch differenzierte Perspektiven zeigen?</strong></p>
<p><em>Meine Arbeit zeigt die Differenz zwischen Erfahrung und Darstellung. Zwischen Leben und Spiel. In Fictional Healing bleibt unklar, was dokumentarisch und gespielt wurde. Diese Unschärfe ist produktiv.</em></p>
<p><strong>Wie verhindern Sie, dass Menschen zu Material für Ihre Kunst werden?</strong></p>
<p><em>Die Beziehung ist das Material. Fiktionale Heilung ist Beziehungsarbeit. Die Bilder entstehen aus diesen Beziehungen – in denen ich selbst genauso involviert bin. Die Frage ist, wer in einer Situation wen formt und welche Bilder daraus entstehen.</em></p>
<p><strong>Ist das Publikum der Kunstinstitutionen ein Problem?</strong></p>
<p>Auch ich liebe das Publikum von Fictional Healing. Weil es nicht außerhalb der Situation steht, sondern Teil der Beziehung ist – und damit selbst Teil der Bilder wird, die entstehen.</p>
<p><strong>Funktioniert der Kunstbetrieb zu schnell für Ihre Arbeit?</strong></p>
<p><em>Mich interessiert nur die Zeitlichkeit meiner künstlerischen Arbeit.</em></p>
<p><strong>Warum spielt Humor eine Rolle in Ihren Arbeiten?</strong></p>
<p><em>Weil Humor in Fictional Healing oft genau in den Momenten entsteht, in denen etwas kippt. Und weil ständig etwas außer Kontrolle gerät, muss man einfach lachen.</em></p>
<p><strong>Welche Frage sollte das Publikum unbedingt stellen?</strong></p>
<p><em>Wo kann ich jetzt sofort das Werk des Künstlers kaufen?</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite des Künstlers: <a href="https://www.daniel-hopp.com/?utm_source=ig&amp;utm_medium=social&amp;utm_content=link_in_bio&amp;fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMjU2MjgxMDQwNTU4AAGndbLtq8iw7E1C4tbJzD-LpvCZpeBrMuBUSYQTaUGtM_JrhF4MBRWBD-6CsJo_aem_drqJGwpHraoOojoJu3QbLA" target="_blank" rel="noopener">https://www.daniel-hopp.com/</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/?s=interview" target="_blank" rel="noopener">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren Kontakt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Daniel Hopp Ausstellung Fictional Healing im Kunsthaus Hamburg</title>
		<link>https://arttrado.de/news/daniel-hopp-ausstellung-fictional-healing-im-kunsthaus-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 16:08:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Hopp]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthaus Hamburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Daniel Hopp Ausstellung Fictional Healing im Kunsthaus Hamburg Im Zentrum der ersten institutionellen Einzelausstellung von Daniel Hopp steht die mehrteilige <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/daniel-hopp-ausstellung-fictional-healing-im-kunsthaus-hamburg/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Daniel Hopp Ausstellung Fictional Healing im Kunsthaus Hamburg</h4>
<p>Im Zentrum der ersten institutionellen Einzelausstellung von Daniel Hopp steht die mehrteilige Filminstallation Fictional Healing.In der Ausstellung &#8222;Fictional Healing&#8220; vom 28.3.–24.5.2026 hinterfragt der Künstler stigmatisierende Narrative über und entwirft Bilder von Fürsorge, die neue Handlungsspielräume öffnen. Die immersive Installation verbindet Humor und Ernst und schafft dabei einen Resonanzraum, in dem kollektive Imagination Selbstermächtigung ermöglicht.</p>
<p>Ausgehend von eigenen Erfahrungen entwickelte Daniel Hopp in beziehungsorientierten Prozessen gemeinsam mit suchtbetroffenen Menschen dokumentarische und (doku-)fiktionale Filmszenen. Ihre persönlichen Geschichten, Träume und Fantasien wurden in Interviews verhandelt und mit Laiendarsteller*innen und professionellen Schauspieler*innen neu inszeniert. Ergänzend eröffnet eine Reihe von filmischen Porträts Einblicke in die Lebensrealitäten der Protagonist*innen.</p>
