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	<title>Künstlerförderung Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>Künstlerförderung Archive - Arttrado.de</title>
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	<item>
		<title>Irland zahlt Künstlern ein Grundeinkommen – wäre so ein Modell auch in Deutschland möglich?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/irland-zahlt-kuenstlern-ein-grundeinkommen-waere-so-ein-modell-auch-in-deutschland-moeglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 11:57:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Grundeinkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstförderung]]></category>
		<category><![CDATA[kunst und politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Irland zahlt Künstlern ein Grundeinkommen – wäre so ein Modell auch in Deutschland möglich? Während viele Länder noch darüber diskutieren, <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/irland-zahlt-kuenstlern-ein-grundeinkommen-waere-so-ein-modell-auch-in-deutschland-moeglich/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Irland zahlt Künstlern ein Grundeinkommen – wäre so ein Modell auch in Deutschland möglich?</h4>
<p>Während viele Länder noch darüber diskutieren, wie kreative Arbeit fair bezahlt werden kann, hat Irland bereits Fakten geschaffen: Künstler erhalten dort künftig 325 Euro pro Woche vom Staat – unabhängig davon, ob sie gerade ein Werk verkaufen, auf Tour gehen oder ein neues Projekt starten.</p>



<p>Was vor wenigen Jahren noch wie eine politische Utopie wirkte, entwickelt sich jetzt zu einem der spannendsten Kulturmodelle Europas.</p>



<p>Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr nur, ob Irlands Experiment funktioniert.</p>



<p>Sondern ob andere Länder irgendwann nachziehen müssen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Irland macht ernst: Das „Basic Income for the Arts“</h4>



<p>Das sogenannte „Basic Income for the Arts“-Programm wurde in Irland ursprünglich 2022 als Pilotprojekt eingeführt. Ziel war es, Künstler vor finanzieller Unsicherheit zu schützen und ihnen mehr Zeit für kreative Arbeit zu ermöglichen. (<a href="https://www.gov.ie/en/department-of-culture-communications-and-sport/campaigns/basic-income-for-the-arts-pilot-scheme/?utm_source=chatgpt.com">gov.ie</a>)</p>



<p>Am 10. Februar 2026 beschloss die irische Regierung offiziell, das Modell dauerhaft fortzuführen. Damit wird Irland zum ersten europäischen Land mit einem langfristig angelegten Grundeinkommensmodell speziell für Künstler. (<a href="https://www.gov.ie/en/department-of-culture-communications-and-sport/campaigns/basic-income-for-the-arts-pilot-scheme/?utm_source=chatgpt.com">gov.ie</a>)</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Fakten zum Künstler-Grundeinkommen in Irland</h4>



<p>Das Modell funktioniert deutlich konkreter, als viele vermuten.</p>



<p class="wp-block-heading">Künstler erhalten:</p>



<p>325 Euro pro Woche</p>



<p>rund 1.400 Euro pro Monat</p>



<p>über einen Zeitraum von drei Jahren</p>



<p>plus zusätzliche Übergangsmonate nach Ende des Programms</p>



<p>Zusätzliches Einkommen bleibt erlaubt.</p>
<p>Die Zahlung ist steuerpflichtig und ersetzt nicht automatisch andere Einnahmen. (<a href="https://www.gov.ie/en/department-of-culture-communications-and-sport/press-releases/minister-odonovan-announces-the-new-basic-income-for-the-arts-scheme/?utm_source=chatgpt.com">gov.ie</a>)</p>



<p>Gefördert werden unter anderem:</p>



<p>Musiker</p>



<p>Schriftsteller</p>



<p>Schauspieler</p>



<p>Filmemacher</p>



<p>bildende Künstler</p>



<p>Tänzer</p>



<p>Performance Artists</p>



<p>Kreativschaffende der freien Szene</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wer bekommt das Geld?</h4>



