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	<title>kunstdiebstahl Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>kunstdiebstahl Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Verschollener Picasso taucht bei Drogenrazzia auf &#8211; Millionenwert</title>
		<link>https://arttrado.de/news/verschollener-picasso-taucht-bei-drogenrazzia-auf-millionenwert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 14:56:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Marie-Thérèse Walter]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstkriminalität]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein gestohlener Picasso, ein Drogennetzwerk und viele offene Fragen Eigentlich suchten die Ermittler nach Drogen, Bargeld und Beweisen für organisierte <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/verschollener-picasso-taucht-bei-drogenrazzia-auf-millionenwert/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein gestohlener Picasso, ein Drogennetzwerk und viele offene Fragen</h4>



<p>Eigentlich suchten die Ermittler nach Drogen, Bargeld und Beweisen für organisierte Kriminalität. Stattdessen fanden sie eines der wertvollsten Kulturgüter der Welt: ein authentisches Gemälde von Pablo Picasso.</p>



<p>Der spektakuläre Fund gelang bei einer Drogenrazzia im Pariser Umland. In einem Haus in der östlichen Metropolregion von Paris stießen Ermittler neben Cannabis, Bargeld und Luxusgütern auf ein bislang nicht öffentlich benanntes Picasso-Gemälde. Die französischen Behörden bestätigten inzwischen die Echtheit des Werks und leiteten Ermittlungen wegen Diebstahls und Hehlerei ein.</p>



<p>Die Schlagzeile klingt wie ein Kriminalroman. Tatsächlich führt der Fall jedoch weit tiefer – in die Welt milliardenschwerer Kunstsammlungen, privater Hochsicherheitslager und eines internationalen Kunstmarktes, auf dem Meisterwerke nicht nur kulturelle Ikonen, sondern auch Vermögenswerte von enormer Bedeutung sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Warum ausgerechnet ein Picasso?</h4>



<p>Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um ein Porträt von Marie-Thérèse Walter, jener Frau, die Kunsthistoriker häufig als Picassos wichtigste Muse der 1930er-Jahre bezeichnen. Der genaue Titel des Gemäldes wurde bislang nicht veröffentlicht. Der geschätzte Marktwert soll zwischen zwölf und fünfzehn Millionen Euro liegen.</p>



<p>Für den Kunstmarkt ist diese Information von besonderer Bedeutung.</p>



<p>Marie-Thérèse Walter nimmt innerhalb von Picassos Werk eine einzigartige Stellung ein. Als Picasso ihr 1927 in Paris begegnete, war sie erst 17 Jahre alt. Der Künstler war bereits weltberühmt und mit der russischen Tänzerin Olga Chochlowa verheiratet. Aus der geheimen Beziehung entstand eine Werkgruppe, die heute zu den begehrtesten und teuersten Serien der modernen Kunst zählt.</p>



<p>Viele der höchsten Auktionsergebnisse Picassos stehen in direktem Zusammenhang mit Darstellungen von Marie-Thérèse. Werke wie „Le Rêve“, „Femme à la montre“ oder „Nu au plateau de sculpteur“ gehören zu den Ikonen des internationalen Kunstmarktes und erzielten bei Auktionen teilweise dreistellige Millionenbeträge.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die goldene Phase Picassos</h4>



<p>Die frühen 1930er-Jahre gelten als eine der kreativsten und erfolgreichsten Phasen in Picassos Schaffen. Die Darstellungen Marie-Thérèses unterscheiden sich deutlich von seinem früheren analytischen Kubismus.</p>



<p>An die Stelle scharfer geometrischer Formen treten weiche Linien, intensive Farben und eine fast traumhafte Sinnlichkeit. Die Gemälde verbinden emotionale Nähe mit künstlerischer Innovation. Genau diese Kombination macht sie bis heute für Sammler besonders attraktiv.</p>



<p>Kunsthistoriker betrachten die Marie-Thérèse-Periode als einen Wendepunkt in Picassos Werk. Sie markiert den Übergang von experimenteller Formanalyse zu einer persönlicheren, emotional aufgeladenen Bildsprache. Die Bilder wirken zugänglicher als viele frühere Arbeiten, ohne ihre künstlerische Komplexität zu verlieren.</p>



<p>Besonders interessant ist die Vermutung, dass das nun entdeckte Werk aus dem Jahr 1937 stammen könnte. Dieses Jahr markiert einen entscheidenden Einschnitt in Picassos Leben. Während er gleichzeitig an seinem monumentalen Antikriegswerk „Guernica“ arbeitet, gerät seine Beziehung zu Marie-Thérèse zunehmend unter Druck. Die Fotografin und Künstlerin Dora Maar tritt in sein Leben und wird zu einer neuen zentralen Figur.</p>



<p>In zahlreichen Gemälden dieser Zeit verschmelzen die Gesichtszüge beider Frauen. Kunsthistoriker interpretieren diese Werke als Spiegelbild eines inneren Konflikts zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Leidenschaft und Verpflichtung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das eigentliche Rätsel: Woher kam das Bild?</h4>



