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	<title>Künstler entdecken Archive - Arttrado.de</title>
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	<description>No earth without art</description>
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	<title>Künstler entdecken Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Vom Rapper zum Künstler: Wie ernst ist die Kunst von Kollegah wirklich?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/vom-rapper-zum-kuenstler-wie-ernst-ist-die-kunst-von-kollegah-wirklich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 14:41:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps für Kunstsammler]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Ist das Kunst? Diskussionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Mensing]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Aufbruch]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom Rapper zum Künstler: Wie ernst ist die Kunst von Kollegah wirklich? Felix Blume, besser bekannt als Kollegah, hat den <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/vom-rapper-zum-kuenstler-wie-ernst-ist-die-kunst-von-kollegah-wirklich/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vom Rapper zum Künstler: Wie ernst ist die Kunst von Kollegah wirklich?</h4>
<p>Felix Blume, besser bekannt als Kollegah, hat den Sprung vom erfolgreichen Rapper in die bildende Kunst gewagt – und damit eine Debatte ausgelöst, die weit über seine Person hinausgeht. Zwischen ausverkauften Ausstellungen, teils hochpreisigen Verkäufen und skeptischen Stimmen aus der Kunstszene stellt sich eine zentrale Frage: Handelt es sich hier um einen ernstzunehmenden künstlerischen Werdegang oder um ein clever inszeniertes Promi-Projekt?</p>
<p>Dieser Artikel beleuchtet die künstlerische Position, die Marktmechanismen, konkrete Verkaufsdaten – und ordnet ein, was wirklich hinter dem Phänomen steckt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Einstieg in die Kunstwelt</h4>



<p>Kollegahs erste größere Ausstellungsreihe „<a href="https://www.galerie-mensing.de/events/aufbruch-6" target="_blank" rel="noopener">Aufbruch</a>“ im Jahr 2025 markierte seinen offiziellen Eintritt in den Kunstmarkt. Organisiert über die Galerie Mensing, erreichte er direkt ein breites Publikum.</p>



<p>Auffällig war dabei vor allem eines: Während viele Künstler Jahre benötigen, um Sichtbarkeit zu erlangen, startete er mit einer bestehenden Fanbase im Rücken. Diese brachte nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch kaufkräftige Nachfrage.</p>



<p>Das Ergebnis: gut besuchte Ausstellungen und ein funktionierender Absatzmarkt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Stil und Inhalte: Zwischen Symbolik und Selbstinszenierung</h4>



<p>Seine Werke bewegen sich stilistisch im Bereich der zeitgenössischen, zugänglichen Malerei. Häufig dominieren:</p>
<p>starke, teils plakative Symbolik<br />Themen wie Erfolg, Spiritualität und Selbstoptimierung<br />visuell klare, dekorative Kompositionen</p>



<p>Kritiker bemängeln dabei oft eine fehlende konzeptuelle Tiefe. Befürworter hingegen argumentieren, dass gerade die Direktheit und Verständlichkeit den Reiz seiner Arbeiten ausmachen.</p>



<p>Die Wahrheit liegt vermutlich dazwischen: Seine Kunst ist weniger akademisch geprägt, dafür aber stark auf Wirkung und Wiedererkennbarkeit ausgelegt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Perspektive der Kunstszene</h4>



<p>In klassischen Kunstkreisen – etwa bei Kuratoren, Kritikern oder im Feuilleton – wird Kollegahs Einstieg überwiegend skeptisch betrachtet.</p>



<p>Typische Kritikpunkte sind:</p>
<p>fehlende institutionelle Ausbildung oder künstlerische Laufbahn<br />schneller Markteintritt ohne „klassischen“ Aufbau<br />Nähe zu kommerziellen Strukturen</p>



<p>Diese Reaktion ist allerdings kein Einzelfall. Auch andere prominente Quereinsteiger wurden zunächst kritisch aufgenommen. Die Kunstwelt reagiert traditionell zurückhaltend gegenüber externen Einflüssen – insbesondere, wenn sie stark kommerziell erscheinen.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">&#x1f4b0; Preise, Verkäufe &amp; Marktanalyse</h4>



<p>Ein besonders spannender – und oft wenig transparenter – Aspekt ist der tatsächliche Kunstmarkt rund um Kollegah.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Erste Verkäufe und Auktionen</h4>



<p>Bereits vor und während seiner ersten Ausstellungen wurden Werke erfolgreich verkauft. In einem frühen Kontext wurden Arbeiten im Rahmen einer Auktion im Gesamtwert von rund <strong>15.000 €</strong> platziert (Charity-Umfeld). Auch bei Vernissagen fanden direkte Verkäufe statt.</p>



<p>Das zeigt: <strong>Es existiert reale Zahlungsbereitschaft.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Galerievertrieb als Hauptkanal</h4>



<p>Der zentrale Vertrieb läuft über die Galerie Mensing:</p>
<p>Verkauf von <strong>Originalen (Unikaten)<br /></strong>teilweise exklusive Präsentation bei Events<br />Preise meist <strong>nicht öffentlich einsehbar</strong> (typisch für Galerien)</p>



<p>&#x1f449; Bedeutet: Der Markt ist <strong>nicht transparent</strong>, sondern kuratiert und kontrolliert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Preisniveau: Realistische Einordnung</h3>



<p>Auch wenn es keine offiziellen Preislisten gibt, lässt sich das Niveau grob einschätzen:</p>
<p>viele Werke vermutlich im <strong>mittleren vierstelligen Bereich<br /></strong>größere Arbeiten entsprechend höher<br />Preisbildung basiert stark auf:<br />Bekanntheit der Person<br />Verknappung<br />Event-Charakter der Verkäufe</p>



<p>Wichtig: Das ist weniger ein klassischer Kunstmarktpreis, sondern eher<br /><strong>„Celebrity-getriebene Preisbildung“</strong>.</p>
<h4>Vom Kunstwerk zum Drop &#8211; Das limitierte Bundle als Marktstrategie</h4>
<p>Mit einem auf 500 Exemplare limitierten Bundle aus Vinyl und signiertem Kunstdruck verschiebt Kollegah seine künstlerische Praxis noch deutlicher in Richtung Direktvermarktung. </p>
<p>Das Set – preislich im Bereich von rund 220 Euro angesiedelt – kombiniert Musikrelease, signiertes Bild und künstliche Verknappung zu einem Produkt, das weniger wie eine klassische Kunstedition funktioniert als vielmehr wie ein kalkulierter „Drop“.</p>
<p>Genau darin liegt die entscheidende Verschiebung. Während Editionen im etablierten Kunstmarkt üblicherweise durch Galerien, Auflagenlogik und Sammlerstrukturen validiert werden, entsteht der Wert hier primär durch andere Faktoren:</p>
<p>Reichweite und Markenbindung <br />Limitierung als Marketinginstrument <br />direkte Ansprache einer kaufbereiten Fanbase</p>
<p>Das Resultat ist ein hybrides Objekt zwischen Kunstwerk, Merchandise und Sammlerstück. Der Preis wirkt dabei bewusst so gesetzt, dass er einerseits Exklusivität signalisiert, andererseits aber für ein breites Publikum noch erreichbar bleibt.</p>
<p>Die eigentliche Währung ist nicht kunsthistorische Relevanz, sondern Zugehörigkeit – der Besitz eines signierten Artefakts aus dem Kosmos des Künstlers.</p>
<p>Auch die Limitierung erfüllt weniger eine klassische Editionsfunktion als vielmehr eine psychologische: Sie erzeugt Zeitdruck, Verknappung und damit Nachfrage. Mechanismen, die eher aus Streetwear- oder Sneaker-Kultur bekannt sind als aus dem traditionellen Kunstmarkt. Damit wird ein zentrales Prinzip sichtbar: Nicht das Werk wird in einen Markt eingeführt – der Markt wird direkt um das Werk herum gebaut.</p>
<p>Für Käufer bedeutet das ein ambivalentes Angebot. Einerseits entsteht kurzfristig ein funktionierender Sammlermarkt, der durchaus Wiederverkaufsdynamiken entwickeln kann. Andererseits fehlt die unabhängige Validierung durch Institutionen, Sekundärmarkt oder kuratorische Einordnung. Das Bundle ist damit weniger als eigenständige Kunstedition zu verstehen, sondern als strategisch gestaltetes Sammlerprodukt – ein Objekt, dessen Wert sich primär aus der Person dahinter speist.</p>
<p>Gerade deshalb ist es so aufschlussreich: Es zeigt in konzentrierter Form, wie sich der Kunstmarkt unter dem Einfluss von Reichweite, Marke und Direktvertrieb verändert.</p>
<h4>Angebotsstruktur</h4>



<p>Aktuell dominieren:</p>
<p>Unikate (Leinwandarbeiten)<strong><br /></strong>thematische Serien<br />teilweise individuelle Auftragsarbeiten</p>



<p>Editionen oder breit verfügbare Drucke spielen bislang eine untergeordnete Rolle.</p>



<p class="wp-block-heading"><strong>&#x26a0;&#xfe0f; Das zentrale Problem: fehlende Marktvalidierung</strong></p>



<p>Der vielleicht wichtigste Punkt für Sammler und Beobachter:</p>
<p>&#x274c; keine etablierten Sekundärmarkt-Verkäufe (z. B. große Auktionshäuser)<br />&#x274c; kaum unabhängige Preisvergleiche<br />&#x274c; starke Abhängigkeit vom Primärmarkt (Galerie + Künstler)</p>



<p>Das führt zu einer klaren Einordnung:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Kollegah Kunst verkauft sich – aber der Markt ist noch nicht unabhängig bestätigt.</p>
</blockquote>



<h4 class="wp-block-heading">&#x1f4c8; Investment-Potenzial: Chance oder Risiko?</h4>



<p>Aus Käufersicht ergibt sich daraus ein gemischtes Bild.</p>



<p class="wp-block-heading"><strong>Chancen:</strong></p>
<p class="wp-block-heading">hohe Nachfrage durch bestehende Fanbase<br />frühe Marktphase (potenziell günstiger Einstieg)<br />starke Markenbindung</p>



<h4 class="wp-block-heading">Risiken:</h4>
<p class="wp-block-heading">fehlende langfristige kunsthistorische Relevanz<br />Abhängigkeit vom Promi-Status<br />unklarer Wiederverkaufsmarkt</p>



<p>Fazit aus Investment-Sicht:</p>
<p><strong>Spekulativ – eher Lifestyle- oder Fan-Investment als klassisches Art-Investment.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Markt spricht eine andere Sprache</h4>



<p>Während die institutionelle Kunstwelt zögert, zeigt der Markt ein anderes Bild:</p>
<p>Werke finden Käufer<br />Nachfrage wird durch Bekanntheit gestützt<br />Events erzeugen künstliche Verknappung</p>



<p>Das verweist auf eine zentrale Entwicklung: Erfolg wird nicht mehr ausschließlich durch kuratorische Anerkennung bestimmt, sondern zunehmend durch Sichtbarkeit, Marke und direkte Zielgruppenansprache.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kunst oder Marke? Eine falsche Dichotomie</h4>



<p>Die Diskussion wird oft als Entweder-oder geführt: Ist es „echte Kunst“ oder nur Marketing?</p>



<p>Diese Gegenüberstellung greift zu kurz.</p>



<p>Denn:</p>
<p>Kunst war schon immer auch mit Marktmechanismen verbunden<br />Künstlerpersönlichkeiten spielten historisch eine zentrale Rolle<br />Inszenierung ist längst Teil des Systems</p>



<p>Viel relevanter ist daher die Frage:</p>
<p><strong>Erzeugt das Werk eigenständigen künstlerischen Wert – unabhängig von der Person dahinter?</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Einordnung: Wo steht Kollegah als Künstler?</h4>