<p>Innerhalb einer monumentalen Raumarchitektur verdichten sich Filme und KI-generierte Bilder zu einer eindringlichen Erfahrung, getragen von einer Soundlandschaft, die sich über die gesamte Halle entfaltet. So macht die Ausstellung soziale Brennpunkte sichtbar und zeigt, wie Wirklichkeit, Dokumentation, kollektive Imagination und filmische Fiktion miteinander verschränkt werden. Ein Werk, das Betroffenen eine Stimme gibt, das berührt, irritiert und Fragen nach Verantwortung, Repräsentation und Teilhabe aufwirft.</p>
<h4>Daniel Hopp – Zwischen Realität und Fiktion: Bilder einer verletzlichen Gesellschaft</h4>
<p>Die Arbeiten des Künstlers und Filmemachers Daniel Hopp bewegen sich an der Schnittstelle von Dokumentation, Inszenierung und sozialer Realität. In seinen Filmen und fotografischen Bildwelten richtet er den Blick auf jene Räume und Menschen, die im gesellschaftlichen Diskurs häufig unsichtbar bleiben. Hopps künstlerische Praxis ist dabei weniger Beobachtung aus Distanz als vielmehr ein dialogischer Prozess. Ein gemeinsames Erzählen von Geschichten, in denen Biografie, Fiktion und kollektive Imagination ineinandergreifen.</p>
<p>Geboren 1983 in Wien, lebt und arbeitet Hopp heute zwischen Hamburg und London. Nach seinem Studium der Freien Kunst an der HFBK Hamburg und der ABK Stuttgart vertiefte er seine Arbeit im Masterprogramm „Contemporary Art Practice – Moving Image“ am Royal College of Art in London. Seine Werke wurden in zahlreichen internationalen Kontexten gezeigt. Ausstellungen und Festivals in Berlin, Kopenhagen, Bonn oder Hamburg.</p>
<p>Im Zentrum von Hopps Arbeiten steht häufig der filmische Raum als Ort der Begegnung. In Projekten wie der mehrteiligen Filminstallation Fictional Healing untersucht er gesellschaftliche Narrative rund um Abhängigkeit, Stigmatisierung und soziale Ausgrenzung. Gemeinsam mit Menschen, die von Sucht oder Obdachlosigkeit betroffen sind, entwickelt er docu-fiktionale Szenarien. Reale Erfahrungen werden in filmische Bilder übersetzt und anschließend von Schauspieler:innen neu interpretiert. Aus diesem Spannungsfeld entsteht eine vielschichtige Perspektive auf Verletzlichkeit, Hoffnung und Selbstermächtigung.</p>
<p>Hopps Ansatz verweigert sich einfachen Kategorien von Dokumentarfilm oder sozialer Reportage. Stattdessen öffnet seine Arbeit Räume der Empathie, in denen persönliche Geschichten zu kollektiven Bildern werden. Humor und Ernst, Alltag und Fantasie stehen dabei oft nebeneinander. Gerade diese poetische Ambivalenz ermöglicht es dem Publikum, vertraute gesellschaftliche Bilder zu hinterfragen und neue Formen von Fürsorge und Solidarität zu denken.</p>
<p>So versteht sich Hopps Kunst letztlich als Einladung zur Perspektivverschiebung. Sie gibt jenen Stimmen Raum, die selten gehört werden, und zeigt, dass künstlerische Bilder nicht nur Realität abbilden, sondern auch neue Möglichkeiten gesellschaftlicher Vorstellungskraft eröffnen können.</p>
<h4>Das Kunsthaus Hamburg</h4>
<p>Wer sich für aktuelle künstlerische Positionen in der Hansestadt interessiert, kommt am Kunsthaus Hamburg kaum vorbei. Unweit der Deichtorhallen Hamburg und nur wenige Schritte vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt, hat sich die Institution seit Jahrzehnten als wichtiger Ort für experimentelle und gesellschaftlich relevante Gegenwartskunst etabliert. Anders als große Museumshäuser mit umfangreichen Sammlungen versteht sich das Kunsthaus vor allem als dynamische Ausstellungsplattform. Ein Raum, in dem aktuelle künstlerische Positionen erprobt, diskutiert und sichtbar gemacht werden.</p>
<p>Gegründet wurde das Kunsthaus 1962. Mit dem Anspruch, der lokalen Kunstszene einen eigenständigen Ausstellungsort zu bieten. Heute befindet sich die Institution in einer ehemaligen Markthalle am Klosterwall – ein architektonisch offener, roher Raum, der sich besonders für installative und experimentelle Formate eignet. Auf rund 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche entstehen hier regelmäßig Projekte, die häufig eigens für den Ort entwickelt werden und aktuelle gesellschaftliche Fragen aufgreifen.</p>