<p>Noch bemerkenswerter als der Fund selbst ist die Geschichte hinter dem Diebstahl.</p>



<p>Nach bisherigen Ermittlungen gehörte das Gemälde einer Sammlerin aus Singapur und befand sich in einem professionellen Kunstlager in Paris. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Lagerunternehmens soll das Werk entwendet haben. Seine Erklärung gegenüber den Behörden klingt ungewöhnlich: Er habe mit der Aktion auf Sicherheitslücken aufmerksam machen wollen.</p>



<p>Ob diese Darstellung glaubwürdig ist, bleibt offen.</p>



<p>Besonders erstaunlich ist ein anderer Aspekt: Der Diebstahl war offenbar nie öffentlich bekannt geworden.</p>



<p>Normalerweise werden gestohlene Meisterwerke innerhalb kürzester Zeit internationalen Fahndungsdatenbanken gemeldet. Dass ein Picasso im Wert von mehreren Millionen Euro verschwinden konnte, ohne größere öffentliche Aufmerksamkeit auszulösen, wirft Fragen nach den Sicherheits- und Kontrollmechanismen im internationalen Kunstmarkt auf.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die verborgene Welt der Kunstlager</h4>



<p>Der aktuelle Fall lenkt den Blick auf einen Bereich der Kunstwelt, der normalerweise im Verborgenen bleibt.</p>



<p>Weltweit lagern Kunstwerke im Wert von vielen Milliarden Euro in privaten Depots und Hochsicherheitslagern. Zahlreiche Werke verlassen diese Einrichtungen über Jahre oder sogar Jahrzehnte nicht. Sammler nutzen solche Lager aus logistischen, steuerlichen oder sicherheitsrelevanten Gründen.</p>



<p>Die Öffentlichkeit verbindet Kunst meist mit Museen, Ausstellungen oder Auktionen. Tatsächlich befindet sich jedoch ein erheblicher Teil bedeutender Kunstwerke außerhalb jeder öffentlichen Sichtbarkeit.</p>



<p>Manche Experten sprechen von einer „unsichtbaren Sammlung der Welt“, die in Lagerhallen, Tresorräumen und klimatisierten Depots aufbewahrt wird. Der Picasso-Fund zeigt, wie schwer nachvollziehbar die Wege solcher Werke mitunter werden können.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Warum Meisterwerke für Kriminelle interessant sind</h4>



<p>Auf den ersten Blick erscheint es paradox: Ein gestohlener Picasso ist praktisch unverkäuflich.</p>



<p>Gerade darin liegt jedoch sein besonderer Wert.</p>



<p>International bekannte Meisterwerke lassen sich auf dem regulären Kunstmarkt kaum unauffällig verkaufen. Jede bedeutende Galerie, jedes große Auktionshaus und jedes Museum prüft Herkunft, Eigentumsverhältnisse und Registrierungen.</p>



<p>Dennoch tauchen gestohlene Kunstwerke immer wieder im Umfeld organisierter Kriminalität auf.</p>



<p>Experten für Kunstkriminalität weisen seit Jahren darauf hin, dass Spitzenwerke häufig nicht für den direkten Verkauf bestimmt sind. Stattdessen dienen sie als Sicherheit für Kredite, als Tauschobjekte innerhalb krimineller Netzwerke oder als exklusive Vermögensreserve.</p>



<p>Ein Picasso erfüllt in solchen Kreisen eine ähnliche Funktion wie Gold oder Diamanten – allerdings mit einem deutlich höheren Prestige.</p>



<p>Ob das nun entdeckte Gemälde tatsächlich Teil solcher Strukturen war oder lediglich als Versteck diente, müssen die laufenden Ermittlungen klären.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Fall, der die Kunstwelt beschäftigt</h4>



<p>Der Fund reiht sich in eine lange Serie spektakulärer Wiederentdeckungen ein. Immer wieder tauchen Werke berühmter Künstler nach Jahren oder Jahrzehnten überraschend wieder auf. Oft geschieht dies nicht durch gezielte Kunstfahndung, sondern eher zufällig im Rahmen anderer Ermittlungen.</p>



<p>Der aktuelle Fall ist jedoch besonders bemerkenswert, weil er gleich mehrere sensible Bereiche des Kunstmarktes berührt: die Sicherheit privater Kunstlager, die Transparenz von Eigentumsverhältnissen und die Rolle hochpreisiger Kunst als globaler Vermögenswert.</p>



