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	<title>kunst in berlin Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Maurizio Cattelan Ausstellung in Berlin: Was bleibt von der Provokation?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 17:46:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
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					<description><![CDATA[Maurizio Cattelan Ausstellung in Berlin: Was bleibt von der Provokation? Maurizio Cattelan ist zurück in Berlin. In der Neuen Nationalgalerie <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/maurizio-cattelan-ausstellung-in-berlin-was-bleibt-von-der-provokation/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Maurizio Cattelan Ausstellung in Berlin: Was bleibt von der Provokation?</h4>
<p>Maurizio Cattelan ist zurück in Berlin. In der Neuen Nationalgalerie zeigt der italienische Künstler mit „NIGHT“ seine erste große Einzelausstellung in Deutschland. Die berühmte Banane fehlt ebenso wie das goldene WC. Stattdessen geht es um Tod, Erinnerung, Macht und die Frage, was geschieht, wenn ein einstiger Provokateur selbst zum festen Bestandteil des Kunstbetriebs geworden ist.</p>
<p>Es gibt Künstler, deren Namen man erklären muss. Und es gibt Maurizio Cattelan. Eine Banane, mit Klebeband an eine Wand geheftet, genügte, um ihn weltweit zum Gesprächsthema zu machen. „Comedian“ wurde zu einem der bekanntesten Symbole dafür, wie eng Kunst, Aufmerksamkeit und Marktwert miteinander verbunden sein können. Als eine Edition der Arbeit 2024 für 6,24 Millionen US-Dollar versteigert wurde, erreichte diese Entwicklung ihren vorläufigen Höhepunkt.</p>
<p>Dazu kamen „America“, ein vollständig funktionsfähiges WC aus 18-karätigem Gold, ein vom Meteoriten getroffener Papst und ein kniender Adolf Hitler. Immer wieder bewegte sich Cattelan zwischen schwarzem Humor, Gesellschaftskritik, religiöser Bildsprache und kalkulierter Provokation.</p>
<p>Wer nun die Neue Nationalgalerie betritt, wird allerdings feststellen: Die Banane ist nicht da. Auch das goldene WC fehlt. Stattdessen beginnt die Ausstellung mit einem verkleinerten Brandenburger Tor aus Holz. „Purgatory“ – Fegefeuer – nennt Cattelan die 2026 entstandene Arbeit. Dahinter öffnet sich die monumentale Glashalle von Ludwig Mies van der Rohe.</p>
<p>Seit dem 10. September 2026 ist „Maurizio Cattelan. NIGHT“ in Berlin zu sehen. Die Ausstellung umfasst 17 Arbeiten und läuft bis zum 7. März 2027. Cattelan wurde von einer internationalen Jury für den Preis der Nationalgalerie 2026 ausgewählt und erhielt damit die Möglichkeit, eine umfangreiche Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie zu realisieren. Schon allein der Ort verändert den Blick auf sein Werk: Was andernorts als provokante Kunst gelesen wird, erhält in Berlin zwangsläufig eine zusätzliche historische und politische Ebene.</p>
<h4>Das Brandenburger Tor wird zum Fegefeuer</h4>
<p>Bevor Besucher die eigentliche Ausstellung betreten, müssen sie durch „Purgatory“ hindurchgehen. Cattelan verkleinert das Brandenburger Tor und versetzt das Berliner Wahrzeichen aus dem öffentlichen Raum in die Glashalle des Museums. Aus einem Monument nationaler Geschichte wird eine Schwelle. Das Tor steht nicht mehr für eine eindeutige Erzählung von Teilung, Wiedervereinigung oder staatlicher Repräsentation, sondern wird zu einem Übergangsraum zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Außenwelt und Museum, Erinnerung und Verdrängung.</p>
<p>Die Arbeit funktioniert dabei nicht allein als Kulisse. Sie verändert den Weg durch die Ausstellung und zwingt das Publikum, sich körperlich zu dem Monument zu verhalten. Wer „NIGHT“ sehen möchte, muss zunächst durch Cattelans verkleinertes Berlin hindurch.</p>
<h4>Hitler auf Knien</h4>
<p>„Him“ gehört zu den Arbeiten, an denen sich Cattelans Methode besonders deutlich erkennen lässt. Hitler erscheint nicht als überlebensgroßer Diktator oder triumphierende politische Figur, sondern als kleine, beinahe kindlich wirkende Gestalt, die auf den Knien betet. Erst beim Blick auf das Gesicht wird ihre Identität eindeutig.</p>
<p>Cattelan gibt dem Betrachter keine einfache Gebrauchsanweisung für dieses Bild. Die Arbeit ist weder eine klassische Darstellung historischer Erinnerung noch eine bloße Provokation. Gerade die Spannung zwischen dem kindlichen Körper, der demütigen Haltung und der historischen Identität der Figur erzeugt das Unbehagen. In der Neuen Nationalgalerie erhält das 2001 entstandene Werk eine neue räumliche und politische Schärfe. In Berlin ist „Him“ nicht irgendeine Darstellung des Diktators, sondern erscheint in einer Stadt, deren Architektur, Gedenkorte und politische Topografie bis heute von den Folgen des Nationalsozialismus geprägt sind.</p>
<p>Das Werk ist 25 Jahre alt. Trotzdem wirkt es an diesem Ort nicht wie ein historisches Relikt. Vielmehr stellt sich die Frage, weshalb eine Arbeit, die bereits vor einem Vierteljahrhundert entstanden ist, noch immer eine solche Reibung erzeugt.</p>
<h4>Der Tod bekommt keinen Namen</h4>
<p>Eine andere Tonlage schlägt „All“ aus dem Jahr 2007 an. Neun verhüllte menschliche Körper liegen nebeneinander. Keine Gesichter, keine Namen und keine individuellen Geschichten sind zu erkennen. Nur die Umrisse der Körper bleiben sichtbar.</p>
<p>Cattelan macht aus dem Tod damit etwas Anonymes und zugleich unmittelbar Körperliches. Die Arbeit lässt sich als Bild von Krieg, Katastrophe und kollektivem Verlust lesen, schreibt dem Betrachter aber keine bestimmte Interpretation vor. Gerade dadurch entsteht ein Widerspruch: Die dargestellten Menschen sind nicht mehr voneinander zu unterscheiden, und trotzdem beginnt man unweigerlich darüber nachzudenken, wer sie gewesen sein könnten.</p>
<p>Auch hier ist Cattelan weit entfernt von der schnellen Pointe, für die ihn ein Teil des Publikums kennt. Seine Beschäftigung mit Sterblichkeit durchzieht die Ausstellung ebenso wie religiöse Motive, Gewalt, Scheitern und die Zerbrechlichkeit politischer Symbole.</p>
<h4>Ein Pferd als erschöpftes Machtsymbol</h4>
<p>Zu den zentralen historischen Arbeiten der Ausstellung gehört auch „Novecento“ von 1997. Ein präpariertes Pferd hängt von der Decke herab. Das Tier, das in der Kunstgeschichte häufig für Kraft, Herrschaft und Bewegung steht, erscheint bei Cattelan bewegungslos und ausgeliefert.</p>
<p>Der Titel verweist auf das 20. Jahrhundert. Aus dem stolzen Symbol politischer und militärischer Macht wird ein Körper, der seinen Halt verloren hat. Die Arbeit lässt sich als Bild von Erschöpfung, gescheiterten Ideologien und dem Ende historischer Gewissheiten lesen.</p>
<p>Daneben zeigt „NIGHT“ unter anderem „La Rivoluzione Siamo Noi“ von 2000 und eine von Günter Grass’ Roman „Die Blechtrommel“ inspirierte Arbeit aus dem Jahr 2003. Gemeinsam machen diese Werke sichtbar, dass Cattelans Kunst nicht nur aus einzelnen Skandalen besteht. Bestimmte Motive kehren über Jahrzehnte hinweg wieder: Autorität und Ohnmacht, Kindheit und Gewalt, Religion und Schuld, Aufstieg und Scheitern.</p>
<h4>Tausende Tauben beobachten das Publikum</h4>
<p>Ganz verschwunden ist Cattelans Sinn für das Absurde allerdings nicht. Für „People“ aus dem Jahr 2026 hat er Tausende präparierte Tauben oberhalb der Besucher in der Architektur der Neuen Nationalgalerie platziert. Tauben gehören zu den alltäglichsten und am wenigsten beachteten Tieren des Berliner Stadtbildes. In der streng geordneten Architektur von Mies van der Rohe wirken sie plötzlich wie eine fremde, beinahe bedrohliche Präsenz.</p>
<p>Die Besucher betrachten die Kunst – und werden gleichzeitig selbst betrachtet. Es ist ein für Cattelan typischer Perspektivwechsel: Das Alltägliche wird aus seinem Zusammenhang gerissen und dadurch unheimlich. Die einzelne Taube ist nicht spektakulär. Ihre Masse und ihre erhöhte Position verändern jedoch das Verhältnis zwischen Publikum, Kunstwerk und Museumsraum.</p>
<h4>Was passiert mit einem Provokateur, wenn das Museum ihn feiert?</h4>
