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	<title>KI Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>KI Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Werk der Woche #122 &#8211; Regular Animals von Beeple</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 11:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstwerk der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit „Regular Animals“ präsentiert der digitale Künstler Beeple eine immersive KI- und Robotik-Installation, die derzeit in Berlin gezeigt wird. Das <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-122-regular-animals-von-beeple/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Werk der Woche #122 &#8211; Regular Animals von Beeple</h4>



<p>Mit <em>„Regular Animals“</em> präsentiert der digitale Künstler Beeple eine immersive KI- und Robotik-Installation, die derzeit in Berlin gezeigt wird. Das Werk verbindet künstliche Intelligenz, autonome Robotik und Medienkritik zu einer dystopisch wirkenden Gesamtsituation.</p>



<p>Im Zentrum stehen sich frei bewegende, hundeähnliche Roboter, deren Körper mit hyperrealistischen Gesichtern prominenter Figuren aus Technologie, Kunst und Popkultur versehen sind. Die Maschinen erfassen ihre Umgebung über Kameras, verarbeiten die Daten mittels KI und generieren daraus Bilder, die anschließend physisch im Raum ausgegeben werden.</p>
<p>Elon Musk, Mark Zuckerberg, Jeff Bezos, Andy Warhol, Pablo Picasso und Beeple selbst durchstreifen den Raum &#8211; erfassen Bilder ihrer Umgebung über integrierte Kameras. Diese Bilder werden von KI-Systemen verarbeitet, die die Daten gemäß dem kulturellen, künstlerischen oder ideologischen „Stil“ jeder Figur neu interpretieren.</p>
<p>Die Roboter erzeugen die physisch gedruckten Bilder aus ihrem Hinterteil  – und verwandeln algorithmische Interpretation in greifbare Ergebnisse. Die Drucke werden kostenlos an die Besuchenden verteilt.</p>
<p>Durch dieses bewusst buchstäbliche System von Beobachtung, Verdauung und Ausgabe liefert Beeple einen pointierten Kommentar dazu, wie zeitgenössische Wahrnehmung von Algorithmen und Technologieplattformen geprägt wird.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Erste Präsentation im Gallery Weekend Berlin 2026</h4>



<p>Die Installation wurde erstmals im Rahmen des Gallery Weekend Berlin 2026 in der Neue Nationalgalerie gezeigt.</p>



<p>Damit ist die Arbeit Teil eines kuratierten Programms, das internationale Gegenwartskunst mit einem Schwerpunkt auf digitaler und immersiver Kunst präsentiert.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Wie lange ist „Regular Animals“ zu sehen?</h4>



<p>Die Ausstellung ist bewusst extrem kurzzeitig angelegt:</p>
<p>Erste Präsentation: Gallery Weekend Berlin 2026 (Ende April / Anfang Mai)<br />Aktueller Stand: nur wenige Tage Laufzeit</p>



<p>Das Werk ist damit kein langfristig gezeigtes Museumsexponat, sondern eine zeitlich stark begrenzte Installation im Kontext eines Events.</p>
<p>Die Ausstellung ist bis zum 10.05.2026 geöffnet.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Und wo ist das Werk danach zu sehen?</h4>



<p>Aktuell gilt:</p>



<p>Es gibt keine offiziell bestätigte Anschlussstation oder Tournee</p>



<p>Beeple arbeitet häufig mit einmaligen, ortsgebundenen Installationen.</p>



<p>Eine spätere Präsentation in anderen Museen oder auf internationalen Kunstmessen ist möglich, aber nicht angekündigt</p>



<p>&#x27a1;&#xfe0f; Realistisch ist daher:<br /><em>„Regular Animals“ ist zunächst ein orts- und zeitgebundenes Ereigniswerk, das nicht dauerhaft öffentlich zugänglich bleibt.</em></p>



<p>Sollte das Werk erneut gezeigt werden, wäre eine Präsentation in großen Institutionen für digitale Kunst oder auf internationalen Biennalen denkbar – bestätigt ist dies jedoch derzeit nicht.</p>


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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Inhaltliche Bedeutung: Zwischen Satire und KI-Kritik</strong></h4>



<p>Beeple nutzt die Installation, um zentrale Fragen der Gegenwart zu verhandeln:</p>



<p>Wer steuert unsere Wahrnehmung – Mensch oder Algorithmus?</p>



<p>Wie formen KI-Systeme Bilder von Realität?</p>



<p>Welche Rolle spielen Tech-Eliten in unserer visuellen Kultur?</p>



<p>Die Arbeit bewegt sich bewusst zwischen Spektakel, Kritik und dystopischer Zukunftsvision. Die Kombination aus beweglichen Robotern, prominenten Gesichtern und KI-generierter Bildproduktion erzeugt ein irritierendes Spannungsfeld zwischen Unterhaltung und gesellschaftlicher Analyse.</p>


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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Einordnung im Werk von Beeple</strong></h4>



<p>Beeple wurde international bekannt durch seine digitalen Arbeiten und seinen NFT-Rekordverkauf <em>„Everydays: The First 5000 Days“</em>. Mit <em>„Regular Animals“</em> erweitert er sein Werk deutlich in den physischen Raum und verbindet digitale Bildproduktion mit installativer, räumlicher Erfahrung.</p>
<h4>Über den Künstler</h4>
<p>Beeple (Mike Winkelmann) arbeitet an der Schnittstelle von 3D-Animation, Echtzeit-Rendering und Internetkultur und hat sich vor allem durch seine eigenständige Produktionsweise einen Namen gemacht. Ein Großteil seiner Bildwelten entsteht mit frei zugänglicher Software und offenen Workflows – ein Ansatz, der ihn früh zu einer wichtigen Referenzfigur für jüngere Digital Artists machte.</p>
<p>Neben klassischen Einzelbildern produziert Beeple auch großformatige Videoarbeiten, Konzertvisuals und kommerzielle Projekte für internationale Marken sowie Musiker wie Ariana Grande und Justin Bieber. Seine visuelle Sprache ist stark von der Ästhetik von Gaming, Science-Fiction und Online-Memes geprägt und entwickelt sich kontinuierlich im Austausch mit digitalen Plattformen und Communities.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt seiner Praxis ist die Präsentation im öffentlichen Raum: Mit großflächigen LED-Installationen und permanent aktualisierten Displays experimentiert Beeple mit neuen Formen von Sichtbarkeit und Distribution von Kunst jenseits klassischer Ausstellungsräume. Diese Verschiebung hin zu dynamischen, oft datengetriebenen Formaten bildet eine zentrale Grundlage für seine aktuellen installativen Arbeiten.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>



<p>Titelbild: Beeple. Regular Animals, Installationsansicht, Neue Nationalgalerie, 2026 Foto: Neue Nationalgalerie / David von Becker</p>



<p>Mehr über den Künstler finden Sie hier: <a href="https://matthiasgoehr.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.beeple-crap.com</a></p>