<p>Er zeigt, dass Meisterwerke heute nicht nur kulturelle Bedeutung besitzen, sondern längst Teil eines internationalen Finanz- und Investitionssystems geworden sind.</p>
<h4>Hintergrund: Warum Paris ein Zentrum für private Kunstlager ist</h4>
<p class="isSelectedEnd">Paris zählt neben Genf, Luxemburg, London, New York und Singapur zu den wichtigsten Standorten für die Lagerung hochpreisiger Kunstwerke. In spezialisierten Hochsicherheitsdepots lagern dort Gemälde, Skulpturen und Sammlungen im Wert von Milliarden Euro.</p>
<p class="isSelectedEnd">Viele dieser Werke befinden sich nicht in Museen oder Ausstellungen, sondern in klimatisierten Lagerhallen mit strengen Sicherheitsvorkehrungen. Sammler, Investoren, Galerien und Nachlässe nutzen solche Einrichtungen, um Kunstwerke zu schützen, zwischenzulagern oder für spätere Verkäufe bereitzuhalten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Für die Öffentlichkeit bleibt ein großer Teil dieser Bestände unsichtbar. Manche Werke verlassen ihre Depots über Jahre oder sogar Jahrzehnte nicht. Experten sprechen deshalb gelegentlich von einer „verborgenen Kunstwelt“, deren Umfang sich nur schwer beziffern lässt.</p>
<p>Genau deshalb sorgt der aktuelle Picasso-Fall für Aufmerksamkeit. Wenn ein Werk im Millionenwert aus einem professionellen Kunstlager verschwindet und erst durch eine Drogenrazzia wieder auftaucht, wirft das Fragen nach Sicherheit, Kontrolle und Transparenz in einem der diskretesten Bereiche des internationalen Kunstmarktes auf.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fazit</h4>

<p>Der eigentliche Skandal dieses Falls besteht nicht darin, dass ein Picasso bei einer Drogenrazzia gefunden wurde.</p>
<p>Bemerkenswert ist vielmehr, dass ein Millionenwerk aus einer der bedeutendsten Schaffensphasen Pablo Picassos offenbar unbemerkt aus einem professionellen Kunstlager verschwinden konnte und erst durch Ermittlungen gegen mutmaßliche Drogendealer wieder auftauchte.</p>
<p>Der Fund offenbart die enge Verbindung zwischen Kunst, Vermögen, Sicherheit und Kriminalität. Er zeigt, dass Meisterwerke heute längst nicht mehr nur kulturelle Ikonen sind, sondern auch hochpreisige Vermögenswerte innerhalb eines globalen Marktes, dessen verborgenste Strukturen selbst für Experten oft schwer durchschaubar bleiben.</p>
<p>Der Fall wirft damit Fragen auf, die weit über den Diebstahl eines einzelnen Gemäldes hinausgehen: Wie sicher sind private Kunstlager tatsächlich? Wie transparent sind Eigentums- und Kontrollstrukturen im internationalen Kunsthandel? Und wie viele bedeutende Werke befinden sich heute außerhalb jeder öffentlichen Sichtbarkeit?</p>
<p>Die Geschichte des wiederentdeckten Picasso ist deshalb mehr als eine spektakuläre Polizeimeldung. Sie zeigt, dass die größten Risiken für bedeutende Kunstwerke heute nicht zwangsläufig in spektakulären Museumseinbrüchen liegen. Sie entstehen oft dort, wo Kunst als Vermögenswert behandelt wird und hinter den Mauern privater Lagerhäuser verschwindet. Je unsichtbarer Kunst wird, desto schwieriger wird ihre Kontrolle.</p>
<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="pSSk3k9W8W"><a href="https://arttrado.de/news/wifredo-lam-und-picasso-in-new-york-galerie-gmurzynska-erzaehlt-kunstgeschichte/">Wifredo Lam und Picasso in New York: Galerie Gmurzynska erzählt Kunstgeschichte</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Wifredo Lam und Picasso in New York: Galerie Gmurzynska erzählt Kunstgeschichte&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/wifredo-lam-und-picasso-in-new-york-galerie-gmurzynska-erzaehlt-kunstgeschichte/embed/#?secret=5A9sqViZ5y#?secret=pSSk3k9W8W" data-secret="pSSk3k9W8W" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>