<p>Vielleicht liegt hier die eigentliche Geschichte dieser Ausstellung. Cattelan hat einen großen Teil seiner Karriere damit verbracht, die Mechanismen des Kunstbetriebs offenzulegen und gleichzeitig von ihnen zu profitieren. Er spielte mit den Erwartungen von Museen und Sammlern und verwandelte die Aufmerksamkeit der Medien in einen Bestandteil seiner Kunst.</p>
<p>Heute steht sein Werk in der Neuen Nationalgalerie. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung, denn Museen, Preise, internationale Galerien und der globale Kunstmarkt sind genau jene Institutionen, aus denen Cattelans Arbeiten einen Teil ihrer Energie beziehen. Der selbst ernannte Außenseiter ist längst Museumsstoff geworden. Das macht seine Arbeiten nicht automatisch weniger interessant, verändert aber ihre Ausgangslage.</p>
<p>Die Provokation ist inzwischen einkalkuliert. Das Publikum weiß, dass es irritiert werden soll. Das Museum weiß, dass der Name Maurizio Cattelan Aufmerksamkeit erzeugt. Und der Künstler weiß, dass seine Motive weit über die Kunstwelt hinaus funktionieren.</p>
<p>Wie stark Sichtbarkeit, Medienwirkung und Marktwert heute miteinander verbunden sind, hat ARTTRADO bereits in der Analyse <a href="https://arttrado.de/news/kunst-likes-und-der-mythos-vom-erfolg-wird-originalitaet-heute-noch-belohnt/">„Kunst, Likes und der Mythos vom Erfolg“</a> untersucht. Bei Cattelan lässt sich dieses Verhältnis besonders deutlich beobachten: Die öffentliche Reaktion begleitet das Werk nicht nur, sondern wird selbst zu einem Teil seiner Bedeutung.</p>
<p>Die Frage lautet deshalb nicht mehr nur: <strong>Was provoziert Cattelan?</strong> Sondern auch: <strong>Kann Provokation noch funktionieren, wenn sie längst Teil des etablierten Kunstbetriebs geworden ist?</strong></p>
<h4>Die Banane fehlt – und das ist vielleicht gut so</h4>
<p>Dass „Comedian“ nicht in der Ausstellung hängt, könnte zunächst wie eine verpasste Chance erscheinen. Schließlich ist die Banane das Werk, das selbst Menschen kennen, die sich sonst kaum für zeitgenössische Kunst interessieren. Doch möglicherweise hätte ihre Anwesenheit den Blick auf die übrigen Arbeiten verstellt. „NIGHT“ versucht, einen anderen Cattelan sichtbar zu machen: weniger den Künstler der schnellen Pointe und stärker den Künstler der Ambivalenz.</p>
<p>Tod, Religion, Erinnerung, Gewalt, Autorität und menschliche Verletzlichkeit ziehen sich durch die Ausstellung. Der schwarze Humor ist weiterhin vorhanden, steht jedoch nicht allein im Vordergrund. Damit verschiebt sich auch die Perspektive auf Cattelan selbst. Hinter dem Künstler, der mit einer Banane einen globalen Medienmoment auslösen konnte, steht ein Werk, das wesentlich stärker von wiederkehrenden Themen geprägt ist, als die spektakulären Schlagzeilen vermuten lassen.</p>
<p>Der millionenschwere Verkauf von „Comedian“ bleibt dennoch ein Beispiel dafür, wie eine starke Erzählung, mediale Sichtbarkeit und ein außergewöhnlicher Preis einander verstärken können. Ähnliche Mechanismen hat ARTTRADO anhand von Sacha Jafris Rekordwerk <a href="https://arttrado.de/news/62-millionen-dollar-und-offene-fragen-sacha-jafri-the-journey-of-humanity/">„The Journey of Humanity“</a> analysiert. In beiden Fällen lässt sich der Marktwert kaum von der Geschichte trennen, die um das Werk entstanden ist.</p>
<h4>Zwischen Kunstwerk und Kunstbetrieb</h4>
<p>Cattelan bleibt ein Künstler, der sich schwer eindeutig einordnen lässt. Seine Arbeiten können gleichzeitig witzig und verstörend, zugänglich und vielschichtig, marktkompatibel und institutionskritisch sein. Genau diese Widersprüche machen einen Teil ihrer Wirkung aus.</p>
<p>Zugleich findet die Ausstellung in einer Phase statt, in der sich der internationale Kunstbetrieb verändert. Große Galerien überprüfen ihre Programme, Standorte und wirtschaftlichen Strukturen. ARTTRADO hat diese Entwicklung im Beitrag <a href="https://arttrado.de/news/kunstmarkt-im-wandel-warum-pace-gagosian-und-co-ihre-strukturen-neu-denken/">„Mega-Galerien unter Druck?“</a> untersucht. Cattelans Karriere zeigt exemplarisch, wie eng künstlerische Provokation, institutionelle Anerkennung und globale Vermarktung mittlerweile miteinander verflochten sind.</p>
<p>„NIGHT“ liefert deshalb keine endgültige Antwort auf die Frage, ob Cattelan ein großer Künstler, ein brillanter Provokateur oder ein Meister der Selbstinszenierung ist. Die Ausstellung zeigt vielmehr, dass diese Kategorien bei ihm kaum sauber voneinander zu trennen sind. Vielleicht liegt darin die eigentliche Stärke seiner Kunst: Cattelan zwingt den Betrachter nicht unbedingt dazu, ihm zuzustimmen. Er zwingt ihn dazu, sich zu positionieren.</p>
<p>Am Ende steht deshalb nicht die Banane im Mittelpunkt, sondern eine unbequemere Frage: <strong>Was passiert mit einem Künstler, dessen größte Provokation längst Teil des Systems geworden ist, das er einst provozieren wollte?</strong></p>
<p>Die Antwort darauf liefert „NIGHT“ nicht. Aber die Ausstellung macht die Frage wieder sichtbar.</p>
<h4>Maurizio Cattelan „NIGHT“ in Berlin</h4>
<p><strong>Ausstellung:</strong> Maurizio Cattelan. NIGHT<br /><strong>Ort:</strong> Neue Nationalgalerie, Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin<br /><strong>Laufzeit:</strong> 10. September 2026 bis 7. März 2027<br /><strong>Umfang:</strong> 17 Arbeiten<br /><strong>Anlass:</strong> Preis der Nationalgalerie 2026<br /><strong>Kuratorisches Team:</strong> Lisa Botti und Klaus Biesenbach, in Zusammenarbeit mit Maurizio Cattelan<br /><strong>Öffnungszeiten:</strong> Dienstag, Mittwoch und Freitag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr; Donnerstag von 10 bis 20 Uhr; Montag geschlossen<br /><strong>Eintritt:</strong> Ausstellungsticket regulär 16 Euro, ermäßigt 8 Euro</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Maurizio Cattelan, Neue Nationalgalerie, 2026 © Neue Nationalgalerie – Stiftung Preußischer Kulturbesitz / David von Becker.</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Picasso bei den Berlin Tennis Open 2026: Kunst und Spitzensport</title>
		<link>https://arttrado.de/news/picasso-bei-den-berlin-tennis-open-2026-kunst-und-spitzensport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 21:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[andy warhol]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Bastian]]></category>
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		<category><![CDATA[Berlin Tennis Open 2026]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst und Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[Picasso bei den Berlin Tennis Open 2026: Kunst und Spitzensport Die Präsentation von Picasso-Keramiken im Rahmen der Berlin Tennis Open <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/picasso-bei-den-berlin-tennis-open-2026-kunst-und-spitzensport/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 data-section-id="hdiasb" data-start="311" data-end="421">Picasso bei den Berlin Tennis Open 2026: Kunst und Spitzensport</h4>
<p data-start="480" data-end="862">Die Präsentation von Picasso-Keramiken im Rahmen der Berlin Tennis Open 2026 ist mehr als eine kuratorische Randerscheinung eines Sportevents. Sie steht exemplarisch für eine strukturelle Verschiebung im internationalen Kunstmarkt: Kunst verlässt den White Cube und wird zunehmend Teil kuratierter Erlebnisräume, in denen sich Sport, Luxus, Hospitality und Sammlerkultur überlagern.</p>
<p data-start="864" data-end="1098">Während klassische Ausstellungsräume weiterhin ihre Relevanz behalten, entstehen parallel neue Plattformen der Sichtbarkeit – Orte, an denen Kunst nicht primär betrachtet, sondern in soziale und ökonomische Netzwerke eingebettet wird.</p>
<hr data-start="1100" data-end="1103" />
<h4 data-section-id="sv8829" data-start="1105" data-end="1171">Kunst jenseits des Museums: Der Wandel der Präsentationsformate</h4>
<p data-start="1173" data-end="1350">In den vergangenen Jahren hat sich ein klarer Trend herausgebildet: Museen und Galerien bleiben zentrale Institutionen, verlieren jedoch ihr exklusives Monopol auf Sichtbarkeit.</p>