<p>Das irische Modell ist kein bedingungsloses Grundeinkommen für alle.</p>



<p>Künstler müssen nachweisen, dass sie professionell arbeiten.</p>



<p>Dafür akzeptiert die Regierung beispielsweise:</p>
<p>veröffentlichte Werke<br />kreative Einkünfte<br />Ausstellungen<br />Aufführungen<br />Presseberichte<br />Förderungen<br />Mitgliedschaften in Künstlerverbänden<br />Steuerunterlagen (<a href="https://www.gov.ie/en/department-of-culture-communications-and-sport/publications/basic-income-for-the-arts-scheme-2026-2029-faq/?utm_source=chatgpt.com">gov.ie</a>)</p>



<p>Bereits beim ersten Pilotprojekt bewarben sich mehr als 8.000 Menschen auf nur 2.000 Plätze. (<a href="https://www.reuters.com/world/ireland-rolls-out-pioneering-basic-income-scheme-artists-2026-02-10/?utm_source=chatgpt.com">reuters.com</a>)</p>



<p>Allein diese Zahl zeigt, wie groß der finanzielle Druck innerhalb der Kreativbranche inzwischen geworden ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Warum Irland dieses Modell überhaupt eingeführt hat</h4>



<p>Die Grundidee hinter dem Projekt ist simpel:</p>



<p>Künstler arbeiten oft gesellschaftlich relevant – wirtschaftlich aber extrem unsicher.</p>



<p>Viele professionelle Kreative bewegen sich dauerhaft zwischen:</p>
<p>Projektarbeit<br />Nebenjobs<br />unsicheren Honoraren<br />unbezahlten Leistungen<br />Förderanträgen<br />Plattformabhängigkeit<br />kurzfristigen Aufträgen</p>



<p>Gerade in der digitalen Welt entsteht ein paradoxes System:</p>



<p>Noch nie wurden so viele kreative Inhalte konsumiert.<br />Aber gleichzeitig können immer weniger Künstler stabil davon leben.</p>



<p>Musikstreaming, Social Media und Plattformökonomie haben die Sichtbarkeit erhöht – aber die Einnahmen vieler Kreativer massiv fragmentiert.</p>



<p>Ein Song kann Millionen Streams erreichen und trotzdem kaum existenzsichernd sein.</p>
<p>Ein Künstler kann online viral gehen und gleichzeitig unter der Armutsgrenze leben.</p>



<p>Irland reagiert damit auf ein Problem, das längst global geworden ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was die Pilotphase gezeigt hat</h4>



<p>Laut der irischen Regierung zeigte das Pilotprojekt deutliche positive Effekte.</p>



<p>Teilnehmer berichteten unter anderem über:</p>
<p>weniger Existenzängste<br /><a href="https://arttrado.de/news/kunst-gegen-depression-wie-museumsbesuche-die-psyche-staerken/">bessere mentale Gesundheit</a><br />höhere kreative Produktivität<br />mehr Zeit für Kunst statt Nebenjobs<br />stärkere Planungssicherheit (<a href="https://www.reuters.com/world/ireland-rolls-out-pioneering-basic-income-scheme-artists-2026-02-10/?utm_source=chatgpt.com">reuters.com</a>)</p>



<p>Viele Künstler konnten erstmals langfristiger arbeiten, statt permanent kurzfristige Einnahmen sichern zu müssen.</p>



<p>Und genau das ist einer der zentralen Punkte der Debatte:</p>



<p>Kreative Arbeit funktioniert oft nicht linear.</p>



<p>Ein Album, ein Film, ein Roman oder eine Ausstellung entstehen nicht innerhalb weniger Tage.<br />Oft braucht Kunst Zeiträume ohne unmittelbaren finanziellen Output.</p>



<p>Das irische Modell versucht genau diese Phase abzusichern.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Warum das Thema gerade jetzt so explosiv wird</h4>



<p>Die Diskussion um Künstler-Grundeinkommen wäre schon vor zehn Jahren relevant gewesen.</p>



