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	<title>kritik Archive - Arttrado.de</title>
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	<description>No earth without art</description>
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	<title>kritik Archive - Arttrado.de</title>
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	<item>
		<title>Urin im Kunstpavillon: Österreichs Biennale-Beitrag 2026 eskaliert zum Kultur-Shitstorm“</title>
		<link>https://arttrado.de/news/urin-im-kunstpavillon-oesterreichs-biennale-beitrag-2026-eskaliert-zum-kultur-shitstorm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 21:47:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ist das Kunst? Diskussionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmesse]]></category>
		<category><![CDATA[venedig]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Biennale 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Skandal]]></category>
		<category><![CDATA[Florentina Holzinger]]></category>
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					<description><![CDATA[Der österreichische Pavillon auf der Biennale di Venezia 2026 sorgt bereits vor der offiziellen Eröffnung für heftige Diskussionen. Unter der <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/urin-im-kunstpavillon-oesterreichs-biennale-beitrag-2026-eskaliert-zum-kultur-shitstorm/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Urin im Kunstpavillon: Österreichs Biennale-Beitrag 2026 eskaliert zum Kultur-Shitstorm“</h4>



<p>Der österreichische Pavillon auf der Biennale di Venezia 2026 sorgt bereits vor der offiziellen Eröffnung für heftige Diskussionen. Unter der künstlerischen Leitung von Florentina Holzinger entsteht ein Beitrag, der mit körperlichen Extremen, Tabubrüchen und drastischer Körperlichkeit arbeitet – und damit einen regelrechten „Shitstorm“ im doppelten Wortsinn ausgelöst hat.</p>



<p>Im Zentrum der Kritik stehen nicht nur die Inhalte, sondern auch die Kosten: Rund 600.000 Euro öffentliche Förderung fließen in den Pavillon. Für viele Beobachter stellt sich damit die Frage, ob eine derart radikale, bewusst provokative Performancekunst in diesem finanziellen Rahmen noch gesellschaftlich vermittelbar ist.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Teure Provokation oder notwendige Kunst?</h4>



<p>Die Debatte entzündet sich weniger an der künstlerischen Idee als an ihrer Zuspitzung: Körper, Flüssigkeiten, Grenzüberschreitungen – eine Ästhetik, die gezielt irritiert.</p>



<p>Die Kritik lautet entsprechend:</p>



<p>sehr teuer für reine Provokation</p>



<p>zu extrem für öffentliche Förderung</p>



<p>Zu zweit entfernt von klassischer Repräsentationskunst</p>
<p>Doch genau hier liegt der Kern des Projekts: Es verweigert sich bewusst einer glatten, konsumierbaren Ästhetik.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Der „Shitstorm“ als Teil des Werks</h4>



<p>Der aktuelle öffentliche Aufschrei ist längst Teil der Wahrnehmung geworden. Der Begriff <strong>„Shitstorm“</strong> bekommt in diesem Kontext eine doppelte Bedeutung: als digitale Empörungswelle – und als sprachliches Echo der körperlichen Themen, die das Werk verhandelt.</p>



<p>Denn die Arbeiten von Holzinger sind nicht auf Schönheit oder Harmonie ausgerichtet, sondern auf Konfrontation. Körperlichkeit wird nicht abstrahiert, sondern radikal sichtbar gemacht – inklusive jener Aspekte, die gesellschaftlich normalerweise ausgelagert werden.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Warum der Beitrag künstlerisch relevant ist</h4>



<p>Die eigentliche Relevanz des österreichischen Beitrags zeigt sich nicht im Skandal, sondern in der Frage, warum er überhaupt Skandal erzeugt.</p>



<p>Moderne Gesellschaften funktionieren über klare Trennungen:</p>



<p>sauber vs. unrein</p>



<p>privat vs. öffentlich</p>



<p>sichtbar vs. verdrängt</p>
<p>Körperliche Prozesse werden in Systeme ausgelagert: Kanalisationen, Kläranlagen, medizinische Infrastruktur. Auch Wasser durchläuft in urbanen Räumen permanente Reinigungsprozesse – mechanisch, biologisch, chemisch. Selbst Schwimmbadwasser ist kein „Naturzustand“, sondern ein technisch kontrollierter Kreislauf.</p>



<p>Sauberkeit ist damit keine biologische Tatsache, sondern eine kulturell und technisch hergestellte Ordnung.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Venedig als perfekter Resonanzraum</h4>



<p>Der Ort selbst verstärkt diese Themen zusätzlich. Venedig ist eine Stadt, die permanent zwischen Wasser, Infrastruktur und Zerfall vermittelt.</p>



<p>Die Kanäle sind Teil eines urbanen Systems, kein Badegewässer</p>



<p>Schwimmen ist offiziell verboten</p>



<p>Wasserqualität wird durch Strömung, Schifffahrt und urbane Einträge beeinflusst</p>



<p>Die Stadt lebt von einem fragilen Gleichgewicht zwischen Natur und Kontrolle</p>
<p>Damit wird Venedig selbst zu einem Symbol für die Frage, wie „sauber“ oder „kontrollierbar“ eine künstlich erhaltene Umwelt überhaupt sein kann.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Körper als Störung des Systems</h4>



<p>Vor diesem Hintergrund wirkt die Performance weniger wie reine Provokation, sondern wie eine bewusste Störung von Ordnungssystemen.</p>



<p>Wenn Körperlichkeit – im extremen, unvermittelten Sinn – in den öffentlichen Raum zurückkehrt, entsteht Reibung:</p>



<p>Was gilt als zumutbar?</p>



<p>Was wird verdrängt?</p>



<p>Wer definiert die Grenze zwischen Kunst und Unbehagen?</p>
<p>Die Arbeit zwingt damit zur Auseinandersetzung mit einer unbequemen Frage:</p>
<p>Nicht was gezeigt wird ist radikal, sondern was normalerweise nicht gezeigt werden darf.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Fazit: Zwischen Empörung und Erkenntnis</h4>



<p>So laut der aktuelle Shitstorm um den Biennale-Beitrag auch ist – er greift zu kurz, wenn er sich nur auf Provokation und Kosten reduziert.</p>



<p>Der österreichische Pavillon 2026 ist kein reines Skandalprojekt, sondern eine radikale Auseinandersetzung mit dem, was moderne Gesellschaften systematisch ausblenden: Körperlichkeit, Abfall, Materialität und die unsichtbaren Infrastrukturen von „Sauberkeit“.</p>



<p>Gerade in dieser Spannung entfaltet sich seine Wirkung.<br />Die Performance mag teuer, unbequem und verstörend wirken – aber genau darin liegt ihre Stärke: Sie macht sichtbar, dass Ordnung immer auch eine Konstruktion ist, die das Ungeordnete voraussetzt.</p>



<p>Oder anders gesagt: Der Beitrag ist kein Angriff auf Kunst, sondern eine Erinnerung daran, wie viel Aufwand nötig ist, damit Ekel überhaupt unsichtbar bleibt.</p>
<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Jf1o7NrOlO"><a href="https://arttrado.de/news/alexandra-kordas-im-grenada-pavillon-der-biennale-arte-2026/">Alexandra Kordas im Grenada-Pavillon der Biennale Arte 2026</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Alexandra Kordas im Grenada-Pavillon der Biennale Arte 2026&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/alexandra-kordas-im-grenada-pavillon-der-biennale-arte-2026/embed/#?secret=XMYcsJkknL#?secret=Jf1o7NrOlO" data-secret="Jf1o7NrOlO" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h4>



<p>Titelbild: SEAWORLD VENICE 2026, (c) Nicole Marianna Wytyczak</p>



<p>Mehr über die „Skandal“-Performance : <a href="https://www.seaworldvenice.at/de/about/kuenstlerin">https://www.seaworldvenice.at</a></p>