<p data-start="1352" data-end="1716">Stattdessen entstehen hybride Formate, in denen Kunst gezielt in neue soziale Kontexte eingebettet wird. Sportveranstaltungen, Design-Festivals, internationale Messen oder Luxus-Hospitality-Events entwickeln sich zu Plattformen, auf denen Kunst nicht mehr isoliert betrachtet wird, sondern als Bestandteil eines größeren kulturellen Gesamterlebnisses funktioniert.</p>
<p data-start="1718" data-end="1793">Die Berlin Tennis Open 2026 sind ein aktuelles Beispiel dieser Entwicklung.</p>
<hr data-start="1795" data-end="1798" />
<h4 data-section-id="1cjlczf" data-start="1800" data-end="1867">Galerie Bastian und die Rückkehr von Picasso in den Erlebnisraum</h4>
<p data-start="1869" data-end="2153">Im Zentrum der Präsentation steht die Berliner Galerie Bastian, eine der etablierten Adressen für moderne und postwar Kunst im internationalen Kontext. Die Galerie wurde 1989 gegründet und ist bekannt für ihre kuratorisch geprägte Programmarbeit zwischen Museumsniveau und Kunstmarkt.</p>
<p data-start="2155" data-end="2329">Das Programm umfasst regelmäßig zentrale Positionen der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, darunter Pablo Picasso, Cy Twombly, Joseph Beuys, Andy Warhol und Anselm Kiefer.</p>
<p data-start="2331" data-end="2529">Mit der Präsentation von Picasso-Keramiken im Rahmen der Berlin Tennis Open verlagert die Galerie diese kuratorische Logik bewusst in einen neuen Kontext: den Raum des internationalen Spitzensports.</p>
<p data-start="2531" data-end="2742">Dabei geht es nicht um Dekoration oder Eventgestaltung, sondern um eine gezielte Erweiterung der Sichtbarkeit von Kunst innerhalb eines Publikums, das sich außerhalb klassischer Museums- und Galerieräume bewegt.</p>
<hr data-start="2744" data-end="2747" />
<h4 data-section-id="1lnq25y" data-start="2749" data-end="2807">Picasso-Keramiken: Zwischen Alltagsobjekt und Kunstwerk</h4>
<p data-start="2809" data-end="3108">Die gezeigten Arbeiten stammen aus Picassos keramischem Werk, das ab den späten 1940er Jahren in Südfrankreich entstand. In der Madoura-Manufaktur in Vallauris entwickelte Picasso eine umfangreiche Serie von Keramiken, die heute als eigenständiger und zunehmend relevanter Teil seines Œuvres gelten.</p>
<p data-start="3110" data-end="3355">Anders als seine großformatigen Gemälde zeichnen sich diese Arbeiten durch ihre physische Nähe zum Alltagsobjekt aus. Vasen, Teller und Gefäße werden zu Trägern einer Bildsprache, die zwischen Mythologie, Tierwelt und abstrakter Form oszilliert.</p>
<p data-start="3357" data-end="3601">Gerade diese Zugänglichkeit macht die Keramiken für neue Sammlergenerationen interessant. Sie verbinden den ikonischen Namen Picasso mit einem Werkbereich, der sowohl historisch bedeutend als auch vergleichsweise zugänglicher im Kunstmarkt ist.</p>
<hr data-start="3603" data-end="3606" />
<h4 data-section-id="1fd0e6l" data-start="3608" data-end="3674">Kunst und Sport als Schnittstelle des globalen Kunstmarkts</h4>
<p data-start="3676" data-end="3815">Die Verbindung von Kunst und Spitzensport ist kein isoliertes Phänomen, sondern Teil einer breiteren Verschiebung im globalen Kunstbetrieb.</p>
<p data-start="3817" data-end="4027">Formate wie Formel-1-Events, internationale Tennisturniere oder Golf-Touren entwickeln sich zunehmend zu kulturellen Schnittstellen, an denen sich Kunst, Markenkommunikation und Sammlerinteressen überschneiden.</p>
<p data-start="4029" data-end="4183">In diesen Kontexten wird Kunst nicht nur gezeigt, sondern strategisch positioniert: als Teil eines Netzwerks aus Prestige, Zugang und kulturellem Kapital.</p>
<p data-start="4185" data-end="4381">Für Galerien eröffnet dies Möglichkeiten, über klassische Ausstellungsräume hinauszugehen und Werke dort zu platzieren, wo sich ein kaufkräftiges und international vernetztes Publikum bewegt.</p>
<hr data-start="4383" data-end="4386" />
<h4 data-section-id="10e683y" data-start="4388" data-end="4459">Galerie Bastian als Beispiel für institutionalisierte Marktstrategie</h4>
<p data-start="4461" data-end="4600">Die Berliner Galerie Bastian steht exemplarisch für diesen Übergang zwischen klassischer Galeriearbeit und erweiterter kultureller Präsenz.</p>
<p data-start="4602" data-end="4919">Ihr Programm verbindet museale Präsentationsstandards mit einer klaren Position im internationalen Kunstmarkt. Die wiederholte Auseinandersetzung mit Künstlern wie Picasso zeigt dabei nicht nur kuratorische Kontinuität, sondern auch ein bewusstes Verständnis von Kunst als langfristig zirkulierendem kulturellem Wert.</p>
<p data-start="4921" data-end="5097">Die Präsentation bei den Berlin Tennis Open ist somit kein Einzelfall, sondern Teil einer breiteren Strategie, Kunst in unterschiedliche gesellschaftliche Räume zu integrieren.</p>
<hr data-start="5099" data-end="5102" />
<h4 data-section-id="h66a50" data-start="5104" data-end="5144">Fazit: Die Verschiebung der Kunstorte</h4>
<p data-start="5146" data-end="5264">Die Entwicklung zeigt deutlich: Die Grenzen zwischen Ausstellung, Event und Erlebnisraum werden zunehmend durchlässig.</p>
<p data-start="5266" data-end="5434">Kunst findet heute nicht mehr ausschließlich im Museum oder in der Galerie statt, sondern dort, wo sich soziale, wirtschaftliche und kulturelle Netzwerke überschneiden.</p>
<p data-start="5436" data-end="5721">Die Berlin Tennis Open 2026 sind in diesem Kontext mehr als ein Sportevent. Sie sind ein Beispiel dafür, wie sich die Präsentation von Kunst im 21. Jahrhundert verändert – weg von der reinen Betrachtung, hin zu einem integrierten Bestandteil globaler Erlebnis- und Kommunikationsräume.</p>
<hr data-start="5723" data-end="5726" />
<h4 data-section-id="1mdlgew" data-start="5728" data-end="5765">Arttrado Marktanalyse – Einordnung</h4>
<p data-start="5767" data-end="6041">Die aktuelle Entwicklung zeigt einen klaren Trend zur „Experience-Driven Art Presentation“. Werke werden zunehmend nicht mehr ausschließlich in kuratorisch geschlossenen Räumen gezeigt, sondern in Kontexten, die auf Reichweite, Zugang und soziale Interaktion ausgelegt sind.</p>
<p data-start="6043" data-end="6285">Für den Kunstmarkt bedeutet dies eine Erweiterung der klassischen Distributionslogik. Sichtbarkeit entsteht nicht mehr nur durch institutionelle Anerkennung, sondern zunehmend durch hybride Formate zwischen Kultur, Sport, Luxus und Lifestyle.</p>
<p data-start="6287" data-end="6595">Galerien wie Bastian bewegen sich dabei an einer Schnittstelle, an der sich Marktstrategie und kuratorische Praxis überlagern. Die Präsentation im Rahmen der Berlin Tennis Open ist weniger als Bruch mit der klassischen Galeriearbeit zu verstehen, sondern vielmehr als deren Erweiterung in neue soziale Räume.</p>
<p data-start="6597" data-end="6760">Für Sammler, Galerien und Institutionen ergibt sich daraus eine zentrale Frage: Wo findet Kunst heute ihre Öffentlichkeit – und wer definiert diese Öffentlichkeit?</p>
<h4 data-section-id="zllnm2" data-start="1479" data-end="1527">Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Heiner Bastian, Courtesy Bastian Gallery</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Werk der Woche #122 &#8211; Regular Animals von Beeple</title>
		<link>https://arttrado.de/news/werk-der-woche-122-regular-animals-von-beeple/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 11:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstwerk der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ist das Kunst? Diskussionen]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin Neue Nationalgalerie]]></category>
		<category><![CDATA[pablo picasso]]></category>
		<category><![CDATA[Beeple]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Werk der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[WDW]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit „Regular Animals“ präsentiert der digitale Künstler Beeple eine immersive KI- und Robotik-Installation, die derzeit in Berlin gezeigt wird. Das <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-122-regular-animals-von-beeple/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Werk der Woche #122 &#8211; Regular Animals von Beeple</h4>