<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>



<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>



<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>


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			</item>
		<item>
		<title>Nabiha &#038; Thom im Interview &#8211; AUSSTELLUNG FOTOGRAFIE UND KI</title>
		<link>https://arttrado.de/news/nabiha-thom-im-interview-ausstellung-fotografie-und-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2024 19:47:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst und Technik]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Photografie]]></category>
		<category><![CDATA[Dhira Art Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Neu-Isenburg]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[Nabiha &#38; Thom im Interview &#8211; AUSSTELLUNG FOTOGRAFIE UND KI Auf die Künstlerin Nabiha sind wir im Rahmen der Ausstellung <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/nabiha-thom-im-interview-ausstellung-fotografie-und-ki/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Nabiha &amp; Thom im Interview &#8211; AUSSTELLUNG FOTOGRAFIE UND KI</h4>
<p>Auf die Künstlerin Nabiha sind wir im Rahmen der Ausstellung &#8222;<a href="https://www.dhira-art.com/event/solo-ausstellung-mit-dhira-barein/" target="_blank" rel="noopener">KUNST IM DIALOG</a>&#8220; von der Galeristin und Künstlerin <a href="https://arttrado.de/news/kunst-in-frankfurt-dhira-art-galerie-dhira-sarah-barein-im-interview/" target="_blank" rel="noopener">Dhira Barein</a> aufmerksam geworden. Die Finissage zur Ausstellung &#8222;KUNST IM DIALOG&#8220; findet am 24.5. um 19.00 Uhr in der Dhira Art Gallery, Kronengasse 5, 63263 Neu Isenburg statt.</p>
<p>Im Rahmen der Vernissage wurde ein ARTIST TALK aufgezeichnet. Kunstfreunde, die nicht vor Ort sein konnten, finden eine gekürzte Version auf YouTube.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/ZxSCejV2Va4?si=kDas-xhfquX459Rm" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Direkt im Anschluss &#8211; einen Tag später &#8211; startet in der Galerie die Ausstellung <a href="https://www.dhira-art.com/event/ausstellung-fotografie-und-ki/" target="_blank" rel="noopener">FOTOGRAFIE UND KI</a> von Nabiha &amp; Thom. Eine gute Gelegenheit für ein Interview, in dem wir das Künstlerpaar besser kennenlernen möchten.</p>
<p>Das Künstlerpaar arbeitet unter dem Namen unityart.</p>
<blockquote><p>Unter „Unity“ verstehen wir ein Konzept, das Individualität, Einzigartigkeit und Vielfalt einbezieht und vereint. Jedes einzelne Lebewesen – ob Pflanze, Tier oder Mensch – hat den gleichen Ursprung. Alles ist miteinander verwoben und hat einen Sinn. Jeder Teil wird benötigt, damit die Welt im Gleichgewicht ist. Wir glauben, dass dieses Wissen uns alle betrifft und dass wir die Welt retten können, wenn wir danach handeln.</p></blockquote>
<p>PS: Wie sich das Künstlerpaar kennengelernt hat und wie die Zusammenarbeit begann, finden Sie auf der Webseite der beiden Künstler: <a href="https://unityart.eu/about-us/">Nabiha &amp; Thom: Künstlerpaar seit 1997 </a></p>
<h4>Nabiha &amp; Thom im Interview</h4>
<p><strong>Wo seid ihr grade, wie geht es euch und wodran arbeitet ihr aktuell?</strong></p>
<p><em>Wir sind momentan zu Hause in Würzburg und arbeiten gerade mit Hochdruck an der Finalisierung ganz frischer Arbeiten, die wir zum ersten Mal auf der kommenden Vernissage unserer nächsten Ausstellung in der Dhira Art Galerie zeigen werden.</em></p>
<p><strong>Was sind eure Hauptthemen oder Motive in euren Werken und warum habt ihr euch dafür entschieden, sie zu erforschen?</strong></p>
<p><em>Grundsätzlich inspiriert uns unsere Liebe und unser tiefes Verbundenheitsgefühl zur Natur sehr. (Gut zu erkennen zum Beispiel in der neuen Serie Photon Collectors, 2024).</em></p>
<p><em>Künstliche, von Menschen gemachte Strukturen reflektieren wir aber auch oft in unseren Arbeiten, wie zum Beispiel in unserer preisgekrönten und fortlaufenden Serie Doors of Perception. In dieser Arbeit geht es um die Relativität von Wahrnehmung.</em></p>
<p><em>Eine übergeordnete Motivation unseres Schaffens ist, dass wir beständig danach streben unser Bewusstsein zu erweitern: die Dinge neu betrachten, eine andere Perspektive einnehmen, tiefer schauen, länger schauen. Sich umdrehen. Neu sehen, anders sehen. Länger sehen – und dabei fühlen! Sich hinterfragen, sich reflektieren, sich umdrehen, – „auf dem Zaun bleiben“ – und das im Prozess ständiger Veränderung, die das Leben nun mal ist – als Paar in gegenseitiger Inspiration und Kollaboration.</em></p>
<p><em>Wir sind erfüllt von einer großen Faszination für die Einzigartigkeit jedes einzelnen Moments – der, sobald er erlebt wurde, schon wieder Vergangenheit ist (in unserer linearen Zeitwahrnehmung). Wir empfinden es nicht als selbstverständlich, dass es uns hier gut geht, dass wir gesund sind und so viele wunderbare Dinge erleben dürfen. Da ist ganz viel Wertschätzung und Dankbarkeit – und je länger wir diesen Weg miteinander teilen, desto größer werden diese Empfindungen. Wir sind beide erfüllt von diesem Wunder, in dem wir alle hier zur aktuellen Zeit existieren: immerhin fliegen alle Erdbewohner auf unserem einzigen Heimatplaneten-Raumschiff durchs Universum!</em></p>
<p><em>Wir hoffen, diesen Spirit, diese Faszination und Wertschätzung durch alle unsere Arbeiten zum Betrachter zu transportieren.</em></p>
<p><b>Wie würdet ihr eure Beziehung zur Natur und Umwelt in euren Werken beschreiben?</b></p>
<p><em>Alle unsere Arbeiten zeigen einen Ausschnitt aus Natur und Universum. Wir sind Betrachter, aber auch aktiver Teil des Ganzen.</em></p>
<p><em>Wir zeigen das, was uns besonders fasziniert.</em></p>
<p><em>Selbst unsere futuristischen Werke sind aus realen, in unserer Umwelt vorhandenen „Bausteinen“ zusammengesetzt.</em></p>
<p><em>Seit unserer Kindheit sind wir beide begeisterte Naturfans und versuchen aktiven Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcen schonendes Arbeiten in unseren Leben so gut wie möglich umzusetzen.</em></p>
<p><em><span class="il">Thom</span> betreibt einen kleinen ökologischen Garten nach Permakultur Prinzip. 2022 haben wir dazu eine große Installation zum Thema Klima. Wandel. Jetzt. in der Spitäle Galerie Würzburg entworfen, die mit einem Stipendium gefördert wurde. </em>Hier kann man mehr sehen: <a href="https://unityart.eu/portfolio/der-gruene-spirit/" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://unityart.eu/portfolio/der-gruene-spirit/&amp;source=gmail&amp;ust=1716472779427000&amp;usg=AOvVaw2CmTAIYbJ-QuCATpyaRGCf">https://unityart.eu/portfolio/<wbr />der-gruene-spirit/</a></p>
<p><b>Welche Bedeutung hat die Fotografie in eurer künstlerischen Arbeit und wie hat sie sich im Laufe der Jahre entwickelt?</b></p>
<p><em>Die Fotografie ist unser Hauptmedium. Nabiha hat bereits im Alter von 13 Jahren begonnen intensiv zu fotografieren. Sie hat sich ihre erste (analoge) Spiegelreflexkamera damals von ihrem Taschengeld zusammengespart. Nach dem Unterricht „lebte“ sie viele Jahre im schwarz/weiß Labor der Schule und experimentierte mit Negativfilmen und Papier. Thom hat sich im ersten Semester im Studium eine Lomo gekauft und war begeisterter Lomograf, als wir uns kennenlernten.</em></p>
<p><strong>Wie habt ihr beide euch kennengelernt und was hat euch dazu inspiriert, zusammen als Künstlerpaar zu arbeiten?</strong></p>
<p><em>Wir haben uns im Februar 1997 auf einer Gothic Party in der Goldenen Krone in Darmstadt kennengelernt. Thom war als Vampir verkleidet, weil er Live-Rollenspiel spielte, Nabiha trug damals oft eine blaue Perücke…. es hat sehr schnell gefunkt zwischen uns!</em></p>
<p><em>Kurz darauf haben wir schon zum ersten Mal zusammengearbeitet, als Nabiha dabei war die Bewerbungsmappe für das Fotografie Studium mit einem Projekt zu vervollständigen. Nabiha fragte Thom ob, er Lust auf ein gemeinsames Fotoprojekt hätte und so merken wir, wieviel Spaß das macht und wie gut wir zusammenarbeiten können. Diese Zusammenarbeit entwickelte sich in unserer Studienzeit immer weiter, bis wir 2006 dann entschieden beide hauptberuflich als selbständige Foto-Designer und Künstler zu arbeiten.</em></p>
<p><b>Tipps für die Liebe und/oder Fernbeziehungen?</b></p>
<p><em>In den ersten 4 Jahren unserer Beziehung ab 1997 hatten wir auch eine Fern- bzw. Wochenendbeziehung. Ich (Nabiha) werde nie vergessen, wir mir die Tränen in die Augen schossen, als ich wieder mit dem Zug zurück zum Studium fahren musste und <span class="il">Thom</span> beim Abschied am Bahnsteig zurück blieb. Die Sehnsucht war so groß, dass klar wurde, dass wir mehr Zeit miteinander verbringen wollten.</em></p>
<p><em>Als Nabiha in London studiert hat, haben wir uns einmal 6 Monate am Stück nicht gesehen. Das war hart. Wie haben damals kommuniziert so gut es ging – per Telefon und Email und irgendwie haben wir es geschafft und es ging immer weiter.</em></p>
<p><em>Nach unseren ersten großen Erfolgen mit der Soloshow bei Gruner + Jahr in Hamburg 2006 (300 Bilder) und der Nominierung für den Bremer Förderpreis für Bildende Künste 2006 / 2007 kam dann die große Entscheidung, dass wir das Risiko eingehen wollen, uns gemeinsam selbständig zu machen. </em></p>
<p><em>Die Liebe ist, was das Herz zum funkeln und die Seele zum leuchten bringt! Wir haben festgestellt, dass unser Leben aus Phasen besteht, in denen wir uns immer wieder von innern heraus neu herausschälen – wie aus einer Zwiebelschale. Es scheint, dass Menschen sich immer wieder verändern, ent-wickeln und weiter entwickeln.</em></p>
<p><em>Man darf nicht erwarten, das der andere immer gleich bleibt. Wenn man dem anderen Raum lässt für diese Entwicklungen und selbst dabei unterstütz wird, diesen Raum zu bekommen, dann kann daraus ein schöner gemeinsamer Tanz werden. Man darf nicht aufhören, herausfinden zu wollen, wer der andere eigentlich ist – weil er sich ständig ändert, auch wenn man ihn schon lange kennt.</em></p>
<p><em>Gerne können wir zu einem anderen Zeitpunkt noch mehr über die Liebe philosophieren. 😉</em></p>
<p><b>Könnt ihr uns etwas über euren kreativen Prozess verraten und wie ihr eure Ideen umsetzt?</b></p>
<p><em>Meistens hat eine/r von uns zuerst eine Inspiration und fängt an zu arbeiten. Wenn wir on location zusammen unterwegs sind heisst es dann „gib mir mal die Kamera“ und einer legt los. Wir zeigen uns die Ergebnisse dann gegenseitig immer und besprechen Zwischenergebnisse. </em><em>Das Schöne ist, dass wir uns gegenseitig Feedback geben und dass vier Augen eben mehr sehen als nur zwei.</em></p>
<p><em>Ganz besonders ist der erste Blick auf ein Bild, der Blick, der ganz frisch ist, wenn man eine Arbeit noch nie gesehen hat. Wenn Nabiha einen „Wow“ Effekt“ erlebt, bei einer neuen Arbeit, die Thom gerade kreiert, dann wissen, wir, dass es gut wird. Umgekehrt natürlich genau so: wenn Thom eine neue Arbeit von Nabiha wie ein art director „freigibt“, dann hat sich das Werk qualifiziert veröffentlicht zu werden und wird Teil unseres gemeinsamen Lebenswerks.</em></p>
<p><em>Wir lieben es, zu sehen, was der andere kreiert. Wenn diese positive Aufregung in der Luft liegt, ist das eine ganz besondere Stimmung.</em></p>