<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>



<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>



<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werk der Woche #122 &#8211; Regular Animals von Beeple</title>
		<link>https://arttrado.de/news/werk-der-woche-122-regular-animals-von-beeple/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 11:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstwerk der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ist das Kunst? Diskussionen]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Werk der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[WDW]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin Neue Nationalgalerie]]></category>
		<category><![CDATA[pablo picasso]]></category>
		<category><![CDATA[Beeple]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit „Regular Animals“ präsentiert der digitale Künstler Beeple eine immersive KI- und Robotik-Installation, die derzeit in Berlin gezeigt wird. Das <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-122-regular-animals-von-beeple/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Werk der Woche #122 &#8211; Regular Animals von Beeple</h4>



<p>Mit <em>„Regular Animals“</em> präsentiert der digitale Künstler Beeple eine immersive KI- und Robotik-Installation, die derzeit in Berlin gezeigt wird. Das Werk verbindet künstliche Intelligenz, autonome Robotik und Medienkritik zu einer dystopisch wirkenden Gesamtsituation.</p>



<p>Im Zentrum stehen sich frei bewegende, hundeähnliche Roboter, deren Körper mit hyperrealistischen Gesichtern prominenter Figuren aus Technologie, Kunst und Popkultur versehen sind. Die Maschinen erfassen ihre Umgebung über Kameras, verarbeiten die Daten mittels KI und generieren daraus Bilder, die anschließend physisch im Raum ausgegeben werden.</p>
<p>Elon Musk, Mark Zuckerberg, Jeff Bezos, Andy Warhol, Pablo Picasso und Beeple selbst durchstreifen den Raum &#8211; erfassen Bilder ihrer Umgebung über integrierte Kameras. Diese Bilder werden von KI-Systemen verarbeitet, die die Daten gemäß dem kulturellen, künstlerischen oder ideologischen „Stil“ jeder Figur neu interpretieren.</p>
<p>Die Roboter erzeugen die physisch gedruckten Bilder aus ihrem Hinterteil  – und verwandeln algorithmische Interpretation in greifbare Ergebnisse. Die Drucke werden kostenlos an die Besuchenden verteilt.</p>
<p>Durch dieses bewusst buchstäbliche System von Beobachtung, Verdauung und Ausgabe liefert Beeple einen pointierten Kommentar dazu, wie zeitgenössische Wahrnehmung von Algorithmen und Technologieplattformen geprägt wird.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Erste Präsentation im Gallery Weekend Berlin 2026</h4>



<p>Die Installation wurde erstmals im Rahmen des Gallery Weekend Berlin 2026 in der Neue Nationalgalerie gezeigt.</p>



<p>Damit ist die Arbeit Teil eines kuratierten Programms, das internationale Gegenwartskunst mit einem Schwerpunkt auf digitaler und immersiver Kunst präsentiert.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Wie lange ist „Regular Animals“ zu sehen?</h4>



<p>Die Ausstellung ist bewusst extrem kurzzeitig angelegt:</p>
<p>Erste Präsentation: Gallery Weekend Berlin 2026 (Ende April / Anfang Mai)<br />Aktueller Stand: nur wenige Tage Laufzeit</p>



<p>Das Werk ist damit kein langfristig gezeigtes Museumsexponat, sondern eine zeitlich stark begrenzte Installation im Kontext eines Events.</p>
<p>Die Ausstellung ist bis zum 10.05.2026 geöffnet.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Und wo ist das Werk danach zu sehen?</h4>



<p>Aktuell gilt:</p>



<p>Es gibt keine offiziell bestätigte Anschlussstation oder Tournee</p>



<p>Beeple arbeitet häufig mit einmaligen, ortsgebundenen Installationen.</p>



<p>Eine spätere Präsentation in anderen Museen oder auf internationalen Kunstmessen ist möglich, aber nicht angekündigt</p>



<p>&#x27a1;&#xfe0f; Realistisch ist daher:<br /><em>„Regular Animals“ ist zunächst ein orts- und zeitgebundenes Ereigniswerk, das nicht dauerhaft öffentlich zugänglich bleibt.</em></p>



<p>Sollte das Werk erneut gezeigt werden, wäre eine Präsentation in großen Institutionen für digitale Kunst oder auf internationalen Biennalen denkbar – bestätigt ist dies jedoch derzeit nicht.</p>


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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Inhaltliche Bedeutung: Zwischen Satire und KI-Kritik</strong></h4>



<p>Beeple nutzt die Installation, um zentrale Fragen der Gegenwart zu verhandeln:</p>



<p>Wer steuert unsere Wahrnehmung – Mensch oder Algorithmus?</p>



<p>Wie formen KI-Systeme Bilder von Realität?</p>



<p>Welche Rolle spielen Tech-Eliten in unserer visuellen Kultur?</p>



<p>Die Arbeit bewegt sich bewusst zwischen Spektakel, Kritik und dystopischer Zukunftsvision. Die Kombination aus beweglichen Robotern, prominenten Gesichtern und KI-generierter Bildproduktion erzeugt ein irritierendes Spannungsfeld zwischen Unterhaltung und gesellschaftlicher Analyse.</p>


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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Einordnung im Werk von Beeple</strong></h4>



<p>Beeple wurde international bekannt durch seine digitalen Arbeiten und seinen NFT-Rekordverkauf <em>„Everydays: The First 5000 Days“</em>. Mit <em>„Regular Animals“</em> erweitert er sein Werk deutlich in den physischen Raum und verbindet digitale Bildproduktion mit installativer, räumlicher Erfahrung.</p>
<h4>Über den Künstler</h4>
<p>Beeple (Mike Winkelmann) arbeitet an der Schnittstelle von 3D-Animation, Echtzeit-Rendering und Internetkultur und hat sich vor allem durch seine eigenständige Produktionsweise einen Namen gemacht. Ein Großteil seiner Bildwelten entsteht mit frei zugänglicher Software und offenen Workflows – ein Ansatz, der ihn früh zu einer wichtigen Referenzfigur für jüngere Digital Artists machte.</p>
<p>Neben klassischen Einzelbildern produziert Beeple auch großformatige Videoarbeiten, Konzertvisuals und kommerzielle Projekte für internationale Marken sowie Musiker wie Ariana Grande und Justin Bieber. Seine visuelle Sprache ist stark von der Ästhetik von Gaming, Science-Fiction und Online-Memes geprägt und entwickelt sich kontinuierlich im Austausch mit digitalen Plattformen und Communities.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt seiner Praxis ist die Präsentation im öffentlichen Raum: Mit großflächigen LED-Installationen und permanent aktualisierten Displays experimentiert Beeple mit neuen Formen von Sichtbarkeit und Distribution von Kunst jenseits klassischer Ausstellungsräume. Diese Verschiebung hin zu dynamischen, oft datengetriebenen Formaten bildet eine zentrale Grundlage für seine aktuellen installativen Arbeiten.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>



<p>Titelbild: Beeple. Regular Animals, Installationsansicht, Neue Nationalgalerie, 2026 Foto: Neue Nationalgalerie / David von Becker</p>



<p>Mehr über den Künstler finden Sie hier: <a href="https://matthiasgoehr.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.beeple-crap.com</a></p>



<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>



<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>



<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>


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			</item>
		<item>
		<title>Vom Rapper zum Künstler: Wie ernst ist die Kunst von Kollegah wirklich?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/vom-rapper-zum-kuenstler-wie-ernst-ist-die-kunst-von-kollegah-wirklich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 14:41:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps für Kunstsammler]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Ist das Kunst? Diskussionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegah]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Blume]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Mensing]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom Rapper zum Künstler: Wie ernst ist die Kunst von Kollegah wirklich? Felix Blume, besser bekannt als Kollegah, hat den <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/vom-rapper-zum-kuenstler-wie-ernst-ist-die-kunst-von-kollegah-wirklich/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vom Rapper zum Künstler: Wie ernst ist die Kunst von Kollegah wirklich?</h4>
<p>Felix Blume, besser bekannt als Kollegah, hat den Sprung vom erfolgreichen Rapper in die bildende Kunst gewagt – und damit eine Debatte ausgelöst, die weit über seine Person hinausgeht. Zwischen ausverkauften Ausstellungen, teils hochpreisigen Verkäufen und skeptischen Stimmen aus der Kunstszene stellt sich eine zentrale Frage: Handelt es sich hier um einen ernstzunehmenden künstlerischen Werdegang oder um ein clever inszeniertes Promi-Projekt?</p>
<p>Dieser Artikel beleuchtet die künstlerische Position, die Marktmechanismen, konkrete Verkaufsdaten – und ordnet ein, was wirklich hinter dem Phänomen steckt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Einstieg in die Kunstwelt</h4>