<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>



<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lost Art #7: Kunstwerke mit Müllbeuteln aus Museum geschmuggelt</title>
		<link>https://arttrado.de/news/lost-art-7-kunstwerke-mit-muellbeuteln-aus-museum-geschmuggelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 16:28:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Art und Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Musées Mulhouse Sud Alsace]]></category>
		<category><![CDATA[Pierre Freyburger]]></category>
		<category><![CDATA[Éric Bellargent]]></category>
		<category><![CDATA[lost art]]></category>
		<category><![CDATA[kunstdiebstahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunstwerke mit Müllbeutel aus dem Museum geschmuggelt Über längeren Zeitraum wurden Musterbücher und andere Artefakte aus dem französischen Stoffdruckmuseum in <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/lost-art-7-kunstwerke-mit-muellbeuteln-aus-museum-geschmuggelt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunstwerke mit Müllbeutel aus dem Museum geschmuggelt</h3>
<p>Über längeren Zeitraum wurden Musterbücher und andere Artefakte aus dem französischen Stoffdruckmuseum in Mulhouse geschmuggelt und vermutlich weiterverkauft. Hinweise darauf gab es schon vor Jahren, allerdings keine Spur. Bereits Anfang 2018 kontaktierte das Auktionshaus Sotheby’s Paris das Museum. Der Grund: Zwei Vasen des Jugendstilkünstlers Émile Gallé wurden  angeboten. Diese sollte das Auktionshaus versteigern. Jede der Vasen ist einen Sechsstelligen-Betrag wert. Sotheby’s vermutete, dass sie eigentlich zum Inventar des Museums gehörten. Doch es kommt noch dicker.</p>
<p>Der Direktor des Musée de l’impression sur étoffes musste sich erst bei den Angestellten informieren und vergewissern. Es herrschte bereits ein angespanntes Klima, da zu diesem Zeitpunkt schon das Fehlen mehrerer Hermès-Seidenschals bemerkt wurde. Der Direktor Éric Bellargent suchte den Kontakt zu den Verantwortlichen für die Vasen-Sammlung: Jean-François K. Dieser bestreitet, die Vasen jemals gesehen zu haben, diese Behauptung wird später widerlegt. Jean-François K steht unter Polizeikontrolle und wartet auf den Prozessbeginn.</p>
<h4>Tödlicher Unfall?</h4>
<p>Nachdem der Diebstahl bekannt wurde, stürzte der Direktor beim Auswechseln einer Glühbirne im Museum von der Leiter und verstarb. Damit fehlt ein wichtiger Zeuge in der Geschichte, die sich ließt wie ein Krimi-Roman. Erst nach Jahren der Recherche und Ermittlungen ist klar, wie viel überhaupt entwendet wurde. Klar ist jedoch, die Vasen im Auktionshaus waren nur die Spitze des Eisberges. Bis heute fehlen knapp 4000 Musterbücher, das sind 4/5 des ursprünglichen Bestandes.  Dutzende Paisley-Drucke, hunderte Zeichnungen und Hermès-Schals fehlen im Inventar. Der Schaden liegt über 3 Millionen Euro.</p>
<p>Pierre Freyburger war viele Jahre Kommunalpolitiker in Mulhouse. In dem Buch &#8222;Autopsie einer Plünderung&#8220; dokumentierte er Aussagen und Bemerkungen von Zeugen, sprach mit Mitarbeitern des Museums und sammelte Anekdoten. Freyburgers Recherchen ergeben zum Beispiel, das eine Buchhalterin einen unüblichen Verbrauch von Müllbeuteln verzeichnet und ein Taxifahrer, der Jean-François K regelmäßig transportierte, bemerkte schwere Koffer. Der Wartungsdienst der Sicherheitsfirma sagte aus, dass der Direktor sie bei ausgelösten Alarmen abwimmelte. Eine Menge Ungereimtheiten.</p>
<p>Das Stoffdruckmuseum wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet. Es stand zunehmend isoliert. Bellargent und K. arbeiteten ohne Kontrolle von außen. Ein Beauftragter der staatlichen Denkmalschutzbehörde begab sich 2018 in das Museum für eine Bestandsaufnahme und spricht von undurchsichtigen Strukturen. Es soll zahlreiche Hinweise gegeben haben, dass Artefakte verschwinden. Diese blieben unkommentiert und ohne Folgen. Wusste der Direktor mehr?</p>
<p>Der Stoffdruck hat seit dem 18. Jahrhundert die Stadt groß und reich gemacht. Zum Ende hin galt das Museum als unterfinanziert, was eine angemessene Archivpflege erschwerte.</p>
<blockquote><p>&#8222;In der Summe hat man das Gedächtnis unserer Stadt ausverkauft&#8220; &#8211; Pierre Freyburger</p></blockquote>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=arttrado1337-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=2491436027&amp;asins=2491436027&amp;linkId=cdeb7ae9d9aa89711e8c0c47213c6283&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=true&amp;price_color=333333&amp;title_color=0066c0&amp;bg_color=ffffff" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"><br />
</iframe></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild von <a href="https://www.instagram.com/gerdaltmannpixabay/">Gerd Altmann </a></p>
<p>Mehr über das Stoffdruckmuseum: <a href="https://musees-mulhouse.fr/de/museen/stoffdruckmuseum/">Musées Mulhouse Sud Alsace &#8211; www.musees-mulhouse.fr</a></p>
<p>Weitere kuriose Fälle aus der Kunstszene: <a href="https://arttrado.de/news/category/news/lost-art/">Archive | Arttrado.de</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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<p>Wenn Sie unser Projekt ARTTRADO unterstützen möchten, können Sie das über PayPal.</p>
<p><a href="https://www.paypal.com/donate/?cmd=_s-xclick&amp;hosted_button_id=H8575LKPJNPLW&amp;source=url"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6541" src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" srcset="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:auto/h:auto/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 600w, https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:300/h:66/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 300w" alt="" width="200" height="44" data-opt-src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" data-opt-lazy-loaded="true" data-opt-otimized-width="200" data-opt-optimized-height="44" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Teuerste Gemälde der Welt &#8222;Salvator Mundi&#8220; verschwunden &#8211; Leonardo Da Vincis Jesus Porträt weg?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/teuerste-gemaelde-der-welt-salvator-mundi-verschwunden-leonardo-da-vincis-jesus-portraet-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 07:31:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