<p>2026 bekommt sie jedoch eine völlig neue Dimension.</p>



<p>Der Grund heißt: KI.</p>



<h4 class="wp-block-heading">KI verändert die kreative Wirtschaft radikal</h4>



<p>Künstliche Intelligenz produziert heute bereits:</p>
<p>Bilder<br />Musik<br />Texte<br />Voiceovers<br />Animationen<br />Designs<br />Videoinhalte</p>



<p>Viele Kreativberufe stehen dadurch erstmals unter massivem ökonomischem Druck.</p>



<p>Besonders betroffen sind:</p>
<p>Illustratoren<br />Designer<br />Werbetexter<br />Stockfotografen<br />Musiker<br />Content Creator</p>



<p>Die große Angst vieler Kreativer lautet:</p>



<p>Nicht, dass Kunst verschwindet.<br />Sondern dass kreative Arbeit wirtschaftlich entwertet wird.</p>



<p>Genau deshalb könnte Irlands Modell in Zukunft weit mehr sein als reine Kulturförderung.</p>



<p>Es könnte zu einer Art wirtschaftlichem Schutzmechanismus gegen die Folgen der Automatisierung werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Würde so ein Modell auch in Deutschland funktionieren?</h4>



<p>Theoretisch: ja.</p>



<p>Praktisch wäre Deutschland allerdings deutlich komplizierter.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Deutschland hat bereits Teilmodelle</h4>



<p>Während der Corona-Pandemie entstanden erste Ansätze staatlicher Absicherung für Kreative.</p>



<p>Dazu gehörten:</p>
<p>Neustart Kultur<br />Überbrückungshilfen<br />Arbeitsstipendien<br />Landesförderungen<br />Solo-Selbstständigenhilfen</p>



<p>Außerdem existieren Institutionen wie:</p>
<p>die Künstlersozialkasse<br />die Kulturstiftung des Bundes<br />zahlreiche Landesförderprogramme</p>



<p>Allerdings funktionieren diese Systeme meist projektbezogen – nicht als dauerhaftes Grundeinkommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die größte Frage: Wer gilt überhaupt als Künstler?</h4>



<p>Hier beginnt sofort die politische Sprengkraft.</p>



<p>Denn die heutige Kreativszene ist viel breiter als klassische Kulturberufe.</p>



<p>Würde ein Grundeinkommen auch gelten für:</p>
<p>Content Creator?<br />YouTuber?<br />DJs?<br />Tattoo-Artists?<br />Game Designer?<br />KI-Künstler?<br />TikTok-Musiker?<br />digitale Illustratoren?</p>



<p>Die Grenzen kreativer Arbeit verschwimmen zunehmend.</p>



<p>Und genau deshalb wäre ein deutsches Modell vermutlich politisch extrem umkämpft.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Deutschland vs. Irland: Warum Irland schneller handeln konnte</h4>



<p>Irland hat mehrere strukturelle Vorteile.</p>



<p class="wp-block-heading">Kleinere Bevölkerung</p>



<p>Irland kann kulturpolitische Experimente leichter umsetzen als ein Land mit über 80 Millionen Einwohnern.</p>



<p class="wp-block-heading"> Zentraleres Regierungssystem</p>



<p>Deutschland ist stark föderal organisiert.</p>



<p>Kulturpolitik liegt häufig bei:</p>
<p>Bundesländern<br />Kommunen<br />Kulturämtern<br />regionalen Förderinstitutionen</p>



<p>Ein bundesweites Modell wäre deshalb deutlich komplexer.</p>



<p class="wp-block-heading">Andere gesellschaftliche Debatte</p>



<p>In Deutschland werden staatliche Kulturförderungen oft sofort mit Fragen nach Leistung, Fairness und Steuergeld verbunden.</p>



<p>Die öffentliche Diskussion wäre vermutlich wesentlich härter als in Irland.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Kritik am Künstler-Grundeinkommen</h4>