<p>Aktuell lässt sich seine Position so beschreiben:</p>
<p>kommerziell erfolgreich im zugänglichen Kunstsegment<br />hohe Reichweite durch bestehende Bekanntheit<br />begrenzte Anerkennung im institutionellen Kunstbetrieb</p>



<p>Das bedeutet nicht, dass sich dieser Status nicht verändern kann. Kunstkarrieren entwickeln sich oft über Jahre – auch für Quereinsteiger.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fazit: Ein relevantes Phänomen – unabhängig vom Urteil</h4>



<p>Ob man seine Kunst nun schätzt oder kritisch sieht: Kollegahs Einstieg in die Kunstwelt ist mehr als nur ein Promi-Ausflug.</p>



<p>Er zeigt, dass:</p>
<p>Reichweite und Marke im Kunstmarkt an Bedeutung gewinnen<br />neue Zielgruppen erschlossen werden<br />die Grenzen zwischen Popkultur und bildender Kunst verschwimmen</p>



<p>Und vielleicht liegt genau darin seine eigentliche Relevanz: nicht unbedingt in einzelnen Werken – sondern als <strong>Symptom eines sich verändernden Kunstmarkts</strong>.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zum Bundle: <a href="https://echterblume.de/products/felix-blume-alpha-dna-vinyl-leinwand">https://echterblume.de/</a></p>
<p>Titelbild: Selfmade Records, CC BY-SA 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0, via Wikimedia Commons</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gaby Fey: Unterwasserfotografie zwischen Kunstgeschichte und Inszenierung</title>
		<link>https://arttrado.de/news/gaby-fey-unterwasserfotografie-zwischen-kunstgeschichte-und-inszenierung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 14:04:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Gaby Fey]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträt]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwasserfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Gaby Fey: Unterwasserfotografie zwischen Kunstgeschichte und Inszenierung Die deutsche Fotokünstlerin Gaby Fey zählt zu den markantesten Positionen der zeitgenössischen Unterwasserfotografie. <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/gaby-fey-unterwasserfotografie-zwischen-kunstgeschichte-und-inszenierung/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Gaby Fey: Unterwasserfotografie zwischen Kunstgeschichte und Inszenierung</h4>
<p>Die deutsche Fotokünstlerin Gaby Fey zählt zu den markantesten Positionen der zeitgenössischen Unterwasserfotografie. Ihre Arbeiten verbinden kunsthistorische Referenzen mit aufwendig inszenierten Bildwelten und bewegen sich an der Schnittstelle von Fotografie, Performance und visueller Erzählung.</p>
<h4>Unterwasser als künstlerischer Raum</h4>
<p>Das zentrale Element in Gaby Feys Arbeit ist das Wasser – nicht als Kulisse, sondern als eigenständiger Bildraum.</p>
<p>Ihre Inszenierungen entstehen vollständig unter der Wasseroberfläche, entweder im eigenen Pool oder im Mittelmeerraum in Südfrankreich, wo die Künstlerin regelmäßig arbeitet. Dort entwickelt sie komplexe Szenen, die in enger Zusammenarbeit mit Models, Kostümen und Requisiten entstehen.</p>
<p>Die Bedingungen unter Wasser verändern dabei jedes klassische Verständnis von Fotografie:<br />
Licht bricht anders, Bewegungen verlangsamen sich, Stoffe beginnen zu schweben. Kontrolle und Zufall stehen in permanenter Spannung zueinander.</p>
<p>Gerade diese Unberechenbarkeit prägt die charakteristische Bildsprache ihrer Arbeiten.</p>
<h4>„Historical Composings“ – Kunstgeschichte unter Wasser neu gedacht</h4>
<p>Einem breiteren Publikum wurde Gaby Fey durch ihre Serie der sogenannten historical composings bekannt.</p>
<p>In diesen Arbeiten überträgt sie ikonische Werke der Kunstgeschichte in eine unterwasserbasierte Bildsprache und setzt sie fotografisch neu in Szene.</p>
<p>Zu den bekanntesten Referenzen zählen unter anderem:</p>
<p>„Das letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci<br />
„Das Floß der Medusa“ von Théodore Géricault<br />
„Die Freiheit führt das Volk“ von Eugène Delacroix</p>
<p>Statt bloßer Nachstellung entstehen eigenständige Interpretationen, in denen die bekannten Motive ihre statische Form verlieren. Körper, Stoffe und Objekte beginnen zu treiben, Perspektiven lösen sich auf, und historische Bildkompositionen werden in eine fast schwerelose Dramaturgie überführt.</p>
<p>So entsteht eine neue Lesart kunsthistorischer Ikonen – zwischen Wiedererkennbarkeit und Auflösung.</p>
<h4>Neue Werkreihe: „Partition de fleurs“</h4>
<p>Mit ihrer aktuellen Serie „Partition de fleurs“ erweitert Gaby Fey ihr künstlerisches Vokabular.</p>
<p>Im Zentrum stehen Blumenstillleben, die sich auf die Tradition der Vanitas-Malerei des Barock beziehen – ein Motivkreis, der Vergänglichkeit, Schönheit und Tod thematisiert.</p>
<p>Doch statt klassischer Malerei nutzt Fey erneut die Unterwasserfotografie als Medium. Florale Arrangements werden in Bewegung versetzt, ergänzt durch lebendige Elemente wie Fische oder Quallen, die traditionelle Vanitas-Symbole ersetzen.</p>
<p>Die Serie verbindet kunsthistorische Referenz mit zeitgenössischer Bildsprache und überführt das Stillleben in einen fließenden, organischen Zustand.</p>
<h4>Zwischen Kontrolle und Kontrollverlust</h4>
<p>Ein zentrales Spannungsfeld in Feys Arbeit ist die Balance zwischen präziser Inszenierung und zufälliger Bewegung.</p>
<p>Jede Szene wird detailliert vorbereitet – von der Komposition über das Licht bis hin zu Kostüm und Choreografie. Gleichzeitig bleibt das Wasser ein nicht vollständig kontrollierbares Element, das jede Planung im Moment der Aufnahme verändert.</p>
<p>Diese Spannung zwischen Kontrolle und Auflösung verleiht ihren Arbeiten eine besondere ästhetische Qualität: Sie wirken zugleich komponiert und lebendig, konstruiert und organisch.</p>
<h4>Unterwasserfotografie als Erweiterung der Wahrnehmung</h4>
<p>Die Arbeiten von Gaby Fey zeigen, wie stark sich Fotografie als Medium erweitern lässt, wenn klassische Grenzen aufgehoben werden.</p>
<p>Ihre Bildwelten bewegen sich zwischen Kunstgeschichte, Inszenierung und fotografischer Experimentierpraxis. Dabei entstehen Arbeiten, die vertraute Motive neu lesbar machen und zugleich Fragen nach Erinnerung, Vergänglichkeit und Transformation aufwerfen.</p>
<h4>Eine feste Größe der zeitgenössischen Fotokunst</h4>
<p>Mit ihrem unverwechselbaren Ansatz hat sich Gaby Fey als eigenständige Stimme in der internationalen Fotografie etabliert.</p>
<p>Ihre Werke verbinden technische Präzision mit erzählerischer Dichte und erweitern das Verständnis von Fotografie als künstlerischem Medium.</p>
<p>Ob großformatige historische Tableaus oder fragile Stillleben unter Wasser – ihre Arbeiten öffnen einen Raum, in dem sich Kunstgeschichte, Körper und Natur auf neue Weise begegnet.</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="MqjJbVeqbx"><p><a href="https://arttrado.de/news/gaby-fey-in-erftstadt-unterwasserfotografie-live-erleben/">Gaby Fey in Erftstadt: Unterwasserfotografie live erleben</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Gaby Fey in Erftstadt: Unterwasserfotografie live erleben&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/gaby-fey-in-erftstadt-unterwasserfotografie-live-erleben/embed/#?secret=YcT7cZ4Zuk#?secret=MqjJbVeqbx" data-secret="MqjJbVeqbx" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stefan Szczesny: Interview zum 75. Geburtstag – Leben, Kunst und Neue Wilde</title>
		<link>https://arttrado.de/news/stefan-szczesny-interview-zum-75-geburtstag-leben-kunst-und-neue-wilde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Cornelsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 18:18:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Richter]]></category>
		<category><![CDATA[#ART4GLOBALGOALS]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Beuys]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Szczesny]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmar Polke]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig Marcuse]]></category>
		<category><![CDATA[Blinky Palermo]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Shafrazi]]></category>
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					<description><![CDATA[Stefan Szczesny: Interview zum 75. Geburtstag – Leben, Kunst und Neue Wilde Früh bewegte sich Stefan Szczesny im Umfeld bedeutender <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/stefan-szczesny-interview-zum-75-geburtstag-leben-kunst-und-neue-wilde/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Stefan Szczesny: Interview zum 75. Geburtstag – Leben, Kunst und Neue Wilde</h4>
<p>Früh bewegte sich Stefan Szczesny im Umfeld bedeutender Künstlerpersönlichkeiten: Begegnungen mit Joseph Beuys, Gerhard Richter, Blinky Palermo und Sigmar Polke prägten ebenso wie seine Jahre in Paris und New York seine künstlerische Entwicklung.</p>
<p>Später wurde er Teil einer internationalen neoexpressionistischen Bewegung der 1980er-Jahre, die – von den deutschen ‚Neuen Wilden‘ über die italienische Transavanguardia bis hin zur US-amerikanischen Szene um Julian Schnabel und Francesco Clemente – die expressive, figurative Malerei wieder in den Mittelpunkt rückte.</p>
<h4>Stefan Szczesny im Interview</h4>
<p><strong>Sie wuchsen in einem starken intellektuellen Umfeld auf – Ihr Vater war der Schriftsteller und Philosoph Gerhard Szczesny, und auch Ludwig Marcuse förderte Sie früh. Später studierten Sie an der Akademie der Bildenden Künste München und beschäftigten sich parallel intensiv mit Kunstgeschichte und Philosophie. Hatten philosophische Fragen für Sie zeitweise eine ähnliche Anziehungskraft wie die bildende Kunst?</strong></p>
<p><em>Ja, ich hatte einen intensiven Dialog mit meinem Vater über die Grundfragen der Philosophie und den Sinn des Lebens. Ludwig Marcuse war der Ersatzgroßvater, voller anarchistischer Gedanken, lebensbejahend und anregend. Er schrieb ja das Werk: Die Philosophie des Glücks.</em></p>
<p><strong>Das Buch „Hunger nach Bildern“ von Wolfgang Max Faust wurde zu einem wichtigen Dokument der Bewegung der „Neuen Wilden“, zu deren prägenden Künstlern Sie gezählt werden. Sie arbeiteten früh auch als Kunstkritiker. Hatte Ihnen diese Perspektive auf die Kunstszene geholfen, Ihr eigenes künstlerisches Schaffen bewusster zu reflektieren?</strong></p>
<p><em>Während meiner langen Studienzeit war ich Kunstkritiker der Abendzeitung in München. Ich habe auf diese Weise schon früh wichtige Künstlerkollegen kennengelernt. Ich habe berichtet vom ersten Kölner Kunstmarkt, wie Joseph Beuys an die Türe klopfte, habe Zeit mit Gerhard Richter, Blinky Palermo, Sigmar Polke verbracht, Visionen umzusetzen.</em></p>