<p>Kollegahs erste größere Ausstellungsreihe „<a href="https://www.galerie-mensing.de/events/aufbruch-6" target="_blank" rel="noopener">Aufbruch</a>“ im Jahr 2025 markierte seinen offiziellen Eintritt in den Kunstmarkt. Organisiert über die Galerie Mensing, erreichte er direkt ein breites Publikum.</p>



<p>Auffällig war dabei vor allem eines: Während viele Künstler Jahre benötigen, um Sichtbarkeit zu erlangen, startete er mit einer bestehenden Fanbase im Rücken. Diese brachte nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch kaufkräftige Nachfrage.</p>



<p>Das Ergebnis: gut besuchte Ausstellungen und ein funktionierender Absatzmarkt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Stil und Inhalte: Zwischen Symbolik und Selbstinszenierung</h4>



<p>Seine Werke bewegen sich stilistisch im Bereich der zeitgenössischen, zugänglichen Malerei. Häufig dominieren:</p>
<p>starke, teils plakative Symbolik<br />Themen wie Erfolg, Spiritualität und Selbstoptimierung<br />visuell klare, dekorative Kompositionen</p>



<p>Kritiker bemängeln dabei oft eine fehlende konzeptuelle Tiefe. Befürworter hingegen argumentieren, dass gerade die Direktheit und Verständlichkeit den Reiz seiner Arbeiten ausmachen.</p>



<p>Die Wahrheit liegt vermutlich dazwischen: Seine Kunst ist weniger akademisch geprägt, dafür aber stark auf Wirkung und Wiedererkennbarkeit ausgelegt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Perspektive der Kunstszene</h4>



<p>In klassischen Kunstkreisen – etwa bei Kuratoren, Kritikern oder im Feuilleton – wird Kollegahs Einstieg überwiegend skeptisch betrachtet.</p>



<p>Typische Kritikpunkte sind:</p>
<p>fehlende institutionelle Ausbildung oder künstlerische Laufbahn<br />schneller Markteintritt ohne „klassischen“ Aufbau<br />Nähe zu kommerziellen Strukturen</p>



<p>Diese Reaktion ist allerdings kein Einzelfall. Auch andere prominente Quereinsteiger wurden zunächst kritisch aufgenommen. Die Kunstwelt reagiert traditionell zurückhaltend gegenüber externen Einflüssen – insbesondere, wenn sie stark kommerziell erscheinen.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">&#x1f4b0; Preise, Verkäufe &amp; Marktanalyse</h4>



<p>Ein besonders spannender – und oft wenig transparenter – Aspekt ist der tatsächliche Kunstmarkt rund um Kollegah.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Erste Verkäufe und Auktionen</h4>



<p>Bereits vor und während seiner ersten Ausstellungen wurden Werke erfolgreich verkauft. In einem frühen Kontext wurden Arbeiten im Rahmen einer Auktion im Gesamtwert von rund <strong>15.000 €</strong> platziert (Charity-Umfeld). Auch bei Vernissagen fanden direkte Verkäufe statt.</p>



<p>Das zeigt: <strong>Es existiert reale Zahlungsbereitschaft.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Galerievertrieb als Hauptkanal</h4>



<p>Der zentrale Vertrieb läuft über die Galerie Mensing:</p>
<p>Verkauf von <strong>Originalen (Unikaten)<br /></strong>teilweise exklusive Präsentation bei Events<br />Preise meist <strong>nicht öffentlich einsehbar</strong> (typisch für Galerien)</p>



<p>&#x1f449; Bedeutet: Der Markt ist <strong>nicht transparent</strong>, sondern kuratiert und kontrolliert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Preisniveau: Realistische Einordnung</h3>



<p>Auch wenn es keine offiziellen Preislisten gibt, lässt sich das Niveau grob einschätzen:</p>
<p>viele Werke vermutlich im <strong>mittleren vierstelligen Bereich<br /></strong>größere Arbeiten entsprechend höher<br />Preisbildung basiert stark auf:<br />Bekanntheit der Person<br />Verknappung<br />Event-Charakter der Verkäufe</p>



<p>Wichtig: Das ist weniger ein klassischer Kunstmarktpreis, sondern eher<br /><strong>„Celebrity-getriebene Preisbildung“</strong>.</p>
<h4>Vom Kunstwerk zum Drop &#8211; Das limitierte Bundle als Marktstrategie</h4>
<p>Mit einem auf 500 Exemplare limitierten Bundle aus Vinyl und signiertem Kunstdruck verschiebt Kollegah seine künstlerische Praxis noch deutlicher in Richtung Direktvermarktung. </p>
<p>Das Set – preislich im Bereich von rund 220 Euro angesiedelt – kombiniert Musikrelease, signiertes Bild und künstliche Verknappung zu einem Produkt, das weniger wie eine klassische Kunstedition funktioniert als vielmehr wie ein kalkulierter „Drop“.</p>
<p>Genau darin liegt die entscheidende Verschiebung. Während Editionen im etablierten Kunstmarkt üblicherweise durch Galerien, Auflagenlogik und Sammlerstrukturen validiert werden, entsteht der Wert hier primär durch andere Faktoren:</p>
<p>Reichweite und Markenbindung <br />Limitierung als Marketinginstrument <br />direkte Ansprache einer kaufbereiten Fanbase</p>
<p>Das Resultat ist ein hybrides Objekt zwischen Kunstwerk, Merchandise und Sammlerstück. Der Preis wirkt dabei bewusst so gesetzt, dass er einerseits Exklusivität signalisiert, andererseits aber für ein breites Publikum noch erreichbar bleibt.</p>
<p>Die eigentliche Währung ist nicht kunsthistorische Relevanz, sondern Zugehörigkeit – der Besitz eines signierten Artefakts aus dem Kosmos des Künstlers.</p>
<p>Auch die Limitierung erfüllt weniger eine klassische Editionsfunktion als vielmehr eine psychologische: Sie erzeugt Zeitdruck, Verknappung und damit Nachfrage. Mechanismen, die eher aus Streetwear- oder Sneaker-Kultur bekannt sind als aus dem traditionellen Kunstmarkt. Damit wird ein zentrales Prinzip sichtbar: Nicht das Werk wird in einen Markt eingeführt – der Markt wird direkt um das Werk herum gebaut.</p>
<p>Für Käufer bedeutet das ein ambivalentes Angebot. Einerseits entsteht kurzfristig ein funktionierender Sammlermarkt, der durchaus Wiederverkaufsdynamiken entwickeln kann. Andererseits fehlt die unabhängige Validierung durch Institutionen, Sekundärmarkt oder kuratorische Einordnung. Das Bundle ist damit weniger als eigenständige Kunstedition zu verstehen, sondern als strategisch gestaltetes Sammlerprodukt – ein Objekt, dessen Wert sich primär aus der Person dahinter speist.</p>
<p>Gerade deshalb ist es so aufschlussreich: Es zeigt in konzentrierter Form, wie sich der Kunstmarkt unter dem Einfluss von Reichweite, Marke und Direktvertrieb verändert.</p>
<h4>Angebotsstruktur</h4>



<p>Aktuell dominieren:</p>
<p>Unikate (Leinwandarbeiten)<strong><br /></strong>thematische Serien<br />teilweise individuelle Auftragsarbeiten</p>



<p>Editionen oder breit verfügbare Drucke spielen bislang eine untergeordnete Rolle.</p>



<p class="wp-block-heading"><strong>&#x26a0;&#xfe0f; Das zentrale Problem: fehlende Marktvalidierung</strong></p>



<p>Der vielleicht wichtigste Punkt für Sammler und Beobachter:</p>
<p>&#x274c; keine etablierten Sekundärmarkt-Verkäufe (z. B. große Auktionshäuser)<br />&#x274c; kaum unabhängige Preisvergleiche<br />&#x274c; starke Abhängigkeit vom Primärmarkt (Galerie + Künstler)</p>