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		<category><![CDATA[jesus porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Salvator Mundi]]></category>
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		<category><![CDATA[kunstdiebstahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Teuerste Gemälde der Welt &#8222;Salvator Mundi&#8220; verschwunden &#8211; Leonardo Da Vincis Jesus Porträt weg? In der Vergangenheit faszinierten uns schon <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/teuerste-gemaelde-der-welt-salvator-mundi-verschwunden-leonardo-da-vincis-jesus-portraet-weg/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Teuerste Gemälde der Welt &#8222;Salvator Mundi&#8220; verschwunden &#8211; Leonardo Da Vincis Jesus Porträt weg?</h3>
<p>In der Vergangenheit faszinierten uns schon immer große Kunstwerke mit großen oder berührenden Geschichten. Kein April Scherz! &#8211; Vom teuersten Gemälde der Welt fehlt derzeit jede Spur. Anscheinend ist Salvator Mundi verschwunden. <a href="https://arttrado.de/news/versteigerung-von-salvator-mundi/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Am 15. November 2017 wurde das Jesus Porträt für rund 400 Millionen Euro in New York versteigert. </strong></a><a href="https://arttrado.de/news/jahresbilanz-louvre-abu-dhabi-zaehlt-eine-million-besucher/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Der Louvre Ableger in Abu Dhabi</strong></a> kündigte rund drei Wochen später  an, das Gemälde aus dem 15. Jahrhundert in der Zukunft auszustellen. Doc für September 2018 geplante Ausstellung sagte man ab – „Salvator Mundi“ ist unauffindbar! Salvator Mundi ist mit den Maßen von 65,6 x 45,4 Zentimetern ein relativ kleines Gemälde &#8211; trotzdem ist es verwunderlich das weder der Louvre in Paris noch der Ableger in Abu Dhabi keine Informationen haben.</p>
<p>Vermutlich handelt es sich bei dem Anonymen Käufer um Prinz Bader bin Abdullah bin Mohammed bin Farhan al-Saud aus Saudi-Arabien, dieser ist ein Vertrauter von Kronprinz Mohammed bin Salman &#8211; schließlich gab das saudische Kultusministerium an, das Jesus-Porträt erworben zu haben.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-5629 aligncenter" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2019/04/B1DA7410-735C-45E8-8925-C7BC3234108B-1.jpeg" alt="" width="300" height="433" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2019/04/B1DA7410-735C-45E8-8925-C7BC3234108B-1.jpeg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2019/04/B1DA7410-735C-45E8-8925-C7BC3234108B-1-208x300.jpeg 208w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Solange die Recherche Arbeiten laufen kann man nur spekulieren<strong>, </strong>hängt das Jesus-Porträt in den Privatgemächern des saudischen Prinzen? Wurde es unbemerkt gestohlten? Zerstört oder der Transport DHL überlassen?&#8230;.Wir sind uns sicher das es wieder auftauchen wird!&#8230;Das Kunstwerke wir durch die Aktion nicht grade uninteressanter!</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener"><strong>&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</strong></a></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kunstdiebstahl: Street-Art-Kunstwerk in Frankreich gestohlen</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunstdiebstahl-street-art-kunstwerk-in-frankreich-gestohlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2019 08:44:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[street art]]></category>
		<category><![CDATA[PARIS]]></category>
		<category><![CDATA[Banksy]]></category>
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		<category><![CDATA[urban art]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunstdiebstahl: Street-Art-Kunstwerk in Frankreich gestohlen Vermutliches Werk von Banksy bei Pariser Bataclan entwendet An dem symbolträchtigen Ort in Paris verschwindet <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunstdiebstahl-street-art-kunstwerk-in-frankreich-gestohlen/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunstdiebstahl: Street-Art-Kunstwerk in Frankreich gestohlen</h3>
<p><strong>Vermutliches Werk von Banksy bei Pariser Bataclan entwendet</strong></p>
<p>An dem symbolträchtigen Ort in Paris verschwindet ein bekanntes Street-Art-Kunstwerk. Im November 2015 wurden bei einem Terroranschlag 90 Menschen im Bataclan getötet. Das im Juni entstandene Werk wird Banksy zu gesprochen und war ein Symbol der Erinnerung, das allen gehörte &#8211; Ortsansässigen, Parisern, Bürgern aus aller Welt. In der Nacht zu Samstag wurde die Tür entwendet und mit einem Lastwagen abtransportiert.</p>
<p>Ob das Bild letztendlich tatsächlich von Banksy stammt, kann man nicht 100% garantieren. Allerdings hat der Künstler selbst auf seinem Instagram-Account das Bild Ende Juni 2018 veröffentlicht. Dazu kommt, dass im Juni 2018 noch weitere Werke von Banksy in Paris auftauchten, sie thematisierten vor allem die Flüchtlingskrise.</p>
<p>Im vergangenen Oktober sorgte Banksy bei einer Auktion in London für Aufmerksamkeit.<br />
<a href="https://arttrado.de/news/bild-der-woche-3-banksy-girl-with-balloon/" target="_blank" rel="noopener"><strong>https://arttrado.de/news/bild-der-woche-3-banksy-girl-with-balloon/</strong></a></p>
<h5>Weitere Informationen</h5>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen gibt es unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener"><strong>&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</strong></a></p>
<p>Zum Schluss noch ein Filmtipp von und über den Street-Artist Banksy:<br />