<p><strong>Lokale und internationale Perspektiven</strong></p>
<p>Das Programm des Hauses bewegt sich bewusst zwischen lokalen und internationalen Perspektiven. Neben etablierten Künstlerinnen und Künstlern präsentiert das Kunsthaus immer wieder jüngere Positionen, deren Arbeiten sich mit politischen, sozialen oder urbanen Themen auseinandersetzen. Dadurch entsteht ein Programm, das weniger auf spektakuläre Blockbuster-Ausstellungen setzt als vielmehr auf inhaltliche Tiefe und künstlerische Recherche.</p>
<p>Eine besondere Rolle spielt dabei die enge Verbindung zur Hamburger Kunstszene. Der Berufsverband Bildender Künstler*innen Hamburg hat im Kunsthaus seinen Sitz. Wodurch das Haus zugleich als Treffpunkt, Netzwerk und Diskursraum für Künstlerinnen und Künstler der Stadt fungiert. Gleichzeitig ist es Teil der kulturellen Achse der sogenannten Kunstmeile, zu der auch Institutionen wie die Hamburger Kunsthalle oder das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg gehören.</p>
<p>Gerade diese Mischung aus institutioneller Struktur und experimentellem Freiraum macht das Kunsthaus zu einem besonderen Ort innerhalb der Hamburger Kunstlandschaft. Hier entstehen Ausstellungen, die weniger auf Repräsentation als auf Auseinandersetzung zielen. Auf Kunst, die Fragen stellt, Perspektiven verschiebt und gesellschaftliche Wirklichkeiten neu betrachtet. Ein Kontext, der auch für die Arbeiten von Daniel Hopp einen passenden Resonanzraum bildet.</p>
<p>Kunsthaus Hamburg, Klosterwall 15, 20095 Hamburg.</p>
<p>Öffnungszeiten: Di–So, 11–18 Uhr.<br />
Öffnungszeiten: Di–So, 11–18 Uhr.<br />
Eintritt / Eintritt: 6 €, ermäßigt / ermäßigt: 4 €.</p>
<p><a href="http://www.kunsthaushamburg.de" target="_blank" rel="noopener">www.kunsthaushamburg.de</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p><a href="https://www.daniel-hopp.com/?utm_source=ig&amp;utm_medium=social&amp;utm_content=link_in_bio&amp;fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMjU2MjgxMDQwNTU4AAGndbLtq8iw7E1C4tbJzD-LpvCZpeBrMuBUSYQTaUGtM_JrhF4MBRWBD-6CsJo_aem_drqJGwpHraoOojoJu3QbLA" target="_blank" rel="noopener">Mehr über den Künstler Daniel Hopp finden Sie auf seiner Webseite!</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/?s=interview" target="_blank" rel="noopener">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren Kontakt.</p>
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		<title>EDITH DEKYNDT erhält den Kunstpreis Finkenwerder 2019</title>
		<link>https://arttrado.de/news/edith-dekyndt-erhaelt-den-kunstpreis-finkenwerder-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2019 12:58:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstpreis Finkenwerder]]></category>
		<category><![CDATA[Contemporary Art Center]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Snauwaert]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthaus Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Preisverleihung]]></category>
		<category><![CDATA[EDITH DEKYNDT]]></category>
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					<description><![CDATA[EDITH DEKYNDT erhält den Kunstpreis Finkenwerder 2019 Edith Dekyndt erhält in diesem Jahr den mit 20.000 Euro dotierten Kunstpreis Finkenwerder. <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/edith-dekyndt-erhaelt-den-kunstpreis-finkenwerder-2019/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>EDITH DEKYNDT erhält den Kunstpreis Finkenwerder 2019</h3>
<p>Edith Dekyndt erhält in diesem Jahr den mit 20.000 Euro dotierten Kunstpreis Finkenwerder. Der vom Kulturkreis Finkenwerder ausgelobte und von der Firma Airbus finanzierte Preis wird seit 1999 an Künstlerpersönlichkeiten vergeben, die mit ihrem Schaffen einen herausragenden Beitrag zur zeitgenössischen Kunst in Deutschland geleistet haben.</p>