<p><em>Für mich (Nabiha) fühlt sich der Prozess des Kreierens oft an als würde ich in den kreativen Flow des Universums eintauchen, mich verbinden und hingeben um aus den Ebenen zu denen ich dann Zugang bekomme, etwas Neues mitzubringen, das es noch nie zuvor gab. Im Atelier teilen wir unsere Archive, bzw. wir haben ein gemeinsames Bildarchiv und wenn eine/r eine Idee hat, denn schöpfen wir beide daraus. Wir profitieren von unserem Perfektionismus, der sich wunderbar ergänzt und freuen uns auch, dass wir ein gleiches ästhetisches Verständnis haben.</em></p>
<p><em>Thom sieht etwas, das er interessant findet, – etwas, das über das Offensichtliche hinausgeht oder eine kulturelle Assoziation weckt. Dann versucht er das mit einer Form der visuellen Manipulation deutlicher herauszuarbeiten.</em></p>
<p><em>Der andere Weg: Thom hat eine Idee, und denkt dann über Material nach, das er schon hat, oder die Idee kommt ihm, wenn er das Material sichtet, – und dann benutzt er die vorhandenen Bilder als Bausteine für die neue Idee. Wenn etwas fehlt, fotografieren wir das nach. Manchmal entdeckt man auch in Experimenten Geschichten und wir verwenden diese dann als Grundlage weiter.</em></p>
<p><em>Es ist eher so, dass Thom zum Beispiel eine futuristische Stadt in einer realen Umgebung assoziiert und diese dann weiter herausarbeitet, als dass er überlegt, dass er das Bild einer futuristischen Stadt machen möchte und sich dann fragt, wo er diese finden könnte und wie er das umsetzen könnte.</em></p>
<p><em>Besonders häufig passiert ihm das mit futuristischen cyber-space-artigen Landschaften im Rahmen unserer Serie Doors of Perception. (Wir sind große Natur und Science Fiction Fans.)</em></p>
<p><em>Wir sind schon oft gefragt worden, wie wir es den „schaffen würden“ als Paar zusammenzuarbeiten. Viele Kollegen haben uns über die Jahre erzählt, dass sie mit ihrem/r Partner/in nicht zusammenarbeiten könnten oder wollten. Das Krasseste, was uns erzählt wurde, war, dass ein Künstlerpaar miteinander in Konkurrenz gegangen ist und berufliche Tricks und Techniken voreinander verheimlicht hat. </em><em>Das machen wir nicht. Wir lernen viel voneinander, wir bringen uns gegenseitig Tricks in Photoshop bei und bereichern uns auch gegenseitig zum Beispiel mit unseren unterschiedlichen Kenntnissen im Bereich Farben, Formen und Bildaufbau. Das ist einfach wunderschön. Unity Art eben ;-).</em></p>
<p><b>Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz in eurer aktuellen Ausstellung und wie habt ihr mit Irmin Bernstädt zusammengearbeitet?</b></p>
<p><em>Unsere Bilder sind alle „klassisch“ kreiert – digitale Fotografie, Mehrfachbelichtungen oder Montagen im Photoshop, teilweise in Kombination mit hochaufgelösten Scans analoger Negative. KI arbeitet da nur im Hintergrund mit: Hauptsächlich als Photoshop Werkzeuge.</em></p>
<p><em>(Ganz schwache) künstliche Intelligenz ist allerdings schon lang in den Kameras drin – selbst die Autofokus Messfelder aus älteren Zeiten wurden „intelligent trainiert“ und die Belichtungs-, und Blendenautomatiken sind auch schon sehr lang „künstlich intelligent.“</em></p>
<p><em>Wir generieren keine Bilder, die auf auf Bilddaten von fremden Urhebern basieren. Das widerstrebt uns sehr und ist uns auch wichtig klarzustellen.</em></p>
<p><em>Mit Irmin Bernststädt haben wir bisher noch nicht direkt zusammengearbeitet, wir stellen nur gemeinsam aus. Wir sind gespannt auf diese gemeinsame Ausstellung und denken, dass sich unsere Arbeiten gut ergänzen werden!</em></p>
<p><strong>Was möchtet ihr mit euren Werken beim Publikum erreichen oder vermitteln?</strong></p>
<p><em>Wir möchten mit unseren Arbeiten das Gefühl vermitteln, das wir selbst in uns tragen:</em></p>
<p><em>Faszination für das Wunder, das jeder Augenblick mit sich bringt.</em></p>
<p><em>Mit „Unity Art“ möchten wir ausdrücken, dass wir aus dem Bewusstsein heraus, dass alle und alles miteinander verbunden ist, leben und arbeiten. Trennungen sind nur ein Konstrukt im Kopf, das Menschen gemacht haben. Liebe kennt keine Grenzen – und der menschengemachte Klimawandel auch nicht.</em></p>
<p><b>Warum sollten Besucher unbedingt eure kommende Ausstellung besuchen?</b></p>
<p>Es gibt immer gute Gespräche und Inspiration! Und man kann uns kennenlernen und einzigartige Kunst mit einer positiven, kraftvollen Ausstrahlung betrachten und sogar erwerben.</p>
<p><b>Wie wichtig ist es für euch, international auszustellen und wie unterscheiden sich die Reaktionen des Publikums in verschiedenen Ländern? </b></p>
<p><em>Wir haben schon in vielen Ländern ausgestellt und mögen den internationalen Austausch mit Kollegen und Gästen sehr. Besonders schön war, als wir 2007 eingeladen waren, in der einzigen Galerie für Fotografie in der Millionenstadt Aleppo in Syrien beim „Women’s Art Festival“ auszustellen (vor dem Krieg). Das Interesse war groß, da es so etwas nicht so häufig gab. Die Vernissage wurde dann allerdings nach 2 Stunden von den Syrischen Sicherheitsbehörden vorzeitig beendet. Die Ausstellung durfte dann aber weiter laufen.</em></p>
<p><b>Welche Ziele habt ihr für eure künstlerische Zukunft und welche Projekte plant ihr als nächstes?</b></p>
<p><em>Wir haben schon wieder einige neue Projekte in Produktion und unsere Kreativität fliesst! </em></p>
<p><em>Neben einigen Gruppenausstellungen sind diese Jahr noch eine Einzelausstellungen in Würzburg und in Wien geplant. Im Herbst 2025 werden wir eine große Einzelausstellung in der wunderbaren Spitäle Galerie an der Alten Mainbrücke im Herzen von Würzburg haben –daran arbeiten wir jetzt schon.</em></p>
<p><strong>Danke für eure Zeit und Mühe!</strong></p>
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<p>&nbsp;</p>
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/C6Y0w97IQAI/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Nabiha &amp; Thom (@nabiha.thom)</a></p>
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<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Ausstellung FOTOGRAFIE UND KI: <a href="https://www.dhira-art.com/events/" target="_blank" rel="noopener">https://www.dhira-art.com/events/</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Frankfurt? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1771148&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke von Dhira Sarah Barein finden <a href="https://arttrado.de/shop/">Sie auch in Kürze bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<title>Werk der Woche #93 &#8211; Stroking Cattle, before von Cornelia Es Said</title>
		<link>https://arttrado.de/news/werk-der-woche-93-stroking-cattle-before-von-cornelia-es-said/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 18:59:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[midjourney]]></category>
		<category><![CDATA[cornelia es said]]></category>
		<category><![CDATA[OpenAI]]></category>
		<category><![CDATA[Vegan]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Werk der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst aus Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[WDW]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
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					<description><![CDATA[Werk der Woche #93 &#8211; Stroking Cattle, before von Cornelia Es Said Die in Schwäbisch Gmünd geborene und in Berlin <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-93-stroking-cattle-before-von-cornelia-es-said/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Werk der Woche #93 &#8211; Stroking Cattle, before von Cornelia Es Said</h3>
<p>Die in Schwäbisch Gmünd geborene und in Berlin lebende Künstlerin Cornelia Es Said widmet sich in ihrer Arbeit der Erforschung der vielen Facetten der menschlichen Gestalt. Ihre empathische und gesellschaftlich engagierte Herangehensweise an die Kunst wurde durch ihre Erziehung in einer Arbeiterfamilie im Süden Deutschlands und ihre frühen Erfahrungen als Altenpflegerin geprägt. Nach dem Fall der Berliner Mauer tauchte Cornelia in die blühende kreative Freiheit und den künstlerischen Austausch der Hausbesetzerszene in Ost-Berlin ein. Ihr künstlerischer Stil ist eine Fusion aus Realismus und Expressionismus und verwendet verschiedene Maltechniken. In einer kollaborativen Partnerschaft mit den künstlichen Intelligenzen GPT-4 und Midjourney hat Cornelia Es Said ihre künstlerische Praxis erweitert. Ihre Kunstwerke stehen für ihr unerschütterliches Engagement für sozialen Wandel.</p>
<p>Das &#8222;Werk der Woche&#8220; von Cornelia Es Said ist noch nicht fertig, sondern zeigt den aktuellen Status des Bildes. Wer sehen möchte wie sich das Kunstwerk entwickelt, sollte den Instagram-Kanal der Künstlerin im Auge behalten!</p>
<p>PS: <a href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-92-aphrodite-von-lavi-aus-hannover/" target="_blank" rel="noopener">Das letzte Werk der Woche, die &#8222;Aphrodite&#8220; von Lavi aus Hannover können Sie hier noch einmal nachlesen.</a></p>
<h4>Werk der Woche #93 &#8211; Stroking Cattle, before</h4>
<p>&#8222;Stroking Cattle, before&#8220; ist die aktuellste Arbeit von Cornelia Es Said und ist der Auftakt einer Serie, die sich mit der komplexen Beziehung zwischen Menschen und Tieren auseinandersetzt. Im Zentrum des aktuellen Gemäldes steht eine Frau, die liebevoll den Kopf einer Kuh berührt. Die Darstellung ist bewusst mehrdeutig; es bleibt offen, ob der Kuhkopf mit einem Körper verbunden ist. Der Hintergrund in warmen Gelb-, Orange- und Brauntönen erinnert entfernt an Höhlenmalereien und bildet einen Kontrast zur (bislang noch nicht ausgearbeiteten) Farbenpracht des Kleides der Frau.</p>
<p><a href="https://www.instagram.com/p/CuPDfVDIJIx/?img_index=1"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="Werk der Woche #93 - Stroking Cattle, before von Cornelia Es Said. Junge Kunst online entdecken auf ARTTRADO - Plattform für Kunst und Kultur. Kunstmagazin. Kunstblog. alignnone wp-image-15185 size-full" title="Werk der Woche #93 - Stroking Cattle, before von Cornelia Es Said. Junge Kunst online entdecken auf ARTTRADO - Plattform für Kunst und Kultur. Kunstmagazin. Kunstblog." src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/07/Cornelia-Es-Said.png" alt="Werk der Woche #93 - Stroking Cattle, before von Cornelia Es Said. Junge Kunst online entdecken auf ARTTRADO - Plattform für Kunst und Kultur. Kunstmagazin. Kunstblog." width="881" height="493" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/07/Cornelia-Es-Said.png 881w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/07/Cornelia-Es-Said-300x168.png 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/07/Cornelia-Es-Said-768x430.png 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/07/Cornelia-Es-Said-800x448.png 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/07/Cornelia-Es-Said-600x336.png 600w" sizes="(max-width: 881px) 100vw, 881px" /></a></p>
<h4>Technik und Prozess</h4>
<p>Die Ölmalerei auf Leinwand misst 42 cm x 50 cm. Die Technik kombiniert eine Kohle-Vorzeichnung mit Ölfarbe und plastischen Pinselstrichen. Cornelia Es Said experimentiert hier mit dem &#8222;Durchscheinenlassen&#8220; der Leinwand, um einen Eindruck von Spontanität zu bewahren.</p>
<p>Interessant ist auch der Einsatz von KI im Schaffensprozess der Künstlerin. Die Konzeption erfolgt mit Unterstützung von OpenAI&#8217;s GPT-4, während für die visuelle Vorlage die generative Design-KI Midjourney zum Einsatz kommt. Dieser Prozess ist keine bloße Datenübertragung, sondern eine kreative Interpretation und Formung von narrativen Konzepten.</p>