<p>Mit <em>„Regular Animals“</em> präsentiert der digitale Künstler Beeple eine immersive KI- und Robotik-Installation, die derzeit in Berlin gezeigt wird. Das Werk verbindet künstliche Intelligenz, autonome Robotik und Medienkritik zu einer dystopisch wirkenden Gesamtsituation.</p>



<p>Im Zentrum stehen sich frei bewegende, hundeähnliche Roboter, deren Körper mit hyperrealistischen Gesichtern prominenter Figuren aus Technologie, Kunst und Popkultur versehen sind. Die Maschinen erfassen ihre Umgebung über Kameras, verarbeiten die Daten mittels KI und generieren daraus Bilder, die anschließend physisch im Raum ausgegeben werden.</p>
<p>Elon Musk, Mark Zuckerberg, Jeff Bezos, Andy Warhol, Pablo Picasso und Beeple selbst durchstreifen den Raum &#8211; erfassen Bilder ihrer Umgebung über integrierte Kameras. Diese Bilder werden von KI-Systemen verarbeitet, die die Daten gemäß dem kulturellen, künstlerischen oder ideologischen „Stil“ jeder Figur neu interpretieren.</p>
<p>Die Roboter erzeugen die physisch gedruckten Bilder aus ihrem Hinterteil  – und verwandeln algorithmische Interpretation in greifbare Ergebnisse. Die Drucke werden kostenlos an die Besuchenden verteilt.</p>
<p>Durch dieses bewusst buchstäbliche System von Beobachtung, Verdauung und Ausgabe liefert Beeple einen pointierten Kommentar dazu, wie zeitgenössische Wahrnehmung von Algorithmen und Technologieplattformen geprägt wird.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Erste Präsentation im Gallery Weekend Berlin 2026</h4>