<h4>EDITH DEKYNDT</h4>
<p>Mit der in Brüssel und Berlin lebenden Künstlerin Edith Dekyndt ehrt die Jury eine Künstlerin, die mit ihrer subtilen und minimalistischen Bildsprache ein nachhaltiges Bewusstsein für das wechselseitige Verhältnis von Mensch, Materie und Umwelt schafft.</p>
<p>In den Installationen, Objekten und Videos von Edith Dekyndt spielt die Veränderung von Stofflichkeit im zeitlichen Verlauf häufig eine wesentliche Rolle. Dabei verwendet sie ephemere Materialien wie z. B. Erde, Flüssigkeiten oder Salze. Als Versuchsfelder dienen ihr unter anderem Stoffe und Leinwände, die sie auf vielfältige Weise bearbeitet, tränkt oder als Vorhänge und Fahnen inszeniert. In ihren Ausstellungen lässt sie die stillen Kräfte natürlicher Transformationsprozesse sichtbar werden und dokumentiert in kurzen Videosequenzen die formbildenden Dynamiken, die sie in ihrer Umwelt entdeckt.<br />
So sind es Prozesse wie Kristallisation, Fermentation, Oxidation oder Kapillareffekte, die ihren Arbeiten Gestalt verleihen aber auch zugleich den inhaltlichen Kontext bilden. Dabei interessiert sich die Künstlerin nicht allein für die ästhetische Qualität flüchtiger Prozesse. Sie verdeutlicht vielmehr die Abhängigkeit, in der wir zur materiellen, wie immateriellen Welt stehen. Erst in der gegenseitigen Beziehung entsteht etwas Spezifisches. In der Beobachtung des sensiblen Zusammenspiels ausgewählter Substanzen mit ihrer Umgebung entfaltet sich das minimalistische und zugleich komplexe und poetische Werk von Edith Dekyndt.</p>
<blockquote><p>„<em>Sie verbindet das Einzigartige mit dem Universalen, das Konkrete mit dem Abstrakten</em>.“<br />
(Dirk Snauwaert, Artistic Director, Wiels – Contemporary Art Center, Brüssel)</p>
<p>„<em>Edith Dekyndt ist eine Meisterin der immateriellen Schönheit, die in der Beobachtung von flüchtigen Transformationsprozessen eine neue Form von abstrakter Kunst geschaffen hat.</em>“ (Katja Schroeder, Jurymitglied / künstlerische Leitung<br />
Kunsthaus Hamburg)</p></blockquote>
<h4>Preisverleihung</h4>
<p>Donnerstag, 6. Juni 2019<br />
Airbuswerk, Finkenwerder</p>
<p>Zur Preisverleihung am 6. Juni 2019 im Airbuswerk auf Finkenwerder wird Edith Dekyndt ausgewählte Arbeiten präsentieren.</p>
<p>Edith Dekyndt  (*1960, Ypres, Belgien) ist international in renommierten Ausstellungen und Sammlungen vertreten. Zuletzt hatte sie u. a. Einzelausstellungen bei Unlimited Art Basel (2018), Wiels – Center for Contemporary Art, Brüssel; DAAD Galerie, Berlin (2016); Le Concortium, Dijon (2015); Temporary Gallery, Köln (2014) und war bei zahlreichen Gruppenausstellungen vertreten wie u. a. 57. Venedig Biennale (2017); Martin Gropius Bau, Berlin; Van Abbe Museum, Eindhoven (2016); SMAK, Gent; Akademie der Künste Berlin; Skulpturenpark Köln (2015). Sie wird vertreten von den Galerien Carl Freedman (Margate), Greta Meert (Brussels), VHN (Paris), Konrad Fischer (Düsseldorf/Berlin) und Karin Günther (Hamburg).</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Anlässlich des Kunstpreises Finkenwerder zeigt das Kunsthaus Hamburg vom 8. Juni bis zum 4. August in Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle eine Einzelausstellung mit aktuellen Werken der Preisträgerin.</p>
<p>Weitere von uns ausgewählte Veranstaltungen gibt es unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener">&gt;<strong>&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</strong></a></p>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=arttrado-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=2840668483&amp;asins=2840668483&amp;linkId=875cad79d2f858b7573fb7e4c03eeb05&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=true&amp;price_color=ff0000&amp;title_color=000000&amp;bg_color=ffffff" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"><br />
</iframe></p>