<h4>Inspiration und Botschaft</h4>
<p>Das Werk ist eine Reflexion über Empathie und unsere Verbindung zu anderen Lebewesen. Es möchte dazu einladen, über die Widersprüche in unserem Verhalten gegenüber Tieren nachzudenken, insbesondere im Kontext des Fleischkonsums. Gleichzeitig ist es ein Appell für das Ende der Massentierhaltung &#8211; für ein bewussteres und mitfühlenderes Miteinander.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Künstlerin finden Sie auf der Webseite: <a href="https://www.corneliaessaid.de/">ww.cornelia-es-said.de</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke finden Sie<a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener"> auch in unserem Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Videos erscheinen zukünftig über <a href="https://www.youtube.com/@ARTTRADO/about" target="_blank" rel="noopener">den YouTube-Kanal! </a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p><strong><a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=85CCD22JCX4L6">ARTTRADO unterstützen!</a></strong></p>
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		<title>Die Fusion von Realität und Metaversum auf dem BDME</title>
		<link>https://arttrado.de/news/die-fusion-von-realitaet-und-metaversum-auf-dem-bdme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2023 10:21:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Metaverse]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in berlin]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Leander Wirth]]></category>
		<category><![CDATA[Rave]]></category>
		<category><![CDATA[DreamconnectXR]]></category>
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					<description><![CDATA[Virtuelle Begegnung: Die Fusion von Realität und Metaversum auf dem BDME Vom 25.05 bis zum 28.05.2023 findet das Berlin Dance <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/die-fusion-von-realitaet-und-metaversum-auf-dem-bdme/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Virtuelle Begegnung: Die Fusion von Realität und Metaversum auf dem BDME</h3>
<p>Vom 25.05 bis zum 28.05.2023 findet das Berlin Dance Music Event (BDME) statt. Besucher können sich über ein umfangreiches Programm freuen. Panels, Workshops, Masterclasses aber auch Kunst- und Kulturprojekte sowie exklusive Branchen- und Newcomer-Events. Zusätzlich gibt es im Rahmen des BDME viele spannende Künstler und Sprecher, die sich Themen aus der Branche widmen, wie bspw. Nachhaltigkeit, Entwicklung der elektronischen Musikindustrie und neue Technologien.</p>
<h4>DreamconnectXR &#8211; Virtual meets Reality</h4>
<p>Am Samstag, den 27. Mai, hebt sich ein besonderes Event vom restlichen Programm des BDME ab. Um 18:00 Uhr spricht Leander Wierth auf einem Panel über die freie Partykultur in virtuellen Welten. Zusammen mit Clubbetreibern, DJs und Persönlichkeiten der Szene gibt er einen Einblick und eine Wegweisung, um als Künstler*in in diesen Welten Fuß zu fassen.</p>
<p>Ab 19:00 Uhr öffnen sich die Tore zu einer hybriden, grenzüberschreitenden Erfahrung. Ein Raum der SAE Berlin wird durch großflächige Projektionen mit einem Musik-Event im virtuellen Raum verbunden. DJs aus dem Cyberspace werden in den realen Raum projiziert und anwesende DJs werden in die VR übertragen. An mehreren Stationen können die Besucher*innen beider Welten miteinander interagieren und selbst eine VR-Brille aufsetzen, um in das virtuelle Universum einzutauchen.</p>
<p>Die Teilnahme am Projektionsraum ist für Besucherinnen des BDME möglich, während auf der virtuellen Seite jeder mitfeiern kann. Virtuelle Realität überwindet Grenzen und Vorurteile bezüglich Herkunft, Geschlecht oder körperlicher Einschränkungen. In der virtuellen Welt sind alle gleich und jeder kann sein, wer er sein möchte. Das ist einer der Gründe, warum Leander Wierth mit diesem Event neuen Künstlerinnen eine neue Welt der kreativen Möglichkeiten zeigen möchte.</p>
<h4>Virtuelles Universum &#8211; Was ist das ?</h4>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Metaversum, ein Begriff, der aus den Wörtern &#8222;Meta-&#8220; (was &#8222;jenseits&#8220; bedeutet) und &#8222;Universum&#8220; zusammengesetzt ist, wurde zuerst von dem Science-Fiction-Autor Neal Stephenson in seinem Roman &#8222;Snow Crash&#8220; aus dem Jahr 1992 populär gemacht. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Metaversum ist ein Konzept, das sich auf eine virtuelle Realität bezieht, die oft als paralleles Universum dargestellt wird und von mehreren Benutzern gleichzeitig bewohnt und manipuliert werden kann. Es ist eine Art digitaler Raum, in dem Menschen durch Avatare repräsentiert werden und miteinander interagieren, arbeiten, spielen und sogar virtuelle Güter kaufen und verkaufen können. Diese Idee wurde von Science-Fiction-Autoren populär gemacht und wird von Technologieunternehmen weiterentwickelt.</span></p>
<p>Hybride Events schaffen eine Metaebene, die ohne umweltbelastende Flüge von Besucherinnen und Künstlerinnen von überall auf der Welt besucht werden kann. Wer mit dabei sein möchte, kann ganz einfach und auch ohne VR-Brille der Party beitreten.</p>
<p>Die Plattform VRchat erlaubt eine einfache Registrierung oder den Login mit einem bestehenden Steam-Account. Nach der Anmeldung senden Sie einfach eine Freundschaftsanfrage an die Nutzer @Dreamconnector und @VRCDN-Event-1. Zur Zeit des Events können Sie diesen beitreten, um in die virtuelle Welt zu gelangen.</p>
<p>Nutzer VRCDN-Event-1 ist ein Bot, der Ihnen automatisch den richtigen Weg in die Welt weist. Dreamconnector / Leander Wierth akzeptiert Freundschaftsanfragen persönlich und ermöglicht Ihnen so den Eintritt in die Welt.</p>
<h4>Für Veranstalter und Clubbetreiber</h4>
<p>Wenn die Idee für Sie interessant klingt und Sie sich selbst ein Bild machen wollen, sind Sie herzlich eingeladen. Vielleicht ist es auch in ihrem Interesse eine Ihrer Veranstaltung parallel in das Metaverse zu übertragen?</p>
<p>An jedem Wochenende finden Dutzende von Partys auf der Plattform VRChat statt. Nutzer schlüpfen in die Avatare ihrer Wahl, socializen und feiern gemeinsam.  Die Party Welten mit ihren phantastischen visuellen Inszenierungen sind oft nach wenigen Minuten komplett gefüllt. Zudem sind sie aber auch Orte der Begegnung, an denen Freundschaften geschlossen und kreative Ideen zum Leben erweckt werden.</p>
<p>Fortschritt nach den Konzepten von DreamconnectXR bedeutet also neues Publikum, Bildungsaspekte für die neuen Medien, Brand Awareness, erfrischenden Content und Medienwirksamkeit.</p>
<p><a href="https://dreamconnector.org/" target="_blank" rel="noopener">DreamconnectXR</a> hat das technologische Know-How und die Infrastruktur bereits in unterschiedlichen Projekten erfolgreich eingesetzt.  Und ist bereit, auch ihr einzigartige Club Erlebnis zu gestalten. Bei Interesse nutzen Sie gerne unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Kontakt!</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Sie planen einen Besuch in Berlin? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1746443&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p><strong><a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=85CCD22JCX4L6">ARTTRADO unterstützen!</a></strong></p>
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		<title>Software des Fraunhofer IGD: mit KI Farben antiker Kunstwerke rekonstruieren</title>
		<link>https://arttrado.de/news/software-des-fraunhofer-igd-mit-ki-farben-antiker-kunstwerke-rekonstruieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2023 21:15:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[IGD]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
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		<category><![CDATA[Forschungsprojekt PERCEIVE]]></category>
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		<category><![CDATA[Software]]></category>
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		<category><![CDATA[Fraunhofer]]></category>
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					<description><![CDATA[Software des Fraunhofer IGD: mit KI Farben antiker Kunstwerke rekonstruieren Das Fraunhofer IGD unterstützt das Vorhaben als wissenschaftlich-technischer Koordinator mit <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/software-des-fraunhofer-igd-mit-ki-farben-antiker-kunstwerke-rekonstruieren/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Software des Fraunhofer IGD: mit KI Farben antiker Kunstwerke rekonstruieren</h3>
<p>Das Fraunhofer IGD unterstützt das Vorhaben als wissenschaftlich-technischer Koordinator mit der Entwicklung einer Künstlichen Intelligenz (KI), welche etwa die Veränderung der Farbgebung über die vergangenen Jahrhunderte nachzeichnet und auch für die Zukunft modelliert. Das Forschungsprojekt startete nun mit einer Auftaktveranstaltung im Archäologischen Nationalmuseum Neapel und zwei Tagen gemeinsamer Abstimmung aller Projektpartner vor Ort. Bereits in drei Jahren sollen Museen sowie Kunsthistorikerinnen und -historiker diverse Tools und zugehörige KI-Dienste in der Praxis nutzen können.</p>
<p>Von der farbigen Gestaltung antiker griechischer Skulpturen ist heute kaum noch etwas übrig, und auch der Stoff samtbezogener Sessel aus vorigen Jahrhunderten verblasst mit der Zeit. Kunstwerke sind in Museen heute oftmals durch Glaskästen und Kordeln geschützt &#8211; vor unvorsichtigen Berührungen und neugierigen Kinderhänden. Kaum zu bewahren sind sie aber beispielsweise vor dem Lichteinfall, der über die Jahre Einfluss auf die Farbgebung nimmt. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD entwickelt als wissenschaftlicher Partner im Forschungsprojekt PERCEIVE eine KI, welche sowohl die ursprüngliche Farbgestaltung des Kunstwerks rekonstruiert als auch den zukünftigen Zustand vorhersagt. Neben Skulpturen stehen auch Gemälde, Textilien, historische Fotos und digitale Kunst im Fokus des Projekts.</p>
<h4>Intelligentes Scannen statt händischer Modellierung</h4>
<p>Die Forschung des Fraunhofer IGD startet im ersten Schritt mit der Materialrekonstruktion, um Informationen über die Oberfläche zu erhalten. &#8222;Die KI ermöglicht, Reflektanzmodelle auch in virtueller Umgebung aufzubauen&#8220;, erklärt Pavel Rojtberg, der das Projekt seitens des Fraunhofer IGD leitet. Bislang wurden diese mit einem aufwändigen realen Aufbau aus Kameras und Lichtquellen erstellt. Dieses Vorgehen entfällt bei der KI-basierten Lösung. &#8222;Das spart zeitliche und finanzielle Ressourcen&#8220;, ergänzt Rojtberg. Allein auf Basis weniger Bilder, die beispielsweise mit einem Smartphone aufgenommen werden, sind Spiegelung und Schattenwurf auf den jeweiligen Materialien wie Samt oder Seide schätzbar.</p>
<p>Die bereits trainierte KI stellt anschließend innerhalb weniger Sekunden dar, wie das Kunstwerk und seine Farben bei verschiedenem Lichteinfall wirken &#8211; gleich ob textile Robe der britischen Queen Victoria oder steinerne Statue aus dem Römischen Reich. Zusätzlich wird die Technologie in der Lage sein, automatisch geometrische Daten zu segmentieren und so festzustellen, welcher Teil eines Stuhls aus Holz und welcher aus Stoff besteht.</p>
<h4>Historische Fotografien als Grundlage</h4>