<a href="https://arttrado.de/news/filmtipp-banksy-exit-through-the-gift-shop-2010/" target="_blank" rel="noopener"><strong>https://arttrado.de/news/filmtipp-banksy-exit-through-the-gift-shop-2010/</strong></a></p>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=arttrado-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=3791384473&amp;asins=3791384473&amp;linkId=53365dc0d750db42ec3d6025c1d4e0ca&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=true&amp;price_color=ff0000&amp;title_color=000000&amp;bg_color=ffffff" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"><br />
</iframe></p>
<p>Titelbild: Auf der Tür ein Wandbild, das dem britischen Street-Art-Künstler Banksy zugerechnet wird. <span class="avSingleImageArticle__author"> Foto: Sebastian Kunigkeit </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kunstdiebstahl in Erfurt &#8211; Kunst-Dieb schlägt in Erfurter Keller zu</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunstdiebstahl-in-erfurt-kunst-dieb-schlaegt-in-erfurter-keller-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2018 14:34:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[kunstdiebstahl]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstraub]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Erfurt]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunstdiebstahl in Erfurt &#8211; Kunst-Dieb schlägt in Erfurter Keller zu Diebe mit einem Hang zur Kunst? Bei einem Kunstdiebstahl in <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunstdiebstahl-in-erfurt-kunst-dieb-schlaegt-in-erfurter-keller-zu/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunstdiebstahl in Erfurt &#8211; Kunst-Dieb schlägt in Erfurter Keller zu</h3>
<p>Diebe mit einem Hang zur Kunst? Bei einem Kunstdiebstahl in Erfurt hatten es unbekannte Täter in einem Keller in der Hermann-Brill-Straße in Erfurt auf 4 Bilder  abgesehen. Sie brachen gewaltsam in den Keller des Mehrfamilienhauses ein und fanden dort die Kunstwerke im Wert von insgesamt 300 Euro.</p>
<p>Drei hochwertige Kunstdrucke bildeten Tulpen ab. Diese waren in Holzrahmen gefasst und ca. 50 x 70 cm groß. Bei dem vierten Bild handelt es sich um ein handgemaltes Ölbild mit einer abgebildeten Landschaft, welche in einem alten Holzrahmen gefasst und etwa 80 x 60 cm groß war.</p>
<p>Die drei Tulpen-Bilder. Foto: Polizei Erfurt</p>
<div id="sdg_poster_holder">
<p><a class="_DetailPortlet_WAR_queport__pics zoom cboxElement" href="https://media101.thueringer-allgemeine.de/content/38/51/91/5I/3851915ITOMV4DB_V4MVWVOYZYMKNCZFXACHBK510122018155/D0R0030582775.JPG"><img decoding="async" class="qp_img alignnone" src="https://media101.thueringer-allgemeine.de/content/39/31/91/5I/3931915ITOMV4DB_V4DWGRPKZHIDMUBPTKYYVB510122018155/D0R0030582776.JPG" alt="Die drei Tulpen-Bilder. Foto: Polizei Erfurt" width="237" height="167" /></a><br />
Die Täter müssen nach Angaben der Polizei den Diebstahl im Zeitraum vom 5. bis zum 8.12.2018 begangen haben. Hinweise erbittet die Polizei unter Telefon 0361/ 7443-0.</p>
</div>
<p>An dieser Stelle weisen wir nochmal auf unseren Artikel über Kunstversicherungen hin:<br />
<a href="https://arttrado.de/news/kunstversicherung/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Die richtige Kunstversicherung finden!</strong></a></p>
<p>Titelbild: Motiv des handgemalten Ölgemäldes. Foto: Polizei Erfurt</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Diebstahl,  Betrug und Kunstwerk von Georg Baselitz zerstört</title>
		<link>https://arttrado.de/news/diebstahl-betrug-und-kunstwerk-von-georg-baselitz-zerstoert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2018 13:21:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[kunstdiebstahl]]></category>
		<category><![CDATA[georg baselitz]]></category>
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					<description><![CDATA[Diebstahl, Betrug und Kunstwerk von Georg Baselitz zerstört Kunstkrimi in Deutschland, 20 Kunstwerke wurden zwischen Juni 2015 und März 2016 <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/diebstahl-betrug-und-kunstwerk-von-georg-baselitz-zerstoert/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Diebstahl, Betrug und Kunstwerk von Georg Baselitz zerstört</h3>
<p><strong>Kunstkrimi in Deutschland,</strong></p>
<p>20 Kunstwerke wurden zwischen Juni 2015 und März 2016 aus einem Lager gestohlen. Davon 18 Werke von Georg Baselitz und ein Bild von Christa Dichgans und eine Skulptur des Bildhauers Tony Cragg. Ein Kunsthändler aus Leverkusen und dessen Sohn sollen diese zum Kauf angeboten haben. Der Gesamtwert der entwendeten Kunstwerke liegt bei über 2,5 Millionen Euro. Die gute Nachricht ist fast alle gestohlenen Exponate befinden sich heute wieder da wo sie sein sollten. Eine Kriminalbeamtin sagte aus das soweit das gesamte Diebesgut sichergestellt oder freiwillig zurück gegeben wurden. Ein Linolschnitt aus der Fußballreihe von 2002 wird im laufe des Verfahrens von Belgien zurück nach Bayern geführt. 2 Werke haben leider ein schlechteres Schicksal erlitten und eins wird davon wohl garnicht mehr nach Hause kommen.</p>
<p><figure id="attachment_3215" aria-describedby="caption-attachment-3215" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/adler-georg-baselitz-1977.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3215 " src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/adler-georg-baselitz-1977.jpg" alt="" width="525" height="699" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/adler-georg-baselitz-1977.jpg 353w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/adler-georg-baselitz-1977-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3215" class="wp-caption-text">&#8222;Adler&#8220; von Georg Baselitz (1977)</figcaption></figure></p>
<h4>&#8222;Adler&#8220; &amp; &#8222;Akt Elke&#8220;</h4>
