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	<title>Kunst und Architektur Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Le Rouge et le Noir &#8211; Elke Haarer am Neuen Museum Nürnberg</title>
		<link>https://arttrado.de/news/le-rouge-et-le-noir-elke-haarer-am-neuen-museum-nuernberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 13:53:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur & Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Galerien und Ausstellungsräume]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Georg Karl Pfahler]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Museum Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Design]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im öffentlichen Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Elke Haarer]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Hanns Herpich]]></category>
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					<description><![CDATA[Elke Haarer im Neuen Museum Nürnberg: Rot und Schwarz verändern die Glasfassade Ab Herbst 2026 setzt das Neue Museum Nürnberg <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/le-rouge-et-le-noir-elke-haarer-am-neuen-museum-nuernberg/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Elke Haarer im Neuen Museum Nürnberg: Rot und Schwarz verändern die Glasfassade</h4>
<p>Ab Herbst 2026 setzt das Neue Museum Nürnberg ein neues Kunstzeichen im Stadtraum. Für „ELKE HAARER. Le Rouge et le Noir“ entwickelt die Nürnberger Künstlerin eine großformatige Arbeit, die eigens auf die Glasfassade des von Volker Staab entworfenen Museums reagiert. Vom 25. September 2026 bis zum 28. Februar 2027 wird das Gebäude am Klarissenplatz selbst zur Bildfläche.</p>
<p>Im Zentrum stehen zwei Farben: Rot und Schwarz. Haarer teilt quadratische Flächen diagonal und ordnet sie zu einer streng komponierten geometrischen Struktur. Durch Spiegelungen in den Ecken entsteht von außen der Eindruck eines rautenförmigen Musters, das sich über die Räume hinter der Glasfassade legt. Die Architektur bleibt sichtbar, erscheint durch die farbliche Intervention jedoch in einer neuen Ordnung.</p>
<h4>Wenn Farbe auf Architektur trifft</h4>
<p>Elke Haarer setzt nicht einfach eine farbige Fläche vor das Gebäude. Ihre Arbeit entsteht aus einer genauen Analyse des Ortes, seiner Proportionen und seiner räumlichen Struktur. Die einzelnen Farbfelder orientieren sich an den Fassadenräumen und beziehen deren Begrenzungen in die Komposition ein.</p>
<p>Dadurch entsteht ein Wechselspiel zwischen Geometrie, Farbe und Architektur. Die Konstruktion des Museums wird teilweise hervorgehoben, teilweise optisch überlagert. Was gewöhnlich als transparente Hülle wahrgenommen wird, verwandelt sich in eine monumentale Bildfläche.</p>
<p>Diese ortsspezifische Arbeitsweise gehört seit Langem zu Haarers künstlerischer Praxis. Bereits in früheren Projekten reagierte sie auf architektonische Gegebenheiten und veränderte Räume aus deren eigener Struktur heraus. Das Neue Museum beschreibt die Fähigkeit, auf Architektur und Räume zu antworten, als eine besondere Stärke der Künstlerin. (<a href="https://www.nmn.de/de/programm/ausstellungen/elke-haarer.htm">Neues Museum Nürnberg</a>)</p>
<h4>Rot und Schwarz als visuelles Drama</h4>
<p>Der Titel „Le Rouge et le Noir“ ist Stendhals gleichnamigem Roman aus dem Jahr 1830 entlehnt. Anders als der Titel zunächst vermuten lässt, überträgt Haarer jedoch weder die Handlung noch die gesellschaftlichen Konflikte des Romans in ihre Installation. Nach Angaben des Museums entsteht das Drama der Arbeit allein aus der unmittelbaren Gegenüberstellung der beiden starken Farben.</p>