<p>Basis für die darauffolgende Abschätzung der Farbveränderung über die Zeit sind etwa historische Fotografien, Aufnahmen von Multispektralkameras oder chemisch-physikalische Eigenschaften von Farben, die als Vergleichswert dienen. So kann die Software auch vorhersagen, wie das Kunstwerk &#8211; abhängig vom jeweiligen Lichteinfall &#8211; in fünfzig oder einhundert Jahren aussehen wird. Einsetzbar werden die Lösungen derweil nicht nur für die digitale Remodellierung sein, sondern auch für die tatsächliche physische Instandsetzung. So können sie prognostizieren, wann diese aufgrund des fortschreitenden Verblassens der Farben notwendig sein wird.</p>
<p>Bis Ende 2024 wird das Fraunhofer-Team eine Alpha-Version der KI-Technologie entwickeln. In drei Jahren soll sie für Museen und Forschende nutzbar sein. &#8222;Die umgesetzten Werkzeuge werden rein web- und dienstbasiert funktionieren, sodass sie nicht nur vor Ort in den Museen via Augmented Reality, sondern auch für virtuelle Ausstellungen genutzt werden kann&#8220;, erklärt Holger Graf, Leiter der Abteilung Virtuelle und Erweiterte Realität.</p>
<h4>Über das Fraunhofer IGD:</h4>
<p>Seit 1987 setzt das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD internationale Standards für angewandte Forschung im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Sie verwandeln Informationen in Bilder und Bilder in Informationen und unterstützen Industrie und Wirtschaft dabei, sich strategisch zu entwickeln. Stichworte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, Künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning.</p>
<p>Rund 190 Forscherinnen und Forscher generieren an den drei Standorten Darmstadt, Rostock und Kielneue technologische Anwendungslösungen und Prototypen für die Industrie 4.0, das digitale Gesundheitswesen und die &#8222;Smart City&#8220;. Internationale Relevanz entfalten ihre Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem Schwesterinstitut in Graz und Klagenfurt. Mithilfe ihrer Matrixorganisation bedienen sie ihre Kundschaft aus den unterschiedlichsten Branchen mit relevanten technischen und wettbewerbsorientierten Leistungen. Hierfür haben sie branchenerfahrene, crossfunktionale Teams aus Expertinnen und Experten, die auch Planung, Leitung und Evaluation für alle Projektgrößen übernehmen.</p>
<p><a href="https://www.igd.fraunhofer.de/de/branchen/Kultur-und-Kreativ.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.igd.fraunhofer.de/de/branchen/Kultur-und-Kreativ.html</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p><a href="http://perceive-horizon.eu/">http://perceive-horizon.eu/</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>Unser Projekt ARTTRADO unterstützen:</p>
<p><input title="PayPal - The safer, easier way to pay online!" alt="Spenden mit dem PayPal-Button" name="submit" src="https://www.paypalobjects.com/de_DE/DE/i/btn/btn_donateCC_LG.gif" type="image" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>1. KI-Kunst-Party &#038; Vernissage &#8211; Kann Künstliche Intelligenz Kunst?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/1-ki-kunst-party-vernissage-kann-kuenstliche-intelligenz-kunst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2023 18:34:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst in Obersasbach]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[1. KI-Kunst-Party &#38; Vernissage &#8211; Kann Künstliche Intelligenz Kunst? In einer einzigartigen Vernissage werden ausschließlich Bilder gezeigt, die von der <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/1-ki-kunst-party-vernissage-kann-kuenstliche-intelligenz-kunst/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>1. KI-Kunst-Party &amp; Vernissage &#8211; Kann Künstliche Intelligenz Kunst?</h3>
<p>In einer einzigartigen Vernissage werden ausschließlich Bilder gezeigt, die von der generativen KI-Plattform <a href="https://midjourney.com/home/?callbackUrl=%2Fapp%2F" target="_blank" rel="noopener">midjourney</a> kreiert worden sind. Bilder von ganz außergwöhnlicher Ästhetik, inspirierend, geheimnisvoll, out of the box. Mit nur wenigen Stichworten gefüttert, liefert sie innerhalb von Sekunden Bildvariationen zu Themen wie “Der Urknall”, “The birth of earth”, “Wenn die Natur spricht”, &#8222;Young woman as butterfly&#8220;. Die Motive, unverändert auf Leinwand gezogen, sind Unikate, die es nur ein einziges mal gibt. Mit jedem Tag trainiert und lernt die KI dazu und wird bei gleichem Input immer andere Motive schaffen.</p>
<p>Über die Frage, ob das nun “wirkliche” Kunst ist oder was sie eventuell unterscheidet von Werken, die ein Mensch geschaffen hat, wird es an diesem Abend sicher heiße Diskussionen geben. Der Initiator Dr. Klaus-Ulrich Moeller, Vortragskünstler und Gründer der KI-Galerie “AI**ART FIRST GALLERY” ist auf jeden Fall überzeugt von dieser Kunst: “Ein neuer Akteur hat die Bühne betreten und tritt in Wettbewerb zu anderen. Schon heute ist für einen Laien nicht zu unterscheiden, ob ein Mensch oder eine KI ein bestimmtes Bild erzeugt hat. Der menschliche Künstler kann uns immerhin erklären, welche Gedanken er bei bestimmten Motiven gehabt hat, was die Bilder uns sagen sollen. Diese Fähigkeit hat die KI (noch) nicht. Sie ist eine black box, die sich herkömmlichem Denken entzieht. Vielleicht ist gerade das ein ganz gewaltiger Vorteil &#8211; dass ein intelligenter Algorithmus nicht in Denkmustern festhängt, die unsere eigene Wahrnehmung der Welt immer wieder einengt und behindert”.</p>
<h4>Zukunftsredner Dr. Klaus-Ulrich Moeller</h4>
<p>20 Jahre Führungserfahrung Deutsche Lufthansa, TUI, PricewaterhouseCoopers (PwC). Preisgekrönter Journalist Stuttgarter Nachrichten, Kolumnist brandeins, Fachautor und Rede-Europameister 2017. Zertifizierter Coach für mittelständische Unternehmen (Vistage International), Kommunikations- &amp; Auftritts-Berater. <a href="https://www.top-global-speaking.com/" target="_blank" rel="noopener">Mehr über Dr.Klaus-Ulrich Moeller</a>.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Künstler: KI midjourney &#8211; The connected world <small class="text-muted">(© Klaus-Ulrich Moeller/midjourney)</small></p>
<p><a href="https://www.eventbrite.de/e/midjourney-ki-party-vernissage-tickets-521202399407" target="_blank" rel="noopener">Anmeldung zur Vernissage über Eventbrite! </a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Obersasbach? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1743078&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Museum der bildenden Künste Leipzig 2023 &#8211; Programmvorschau</title>
		<link>https://arttrado.de/news/museum-der-bildenden-kuenste-leipzig-2023-programmvorschau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2023 17:32:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
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					<description><![CDATA[Museum der bildenden Künste Leipzig 2023 &#8211; Programmvorschau Das Museum der bildenden Künster in Leipzig, kurz MdbK gibt eine viel <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/museum-der-bildenden-kuenste-leipzig-2023-programmvorschau/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Museum der bildenden Künste Leipzig 2023 &#8211; Programmvorschau</h3>
<p>Das Museum der bildenden Künster in Leipzig, kurz MdbK gibt eine viel versprechende Programmvorschau für das Jahr 2023 bekannt. Ein ausführlicher Einblick in die angesetzten Ausstellungen, geplante Projekte und Forschungen, die im Museum umgesetzt werden.</p>
<h3>Ausstellungen 2023</h3>
<h4>OLGA COSTA. DIALOGE MIT DER MEXIKANISCHEN MODERNE</h4>
<p>Bis zum 26.03.2023:In ihrer Wahlheimat Mexiko ist die gebürtige Leipzigerin Olga Costa (1913–1993) längst eine der wichtigsten und populärsten Protagonistinnen der mexikanischen Moderne. Das Museum der bildenden Künste Leipzig widmet der Künstlerin 2022/2023 eine große Ausstellung in ihrer Geburtsstadt.</p>
<p>Es ist zugleich das erste Mal überhaupt, dass Costas Werk in Europa monografisch zugänglich wird. Ihr vielschichtiges Œuvre umfasst vor allem Malerei, aber auch Zeichnungen und druckgrafische Werke sowie Tapisserien und eine in Mosaik ausgeführte Wandgestaltung.</p>
<p>Die Ausstellung bietet Gelegenheit, Costas Schaffen in dieser medialen Bandbreite sowie im Kontext mit anderen mexikanischen Künstlerinnen und Künstlern – u. a. Frida Kahlo, Diego Rivera, María Izquierdo, Rosa Rolanda und Lola Cueto – kennenzulernen.</p>
<p>Die Ausstellung wird durch die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, die Peter und Irene Ludwig Stiftung sowie die Förderer des Museums der bildenden Künste Leipzig e. V. gefördert.</p>
<h4>LUDWIG RAUCH. PORTRÄT UND ABSTRAKTION</h4>
<p>Bis 26.02.2023: Das MdbK präsentiert im dritten Obergeschoss in den neuen Räumen für Fotografie eine Auswahl von Arbeiten des in Leipzig geborenen Fotografen Ludwig Rauch (*1960). Die Ausstellung Ludwig Rauch. Porträt und Abstraktion vereint zwei Werkkomplexe aus dem über 40-jährigen Schaffen des Fotografen.</p>
<p>Einerseits sind Porträtaufnahmen von zumeist Leipziger Kunstschaffenden zu sehen und andererseits werden Arbeiten vorgestellt, in denen Rauch experimentell die Grenzen seines Mediums auslotet.</p>
<p>Die Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.</p>
<h4>UNTER FREIEM HIMMEL. ROSA BONHEUR UND DIE SAMMLUNG BÜHLER-BROCKHAUS IN NEUEM LICHT</h4>
<p>Bis 07.05.2023: Anlässlich der Neuinszenierung der Schenkung Bühler-Brockhaus und des 200. Geburtstags der französischen Künstlerin Rosa Bonheur präsentiert das MdbK eine Auswahl frühimpressionistischer Werke. In der Kabinettausstellung werden Korrespondenzen zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Schule von Barbizon und deutschen, französischen und amerikanischen Kunstschaffenden des 19. und 20. Jahrhunderts gezogen.</p>
<p>Die Ausstellung wird durch die Terra Foundation for American Art gefördert.</p>
<h4>IM FOKUS: MALTE MASEMANN. SUITABLE FOR FRAMING</h4>
<p>23.03.–18.06.2023: Die im letzten Jahr eröffnete Sammlungspräsentation Bilderkosmos Leipzig versteht sich nicht als abgeschlossen, sondern als ein dynamischer Prozess. Im kontinuierlichen Austausch werden Werke aus dem Bestand des MdbK in die bestehende Hängung integriert, um immer neue Sichtweisen auf die Kunst Leipzigs im 20. und 21. Jahrhundert zu bieten.</p>
<p>Mit der Präsentationsreihe Im Fokus lädt das MdbK Künstlerinnen und Künstler ein, mit ihren Werken den Bilderkosmos Leipzig stilistisch und thematisch zu erweitern. Den Auftakt macht Malte Masemann. 1979 in Kiel geboren, studierte Masemann von 2004 bis 2011 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Er war Student in der Malereiklasse von Neo Rauch und Meisterschüler von Heribert C. Ottersbach. In seinen figürlichen Gemälden überlagert sich ein zeitgenössisches Vokabular in der Anlage von Kolorit und Raum mit historischen Fotografien des 19. und 20. Jahrhunderts. Dadurch entstehen spannungsreiche Bildarrangements, in denen das Zeitlose und das Zeitgenössische zugleich in Erscheinung treten.</p>
<p>Malte Masemann steht in der Tradition der Neuen Leipziger Schule, die er mit innovativen stilistischen Ausdruckmöglichkeiten, insbesondere in der Figurendarstellung, bereichert.</p>
<p>Eröffnung: 22.03.2023, 18 Uhr</p>
<h4>RE-CONNECT. KUNST UND KAMPF IM BRUDERLAND</h4>