<p>Der Verbleib des Adlers von 1977 ist noch unklar, ob im laufe des Prozesses hilfreiche Informationen eingehen oder ermittelt werden ist noch nicht sicher. Solange zählt dieses Kunstwerk zu der Kategorie &#8222;Lost Art&#8220;. Der Adler ist <span id="ctl00_mainContentPlaceHolder_ucArtworkArea_repArtworkDetails_ctl00_ucBasicDetailsControl_sSize">84,6 x 61 cm</span> groß. Verwendet hat Georg Baselitz hierfür Graphit, blaue Tinte und Öl auf Papier. Der Wert liegt aktuell bei rund 35.000 Euro. Ein vermutlich traurigeres Ende hat das Exponat &#8222;Akt Elke&#8220; erfahren. Im Frühjahr 2017 rückte die Polizei an und durchsuchte die Räumlichkeiten der beiden Angeklagten. Eigener Aussage nach hing &#8222;Akt Elke&#8220; im Schlafzimmer des Vaters und der Sohn wollte die Familie schützen in dem er zumindestens dieses Kunstwerk als Beweismittel vernichtet. So ist die Aussage im Gerichtssaal: &#8222;Ich habs geschreddert und über mehrere Mülltonnen verteilt&#8220;. Der Wert des Aktes liegt bei circa 45.000 Euro.</p>
<p><figure id="attachment_3217" aria-describedby="caption-attachment-3217" style="width: 398px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/akt-elke.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3217" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/akt-elke.jpg" alt="" width="398" height="511" /></a><figcaption id="caption-attachment-3217" class="wp-caption-text">&#8222;Akt Elke&#8220;</figcaption></figure></p>
<p>Die Aussage es über mehrere Mülltonnen verteilt zu haben wirkt für uns eher wie aus einem Krimi. Auch die Wahl &#8222;Akt Elke&#8220; durch einen Schredder zu jagen klingt für uns Filmreif. Wenn wir bedenken das der Akt mit einer größe von <span id="ctl00_mainContentPlaceHolder_ucArtworkArea_repArtworkDetails_ctl00_ucBasicDetailsControl_sSize">66,3 x 50,5 cm</span> relativ klein ist, verbrennen weniger Zeit und Aufwand in Anspruch genommen hätte und die nicht sehr viel geschreddertes Papier übrig bleibt um es auf mehrere Mülleimer aufzuteilen. Allerdings kennen wir auch nicht das genau Schreddermodel und die zeitlichen Umstände. Vieleicht weckt die Hoffnung das &#8222;Akt Elke&#8220; doch irgendwann auftauchen könnte, bei uns auch die Fantasie.</p>
<p class="p_4">In der Kunstbranche ist Vertrauen wichtig. Georg Baselitz dachte seine Werke sind sicher, auf alles wurde geachtet. Klimatisiert, Zugangssperre und Alarmanlagen. Der Dieb hatte Zugriff auf die Bilder und er wusste das niemand so schnell nachschauen würde. Er bekam zwischen 30.000 und 40.000€ für seine Hilfe, meistens kaufte er sich von dem Geld direkt Kokain. Vater und Sohn, die beiden Kunsthändler boten per Mail und Social-Media die Kunstwerke zum kauf an. Auch auf der <strong><a href="http://www.colognefineart.de/Cologne-Fine-Art/index.php">Kölner Kunstmesse Cologne Fine Art </a></strong>gingen die beiden aktiv auf die Suche nach käufern. Die hellsten scheinen die beiden allerdings nicht zu sein, schließlich sind auf dem  Kopf stehende Bilder ein Markenzeichen des 80 Jährigen Georg Baselitz, er zählt zu den bedeutensten Namen der Gegenwart.</p>
<p class="p_7">Ölgemälde wie &#8222;Bruno II&#8220; oder &#8222;Blau und <strong><a href="https://arttrado.de/news/kleine-malkunde-indischgelb/">Indischgelb</a></strong>&#8220; werden von Schätzern zwar auf stolze 450 000 Euro taxiert aber gestohlen ist immer Billiger. So wurde ein Galerist aus München stutzig. Im Herbst 2016 wurde ihm Bruno II angeboten für eine Schnäppchensumme von 130.000€. Seine Kontaktaufnahme zum Atelier von Baselitz brachte die Ermittlung ins Rollen. Die Meisten lehnten ab, der Adler soll aber für 22.000€ verkauft worden sein. Der Prozess wird am 18. April fortgesetzt.</p>
<p class="p_8">
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			</item>
		<item>
		<title>Lost Art #3 : Kunstdiebstahl &#8211; Selbstportrait des Giorgio de Chirico (1926)  gestohlen</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunstdiebstahl-selbstportrait-des-giorgio-de-chirico-1926-gestohlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jeff Mc Rizzler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2017 14:16:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[lost art]]></category>
		<category><![CDATA[kunstdiebstahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Werk stammt aus dem Erbe des Resistance Helden Jean Mouilin. Angefertigt wurde das Gemälde im Jahre 1926. In dem <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunstdiebstahl-selbstportrait-des-giorgio-de-chirico-1926-gestohlen/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Werk stammt aus dem Erbe des Resistance Helden Jean Mouilin. Angefertigt wurde das Gemälde im Jahre 1926.</p>
<p>In dem Museeum waren 2 Wächter angestellt, jedoch keine Überwachungskameras.  Den Ermittlungsbehörden aus Montpellier zu Folge handelte es sich möglicherweise um einen Auftragsdiebstahl.  Da das Werk durch den Diebstahl als abhanden gekommen gilt, ist es nun mehr oder weniger unverkäuflich.</p>
<p>Dies legt den Schluss eines Auftragsdiebstahles nahe.</p>
<blockquote><p>Stealing masterpieces is a terrible business, especially a painting as famous as a de Chirico. Well-documented paintings such as this would be easy to identify and absolutely impossible to fence. This means the theft was either a naïf, who stole the painting with few plans beyond the theft itself, or a pro &#8222;theft to order&#8220; with a buyer already in mind.</p></blockquote>
<p>Das Werk galt als unverkäuflich.</p>
<p>Quelle: <a href="http://art-crime.blogspot.de/2017/11/theft-musee-des-beaux-arts-de-beziers.html">Association for Research into Crimes against Arts</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lost Art: Catch me, if you can #1</title>
		<link>https://arttrado.de/news/lost-art-catch-me-if-you-can-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jeff Mc Rizzler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2017 11:50:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[lost art]]></category>
		<category><![CDATA[kunstdiebstahl]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://arttrado.de/?p=632</guid>

