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	<title>kiezkunst Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>CP Krenkler zurück in Hamburg: Die Corona-Krise in New York City</title>
		<link>https://arttrado.de/news/cp-krenkler-zurueck-in-hamburg-die-corona-krise-in-new-york-city/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2020 17:31:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[new york]]></category>
		<category><![CDATA[cp. krenkler]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
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					<description><![CDATA[CP Krenkler zurück in Hamburg: Die Corona-Krise in New York City Aufmerksame Leser erinnern sich bestimmt an unser erstes Interview <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/cp-krenkler-zurueck-in-hamburg-die-corona-krise-in-new-york-city/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>CP Krenkler zurück in Hamburg: Die Corona-Krise in New York City</h3>
<p>Aufmerksame Leser erinnern sich bestimmt an unser <a href="https://arttrado.de/news/cp-krenkler-ueber-ihr-st-pauli-projekt-kunst-und-penisse/">erstes Interview mit der Hamburger Fotokünstlerin</a>. Seitdem ist einige Zeit vergangen und viel passiert. Corona, Georg Floyd, Black Lives Matter um nur ein paar Schlagworte zu nennen. Wer wäre also ein besserer Partner für ein Gespräch, über eben diese Ereignisse, als eine betroffene Künstlerin, die seit Anfang des Jahres in New York City vor Ort war? Ich freue mich, dass Sie sich kurz nach ihrer Rückkehr nach Hamburg, die Mühe gemacht hat, uns unsere Fragen zu beantworten.</p>
<h4>CP Krenkler über Politik, Gefühle und Kunst</h4>
<p><strong>Wie und wann hast du den Anfang der Corona Krise mitbekommen?<br />
Was waren deine ersten Gedanken?</strong></p>
<p>Ein, zwei oder drei Tage bevor ich am 6 März Hamburg verlassen habe, hat mich ein Freund besucht und hat gesagt: „Jetzt ist `es´ schon in Hamburg.“ Ich habe innerlich etwas die Augen gerollt und mir gedacht: „jaja.“ Ich hatte viel um die Ohren. 10 Tage zuvor hatte ich per Skype mit einem New Yorker Freund gesprochen, der meinte: „Mal gucken, wie das mit Corona weiter geht.“ Da habe ich zwar gedacht: &#8222;Ach ja, stimmt, alles ist irgendwann in New York. Logisch,&#8220; aber die Ausmaße, nicht im geringsten hätte ich das je erwartet. Auf der Reise habe ich innerlich tatsächlich auch etwas über die Leute den Kopf geschüttelt, die mit Atemmaske rum gelaufen sind. Trotzdem habe ich zu diesem Zeitpunkt schon so lange Hände gewaschen, dass die Leute im Flieger an die Türe gehämmert haben, weil sie zu lange warten mussten.</p>
<p>Corona ist mir hinterher gereist, wenige Tage nach meiner Ankunft ist Corona auch in New York angekommen. Zeitgleich sickerte bei mir die Situation in Italien durch. Die Ausmaße irritierten mich und ich habe Gresham, meinen besten Freund in New York, gefragt: „What is happening in Italy?“ „They didn&#8217;t contain it.“ unwillkürlich habe ich mich gefragt: „Do we?“ und keine fünf Tage später hat uns Covid-19 in einer unfassbaren Wucht überrollt. Zur Verteidigung von New York muss ich allerdings sagen, dass New York keine Chance hatte. New York ist irre dicht. Überall sind Menschen. Die Straßen sind voll, die öffentlichen Verkehrsmittel sind voll, überall Menschenmassen. Die New Yorker leben in kleinen Wohnungen, selten allein. Sie sind aktiv, hängen nicht vor dem Fernseher oder Netflix rum, die gehen auf Gallery Openings, ins Restaurant, auf Partys etc. Alle sind ständig im Austausch und in Bewegung. New York und “social distancing“, das ist wie schwarz und weiß. Da ist Covid-19 in einer Geschwindigkeit durch getauscht, die nicht zu bremsen war. Die Deutschen haben in dieser Hinsicht ja Glück, da sie von Natur aus distanziert sind. Endlich ist der Stock im Arsch mal ein Vorteil. 10 Tage nach diesem Gespräch über Italien ging NYC in den Lockdown, 18 Tage später sind in New York täglich 300 Menschen gestorben und die Todeszahlen schnellten immer weiter nach oben. Am 6 April wurde in den Nachrichten mitgeteilt, dass nicht nur das Gesundheitssystem, sondern auch das Bestattungswesen zusammengebrochen sei und das die Toten nun eventuell vorübergehend im Central Park beerdigt werden sollen. Es wurden später andere Parkanlagen gewählt und eben Hart Island, wo es schon bei der Aids Pandemie Massengräber gab. Mark D. Levine, City Councilmen sagte damals in einem Bericht von NPR: “We need more staffing for our city&#8217;s mortuary system, just like we need more doctors and nurses” New York hat erbittert und entschlossen gegen das Sterben gekämpft.</p>
<figure id="attachment_6479" aria-describedby="caption-attachment-6479" style="width: 683px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/018-NYC-2020-Architecture-Spring_U6A2924.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-6479" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/018-NYC-2020-Architecture-Spring_U6A2924-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/018-NYC-2020-Architecture-Spring_U6A2924-683x1024.jpg 683w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/018-NYC-2020-Architecture-Spring_U6A2924-200x300.jpg 200w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/018-NYC-2020-Architecture-Spring_U6A2924-768x1152.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/018-NYC-2020-Architecture-Spring_U6A2924-1024x1536.jpg 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/018-NYC-2020-Architecture-Spring_U6A2924-800x1200.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/018-NYC-2020-Architecture-Spring_U6A2924-600x900.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/018-NYC-2020-Architecture-Spring_U6A2924.jpg 1100w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6479" class="wp-caption-text">Das rot gefärbte Empire State Building  © CP Krenkler</figcaption></figure>
<p><strong>Ich folge dir ja auch bei Facebook und freue mich immer einen neuen Beitrag aus deiner New York Zeit zu lesen, wie hat sich New York und die Kunstwelt durch die Corona Krise und die BLM Demos verändert?</strong></p>
<p>Das bleibt noch spannend, welche Auswirkungen die Pandemie langfristig haben wird und welches kreative Potential möglicherweise freigesetzt wird, welche neuen Möglichkeiten entstehen werden und was aber auch an Potential für immer verloren gehen wird. Solch global erschütternde Ereignisse sortieren alles neu. Wir erleben einen Flächenbrand. Ein klassischer Fall der Emergenz, das Bestehende geht kaputt und es kann nur noch neues kommen.</p>
<p>In New York ist das sehr viel stärker zu spüren als in Hamburg bzw. Deutschland. An meinem Abflugtag bin ich nochmal mit dem Fahrrad die Fifth Avenue und den Broadway hoch und runter geradelt. Das sind die Einkaufsmeilen schlechthin. Jedes Label hat dort seinen Flagship Store oder will einen. Zu diesem Zeitpunkt hätten die Geschäfte seit einer Woche wieder geöffnet haben dürfen. So gut wie alle waren aber nach wie vor geschlossen. An etlichen Läden stand bereits jetzt schon “for lease” oder “for rent.” Selbst die Luxusmarken wollen mittlerweile so schnell wie möglich aus ihren Verträgen raus. Das wird einen irre Leerstand geben. Laut kapitalistischem Gesetz Angebot / Nachfrage sollten die Preise fallen. Allerdings sind die Besitzverhältnisse im Kapitalismus so starr, dass die Reichen vermutlich ihren Weg finden werden, weiterhin abzusahnen und Profit zu schlagen. Die Superreichen und mega Immobilienkonzerne werden sich zurücklehnen, warten bis die Preise in den Keller gefallen sind und dann die Häuser aufkaufen. Trotzdem: Das kapitalistische System eruptiert von seinen Wurzeln aus. Die Vorboten des Wandels sind da. Die Frage ist nur, in welche Richtung das Pendel schlagen wird. Zugunsten sozialer Gerechtigkeit oder wird sich Kapitalismus in seiner negativsten Form verschärfen? Wird letzteres passieren, wird Covid-19 nicht die letzte Katastrophe gewesen sein, die wir in den nächsten Jahren erleben werden. Wenn erst die globale Wirtschaft zusammenbricht, wird die nächste Welle nicht ein Virus sein, sondern Armut. Auch der Klimawandel wird sich verschärfen und wenn wir nichts unternehmen, werden wir irgendwann an diese Pandemie zurückdenken und sagen: “Wie schön war das doch damals. Alles was wir tun mussten, war zu Hause zu sitzen, Masken zu tragen, wir hatten immer genug Essen und haben auch noch Geld vom Staat bekommen.”</p>