<p><strong>Hatten Sie damals bereits das Gefühl, Teil eines grundlegenden Aufbruchs in der Malerei zu sein – oder wurde Ihnen die Bedeutung dieser Entwicklung erst im Rückblick wirklich bewusst?</strong></p>
<p><em>Mit Hilfe eines DAAD-Stipendiums war ich nach Paris gegangen, dort habe ich mich entschlossen, mit der rein gegenstandslosen, inzwischen akademisch gewordenen Malerei zu brechen. Bei meiner Rückkehr nach Deutschland bin ich rumgereist, um zu sehen, ob ich mit meiner Haltung Mitstreiter habe. Daraus resultierende Wendepunkte markierten aber nicht, welche internationale Durchschlagskraft es haben sollte.</em></p>
<p><strong>War Ihre Hinwendung zu dieser expressiven Form der Malerei vor allem eine bewusste Entscheidung aus persönlicher Faszination heraus – oder ergab sie sich eher aus den Begegnungen und der Dynamik der damaligen Kunstszene?</strong></p>
<p><em>Für mich persönlich war die Auseinandersetzung mit der alten Malerei und parallel die Entwicklung in der Musikszene entscheidend. Die Malerei sollte wieder direkte Lebenserfahrungen einfließen lassen.</em></p>
<p><strong>Wie erinnern Sie sich an diese Zeit heute: erschien sie Ihnen damals besonders intensiv und schnelllebig oder eher wie eine natürliche Entwicklung Ihrer künstlerischen Laufbahn?</strong></p>
<p><em>Die Zeit war sehr intensiv und schnell, eine internationale Bewegung. Julian Schnabel, Francesco Clemente, Combas usw. Ich habe viel Zeit in New York verbracht und ab 1995 ein Atelier in NY. Die New Yorker Zeit war am wichtigsten und hat meine Kunst als Künstler zu arbeiten sehr geprägt. Tony Shafrazi war mein erster New Yorker Galerist.</em></p>
<p><strong>Ihr Leben und Ihre Arbeit sind stark von Reisen geprägt – von Paris über New York bis in den Mittelmeerraum. Welche Rolle spielen diese Erfahrungen für Ihre Inspiration?</strong></p>
<p><em>Ich gehöre zu den Künstlern, deren Arbeit immer auch etwas Biographisches hat. Man sieht, wie mich die Umgebung beeinflusst hat. Licht und Schatten des Südens spielen dabei eine große Rolle.</em></p>
<p><figure id="attachment_19388" aria-describedby="caption-attachment-19388" style="width: 946px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-19388 size-full" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890.jpg" alt="Stefan Szczesny in seinem Atelier. Foto wie Titelbild von @Diana Kordwina. Stefan Szczesny: Interview zum 75. Geburtstag – Leben, Kunst und Neue Wilde - Ein Leben für die Kunst. Künstler entdecken auf ARTTRADO." width="946" height="855" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890.jpg 946w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890-300x271.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890-768x694.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890-800x723.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890-600x542.jpg 600w" sizes="(max-width: 946px) 100vw, 946px" /><figcaption id="caption-attachment-19388" class="wp-caption-text">Stefan Szczesny in seinem Atelier. Foto wie Titelbild von @Diana Kordwina.</figcaption></figure></p>
<p><strong>Für den World Wildlife Fund realisierten Sie zur Expo 2000 ein großformatiges Projekt mit Wandbildern. Inwiefern spiegeln solche Arbeiten auch Ihre Erinnerungen und Eindrücke unterschiedlicher Kulturen und Landschaften wider?</strong></p>
<p><em>Bei meiner großen Naturverbundenheit war die Identifikation mit den Zielen des WWF völlig authentisch. Ich konnte meine Handschrift, meine Vision vom irdischen Paradies einbringen.</em></p>
<p><strong>In vielen Ihrer Werke spielt die Darstellung der Weiblichkeit eine zentrale Rolle. Ist diese Bildwelt eher Ausdruck einer persönlichen Faszination oder auch ein Symbol für Lebensfreude und Sinnlichkeit?</strong></p>
<p><em>Für mich ist der weibliche Körper, mein positives Gegenüber, die Allegorie des Lebens.</em></p>
<p><strong>Sehen Sie Ihre Kunst eher als Spiegel der Schönheit und Widersprüche der Welt – oder als ein eigenes, autonomes Universum?</strong></p>
<p><em>Es geht mir um meinen Ausdruck des Schönen, mit der Erkenntnis, etwas Lebensbejahendes zu schaffen. Vergleichsweise wie in der Musik. Ein Lichtblick, kurzes Glücksgefühl in unserer schwierigen Welt. Um das Licht am Ende des Tunnels nicht zu vergessen.</em></p>
<p><strong>Seit 2021 investieren Sie außerdem in das UNESCO-Projekt „Art4GlobalGoals“. Gab es Ihrerseits bereits vor der Anfrage des WWF eine persönliche Auseinandersetzung mit Umwelt-/Artenschutz oder wurde dadurch erst Ihr Interesse für solche Themen geweckt?</strong></p>
<blockquote><p>Mir war es immer wichtig, einen Beitrag zu leisten und mich in die großen demokratischen Projekte der Menschheit einzubringen. Wir müssen gerade heute Freiheit und Demokratie vehement verteidigen.</p></blockquote>
<p><strong>Architektur und Kunst gehören für Sie eng zusammen. Dieses Zusammenspiel haben Sie unter anderem im Projekt „Ein Traum vom irdischen Paradies“ auf der Insel Mainau verwirklicht.</strong></p>
<p><em>Ich war immer von der Idee des Gesamtkunstwerks beseelt. Das Zusammenspiel von Natur, Architektur und Kunst im humanistischen Sinne ergibt die Basis einer Hochkultur.</em></p>
<p><strong>Warum wurde gerade Mainau Schauplatz für dieses Projekt, obwohl es sicherlich einige schöne Orte in den südlichen Ländern gegeben hatte, in denen derzeit Lebens- &amp; Arbeitsschwerpunkte stattfanden? Lag dies an der Nähe zu Ihrer ursprünglichen Heimat München, in Verbindung mit der doch sehr tropisch anmutenden Flora und Fauna auf der Insel, oder hatte dies andere Gründe? Was hat Sie an diesem Ort besonders gereizt?</strong></p>
<p><em>Die Mainau ist eine kleine, übersichtliche Insel, die mich sehr gereizt hat. Außerdem wurde ich von der Bernadotte-Familie angesprochen. Es war ein einzigartiges Projekt.</em></p>
<p><strong>Viele Besucher empfinden die Arbeiten auf der Mainau als sehr poetisch und romantisch – einige Paare haben dort sogar geheiratet. War diese emotionale Wirkung beabsichtigt? Und waren die Darstellungen auch eine kleine Liebeserklärung an Ihre eigene Frau oder an die Weiblichkeit an sich?</strong></p>
<p><em>Natürlich spielt meine Frau eine große Rolle in meinem Werk.</em></p>
<p><strong>Große Projekte lassen sich nicht immer verwirklichen. Wie gehen Sie mit Ideen um, die letztlich unverwirklicht bleiben? Haben Sie beispielsweise einmal mit dem Gedanken gespielt, die geplante 5m hohe Vase auf Mainau, selbst finanziert, doch noch zu verwirklichen?</strong></p>
<p><em>Auf jeden Fall bleibt das in meinem Hinterkopf. Es gibt nur eine Werkstatt in Dänemark, die solche Vasen realisieren kann.</em></p>
<p><strong>Die größte Vase der Welt misst heute rund acht Meter Höhe – Ihre geplante Vase wäre damit inzwischen nicht mehr die größte. Hätte Sie das auf irgendeine Weise gekränkt oder vielleicht sogar Ihr Ehrgeiz geweckt, eine noch größere zu schaffen? Oder spielte eine solche Form der Selbstdarstellung für Sie ohnehin nie eine entscheidende Rolle?</strong></p>
<p><em>Der Wettbewerb um die Größe interessiert mich nicht.</em></p>
<p><strong>Arbeiten Sie in erster Linie für sich selbst, für das Publikum oder für die Kunst als Idee?</strong></p>
<p><em>Zuerst arbeite ich für mich selbst.</em></p>
<p><strong>Gibt es Bücher oder Musik, zu denen Sie immer wieder zurückkehren und die Sie über die Jahre begleitet haben?</strong></p>
<p><em>Zum Beispiel &#8222;Stimmen der Stille von Andre Malraux&#8220;, die Gedanken meines Vaters&#8230; Miles Davis,Keith Jarrett …….</em></p>
<p><strong>Können Sie ein konkretes Beispiel nennen, wie Jazz Ihre Malerei beeinflusst?</strong></p>
<p><em>Bevor ich in die Malerei eingetaucht bin, war ich Schlagzeuger bei einer Jazz/Blues Gruppe. Für mich ist auch heute die Malerei näher bei der Musik als bei der Literatur. Beim Arbeiten höre ich am meisten Jazzmusik.</em></p>
<p><strong>Kommt es vor, dass Ihnen ein Werk auch nach seiner Fertigstellung noch nicht ganz abgeschlossen erscheint?</strong></p>
<p><em>Ja, deshalb musste es eine Zeit im Atelier und in meinem Haus hängen um ständigen Prüfungen zu unterliegen.</em></p>
<p><strong>Gibt es Beispiele, wo sich ein Werk dadurch noch einmal grundlegend verändert hat?</strong></p>
<p><em>Ich komme morgens ins Atelier und sehe plötzlich, was noch fehlt, manchmal nur die Verlängerung eines Strichs.</em></p>
<p><strong>Sie haben einmal gesagt, dass New York – insbesondere vor den Ereignissen des 11. Septembers – zu den inspirierendsten Städten für Sie gehörte. Die Stadt ist laut, dynamisch und voller Energie. Inspirieren Sie eher solche lebendigen, turbulenten Orte – oder entstehen Ihre Arbeiten eher aus Momenten der Ruhe? </strong></p>
<p><em>Ich habe zwei Drittel meines Lebens in großen Städten verbrach, heute möchte ich in der Natur leben.</em></p>
<p><strong>Gibt es nach all den Jahren als Künstler noch Gefühle oder Ausdrucksformen, deren Darstellung Ihnen besonders viel abverlangt oder die für sie schwerer wieder zu geben sind als andere?</strong></p>
<p><em>Die Wiederstände des Materials in der Skulptur sind viel schwerer. Auch die Finanzierung gibt eine Grenze auf.</em></p>
<p><strong>Was hat Ihnen bisher die größte innere Befriedigung oder den größten Seelenfrieden gegeben?</strong></p>
<p><em>Wenn ich unbeschwert arbeiten kann und meine Familie in der Nähe weiß.</em></p>
<p><strong>Wenn die Kunst die Zeit überdauert, löst sie sich oft von der Person ihres Schöpfers. Was wäre Ihnen wichtig: dass Ihr Name als Künstler erinnert wird? Oder dass Ihre Kunst für sich selbst weiterlebt?</strong></p>
<p><em>Die Kunst löst sich auch von mir direkt nach dem Entstehungsprozess ab und führt ein Eigenleben.</em></p>
<p><strong>Wenn es nur noch zwei statt drei Grundfarben gäbe – welche würden Sie wählen?</strong></p>
<p><em>Vielleicht blau und rot.</em></p>
<p><strong>Gibt es ein Ritual, das Sie an Ihrem Geburtstag gerne pflegen, weshalb Sie sich an diesem Tag besonders freuen?</strong></p>
<p><em>Ich freue mich, meine Familie und Freunde zu sehen</em></p>
<p><strong>Und mit Blick auf Ihren kommenden Geburtstag: Gibt es etwas, das Sie sich in diesem Jahr besonders wünschen würden – ganz gleich, wie groß oder klein dieser Wunsch sein mag?</strong></p>
<p><em>Das mein großes Filmportrait fertig wird und bei arte gezeigt werden kann.</em></p>
<p><strong>Können Sie uns schon mehr über den ARTE-Film erzählen – worum geht es darin genau?</strong></p>
<p><em>Der Film begleitet mich seid den achtziger Jahren, ein sinnlich rauschhaftes Erlebnis zwischen Malerei/Leben/Musik und Geschichte. Die Musik stammt von meinem unlängst verstorbenen Freund Klaus Doldinger. Es gibt Interviews mit Kollegen, Sammlern und Kunstkritikern wie Klaus Honnef und Donald Kuspit.</em></p>