<p>Rot und Schwarz bilden einen der denkbar härtesten Farbkontraste. Rot wirkt aktiv, körperlich und signalhaft, Schwarz dagegen schwer, begrenzend und zugleich räumlich. In Haarers Komposition treffen beide Farben nicht frei oder gestisch aufeinander, sondern innerhalb eines präzisen geometrischen Systems.</p>
<p>Gerade diese Verbindung aus emotional aufgeladenen Farben und kontrollierter Ordnung erzeugt die Spannung der Arbeit. Das Dramatische liegt nicht in einer erzählten Geschichte, sondern in der formalen Konfrontation: Farbe gegen Farbe, Fläche gegen Raum, Bild gegen Architektur.</p>
<h4>Quadrate als Protagonisten</h4>
<p>Eine zentrale Rolle spielen die quadratischen Grundformen. Haarer selbst bezeichnet sie als die „Protagonisten“ der Arbeit. Ihre Eigenständigkeit und ihr Charakter entstehen dabei nicht allein durch die geometrische Form, sondern auch durch den jeweiligen Farbauftrag.</p>
<p>Indem die Quadrate diagonal geteilt, gespiegelt und zu größeren Mustern verbunden werden, verlieren sie ihre statische Wirkung. Aus einfachen Flächen entsteht eine Bewegung, die sich über die Fassade fortsetzt. Je nach Blickwinkel können die Formen als Quadrate, Rauten oder Teile eines größeren ornamentalen Systems erscheinen.</p>
<p>Die Arbeit bewegt sich damit zwischen Malerei und gebautem Raum. Sie ist weder ein klassisches Tafelbild noch eine bloße architektonische Dekoration. Vielmehr nutzt Haarer die vorhandene Fassade als räumliche Matrix, aus der sich die Komposition entwickelt.</p>
<h4>Elke Haarer: Malerei jenseits der Leinwand</h4>
<p>Elke Haarer wurde 1969 geboren und studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg zunächst bei Hanns Herpich und Georg Karl Pfahler, später bei Rolf-Gunter Dienst. Bei Dienst wurde sie Meisterschülerin. Sie lebt und arbeitet in Nürnberg.</p>
<p>Ihre künstlerische Praxis beschränkt sich nicht auf klassische Leinwände. Haarer malt auch direkt auf Wände und Fensterglas und setzt sich immer wieder mit der Beziehung zwischen Bild, Raum und Architektur auseinander. Grafische Gestaltung, Minimal Art, abstrakte Malerei und ortsspezifische Eingriffe bilden dabei wichtige Bezugspunkte.</p>
<p>Bereits in einer Nürnberger Debütantenausstellung im Jahr 2002 wurde ihre Arbeitsweise als genaue Analyse architektonischer Gegebenheiten beschrieben. Am Anfang einer ortsspezifischen Arbeit stehe die Untersuchung der räumlichen Situation und ihrer Nutzung. Das Ziel sei nicht, einen beliebigen Raum lediglich mit Kunst auszustatten, sondern den Ort aus seinem eigenen Kontext heraus zu verändern. (<a href="https://www.kunstkulturquartier.de/kunsthaus/ausstellungen/rueckblick/ausstellung/blog/88">KunstKulturQuartier Nürnberg</a>)</p>
<p>Für die Glasfassade des Neuen Museums ist dieser Ansatz besonders geeignet. Transparenz, Spiegelung, Tageslicht und die Bewegung der Menschen hinter der Fassade werden zu Bestandteilen einer Arbeit, die sich je nach Tageszeit und Betrachtungsposition verändert.</p>
<h4>Kunst für den öffentlichen Raum</h4>
<p>Eine Besonderheit von „Le Rouge et le Noir“ liegt in seiner Sichtbarkeit. Besucher müssen das Museum nicht betreten, um der Arbeit zu begegnen. Die Glasfassade öffnet sich zum Klarissenplatz und macht die Installation bereits aus dem öffentlichen Raum erfahrbar.</p>
<p>Damit bewegt sich Haarers Arbeit zwischen Museumsausstellung und Kunst im Stadtraum. Sie gehört zum Programm des Hauses, richtet sich jedoch ebenso an Passanten, Pendler und Reisende. Das Neue Museum liegt nur wenige Gehminuten vom Nürnberger Hauptbahnhof entfernt; vom Bahnhof führt der Weg durch den Handwerkerhof direkt zum Klarissenplatz.</p>