<p>Das führt zu einer klaren Einordnung:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Kollegah Kunst verkauft sich – aber der Markt ist noch nicht unabhängig bestätigt.</p>
</blockquote>



<h4 class="wp-block-heading">&#x1f4c8; Investment-Potenzial: Chance oder Risiko?</h4>



<p>Aus Käufersicht ergibt sich daraus ein gemischtes Bild.</p>



<p class="wp-block-heading"><strong>Chancen:</strong></p>
<p class="wp-block-heading">hohe Nachfrage durch bestehende Fanbase<br />frühe Marktphase (potenziell günstiger Einstieg)<br />starke Markenbindung</p>



<h4 class="wp-block-heading">Risiken:</h4>
<p class="wp-block-heading">fehlende langfristige kunsthistorische Relevanz<br />Abhängigkeit vom Promi-Status<br />unklarer Wiederverkaufsmarkt</p>



<p>Fazit aus Investment-Sicht:</p>
<p><strong>Spekulativ – eher Lifestyle- oder Fan-Investment als klassisches Art-Investment.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Markt spricht eine andere Sprache</h4>



<p>Während die institutionelle Kunstwelt zögert, zeigt der Markt ein anderes Bild:</p>
<p>Werke finden Käufer<br />Nachfrage wird durch Bekanntheit gestützt<br />Events erzeugen künstliche Verknappung</p>



<p>Das verweist auf eine zentrale Entwicklung: Erfolg wird nicht mehr ausschließlich durch kuratorische Anerkennung bestimmt, sondern zunehmend durch Sichtbarkeit, Marke und direkte Zielgruppenansprache.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kunst oder Marke? Eine falsche Dichotomie</h4>



<p>Die Diskussion wird oft als Entweder-oder geführt: Ist es „echte Kunst“ oder nur Marketing?</p>



<p>Diese Gegenüberstellung greift zu kurz.</p>



<p>Denn:</p>
<p>Kunst war schon immer auch mit Marktmechanismen verbunden<br />Künstlerpersönlichkeiten spielten historisch eine zentrale Rolle<br />Inszenierung ist längst Teil des Systems</p>



<p>Viel relevanter ist daher die Frage:</p>
<p><strong>Erzeugt das Werk eigenständigen künstlerischen Wert – unabhängig von der Person dahinter?</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Einordnung: Wo steht Kollegah als Künstler?</h4>



<p>Aktuell lässt sich seine Position so beschreiben:</p>
<p>kommerziell erfolgreich im zugänglichen Kunstsegment<br />hohe Reichweite durch bestehende Bekanntheit<br />begrenzte Anerkennung im institutionellen Kunstbetrieb</p>



<p>Das bedeutet nicht, dass sich dieser Status nicht verändern kann. Kunstkarrieren entwickeln sich oft über Jahre – auch für Quereinsteiger.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fazit: Ein relevantes Phänomen – unabhängig vom Urteil</h4>



<p>Ob man seine Kunst nun schätzt oder kritisch sieht: Kollegahs Einstieg in die Kunstwelt ist mehr als nur ein Promi-Ausflug.</p>



<p>Er zeigt, dass:</p>
<p>Reichweite und Marke im Kunstmarkt an Bedeutung gewinnen<br />neue Zielgruppen erschlossen werden<br />die Grenzen zwischen Popkultur und bildender Kunst verschwimmen</p>