<p>Natürlich gibt es auch deutliche Gegenstimmen.</p>



<p>Kritiker fragen:</p>
<p>Warum sollten Künstler Sonderrechte erhalten?<br />Warum kein Grundeinkommen für Pflegekräfte oder Lehrer?<br />Fördert das Modell Mittelmaß?<br />Entsteht Abhängigkeit vom Staat?<br />Wer entscheidet über „echte Kunst“?</p>



<p>Diese Fragen sind legitim.</p>



<p>Gleichzeitig argumentieren Befürworter, dass kreative Arbeit heute oft nach Marktlogiken bewertet wird, die Kunst nur unzureichend abbilden.</p>



<p>Denn nicht jede gesellschaftlich wertvolle Kunst ist automatisch kommerziell erfolgreich.</p>



<p>Viele bedeutende Künstler wurden historisch erst Jahre später wirtschaftlich anerkannt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Internationale Modelle zeigen: Die Debatte wächst weltweit</h4>



<p>Irland steht mit der Diskussion nicht allein da.</p>



<p>Auch andere Länder experimentieren zunehmend mit neuen Kulturförderungen:</p>



<p class="wp-block-heading">Finnland führte bereits Grundeinkommens-Experimente durch.</p>



<p class="wp-block-heading">Frankreich gilt traditionell als stark kulturfördernder Staat mit umfangreichen Künstlerhilfen.</p>



<p class="wp-block-heading">Kanada arbeitet seit Jahren mit umfangreichen Artist Grants und Creative Funds.</p>



<p class="wp-block-heading">USA diskutieren verstärkt über Absicherungen für Kreative innerhalb der Plattformökonomie.</p>



<p>Weltweit zeigt sich ein Trend: Kreative Arbeit wird wirtschaftlich instabiler – gleichzeitig aber gesellschaftlich immer wichtiger.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Warum das Thema die Zukunft der Kreativbranche betreffen könnte</h4>



<p>Die eigentliche Bedeutung des irischen Modells geht möglicherweise weit über Kunst hinaus.</p>



<p>Denn viele moderne Berufe entwickeln sich zunehmend in Richtung:</p>
<p>Projektarbeit<br />Plattformarbeit<br />digitale Selbstständigkeit<br />unregelmäßige Einnahmen<br />algorhytmische Sichtbarkeit</p>



<p>Künstler sind dabei oft nur die erste Berufsgruppe, bei der diese Entwicklung sichtbar wird.</p>



<p>Das macht Irland plötzlich zu einem möglichen Testlabor für die Arbeitswelt der Zukunft.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fazit: Irland testet vielleicht mehr als nur Kulturförderung</h4>



<p>Irland wagt derzeit etwas, das viele Staaten bislang nur theoretisch diskutieren:<br />Künstler nicht nur projektweise zu fördern, sondern ihnen echte finanzielle Stabilität zu geben.</p>



<p>Ob das Modell langfristig erfolgreich bleibt, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen.</p>



<p>Doch bereits jetzt verändert die Debatte den Blick auf kreative Arbeit.</p>



<p>Vielleicht lautet die eigentliche Frage nicht mehr:</p>



<p>„Kann sich ein Staat Künstler-Grundeinkommen leisten?“</p>



<p>Sondern:</p>



<p>Kann sich eine moderne digitale Gesellschaft langfristig leisten, kreative Arbeit dauerhaft prekär zu halten?</p>
<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="1HNiFh330S"><a href="https://arttrado.de/news/st-patricks-day-in-der-kunst-symbole-traditionen-und-moderne/">St. Patrick’s Day in der Kunst: Symbole, Traditionen und Moderne</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;St. Patrick’s Day in der Kunst: Symbole, Traditionen und Moderne&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/st-patricks-day-in-der-kunst-symbole-traditionen-und-moderne/embed/#?secret=dguPDZDBly#?secret=1HNiFh330S" data-secret="1HNiFh330S" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>