<p><strong>Hat das Filmteam Sie bei Ihrer Arbeit begleitet oder eher biographische Aspekte eingefangen?</strong></p>
<p><em>Die Filmteams haben mich bei der Arbeit und meinen großen Projekten wie der EXPO 2000 und dem Mainauprojekt begleitet.</em></p>
<p><strong>Wir freuen uns auf den Film und danken für Ihre Zeit und Mühe!</strong></p>
<h4>Mehr über Stefan Szczesny</h4>
<p>Stefan Szczesny gehört zu den Künstlern, die sich nie wirklich in Schubladen pressen ließen. Auch wenn er als Mitbegründer der „Neuen Wilden“ in den 1980ern Kunstgeschichte geschrieben hat. Früh präsent in Ausstellungen in Köln und Berlin, entwickelte er schnell eine eigenständige Handschrift. Statt kühler Konzeptkunst setzt er bis heute auf eine unmittelbare, sinnliche Bildsprache: kräftige Farben, fließende Linien und Motive, die das Leben feiern.</p>
<p>Seine Arbeiten kreisen immer wieder um wiedererkennbare Themen – weibliche Figuren, üppige Stillleben, mediterrane Landschaften. Doch es geht ihm weniger um das Motiv selbst als um das Gefühl dahinter: Licht, Wärme, Bewegung. Genau darin liegt die Energie seiner Werke, die zwischen Figuration und freier Geste oszillieren. Internationale Projekte – etwa großformatige Skulptureninstallationen in Saint-Tropez oder Ausstellungen in Paris, New York City und Dubai – zeigen, wie breit sein Werk rezipiert wird.</p>
<p>Neben Malerei umfasst sein Schaffen auch Skulpturen, Zeichnungen und raumgreifende Projekte im öffentlichen Raum. Darunter Kunstinstallationen entlang der Küste der Côte d’Azur sowie Kooperationen mit internationalen Galerien und Institutionen. Sein Lebensmittelpunkt in Südfrankreich prägt dabei nicht nur seine Motive, sondern auch die Atmosphäre seiner Arbeiten. Ein Künstler, der sich irgendwo zwischen Atelier, Strand und gelebter Leichtigkeit bewegt.</p>
<p>Zur Webseite des Künstlers: <a href="https://www.stefan-szczesny.com/" target="_blank" rel="noopener">https://www.szczesny.com/</a></p>
<h4>Auktion für den guten Zweck</h4>
<p>Im Rahmen dieses besonderen Jubiläumsjahres planen wir zudem eine Auktion eines ausgewählten Werkes von Stefan Szczesny. Der Erlös soll vollständig an einen deutschen Tierschutzverein gespendet werden und konkret dort helfen, wo Unterstützung dringend benötigt wird – etwa bei der Finanzierung von Futter, Tierarztkosten sowie der Anschaffung von Geschirren und Leinen.</p>
<p>Mit dieser Initiative möchten wir nicht nur Kunst erlebbar machen, sondern auch einen Beitrag zu mehr Verantwortung und Mitgefühl leisten. Sammlerinnen und Sammler sowie alle Interessierten, die dieses Projekt begleiten oder nichts verpassen möchten, sind herzlich eingeladen, sich bereits jetzt per E-Mail bei uns zu melden oder regelmäßig unsere Webseite im Blick zu behalten. Weitere Infos über den Ablauf folgen in einem separaten Artikel in Kürze.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
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		<title>Daniel Hopp im Interview: Zwischen Realität, Spiel und Beziehung</title>
		<link>https://arttrado.de/news/daniel-hopp-im-interview-zwischen-realitaet-spiel-und-beziehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:59:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthaus Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Hopp]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Fictional Healing]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Daniel Hopp im Interview: Zwischen Realität, Spiel und Beziehung Daniel Hopp ist ein zeitgenössischer Künstler, der sich mit den Schnittpunkten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/daniel-hopp-im-interview-zwischen-realitaet-spiel-und-beziehung/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Daniel Hopp im Interview: Zwischen Realität, Spiel und Beziehung</h4>
<p>Daniel Hopp ist ein zeitgenössischer Künstler, der sich mit den Schnittpunkten von Fiktion, Realität und gesellschaftlichen Randzonen beschäftigt. Häufig arbeitet er partizipativ und kollaborativ, indem er andere Menschen in seine Projekte einbezieht. Humor, Instabilität und das Spiel mit Machtverhältnissen sind zentrale Elemente seiner Arbeit. Mit seinem Alter Ego Daniel Benjamin hinterfragt er Rollen, Beziehungen und die Grenzen der Darstellung – immer in einem Spannungsfeld zwischen Dokumentation und Fiktion.</p>
<p>Mehr über seine Ausstellung finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/daniel-hopp-ausstellung-fictional-healing-im-kunsthaus-hamburg/" target="_blank" rel="noopener">Fictional Healing im Kunsthaus Hamburg</a></p>
<h3>Interview mit Daniel Hopp</h3>
<p><strong>Wenn Sie Ihre Arbeit in einem Satz beschreiben müssten – welche Geschichte erzählen Ihre Bilder eigentlich?</strong></p>
<p><em>„Fictional Healing“ zeigt eine Realität, die nicht stabil ist. Sie schwankt zwischen Selbstermächtigung und Kontrollverlust und das ist schmerzhaft, lustig und absurd.</em></p>
<p><strong>Erinnern Sie sich an einen Moment während der Arbeit, der Sie besonders überrascht hat?</strong></p>
<p><em>Der Moment, als mein Alter Ego Daniel Benjamin merkt, dass sich bei „Fictional Healing“ nicht alles nur um ihn dreht. Alleine wäre da nie draufgekommen, das hat der Arbeitsprozess mit Anderen hervorgebracht.</em></p>
<p><strong>Warum interessieren Sie sich für gesellschaftliche Randzonen?</strong></p>
<p><em>Vielleicht weil ich selbst nie das Gefühl hatte, in der „Mitte“ zu stehen. Ich kenne diese Zwischenräume ziemlich gut – auch durch eigene Erfahrungen, die mich an den „Rand“ gebracht haben.</em></p>
<blockquote><p>„Fictional Healing“ ist eine Einladung, sich mit Obdachlosenunterkünften, Freundschaft, 5-Euro-Sex, Crack, Zärtlichkeit oder der Beseitigung einer Leiche zu beschäftigen. Ich lade die Besucher ein, sich einfach auf das Spiel einzulassen. &#8211; Daniel Hopp</p></blockquote>
<p><strong>Wann wissen Sie, dass eine Idee stark genug für ein Projekt ist?</strong></p>
<p><em>Wenn ich sie nicht erklären kann.</em></p>
<p><strong>Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Kunst mehr redet als verändert?</strong></p>
<p><em>In „Fictional Healing“ reden wir sehr viel. Sprache ist hier selbst Handlung. Erst das Sprechen verschiebt die Rollen. Teilnehmende übernehmen die Rolle der Regie, die Regie wiederum wird zum Schauspieler. Diese sorgsamen Machtverschiebungen sind immer fragil. Die Sprache bricht dann auch manchmal zusammen. Sie wird fragmentarisch, aggressiv oder zirkulär.</em></p>
<p><em>Das zeigt sich besonders in emotionalen oder eskalierenden Momenten. Hier wird die Sprache nicht mehr kontrolliert, sondern passiert einfach. Das Zusammenspiel von Sprache und Veränderung ist eine wesentliche Erfahrung, die man beim „Fictional Healing“ macht.</em></p>
<p><strong>Werden Themen wie Ausgrenzung in Zukunft verschwinden?</strong></p>
<p><em>Gesellschaften produzieren ständig neue Formen von Normalität – und damit auch neue Formen von Abweichung.</em></p>
<p><strong>Wo endet die künstlerische Freiheit und wo beginnt Verantwortung?</strong></p>
<p><em>Das ist eine permanente Verhandlung. Meine Arbeit verhandelt ständig zwischen den Handlungsspielräumen, die im Spiel erzeugt werden, und der Verantwortung gegenüber den realen Situationen, die in der Konsequenz entstehen.</em></p>
<p><strong>Wie vermeiden Sie die Ästhetisierung von Leid?</strong></p>
<p><em>Die Leute, mit denen ich arbeite, haben eine enorme Fantasie, Humor und Intelligenz. Das passt nicht in die Kategorien, die unsere Gesellschaft für sie vorgesehen hat – und genau daraus entstehen in Fictional Healing die Bilder, nicht aus einer Außenbeschreibung von Leid.</em></p>
<p><strong>Ist Partizipation politisch oder eine Methode?</strong></p>
<p><em>Beides. Ohne andere Menschen könnte meine Arbeit gar nicht entstehen. Gleichzeitig entsteht in jeder Zusammenarbeit eine politische Situation, weil Fragen von Macht, Verantwortung und Beziehung auftauchen – auch darin, wie Bilder entstehen, wer daran beteiligt ist und welche Beziehungen dabei sichtbar werden.</em></p>
<p><strong>Kann Fiktion näher an der Wahrheit sein als Dokumentation?</strong></p>
<p><em>In Fictional Healing wird Fiktion zu einer Praxis, in der Erfahrungen übersetzt werden – indem andere Körper sie spielen und neu anordnen. An einem Punkt wird mein Alter Ego Daniel Benjamin zum Beispiel gefragt: „Kann es sein, dass du versuchst, deinen Film dramatischer zu machen, als er ist?“ Dadurch wird etwas sichtbar, das im Dokumentarischen oft verborgen bleibt – weil die Realität selbst schon instabil ist und immer wieder hinterfragt wird.</em></p>
<p><strong>Kann Kunst noch differenzierte Perspektiven zeigen?</strong></p>
<p><em>Meine Arbeit zeigt die Differenz zwischen Erfahrung und Darstellung. Zwischen Leben und Spiel. In Fictional Healing bleibt unklar, was dokumentarisch und gespielt wurde. Diese Unschärfe ist produktiv.</em></p>
<p><strong>Wie verhindern Sie, dass Menschen zu Material für Ihre Kunst werden?</strong></p>
<p><em>Die Beziehung ist das Material. Fiktionale Heilung ist Beziehungsarbeit. Die Bilder entstehen aus diesen Beziehungen – in denen ich selbst genauso involviert bin. Die Frage ist, wer in einer Situation wen formt und welche Bilder daraus entstehen.</em></p>
<p><strong>Ist das Publikum der Kunstinstitutionen ein Problem?</strong></p>
<p>Auch ich liebe das Publikum von Fictional Healing. Weil es nicht außerhalb der Situation steht, sondern Teil der Beziehung ist – und damit selbst Teil der Bilder wird, die entstehen.</p>
<p><strong>Funktioniert der Kunstbetrieb zu schnell für Ihre Arbeit?</strong></p>
<p><em>Mich interessiert nur die Zeitlichkeit meiner künstlerischen Arbeit.</em></p>
<p><strong>Warum spielt Humor eine Rolle in Ihren Arbeiten?</strong></p>
<p><em>Weil Humor in Fictional Healing oft genau in den Momenten entsteht, in denen etwas kippt. Und weil ständig etwas außer Kontrolle gerät, muss man einfach lachen.</em></p>
<p><strong>Welche Frage sollte das Publikum unbedingt stellen?</strong></p>
<p><em>Wo kann ich jetzt sofort das Werk des Künstlers kaufen?</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite des Künstlers: <a href="https://www.daniel-hopp.com/?utm_source=ig&amp;utm_medium=social&amp;utm_content=link_in_bio&amp;fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMjU2MjgxMDQwNTU4AAGndbLtq8iw7E1C4tbJzD-LpvCZpeBrMuBUSYQTaUGtM_JrhF4MBRWBD-6CsJo_aem_drqJGwpHraoOojoJu3QbLA" target="_blank" rel="noopener">https://www.daniel-hopp.com/</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/?s=interview" target="_blank" rel="noopener">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren Kontakt.</p>