<p>Und vielleicht liegt genau darin seine eigentliche Relevanz: nicht unbedingt in einzelnen Werken – sondern als <strong>Symptom eines sich verändernden Kunstmarkts</strong>.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zum Bundle: <a href="https://echterblume.de/products/felix-blume-alpha-dna-vinyl-leinwand">https://echterblume.de/</a></p>
<p>Titelbild: Selfmade Records, CC BY-SA 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0, via Wikimedia Commons</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Warum Jonathan Meese die Fresse halten sollte – Eine provokante Reflexion</title>
		<link>https://arttrado.de/news/warum-jonathan-meese-die-fresse-halten-sollte-eine-provokante-reflexion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2025 16:06:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Ist das Kunst? Diskussionen]]></category>
		<category><![CDATA[Fresse halten]]></category>
		<category><![CDATA[Genie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Provokation]]></category>
		<category><![CDATA[jonathan meese]]></category>
		<category><![CDATA[Deichtorhallen Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Diktator]]></category>
		<category><![CDATA[NS]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum Jonathan Meese die Fresse halten sollte – Eine provokante Reflexion Jonathan Meese stellt die Kunst als sich selbst referenziertes <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/warum-jonathan-meese-die-fresse-halten-sollte-eine-provokante-reflexion/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Warum Jonathan Meese die Fresse halten sollte – Eine provokante Reflexion</h4>
<p>Jonathan Meese stellt die Kunst als sich selbst referenziertes System dar. Alles ist Kunst, nichts ist Tabu, und er liebt es, Grenzen zu überschreiten – insbesondere die moralischen und politischen. Die Frage bleibt: Was will er damit erreichen? Ist seine Kunst wirklich nur ein Schrei nach Aufmerksamkeit, oder steckt dahinter eine tiefere Auseinandersetzung mit der Gesellschaft und der Rolle des Künstlers?</p>
<h4>Provokation als Kunstform – aber wohin führt sie?</h4>
<p>Meese behauptet gerne, dass er keine politischen Aussagen trifft, sondern sich ausschließlich der Kunst verschreibt. Doch wer seine Performance sieht, wer seine Statements hört, erkennt schnell, dass diese Neutralität nur eine Fassade ist. Es geht längst nicht mehr um Kunst als Befreiung, sondern um Meese als Marke. Seine Provokationen wirken zunehmend selbst zweckhaft als würde er versuchen, aus der eigenen Bedeutungslosigkeit herauszukreischen.</p>
<p>Meese sieht sich als kompromisslosen Verteidiger der Kunstfreiheit &#8211; und doch reagiert er empfindlich, wenn er selbst Gegenwind bekommt. 2018 verlor er einen Prozess gegen den Deutschen Bühnenverein, der ihn nicht als Redner auf einer Veranstaltung haben wollte. Meese sah darin einen Angriff auf die Kunstfreiheit, doch Kritiker meinten: Wer ständig von &#8222;Diktatur der Kunst&#8220; redet, sollte sich nicht wundern, wenn seine eigene Logik auf ihn zurückfällt.</p>
<p>Natürlich ist Kunst kein Kuschelkurs. Natürlich darf sie provozieren, soll sie sogar. Aber echte Provokation setzt voraus, dass sie einen Nerv trifft, dass sie eine Debatte anstößt, dass sie eine neue Perspektive eröffnet. Meeses Kunstgebrüll aber ist nur noch Lärm.</p>
<p>Künstler wie Meese inszenieren sich als radikale Außenseiter, die mit einer Ästhetik der Gewalt, der Exzentrik und der Verweigerung gegen die Normen der Kunstwelt kämpfen. Doch in einer Zeit, in der fast alles für Aufmerksamkeit ausgelegt ist und „Provokation“ ein gängiges Marketingmittel ist, verliert die Wirkung dieser Provokationen oft ihre Kraft. Was bleibt, wenn die Provokation zur leeren Hülse wird, die sich selbst wiederholt, ohne noch etwas Neues zu sagen?</p>
<p>Die Frage, die sich stellt: Was bleibt von Meeses Kunst, wenn er immer wieder den gleichen Trick wiederholt? Ist er als Künstler wirklich noch relevant, oder nutzt er lediglich die Kunstwelt als Bühne für seine eigene Selbstinszenierung?</p>
<h4>Die Bayreuth-Pleite: Ein Wendepunkt?</h4>
<p>Dass Meesees Konzept nicht in jeder Umgebung funktioniert zeigte sich spätestens 2014. Damals sollte er Wagners &#8222;Parsifal&#8220; für die Bayreuther Festspiele inszenieren. Ein riesiger Auftrag und eine noch größere Bruchlandung. Die Produktion wurde 2016 abgesagt, weil die Kosten völlig aus dem Ruder liefen und sein Konzept galt als unpraktikabel. Meese funktioniert vielleicht in Galerien, aber nicht dort, wo klare Strukturen und Disziplin gefragt sind.</p>
<p>Die gescheiterte Bayreuth-Inszenierung stellte Meese nicht nur als Opfer eines Kunstsystems dar, sondern offenbarte auch eine gewisse Überforderung, die die Illusion seiner Selbstinszenierung durchbrach. Kunst als Selbstverwirklichung durch Provokation mag in der Alternativszene gefeiert werden, aber in einem etablierten Kontext, in dem der Anspruch auf Professionalität und künstlerische Tiefe höher ist, stößt auch Meese an seine Grenzen.</p>
<h4>NS-Symbolik – Eine fragwürdige Ästhetik</h4>
<p>Meeses Spiel mit nationalsozialistischer Symbolik ist ein weiteres kontroverses Thema. Durch den Hitlergruß und seine wiederholte Verwendung von SS-Runen in seinen Performances schockierte er immer wieder die Öffentlichkeit. Doch statt als radikaler Kritiker des Systems oder als Freigeist wahrgenommen zu werden, verwischt Meese die Grenzen zwischen Ironie und Gefahr. Er setzt auf den Schockwert, doch die Grenze zwischen Kunst und Verantwortung wird dabei zunehmend unscharf. In einer Gesellschaft, die immer sensibler gegenüber der Wiederbelebung nationalsozialistischer Symbolik ist, stellt sich die Frage, wie lange diese Art von Provokation noch vertretbar ist.</p>
<h4>Die Kunst braucht keinen Diktator</h4>
<p>Vielleicht ist das größte Problem an Meeses Dauerbeschallung sein mangelndes Gespür für den richtigen Moment des Schweigens. Große Künstler wissen, dass man nicht immer reden muss, dass wahre Wirkung manchmal im Unausgesprochenen liegt. Doch Meese kann nicht anders. Er redet und redet. Und je länger er redet, desto weniger bleibt übrig.</p>
<p>Vielleicht wäre es an der Zeit, dass Jonathan Meese sich wieder auf das konzentriert, was ihn einst groß gemacht hat: seine Kunst. Weniger Show, weniger Phrasen, weniger Ego &#8211; mehr Substanz. Oder um es in Meeses Direktheit zu sagen: Halt einfach mal die Fresse und mal wieder ein richtig gutes Bild.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Secrets and Surveillance: La Chambre Secrète de BALTHYS von Jonathan Meese und The Palace at 4 A.M. von Jon Kessler<br />
Sonntag, 9. März 2025, 14 Uhr. Weitere Informationen: <a href="https://www.deichtorhallen.de/veranstaltung/rundgang-falckenberg-2">Deichtorhallen Hamburg</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<title>REZENSION: Richild Holt – 25 Jahre Reisezeichnungen</title>
		<link>https://arttrado.de/news/rezension-richild-holt-25-jahre-reisezeichnungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 11:32:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Baron Maximilian von Koskull.]]></category>
		<category><![CDATA[buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Richild Holt]]></category>
		<category><![CDATA[Richild von Holtzbrinck]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>
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					<description><![CDATA[REZENSION: Richild Holt – 25 Jahre Reisezeichnungen Beim Verfassen dieser Rezension habe ich festgestellt, das länger keine Rezensionen mehr erschienen <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/rezension-richild-holt-25-jahre-reisezeichnungen/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>REZENSION: Richild Holt – 25 Jahre Reisezeichnungen</h4>
<p>Beim Verfassen dieser Rezension habe ich festgestellt, das länger keine Rezensionen mehr erschienen sind. Hier liegt aber auch nicht mein Hauptgeschäft – trotzdem freue ich mich, wenn Künstler, Autoren oder Verlage mich nach meiner ehrlichen Meinung fragen. Ein paar Mal wurde ich bereits darauf angesprochen, warum; wenn es meine ehrliche Meinung ist es nie Kritik gibt und die Rezensionen meist Empfehlungen gleichen. Nun ja, wenn Bücher mir nicht gefallen, dann berichte ich nicht über sie &#8211; auch wenn sich Hetze und Clickbait besser vermarkten lassen, freue ich mich, das wir es nun seit fasst 7 Jahren ohne schaffen.</p>