<p>Die Installation wurde erstmals im Rahmen des Gallery Weekend Berlin 2026 in der Neue Nationalgalerie gezeigt.</p>



<p>Damit ist die Arbeit Teil eines kuratierten Programms, das internationale Gegenwartskunst mit einem Schwerpunkt auf digitaler und immersiver Kunst präsentiert.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Wie lange ist „Regular Animals“ zu sehen?</h4>



<p>Die Ausstellung ist bewusst extrem kurzzeitig angelegt:</p>
<p>Erste Präsentation: Gallery Weekend Berlin 2026 (Ende April / Anfang Mai)<br />Aktueller Stand: nur wenige Tage Laufzeit</p>



<p>Das Werk ist damit kein langfristig gezeigtes Museumsexponat, sondern eine zeitlich stark begrenzte Installation im Kontext eines Events.</p>
<p>Die Ausstellung ist bis zum 10.05.2026 geöffnet.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Und wo ist das Werk danach zu sehen?</h4>



<p>Aktuell gilt:</p>



<p>Es gibt keine offiziell bestätigte Anschlussstation oder Tournee</p>



<p>Beeple arbeitet häufig mit einmaligen, ortsgebundenen Installationen.</p>



<p>Eine spätere Präsentation in anderen Museen oder auf internationalen Kunstmessen ist möglich, aber nicht angekündigt</p>



<p>&#x27a1;&#xfe0f; Realistisch ist daher:<br /><em>„Regular Animals“ ist zunächst ein orts- und zeitgebundenes Ereigniswerk, das nicht dauerhaft öffentlich zugänglich bleibt.</em></p>



<p>Sollte das Werk erneut gezeigt werden, wäre eine Präsentation in großen Institutionen für digitale Kunst oder auf internationalen Biennalen denkbar – bestätigt ist dies jedoch derzeit nicht.</p>


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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Inhaltliche Bedeutung: Zwischen Satire und KI-Kritik</strong></h4>



<p>Beeple nutzt die Installation, um zentrale Fragen der Gegenwart zu verhandeln:</p>



<p>Wer steuert unsere Wahrnehmung – Mensch oder Algorithmus?</p>



<p>Wie formen KI-Systeme Bilder von Realität?</p>



<p>Welche Rolle spielen Tech-Eliten in unserer visuellen Kultur?</p>



<p>Die Arbeit bewegt sich bewusst zwischen Spektakel, Kritik und dystopischer Zukunftsvision. Die Kombination aus beweglichen Robotern, prominenten Gesichtern und KI-generierter Bildproduktion erzeugt ein irritierendes Spannungsfeld zwischen Unterhaltung und gesellschaftlicher Analyse.</p>


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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Einordnung im Werk von Beeple</strong></h4>