<p>18.05.–10.09.2023: Das MdbK zeigt eine dreiteilige Ausstellung zur Einwanderungsgeschichte der DDR und ihren Folgen. Im ersten Teil werden Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus den sogenannten sozialistischen Bruderländern präsentiert. Aufgrund der damaligen internationalen Kulturdiplomatie konnten viele von ihnen an Kunsthochschulen in Leipzig, Dresden, Ost-Berlin oder Halle studieren. Andere sind aus ihrem Herkunftsland geflohen und haben in der DDR Zuflucht gefunden.</p>
<p>Mit diesem Ausstellungsteil sollen das Spektrum der Leipziger Kunst erweitert, neue Impulse hinsichtlich einer transnationalen Kunst- und Kulturgeschichte gesetzt und die Forschungsperspektive auf die Kunst aus Ostdeutschland konstruktiv geöffnet werden.</p>
<p>Gezeigt werden insgesamt 80 Gemälde, Arbeiten auf Papier und Videoarbeiten von César Olhagaray (*1951, Santiago de Chile, Chile), Getachew Yossef Hagoss (*1957, Dessie,Äthiopien), Michael Touma (*1956, Haifa, Israel), Mona Ragy Enayat (*1964, Kairo, Ägypten), Rimer Cardillo (*1944, Montevideo, Uruguay), Solomon Wija (*1958, Addis Abeba, Äthiopien), Teresa Casanueva (*1963, Havanna, Kuba) und Semir Alschausky (*1962, Leipzig, Deutschland).</p>
<p>Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich der künstlerischen Nachwuchsförderung. Das MdbK gibt jungen BIPoC Kunstschaffenden mit biografischem Bezug zur DDR die Möglichkeit, ihre Arbeiten im Rahmen einer Gruppenausstellung zu präsentieren. Philipp Farra (*1991, Schönebeck (Elbe), Deutschland), Minh Duc Pham (*1991, Bad Schlema, Deutschland), Alina Simmelbauer (*1981, Sömmerda, Deutschland), Sarnt Utamachote (*1992, Thailand) und Phuong Phan (*1988, Hanoi, Vietnam) beschäftigen sich in ihren Arbeiten u. a. mit ihrer eigenen Familienbiografie und dem Thema Migration.</p>
<p>Der tabuisierte Rassismus in der DDR sowie die Lebensverhältnisse der Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeiter, der ausländischen Studierenden und ihrer Nachfahren werden im letzten Ausstellungsteil thematisiert. Einen Schwerpunkt bilden Fotografien des Leipziger Fotografen Mahmoud Dabdoub (*1958, Baalbeck, Libanon).</p>
<p>Des Weiteren versammelt der Archivteil aktuelle (post-)migrantische Stimmen aus Leipzig, die ihre Perspektiven auf das Leben in der DDR und das Aufwachsen als BIPoC in der sächsischen Provinz thematisieren.</p>
<p>Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm begleitet. Die Ausstellung wird von der Kulturstiftung des Bundes (Programm 360 Grad), der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Ernst von Siemens Kunststiftung sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.</p>
<p>Eröffnung: 17.05.2023, 18 Uhr</p>
<h4>KERSTIN FLAKE. WELLEN UNHÖRBARER MELODIEN</h4>
<p>01.06.–08.10.2023: Kerstin Flake sucht Objekte, Orte, Räume und Bilder, die sie – mit zeitlichem Abstand –inszeniert und in ihrem Atelier in Szene setzt. Wobei das Atelier für die Künstlerin kein klassischer fester Ort ist. Es können verlassene, vor dem Abbruch stehende Altbauwohnungen, Plattenbauten, leere Fabriken, Geschäfte, Dünenlandschaften oder Städte in den USA sein, in denen Flake wiederum neue Räume erschafft.</p>
<p>Kerstin Flake will den durch die Kamera vorgegebenen rechteckigen Rahmen sowie den entstehenden statischen Bildausschnitt verändern, ihre sich wandelnde Sicht auf die Dinge und Räume zeigen, um gewohnte Sehvorstellungen und Bilderwartungen zu brechen und mit dem Medium der Fotografie das dokumentarische und erzählerische Potential der Bilder auszuleuchten.</p>
<p>Gleichzeitig greift sie neue technische Entwicklungen auf und verarbeitet sie künstlerisch in ihren Werken. Das Objekt bekommt durch Kerstin Flake neues Leben und wird zum scheinbar handelnden Subjekt. Es betritt eine Bühne, lässt den Raum verborgene Geschichten erzählen, evoziert ungeahnte Katastrophen und surreale Szenerien.</p>
<p>Die Dinge beginnen zu tanzen, zu vibrieren, zu schweben und setzen den scheinbar geordneten (Bild-)Raum in Bewegung, lenken den Blick auf die Handelnden und verwirren den Betrachtenden. Dabei verlässt die Künstlerin auch den klassischen zweidimensionalen Bildraum und bezieht den Ausstellungsraum ein. Sie inszeniert oftmals ihre Akteurinnen und Akteure im Raum. Bilder und Objekte kommunizieren dabei untereinander und mit den Betrachtenden.</p>
<p>Geboren 1967 in Karlsruhe, studierte Kerstin Flake zunächst Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Von 1997 bis 2003 war sie Studentin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig in der Fachklasse Fotografie und Medien bei Professor Joachim Brohm.</p>
<p>Förderer: BMW Niederlassung Leipzig<br />
Eröffnung: 31.05.2023, 18 Uhr</p>
<h4>HITO STEYERL. THE CITY OF BROKEN WINDOWS</h4>
<p>15.06.-15.10.2023: Die Künstlerin Hito Steyerl (*1966, München, Deutschland) thematisiert in ihren Arbeiten häufig politische wie soziale Konflikte in einer globalisierten Welt und verschränkt diese mit lokalen Situationen, was ihren Werken eine besondere Mehrdimensionalität verleiht.</p>
<p>Das gilt auch für The City of Broken Windows (Stadt der zerbrochenen Fenster), eine Installation, die Steyerl ursprünglich für ihre Ausstellung in Turin (Castello di Rivoli, 2019) konzipierte. Auf gegenübergestellten Monitoren laufen kurze Videos mit dokumentarischem Charakter, die jeweils unterschiedliche Perspektiven auf Fensterscheiben vorführen.</p>
<p>Auf der einen Seite geht es um den visuellen und psychologischen Eindruck, den fehlende bzw. zerstörte Fenster hervorrufen. Nach der sogenannten „Broken Glas Theory“ verfallen Häuser oder Straßenzüge umso rascher, je mehr Anzeichen von Verwahrlosung und Zerstörung sie aufweisen.</p>
<p>Es wird ein Künstler in Camden, New Jersey (USA), vorgestellt, der gemeinsam mit lokalen Aktivistinnen und Aktivisten daran arbeitet, zerbrochene Scheiben in Gebäuden durch den Einsatz hölzerner „Ersatz-Fenster“ zu schließen, um die Spiralbewegung der „Broken Glas Theory“ zu durchbrechen.</p>
<p>Auf einem gegenübergestellten Monitor werden Fenster in einer laborartig sterilen Halle absichtlich eingeschlagen, um das eigentümliche Splittergeräusch des Fensterglases hervorzurufen. Damit wird eine Künstliche Intelligenz trainiert, die das Splittern von Glas am zugehörigen Geräusch erkennen und entsprechend melden kann. Es wird hier also durch eine technische Vorrichtung versucht, auf die „Broken Glas Theory“ zu reagieren.</p>
<p>Wir leben in unseren Städten vom Außenraum getrennt, vertikal übereinander, in Sicherheit, in Distanz – eben hinter Glas – und können uns damit der Illusion einer intakten, modernen und zivilisierten Welt hingeben. Wo diese Unversehrtheit, wo der westliche Blick und wo unsere vermeintlichen Standards brüchig werden, wo ihnen Verfall droht, werden sterile Regelmäßigkeit und Technik auf den Plan gerufen.</p>
<p>Die KI lernt, bei Glasbruch Alarm zu schlagen – die Behörden werden eingeschaltet. Auf einer weiteren, textlichen Sinnebene spricht Hito Steyerl das Geräusch zerberstenden Glases als Gewaltakt an, wie er auch vorkommt, um Energie zu gewinnen. Um an die Ressourcen der Erde zu gelangen, kommt es zu Zerstörung, wird Glas zerbrochen.</p>
<p>Schließlich wird mit The City of Broken Windows auf den Ort, das gläsern umbaute Geviert des Museums, Bezug genommen, an dem sich gleichsam von einer Sedimentierung zerbrochener Fenster sprechen lässt: die Gegend um den Brühl zählte zu den am dichtesten bebauten Gebieten Leipzigs. 1943 wurden diese Häuserzeilen bei einem Luftangriff zerstört, es folgten Abriss und Nachkriegsbebauung und schließlich, ab 1968, die Neugestaltung als Sachsenplatz, die ihrerseits dem heutigen Stadtbild und damit dem Neubau des MdbK mit seinen Glasfassaden weichen musste, sodass die Geschichte des Ortes von Glas und Glasbruch geprägt ist.</p>
<p>Eröffnung: 14.06.2023, 18 Uhr</p>
<h4>EVELYN RICHTER</h4>
<p>16.11.2023-17.03.2024: In der Ausstellung werden neben Werk und Schaffen der Künstlerin, auch die Netzwerke und das künstlerische Umfeld vorgestellt. Das erste Mal überhaupt wird das künstlerische Œuvre der Fotografin Eva Wagner-Zimmermann (1928–2015), einer engen Freundin und langjährigen Wegbegleiterin von Evelyn Richter, präsentiert. Sie studierte wie Richter und Ursula Arnold an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Nach ihrem Weggang von der HGB 1954 und ihrem Umzug nach Westdeutschland heiratete Eva Wagner 1957 den Physiker Wolfhart Zimmermann. Sie begleitete ihren Mann häufig auf seinen Auslandsreisen.</p>
<p>Wenn möglich, fotografierte sie den Alltag auf der Straße – in Mexiko, Paris und New York. Ergänzt wird der Freundinnenkreis durch die in Berlin lebende Bildhauerin Christa Sammler (*1932).</p>
<p>Die Ausstellung gliedert sich räumlich und inhaltlich in zwei Sektionen. In einem Ausstellungsteil im dritten Obergeschoss, werden in drei Räumen Werke der vier Freundinnen Ursula Arnold, Evelyn Richter, Christa Sammler und Eva Wagner-Zimmermann präsentiert.</p>
<p>Ihre unterschiedlichen Lebenswege werden aufgearbeitet und kontextualisiert. Auch, um sich der Frage zu nähern, wie Frauen ihrer Generation als Künstlerinnen tätig werden konnten.</p>
<p>Ein zweiter Ausstellungsteil im Untergeschoss legt den Fokus auf Evelyn Richter als Fotobuchkünstlerin. Das Fotobuch bot Richter die ideale Voraussetzung, ihr Bildkonzept darzulegen. Die in sich geschlossene Buchform ermöglichte die Festlegung einer stringent durchkomponierten Folge und die Entwicklung einer narrativen Bildstruktur.</p>
<p>Ihre vollendeten Bücher über David Oistrach, Paul Dessau sowie das Sachbuch Entwicklungswunder Mensch werden in Layouts, Probeabzügen, Porträtfotografien und Dirigaten vorgestellt. Die bisher wenig beachteten Bücher Klaus Störtebecker. Dramatische Ballade in sechs Episoden und Sorbische Volkstrachten, beide aus dem Jahr 1959, werden vorgestellt. Nicht realisierte Buchprojekte zu den Themen „Frauen in der DDR“ und „Bibliotheksbauten in der DDR“ sind zu sehen.</p>
<p>Die Ausstellung Evelyn Richter wird von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Leipzig und der BMW Niederlassung Leipzig gefördert.</p>
<p>Eröffnung: 15.11.2023, 18 Uhr</p>
<h3>Eine kleine Auswahl der PROJEKTE 2023</h3>
<h4>TEILHABE</h4>
<h5>greater form</h5>
<p>Seit vergangenem Jahr kooperiert das MdbK mit der Künstler*innengruppe greater form und Kids aus Leipzig-Grünau. Im Herbst 2022 waren sie mit der raumgreifenden, multimedialen Installation Albtraumvorhersager im MdbK zu Gast. 2023 lädt nun greater form das MdbK nach Leipzig-Grünau ein.</p>
<p>Unter dem Motto Gastgeben werden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des MdbK, die Kids und die Künstler*innengruppe regelmäßig treffen. Im Zentrum stehen der Dialog und die gemeinsame künstlerische Praxis von Menschen verschiedenen Alters, verschiedener Expertisen, Denk- und Arbeitsweisen sowie Lebensrealitäten.</p>
<p>Am Ende des Jahres soll im Stadtteil Grünau eine Ausstellung entstehen, welche die Ergebnisse der Zusammenarbeit und den Prozess reflektiert. Kleinen, sozial engagierten Initiativen und Projekten der Kunst und kulturellen Bildung – sei es im ländlichen Raum oder in städtischen Randgebieten – mangelt es oft an Anerkennung und langfristiger finanzieller Absicherung. Sie erreichen aber Menschen, die einen Großteil der Gesellschaft ausmachen, im künstlerischen und kulturellen Leben aber stark unterrepräsentiert sind.</p>