<p>Aufmerksame Leser werden sich sicherlich an unser<a href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-58-falling-von-richild-von-holtzbrinck/" target="_blank" rel="noopener"> Werk der Woche #58 – „Falling“ von Richild von Holtzbrinck</a> erinnern. Damals erschien grade ihr Werk &#8222;Farbe und Linie&#8220;. Mit über 70 Bildern und begleitenden Texten von Baron Maximilian von Koskull und Martin Langanke entstand ein umfassendes Werk über das Leben und Schaffen der Künstlerin. <a class="" href="https://schillo-verlag.de/buchvostellung-richild-holt-farbe-und-linie-in-stuttgart">Die Buchverstellung fand im Literaturhaus in Stuttgart statt.</a></p>
<p>Jetzt, 2 Jahre später widmen wir uns dem Buch &#8222;Richild Holt – 25 Jahre Reisezeichnungen&#8220;. Die gebundene Ausgabe misst im Umfang: 96 Seiten, Softcover. Format: 20,0 x 24,5 cm. ISBN: 978-3-944716-23-7</p>
<p>Es finden sich auch Worte von Prof. Dr. Karl-Josef-Kuschel im Werk. Der Literaturwissenschaftler und Theologe ist mit den Arbeiten von Richild Holt eng verbunden. Er hielt unter anderem am 10. Juni 2022 in Stuttgart den Einführungsvortrag zur Präsentation des Buches „Farbe und Linie“.</p>
<h4>Richild Holt – 25 Jahre Reisezeichnungen</h4>
<p>Das Vorwort übernimmt die Künstlerin natürlich selbst. Sie lässt den Leser wissen, dass sie auf ihren Reisen mit der gleichen Tinte zeichnet, mit der sie auch schreibt – ebenso teilt sie die Erfahrung, dass man das, was man einmal gezeichnet hat – kaum wieder vergessen kann – der Moment ist intensiver als bei einem Foto.</p>
<p>Ebenso teilt die Künstlerin ein Detail über die ersten zwei Zeichnungen mit dem Leser, wie diese 1998/1999 entstanden sind. Wie bei all meinen Rezensionen möchte ich nicht zu viel spoilern. Aber das Vorwort lässt erahnen, dass das folgende persönlich war, ist und wird.</p>
<p>Vorab: Auch wenn es sich um Reisezeichnungen handelt, empfehle ich diese im Gegensatz zu den meisten Büchern und Bildbändern nicht auf Reisen zu betrachten. Beschäftigen Sie sich mit dem Werk lieber zu Hause. In einem ruhigen Moment &#8211; vielleicht wenn der nächste Urlaub oder Trip noch eine Weile entfernt ist. Wenn Sie Vorfreude oder Inspiration suchen. Vielleicht verzichten sie bei der nächsten Reise auch auf das Lesen und nehmen ihre Ausflüge bewusster wahr, &#8211; Austausch, Kommunikation – die Liebe im Detail finden – vielleicht gibt ihnen das Werk Inspiration für ihre erste eigene Künstlerreise. Was weiß ich schon, auf jeden Fall ist das Werk etwas, was es wert ist, sich Zeit zu nehmen und nicht zwischen Tür und Angel durchgeblättert zu werden.</p>
<p>Nach weiteren Zeichnungen schwarz/weiß und in Farbe ergreift der Baron Maximilian von Koskull das Wort. Der Herausgeber eröffnet mit einem beliebten Zitat von Johann Wolfgang von Goethe die Komposition. Der Autor geht auf die Tradition von Künstlerreisen ein und verweist auf gute Quellen. Seine Quellen und „Fußnoten“ enthalten dabei ausführliche Informationen und ermöglichen auch Lesern, die nicht direkt aus der Materie kommen einen leichten und nachvollziehbaren Einstieg.</p>
<h4>Kuratiert, sortiert &#8211; Liebe zum Detail!</h4>
<p>Generell ist die Wortwahl des Autors sehr leserfreundlich und setzt kein Kunststudium voraus – benötigtes Wissen oder Informationen zum Kontext werden geliefert. Das Werk enthält Zeichnungen aus Sri Lanka, Venedig, Paris, Split, Griechenland, Lissabon, Istanbul, Moskau, New York und London. Dabei wird auch noch einmal verdeutlicht, dass es sich nicht um alle Reisen der Künstlerin handelt – sondern schon eine gewisse Vorauswahl getroffen wurde – um dem Werk einen zusammenhängenden Kontext zu geben. Das Ziel war offensichtlich nicht einfach möglich „viele Zeichnungen zusammenhangslos in das Buch zu klatschen“. Die Zeichnungen wurden bewusst gewählt.</p>
<p>Einige Zeichnungen stehen für sich, andere werden von dem Herausgeber erklärt bzw. genauer unter die Lupe genommen – durch den engen Kontakt zur Künstlerin selbst, lässt sich mit Sicherheit sagen, dass hier keine Spekulation in den Raum geworfen werden – sondern nachvollziehbare Erklärungen, zu Details, Techniken und Entstehungen der Zeichnungen.</p>
<p>Das Buch enthält auch diverse intime Zeichnungen von Menschen, die die Künstlerin auf ihren Reisen getroffen hat – die Texte dazu enthalten zwischen den Zeilen schon fast eine Anleitung – bzw. Tipps, wie man gewisse Effekte beim Zeichnen selbst erzielen kann.</p>
<h4>Prof. Dr. Karl Josef Kuschel</h4>
<p>Prof. Dr. Karl Josef Kuschel widmet sich ab der Mitte des Buches den Landschaftszeichnungen der Künstlerin. Es werden im letzten Teil des Buches noch architektonische Zeichnungen gezeigt und auch hier – geben die beiden Schreiberlinge Aufschlüsslung, wie und warum gewisse Effekte bei den Zeichnungen entstehen und nehmen den Leser an die Hand.</p>
<p>Das Werk endet mit der beeindruckenden Biografie der Künstlerin und einem Einblick in die chronologisch geordneten Reisen. Wobei es noch einmal zu betonen gilt, das die Zeichnungen im Werk selbst bewusst nicht chronologisch geordnet sind – sondern immer einen Text/Bild Bezug haben. Hier wurde ein harmonisches Gesamtwerk geschaffen – was Kunstfreunde und jenen die es werden möchten, anspricht.</p>
<p>Gut, was weiß ich schon – aber auf jeden Fall, bin ich froh, dass ich dieses Werk in meiner Sammlung habe. Irgendetwas sagt mir, das es nicht das letzte gemeinsame Buch der Künstlerin und des Herausgebers sein wird! Kunstliebhaber die nichts verpassen möchten, <a href="https://kunsthandel-koskull.de/" target="_blank" rel="noopener">sollten die Webseite im Blick behalten!</a></p>
<h4>Richild Holt &#8211; Die Künstlerin</h4>
<p>Richild Holt, ist in Österreich geboren, sie lebte und arbeitete 23 Jahre lang in Stuttgart und New York. Seit 2008 in Stuttgart und München. Zu ihrem künstlerischen Ausbildungsweg gehören »The New School for Social Research«, New York (1968-70), und die »Akademie der Bildenden Künste«, Stuttgart (1981-85).</p>
<p>Die Künstlerin ist Ehrenmitglied der »Deutschsprachigen Gesellschaft für Kunst und Psychopathologie des Ausdrucks«. Und Ehrenmitglied des National Arts Club, New York. 1988-2005 Mitglied des Vorstands des Galerievereins der Staatsgalerie Stuttgart. 2006 Ehrenmitglied des Galerievereins der Staatsgalerie Stuttgart. Ab 2006 Mitglied des Vorstandes der Freunde des Literaturhauses Stuttgart.</p>
<p>Mehr über die Künstlerin erfahren Sie auch auf der Webseite: <a href="https://richild-holt.de/die-kuenstlerin/">www.richild-holt.de</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite des Verlages und der Möglichkeit das Buch zu bestellen: <a href="https://schillo-verlag.de/produkt/richild-holt-25-jahre-reisezeichnungen">www.schillo-verlag.de</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/">Sie bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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		<title>POPKULTPUR: Eröffnung der Sylvester Stallone Ausstellung</title>
		<link>https://arttrado.de/news/popkultpur-eroeffnung-der-sylvester-stallone-ausstellung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2021 20:26:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Ist das Kunst? Diskussionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Hagen]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sylvester Stallone]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Osthaus Museum Hagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Popkultpur]]></category>
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					<description><![CDATA[POPKULTPUR: Eröffnung der Sylvester Stallone Ausstellung POPKULTPUR widmet sich im Regelfall eher Filmen, Serien und Büchern &#8211; ein guter Schnittpunkt, <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/popkultpur-eroeffnung-der-sylvester-stallone-ausstellung/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #000000;">POPKULTPUR: Eröffnung der Sylvester Stallone Ausstellung</span></h3>
<p>POPKULTPUR widmet sich im Regelfall eher Filmen, Serien und Büchern &#8211; ein guter Schnittpunkt, wenn es sich um eine Ausstellung eines Schauspielers handelt, von dem die wenigsten wissen, dass dieser sich bereits seit über 50 Jahren mit der Malerei beschäftigt. Dass POPKULTPUR kein &#8222;gelernter&#8220; Kunstkritiker ist, bringt eine ganz eigene Note mit sich und zeigt die Ausstellungseröffnung mit anderen Augen und Worten. Dinge die ein studierter Fachmann vielleicht gar nicht wahrnehmen kann &#8211; oder will.</p>
<p>Weitere Fotos und Videos der Ausstellungseröffnung finden sich auf den Instagram-Kanal von POPKULTPUR: <a href="https://www.instagram.com/popkultpur/">@popkultpur</a></p>
<h4>Sylvester Stallone Retrospektive</h4>
<p>Ein Beitrag von POPKULTPUR im Auftrag von ARTTRADO.</p>