<p>Beeple wurde international bekannt durch seine digitalen Arbeiten und seinen NFT-Rekordverkauf <em>„Everydays: The First 5000 Days“</em>. Mit <em>„Regular Animals“</em> erweitert er sein Werk deutlich in den physischen Raum und verbindet digitale Bildproduktion mit installativer, räumlicher Erfahrung.</p>
<h4>Über den Künstler</h4>
<p>Beeple (Mike Winkelmann) arbeitet an der Schnittstelle von 3D-Animation, Echtzeit-Rendering und Internetkultur und hat sich vor allem durch seine eigenständige Produktionsweise einen Namen gemacht. Ein Großteil seiner Bildwelten entsteht mit frei zugänglicher Software und offenen Workflows – ein Ansatz, der ihn früh zu einer wichtigen Referenzfigur für jüngere Digital Artists machte.</p>
<p>Neben klassischen Einzelbildern produziert Beeple auch großformatige Videoarbeiten, Konzertvisuals und kommerzielle Projekte für internationale Marken sowie Musiker wie Ariana Grande und Justin Bieber. Seine visuelle Sprache ist stark von der Ästhetik von Gaming, Science-Fiction und Online-Memes geprägt und entwickelt sich kontinuierlich im Austausch mit digitalen Plattformen und Communities.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt seiner Praxis ist die Präsentation im öffentlichen Raum: Mit großflächigen LED-Installationen und permanent aktualisierten Displays experimentiert Beeple mit neuen Formen von Sichtbarkeit und Distribution von Kunst jenseits klassischer Ausstellungsräume. Diese Verschiebung hin zu dynamischen, oft datengetriebenen Formaten bildet eine zentrale Grundlage für seine aktuellen installativen Arbeiten.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>



<p>Titelbild: Beeple. Regular Animals, Installationsansicht, Neue Nationalgalerie, 2026 Foto: Neue Nationalgalerie / David von Becker</p>



<p>Mehr über den Künstler finden Sie hier: <a href="https://matthiasgoehr.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.beeple-crap.com</a></p>