<p>Diese Lage erweitert das mögliche Publikum erheblich. Die Arbeit begegnet nicht nur Menschen, die gezielt eine Ausstellung besuchen, sondern auch jenen, die den Platz auf dem Weg durch die Stadt überqueren. Gerade darin liegt eine Stärke von Fassadenkunst: Sie verlässt den geschützten Ausstellungsraum, ohne die institutionelle Verbindung zum Museum aufzugeben.</p>
<h4>Eine Fassade in ständiger Veränderung</h4>
<p>Wie die Installation wirkt, dürfte wesentlich von Licht, Wetter und Tageszeit abhängen. Tagsüber treffen die roten und schwarzen Flächen auf Spiegelungen des Klarissenplatzes und die sichtbare Architektur hinter dem Glas. Bei Dunkelheit kann die beleuchtete Fassade stärker als geschlossenes Bild hervortreten.</p>
<p>Auch die Bewegung im und vor dem Gebäude verändert die Wahrnehmung. Menschen erscheinen zeitweise hinter den Farbflächen, verschwinden zwischen architektonischen Elementen oder werden selbst Teil der geometrischen Komposition. Die Arbeit bleibt dadurch trotz ihrer strengen Ordnung visuell beweglich.</p>
<p>„Le Rouge et le Noir“ nutzt die Glasfassade nicht als neutralen Untergrund. Ihre Transparenz und ihre Verbindung zwischen Innen- und Außenraum sind ein wesentlicher Bestandteil des Werkes. Die Malerei verändert die Architektur, ohne sie vollständig zu verdecken.</p>
<h4>Eröffnung im September 2026</h4>
<p>Die Ausstellung wird am Donnerstag, 24. September 2026, um 19 Uhr eröffnet. Simone Schimpf, Direktorin des Neuen Museums Nürnberg, begrüßt die Gäste; Kurator Thomas Heyden führt in das Werk der Künstlerin ein. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei. (<a href="https://www.nmn.de/de/programm/veranstaltungen/eroeffnung-und-zu-gast/eroeffnung/elke-haarer.htm">Neues Museum Nürnberg</a>)</p>
<p>Ab dem folgenden Tag ist „ELKE HAARER. Le Rouge et le Noir“ bis zum 28. Februar 2027 zu sehen. Da sich die Arbeit an der Glasfassade befindet, kann sie vom Klarissenplatz aus jederzeit kostenlos betrachtet werden. Wer zusätzlich die Ausstellungsräume und die Sammlung des Museums besuchen möchte, benötigt eine reguläre Eintrittskarte.</p>
<h4>Informationen zur Ausstellung</h4>
<p>Ausstellung: ELKE HAARER. Le Rouge et le Noir<br />Ausstellungsort: Neues Museum Nürnberg – Staatliches Museum für Kunst und Design<br />Adresse: Klarissenplatz, Luitpoldstraße 5, 90402 Nürnberg<br />Laufzeit: 25. September 2026 bis 28. Februar 2027<br />Eröffnung: Donnerstag, 24. September 2026, 19 Uhr<br />Eintritt zur Eröffnung: frei<br />Museumseintritt: 9 Euro, ermäßigt 6 Euro; unter 18 Jahren frei<br />Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr, Montag geschlossen</p>
<p>Die Fassadenarbeit ist vom Klarissenplatz aus ohne Museumseintritt sichtbar. Aktuelle Angaben zu Tickets, Öffnungszeiten und Veranstaltungen veröffentlicht das <a href="https://www.nmn.de/de/besuch/besuch.htm">Neue Museum Nürnberg</a>.</p>
<h4>Fazit: Die Architektur wird zum Bild</h4>
<p>Mit „Le Rouge et le Noir“ setzt Elke Haarer auf ein bewusst reduziertes Vokabular: Rot, Schwarz, Quadrate und diagonale Teilungen. Aus diesen wenigen Elementen entwickelt sie eine Arbeit, die weit über ein dekoratives Farbspiel hinausgeht. Die Glasfassade wird zur Bildfläche, ohne ihre architektonische Funktion zu verlieren.</p>
<p>Die Stärke der Installation liegt gerade in dieser Verbindung. Haarer fügt dem Gebäude kein unabhängiges Kunstwerk hinzu, sondern entwickelt ihre Komposition aus den räumlichen Bedingungen des Museums. Farbe wird dadurch selbst zum architektonischen Akteur.</p>
<p>Für Nürnberg entsteht eine Arbeit, die sowohl aus der Distanz als markantes geometrisches Zeichen als auch aus der Nähe als präziser Dialog zwischen Malerei, Glas und gebautem Raum funktioniert. Wer ab Ende September über den Klarissenplatz geht, dürfte das Neue Museum jedenfalls neu wahrnehmen – in Rot und Schwarz.</p>