<p>Aber von der Politik zurück zu der Kunst in deiner Frage, der kreativen Output der New Yorker ist nicht zu übersehen. Der Mord des schwarzen George Floyd durch drei Polizisten in Minneapolis hatte Riots ausgelöst, in deren Folge selbst nach einem Monat die Ladenfronten in Manhattan noch immer noch mit Sperrholzplatten verrammelt gewesen sind. Darauf leben sich nun Künstler kreativ aus. Eine echte Straßengalerie ist dort schon entstanden. Die meisten Graffitis bzw Gemälde davon sind politisch “Demilitarize the Police” ist zum Beispiel zu lesen, “Defund the Police” etc., Viele Menschen haben New York verlassen. Für immer. Die Stadt wird sich grundlegend verändern, erneuern. Meine Freundin Sheila meinte zu diesem Thema begeistert: “It will be like in the 80s! Only the interesting people will stay!” Ich denke, etwas 80er wird New York gut tun. Die Stadt war bereits dabei an der Gentrifizierung zu ersticken. Optimistisch betrachtet wird es wieder Leerstand und Freiräume geben, die wir Künstler füllen können. Ein bisschen freue ich mich schon auf die neuen 80er.</p>
<figure id="attachment_6455" aria-describedby="caption-attachment-6455" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/NYC-2020-Architecture-Spring_U6A5775.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-6455 size-large" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/NYC-2020-Architecture-Spring_U6A5775-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/NYC-2020-Architecture-Spring_U6A5775-1024x682.jpg 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/NYC-2020-Architecture-Spring_U6A5775-300x200.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/NYC-2020-Architecture-Spring_U6A5775-768x512.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/NYC-2020-Architecture-Spring_U6A5775-800x533.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/NYC-2020-Architecture-Spring_U6A5775-600x400.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/NYC-2020-Architecture-Spring_U6A5775.jpg 1100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6455" class="wp-caption-text">Statements und Street Art statt shopping © CP Krenkler</figcaption></figure>
<p><strong>Du bist zurückgekommen wegen einem Projekt über die Hamburger Polizei, was kannst du uns darüber sagen?</strong></p>
<p>An dem Projekt über die Polizei liegt mir unglaublich viel. Es ist mein politischstes Projekt.</p>
<p><strong>In ein paar Monaten soll es fertig sein, trotz Corona gut im Zeitplan?</strong></p>
<p>Nein. Volle Katastrophe. Aus geplanten 12 Monaten sind drei geworden. Das ist nicht einfach für mich.</p>
<p><strong>Wie sind deine Gefühle, in der Zeit wo ungerechtfertigte Polizeigewalt heiß diskutiert wird, selbst mit der Polizei zusammenzuarbeiten?</strong></p>
<p>Es zeigt mir, dass ich an einem sehr wichtigen Thema arbeite. Gott sei Dank ist die Polizei in Deutschland nicht so schlecht, wie einige glauben, dann würde es bei uns nämlich finster aussehen. Unser Rechtsstaat funktioniert insgesamt doch ganz gut. Aber auch bei uns hat das System Polizei Schwachstellen und die gilt es konstruktiv zu betrachten. Die Polizei pauschal zu verurteilen bringt allerdings wenig. Es führt nur dazu, dass die Guten in der Polizei geschwächt und die Schlechten gestärkt werden, weil sich die Fronten verhärten.</p>
<p>Als die Black Live Matter Proteste in NYC los gingen hatte ich einen interessanten Austausch mit unserem Staatsrat Bernd Krösser, Vorsitzender des DIE (Dezernat für Interne Ermittlungen). Er schrieb mir in einer email: &#8222;Die Bilder um den getöteten Floyed sind verstörend und irritierend – auch als ehemaliger Polizist steht man ratlos vor der Frage, was die da eigentlich gemacht haben. Ich hoffe natürlich, dass das auch einen nachhaltigen und positiven Effekt auf den Umgang der Polizei hat (…) Letztlich machen viele Vorkommnisse auch in den USA aber deutlich, dass es nicht die Polizei gibt – es gibt auch in der Polizei eine Vielfalt, sowohl im Guten wie auch im Schlechten. Wobei nach meiner Erfahrung zumindest bei uns die Polizisten Gutes wollen und die Polizei auch so verstehen. Aber man muss immer wach bleiben für die anderen – auch das macht Minneapolis sehr deutlich.” Ich finde das sind sehr starke, eindrückliche Worte.</p>
<p>Die Davidwache hat im übrigen allen ihren Polizisten Dienstunterricht erteilt, in welchem der Clip, in dem festgehalten wurde, wie George Floyed um sein Leben kämpft, gemeinsam analysiert wurde. Über zwei Ebenen versucht die Davidwache derartige Vorfälle zu verhindern, einmal praktisch im Einsatztraining, in welchem geübt wird, wie Festnahmen von Menschen, die sich widersetzen, die also mittels Gewaltanwendung durchgeführt werden müssen, ohne dass es zu Verletzungen kommt. Ebenso schult die Davidwache ihre Leute, wie sie Polizeikontrollen kommunikativ durchführen müssen, so dass es erst gar nicht zur körperlichen Konfrontation kommt.</p>
<p>Im Vergleich zu anderen Polizeiwachen ist die Davidwache auf das Thema &#8222;rassistische <wbr />Polizeikontrollen&#8220; sensibilisiert, durch die starke Präsenz der linken Szene im Stadtteil, die das Thema immer wieder auf den Tisch legt und die Problematik der öffentlich wahrnehmbaren Drogenszene, die durch schwarze Dealer an der Balduintreppe geprägt wird. Das Thema Rassismus ist in der Davidwache präsent und der Stab, also die Chefetage, setzt sich immer wieder auf vielen Ebenen damit auseinander. Sönke Harms, stellvertretender Leiter, ist unter anderem kontinuierlich im Austausch mit Menschen, die sich mit dem Thema Rassismus befassen. Im Hintergrund passiert bei der Polizei also doch einiges mehr, als wir von außen wahrnehmen. Manchmal hebe ich dann imaginär den Zeigefinger und denke mir: “So liebe Polizei, jetzt habt ihr gesehen, wie es geht (Davidwache). Bitte alle einmal nachmachen.” Es ist eben wie der Staatsrat geschrieben hat, es gibt eine Vielfalt in der Polizei. Wenn wir über Rassismus sprechen ist es aber trotzdem natürlich so, dass die Polizei ein Problem mit Rassismus hat, weil die ganze Gesellschaft ein Problem mit Rassismus hat. Missstände wird es immer geben. Es ist nur die Frage, ob man sich mit diesen auseinandersetzt.</p>
<figure id="attachment_6469" aria-describedby="caption-attachment-6469" style="width: 683px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4720.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-6469 size-large" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4720-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4720-683x1024.jpg 683w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4720-200x300.jpg 200w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4720-768x1152.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4720-1024x1536.jpg 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4720-800x1200.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4720-600x900.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4720.jpg 1100w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6469" class="wp-caption-text">Ein ehemaliges Polizeiauto © CP Krenkler</figcaption></figure>
<p><strong>Jemand sprach mal, dass man keine gute Krise verpassen sollte – was konntest du positives aus der Corona Krise für dich mitnehmen?</strong></p>
<p>Ich konnte unglaublich viel positives daraus mitnehmen. Es war die schönste und schrecklichste Zeit meines Lebens. Meine New Yorker Mitbewohnerin Carolyn ist wie eine Schwester für mich. Wir waren das beste Covid-19 Team ever. Wir haben uns Halt gegeben uns gegenseitig supported, mit der anderen gelacht, geweint, gehofft. Haben uns gegenseitig inspiriert, Wege aus der Katastrophe zu finden, aus beiden Katastrophen. Der realen Bedrohung unseren Lebens, was für Deutsche aber nur sehr schwer nachzuvollziehen ist, wie ich fest stellen musste, und der existenziellen Bedrohung. Unsere berufliche Existenz lag ja erst einmal in Trümmern vor uns. Schön war auch zu erleben, wie solidarisch die Stadt ist. Carolyn und ich sind beispielsweise jede Woche zur Food Pantry, da konnte jeder sich Essen für eine Woche holen. Ehrenamtliche haben Essensspenden aus Supermärkten und Restaurants gesammelt und verteilt.</p>