<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>



<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>



<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Künstler gesucht &#8211; Open Call „MONKEY“ in der The Ballery Berlin</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kuenstler-gesucht-open-call-monkey-in-der-the-ballery-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 12:08:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Open Calls für Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Williams]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler gesucht]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Call for Artists]]></category>
		<category><![CDATA[Open Call]]></category>
		<category><![CDATA[Rosa von Praunheim]]></category>
		<category><![CDATA[the ballery]]></category>
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					<description><![CDATA[Künstler gesucht &#8211; Open Call „MONKEY“ in der The Ballery Berlin Nicht jede Ausstellung beginnt mit fertigen Werken – manche <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kuenstler-gesucht-open-call-monkey-in-der-the-ballery-berlin/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Künstler gesucht &#8211; Open Call „MONKEY“ in der The Ballery Berlin</h4>
<p>Nicht jede Ausstellung beginnt mit fertigen Werken – manche beginnen mit einer offenen Frage. Der aktuelle Open Call der The Ballery Berlin lädt Künstler*innen dazu ein, sich mit einem ebenso vielschichtigen wie ambivalenten Motiv auseinanderzusetzen: dem Affen.</p>
<p>Unter dem Titel „MONKEY“ entsteht für den Zeitraum September bis Oktober 2026 eine Ausstellung, die den Affen nicht als eindeutiges Symbol versteht, sondern als Projektionsfläche. Zwischen Spiegelbild und Instinkt, zwischen Spiel, Neugier und sozialer Hierarchie öffnet sich ein thematisches Feld, das bewusst offen gehalten ist.</p>
<h4>Vom Motiv zur offenen Einladung</h4>
<p>Dabei geht es weniger um illustrative Antworten als um künstlerische Positionen, die Reibung erzeugen: Der Affe erscheint hier ebenso als Metapher für Wiederholung, Begehren und Zwang wie für Kontrollverlust und fragile Selbstwahrnehmung. In dieser Lesart berührt der Open Call zentrale Fragen unserer Gegenwart – etwa nach Freiheit und Abhängigkeit oder nach der Spannung zwischen sozialer Nähe und Isolation.</p>
<h4>Ein Kunstraum zwischen Ausstellung und Begegnung</h4>
<p>Open Calls wie dieser sind längst fester Bestandteil der zeitgenössischen Kunstpraxis. Viele Projekträume, Off-Spaces und Institutionen nutzen sie, um neue Positionen zu entdecken und künstlerische Netzwerke zu erweitern. Interessant ist hier jedoch weniger das Format selbst als der Kontext, in dem es stattfindet.</p>
<p>Die The Ballery Berlin wurde 2014 von Simon Williams gegründet und versteht sich nicht als klassische Galerie, sondern als unabhängiger Kunstraum im Berliner Stadtteil Schöneberg. Als interdisziplinärer Ort verbindet sie Ausstellungen mit Performance, Musik und diskursiven Formaten und schafft Räume für Begegnung, Austausch und künstlerische Entwicklung – häufig abseits des kommerziellen Mainstreams.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund erscheint auch der Open Call weniger als reines Auswahlverfahren, sondern vielmehr als Einladung zur Teilhabe. Gesucht werden Arbeiten aus Malerei, Fotografie, Installation, Performance sowie experimentellen Formaten.</p>
<p>Bewerben können sich Künstler*innen in allen Karrierephasen, wobei ein besonderer Fokus auf der Berliner Szene liegt – bei gleichzeitig explizit internationaler Offenheit.</p>
<p>Über die Ausstellung hinaus ist ein begleitendes Programm mit Gesprächen, Performances und gemeinschaftlich initiierten Diskussionen geplant. Damit wird die Ausstellung nicht nur zur Präsentationsfläche, sondern zu einem sozialen Raum, in dem Fragen von Verhalten, Identität und gelebter Erfahrung im Kontext der Stadt verhandelt werden.</p>
<p>Wer sich bewerben möchte, kann eine kurze Vorstellung sowie Arbeitsproben per E-Mail an theballery@gmail.com<br />
, via Instagram oder persönlich vor Ort einreichen.</p>
<p>Der Open Call zeigt exemplarisch, wie sich zeitgenössische Ausstellungsformate verschieben: weg von der reinen Präsentation, hin zu offenen, prozesshaften Strukturen. Für Künstler*innen bietet sich hier nicht nur eine Bühne, sondern die Möglichkeit, Teil eines größeren, kollektiven Dialogs zu werden.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Künstlerin: Rosa Von Praunheim &#8211; <a href="https://www.instagram.com/the_ballery/" target="_blank" rel="noopener">Quelle Instagram.</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>POPUP-AUSSTELLUNG: ULRICH WEDEL im Wandel der Zeit</title>
		<link>https://arttrado.de/news/popup-ausstellung-ulrich-wedel-im-wandel-der-zeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 11:36:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Wedel]]></category>
		<category><![CDATA[PopUp]]></category>
		<category><![CDATA[Art27]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in berlin]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[POPUP-AUSSTELLUNG: ULRICH WEDEL im Wandel der Zeit Mit der Pop-up-Ausstellung „Im Wandel der Zeit“ im art27 in Berlin öffnet der <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/popup-ausstellung-ulrich-wedel-im-wandel-der-zeit/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>POPUP-AUSSTELLUNG: ULRICH WEDEL im Wandel der Zeit</h4>
<p>Mit der Pop-up-Ausstellung „Im Wandel der Zeit“ im art27 in Berlin öffnet der Künstler nun ein Fenster in seine eigene Entwicklung – und macht sichtbar, was sonst oft im Verborgenen bleibt: den Prozess.</p>
<p>Zur Vernissage am 24. April versammeln sich Arbeiten unterschiedlicher Schaffensphasen, die nicht nur für sich stehen, sondern miteinander in Dialog treten. Bis zur Finissage am 1. Mai entsteht so ein vielschichtiger Parcours durch Wedels künstlerische Transformation – von frühen Ansätzen bis hin zu jenen Positionen, in denen sich seine Handschrift heute verdichtet.</p>
<p>Vernissage: 24. April 2026 ab 18:00 Uhr. Chausseestraße 27 10155 Berlin.</p>
<h4>Gegenüberstellung unterschiedlicher Werkphasen</h4>
<p>Ein besonderer Reiz der Ausstellung liegt nicht zuletzt in der bewussten Gegenüberstellung unterschiedlicher Werkphasen. So treffen rund 15 bislang unveröffentlichte Acrylarbeiten auf Karton aus den Jahren 2013 und 2014 auf neuere Positionen aus dem Jahr 2025. Während die früheren, teils großformatigen Arbeiten – bis hin zu doppelten Formaten – noch deutlich von einer an den Tachismus angelehnten, gestischen Bildsprache geprägt sind, zeigen die aktuellen Werke eine bemerkenswerte Verdichtung in Farbe und Komposition.</p>
<p>Neun Acrylarbeiten auf Leinwand führen diese Entwicklung weiter und verweisen auf eine künstlerische Haltung, die sich zunehmend konzentriert, ohne dabei an Ausdruckskraft zu verlieren.</p>
<p>Dass Ulrich Wedel dabei mit einer Technik arbeitet, die nur selten zur Anwendung kommt, unterstreicht den eigenständigen Charakter seiner Arbeiten. Umso stärker wirkt diese Bildsprache im Dialog mit dem Ausstellungsort selbst: Statt eines klassischen White Cubes entfaltet sich die Präsentation in einem im Entstehen begriffenen Restaurant, dessen Räume bereits eine eigene künstlerische Handschrift tragen – mit Deckenmalerei, Dekorputz, Murals und Spiegeln. In dieser Verbindung aus Kunst und Raum entsteht eine Atmosphäre, die den Besuch über das reine Betrachten hinaus zu einem Erlebnis macht.</p>
<h4>Über den Künstler</h4>
<p>Ulrich Wedel, geboren 1955, lebt und arbeitet in Deutschland. Nach seiner Ausbildung und Tätigkeit im architektonischen Umfeld entwickelte er früh eine eigenständige künstlerische Position, die sich zwischen abstrakter Malerei und konstruktiven Ansätzen bewegt. Seine Arbeiten sind geprägt von einem experimentellen Umgang mit Material und Oberfläche sowie einer kontinuierlichen Weiterentwicklung seiner Technik.</p>
<p>In zahlreichen Ausstellungen – sowohl in Galerien als auch in temporären Projekträumen – wurden seine Werke bereits präsentiert. Dabei steht weniger die klassische Präsentation im Vordergrund als vielmehr der Dialog zwischen Bild, Raum und Betrachter.</p>
<p>Weitere Einblicke in sein Werk und aktuelle Projekte finden sich auf seiner Website: <a href="http://www.ulrichwedel.com">www.ulrichwedel.com</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/?s=interview" target="_blank" rel="noopener">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren Kontakt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nils Olav Bøe – Sonata II – Spaces of Inner States in der Galerie Albrecht</title>
		<link>https://arttrado.de/news/nils-olav-boe-sonata-ii-spaces-of-inner-states-in-der-galerie-albrecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 18:12:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Albrecht]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[mixed media]]></category>
		<category><![CDATA[Nils Olav Bøe]]></category>
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					<description><![CDATA[Nils Olav Bøe – Sonata II – Spaces of Inner States in der Galerie Albrecht Der norwegische Künstler Nils Olav Bøe <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/nils-olav-boe-sonata-ii-spaces-of-inner-states-in-der-galerie-albrecht/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Nils Olav Bøe – <em>Sonata II – Spaces of Inner States</em> in der Galerie Albrecht</h4>
<p>Der norwegische Künstler Nils Olav Bøe (*1958, Oslo) präsentiert in seiner Berliner Einzelausstellung <em>Sonata II – Spaces of Inner States </em><i></i>eine faszinierende Welt zwischen Realität und Imagination. In seinen Arbeiten konstruiert Bøe Miniaturlandschaften und Tableaus, die er präzise ausleuchtet und fotografisch festhält.</p>
<p>Die Resultate wirken zugleich vertraut und rätselhaft.  Licht, Perspektive und Schatten verschieben die Wahrnehmung, während die Bilder zwischen realen Formen und künstlerischer Inszenierung oszillieren. Bøes Werke laden den Betrachter ein, die Grenzen zwischen Fotografie, Modellbau und konstruierter Realität zu erkunden und bieten einen meditativen Zugang zu Form, Raum und Struktur.</p>
<p>Die Galerie Albrecht in Berlin-Mitte bietet den idealen Rahmen für Bøes subtilen, reduzierten Ansatz. Als unabhängiger Projektraum zeigt die Galerie regelmäßig zeitgenössische Fotografie, Malerei und konzeptionelle Positionen aus Deutschland und dem internationalen Kontext. Der minimalistische, offene Ausstellungsraum erlaubt es, die filigranen Arbeiten des Künstlers in Ruhe zu betrachten und ihre feinen räumlichen Verschiebungen direkt zu erleben. Ein Ort, an dem kunsthistorische Präzision auf experimentelles Sehen trifft.</p>
<p>Mehr über die Ausstellung finden Sie hier: <a href="https://www.galeriesusannealbrecht.de/sonata-ii-spaces-of-inner-states/" target="_blank" rel="noopener">https://www.galeriesusannealbrecht.de/</a></p>
<h4>Nils Olav Bøe</h4>
<p>Nils Olav Bøe (*1958) lebt und arbeitet in Oslo. Er studierte an den Kunstakademien in Oslo und Bergen. Bøe hatte zahlreiche Einzel- und Teilnahmen an Gruppenausstellungen unter anderem in Berlin, New York, Rio de Janeiro, London, Houston, Reykjavik, Stockholm und Oslo. 2013 nahm er an der Ausstellung „International Discoveries“ der Photo Biennale Houston USA teil, 2015/16 an der Norwegischen Skulpturenbiennale im Vigeland Museum, Oslo.</p>
<p>Seine Werke wurden von öffentlichen Sammlungen angekauft wie dem National Museum Oslo und der Oslo Municipal Art Collection. Dem Gothenburg Art Museum, Schweden und dem Sogn og Fjordane Art Museum in Førde. Zudem befinden sich seine Arbeiten in nationalen und internationalen privaten Sammlungen.</p>
<p>Mehr über den Künstler finden Sie hier: <a href="https://www.nilsolavboe.com/" target="_blank" rel="noopener">https://www.nilsolavboe.com/</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>SUSANNE WALTERMANN in der Galerie Haas Berlin</title>
		<link>https://arttrado.de/news/susanne-waltermann-in-der-galerie-haas-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 12:10:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Art und Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Haas]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Waltermann]]></category>
		<category><![CDATA[nähen]]></category>
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					<description><![CDATA[SUSANNE WALTERMANN in der Galerie Haas Berlin Susanne Waltermann schafft Stich um Stich ein ikonografisch eigensinniges Werk, so komplex wie <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/susanne-waltermann-in-der-galerie-haas-berlin/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>SUSANNE WALTERMANN in der Galerie Haas Berlin</h4>
<p>Susanne Waltermann schafft Stich um Stich ein ikonografisch eigensinniges Werk, so komplex wie die Liste der verwendeten Materialien und durchdrungen von verschiedensten Fadenarten. Ihr eigener Körper und dessen Wahrnehmung spielen für ihre künstlerische Praxis eine wichtige Rolle.</p>
<p>„Ich lege das Papier auf den Boden, lege mich dann selbst darauf und male die Kontur um mich herum“.</p>
<p>In einem langwierigen, intuitiven Prozess entstehen Arbeiten, die in mehreren Schichten auf Japanpapier und Seidenpapier vernäht werden. Das Nähen stellt kunsthistorisch eine zutiefst persönliche Arbeit dar; das Schneiden, Reißen, Nähen und Zusammenfügen geht mit Vorstellungen von Wiedergutmachung und dem Ausdruck seelischer Spannungen einher.</p>
<p>Die Motive Waltermanns Votivbilder reichen vom Kochtopf zum homöopathischen Fläschchen, sie zeigen Strümpfe, Unterhosen, Fische und Würstchen. Mit der Übersteigerung des Alltagsobjekts in den sakralen Raum wird das Sakrale trivialisiert und das Triviale zugleich ästhetisiert. Es geht um eine Sinnsuche, die sich weder in einer Bildwelt aus bluttriefendem Heiland finden ließ, noch im intellektualisierten Katholizismus im Köln der 1960er Jahre.</p>
<p>Bei Waltermann geht es um existenzielle seelische Grundlagen des Lebens, deren Erspürung eher bild- als sprachtauglich ist, wobei das Medium Sprache als genähtes Wort bildhaft auftauchen kann. Susanne Waltermann kommentiert die Tradition des kulturhistorisch als „weiblich“ definierten Handwerks des Nähens, indem sie mit unregelmäßigen, groben Stichen und schwerem Garn die impliziten Imperative von Ordnung, Sauberkeit und stiller Perfektion systematisch unterläuft.</p>
<p>Die Galerie Haas in der Niebuhrstr. 5 10629 Berlin zeigt ausgewählte Werke der Künstlerin bis zum 24. April 2026.</p>
<h4>SUSANNE WALTERMANN</h4>
<p>Susanne Waltermann ist 1959 in Hannover geboren. 1978 bis 84 studierte sie Kunst, Deutsch und Pädagogik in Köln. Im Anschluss folgte ein Studium freie Malerei bei Prof. Schriefers in Köln, welches Waltermann als Meisterschülerin abschloss. Heute lebt und arbeitet die Künstlerin in Köln.</p>
<p>Mehr über die Künstlerin finden Sie hier: <a href="https://www.susanne-waltermann.de/ueber/" target="_blank" rel="noopener">https://www.susanne-waltermann.de/ueber/</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Susanne Waltermann, Mathilde Mathilde Mathilde. 2012, Digitaldrucke, Tusche und Goldpigment auf Papier, durchnäht mit Baumwoll- und Polyestergarn, 122 x 155 cm</p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
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<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>DAM PROJECTS: Gruppenausstellung Computer-Grafik 1984</title>
		<link>https://arttrado.de/news/dam-projects-gruppenausstellung-computer-grafik-1984/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 13:23:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Mallary]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Bartnig]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Lieser]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Mohr]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Computerkunst]]></category>
		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Siebdruck]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Art]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=17750</guid>