<p>Für mich sind solche Veranstaltungen immer schwierig. Ich freue mich über die Inhalte &#8211; hier aber besonders auch auf den Künstler, welcher exklusiv seine Werke vorstellt und die Ausstellung persönlich eröffnet. Worauf ich mich nie freue, sind die Gäste, denen man dort begegnet. Ich bin gerne alleine mit mir und meinen Gedanken. Wie sich später noch rausstellen sollte, teilt jemand Anderes diese Eigenschaft mit mir.</p>
<p>Meine Betrachtungsweise in Bezug auf Kunst findet oft auf einer Meta-Ebene statt. Ich beschäftige mich mit der Person, die dahinter steckt, meist nur oberflächlich.</p>
<p>Bei Stallone ist das anders. Fast jeder kennt ihn und hat sich zwangsläufig mit ihm beschäftigt. In seinen 75 Jahren auf dieser Erde hat er viel erreicht und ist ein Begriff für etliche Generationen von Menschen. Auch wenn ich selbst kein großer Fan von Rocky oder Rambo bin, so zolle ich Tribut vor dem, was er als Schauspieler, Regisseur &#8211; und auch als Maler &#8211; geschaffen hat. Dass er ein Maler ist, war mir persönlich bislang nicht bewusst. Ich interessiere mich sehr für Kunst, befasse mich aber primär mit der Barockzeit und düsterer Kunst, als mit moderner, abstrakter oder surrealer Kunst, in die ich Stallones Werke einordnen würde. Und dennoch gefiel mir, was ich entdecken konnte.</p>
<p>Ein Talent für die Malerei, die er seit seiner Kindheit vollzieht, ist unverkennbar. Bereits 1966 entstanden seine ersten Werke. Oftmals stehen bei seinen Arbeiten Verlierertypen im Rampenlicht, aber auch Träume, der Tod, die Zeit und ihre Wunden, als auch ihre Vergänglichkeit, finden immer wieder Platz auf seinen Leinwänden. Stallones Kunst ist nahe am Graffiti und er selbst sagt, dass die Malerei die ehrlichste und reinste aller Künste sei. So steht bei ihr kein Team von etlichen Personen an der Seite des Schaffenden, sondern einzig der Künstler mit all seinen Charakterzügen und Gedanken.</p>
<p>In jungen Jahren zog Stallone sich gerne zurück und war alleine. Als er durch seinen Vater anfing zu malen, erzielte er kurz darauf schon erste Erfolge, mit denen er fünf Dollar für Werke erhielt, die seine notwendigen Busfahrten finanzierten. Später fand er immer wieder den Antrieb durch Angst, von der er sich nicht einnehmen lassen wollte. Dennoch treibt sie ihn stets an. Also malte er, entwickelte sich aber stets weiter &#8211; wenn ihn ein Stil nicht mehr forderte, suchte er sich einen Neuen und ging unbekannte Wege. Immer im Hinterkopf, dass man ruhig versagen darf, baut er sich ein sicheres Fallnetz, denn ohne zu versagen gibt es keinen Fortschritt. Viele Äußerungen von ihm gingen mir nahe. So auch die Antwort auf die Frage, ob es schwer für ihn sei als Maler ernstgenommen zu werden. „Natürlich ist dies schwer. Die Menschen stecken dich in Schubladen. Das ist völlig normal und auch in Ordnung. Ich kenne Comedians, die sind die tiefgründigsten Menschen der Welt und sie würden sich hervorragend in ernsten Rollen wiederfinden können. Das Publikum möchte dies allerdings nicht, da es sich nicht um ihren `richtigen` Beruf handelt und sie solche Hobbys dann nicht unterstützen wollen oder können.“</p>
<p>Was mir nicht gefiel, war das Publikum. Selbsternannte Kunstspezialisten, die im Anzug über 2 Millimeter große Striche auf 5 Meter großen Werken debattieren und sich die Deepness der Weltanschauung Stallones detailliert zu Gemüte führen.</p>
<p>Ihr Pfeifen, das ist einfach nur ein Strich. Ohne weiteren Hintergrund. Wie der Arbeitsplatz eurer Töchter.<br />
Denkt doch mal weniger über Dinge nach, die ungesagt sind, als viel mehr über das, was offensichtlich ist: Stallone ist ein Typ mit geraden Gedanken, Aussagen und Werken. Da gibt es nichts zwischen den Zeilen. Und wenn ihr das nicht erkennt, dann habt ihr euch den falschen Beruf ausgesucht. Die Welt besteht oft weniger aus Gedanken sinnfreien Menschen, als viel mehr aus den Handlungen und Ergebnissen Vieler, die einfach ihr Ding durchziehen und Gutes tun. Das ist auch meine Essenz dieses Tages. Mehr Gutes tun, weniger Schlechtes verbreiten.</p>
<p>Erwähnenswert ist für mich allerdings am Ende dieses Beitrags noch, dass dies eine Veranstaltung mit ausschließlich hellhäutigen Menschen war. Schade, dass POC keine Ahnung von Kunst und Kultur haben.</p>
<p>Fazit: Für Fans und für Menschen, die moderne Kunst oder Graffiti mögen, ist die Veranstaltung einen Besuch wert. Wer unentschlossen ist, kann sich einige Werke vor ab z.b online anschauen: <a href="https://www.stalloneart.com/artist/">Artist &#8211; Sylvester Stallone Art</a> &#8211; und wer es lieber klassisch mag, wird vermutlich keinen großen Reiz in den Werken sehen.</p>
<p>Anmerkung: Wenn Sie sich auch eine offene und ehrliche Kritik zu ihrer Ausstellung wünschen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Kontakt.</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Ausstellung im Osthaus Museum Hagen: <a href="https://arttrado.de/news/sylvester-stallone-kuenstlerische-seele-hinter-harter-aktion/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerische Seele hinter harter Aktion</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Hagen? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1784106&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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<p>Unser Projekt ARTTRADO unterstützen:</p>
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		<title>MitoMito: Ein offener Brief &#8211; Brot und Spiele?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/mitomito-ein-offener-brief-brot-und-spiele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2021 11:45:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Ist das Kunst? Diskussionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Squid Game]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Brot und Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Herrmann Nitsch]]></category>
		<category><![CDATA[John Anna]]></category>
		<category><![CDATA[Vincent Castiglia]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[MitoMito]]></category>
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					<description><![CDATA[MitoMito: Ein offener Brief &#8211; Brot und Spiele? Der Upcycling-Künstler MitoMito macht seit gut 30 Jahren Kunst. In den unterschiedlichsten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/mitomito-ein-offener-brief-brot-und-spiele/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #000000;">MitoMito: Ein offener Brief &#8211; Brot und Spiele?</span></h3>
<p>Der Upcycling-Künstler MitoMito macht seit gut 30 Jahren Kunst. In den unterschiedlichsten Formen. Angefangen hat MitoMito  mit darstellerischer Kunst, dann entstanden Schrottskulpturen, Batik und Seidenmalerei, Enkaustik und letztendlich fand er zum Action Painting. Seine Ausstellung sind grundsätzlich wild. Grundsätzlich finden diese im öffentlichen Raum statt, beispielsweise am Hamburger Hafen und alten Industrieanlagen.</p>
<p>Während im Hintergrund die Ausstellungsplanungen laufen, hat MitoMito sich die Zeit genommen, einen offenen Brief an die Gesellschaft zu verfassen. Kunst war schon immer ein Sprachrohr für Kritik, weshalb es uns eine Freude ist, diesen Beitrag mit unseren Lesern zu teilen.</p>
<h3><span style="color: #000000;">Brot und Spiele?</span></h3>
<p>Was haben Herrmann Nitsch, John Anna und Vincent Castiglia gemeinsam?<br />
Alle drei sind Künstler. Und?<br />
Alle drei malen mit Blut.<br />
Nitsch mit Tierblut, Castiglia mit menschlichem Blut und Frau Anna mit Menstruationsblut.<br />
Abstrakt, skurril oder Trend?</p>
<p>Die morbide Freude des Menschen am Blut scheint tief verwurzelt. Nicht nur in unserer, sondern in jeder Kultur der Welt. Einst rituell und als notwendiger Teil eines Clanlebens verkam die Faszination des Mordens zu reiner Belustigung, um den Nervenkitzel zu spüren.</p>
<p>300000-500000 Menschen starben in den Arenen des Römischen Reiches. Blutige Wettkämpfe haben sich bis in unsere heutige Zeit gehalten. Waren sie schon mal bei einem Boxkampf, beim Eishockey, Fußball oder beim Bare Nuckle Fight?</p>
<p>Die Spiele über die gesprochen wird, sind entweder blutig oder sonst anstößig. Aktionskunst in der mit Innereien und Kadavern hantiert wird, ist provokativ. Das soll auch so sein, will man schnell ins Gespräch kommen.<br />
Vampire als Goth Ikonen bedienen sich des gleichen Fluids. Der köstliche rote Saft verlängert das Leben des Einen während es dem Anderen selbiges kostet.</p>
<p>Aber lassen wir das mal hinter uns.</p>