<p>Die New Yorker sind generell sehr viel freundlicher im Umfang als die Deutschen und jetzt in diesem schrecklichen Ausnahmezustand war das noch viel deutlicher zu spüren. Gerade der alltägliche freundliche Umgang auf der Straße hat mir in dieser schweren Zeit sehr geholfen. Generell hat sich mit Covid-19 die Welt in Menschen aufgeteilt, die aufeinander acht geben und die, die das nicht tun. Es ist erstaunlich, wie Covid-19 schlechte Beziehungen in meinem Leben einfach weggepustet und gleichzeitig positive erneuert und gestärkt hat. Ich wusste nicht, wie vielen Menschen ich in Deutschland etwas bedeute. Es hat mich beispielsweise ein Freund angerufen, von dem ich seit zehn Jahren nichts mehr gehört habe, weil er wusste, dass ich in New York bin und sich Sorgen gemacht hat. Ich habe am Telefon eine Stunde geweint, weil ich so viel zu bewältigen hatte. Covid-19 hat mich auf vielen Ebenen getroffen. Ich habe zusammen gerechnet erstmal über $30 000 verloren. Das liegt daran, weil ich lange an Projekten arbeite, ohne Geld zu verdienen und dann viel auf einen Schlag einnehme. Covid-19 traf mich in dieser Hinsicht zu einem maximal ungünstigen Zeitpunkt. Das Museum of the City of New York wollte mein Fotokunst Projekt über Chinatown kaufen, einer der Gründe weshalb ich nach New York geflogen bin. Museen sind nun erstmal geschlossen. Immer noch. Eine Kunstsammlerin wollte mehrere Fotografien von mir kaufen, die gehört aber zur Risikogruppe, daher ist ebenfalls erstmal kein Kontakt möglich, etc.. Es ist nicht nur finanziell ein herber Schlag, viele wichtige berufliche Dinge haben sich erst einmal zerschlagen. Aber ja, man sollte keine gute Krise verpassen. Es ist enorm, wie Krisen dazu führen sich selbst weiterzuentwickeln. Meine Freunde in New York und ich, wir sind alle, jeder von uns auf seine Art, in dieser Zeit immens gewachsen.</p>
<figure id="attachment_6470" aria-describedby="caption-attachment-6470" style="width: 683px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4719-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-6470" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4719-2-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4719-2-683x1024.jpg 683w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4719-2-200x300.jpg 200w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4719-2-768x1152.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4719-2-1024x1536.jpg 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4719-2-800x1200.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4719-2-600x900.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4719-2.jpg 1100w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6470" class="wp-caption-text">Auf dem Times Square strahlt Black Lives Matter  © CP Krenkler</figcaption></figure>
<p><strong>Du bist erst ein paar Tage wieder in Deutschland, was kannst du zu den politischen Ereignissen erzählen?</strong></p>
<p>Die letzten Wochen in New York waren magisch. Am 1 Juni begannen die Black Lives Matter Proteste, ausgelöst durch den Mord an Georg Floyd. Am 28 Juni bin ich zurück geflogen, war also einen ganzen Monat Teil der Black Lives Matter Bewegung. Passenderweise wird in New York der Juni “Pride Month” genannt, in Erinnerung an die Riots, die 1969 ausgehenden vom Stonewall Inn, rund um die Christopher Street, statt fanden und deren Auslöser willkürliche und gewalttätige Polizeikontrollen gegen die Gay Szene gewesen sind. Jetzt wurde wieder Polizeibrutalität zum Auslöser für Riots und der Protest hat nicht nur die gesamte Stadt erfasst, er ist quer durch das Land gefegt. Ich könnte hier ein ganze Kapitel über diese Zeit schreiben. Ich versuche die Historie kurz zusammen zu fassen.</p>
<p>Nachdem 47 Polizeiautos in New York brannten und etliche Läden geplündert wurden, verhängte New York eine “Curfew,” eine totale Ausgangssperre. Das hieß, dass ab 20 Uhr niemand mehr auf die Straße durfte und das nicht wg Infektionsschutz, sondern weil die Stadt real Angst vor einem Aufstand hatte. Wie bei uns in Hamburg bei G20 sind die Hubschrauber über der Stadt gekreist und haben die Straßen durchleuchtet. In der dritten Curfew Nacht begannen die New Yorker sich gegen 19 Uhr zu sammeln, an mehreren Orten gleichzeitig, nur mit dem Ziel sich der Curfew zu widersetzen. Schließlich musste die Stadt kapitulieren, weil die Polizei so viele Menschen gar nicht hätten festnehmen können und die Curfew wurde wieder aufgehoben. Die Proteste gingen den ganzen Monat weiter. Jeden Tag überall. Wenige große, aber unzählige kleine. Wir hatten ja gerade erst die Pandemie hinter uns gelassen und waren immer noch bedacht auf social distancing. Die Polizei bekam schließlich von oben die Anweisung, im Stadtbild keine Präsenz mehr zu zeigen und war Ende Juni kaum noch in den Straßen zu erblicken. Täglich wurden Feuerwerkskörper in die Luft gejagt. Feuerwerk ist in New York selbst zu Silvester verboten. Der Protest hatte die ganze Stadt erfasst und die Geschlossenheit hat uns allen irre viel Kraft gegeben.</p>
<p>Covid-19 hat den Menschen gezeigt, dass sie alle von System verarscht werden “No Justice! No Peace!” wurde zum Slogan einer neuen Bewegung. In anderen Worten, der Protest wurde als “None peaceful, non violent&#8220; ausgerufen. Meint: Wir sind nicht gewalttätig, wir sind nicht friedlich. Wir werden keinen Frieden geben, bis wir Gerechtigkeit bekommen. Oft wurde im Chor gerufen: “What do we want?” “Justice!” “If we don’t get it?” “Shut it down!” Die Menschen wissen jetzt, wie ein Lockdown funktioniert. Die Forderungen ist, soziale Gerechtigkeit oder wird schalten selbst das System ab. “Shut it down,” das war real. Das war die Stimmung. Aber es war eine schöne Stimmung. Die Menschen haben erkannt, dass sie stark sind. Meine Mitbewohnerin Carolyn ist schwarz. Sie hatte ein leuchten in den Augen, welches ich bei ihr noch nie gesehen habe. Das erste mal in ihrem Leben hat die breite Masse verstanden, was sie durchmachen musste und muss. Auch ich selbst bin aufgeblüht. Ich habe selbst Diskriminierung und strukturelle Gewalt erlebt. Das erste mal in meinem Leben hat mein Herz nicht mehr geweint. Die Menschen haben aufgehört, die Augen zu verschließen. In diesem Juni war ich jeden einzelnen Tag glücklich. Der Juni wurde für mich zu meinem eigenen “Pride Month.”</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_6472" aria-describedby="caption-attachment-6472" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/NYC-2020-March_U6A4318.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6472 size-large" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/NYC-2020-March_U6A4318-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/NYC-2020-March_U6A4318-1024x682.jpg 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/NYC-2020-March_U6A4318-300x200.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/NYC-2020-March_U6A4318-768x512.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/NYC-2020-March_U6A4318-800x533.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/NYC-2020-March_U6A4318-600x400.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/NYC-2020-March_U6A4318.jpg 1100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6472" class="wp-caption-text">Black Lives Matter! © CP Krenkler</figcaption></figure>
<p><strong>Auf welche Ausstellung oder welches Event  hast du dich besonders gefreut, was aber ins Wasser gefallen ist?</strong></p>
<p>Ich weine immer noch. Die große <a href="https://arttrado.de/news/jean-michel-basquiat-erinnerung-zum-32-todestag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jean Michael Basquiat</a> Retrospektive in Washington. Carolyn und ich sind vom Kurator schon vor einem Jahr zur Vernissage eingeladen worden.</p>
<p><strong>Wie lange bleibst du jetzt voraussichtlich erstmal in Deutschland und gibt es Sorgen, die dir erst jetzt auffallen wenn du rüber auf deine Wahlheimat New York schaust?</strong></p>
<p>Um New York selbst mache ich mir keine Sorgen. Die New Yorker haben die Covid-19 Katastrophe als Herausforderung angenommen und sie werden diese weiterhin meistern. Was mich selbst betrifft fallen mir keine neuen Sorgen auf, die alten Sorgen, die ich in Bezug auf Hamburg und meine Rückkehr hatte, haben sich nur als real herausgestellt. Ich habe mit meiner Rückkehr hoch gepokert. Bewusst. In New York habe ich sehr viel mehr Chancen Geld zu verdienen als in Hamburg und ich bin dort in gesundheitlicher Behandlung, weil ich seit zwei Jahren chronisch krank bin. Wäre ich vernünftig, wäre ich in New York geblieben. Aber da mein Zeitfenster für das Projekt an der Davidwache abläuft, habe ich mich dazu entschlossen zurück zu kehren. Kunst und Vernunft sind wohl eher zwei Paar Schuhe. Finanziell bin ich nach meiner Rückkehr also erstmal volle Else an die Wand geknallt. Die letzten Wochen habe ich 20,- pro der Woche für Essen ausgegeben. Aber was solls. Geld kommt, Geld geht. Schwere Zeiten ebenfalls.</p>
<p><strong>Dein Optimismus ist ansteckend lass uns nicht nur über Sorgen nachdenken, worüber/worauf freust du dich jetzt erstmal wieder in Deutschland?</strong></p>