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		<title>Axel Beyer im Interview &#8211; Stadt sehen, bevor sie verschwindet</title>
		<link>https://arttrado.de/news/axel-beyer-im-interview-stadt-sehen-bevor-sie-verschwindet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 15:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Beyer]]></category>
		<category><![CDATA[New Topographics]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Shore]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Joel Meyerowitz]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Schürmann]]></category>
		<category><![CDATA[Bialobrzeski]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Axel Beyer im Interview &#8211; Stadt sehen, bevor sie verschwindet Axel Beyers Fotografien sind geprägt von Klarheit und Reduktion. Inmitten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/axel-beyer-im-interview-stadt-sehen-bevor-sie-verschwindet/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Axel Beyer im Interview &#8211; Stadt sehen, bevor sie verschwindet</h4>
<p>Axel Beyers Fotografien sind geprägt von Klarheit und Reduktion. Inmitten des visuellen Chaos der Stadt sucht er nach präzisen Kompositionen – nach Momenten, in denen sich Struktur, Fläche und Licht zu einem „bildnerischen Klima“ verdichten. Dabei bewegt sich seine Praxis bewusst zwischen dokumentarischer Genauigkeit und künstlerischer Interpretation.</p>
<p>Ein zentrales Thema seiner Arbeit ist der urbane Wandel: Abriss, Neubau und temporäre Zustände erzeugen Bilder, die oft schon im Moment ihrer Entstehung zu Dokumenten der Vergangenheit werden. Serien und Diptychen erweitern diese Perspektive – sie öffnen neue Assoziationsräume und verdichten einzelne Beobachtungen zu komplexeren Erzählungen.</p>
<p>Für Trasferta richtet Beyer seinen Blick auf den Hamburger Stadtteil St. Georg – und schafft damit eine direkte Verbindung zwischen Ausstellungsraum und Stadtraum.</p>
<p>Bis zum 27.03.2026 werden ausgewählte Arbeiten im Rahmen der TRASFERTA Ausstellung im Hamburger Nachtspeicher23 gezeigt. <a href="https://arttrado.de/news/kunst-in-hamburg-paolo-moretto-axel-beyer-ausstellung-trasferta/" target="_blank" rel="noopener">Mehr über die Ausstellung finden Sie hier!</a></p>
<h4>Über den Künstler Axel Bayer</h4>
<p>Der in Lüneburg geborene Fotograf Axel Bayer zählt zu den prägnanten Stimmen der deutschen Autorenfotografie, wenn es um das Spannungsfeld zwischen dokumentarischer Genauigkeit und poetischer Verdichtung geht. Seit seinem Studium des Kommunikationsdesigns an der Fachhochschule Hamburg, wo er sich früh intensiv der Fotografie zuwandte, entwickelt Bayer eine Bildsprache, die urbane Räume, gesellschaftliche Bruchstellen und stille Absurditäten gleichermaßen sichtbar macht.</p>
<p>Bekannt wurde er insbesondere durch sein Langzeitprojekt „Bebra Curiosa“, das nicht nur 2010 beim Dummy Award ausgezeichnet wurde, sondern sich auch in Ausstellungen, Publikationen und internationalen Präsentationen etablierte. Seine Arbeiten bewegen sich dabei stets zwischen Konzept und Beobachtung – mal als präzise Serie, mal als installative Rauminszenierung, wie etwa im Museum der Arbeit.</p>
<p>Mit Ausstellungen im In- und Ausland, darunter die Deichtorhallen Hamburg, sowie der Auszeichnung mit dem Georg Koppmann Preis im Jahr 2019, hat Bayer seine Position in der zeitgenössischen Fotografie kontinuierlich gefestigt. Im Gespräch mit ARTTRADO gibt er Einblicke in seine künstlerische Entwicklung.</p>
<h4>Gespräch mit Axel Beyer</h4>
<p><strong>Wie würden Sie Ihre fotografische Handschrift beschreiben?</strong></p>
<p><em>Ich mag aufgeräumte Bilder. Im allgemeinen optischen Chaos der Stadt bemühe ich mich, klare Kompositionen zu finden.</em></p>
<p><strong>Wann beginnt für Sie Fotografie – im Moment des Sehens oder erst beim Auslösen?</strong></p>
<p><em>Auf jeden Fall im Moment des Sehens. Erfahrung und Intuition lassen mich Situationen erkennen, in denen ich durch „Verdichtung“ Bilder erzeugen kann. Der Auslöser ist dann nur noch der mechanische Akt.</em></p>
<p><strong>Ihre Bilder zeigen oft Details, die leicht übersehen werden. Wie entwickeln Sie dieses Gespür?</strong></p>
<p><em>Das kommt durch Erfahrung und ständiges Unterwegssein. Man ist permanent auf Empfang und gleicht die eigene Vorstellung von guten Bildern mit der Realität ab.</em></p>
<p><strong>Warum haben Sie sich für den Stadtteil St. Georg entschieden?</strong></p>
<p><em>Ich finde es spannend, in einem Raum Dinge zu zeigen, die direkt mit dem Umfeld der Galerie korrespondieren. Besucher erkennen das oft und sind dann inspiriert, genauer hinzuschauen.</em></p>
<p><strong>Wie hat die Zusammenarbeit mit Paolo Moretto Ihre Arbeit beeinflusst?</strong></p>
<p><em>Paolo hat mich eingeladen, weil er trotz unterschiedlicher Praxis eine gewisse Wesensverwandtschaft gesehen hat. Beim Hängen der Arbeiten haben sich tatsächlich verblüffende Parallelitäten gezeigt. Der Kontext seiner Bilder hat teilweise auch meine Sicht auf meine eigenen Motive verändert.</em></p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DVsDy77AtMz/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/DVsDy77AtMz/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Axel Beyer (@axel.beyer)</a></p>
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<p><strong>Warum arbeiten Sie häufig mit Diptychen oder Serien?</strong></p>
<p><em>In der Kombination wachsen die Bilder über sich hinaus und öffnen neue Assoziationen. Im besten Fall entsteht dabei so etwas wie ein „drittes Bild“.</em></p>
<p><strong>Wann ist ein Bild oder eine Serie für Sie fertig?</strong></p>
<p><em>Nach einer Fototour bin ich immer gespannt auf die Sichtung am großen Monitor. Dann folgt Auswahl und Nachbearbeitung. Bei Serien kann es lange dauern – sie entstehen oft über einen längeren Zeitraum und erfordern Geduld und Ausdauer.</em></p>
<p><strong>Arbeiten Sie eher intuitiv oder geplant?</strong></p>
<p><em>Eindeutig intuitiv – aus dem Moment heraus.</em></p>
<p><strong>Wie bewegen Sie sich zwischen Dokumentation und Interpretation?</strong></p>
<p><em>Ich bemühe mich um eine dokumentarische Sehweise – mit normalen Brennweiten, möglichst ohne Verzerrung und bei diffusem Licht. Aber durch die Auswahl des Ausschnitts bleibt jedes Bild letztlich eine persönliche Interpretation.</em></p>
<p><strong>Was interessiert Sie besonders im Stadtraum?</strong></p>
<p><em>Weniger einzelne Gebäude, sondern das Gefüge von Flächen und Formen – idealerweise wie ein Bühnenbild. Wichtig ist ein bestimmtes „bildnerisches Klima“, mit möglichst neutralem Licht.</em></p>
<p><strong>Welche Themen stehen im Zentrum Ihrer Arbeit?</strong></p>
<p><em>Vor allem die Stadt im Umbruch. Wenn Gebäude verschwinden, entstehen neue Blickachsen – und Bilder, die schnell zu Dokumenten der Vergangenheit werden.</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt der Betrachter?</strong></p>
<p><em>Das hängt vom Interesse ab. Im besten Fall wird er dazu angeregt, genauer hinzusehen.</em></p>
<p><strong>Warum arbeiten Sie gerne in Offspaces wie dem nachtspeicher23?</strong></p>
<p><em>Ich habe dort oft mit starkem Ortsbezug gearbeitet. Das stößt auf Interesse, weil der Lebensraum der Besucher mit verhandelt wird. Außerdem schätze ich den direkten Austausch.</em></p>
<p><strong>Welche Einflüsse prägen Ihre Arbeit?</strong></p>
<p><em>In den 80ern waren es die „New Topographics“, vor allem amerikanische Fotografen wie Stephen Shore oder Joel Meyerowitz. In Deutschland etwa Michael Schmidt oder Wilhelm Schürmann. Heute kommt viel Inspiration aus dem Internet – verbunden fühle ich mich zum Beispiel mit Peter Bialobrzeski.</em></p>
<p><strong>Können stille Fotografien heute noch gesellschaftliche Fragen aufwerfen?</strong></p>
<p><em>Gerade heute. In Zeiten der Reizüberflutung stoßen ruhige, präzise Bilder auf große Resonanz. Für mich ist Ästhetik die Voraussetzung für einen intensiven Eindruck. Die einfache Aussage „so sieht es aus“ kann sehr stark sein.</em></p>
<p><strong>Wie behaupten sich Ihre Arbeiten im Zeitalter von Instagram?</strong></p>
<p><em>Das großformatige Bild im Ausstellungsraum hat für mich eine ganz andere Wirkung als das schnelle Scrollen auf dem Smartphone.</em></p>
<p><strong>Wie gehen Sie mit urbaner Dynamik und Veränderung um?</strong></p>
<p><em>Das ist ein fortlaufender Prozess. Mein Projekt „Temporäre Einsichten“ beschäftigt sich genau damit – mit der Dokumentation städtischer Veränderung.</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über den Künstler auf seiner Webseite! &#8211; <a href="https://www.axelbeyer.de/about" target="_blank" rel="noopener">https://www.axelbeyer.de/about</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<title>Interview mit Michaela Achatz &#8211; Unperfekt, lebendig, ausdrucksstark</title>
		<link>https://arttrado.de/news/interview-mit-michaela-achatz-unperfekt-lebendig-ausdrucksstark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 12:09:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Michaela Achatz]]></category>
		<category><![CDATA[m7achatz]]></category>
		<category><![CDATA[Schnitzmesser]]></category>
		<category><![CDATA[skulpturen]]></category>
		<category><![CDATA[Kettensäge]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Holzkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Unperfekt]]></category>
		<category><![CDATA[lebendig]]></category>
		<category><![CDATA[ausdrucksstark]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit Michaela Achatz &#8211; Unperfekt, lebendig, ausdrucksstark Jede Skulptur von Michaela Achatz entwickelt sich aus dem Moment heraus. Sie <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/interview-mit-michaela-achatz-unperfekt-lebendig-ausdrucksstark/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Interview mit Michaela Achatz &#8211; Unperfekt, lebendig, ausdrucksstark</h4>
<p>Jede Skulptur von Michaela Achatz entwickelt sich aus dem Moment heraus. Sie folgt den organischen Linien des Holzes, lässt sich von Rissen, Kanten und Maserungen leiten, bis eine ausdrucksstarke, reduzierte Form entsteht. Nicht Perfektion interessiert sie, sondern das Lebendige – das Unvorhersehbare, das jedem ihre Werk seinen eigenen Charakter gibt.</p>
<p>Inspiration findet sie nicht nur in der Natur, sondern auch viel in Menschen. So beobachtet Achatz Bewegungen, Gesten, Haltungen – oft sind es flüchtige Momente, Begegnungen auf der Straße, die sie tief berühren und ihre Kunst beeinflussen. Präsenz, Vergänglichkeit und Ausdrucksstärke sind zentrale Elemente ihrer Arbeit. Sie möchte keine fertigen Antworten geben, sondern Raum für eigene Wahrnehmungen und Emotionen öffnen.</p>