<p>Sind wir immer noch Steinzeitmenschen? Haben wir uns in all der Zeit nicht entwickelt? Sex und Crime bestimmen das Fernsehprogramm, die Kinos und die Printmedien. Wer zwitschert mit wem? Wer hat wo seine primären oder sekundären Geschlechtsteile gezeigt?</p>
<p>Wo fand ein Amoklauf statt und welcher Vater tötete mit einem Brotmesser seine Familie?</p>
<p>Langweilt das nicht irgendwann?  Wie oft habe ich schon Menschen dabei beobachtet wie sie auf hundert geschickte Arten ihre Gegner erdrosselten, erschossen oder sonst um ihr Leben brachten?</p>
<p>Haben Sie das schon mal im normalen Leben gesehen? Waren Sie schon mal Opfer eines Verkehrsunfalls? Wissen Sie wie ein Schuss sich anhört, riecht oder sogar anfühlt? 1.323.666 Verkehrstote weltweit im Jahr will niemand in Echtzeit sehen. Ich hoffe nicht. Menschen, die so etwas erlebt haben, sind meistens für ihr ganzes Leben traumatisiert.</p>
<p><strong>Und jetzt SQUID GAME !</strong></p>
<p>Die erfolgreichste Serie auf Netflix. Nach 25 Tagen haben sich bereits 111 Millionen Haushalte diese fröhliche Schlachterserie angesehen. Auf der Couch mit Pizza und Bier den Grusel aus Korea genießen, ist schon was Feines. Netflix hat mit diesem Schlachtwerk einen geschätzten Wert von 900 Millionen Dollar erzielt.</p>
<p>Jeder der sich ein bisschen in Geopolitik auskennt, sollte sich mal fragen wie weit Süd-und Nordkorea voneinander entfernt sind. Die Einen produzieren SQUID GAME, die Anderen haben schon seit Jahrzehnten fröhliche Hungerspiele.</p>
<p>Falls Amerika nach einem ähnlichen Kassenschlager sucht, würde ich eine Serie über Guantánamo empfehlen. Verkauft sich garantiert. Ich wette, das würden eine Menge Leute gerne sehen. Bei <a href="https://www.gettyimages.de/video/hinrichtung" target="_blank" rel="noopener">https://www.gettyimages.de/video/hinrichtung</a> können Sie sich die schönsten Hinrichtungen aus allen Epochen ansehen. Sehr zu empfehlen.</p>
<p>Oder….<br />
Sie hören damit auf.</p>
<p>Wir als Konsumenten haben die Macht den Medien mitzuteilen, was wir sehen möchten. Das ist wie mit dem Essen von Lebewesen. Damit aufzuhören ist erst ungewohnt und irgendwann ganz normal. 150000000 also 150 Milliarden Tiere sterben jedes Jahr für die Grills der Welt. 4756 Tiere pro Sekunde <a href="http://live-counter.com" target="_blank" rel="noopener">live-counter.com</a>.</p>
<p>Aber SQUID GAME? Setzen wir der Verrohung ein Ende. Werden wir Vorbilder für unsere Kinder. An deutschen Schulen gibt es zunehmend Fälle, bei denen Kinder die Serie nachspielen, okay nur mit Prügel und ohne Genickschuss, aber immerhin.</p>
<p>In der Kunst ist es genauso. Oben genannte Künstler schaffen teilweise großartige Kunst. Das könnten sie auch ohne Gemetzel, nur würde sie dann wahrscheinlich niemand kennen.</p>
<p>Aber vielleicht sollte auch ich einfach mit abgetrennten Hühnerköpfen malen?<br />
Ich werde darüber nachdenken.<br />
In diesem Sinne<br />
MITO</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p><span style="color: #000000;">Einen weiteren Gastbeitrag des Künstler finden Sie hier: <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/news/upcycling-artist-mitomito-in-einer-welt-von-habitus-und-status/" target="_blank" rel="noopener"> In einer Welt von Habitus und Status?</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Zur Webseite des Künstlers: <a style="color: #000000;" href="http://www.mitomito.de/" target="_blank" rel="noopener">www.mito.de</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">MitoMito auf Instagram: <a style="color: #000000;" href="https://www.instagram.com/mitomito_9/">Mic Thomas  • Instagram-Fotos und -Videos</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ausgewählte Werke von MitoMito bei uns im online Shop – <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gemälde, Fotografien, Kunstdrucke</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Unsere Interviews finden Sie hier: <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></span></p>
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		<title>Vandalismus: Umstrittenes Werk von Roman Signer beschädigt</title>
		<link>https://arttrado.de/news/vandalismus-umstrittenes-werk-von-roman-signer-beschaedigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2020 19:38:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ist das Kunst? Diskussionen]]></category>
		<category><![CDATA[autokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Matzner]]></category>
		<category><![CDATA[ist das kunst oder kann das weg]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[unfall]]></category>
		<category><![CDATA[Henrike Naumann]]></category>
		<category><![CDATA[Shilpa Gupta]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Witt]]></category>
		<category><![CDATA[Olaf Nicolai]]></category>
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					<description><![CDATA[Vandalismus: Umstrittenes Werk von Roman Signer beschädigt Ist das Kunst oder kann das Weg? Diese bekannte Frage stellten sich vermutlich <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/vandalismus-umstrittenes-werk-von-roman-signer-beschaedigt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Vandalismus: Umstrittenes Werk von Roman Signer beschädigt</h3>
<p>Ist das Kunst oder kann das Weg?</p>
<p>Diese bekannte Frage stellten sich vermutlich einige Besucher, die am vergangenem Wochenende am Chemnitzer Schlossteich spazieren waren. Ein halbversenkter Skoda ragt nahe am Ufer aus dem Wasser. Aber Nein &#8211; das ist noch nicht der Vandalismus! Das ist das Kunstwerk &#8222;Versinken&#8220; des Künstlers Roman Signer.</p>
<p>An diesem umstrittenen Werk gab es jetzt schlagkräftige Kritik. <a href="https://www.freiepresse.de/chemnitz/purer-vandalismus-skoda-im-schlossteich-chemnitz-demoliert-artikel11019493" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Laut &#8222;Freier Presse&#8220;</a> sind die Scheiben auf der linken Seite eingeschlagen, auf dem Dach sei deutlich eine Delle zu sehen. Der Kurator der Ausstellung Florian Matzner sieht in der Beschädigung &#8222;puren Vandalismus&#8220;. Jetzt wird die Scheibe ausgewechselt, damit sich keine Tiere an den Scherben verletzen. Wenn das Werk nochmal Opfer von Sachbeschädigung wird, muss das Werk vermutlich aus der Skulpturen Sammlung entfernt werden. Wir rufen deshalb dazu auf, dass Werk nicht weiter zu beschädigen, (fast) jedes Kunstwerk hat seine Daseinsberechtigung. Kritik im Gespräch ja, Sachbeschädigung nein! &#8211; Gerne bieten wir dafür auch eine Plattform. denn auch wir fragen uns, was sich der 82 Jährige Künstler dabei gedacht hat.</p>
<p><a href="https://www.monopol-magazin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Monopol-Magazin</a> schreibt dazu: &#8222;Der 82-jährige Signer hatte sich sein Werk als &#8222;Unfall als Skulptur&#8220; vorgestellt. Laut MDR hatte es vergangenes Wochenende, also vor dem Vandalismus, mehrere Anrufe besorgter Anwohner beim Rettungsdienst gegeben. Der Wagen besitzt extra eingebaute Unterwasser-Scheinwerfer, aber keinen Motor und Betriebsstoffe mehr.&#8220;</p>
<p>Nun ja, die Ausstellung Gegenwarten/Presences soll noch bis zum 25. Oktober laufen. Hoffentlich auch bis zum Schluss mit dem Werk von Roman Signar. Die meisten Online Kommentare hinterfragen zwar den Sinn und Zweck der Skulptur und der Aktion, aber wenn etwas zum Austausch beiträgt, ist es definitiv schon Kunst.</p>
<p>Ein Leser kommentiert dies bei Facebook mit den Worten: Die Schaffenshöhe dieses Kunstwerks variiert mit dem Wasserstand, schafft es allerdings selbst bei besten Bedingungen kaum über die Hüfthöhe eines Vorschülers hinaus. Daher außer Spesen nix gewesen, auch schon vor dem Vandalismus. Da können die Intellekt-Akrobaten unter den Sachverständigen nun so viel schäumen, wie sie wollen&#8220;</p>
<p>Der strenge Umgangston, mit dem Schweizer Künstler, tut uns schon fast ein wenig leid und wir hoffen das die Qualität der Ausstellung, sowie die Höhe der Besucherzahlen, nicht unter dem Vorfall leidet.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild : Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa Roman Signer &#8222;Versinken&#8220;, 2020</p>
<p>Weitere Künstler der Ausstellung sind: Henrike Naumann, Shilpa Gupta, Anna Witt, Olaf Nicolai und viele mehr.</p>
<p>Weitere Informationen über den Künstler gibt es auf seiner Website: <a href="http://romansigner.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://romansigner.ch/</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Kunstveranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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