<p>Ich freue mich wie Bolle auf den Doku Film, der über Frank Otto, das Séparée 31 im Millerntorstadion, den Extremschwimmer Andre Wirsig und mich, der wohl bald herauskommen wird. Privat bin ich glücklich, Menschen wieder zu sehen, die mir viel bedeuten.</p>
<figure id="attachment_6465" aria-describedby="caption-attachment-6465" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4730.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6465 size-large" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4730-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4730-1024x682.jpg 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4730-300x200.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4730-768x512.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4730-800x533.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4730-600x400.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG-4730.jpg 1100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6465" class="wp-caption-text">Beängstigend leere Straßen in der Millionen Metropole © CP Krenkler</figcaption></figure>
<p><strong>Was möchtest du noch unbedingt mit unseren Lesern teilen?</strong></p>
<p>Dass ich dankbar bin, am Leben zu sein und so viel Menschen um mich hatte, die mich im Kleinen und Großen unterstützt haben. Wenn ich darauf schaue, kann ich es gar nicht glauben, was für ein Glückskind ich bin.</p>
<p><strong><a href="https://arttrado.de/news/ipmc-aka-tronje-offline-im-central-park-hamburg-die-gedanken-sind-frei/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vor kurzem haben zwei Künstler eine Wand im Central Park in Hamburg eingeweiht</a>, dort werden in Zukunft evtl. öfters Kunstveranstaltungen stattfinden &#8211; ich persönlich würde deine Fotos ja gerne da sehen, Central Park statt Central Park oder so, aber wie viel Nerven hast du jetzt dich um neue, kommende Projekte zu kümmern?</strong></p>
<p>The Future is unwritten. Wer weiß, was passieren wird. Ich sehne mich momentan sehr nach New York.</p>
<p><b>Über Geld spricht man nicht aber die meisten Künstler merken den Einschnitt, ich natürlich auch &#8211; ich überlege schon dich zu Fragen ob ich dich als Fotografin buchen kann für einen Kalender &#8211; den verkaufe ich dann für den guten Zweck und dann können sie sich meine Fresse anschauen während sie ihre Quarantäne-Tage zählen, aber Spaß beiseite &#8211;  </b><strong>Wie kann man dich unterstützen?</strong></p>
<p>In der Tat ist es so, dass wir Künstler etwas untergehen. Es ist selbstverständlich, für <a href="https://elbschlosskeller.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Stammkneipe oder Lieblingsbar zu spenden</a>, aber die meisten würden es merkwürdig finden, für ihren Lieblingskünstler zu spenden. Dabei ist es sogar so, dass die Menschen oft unsere Kunst umsonst konsumieren, sei es im Internet, den Medien oder live auf einer Ausstellung. Ich habe allerdings sehr viel Solidarität und Unterstützung erlebt. Ein Freund mit Beamtenstatus hat zu Beginn des Lockdowns meine Miete für April übernommen und auch im Kleinen haben mir viele geholfen. Der Chef von meiner Rahmenwerkstatt wollte neulich sein Mittagessen vom Asia Imbiss mit mir teilen, das hat mich sehr berührt. Es gibt unzählige Möglichkeiten sich gegenseitig zu unterstützen. Auch immateriell. Manchmal reicht auch schon ein unterstützendes oder ermutigendes Wort. Nur die Hoffnung mit dem Kalender muss ich dir leider nehmen. Ich mache seit ein paar Jahren St. Pauli Kalender. Viel Geld ist damit nicht zu machen, aber es ist eine schöne Sache.</p>
<figure id="attachment_6480" aria-describedby="caption-attachment-6480" style="width: 683px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/013_NYC-2020-Architecture-Spring_277.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-6480" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/013_NYC-2020-Architecture-Spring_277-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/013_NYC-2020-Architecture-Spring_277-683x1024.jpg 683w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/013_NYC-2020-Architecture-Spring_277-200x300.jpg 200w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/013_NYC-2020-Architecture-Spring_277-768x1152.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/013_NYC-2020-Architecture-Spring_277-1024x1536.jpg 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/013_NYC-2020-Architecture-Spring_277-800x1200.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/013_NYC-2020-Architecture-Spring_277-600x900.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/013_NYC-2020-Architecture-Spring_277.jpg 1100w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6480" class="wp-caption-text">Metropolitan Life Tower © CP Krenkler</figcaption></figure>
<p><strong>Vielen, vielen lieben Dank und Kopf hoch &#8211; alles wird gut! </strong></p>
<p>Wer mehr über die besagten Kalender erfahren möchte, kann unseren kleinen Beitrag dazu nochmal hier nachlesen.<br />
<a href="https://arttrado.de/news/kiez-kunst-kalender-von-cp-krenkler-buy-buy-st-pauli-elbschlosskeller-kiez-portrait/">Kiez-Kunst-Kalender von CP Krenkler! Buy, buy St. Pauli// Elbschlosskeller &amp; Kiez Portrait</a></p>
<p>Alle Fotos kann man übrigens auch als gerahmte Fine Art Prints erwerben.<br />
Den dazugehörigen Onlineshop finden Sie hier. <a href="https://krenkler.eu/commercial/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://krenkler.eu/commercial/</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Alle Fotos stammen mit freundlicher Genehmigung von der Künstlerin selbst.</p>
<p>Weitere Informationen gibt es auf der Website der Künstlerin: <a href="https://krenkler.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://krenkler.eu/</a></p>
<p>Wer CP Krenkler weiter im Auge behalten möchte, folgt ihr einfach auf Instagram:<br />
<a href="https://www.instagram.com/cp_krenkler/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.instagram.com/cp_krenkler/</a></p>
<p>Wer lieber über Neuigkeiten per Mail informiert werden möchte, schreibt einfach eine kurze Mail an <a href="mailto:cp@krenkler.eu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">cp@krenkler.eu</a> und landet im Verteilerkasten.</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>In naher Zukunft gibt es noch einige neue kleine Projekte, schauen Sie regelmäßig bei uns vorbei!</p>
<p>Wenn Sie unser Projekt Arttrado unterstützen möchten, können Sie das über PayPal. Notfall@arttrado.de</p>
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		<title>CP Krenkler: (Kiez)-Kunst und Polizei &#8211; Paulizei goes Museum</title>
		<link>https://arttrado.de/news/c-p-krenkler-kiez-kunst-und-polizei-paulizei-goes-museum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2020 08:46:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[buy buy st.pauli]]></category>
		<category><![CDATA[kiezkunst]]></category>
		<category><![CDATA[krenkler]]></category>
		<category><![CDATA[paulizei]]></category>
		<category><![CDATA[polizei]]></category>
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					<description><![CDATA[CP Krenkler: (Kiez)-Kunst und Polizei &#8211; Paulizei goes Museum Liebe Freunde der Kunst und Fotografie ! Es gibt Neuigkeiten aus <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/c-p-krenkler-kiez-kunst-und-polizei-paulizei-goes-museum/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>CP Krenkler: (Kiez)-Kunst und Polizei &#8211; Paulizei goes Museum</h3>
<p>Liebe Freunde der Kunst und Fotografie !</p>
<div>
<p>Es gibt Neuigkeiten aus dem Hause <a href="https://arttrado.de/news/cp-krenkler-ueber-ihr-st-pauli-projekt-kunst-und-penisse/" target="_blank" rel="noopener">CP Krenkler</a>.  Am kommenden Sonntag wird im Museum der Arbeit in Barmbek eine Rahmenveranstaltung zur laufenden Ausstellung <a href="https://arttrado.de/events/event/ausstellung-die-nacht-alles-ausser-schlaf/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Nacht. Alles außer Schlaf&#8220;</a> statt finden, bei der seit Oktober unter anderem eine kleine Auswahl von Fotos der Davidwache zu sehen sind. Für Sonntag ist eine kleine Lesung geplant, bei welcher die Künstlerin einen ihrer Essays vortragen wird, der im Zusammenhang mit ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema Polizei entstanden ist. Parallel werden knapp 80 ihrer Fotografien über eine Projektion gezeigt und im Anschluss wird es ein Gespräch mit dem stellvertretenden Leiter der Davidwache, Sönke Harms und einem ehemaligen Dienstgruppenleitervertreter der Wache, André Hansen, welchen die Künstlerin mehrfach begleiten durfte, geben.</p>