<p>Ihr künstlerischer Weg ist unkonventionell. Ohne akademische Ausbildung, aber mit umso mehr Leidenschaft und Experimentierfreude hat sie ihre eigene Formsprache entwickelt. Seit 2020 widmet Michaela Achatz sich konsequent der Kunst – frei von vorgegebenen Normen, aber tief verbunden mit dem Material.</p>
<h4>Michaela Achatz im Interview</h4>
<p><strong>Wo sind Sie gerade, wie geht es Ihnen und woran arbeiten Sie aktuell?</strong></p>
<p><em>Ich bin gerade mitten im kreativen Prozess und arbeite aktuell an drei Skulpturen, wobei eine davon bereits weiter fortgeschritten ist. Meine Arbeiten entstehen intuitiv, und dieser Moment, wenn aus dem rohen Material eine Form sichtbar wird, fasziniert mich jedes Mal<br />
aufs Neue.</em></p>
<p><strong>Wie viele Kunstwerke haben Sie bis heute erschaffen und wie viele davon würden Sie als gelungen bezeichnen?</strong></p>
<p><em>Da ich Quereinsteigerin bin, habe ich in den letzten Jahren viele verschiedene Richtungen ausprobiert – von Holzskulpturen über abstrakte Malerei bis hin zu Mixed-Media-Arbeiten. Seit letztem Jahr liegt mein Fokus klar auf der Bildhauerei. Seit Sommer 2024 habe ich fünf Skulpturen fertiggestellt und arbeite aktuell an drei weiteren.</em></p>
<p><strong>Wie kann man sich den Entstehungsprozess eines Ihrer Werke vorstellen? </strong></p>
<p><em>Meine Arbeit ist stark intuitiv. Ich beginne nie mit einer festen Skizze oder einem klaren Plan, sondern lasse mich vom Material leiten. Besonders das Holz „spricht“ zu mir – ich arbeite oft mit unperfektem Holz, mit Witterungsspuren, Ästen und Rissen. Ein makelloser, perfekt zugeschnittener Block würde mich nicht inspirieren. Ich folge den natürlichen Strukturen und entdecke dabei die Skulptur, die bereits im Holz verborgen liegt.</em></p>
<p><strong>Mit welchen Materialien arbeiten Sie?</strong></p>
<p><em>Ich arbeite hauptsächlich mit Lindenholz, besonders für meine Köpfe, da es sich hervorragend für feine Schnitzarbeiten eignet. Gleichzeitig experimentiere ich gerne mit Esche, Fichte, Eiche und Nussbaum, um ihre spezifischen Eigenschaften in meine Skulpturen einfließen zu lassen. Besonders inspirieren mich Hölzer mit Witterungsspuren, Astlöchern und Rissen, da sie bereits eine Geschichte erzählen und meine Formgebung beeinflussen. Neben Holz arbeite ich auch mit Metall, Porzellan und recycelten Materialien. Ich kombiniere verschiedene Materialien und suche immer nach neuen Wegen, diese miteinander zu verbinden. Demnächst mache ich einen Schweißkurs, um Metall noch stärker in meine Skulpturen einfließen zu lassen. Ich finde es spannend, wie sich harte, industrielle Materialien mit dem organischen Charakter von Holz kombinieren lassen.</em></p>
<p><strong>Was machen Sie mit einem Kunstwerk, wenn Sie selbst einmal nicht zufrieden sind?</strong></p>
<p><em>Ich lasse es stehen. Manchmal braucht ein Werk einfach Zeit. Es gibt Momente, in denen ich nicht weiterkomme, aber das bedeutet nicht, dass das Werk gescheitert ist – es muss vielleicht einfach ruhen, bis der richtige Impuls kommt. Oft entstehen gerade aus diesem<br />
Prozess heraus die spannendsten Werke.</em></p>
<p><strong>Was macht gute Kunst für Sie aus?</strong></p>
<p><em>Gute Kunst bewegt. Sie kann faszinieren, Freude bereiten oder einen unerwarteten Moment der Erkenntnis hervorrufen. Ich liebe es, wenn ein Kunstwerk eine emotionale Reaktion auslöst – sei es bei mir während des Schaffensprozesses oder bei jemandem, der es später betrachtet.</em></p>
<p><strong>Muss Kunst immer eine Botschaft haben, oder kann sie auch einfach nur schön sein?</strong></p>
<blockquote><p>Kunst muss nicht zwangsläufig eine klare Botschaft haben. Für mich zählt vor allem, dass sie wirkt – und das ist für jeden Menschen unterschiedlich. Ein Kunstwerk kann tief berühren, ästhetisch ansprechend sein oder einfach nur einen Moment des Staunens und der Faszination auslösen. Das allein ist bereits wertvoll.</p></blockquote>
<p><strong>Darf Kunst alles oder gibt es Grenzen?</strong></p>
<p><em>Kunst eröffnet neue Perspektiven, gibt Denkanstöße und hinterfragt Grenzen. Doch wo verlaufen diese überhaupt? Grenzen können einschränken, den Blick verengen – und doch sind sie tief in gesellschaftlichen und moralischen Normen verankert.</em></p>
<p><em>Ich finde es spannend, immer wieder über diese „Grenzen“ hinauszudenken und sie bewusst zu hinterfragen. Während meiner Zeit in China vor zehn Jahren wurde mir durch den Kontakt mit einer mir völlig fremden Kultur bewusst, wie sehr unser Denken von erlernten Grenzen geprägt ist. Diese Erfahrung hat mich inspiriert, meinen Kopf zu öffnen und stets zu fragen: Was liegt dahinter? Was bleibt verborgen? Genau dieser Reiz treibt mich an – der Wunsch, über das Offensichtliche hinauszublicken. Trotzdem gibt es für mich eine klare Grenze: Kunst sollte moralische und ethische Grundwerte nicht überschreiten.</em></p>
<p><strong>Wie sind Sie überhaupt zur Kunst gekommen?</strong></p>
<p><em>Kunst hat mich schon seit meiner Kindheit fasziniert – ich habe immer gerne kreativ gearbeitet. Damals hatte ich jedoch noch nicht den Mut oder das Vertrauen, dass ich diesen Weg wirklich gehen könnte. Vor etwa fünf Jahren bin ich dann wieder intensiver zur Kunst zurückgekommen und habe zunächst viel experimentiert. Ich begann mit Malerei, Motorsägen-Skulpturen und Mixed Media und habe mit verschiedenen Materialien gearbeitet. Die Malerei hat mich interessiert, aber ich hatte nie das Gefühl, dort wirklich außergewöhnliche Werke zu schaffen. Mit der Bildhauerei ist das anders – sie fesselt mich, macht mir Spaß und gibt mir das Gefühl, wirklich einzigartige Kunst zu erschaffen. In meinen Skulpturen sehe ich etwas Besonderes, das bleibt und eine eigene Präsenz hat. Dieses Gefühl treibt mich an und lässt mich immer weiter in die Formensprache des Materials eintauchen.</em></p>
<p><strong>Können Sie uns schon verraten, was als nächstes bei Ihnen passiert?</strong></p>
<p><em>Momentan arbeite ich daran, meine Kunst einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Ich möchte gezielt mit Galerien in Kontakt treten und meine Werke in passenden Ausstellungen präsentieren. Gleichzeitig bleibe ich meiner künstlerischen Intuition treu und lasse mich weiterhin von neuen Materialien und Ideen inspirieren. Wo genau mich dieser Weg hinführt, weiß ich noch nicht – aber sicher ist, dass ich ihn weitergehe.</em></p>
<p><strong>Danke für Ihre Zeit und Mühe!</strong></p>
<p>Wer die Künstlerin bei der Arbeit gesehen hat, weiß &#8211; dass das mehr als ein leeres Versprechen ist. Wir sind gespannt, wohin die Reise von Michaela Achatz gehen wird und werden mit Sicherheit berichten.</p>
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		<title>Kunst in Köln: Josue Benjamin &#038; Mikail Akar in der Gallery Ehren Art</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-in-koeln-josue-benjamin-mikail-akar-in-der-gallery-ehren-art/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2025 11:56:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Galerien und Ausstellungsräume]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
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		<category><![CDATA[Josué Benjamín Torres]]></category>
		<category><![CDATA[skulpturen]]></category>
		<category><![CDATA[Mikail Akar]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunst in Köln: Josue Benjamin &#38; Mikail Akar in der Gallery Ehren Art Die Ausstellung in Köln markiert nicht nur <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-in-koeln-josue-benjamin-mikail-akar-in-der-gallery-ehren-art/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kunst in Köln: Josue Benjamin &amp; Mikail Akar in der Gallery Ehren Art</h4>
<p>Die Ausstellung in Köln markiert nicht nur Josués Deutschland-Debüt, sondern auch einen besonderen Moment für die Ehren Art Galerie: Zum ersten Mal stehen Skulpturen im Fokus einer Ausstellung. Insgesamt 15 Skulpturen werden gezeigt, darunter bedeutende Werke aus Josués Debütkollektion sowie neue Arbeiten.</p>
<p>Einige der Skulpturen wurden vom international anerkannten, jungen Künstler Mikail Akar bemalt, der mit seinen farbenfrohen und dynamischen Akzenten Josués Werke auf eindrucksvolle Weise ergänzt.</p>
<h4>Josue Benjamin Torres</h4>
<p>Der venezolanische Künstler Josué Benjamín Torres begann 2020 seine Laufbahn mit einem Kunstprogramm beim Sender Nickelodeon. Anschließend eröffnete er seine eigene Galerie in Caracas. Eines seiner herausragendsten Werke ist die größte Skulptur des Heiligen Augustinus von Hippo weltweit, die sowohl durch ihre beeindruckende Größe als auch durch die künstlerische Vision und die technische Ausführung besticht.</p>
<p>Er ist vor allem für seine lebendigen und farbenfrohen Skulpturen aus Plastilin bekannt, mit denen er nicht nur eine verspielte Ästhetik, sondern auch tiefgründige Geschichten und Emotionen vermittelt. Seine Arbeit mit Plastilin verleiht seinen Werken eine einzigartige Textur und Flexibilität. Das Material ist in der bildenden Kunst eher unüblich, was ihn zu einem Innovator macht.</p>
<p>Josués Werke verbinden oft Elemente der Popkultur mit lateinamerikanischer Tradition und Mythologie. Seine Kunst nutzt er oft, um soziale und kulturelle Themen anzusprechen, fast immer mit einer humorvollen oder kritischen Perspektive. Josué sieht seine Kunst nicht nur als Ausdruck seiner Kreativität, sondern auch als Möglichkeit, Menschen zu inspirieren und Botschaften zu vermitteln. Seine Werke haben oft eine positive, lebensbejahende Wirkung und begeistern sowohl Kinder als auch Erwachsene.</p>
<p>Trotz seines jungen Alters von 15 Jahren hat Josué Benjamín Torres bereits international ausgestellt, unter anderem in Lateinamerika, Europa und den USA. Seine Werke haben große Aufmerksamkeit in der Kunstwelt erlangt und seine künstlerische Leistungen wurden von renommierten Medien, einschließlich Kunstzeitschriften und TV-Sendern, gewürdigt.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/reel/DAgyS-Epns-/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Veranstaltungsdetails</h4>
<p>Vernissage am 25. Januar 2025 um 18:30 Uhr<br />
Ausstellung am 26. Januar 15 Uhr – 19 Uhr<br />
Ab dem 27. Januar 02. Februar 2025 von Dienstags bis Freitags 12:00 – 14:00 Uhr + 16:30-19 Uhr</p>
<p>Veranstaltungsort: Gallery Ehren Art, Hüttenstraße 32, 50823 Köln.</p>
<p>Die Gallery Ehren Art ist bekannt für ihre vielfältigen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und die Förderung junger Talente. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website der Galerie.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite der Galerie: <a href="https://gallery-ehrenart.com/josue-benjamin/">GALLERY EHREN ART</a></p>