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<h4 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Image by <a href="https://pixabay.com/users/thedigitalartist-202249/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4594424">Pete Linforth</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>



<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Residenzstipendien für Literatur und bildende Kunst</title>
		<link>https://arttrado.de/news/residenzstipendien-fuer-literatur-und-bildende-kunst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 11:13:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[stipendium]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp für Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Bertolt Brecht]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Willemsen]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Gelpke]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Residenzstipendien für Literatur und bildende Kunst Zum vierten Mal vergibt die Behörde für Kultur und Medien in Kooperation mit der <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/residenzstipendien-fuer-literatur-und-bildende-kunst/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Residenzstipendien für Literatur und bildende Kunst</h3>
<p>Zum vierten Mal vergibt die Behörde für Kultur und Medien in Kooperation mit der Roger Willemsen Stiftung die „Hamburger Sommerresidenz“  an zwei Hamburger Autorinnen oder Autoren sowie an eine bildende Künstlerin oder Künstler. Außerdem erhält ein Autor oder eine Autorin ein Stipendium für das Brecht-Haus im dänischen Svendborg.</p>
<p><strong>Hamburger Kreative können sich bis zum 15. Mai 2022 für einen vierwöchigen Aufenthalt im August und September 2022 bewerben.</strong></p>
<p>Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „An Bertolt Brechts Schreibtisch arbeiten oder sich in Roger Willemsens Bibliothek festlesen: Die Künstlerhäuser bieten Inspiration abseits des Alltags, anregende Atmosphäre sowie Austausch mit anderen und machen so den Aufenthalt zu einer nachhaltigen Erfahrung für Künstlerinnen und Künstler. Nach mehr als zwei Jahren Einschränkungen durch die Pandemie können sie hier ihre kreativen Speicher auffüllen.“</p>
<p>Nikolaus Gelpke, Roger Willemsen Stiftung: „Dass die Idee von einem Künstlerhaus so gut aufgehen und in Zeiten der Pandemie so viel zusätzlichen Wert und Nutzen erhalten würde, war damals gar nicht zu ahnen. Wir sind sehr glücklich darüber, wie sich das Haus entwickelt und bereichert wird durch seine Bewohnerinnen und Bewohner – woran die Hamburger Kulturbehörde keinen geringen Anteil hat.“</p>
<h4>Künstlerhaus des mareverlags</h4>
<p>Das Künstlerhaus des mareverlags in Wentorf bei Hamburg war das letzte Wohnhaus des Autors und Publizisten Roger Willemsen. Willemsen verstarb 2016. Dank seines engen Freundes Nikolaus Gelpke, Verleger des mareverlags, wurde die Villa als Künstlerhaus des Verlages erhalten. Schließlich der Roger Willemsen Stiftung als Künstlerresidenz zur Verfügung gestellt. Seit 2018 leben und arbeiten hier Stipendiaten und Stipendiatinnen aus verschiedenen künstlerischen Bereichen, die von der Stiftung betreut werden.</p>
<h4>Brecht-Haus</h4>
<p>Das Brecht-Haus liegt auf der Insel Fünen in der dänischen Hafenstadt Svendborg. Es diente Bertolt Brecht, Helene Weigel und ihren Kindern zwischen 1933 und 1939 als Wohnhaus während des Exils. Das Reetdachhaus wurde zu Beginn der 1990er Jahre renoviert und beherbergt heute ebenfalls Kunst- und Kulturschaffende aus aller Welt.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Die vollständigen Ausschreibungen gibt es unter <a href="http://www.hamburg.de/bkm/stipendien." target="_blank" rel="noopener">www.hamburg.de/bkm/stipendien.</a></p>
<p>Bewerbungen sind bis zum 15. Mai 2022 über den Online-Dienst der BKM möglich: <a href="https://serviceportal.hamburg.de/HamburgGateway/Service/Entry/AFM-ELBFND" target="_blank" rel="noopener">https://serviceportal.hamburg.de</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Hamburg? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1785434&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>Unser Projekt ARTTRADO unterstützen:</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bund fördert freie Musikensembles mit 35 Millionen Euro</title>
		<link>https://arttrado.de/news/bund-foerdert-freie-musikensembles-mit-35-millionen-euro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2021 12:30:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=9709</guid>