<p>Kunst und Polizei – eine besondere Verbindung, die es so noch nicht gegeben hat.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Termin: Sonntag 16. Februar 16-18 Uhr im <a href="https://arttrado.de/events/venues/museum-der-arbeit/">Museum der Arbeit.</a></p>
<p>Kiez-Kalender von der Künstlerin gibt es hier: <a href="https://elbschlosskeller.de/detail/index/sArticle/2276" target="_blank" rel="noopener"><strong>https://elbschlosskeller.de/detail/index/sArticle/2276</strong></a></p>
<p>Weitere von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener"><strong>&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</strong></a></p>
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		<title>Die Millerntor Gallery #9 feiert das Recht auf Wasser</title>
		<link>https://arttrado.de/news/die-millerntor-gallery-9-feiert-das-recht-auf-wasser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2019 07:25:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst News]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[st.pauli]]></category>
		<category><![CDATA[kiezkunst]]></category>
		<category><![CDATA[millerntor gallery]]></category>
		<category><![CDATA[ART CREATES WATER]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Millerntor Gallery #9 feiert das Recht auf Wasser Vom 4. bis zum 7. Juli 2019 verwandelt sich das Stadion <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/die-millerntor-gallery-9-feiert-das-recht-auf-wasser/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Millerntor Gallery #9 feiert das Recht auf Wasser</h3>
<p>Vom 4. bis zum 7. Juli 2019 verwandelt sich das Stadion des FC St. Pauli in Hamburg zum <strong><a href="https://arttrado.de/news/millerntor-gallery-das-millerntor-stadion-wird-zur-kunstgalerie/" target="_blank" rel="noopener">bereits neunten Mal in die Millerntor Gallery</a></strong>. Initiatoren des Kunst-, Musik- und<br />
Kulturfestivals sind Viva con Agua und der FC St. Pauli. Getreu dem Ansatz „ART CREATES WATER“ stellen rund 100 KünstlerInnen ihre Kunstwerke zum Verkauf aus – sämtliche Erlöse gehen in  diesem Jahr in die WASH-Projekte im Norden von Mosambik, um die dortige Wasser- und Sanitärversorgung zu verbessern.</p>
<h4>WATER IS A HUMAN RIGHT</h4>
<p>Anfang Juli wird es bunt im Millerntor-Stadion: Viva con Agua bringt auf einer Fläche von über 4.000 Quadratmetern lokale wie internationale KünstlerInnen, MusikerInnen und Kulturschaffende zusammen, um das Recht auf Wasser zu feiern. „Rund 582 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Mit dem diesjährigen Motto WATER IS A HUMAN RIGHT wollen wir diesen Missstand zum Thema machen“, so Lola Mense, Kuratorin der Millerntor Gallery.Gemeinsam mit ihrem Team wählte sie KünstlerInnen aus der ganzen Welt aus, die ihre künstlerischen Arbeiten zum Verkauf stellen und von deren Erlös nach dem Motto: WASSER FÜR  ALLE – ALLE FÜR WASSER rund 70% in die Trinkwasser- und Bildungsprojekte von Viva con Agua fließen.</p>
<h4>Oratta-Projekt in Mosambik</h4>
<p>Neu in diesem Jahr: Die gesamte Spendensumme geht an das Oratta-Projekt in Mosambik. Seit 2010 unterstützt Viva con Agua Schweiz mithilfe der Schweizer Organisation Helvetas WASH-Projekte im Norden des Landes (WASH steht für Wasser, Sanitär und Hygiene) und verbessert so die Lebensumstände der Menschen dort langfristig. Das Engagement hat bereits seine Spuren hinterlassen: Durch die Organisation von Veranstaltungen und den Einsatz der universellen Sprachen Musik, Sport und Kunst sind die Themen Wasser, Sanitär und Hygiene in der Gegend bereits positiv besetzt, Verbindungen zur Bevölkerung wurden aufgebaut und Freundschaften sind gewachsen.<br />
Mittlerweile führt eine Gruppe junger AktivistInnen die Arbeit von Viva con Agua in der Hauptstadt Maputo weiter. Mit dem Erlös der diesjährigen Millerntor Gallery will Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. das Wasserprojekt Oratta fördern, das für sauberes Trinkwasser sowie bessere Hygienebedingungen in den Provinzen Cabo Delgado und Nampula sorgt.<br />
„In den ländlichen Gebieten von Mosambik haben lediglich 30% der Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser. Nur 19% verfügen über sanitäre Einrichtungen wie Latrinen. Schätzungsweise 90% der Krankheitsfälle sind durch die schlechte Hygienesituation verursacht“, sagt Arne Vogler, Geschäftsführer von Viva con Agua ARTS, der im März dieses Jahres verschiedene Projekte in Mosambik besucht hat. Kunst für den guten Zweck – die Idee der Millerntor Gallery gefällt Künstlern, Ehrenamtlichen und Besuchern: Im vergangenen Jahr halfen rund 200 ehrenamtliche UnterstützerInnen bei der Umsetzung, 17.000 BesucherInnen kamen ins Millerntor und durch den Kunstverkauf konnten stolze<br />
82.916,33 Euro für die WASH-Projekte an Viva con Agua weitergeleitet werden. Doch die Millerntor Gallery bietet noch mehr: Neben der Kunstausstellung wartet ein buntes<br />
Programm mit Konzerten, Workshops und Vorträgen auf alle Interessierten. Gemäß der Tradition bleibt auch nach den vier Tagen ein Stück Millerntor Gallery bestehen: Wie jedes Jahr werden auch dieses Mal wieder die Wände des Stadions von den KünstlerInnen verschönert – bis zur nächsten Millerntor Gallery.</p>
<p>Wann und wo: Millerntor-Stadion auf St. Pauli (Haupttribüne und Südkurve)<br />
Harald-Stender-Platz 1 | 20359 Hamburg</p>
<p>Donnerstag: 04. Juli 2019 | 16 – 24:00<br />
Freitag: 05. Juli 2019 | 12 – 24:00<br />
Samstag: 06. Juli 2019 | 12 – 24:00<br />
Sonntag: 07. Juli 2019 | 12 – 19:10</p>
<h4>Weitere Informationen:</h4>
<h4>&#8211; <a href="https://www.instagram.com/millerntorgallery/">https://www.instagram.com/millerntorgallery/</a><br />
&#8211; <a href="https://www.facebook.com/millerntorGallery/" target="_blank" rel="noopener">https://www.facebook.com/millerntorGallery/</a><br />
&#8211; <a href="https://www.vivaconagua.org/" target="_blank" rel="noopener">https://www.vivaconagua.org/</a></h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener"><strong>&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</strong></a></p>
<p><strong>Die Anreise und den Aufenthalt können Sie hier organisieren!</strong></p>
<p><a class="http://pwieu.com/click-BQMVAL7Z-NLJQCKFY?bt=25&amp;tl=1" href="http://pwieu.com/click-BQMVAL7Z-NLJQCKFY?bt=25&amp;tl=1" target="_blank" rel="http://pwieu.com/click-BQMVAL7Z-NLJQCKFY?bt=25&amp;tl=1 noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="http://pwieu.com/click-BQMVAL7Z-NLJQCKFY?bt=25&amp;tl=1 alignnone wp-image-5429 size-full" title="http://pwieu.com/click-BQMVAL7Z-NLJQCKFY?bt=25&amp;tl=1" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2019/02/Unbenannt.png" sizes="(max-width: 1896px) 100vw, 1896px" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2019/02/Unbenannt.png 1896w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2019/02/Unbenannt-300x75.png 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2019/02/Unbenannt-768x193.png 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2019/02/Unbenannt-1024x258.png 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2019/02/Unbenannt-800x201.png 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2019/02/Unbenannt-600x151.png 600w" alt="" width="1896" height="477" /></a></p>
<p>Sie möchten uns auf eine Veranstaltung hinweisen oder einen Gastbeitrag bei uns veröffentlichen? <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener"><strong>-&gt; Kontakt</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Kiez-Kunst-Kalender von CP Krenkler! &#8211; Buy, buy St. Pauli// Elbschlosskeller &#038; Kiez Portrait</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kiez-kunst-kalender-von-cp-krenkler-buy-buy-st-pauli-elbschlosskeller-kiez-portrait/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2018 16:17:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[cp. krenkler]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Kiez Kunst Kalender von CP Krenkler &#8211; Buy, buy St. Pauli// Elbschlosskeller &#38; Kiez Portrait 2019 Liebe Freunde der Kunst <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kiez-kunst-kalender-von-cp-krenkler-buy-buy-st-pauli-elbschlosskeller-kiez-portrait/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kiez Kunst Kalender von CP Krenkler &#8211; Buy, buy St. Pauli// Elbschlosskeller &amp; Kiez Portrait 2019</strong></p>
<p>Liebe Freunde der Kunst und Fotografie !</p>