					<description><![CDATA[DAM PROJECTS: Gruppenausstellung Computer-Grafik 1984 Die Ausstellung Computer-Grafik 1984 nutzt dieses Buch als Grundlage, welches die meisten Künstler dieses Genres <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/dam-projects-gruppenausstellung-computer-grafik-1984/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>DAM PROJECTS: Gruppenausstellung Computer-Grafik 1984</h4>
<p>Die Ausstellung <strong>Computer-Grafik 1984 </strong>nutzt dieses Buch als Grundlage, welches die meisten Künstler dieses Genres vereint und kurz vorstellt. Viele davon vertritt DAM PROJECTS schon lange, jedoch möchten sie Ihnen zwei weitere Künstler in dieser Ausstellung zum ersten mal präsentieren.</p>
<p>Robert Mallary, USA (1917 &#8211; 1997), war Bildhauer und ein Pionier der Computergrafik. DAM PROJECTS zeigt zum ersten mal in Deutschland Plotterzeichnungen aus den 1970er und 1980er Jahren. International bekannt wurde er durch seine computerbasierte Skulptur Quad 1, die bereits 1968 in der Ausstellung Cybernetic Serendipity in London gezeigt wurde. Eine Version dieser Skulptur hat die Tate Modern erworben und ist zur Zeit in London im Rahmen der Ausstellung Electric Dreams zu bewundern (bis zum 1. Juni 2025). Seine Arbeiten sind in bedeutenden Museen wie u.a. dem MoMA, New York, Whitney, New York, Victoria + Albert, London und Tate Modern, London vertreten.</p>
<p>Der Künstler G. F. Kammerer-Luka, Deutschland (1929 &#8211; 2023), der bereits 1963 nach Frankreich übersiedelte. Seine frühen Computergrafiken entstanden Anfang der 1970er Jahre. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt und er ist in der Sammlung der Kunsthalle Bremen vertreten. 2004 erhielt den Goldenen Plotter Preis des Museum Gladbeck.</p>
<p>Die weiteren Künstler der Ausstellung sind jeweils mit Arbeiten dieser Zeitperiode präsent. Horst Bartnig (Deutschland), Peter Beyls (Belgien), Herbert W. Franke (Österreich), Manfred Mohr (Deutschland), Vera Molnar (Frankreich) und Roger Vilder (Libanon).</p>
<h4>Kunst des digitalen Zeitalters von 1965 bis jetzt!</h4>
<p>Gründer und Geschäftsführer von DAM Projects ist Wolf Lieser. Nach einigen Jahren als freier Kunstberater und Galerist in Wiesbaden gründete er 1998 das Digital Art Museum als reines Onlinemuseum, was damals eine bahnbrechende Innovation darstellte, und entwickelte es in Zusammenarbeit mit der Londoner Metropolitan University. Gleichzeitig betrieb Wolf Lieser in London gemeinsam mit Keith Watson die Colville Place Gallery, die erste Galerie mit Spezialisierung auf digitale Kunst.</p>
<p>2003 folgte dann die Gründung der DAM Gallery (heute DAM Projects) in Berlin, 2005 der DAM DIGITAL ART AWARD. Seit 2006 kooperiert das DAM mit dem Sony Center am Potsdamer Platz in Berlin. Wo digitale Kunst mehrmals täglich öffentlich auf dem großen Videoscreen im Innenhof gezeigt wird.</p>
<p>DAM Projects ging aus dem Digital Art Museum hervor, einem virtuellen Museum und Archiv, das der Dokumentation und Vermittlung dieser einflussreichen, avantgardistischen Kunstform gewidmet ist. Es ist erklärtes Ziel von DAM Projects – als wirtschaftliche Erweiterung der wissenschaftlichen Ausrichtung des Digital Art Museums – digitale Kunst zu vermitteln und umfänglich verfügbar zu machen.</p>
<p>Gemeinsam mit dem DAM DIGITAL ART AWARD, der zu Ehren von wichtigen Pionieren ins Leben gerufen wurde, bilden diese drei Säulen das Gesamtkonzept DAM.</p>
<h4>Computer-Grafik 1984 Ausstellung</h4>
<p>Ausstellung 4.4. &#8211; 31.5. 2025 &#8211; DAM Projects | Horstweg 35 | 14059 Berlin</p>
<p>DAM PROJECTS lädt Sie herzlich zur Eröffnung am Donnerstag, den 3. April von 18 &#8211; 20 Uhr ein. Wolf Lieser gibt um 19 Uhr einen Einblick in die digitale Kunst der 1980er Jahre und stellt die Künstler vor.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DHNmceGoT_C/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Künstler: <a href="https://damprojects.org/de/about">About | DAM Projects</a></p>
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		<title>Otto Zitko im Interview &#8211; Im Labyrinth der Linien &#8211; Ausstellung SO WHAT in Berlin</title>
		<link>https://arttrado.de/news/otto-zitko-im-interview-im-labyrinth-der-linien-ausstellung-so-what-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 05:11:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Linien]]></category>
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		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
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		<category><![CDATA[Otto Zitko]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Crone]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Im Labyrinth der Linien: Otto Zitko im Interview &#8211; Ausstellung SO WHAT in Berlin</h4>
<p>Seit den 1980er-Jahren prägt er mit seinem expressiven, gestischen Ansatz die internationale Kunstszene und zählt zu den wichtigsten Vertretern einer Kunst, die sich radikal dem Prozess und dem Augenblick verschreibt. Zitkos Arbeiten, die den Betrachter nicht nur visuell, sondern auch körperlich in ihren Bann ziehen, sind in bedeutenden Museen und Sammlungen weltweit zu finden.</p>
<p>Kunstfreunde aus Deutschland haben vom 22. Februar bis 24. April 2025 die Möglichkeit, ausgewählte Arbeiten von Zitko in der Galerie Crone in Berlin zu betrachten. <a href="https://arttrado.de/news/crone-berlin-zeigt-otto-zitko-ausstellung-so-what/" target="_blank" rel="noopener">In seiner Ausstellung SO WHAT werden 14 großformatige Arbeiten des Künstlers gezeigt.</a></p>
<h4>Otto Zitko im Interview</h4>
<p><strong>Wo sind Sie grade, wie geht es Ihnen und woran arbeiten Sie aktuell?</strong></p>
<p><em>Ich bin in Wien, es geht so, ich sortiere und räume auf.</em></p>
<p><strong>Ihre Werke wirken oft dynamisch, fast impulsiv. Spiegelt sich darin Ihre Gefühlswelt wider, oder ist der künstlerische Prozess für Sie eher analytisch?</strong></p>
<p><em>Es geht um die Konstruktion der Geste. Dass sich auch ab und zu emotionale Befindlichkeiten niederschlagen, kann durchaus sein</em></p>
<p><strong>Ihre großformatigen Linienzeichnungen interagieren intensiv mit dem Raum. Wie beeinflusst die Architektur eines Raumes Ihre Herangehensweise an ein neues Projekt?</strong></p>
<p><em>Zweifelsohne sind architektonische Gegebenheiten, Lichtsituation, Möblierung etc. Parameter, die meine künstlerische Entscheidung jeweils mitbestimmen.</em></p>
<p><strong>Die letzten Jahre waren durch die globale Pandemie geprägt. Inwiefern hat diese Zeit Ihre künstlerische Praxis oder Ihre Perspektive auf Kunst beeinflusst?</strong></p>
<p><em>Ich war recht froh, mehr Ruhe, Zurückgezogenheit und weniger Leistungsdruck zu verspüren.</em></p>
<p><strong>Wie sehen Sie die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst in den nächsten Jahren, und welche Rolle möchten Sie dabei spielen?</strong></p>
<p><em>Da wird sich, vor allem durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, sehr viel ändern. Ich selbst werde meinen Weg weiter gehen, auch generationsbedingt.</em></p>
<p><strong>Welchen Rat würden Sie jungen Künstlern geben, die am Anfang ihrer Karriere stehen und ihren eigenen Stil finden möchten?</strong></p>
<p><em>Nicht sofort und primär an die Karriere denken, sondern daran arbeiten, gute Kunst zu machen.</em></p>
<h4>Was macht gute Kunst für Sie aus?</h4>
<p><em>Gute Kunst sollte emotional oder intellektuell berühren können.</em></p>
<p><strong>Darf Kunst alles oder gibt es Grenzen?</strong></p>
<p><em>Grenzen sind dort zu ziehen, wo Grundrechte anderer, wie etwa das Recht auf Menschenwürde, verletzt wird.</em></p>
<p><strong>Gibt es ein prägendes Erlebnis aus Ihrer Kindheit oder Jugend, das Ihren Weg als Künstler entscheidend beeinflusst hat?</strong></p>
<p><em>Mein Großvater war Hobbymaler und Holzschnitzer. Ich habe seine Werke sehr bewundert und gemocht.</em></p>
<p><strong>Auf welche Ihrer Arbeiten sind Sie ganz besonders stolz?</strong></p>
<p><em>Ich bin sehr streng, was die Autorisierung meiner Arbeiten betrifft und gebe grundsätzlich nur solche frei, die ich als gelungen betrachte.</em></p>
<p><strong>Wer soll sich mit Ihrer Kunst auseinandersetzen und warum sollte man die aktuelle/kommende Ausstellung besuchen? </strong></p>
<p><em>Die Besucher_innen, die Interesse haben, werden Bilder sehen, mit denen ich mich im Sommer/Herbst letzten Jahres auseinandergesetzt habe, sie finalisiert oder eine Entscheidung zur Freigabe getroffen habe. Diese wurden in Relation zueinander gestellt sowie mit neuen Tafeln ergänzt.</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Sie planen einen Besuch in Berlin? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1746443&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
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		<title>Galerie Haas Berlin: Angelika Platen &#8211; KÜNSTLERPORTRAITS Ausstellung und Gespräch</title>
		<link>https://arttrado.de/news/galerie-haas-berlin-angelika-platen-kuenstlerportraits-ausstellung-und-gespraech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 14:07:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Bildbände]]></category>
		<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
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		<category><![CDATA[Hanne Darboven]]></category>
		<category><![CDATA[James Rosenquist]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Günter Uecker]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Joachim Jäger]]></category>
		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Haas]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Stadthaus Ulm]]></category>
		<category><![CDATA[andy warhol]]></category>
		<category><![CDATA[LUDWIGGALERIE]]></category>
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		<category><![CDATA[Sigmar Polke]]></category>
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					<description><![CDATA[Galerie Haas Berlin: Angelika Platen &#8211; KÜNSTLERPORTRAITS Ausstellung und Gespräch Die umfassende Monografie KÜNSTLERPORTRAITS dokumentiert das große, vielschichtige Werk von <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/galerie-haas-berlin-angelika-platen-kuenstlerportraits-ausstellung-und-gespraech/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Galerie Haas Berlin: Angelika Platen &#8211; KÜNSTLERPORTRAITS Ausstellung und Gespräch</h4>
<p>Die umfassende Monografie KÜNSTLERPORTRAITS dokumentiert das große, vielschichtige Werk von Angelika Platen von den Anfängen in den 1960er Jahren bis zu ihrer heutigen Arbeit. Die Fotos von Angelika Platen vermitteln ein Panorama des sich ständig in Veränderung befindenden Kunstgeschehens. Sehr persönliche Texte berichten von ihrem aufregenden Leben in der internationalen Kunstwelt.</p>
<p>Anlässlich der Veröffentlichung der neuen umfassenden Monografie &#8222;Angelika Platen. Künstlerportraits&#8220; im Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König zeigt die Galerie Haas in ihren Räumen in der Niebuhrstraße, in Berlin, eine Ausstellung mit Werken der Fotografin Angelika Platen.</p>
<p>Zudem findet am Freitag, den 21. Februar, ab 18 Uhr ein Gespräch zwischen Angelika Platen und dem stellvertretenden Direktor der Neuen Nationalgalerie und Herausgeber der Publikation Dr. Joachim Jäger statt. Im Anschluss an das Gespräch haben Besucher die Möglichkeit, das Buch zu erwerben und von Angelika Platen signieren zu lassen.</p>
<p>Parallel zur Ausstellung, Gespräch und Buchpräsentation in der Galerie Haas Berlin, findet bis zum 04. Mai 2025 die Ausstellung <a href="https://galeriemichaelhaas.de/news/angelika-platen-at-stadthaus-ulm/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Beglückende Begegnungen&#8220; im Stadthaus Ulm</a> statt. Und die <a href="https://galeriemichaelhaas.de/news/angelika-platen-at-ludwiggalerie-schloss-oberhausen/" target="_blank" rel="noopener">LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen präsentiert bis zum 06. April 2025 die Ausstellung &#8222;Meine Frauen&#8220;.</a></p>
<h4>Angelika Platen</h4>
<p>Angelika Platen ist eine herausragende Fotografin und Bildjournalistin, die seit den späten 1960er Jahren das künstlerische Porträtwesen prägt. Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte, Romanistik und Orientalistik an der Freien Universität Berlin sowie der Fotoklasse an der Hochschule für bildende Künste Hamburg begann sie 1968 ihre Karriere als Fotografin.</p>
<p>Ihre erste Ausstellung 1969 in der Künstlergalerie Die Insel markierte den Beginn einer beeindruckenden Laufbahn, in der sie zahlreiche bedeutende Künstlerinnen und Künstler fotografierte, darunter Georg Baselitz, Joseph Beuys und Andy Warhol. Platen hat nicht nur die Entwicklung junger Talente dokumentiert, sondern auch die Veränderungen im Leben etablierter Künstler über die Jahre hinweg festgehalten.</p>
<p>Ihre Arbeiten sind in renommierten Institutionen wie dem Museum für Moderne Kunst in Frankfurt und dem Martin-Gropius-Bau ausgestellt worden. Besonders bemerkenswert ist ihre Sammlung von Künstlerporträts, die sie von anderen Fotografen zusammengetragen hat. Diese bieten einen faszinierenden Blick auf die Geschichte der Fotografie und der Kunst. Platen wird als eine der bedeutendsten Künstlerporträtistinnen ihrer Zeit angesehen, deren Werke sowohl künstlerische als auch menschliche Dimensionen in den Fokus rücken.</p>
<p>Zur Webseite der Künstlerin: <a href="https://angelikaplaten.com/">• art &amp; photo</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
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<p>Sie planen einen Besuch in Berlin? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1746443&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
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<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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