<p>Im Kontrast dazu verfügen große, etablierte Kulturinstitutionen zwar über allgemeine Anerkennung, große Diskursmacht sowie gesicherte Ressourcen, stehen gleichzeitig aber auch vor der Herausforderung, interne Strukturen flexibilisieren und demokratisieren zu müssen, althergebrachte Ansätze selbstkritisch zu reflektieren und ein diverseres Publikum zu erreichen. Wie können diese beiden Welten einander begegnen, sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen? Darum wird es in Gastgeben gehen.</p>
<h4>MdbK [next;raum]</h4>
<p>Der 2022 eingerichtete MdbK [next;raum], angesiedelt in der Raumgruppe der Sammlungspräsentation Renaissance im zweiten Obergeschoss, lädt zu neuen Möglichkeiten der Teilhabe und des Dialogs ein. Gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren der Stadtgesellschaft sollen die Sammlungen, ihre Präsentation und Vermittlung kritisch hinterfragt werden. Der MdbK [next;raum] ist Ort für aktuelle Debatten, gemeinsames Lernen und Experimentieren, fürs Präsentieren und Vermitteln.</p>
<p>Nachdem im vergangenen Jahr MdbK [next;raum] #01 das Thema Geschlecht_Gender im MdbK verhandelte, startet im Januar 2023 mit einem neuen Thema sowie einer neuen Gruppe MdbK [next;raum] #02 Verlernen | Lernen _Unlearning | Learning.</p>
<p>Im Rahmen der Zusammenarbeit – geplant sind zehn Workshops im Laufe des Jahres – sollen Kriterien und Begriffe wie Klasse, Rassismus, Diskriminierung, aber auch Aspekte des Museums analysiert, reflektiert und „verlernt“ werden.</p>
<p>Zur internen Projektgruppe gehören der Direktor, ein Kurator, eine Diversitätsagentin und zwei Kunstvermittlerinnen. Menschen aus dem Großraum Leipzig – Alter, Herkunft und Nationalität, Geschlecht und Geschlechtsidentität, Religion und Weltanschauung, sexuelle Orientierung und Identität sowie soziale Herkunft sind nicht ausschlaggebend für die Auswahl &#8211; können sich bei Interesse an der Mitarbeit zum zweiten MdbK [next;raum] im MdbK melden.</p>
<h4>SAMMLUNGEN &amp; FORSCHUNG</h4>
<h5>Sammlungspräsentation</h5>
<p>Die einzelnen Kapitel der Sammlungspräsentation im ersten bis dritten Obergeschoss des MdbK werden seit 2021 kontinuierlich umgestaltet. Neben der Anpassung und Überprüfung der inhaltlichen Konzeption und der Werkauswahl kommen neue, erweiterte Objektschilder und Wandtexte zum Einsatz.</p>
<p>Diese Arbeiten werden im Laufe des Jahres 2023 im Galeriebereich der Niederländischen Malerei fortgesetzt. In der Raumgruppe Renaissance ist für das Frühjahr 2023 eine neue Form der Inszenierung der kleinformatigen Andachtsbilder, der Skulpturen und eines Altarretabels geplant: Durch den Einbau farbiger Rückwände und durch Sockel werden die Werke akzentuiert und damit in den hohen Räumen auch in ihrer Dreidimensionalität besser erfahrbar.</p>
<h4>Max Klinger. Das Urteil des Paris</h4>
<p>Ab April 2023 werden erstmals im MdbK Max Klingers drei monumentale Hauptwerke – Urteil des Paris, Die Kreuzigung Christi und Christus im Olymp – gemeinsam zu sehen sein. 1885 begann Max Klinger mit der Ausführung seines Parisurteils, das 1887 vollendet und in München 1888 erstmals öffentlich ausgestellt wurde.</p>
<p>Es folgten 1890 Die Kreuzigung Christi und 1897 Christus im Olymp. Über 15 Jahre beschäftigte sich Klinger – ohne Auftrag – mit der Ausführung dieser drei Großformate, die als monumentale Raumkunstwerke konzipiert wurden. Erstmals werden sie nun öffentlich zusammen präsentiert, was dem Wunsch des frühen Klinger-Sammlers und Förderers, Alexander Hummel, entspricht.</p>
<p>Die Kreuzigung Christi befindet sich seit 1918 im Bestand des MdbK,. Christus im Olymp kam 1938 als Dauerleihgabe der Österreichischen Galerie Belvedere nach Leipzig und wurde in den Jahren 2007/2008 umfassend vom MdbK restauriert.</p>
<p>Nun folgt, ebenfalls als Dauerleihgabe aus dem Belvedere Das Urteil des Paris. Das Werk befindet sich derzeit im Depot des Wiener Museums. Für die Präsentation in Leipzig wird es im Klinger-Saal ab Mitte März öffentlich restauriert und montiert. Unter Leitung von Chefrestaurator Rüdiger Beck werden, in enger Abstimmung mit dem Leihgeber, unter anderem die maroden, gut 60 Laufmeter langen Spannränder stabilisiert, der Keilrahmen erneuert sowie die Farbschicht und die skulpturale Fassung gefestigt.</p>
<h4>Provenienzforschung</h4>
<p>Das MdbK und die Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn haben gemeinsam die weltweit erste Online-Zeitschrift für Provenienzforschung und Sammlungsgeschichte herausgebracht: Die Premieren-Ausgabe des zweisprachigen, interdisziplinären Wissenschaftsmagazins ist am 21. Dezember 2022 als kostenfrei zugängliche digitale Publikation erschienen.</p>
<p>transfer. Zeitschrift für Provenienzforschung und Sammlungsgeschichte | Journal for Provenance Research and the History of Collection.<br />
https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/transfer</p>
<p>Bis heute sind private Kunstsammlungen jüdischer Bürgerinnen und Bürger in Leipzig ein Forschungsdesiderat. Dabei führen die wenigen bekannten Beispiele, wie die Sammlungen der Ehepaare Kirstein und Hinrichsen, den Kunstgeschmack und das besondere Engagement im Leipziger Kulturleben eindrücklich vor Augen.</p>
<p>Ein neues Forschungsprojekt am MdbK möchte Grundlagenarbeit leisten und versuchen, an die Vergessenen zu erinnern. Neben der Aufarbeitung der Biografien der Familienmitglieder sollen ihr Wirken in Leipzig gewürdigt sowie die Sammlungen rekonstruiert und später im Rahmen einer Ausstellung gezeigt werden.</p>
<p>Mit der Einrichtung der Personalstelle für Provenienzforschung 2022 ist die Basis geschaffen, kontinuierlich unrechtmäßiges Eigentum im Sammlungsbestand zu ermitteln. Und an die rechtmäßigen Eigentümerinnen und Eigentümer zu restituieren bzw. im Sinne der Washingtoner Prinzipien eine faire Lösung zu finden. Dabei stehen Entzüge während des Nationalsozialismus und in der ehemaligen SBZ und DDR besonders im Forschungsinteresse.</p>
<p>Im Jahr 2023 stehen u. a. 46 Kunstwerke aus der grafischen Sammlung im Fokus, die in einem vorangegangenen Drittmittelprojekt als bedenklich identifiziert wurden.</p>
<p>Am 12. April 2023 findet der vom Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. begründete Internationale Tag der Provenienzforschung zum fünften Mal statt. Das MdbK beteiligt sich mit einer besonderen Aktion zum Thema Herkunftsforschung von Kunstwerken: Bürgerinnen und Bürger aus Leipzig sind dazu aufgerufen, ihre Kostbarkeiten zu hinterfragen und der Provenienzforscherin Dr. Ulrike Saß vorzustellen. Die vermeintlich stummen Dinge aus den Haushalten sollen zum Sprechen gebracht werden, weil sie Zeugen der politischen Umbrüche im 20. Jahrhundert sind.</p>
<h4>Bilderkosmos Leipzig</h4>
<p>In der Sammlungspräsentation zur Leipziger Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts finden sich zahlreiche Werke, die bislang wenig bzw. unzureichend erforscht sind. In einem ersten Schritt – ermöglicht durch die Sächsische Landesstelle für Museumswesen – haben fünf Nachwuchswissenschaftlerinnen 80 Werke aus den Jahren 1949 bis 1989 untersucht. Ihre Ergebnisse und die der fortlaufenden internen Forschung werden auf der kommenden Online-Plattform des MdbK zu finden sein und zum 20-jährigen Jubiläum der Neubaueröffnung in einem Buch publiziert.</p>
<h4>MdbK digital</h4>
<p>Das MdbK bereitet aktuell eine Zusammenfassung und Ausweitung seiner digitalen Angebote vor. Auf einer Plattform werden u. a. thematische und spielerische Zugänge zu den Werken, Sammlungen und Projekten, Hintergrundinformationen, Forschungsergebnisse und exklusive Einblicke angeboten. Die digitale Plattform ist Datenbank basiert, Filter und Infografiken bereiten die Suchergebnisse benutzerfreundlich auf.</p>
<p>Im ersten Schritt stehen die Sammlung Speck von Sternburg, die Werke der Tübke Stiftung, die seit 2023 im MdbK verwahrt und betreut werden. Der Bilderkosmos Leipzig und die Highlights der Sammlung im Fokus.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p><strong>ÖFFNUNGSZEITEN / EINTRITT</strong></p>
<p>Di und Do–So 10–18 Uhr, Mi 12–20 Uhr.<br />
Feiertage 10-18 Uhr | Mo, 24. und 31. Dezember geschlossen.<br />
Tagesticket 10 Euro / ermäßigt 5 Euro.<br />
Bis zum vollendeten 19. Lebensjahr Eintritt frei.<br />
Am 1. Mittwoch im Monat Eintritt frei.</p>
<p>Das Museum der bildenden Künste Leipzig: <a href="https://mdbk.de/museum/">www.mdbk.de</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Leipzig? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1817680&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hotels finden Sie bei unserem Partner Booking.com</a></p>
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		<title>Informatikerin entwickelt Algorithmen zur Analyse von Kunstwerken</title>
		<link>https://arttrado.de/news/informatikerin-entwickelt-algorithmen-zur-analyse-von-kunstwerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2022 14:49:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Taphorn]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[IT Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Datenkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Reutlingen]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
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					<description><![CDATA[Informatikerin entwickelt Algorithmen zur Analyse von Kunstwerken Besonders faszinierend in der Kunst sind die Geheimnisse. Selbst Kunstexperten entdecken in Bildern <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/informatikerin-entwickelt-algorithmen-zur-analyse-von-kunstwerken/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Informatikerin entwickelt Algorithmen zur Analyse von Kunstwerken</h3>
<p>Besonders faszinierend in der Kunst sind die Geheimnisse. Selbst Kunstexperten entdecken in Bildern immer wieder neue Aspekte. Ein berühmtes Beispiel ist die <em>Mona Lisa</em>. Bis heute rätseln Kunstexperten über das geheimnisvolle Lächeln der Mona Lisa und was Leonardo Da Vinci damit zum Ausdruck bringen wollte, oder ob das Kunstwerk überhaupt tatsächlich von diesem stammt.</p>
<p>Um die Geheimnisse der Kunst, speziell die Gesichter in der Kunst zu lüften, hat die Informatikerin Anna Taphorn in ihrer Abschlussarbeit mithilfe von Deep Learning Algorithmen Gesichter von Kunstwerken analysiert. Für diese herausragende Arbeit wurde die Absolventin des Studiengangs Human Centered Computing auch mit dem Otto Johannsen Preis der Hochschule Reutlingen ausgezeichnet.</p>
<p>Kunst, so die Absolventin und Preisträgerin, habe sie schon ein Leben lang fasziniert. Allerdings, so Anna Taphorn weiter, habe sie keine Expertise im Bereich Kunsthistorik. &#8222;Da ich Informatikerin bin, habe ich mich gefragt, ob es möglich ist, mithilfe von Deep-Learning-Tools kunstwissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Vielleicht ist es sogar möglich, mit Hilfe einer KI-basierten Analyse großer Datenmengen auch neue Betrachtungsweisen zu gewinnen. Ansichten die durch klassische Kunstanalyse-Methoden bislang nicht möglich waren&#8220;, so Anna Taphorn zu ihrer Motivation, sich dem Thema zu widmen.</p>
<h4>Deep-Learning-Algorithmen</h4>
<p>Für ihre IT Analyse im Rahmen ihrer Master Thesis erstellte Taphorn einen Datensatz von über 20 tausend Portraits, den sie mit Hilfe der Kunst Enzyklopädie wikiart.com erstellte. Diesen Datensatz klassifizierte sie mithilfe eines neuronalen Netzwerks und stellte Analysen auf Basis der so gewonnenen Merkmale an. Zudem hat sie automatisiert über alle Epochen hinweg Labels zur Beschreibung von Geschlecht, Aussehen oder Emotionen der Gesichter generiert sowie Gesichtsproportionen extrahiert und verglichen.</p>