<p><strong><a href="https://arttrado.de/news/cp-krenkler-ueber-ihr-st-pauli-projekt-kunst-und-penisse/">Die Fotografin CP Krenkler</a> </strong>fühlt sich wohl auf St.Pauli, einige erinnern sich sicherlich noch an <strong><a href="https://arttrado.de/events/event/kiezkunst-bye-bye-st-pauli-von-cp-krenkler/">Ihre Ausstellung in der St. Pauli Kirche</a></strong>. Wenn nicht könnt ihr unseren Besuch hier nachlesen:<br />
<strong><a href="https://arttrado.de/news/auf-der-vernissage-von-cp-krenkler-buy-buy-st-pauli/">Auf der Vernissage von CP.Krenkler &#8211; Buy, Buy St.Pauli.</a></strong></p>
<p>Für 2019 hat die Künstlerin wieder einen St. Pauli Kalender im Angebot! Genau gesagt, sogar zwei verschiedene! Nachdem Sie den für den &#8222;Elbschlosskeller&#8220; entworfen hat, wollten &#8222;die Ritze&#8220; und &#8222;der Silbersack&#8220; auch einen.</p>
<p><u>Kiez Portrait-Kalender</u></p>
<p>Erhältlich im Silbersack, in der Ritze und im Ahoi Souvenir Shop (der neue Touristen Shop im Niebuhr Hochhaus neben dem Hooters). Kostenpunkt 20€ (Berechnet sich aufgrund der kleinen Auflage)</p>
<p><u>Elbschlosskeller-Kalender</u></p>
<p>Gibt es im St. Pauli Office (Wohlwillstraße 1 / <a href="http://www.sanktpaulioffice.de/">www.sanktpaulioffice.de</a>), im Platten Laden Freiheit und Roosen (Kleine Freiheit 80) und natürlich im Elbschlosskeller. Kostenpunkt 17,95€</p>
<p>Die Fotos der Kalender möchten wir hier nicht alle veröffentlichen, wer es deshalb nicht schafft in den Geschäften persönlich vorbei zu schauen, kann sich auf der Website der Foto-Künstlerin für den Newsletter anmelden. <strong><a href="http://www.krenkler.eu/">http://www.krenkler.eu/</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CP Krenkler über Ihr St.Pauli Projekt, Kunst und Penisse</title>
		<link>https://arttrado.de/news/cp-krenkler-ueber-ihr-st-pauli-projekt-kunst-und-penisse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jul 2018 13:49:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[st.pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=3889</guid>

					<description><![CDATA[CP Krenkler &#8211; Über Ihr St.Pauli Projekt, Kunst und Penisse Im Rahmen ihres Foto-Projektes Buy, Buy ST.PAULI sind wir auf <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/cp-krenkler-ueber-ihr-st-pauli-projekt-kunst-und-penisse/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>CP Krenkler &#8211; Über Ihr St.Pauli Projekt, Kunst und Penisse</h2>
<p>Im Rahmen ihres Foto-Projektes <a href="https://arttrado.de/events/event/kiezkunst-bye-bye-st-pauli-von-cp-krenkler/"><strong>Buy, Buy ST.PAULI </strong></a>sind wir auf die sympathische Künstlerin CP Krenkler aufmerksam geworden. Einen kleinen Bericht über die Vernissage gibt es hier: <strong><a href="https://arttrado.de/news/auf-der-vernissage-von-cp-krenkler-buy-buy-st-pauli/">Auf der Vernissage von CP.Krenkler.</a></strong>Wir haben den Zeitpunkt genutzt um uns ein bisschen mit der Künstlerin auszutauschen und haben das im folgenden festgehalten. Let´s talk about art!</p>
<h4>Let´s talk about art mit CP Krenkler</h4>
<p><strong>Interessant sind immer die Anfänge eines Künstlers, wie kamst du zur Fotografie?</strong></p>
<p><span style="color: #4c4c4c; font-family: Open Sans, sans-serif;">Ich habe bestimmt als Baby schon nach jeder Kamera gegrapscht – lach. Mit sechs hatte ich die erste eigene. Zum Glück musste ich mich dafür nicht schreiend auf den Boden schmeißen wie für Schokolade (ob ich das gemacht habe ist allerdings nur eine Vermutung, die auf heutigen Beobachtungen von Kindern beruht ;)). Mit acht habe ich meine ersten Filme entwickelt und Abzüge in der Dunkelkammer erstellt. Mit 17 habe ich begonnen mich ernsthaft mit Fotografie zu befassen. Damals hat unter anderem Robert Mapplethorpe eine Tür für mich geöffnet. In meinem Kopf. Damit sind wir auch schon bei deinem Thema: Penise. Es hat wohl niemand mit so viel Passion Penise fotografiert wie Mapplethorpe. Als ich diese Bilder gesehen habe wurde mir klar, dass Fotografie Kunst ist. Mapplethorpe – seine Fotografien waren so radikal, er hat völlig neu gedacht und das wollte ich dann auch. Mit 23 habe ich angefangen als Fotografin zu arbeiten. Das ich meine Fotografie als Kunst bezeichne, kam aber erst sehr viel später. Das passierte in New York. Ich wollte dort als Auftragsfotografin arbeiten und plötzlich habe ich mein Geld mit Kunst verdient. Mit der Auftragsfotografie läuft es bis heute nicht allzu gut, aber zumindest in New York kann ich von meiner Kunst leben und das ist Wahnsinn. Die Fotografie wird mich wohl nie wieder los lassen.</span></p>
<p><strong>Mit was für einem Equipment warst du für das Projekt unterwegs?</strong></p>
<p>Equipment&#8230;. Canon 5 D 3, 16-35 Zoom, Blitz &#8230; bis auf den Autofokus alles manuell gesteuert.</p>
<p><strong>Was hat dich und deine Kamera in den Elbschlosskeller gelockt?</strong></p>
<p>Warum der Elbschlosskeller? Weil es ein verrückter und eigenwilliger Ort ist. Weil Daniel zu meinen engsten Freunden gehört. Weil das Projekt mich glücklich macht. Weil es einfach Wahnsinn ist, morgens um 4.30 aufzustehen, um pünktlich um 6 im Elbschlosskeller zu sein. Weil ich super viele spannende Menschen dort treffe. Weil Tessi mich manchmal besuchen kommt. Weil ich das Gefühl habe, dass es wichtig ist, dass ich diese Bilder mache. Weil ich Menschen eine Stimme geben will und weil ich Schranken im Kopf durch brechen möchte und und und und und &#8230;..</p>
<p><strong>Es muss eine Masse an Fotos entstanden sein, wer hat die Fotos für die Ausstellung gewählt?</strong></p>
<p>Die Bilderauswahl treffe natürlich ich, aber ich spreche mich in der Regel mit den Personen, die abgebildet sind ab.</p>
<p><strong>Gab es einen besonders schönen Moment? Einen besonders schlimmen?</strong></p>
<p>Der schönste Moment im Leben oder im Elbschlosskeller? Im Elbschlosskeller… als Daniel mich umarmt und mir Tränen auf die Schulter getropft sind. Daniel hatte Angst um mich, weil ich am Wochenende davor in der Notaufnahme gewesen bin. Im Leben? Zum Glück viele….Der schlimmste? – Als ich den Menschen, der mir im Leben am meisten bedeutet hat, verloren habe. Das hat mich für immer verändert. Aber deshalb verstehe ich die Menschen im Elbschlosskeller und vielleicht war das der wahre Grund das Projekt zu machen.</p>
<p><strong>Was hat dein Projekt mit dir gemacht?</strong></p>
<p>Was das Projekt Buy, buy &#8211; St. Pauli mit mir gemacht hat? Vieles, es hat mir vorallem Freunde und ein zu Hause gegeben. Inhaltlich habe ich natürlich wahnsinnig viel über Gentrifizierund gelernt.</p>
<p><strong>Du pendelst regelmäßig zwischen New York und Hamburg, wie groß ist die Entfernung wirklich?</strong></p>
<p>Die Entfernung zwischen New York und Hamburg ist riesig und doch so klein. Ich fühle mich dort mittlerweile genauso zu Hause wie hier, aber es sind völlig unterschiedliche Lebenswelten. Wenn ich hier bin, vermisse ich die Größe, das Empire State Building, die Wolkenkratzer, Chinatown und natürlich alle meine Freunde. Viele behaupten immer die Amerikaner seinen oberflächlich. Das Gegenteil ist der Fall. Die Amerikaner sind sehr treue Freunde und eines haben sie den Deutschen weit voraus: Die Fähigkeit sich für andere zu freuen. Manchmal glaube ich, Deutschland ist die Nation der Neider. New York ist für mich die großartigste Stadt der Welt. Deshalb habe ich sehr schnell beschlossen, nach spätestens einem Jahr zurück zu kommen und lieber zu pendeln. Ich wäre sonst für immer dort geblieben und hätte den Weg zurück nicht mehr gefunden. Es ist auch schwer nach New York wieder in Hamburg klar zu kommen. Vieles ist so klein und kleingeistig. Deshalb hänge ich auch so an meinen St. Pauli Projekt. Es vergrößert meine Welt in Hamburg.</p>
<p><strong>Apropos Größe, es geht um Penisse. In Schweden hat die Künstlerin Carolina Falkholt &#8222;einfach nur&#8220; einen riesigen Penis an eine Hauswand gemalt, um auf Sexismus aufmerksam zu machen? &#8211; Ist das Kunst oder kann das weg? Hier zum Beitrag: <a href="https://arttrado.de/news/carolina-falkholt-moechte-aufklaeren-lets-talk-about-sex/">Carolina Falkholt möchte aufklären! &#8211; Let´s talk about Sex.</a></strong></p>