					<description><![CDATA[Bund fördert freie Musikensembles mit 35 Millionen Euro Für das im Rahmen von NEUSTART KULTUR entwickelte Förderprogramm des Deutschen Musikrats <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/bund-foerdert-freie-musikensembles-mit-35-millionen-euro/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Bund fördert freie Musikensembles mit 35 Millionen Euro</h3>
<p>Für das im Rahmen von NEUSTART KULTUR entwickelte Förderprogramm des Deutschen Musikrats für freie Ensembles stellt der Bund 35 Millionen Euro zur Verfügung. Hiervon ist eine Summe von 5 Millionen Euro für die gezielte Unterstützung von Nachwuchsensembles vorgesehen. Das ist einer Pressemitteilung der Bundesregierung vom 2. August 2021 zu entnehmen.</p>
<p>Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Die Folgen der Pandemie waren und sind für die freien Ensembles und insbesondere auch für den künstlerischen Nachwuchs existenzbedrohend. Deshalb gilt es, den freien Ensembles eine Zukunft zu ermöglichen und die Vielfalt dieser Szene in ihren zahlreichen Facetten zu bewahren. Mit unserer Förderung wollen wir die große Anzahl professioneller Ensembles aller Genres in freier Trägerschaft unterstützen und damit dazu beitragen, ihre enorme künstlerische Qualität zu erhalten.“</p>
<p>Freie Ensembles prägen das Musikleben in seiner ganzen Bandbreite von der Alten Musik bis zur zeitgenössischen Musik. Sie sind Innovationsmotor der Musikszene, auch in transkulturellen und Genregrenzen überschreitenden Formationen. Als elementarer Bestandteil der Musikinfrastruktur in Deutschland sollen sie durch das Programm in die Lage versetzt werden, ihre künstlerische Arbeit fortzusetzen und weiter professionell zu arbeiten, innovative Wege auszuprobieren und damit künstlerische Profile zu schärfen. Antragssteller können bis zu 150.000 € aus diesem Förderprogramm erhalten.</p>
<p>Die Fördermittel können für einen Projektzeitraum bis zum 31. Oktober 2022 beantragt werden. Antragsberechtigt sind professionelle freie Ensembles aller Genres ab zwei Mitgliedern bis zu Orchester- oder Chorgröße. Voraussetzung ist, dass die Ensembles nicht überwiegend öffentlich finanziert werden und die Projekte der Antragsteller im Inland durchgeführt werden.</p>
<p>Ein spezieller Fokus des Programms liegt in der Förderung von Nachwuchsensembles mit den Projektschwerpunkten Coaching, Professionalisierung und Qualifizierung. In diesem Bereich können insbesondere Projekte gefördert werden, die eine kuratierte Entwicklung eines Nachwuchsensembles in Zusammenarbeit mit einer Künstlervermittlerin / einem Künstlervermittler beinhalten.</p>
<p>Die Antragstellung für das Programm ist ab dem 16. September 2021 beim Deutsche Musikrat gGmbH möglich.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Weitere Informationen gibt es hier: <a class="bpa-link-external" title="Externer Link: http://www.musikrat.de (Öffnet neues Fenster)" href="http://www.musikrat.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span class="bpa-link-text">www.musikrat.de</span></a></p>
<p>Auf der Suche nach einem besonderen Kunstwerk? – <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gemälde, Fotografien, Kunstdrucke</a></p>
<p>Neuer Kunst-Kurzfilm von KaKiKunst: <a href="https://arttrado.de/news/kakikunst-ich-bin-je-suis-was-ist-schoen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ICH BIN | JE SUIS  – Was ist schön?</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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