<p>Bei der Analyse der Portraits mittels der von ihr entwickelten Algorithmen konnte die Informatikerin unter anderem deutliche zeitliche Zusammenhänge, aber auch klassenspezifische Attribute sichtbar machen. So zeigte die Auswertung, dass zum Beispiel die Menschen auf den Portraits in der Zeit des Rokoko deutlich glücklicher scheinen als auf Bildern des Realismus. Interessant auch die Ergebnisse etwa zur Darstellung von Männern und Frauen. Über alle Epochen hinweg, so die Analyse mittels der Deep Learning Algorithmen, werden weibliche Personen in der Tendenz eher blass, jung und schön dargestellt. Männliche Personen dagegen erscheinen auf Portraits eher alt und ernst.</p>
<p>Neben der reinen Analyse synthetisierte Anna Taphorn mithilfe von innovativen State-of-the-art-Methoden zur Bildgenerierung sogar ganz neue, von der IT geschaffene Porträts. Ein Ansatz, der es ermöglicht, so Anna Taphorn, realistische Porträts, aber auch völlig neue Kunststile zu erzeugen.</p>
<p>Betreut und unterstützt wurde die Absolventin in ihrer Master Thesis am Studiengang Human Centered Computing von Prof. Dr. Cristóbal Curio von der Fakultät Informatik und vom Geschäftsführer der Colugo GmbH in Tübingen, Dr. Johannes Stelzer, die KI Lösungen für Unternehmen entwickelt.</p>
<h4>Computer als Kunstexperte?</h4>
<p>Ihre Arbeit versteht die Absolventin als Basis für weitere Entwicklungen und Forschungen auf dem Gebiet. Sei es bei der realistischen Darstellung von Gesichtern in der IT oder bei der Beurteilung von Kunstwerken. Ob die IT damit schon zu einem Kunstexperten wird, der Bilder komplex beurteilen und bewerten kann, ist eher unwahrscheinlich. Wenn die Methoden aber weiterentwickelt werden, besteht aber die Möglichkeit, ganz neue Erkenntnisse in der Kunst aufzuspüren. Zusammenhänge die bisher nicht entdeckt wurden, so Anna Taphorn. Vielleicht werden wir, so das Lächeln der Mona Lisa in der Zukunft einmal ganz anders bewerten.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Hochschule Reutlingen erfahren Sie hier: <a href="https://www.inf.reutlingen-university.de/home/">www.reutlingen-university.de</a></p>
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		<title>Refik Anadol &#8211; Digitale Datenskulptur für die Pinakothek der Moderne</title>
		<link>https://arttrado.de/news/refik-anadol-digitale-datenskulptur-fuer-die-pinakothek-der-moderne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2022 20:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Pinakothek der Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Angelika Nollert]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[artist talk]]></category>
		<category><![CDATA[Datenskulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Refik Anadol]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum 2022]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in München]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
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					<description><![CDATA[Refik Anadol &#8211; Kunst und Technik&#8230; digitale Datenskulptur? In seinen Arbeiten beschäftigt sich Refik Anadol mit dem Verhältnis von Künstlicher <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/refik-anadol-digitale-datenskulptur-fuer-die-pinakothek-der-moderne/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Refik Anadol &#8211; Kunst und Technik&#8230; digitale Datenskulptur?</h3>
<p>In seinen Arbeiten beschäftigt sich Refik Anadol mit dem Verhältnis von Künstlicher Intelligenz und Kreativität, er entwickelt eine neue durch künstliche Intelligenz gezielt gesteuerte künstlerische Ästhetik. Aus den Daten im Kontext der Pinakothek der Moderne erschafft Refik Anadol eine Datenskulptur, die uns alternative Formen von Präsenz und neue Perspektiven auf die eigene Existenz vorführt. Diese Daten werden mit künstlicher Intelligenz so bearbeitet, dass ihre ursprünglichen Erscheinungen selbst unkenntlich werden, aber ihre Bestandteile zu neuen Verbindungen mutieren.</p>
<p>Mit Hilfe von datenbasierten maschinellen Lernalgorithmen bildet die flache Projektion immer neue dreidimensional erscheinende Räume aus. Aus den Daten entstehen in einem zufälligen Rhythmus ständig neue Anordnungen mit immer wieder neuen Farbkonstellationen und Mustern. Es entwickeln sich abstrakte Bilder aus sich bewegenden Linien, Flächen, Wellen oder Strudeln, die in ihrer Dynamik die Wand aufzulösen scheinen und eine Sogwirkung entfalten.</p>
<p>Diese auf die Nordseite des Gebäudes projizierte Datenskulptur basiert auf umfangreichen Bild- und Sounddatensätzen der Pinakothek der Moderne, die ihre vier Museen für Kunst, Graphik, Architektur und Design sowie ihre Kooperationspartner zur Verfügung gestellt haben. Refik Anadol und sein Team ergänzen diese Quellen mit weiteren öffentlich zugänglichen Daten aus digitalen Archiven im Kontext der Pinakothek der Moderne.</p>
<p>Der Künstler möchte die Besucher:innen in einen Zustand der „Immersion“ (des Versinkens) versetzen, um die traditionellen Grenzen der Betrachtung zu überschreiten und das Bewusstsein zu erweitern. Die Gegensätze zwischen Fläche und Raum, Realität und Fiktion, Physis und Virtualität lösen sich auf.</p>
<h4>Refik Anadol</h4>
<p>Refik Anadol, geboren 1985 in Istanbul, studierte Fotografie, Video und Kunst an der Bilgi Universität in Istanbul. Ein zweites Studium absolvierte er am Design Media Arts Program an der University of California in Los Angeles. Refik Anadol lebt und arbeitet in Los Angeles, wo er das Refik Anadol Studio und RAS LAB gründete. Das RAS LAB widmet sich der Erforschung und Kultivierung neuer Wege zu Datenerzählungen und künstlicher Intelligenz. Seit 2021 unterrichtet Refik Anadol an der Design Media Arts School der UCLA.</p>
<p>Für seine Arbeiten setzt er die innovativsten Methoden ein, die KI-Medienkünstler:innen zur Verfügung stehen.</p>
<p>Refik Anadol gilt als einer der international bedeutendsten Pioniere der Datenkunst und wird weltweit zu Projekten und ortsspezifischen Großinstallationen eingeladen.</p>
<p>Für seine Arbeiten hat Anadol viele Preise und Anerkennungen erhalten, darunter den Microsoft Research&#8217;s Best Vision Award, den German Design Award, den UCLA Art+Architecture Moss Award, den University of California Institute for Research in the Arts Award, den SEGD Global Design Award und den Google&#8217;s Art and Machine Intelligence Artist Residency Award.</p>
<p>Ganz zu Beginn seiner Laufbahn ist Refik Anadol auch nach München gereist, um Motive der Stadt zu fotografieren. Nach eigenen Aussagen lag sein Fokus auf der Pinakothek der Moderne, von der er zahlreiche Fotografien anfertigte. Natürlich werden auch diese Fotografien in den Datenpool für seine neue Arbeit wandern. So scheint sich ein Kreis zu schließen.</p>
<p>Auf Instagram begeistert der Künstler rund 620.000 Follower mit seiner Kunst&#8230;</p>
<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/reel/CgjuZupjuh7/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);">
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<p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/reel/CgjuZupjuh7/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Refik Anadol (@refikanadol)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p> <script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Wie wird die Entwicklung von KI die Kunst noch beeinflussen?</h4>
<p>Die vier Museen der Pinakothek der Moderne sind glücklich, dass sie Refik Anadol für die Entwicklung einer ortsspezifischen Datenskulptur gewinnen konnten. Denn neue technische Mittel bringen immer auch Innovationen im Bereich von Kunst, Graphik, Architektur und Design hervor. Wie wird die Entwicklung von KI noch weiter diese Disziplinen beeinflussen und wie werden sich die Seh- und Rezeptionsgewohnheiten im Kontext digitaler Lebens- und Arbeitsfelder sowie der alltäglichen Nutzung digitaler Objekte und Tools noch weiterentwickeln?</p>
<p>Die Arbeit von Refik Anadol, die sich mit Phänomenen und Fragestellungen aus den Bereichen Kunst, Grafik, Architektur und Design beschäftigt, ist so Disziplinen übergreifend wie die Pinakothek der Moderne selbst. Mit seiner faszinierenden Kunst spiegelt Refik Anadol die Entwicklung der zunehmenden Datenflut und ihre Auswirkungen auf Individuen und Gesellschaft.</p>
<p>Die von Refik Anadol zum Jubiläum der Pinakothek der Moderne geschaffene Datenskulptur wird dank PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne für die Sammlung erworben. Ein wunderbares und großzügiges Jubiläumsgeschenk.</p>
<p>Kuratorin: Prof. Dr. Angelika Nollert</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Refik Anadol/Screenshot/<a href="https://www.youtube.com/watch?v=fxJFy7VyGws" target="_blank" rel="noopener">Panasonic North America/</a></p>
<p>Mehr über das Museum in München: <a href="https://www.pinakothek.de/besuch/sammlung-moderne-kunst-der-pinakothek-der-moderne">Pinakothek der Moderne </a></p>
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		<title>Künstliche Kunst &#8211; Christie´s versteigert Werk einer KI</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kuenstliche-kunst-christies-versteigert-werk-einer-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2018 10:48:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[auktion]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche kunst]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Obvious]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstkollektiv]]></category>
		<category><![CDATA[christie´s]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Künstliche Kunst &#8211; Christie´s versteigert Werk einer künstlichen Intelligenz Schon öfter gab es die Grundsatzdiskussion, ob Kunst nur von Menschenhand <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kuenstliche-kunst-christies-versteigert-werk-einer-ki/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Künstliche Kunst &#8211; Christie´s versteigert Werk einer künstlichen Intelligenz</h3>
<p>Schon öfter gab es die Grundsatzdiskussion, ob Kunst nur von Menschenhand oder auch durch künstliche Intelligenz erschaffen werden kann.  An dieser Stelle verweisen wir auf unseren Artikel:</p>
<p><strong><a href="https://arttrado.de/news/was-ist-kunst-koennen-computer-auch-kunst-erschaffen/" target="_blank" rel="noopener">Was ist Kunst? &#8211; Können Computer auch Kunst erschaffen?</a></strong></p>
<p>Diese künstliche Kunst  hat eine eigene kleine Szene und Interessenkreis. Der Höhepunkt wurde jetzt in dem bekannten Auktionshaus Christie´s erreicht, das Gemälde eines Computers wurde für mehr als <span class="nowrap">400 000</span> Dollar versteigert. Das Motiv weckt Erinnerungen an einen derangierten Patrizier von Rembrandt.</p>
<p><strong>Wer ist der Künstler?</strong></p>
<p>Das Gemälde kam aus dem Rechner des französischen Kunstkollektivs Obvious, allerdings wurde hier ein fremder Code benutzt um das Gemälde zu malen &#8211; beziehungsweise: malen zu lassen.  Die Frage dürfte so manchen Urheberrechtler Kopfzerbrechen bereiten.</p>
<p>Titelbild: Edmond de Belamy, geschaffen von einer künstlichen Intelligenz<span class="asset-image__source">(Foto: AP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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