<p>Ist das Kunst oder kann das weg ? Penisse sind immer Kunst! Frag die Hamburger Künstlerin (und Elbschlosskeller Stammgast) Domenika Pawlowski! Oder Robert Mapplethorpe&#8230;.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/07/StPauli-Clochard_U6A6308-web.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4717" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/07/StPauli-Clochard_U6A6308-web.jpg" alt="" width="1035" height="690" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/07/StPauli-Clochard_U6A6308-web.jpg 1035w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/07/StPauli-Clochard_U6A6308-web-300x200.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/07/StPauli-Clochard_U6A6308-web-768x512.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/07/StPauli-Clochard_U6A6308-web-1024x683.jpg 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/07/StPauli-Clochard_U6A6308-web-800x533.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/07/StPauli-Clochard_U6A6308-web-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1035px) 100vw, 1035px" /></a></p>
<p><strong>Selbstverständlich bei Gelegenheit! &#8211; Welchen Künstler würdest du gerne treffen und warum?</strong></p>
<p>Da gibt es nur eine Antwort: David Lynch!!!! Warum David Lynch der größte Künstler der Gegenwart für mich ist? Walter Benjamin hat in dem &#8222;Kunstwerk im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit&#8220; die These aufgestellt, das Film die anspruchsvollste Kunstform ist, da sie von dem Betrachter ein Höchstmaß an Konzentration fordert. Der Betrachter kann sich nicht in aller Ruhe in die Betrachtung eines Bildes vertiefen, er ist dem schnellen Bildwechsel ausgeliefert. Mir geht es bei David Lynch aber um viel mehr. Er ist einzigartig. Er weckt Emotionen, Gefühle, die man selbst nicht immer einordnen kann. Er schafft es, das  Mystische einzufangen. Seine Bilder sind fantastisch und kurz gefasst, Twin Peaks ist für mich einfach ein epochales Kunstwerk.</p>
<p><strong>Jetzt müssen wir nur noch klären was eigentlich Kunst ist.</strong></p>
<p>Kunst – ist das nicht die Essenz von allem? Wenn nicht von vielem? Ist es nicht die ewige Suche nach der Frage auf die die Antwort &#8222;42&#8220; lautet? Zumindest Douglas Adams hat in &#8222;<a dir="ltr">per Anhalter durch die Galaxis</a>&#8220; erkannt, dass das Finden der Fragen zur Erkenntnis führt und nicht die Antworten.</p>
<p><strong>Wenn du die Chance hättest jungen Fotografen einen Tipp mit auf den Weg zu geben, was würdest du sagen?</strong></p>
<p>Hört nur auf euer Herz! Das ist alles was zählt.</p>
<p><strong>Was für ein schönes Schlusswort, wir freuen uns schon auf dein nächstes Projekt und unser nächstes Gespräch. Irgendwann kommen wir dich hoffentlich mal in New York besuchen!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/MNfiJ5kR82g?start=4&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h5>Weitere Informationen</h5>
<p>Die Website der Künstlerin: <strong><a href="http://www.krenkler.eu/">http://www.krenkler.eu/</a></strong></p>
<p>Ihr Equipment:</p>
<p><strong><a href="https://www.amazon.de/gp/product/B007KKKJYK/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B007KKKJYK&amp;linkCode=as2&amp;tag=arttrado-21&amp;linkId=caaa54e7936654ab0da17fda57f813e9" target="_blank" rel="noopener"> Canon EOS 5D Mark III  (22 Megapixel, CMOS-Sensor, 8,1 cm (3,2 Zoll)</a><img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="//ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=arttrado-21&amp;l=am2&amp;o=3&amp;a=B007KKKJYK" alt="" width="1" height="1" border="0" /></strong><br />
<strong><a href="https://www.amazon.de/gp/product/B00007EE8K/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B00007EE8K&amp;linkCode=as2&amp;tag=arttrado-21&amp;linkId=7466f3439ebfeeff8ff514884debdaef" target="_blank" rel="noopener">Canon EF 16-35mm/ 2,8/ L USM Objektiv</a><img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="//ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=arttrado-21&amp;l=am2&amp;o=3&amp;a=B00007EE8K" alt="" width="1" height="1" border="0" /><br />
<a href="https://www.amazon.de/gp/product/B0123KWJU8/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B0123KWJU8&amp;linkCode=as2&amp;tag=arttrado-21&amp;linkId=915c263b33a65ce52ead2986def2a44c" target="_blank" rel="noopener">Canon 430EX III-RT Speedlite Blitzgerät</a><img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="//ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=arttrado-21&amp;l=am2&amp;o=3&amp;a=B0123KWJU8" alt="" width="1" height="1" border="0" /><br />
</strong></p>
<p>Titelbild: CP Krenkler &#8211; Preview Buy Buy St.Pauli Pt.2</p>
<p>Ps: Bald beginnt auch der zweite Teil ihrer Ausstellung, wir halten euch auf dem laufendem.</p>
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		<title>Auf der Vernissage von CP Krenkler &#8211; buy, buy St.Pauli</title>
		<link>https://arttrado.de/news/auf-der-vernissage-von-cp-krenkler-buy-buy-st-pauli/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2018 12:23:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[cp. krenkler]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[elbschlosskeller]]></category>
		<category><![CDATA[buy buy st.pauli]]></category>
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		<category><![CDATA[kiezkunst]]></category>
		<category><![CDATA[st.pauli kirche]]></category>
		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der Vernissage von CP Krenkler &#8211; buy, buy St.Pauli Am Freitag den 27. April startete die Ausstellung Buy, Buy <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/auf-der-vernissage-von-cp-krenkler-buy-buy-st-pauli/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Auf der Vernissage von CP Krenkler &#8211; buy, buy St.Pauli</h3>
<p>Am Freitag den 27. April startete die Ausstellung<strong> <a href="https://arttrado.de/events/event/kiezkunst-bye-bye-st-pauli-von-cp-krenkler/">Buy, Buy ST.PAULI von CP Krenkler.</a></strong></p>
<p>Wir hatten das Glück auf der Vernissage anwesend sein zu können, unsere Meinung und Eindrücke wollen wir nicht vorenthalten. Wir hoffen euch den Künstler näher zu bringen. Feedback, Lob sowie Kritik ist die Meinung des Autors und wir empfehlen jedem sich ein eigenes Bild zu machen. Das geht am besten vor Ort!<strong><br />
Ein Interview mit der Künstlerin Paul folgt die Tage.</strong></p>
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<h4>Die Vernissage</h4>
<p>Die St.Pauli Kirche liegt zwischen Fischmarkt und Reeperbahn. Sie liegt also nicht weit entfernt, von dem Ort wo CP Krenkler sich ein Jahr die Mühe gemacht hat, die Situation auf und um den Kiez einzufangen. Kiezkunst trifft Kirche!  &#8211; Was auf den ersten Blick vielleicht fragwürdig oder unpassend erscheint, erweißt sich später als perfekte Kombination. Ein besserer Ort hätte nicht gewählt werden können. Warum? Der Raum ist groß und gut beleuchtet wodurch die Fotos sehr gut zur Geltung kommen, sie haben Platz sich zu entfalten und die Fotos von CP.Krenkler werden zur Kunst, weil sie eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte von Menschlichkeit, Trauer, Wut, Schmerz aber auch Freude und Lust. Diese ganzen Emotionen wurden von der Künstlerin Paul mit der Kamera eingefangen, die Momente sind echt. Und wo passt Menschlichkeit besser als in einer Kirche? Die richtigen Worte fand der Pastor zur Eröffnung. &#8230;&#8220;Was war zuerst da, die Kirche oder das Bordell? &#8211; ich glaube fast das Bordell&#8220;.Während der Eröffnungsrede gab es viel Applaus und einiges zu lachen. Insgesamt eine schöne und lockere Stimmung. Was also auf den ersten Blick wie ein Gegensatz gewirkt hat, hat am Ende super harmoniert.</p>
<figure id="attachment_3574" aria-describedby="caption-attachment-3574" style="width: 675px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30825002_1726859907360004_549951819_o.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3574" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30825002_1726859907360004_549951819_o.jpg" alt="" width="675" height="380" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30825002_1726859907360004_549951819_o.jpg 789w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30825002_1726859907360004_549951819_o-600x338.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30825002_1726859907360004_549951819_o-300x169.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30825002_1726859907360004_549951819_o-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 675px) 100vw, 675px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3574" class="wp-caption-text">Die Kirche füllt sich, zur Eröffnungsrede werden etwa 100 Gäste anwesend sein.</figcaption></figure>
<p>Zur Eröffnungsrede waren rund 100 Gäste anwesend. Nach der Eröffnungsrede wurde bei einem Bier oder Sekt flaniert, diskutiert und Meinungen ausgetauscht. Kiez trifft Kirche. Auffällig war, dass leider kaum eine der fotografierten Personen anwesend war. Die Nachfrage an der Künstlerin Paul war groß,doch im Laufe des Abends bestätigte Sie uns, dass Sie auch dachte es würden mehr kommen &#8211; aber mit der Gesamtbesucherzahl war Sie zufrieden. Das Publikum war bunt und gemischt &#8211; so wie St.Pauli.</p>