<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kunst und Architektur: Veronika von Kathen im Interview</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-und-architektur-veronika-von-kathen-im-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2023 11:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur & Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmesse]]></category>
		<category><![CDATA[andy warhol]]></category>
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		<category><![CDATA[Zürich]]></category>
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		<category><![CDATA[Veronika von Kathen]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst und Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[portrait]]></category>
		<category><![CDATA[PrivateMuseum]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunst und Architektur: Veronika von Kathen im Interview Veronika von Kathen wurde 1950 in Berlin geboren. Nach ihrem Abschluss an <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-und-architektur-veronika-von-kathen-im-interview/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunst und Architektur: Veronika von Kathen im Interview</h3>
<p>Veronika von Kathen wurde 1950 in Berlin geboren. Nach ihrem Abschluss an der TU Berlin als Dipl.Ing.(Arch.) gründete von Kathen ein Planungsbüro. 1999 wurde von Kathen als Mitglied der Architektenkammer aufgenommen. 2006 bis 2021 war sie Geschäftsführerin der Planungsgesellschaft von Kathen und Wall mbH. Bis heute ist sie als freischaffende Künstlerin und als Architekt tätig.</p>
<p>Die Malerin ist bestrebt, Kunst und Architektur zu verbinden. Ihre Bilder erzielen in jeder Umgebung ihre Wirkung verleihen Räumen einen freien und unverwechselbaren Charakter , modern und zeitlos.</p>
<p>Im Dezember 2023 stellt die Künstlerin auf der ARTBOX Miami aus. Wir verraten vor ab, was die Künstlerin zeigen wird und möchten unseren Lesern und Sammlern, die Künstlerin näher bringen.</p>
<h4>Veronika von Kathen im Interview</h4>
<p><strong>Wo sind Sie grade, wie geht es Ihnen und wodran arbeiten Sie aktuell? </strong></p>
<p><em>Ich lebe in Berlin Westend und aktuell arbeite ich an einem bunten Frauenportrait.</em></p>
<p><strong>Sie sind seit 1990 als freischaffende Künstlerin tätig, wie viele Werke sind bis heute entstanden? </strong></p>
<p><em>Ich kann es nicht genau beziffern, sicher sind es mehr als 100 großformatige Bilder.</em></p>
<p><strong>Wie haben Sie damals zur Kunst gefunden? </strong></p>
<p><em>Das Zeichnen, insbesondere Porträts, war ein integraler Bestandteil meiner Ausbildung als Architekturstudentin. Einige Freunde haben mir dazu geraten, meine Bilder auszustellen .</em></p>
<p><strong>Bis heute haben Sie bereits unter anderem in Zürich, Basel, New York, Barcelona oder Paris ausgestellt. Bald stellen Sie auf der ARTBOX Miami aus, können Sie schon verraten, was die Besucher erwarten wird?</strong></p>
<p><em>Das ARTBOX.PROJECT Miami 4.0 findet vom 6. &#8211; 10. Dezember 2023 während der Art Basel Woche an der renommierten Spectrum Kunstmesse in Miami statt.</em> (Anmerkung der Redaktion: Mana Wynwood Convention Center, 318 NW 23rd St, Miami, FL 33127, Vereinigte Staaten.  <em>Ich werde dort das Bild Hauptdarsteller seines Lebens ausstellen.</em></p>
<p><strong>Wie würden Sie einem blinden Ihre Kunst erklären? </strong></p>
<p>Ich male Portraits von Frauen, Männern und Hunden. Es gibt keine realen Vorbilder, sie entstammen meiner Fantasie. Alle gemalten Personen und Hunde sollen den Betrachter ansehen, um somit mit ihm in Interaktion zu treten und auf diese Weise zum raumbestimmenden Blickpunkt zu werden.</p>