<div class="entry-content">
<p>Sie planen einen Besuch in Köln? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1810561&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;.</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de.</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Interview mit dem österreichischen Künstler MaLo &#8211; Magic Blue &#8211;</title>
		<link>https://arttrado.de/news/interview-mit-dem-oesterreichischen-kuenstler-malo-magic-blue/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2022 09:59:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst aus Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[MaLo]]></category>
		<category><![CDATA[magic blue]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[save the world]]></category>
		<category><![CDATA[Acryl]]></category>
		<category><![CDATA[Die letzten Tiere der Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit dem österreichischen Künstler MaLo &#8211; Magic Blue &#8211; Mario Lorenz tritt seit 10 Jahren unter dem Künstlernamen &#8222;MaLo&#8220; <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/interview-mit-dem-oesterreichischen-kuenstler-malo-magic-blue/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Interview mit dem österreichischen Künstler MaLo &#8211; Magic Blue &#8211;</h4>
<p>Mario Lorenz tritt seit 10 Jahren unter dem Künstlernamen &#8222;MaLo&#8220; in Erscheinung. Zu seinen Ausdrucksformen zählen Grafik und Malerei, wobei die Acrylmalerei im Vordergrund steht. Er absolvierte erfolgreich die Studiengänge Rechtswissenschaften und Pädagogik. Im Hauptberuf gibt er sein Wissen als Volksschullehrer in Graz weiter. Wenn MaLo zwischen seinen eigenen Ausstellungen noch die Zeit findet, gibt er auch gerne Malkurse für junge Künstler oder widmet sich seiner zweiten Leidenschaft &#8211; der Musik. Seine beliebte Freiluftvernissage, die jährlich in geschlossener Gesellschaft ausgerichtet wird,  ist eine beliebte Veranstaltung für Hunderte Kunstliebhaber und Sammler.</p>
<h4>MaLo &#8211; Magic Blue &#8211; im Interview</h4>
<p><strong>10 Jahre MaLo! Dieses Jahr feiern Sie Ihr 10-jähriges Jubiläum als Künstler, aber beginnen wir einmal ganz von vorne &#8211; wie sind Sie das erste Mal mit Kunst in Berührung gekommen?</strong></p>
<p><em>Da ich in einer kulturinteressierten Familie aufgewachsen bin mit Bücherregalen vom Boden bis zur Decke, kam ich sehr früh in den Genuß, Bildbände mit Kunstwerken aus allen Epochen zu betrachten. Ich zeichnete mit Begeisterung und Ausdauer, stellte mich mit vier Jahren selbstbewusst hin und meinte: &#8222;Ich bin Künstler!&#8220;. Mit fünf Jahren gewann ich den ersten Preis bei einem Kreativworkshop &#8211; eine Torte -, im Volksschulalter gewann ich sogar den österreichweiten Hauptpreis eines Zeichenwettbewerbs &#8211; einen &#8222;mitwachsenden&#8220; Kinderschreibtisch, den ich heute noch besitze.</em></p>
<p><strong>Wann kam der Moment, der Sie überzeugte, selbst zu malen, bzw. Ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren?</strong></p>
<p><em>Abgesehen von ein paar Comics und Kritzeleien in meinen Schulheften, war die Phase des bildnerischen Schaffens mit meinem 16. Lebensjahr erst einmal auf Eis gelegt, denn ich begann Gitarre zu spielen und eigene Songs zu schreiben. Der neue Lebenstraum, Leadsänger meiner eigenen Band zu sein, erfüllte sich damals zwar nicht, aber bis Mitte 20 konzentrierte sich meine Kreativität auf die Musik. Dann folgte eine Phase des Lernens und Arbeitens.</em></p>
<p><em>Zwei Studien und viele kleine Jobs ließen mir keine Zeit um schöpferisch aktiv zu sein. Erst als ich in einem Seminar meine Begabung vorstellen musste, erwachte meine erste Leidenschaft wieder aus dem Dornröschenschlaf: Ich besorgte mir Acrylfarben und ein paar Keilrahmen, um am Ende des Seminars in meiner ersten Vernissage ein Dutzend Bilder zu präsentieren. Der Künstlername MaLo entstand in dem Moment, als ich den Entschluss zu dieser Ausstellung fasste. Ich spürte, jetzt war die Zeit reif!</em></p>
<p><strong>Haben Ihre Studiengänge Ihr Schaffen als Künstler beeinflusst?</strong></p>
<p><em>Ich liebe meinen Hauptberuf, denn um in der Volksschule zu unterrichten, braucht man jede Menge kreative Ideen. Zugleich kann ich mich ständig an der frischen, ungeformten Kreativität der Kinder erfreuen! Da der Beruf sehr zeitintensiv sein kann, habe ich mittlerweile die Klassenführung abgegeben und unterrichte im reduzierten Stundenumfang hauptsächlich Werken, Bildnerische Erziehung, Lesen und Verfassen von Texten. So bleibt mir mehr Zeit im Atelier.</em></p>
<p><em>Als Jurist habe ich nur ein knappes Jahr gearbeitet. Was ich im Jusstudium vor allem gelernt habe, war die vorurteilsfreie und logische Auseinandersetzung mit schwierigen Situationen, die Planung und konsequente Umsetzung meiner Vorhaben. Damals waren es umfangreiche Prüfungen, auf die ich mich intensiv vorbereitet habe, heute sind es Aufträge oder Ausstellungen.</em></p>
<p><em>Das Pädagogikstudium hat mir nicht nur beigebracht, wie man am effektivsten lernt, sondern war ungemein vielseitig. Hier durfte ich zeichnen, malen, werken, singen musizieren, Texte schreiben, schauspielen, filmen, Videos schneiden und vieles mehr! Beide Studien haben mich letztlich als Künstler weitergebracht: Kreativität und Konsequenz vereint sind für mich die wichtigsten Erfolgsfaktoren!</em></p>
<p><strong>Auf Ihrer Webseite geben Sie auch Tipps und Tricks für Kunstfreunde, wie wichtig ist Ihnen der Austausch mit anderen Künstlern/Kunst- und Kulturschaffenden?</strong></p>
<p><em>Ich bin gern unter Kreativen. Hier herrscht meist ein wohlwollendes Verständnis für die Eigenheiten des Gegenübers. &#8222;Anders&#8220; sein ist da normal. Ganz besonders interessant finde ich Menschen aus jenen Kunst- und Kulturbereichen, in welchen ich selbst (noch) nicht oder kaum tätig bin, allen voran aus Musik, Theater, Film, Literatur oder auch Mode. </em></p>
<p><strong>In den letzten 10 Jahren gab es dutzende Ausstellungen mit Ihrer Beteiligung in Österreich. Ihre Werke befinden sich in privaten Sammlungen, weit über die Landesgrenzen hinaus &#8211; sind Sie auch für Ausstellungen im Ausland offen?</strong></p>
<p><em>Ich kann es kaum erwarten, meine Kunst im Nachbarland Deutschland und international zu präsentieren!</em></p>
<p><strong>Wer einen Blick in Ihre Ausstellungen wirft, findet dort Programmtitel wie &#8222;Die letzten Tiere der Erde&#8220; oder &#8222;Save The World&#8220;, Ihre Kunst soll also nicht nur &#8222;schön aussehen&#8220;, sondern Sie nutzen Ihre Arbeiten auch als Sprachrohr, um auf Missstände aufmerksam zu machen?</strong></p>
<p><em>Ja, mir ist es sehr wichtig, die großen Herausforderungen unserer Zeit, allen voran Menschenrechte, Tier- und Umweltschutz durch meine Kunst sichtbar zu machen. Wir müssen die Augen offen halten, unsere Trägheit ein- für allemal ablegen und jetzt aktiv werden, um unseren fantastischen Planeten mit all seinen wunderbaren Geschöpfen für uns selbst und die Nachwelt in lebens- und liebenswerter Form zu erhalten. Jeder Mensch, jeder Beitrag zählt! Ich möchte durch persönliches Vorbild im Alltag und durch mein künstlerisches Engagement in diesen Bereichen meinen Anteil leisten und dabei möglichst viele Menschen erreichen.</em></p>
<p><strong>Eines meiner Lieblingswerke von Ihnen ist der &#8222;Fischschwarm abstrakt&#8220; aus dem Jahr 2012. Dieser zeigt meiner Meinung nach sehr gut, wie sehr Sie sich von der Schönheit der Natur inspirieren lassen, aber gleichzeitig ihre eigene &#8222;magische Note&#8220; einbringen &#8211; wann bzw. woran merken Sie, dass ein Werk fertig ist?</strong></p>
<p><em>Wenn die &#8222;Magie&#8220; im Bild einzieht und mich ein Gefühl der großen Freude und Dankbarkeit überkommt, dann signiere ich mein Werk und lege den Pinsel weg.</em></p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/BxA3ahlFnBs/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p><strong>Was passiert wenn Sie selbst mit einem Werk unzufrieden sind &#8211; oder die &#8222;magische Note&#8220; fehlt?</strong></p>
<p><em>Dann ist das Bild noch nicht fertig und wandert in die Versenkung. Von Zeit zu Zeit sehe ich den kleinen Stapel angefangener Werke durch und oft erkenne ich bei einem der Bilder plötzlich ganz klar, was noch fehlt. In kürzester Zeit wird es dann fertiggestellt.</em></p>
<p><strong>Apropos, wie viele Werke sind bis heute fertiggestellt?</strong></p>
<p><em>Rund 70 Leinwandbilder, von denen mehr als die Hälfte bereits verkauft ist und einige grafische Aufträge.</em></p>
<p><strong>Auf Ihrer Webseite sagen Sie, dass es Sie als Künstler auch viel Energie kostet, ein neues Kunstwerk zu kreieren. Wie kann man sich den Entstehungsprozess, die Dauer und den Aufwand, als Außenstehender vorstellen?</strong></p>
<p><em>Auch wenn es immer noch spontane Werke gibt, die aufgrund einer Eingebung direkt auf der Leinwand entstehen, wird die Mehrheit meiner Bilder &#8211; zwar oft aus einer plötzlichen Idee heraus &#8211; sodann jedoch in umfangreichen Skizzen und Studien vorbereitet. Die Bildaussage soll mit den prägnantesten Formen, Farben, Materialien und Techniken in Szene gesetzt werden. </em></p>
<p><em>Aber egal, ob spontan oder geplant &#8211; immer widme ich meine volle Aufmerksamkeit und Leidenschaft dem aktuellen Projekt. Das kann so weit gehen, dass ich es in meinen Träumen sehe. Deshalb liegt ein Notizbuch immer griffbereit neben meinem Bett. Innere Bilder kann ich auch willentlich jederzeit aus meinem Unterbewusstsein hervorzaubern. In jedem &#8222;MaLo&#8220; steckt schließlich viel Kraft und positive Energie, die sensible Menschen sofort wahrnehmen.</em></p>
<p><strong>Viele Künstler schaffen es nicht 10 Jahre aktiv zu sein, Sie hingegen scheinen grade erst richtig anzufangen &#8211; können Sie schon etwas über kommende Projekte verraten?</strong></p>
<p><em>Die ersten 10 Jahre MaLo werde ich im September groß feiern. Sie haben mir gezeigt, dass es sich auszahlt, an seinen Träumen festzuhalten und sie &#8211; wenn auch nach einigen &#8222;Zwischenspielen des Lebens&#8220; &#8211; aktiv und beharrlich umzusetzen! Dennoch waren diese 10 Jahre nur ein Anfang, eine Art Sprungbrett zu ganz neuen Projekten.</em></p>
<p><em>Für die kommenden Jahre schwebt mir eine nie dagewesene, großformatige Bilderserie vor, die ich in einem ebenso außergewöhnlichen Ausstellungskonzept präsentieren möchte. Die Serie wird einer meiner heimlichen Leidenschaften gewidmet sein. Ebenso leidenschaftlich werde ich mich endlich wieder meiner anderen Begabung widmen &#8211; dem Singen! In meinem Tonstudio entstehen gerade neue Songs. Ich fühle mich voll Energie und Schaffenskraft.</em></p>