					<description><![CDATA[Am 20. Mai im Jahre 2010 verschwanden auf spektakuläre Art und Weise fünf Werke Pablo Picasso&#8217;s und anderen Künstlern im <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/lost-art-catch-me-if-you-can-1/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 20. Mai im Jahre 2010 verschwanden auf spektakuläre Art und Weise fünf Werke Pablo Picasso&#8217;s und anderen Künstlern im Wert von über 100 Mio Euro aus dem Musée d’art moderne de la Ville de Paris.</p>
<p>Darunter unser Lost Piece, welches heute im Fokus steht: Le pigeon aux petits pois (Taube mit grünen Erbsen).</p>
<h3>Zum Werk</h3>
<p>Das Werk ist gezeichnet durch Öl auf Leinwand<br />
und lediglich 65 × 54 cm groß und entstammt aus Picassos kubistischer Periode. Starke Striche und scharfe Linien in erdigen Ocker und Brauntönen prägen das Bild. Durch Farbwärme und Tonalität könnte es in einem nordafrikanischen, zumindest aber mediterranen Setting angelegt sein.</p>
<p>Entsprechend dem Stile der kubistischen Dekonstruktion ist die Taube nicht mehr wirklich als solche identifizierbar.</p>
<h3>Warum ist das Werk „lost“?</h3>
<p>Der Legende zu Folge handelte sich um einen Einzeltäter. Über 15 Minuten lang befand er sich am Tatort und konnte seelenruhig die Leinwände aus den Rahmen lösen.<br />
Alle nach Außen gerichteten Überwachungskameras waren während und nach der Tat zum Dach des Museums gerichtet, sodass das Geschehen bezüglich des Ein- und Ausdringens des Täters in das Gebäude nicht aufgezeichnet werden konnte.<br />
Bewegungsmelder an den gestohlenen Werken waren, wie sich im Nachhinein herausstellte, seit Monaten unfunktional. Woher der Täter das wohl wusste? Wir wissen es nicht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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