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</div>
</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p><strong>Was muss ein Kunstwerk denn haben, um ein raumbestimmender Blickpunkt zu werden? </strong></p>
<p><em>Nach meinem Verständnis muss ein Bild, welches zum raumbestimmenden Blickpunkt werden soll, groß sein und es sollte den Betrachter in seinen Bann ziehen. Mit meinen Portraits versuche ich den Blickkontakt zum Besucher oder Bewohner herzustellen.</em></p>
<p><strong>Gibt es Architekten, die Häuser bereits mit Kunstwerken an den Wänden planen? </strong></p>
<p><em>Ja, heute visualisieren Architekten auch die Inneneinrichtung der Häuser. Kunstwerke einzubeziehen sind ein bewährtes Mittel, um die moderne Architektur hervorzuheben.</em></p>
<p><strong>Wie stehen Sie zu NFTs und der generellen technischen Entwicklung der Kunst? </strong></p>
<p><em>NFTs von meinen Bildern gibt es im Private Museum. Ich halte viel von dem Fortschritt der Technik. Die künstliche Intelligenz kann aber auch ein Problem für die Künstler und ihrer Eigentumsrechte darstellen.</em></p>
<p><strong>Sie gaben an, das Andy Warhol Sie inspiriert hat &#8211; glauben Sie jeder Mensch ist ein Künstler? </strong></p>
<p><em>Nicht jeder Mensch ist künstlerisch begabt, so wie nicht jeder Mensch singen kann. Glücklicherweise sind nicht alle Menschen gleich, haben nicht alle die gleichen Fähigkeiten. Der Mensch ist ein Individuum, ein Einzelwesen , das sich von der Gesellschaft und der Gruppe unterscheidet.</em></p>
<p><strong>Darf Kunst alles oder gibt es Grenzen?</strong></p>
<p><em> Ich bin ein liberaler Mensch und halte von Verboten und Zensur nicht viel. Dennoch gibt es auch für die Kunst Grenzen, da sie Menschen bereichern soll und nicht verletzen darf .</em></p>
<p><strong>Glauben Sie, das Kunst die Welt verändern kann?</strong></p>
<p><em> Das wäre zu groß gedacht. Könnte man mit Kunst die Welt verändern, so könnte man Menschen manipulieren und umerziehen . Das würde mir eher Angst machen. Dennoch glaube ich, dass Kunst das Leben des Einzelnen beeinflussen kann und diese Menschen wesentlich glücklicher und nachdenklicher werden.</em></p>
<p><strong>Gibt es etwas, was Sie auf dem Kunstmarkt gerne ändern würden? </strong></p>
<p><em>Es sollte mehr Ausstellungsmöglichkeiten für Künstler geben.</em></p>
<p><strong>Ihre Ausstellungsvita lässt vermuten Sie bevorzugen Kunstmessen? </strong></p>
<p><em> Einzelausstellungen wären mir lieber, diese Möglichkeiten sind aber leider begrenzt.</em></p>
<p><strong>Wie könnte sich das Problem mit zu wenig Ausstellungsfläche beheben lassen? </strong></p>
<p><em>Ich vermisse die Freie Berliner Kunstausstellung. Dort konnten Künstler, die nicht von Galerien vertreten wurden, ihre Kunst ausstellen.</em></p>
<p><strong>Haben Sie einen Tipp für junge Künstler oder einen Tipp, den Sie vielleicht selbst gerne früher bekommen hätten? </strong></p>
<p><em>Man sollte noch ein zweites Standbein haben, da man am Anfang seiner Karriere kaum von der Kunst leben kann.</em></p>
<p><strong>Stellen Sie sich vor, wir wären ein großes Magazin &#8211; die New York Times &#8211; oder Ähnliches &#8211; was würden Sie der Welt gerne noch sagen?</strong></p>
<p><em> Ich muss es nicht der ganzen Welt sagen, ich freue mich über Ihren Beitrag. In Ihrem Magazin.</em></p>
<p>Vielen Dank für Ihre Zeit und Mühe!</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild:</p>
<p>Weitere Informationen über die Künstlerin finden Sie hier: <a href="https://www.veronikavonkathen.com/">www.veronikavonkathen.com</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
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