<p><strong>Für Kunstfreunde die keine Neuigkeiten verpassen wollen, veröffentlichen Sie auch einen regelmäßigen Newsletter. Was können Kunstliebhaber erwarten, die sich für ein kostenloses Abonnement eintragen?</strong></p>
<p><em>Erstens einmal keine Mailflut. Ich schreibe nur, wenn ich etwas Neues und Wichtiges aus meiner Welt anzukünden habe. Erwarten können Sie neben den aktuellen News und einem tieferen Einblick in meine Tätigkeiten vor allem den persönlichen Kontakt und Austausch. Es gibt nicht nur besondere Angebote und exklusive Einladungen, sondern auch kreative Wettbewerbe, Malkurse und mehr. Einladungen zu privaten Events wie der MaLo Freiluftvernissage im idyllischen Garten gibt es nur im Newsletter.</em></p>
<p><strong>Danke für Ihre Zeit und Mühe!</strong></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: MaLo in seinem Atelier (c)MaLo</p>
<p>Mehr über den Künstler und die Anmeldung zum Newsletter finden Sie hier: <a href="https://www.malo-magic-blue.com/" target="_blank" rel="noopener">https://www.malo-magic-blue.com/</a></p>
<p>MaLo auf Facebook: <a href="https://www.facebook.com/people/Mario-Lorenz/100075926255862/">Mario Lorenz | Facebook</a></p>
<p>Poster und Leinwanddrucke des Künstlers als fine art print: <a href="https://www.fineartprint.de/index2.php?page=bilder_mod/bild_all_photos2.php&amp;id_user=227567">www.fineartprint.de</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>Unser Projekt ARTTRADO unterstützen:</p>
<form action="https://www.paypal.com/donate" method="post" target="_top"><input title="PayPal - The safer, easier way to pay online!" alt="Spenden mit dem PayPal-Button" name="submit" src="https://www.paypalobjects.com/de_DE/DE/i/btn/btn_donateCC_LG.gif" type="image" /></form>
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		<title>Interview: Tamara Javurek / MaraArt über ihre Anfänge &#038; Zukunftspläne</title>
		<link>https://arttrado.de/news/interview-tamara-javurek-maraart-ueber-ihre-anfaenge-zukunftsplaene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Dec 2021 13:35:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Tamara Javurek]]></category>
		<category><![CDATA[MaraArt]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Pforzheim]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Marziart]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview: Tamara Javurek / MaraArt über ihre Anfänge &#38; Zukunftspläne Aufmerksam Leser erinnern sich sicherlich an das 38. Werk der <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/interview-tamara-javurek-maraart-ueber-ihre-anfaenge-zukunftsplaene/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #000000;">Interview: Tamara Javurek / MaraArt über ihre Anfänge &amp; Zukunftspläne</span></h3>
<p>Aufmerksam Leser erinnern sich sicherlich an das <a href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-38-lost-places-3-von-maraart-by-tamara-javurek/" target="_blank" rel="noopener">38. Werk der Woche</a>, wo wir in einem Beitrag auf die neueste Arbeit von Tamara Javurek eingegangen sind. Die Künstlerin aus Pforzheim ist den meisten vermutlich eher unter dem Namen MaraArt bekannt. Ihre Arbeiten präsentiert Tamara Javurek erst seit wenigen Jahren der Öffentlichkeit, trotzdem kann Javurek bereits auf über 100 verkaufte Werke zurückblicken. Bei der motivierten Künstlerin bedeutet &#8222;nach der Ausstellung&#8220; &#8211; &#8222;vor der Ausstellung&#8220;, umso mehr freuen wir uns, dass sie sich die Zeit genommen hat, uns für ein kurzes Interview zur Verfügung zu stehen!</p>
<h4>Tamara Javurek aka. MaraArt im Interview</h4>
<p><strong>Ein leichter Einstieg, wo bist du grade &#8211; wie geht es dir und wodran arbeitest du aktuell?</strong></p>
<p><em>Mir geht es sehr gut. Ich bin optimistisch und plane einige Ausstellungen im nächsten Jahr. Beim Malen lasse ich mich von meiner Stimmung leiten. Aktuell entsteht ein großes Gemälde (80×120cm) in meiner Lieblingsfarbe blau. Es wird ein lebendiges und doch beruhigendes Werk. Durch die Trockenzeit der verschiedenen Schichten arbeite ich an mehreren Werken parallel. Aktuell noch an einer Auftragsarbeit in Schwarz-Weiß. Ich habe immer viele Ideen im Kopf, wann welche verwirklicht werden &#8211; wer weiß&#8230;&#x1f923;&#x1f602;&#x1f923;</em></p>
<p><strong>Gestern ging <a href="https://arttrado.de/events/event/kunst-in-pforzheim-benefiz-kunstausstellung-kunstraum/" target="_blank" rel="noopener">die Benefiz-Veranstaltung in Pforzheim</a> zu Ende, wie ist es gelaufen?</strong></p>
<p><em>Trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Zahlen konnten wir die Veranstaltung unter 2G Regel durchführen. Zahlreiche Besucher sowie auch die Presse zeigten reges Interesse, einige Werke fanden neue Besitzer. So konnte auch am Ende eine Spende an die gemeinnützigen Organisationen übergeben werden. Eine sehr schöne, gelungene Ausstellung, die sich sicher in Pforzheim etablieren wird!</em></p>
<p><strong>Sind schon neue Veranstaltungen von dir geplant?</strong></p>
<p><em>Im nächsten Jahr werde ich auf einigen Kunstmessen und in Galerien vertreten sein. Z.b. Kunstmesse Arte sowie die Antik &amp; Ambiente in Sindelfingen sind für März geplant. Im April habe ich eine 14-tägige Ausstellung in einer Galerie in Bremen und im Mai bin ich 4 Wochen in Hamburg. Weitere Aktivitäten sind in Planung.</em></p>
<p><strong>Trotz Corona warst du in diesem Jahr super aktiv, wann hast du eigentlich die Entscheidung getroffen als Künstlerin tätig zu sein, bzw. deine Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren?</strong></p>
<p><em>Nachdem ich einige Zeit nur für den &#8222;Hausgebrauch&#8220; und für Freunde, Familie gemalt habe, wollte ich mein Spektrum erweitern. Nicht mehr daran gebunden zu sein, was bei mir oder der Familie/Freunden in die Wohnung passt, gab mir mehr Freiheit in der Kreativität. Den Entschluss mit meinen Bildern an die Öffentlichkeit zu gehen fasste ich 2018. Aus meinem Umfeld und bei einer ersten Ausstellung bekam ich sehr viel positives Feedback.</em></p>
<p>2019 war ich viel auf Kunstmärkten unterwegs, um zu sehen wie meine Kunst ankommt. Ich war überwältigt von so viel positiver Resonanz und motiviert in diese Richtung weiter zu gehen. 2020 fielen Coronabedingt derartige Veranstaltungen aus, so konzentrierte ich mich in der Zeit auf meine Online-Präsenz.</p>
<p>Ich kreierte meine neue Webseite nach aktuellen Standards. Modern, übersichtlich und mit Shop-Funktion, bequem für Interessenten und Nutzer. Inzwischen bin ich nun online sehr gut aufgestellt, es wird auch inzwischen gut angenommen Kunst online zu kaufen. Dennoch lege ich sehr viel Wert auf Präsenz-Ausstellungen, da das Internet den persönlichen Kontakt nicht ersetzen kann. Inzwischen blicke ich auf über 100 verkaufte Werke zurück&#8230;</p>
<p><strong>Dir ist ein persönlicher Kontakt zu den Käufern deiner Kunst sehr wichtig &#8211; warum?</strong></p>
<p><em>Ein Kunstkauf ist meiner Meinung nach eine sehr persönliche und emotionale Sache. In jedem meiner Bilder steckt ein Teil von mir, meine Emotionen und Gedanken. Daher lerne ich die Menschen, die meine Werke kaufen, gerne kennen. Mich interessiert, was sie darin sehen und was sie daran besonders mögen, wo das Werk seinen Platz findet.</em></p>
<p><strong>Was war bisher dein schönstes Feedback?</strong></p>
<p><em>&#8222;&#8230;Kunst, Malerei usw. hat mich mein ganzes Leben lang (ich bin 58J) NIE interessiert&#8230; Niemals würde ich für ein Bild, eine Skulptur oder Kunst viel Geld ausgeben&#8230; Bis jetzt, denn Du und Deine Werke haben mich angesprochen und neugierig gemacht. Jedes Mal lese ich Deine Info-Mails, schaue Deine neuen Kreationen an und freue mich daran&#8230;&#8220; Absender: ein glücklicher Kunde&#x1f609;</em></p>
<p><strong>&#8230;und deine härteste Kritik?</strong></p>
<p><em>Wirklich harte Kritik habe ich noch nicht bekommen oder vielleicht nicht als solche wahrgenommen. Sicher gibt es immer wieder Menschen, die mit meiner oder generell mit abstrakter Kunst nichts anfangen können. Das ist absolut ok.</em></p>
<p><div class="woocommerce columns-3 "></div></p>
<p><strong>Apropos Kritik, gibt es etwas was du am Kunstmarkt gerne ändern würdest?</strong></p>
<p><em>Auch als &#8222;nicht- studierte&#8220; Künstlerin Akzeptanz und Wertschätzung zu erhalten. Außerdem sollte man dafür bezahlt werden seine Werke auszustellen, nicht umgekehrt!</em></p>
<p><strong>Wir arbeiten dran! Was bedeutet Kunst für dich überhaupt?</strong></p>
<p><em>Freiheit! Ich muss mich an keine Regeln halten, alles kann &#8211; nichts muss.</em></p>
<p><strong>Stell dir vor, du hättest die Freiheit überall auszustellen &#8211; wo würdest du deine Werke gerne einmal präsentieren? </strong></p>
<p><em>Der Ort könnte ein Schloss oder ein Konzerthaus sein. Die Ausstellung sollte von einem Klassik-Ensemble begleitet werden. Also eine Kombination aus Konzert und Ausstellung&#8230;</em></p>
<p><strong>Was möchtest du mit deiner Kunst erreichen?</strong></p>
<p><em>Ich möchte, dass sich Menschen an meiner Kunst erfreuen, sich in meinen Bildern verlieren, neues entdecken und die Fantasie spielen lassen&#8230;</em></p>
<p><strong>Was darf auf keinen Fall über dich an die Öffentlichkeit gelangen?</strong></p>
<p><em>sag ich nicht, soll ja nicht an die Öffentlichkeit &#x1f609;</em></p>
<p><strong>Ein Versuch war es wert,&#8230;welchen Künstler würdest du gerne einmal treffen? </strong></p>
<p><em>Gerhard Richter, ein sehr faszinierender Mensch der sicher viel zu erzählen hat!</em></p>
<p><strong>Vielleicht liest er das ja hier, was würdest du der Welt gerne noch mitgeben?</strong></p>
<p><em>Ich möchte die Welt mit meiner Sinfonie der Farben und Strukturen verzaubern&#8230;</em></p>
<p><strong>Danke dir für deine Zeit und Mühe und frohes Schaffen!</strong></p>
<h4>Safe the Date!</h4>
<p>Die nächste Möglichkeit, Kunstwerke von Tamara Javurek in natura zu erleben, gibt es vom 10.-13.März bei der Messe Antik &amp; Ambiente Sindelfingen und vom 20.Mai-15.Juni.2022 steht bereits eine Ausstellung in der <a href="https://www.marziart.com/" target="_blank" rel="noopener">Galerie Marziart Hamburg</a> fest. Genauere Infos geben wir rechtzeitig weiter!</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Künstlerin finden Sie auf der Webseite der Künstlerin: <a href="https://maraart.de/maraart-shop/lost-places-1/">www.maraart.de</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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