<p>Titelbild: Foto: Edith Dekyndt, résidence d’artiste Pinault Collection à Lens, 2017. Courtesy Pinault Collection.<br />
Photo Maxime Tétard, Studio Les Graphiquants</p>
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		<item>
		<title>Stellenausschreibung: PRAKTIKUM IM KUNSTHAUS HAMBURG</title>
		<link>https://arttrado.de/news/stellenausschreibung-praktikum-im-kunsthaus-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 10:11:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthaus Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[kunstjobs]]></category>
		<category><![CDATA[Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[Jobs in der Kunstbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenausschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=4254</guid>

					<description><![CDATA[PRAKTIKUM IM KUNSTHAUS HAMBURG Das Kunsthaus Hamburg sucht zum Oktober 2018 engagierte und motivierte Praktikant*innen, die an zeitgenössischer Kunst interessiert <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/stellenausschreibung-praktikum-im-kunsthaus-hamburg/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>PRAKTIKUM IM KUNSTHAUS HAMBURG</h2>
<p>Das <a href="https://kunsthaushamburg.de/#" target="_blank" rel="noopener"><strong>Kunsthaus Hamburg</strong></a> sucht zum Oktober 2018</p>
<p><strong>engagierte und motivierte Praktikant*innen,</strong></p>
<p>die an zeitgenössischer Kunst interessiert sind. Das 2- bis 3-monatige Praktikum gibt Einblick in die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche einer international ausgerichteten Kunstinstitution.</p>
<h3>Über das Kunsthaus Hamburg:</h3>
<p>Das Kunsthaus Hamburg ist eine Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst. Zentral gelegen zwischen Hauptbahnhof und Deichtorhallen werden in der ehemaligen Markthalle auf 500 qm jährlich sechs bis zehn wechselnde Einzel-­ und Gruppenausstellungen aktueller und zunehmend internationaler Bildender Kunst präsentiert. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf der Förderung der Nachwuchsgeneration, darüber hinaus widmet sich das Kunsthaus auch historischen Positionen, die in einem besonderen Bezug zu Hamburg stehen. Neben dem Ausstellungsbetrieb versteht sich das 1962 gegründete Kunsthaus als Ort der Kommunikation und als Diskussionsplattform für aktuelle gesellschaftsrelevante Fragestellungen.</p>
<h3>Aufgaben:</h3>
<p>Das Praktikum bietet einen umfangreichen Einblick in die vielfältigen Belange einer regional sowie international tätigen Kunsteinrichtung und umfasst u. a. Aufgaben aus den Bereichen Ausstellungsorganisation, Veranstaltungskoordination, Presse-­ und Öffentlichkeitsarbeit, Besucher*innenservice und Kunstvermittlung sowie allgemeine Bürotätigkeiten.</p>
<p>Je nach Interessenslage ist eine Fokussierung auf verschiedene Teilbereiche möglich.</p>
<h3>Profil:</h3>
<p>Das Kunsthaus freut sich über Bewerbungen von engagierten, zuverlässigen und lösungsorientierten Personen mit einer selbstständigen Arbeitsweise, die Lust auf enge Zusammenarbeit in einem kleinen Team haben.</p>
<p>Das Kunsthaus freut sich ganz besonders über Studierende ab dem 2. Fachsemester, die initiativ Aufgabenbereiche übernehmen und sich in die entsprechende Materie einarbeiten wollen. Gute Deutsch-­ und Englischkenntnisse, der Umgang mit MS Office und anderen gängigen Computer-­ und Webanwendungen werden vorausgesetzt.</p>
<p>Die Dauer des Praktikums sollte mindestens 2 Monate betragen und kann in Voll-­ oder Teilzeit vereinbart werden.</p>
<h3>Bewerbung:</h3>
<p>Bei Interesse senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bitte per E-Mail an:</p>
<p>Kunsthaus Hamburg<br />
Anna Sabrina Schmid<br />
<a href="mailto:info@kunsthaushamburg.de">info@kunsthaushamburg.de</a><br />
040 / 33 58 03<br />
<a href="http://www.kunsthaushamburg.de" target="_blank" rel="noopener">www.kunsthaushamburg.de</a></p>
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