<figure id="attachment_3576" aria-describedby="caption-attachment-3576" style="width: 390px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30784608_1726859637360031_522060678_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3576" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30784608_1726859637360031_522060678_n.jpg" alt="" width="390" height="709" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30784608_1726859637360031_522060678_n.jpg 528w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30784608_1726859637360031_522060678_n-165x300.jpg 165w" sizes="(max-width: 390px) 100vw, 390px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3576" class="wp-caption-text">Moderne Fotokunst vom Kiez neben alten Gemälden.</figcaption></figure>
<h4 style="text-align: left;">Währenddessen&#8230;</h4>
<p style="text-align: left;">Wir gönnen der Künstlerin etwas Ruhe und nehmen ersteinmal die Veranstaltung unter die Lupe. Einige Fotos sind nicht Jugendfrei und/oder dürfen nicht fotografiert werden. Das heißt wir halten nur einen kleinen Teil fest und ohnehin möchten wir dazu anregen die Ausstellung zu besuchen. Was die Künstlerin während des Projektes erlebt und gefühlt hat, können sich die meisten nur schwer vorstellen. Wichtig für uns ist es an dieser Stelle festzuhalten das CP.Krenkler das Elend fotografiert hat, ohne das Elend zu fotografieren.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>So schreibt sie in Ihrem Tagebuch vom 29.März 2018:</strong></p>
<p style="text-align: left;">&#8222;Angie steht in letzter Zeit oft an der Tür.Dann fällt die Sonne auf ihr Gesicht und sie ist ganz in sich gekehrt. Heute habe ich mich leise neben sie geschlichen und fotografiert. Es hat lange gedauert, bis sie mich bemerkt hat. Sie drehte den Kopf zu mir um und sagte in litauischen Akzent: &#8222;Wie heißt das Wort für Tränen die niemals aufhören?&#8220;.</p>
<p style="text-align: left;">Diese traurige aber poetische Stimmung schafft die Künstlerin in Bildern festzuhalten. Bilder aus einer eigenen Welt, eine Welt die für viele unvorstellbar oder fernab der Realität erscheint. Jetzt aber durch die Hilfe von CP. Krenkler und ihres Förderers Frank Otto einen Weg ans Tageslicht gefunden hat. Aus dem Keller, in die Kirche.</p>
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<h4>Zusammenfassung</h4>
<p><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30831819_1726859650693363_271889050_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3591 alignright" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30831819_1726859650693363_271889050_n.jpg" alt="" width="250" height="455" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30831819_1726859650693363_271889050_n.jpg 528w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30831819_1726859650693363_271889050_n-165x300.jpg 165w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a>Nachdem wir nun in fremden Tagebüchern geblättert, in der Kirche sozialadäquat getrunken und uns für den Newsletter eingetragen haben sind wir bereit ein Fazit zu ziehen. Die Vernissage wurde mit viel Liebe zum Detail geplant und organisiert, Künstler und Kirche haben sich um das Wohl und die Unterhaltung der Gäste ernsthafte Gedanken gemacht und haben einen 1A Abend ermöglicht. Das die Kirche sich so offen präsentiert wirft ein gutes Licht. Wir können uns vorstellen, dass das Konzept Anklang findet, ein hohes Nachahmungspotenzial unserer Meinung nach.Die Künstlerin wirkt zum Ende hin leicht erschöpft aber sehr glücklich, eine sehr sympathische Persönlichkeit. Was mit den Werken nach der Ausstellung passiert können wir noch nicht sagen. Das die Zusammenarbeit aber funktioniert, haben Sie jetzt unter Beweis gestellt und Sie müssen sich definitiv nicht verstecken. Souveräne Leistung! &#8211; <span class="st">Wir freuen uns auf den zweiten Teil der Ausstellung im Herbst!</span></p>
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<figure id="attachment_3589" aria-describedby="caption-attachment-3589" style="width: 297px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30874783_1726859404026721_1308783852_n-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3589" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30874783_1726859404026721_1308783852_n-1.jpg" alt="" width="297" height="422" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30874783_1726859404026721_1308783852_n-1.jpg 528w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30874783_1726859404026721_1308783852_n-1-211x300.jpg 211w" sizes="(max-width: 297px) 100vw, 297px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3589" class="wp-caption-text">Die Geschichte hinter dem Mensch?</figcaption></figure>
<figure id="attachment_3598" aria-describedby="caption-attachment-3598" style="width: 382px" class="wp-caption alignright"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30776271_1726859820693346_396409252_n-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3598" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30776271_1726859820693346_396409252_n-1.jpg" alt="" width="382" height="417" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30776271_1726859820693346_396409252_n-1.jpg 528w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30776271_1726859820693346_396409252_n-1-275x300.jpg 275w" sizes="(max-width: 382px) 100vw, 382px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3598" class="wp-caption-text">Ein Einblick in die Serie von CP.Krenkler</figcaption></figure>
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<h4>Was wir aufjedenfall noch sagen müssen&#8230;</h4>
<p>In diesem Falle ist besonders die Atmosphäre anzumerken. Ein bunt gemischtes Publikum spricht schonmal für die Qualität eines Künstlers. In diesem Fall für die Qualität von Christiane Paul Krenkler. In typischer St.Pauli Umgebung war die Stimmung natürlich locker bis heiter. So war es für uns auch kein Wunder, dass wir nicht nur die Künstlerin selbst, sondern gleich ein paar ihrer Freunde und Wegbegleiter sprechen und kennenlernen durften. Es war ein harmonisches Gesamtbild ohne sich zwanghaft präsentieren zu müssen. Trotz der Kirche als Schauraum war die Ausstellung nicht erhaben oder gar hochnässig. Die Ausstellung war so menschlich und persönlich das es uns sehr gefreut hat, auch nach offizielem Ende noch auf das eine oder andere Kaltgetränk mit den Anwesenden zu flanieren und gemeinsame Interessen auszutauschen. Kunst soll für jedermann zugänglich sein, das wurde hier definitiv erreicht. Eine Vernissage die das Publikum zusammenbringt, über die Öffnungszeiten hinaus, ist defintiv die höchste Form, Kunst zu präsentieren. Wir wollen hier nicht schleimen oder ähnliches, aber hier können sich viele Künstler noch eine Scheibe abschneiden und wir hoffen die Künstlerin noch das ein oder andere Mal begleiten zu dürfen, grüßen alle die Anwesend waren und freuen uns auf das nächste Bier, Gespräch oder Event.</p>
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<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Weitere Informationen zur Veranstaltung findet man hier: <strong><a href="https://arttrado.de/events/event/kiezkunst-bye-bye-st-pauli-von-cp-krenkler/">KIEZKUNST &#8211; Bye, Bye ST.PAULI von CP Krenkler</a></strong></p>
<p>Mehr über die Künstlerin erfährt man auf ihrer Website: <strong><a href="http://www.krenkler.eu/">http://www.krenkler.eu/</a></strong></p>
<p>Für den Blick hinter die Kulissen: Empfehlen wir einen Besuch im Elbschlosskeller!</p>
<p>Ps: Ein Foto von der Künstlerin vor ihren Werken haben wir natürlich auch bekommen.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30874807_1726859380693390_1670900496_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3602" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30874807_1726859380693390_1670900496_n.jpg" alt="" width="289" height="526" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30874807_1726859380693390_1670900496_n.jpg 528w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/30874807_1726859380693390_1670900496_n-165x300.jpg 165w" sizes="(max-width: 289px) 100vw, 289px" /></a></p>
<p><strong>Ein Interview mit der Künstlerin Paul kommt in naher Zukunft und wird dann hier zu finden sein!</strong></p>
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